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März 26
                    
März Duisburg
                      
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
  
Eisbären Berlin
(DEL)  Verteidiger Korbinian Geibel muss sich wegen einer Schulterverletzung einer Operation unterziehen und wird bis zum Saisonende ausfallen
  
Dresdner Eislöwen
(DEL)  Stürmer Rourke Chartier hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird in der aktuellen Spielzeit nicht mehr auflaufen können
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Der Ex-DEL-Verteidiger Nick Aichinger hat seinen Vertrag bei den Realstars verlängert. Der 25-Jährige, der vor zwei Jahren von den Kölner Haien zum ESV kam, brachte es in der letzten Saison in 22 Spielen auf 11 Tore und 12 Assists
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Nach Mannschaftskapitän Kilian Steinmann, den es wieder nach Süddeutschland zieht, stehen mit Torhüter Timon Bätge, sowie Verteidiger Nicolas Turnwald, der die Schlittschuhe an den Nagel hängen wird, zwei weitere Abgänge fest
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der ESC Haßfurt hat den Vertrag mit Heascoach Milan Mazanec verlängert und sorgt damit für Kontinuität an der Bande
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Die Steelers haben personell nochmal nachgelegt. Aus der Oberliga von den Heilbronner Falken kommt Stürmer Luis Ludin nach Bietigheim-Bissingen. Ausserdem wurde Nachwuchsspieler Philipp Nuss für die 1.Mannschaft lizenziert
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Kaum ist die Saison für die Stuttgart rebels beendet, beginnen bereits die Planungen für die kommende Saison. Gespräche mit den Spielern, die bleiben sollen, haben bereits stattgefunden. Sicher ist bereits der Verbleib von Stürmer Jannik Herm, sowie von Matt Pistilli, der auch als sportlicher Leiter agiert
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Die Füchse haben den Kontrakt mit Stürmer Luis Üffing für die nächste Saison verlängert. Der 25-Jährige, der auch schon auf 2 Länderspiele zurückblicken kann, kam während der Saison aus der DEL von den Nürnberg Ice Tigers zum EVD und konnte in 27 Spielen 15 Tore erzielen und weitere 12 Treffer vorbereiten
  
Bayreuth Tigers
(OLS)  Nach dem Ausstieg von onesto gibt es offenbar Bestrebungen die Bayreuth Tigers dennoch weiter in der Oberliga zu halten. Zwar hat der Stammverein der GmbH-Übernahme bereits eine Absage erteilt, doch hat der Sponsoring-Beauftrage der Lorenz Röthlingshofer ein Konzept entwickelt, wie man weiterhin in der dritthöchsten deutschen Spielklasse antreten und den Standort langfristig sichern könnte
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 18.November 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Landesliga Nordrhein-Westfalen.


Düsseldorfer EG  (DEL)
Mit Karacho aus der Pause - 6:1 beim Schools Day
Was für ein Spektakel im ISS DOME. 13.058 Zuschauer erlebten den bislang wohl stimmungsvollsten Schools Day in der Geschichte dieses Events. Mit Neuzugang Kevin Marshall, aber ohne den kurzfristig verletzten Bernhard Ebner stürmte die DEG aus der Länderspielpause zurück aufs Eis und fegte die Iserlohn Roosters mit 6:1 (1:0; 5:0; 0:1) regelrecht vom Eis.


Straubing Tigers  (DEL)
Dimitri Pätzold verlässt die Straubing Tigers
Der 34-jährige schließt sich ab sofort den Krefeld Pinguinen an. „Wir bedanken uns bei Dimitri für seinen Einsatz und das professionelle Verhalten in den vergangenen Wochen“, sagt Jason Dunham Sportlicher Leiter der Straubing Tigers.
Dimitri Pätzold hat insgesamt 74 Hauptrundenpartien für die Straubing Tigers absolviert und verabschiedet sich mit folgenden Worten aus dem Gäuboden: „Ich bedanke mich bei den Fans für die Unterstützung über die Jahre und wünsche meinen Teamkollegen alles Gute für den weiteren Saisonverlauf.“


Tölzer Löwen  (DEL2)
Schlagersche Festspiele gegen Freiburg
endlich wieder DEL2-Eishockey: Eine gefühlte Ewigkeit dauerte die
Länderspielpause. Die Tölzer Löwen kamen mit frischem Elan zurück und
gewannen das Heimspiel gegen den EHC Freiburg mit 6:2 (2:1, 3:1, 1:0).
Philipp Schlager traf dreimal.
"Ich bin mit dem Sieg natürlich sehr zufrieden. Ich war mit dem Start
nach der Länderspielpause nicht zufrieden. Wir haben die ersten zehn
Minuten sehr verhalten begonnen, was ich eigentlich nicht erwartet
habe", fand Rick Boehm auch etwas Negatives am Freitagabend. Die Gäste
waren die spielbestimmende Mannschaft in der Anfangsphase und belohnten
sich in Person von Niko Linsenmaier mit der Führung. Doch die Löwen
haderten nicht lange mit ihrem Schicksal. "Wir haben nach dem ersten Tor
gedacht, dass es so weitergeht. Die Tölzer haben uns gezeigt, dass man
mit großem Kampf das Spiel umdrehen kann", so Gäste-Trainer Leos Sulak.
Josef Frank traf in Unterzahl nach einem Konter zum Ausgleich. Julian
Kornelli drehte das Spiel 51 Sekunden vor Drittelende zugunsten der
Löwen.
Der einzige Freiburger, der gegen den Willen der Tölzer ankämpfte, war
Niko Linsenmaier. Der 25-jährige traf auch zum Start ins zweite Drittel,
diesmal zum 2:2 und durch die Beine von Andreas Mechel. "Nach dem 2:2
habe ich mir gedacht, dass wir das Spiel noch drehen könnten, aber auch
von den erfahrenen Spielern so dämliche Strafzeiten zu kassieren - dann
wird man bestraft", monierte Sulak. Zwei dieser dämlichen Strafzeiten
halfen Philipp Schlager bei seinem großen Auftritt. Jeweils in Überzahl
markierte er seine Saisontreffer fünf und sechs. Den Hattrick machte der
Stürmer kurze Zeit später mit seinem Tor zum 5:2 perfekt. "Es freut mich
enorm für Philipp, weil er kommt in jedes Training. In jedem Spiel
bringt er hundertprozentigen Einsatz. Dass ein Spieler dann mit einem
reinen, sauberen Hattrick belohnt wird, finde ich einfach super. Er ist
ein Vorbild für jeden jungen Spieler", sagte Rick Boehm. Einer dieser
jungen Spieler, nämlich Michael Grabmaier, rutschte in die vierte
Sturmreihe. Chris St. Jacques durfte im Paradesturm ran und Manuel
Edfelder kehrte nach seiner Krankheit zurück. Die Umstellungen wirkten:
Jede der vier Sturmreihen versprühte Gefahr.
So hatte auch der vierte Sturm Grund zur Freude. Constantin Ontl
schnappte sich seinen eigenen Nachschuss und traf zum 6:2-Endstand.
Andreas Mechel setzte mit einer grandiosen Parade den Schlusspunkt auf
einen nahezu perfekten Löwen-Abend.
"Die Tölzer haben mehr investiert, als wir. Sie wollten den Sieg
mehr. Das war ein verdienter Sieg", sagte Sulak anerkennend. Sein
Gegenüber fand ähnliche Worte: "Das ist nicht selbstverständlich,
Freiburg ist sehr gut besetzt. Wir können sehr froh über die drei Punkte
sein - bin ich auch."
Am Sonntag spielen die Buam in Dresden, am nächsten Freitag ist
Bietigheim zu Gast.


Bayreuth Tigers  (DEL2)
Bayreuth feiert sehr wichtigen Heimsieg
Nach einigen Minuten Anlauf nahm diese Partie der Tabellennachbarn im guten Mittelfeld der DEL2 Fahrt auf und besonders die Hausherren sorgten für die ersten Highlights. Nach einem Scheibengewinn in der Ecke von Valentin Busch legte der ab auf seinen Bruder Sebastian in Mittelstürmerposition. Trotz gutem Schusswinkel zeigte dieser extrem gute Übersicht und bediente nochmal Luca Gläser, der nun gegen den völlig ausmanövrierten Torwart Bick leichtes Spiel hatte und einschob. Eine herausragende Kombination wurde somit wie eine Art Brustlöser zur Führung umgemünzt. Eine gute Minute später unterlief den Gästen dann ein schwerer Abwehrfehler in Unterzahl, den die Wagnerstädter zum 2-0 nutzten. Defender Gerstung kam dabei zentral vor dem Tor in Scheibenbesitz und legte sich den Puck bei dieser Riesenchance in abgezockter, fast perfekter Torjägermanier auf die Rückhand und netzte ein. An diesem Schock knabberten die Hessen dann eine Zeit und Mayer hatte bei 4 gegen 4 nochmal Pech mit einem Pfostenschuss für die Tigers (12.). Danach rappelten sich die roten Teufel aber auf und Krestan befeuerte dieses Bemühen mit einem sauberen Onetimer in Überzahl zum Anschlusstreffer. Nauheim wollte dann noch nachlegen aber die Abwehr der Oberfranken und Torwart Vosvrda hielten Stand.
Im zweiten Abschnitt versuchten die Gäste diesen Aufwind mitzunehmen, doch nach einigen gefährlichen Angriffen schwammen sich die Tigers zunehmend wieder frei. Nach schon einigen Szenen zuvor, brannte es um die 30. Minute herum mehrfach lichterloh vor Bick, doch weder Kolozvary noch Geigenmüller konnten ihre Großchancen verwerten. So musste es „Oldie but Goldie“ Jozef Potac wieder einmal richten. Sergej Stas arbeitete gut vor dem Tor, nahm Bick die Sicht und der Deutschslowake nutzte dies mit einem Hammer von der Blauen zum wichtigen 3-1, noch vor der zweiten Pause.
Mit diesem 2-Tore-Vorsprung ging man in das letzte Drittel und unterband schon frühzeitig alle Versuche der Hessen noch einmal heran zu kommen. Den Kurstädtern fehlten zeitweise auch die zündenden Ideen, so dass die besseren Chancen weiter auf Seiten der Heimmannschaft blieben. Noch einmal Kolozvary und Drews brachten die Scheibe aber erneut, trotz bester Möglichkeiten, nicht ins Tor und in den letzten Minuten drehten die „Roten Teufel“ nochmals auf. Einige turbulente Szenen vor Vosvrda überstand man mit dem nötigen Quäntchen Glück, doch Krestan schaffte, wieder im Powerplay, noch den Anschluss. Den ganz großen Druck ließen die Tigers in der Folgezeit aber mit stabilem Abwehrverhalten nicht mehr zu und so blieben die drei Zähler am roten Main. Das Mehr an den richtig guten Chancen sorgte für einen sicher nicht unverdienten Heimsieg gegen Hessen, die außer im Powerplay gegen aufopferungsvoll kämpfende und gute organisierte Bayreuther offensiv nicht so zum Zuge kamen, bzw. etwas zu spät das letzte Risiko gingen.
Leichte spielerische Vorteile taten ihr Übriges, so dass die Oberfranken ihre Heimbilanz weiter aufpolieren konnten und nun zwischenzeitlich auf Platz 8 in die nächsten Aufgaben gehen.


Eispiraten Crimmitschau  (DEL2)
5:4! Eispiraten holen Punkt in Kaufbeuren - Buron Jokers mit glücklicherem Ende in offenem Spiel
Die Eispiraten Crimmitschau haben sich im Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren einen Punkt erkämpft. Nach einem 4:4 in der regulären Spielzeit, unterlagen die Westsachsen letztlich in der Overtime. Dabei führten die Schützlinge von Kim Collins bis zwei Minuten vor dem Ende selbst mit 4:3. Ivan Ciernik (2), Ossi Saarinen und Robbie Czarnik erzielten die vier Crimmitschau-Tore.
Die Westsachsen erwischten einen regelrechten Traumstart und durften schon nach zwei Minuten das erste Mal jubeln. Nach Vorlage von Patrick Pohl vollendete Ossi Saarinen zum 1:0 für die Eispiraten und sorgte somit für die frühe Führung der Collins-Truppe. In Folge wurden die Crimmitschauer immer besser, doch Stefan Vajs im Tor der Schwaben vereitelte mehrere gute Chancen. Das nächste Tor fiel dann auf der anderen Seite. Nach zehn Spielminuten war es Wohlgemut, welcher sich erst durch die Abwehr durchtankte und Olivier Roy mit seinem beinschuss dann keine Chance zur Abwehr ließ - 1:1! Die Pleißestädter blieben danach aber am Drücker. Immer wieder sorgten Jordan Knackstedt und Robbie Czarnik für viel Torgefahr, doch ein weiteres Tor vor der Pause sollte nicht fallen.
Auch im zweiten Durchgang sahen die Fans in Kaufbeuren ein frühes Tor. Dieses Mal allerdings auf Seiten der Buron Jokers! Ole Olleff fälschte einen Schuss von Pfaffengut unglücklich ab und die Eispiraten lagen nun mit 2:1 zurück (21.). Doch die Mannschaft von Trainer Kim Collins zeigte einmal mehr, wie stark sie im Powerplay agieren kann. Vincent Schlenker sah Ivan Ciernik, der traf in numerischer Überzahl zum 2:2-Ausgleich. Im Anschluss gab es Chancen auf beiden Seiten, jedoch parierten beide Torhüter teils bärenstark. Somit ging es mit dem 2:2 in die Drittelpause.
Wieder waren es die Kaufbeurer, die das Drittel eröffneten. Lewis überwand Roy im Powerplay und stellte auf 3:2 (44.). Doch erneut schlugen die Westsachsen eiskalt zurück. Neuzugang Brock Maschmeyer leitete einen schnellen Konter ein, Ivan Ciernik traf zum 3:3 (46.)! Es folgten spannende Minuten, in denen die Mannschaft von Kim Collins wieder in Front gehen konnte. Robbie Czarnik beförderte den Puck mit seinem Handgelenkschuss in den Winkel und erzielte in der 53. Spielminute das 4:3! Der ESVK schlug zwei Minuten vor dem Ende des dritten Durchgangs aber nochmal zurück. Monteith erzielte das 4:4 (58.), die Eispiraten wackelten noch einmal und schlussendlich musste eine Entscheidung in der Zusatzzeit her. Und die fiel zu Ungunsten der Eispiraten. Joseph Lewis erzielte in der Overtime schließlich den Game Winner (63.) für die Schwaben.


Dresdner Eislöwen  (DEL2)
Eislöwen unterliegen Heilbronn
Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Heilbronner Falken vor 1321 Zuschauern mit 0:4 (0:1; 0:1; 0:2) verloren. Richard Gelke brachte den Gastgeber in der vierten Spielminute in Führung. Brad Ross legte im zweiten Abschnitt (27.) nach. Im Schlussdrittel markierten Justin Kirsch (43.) und erneut Brad Ross (54.) den 4:0-Endstand aus Heilbronner Sicht.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Das Ergebnis ist klar, aber das Spiel insgesamt geht nicht so deutlich an Heilbronn. Wir hatten genügend Chancen, haben aber die Schlüsselsituationen  nicht genutzt. Unsere Chancenverwertung war einfach schlecht. Heilbronn hat es clever gemacht und bei den Möglichkeiten eiskalt zugeschlagen."
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen zum AXA-Gameday am Sonntag,  19.  November um 17 Uhr in der EnergieVerbund Arena gegen die Tölzer Löwen. 


Heilbronner Falken  (DEL2)
Falken präsentieren neuen Internetauftritt
Die Heilbronner Falken haben die Deutschland-Cup-Pause genutzt, um die letzten kleinen Anpassungen an ihrem neuen Internetauftritt vorzunehmen. Ab sofort präsentieren sich die Falken in einem überarbeiteten und zeitgemäßen Design unter der bekannten Adresse: www.heilbronner-falken.de
Ein wesentlicher Bestandteil bei der Planung der neuen Homepage war insbesondere das Thema „Responsive Design“. So werden zukünftig alle Inhalte der Seite auf das jeweilige Endgerät (PC, Laptop, Tablet, Smartphone) angepasst und optimal dargestellt. Die Anzahl der Besucher, die mit einem Smartphone bzw. Tablet ins Internet gehen, wird in der Zukunft weiter steigen. Aus diesem Grund soll die Seite benutzerfreundlich und einfach zu bedienen sein.
Ein Manko der bisherigen Website war die komplizierte Pflege der Inhalte sowie die fehlenden Schnittstellen. Nun können sämtliche Elemente der Homepage jederzeit geändert werden, ohne hierfür die Hilfe eines externen Dienstleisters in Anspruch nehmen zu müssen. Des Weiteren wurde eine Schnittstelle zur DEL2-Homepage eingerichtet die bspw. Ergebnisse oder die Tabelle nahezu in Echtzeit in die Falken-Homepage integriert.
Falken-Geschäftsführer Atilla Eren: „Unsere bisherige Homepage war in etlichen Bereichen nicht mehr zeitgemäß und wir haben unsere Logoänderung auch gleichzeitig dazu genutzt, um unseren Internetauftritt zu modernisieren. Den jetzigen Stand der Seite wollen wir in der Zukunft weiter verbessern und noch weitere Menüpunkte einführen um unsere Fans bestmöglich mit Informationen zu versorgen“.


Kaufbeuren Buron Joker  (DEL2)
ESVK gewinnt Krimi in Overtime - Joey Lewis beim 5:4 gegen Crimmitschau der Matchwinner
Am heutigen Freitag bekamen die 2.322 Zuschauer einen wahren Krimi zu sehen, den der ESV Kaufbeuren gegen die Eispiraten Crimmitschau mit 5:4 nach Verlängerung für sich entschied.
Beim Spiel gegen den Tabellenfünften aus Westsachsem musste Andi Brockmann neben dem bekannten Lazarett zusätzlich auf Kapitän Sebastian Osterloh verzichten, wobei er durch die Rückkehr einiger verletzten trotzdem mit vier Sturm- und drei Verteidigungsreihen agieren konnte. Dabei erwischten die Rot-Gelben an sich einen guten Start, doch ließen sie sich zu einfach bei einem Crimmitschauer Konter ausspielen und gerieten nach einem Querpass von Patrick Pohl auf Ossi Saarinen nach zwei Minuten in Rückstand. Dabei zeigten die Gäste aus Sachsen bereits, wie schwer sie sich gegen das aggressive Forechecking des ESVK tun sollten, jedoch auch, wie brandgefährlich sie in der Offensive sind.
So parierte Stefan Vajs während einer Unterzahl in letzter Sekunde eine Direktabnahme von Ex-Joker
Jordan Knackstedt. Aber auch die Kaufbeurer waren vorne stets gefährlich. In der zehnten Minute spielte Charlie Sarault dann aus dem eigenen Drittel einen langen Pass auf Tim Wohlgemuth, der sich gegen zwei Eispiraten durchsetzte und mit der Rückhand allein vor Olivier Roy seinen ersten DEL2-Treffer erzielte. Der Passgeber Sarault sicherte dem 18-jährigen Eigengewächs dann auch sogleich die Scheibe vom Schiedsrichter. Die Gäste schwächten sich dann durch zwei Unterzahlspiele, doch fanden die Rot-Gelben gegen das aggressive Unterzahlspiel der Crimmitschauer kein Mittel. Somit fielen auch vorerst keine Treffer mehr.
Das zweite Drittel begann ebenfalls mit einem schnellen Tor. Diesmal waren es aber die Hausherren, die den Treffer für sich verbuchten. Ein verdeckter Schlenzer von Denis Pfaffengut von der Blauen fand den Weg ins Gehäuse. Die Gäste ließen sich aber nicht lange um eine Antwort bitten. Als Aaron Reinig wegen Spielverzögerung auf der Strafbank saß, fingen die Eispiraten einen Befreiungsschlag ab und erspielten sich dann den 2:2 Ausgleich durch Ivan Ciernik in der 25. Minute.
Es entwickelte sich ein für die Zuschauer attraktives Spiel mit Chancen hüben wie drüben. Die beste davon gehörte in der 32. Minute dem ESVK, als Florin Ketterer von Daniel Oppolzer im Slot bedient wurde, doch Roy fischte die Scheibe vor dem leeren Tor mit einem Hechtsprung weg. Die Möglichkeiten auf beiden Seiten blieben aussichtsreich, doch verwehrten Roy und Vajs einen weiteren Treffer. Die Entscheidung sollte dadurch frühestens im letzten Drittel folgen.
Dieses starteten die Eispiraten mit einer Überzahl, die sie jedoch nicht nutzten. Nach Ablauf der Strafe sollten sie dann selber eine ziehen. Diesmal sollte es aber klingeln. Florin Ketterer spielte die Scheibe vors Tor und Joey Lewis schloss in die kurze Ecke ab. Somit stand es nach 44 Minuten 3:2. Doch bereits zwei Spielminuten später konterten die Eispiraten ähnlich wie beim 0:1 mit Drei auf Zwei. Diesmal war Ivan Ciernik der Nutznießer des Querpasses und glich aus. Der offene Schlagabtausch ging also weiter. Die zwei besten Möglichkeiten hatte dann der ESVK. Zuerst ging Kiefersauers Versuch knapp am Tor vorbei, dann tauchte Joona Karevaara vor Roy auf und scheiterte. Dies sollte sich rächen. Nach einem Bully im Crimmitschauer Drittel, schalteten diese schneller, kamen über die rechte Seite und Robbie Czarnik schloss in der 53. Minute hoch zum 3:4 ab. Der ESV warf nun alles nach vorne, doch dauerte es noch bis zur 58. Minute, bis sich die Bemühungen auszahlen sollten. Nachdem sich das Spiel stark in die linke Ecke verlagerte, hatte Lewis wenig Mühe die eroberte Scheibe zum freistehenden Mychal Monteith in den Slot zu spielen, der das leere Tor vor sich hatte. Mit diesem gerechten 4:4 ging es dann auch in die Verlängerung.
Diese brachte dann endgültig die Entscheidung des heutigen Abends. Als bei einem Konter Olivier Roy die Scheibe nicht sicher hielt, drückte Lewis den Puck zum umjubelten Siegtreffer hinter die Linie. Damit endete ein äußerst unterhaltsames Spiel mit einem 5:4 Sieg nach Verlängerung für den ESVK.
Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Gästetrainer Kim Collins von einem guten Auswärtsspiel, wobei der Ausgleich am Ende enttäuschend war. Andi Brockmann sah ein Spiel für die Zuschauer. Er lobte die Gäste als „ausgezeichnete Mannschaft", die nicht umsonst auf ihrem Platz stehe. Den Vorteil sah er auch bei den vier Reihen. Zudem gab es auch noch ein Lob für Nachwuchsspieler Tim Wohlgemuth.
Das nächste Heimspiel findet am kommenden Freitag, den 24.11.2017, um 19.30 Uhr gegen die EC Kassel Huskies statt.


Ravensburg Towerstars  (DEL2)
Eindrucksvolle Wende ab dem zweiten Drittel
Die Ravensburg Towerstars hätten den Auftakt in das zweite Saisondrittel kaum begeisternder gestalten können. Sie bezwangen den Tabellenführer Bietigheim vor fast 3000 Zuschauer mit 6:2.
Beide Teams boten von Beginn an ein abwechslungsreiches Spiel, auch jeweilige Überzahlspiele in der 1. und 5. Minute sollten da aber noch keine Treffer bringen. Ab der zweiten Hälfte des ersten Spielabschnitts kippte die Partie aber doch deutlich in Richtung der Gäste aus Bietigheim. Die Towerstars wurden in der eigenen Zone eingeschnürt, auch bei 5 gegen 5 stand immer ein gegnerischer Spieler frei. Dass der Tabellenführer nach 14 Minuten mit einem verdeckten Schlenzer von Markus Sommerfeld aus der zweiten Reihe in Führung ging, hatte sich förmlich abgezeichnet. Auch nach dem Gegentreffer gerieten die Oberschwaben ins Schwimmen und Norman Hauner erhöhte nur vier Minuten später auf 0:2. Das Tor hatten die Gäste clever herauskombiniert und auch konsequent abgeschlossen. Die Drittelpause kam für die Oberschwaben da sicherlich zur rechten Zeit.
Der zweite Spielabschnitt sollte dann ein ganz anderes Towerstars Team präsentieren. Das Vorchecking wurde aggressiver vollzogen, die neutrale Zone noch schneller überbrückt. Den Gästen sollte das offensichtlich nicht schmecken, bereits nach dreieinhalb Minuten konnte Jakub Svoboda einen zunächst geblockten Schuss von Arturs Kruminsch zum 1:2 Anschlusstreffer abstauben. Dieser Treffer wirkte befreiend, denn fortan lief das Ravensburger Spiel noch selbstbewusster in Richtung gegnerisches Tor. Auch die neu formierten Sturmreihen sprühten jetzt nur so vor Spielfreude. Ganze 49 Sekunden nach dem Anschlusstreffer besorgte Brian Roloff den 2:2 Ausgleich, er wurde auf halblinker Position angespielt und sein platzierter Schuss zischte Steelers Keeper Sinisa Martinovic über die Fanghand. 2:2, das Spiel war wieder egalisiert.
Der Tabellenführer aus Bietigheim wollte den Ravensburger Schwung sofort unterbrechen und setzte die Towerstars immer wieder auch durch Kontergefahr unter Druck. Hier war es vor allem Torhüter Jonas Langmann, der mit gutem Stellungsspiel weiteres Unheil von seinem Gehäuse fernhalten konnte. In der 30. Spielminute waren allerdings wieder die Towerstars am Zug und Jakub Svoboda sollte die bereits im Vorfeld von Trainer Jiri Ehrenberger propagierte Vorgabe konsequent umsetzen. Mit einem präzisen Schuss überwand er Martinovic zum dritten Mal, die Begeisterung in der Ravensburger Eissporthalle kannte keine Grenzen. Jetzt spielten bis auf wenige Entlastungsangriffe meist nur noch die Towerstars und nachdem sich die dritte Sturmreihe den Puck dreieinhalb Minuten vor der Pause im gegnerischen Drittel zurückerobert hatte, setzte Brian Roloff gleich noch einen obendrauf. Da die Steelers aufgrund eines gebrochenen Stocks quasi in numerischer Unterzahl waren, bediente Vincenz Mayer seinen Kollegen auf halblinker Position und Roloff nahm exakt Maß – 4:2.
Dieses übernommene Momentum konservierten die Towerstars zur Freude der stimmungsvollen Ränge über die zweite Pause hinweg. Wer erwartet hatte, dass die Gäste nochmals vehement auf den Anschlusstreffer drängen würden, sah stattdessen den Trend des Mitteldrittels. Bis auf ganz wenige Ausnahmen dominierten die Oberschwaben das Spiel klar und als David Zucker den Puck mit einem satten Schuss aus der zweiten Reihe gar zum 5:2 in die Maschen donnerte, war das Spiel gelaufen. Alle Zweifel beseitigte dann erneut David Zucker, als er dreieinhalb Minuten vor Ende der Partie die Scheibe im Nachschuss zum 6:2 einschob.
Den Towerstars ist damit ein selbstbewusster Start in eine neue Saisonphase gelungen. Der Sieg dürfte sicher auch Auftrieb für das Spiel am Sonntag geben. Hier sind die Towerstars zu Gast bei den Wölfen Freiburg.


Deggendorfer SC  (OLS)
Das war nix! DSC unterliegt in Peiting
Der Deggendorfer SC musste sich nach zuletzt sechs Siegen in Folge am 
Freitagabend geschlagen geben. Die Mannschaft von Trainer John 
Sicinski unterlag am Ende dem EC Peiting mit 6:2, bleibt trotz der 
Niederlage aber weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz.
Das Spiel begann zunächst ausgeglichen. Beide Teams konnten sich 
Torchancen erspielen, jedoch ließen beide Torhüter nichts zu, sodass 
es bis zur Schlussphase des ersten Drittels dauerte, bis das erste Tor 
fiel. Gerade als der DSC das erste Mal in Unterzahl ran musste, 
spielten die Oberbayern ihre ganze Klasse im Powerplay aus und gingen 
durch einen Treffer von Fabian Dietz in Führung. Den besseren Start in 
den zweiten Abschnitt hatten dann allerdings die Deggendorfer. 
Benedikt Böhm konnte nach nur 50 Sekunden mit einem tollen 
Handgelenkschuss den Ausgleich erzielen. In der Folgezeit erarbeitete 
sich der DSC ein kleines Übergewicht und hatte dann durch Kyle Gibbons 
die dicke Chance auf die erstmalige Führung. Nach Foul von Brad Miller 
bekam der US-Boy einen Penalty zugesprochen, den Florian Hechenrieder 
jedoch parieren konnte. Quasi im Gegenzug gab es dann jedoch die 
nächste Strafzeit für die Deggendorfer. Erneut fand das aktuell 
stärkste Powerplay der Liga einen Weg, um Cody Brenner zu überwinden. 
Brad Miller war dieses Mal der Torschütze. Als dann knapp fünf Minuten 
später, in der 32. Minute, der nächste Deggendorfer in die Kühlbox 
musste, schwante den mitgereisten Anhängern schon Böses. Und sie 
sollten Recht behalten. Mit dem dritten Powerplaytreffer an diesem 
Abend zogen die Hausherren auf 3:1 davon. Doch der DSC gab nicht auf 
und kam postwendend zurück. Nicht einmal eine Minute war vergangen, 
als Alexander Janzen seine Farben wieder bis auf einen Treffer 
heranbrachte. Dies war gleichermaßen auch der Zwischenstand nach zwei 
gespielten Dritteln. Im letzten Abschnitt nahm sich der DSC noch 
einmal viel vor, jedoch konnte man die Peitinger nicht genug unter 
Druck setzen, um den Ausgleich zu erzielen. Durch einige 
Stellungsfehler und Unkonzentriertheiten beim Passspiel machten sich 
die Deggendorfer das Leben selbst schwer und luden die Peitinger dazu 
ein, das Spiel zu entscheiden. Dies geschah dann auch, denn bis zur 
51. Minute trafen Anton Saal und Milan Kostourek zur komfortablen 5:2 
Führung für den ECP. Das Spiel war damit so gut wie gelaufen. Kurz vor 
Ende der Partie konnten die Hausherren dann durch Jonas Lautenbacher 
sogar noch auf 6:2 erhöhen, was gleichermaßen auch den Endstand 
darstelle. Eine bittere Pille also für den DSC, der nun am morgigen 
Sonntag in die Erfolgsspur zurückkehren will. Zu Gast in der 
Deggendorfer Eissporthalle ist der EHC Waldkraiburg. Spielbeginn ist 
um 18:30 Uhr.


Lindau Islanders  (OLS)
EV Lindau Islanders fordern Tabellenführer Rosenheim
Am Sonntag (18 Uhr) wird Lindauer Eishockey- Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal gastieren die Star Bulls Rosenheim am Bodensee. Der dreimalige Deutsche Meister kommt dabei als Tabellenführer und haushoher Favorit in die Eissportarena.
Vor über einem Jahr trennten beide Vereine noch zwei Spielklassen, nun hat man sich zwar aus verschiedenen Richtungen angenähert, dennoch trennen den DEL2- Absteiger, der möglichst schnell wieder nach oben möchte und die Islanders immer noch Lichtjahre. „Rosenheim ist schon strukturell aufgrund seiner Historie ganz anders aufgestellt, ist eine der Talentschmieden im deutschen Eishockey und einer unserer berühmtesten und wichtigsten Standorte in Deutschland“, sagt EVL- Präsident Marc Hindelang. „Dass wir in der selben Liga spielen können ist ja eigentlich unglaublich.“ Das sollte man sich in der Tat nicht entgehen lassen.
Die Geschichte des Vereins, der jahrelang Spitze in der Bundesliga war und bei dem Spieler und Trainer wie Robert Müller, Franz Reindl, Hans Zach, Udo Kießling, Ernst Höfner, Karl Friesen, Xaver Unsinn und so viele große Namen mehr beschäftigt waren, ist das eine. Die Gegenwart aber nun das Entscheidende.
Für den SBR sind gegen Memmingen (am Freitag) und Lindau nichts anderes als sechs Punkte akzeptabel. Dabei wird der Tabellenführer, der elf seiner 13 Saisonspiele gewann, die Islanders sicherlich nicht unterschätzen. Zu nah dran waren die Lindauer vor zwei Wochen in Rosenheim an einer Sensation, führten mit 3:1 und hatten sogar Chancen auf das 4:1, um am Ende doch noch mit 3:5 geschlagen die Heimreise antreten zu müssen. „Wir haben in entscheidenden Situationen nicht die Ruhe bewahrt und falsche Entscheidungen getroffen. Diese Kleinigkeiten nutzt ein Topteam wie Rosenheim gnadenlos aus“, sagt EVL- Trainer Dustin Whitecotton. Seine Spieler müssten weiter lernen, sich gegenseitig zu vertrauen und jeder Einzelne bei seinem Spiel bleiben. „Man muss nicht immer besondere Dinge tun, um Spiele zu gewinnen“, sagt Whitecotton. Der Job muss als Mannschaft gemacht werden, mit jedem Mann in seiner Rolle.
Ein Spieler, der mit seiner Rolle offenbar nicht zurechtkam, wird nun nicht mehr im Lindauer Kader stehen. Julian Tischendorf entschied sich, zu seinem Stammverein EV Ravensburg zurück zu kehren. Der 20jährige sucht seine Chance im DEL2- Team bei dem er im Rahmen der Kooperation auch schon regelmäßig mittrainierte und bei dem auch ein Platz im Kader freigeworden ist. Allerdings wird er zunächst in der Ravensburger 1b in der Regionalliga Südwest eingesetzt, also eine Klasse tiefer als Lindau. In dem Zusammenhang wunderten sich die Islanders über Aussagen, Tischendorf habe in Lindau zu wenig Eiszeit bekommen. „Genau das Gegenteil war in den letzten Wochen der Fall, da wir ja auch einige Ausfälle haben“, sagt Whitecotton. Sogar auf seiner Wunschposition in der Mitte sei der Youngster eingesetzt worden. „Wir bedauern seine Entscheidung, weil wir tatsächlich hier jungen Spielern eine Chance geben und sie fördern wollen. Aber wir erwarten auch Geduld und eine kämpferische Einstellung in jeder Trainingseinheit von den jungen genauso wie übrigens von den etablierten Spielern, um sich ihre Eiszeiten zu verdienen” sagt EVL- Vorstand Bernd Wucher, der nun vermehrt noch jüngere Spieler integrieren möchte. „Wir gehen den Weg weiter und führen die Spieler ans Senioren- Eishockey heran, die hungrig drauf sind und sich beweisen wollen.
Einer der sich diesbezüglich hervorgetan hat, ist Tim Brunnhuber. Der 18jährige spielt eine starke Saison, überzeugt in Training wie Spiel und erzielte in den bisherigen 13 Partien drei Tore und sechs Vorlagen. In dieser Woche bekamen die Islanders gleich zweimal vom Deutschen Eishockey Bund (DEB) Post in Sachen Brunnhuber: Der Stürmer wurde nicht nur für die nächste Future Challenge der U20 Nationalmannschaft nominiert (dabei testet die Auswahl in loser Folge gegen DEL2 Klubs), sondern steht auch im erweiterten Kader für die Weltmeisterschaft im Dezember.
„Ich werde beim DEB immer wieder positiv auf Tim angesprochen. Das ist eine Auszeichnung vor allem für ihn aber natürlich auch für uns als Verein, die zeigt, dass man sich in Lindau mit dem gelassenen Umfeld und unter Dustin Whitecotton als junger Spieler entwickeln kann“, sagt Marc Hindelang. „Für solche Spieler ist immer Platz bei uns.“
Platz im Lindauer Kader wird auch gegen Rosenheim sein, denn Zdenek Cech ist nach wie vor nicht einsatzfähig. Gerade gegen den SBR eine Schwächung in der Offensive, „denn diese Mannschaft arbeitet super in der Defensive“, sagt Whitecotton. Mit 22 Gegentreffern haben die Oberbayern die mit Abstand wenigsten in der Liga bekommen, sind auch in Unterzahl mit einer Erfolgsquote von 91% Spitze. Kein Wunder, dass auch die beiden jungen Torhüter Lukas Steinhauer und Luca Endres auf Platz Eins und Zwei in der Statistik liegen. Dazu mutet es ein wenig kurios an, dass ein Verteidiger auch Topscorer des SBR ist: Ex- Nationalspieler Tobias Draxinger hat schon 8 Tore und 14 Punkte erzielt und ist gerade in Unterzahl kaum zu verteidigen.
Genau daran, wie überhaupt an der Defensivarbeit, haben die Lindauer allerdings intensiv gearbeitet. „Da waren wir vor der Pause nicht gut genug“, sagt Whitecotton, der die Zeit hoffentlich gut nutzen konnte. Mit Kampf, Defensivstärke und einem guten Konterspiel könnte der Favorit vielleicht erneut zu ärgern sein. Damit es ein erfreuliches Kapitel im Lindauer Eishockey- Geschichtsbuch wird. 


Memmingen Indians  (OLS)
Gute Leistung, keine Punkte: Indians unterliegen beim Spitzenreiter
Der ECDC Memmingen hat sein schweres Auswärtsspiel in Rosenheim mit 2:5 verloren. Die Indians unterlagen beim Spitzenreiter nach starker Leistung, lange Zeit konnten sie das Spiel aber offenhalten. Am Sonntag empfangen die Memminger dann den EV Landshut zum Heimspiel am Hühnerberg.
Erneut ohne Stammtorhüter Joey Vollmer machten sich die Indians auf den Weg zum Spitzenreiter nach Rosenheim. Dort starteten sie durchaus ordentlich in die Partie, auch wenn die Hausherren ordentlich Druck machten. Nach elf Minuten gingen die Gastgeber dann auch durch Nättinen in Führung, ehe sie in der 14. Minute durch Zick noch erhöhen konnten. Die Indians fingen sich aber, auch Torhüter Florian Neumann konnte mit einigen starken Paraden glänzen. Gute 90 Sekunden vor Drittelende besorgte Petr Haluza dann den Anschluss für die Rot-Weißen, die von über 100 Anhängern begleitet wurden.
Im Mittelabschnitt folgte dann eine ausgeglichene Partie, die Indians schafften es dem großen Favoriten Paroli zu bieten. Der Ligaprimus kam zwar in der 35. Minute zum 3:1, nur zwei Minuten später verkürzte Milan Pfalzer aber für sein Team und hielt die Indians weiter im Spiel.
In den letzten zwanzig Minuten kamen die Hausherren dann wieder mehr zum Zug. Die Indians, die mittlerweile auch noch auf Dominik Piskor und Daniel Huhn verzichten mussten, wehrten sich tapfer. Mit einem der ersten Schüsse auf das Gehäuse von Florian Neumann erzielten die Rosenheimer dann aber das 4:2, was bereits eine kleine Vorentscheidung bedeutete. Trotz Möglichkeiten schafften es die Indians nämlich nicht mehr den Torhüter der Gastgeber zu überwinden. Fünf Minuten vor Ende besorgten die „Starbulls“ dann noch den 5:2 Endstand, der letztlich keine Bedeutung mehr hatte.
Bereits am Sonntag stehen die Memminger dem nächsten Topteam gegenüber, wenn der EV Landshut am Hühnerberg gastiert. Am nächsten Wochenende folgt dann der Teddy-Bear-Toss beim Derby gegen den EV Lindau.


EC Peiting  (OLS)
Unsere Erste startet dominant in den 2. Saisonabschnitt!
Eine über die vollen 60 Minuten konzentrierte und von hoher Intensität geprägte Leistung bringt wichtigen Heimsieg.
Das war ein gelungener Restart der Punkterunde der Oberliga – Süd! Mit 6:2 fertigten unsere Jungs den Topclub aus Deggendorf überraschend deutlich ab. Während Coach Buchwieser sich berechtigterweise hochzufrieden zeigte („Wir waren 60 Minuten intensiv am Arbeiten und während wir sonst oft zehn Minuten drin hatten, wo wir schlecht aussahen, waren wir dieses Mal komplett konzentriert. Außerdem haben uns die kniffligen Situationen und Gegentore dieses Mal nicht ins Grübeln gebracht!“), war DSC – Übungsleiter John Sicinski sichtlich angefressen: „Katastrophe von uns, verdienter Sieg für Peiting.“
Der ECP zeigte von Beginn an eine gute Körpersprache und legte ein hohes Tempo vor, das Deggendorf gut annahm. So entwickelte sich ein schnelles und hochwertiges Oberligaspiel, in dem die Hausherren den ersten Stich setzen konnten: Fabian Dietz fälschte in der 19. Minute im Powerplay einen Schuss von Brad Miller unhaltbar ab und besorgte den 1:0 – Pausenstand.
Deggendorf nutzte die Pause allerdings optimal und glich schon 50 Sekunden nach Wiederanpfiff in Person von Benedikt Böhm aus. Der hatte eine Sekunde zuviel Zeit und traf aus der Drehung. Kein Problem für den ECP – im Gegenteil. In der 27. und 33. Minute bestraften Brad Miller und Martin Andrä jeweils im Powerplay ungewohnte Deggendorfer Disziplinlosigkeiten und unterstrichen die gewaltige Überzahl – Effektivität in dieser Saison (satte 38% – Erfolgsquote). Unsere Gäste machten es dennoch bereits in der 34. Minute noch einmal spannend: Flori Stauder hatte sich eine unnötige Strafe wegen Haltens eingehandelt, die Alexander Janzen zum Anschluss nutzte. Aber: erneut blieben Anton Saal, Ty Morris und co. sehr stabil, steckten das Tor beinahe locker weg und behielten die Kontrolle über das Match. „Peiting war in allen Belangen besser als wir heute!“, konstatierte Sicinski.
Und das sollte sich in den letzten 20 Minuten (vielleicht zu) deutlich zeigen: Toni Saal, Milan Kostourek (fälschte einen Schlagschuss von Brad Miller ab) und Jonas Lautenbacher (im Nachsetzen, nachdem DSC – Goalie Brenner einen Schuss von Dominic Krabbat nur nach vorne abklatschen konnte) machten in Minute 48, 52 und 56 das halbe Dutzend voll und sorgten für den Endstand. Lobend erwähnt sei auch, dass Stürmer Jonas Lautenbacher als Verteidiger eingesetzt wurde und bei dieser Premiere gleich treffen konnte und ein gestoppter Penalty von Florian Hechenrieder (blieb beim Stande von 1:1 Sieger gegen Kyle Gibbons).
Weiter geht es für unser Team mit einem Auswärtsdoppel: am Sonntag in Weiden und am kommenden Freitag bei den Löwen in Waldkraiburg.
Tipp: unser Fanclub, die „Red Barons“ plant Busse nach Sonthofen und Memmingen (1. und 8.12.17). Genauere Infos folgen!


Eisbären Regensburg  (OLS)
Eisbären drehen Partie gegen Sonthofen
Am gestrigen Freitagabend gewannen die Eisbären Regensburg nach einer Leistungssteigerung im Schlussabschnitt verdient mit 4:2 gegen die Bulls aus Sonthofen. Dabei rannten die Gastgeber lange einem Rückstand hinterher, ehe Yannik Baier und Benjamin Kronawitter mit ihren Toren das Spiel drehten.
Im ersten Drittel begannen die Eisbären druckvoll, auch aufgrund eines frühen Powerplayspiels, konnten allerdings dabei nicht in Führung gehen. Sonthofen versteckte sich nicht, suchte ebenfalls ihre Chancen und hatten in der 8. Spielminute Glück als ein Schuss von der blauen Linie an Freund und Feind vorbei, ins Netz flog. Torschütze war Maximilian Hadraschek. Die Domstädter suchten zwar nach einer schnellen Antwort aber oft waren die Abschlüsse zu harmlos und kein Problem für Gästekeeper Patrick Glatzel. Fast mit der Schlusssirene hätte der Gast noch auf 2:0 stellen können, allerdings trafen die Bulls bei einer Doppelchance nur den Pfosten.
Nach der Pause hatte ebenfalls Sonthofen sofort die Möglichkeit auf den zweiten Treffer, allerdings zeigte sich Peter Holmgren gut aufgelegt. Die Eisbären fanden nur schwer ins Spiel, konnten dann allerdings in Person von Arnoldas Bosas ausgleichen. Der Litauer setzte sich gegen zwei Verteidiger stark durch und ließ beim Abschluss Patrick Glatzel keine Chance. Nun schien das Spiel zu kippen aber die Gäste gingen wieder in Führung. Leon Müller brachte seine Farben mit einem trockenen Schuss wieder in Führung (30.). Weitere große Möglichkeiten waren bis zur zweiten Pause auf beiden Seiten eher Mangelware.
Den Schlussabschnitt mussten die Eisbären zu Beginn an in Unterzahl bestreiten, hielten sich dabei aber schadlos. Danach steigerten sich die Gastgeber deutlich und hatten in der 45. Spielminute noch Pech, als ein Schlagschuss von Kevin Schmitt noch über Patrick Glatzel nur auf die Latte flog. Doch in der 48. Spielminute war es dann soweit. Yannik Baier traf im Powerplay mit einem satten Schuss zum Ausgleich und fortan waren die Eisbären am Drücker und überrollten die Gäste regelrecht. Erst vergaben Gajovsky, Bosas und Kronawitter dicke Chancen zur erstmaligen Führung. Im zweiten Anlauf traf Stürmer Benajmin Kronawitter dann aber doch noch zur Führung (48.). Gästecoach Heiko Vogler nahm sofort eine Auszeit um seine Mannen wieder neu zu sortieren. Dies fruchtete vorerst, allerdings zogen die Gäste eine erneute Strafzeit und im Powerplay hatte Korbinian Schütz mit einem Schuss von der blauen Linie Erfolg und traf zum 4:2 (53.). Die Eisbären hatten ab sofort das Spiel völlig im Griff, auch ein Unterzahlspiel überstanden die Gastgeber souverän.
Damit sicherten sich die Eisbären drei wichtige Punkte gegen die Bulls aus Sonthofen und reisen am Sonntag nach Selb. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr! 
Erfreulich am Rande der Bande war die erfolgreiche Premiere des neuen Videowürfels in der Donau-Arena, der die Atmosphäre deutlich aufwertet.


Starbulls Rosenheim  (OLS)
Starbulls Sonderzug ist ein Renner
Der Sonderzug Ticketverkauf der Starbulls Rosenheim läuft hervorragend: Zum Stand 13.11.2017 wurden bereits 350 der 500 verfügbaren Karten für den „Crazy Train to Walhalla“ nach Regensburg abgesetzt.
Dass der Verkauf der Sonderzugtickets gut anlaufen würde, hatte man bei den Organisatoren (Starbulls Rosenheim e.V. und Fanbeirat) nach 5 Jahren Abstinenz erwartet. Mit einem solch enormen Ansturm hat aber wahrlich niemand gerechnet: Bereits heute, über einen Monat vor der Abfahrt aus dem Rosenheimer Bahnhof in Richtung Regensburg, sind nur noch 150 Karten für den „Crazy Train to Walhalla“ im freien Verkauf verfügbar.
Aus diesem Grund ist für alle weiteren Interessierten Starbulls Fans Eile geboten, sich mit den nötigen Fahrscheinen einzudecken. „Wenn der Vorverkauf mit der gleichen Rasanz wie bisher weitergeht, werden wir in wenigen Tagen oder Wochen „Ausverkauft“ vermelden können bzw. leider auch müssen“, so Starbulls Fanbeauftragter Erich Gottelt.
Die restlichen ca. 150 Sonderzug-Tickets zum Spiel bei den Eisbären Regensburg am 30.12.2017 können an der Tageskasse der Starbulls Rosenheim im Vorfeld vor den Heimspielen des Vereins erworben werden. Jeweils zwei Stunden vor Spielbeginn öffnen die Kassen für den Ticketverkauf. An diesen Kassen ist auch die Bezahlung mit EC-Karte möglich. Um den Kaufprozess zu beschleunigen wird empfohlen, bereits im Vorfeld das Anmeldeformular auszufüllen und zu unterschreiben.
Alle Informationen rund um den Sonderzug sowie das Anmeldeformular gibt es unter www.starbulls.de/sonderzug.
Im Ticketpreis von 75 Euro sind das Zugticket, die Eintrittskarte für die Donau-Arena sowie der Bustransfer vom Regensburger Bahnhof (Hin- & Rückfahrt) inbegriffen. Für einen Aufpreis von sechs Euro ist ein Upgrade für eine Sitzplatzkarte im Stadion möglich.
Nach Rücksprache mit den Eisbären Regensburg wurde das Spiel am 30. Dezember auf 18:00 Uhr vorverlegt. So ist davon auszugehen, dass der Sonderzug um die Mittagszeit vom Bahnhof in Rosenheim startet. Genaue Informationen hierzu erhalten alle Teilnehmer des Sonderzuges gesondert und gesammelt. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre, bei unter 16-Jährigen ist die Mitfahrt eines Erziehungsberechtigten erforderlich.
5:2-Heimsieg gegen Memmingen: Tabellenführung ausgebaut
Die Starbulls Rosenheim haben das Heimspiel gegen Aufsteiger Memmingen Indians am Freitagabend mit 5:2 für sich entschieden. Vor 2.068 Zuschauern im emilo-Stadion waren die Grün-Weißen von Beginn an und nahezu über die gesamte Spielzeit das klar spielbestimmende Team. Die mit zahlreichen höherklassig erfahrenen Akteuren angetretenen Gäste konnten das Ergebnis aber bis in den letzten Spielabschnitt offen gestalten.
Den verdienten 5:2-Sieg für die an der Tabellenspitze stehenden Starbulls, dank dem der Vorsprung auf Verfolger Deggendorf auf vier Punkte anwächst, erkannte nach der Partie auch Gästecoach Waldemar Dietrich an, dem allerdings im Verlauf der Partie drei Spieler ausfielen: „Im letzten Drittel ist unser Personaldecke endgültig zu dünn geworden, um vielleicht noch etwas mitzunehmen. Vorwerfen kann ich meiner Mannschaft nichts, sie hat gut gespielt und super gekämpft“. Auch Rosenheims Trainer Manuel Kofler lobte den engagierten Auftritt der Allgäu-Indianer, die Ende des ersten und zweiten Drittels zweimal den Anschlusstreffer erzielen konnten. Insgesamt war aber auch er mit seinem Team zufrieden: „Für die aktuelle Saisonphase war die Leistung absolut in Ordnung. Wir haben es im zweiten Drittel natürlich versäumt, eine klare Führung herauszuschießen. Aber wir haben einen Weg gefunden, das Spiel ungefährdet zu gewinnen. Dass wir noch besser werden und spielen wollen als heute, steht aber außer Frage.“
Die 1:0-Führung der Hausherren hatte Jussi Nättinen erzielt. Im Rahmen eines Überzahlspiels behauptete der finnische Stürmer im gegnerischen Drittel die Scheibe, drehte eine Runde um das Tor herum und überwand Gästetorwart Florian Neumann schließlich per Rückhand (10.). Zu diesem Zeitpunkt war ein Rosenheimer Tor bereits überfällig. Nättinen und je zweimal Michael Baindl und Petri Lammassaari waren zuvor in besten Abschlusspositionen am gut reagierenden Neumann gescheitert, der den verletzten Jochen Vollmer im Memminger Tor vertrat. In der 13. Minute zwang Rosenheims Verteidiger Manuel Neumann seinen Nachnamensvetter zwischen den Holmen des Gästetores per Schlagschuss an den Helm zu Boden – und eine Minute später zappelte die Scheibe dann zum zweiten Mal im Netz. Fabian Zick hatte flach aus der Halbdistanz abgezogen, Christoph Echtler stand irritierend im Sichtfeld des Torwarts – 2:0 (14.). Gut eineinhalb Minuten vor der ersten Pause traf Petr Haluza aber per Rückhand zum 2:1-Anschluss (19.) – es war die erste klare Memminger Torchance des Spiels überhaupt.
Auch den zweiten Abschnitt dominierten die Gastgeber zunächst deutlich. Der Druck auf das Tor wurde von Minute zu Minute stärker. Yannick Wenzel, Christoph Echtler, Daniel Bucheli  und Michael Baindl scheiterten mit Schüssen ebenso wie der frei auf den Torwart zufahrende Thomas Reichel. Ausgerechnet, als sich die Gäste aber dann befreien konnten und ihrerseits zu Abschlussmöglichkeiten kamen, schlugen die Starbulls zu. Einen von Torwart Lukas Steinhauer eingeleiteten schnellen Spielzug schloss Dominik Daxlberger mit einem flachen Schrägschuss ab, bei dem der getunnelte Gästekeeper aber nicht gut aussah (35.). Doch schon zwei Zeigerumdrehungen später gelang den Indians der erneute Anschlusstreffer: Es war für den am langen Pfosten sträflich freistehenden Milan Pfalzer nur Formsache, die Scheibe im offenen kurzen Eck zum 3:2 versenken (37.).
Eine ernsthafte Chance zum Ausgleichstreffer sollte sich für den Tabellenachten aber nicht mehr ergeben. Gegen die seriöse Rosenheimer Defensivleistung fanden die Allgäuer im letzten Spielabschnitt kein Rezept mehr Torgefahr zu entfachen. Die Hausherren konnten es sich leisten, noch eine Handvoll Chancen ungenutzt zu lassen. Mit zwei Weitschüssen schraubten die Grün-Weißen das Ergebnis aber noch auf 5:2. Zunächst half dabei Gästekeeper Neumann mit, als er eine von Michael Baindl auf das Tor gebrachte Scheibe zwischen Arm und Körper durchrutschten ließen (43.). Beim satten Schuss, mit dem Matthias Bergmann mit Anbruch der 56. Spielminute den 5:2-Endstand herstellte, war er dagegen machtlos.
Am Sonntag um 18 Uhr treten die Starbulls auswärts gegen den EV Lindau Islanders an. Am kommenden Freitag kommt es dann im emilo-Stadion zum mit Spannung erwarteten Traditions-Derby gegen den EV Landshut.


Sonthofen Bulls  (OLS)
ERC verliert in Regensburg mit 2:4 - Bulls führen lange gegen Top4-Club der Oberliga
Der ERC Sonthofen hat die Oberligapartie am Freitagabend in Regensburg mit 2:4 verloren. Die Bulls gingen in der achten Spielminute durch Maximilian Hadraschek und nach Zuspiel von Sean Morgan in Führung. Zwar kam Regensburg mit dem 1:1 zum Ausgleich, doch der ERC konnte durch das 2:1 von Leon Müller erneut vorlegen. Im letzten Spielabschnitt ging es Schlag auf Schlag. Erst der Ausgleich durch Bayer, ehe ausgerechnet Ex-ERC-Spieler Benjamin Kronawitter die Partie dreht. Der Regensburger Korbinian Schütz schließlich mit dem 2:4-Endstand aus Sicht der Oberallgäuer. Stark gespielt, am Ende waren die Oberpfälzer stärker - Insgesamt aber ein durchaus gelungener Auftritt der Bulls bei einem Top-4-Club der Oberliga Süd.
Im ersten Drittel Regensburg zunächst mit mehr Druck vor dem Tor, aber mehr und mehr bekamen die Bulls die Eisbären in den Griff. Nachdem Patrick Glatzel in einigen gefährlichen Situationen den Puck festhalten konnte, war es schließlich Maximilian Hadraschek, der einen Schuss von Sean Morgan von der blauen Linie noch entscheidend ins Tor abfälschen konnte. Das 1:0 für den ERC nach noch nicht einmal acht gespielten Minuten. Wenige Augenblicke vor Ende der ersten zwanzig Minuten hätte Maximilian Hadraschek beinahe noch auf 2:0 aus Sicht der Bulls erhöht, doch im letzten Moment kommt Regensburgs Goalie noch an den Puck. Mit einer 1:0-Führung ging es in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel begann mit einem offenen Schlagabtausch. Sonthofen mit zwei Gelegenheiten die Führung auszubauen, doch nach etwas mehr als fünf Minuten setzte sich der Regensburger Arnoldas Bosas durch und erzielte halbhoch und unhaltbar für Patrick Glatzel das 1:1. Doch Sonthofen steckte nicht auf. Jörg Noack in der 30. Minute mit dem Querpass auf Leon Müller der mit einem strammen Schuss zum 2:1 trifft.  Regensburg danach im Vormarsch auf das Sonthofer Tor, doch Glatzel parierte weiter hervorragend. Mit der 2:1-Führung ging es in die zweite Pause.
Regensburg baute in den letzten zwanzig Minuten großen Druck auf. Torhüter Patrick Glatzel jetzt richtig gefordert: Mal wehrte er mit der Brust ab, mal warf er sich auf das schwarze Hartgummi. Doch dann: Strafzeit gegen die Bulls, Leon Müller musste auf der Strafbank platznehmen. Regensburg nutzte die Überzahl in Form von Yannick Bayer in der 48. Minute zum 2:2-Ausgleich. Gleich der nächste Spielzug sollte die Wende zu Gunsten der Hausherren bringen. Gajovsky mit dem Querpass auf Benjamin Kronawitter, der gegen seinen Ex-Club Sonthofen trifft. Die Bulls nicht einmal 50 Sekunden nach dem Ausgleich mit 2:3 im Hintertreffen. Die nächste Strafzeit für Sonthofen brachte das 2:4 für Regensburg durch Korbinian Schütz in der 53. Minute. Maximilian Hadraschek und Marc Sill versuchten noch den Anschlusstreffer zu erzielen, doch die Eisbären ließen nichts mehr anbrennen.
Erstmals mit im Team: Sonthofens Neuverpflichtung Noah Nijenhuis (19). Der in München geborene Verteidiger spielte über Jahr bei den Jungadlern Mannheim, ehe er zu Beginn dieser Saison zu den Harzer Falken in die Oberliga-Nord gewechselt war. Von dort kam er nun zum ERC Sonthofen und stand erstmals in der Oberliga Süd im Kader. Seine ersten Schritte auf Eis hatte der Deutsch-Niederländer beim EHC Klostersee absolviert.
„Wonnemar-Familientag“ am Sonntag beim ERC Sonthofen - Marc Sill feiert 400. Pflichtspieleinsatz für die Bulls
Es wird ein ganz besonderes Eishockeyspiel gegen den TEV Miesbach am Sonntag (16 Uhr) in der Eissporthalle in Sonthofen. Im Rahmen des „Wonnemar-Familientags“ hat der ERC die Kinder sämtlicher Grundschulen in Sonthofen zu einem Besuch im Stadion eingeladen. Darüber hinaus wird es auch für Publikumsliebling Marc Sill ein besonderer Tag. Er läuft zum 400. Mal in einem Pflichtspiel für seine Bulls auf.
Ein ganz besonderes Programm haben sich die Verantwortlichen am Sonntagnachmittag zur familienfreundlichen Spielzeit um 6 Uhr (sonst 18 Uhr) einfallen lassen. So wird es neben dem Allgäu-Oberbayern-Duell auf dem Eis auch eine Einlage der Kleinstschüler des ERC e.V. geben. Zudem erhalten alle Gewinner des Puck-Gewinnspiels, das dann in der zweiten Drittelpause folgt, jeweils zwei Eintrittskarten für das Freizeit- und Erlebnisbad im Süden der Kreisstadt. Maskottchen „Wonni“ wird während des Spiels die Kinder mit Süßigkeiten und der einen oder anderen Wonnemar-Freikarte überraschen. Außerdem werden Plüsch-Robben mit Tickets ins Publikum geworfen.
Rein sportlich gesehen wird das Allgäu-Oberbayern-Duell eine spannende Kiste. Die Miesbacher werden von Spiel zu Spiel stärker, der letzte Tabellenplatz der Gäste täuscht über deren tatsächliches Leistungsniveau hinweg. Allerdings sollten die Kraftreserven der Bulls inzwischen frisch aufgeladen sein. Neben den freien Tagen während der Deutschland-Cup- Pause wurden auch trainiert. Die grundlegenden Spielzüge standen auf der Tagesordnung.
Für einen Mann in den Sonthofer Reihen wird es ein ganz besonderes Spiel: Marc Sill - Der 28-jährige Publikumsliebling wird gegen Miesbach sein 400. Pflichtspiel für den ERC Sonthofen bestreiten. Mit seinen Bulls hat er Meistertitel, den Oberliga-Aufstieg und zahlreiche Derbysiege feiern dürfen. Werden noch die Freundschaftsspiele dazugezählt, stand „Mr. 100% Sonthof“ sogar über 600 Mal für den ERC auf dem Eis. Eine reife Leistung, die sicher auch von den Zuschauern am Sonntag entsprechend gewürdigt wird.


Löwen Waldkraiburg  (OLS)
Verschlafen und verloren
Der EHC Waldkraiburg hat am Freitagabend in der Raiffeisen Arena gegen den EV Lindau eine knappe Niederlage einstecken müssen. In der Neuauflage des letztjährigen Playoff-Endspiels behielten die Islanders am Ende mit 5:3 die Nase vorn. Der EHC kam erst im letzten Drittel auf Temperatur und von 0:4 auf 3:4 heran, zwei Sekunden vor Ende kassierte man dann jedoch noch den entscheidenden fünften Gegentreffer.
Es war das erste Spiel nach der 3:13-Packung vom Tabellenzweiten Deggendorf und das erste, in dem der Kanadier Kenneth Neil offiziell nicht mehr zum Kader der Löwen zählte: Am Freitagnachmittag hatte der EHC Waldkraiburg die Trennung vom 25-Jährigen Angreifer bekanntgegeben, der bereits in den letzten Wochen nicht mehr auflaufen konnte. Seinen Platz wird ab sofort wieder der Tscheche Tomas Vrba einnehmen, der bereits in den letzten Partien an der Seite von Neils kanadischem Landsmann Brent Norris spielte. Und gefühlt – weil nach längerer Verletzung – ein erstes Spiel war es auch für Kapitän Max Kaltenhauser, der wieder auf dem Eis stehen konnte.
Die ersten Minuten verliefen auch noch gut, man merkte dem EHC an, dass man nach der schwachen Vorstellung im letzten Heimspiel vor der Länderspielpause gegen Deggendorf, auf Wiedergutmachung aus war. Tomas Vrba und Christof Hradek verbuchten auch gute Chancen, allerdings blieb Gäste-Keeper Dawid Zabolotny auf dem Posten. Dann kollidierten Lindaus Dylan Quaile und Michael Trox auf dem Weg zum Wechsel unglücklich. Zunächst wiesen die Unparteiischen Quaile den Weg auf die Strafbank, was für Gesprächsbedarf auf der Spielerbank sorgte. Die Linesman wiesen ihre Boss auf das Missverständnis hin und so wurde mit Basti Rosenkranz zwar ein falscher, aber immerhin ein Löwen-Spieler für zwei Minuten des Eises verwiesen. Ganze 30 Sekunden brauchten die Islanders dann und Tim Brunnhuber hatte die Führung erzielt (04:14). 72 Sekunden später musste sich EHC-Keeper Korbinian Sertl in einer sich auflösenden Löwen-Defensive erneut geschlagen geben und kassierte das 0:2 durch Marco Miller (05:26). Nach dem 0:1 waren beim EHC offensichtlich alle guten Vorsätze dahin, die Verunsicherung zurück und die Fehlpässe häuften sich. Die Löwen verzeichneten kaum zwingenden Chancen und auch den zweiten Abschnitt musste man dann erst einmal in Unterzahl beginnen.
Diese wurde zwar überstanden, doch acht Sekunden nach ihrem Ablauf jubelte Andreas Farny, nachdem er relativ unbedrängt durch die EHC-Abwehr fahren und einnetzen durfte, während seine Gegenspieler die Zuschauerrolle einnahmen (22:04). Als wäre dies noch nicht genug, ließ Sascha Paul wenig später das 4:0 für die Lindauer folgen (24:44)- und das, bei eigentlicher Waldkraiburger Überzahl. Die anschließende Auszeit sollte die Löwen wieder auf Kurs bringen, doch außer einer 10-Minuten-Strafe wegen Meckerns gegen Michael Trox lieferten die Industriestädter wenig Erwähnenswertes.
Im Schlussabschnitt zeigten die Löwen dann plötzlich ein anderes Gesicht: Ein Powerplay nach 45 Minuten nutzte Fabian Kanzelsberger zum 1:4-Anschlusstreffer (46:39) und die Hausherren fassten neuen Mut. Kurz drauf dann eine Spieldauerstrafe für Gästestürmer Florian Lüsch. Der 24-Jährige checkte Christian Ettwein übel, der am Eis liegen blieb, lange behandelt werden musste und anschließend per Blaulicht ins Krankenhaus gebracht wurde. Die folgende fünfminütige Überzahl verstrich torlos und nur mit einem Pfostentreffer von Ludwig Synowiec, nach Ablauf der Strafzeit hatte man erneut einen Mann mehr auf dem Eis und jetzt klappte es: Michail Sokolov verkürzte auf 2:4 (53:45) und nun sah Lindau seine Felle davon schwimmen und nahm die Auszeit. Die brachte aber nicht viel, denn Hradek verzeichnete weitere Chancen, wenn auch Lindaus Keeper noch Sieger blieb. In der Schlussminute erhielten die Löwen erneut eine Überzahl, Sertl verließ das Eis und mit 6 gegen 4 Mann drängten die Hausherren auf den dritten Treffer. Tatsächlich klappte der dann 35 Sekunden vor dem Ende auch durch Brent Norris (59:25), doch mit dem Ausgleich wurde es nichts mehr- im Gegenteil: Den Schlusspunkt unter eine Partie, in der die Löwen spät und auch zu spät erwachten, setzte Marco Miller mit dem 5:3 ins verwaiste Tor zwei Sekunden vor der Schlusssirene (59:58).


Wohnbau Moskitos Essen  (OLN)
I bims, der Derbysieger! - die Erste!
Nach der einwöchigen Pause ging es direkt zu einem der Favoriten in den Fuchsbau. Um 19:30 Uhr trafen die Wohnbau Moskitos dort auf den ewigen Rivalen, die Füchse Duisburg. Und die Stechmücken stachen sofort zu, Granz zu Pelletier und seinen Pass versenkte Marcel Pfänder nach wenigen Minuten bereits. Essen drängte weiter, doch die Füchse konnten zurückschlagen, der Topstürmer der Duisburger, Raphael Joly überwand Sebastian Staudt zum Ausgleich. Guter Beginn beider Teams, doch das Team vom Westbahnhof wollte mehr. Nach einem Pass von Marcel Pfänder gewann Julien Pelletier das Laufduell und versenkte zur erneuten Führung für die Moskitos. Die Wohnbau Moskitos waren hellwach, fingen hinten, gestützt auf einen guten Sebastian Staudt alles ab und setzten vorne immer wieder Stiche, so wie in der 12. Spielminute, als Kapitän Dennis Thielsch traf. Und das war noch nicht alles im ersten Abschnitt, ein Zuckertor von Dominik Lascheit, der sich in der Ecke den Puck besorgte, Lehr im Duisburger Tor um kurvte und ins leere Tor legte. Eine 4:1 Führung der Wohnbau Moskitos nach den ersten zwanzig Minuten im Fuchsbau, wer hätte das gedacht?
Philip Lehr im Duisburger Kasten hatte nach 20 Minuten erstmal die Nase voll und machte Platz für Christoph Mathis. Und der EVD kam besser ins Spiel, setzte die Defensive der Moskitos einige Male unter Druck. Basti Staudt und eine gut aufgelegte Essener Abwehr konnte das Spiel aber im Griff halten. Dagegen konnten Lautenschlager, Thielsch und Pelletier immer mal entlasten und ihrerseits Angriffe starten. Nach einer Strafe gegen die Füchse kamen die Essener zwar wieder besser ins Spiel, kassierten trotzdem das zweite Tor des EVD, Nägele, der einfach mal abzog. Direkt im Anschluss kassierte Duisburg jedoch die nächste Strafe, und auch den nächsten Treffer. Kyle DeCoste zog im Powerplay von der blauen Linie ab und auch Mathis durfte zum ersten Mal hinter sich greifen. Beide Teams hatten noch Gelegenheit, doch mit 2:5 ging es in den letzten Abschnitt.
Das letzte Drittel begann mit einer Strafe gegen die Duisburger wegen zu vieler Spieler. Trotz gutes Überzahlspiels gelang den Moskitos der Treffer nicht, Pfänder und Thielsch kamen nicht durch. Direkt im Anschluss musste sich der Keeper der Moskitos dann einem Alleingang des Duisburger Topscorers erwehren, doch Staudt war da. Und die Moskitos wollten diesen Sieg, Sheriff Hartmann zu Fiedler, und Christoph Ziolkowski legte den klugen Pass mit der Rückhand ins Fuchs-Gehäuse. Ein wenig Resignation bei den Duisburgern, auch Joly konnte einen direkten Break nicht im Essener Tor unterbringen. Aber so ganz wollten die doch noch nicht aufgeben, machte sich doch auch bei den eigenen Fans Unmut breit. Wieder Joly, der Staudt noch einmal zum dritten Duisburger Treffer überwinden konnte. 24 Sekunden später gar der vierte Treffer der Duisburger, wieder Joly und Frank Gentges musste in einer Auszeit sein Team wieder aufrichten. Duisburg versuchte in der Schlussphase reichlich Druck aufzubauen, doch die junge Defensive ließ sich nicht mehr überwinden. Werner Hartmann hatte noch die Chance auf ein Empty Net Goal, verzog aber.
Der Essener Cheftrainer war in der Pressekonferenz nicht zufrieden. Das lag sicherlich nicht an der tollen Leistung seiner Mannschaft, eher an der Lautstärke und den Störungen durch anwesende Personen der Pressekonferenz. Nach wenigen kurzen Anläufen ein Statement abzugeben, mit vielen massiven Störungen, sagte der Chefcoach der Moskitos: „Ich lasse mich hier nicht zum Affen machen, das ist respektlos. Ich sage hier nichts mehr.“ Auch ein zweiter Versuch, ein Statement von Frank Gentges zu bekommen, brachte beim Trainer der Moskitos die gleiche Konsequenz.


Crocodiles Hamburg  (OLN)
Crocodiles siegen souverän im Harz
Mit einem 1:7-Sieg sind die Crocodiles Hamburg am Freitagabend aus der Pause gekommen. Schon im ersten Drittel hat das Team um Kapitän Christoph Schubert die Weichen auf Sieg gestellt: Semjon Bär (6.), Josh Mitchell (10.), Norman Martens (15.) und Brad McGowan brachten die Hamburger vor der ersten Pause mit 0:4 in Führung.
Im zweiten Durchgang erhöhten Josh Mitchell (28.) und Moritz Israel (37.) auf 0:6 für die Gäste – die Vorentscheidung. Im letzten Drittel lies das Tempo auf beiden Seiten nach. Hamburg legte den Schongang ein und wurde prompt bestraft; Elias Bjuhr erzielte in der 42. Spielminute den Ehrentreffer für die Falken. Am Spielverlauf sollte das Tor allerdings nichts mehr ändern. In der 50. Minute stellte Brad McGowan den alten Abstand wieder her und setzte mit seinem Treffer zum 1:7 den Schlusspunkt.
„Mit einem 7:1 kann man nur zufrieden sein. Wir wussten, wie wichtig dieses Spiel für uns ist und wollten unbedingt gewinnen. Das hat man heute gesehen. Ich bin froh, dass wir so gut aus der Pause gekommen sind. Die Mannschaft hat heute eine gute Leistung gezeigt“, sagte Trainer Herbert Hohenberger nach dem Spiel. 


Buchloe Pirates  (BYL)
Freibeuter im Wechselbad der Gefühle / ESV kassiert gegen Geretsried 13 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich – siegt dann aber nach Verlängerung
Wie so oft in letzter Zeit war das Heimspiel des ESV Buchloe am Freitagabend nichts für schwache Nerven. Und am Ende wussten die Zuschauer und Verantwortlichen bei den Piraten vermutlich nicht so recht, ob man sich über den 5:4 (2:1, 2:2, 0:1) Sieg nach Verlängerung gegen den ESC Geretsried nun freuen oder ärgern sollte. Denn bis 13 Sekunden vor dem Ende führten die Buchloer mit 4:3, ehe den Gästen doch noch der sicherlich nicht unverdiente Ausgleich gelang. In der anschließenden Overtime sicherte dann Martin Zahora den Hausherren zumindest noch den Extrapunkt, der schließlich den vierten Sieg in Folge und somit doch ein versöhnliches Ende bedeutete.
Schon vor der Partie der beiden punktgleichen Tabellennachbarn war klar, dass es ein enges Spiel auf Augenhöhe geben würde. Die sollte sich in einem Schlagabtausch zweier gleichwertiger Teams über 60 Minuten auch bestätigen, wobei die Buchloer einen Traumstart erwischten. So führten die Piraten nach rund zweieinhalb Minuten durch zwei schnelle Tore von Alexander Krafczyk (2.) und Timo Rauskolb (3.) bereits früh mit 2:0. Doch die bissigen Gäste zeigten sich wenig beeindruckt und antworteten umgehend. Noch keine vier Minuten waren gespielt, als Martin Köhler auf 2:1 verkürzte. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Drittel, in dem die Riverrats am Ausgleich schnupperten, aber auch die Buchloer vor allem mit einigen Unterzahl-Kontern immer wieder für Torgefahr sorgten. Glück hatte man allerdings, als Ondrej Horvath nur den Pfosten traf und Torwart Alexander Reichelmeir den Nachschuss mit einem Hechtsprung ebenfalls spektakulär entschärfte (12.). Dementsprechend gingen die Piraten mit einer knappen Führung in die Pause, die dann wegen Problemen mit dem Eis etwas länger wie gewohnt dauerte.
Im Mitteldrittel fiel dann schließlich doch der Ausgleich, als Bernhard Jorde einen Scheibenverlust des ESV eiskalt ausnutze und zum 2:2 einnetzte (26.). Die Buchloer wirkten in dieser Phase zu passiv und gerieten nun unter Druck. Dominik Meierl hatte die erstmalige Führung für die Gäste auf dem Schläger, doch er visierte erneut nur den Pfosten an (28.). Aber nur eine Minute später war es dann doch soweit, weil Christian Heller zum 2:3 traf (29.). Erst nach und nach kämpften sich die Buchloer wieder zurück und konnten den Spieß abermals umdrehen. Ein Überzahltor von Markus Vaitl (34.) und ein weiterer Treffer von Marc Weigant 44 Sekunden später machten aus dem Rückstand wieder eine 4:3 Führung, mit der es auch in den letzten Durchgang ging.
Dort entwickelte sich nun eine Abwehrschlacht, die bis 13 Sekunden vor dem Ende standhalten sollte. Die Gäste setzten nämlich alles daran, den knappen Rückstand zu egalisieren und hatten bei mehreren Überzahlspielen auch immer wieder beste Einschussgelegenheiten. Doch mit vereinten Kräften hielt die Buchloer Defensive um den nun stark aufgelegten Schlussmann Reichelmeir dem Druck stand. Und nachdem man bei den letzten drei Spielen - die alle mit einem Tor Unterschied gewonnen wurden - immer das Glück auf seiner Seite hatte, sollte es am diesem Abend nicht ganz reichen. Zwar hatten die Buchloer drei Minuten vor Schluss bei eigener Überzahl die große Chance, den Sack zu zumachen, doch stattdessen fiel danach auf der anderen Seite tatsächlich noch das 4:4. 13 Sekunden standen noch auf der Uhr, als Geretsried im Powerplay und ohne Torwart durch Florian Lechner doch noch der glückliche aber sicherlich nicht unverdiente Ausgleich gelang.
Somit musste die Verlängerung über den Sieger dieses Duells entscheiden und hier dauerte es lediglich 49 Sekunden, ehe Martin Zahora der goldene Siegtreffer gelang, der die Enttäuschung über den späten Ausgleich doch schnell wieder verfliegen ließ.
„Letztlich müssen wir mit den beiden Punkten zufrieden sein, denn die zwei Zähler sind in dieser engen Liga wichtig“, sagte der 2. Vorstand Florian Warkus nach der Partie, was sich beim Blick auf die Tabelle vor dem letzten Hinrundenspiel am Sonntag in Moosburg (17.15 Uhr) auch deutlich zeigt. So steht der ESV nach dem vierten Sieg in Serie mit nunmehr 19 Zählern punktgleich mit dem Fünften Peißenberg und dem Siebten Füssen auf Platz sechs. Dicht dahinter folgen mit gerade einmal einem Punkt Abstand aber bereits die achtplatzierten Passauer und die jetzt auf Rang neun liegenden Geretsrieder.


Schongau Mammuts  (BYL)
Ein Sieg für die Moral – EA Schongau holt drei Punkte in Pegnitz !
Es war einen Berg – und Talfahrt für die Gefühle im Spiel der EA Schongau beim EV Pegnitz.  Denn die EA Schongau erwischte einen Traumstart legte nach 12 Sekunden das 0 : 1 vor – führte schon 0 : 3 – um nach 40 Spielminuten wieder auf Anfang gesetzt zu werden – 4 : 4. Doch im Schlussdrittel traf nur noch die EAS und entführte somit verdient drei Punkte aus Oberfranken – und hält damit Anschluß an das breite Mittelfeld der Liga.  Spieler des Abends  auf Seiten der Mammuts war eindeutig Markus Waldvogel, der zwei Tore erzielte und zwei weitere vorbereitete.
Diesmal rechtzeitig im fernen Pegnitz angekommen kamen die Mammuts hochmotiviert aus der Kabine – erster Angriff – Markus Waldvogel vollendete ein Zuspiel von Milan Kopecky  - 0 : 1 nach gerade 13 Sekunden auf der Uhr !  
Und in der 4. Minute war es die gleiche Reihe, die nachlegte – Fabian Magg zum 0 : 2. Doch wer glaubte, nach dem Überzahltreffer zum 0 : 3 durch Fabian Magg (12.), dass die Sache schon abgekocht sei, sah sich getäuscht. Als in der 14. Minute Marius Klein und nur 10 Sekunden später Markus Jänichen die Strafbank aufsuchen mussten – nutzte EVP-Topscorer Sergej Hausauer die 5-3 Überzahl zum 1 : 3 Anschluß. Und gerade als die EAS die Unterzahl überstanden hatte, fiel auch noch das 2 : 3 (16.). Fast hätten die Hausherren auch noch den Ausgleich erzielt, doch war zuvor wegen Torraumabseits abgepfiffen.  So war das 2 : 4 durch Markus Waldvogel wieder etwas Entlastung vor der Pause.
Doch gleich zu Beginn des Mittelabschnitts der erneute Anschluß – 3 : 4 (22.) und in der 35. Minute gar das 4 : 4 .
Doch im Schlussdrittel war es wieder die EAS, die besser aus der Pause kam. In Überzahl traf Simon Maucher  auf Zuspiel von Vitalijs Hvorostinins zum 4 : 5 (41.) .
Dieser knappe Vorsprung hatte bis in die Schlussminuten Bestand – auch weil sowohl Tobias Dietz, als auch Vitalijs Hvorostinins bei ihren Kontern keinen Erfolg hatten. Erst nach einer überstanden Unterzahl traf Simon Maucher in der 59. Minute zum 4 : 6.   Als die Gastgeber dann ihren letzten Joker zogen und den Torhüter vom Eis nahmen – traf Vitalijs Hvorostinins ins leere Tor zum 4 : 7.     


Forst Nature Boyz  (BLL)
Nature Boyz spielen unterirdisch - Deutliche Niederlage gegen Reichersbeuern
Alle Eigenschaften, die die Mannschaft in Miesbach an den Tag legte, waren am Freitag Abend beim Heimspiel gegen den SC Reichersbeuern auf der Strecke geblieben. Nach einer desolaten Mannschaftsleistung unterliegen sie verdient mit 1:8 (1:1, 0:3, 0:4) und tragen weiterhin die rote Laterne.
Das Spiel vor ca. 65 Zuschauern begann seitens der Gäste recht flott, konnten sie doch bereits nach 30 Sekunden die erste Chance verbuchen. Christopher Sievers konnte sich an diesem Abend über mangelnde Arbeit nicht beschweren, ließen ihn die Vorderleute doch sehr oft im Stich. In diesem Spieldrittel konnten die Hausherren die Partie noch einigermaßen ausgeglichen gestalten. Beste Chancen der Reichersbeurer vereitelte Sievers, jedoch konnte er in der 13. Spielminute nichts mehr gegen die 0:1-Führung ausrichten, die Tobias Reiter erzielte. Die Gastgeber ließen sich noch nicht beeindrucken und versuchten, den Ausgleich zu erzielen. Dies gelang nach einem der wenigen strukturierten Angriffen in Überzahl in der 17. Spielminute. Bastian Grundner verwertete ein Zuspiel von Manuel Weninger und Markus Schneider.
Nach der Drittelpause wurden die Gäste stärker, die Chancen häuften sich. Die heimische Defensive hielt dem Druck bis zur 32. Spielminute stand, denn da gingen die Gäste mit 1:2 durch Martin Reiter in Führung. Auch jetzt versuchten sich die Mannen um Trainer Sepp Bachmeier, dem Spiel eine Wende zu geben. Einige Chancen wurden zu überhastet vergeben, gleichzeitig wurde jetzt die Abwehrarbeit vernachlässigt. Die logische Folge waren die Treffer zum 1:3 und 1:4 in Überzahl der Gäste durch Marcus Männer und Robert Schatton in der 34. und 36. Spielminute. Mit diesem Ergebnis wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt.
Nachdem die Hausherren wieder zwei gute Chancen liegen ließen, schlugen die Gäste per Doppelschlag in der 44. und 45. Minute zu. Sträflich vernachlässigt konnten sich Robert Schatton und Lukas Harrer in die Reichersbeurer Torschützenliste eintragen, zum zwischenzeitlichen 1:6. Weitere Versuche zur Ergebnisverbesserung durch die Hausherren schlugen fehl. Vielmehr verhielten sich die Gäste cleverer bei der Chancenverwertung und stellten in der 53. und 60. Minute auf 1:8, die Torschützen waren Peter Disl und Florian Barein.


Dinslaken Kobras  (RLW)
Kobras überraschen in Diez-Limburg
Für diese Momente lebt jeder Spieler, Verantwortliche und Fan:
Mit einem im Vorfeld kaum zu erwarteten 4:3 (1:3; 0:1; 0:2) - Sieg beim Zweitplatzierten Diez-Limburg verlassen die Dinslakener Kobras den letzten Tabellenplatz und übergeben die rote Laterne zumindest kurzzeitig an die gestern spielfreien Luchse aus Lauterbach. Ohne 9! Stammspieler traten die Giftschlangen gestern die Reise nach Hessen an und nur die wenigsten Optimisten hätten auf einen Sieg der Gäste gewettet. Doch da hatten Einige die Rechnung ohne die Kampfkraft der Kobras gemacht.
Aber zunächst einmal ging alles seinen „normalen“ Gang. Es waren gerade einmal 110 Sekunden gespielt, da durfte Kevin Wilson wegen Haltens in die Kühlbox. Weitere 38 Sekunden später hatte Tim Ansink die Raketen mit 1:0 in Front geschossen. Wilson war über die gegen ihn verhängte Strafe stinksauer. Eine gute halbe Minute später muss er wohl auf der Mannschaftsbank sitzend gegenüber dem Unparteiischen nicht die richtige Wortwahl gefunden haben und durfte sich danach für 10 Minuten auf der Strafbank beruhigen. Damit waren für diese Zeit nur noch 9 Feldspieler der Kobras im Einsatz. Zu allem Überfluss leisteten sich die Kobras in der 13. Minute ein Kollektiv – Blackout, als man bei doppelter Überzahl den Puck im gegnerischen Drittel verlor und Pierre Wex viel zu viel Platz ließ. Dieser wurde zwar nach außen gedrängt, konnte aber dennoch aus sehr spitzem Winkel einen Schuss absetzen und ließ Marvin Haedelt, der den berühmten Griff ins Klo machte, ganz alt aussehen.
Dieses Überzahlspiel war noch nicht vorüber, als sich die Kobras erstmalig auf die Anzeigetafel bringen konnten. Nach einem Schuss auf das Gehäuse der Gastgeber bildete sich ein Getümmel vor Rockets-Torhüter Steve Themm und aus dem Gewühl heraus schaltete Joey Menzel am schnellsten und drückte den Puck zum 2:1-Anschlusstreffer über die Linie. Ein individueller Fehler im Spielaufbau, als ein Kobra-Akteur bei einfacher Überzahl einen gedeckten Mitspieler anpasste und dieser den Puck nicht kontrollieren konnte, sorgte für das 3:1 für die Hausherren. Nutznießer war Limburgs Joseph Davies, der diesen Zweikampf gewann und im Anschluss beim 3:1 auch Marvin Haedelt keine Chance ließ. Dies war gleichzeitig der erste Pausenstand.
Im zweiten Abschnitt wäre es nicht verwunderlich gewesen, wenn viele Zuschauer einen steifen Nacken bekommen hätten. Denn die Begegnung verlief nun hauptsächlich in eine Richtung – auf das Tor von Marvin Haedelt. Dieser hatte nun ausreichend Gelegenheit, seinen Patzer aus Abschnitt 1 wieder wett zu machen. Und er nutzte die Möglichkeit, unter Beweis zu stellen, dass er zu den guten Schnappern der Liga gehört. Doch er wurde dabei auch tatkräftig von seinen Vorderleuten unterstützt. Es wurde sich immer wieder in die Schüsse geworfen und mit allen (fairen) Mitteln versucht, Puck und Gegner vom eigenen Gehäuse fernzuhalten. Und dann wurde eine Begebenheit wahr, die normalerweise einen Fünfer ins Phrasenschwein kostet: „Und wenn du vorne die Treffer nicht machst, bekommst du sie irgendwann hinten“.  So geschehen in der auch psychologisch wichtigen 39. Spielminute. Bei einem der seltenen Ausflüge der Kobras über die gegnerische blaue Linie, bedienten Alex Brinkmann und Moritz Hofschen Torjäger Michal Plichta, der den Abstand wieder auf einen Treffer verkürzen konnte.
Mir breiter Brust ausgestattet gingen die Kobras nun ins letzte Drittel. Sie wollten die Chance nutzen, einen nicht für möglich gehaltenen Punkt von der Lahn mitzunehmen und bestürmten immer mehr das Rockets-Gehäuse. Während der Tabellenzweite in dieser Phase zu pomadig spielte und einfach nicht mehr den Schalter fand, die Kobras unter Druck zu setzen, erspielten sich jetzt die Gäste Chance um Chance und waren oft nur mit unfairen Mitteln von der schwarzen Hartgummischeibe zu trennen. Die daraus entstandenen Überzahlsituationen konnten die Kobras in Person von Kevin Wilson in der 49. Minute nicht nur zum Ausgleich nutzen, selbiger Spieler brachte seine Farben in der 54. Minute sogar in Führung. Wer hätte das gedacht? Nun wurden die Angriffe der Hausherren wieder wütender und die letzten 6 Minuten sollten die Kobras noch gehörig unter Beschuss stehen. Doch sie schafften es, diesen Vorsprung über die Zeit zu retten, und dies, obwohl Rockets-Trainer Arno Lörsch zum Ende noch seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler opferte.
Apropos Arno Lörsch: Manchmal spielt einem das Leben schon einen bösen Streich. Denn dieser hatte bei den beiden Pressekonferenzen nach den Siegen der Rockets in der Schlangengrube gesagt, dass er der Meinung ist, dass noch einige große Mannschaften gegen die Kobras stolpern werden. Aber ob er dabei auch an seine Rockets gedacht hat, ist nicht überliefert.
Nach dem Spiel wurden noch die Spieler des Abends geehrt. Die wenigen mitgereisten Kobra-Fans (2) mussten diese Entscheidung auf Dinslakener Seite treffen. Und dies war nicht leicht. Denn alle Akteure hatten eine sehr gute Leistung abgerufen und einmal mehr gezeigt, dass Kobras niemals aufgeben.
Doch wenn ein Spieler sein Team zunächst auf die Verliererstraße bringt und dann im weiteren Verlauf durch unbändigen Einsatz und zwei erzielte Treffer zum verdienten Sieg führt, dann hat er sich auch den Pokal an diesem Abend verdient. Und das war in diesem Fall unsere #14 – Kevin Wilson. Aber auch dem Rest der Mannschaft gebührt ein dickes Lob für diese Energieleistung.
Hoffentlich reicht die Kraft der Giftschlangen morgen gegen den Neusser EV aus, damit auch die Zuschauer in der Schlangengrube wieder einmal einen solch tollen Moment erleben dürfen.
Es ist im Übrigen immer wieder erfrischend, wie sachlich und fair die Gastgeber von der Lahn sowohl das Geschehen auf dem Eis bewerten, als auch vorbildlich und respektvoll mit ihren Kontrahenten auf Vereinsebene umgehen. Kein Trash-Talk, kein böses Wort in den sozialen Medien. Sie haben verstanden, dass wir alle im Grunde nur dasselbe wollen: Dem Zuschauer guten Eishockeysport bieten.


Bären Neuwied  (RLW)
Kuchynka trifft ins Neuwieder Herz
Der EHC „Die Bären" 2016 hat am Freitagabend zum ersten Mal in dieser Saison ein Regionalliga-Heimspiel verloren. Die Neuwieder unterlagen den Ratinger Ice Aliens mit 1:3. Martin Brabec, Michael Jamieson, Moritz Schug, Dennis Schlicht, Sven Schlicht und Stephan Fröhlich - mehr Offensive und potenzielle Torgefahr als in der letzten Minute für die Bären auf dem Eis stand, ging kaum. Aber irgendwie kam den Gastgebern der Killerinstinkt abhanden, und das nicht nur in den letzten 60 Sekunden, sondern in den gesamtem 60 Minuten der Partie gegen den amtierenden Vizemeister, der nach zuletzt vier Niederlagen am Stück den ersten Sieg unter seinem neuen Trainer Achim Johnigk feierte. „Unsere Mannschaft hat heute Moral gezeigt und gegen eine gute Neuwieder Mannschaft auch etwas glücklich gewonnen", ordnete der Nachfolger von Alexander Jacobs, der bis vor kurzem noch die U19-Mannschaft der Ice Aliens trainierte, den Dreier ein.
Nach einem an Höhepunkten armen, zerfahrenen ersten Drittel, in dem die Bären eine frühe vierminütige Überzahl nicht nutzen konnten, weil einige Schüsse von gegnerischen Verteidigern geblockt wurden und Martin Brabec eine von wenigen herausgespielten Aktionen nicht vergolden konnte, legte der EHC im Mittelabschnitt einen Zahn zu und kam besser in Fahrt. Die Schlicht-Zwillinge, Brabec, Tobias Etzel und Deion Müller sorgten für mehr Körperlichkeit in den Zweikämpfen und versuchten ihre Mannschaftskameraden mitzureißen. Dass sich mehr Einsatz und Kampfkraft auszahlt, spiegelte sich in einer Neuwieder Drangphase ab der 25. Minute wider. Ratingens starker Schlussmann Christoph Oster rückte nun in den Mittelpunkt und zeigte wiederholt seine ganze Klasse. Auch in Unterzahl machten die Deichstädter Druck - der Führungstreffer lag in der Luft und fiel durch Martin Brabec in der 29. Minute. „Insgesamt haben wir aber zu viele gute Möglichkeiten ausgelassen, wir hatten das Schussglück nicht", stellte Trainer Jens Hergt fest. Später musste er sich darüber ärgern, weil Ratingen aus deutlich weniger Gelegenheiten mehr machte. Pascal Behlau (32.) und Milan Vanek (38.) drehten das Ergebnis zu Gunsten ihres Teams. Am Schussverhältnis gemessen schmeichelhaft, am Willen, den die Gäste vom Sandbach aufs Neuwieder Eis brachten, hingegen nicht. „Ratingen wollte den Sieg mehr, zeigte mehr Leidenschaft", kommentierte EHC-Manager Carsten Billigmann.
Ein Tor Rückstand ist im Eishockey zwar ruckzuck aufgeholt, am Freitagabend jedoch nicht für die Bären. Häufig genug tauchte die Scheibe vor Oster definitiv auf, aber Kapital schlugen die Hausherren daraus nicht. Am nähesten war man dem 2:2 in der 52. Minute, als Andreas Wichterich den Pfosten traf. Das Anrennen der Hergt-Truppe hielt an, aber auch das Abgeschmettertwerden von der Ice-Aliens-Abwehr, und so kam es wie es fast schon kommen musste: Stepan Kuchynka klärte die Scheibe in der Schlussminute aus der eigenen Zone, um mit einem Abpraller von der Seitenbande ins leere Tor den 1:3-Endstand zu erzielen. Ein Treffer mitten ins Neuwieder Eishockey-Herz.


Troisdorf Dynamite  (LLW)
gute Leistung aber keine Punkte
Mit nur einem Rumpfkader ist man am Freitag von Troisdorf aufgebrochen, um dem Tabellenersten der Landesliga NRW die Punkte abzunehmen.
Aus beruflichen Gründen oder wegen Krankheit fehlten am Freitag Daniel Fegus, Dano Janßen, Daniel Lellmann, Tobias Schäfer, Sebastian Kleimann, Leon Weimann, Lucas Kürten und Dominik Patt.
Den ersten Einsatz nach der Verletzungspause hatte Dominik Liesenfeld im Tor der Dynamites.
Auch mit dem kleinen Kader wollte man mit drei Punkten im Gepäck zurück nach Troisdorf fahren. Dementsprechend wurde von Beginn an Grefrath stark unter Druck gesetzt. Bereits in der 1. Spielminute konnte Kevin Stöhr den Führungstreffer erzielen. Troisdorf spielte diese ersten 20 Minuten taktisch sehr diszipliniert und man konnte fast jeden Aufbau der Grefrath bereits in der Anfangsphase stoppen. Aus diesen Aktionen erarbeitet man sich mehrere hochkarätige Chancen, die jedoch nicht in einen weiteren Treffer umgewandelt werden konnten. Mit der Gewissheit, dass heute etwas gegen den Tabellenführer möglich ist, konnte man die erste Pause zur Erholung nutzen.
Das zweite Drittel verlief ähnlich. Grefrath wurde früh gestört und konnte selten bis vor das Troisdorfer Tor kommen. In der 34. Spielminute konnte Grefrath im Nachschuss den Ausgleich schießen. Bis zu diesem Zeitpunkt arbeitete die Defensive fehlerfrei. Troisdorf ließ sich durch diesen Treffer jedoch nicht aus dem Tritt bringen und setzte sein Spiel fort und war weiterhin über große Teile des Drittels spielbestimmend. Mit dem Spielstand von 1:1 ging es in die letzte Pause.
Im letzten Spielabschnitt waren 4 Minuten gespielt, bis ein mehr oder weniger verzweifelter Schuss von der blauen Linie an allen Beinen vorbei den Weg ins Troisdorfer Tor gefunden hat. Auch wenn sich jetzt auch bei den Troisdorfern bemerkbar machte, dass man nicht mit vier Blöcken antreten konnte, steckte man nicht auf. Das Team war gewillt alles zu geben, um wenigstens den Ausgleich zu erzielen. Im Abschluss fehlte den Troisdorfern aber das entscheidende Quäntchen Glück. Ganz im Gegenteil zu den Grefrathern, die in der 52. und 58. Spielminute zwei weitere Tor mit viel Glück erzielen konnten.
Nicht nur das das Spiel letztendlich mit 4:1 verloren ging, sondern kurz vor Spielende wurde Thorsten Metzen beim blocken eines Schusses vom Puck im Gesicht getroffen. Mit einer klaffenden Platzwunde musste er das Eis verlassen. Hoffentlich kann er in zwei Tagen im Lokalderby in Wiehl wieder auflaufen.
Statement den Troisdorfer Trainers André Koslowski: "Trotz der Niederlage kann ich sagen, dass das erste Drittel das Beste der Saison war und wir bis zum Ende nicht aufgegeben haben und Grefrath letztendlich durch 4 "dreckige" Tore gewinnen konnte. Uns fehlte im Abschluss das Glück, welches an diesem Tag ausschließlich in Grefrather Handschuhen gesteckt hatte."
Das nächste Spiel der Troisdorf Dynamites findet am 19.11.2017 um 17:00 in Wiehl statt.
Das nächste Heimspiel der Troisdorfer ist am 24.11.2017 im Eisstadion am Rotter See um 20:00 Uhr gegen Bergisch Gladbach.


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Samstag 18.November 2017
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