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Juni 26
                          
Veteranentag
       
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat den Vertrag mit Angreifer Maximilian Braun verlängert. Der 23-jährige Deutsch-Slowake kam letztes Jahr aus Essen an die Ostsee und konnte in 49 Partien 3 Tore und 12 Assists für sich verbuchen
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Stürmer Tomas Balat geht künftig für den EHC auf Torejagd. Der 23-jährige Slowake sammelte zuletzt Erfahrungen in der vierthöchsten Liga Frankreichs, sowie in Gdansk in der zweithöchsten Liga Polens
  
Bären Neuwied
(OLN)  Stürmertalent Christian Sprez, der letztes Jahr aus Bietigheim zum EHC kam, wird nach dem Aufstieg auch in der Oberliga die Schlittschuhe für die Bären schnüren. In der letzten Saison in der CEHL konnte der 21-Jährige in 47 Partien beachtliche 52 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Stürmer Lukas Miculka und Verteidiger Florian Brenninger werden mit dem Gewinn der Landesliga-Meisterschaft nun inre Karriere beenden und werden nicht mehr für die Eispiraten in der Bayernliga auflaufen
  
Türkheim Celtics
(BLL)  Verteidiger Florian Kaiser wird nicht mit dem ESV in die Landesliga gehen, sondenr wird seine aktive Laufbahn beenden
  
Bezirksliga Bayern
(BBZL)  Der EV Mittenwald wird seine Mannschaft vom Spielbetrieb zurückziehen. Grund für die Entscheidung ist die weiter ungeklärte Stadionfrage. Die Arena in Mittenwald ist seit mehr als 2 Jahren geschlossen und der EVM musste seine Heimspiele in Garmisch-Partenkirchen austragen. Der EVM will erst wieder mit Sanierung bzw. Eröffnung des heimischen Stadions in Mittenwald wieder eine Mannschaft für die Bezirksliga melden
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Maximilian Ohr verstärkt künftig die Defensive des ERC. Der 31-Jährige spielte lange Zeit beim EV Dingolfing in der Landesliga und Bayernliga und ging zuletzt für die 1b der Isar Rats in der Bezirksliga aufs Eis
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Die Realstars haben einen weiteren namhaften Neuzugang an Land gezogen. Aus der DEL2 vom EV Landshut wechselt Stürmer Elias Lindner zum ESV. Der 25-Jährige ging davor zwei Jahre in der DEL für die Kölner Haie aufs Eis und bringt damit reichlich höherklassige Erfahrung mit
  
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Kai Molleker verstärkt künftig die Defensive der EGDL. Der 19-Jährige stammt aus dem Nachwuchs der Löwen Frankfurt und stand mittels Förderlizenz bereits in der letzten Saison im Kader der Rockets und kam auch zu einem Spieleinsatz
  
Eagles Essen-West
(BZLW)  Nach der Rückstufung in die Bezirksliga wird Stürmer Lennart Otten den ESC verlassen. Ursprünglich war sein vertrag eigentlich bereits verlängert wordem
  
Luchse Lauterbach
(RLW)  Das Goalie-Duo der Luchse steht fest. Nach Benjamin Dirksen hat nun auch Benjamin Vavrena beim EC verlängert. Der 21-jährige Deutsch-Tscheche kam erst während der letzten Saison nach Lauterbach
  
Waldkraiburg Löwen
(BYL)  Routinier Jakub Revaj läuft weiter im EHC-Trikot auf. Der 30-Jährige kam letztes Jahr aus der zweithöchsten polnischen Liga zurück nach Deutschland und absolvierte für die Löwen 33 Partien (1 Assisst)
  
Kölner Haie
(DEL)  Torhüter Nico Wiens wechselt von den Selber Wölfen zum KEC. Ausserdem werden auch die beiden DNL-Cracks Tobin Brandt und Nikita Müller zum Aufgebot gehören. Zudem kehrt Meteu Späth in den Kade rzurück. Er sammelte zuletzt wertvolle Erfahrung in Nordamerika. Alle vier Spieler sollen auch mit Förderlizenzen ausgestattet werden
  
Beach Devils Timmendorf
(RLNO)  Das neue Goalie-Duo der Beach Devils steht fest. Aus der Bayernliga vom ESC Kempten wechselt der Oberliga-erfahrene Clemens Wiedemann an die Ostsee. Ausserdem wurde Veli-Matti Mäkinen verpflichtet. Der 30-jährige Finne spielte zuletzt in der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes für Pyry Hockes
  
Harzer Falken 
(RLNO)  Verteidiger Luis Jäckle wechselt vom SC Riessersee nach Braunlage. Der 20-jährige gehörte in den vergangenen drei jahren zum Oberliga-Kader des SCR
  

   

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ihp-newssplitterIHP News

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Nordrhein-Westfalen und Oberliga Ost.



DELDeutsche Eishockey Liga: CASHPOINT-Hauptrundensieger gewinnt Preis für Fans

(DEL)  Der CASHPOINT-Hauptrundensieger wird die Aktivitäten der eigenen Fan-Gemeinde auch in der Saison 2013/14 unterstützen können. Einen entsprechenden Preis stellt CASHPOINT, Hauptsponsor der Deutschen Eishockey Liga, dem Erstplatzierten der Hauptrunde auch in der
DEL-Jubiläumssaison zur Verfügung.
„Die Auszeichnung des CASHPOINT-Hauptrundensiegers in der Saison 2013/14 ist ein weiterer Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen der DEL und CASHPOINT und damit Ausdruck für unser nachhaltiges Engagement“, erklärte Michael Wondra, Vorstandsvorsitzender von CASHPOINT.
Erstmals hatte das Tochter-Unternehmen der Gauselmann-Gruppe, das seit Januar 2013 DEL-Partner ist, den Preis im vergangenen Jahr ausgeschrieben. Dabei hatten sich die Adler Mannheim die Trophäe gesichert.
Die Hauptrunde der 20. DEL-Saison wird am 7. März beendet. Ab dem 9. März startet dann die erste Playoff-Runde. Der CASHPOINT-Hauptrundensieger ist auch automatisch für die ab der kommenden Saison neu eingeführte Champions Hockey League (CHL) qualifiziert.
Der mit 5.000 Euro dotierte Geldpreis für den CASHPOINT-Hauptrundensieger ist zweckgebunden und soll der Fan-Arbeit des siegreichen DEL-Clubs zu Gute kommen. Derzeit dürfen sich die Hamburg Freezers als Tabellenführer die größten Hoffnungen auf den Preis machen. Die Hanseaten verfügen acht Spieltage vor Ende der 20. DEL-Hauptrunde über neun Zähler Vorsprung auf die Krefeld Pinguine.



dresdnereisloewenKeine Geschenke am Valentinstag: Dresden schlägt Bad Nauheim mit 4:1 - Nun neun Zähler Rückstand für die Hessen

(DEL2)  Mit 1:4 (0:1, 1:2, 0:1) verloren heute Abend die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim ihr Auswärtsspiel in Dresden und können somit keinen Boden gut machen in Sachen Kampf um die Playoffplätze. Dabei war erneut mehr drin für die Hessen, die konzentriert begannen und dem Gegner, der in 24 Spielen nur sechs Mal zuhause den Kürzeren zog, ordentlich Paroli boten. Einzig individuelle Fehler der Wetterauer bedeuteten am Ende den Sieg eines cleveren Eislöwen-Teams, das sich aufgrund dieses Erfolgs sieben Spieltage vor Ende der Zwischenrunde das Playoffticket endgültig sichert.
Bei den Gästen fehlte neben den bereits bekannten Ausfällen (May, Carnevale, Ringwald, Heid und Ower) kurzfristig auch Backup-Goalie Domenic Bartels krankheitsbedingt, für ihn fuhr Junioren-Goalie Dennis Schulz mit in die sächsische Landeshauptstadt. Die Gäste begannen sehr konzentriert und hielten die ausgegebene taktische Marschroute ein. "Defensiv stehen" war zunächst das Motto, nachdem die heimstarken Eislöwen bekanntlich stets mit viel Tempo in das erste Drittel kommen. Mehr als zwei Chancen der Hausherren ließen die gut dagegen haltenden Roten Teufel nicht zu, während ihrerseits das Spiel nach vorne zunächst keine große Rolle spielte. Zwei Unterzahlsituationen überstanden die Hessen zudem schadlos, so dass man fast schon von einem 0:0 zur ersten Pause ausgehen konnte, was dem Gäste-Fahrplan in die Karten gespielt hätte. Allerdings war ein individueller Fehler in der EC-Hintermannschaft der Ausgangspunkt eines schnellen Gegenzugs, den Dresdens Ziolkowski in der 19.Minute zum 1:0 für die Gastgeber abschließen konnte, was so gar nicht in das Konzept von EC-Coach Daniel Heinrizi passte.
Besser machten es seine Mannen zu Beginn des Mittelabschnitts: in Überzahl markierte Sean McMonagle, der heute wieder als Stürmer fungierte, den Ausgleich, als Kaartinen in der Kühlbox saß. Die Gäste taten nun wesentlich mehr für ihr Spiel nach vorne und hatten durch Oppolzer und Lavallee große Gelegenheiten auf einen weiteren Treffer, doch Nastiuk im Tor der Sachsen war beide Male zur Stelle. Aufregung dann in der 28.Minute: EC-Verteidiger Marcus Götz sah Bruce Becker nicht herannahen und traf den Eislöwen-Stürmer unglücklich mit dem Knie. Der Unparteiische wertete dies als absichtliches Foul mit Verletzungsfolge und schickte den Schweden vorzeitig zum Duschen. Mit Matt Beca saß bereits ein Bad Nauheimer auf der Strafbank, so dass Hugo Boisvert die doppelte Überzahl zum 2:1 für die Eislöwen verwerten konnte. Der Referee hatte im Nachhinein wohl ein Einsehen ob seiner Spieldauer-Entscheidung, denn nun mussten die Eislöwen gleich drei Mal in Folge in die Kühlbox. Die Hessen wussten dies aber nicht zu nutzen und kassierten stattdessen gar einen Unterzahltreffer der Sachsen durch Prommersberger in der 39.Spielminute. Mit der Schlusssekunde erhielt Jason Pinizzotto zudem 2+2+2+10 Strafminuten nach einem Gerangel mit David Hajek, der ebenfalls eine Disziplinarstrafe kassierte - allerdings fehlte nun fast das gesamte letzte Drittel einer der wichtigsten EC-Spieler.
In diesem markierten die Hausherren in der 47.Minute durch Förderlizenzspieler Schlenker mit dem 4:1 die Vorentscheidung, nach dem die Eislöwen das Match sicher verwalteten und den Gäste nur noch wenige Chancen zuließen. Die Uhr lief für die Sachsen, die den Spielstand am Ende sicher über die Schlusssirene brachten. Der Aufsteiger aus der Wetterau zahlte schlussendlich erneut Lehrgeld gegen einen abgezockten Gegner, der seine wenigen Chancen eiskalt nutzte und nach diesem Sieg nicht mehr von einem Playoffplatz verdrängt werden kann.
Am Sonntag erwarten die Roten Teufel nun den ETC Crimmitschau, der heute Abend zuhause mit 1:2 gegen Bremerhaven verlor. Somit sollte realistischerweise mit einem "Dreier" zumindest der neunte Platz gefestigt werden, nachdem Weißwasser 5:2 gegen Heilbronn gewann uns sich somit auf neun Punkte absetzt. Allerdings sind noch 21 Zähler zu vergeben, so dass rechnerisch nach wie vor alles möglich ist. Die weiteren Resultate: Landshut-Garmisch 3:4, Bietigheim-Ravensburg 6:2 und Kaufbeuren-Rosenheim 4:2.



toelzerloewenSchulklasse in der Hacker-Pschorr-Arena, Tölzer Löwen im Radio

(OLS)  am Sonntag, 16. Februar, besucht die Klasse 8c der Realschule Holzkirchen das Spiel der Tölzer Löwen gegen den EC Peiting (Spielbeginn: 18 Uhr). Die Jugendlichen werden unter den Zuschauern eine Umfrage starten.
Außerdem ist Eishockey in Bad Tölz Thema einer Radiosendung am Sonntag, 16. Februar. Auf Bayern 2 läuft um 12.05 Uhr die Sendung "Eishackl'n forever". Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Rundfunks unter http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zeit-fuer-bayern/eishackln-bayern-eishockey-tradition-100.html

Tölzer Löwen nach 7:1-Sieg in Schweinfurt nun Dritter
Sechster Sieg im siebten Spiel: Die Tölzer Löwen bauen ihre Erfolgsserie aus. Am Freitagabend gewannen sie vor 394 Zuschauern mit 7:1 (3:0, 3:1, 1:0) bei Tabellen-Schlusslicht Schweinfurt. Da die Bayreuth Tigers zeitgleich in Weiden mit 4:5 unterlagen, rücken die Löwen auf den dritten Platz vor. Und durch die 1:5-Heimniederlage des EC Peiting gegen Erding hat Tölz nun sicher Heimrecht in der ersten Play-off-Runde.
Schon im ersten Drittel stellten die Gäste die Weichen auf Sieg. Zweimal Klaus Kathan (2., 19.) und Andreas Eder (17.) sorgten für einen 3:0-Vorsprung. Binnen 35 Sekunden bauten die Löwen diesen durch Christoph Fischhaber und Tobias Biersack auf 5:0 aus (27.). "Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir das souverän runtergespielt", sagte Trainer Florian Funk. "Ab dann haben wir aber den Gegner mitspielen lassen." Nur 24 Sekunden nach Biersacks Treffer fiel das Anschlusstor für Schweinfurt. "Da waren wir nicht mehr so konzentriert und haben Torchancen zugelassen", so Funk. Das Spiel plätscherte dahin. Yanick Dubé (38.) traf noch im Mitteldrittel, Florian Strobl stellte den Endstand her (57.).
Der Spieltag sei gut für Tölz gelaufen, sagte Funk. "Wir sind sicher mindestens Vierter, haben unser Ziel erreicht. Jetzt haben wir es selbst in der Hand, Dritter zu bleiben."
Am Sonntag kommt der EC Peiting in die Hacker-Pschorr-Arena (Spielbeginn: 18 Uhr).



buchlohePiraten bleiben weiter glücklos - ESV Buchloe verliert auch erstes Spiel unter Neu-Trainer Norbert Zabel

(BYL)  Die Lage des ESV Buchloe in der Abstiegsrundengruppe A wird immer prekärer. Denn auch am Freitagabend verloren die Piraten ihre Auswärtspartie bei den Wanderers Germering mit 0:4 (0:1, 0:1, 0:2) und bleiben damit weiter sieglos. Dabei traten die ESV´ler die Reise in die Münchner Vorstadt durchaus zuversichtlich an. Einzig Tobias Riefler und Moritz Lieb fehlten dem unter der Woche zurückgekehrten Trainer Norbert Zabel. Die zahlreich angeschlagenen Spieler - wie beispielsweise Andreas Morhardt oder Oliver Braun - bissen dagegen auf die Zähne und stellten sich in den Dienst der Mannschaft. Daneben gab Routinier Peter Westerkamp nach langer Pause sein Comeback im Piratendress.
Dementsprechend motiviert starteten die Buchloer in die Begegnung, wobei auch die Gastgeber zunächst voll dagegen hielten. Die klareren Torchancen hatten anfangs jedoch die Gennachstädter. Vor allem Mark Soares lieferte sich fast schon ein Privatduell mit dem bärenstarken Germeringer Tormann Daniel Klein. Dieser blieb aber bereits bei der ersten guten Möglichkeit des Kanadiers Sieger (3.). Wenig später hatte der Keeper dann auch das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite, als Soares bei einem Alleingang nur den Pfosten traf (9.). Zwischenzeitlich hatte auch ESV-Torwart Stefan Horneber im recht ausgeglichenen Startdrittel sein ganzes Können unter Beweis stellen müssen, nachdem Christian Czaika in Unterzahl ganz alleine auf den Schlussmann zulief (8.). Kurz darauf gelang den Hausherren dann aber doch die zu diesem Zeitpunkt etwas überraschende Führung. Ein Schuss von Martin Dürr prallte von Hornebers Schoner direkt vor die Füße von Benedikt May und von dort ins Tor (10.). Anschließend hatten die Piraten Dusel, dass die Unparteiischen bei einem Konter der Wanderers nur auf eine "2-Minutenstrafe" entschieden, anstatt auf einen durchaus möglichen Penalty (12.).
Im Mitteldrittel überließen die Wanderers den Buchloern zunächst die Spielinitiative, womit  sich die Pirates sichtbar schwer taten. Mark Waldhausen scheiterte mit einer der wenigen gefährlichen Torgelegenheiten wiederum an Klein (24.). Unnötigerweise schwächten sich die Freibeuter dann auch noch selbst, als Sven Curmann nach einem Check von Hinten mit einer 5 Minuten + Spieldauerstrafe vom Feld musste (26.). Damit wird der Verteidiger dem ESV auch am Sonntag beim Rückspiel gesperrt fehlen. In der folgenden Überzahlsituation trafen die Wanderers bei einem Versuch von Christopher Ott erst nur ans Aluminium (28.), ehe es Mathias Jeske schließlich besser machte. Mit einem verdeckten Blueliner erhöhte der Defensivmann den Vorsprung seiner Mannen auf 0:2 (29.). Die Piraten nahmen in dieser Phase des Spiel zu viele Strafzeiten, haderten stellenweise aber auch über die zum Teil fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichtertrios. So musste unter anderem Mark Soares mit einer Disziplinarstrafe für zehn Minuten in der Kühlbox Platz nehmen. Die zahlreichen Unterbrechungen schadeten zudem auch spürbar dem Spielfluss. So lief bei beiden Mannschaften bis zur zweiten Pause kaum mehr etwas Konstruktives zusammen.
Auch das Schlussdrittel blieb über weite Strecken zerfahren und umkämpft. Die Piraten versuchten alles, um noch einmal zurück zu kommen. Dennoch scheiterten sie immer wieder entweder an sich selbst, dem guten Torwart Klein oder erneut am Aluminium. So visierte Marc Weigant auf Pass seines Bruders Patrick wiederum nur das Quergestänge des Germeringer Tores an (47.). Schließlich merkte man den glücklosen Piraten auch zusehends die schwindenden Kräfte an. Bestes Beispiel dafür war das 0:3, bei dem Martin Dürr zwei ESV-Verteidigern davon lief und die Scheibe zur Vorentscheidung im Buchloer Kasten versenkte (50.). Mark Soares zog derweil mit zwei Alleingängen wieder an Torhüter Klein den Kürzeren, der an diesem Abend schier unüberwindbar schien (54./ 59.). Selbst die unorthodoxe Maßnahme von Coach Norbert Zabel, den Torhüter bereits fünfeinhalb Minuten vor Spielende zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis zu nehmen, war nicht von Erfolg gekrönt. Stattdessen gelang den Germeringern 17 Sekunden vor dem Ende mit dem Treffer von Christopher Ott ins verwaiste ESV-Gehäuse sogar noch der 0:4 Endstand.
"Wir geben uns mit Sicherheit noch nicht auf und werden bis zum Schluss kämpfen", gab sich Rückkehrer Norbert Zabel nach dem Spiel kämpferisch, auch bereits mit dem Blick auf das Rückspiel gegen die Wanderers am Sonntag ab 17 Uhr in der Buchloer Eishalle.



ervwildboyschemnitzERV Chemnitz: Starke Leistung im ersten Pokalspiel

(OLO)  Es war das erste Spiel der Drei-Spiele-Herausforderung dieses Wochenendes und dabei zeigten die Wild Boys wieder einmal, dass mit Ihnen auch mit einem kleinen Kader durchaus zu rechnen ist.
Wer beim letzten Training vor den Pokalspielen zuschauen konnte, konnte ahnen, wie motiviert das Team von Wild Boys Coach André Dietzsch in die Pokalrunde zu starten gedachte. Und so zeigten die Chemnitzer auch am ersten Abend der Pokalrunde, was trotz eines erneut kleinen Kaders in Ihnen steckt. Wie schon so oft zeigten die Wild Boys am heutigen Freitag-Abend, dass man gegen vermeintlich starke Gegner selbstsicher zu agieren vermag. Vielleicht ist aber auch Chemnitz so etwas wie ein „Angstgegner“ des Hallenser Teams von Jiri Otoupalik, denen es in keiner der zurückliegenden Partien leicht gemacht wurde.
So startete Chemnitz in Halle gleich mit einem Achtungszeichen, indem Jan Herman bereits nach 2 Minuten den Puck im Hallenser Tor versenken konnte. Halle brauchte dann eine Weile, um sich wieder zu ordnen und konnte erst zu Beginn des zweiten Drittels zurückschlagen und nach Treffern von Piecha, Zille und Lupzig auf 3:1 davonziehen. Chemnitz gab jedoch nie auf und erarbeitete sich durch Artem Klein den Anschlußtreffer, bevor es in die Kabine ging.
Im letzten Abschnitt ging Halle mit mehr Schwung aufs Eis und weitete die Führung in der 43. Minute aus. Nach einigen Minuten konnte Chemnitz jedoch durch Tobias Rentzsch wieder aufschließen und blieb so im Spiel. Das war wichtig, denn zwei Minuten vor dem Ende gelang dann tatsächlich Michael Stiegler der Ausgleich, was einen Punkt für Chemnitz sichern half. Mit 4:4 ging es also in die Overtime, die Halle jedoch gleich in Überzahl beginnen konnte.
Auch in der Overtime machte es Chemnitz den Hallenser schwer, wobei beide Teams zumindest ihre Chancen hatten, diese jedoch nicht umzumünzen wussten. So musste am Ende doch das Penalty-Schießen entscheiden. Und hier war es wieder einmal Spannung bis zur letzten Sekunde. Nach langem hin und her war es schließlich Robin Sochan für Halle, der den Bullen den Sieg schenken konnte.
Für Chemnitz bleibt anzumerken, dass man nach so einem Spiel trotz Niederlage mit erhobenem Haupt vom Eis gehen kann. Morgen geht es weiter – dann in Niesky gegen die Tornados.
Stenogramm: 0:1 Jan Herman (Michal Vymazal) 2:28 1:1 Martin Piecha (Benjamin Thiede, Sebastian Lehmann) 23:58 2:1 Alexander Zille (Troy Bigam, Matthias Schubert) 29:27 3:1 Daniel Lupzig (Troy Bigam, Alexander Zille) 32:57 3:2 Artem Klein (Tobias Rentzsch) 39:52 4:2 Sebastian Lehmann (Martin Piecha, Eric Wunderlich) 43:02 4:3 Tobias Rentzsch (Patrick Preiß, Toni Uhlig) 50:29 4:4 Michael Stiegler (Esbjörn Hofverberg, Michal Vymazal) 57:54 Im Penalty-Schiessen 5:4 Robin Sochan



crimmitschau1:2 Niederlage gegen Tabellenführer - Eispiraten Crimmitschau kämpfen und schlagen sich wacker gegen klaren Favoriten

(DEL2)  Der amtierende Tabellenführer aus Bremerhaven hat die Heimserie der Eispiraten Crimmitschau beendet. Die Westsachsen zeigten trotz des Ausfalls von 4 Stammspielern einen aufopferungsvollen Kampf und hätten sich am Ende einen Punkt mehr als verdient gehabt. Bis zur Schlusssirene gaben sich die Hausherren nicht auf und konnten trotz einiger guter Chancen den ersehnten Ausgleichstreffer nicht erzielen. So nimmt der klare Favorit die Punkte aus dem Sahnpark mit an die Weser.
Die Partie beginnt mit einer engagierten Spielweise beider Teams. Die Eispiraten als auch die Gäste schenkten sich keine Räume und duellierten sich immer wieder in hart geführten Zweikämpfen. Einzig der Unparteiische hatte im Auftaktdrittel seine Mühe und Not eine objektive Strafenverteilung zu gewährleisten. So mussten die Eispiraten im 2. Powerplay-Spiel der starken Gäste das erste Gegentor hinnehmen. In der 15. Minute passen die Bremerhavener den Puck aus dem Torrückraum an die blaue Linie, wo Jaroslav Hafenrichter mit einem Gewaltschuss Eispiraten Keeper Ryan Nie überwinden kann. Der Schlussmann war zwar mit der Fanghand noch am Puck, die Scheibe vor dem Einschlag ins Tornetz zu stoppen, vermochte er aber nicht. Trotz einiger weniger guter Chancen der Eispiraten duellierten sich beide Teams auf Augenhöhe und die Hausherren versuchten in der Folge ihre Angriffsbemühungen zu intensiveren. Noch vor der Pause folge aber der 2. Gegentreffer, bei dem Brock Hooton die Scheibe durch das Drittel der Crimmitschauer dirigiert und am Ende mit der Rückhand vor Keeper Ryan Nie vollenden kann. Auf der Gegenseite gab es kurz vor der Pause dann erneut etwas Diskussionsstoff, als Max Campbell links frei zum Schuss kommt und der Puck offenbar durch den Bremerhavener Schlussmann abgefangen werden kann. Jonas Langmann drückt dabei das Tor klar aus seiner Verankerung, was bei einigen Fans für Unverständnis sorgt, zumal der Schiri weder Tor noch Strafe ausspricht, was laut den Trainern beider Teams aber die richtige Entscheidung war.
Im Mitteldrittel schenken sich beide Mannschaften erneut nichts. Chancen vor beiden Toren bleiben dank der guten Keeper ungenutzt und aufgrund der intensiven Spielweise sind es viele Zweikämpfe die keinen Spielfluss aufkommen lassen. Für die Eispiraten bleibt die Chancenverwertung am Ende das Manko, da sie 3 Überzahlspiele nicht in einen Treffer ummünzen können. So bleibt das 2. Drittel torlos.
Der Schlussabschnitt beginnt nach dem Geschmack der Eispiraten Fans. Max Campbell zirkelt in Überzahl den Puck aus kurzer Distanz unter die Latte ins kurze Eck des Tores und verkürzt damit den Spielstand auf 1 zu 2 aus Sicht der Eispiraten. Diese bekommen durch den Anschluss phasenweise Oberwasser und drücken auf den Ausgleich, den die Gäste aus Bremerhaven mit einer cleveren Abwehrformation zu verhindern wissen. So beißen sich die Hausherren bis zur Schlusssekunde die Zähe am Tabellenführer aus und zeigen dennoch ihre große Moral. Mit einer dezimierten Mannschaft, die mit einer Sturmreihe weniger gegen den 4 Sturmformationen umfassenden Kader der Nordlichter ankämpfte, schlugen sich die Eispiraten mehr als beachtlich, auch wenn für die Westsachsen die Heimserie nach 6 Siegen in Folge vorerst gerissen ist.
Ergebnis: 1:2 (0:2,0:0,1:0)
Torschützen:
0:1 Jaroslav Hafenrichter (Überzahl-Tor) (Brendan Cook, Brock Hooton) 14:16
0:2 Brock Hooton (Dustin Friesen, Brendan Cook) 17:09
1:2 Max Campbell (Überzahl-Tor) (Scott Pitt, Harrison Reed) 42:51
Zuschauer: 1.650



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen sichern mit Sieg gegen Bad Nauheim Play-Off-Teilnahme

(DEL2)  Erstes Etappenziel erreicht: Mit einem 4:1-Erfolg gegen die Roten Teufel Bad Nauheim haben sich die Dresdner Eislöwen vorzeitig die Teilnahme an den Play-Offs gesichert.
„Ich zolle meiner Mannschaft einen riesen Respekt. Das Team hat trotz vieler unbekannter Faktoren von Beginn an die Play-Offs als Saisonziel definiert. Die Entwicklung, welche die Mannschaft seit dem Sommer genommen hat, kann sich sehen lassen“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch und fügt hinzu: „Mein Dank für die große Unterstützung geht an die gesamte Eislöwen-Familie. Jetzt dürfen wir nicht stillstehen, sondern müssen weiter an uns arbeiten.“
In der Partie gegen Bad Nauheim waren die Dresdner zwar optisch überlegen, aber gegen taktisch disziplinierte Gäste blieben große Torchancen in der Anfangsphase zunächst Mangelware. Kurz vor Ende eines hart umkämpften ersten Drittel gelang den Eislöwen doch noch die Führung: Christoph Ziolkowski nutzte die sehenswerte Vorarbeit zum 1:0. Das Tor gab den Dresdnern Selbstvertrauen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch drängte sofort auf den zweiten Treffer. Dieser fiel aber bis zur Pause nicht mehr.
Den Schwung nach der Führung konnten die Eislöwen nicht mit ins Mitteldrittel nehmen. Die Teufel hielten wieder stärker dagegen. Begünstigt durch ein Überzahlspiel gelang Sean McMonagle mit einem sehenswerten Schlagschuss der Ausgleich. Bis Marcus Götz nach einem Kniecheck mit 5+Spieldauerstrafe vom Eis musste, sahen die 2285 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. Hugo Boisvert nutzte wenig später eine doppelte Überzahl zur erneuten Führung. Kurz vor Ende waren die Eislöwen noch einmal in Unterzahl: Diesmal gelang aber nach Scheibengewinn ein Break, welches Max Prommersberger mit einem Unterzahltor zum 3:1 abschloss.
Auf dem Zwei-Tore-Vorsprung konnten sich die Dresdner nicht ausruhen, denn die Moral der Gäste war noch nicht gebrochen. Die endgültige Entscheidung besorgte Vincent Schlenker: In der 47. Minute kam er frei vorm Tor an die Scheibe, behielt die Ruhe und überwand den gut haltenden Jan Guryca im Gästetor zum 4:1-Endstand.
„Mein Glückwunsch geht an Dresden. Es zeichnet die Mannschaft aus, dass sie fighten und es geschafft haben, die Fehler über die Saison zu minimieren. An dieser Stelle haben wir noch Nachholbedarf“, sagte Daniel Heinrizi, Trainer der Roten Teufel. 



hamburgfreezersDEL-Heimrekord eingestellt: Hamburg Freezers gewinnen mit 4:3 gegen Ingolstadt

(DEL)  Die Hamburg Freezers haben ihr Heimspiel am Freitagabend  gegen den ERC Ingolstadt mit 4:3 (1:2, 0:1, 3:0) gewonnen. Durch den Erfolg bauten die Norddeutschen ihre Heimserie auf 19 Siege aus und stellten damit den DEL-Rekord der München Barons aus dem Jahr 2000 ein. Als Torschützen waren Thomas Oppenheimer (2), Phil Dupuis und Kevin Schmidt für den Tabellenführer erfolgreich.
Vor 12604 Zuschauern in der nahezu ausverkauften o2 World Hamburg gingen jedoch zunächst die Gäste in Front. Im Powerplay traf Tim Conboy (10.) mit einem abgefälschten Distanzschuss zum 1:0 für Ingolstadt. Hamburg kam nur schwer in die Partie, so dass Tyler Bouck (17.) erhöhen konnte. 77 Sekunden später waren die Freezers dann zur Stelle: Thomas Oppenheimer (18.) traf aus spitzem Winkel zum Anschluss. Im zweiten Drittel verpassten es die Gastgeber, ihre Chancen zu nutzen. Besser machten es die Gäste, die ihre Führung durch Thomas Greilinger (37.) auf 3:1 ausbauten. Im Schlussdrittel übernahmen die Freezers von Beginn an die Initiative und drängten mit Erfolg auf den Anschlusstreffer: Phil Dupuis sorgte in der 45. Minute für das 2:3. Nun bekam der DEL-Tabellenführer das Spiel zunehmend besser in den Griff und drehte die Partie durch einen Doppelschlag von Geburtstagskind Kevin Schmidt (52.) und Thomas Oppenheimer (53.), der seinem zweiten Treffer an diesem Abend erzielen konnte.
Am Sonnabend trainieren die Hamburg Freezers um 11 Uhr in der Volksbank Arena. Anschließend reist das Team nach Krefeld weiter, wo die Norddeutschen am Sonntag um 14.30 Uhr antreten. Das nächste Heimspiel steigt dann am Sonntag, 23. Februar 2014: Für die Partie gegen die Adler Mannheim gibt es nur noch rund 200 Restkarten, die im Onlineshop unter www.hamburg-freezers.de, über die Hotline 040 / 380 835 – 222, an allen Vorverkaufsstellen, im Fanshop in der Volksbank Arena sowie an den Kassen der o2 World Hamburg erhältlich sind.



jonsdorferfalkenJonsdorfer Falken: Gelungener Auftakt in die Pokalrunde

(OLO)  Das 1.000 Pflichtspiel absolvierten die Akademiker am Freitagabend im Erika-Hess-Stadion beim Auftakt der Gruppe B in die Pokalrunde gegen die Jonsdorfer Falken. Und die Gastgeber hatten sich mit der Mission „Pokal-Verteidigung“ dafür einiges vorgenommen. Beide Mannschaften begannen eher verhalten, wobei die Berliner etwas mehr in die Offensive investierten. Das Jonsdorfer Team erspielte sich auch Chancen, brachte aber weniger Schüsse auf den gegnerischen Kasten. Eine Riesenmöglichkeit ergab sich in der siebten Minute, als Tomas Hruby und Martin Lamich einen 2 auf 0 Konter liefen, allerdings war der letzte Pass dann leider einer zu viel. In der 16.min zimmerte Martin Sekera mit einem beherzten  Schuss den Puck zur Jonsdorfer Führung in die Maschen. Mit dieser knappen Führung ging es in die erste Pause.
Im zweiten Drittel zeigten die Falken sehenswertes Kombinationsspiel und trugen ihre Angriffe zügig vor. Es fehlte nur der erfolgreiche Abschluss. Auch in der Abwehr wurde sehr konzentriert gearbeitet.  Den Akademikern gelang in dieser Phase  nicht viel. Selbst in Unterzahl kontrollierten die Falken das Geschehen auf dem Eis,  erspielten sich gute Möglichkeiten und hielten die Berliner geschickt aus ihrem Abwehrdrittel fern. In der 31.min konnte das Jonsdorfer Team sogar auf 2:0 erhöhen. Mathias Kohl spitzelte die Scheibe unten links über die Linie. Die erste richtige Torchance der Gastgeber im Mittelabschnitt, perfekt gespielt, führte in der 34.min zum Anschlusstreffer. Dieser verlieh den „Fässern“ einen richtigen Schub. Sie übernahmen deutlich das Kommando auf dem Eis. Und eine weitere Unterzahlsituation in der 49.min brachte den Falken den nächsten Gegentreffer ein. Die Mannschaft schien zeitweise zu unsortiert im Abwehrverhalten und auch in Richtung des gegnerischen Tores ging die Scheibe zu häufig verloren. Blieb nur zu hoffen, dass der Pfostentreffer der Akademiker Sekunden vor dem Pausenpfiff die Blau-Weiß-Roten aufrüttelte, schließlich hatten sie eine Zwei-Tore-Vorsprung zu leichtfertig hergegeben.
Da gegen beide Teams aus der 40.min Strafzeiten ausgesprochen waren, startete man vier gegen vier und somit mehr Platz auf dem Eis, den allerdings keine Mannschaft nutzbringend verwerten konnte. Durch inkonsequentes Verteidigungsverhalten  gerieten die Falken in der 45.min erstmals in Rückstand in dieser Partie. Sie machten es den Berlinern zu einfach. Dann gab es auch einmal Überzahl für den EHC, die Scheibe lief recht gut durch die Reihen, nur der erfolgreiche  Abschluss gelang nicht. In der 51.min umspielte Martin Sekera den  bereits geschlagenen Berliner Schlussmann zum 3:3 Ausgleich und nur eine Minute später legte Tomas Hruby nach. Der Treffer führte zu einer Diskussion auf dem Eis, ob daran ein Jonsdorfer Schlittschuh  beteiligt war. Das Schiedsrichtergespann beriet sich und erkannte das Tor an. Die Falken verteidigten ihre knappe Führung und die Zeit rannte den Gastgebern in ihrem Jubiläumsspiel davon. In der 60.min nahmen die Akademiker Auszeit und den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Es wurde noch einmal hart gekämpft im Jonsdorfer Abwehrdrittel. Als ob es nicht schon spannend genug war, verschob Thorsten Fischer das  Gehäuse von Robert Wolfermann absichtlich, um den Angriff der Berliner zu stören. Der Schiedsrichter pfiff die Situation ab und entschied auf Penalty. Robert Wolfermann vereitelte mit seinem rechten Schoner das Tor und rettete so den Auftaktsieg für den EHC in der Pokalrunde.



kaufbeurenSiebter Heimsieg in Folge! ESV Kaufbeuren schlägt Tabellenzweiten Rosenheim in einem Unterzahltor-Festival mit 4:2

(DEL2)  Geschrieben von Ralf Leising. Am heutigen dritten Spieltag der Zwischenrunde der DEL 2 bekam es der ESVK vor 1442 Zuschauern mit den Starbulls aus Rosenheim zu tun. Auf Seiten der Kaufbeurer waren bis auf Stefan Vajs, der in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen wird, alle Mann an Bord. In einem ausgeglichenen Spiel hatten die Gäste von der Mangfall gleich die erste Chance durch Mc Neely nach 15 Sekunden. Im direkten Gegenzug zielte der heute sehr auffällige Alex Thiel knapp am langen Pfosten vorbei.
Im weiteren Verlauf waren es nun die Gäste, die bis etwa zur achten Minute den Ton angaben und gute Szenen für sich verzeichnen konnten. Vor allem in Überzahl durch Schüsse von Auger und Gottwald, die der heute sehr starke Johannes Wiedemann aber abwehren konnte.
Der ESVK hätte bei einer zwei-auf-eins-Situation ebenfalls in Führung gehen können, aber Maury Edwards verpasste, schön von Hans Detsch in Szene gesetzt, knapp. All sein Können musste in Minute 13 Johannes Wiedemann aufbringen, um einen Schuss des Rosenheimers Mc Neely zu stoppen, der frei vor ihm auftauchte. Auch Hauner hatte von halbrechts eine sehr gute Gelegenheit, aber wieder hieß der Sieger Wiedemann.
Drei Minuten vor Ende des ersten Abschnitts konnte Markku Tähtinen nach einer tollen Kombination mit Alex Thiel nur durch ein Foul gestoppt werden. Im anschließenden Powerplay agierten die Mannen um Kapitän Michael Kreitl sehr gut, aber leider ohne Torerfolg. So ging ein ausgeglichenes Drittel mit 0:0 zu Ende.
Im zweiten Durchgang bot sich in der Minute 22 Hans Detsch die erste Gelegenheit. Mit einem Rückhandschuss versuchte er es, doch Häkkinen konnte knapp klären. Zu Beginn des zweiten Drittels wirkte der ESVK wacher. Maury Edwards in der 24. Minute, Max Schmidle versuchte es auf Vorlage von Sami Ryhänen in der Minute 27 von der rechten Seite, aber der Finne im Tor der Starbulls blieb Sieger. In der 30. Minute begann dann das Unterzahlfestival des heutigen Abends: Maury Edwards wird von Markku Tähtinen und Alex Thiel,die in Unterzahl befreien können auf die Reise geschickt und liegt im Laufduell leicht vorne, ist fast frei durch und wird gehakt, verliert dadurch die Scheibe, die am verdutzten Häkkinen vorbei, fast in Zeitlupe ins Tor rutscht. 1:0 für den ESVK! Ein kurioser Treffer! Nur zwei Minuten später zieht Matti Näätänen ab und sein Schuss wird von einem Rosenheimer Spieler unhaltbar zum 2:0 abgefälscht. Die Vorlagen gaben Konstantin Firsanov und Philipp De Paly. Rosenheim antwortet mit wütenden Angriffen, Hofbauer scheitert aussichtsreich. In der 35. Minute hat dann der ESVK die Möglichkeit alles klar zu machen: Sami Ryhänen hat mach einem herrlichen Querpass das leere Tor vor sich, trifft aber die trudelnde Scheibe leider nicht. Im dirketen Gegenzug wieder ein Unterzahltreffer: Dieses Mal für die Gäste: Starbull Mc Neely lässt mit einem sehenswerten Alleingang Verteidiger und Goalie aussteigen schiebt zum 2:1 Anschlusstreffer ein. So ging es nicht zu unrecht mit einem 2:1 für die Heimmannschaft zum zweiten Mal in die Kabine.
Hatten die ESVK Fans im letzten Drittel noch gehofft, der ESVK würde die verbleibenden 1:40 schadlos überstehen, so hatten sie ihre Rechnung ohne Alex Thiel gemacht: Denn es kam viel besser: Er nahm dem Rosenheimer Verteidiger die Scheibe ab, lief von rechts auf das Tor zu und zimmerte, natürlich wieder in Unterzahl einen fulminanten Schuss vorbei an Häkkinen ins Netz ins lange Eck zum 3:1 in der 42. Minute! Das Stadion tobte. Das Spiel ging nun hin und her, auch Rosenheim gab Gas und versuchte zu verkürzen.
Erneut in Rosenheimer Überzahl blockt Markku Tähtinen in der 47. Minute einen Aufbaupass der Gäste und spielt zu Alex Thiel, dieser zieht am Verteidiger vorbei, fährt von links ins Drittel und verwandelt unhaltbar ins linke obere Eck. Der dritte Unterzahltreffer für den ESVK, der vierte im Spiel – unglaublich!
Danach war die Partie zwar weiter ausgeglichen, den Jokern gelang es aber die Partie souverän herunter zu spielen, bis auf ein Überzahltor der Gäste in der 59. Minute: Auger wird freigespielt und muss die Scheibe nur im leeren Tor versenken – 4:2. Das war aber heute nur noch Ergebniskosmetik und die Fans konnten den schier unglaublichen siebten Heimsieg in Folge feiern. Damit hält die Mannschaft bei 48 Punkten und hat damit jetzt schon sechs Punkte mehr eingefahren als in der gesamten letzten Saison.
In der anschließenden Pressekonferenz war Gästecoach Franz Steer mit dem ersten Drittel seiner Mannschaft sehr zufrieden. Im zweiten Drittel agierte sein Team zu spät und war enttäuscht vom Powerplay seines Teams. Er konnte sich auch nicht erinnern jemals drei Gegentore bei eigener Überzahl bekommen zu haben. Auch ESVK Trainer Uli Egen sah die Starbulls im ersten Abschnitt stärker, aber Johannes Wiedemann sei es zu verdanken, dass es mit 0:0 in die erste Pause ging. Danach habe sein Team ab dem 2. Drittel besser verteidigt und den Gästen weniger Platz gegeben. Auf das Rosenheimer Powerplay sei man gut vorbereitet gewesen und Siege gegen Teams, die in der Tabelle besser stehen seien im Moment wichtig für das Selbstvertrauen. Ein Sonderlob bekamen heute von ihm Alex Thiel und Johannes Wiedemann, der das Team in kritischen Phasen durch seine Paraden im Spiel gehalten hat. Alex Thiel war nach dem Spiel glücklich über seine beiden entscheidenden und sehenswerten Unterzahltreffer. Ein Kunststück, das ihm heute zum ersten Mal gelang.



kemptensharksESC Kempten unterliegt Pfronten mit 1:4

(BLL)  Das Kemptener Eisstadion hatte auch schon spannendere Lokalderbys gesehen und am Ende verspielten die Sharks einen möglichen Heimerfolg wieder einmal dank mangelnder Chancenauswertung.
De ersten Akzent setzten allerdings die Gäste aus dem Ostallgäu die einen verunglückten Spielaufbau des ESC abfingen und das 0:1 erzielen konnten. Im Anschluss erspielten sich auch die Kemptener einige Chancen, sollten aber auch im weiteren Verlauf des Abends immer wieder am gut aufgelegten Danny Schubert im Pfrontener Kasten scheitern. Hinzu kam, dass auch das Überzahlspiel zumindest im ersten Drittel noch zu harmlos gespielt wurde, drei Möglichkeiten ließen die Köcheler-Schützlinge ungenutzt verstreichen.
Der zweite Abschnitt spiegelte dann das Startdrittel ungefiltert wider, Kempten bemühte sich um den Ausgleich, Pfronten tat nicht mehr als unbedingt nötig. Nach vier Minuten kamen sie mit einem Mann mehr auf dem Eis dann auch noch zur 0:2 Führung und hier sah ESC-Keeper Hannes Zell nicht gerade glücklich aus. Es dauerte bis zur 33. Spielminute bis den Haien endlich der Anschlusstreffer gelang, ausgerechnet in Überzahl zog Eugen Scheffer von der blauen ab und es stand 1:2 – auch den Zuschauern in der Alpensolararena schwante dass das noch was drin war für die Hausherren.
Das letzte Drittel musste also wieder für die Entscheidung sorgen und endlich zogen die Kemptener mit mehr Druck aufs Tor der „Falcons“. Immer hieß hier aber die Endstation Schubert und zu allem Überfluss leistete man sich in der eigenen Defensive erneut einen Patzer im Spielaufbau – und ermöglichte Pfronten so die 1:3 Entscheidung zu erzielen. Der Treffer zum 1:4 ins leere Tor war noch ein willkommenes Geschenk für EVP-Routinier Armin Schneider, der schon vor der Partie ankündigte, seine aktive Karriere nach dem Schlusspfiff zu beenden. Für Kempten allerdings steht nach diesem Wochenende das letzte Spiel gegen Riessersee erst noch an, am kommenden Freitag empfangen sie den SCR zum Saisonabschluss.
ESC Kempten – EV Pfronten 1:4 (0:1,1:1,0:2)
Tore: 0:1 Titsch (8.), 0:2 Hack (25.), 1:2 Scheffer (33.), 1:3 Friedl (53.), 1:4 Schneider (58.)
Strafminuten: Kempten 12+20 (Kubena, Waibel) – Pfronten 14+10 (Böck)
Zuschauer: 250



mannheimeradlerEric Schneider schießt die Adler Mannheim zum Sieg gegen Köln

(DEL)  In einem packenden und hochklassigen Spiel gewannen die Adler vor 13600 Zuschauern in der ausverkauften SAP Arena mit 3:2 nach Verlängerung. Jochen Hecht und Marc El-Sayed hatten die Hausherren zwei Mal in Führung gebracht, doch die beiden Schweden Andreas Falk und kurz vor Ende Daniel Tjärnqvist glichen für die Haie aus. Eric Schneider war in seinem ersten Spiel für die Adler der Matchwinner und traf in der 63. Minute zum entscheidenden 3:2-Siegtreffer.
Die Adler versuchten zu Spielbeginn erst einmal, vor dem eigenen Tor sicher zu stehen und nicht mit zu viel Offensivdrang gegen die körperlich sehr starken Kölner Haie anzurennen. Doch nachdem nach nur 30 Sekunden Dennis Endras gegen den frei vor ihm stehenden Andreas Falk erstmals retten musste, wurde das Team von Hans Zach vom frühen und aggressiven Forechecking der Haie überrascht. Der Spielaufbau der Hausherren funktionierte in den ersten Minuten überhaupt nicht, die Haie hatten das Heft in der Hand.
Bis zur neunten Minute dauerte es, als Martin Buchwieser den Schlagschuss von Dominik Bittner auf das Kölner Tor gefährlich abfälschte und Neuzugang Eric Schneider kurz darauf das Gehäuse der Gäste ins Visier nahm – die Adler waren im Spiel angekommen. Das erste Unterzahlspiel (13. Minute) überstanden die Adler trotz starkem Powerplay der Domstädter schadlos, auch in der sechzehnten Minute fiel bei den bis dahin besten Torchancen auf beiden Seiten kein Treffer. Auf der einen Seite verpasste Mirko Höfflin völlig freistehend das Tor, kurz danach scheiterte gegenüber der Kölner Chris Minard zwei Mal an Dennis Endras.
Als Kölns Torsten Ankert zwei Minuten vor der Pause auf die Strafbank wanderte, war es dann soweit. Steve Wagner zog von der blauen Linie ab, vor dem Tor fälschte Jochen Hecht die Scheibe unhaltbar für Danny aus den Birken ab.
Den ersten groben Schnitzer der Adler bestraften die Haie aber gleich zu Beginn des zweiten Drittels, als Pascal Zerressen hinter dem Mannheimer Tor den Zweikampf gewann und Andreas Falk völlig frei vor dem Tor Dennis Endras zum Ausgleich traf. Der Spielstand war ausgeglichen, beide Teams lieferten sich ein spannendes, intensives und körperbetontes Match auf Augenhöhe.
In der 33. Minute landete Simon Gamaches Schlenzer in der Fanghand von Danny aus den Birken, eine Minute darauf der Schuss von Plachta an der Latte, doch im Nachsetzen brachte Marc El-Sayed die Scheibe zur 2:1-Führung über die Linie – die SAP Arena stand Kopf.
Auch im letzten Drittel schenkten sich beide Teams Nichts. Martin Buchwieser drückte die Scheibe in der 49. Minute gegen den Schoner von Danny aus den Birken, doch bekam die den Puck nicht über die Linie. Drei Minuten später fälschte Jochen Hecht einen Schuss in Richtung Kölner Tor gefährlich ab, im Gegenzug rettete Dennis Endras für Mannheim. Gamache prüfte aus den Birken, Gogulla verfehlte das Mannheimer Tor – es ging hin und her. Kurz nachdem Ronny Arendt (57.) und Matthias Plachta (58.) die Entscheidung auf dem Schläger hatten, arbeiteten die Haie auf der anderen Seite doch noch den Puck ins Tor – Daniel Tjärnqvist war der Torschütze.
Auch in der Verlängerung ging es rauf und runter, doch am Ende waren die Adler der glückliche Sieger. Eric Schneider scheiterte erst noch im Alleingang am Kölner Keeper, doch kurz darauf semmelte er die Scheibe links oben platziert ins Netz.



ehcnetphenEHC Netphen fährt zum Spitzenreiter

(BZLW)  Der EHC Netphen hat am kommenden Wochenende erneut ein Auswärtsspiel vor der Brust. Am Sonntag treffen die heimischen Kufenflitzer um 19:00 Uhr auf Kristall Lippstadt. Die Lippstädter stehen seit dem dritten Spieltag auf dem ersten Platz der Bezirksliga.
Die Netphener kreuzten bereits dreimal die Schläger mit den Lippstädtern. Dabei gingen die ersten beiden Spiele an den kommenden Gegner (4:8 und 2:3), das Heimspiel Mitte Januar konnte der EHC mit 7:5 für sich entscheiden. Der EHC Netphen kann mit einem Sieg einen großen Schritt im Kampf um Platz zwei machen und außerdem sich die Minimalchance behalten, am Ende den Platz an der Sonne in der Tabelle am Ende einnehmen zu können.
Die Lippstädter haben bis auf eine Niederlage am grünen Tisch alle Partien gewonnen, zwei davon allerdings erst im Penaltyschießen. Diese Serie möchte der EHC Netphen am Freitag beenden und seinerseits den nächsten Sieg feiern.
Trainer Theo Eickhoff stehen am Sonntag bis auf Hagen Fischbach und den gesperrten Moritz Mockenhaupt alle Spieler zur Verfügung.



scriesserseeSC Riessersee: Auswärtstriumpf beim EV Landshut - Morgen gegen Lausitz mit Autogrammstunde

(DEL2)  Der SC Riessersee hat gestern Abend einen überraschenden Drei Punkte Sieg in Landshut ergattert. Die Werdenfelser gewannen mit 4:3 Toren und mischen damit weiter um eine gute Ausgangsposition für die Play-Offs mit. Die Weiß-Blauen bestimmten von Beginn an die Partie und waren das dominierende Team. Schon hier hätte die Torausbeute aus den Chancen höher ausfallen müssen. Auch in den zweiten 40 Minuten waren die Garmisch-Partenkirchner das bessere Team. Vor allem läuferisch zeigten Regan & Co. dass sie konditionell in guter Form sind. Im Schlussdrittel drückten die Landshuter zwar noch enorm, doch mit Glück und Geschick konnte der schlussendlich verdiente Sieg mit nach hause gebracht werden.
Am morgigen Sonntag erwartet der SC Riessersee um 17 Uhr die Lausitzer Füchse. Die Werdenfelser wollen gerade auf eigenem Eis siegreich bleiben und wichtige Punkte holen. „Weisswasser ist nicht zu unterschätzen und hat gerade im Sturm eine hohe Qualität. Wir müssen diszipliniert spielen und unsere Stärken ausspielen. Der Sieg in Landshut hat erst einen hohen Stellenwert, wenn wir auch im eigenen Stadion die Punkte behalten“, so Toni Krinner.
Nach der Begegnung gegen die Füchse findet im alten Foyer noch eine Autogrammstunde der kompletten Mannschaft statt. 



selberwoelfeDer VER Selb macht sein Meisterstück

(OLS)  Jubel, Trubel, Heiterkeit! Der VER Selb feiert einen 4:2-Sieg beim EHC Klostersee und sichert sich den Titel in der Eishockey-Oberliga Süd. Am Sonntag (18 Uhr) im Heismpiel gegen Schweinfurt soll die Party weitergehen.
EHC Klostersee - VER Selb 2:4 (1:1, 1:0, 0:3)
VER Selb: Suvelo (Meyer) – Schadewaldt, Martell, Nägele, Schütt, T. Schneider, Meier, Roos – Mudryk, Geisberger, Piwowarczyk, Moosberger, Hördler, Fiedler, Schiener, Heilman, Hendrikson, Neumann.
Schiedsrichter: Plitz (ERSC Ottobrunn); Zuschauer: 510; Tore:10. Min. Moosberger (Heilman, Fiedler) 0:1, 19. Min. Warda (Senger) 1:1, 26. Min. Kablau (Meier) 2:1, 41. Min. Martell (Piwowarczyk) 2:2, 43. Min. Heilman (Moosberger) 2:3, 59. Min. Geisberger (Piwowarczyk, Mudryk) 2:4; Strafminuten: Klostersee 6, Selb 12.
Die jüngsten Ausschreitungen bei Heimspielen des EHC Klostersee blieben nicht ohne Folgen: Mehr Polizei als Zuschauer hatte Eiszeit-Moderator Thomas Ploss kurz vor der Begegnung in der seit heute zur alkoholfreien Zone umfunktionierten Grafinger Scheune ausgemacht. Unter den nur 510 Besuchern befanden sich auch etwa 70 VER-Anhänger, die schon bei der Hinfahrt im "Südmeisterschafts-Partyliner" der Fanatics in Feierlaune gewesen waren und auch im Stadion klar den Ton angaben.
Nach etwas verhaltenem Beginn auf beiden Seiten waren es die Selber, die nach etwa fünf Minuten das Kommando übernahmen und das Spiel gut unter der Kontrolle hatten. Die erste gute Möglichkeit ergab sich für Oberliga-Topscorer Kyle Piwowarczyk, der nach Zuspiel von Mudryk aber am überraschend im EHC-Tor aufgebotenen Berger scheiterte. Nach acht Minuten waren die "Wölfe" erstmals in Überzahl, mussten aber zunächst aufpassen, bei einem Konter nicht in Rückstand zu geraten. Gerade, als der Grafinger Senger von der Strafbank auf das Eis zurückgekehrt war, schlugen die Selber zu. Über Heilman und Fiedler kam die Scheibe zu Moosberger, und der ließ den VER-Anhang zum ersten Mal jubeln, In der Folge hatten die "Wölfe" einige Male die Gelegenheit, ihre Führung auszubauen. Geisberger & Co. gingen aber etwas zu leichtfertig mit diesen Möglichkeiten um. Statt den direkten Abschluss zu riskieren, wurde der Mitspieler noch gesucht. Was durchaus für den guten Teamgeist spricht, den Gastgeber in diesem Fall aber auch im Spiel hielt. Und der EHC Klostersee "bedankte" sich dafür mit dem Ausgleich in der 19. Minute. Den ersten wirklich gefährlichen Angriff schloss EHC-Torjäger Warda unhaltbar für VER-Torwart Suvelo zum 1:1 ab. Von der Unterkante der Latte landete der Puck im Netz zum 100. Gegentreffer der "Wölfe" in dieser Saison.
In der ersten Drittelpause bekamen die "Wölfe"-Cracks vermutlich mit, dass der EHC Freiburg gegen Regensburg bereits mit 0:2 im Rückstand gelegen war. Und die Selber wussten ja, dass im Falle einer Niederlage des Tabellenzweiten nicht einmal mehr der eine Punkt nötig wäre, um schon an diesem Freitag Meister zu werden. Ob es daran lag, dass der Spitzenreiter zu Beginn des zweiten Drittels nicht mehr so dominant auftraten? Oder lag es an den Hausherren, die mit mehr Engagement aus der Kabine kamen? Auf jeden Fall kam der EHC Klostersee nun zu einigen guten Möglichkeiten und nutzten in der in der 26. Minute eine davon durch Kablau zum 2:1-Führungstreffer. Auch in der Folge gerieten die "Wölfe" immer wieder unter Druck und konnten von Glück reden, dass Warda in Überzahl eine weitere dicke Chance der Hausherren nicht zum dritten Treffer der Grafinger nutzte. Es war ein wenig der Wurm drin im Spiel der Selberm die sich zur zweiten Pause über den Rückstand nicht beschweren durften.
Es war aber ohnehin egal - zumindest was den Titel anbelangt. Natürlich drang die Kunde in die Grafinger Scheune und in die Selber Kabine, dass der EHC Freiburg gegen Regensburg in die Verlängerung musste. Damit war klar: Die Meisterschaft war den Holden-Schützlingen nicht mehr zu nehmen. "Oberligameister VER", skandierten die Selber Anhänger auf den Rängen. Und das schien die "Wölfe" auf dem Eis noch einmal zu beflügeln. Nur 27 Sekunden waren im Schlussdrittel gespielt, da gelang Martell der Ausgleich. Und in der 43. Minute rückte Heilman die Verhältnisse wieder richtig zurecht. Nach Moosbergers Zuspiel gelang dem VER-Routinier die 3:2-Führung. Klostersee wehrte sich gegen die drohende Niederlage nochmals verbissen - aber vergeblich. Routiniert schaukelte der neue Meister die Führung über die Zeit. Kurz nach 22 Uhr durfte die erste kleine Spontan-Party dann beginnen. Weiter geht es mit dem Feiern sicherlich am Sonntag im Heimspiel gegen den ERV Schweinfurt.



straubingtigersStraubing Tigers: Zwei Autogrammstunden beim Eiszauber am 15. Februar und 01.März

(DEL)  Während des Eiszaubers am Straubinger Ludwigsplatz vom 15. Februar bis zum 09. März, wird es zwei Autogrammstunden mit Spielern der Straubing Tigers geben. Am Samstag, den 15. Februar, stehen von 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr Alexander Dotzler und Sören Sturm , am Samstag, den 01. März von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr, René Röthke und Andy Canzanello für die Autogrammwünsche der Fans zur Verfügung.



loewenwaldkraiburgLöwen Waldkraiburg holen wichtigen Sieg gegen Höchstadt

(BYL)  Zweiter Sieg für den EHC Waldkraiburg im dritten Spiel der Aufstiegszwischenrunde B. Am Freitag Abend gewannen die „Löwen“ gegen den Höchstadter EC mit 3:1 und wahren damit ihre Chance auf den Einzug ins Play-Off-Halbfinale. In einer zähen Partie, in der die Gäste besonders durch Konter gefährlich waren, behielten die Industriestädter am Ender verdientermaßen die Oberhand.
Der EHC Waldkraiburg stand vor der Partie gegen Höchstadt mächtig unter Druck: Nach der 3:4-Niederlagen zum Zwischenrunden-Auftakt gegen Memmingen und dem Penalty-Sieg gegen Dorfen brauchten die „Löwen“ unbedingt die drei Zähler gegen die „Alligators“, diese spielten allerdings sehr clever. Aus einer gut geordneten Defensive, vor einem starken Schlussmann Philipp Schnierstein, lauerten die Mittelfranken auf ihre Konterchancen. Den Hausherren war die Nervosität leicht anzumerken, dennoch hatten sie mit Timo Borrmann (6.Minute) und Martin Hagemeister (7.) früh zwei aussichtsreiche Chancen. Die „Löwen“ akklimatisierten sich und machten das Spiel, fanden gegen das Team von Spielertrainer Daniel Jun aber keinen Zugriff. Ihre beiden Überzahlgelegenheiten des ersten Drittels ließen die Industriestädter harmlos verstreichen und darum ging es mit einem gerechten 0:0 in die erste Pause.
Im mittleren Drittel das gleiche Bild: Der EHC rannte an, Höchstadt lauerte. Alex Piskunov verzog erst aus drei Metern (23.), kurz darauf erhielten die „Alligators“ ihr erstes Power-Play zugesprochen. Dieses nutzten sie auch prompt und mit dem gefühlt ersten gefährlichen Gäste-Schuss stellte Daniel Jun auf 1:0 für die Gäste (27:20). In der Folge hatten die Hausherren weitere gute Gelegenheiten mit Hagemeister (31.), Martin Führmann (34.) und Andreas Paderhuber (35.)- es dauerte aber bis kurz vor der Pause, ehe Paderhuber den erlösenden Ausgleich erzielen konnte (39:37).
In den letzten 20 Minuten sollte die Entscheidung fallen, auf einen Penalty-Krimi, wie fünf Tage zuvor gegen Dorfen, hatten die wenigsten der 413 Zuschauer Lust. Die „Löwen“ waren nun deutlich besser im Spiel und erarbeiteten sich die nächsten Chancen: Lukas Miculka verzog aber (41.), Lukas Wagner (46.) ebenfalls und auch Max Kaltenhauser fehlte noch etwas das Zielwasser (49.). Mit einem schönen Schlenzer unter die Stockhand von HEC-Keeper Schnierstein erzielte Martin Hagemeister dann endlich die verdiente Führung (49:05), anschließend drückten die „Löwen“ weiter aufs Gas. Es sollte aber bis in die 59.Spielminute dauern, ehe Miculka den Sack in Überzahl zu machte und nach schönem Zusammenspiel mit Paderhuber und Wagner zum 3:1-Endstand traf.
Auf der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich Gästetrainer Daniel Jun mit dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Heute muss ich den Hut vor meinem Team ziehen“ sagte der Deutsch-Tscheche. Angesprochen auf die Frage, was die „Löwen“ nach dieser am Ende sehr emotionalen Partie zwei Tage später in Höchstadt erwarten würde, zeigte sich Waldkraiburgs Trainer Petr Vorisek zuversichtlich: „Ich habe schon vor dem Spiel gesagt: Wer das heutige Spiel gewinnt, der wird auch das zweite gewinnen“. Eine sehr gewagte Prognose des „Löwen“-Coaches, die bei den „Alligators“ sicher für zusätzliche Motivation sorgen wird und möglicherweise nach hinten los gehen kann. Denn dafür, dass die „Löwen“ auch im zweiten Spiel gegen Höchstadt das Eis am Ende als Sieger verlassen, braucht es eine Steigerung. In ihrer Gruppe stehen die Waldkraiburger mit fünf Zählern punktgleich mit Höchstadt auf dem zweiten Rang. Tabellenführer der Gruppe B ist nun Memmingen, die den ESC Dorfen mit 8:5 besiegen konnten.
Eishockey-Bayernliga 2013/ 2014, Aufstiegszwischenrunde 3.Spieltag. EHC Waldkraiburg – Höchstadter EC 3:1 (0:0/ 1:1/ 2:0). Tore: 0:1 27:20 Jun D. (Vojcak M., Sikorski D. PP1), 1:1 39:37 Paderhuber A. (Kaltenhauser M., Miculka L.), 2:1 49:05 Hagemeister M. (Richter P., Rott Th.), 3:1 58:33 Miculka L. (Paderhuber A., Wagner L. PP1). Strafen: EHC Waldkraiburg 12 Strafminuten, Höchstadter EC 14 Strafminuten. Zuschauer: 413.



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Samstag 15.Februar 2014
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