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September 26
                     
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Mad Dogs Mannheim
(BWL)  Nachdem Thomas KorteEnde der letzten Saison seinen Abschied verkündete, wurde nun bei den Mad Dogs der neue Trainer vorgestellt. Marco Uhrig wird künftig das Kommando an der Bande übernehmen. Er arbeite bislang im eigenen Nachwuchs und war auchschon als Co-Trainer der 1.Mannschaft tätig
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Mit Tim Mäding kommt ein neuer junger Stürmer zum EHC. Der 20-Jährige stammt aus dem Nachwuchs des EHC Erfurt und wechselt aus der Regionalliga West von der EG Diez-Limburg zu den Hornets
  
Waldkirchen Crocodiles
(BLL)  Der ESV hat noch zwei Ergänzungen für den neuen Mannschaftskader. Philipp Wösner hat seine weitere Zusage gegeben und aus dem Deggendorfer Nachwuchs stösst Daniel Lajrich zu den Karoli Crocodiles
  
EV Füssen
(OLS)  Der EVF hat Stürmer Elias Schneider mit einem Probevertrag bis Ende September ausgestattet. Der 20-Jährige spielte mehrere Jahre im Füssener Nachwuchs und sammelte in den letzten zwei Spielzeiten wertvolle Erfahrungen in Nordamerika. Ende der letzten Saison kehrte er schliesslich ins Allgäu zurück
  
Heilbronner Falken
(OLS)  Stürmer Calder Alderson kehrt zu den Falken zurück - zumindest vorerst. Der 24-jährige Kanadier, der Ende der letzten Saison zu den Hannover Indians wechselte, hält sich derzeit in Heilbronn fit und wird am kommenden Wochenende in den Testspielen auf wieder im Falken-Trikot auflaufen
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Der ECE hat mehrere Neuzugänge bekannt gegeben. Daniel Schlicksupp kehrt zurück und wird das Goalie-Team verstärken. Für die Verteidigung kommen vom EHC Zweibrücken Dominic Gutjahr und Cosmo Chilf. Von den Pforzheim isons wechselt Tim Essig zu den Eisbären und aus dem Nachwuchs des Mannheimer ERC kommt Alexander Lieberwirth. Diese Spieler werden alle die Verteidigung verstärken
  
Eisbären Balingen
(LLBW)  Der EC hat Stürmer Andrei Buleandra verpflichtet. Der 27-jährige Rumäne kommt aus beruflichen Gründen in die Region und konnte im Training einen positiven Eindruck hinterlassen. Er spielte bisher noch nie ausserhalb seiner Heimat. Zuletzt ging er dort für Dunarea Galati aufs Eis
  
Trostberg Chiefs
(BLL)  Nachwuchsstürmer Florian Stinauer, der letztes Jahr aus Grafing zu den Chiefs kam, wird erneut zum Kader gehören. In der letzten Saison absolvierte der 21-Jährige drei Landesligaspiele für den TSV
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Stürmer Tim Rasper wird nach einigen Jahren Eishockeypause sein Comeback geben. Der 32-Jährige verfügt über Oberliga-Erfahrung aus seiner Zeit in Essen und Herne
  
Augsburger Panther
(DEL)  Stürmer Cameron Wright wird wegen einer Oberkörperverletzung für mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen
  
Düsseldorfer EG
(DEL2)  Der japanische Stürmer Yushiro Hirano hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und muss für vier Wochen pausieren
  
Blue Devils Weiden
(DEL2)  Weiteres Verletzungspech bei den Blue Devils: Nach Stürmer Filip Reisnecker wird nun auch Torhüter Michael McNiven längerfristig für mehrere Wochen ausfallen. Der Kanadier hat sich im Training eine Unterkörperverletzung zugezogen
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der ESC hat seine Offensive mit Moritz Israel verstärkt. Der 30-Jährige bringt reichlich Oberliga-Erfahrung mit nach Haßfurt. In der letzten Saison spielte er für die Hammer Eisbären und konnte dabei in 24 Partien 9 Tore erzielen und weitere 5 Treffer vorbereiten
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Stürmer Tjald Deichmann, der vor der letzten Saison vom EHC Neuwied in die Drei-Flüsse-Stadt gekommen ist, wird die Black Hawks verlassen. Der 23-Jährige wird sich einer neuen sportlichen Heruasforderung stellen
  

   

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Die deutschen Talente im NHL Draft

Der NHL Entry Draft 2025, ausgetragen am 27. und 28. Juni im renommierten Peacock Theater in Los Angeles, markierte erneut einen der spannendsten Termine im internationalen Eishockeykalender. Für junge Spieler ist er der entscheidende Schritt in Richtung NHL – der weltweit prestigeträchtigsten Eishockeyliga. Seit Jahren steigt auch in Deutschland das Interesse an diesem Ereignis, nicht zuletzt wegen des Erfolgs von Stars wie Leon Draisaitl, Tim Stützle oder Moritz Seider, die sich in der NHL zu Leistungsträgern entwickelt haben. Doch wie präsent waren deutsche Talente beim diesjährigen Draft und was macht das mit den bet-at-home Quoten NHL?

Die nüchterne Antwort: Weniger als in manchem Vorjahr, aber nicht ohne Lichtblick. Der einzige deutsche Spieler, der beim NHL 2025/26 Draft ausgewählt wurde, war Julius Sumpf, ein Center der Eisbären Berlin. Er wurde in der vierten Runde an Position 98 von den Chicago Blackhawks gezogen. Damit bleibt Deutschland zwar unterrepräsentiert, doch Sumpfs Auswahl zeigt, dass auch in einer immer enger werdenden Konkurrenz deutsche Spieler wahrgenommen und geschätzt werden – insbesondere, wenn sie durch Spielintelligenz, Reife und taktische Disziplin auffallen.

Wer ist Julius Sumpf?

Julius Sumpf gilt als ein Spieler mit gutem "Hockey Sense", also einem ausgeprägten Spielverständnis, kombiniert mit solider Technik und verantwortungsbewusstem Verhalten auf dem Eis. Während er in der Offensive noch Entwicklungspotenzial besitzt, hat er sich defensiv als verlässlicher Teamspieler erwiesen – eine Qualität, die im nordamerikanischen Hockeyumfeld stark gewichtet wird. Scouts lobten vor allem seine Übersicht und seine Fähigkeit, auch unter Druck clevere Entscheidungen zu treffen.

Für viele Experten kam sein Draft nicht überraschend. Zwar wurde Sumpf in den meisten Mock Drafts eher im Bereich der Runden 4 bis 6 eingeordnet, doch sein stetiger Aufwärtstrend in der DEL sowie solide Leistungen bei internationalen Turnieren machten ihn zu einem ernstzunehmenden Kandidaten für Teams mit langfristigem Entwicklungskonzept. Chicago sieht in ihm offenbar einen sogenannten "Low Risk, High Reward"-Spieler, der mit Geduld und gezielter Förderung ein solider NHL-Spieler werden kann.

Was bedeutet das für den deutschen Nachwuchs?

Die Auswahl von nur einem deutschen Spieler bedeutet nicht, dass es generell an Talenten fehlt. Vielmehr spiegelt sie die aktuelle Phase der Entwicklung wider. Viele deutsche Nachwuchsspieler befinden sich noch im Reifeprozess, sind körperlich noch nicht auf dem Niveau ihrer nordamerikanischen oder skandinavischen Altersgenossen oder spielen in Ligen, die international weniger Beachtung finden.

Die Konkurrenz ist hart: Kanada, die USA, Schweden und Finnland dominieren weiterhin die Drafts, was vor allem an der jahrzehntelangen Professionalisierung ihrer Nachwuchsarbeit liegt. Doch Deutschland hat in den letzten zehn Jahren gewaltige Fortschritte gemacht. Die DEL und insbesondere die DEL2 sowie die U20-Bundesliga investieren mehr in Talentsichtung, Trainingsqualität und Athletikprogramme. Auch internationale Austauschprogramme mit nordamerikanischen Juniorenligen werden zunehmend genutzt.

Wettquoten und Draft-Prognosen als Indikator

Ein zunehmend relevanter Aspekt bei der Beobachtung von Draft-Kandidaten sind die Wettquoten NHL und Prognosemärkte, beispielsweise auf bet-at-home Wettten NHL. Dort spiegeln sich Einschätzungen von Scouts, Medienberichten und Trends wider – teils sogar früher als in offiziellen Rankings. Spieler wie Julius Sumpf verzeichneten in den Wochen vor dem Draft steigende Quoten bei den Wett Tipps NHL, was auf wachsendes Interesse und bessere Platzierungschancen hindeutete.

Diese Quoten reagieren sensibel auf Faktoren wie Leistungen in Vorbereitungsspielen, Combine-Ergebnisse, Interviews mit NHL-Teams oder mediale Aufmerksamkeit. Für Eishockeyfans und Analysten liefern sie wertvolle Hinweise darauf, welche Talente potenziell unter dem Radar fliegen oder welche sich plötzlich in den Fokus spielen. So lassen sich Wett Tipps Eishockey besser einschätzen. 

Der Blick nach vorn

Auch wenn 2025 kein Jahr mit vielen deutschen Picks war, ist das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft gelegt. Die Eishockey-Infrastruktur in Deutschland verbessert sich stetig, das Interesse an der NHL wächst, und immer mehr junge Spieler orientieren sich frühzeitig international. Julius Sumpfs Draft könnte ein Signal sein – an andere Talente, die noch auf ihren Durchbruch hoffen, und an NHL-Teams, die nach intelligenten, vielseitigen Spielern suchen, auch außerhalb der klassischen Hockey-Nationen.

Schon beim Draft 2026 könnten wieder mehr deutsche Namen fallen – vorausgesetzt, die Nachwuchsarbeit bleibt konsequent, modern und international ausgerichtet. Deutschland hat gezeigt, dass es das Potenzial für NHL-Spitzenkräfte besitzt. Jetzt geht es darum, dieses Potenzial systematisch zu heben.
 

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