Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
       
Oberliga Süd
(OLS)  Die für Freitag Abend angesetzte Partie zwischen dem Tabellenführer Blue Devils Weiden und den EV Lindau Islanders wurde abgesagt, da die Gäste vom Bodensee über keinen einsatzfähigen Torhüter verfügen
  
Amberg Wild Lions
(BYL)  Stürmer Felix Söllner hat den ERSC aus persönlichen Gründen verlassen und steht nicht weiter im Aufgebot
  
Erding Gladiators
(BYL)  Die Verantwortlichen haben auf die Verletzung von Ryan Murphy reagiert und einen neuen Kontingentspieler verpflichtet. Aus der dritthöchsten tschechischen Liga vom HC Vlci Jablonec nad Nisou wechselt Routinier Tomas Plihal zu den Gladiators. Mit dem 39-Jährigen Tschechen gelangen dem EV Landshut und den Eisbären Regensburg der Aufstieg in die DEL2
  
EV Füssen
(OLS)  Der Vertrag mit Verteidiger Niklas Gabriel, der im Sommer aus der DEL2 von den Bayreuth Tigers zu den Allgäuern kam, wurde aus sportlichen Gründen aufgelöst. Der 21-Jährige absolvierte lediglich 6 Partien im EVF-Dress und kam dabei auf einen Assist. Eine Ersatzverpflichtung ist nicht geplant. Dafür ist Stürmer Marco Deubler, der an einer langwierigen Verletzung laborierte, wieder ins Training eingestiegen. Ob er nochmal in der Oberliga angreifen wird, steht noch nicht endgültig fest
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Lennard Nieleck wurde vom Iserlohner EC mit einer Förderlizenz für den HEV ausgestattet. Der 18-Jährige, der letztes Jahr in Augsburg schon DEL-Luft schnuppern konnte, war neben dem DNL-Team des AEV auch für die Lindau Islanders in der Oberliga Süd im Einsatz
  
Pforzheim Bisons
(RLSW)  Nach Verteidiger Pavel Simak haben die Bisons nun einen weiteren Neuzugang vorgestellt. Loic Dury soll der Offensive mehr Durchschlafkraft verleihen. Der 22-jährige Belgier wechselt aus der ditthöchsten norwegischen Liga von Tromsö IK nach Pforzheim
  
Pfaffenhofen Eishogs
(BYL)  Das Bayernliga-Schlußlicht hat sich von Trainer Petr Fical getrennt. Künftig soll nun der Erdinger Stefan Teufel für Aufschwung bei den Eishogs sorgen
  
Hamburger SV
(RLN)  Fabio Alonso-Lange wechselt vom CE Timmendorfer Strand zum Hamburger SV. Der 23-Jährige Torhüter spielte bereits im HSV-Nachwuchs und spielte seit 2015 für die Beach Devils in der Regionalliga
  
Beach Devils Timmendorf
(RLN)  Die Beach Devils haben Torhüter Lukas Usselmann verpflichtet. Der 20-Jährige, der letzte Saison noch im Regensburger Nachwuchs spielte, wechselt von den Crocodiles Hamburg aus der Oberliga Nord nach Timmendorf, wo er Fabio Alonso-Lange ersetzen soll
  
ESV Waldkirchen
(BLL)  Matthias Nickolmann ist von seinen Ämtern als sportlicher Leiter und Cheftrainer der Karoli Crocodiles zurückgetreten. Offenbar führten interne Differenzen zur Trennung, trotz des derzeitigen sportlichen Erfolges. Zunächst wird der 2.Vorstand und Co-Trainer Walter Moser die Mannschaft übernemen
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Der Landesliga-Aufsteiger hat seinen letztjährigen Topscorer Adam Kofron zurückgeholt. Der 27-jährige Tscheche spielte in der bisherigen Saison für Havirov in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes. In der letzten Saison steuerte Kofron beachtliche 101 Scorerpunkte in 21 Partien zum Aufstieg des ERSC bei
  
Kempten Sharks
(BYL)  Nach Kilian Raubal hat auch Stürmer Tobias Hoferer, der erst vor der Saison aus Peiting zu den Sharks kam, den ESC aus persönlichen Gründen verlassen
  
Regionalliga West
(RLW)  Die für Freitag angesetzte Partie zwischen dem Neusser EV und den Ratinger Ice Aliens wurde wegen zahlreicher Ausfälle im Team der Ice Aliens abgesagt
  
TSV Farchant
(BBZL)  Allrounder Kilian Raubal wechselt aus der Bayernliga vom ESC Kempten zum TSV. Der 21-Jährige ging in der letzten Saison noch für den SC Riessersee in der Oberliga aufs Eis, kann aber den Aufwand aus beruflichen gründen nicht mehr stemmen
  
Zweibrücken Hornets
(RLSW)  Stürmer Claudio Schreyer kehrt nach einem Abstecher in die Regionalliga Nord von den Beach Devils Timmendorf zu den Hornissen zurück. Der 30-Jährige hat in der laufenden Saison im CET-Trikot 8 Spiele bestritten und brachte es dabei auf 11 Tore und 8 Assists womit er teaminterner Topscorer war
  
Chemnitz Crashers
(RLO)  Die beiden Eigengewächse Benett Musch und Leon Radant stehen den Crashers aus Studiengründen nicht weiter zur Verfügung. Dafür gibt es zwei Neuzugänge zu vermelden. Eric Neumann, der lange Zeit in der Oberliga spielte und zuletzt nicht aktiv war, sowie Lukas Lenk, der in der letzten Saison in der Oberliga Nord für die Rostock Piranhas aufs Eis ging, sollen die Offensive verstärken
  
  
   

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nationalmannschaftNationalmannschaft: Beste WM-Leistung nicht von Erfolg gekrönt - Rekordweltmeister Russland lange in Schach gehalten / Grubauer überragend

(DEB)  Starker Auftritt gegen Russland: Bei der 2014 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft im weißrussischen Minsk lieferte das Team von Bundestrainer Pat Cortina gegen Rekordweltmeister Russland die beste Turnierleistung ab und hielt bis zur 44. Spielminute ein Remis. Nach 60 Minuten sicherten sich die Russen jedoch durch ein 3:0 (0:0, 0:0, 3:0) den sechsten Sieg im sechsten Spiel.

Cortina hatte drei Veränderungen im Gegensatz zum Vortag gegen Weißrussland vorgenommen. Im Tor erhielt Philipp Grubauer nach dem Einsatz beim 3:2-Sieg über Lettland sein zweites Turnierspiel von Beginn an, in der Verteidigung rückte Denis Reul für Torsten Ankert in den Kader, im Sturm durfte Matthias Plachta wieder für den angeschlagenen Felix Schütz ran.

Wer dachte, Deutschland würde sich gegen den WM-Topfavoriten auf Schadensbegrenzung besinnen, hatte sich getäuscht. Die Nationalmannschaft präsentierte sich giftig und bissig. Bereits nach nur sechs Sekunden prüfte Thomas Oppenheimer „Sbornaja“-Keeper Andrei Vasilevski zum ersten Mal. Gleiches wiederholte der Hamburger Stürmer im deutschen Powerplay, doch Vasilevski zeigte sich auf dem Posten.

Glänzend hingegen das deutsche Unterzahlspiel: Als mit Moritz Müller und Marcus Kink gleich zwei Spieler für zwei Minuten vom Eis mussten, überstand die Nationalmannschaft diese Phase mit Bravour – auch, weil Grubauer gegen Yevgeni Medvedev einmal sein ganzes Können unter Beweis stellen konnte. Wieder der agile Oppenheimer hatte danach die große Chance zur deutschen Führung, doch auch hier hieß der Sieger Vasilevski.

Die bis dato dickste Gelegenheit hatte der Freezers-Angreifer wenige Sekunden nach dem ersten Wechsel. Frank Hördler legte mustergültig ab auf Oppenheimer, der im Slot freie Schussbahn hatte, doch mit einem starken Reflex verhinderte Vasilevski erneut einen deutschen Treffer.

Auch in der Folge präsentierte sich das Cortina-Team von seiner besten Seite: Immer wieder wurden die Angriffsversuche des Starensembles mit viel Laufbereitschaft sowie beherztem Einsatz unterbunden - und vorn setzte man Nadelstiche. Alexander Bartas feines Solo über die gesamte Eisfläche hätte ein Tor verdient gehabt, doch auch hier war der russische Keeper zur Stelle. Grubauer stand seinem Gegenüber in nichts nach und entschärfte den Versuch von Sergei Shirikov mit Bravour. Auch Denis Denisov biss sich am deutschen Schlussmann die Zähne aus.

Die Russen verschärften in der Folge den Druck, ohne aber zwingende Chancen heraus zu spielen. Daniel Piettas harter Hüftcheck gegen Superstar Alexander Ovechkin war nur ein Beleg für die deutsche Aggressivität. Der NHL-Star war es auch, der seinen Teamkameraden Grubauer von den Washington Capitals in der folgenden Überzahl (Hördler saß draußen) prüfte – ohne Erfolg.

1:20 Minuten hatten die Russen im Schlussdurchgang zunächst einen Mann mehr auf dem Eis, doch auch hier fiel der Mannschaft von Trainer Oleg Znarok wenig ein. Und wenn doch, dann war der starke Grubauer zur Stelle. Besonders bitter: Beim glücklichen 1:0-Powerplaytreffer der Russen (44.) lag ein Gegenspieler vor dem deutschen Keeper, der somit gegen den Abstauber von Vadim Shipachyov keine Chance hatte.

Deutschland mühte sich weiter, hielt sich an die vorgegebene Taktik und nervte den Gegner immer wieder mit aggressivem Spiel. Doch der Kraftakt wurde nicht belohnt. Gegen weiterhin aufopferungsvoll kämpfende Deutsche markierte Sergei Shirokov (51.) das 2:0 und damit die Entscheidung. In den Schlussminuten riskierte das Cortina-Team noch einmal alles und nahm den starken Philipp Grubauer früh vom Eis, aber der Weltmeister von 2012 nutzte die Gelegenheit, um per Emptynetter auf 3:0 zu erhöhen.

Am Montag ist die deutsche Auswahl spielfrei, bevor es im letzten Gruppenspiel am Dienstag (11.45 Uhr, live auf SPORT1) gegen das Team USA geht.

Stimmen zum Spiel:

Bundestrainer Pat Cortina: „Neben dem Lettland-Spiel war die heutige Begegnung mit unsere beste WM-Leistung. Wir haben Russland einen aufopferungsvollen Kampf gezeigt, waren gerade in Unterzahl stark. Umso unglücklicher bin ich über das nackte Resultat von 0:3. Ich bin der Meinung, dass wir 40 Minuten lang genauso viele Chancen wie der Gegner hatten, allerdings ist leider kein Tor für uns gefallen. Es ärgert mich besonders für meine Jungs, wie der erste Gegentreffer gefallen ist. Dennoch war diese Leistung ein Fortschritt. Alle, vom Torhüter über die Verteidiger bis zu den Stürmern haben einen super Job gemacht. Genau das müssen wir auch gegen die USA am Dienstag zeigen.“

Philipp Grubauer (Hershey Bears): „Wir sind in meinen Augen sehr gut in die Partie gekommen und haben auch die eine oder anderen Chance kreiert. Mein Gegenüber Andrei Vasilevski hatte einige gute Saves. Insgesamt war es eine gute Leistung von jedem Einzelnen. Ich bin der Meinung, mit ein wenig mehr Glück hätten wir sogar etwas holen können.“

Kai Hospelt (Adler Mannheim): „Es ist schwer zu gewinnen, wenn man kein Tor erzielt. Besonders im eigenen Powerplay hätte uns der eine oder andere Treffer gelingen müssen. Es ist echt bitter, wenn man dann im letzten Drittel so ein blödes Ding in Unterzahl bekommt. Ich finde, wir haben uns mehr als gut verkauft und waren besonders bei Fünf-gegen-Fünf ebenbürtig. Im Endeffekt ist es schade, dass wir trotz dieser guten Leistung nicht belohnt wurden. Man hat gesehen, dass wir, wenn wir uns auf unsere Stärken besinnen, auch mit solchen Topteams mithalten können. Vorn haben wir Nadelstiche setzen können. Diese Niederlage würde vielleicht nicht ganz so weh tun, wenn wir in den Spiele zuvor gepunktet hätten.“ 


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Montag 19.Mai 2014
Deutscher Eishockey-Bund e.V.
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