IHP NachrichtenMontag 30.März 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Sonntag und Montag mit insgesamt zehn Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären gehen in Viertelfinalserie in Führung (DEL) Die Eisbären Berlin gehen in der Viertelfinalserie mit den Straubing Tigers in Führung. Im dritten Duell der Serie setzten sich die Berliner am Sonntagnachmittag im Eisstadion am Pulverturm mit 4:2 durch. Die Eisbären liegen somit in der Best-of-Seven-Serie um den Einzug ins Halbfinale mit 2:1 in Front. Es entwickelte sich von Beginn an eine schnelle und intensive Partie. Bereits in der vierten Spielminute brachte Les Lancaster (4.) den Hauptstadtclub in Führung. Im weiteren Spielverlauf ging es hin und her, beide Teams kamen zu Chancen. So konnte Michael Connolly (7.) für die Gastgeber ausgleichen. In der Folge gingen die Eisbären jedoch durch Lancasters (11.) zweiten Treffer wieder in Front. Im Mitteldrittel erwischten die Niederbayern einen guten Start und Marcel Brand (23./PP1) sorgte in Überzahl für den Straubinger Ausgleich. Die Berliner zeigten sich davon allerdings nicht beeindruckt und gingen durch Lean Bergmann (27.) und Ty Ronning (29.) erneut in Führung. Die Gäste waren dann in der Verteidigung sehr präsent und setzten immer wieder offensive Nadelstiche. Im Schlussabschnitt versuchten die Tigers noch einmal alles. Die Berliner Defensive ließ jedoch, auch in mehreren Unterzahlsituationen, wenig zu. So blieb es beim 4:2-Auswärtssieg der Hauptstädter. Partie vier dieser Viertelfinalserie findet am Dienstag, den 31. März um 19:30 Uhr in der Uber Arena statt. Serge Aubin (Cheftrainer Eisbären Berlin):„Mir hat unser Spiel heute gefallen. Wir wussten, dass Straubing von Beginn an sehr körperbetont auftreten wird. Daher war der erste Treffer sehr wichtig. Alle Reihen haben ihren Beitrag geleistet. Im Mitteldrittel haben wir gut gespielt und uns auch durch den Ausgleichstreffer nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wir haben wenig zugelassen, Schüsse geblockt und konnten erneut in Führung gehen. Im Schlussabschnitt war unser Unterzahlspiel gut und wir konnten die Partie zu Ende bringen. Jetzt sammeln wir uns und bereiten uns auf das vierte Spiel der Serie am Dienstag vor.“ Les Lancaster (Verteidiger Eisbären Berlin):„Wir sind heute besser in die Partie gestartet als im ersten Spiel der Serie. Wir haben ein sehr gutes Startdrittel gespielt. Das war richtungsweisend für den weiteren Spielverlauf. Wir hatten auf jede Straubinger Reaktion eine Antwort. Wir haben unser System durchgezogen und unsere Chancen genutzt. Die Serie ist aber noch lange nicht vorbei. Es ist gut möglich, dass Marcel Noebels beim zweiten Treffer noch am Puck war.“ Endergebnis Straubing Tigers – Eisbären Berlin 2:4 (1:2, 1:2, 0:0) Aufstellungen Straubing Tigers: Haukeland (Bugl; Wieber) – Brandt, Leslie; Beaudin, Green; Klein, Merkley; Daschner – Hede, Madden, Halloran; Connolly, Leonhardt, Loibl; Varejcka, Brunnhuber, Fleischer; Scott, Melnick, Seidl – Trainer: Craig Woodcroft Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße; Wolter) – Müller, Wissmann (C); Mik, Lancaster; Kretzschmar, Smith – Tiffels (A), Kirk, Pföderl; Noebels, Eder, Ronning; Veilleux (A), Vikingstad, Dea; Hördler, Wiederer, Bergmann – Trainer: Serge Aubin Tore 0:1 – 03:43 – Lancaster (Eder) – EQ 1:1 – 06:29 – Connolly (Loibl, Leslie) – EQ 1:2 – 10:01 – Lancaster (Ronning) – EQ 2:2 – 22:01 – Brandt (Fleischer, Beaudin) – PP1 2:3 – 26:54 – Bergmann (Hördler, Wiederer) – EQ 2:4 – 28:04 – Ronning (Müller) – EQ Strafen Straubing Tigers: 8 (6, 0, 2) Minuten– Eisbären Berlin: 16 (4, 4, 8) Minuten Schiedsrichter Andris Ansons, Ghislain Hebert (Kenneth Englisch, Maksim Cepik) Zuschauer 5.635
Red Bull MünchenSieg in Spiel 3: Red Bull München stellt in der Viertelfinalserie gegen den ERC Ingolstadt auf 2:1 (DEL) Der EHC Red Bull München bezwang den ERC Ingolstadt in Spiel 3 des Playoff-Viertelfinales der PENNY DEL mit 5:2 (2:0|2:2|1:0). Vor 10.796 Zuschauern im ausverkauften SAP Garden erzielten Markus Eisenschmid (2), Taro Hirose, Jeremy McKenna und Tobias Rieder die Treffer für den viermaligen deutschen Meister. In der Best-of-Seven-Serie führt das Team von Trainer Oliver David jetzt mit 2:1. Spiel 4 findet am kommenden Dienstag (31. März | 19:30 Uhr) in Ingolstadt statt. Spielverlauf Entfesselte Red Bulls legten im dritten Spiel des oberbayerischen Viertelfinalduells einen Traumstart hin: Erst markierte Eisenschmid das 1:0, 26 Sekunden später netzte Hirose aus kurzer Distanz zum 2:0 ein. Beide Tore fielen in der dritten Minute. In der Folge erspielten sich die Münchner weitere Großchancen. Ab Mitte des Abschnitts gelang es dann auch den Ingolstädtern, Offensivakzente zu setzen. Münchens Torwart Simon Wolf hielt aber stark und nahm mit seinen Kollegen eine 2:0-Führung in die erste Pause. Im Mittelabschnitt agierte München druckvoller und torgefährlicher als die Panther, deren Defensive jedoch zunächst keinen Treffer zuließ. Auf der anderen Seite stellten die wenigen Angriffsaktionen der Gäste Wolf und seine Vorderleute kaum vor Probleme. Das änderte sich in der 33. Minute, als Ingolstadt per Doppelschlag ausglich. 24 Sekunden dauerte es von Philipp Krauß‘ 1:2 bis zum 2:2 durch Myles Powell. Doch die Red Bulls schlugen umgehend zurück: Yasin Ehliz setzte sich entschlossen durch und servierte McKenna den Puck zu dessen 3:2-Treffer (34.). Vier Minuten später sorgte Eisenschmid mit seinem zweiten Tor zum 4:2-Pausenstand wieder für den alten Vorsprung. Im Schlussabschnitt lieferten sich die Teams ein intensives Match mit vielen Zweikämpfen und einem Chancenplus für München. Entsprechend baute Rieder die Führung der Red Bulls in der 50. Minute im dritten Nachschuss auf 5:2 aus. So lautete auch das Endergebnis und der viermalige deutsche Meister übernahm mit 2:1 Siegen die Führung in der Viertelfinalserie. Markus Eisenschmid: „Bis auf die zwei Gegentore war es eine solide Leistung von uns. Wir haben bei den Gegentoren zweimal nicht richtig aufgepasst und müssen das in Zukunft schlauer spielen.“ Tore: 1:0 | 02:15 | Markus Eisenschmid 2:0 | 02:41 | Taro Hirose 2:1 | 32:34 | Philipp Krauß 2:2 | 32:58 | Myles Powell 3:2 | 33:22 | Jeremy McKenna 4:2 | 37:23 | Markus Eisenschmid 5:2 | 49:43 | Tobias Rieder Zuschauer: 10.796
Kassel HuskiesHalbfinal-Einzug perfekt: Huskies schlagen Lausitzer Füchse im sechsten Spiel (DEL2) Am Sonntag waren die Huskies zum sechsten Spiel der Viertelfinal-Serie gegen die Lausitzer Füchse in Weißwasser zu Gast. Das Anfangsdrittel ging dabei klar an die Gastgeber, welche eine 1:0-Führung mit in die ersten Pause nahmen. Die Schlittenhunde drehten die Partie durch einen Doppelpack von Weidner sowie einen weiteren Treffer durch Rutkowski. Die Füchse verkürzten kurz vor Ende noch einmal, am Ende stand jedoch der vierte Sieg der Serie für die Nordhessen. Der Start in die Partie verlief aus Sicht der Huskies denkbar ungünstig, denn bereits in der vierten Spielminute konnte Scheidl mit einem Schlagschuss in Überzahl seine Füchse in Front bringen. Einige Minuten später konnte Maurer mit einer starken Parade gegen den freistehenden Knobloch Schlimmeres verhindern (7.). Auch weiterhin kamen die Nordhessen nicht unbedingt in die Partie. Auch ein Grund dafür war eine 5+Spieldauerstrafe gegen Simon Schütz wegen eines Kniechecks (10.) Dank eines aufopferungsvollen Unterzahlspiels, zwischenzeitlich sogar in doppelter Unterzahl, konnten die Huskies den knappen Rückstand aber in die erste Pause retten. Im Mittelabschnitt zeigten die Schlittenhunde ein anderes Gesicht. Sie starteten offensiv druckvoll ins Drittel, konnten sich zunächst jedoch noch nicht belohnen. Nachdem zwischenzeitlich beide Teams eine Powerplaysituation jeweils ungenutzt ließen, erzielten Nordhessen schließlich den verdienten Ausgleich: Keck nutzte über den rechten Flügel seine Geschwindigkeit, legte zurück auf Weidner und dieser traf ins rechte Eck zum 1:1 (32.). Gegen Ende des Mitteldrittels wurden auch die Füchse offensiv wieder aktiver, es ging aber mit dem 1:1 in die Kabine. Auch im letzten Drittel ging es direkt Schlag auf Schlag. Zuerst vergaben Keck (42.) sowie auch Brady in eigener Unterzahl (43.) jeweils einen Alleingang. Stattdem Führungstreffer für die Füchse in Unterzahl, nutzten die Huskies ihre Überzahlsituation zur Führung: Hoelscher legte in den Slot auf Mieszkowski, dessen Schuss noch den Pfosten traf, Weidner stand aber goldrichtig – 2:1 (45.). Die Huskies legten nach. In der 49. Minute brachte Stadler die Scheibe in Richtung Tor, wo Mieszkowski Geduld bewies, nochmal quer auf Rutkowski legte und dieser schließlich aus kurzer Distanz verwandeln konnte. Serie entschieden? Mitnichten. In der 55. Minute konnte Broda den Anschlusstreffer für die Sachsen erzielen und bescherte so den Zuschauern in der Eisarena Weißwasser eine spannende Schlussphase. Unmittelbar nach Wiederbeginn war es erneut Keck, der per Alleingang die Chance auf die direkte Antwort hatte, jedoch an Morrone scheiterte (55.). Kurz darauf bekamen die Füchse ein weiteres Powerplay zugesprochen, die Schlittenhunde kämpften den Sieg jedoch über die Ziellinie und belohnten sich so mit dem Einzug ins Halbfinale. Im Halbfinale erwarten die Huskies nun Ravensburg oder Bietigheim. Die erste Partie findet am Donnerstag ab 19:30 Uhr in der Probonio Arena statt. Tore: 1:0 Scheidl (PP – Brady, Jahnke – 4. Min.) 1:1 Weidner (Keck – 32. Min.) 1:2 Weidner (PP – Mieszkowski, Hoelscher – 45. Min.) 1:3 Rutkowski (Mieszkowski, Stadler – 49. Min.) 2:3 Brady (55. Min.)
ESV KaufbeurenJoker rutschen endgültig bis an den Abgrund (DEL2) Spiel zwei der Serie gegen die Blue Devils Weiden stand heute für den ESVK auf der Tagesordnung. Für den Club war es eines der wichtigsten Spiele der letzten Jahre, was auf dem Eis leider nicht zu sehen war. Aber der Reihe nach: Die Joker starteten im Tor mit Cody Porter und verzichteten somit auf Joe Cassetti und einen vierten Kontingentspieler auf dem Feld. Während des Warm-ups musste sich dann auch noch Yannik Burghart verletzt abmelden. Seinen Platz übernahm Florian Reinwald. Die Joker verpassten einmal mehr den Start in die Partie. Schon nach wenigen Sekunden musste Tyson McLellan auf die Strafbank, und das fällige Powerplay nutzten die Gäste dann auch eiskalt zur frühen 0:1-Führung durch Thomy Muck. Die Weidener hätten auch durchaus Möglichkeiten gehabt, den Spielstand zu erhöhen; unter anderem scheiterte ein Weidener Stürmer am leeren Tor und traf nur den Pfosten. Von den Jokern war nicht viel zu sehen. Gegen solide stehende Blue Devils taten sich die Allgäuer enorm schwer, gezielt und strukturiert in die Defensive Zone der Oberpfälzer zu kommen. So ging es auch mit dem Spielstand von 0:1 in die erste Pause. Der zweite Abschnitt war dann nicht besser als das erste Drittel. Weiden war insgesamt wieder die aktivere Mannschaft und hatte auch die größeren Chancen. Wiederum scheiterten die Gäste am offenen Tor: Luca Gläser traf die Scheibe nicht richtig, und Cody Porter konnte ebenfalls eingreifen, auch wenn die Scheibe wohl am Tor vorbeigegangen wäre. Nach einer kleineren Druckphase konnten die Joker das Spiel dann doch ausgleichen. Dartagnan Joly hielt die Scheibe im Drittel, und sein geblockter Schuss wurde zur Vorlage für Tyson McLellan, der nur noch einschießen musste. In der ausverkauften Energie Schwaben Arena tauchte somit wieder Hoffnung auf, aber das Team hatte in der Folge erneut seine Schwierigkeiten. In einem Powerplay kurz vor der Pause sollte so gar nichts gelingen, was die gehemmte Leistung der Joker heute widerspiegelte. Im Schlussabschnitt sollte Tyler Ward in der 44. Minute die Weichen auf Sieg für die Weidener stellen. Aus kurzer Distanz konnte der Kanadier nach einem Pass von hinter dem Tor Cody Porter zum 1:2 überwinden. Der ESVK war nun sichtlich noch mehr geschockt und hatte weiterhin große Schwierigkeiten, die gutstehenden Gäste vor große Herausforderungen zu stellen. Ein Fehlpass der Joker in der eigenen Zone (55. Minute) sollte das Spiel dann endgültig entscheiden. Fabian Voit konnte dabei Paul Vinzens freispielen, und dieser traf mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 1:3. Zum Ende der Partie gab es dann noch einige Strafen, die jedoch zu keinen weiteren Toren führten. Schlussendlich ist der ESVK nun nur noch eine Niederlage vom Gang in die Oberliga entfernt. Spiel drei der Serie findet am Dienstagabend um 19:30 Uhr in Weiden statt. Die Allgäuer sind also zum Siegen verdammt.
Starbulls RosenheimBitterer Overtime-Knockout im sechsten Viertelfinalspiel (DEL2) Ein ärgerlich zustande gekommener Gegentreffer in doppelter Unterzahl in der siebten Minute der Verlängerung beendete am Sonntagabend die Eishockey-Saison der Starbulls Rosenheim in der DEL2 – Viertelfinalgegner Eisbären Regensburg darf sich hingegen auf das Halbfinale freuen. Einmal mehr war es Regensburg Topscorer Bryce Kindopp, der den Siegtreffer für die Donaustädter zum 2:1 erzielte, nachdem die Grün-Weißen die schwierige Situation eigentlich fast schon erfolgreich überstanden hatten. Dass in der regulären Spielzeit diesmal nur zwei Tore fielen – den Rosenheimer Ausgleichstreffer zum 1:1 noch im ersten Drittel erzielte Johannes Achatz – war den beiden sehr gut aufgelegten Torhütern Oskar Autio und Jonas Neffin zu verdanken. Die Grün-Weißen hätten das sechste Spiel der Playoff-Viertelfinalserie gegen die Eisbären Regensburg, in der es zuvor ausschließlich Auswärtssiege gab, gewinnen müssen, um das alles entscheidende siebte Duell auf Rosenheimer Eis zu erzwingen. Doch mit dem dritten Auswärtserfolg in der Regensburger Donau-Arena, diesmal vor 4.701 Zuschauern, wurde es für die Starbulls nichts. Für die Eisbären entschieden am Ende des Tages die Specialteams: Beide Regensburger Treffer fielen in Überzahl, die Starbulls hingegen konnten bei vier Situationen nicht an die guten Powerplayleistungen zu Beginn der Serie anknüpfen. Rosenheims Cheftrainer Jari Pasanen holte nach der bitteren 5:6-Heimniederlage im fünften Spiel zwei Tage zuvor wieder Oskar Autio ins Tor sowie C.J. Stretch und Jordan Taupert in den Sturm zurück – Teemu Pulkkinen und Wyatt Schingoethe rotierten dafür aus der Aufstellung raus. Im Gegensatz zu den letzten Spielen der Serie wurde das sechste und schließlich letzte Viertelfinalduell zwischen den Starbulls und den Eisbären nicht zum Torfestival. Beide Teams legten ihre Aufmerksamkeit auf die Defensive, beide Torhüter boten starke Leistungen. Zahlreiche Strafzeiten auf beiden Seiten, die Mehrzahl aus der Kategorie unnötig, ließen im ersten Drittel nur phasenweise Spielfluss zu. Die Starbulls ließen die Chance liegen, bei knapp eineinhalb Minuten doppelter Überzahl den Führungstreffer zu erzielen – und gerieten in Unterzahl in Rückstand. Regensburgs Powerplaydruck war enorm und schließlich fand die Scheibe nach einem scharfen Schrägpass von Donat Peter in den Slot den Weg vom Bein von Sam Payeuer über die Linie (11.). Rosenheims vierte Sturmreihe reparierte aber bereits zwei Minuten später: Dominik Kolb setzte sich zentral durch, sein Schuss wurde genau vor den Schläger von Johannes Achatz geblockt, der reaktionsschnell ins offene kurze Eck einschob – 1:1 (13.). In den verbleibenden 47 Spielminuten der regulären Spielzeit fielen keine Treffer mehr. Die Abschlüsse hielten sich die Waage, die Mehrzahl der hochkarätigen Torchancen hatten aber die Starbulls: Scott Feser noch im ersten Drittel, Lewis Zerter-Gossage (29.) und Charlie Sarault (33.) konnten allesamt Alleingänge auf Jonas Neffin nicht zur Rosenheimer Führung nutzen. Kurz vor der zweiten Pause lieferten sich Scott Feser und Sam Payeur einen Fight, den der Rosenheimer Topscorer für sich entschied – beide Spieler mussten für fünf Minuten in die Kühlbox. Die schwer nachvollziehbare zweiminütige Unterzahl, die aus dieser Situation resultierte, verteidigten die Starbulls erfolgreich. Im dritten Drittel war es C.J. Stretch, der nach einem Rückpass aus kurzer Distanz (41.) und nach einem Puck-Klau bei einer Zwei-gegen-Eins-Situation (48.) den sicheren Regensburger Keeper Neffin nicht überwinden konnte. Ein letztes Rosenheimer Powerplay in den Schlussminuten verpuffte. In der Verlängerung tankte sich Lukas Laub über rechts durch und hätte den Eisbären-Torwart fast per Rückhand überrascht, Sekunden später verhinderte Neffin mit einem Fanghand-Reflex den Rosenheimer Siegtreffer, als Ville Järveläinen nach Pass von Stretch aus nächster Nähe frei zum Abschluss kam (63.). Dann wurde es bitter für die Starbulls: Joel Keussen und Leon van der Linde mussten zeitgleich auf die Strafbank. Über eineinhalb Minuten der doppelten Unterzahl verteidigten die Grün-Weißen leidenschaftlich, geschickt und erfolgreich – um sich dann nach einer uninspiriert gestalteten Befreiungsaktion übertölpeln zu lassen: Die Hausherren nahmen die Einladung zum Gegenstoß an, über Alex Berardinelli und Jeremy Bracco kam der Puck zu Bryce Kindopp und der „Goldhelm“ traf per Onetimer ins kurze Eck (67.). Bereits zwei Tage zuvor hatte Kindopp den Regensburger Siegtreffer bei doppelter Überzahl erzielt und auch im Rekordspiel eine Woche zuvor war es der 26-jährige Kanadier, der in der Verlängerung traf – damals in der 123. Spielminute zu Beginn der vierten Overtime. Insgesamt wurden in der Playoff-Viertelfinalserie zwischen den Starbulls Rosenheim und den Eisbären Regensburg 428 Minuten und 54 Sekunden Eishockey gespielt. Die Torbilanz lautet 25 zu 22 für die Starbulls. Rosenheimer Siege konnten die Starbulls-Fans aber nur zweimal bejubeln – beide auswärts (5:1 und 7:4). Regensburg schaffte das Kunststück, in dieser Saison fünf Mal das Rosenheimer Eis als Sieger zu verlassen – zwei Mal in der Hauptrunde (2:1 und 3:2 nach Shootout), drei Mal in den Playoffs (3:2, 6:5 nach Verlängerung und 6:5). Im Playoff-Halbfinale der DEL2 trifft Regensburg ab Gründonnerstag auf die Krefeld Pinguine. Die Kassel Huskies müssen auf ihren Semifinalgegner noch warten: In der Viertelfinalserie zwischen den Ravensburg Towerstars und den Bietigheim Steelers fällt die Entscheidung erst im siebten Spiel am Dienstag.
Deggendorfer SCHalbfinale! Deggendorfer SC lässt Füchse Duisburg keine Chance (OLS) Der Deggendorfer SC steht im Halbfinale der Oberliga-Playoffs! Vor ausverkauftem Haus (2.666 Zuschauer) in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin die Füchse Duisburg klar mit 6:2 und zieht damit mit einem 4:1 Seriensieg in die nächste Runde ein. Der Deggendorfer Cheftrainer konnte in Spiel 6 der Serie gegen die Nordrhein-Westfalen erneut auf einen vollen Kader zurückgreifen. Es fehlten lediglich Petr Stloukal und Philipp Wachter. Der zuletzt gesperrte Luca Zitterbart kehrte in den Kader zurück. Die Hausherren starteten mit viel Druck und hoher Intensität in die Partie und erstickten die Duisburger Angriffsbemühungen zu Beginn im Keim. Auf der Gegenseite fanden die Deggendorfer zunächst stets in Füchse-Keeper Aaron Kaiser ihren Meister. In der 15. Minute war jedoch auch er machtlos, als Lars Bergbauer einen Gewaltschuss über seine Fanghand ins rechte obere Eck donnerte. Der DSC blieb dran und schlug zwei Minuten später erneut zu, als Marco Baßler im Powerplay einen Abpraller zum 2:0 verwertete. Im zweiten Abschnitt spielten die Deggendorfer ihre Überlegenheit weiter aus und legten in der 27. Minute durch Dylan Jackson das 3:0 nach. Als eine Zeigerumdrehung später Luke Weilandt das 4:0 nachlegte, schienen den Gästen die Felle schön langsam davonzuschwimmen. Doch kurz vor der zweiten Pause gaben die Nordrhein-Westfalen noch einmal ein Lebenszeichen von sich, als Luis Üffing einen schnell vorgetragenen Konter zum 4:1 Anschlusstreffer nutzte. Die Hausherren hatten kurz vor der zweiten Pausensirene noch einen weiteren Pfeil im Köcher: Marco Baßler verwertete vor dem Duisburger Tor seinen eigenen Rebound zum 5:1 Pausenstand. Im Schlussdrittel kamen die Füchse in der 44. Minute durch Philippe Sanche noch einmal auf 5:2 heran, jedoch hatten die Deggendorfer einmal mehr die passende Antwort parat. In der 47. Minute vollendete Harrison Roy einen Konter über Marco Baßler und Marcel Pfänder zum 6:2. Im weiteren Drittelverlauf plätscherte die Partie vor sich hin und die Deggendorfer brachten das deutliche Ergebnis über die Zeit und ziehen damit ins Halbfinale der Playoffs ein. Weiter geht es für die Fratkin-Truppe am kommenden Samstag mit dem ersten Heimspiel des Halbfinales. Der Gegner ist aktuell noch nicht bekannt.
Selber WölfeWölfe müssen sich nach Verlängerung geschlagen geben - Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe 5:4 OT (2:1; 2:2; 0:1; 1:0) (OLS) Die Selber Wölfe verlangten den Hannover Scorpions im fünften Spiel der Serie erneut alles ab. Trotz eines zwischenzeitlichen 3-Tore-Rückstands kämpften sich die Porzellanstädter in die Verlängerung. Dort hatten die Scorpions dann aber frühzeitig das glücklichere Ende für sich, nachdem Miglio die Scheibe zum Siegtreffer für seine Farben eingenetzt hatte. Gauch im Stile eines Torjägers Es entwickelte sich von Beginn an eine intensive Partie. Beide Teams standen defensiv kompakt, wobei die Gastgeber zunächst mehr offensive Durchschlagskraft aufs Eis bekamen. Die erste Chance gehörte zwar den Wölfen, doch Nemec zog die Scheibe knapp am Tor vorbei. Im weiteren Verlauf konnte sich Weidekamp zweimal gegen die Scorpions-Angreifer auszeichnen, ehe der Selber Goalie in der achten Minute gegen Kirsch das Nachsehen hatte. Wenig später musste Pauker auf die Strafbank, was die Mellendorfer erneut zum Torerfolg auszunutzen wussten. Nach einer guten Kombination hatte McMillan zum 2:0 abgeschlossen. Die Wölfe gaben sich nicht auf, taten sich aber gegen die gut gestaffelte Abwehr der Gastgeber weiter schwer. Kurz vor der ersten Pause jubelten die erneut zahlreich mitgereisten Wölfe-Fans dann doch noch: Gauch setzte im Stile eines Torjägers nach, nachdem Scorpions-Goalie Berger eine von Schutz abgefeuerte Scheibe nur prallen lassen konnte, und versenkte den Puck zum Anschlusstreffer im Gehäuse. Lahtinen hält die Wölfe im Spiel Die Selber Wölfe nahmen den Schwung des späten Anschlusstreffers mit ins zweite Drittel und verbrachten die Anfangsminuten überwiegend in der Angriffszone. Es waren aber wieder die Gastgeber, die quasi mit ihrem ersten gefährlichen Angriff durch einen platzierten Schuss von Kirsch den Spielstand auf 3:1 stellten. Nach Chancen durch Nemec auf der einen und Miglio auf der anderen Seite war es Drews, der alleine im Slot Weidekamp aussteigen ließ und zum 4:1 einschob. Aber die Wölfe zeigten sich völlig unbeeindruckt von der 3-Tore-Führung der Scorpions. Als Berger, der nicht immer den sichersten Eindruck hinterließ, erneut eine Scheibe prallen ließ, fasste Lahtinen nach und markierte das 4:2. Es ging weiter hin und her. Weidekamp parierte stark gegen Rinke und Spitzner scheiterte an Berger. Just als Selb in Unterzahl agieren musste, war es erneut Lahtinen, der den Scorpions mit seinem Shorthander zum 4:3 das Momentum klaute. Die Mellendorfer reagierten kurz mit wütenden Gegenangriffen, doch Weidekamp zog den Scorpions den Stachel. Klöpper erzwingt die Verlängerung Im regulär letzten Spielabschnitt war es weiter ein offener Schlagabtausch, nun aber mit deutlich mehr Torszenen als noch die 40 vorherigen Spielminuten. Diesmal waren es die Wölfe, die den ersten Wirkungstreffer erzielten. Klöpper lief im Konter allein auf Berger zu, ließ dem Schlussmann der Scorpions keine Chance und netzte zum vielumjubelten Ausgleich ein. Die Gastgeber konterten diesem Gegentreffer wiederum mit wütenden Angriffen, doch Weidekamp und seine Vorderleute verteidigten leidenschaftlich und erfolgreich. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit hatten die Wölfe sogar die Möglichkeit auf den Lucky Punch, doch Berger war auf dem Posten und hielt das Unentschieden nach 60 Minuten. In der Verlängerung dauerte es nicht lange: Bereits 68 Sekunden nach der Pause fälschte Miglio einen Schuss unhaltbar für Weidekamp zum Siegtreffer für die Scorpions ab. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Hannover Scorpions: Berger (Gensicke, Hufsky) – Supis, McMillan, Reiß, Pavlu, Heinrich, Plauschin – Aquin, McPherson, Kirsch, Miglio, Knackstedt, Hauner, Rinke, Kruminsch, Kabitzky, Knaub, Drews, Kopietz Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Müller, Kassay-Kezi, Hördler, Ulrich, Bauer – Nemec, Weiß, Klöpper, Lahtinen, Rubin, Schutz, Pauker, Valasek, Gelke, Spitzner, Tabert, Klughardt Tore: 8. Min. 1:0 Kirsch (Knaub, Pavlu); 9. Min. 2:0 McMillan (McPherson, Aquin; 5/4); 20. Min. 2:1 Gauch (Schutz); 24. Min. 3:1 Kirsch (McPherson, Aquin); 28. Min. 4:1 Drews (Knaub, Kopietz); 29. Min. 4:2 Lahtinen (Tramm, Schutz); 32. Min. 4:3 Lahtinen (Nemec; 4/5); 54. Min. 4:4 Klöpper (Nemec); 62. Min. 5:4 Miglio (Knackstedt) Strafzeiten: Hannover 4, Selb 10 Schiedsrichter: Otten, Lehmann (Ernst, Samtlebe) Zuschauer: 1.862
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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| Saisonabschluss am Gründonnerstag (RLO) Nun neigt sich die Eissport-Saison 2025/ 2026 schon wieder dem Ende zu. Das offizielle Abschluss-Event des ELV Niesky findet am Donnerstag, den 02.04.2026 im Eisstadion Niesky statt. Der Eintritt ist frei. Starten werden die Tornado-Kids bereits um 16:00 Uhr - mit einen öffentlichen „Training der besonderen Art“ und sicher ganz viel Spaß und Vergnügen. Um 18:00 Uhr gibt es dann ein gemeinsames Training der Tornados gegen Gepardi Jablonec mit Trainer Tomas Plihal, der mit vier Freunden die Eishalle in Jonsdorf übernehmen will. Nach dieser Partie haben die Zuschauer Gelegenheit, mit den Aktiven und Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen und sich auch beim Eisstockschießen zu probieren. Dazu gibt es eine Autogrammstunde mit den Tornados. Alle Eissportbegeisterten sind zu diesem besonderen Event kurz vor Ostern herzlich eingeladen!
Schönheider WölfeSchönheider Wölfe feiern Saisonabschluss im Wolfsbau - Ein Abend voller Emotionen, Rekorde & großer Unterstützung (RLO) Mit einem rundum gelungenen Saisonabschluss haben die Schönheider Wölfe gemeinsam mit etwa 300 Fans, Unterstützern und Mitgliedern im Wolfsbau die Sommerpause eingeläutet. In familiärer Atmosphäre wurde noch einmal auf eine ereignisreiche und erfolgreiche Saison 2025/2026 zurückgeblickt und gleichzeitig ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt im Verein gesetzt. Bei Freibier, frisch Gegrilltem und zahlreichen persönlichen Gesprächen zwischen Fans, Spielern, Trainern sowie Verantwortlichen des Vereins wurde schnell deutlich, wie eng die Verbindung innerhalb der Wölfe-Familie ist. Besonders die Möglichkeit zum direkten Austausch wurde von allen Seiten intensiv genutzt und geschätzt. Rekordverdächtige Trikotversteigerung sorgt für Gänsehautmomente Ein absolutes Highlight des Abends war die traditionelle Versteigerung der originalen Heimtrikots der abgelaufenen Saison. Bereits das erste Gebot, für das Trikot von Goalie Patrick Wandeler, ließ erkennen, dass die Fans in bester Bieterlaune waren. Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine Auktion, die in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe setzte. Für das höchste Einzelgebot des Abends sorgte das Trikot von Kenneth Hirsch, das für beeindruckende 630 Euro den Besitzer wechselte. Doch auch zahlreiche weitere Trikots erzielten Spitzenpreise: Florian Heinz (530 €), Yannek Seidel (500 €), Tomas Rubes (450 €), Ricco Warkus (410 €) sowie David Novotny (400 €) unterstrichen eindrucksvoll die große Wertschätzung der Fans gegenüber ihrer Mannschaft. Am Ende stand ein herausragender Gesamterlös von 7.145 Euro für 28 Trikots sowie der Trainerjacke von Sven Schröder zu Buche, ein neuer Rekord und ein starkes Signal der Unterstützung. Einzigartige Unikate erzielen starke Erlöse Neben den Trikots wurden weitere besondere Einzelstücke versteigert. Eine von der Firma Holz-Martin aus Stützengrün bereitgestellte, handgefertigte Echt-Holzbank, versehen mit allen Spielerunterschriften und dem Schriftzug „90 Jahre Eishockey Schönheide“, erzielte einen stolzen Preis von 575 Euro. Ein weiteres Highlight war ein außergewöhnlicher Fan-Pokal, gefertigt aus recycelten Eishockeyschlägern und ebenfalls mit allen Unterschriften der Mannschaft versehen. Dieses einzigartige Erinnerungsstück fand für 250 Euro einen glücklichen neuen Besitzer. Damit summierte sich der Gesamterlös des Abends auf beeindruckende 7.970 Euro. Fanblock zeigt erneut großes Engagement für den Nachwuchs Auch abseits der Auktionen wurde einmal mehr deutlich, wie groß das Engagement der Fans ist. Der „Fanblock Schönheider Wölfe“ sammelte über die gesamte Saison hinweg mit verschiedenen Aktionen sowie einer Spendentonne Gelder für die Nachwuchsabteilung. Bereits vor Beginn der Abschlussveranstaltung standen starke 2.800 Euro zu Buche. Im Laufe des Abends wurde diese Summe sogar noch auf 2.900 Euro gesteigert. Dankbarkeit und Zusammenhalt im Mittelpunkt In ihren Wortmeldungen machten Wölfe-Kapitän Roy Hähnlein, Stürmer Florian Heinz sowie Trainer Sven Schröder deutlich, wie sehr Mannschaft und Verein diese außergewöhnliche Unterstützung schätzen. Der Abend zeigte eindrucksvoll, dass der Erfolg der Schönheider Wölfe nicht nur auf dem Eis entsteht, sondern vor allem durch den starken Zusammenhalt zwischen Team und Fans getragen wird. Ganz im Sinne des Vereinsmottos wurde einmal mehr spürbar: „WIR für EUCH • IHR für UNS!“ Mit diesem gelungenen Saisonabschluss verabschieden sich die Schönheider Wölfe in die Sommerpause und wünschen allen Fans, Sponsoren, Partnern und Unterstützern eine erholsame Zeit, verbunden mit der Vorfreude auf die kommende Saison 2026/2027.
Blues holen Titel, die Wikinger belegen den 3. Platz (LLB) Mit den beiden Finalspielen wurde die Landesligasaison 2025/26 abgeschlossen. Im kleinen Finale setzte sich die Wikinger vom BSchC gegen FASS Berlin 1b durch. Neuer Meister sind nach einem Erfolg gegen FASS Berlin die Berlin Blues. Wikinger holen sich verdient den 3. Platz Beide hatten ihr Halbfinalspiel knapp verloren, nun galt es die Saison auf einem dennoch guten 3. Platz abzuschließen. Die Gruppenspiele gingen zwar beide an die Weddinger, sie hatten dabei aber einige Mühe, die Spiele zu gewinnen. FASS ging mit 16 Feldspieler ins Spiel, die Wikinger mit 15. Starttorhüter waren beim Titelverteidiger Justin Schurmann, bei den Wikingern Ben Weyrauch. Beide Teams versuchten auch gleich Angriffe zu fahren und es ging auch gut zur Sache. Nach 130 Sekunden kamen die Wikinger zum ersten Powerplay des Spiels. Wenig später folgte eine Weitere und so hatten die Wikinger für 69 Sekunden sogar zwei Spieler mehr auf dem Eis. Die Weddinger überstanden diese Phase unbeschadet und sie kamen wenig später selbst zu einem ersten Powerplay. Auch hier folgte eine weitere, allerdinge konnte FASS „nur“ 34 Sekunden mit doppelter Überzahl spielen, doch auch sie konnten keinen Treffer erzielen. Es folgte zwei Minuten später das nächste doppelte Powerplay der Weddinger, diesmal konnten sie sich eine knappe Minute mit zwei Spielern mehr versuchen und das wieder vergeblich. FASS hatte im 1. Drittel mehr Spielanteile, was vor allem an die Strafen lag, die von den Wikingern genommen wurden. Tore konnten beide Teams trotz teils guter Chancen nicht erzielen. 52 Sekunden nach Wiederbeginn konnten die Wikinger in Führung gehen. Marcel Heinze zog ab und der Puck landete im Tor der Weddinger. Der Treffer hinterließ Wirkung, FASS tat sich nun schwer ins Spiel zu kommen. Nach 27 Minuten gab es zwei Chancen, der Pfosten und anschließend der Torhüter verhinderten den Ausgleich. Erst in der zweiten Hälfte des Drittels kam FASS wieder besser ins Spiel und sie hatten einige sehr gute Chancen. Die Wikinger beendeten das Drittel in Unterzahl, kassierten dabei aber keinen Treffer und so führten sie mit 0:1. Auch im letzten Drittel kamen die Wikinger zu einem frühen Tor. In Unterzahl brachte ein Fehlpass des Torhüters zum 0:2 durch Milan Bajai. Wieder wirkte der Treffer, FASS tat sich wieder schwer. Vier Minuten vor dem Ende fiel die endgültige Entscheidung in diesem Spiel. In Unterzahl startete ein Konter und gerade als die Wikinger wieder komplett waren, erzielte Sebastian Reinhardt das 0:3. 14 Sekunden vor dem Ende konnte Dennis Hesse in Unterzahl sogar noch das 0:4 erzielen und bei diesem Ergebnis blieb es. Damit feiern die Wikinger den 3. Platz und Torhüter Ben Weyrauch einen verdienten Shutout. Die Wikinger gewannen am Ende verdient und holten sich damit zum insgesamt drittel Mal den 3. Platz. FASS belegt damit am Ende den 4. Platz. Spiel um den 3. Platz: FASS Berlin 1b – BSchC Die Wikinger 0:3 (0:0/0:1/0:2) Schiedsrichter: M. Metzkow, R. Schütz – A. Betnerowicz, P.-K. Böttger Strafen: FASS 10 (4/4/2), Wikinger 22 (10/6/6) Tore: 0:1 (20:52) M. Heinze (J. Gabrisch, D. Hesse); 0:2 (40:57) M. Bajai SH1; 0:2 (55:18) S. Reinhardt (N. Herrle, P. Balko); Blues gewinnen spannendes Finale Beide Teams gingen gut besetzt in dieses Finale. Den Allstars standen 19 Feldspieler zur Verfügung, den Blues 18. Starttorhüter waren Sven Spanrad bei den Allstars und Lenny Sturm bei den Blues. Wichtig würde es für beide sein der Strafbank fernzubleiben, also diszipliniert aufzutreten. Es ging von Beginn an hin und her und so gab es Chancen auf beiden Seiten. Die 8. Minute brachte den Allstars das erste Powerplay des Spiels und dies war auch sehr gefährlich. Auch ein zweites Powerplay brachte keinen Erfolg, dafür kamen die Blues wenig später zum Führungstreffer. Ein grober Fehlpass vom Torhüter landete bei Christopher Graul und dieser erzielte nach 14 Minuten in Unterzahl das 0:1. Nun bekamen die Blues mehr Zugriff auf das Spiel, die Allstars bekamen Probleme. Es blieb bis zur Sirene beim 0:1 und das war dann auch nicht unverdient. Die Blues hatten im 2. Drittel zunächst Vorteile und sie kamen zum 0:2. Ron Warttig stand an der blauen Linie der Allstars frei und er wurde von Dustin Tinius auf die Reise geschickt. Er ließ dem Torhüter keine Chance und so führten die Blues nach 25 Minuten mit 0:2. FASS kämpfte weiter und nach 32 Minuten kamen sie auch zum Anschlusstreffer. Philipp Herrmann stocherte den Puck ins Tor und die Allstars waren wieder im Spiel. Kurz vor Ende des Drittels kassierte FASS sechs Strafminuten und die Blues kamen zu einem langen Powerplay. Mit über vier Minuten in Überzahl gingen die Blues in den Schlussabschnitt. Die Blues verpassten es allerdings für eine Vorentscheidung zu sorgen, die Allstars überstanden die brenzlige Situation. Und sie selbst nutzten ein Powerplay, Philipp Grunwald traf in Überzahl nach 48 Minuten zum 2:2. Nun hatten die Weddinger Vorteile, um dann wieder einem Rückstand hinterherzurennen. Steven Haucke zog ab und es schlug nach 52 Minuten im langen Eck ein. Die Weddinger mussten kommen, sie ließen aber ein Powerplay liegen. Fünf Minuten vor dem Ende kamen sie zu einem Penalty, Tom Lorer vergab diesen allerdings. FASS drückte weiter, die Blues konterten. Die letzte Minute bestritten die Allstars ohne Torhüter, doch mit viel Einsatz wurden die Weddinger gestoppt und sieben Sekunden vor dem Ende sicherte Hans Drunkenmölle den Blues mit einem Empty Net Goal die Meisterschaft. Die Blues waren den Tick besser, den es benötigt, um solche Spiele zu gewinnen und so holten sie sich die zweite Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Für FASS war es der insgesamt 14. Vizemeisterschaft. Es waren gute Finalspiele und sie wurden auch sehr gut besucht und so endet eine Landesligasaison doch noch versöhnlich. Finale: FASS Berlin Allstars – EHC Berlin Blues 2:4 (0:1/1:1/1:2) Schiedsrichter: B. Hecker, F. Möller – F. Gläser, M.-A. Niedermeyer Strafen: Allstars 10 (2/8/0), Blues 10 (6/0/4) Tore: 0:1 (13:04) Ch. Graul SH1; 0:2 (24:56) R. Warttig (D. Tinius); 1:2 (31:03) P. Hermann (T. Leibrandt); 2:1 (47:18) P. Grunwald (T. Lorer, N. Balakin) PP1; 2:3 (51:38) S. Haucke (A. Berger); 2:4 (59:53) H. Drunkenmölle ENG Damit endet die Landesligasaison 2025/26. Die Playoffstatistik ist aktualisiert und kann https://www.noppe-ist-schuld.de/aktuelles/landesliga/statistik-archiv unter abgerufen werden. Und auch die Übersicht der Landesligameister und das Archiv sind auf dem neusten Stand gebracht.
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