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Juni 26
                          
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Luchse Lauterbach
(RLW)  Das Goalie-Duo der Luchse steht fest. Nach Benjamin Dirksen hat nun auch Benjamin Vavrena beim EC verlängert. Der 21-jährige Deutsch-Tscheche kam erst während der letzten Saison nach Lauterbach
  
Waldkraiburg Löwen
(BYL)  Routinier Jakub Revaj läuft weiter im EHC-Trikot auf. Der 30-Jährige kam letztes Jahr aus der zweithöchsten polnischen Liga zurück nach Deutschland und absolvierte für die Löwen 33 Partien (1 Assisst)
  
Kölner Haie
(DEL)  Torhüter Nico Wiens wechselt von den Selber Wölfen zum KEC. Ausserdem werden auch die beiden DNL-Cracks Tobin Brandt und Nikita Müller zum Aufgebot gehören. Zudem kehrt Meteu Späth in den Kade rzurück. Er sammelte zuletzt wertvolle Erfahrung in Nordamerika. Alle vier Spieler sollen auch mit Förderlizenzen ausgestattet werden
  
Beach Devils Timmendorf
(RLNO)  Das neue Goalie-Duo der Beach Devils steht fest. Aus der Bayernliga vom ESC Kempten wechselt der Oberliga-erfahrene Clemens Wiedemann an die Ostsee. Ausserdem wurde Veli-Matti Mäkinen verpflichtet. Der 30-jährige Finne spielte zuletzt in der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes für Pyry Hockes
  
Harzer Falken 
(RLNO)  Verteidiger Luis Jäckle wechselt vom SC Riessersee nach Braunlage. Der 20-jährige gehörte in den vergangenen drei jahren zum Oberliga-Kader des SCR
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Eigengewächs Joe Kiss, der vor zwei Jahren von den Hannover Indians zu den Thüringern zurückkehrte, wird weiterhin im Trikot der TecArt Black Dragons auflaufen. Der 26-Jährige konnte zuletzt in 46 Partien 10 Tore und 16 Assists erzielen
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Angreifer Bastian Schirmacher wechselt vom Rivalen EC Harzer Falken zu den Heidschnucken. Im Braunalger Trikot konnte der 28-Jährige 21 Scorerpunkte in 29 Spielen beisteuern
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Stürmertalent Kilian Leicher bleibt beim EHC. Der 19-Jährige wechselte während der letzten Saison aus dem Rosenheimer Nachwuchs zu den Aibdogs und brachte es in 17 Partien auf 18 Scorerpunkte
  
Türkheim Celtis
(BLL)  Stürmer Lucas Lerchner wird nach 13 Jahren den ESV Türkheim verlassen und den Gang in die Landesliga nciht mehr mit antreten. Der 30-Jährige wird den Celtics aber weiterhin verbunden bleiben
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Edmund Junemann, der mit DEL2- und Oberliga-Erfahrung letztes Jahr zum EVD kam, hat seine weitere Zusage gegeben. Der 22-jährige Stürmer konnte in 18 Spielen 5 Tore und 5 Assists im Schlangen-Trikot erzielen
 
Eisadler Dortmund
(RLW)  Verteidiger Robin Poberitz wird in sein sechstes Jahr für die Eisadler gehen. Der 24-jährige Verteidiger kam 2021 aus dem Iserlohner Nachwuchs nach Dortmund und hat sich inzwischen zu einer festen Größe in der HIntermannschaft entwickelt
 
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Eigengewächs Maximilian Steiner geht weiter für den ESC aufs Eis. Der 24-jährige Allrouner gehört bereits seit 2019 zum Kader der 1.Mannschaft 
  
Wölfe Wörishofen
(BLL)  Torhüter Dominic Held hat als erster Spieler seine Zusage beim Landesliga-Aufsteiger gegeben. Der 22-Jährige kam vor zwei Jahren aus dem Nachwuchs des HC Landsberg zum EVW
  
Bezirksliga Bayern
(BBZL)  Der ERV Schweinfurt wird in der neuen Saison keine 1b-Mannschaft für den Spielbetrieb der Bezirksliga melden. Die Mighty Dogs versuchen für die Saison 27/28 wieder eine 1b melden zu können
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Aus dem eigenen 1b-Team rückt Verteidiger Felix Hiller in den kader der 1.Mannschaft auf. Der 27-Jährige wird damit erstmals höherklssig aktiv sein
  
Höchstadt Alligators
(OLS)  Stürmer Dennis Miller ist der nächste Neuzugang beim HEC. Der 26-Jährige verfügt über reichlich Zweitliga-Erfahrung und spielte auch schon in der DEL. Die letzte Saison begann er in der Oberliga bei den Erding Gladiators und wechselte dann zum Saisonende in die zweite Liga zu den Blue Devils Weiden
  

   

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Ein ganz Großer sagt leise Servus - Daniel Rau beendet seine aktive Karriere

(BYL)  Er war nie ein Lautsprecher auf dem Eis oder in den Medien. Doch in der Kabine und der Mannschaft hatten seine Worte immer Bedeutung. Ein echter Führungsspieler eben. Nicht umsonst trug er bis zum letzten Spiel das „C“ auf der Brust. 139 mal trug er das Trikot der Sharks in den letzten fünf Jahren und entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem unverzichtbaren Leader in der Mannschaft und auch zum verlängerten Arm der Coaches.

Immer voller Einsatz, das zeichnete ihn bis zum letzten Spiel aus. In seiner letzten Begegnung in Buchloe, als der Klassenerhalt gesichert wurde zog er sich noch eine Schulterverletzung zu, stellte sich aber bis zum Ende in den Dienst der Mannschaft und spielte unter Schmerzen bis zum Ende durch.

Begonnen hat die Karriere des gebürtigen Kaufbeurers im Nachwuchs seines Heimatvereins. Hier führte ihn sein Weg bis in die DEL 2. Von dort gelang ihm der größte Karrieresprung zu den Augsburger Panthern, wo er insgesamt 154 Spiele in der DEL absolvierte. In dieser Zeit durfte er sich sogar das Trikot der deutschen Nationalmannschaft überstreifen. Seine weitere Karriere führte ihn über Kassel, ein weiteres Jahr in Kaufbeuren sowie Crimmitschau in die Oberliga nach Leipzig und Sonthofen. In Leipzig wurde er dann auch zum Verteidiger des Jahres in der Oberliga Nord gewählt. Nach einem Jahr in Königsbrunn wechselte er schließlich 2020 zum ESC nach Kempten. Mit nun 42 Jahren hat er sich entschieden seine Laufbahn als Spieler zu beenden.

1263 Spiele absolvierte Rau in seiner außergewöhnlichen Laufbahn. 154 davon in Deutschlands höchster Spielklasse, 409 in der DEL 2 und 438 in der Oberliga. 989 Strafminuten sammelte er dabei, weniger als eine pro Spiel, dies zeigt dass er auch immer ein absolut fairer Sportsmann auf dem Eis war. Und schließlich stehen noch 165 Tore sowie 328 Assists in seiner Vita. Beeindruckende Zahlen einer beeindruckenden Karriere.

Das er nun Abschied vom aktiven Eishockey nimmt war bereits vor einigen Wochen zu erahnen, als seine Frau gemeinsam mit dem ESC ein Familien und Freundestreffen bei einem der letzten Heimspiele der Sharks organisierte, von dem er nichts wusste. Eine stattliche Anzahl an Freunden war gekommen, allesamt in Rau Trikots von den verschiedensten Vereinen seiner Laufbahn, mit Fahnen und Transparenten. Als dann seine beiden Kinder noch den Puck zum Erföffnungsbully auf das Eis brachten stand dem Routinier seine Rührung deutlich sichtbar in den Augen.

Schon lange wieder in seiner Heimat dem Allgäu zuhause ist er inzwischen im idyllischen Stöttwang nahe Kaufbeuren daheim. Seine sportliche Heimat hat er inzwischen in Kempten gefunden, hier erlernen auch seine Kinder das Schlittschuhlaufen und machen den Sprung zum Eishockey. Er fühlt sich wohl in der Organisation der Sharks und wird dem Verein auch nach seiner aktiven Laufbahn erhalten bleiben.

Ab der kommenden Saison übernimmt er gemeinsam mit Markus Russler das Amt des Co-Trainers bei der ersten Mannschaft. Mit seiner Erfahrung und seiner Ruhe ein ganz wertvoller Baustein im Trainerteam des ESC. Wir wünschen unserem „Otto“ dabei viel Erfolg und freuen uns auf sein Engagement auch hinter der Bande.


  Donnerstag 8.Mai 2025
18:04 Uhr
       
Spieler:  

     
  Daniel Rau
  
  
Bericht:
Autor:
Bild:
  ESCK
  th
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