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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Blue Devils Weiden
(DEL2)  Stürmer Nick Jermain, der verletzungsbedingt lediglich 5 Spiele im Weidener Trikot bestreiten konnte, wird die Blue Devils genauso verlassen wie Verteidiger Daniel Schwaiger
  
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Verteidiger Simon Klingler wird aus gesundheitlichen Gründen seine aktive Laufbahn beenden. Der 31-Jährige wird dem VfE allerdings in neuer Funktion erhalten bleiben und künftig die Mannschaft als Headcoach übernehmen
  
EHC Regensburg
(BBZL)  Als nächstes haben Verteidiger Marc Binder und Stürmer Daniel Troglauer ihre Zusagen für die kommende Bezirksligasaison beim EHC gegeben
  
Bayreuth Tigers
(BLL)  Der kanadische Stürmer Jeremy Boulanger, der in der letzten Saison auch mehrere Partien in der Oberliga bestritten hat, bleibt dem EHC erhalten. In der vergangenen Saison konnte der 23-Jährige in 22 Landesligaspielen 31 Scorerpunkte beisteuern
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat den Vertrag mit Angreifer Maximilian Braun verlängert. Der 23-jährige Deutsch-Slowake kam letztes Jahr aus Essen an die Ostsee und konnte in 49 Partien 3 Tore und 12 Assists für sich verbuchen
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Stürmer Tomas Balat geht künftig für den EHC auf Torejagd. Der 23-jährige Slowake sammelte zuletzt Erfahrungen in der vierthöchsten Liga Frankreichs, sowie in Gdansk in der zweithöchsten Liga Polens
  
Bären Neuwied
(OLN)  Stürmertalent Christian Sprez, der letztes Jahr aus Bietigheim zum EHC kam, wird nach dem Aufstieg auch in der Oberliga die Schlittschuhe für die Bären schnüren. In der letzten Saison in der CEHL konnte der 21-Jährige in 47 Partien beachtliche 52 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Stürmer Lukas Miculka und Verteidiger Florian Brenninger werden mit dem Gewinn der Landesliga-Meisterschaft nun inre Karriere beenden und werden nicht mehr für die Eispiraten in der Bayernliga auflaufen
  
Türkheim Celtics
(BLL)  Verteidiger Florian Kaiser wird nicht mit dem ESV in die Landesliga gehen, sondenr wird seine aktive Laufbahn beenden
  
Bezirksliga Bayern
(BBZL)  Der EV Mittenwald wird seine Mannschaft vom Spielbetrieb zurückziehen. Grund für die Entscheidung ist die weiter ungeklärte Stadionfrage. Die Arena in Mittenwald ist seit mehr als 2 Jahren geschlossen und der EVM musste seine Heimspiele in Garmisch-Partenkirchen austragen. Der EVM will erst wieder mit Sanierung bzw. Eröffnung des heimischen Stadions in Mittenwald wieder eine Mannschaft für die Bezirksliga melden
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Maximilian Ohr verstärkt künftig die Defensive des ERC. Der 31-Jährige spielte lange Zeit beim EV Dingolfing in der Landesliga und Bayernliga und ging zuletzt für die 1b der Isar Rats in der Bezirksliga aufs Eis
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Die Realstars haben einen weiteren namhaften Neuzugang an Land gezogen. Aus der DEL2 vom EV Landshut wechselt Stürmer Elias Lindner zum ESV. Der 25-Jährige ging davor zwei Jahre in der DEL für die Kölner Haie aufs Eis und bringt damit reichlich höherklassige Erfahrung mit
  
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Kai Molleker verstärkt künftig die Defensive der EGDL. Der 19-Jährige stammt aus dem Nachwuchs der Löwen Frankfurt und stand mittels Förderlizenz bereits in der letzten Saison im Kader der Rockets und kam auch zu einem Spieleinsatz
  
Luchse Lauterbach
(RLW)  Das Goalie-Duo der Luchse steht fest. Nach Benjamin Dirksen hat nun auch Benjamin Vavrena beim EC verlängert. Der 21-jährige Deutsch-Tscheche kam erst während der letzten Saison nach Lauterbach
  
Kölner Haie
(DEL)  Torhüter Nico Wiens wechselt von den Selber Wölfen zum KEC. Ausserdem werden auch die beiden DNL-Cracks Tobin Brandt und Nikita Müller zum Aufgebot gehören. Zudem kehrt Meteu Späth in den Kade rzurück. Er sammelte zuletzt wertvolle Erfahrung in Nordamerika. Alle vier Spieler sollen auch mit Förderlizenzen ausgestattet werden
  
Beach Devils Timmendorf
(RLNO)  Das neue Goalie-Duo der Beach Devils steht fest. Aus der Bayernliga vom ESC Kempten wechselt der Oberliga-erfahrene Clemens Wiedemann an die Ostsee. Ausserdem wurde Veli-Matti Mäkinen verpflichtet. Der 30-jährige Finne spielte zuletzt in der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes für Pyry Hockes
  

   

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DEL2Falken-Kapitän Patrik Vogl im Interview

(DEL2)  Patrik Vogl führt die Heilbronner Falken als Kapitän auf das Eis. Verteidiger Vogl weist eine starke Präsenz auf der Eisfläche auf und überzeugt durch starke Leadership-Qualitäten. Der 31-Jährige spricht mit del-2.org über seinen Alpentrip mit Trainer Fabian Dahlem und über seinen Job als Personal Trainer.


ihp-interview-kleinWas macht aus Ihrer Sicht einen guten Kapitän aus?
Ein guter Kapitän sollte meiner Meinung nach mit gutem Beispiel vorangehen. Er sollte Sachen, die nicht so gut funktionieren auch kommunikativ ansprechen und schauen, dass im Team alles stimmt. Ehrlich, offen und geradeaus - das sind für mich wichtige Charakterzüge. So übe auch ich meine Rolle als Kapitän aus.

Welche Ziele verfolgen Sie in der laufenden Spielzeit mit Heilbronn?
Wir wollen auf jeden Fall besser abschneiden als in den letzten zwei Jahren. Wir müssen uns kontinuierlich verbessern und an uns arbeiten.

Sie kennen Falken-Coach Fabian Dahlem schon aus der Crimmitschauer Zeit: War dies einer der Gründe weswegen Sie nach Heilbronn gewechselt sind?
Ja auf alle Fälle, es war sogar ein sehr ausschlaggebender Punkt. Die Zusammenarbeit mit dem Coach funktioniert sehr gut.

Im Sommer 2012 haben Sie auch gemeinsam mit dem Coach einen Alpentrip auf dem Fahrrad unternommen. Dahinter steckt doch sicher eine Vorgeschichte?
Angefangen hat es für mich mit einer Blödelei. Bereits im ersten Jahr in Crimmitschau haben wir uns gut verstanden. Fabian Dahlem hat mir mal von seiner Transalp-Tour erzählt. Ich, als begeisterter Mountainbiker, fand das interessant. Ausschlaggebend war dann, ob ich in Crimmitschau meinen Vertrag verlängere oder nicht. Der Coach meinte, ich sollte doch noch ein Jahr bleiben. Ich habe dann zu ihm – mit einem Augenzwinkern - gesagt, wenn er mein Tourguide für die Transalp ist, werde ich verlängern. Ein paar Tage später hat er mich dann angerufen und mir die einzelnen Stationen durchgegeben. Wir waren acht Leute. Ich sollte mich um die Übernachtungen kümmern, alles andere hat der Trainer erledigt.

Bei so einer Radtour geht jeder sicher an seine Grenzen. Ist diese Erfahrung auch hilfreich auf dem Eis?
Definitiv. Die eine oder andere Grenzerfahrung war schon dabei. Die ersten Tage hat es nur geregnet. Am vierten Tag hatten wir ein Schlüsselerlebnis. Wir waren 13 Stunden auf dem Fahrrad und es hat in Strömen geregnet. Drei Berge mir drei großen Anstiegen hatten wir zu bewältigen. Permanent ist etwas passiert. Jeder hatte mal einen Platten. Bei der letzten Abfahrt freuten wir uns schon auf das Hotel, denn wir waren komplett durchnässt. Die Finger wurden von der Kälte schon steif. Aber auch bei der letzten Abfahrt gab es Probleme mit den Reifen. Das war dann der schlimmste Punkt, aber wir haben es mit Humor gesehen. Die nächsten Tage hat dann auch alles gepasst. Das war schon eine Grenzerfahrung, die sich dann auf dem Eis auch umsetzten lässt. Jeder Spieler ist mal kaputt und müde. Aber genau dann gilt es, den inneren Schweinehund zu besiegen. Wenn das Ziel erreicht wird, merkt jeder, dass es sich lohnt zu kämpfen. Gerade auch in der Gruppe.

Wie kann Patrik Vogl am besten vom Eishockey entspannen?
Ich habe dieses Jahr ein Personal Training-Studio eröffnet, in dem ich funktionelles Training und Gruppentraining anbiete. Ich bin der einzige Trainer. Es ist mein kleines, eigenes Studio, aber gut ausgerüstet. Damit wechsle ich ein bisschen die Seite und coache Leute. Das macht mir momentan neben dem Eishockey viel Spaß. Aber es ist natürlich Arbeit. Mit meiner Freundin habe ich einen Hund, welcher jetzt ein halbes Jahr alt ist. Der hält uns auch ganz schön auf Trab.

Professionelles Training macht Ihrer Meinung nach den Unterschied: War das ausschlaggebend für Ihre Entscheidung, sich neben dem Eishockeysport selbstständig als Personal Trainer zu machen?
Absolut. Wenn ich in meinen jungen Jahren gewusst hätte, was ich jetzt weiß, wäre ich froh gewesen. Zu dieser Zeit war der Fitnessbereich noch nicht so fortgeschritten wie heute. Über das Eishockey habe ich viele gute Off- oder Fitnesstrainer kennen gelernt – vor allem in meiner Münchner-Zeit. Nach und nach hat es sich herauskristallisiert, dass das genau mein Ding ist. Fitness war für mich schon immer wichtig. Ich habe die Dinge hinterfragt, warum dies so ist oder gemacht werden soll. Mit Studium und verschiedenen Ausbildungen habe ich mich auf den Stand gebracht, um mich selbstständig machen zu können.

Wie würden Sie den Eishockeysport und seine Fans in Deutschland charakterisieren?
Die Leidenschaft in Deutschland ist groß. Die Fans leben den Sport und zeigen es auch. Das spüren die Spieler und das macht es letztendlich auch aus.  


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Samstag 26.November 2016
Deutsche Eishockey Liga 2
DEL - tm
    -  Patrik Vogl
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