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Mai 2026
                     
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Landesliga Bayern
(BLL)  Der ESV Türkheim rückt als Vize-Meister der Bezirksliga in die Landesliga nach und wird den Platz des Bayernliga-Absteigers EC Pfaffenhofen einnehmen. Die Eishogs haben ihr Team in die Bezirksliga zurückgezogen. Die Gruppeneinteilungen in Landesliga und Bezirksliga werden vorraussichtlich im Juni erfolgen
  
Höchstadt Alligators
(OLS)  Verteidiger Niklas Hane hat seinen Vertrag im Aischgrund verlängert. Der 22-Jährige stammt aus dem Düsseldorfer Nachwuchs und kam über Herne und Essen letztes Jahr zum HEC. In 54 Spielen gelangen ihm 4 Tore und 16 Vorlagen bei 51 Strafminuten
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Die Realstars haben mehrere Abgänge mitgeteilt. Demnach werden Edgar Schäfer, Florian Bosbach, Jonas Eichler, Rafael Sturmberg und Fiona Hennesser den ESV verlassen
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Leon Seelmann wechselt aus dem Nachwuchs des SC Riessersee zu den Miners. Der 20-jährige Verteidiger stand auch schon im erweiterten Oberliga-Kader der Werdenfelser
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Stürmer Nico Geidl wird die Rebels verlassen. Der Deutsch-Tscheche konnte in der letzten Saison in 43 Spielen beachtliche 26 Tore und 14 Vorlagen für sich verbuchen
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Die Fischtown Pinguins Bremerhaven haben Stürmertalent Florian Reinwald unter Vertrag genommen. Der 18-Jährige stammt aus dem Ingolstädter Nachwuchs und spielte zuletzt in der DEL2 für den ESV Kaufbeuren. In der neuen Saison soll er mittels Förderlizenz in der Oberliga Spielpraxis sammeln
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Nach Verteidiger-Routinier Rene Kramer hat als nächstes Stürmer Dennis Bondarenko ein neues Arbeitspapier bei den TecArt Black Dragons unterzeichnet. Der 23-Jährige wechselte letztes Jahr aus Leipzig nach Erfurt und absolvierte 39 Spiele, bei denen er einen Assist für sich verbuchen konnte
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  nach Goalie Nils Velm hat als nächstes Stürmer Loris Walter verlängert. Der 24-Jährige, der vor zwei Jahren aus Stuttgart zu den Black Eagles kam konnte zuletzt in 27 Spielen 7 Tore erzielen und weitere 20 Treffer vorbereiten
  
Bayreuth Tigers
(BLL)  Nach dem Oberliga-Aus setzt der Stammverein für den Neubeginn auf Torsten Steffens als Trainer. Er stand bereits in der letzten Landesligasaison an der Bande des EHC. Künftig wird er auch als sportlicher Leiter fungieren. Als Saisonziel wurde ein Platz unter den ersten vier ausgegeben
  
Straubing Tigers
(DEL)  Nationalspieler Stefan Loibl bleibt den Niederbayern erhalten. Der 29-jährige Angreifer verfügt noch über einen laufenden Vertrag. In der letzten Saison brachte er es in 56 Spielen auf 11 Tore und 24 Assists
  
Kempten Sharks
(BYL)  Mannschaftskapitän Mauro Seider wird bereits in seine siebte Saison im ESC-Trikot gehen. Der 30-Jährige stammt aus dem Füssener Nachwuchs und kam 2020 über Schöngau und Königsbrunn zu den Sharks, wo er auch in der nächsten Saison ein Verteidiger-Duo mit Kevin Marquardt bilden wird. Der 28-Jährige, der vor zwei Jahren aus Schweinfurt kam, hat ebenfalls seinen Vertrag verlängert
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Stürmertalent Christian Schiling hat bei den Eisbären verlängert. Der 21-Jährige, der auch mit einer Förderlizenz der Kassel Huskies DEL2-Erfahrung sammelte, konnte in 51 Oberliga-Spielen 18 Tore erzielen und weitere 32 Treffer vorbereiten
  

   

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Die deutschen Talente im NHL Draft

Der NHL Entry Draft 2025, ausgetragen am 27. und 28. Juni im renommierten Peacock Theater in Los Angeles, markierte erneut einen der spannendsten Termine im internationalen Eishockeykalender. Für junge Spieler ist er der entscheidende Schritt in Richtung NHL – der weltweit prestigeträchtigsten Eishockeyliga. Seit Jahren steigt auch in Deutschland das Interesse an diesem Ereignis, nicht zuletzt wegen des Erfolgs von Stars wie Leon Draisaitl, Tim Stützle oder Moritz Seider, die sich in der NHL zu Leistungsträgern entwickelt haben. Doch wie präsent waren deutsche Talente beim diesjährigen Draft und was macht das mit den bet-at-home Quoten NHL?

Die nüchterne Antwort: Weniger als in manchem Vorjahr, aber nicht ohne Lichtblick. Der einzige deutsche Spieler, der beim NHL 2025/26 Draft ausgewählt wurde, war Julius Sumpf, ein Center der Eisbären Berlin. Er wurde in der vierten Runde an Position 98 von den Chicago Blackhawks gezogen. Damit bleibt Deutschland zwar unterrepräsentiert, doch Sumpfs Auswahl zeigt, dass auch in einer immer enger werdenden Konkurrenz deutsche Spieler wahrgenommen und geschätzt werden – insbesondere, wenn sie durch Spielintelligenz, Reife und taktische Disziplin auffallen.

Wer ist Julius Sumpf?

Julius Sumpf gilt als ein Spieler mit gutem "Hockey Sense", also einem ausgeprägten Spielverständnis, kombiniert mit solider Technik und verantwortungsbewusstem Verhalten auf dem Eis. Während er in der Offensive noch Entwicklungspotenzial besitzt, hat er sich defensiv als verlässlicher Teamspieler erwiesen – eine Qualität, die im nordamerikanischen Hockeyumfeld stark gewichtet wird. Scouts lobten vor allem seine Übersicht und seine Fähigkeit, auch unter Druck clevere Entscheidungen zu treffen.

Für viele Experten kam sein Draft nicht überraschend. Zwar wurde Sumpf in den meisten Mock Drafts eher im Bereich der Runden 4 bis 6 eingeordnet, doch sein stetiger Aufwärtstrend in der DEL sowie solide Leistungen bei internationalen Turnieren machten ihn zu einem ernstzunehmenden Kandidaten für Teams mit langfristigem Entwicklungskonzept. Chicago sieht in ihm offenbar einen sogenannten "Low Risk, High Reward"-Spieler, der mit Geduld und gezielter Förderung ein solider NHL-Spieler werden kann.

Was bedeutet das für den deutschen Nachwuchs?

Die Auswahl von nur einem deutschen Spieler bedeutet nicht, dass es generell an Talenten fehlt. Vielmehr spiegelt sie die aktuelle Phase der Entwicklung wider. Viele deutsche Nachwuchsspieler befinden sich noch im Reifeprozess, sind körperlich noch nicht auf dem Niveau ihrer nordamerikanischen oder skandinavischen Altersgenossen oder spielen in Ligen, die international weniger Beachtung finden.

Die Konkurrenz ist hart: Kanada, die USA, Schweden und Finnland dominieren weiterhin die Drafts, was vor allem an der jahrzehntelangen Professionalisierung ihrer Nachwuchsarbeit liegt. Doch Deutschland hat in den letzten zehn Jahren gewaltige Fortschritte gemacht. Die DEL und insbesondere die DEL2 sowie die U20-Bundesliga investieren mehr in Talentsichtung, Trainingsqualität und Athletikprogramme. Auch internationale Austauschprogramme mit nordamerikanischen Juniorenligen werden zunehmend genutzt.

Wettquoten und Draft-Prognosen als Indikator

Ein zunehmend relevanter Aspekt bei der Beobachtung von Draft-Kandidaten sind die Wettquoten NHL und Prognosemärkte, beispielsweise auf bet-at-home Wettten NHL. Dort spiegeln sich Einschätzungen von Scouts, Medienberichten und Trends wider – teils sogar früher als in offiziellen Rankings. Spieler wie Julius Sumpf verzeichneten in den Wochen vor dem Draft steigende Quoten bei den Wett Tipps NHL, was auf wachsendes Interesse und bessere Platzierungschancen hindeutete.

Diese Quoten reagieren sensibel auf Faktoren wie Leistungen in Vorbereitungsspielen, Combine-Ergebnisse, Interviews mit NHL-Teams oder mediale Aufmerksamkeit. Für Eishockeyfans und Analysten liefern sie wertvolle Hinweise darauf, welche Talente potenziell unter dem Radar fliegen oder welche sich plötzlich in den Fokus spielen. So lassen sich Wett Tipps Eishockey besser einschätzen. 

Der Blick nach vorn

Auch wenn 2025 kein Jahr mit vielen deutschen Picks war, ist das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft gelegt. Die Eishockey-Infrastruktur in Deutschland verbessert sich stetig, das Interesse an der NHL wächst, und immer mehr junge Spieler orientieren sich frühzeitig international. Julius Sumpfs Draft könnte ein Signal sein – an andere Talente, die noch auf ihren Durchbruch hoffen, und an NHL-Teams, die nach intelligenten, vielseitigen Spielern suchen, auch außerhalb der klassischen Hockey-Nationen.

Schon beim Draft 2026 könnten wieder mehr deutsche Namen fallen – vorausgesetzt, die Nachwuchsarbeit bleibt konsequent, modern und international ausgerichtet. Deutschland hat gezeigt, dass es das Potenzial für NHL-Spitzenkräfte besitzt. Jetzt geht es darum, dieses Potenzial systematisch zu heben.
 

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