IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Montag 10.April 2017. Heute mit Informationen von der Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga und Landesliga Nord.
(DEB) Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft musste auch im zweiten Vorbereitungsspiel auf die Heim-Weltmeisterschaft (5. – 21. Mai 2017) in Norwegen eine Niederlage hinnehmen. Am Samstag unterlag das Team von Bundestrainer Marco Sturm in der „Kristins Hall“ von Lillehammer gegen den Gastgeber mit 2:5 (0:0, 2:3, 0:2) und musste damit ohne Erfolg die Heimreise antreten.
Sturm veränderte den Kader im Vergleich zum 1:5 am Donnerstag wie abgesprochen auf fünf Positionen. Sinan Akdag, David Wolf, Phillip Gogulla und Patrick Hager rückten ins Aufgebot, Mathias Niederberger fungierte zudem als Ersatz hinter Keeper Dennis Endras. Der Bundestrainer vertraute abermals auf das Youngster-Quartett Pascal Zerressen, Dominik Tiffels, Jakob Mayenschein und Maxi Kammerer.
Vor den Augen des deutschen Skistars und WM-Botschafters Felix Neureuther entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, in der jedoch im ersten Abschnitt keine Treffer fallen sollten. Das änderte sich nach dem ersten Wechsel schnell: Innerhalb von 57 Sekunden gelang Norwegen ein Doppelschlag zum 0:2 aus deutscher Sicht. Zur Hälfte der Partie erzielte Norwegen den dritten Treffer. Doch die Nationalmannschaft zeigte Moral und kämpfte sich heran: Matthias Plachta per Rückhandschlenzer sowie David Wolf mit einer Direktabnahme stellten auf 2:3 nach 40 Minuten. Brent Raedeke hatte jeweils aufgelegt. Im letzten Abschnitt bemühten sich die Gäste, den Ausgleich zu erzielen, doch ein weiteres Powerplay-Tor durch Ex-DEL-Crack Ken André Olimb bedeutete einen neuerlichen Zwei-Tore-Rückstand. Sturm nahm Endras zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, was Norwegen zum 5:2-Endstand nutzte.
Am Sonntagmorgen kehrt die Nationalmannschaft wieder in heimische Gefilde zurück. Bereits kommenden Dienstag trifft sich die deutsche Auswahl zu einem Kurztrainingslager in Mannheim, bevor es zwei Tage später nach Weißrussland geht, wo erneut zwei Euro Hockey Challenge gegen den Gastgeber auf dem Programm stehen.
Bundestrainer Marco Sturm: „Die Ergebnisse hier in Norwegen waren sicherlich nicht zufriedenstellend. Dennoch habe ich im taktischen Bereich heute einen guten Forecheck gesehen. Wir werden unseren Weg nun weiter gehen, hart arbeiten und uns dann mit einem etwas veränderten Kader und frischen Leuten an die kommenden Aufgaben machen.“
Premium-Partner Malta baut Engagement bei der Düsseldorfer EG aus(DEL) Die Düsseldorfer EG freut sich, einen wichtigen Partner weiterhin an sich binden zu können. Die Mittelmeer-Insel Malta bleibt Premium-Partner des Düsseldorfer Eishockeys und baut ihr Engagement beim achtmaligen Deutschen Meister noch aus. Diese außergewöhnliche Kooperation wird auch in der kommenden Spielzeit durch viele Aktionen mit Leben gefüllt.
Red Bulls München siegen zum Auftakt der Finalserie / RBM – WOB 3:2 n.V. | Kahun: „Es ist schön, das entscheidende Tor zu machen“(DEL) Der EHC Red Bull München ist mit einem Sieg in die DEL-Finalserie gestartet. Vor 6.142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion bezwang der Deutsche Meister die Grizzlys Wolfsburg im längsten Finalspiel der DEL-Geschichte mit 3:2 nach Verlängerung (0:1|2:1|0:0|0:0|1:0). Für München trafen Mads Christensen und Yannic Seidenberg in der regulären Spielzeit. Dominik Kahun schoss die Roten Bullen in der 97. Minute zum Sieg und zur 1:0-Führung in der Best-of-Seven-Serie.
In der Neuauflage der letztjährigen Endrunde lieferten sich beide Teams einen umkämpften Auftakt mit harten Checks, aber wenigen Chancen. Kurz nach der Powerbreak setzten sich die Münchner erstmals im Wolfsburger Drittel fest. Die beste Chance für die Roten Bullen hatte Brooks Macek (17.). Auf der Gegenseite parierte Danny aus den Birken stark gegen Brent Aubin und Nicholas Johnson (18.). Als alles auf ein torloses erstes Drittel hindeutete, schlugen die Gäste in Person von Armin Wurm zu (20.).
Im zweiten Abschnitt starteten die Roten Bullen druckvoll. Mads Christensen erzwang in der 26. Minute im Powerplay den Ausgleich. Kurz darauf scheiterten Wolfsburgs Brent Aubin und auf der Gegenseite Keith Aucoin per Alleingang. In der 28. Minute schoss Sebastian Furchner die Grizzlys dann zum zweiten Mal in Front. München brauchte ein paar Minuten, um sich vom Gegentreffer zu erholen, glich dann aber durch ein Powerplaytor von Yannic Seidenberg erneut aus (36.).
Im Schlussabschnitt scheiterte Rob Hisey in Überzahl am starken Danny aus den Birken. Im direkten Gegenzug verfehlte Jason Jaffray bei einem 3-auf-1-Konter das Grizzlys-Tor (43.). Auch Mads Christensen (47.) und Keith Aucoin (49.) verpassten das 3:2 für die Roten Bullen. Danach sammelten beide Teams Kräfte für die Schlussoffensive, in der allerdings keine Treffer fielen.
In der Verlängerung drängte München auf die schnelle Entscheidung. Wolfsburgs Trainer Pavel Gross nahm früh eine Auszeit, der Druck der Red Bulls ebbte aber auch danach nicht ab. In der zweiten Verlängerung war der Kräfteverschleiß dann deutlich zu spüren. München investierte etwas mehr und verdiente sich daher den Sieg im längsten Finalspiel der DEL-Historie. Den entscheidenden Treffer erzielte Dominik Kahun in der 97. Minute.
(DEL2) Für das erste Heimspiel der Playoff-Finalserie gegen die Löwen Frankfurt wurden alle verfügbaren Stehplatztickets innerhalb weniger Stunden verkauft.
Für Spiel 3 am Mittwoch den 19.04. um 20:00 Uhr ist die Nachfrage ebenfalls sehr hoch, so dass es nur noch knapp Über 100 Stehplätze gibt.
Wer sich Spiel 3 unbedingt im Stehen anschauen will, der muss sich also ranhalten. Tickets gibt es online unter www.steelers.de oder im Fanshop an der EgeTrans Arena. Der Fanshop hat von Dienstag bis Donnerstag von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet.
Eispiraten Crimmitschau gehen gegen Rosenheim wieder in Führung(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau trennt nur noch 1 Sieg vom Klassenerhalt in der DEL2. In einem erneut umkämpften Spiel gewannen die Westsachsen Spiel 4 der Serie in Rosenheim mit 4:3 nach Verlängerung. Bernhard Keil sorgte in der 61. Spielminute für den entscheidenden Treffer, der zugleich die Tür zum Verbleib in der DEL2 weit aufstieß. Bereits zum 3. Mal in den bisherigen Playdown Duellen zwischen beiden Teams fiel die Entscheidung erst nach „extra Zeit“!
Die Partie beginnt mit viel Schwung von beiden Teams. Sowohl die Hausherren als auch die Eispiraten versuchen durch schnelles Passspiel gefährlich vor dem gegnerischen Tor aufzutauchen. Einer dieser Vorstöße ist in der 5. Minute von Erfolg gekrönt. Nach Vorarbeit von Martin Bartek kann Vincent Schlenker am langen Pfosten den Puck zur Crimmitschauer Führung über die Linie drücken. Diese hält allerdings nur gut 3 Minuten bis die Starbulls in Überzahl die Antwort geben. Nach dem 1:1 sind es die Strafzeiten beider Teams, die das Spielgeschehen beeinflussen. Eine doppelte Überzahl für die Eispiraten bringt dann die erneute Führung. André Schietzold kann den Puck mit einem Schlagschuss von der blauen Linie zum 1:2 Pausenstand in die Maschen schicken.
Die Rosenheimer kommen entschlossener aus der Kabine und kommen immer besser in die Partie. Dies ist auch einer zunehmenden Defensivhaltung der Westsachsen geschuldet, die sich mehrfach bei ihrem Keeper Ryan Nie bedanken konnten. Der kanadische Schlussmann zeichnet sich mit einigen herausragenden Paraden aus, ist bei den anschließenden Gegentreffern der Rosenheimer aber machtlos. Zunächst ist es Tyler Scofield, wenig später sein Namensfetter Tyler McNelly, der den Puck im Crimmitschauer Gehäuse unterbringt. Die Oberbayern, die den Rückstand somit in eine Führung wandeln konnten, leisten sich bis zur Pause aber nochmals eine Unkonzentriertheit. Diese kann Patrick Pohl ausnutzen und besorgt durch eine sehenswerte Einzelaktion für den Ausgleich aus Crimmitschauer Sicht. Sein Schuss in den Winkel geht unhaltbar bis ins Netz zum 3:3 Pausenstand.
Der Schlussabschnitt bringt zwar Chancen für beide Teams, etwas Zählbares kommt dabei aber nicht heraus. Somit verstreichen die Minuten, die kurz vor Ende für die Crimmitschauer nochmals zur gefühlten Ewig werden. Eine Strafe von Mark Lee sorgt für eine unnötige Unterzahl für die Eispiraten, die mit vereinten Kräften aber einen Gegentreffer verhindern. Somit blieb es auch nach 60 Minuten beim 3:3, was erneut Verlängerung bedeutete. Insgesamt zum dritten Mal in der bisherigen Serie konnte der Sieger zwischen beiden Mannschaften erst durch „Extra-Zeit“ ermittelt werden.
Genau 59 Sekunden benötigten die Eispiraten bevor alle Fans der Westsachsen sich in den Armen lagen. Ein Steilpass an die blaue Linie findet Stürmer Bernhard Keil, der im direkten Duell mit Starbulls Keeper Lukas Steinhauer die Oberhand behielt. Sein Schuss geht über die Linie zum 3:4 Endstand. Die Crimmitschauer gehen zugleich mit 3:2 in der Serie in Führung und haben am Dienstag nun den 1. Matchpuck. Mit einem Sieg vor eigenen Fans können die Westsachsen am kommenden Dienstag (11.04.2017 – 20:00 Uhr) den Klassenerhalt perfekt machen.
3:4 nach Verlängerung – Starbulls Rosenheim verlieren Spiel fünf(DEL2) Die Starbulls Rosenheim haben das fünfte Spiel der Playdown-Serie gegen die Eispiraten Crimmitschau mit 3:4 nach Verlängerung verloren. Vor 2.911 Zuschauer im emilo-Stadion fiel der entscheidende Treffer in einem ausgeglichenen Spiel bereits in der ersten Spielminute der Verlängerung durch Bernhard Keil. Damit gehen die Eispiraten in der „Best-Of-Seven-Serie“ mit 3:2 in Führung. Das sechste Spiel findet bereits am Dienstag (Spielbeginn 20 Uhr) in Crimmitschau statt. Diese Partie müssen die Starbulls gewinnen, um eine entscheidendes siebtes Spiel zu erzwingen, das für Gründonnerstag um 19:30 Uhr in Rosenheim terminiert ist.
Im Gegensatz zu den ersten beiden Heimspielen der Starbulls in dieser Serie waren es erstmals die Westsachsen, die früh in Führung gingen. Martin Bartek spielte bei einem schnellen Gegenangriff über die linke Seite den idealen Diagonalpass auf Vincent Schlenker, der nur noch den Schläger hinhalten musste – 0:1 (5.). Sekunden zuvor hatte auf der Gegenseite Christian Neuert im Slot stehend einen Querpass von Cameron Burt aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen können. Eine Einzelleistung und ein weiterer perfekt gespielter Querpass von Burt führten aber dann in der 8. Spielminute zum Ausgleich. Der von hinten angerauschte Tyler Scofield versenkte die Scheibe direkt im kurzen Eck, bevor Gästekeeper Ryan Nie dieses zumachen konnte. Die Starbulls hatten zu diesem Zeitpunkt einen Spieler mehr auf dem Eis.
Christian Neuert im Nachstochern (10.) und Tyler McNeely, der zentral sechs Metern vor dem Gästetor zum Schuss kam (11.) und per Stockschlag eigentlich regelwidrig, aber ungeahndet, gestört wurde, hatten die Rosenheimer Führung auf dem Schläger. Doch erneut gingen die Gäste in Führung, die für einige Sekunden mit zwei Spielern mehr auf der Eisfläche agieren konnten und dies gleich ausnutzten. André Schietzold war mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie erfolgreich. Die Scheibe schlug trotz relativ freier Sicht für Rosenheims Torwart Lukas Steinhauer im linken Eck ein (12.). Auf beiden Seiten gab es bis zur ersten Pausensirene noch gute Torchancen. Dass die Eispiraten mit der 2:1-Führung in die erste Pause gingen war aber nicht unverdient. Der Mannschaft von John Tripp gehörte über weite Strecken die neutralen Zone, außerdem zeigten sich die Pleißestädter tendenziell scheibensicherer als die Starbulls.
Ins zweite Drittel starteten die Gastgeber wegen einer Strafzeit aus der letzten Minute des ersten Drittels in Überzahl, bissen sich aber an der gut stehenden Box der Gäste die Zähne aus. Erst wenige Sekunden vor Ende des Powerplays hatte Joseph Lewis die große Chance zum 2:2, sein abgefälschter Schuss landete aber an der Latte (22.). Crimmitschau ließ die Starbulls jetzt kommen und lauerte auf schnelle Gegenstöße. Einige Minuten tat sich vor den Toren wenig, doch dann kristallisierte sich eine Rosenheimer Dominanz heraus. Stephan Kronthaler und Yannick Wenzel stocherten erfolglos nach, als Gästekeeper Ryan Nie eine Scheibe fallen ließ (27.). Gegen McNeely, der nach einer raffinierten Körpertäuschung abschloss (28.) und Manuel Edfelder, der ansatzlos per Rückhand die Scheibe auf das Tor brachte (29.), rettet Nie dann bravourös. Unglücklich sah der Gästetorwart aber in der 32. Minute aus. Tyler Scofield schoss neben das Tor, vor dem McNeely und Joseph Lewis für Betrieb sorgten, und die zurückprallende Scheibe schob Scofield selbst in den Torraum, wo sie zwischen den Schonern des kanadischen Torwarts irgendwie den Weg über die Linie zum 2:2 fand. Die Starbulls waren jetzt das Team, das die Köpfe weiter oben hatte, im Zweikampf entschlossener und vor allem geschickter agierte – und mit McNeely den auffälligsten Akteur auf der Eisfläche in den Reihen hatte. Von Gästekapitän Marc Lee in die Bande gecheckt, holte McNeely die einzige Strafzeit des zweiten Drittels heraus. Und im Powerplay versenkte McNeely schließlich von Scofield angespielt das Spielgerät aus spitzem Winkel raffiniert unter die Latte zum 3:2 (37.).
Die erstmalige Rosenheimer Führung hatte aber nicht einmal eine Zeigerumdrehung Bestand. Gäste-Topscorer Patrick Pohl nutzte die Inkonsequenz der Rosenheimer Defensive und vollstreckte – von Michael Rohner, Greg Classen und Cameron Burt eskortiert, aber eben nicht gestört – aus dem Handgelenk zum 3:3 (38.). Fast hätte es nicht einmal eine Minute später wieder auf der anderen Seite geklingelt, doch McNeely scheiterte bei einer Zwei-gegen-Eins-Situation – Lewis war mitgefahren – an Ryan Nie, der mit der Fanghand zur Stelle war.
Zerfahren und chancenarm gestaltete sich das dritte Drittel. Beide Teams agierten ohne unnötiges Risiko, wollten möglicher Weise spielentscheidende Fehler vermeiden. Edfelder für die Starbulls und Jason Pinizzotto für die Gäste besaßen, jeweils nach Einzelleistungen, die einzig nennenswerten Einschussmöglichkeiten. Die Hausherren hatten – im Gegensatz zu den Gästen – noch mehrfach die Möglichkeit, in Überzahl zu agieren. Gegen diszipliniert und konsequent in der Defensive agierende Eispiraten fehlten dem Rosenheimer Powerplay aber die Überraschungsmomente völlig, so dass zwar zahlreiche Schüsse auf das Gästetor kamen, aber keine klare Torchance heraussprang.
Die Verlängerung wurde dann nur 59 Sekunden alt. Beim ersten Overtime-Wechsel sah André Schitzold die Lücke in der Rosenheimer Abwehr, spielte den idealen Pass auf Bernhard Keil und der brachte die Scheibe frei vor Lukas Steinhauer mit etwas Glück zum 3:4-Siegtreffer über die Linie.
Die Trainerstimmen:
John Tripp (Eispiraten Crimmitschau): „Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel heute was Schüsse und Torchancen betrifft. In der Verlängerung war es ein sehr guter Pass von Schietzold und ein ganz wichtiges Tor von Keil. Aber auch das Tor von Pohl zum 3:3 kurz vor der zweiten Pause war ganz wichtig. Die Mannschaft hat gut gekämpft. Es wird jetzt immer schwerer, die Spiele zu gewinnen, denn Rosenheim spielt sehr hart. Wir müssen im nächsten Spiel am Dienstag unbedingt von der Strafbank wegbleiben.“
Thomas Schädler (Starbulls Rosenheim): „Das Spiel war sehr ausgeglichen. Unser Start war nicht so gut heute. Dass wir bei eigener Überzahl im gegnerischen Drittel eine Strafzeit bekommen, darf nicht passieren. Crimmitschau hat das dann eiskalt ausgenutzt. Im zweiten Drittel hatten wir unsere beste Phase, haben viel geschossen, leider aber nach der Führung wieder den Ausgleich hinnehmen müssen. Im dritten Drittel wollte beide Mannschaften vor allem ein Gegentor vermeiden. In der Verlängerung wurde unsere erste Unachtsamkeit gleich bestraft.“
Die sechste Partie der Playdown-Serie zwischen den Starbulls und den Eispiraten steigt am Dienstag (Spielbeginn 20 Uhr) im Kunsteisstadion im Sahnpark in Crimmitschau. Das Spiel wird live und kommentiert im Internet übertragen, der Stream ist über das Portal sprade.tv zum Preis von 5,50 Euro buch- und abrufbar. Sollten die Starbulls dieses sechste Spiel gewinnen, findet das entscheidende siebte Spiel am Gründonnerstag (Spielbeginn 19:30 Uhr), im Rosenheimer emilo-Stadion statt.
(OLS) seit Freitagabend steht es fest: Der Halbfinal-Gegner der Tölzer Löwen sind die ERC Bulls aus Sonthofen. Das Überraschungsteam der Play-offs besiegte Duisburg in vier Spielen.
Das erste Halbfinal-Spiel wird am Dienstag, 11. April, um 19.30 Uhr in der Hacker-Pschorr Arena ausgetragen. Um langes Anstehen an den Kassen zu vermeiden, empfiehlt es sich, den Ticket-Vorverkauf zu nutzen. Dies ist über den Online-Shop (https://www.eventimsports.de/ols/toelz/) bis kurz vor Spielbeginn möglich. Außerdem können Karten in der Geschäftsstelle der Tölzer Löwen erworben werden. Diese hat am Montag, 10. April, von 9 bis 12 und 14 bis 18 Uhr geöffnet. Am Dienstag, 11. April, ist von 9 bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis Spielbeginn geöffnet.
Ab sofort kann auch die Dauerkarte für die Saison 2017/18 vorbestellt werden. Das Formular ist online zu finden (http://toelzer-eissport.de/tickets/dauerkarten/). Außerdem liegt es bei den Heimspielen im Stadion aus. Wichtig: Die angegebenen Preise für die Dauerkarte gelten zunächst nur bis 30. April. Alle bis dahin bezahlten Dauerkarten sind auch bei einem möglichen Aufstieg in die DEL2 gültig. Je nach Liga ist ab 1. Mai eine Erhöhung der Dauerkarten-Preise möglich.
Bei den Heimspielen der Löwen werden alle Fanartikel zu Schnäppchenpreisen verkauft. Weiterhin gibt es den Play-off-Schal 2017 zu erwerben.
EV Lindau Islanders feiern die Vize-Meisterschaft(OLS) Nur kurz währte die Enttäuschung der EV Lindau Islanders über die Niederlage im fünften Finale um die Bayrische Meisterschaft. Zwar unterlagen die Islanders im Showdown am Freitag dem EHC Waldkraiburg mit 2:5 (1:3, 1:2. 0:0) und gaben damit endgültig die 2:0 Serienführung aus der Hand. Aber schon am Samstag wurde gebührend gefeiert:
Die erste Oberliga Saison der Vereinsgeschichte, in der die Lindauer nur hauchdünn an der Play- Off Teilnahme scheiterten. Die gute Verzahnungsrunde in der schwierigeren Gruppe, der ein dramatisches Viertelfinale folgte, in dem sich die Islanders den Ligaerhalt sicherten. Und die anschließenden acht weiteren Play- Off Spiele, in denen die Lindauer sehenswerten Sport zeigten, der insgesamt 800 Fans im Schnitt in die Eissportarena lockte.
Dass der EVL dem Ganzen nicht die Krone aufsetzen konnte, lag dann auch an den schwindenden Kräften im insgesamt 55. Saisonspiel. Der EHC Waldkraiburg setzte vor 1800 Zuschauern seinen guten Lauf fort und legte den Grundstein zum Titel in einem starken ersten Drittel. „Wir hatten heute keine Beine mehr, der Verschließ war zu groß“, sagte EVL- Vorsitzender Bernd Wucher über sein Team, dass schon nach sieben Minuten einem zwei- Tore Rückstand hinterherlaufen musste. Nur 41 Sekunden lagen zwischen den beiden Treffern von Daniel Hämmerle und Nico Vogl.
Den dritten Treffer der Gastgeber durch Thomas Vrba in der 18. Minute in Überzahl konterten die Lindauer zwar noch mit dem 3:1 39 Sekunden vor der Drittelpause durch Jiri Mikesz. Die Energie daraus konnten sie aber nicht in weitere Tore ummünzen. Stets legte Waldkraiburg wieder vor, auch wenn die Islanders nach einer halben Stunde in einem offenen Spiel drauf und dran waren, die Lücke noch enger zu gestalten. Zuvor hatten Max Kaltenhauser (24.) und Michal Mlynek (25.) auf 4:2 gestellt.
Das 5:2 von Jakub Marek in der 38. Minute war dann bereits die Entscheidung. Denn trotz großem Willen gelang es den Lindauern nicht mehr, die Aufholjagd zu starten. Denn wie in den letzten Spielen verteidigten die Löwen stark und hatten in Björn Linda wieder einen sehr guten Rückhalt im Tor. Dazu war der Antrieb der Oberbayern, vor eigenem Publikum zu gewinnen - und das zum Abschied vom Trainer und einigen Spielern – wohl doch einen Tick größer.
Ein Umstand, den im Lindauer Lager niemand der Mannschaft übelnahm. Sie hatte alles gegeben und durfte sich zurecht im Eisstüble feiern lassen. Sei es Simon Klingler, der von den Lindauer Fans zum Spieler des Monats März gewählt wurde oder Jeff Smith. Bei der Versteigerung waren aber nicht nur die Trikots dieser beiden heiß begeht.
(OLS) Der EHC Waldkraiburg ist bayerischer Playoff-Meister 2017. Am Freitagabend gewannen die Löwen im letzten und entscheidenden Finalspiel und dem letzten Auftritt von Rainer Zerwesz als Löwen-Trainer gegen den EV Lindau verdient mit 5:2 vor knapp 2000 Zuschauern. Zum vierten Mal holten sich die Industriestädter eine Meisterschaft im Bayerischen-Eissport-Verband (BEV). Daniel Hämmerle, Nico Vogl, Tomas Vrba, Max Kaltenhauser und Jakub Marek trafen für den späteren Meister.
Der emotionale Höhepunkt eines grandiosen Eishockeyabends, an dem sich die Löwen gegen Lindau mit 5:2 die BEV-Playoff-Meisterschaft sicherten und damit zum zweiten Mal in Folge ein Playoff-Endspiel für sich entscheiden konnte, fand nach dem Spiel statt und er gehörte einzig und allein einer Person: Erfolgscoach Rainer Zerwesz. Der 48-Jährige stand sichtlich gerührt am Mittelkreis, seine Mannschaft hatte sich an der blauen Linie aufgereiht und auch der Großteil der Lindauer Mannschaft war noch auf dem Eis und zollte dem erfolgreichsten Trainer der jüngeren Vereinsgeschichte Respekt. „Es war eine unglaubliche Zeit, wir haben viel aufgebaut und erreicht. Ich bin stolz darauf, Teil dieser Mannschaft gewesen zu sein“ so Zerwesz, der sich im Anschluss auch bei seiner Frau Katja bedankte und anschließend mit Sprechchören von den Fans gefeiert wurde. Nach der kurzen, aber emotionalen und wie immer ehrlichen Ansprache überreichte Regionalobmann Fred Frömming vom BEV den Pokal an EHC-Kapitän Max Kaltenhauser und damit konnte die Feier beginnen, die bis weit in die Morgenstunden gehen sollte.
Daniel Hämmerle hatte die Löwen vor mit knapp 2000 Zuschauern grandioser Kulisse früh mit 1:0 in Führung gebracht, als er einen Schuss von der blauen Linie von Daniel Hilpert für Lindaus Keeper Korbinian Sertl unhaltbar abfälschte (05:45). Keine 60 Sekunden umkreiste Michael Trox über den linken Flügel kommend das Tor der Gäste, passte auf Nico Vogl, der vors Tor zog und zum 2:0 vollendete (06:26). Ihr zweites Powerplay des Spiels nutzten die Löwen dann zum 3:0 durch Tomas Vrba: Der Tscheche verwertete einen Querpass von Max Kaltenhauser perfekt und sorgte damit für klare Tatsachen. Lindau kam in den ersten 20 Minuten nie richtig zur Entfaltung, der EHC stand gut und verteidigte noch besser. Und falls doch mal ein Schuss durchging, war Björn Linda im Tor der Industriestädter auf dem Posten. Kurios dann die Szene, die zum 3:1 kurz vor der Pause führte. Jeffrey Smith ging in einem fairen Zweikampf mit Andreas Andrä zu Boden und verlor dabei seinen Schläger. Das Spielgeschehen verlagerte sich und Andrä schob im Sinne des Fairplays seinem Gegenspieler den Schläger zu- Strafe, zwei Minuten wegen Behinderung. Es dauerte nur 50 Sekunden, da hatte Lindau sein bisher brandgefährliches Powerplay aufgezogen und Jiri Mikesz verkürzte auf 1:3 aus Sicht der Gäste (19:21).
Im mittleren Abschnitt waren dann erst dreieinhalb Minuten gespielt, da schlug der EHC mit Max Kaltenhauser erneut im Powerplay zu und der Kapitän stellte auf 4:1 (23:30). Lindau fand aber die passende Antwort und Michal Mlynek krönte ein starkes Solo mit dem 4:2 nur 66 Sekunden später (24:36). Kurz vor dem Ende des zweiten Drittel schaltete dann Jakub Marek im Gewühl vor dem Tor am schnellsten und traf zum 5:2 (37:06).
Im Schlussabschnitt fiel zwar noch früh ein Tor durch Jeffrey Smith (51.Minute), bei dem die Scheibe auch klar hinter der Linie war, doch gab es der Schiedsrichter nicht- da sonst nicht mehr viel passierte, blieb es beim 5:2 und die Löwen hatten Grund zum Feiern. Lange harrten die Fans nach den Feierlichkeiten auf dem Eis im großen Saal in der Stadiongaststätte aus und als Rainer Zerwesz seine letzten Worte auf der Pressekonferenz gesprochen hatte und sich verabschiedete, gab es Standing-Ovations und erneut wollten die Sprechchöre für den sichtlich gerührten Erfolgscoach nicht enden. Damit ging nicht nur eine erfolgreiche, dreijährige Zeit mit Zerwesz zu Ende, sondern auch eine Saison, auf die man in ganz Waldkraiburg erneut stolz sein kann. Nach dem Aufstieg in die Oberliga Süd, konnte die Klasse gehalten und schließlich auch die Playoffs gewonnen werden- der perfekte Abschluss mit einem emotionalen Höhepunkt.
EV Füssen(BYL) Der EV Füssen hatte zum letzten Fanstammtisch der Saison in die Stadiongaststätte M2 geladen, und zahlreiche Anhänger nahmen den Termin nicht zuletzt auch wegen der angekündigten Verpflichtungen für die nächste Spielzeit wahr. Mit Lubos Velebny und Florian Simon konnte der Verein dann gleich zwei Eckpfeiler für das nächstjährige Bayernligateam präsentieren.
Vor allem die Verpflichtung von Velebny, der mittlerweile im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft ist und damit auch für höherklassige Vereine interessant wäre, darf durchaus als gelungener Coup bezeichnet werden. „Füssen ist ein guter Verein, hier habe ich neue Freunde gefunden. Der deutsche Pass war mir nicht wegen dem Eishockey wichtig, sondern aus privaten Gründen. Ich wohne mit meiner Freundin noch in Peiting, vielleicht ziehen wir auch bald in Richtung Füssen“, sagt der Verteidiger, der ebenso wie Stürmer Florian Simon anwesend war. Dieser musste sich von Trainer Thomas Zellhuber im Spaß einige Spitzen ob seines entscheidenden Treffers im Finale gegen Bad Kissingen anhören. Die Feierlichkeiten seien nun, nach gut vier Wochen, auch „fast“ beendet, verkündete der Trainer, und zeigte sich froh über die ersten Personalien: „Dass sich ein Spieler wie Lubos für uns entschieden hat, ist sicherlich eine weitere Aufwertung für den EV Füssen.“
Natürlich wurde von den Anhängern auch nach der weiteren Personalplanung sowie den Zielsetzungen für die neue Liga gefragt. Thomas Zellhuber erklärte, dass mit fast allen Spielern schon gesprochen wurde, und es hier sehr gute Signale gäbe. Neuzugänge würden sich danach richten, ob und welche Spieler ersetzt werden müssten. In der Bayernliga wolle man eine gute Rolle spielen, ein sofortiger Aufstieg ist allerdings nicht angestrebt. „Wir müssen uns erst einmal zurecht finden und auch weiter entwickeln“, weiß Zellhuber, der die Liga vor allem physisch deutlich anspruchsvoller sieht. Er merkte an, dass durch den Modus mit Verzahnung als Bayernligist aber durchaus schon jetzt Spiele gegen Oberligisten möglich sein werden. Erstmals nicht als Topfavorit zu starten hätte durchaus auch seinen Reiz.
Neben vielen weiteren Themen wie Eintrittspreisgestaltung, Soundanlage in der Halle 1 oder möglicher Brustsponsor kam die Sprache auch auf die letzten Rücktritte von Mitgliedern der Vorstandschaft. Verantwortliche wie Anhänger waren gleichermaßen der Meinung, dass dies in der Öffentlichkeit kein gutes Bild abgab. Johannes Böck, seines Zeichens Kassierer und Kandidat für den Posten des zweiten Vorstands, machte aber deutlich: „Diese Rücktritte hatten persönliche Gründe, das muss man akzeptieren. Der Verein hat sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg, wir werden bei der nächsten Mitgliederversammlung erneut ein sehr positives Ergebnis vorlegen können. Es gibt keine Geldsorgen, wir stehen bestens da.“ In diesem Zusammenhang wurde auch noch einmal die Wichtigkeit des Wirtschaftsbeirates hervorgehoben, der mit seinem Netzwerk an Kontakten für Sponsorengewinnung sorgt oder Arbeits- bzw. Ausbildungsplätze für Spieler vermittelt. Hier bekommt ebenso wie die Vorstandsmitglieder niemand Geld für seine Arbeit.
Zum Thema DNL äußerte sich der sportliche Leiter Max Holzmann: „Am Wochenende findet eine wichtige Sitzung des DEB bezüglich der Nachwuchsarbeit und der Ligen statt. Erst danach kann man sagen, wie es da weiter geht.“ Er stellte auch klar, dass man mit allen Nachwuchstrainern im Gespräch stünde, und es zwar Änderungen geben würde, Gerüchte, man hätte keine Trainer, aber nicht richtig wären.
Insgesamt war der letzte letzte Fanstammtisch der Saison sehr informativ, und die Besucher konnten einige Neuigkeiten erfahren. Man darf schon gespannt auf die nächste Spielzeit blicken, bis dahin wird der Verein die Interessierten aber nicht im Regen stehen lassen, und wie gewohnt regelmäßig über Zwischenstände berichten. (MiL)
ECW Sande macht den Aufstieg perfekt(LLN) Die Jadehaie haben den Aufstieg in die Verbandsliga Nord perfekt gemacht. Das Team von Trainer Sergey Yashin setzte sich im finalen Rückspiel gegen die Wedemark Scorpions 1b mit 8:1 durch.
Vor 1.230 Zuschauern brachte Kapitän Nick Hurbanek den ECW Sande im zweiten Abschnitt auf die Siegerstraße, nachdem sich beide Teams in den ersten 20 Minuten abgetastet hatten.
„Wedemark hat clever gespielt und im ersten Abschnitt wenige Chancen zugelassen. Die kleinere Eisfläche kam den laufstarken Spielern zusätzlich entgegen“, blickt Kapitän Nick Hurbanek auf die Partie.
Nach zwei weiteren Treffern von Erik Scherf und Slawa Koubenski ging es nach dem Wedemarker Ehrentreffer mir einer 3:1-Führung in die zweite Drittelpause.
Im Schlussabschnitt ließen die Jadehaie dann nichts mehr anbrennen. Slawa Koubenski, der insgesamt drei Treffer erzielte, Vitali Janke und Johannes Mundt (2) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe.
Hurbanek weiter: „Kompliment an die Mannschaft, die einer großartigen Saison die Krone aufgesetzt hat und ein großes Dankeschön an alle Fans, die unsere Halle in einen Hexenkessel verwandelt haben.“
Bis spät in die Nacht feierte die Mannschaft mit den Fans den ersten Titel in der noch jungen Vereinsgeschichte.
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