EV PfrontenPfrontens Torhüterin stellt sich vor
(BLL) Wie bereits berichtet, wird Franziska „Franzi“ Albl ab dieser Saison das Tor der Falcons hüten. Aus diesem Grund nahm sie sich die Sportsoldatin Zeit, ein paar Fragen zu beantworten.
Franzi, wie kam es, dass du dich für den EV Pfronten entschieden hast?Albl: Kurz nachdem ich aus Landsberg erfahren habe, dass mein Vertrag nicht verlängert wird, war mir klar, dass ich mich einem neuen Verein anschließen werde, da kam u.a. das Angebot aus Pfronten gerade recht.
Es gab also noch weitere Angebote, was hat den Ausschlag für Pfronten gegeben?
Albl: Ich denke, am Ende war es schon so, dass sich die Pfrontener am meisten bemüht haben, es war ja nicht die erste Anfrage der Falcons. Der Kontakt und das Interesse bestanden bereits vorher und nun hat es sich eben ergeben, ich freue mich auf jeden Fall nun bei den Falcons spielen zu können.
Viele werden sich gedacht haben, da sie ja sowieso aus der Gegend stammen ist es naheliegend für die Pfrontener zu spielen, ist dem so?
Albl: (lacht) Nein eigentlich überhaupt nicht, da ich ja am Ammersee wohne….
Sie kennen sicherlich einige aus ihrer neuen Mannschaft, unter anderem ihren Bruder Johannes „Jojo“, hat dies eine wichtige Rolle für sie gespielt, oder hat ihr Bruder sie sogar dazu überredet?
Albl: Natürlich kenne ich einige meiner zukünftigen Mannschaftskameraden, allerdings habe ich meine Entscheidung selbst getroffen, da musste mich keiner überreden. Mein Bruder hat es erst aus der Zeitung erfahren, dass ich jetzt mit ihm in einer Mannschaft spiele (lacht).
Sie spielen also das erste Mal zusammen mit ihrem Bruder in einer Mannschaft?
Albl: Was den Ligabetrieb angeht schon, bisher haben wir nur gegeneinander gespielt.
Ihr Bruder hat aber schon eine Rolle gespielt, dass sie Torhüterin wurden?
Albl: Ja, er fieselte immer und schoss aufs leere Tor, das war ihm auf Dauer wohl zu langweilig, da hat er mich überredet, dass ich mich ins Tor stelle. So hat das wohl angefangen.
Ihr Bruder ist Verteidiger und sie Torhüterin, könnte es nach Spielen nicht zu Diskussionen oder gar gegenseitigen Vorwürfen kommen?
Albl: Nein, das haben wir früher schon geklärt, dass wir untereinander in der Familie über das Eishockey keine Diskussionen führen, das klappt bislang ganz gut.
Neben einigen ihren Mitspielern kennen sie auch bereits ihren neuen Trainer Gerhard Koziol, stimmt das?
Albl: Ja, das ist richtig, wir kennen uns, er war mal mein Nachwuchstrainer.
Nach der letzten enttäuschenden Saison mit dem eigentlichen Abstieg, wird es sicherlich in dieser Saison nicht gerade einfacher in der Liga zu bestehen, was erwarten sie von der neuen Saison, gerade auf sie als Torhüterin wird eine Menge Arbeit zukommen?
Albl: Dessen bin ich mir bewusst, ich kenne die Liga und viele der Gegner, mir ist klar, dass eine Menge Arbeit auf mich und uns als Mannschaft wartet. Zunächst müssen wir uns als Mannschaft, gerade auch unter dem neuen Trainer erst einmal zusammenfinden. Das wird auch ein wenig Zeit benötigen, aber ich bin zuversichtlich, dass wir uns im Vergleich zur letzten Saison steigern können. Natürlich muss das vorrangige Ziel sein, mit dem Abstieg diesmal nichts zu tun zu haben.
Nachdem sie dem Kader des DEB angehören, werden sie einige Spiele der Falcons verpassen, ebenso mussten sie aufgrund einer Verletzung zuletzt pausieren, was können sie hierzu sagen?
Albl: Das ist korrekt, natürlich werden sich einige Termine der Landesliga mit denen des DEB überschneiden und ich werde einige Male den Falcons nicht zur Verfügung stehen können, aber das war so weit ich weiß, auch bei anderen Torhütern, die in Pfronten gespielt haben auch schon der Fall und das wurde natürlich vor meiner Verpflichtung mit den Verantwortlichen des EV Pfronten so abgesprochen. Zu meiner Verletzung kann ich nur sagen, dass der Heilungsverlauf nach Plan verläuft und ich rechtzeitig wieder fit werde um die anstehenden Aufgaben angehen zu können.
Letzte Frage, mit welcher Trikotnummer werden wir sie in Zukunft bei den Falcons auflaufen sehen?
Albl: Ich wünsche mir die Nummer 95, mein Geburtsjahr, diese Nummer habe ich bei all meinen Stationen getragen und hoffe dass dies in Pfronten auch der Fall sein wird.
Interview: Knaebel, Jochen
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