Pfronten FalconsLeon Richter setzt Tradition beim EV Pfronten fort
(BLL) Nach den Wechseln der jungen und talentierten Pfrontener, um Tobias Nöß, Domenik Timpe und Niklas Munz in die Bayernliga, soll zumindest eine der entstandenen Lücken durch den nicht weniger begabten Stürmer Leon Richter gefüllt werden. Das der 22jährige das Zeug dazu hat, zeigen seine 11 Punkte (3 Tore / 8 Assists), die er in seiner ersten Saison bei den Senioren bereits erzielen konnte.
Der Sohn der Pfrontener Stürmerlegende Josef "Josi" Richter (174 Punkte in 227 Oberligaspielen) und Enkel des Rekord- Torjägers Alois "Häggar" Friedl (76 Tore in 30 Spielen in der 2. Bundesliga) setzt somit die Familientradition beim EV Pfronten fort. "Mit Leon Richter bleibt uns ein junger, sehr talentierten Offensivspieler, der aus dem eigenen Nachwuchs stammt erhalten. Er bringt alle Voraussetzungen mit, die es braucht um erfolgreich zu sein. Wir sind sehr froh, dass er uns auch in der kommenden Saison zur Verfügung stehen wird", so Pfrontens 1. Vorstand Klaus Mörz über die Zusage von Leon Richter.
Fragen an Leon:Nach den bekannten Abgängen, werden die Blicke in Pfronten nun noch mehr auf Dich gerichtet sein, wie denkst Du darüber?
Ich sehe das in erster Linie als Chance, mich noch stärker in der Mannschaft zu etablieren. Natürlich ist es eine Herausforderung, aber auch eine Motivation - mit den Spielern gehen auch viele Scorerpoints. Vielleicht kann ich künftig eine noch wichtigere Rolle im Offensivspiel übernehmen – darüber würde ich mich auf jeden Fall freuen.
Bekanntermaßen stammst Du aus einer Familie, in der sehr viele Mitglieder durchaus auch höherklassig Eishockey gespielt gespielt haben, so wie auch Dein Vater Josi, welche Rolle spielt das Eishockey für Dich und was denkst Du über den Bezug Deiner Familie zum Eishockey?
Eishockey liegt mir dadurch förmlich im Blut. Ich finde es richtig schön, Teil einer Familie zu sein, in der so viele denselben Sport mit so viel Leidenschaft ausüben oder ausgeübt haben. Das verbindet uns – und es macht mich stolz, diesen Weg ebenfalls gehen zu dürfen.
Auf eine erfolgreiche Saison folgte nun ein kleiner Umbruch, mit Jörg Peters konnte ein neuer Trainer gefunden werden und neben den bereits bekannten Neuzugängen wird es noch einige Veränderungen im Kader geben. Was erwartest Du Dir von der neuen Saison persönlich und was von der Mannschaft?
Persönlich möchte ich mich weiterentwickeln, mehr Punkte sammeln und gleichzeitig meine Arbeit in der Defensive fortsetzen. Für die Mannschaft wünsche ich mir vor allem einen starken Zusammenhalt – wenn wir als Einheit auftreten, kommt der Erfolg meist von allein, und damit auch der Spaß. Ich bin überzeugt, dass wir mit den Neuzugängen eine große Chance haben, in der Tabelle weit oben mitzuspielen.
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