IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Freitag 15.September 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.
Deutscher Eishockey Bund (DEB)
U18 Frauen-Nationalmannschaft: Österreich zum Saisonauftakt - U18-Frauen zu Gast in Bad Tölz / Kettner: „Interessant zu sehen, wo wir international stehen"
Die Spielerinnen der U18 Frauen-Nationalmannschaft treffen sich vom 13.-17.09.2017 in der weeARENA in Bad Tölz um nach einer gemeinsamen Vorbereitung die ersten Länderspiele der Saison gegen Österreich zu absolvieren.
Die insgesamt 22 eingeladenen Spielerinnen können dabei von bis zu zwölf Stunden Eiszeit profitieren, die ihnen in der oberbayrischen Eishockeystätte zur Verfügung stehen. Dies ist ein wertvoller Schritt mit Blick auf die erste Top Divisions-WM seit vier Jahren. Zum Saisonauftakt misst sich die DEB-Auswahl in zwei Länderspielen mit Österreich. Die Spiele finden am 16.09.2017 / 20:00 Uhr und 17.09.2017 / 07:00 Uhr in der weeARENA in Bad Tölz statt. Der Eintritt ist frei.
U18 Frauen-Bundestrainer Tommy Kettner: „Wir hatten den Sommer über schon einige gemeinsame Lehrgänge und haben viel zusammen gearbeitet. In den ersten Spielen wird es interessant sein zu sehen, wo wir vom Leistungsniveau her international stehen und inwiefern die taktischen Vorgaben umgesetzt werden können.“
Düsseldorfer EG (DEL)
Befleckt die DEG zwei weiße Westen?
Für die DEG hat die Saison 2017/18 mit dem überzeugenden Auswärtssieg in Straubing (6:3) so richtig Fahrt aufgenommen. Das ist auch gut so, treffen die Düsseldorfer doch am Wochenende auf gleich zwei absolute Spitzenteams der DEL. Zunächst geht es am Freitag (15. September, 19.30 Uhr) zu den Thomas Sabo Ice Tigers nach Nürnberg. Am Sonntag (17. September) kommen dann die Adler Mannheim in den ISS DOME. Außergewöhnlich ist hier die Anfangszeit, denn das erste Bully fällt um 17.00 Uhr.
Beide Teams haben übrigens bislang alle möglichen Punkte abgeräumt.
Red Bull München (DEL)
Erster Heimsieg für die Red Bulls / RBM – SWW 3:1 | Yannic Seidenberg: „Der Sieg war enorm wichtig“
Der EHC Red Bull München hat im zweiten Heimspiel der Saison den ersten Sieg eingefahren. Das Team von Don Jackson bezwang die Schwenninger Wild Wings mit 3:1 (0:0|2:0|1:1). Nach exakt 91:05 gespielten Minuten im Olympia-Eisstadion erzielte Steve Pinizzotto vor 3.180 Zuschauen den ersten Treffer vor heimischem Publikum in dieser Saison.
München erwischte den besseren Start. Daryl Boyle (3.) und Maximilian Daubner (6.) hatten Großchancen, sie scheiterten aber an Schwenningens Torhüter Dustin Strahlmeier. Danach riss der Faden im Spiel der Red Bulls. Die Gäste hatten ebenfalls Möglichkeiten, konnten Danny aus den Birken im Münchner Tor aber nicht bezwingen.
In der ersten Hälfte des Mittelabschnitts passierte auf beiden Seiten nichts. Dann wurden die Red Bulls stärker. In der 32. Minute fälschte Steve Pinizzotto einen Schlagschuss von Daryl Boyle zur Münchner Führung ab. Drei Minuten später stellte Jon Matsumoto auf 2:0. Die beste Chance der Wild Wings vereitelte Red-Bulls-Verteidiger Derek Joslin. Auf der Gegenseite scheiterte Andreas Eder am Pfosten (38.).
Im Schlussabschnitt traf Keith Aucoin per Schlagschuss zur vermeintlichen Vorentscheidung (44.). Schwenningen kämpfte sich aber zurück in die Partie und verkürzte durch Stefano Giliati (48.). Die Gäste hatten in der Folge Chancen auf den Anschlusstreffer, München hielt das 3:1 aber bis zum Ende.
Yannic Seidenberg:
„Am Anfang haben wir unsauber und unkonzentriert gespielt. Wie so oft haben wir ein, zwei Tore gebraucht, um ins Laufen zu kommen. Der Sieg war enorm wichtig.“
Tölzer Löwen (DEL2)
Tölzer Löwen starten in DEL2-Saison: Erstes Heimspiel am Sonntag
viel Grund zum Jubeln hatten die Tölzer Löwen in den Testspielen. Nur eine echte Klatsche setzte es gegen den ESV Kaufbeuren, ansonsten konnten die „Buam“ in allen Spielen zumindest mithalten. Highlight der Vorbereitung waren die beiden Siege gegen den Ligakonkurrenten aus Garmisch-Partenkirchen.
Nun, nach über acht Jahren Abstinenz, sind die Tölzer zurück in der DEL2. Eröffnet wird die Saison mit einem Auswärtsspiel in Crimmitschau (Spielbeginn 20:00 Uhr). Am Sonntag gastiert der Meister aus Frankfurt in Bad Tölz.
Weiter auseinander liegen können die Saisonfazits der beiden Löwen-Gegner nach der vergangenen Spielzeit kaum ausfallen. Während sich die Löwen Frankfurt mit dem DEL2-Meisterpokal in den Sommer verabschiedeten, musste bei den Eispiraten Crimmitschau die enttäuschende Spielzeit 2016/17 aufgearbeitet werden. Die Sachsen beendeten die Hauptrunde auf dem letzten Tabellenplatz und konnten sich erst in der finalen Play-Down-Runde gegen die Starbulls Rosenheim vor dem sportlichen Abstieg retten. Seit jenem 11.April fand bei den Eispiraten ein großer Umbruch statt. Als neuer Trainer wurde Kim Collins vorgestellt, der nun vor der Aufgabe steht die insgesamt neun Neuzugänge zu integrieren und die elf Abgänge zu ersetzen. Besonders namhaft kommen die frisch verpflichteten Ales Kranjc und Elia Ostwald daher. Kranjc ist ein slowenischer Nationalmannschafts-Kollege von Marcel Rodman und kann eine beeindruckende Vita vorweisen. Verteidigungspartner Ostwald dürfte den Löwen-Fans noch aus Landshut bekannt sein und kommt von den Lausitzer Füchsen nach Sachsen. Mit seinen genau zwei Metern Größe ist er das Crimmitschauer Pondon zu André Lakos. Im Sturm setzen die Crimmitschauer neben dem letztjährigen Topscorer Patrick Pohl ebenfalls auf zwei neue Gesichter. Jordan Knackstedt und Robbie Czarnik bildeten in der Vorbereitung ein gutes Duo und sollen die Mannschaft weg von den Abstiegsrängen führen. Auch im Tor fand im Sommer eine Neubesetzung statt. Die neue Nummer eins ist der Kanadier Olivier Roy, der aus Villach (EBEL) nach Deutschland kam. Es bleibt abzuwarten, wie schnell dem Trainer der Umbruch in der Mannschaft gelingt. Nach der enttäuschenden letzten Saison möchte man in Crimmitschau wieder öfter jubeln dürfen.
Sehr oft feiern durften die Löwen Frankfurt in der letzten Spielzeit. Ganze zwei Spiele verloren die Hessen in den Playoffs – beide im Finale gegen Bietigheim. Nach dem zweiten Platz in der Hauptrunde stürmten die Frankfurter damit regelrecht zum DEL2-Meisteritel. Mit diesem Schwung der Erfolgswelle werden die Frankfurter Löwen am Sonntag auch zu den Tölzer Löwen reisen. Auf die „Buam“ wartet eine Riesenherausforderung: Ein Spektakel ist in der weeArena damit garantiert. Nach vielen Jahren Oberliga-Tristese gibt es endlich wieder DEL2-Eishockey in Bad Tölz zu sehen – und zwar gleich extrem hochklassiges. Zwar musste der Frankfurter Coach Paul Gardner die Abgänge seiner Top-Spieler Richard Müller, Christoph Gawilk und Lukas Laub verkraften. Dafür blieben die besten vier Scorer des Teams, die es in 52 Hauptrundenspielen auf insgesamt 226 Punkte gebracht haben. Ergänzt wurde das ohnehin schon gut besetzte Ensemble mit Tyler Gron, Wade McLeod, Vldislav Filin oder auch dem in Bad Tölz bekannten Tim Schüle.
Auf die Löwen wartet am zweiten Spieltag also direkt ein echtes Knaller-Spiel. Dass die „Buam“ mit den Top-Teams der Liga mithalten können, zeigten sie im Vorbereitungsspiel gegen die Bietigheim Steelers, das nur knapp verloren ging. Mit der lautstarken Unterstützung der heimischen Fans ist sicher auch im Sonntagsspiel wieder etwas drin. Der Spielbeginn ist um 19:00 Uhr.
Verzichten muss Rick Boehm am Wochenende nur auf den langzeitverletzten Tuomas Vänttinen und auf Dominik Walleitner (Schambeinentzündung). Dafür ist der Neuzugang Joonas Vihko einsatzbereit, ebenso wie die Youngster Michael Grabmaier und Constantin Ontl, die in der vierten Reihe randürfen.
„Wir fiebern alle dem Start entgegen. Was die Saison bringt, werden wir letztendlich im März sehen. Unser Hauptziel ist die Klasse zu halten, aber es gibt nach oben keine Grenzen“, wagte Geschäftsführer Christian Donbeck den Blick in die Zukunft. Auch Trainer Rick Boehm kann den Start kaum erwarten: „Eine gewisse Anspannung ist vorhanden, aber Nervosität kann auch positiv sein. Das ist bei mir sicherlich gegeben und ich denke auch bei der Mannschaft. Die freuen sich auf den Start. Das Grundgefühl ist positiv.“
Dresdner Eislöwen (DEL2)
Eislöwen starten in Kassel in die Saison / Bannerzeremonie für Petr Sikora
Die Dresdner Eislöwen starten mit dem Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies am Freitag, 15. September um 19.30 Uhr in die neue DEL2-Spielzeit. Das erste Heimspiel findet am Sonntag, 17. September um 17 Uhr gegen den ESV Kaufbeuren statt. Vor der Partie am Sonntag würdigen die Dresdner Eislöwen den verdienstvollen Spieler und Topscorer Petr Sikora, der in 297 Partien insgesamt 135 Mal erfolgreich war und 401 Punkte erzielte, mit einer Bannerzeremonie (Start: ca. 16.40 Uhr). Desweiteren gastiert die Aktion "Dresden rettet Leben" in der EnergieVerbund Arena.
Cheftrainer Franz Steer muss voraussichtlich auf den Einsatz von Dominik Grafenthin (Virusinfektion) verzichten. Goalie Sebastian Stefaniszin hat sich am Donnerstag am Knie verletzt. Vor einer genauen Diagnose muss er sich allerdings noch weiteren Untersuchungen unterziehen.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer…
…zur Vorbereitung: „Es ist mir als Trainer jedes Jahr so gegangen, dass ich kurz vor dem Saisonstart nicht einschätzen konnte, wo wir stehen. Ich denke, das geht anderen Teams genauso. Wir sind in den letzten Wochen zum Glück von Verletzungen verschont geblieben. Beide Torhüter haben sich gut entwickelt. Insgesamt spielen wir als Mannschaft aus meiner Sicht aber noch nicht kompakt genug. Der positive Aspekt daran, dass es uns noch nicht gelungen ist alle Vorstellungen aufs Eis zu bringen, ist der Fakt, dass somit auch die Gegner nicht wissen, wie wir spielen wollen.“
…zum Gegner Kassel: „Wir planen, mit sechs Verteidigern zu agieren und Gustav Veisert im Zweifel in der Offensive einzusetzen, damit wir mit vier Reihen spielen können. Kassel ist ein gut besetztes Team, das in der Verteidigung einige Änderungen vorgenommen hat und insgesamt mit einem sehr ausgeglichenen Kader arbeitet. Kassel ist für mich ein Kandidat für die Meisterschaft.“
…zum Gegner Kaufbeuren: „Kaufbeuren hat den Großteil der Mannschaft behalten und mit Stefan Vajs den besten Torhüter der Liga auf dem Eis. Das Team spielt aggressiv nach vorn und agiert insgesamt sehr kompakt.“
Thomas Pielmeier: „Endlich geht es wieder los. Unsere Vorbereitung war durchwachsen, aber wir haben auch viele taktische Anpassungen vorgenommen und mussten uns zunächst aufeinander abstimmen. Wir sind auf einem guten Weg und können kaum erwarten, dass es wieder losgeht!“
Das Spiel bei den Kassel Huskies beginnt am Freitag, 15. September um 19.30 Uhr. Am Sonntag, 17. September empfangen die Dresdner Eislöwen den ESV Kaufbeuren um 17 Uhr. Kassen und Arenatüren öffnen 15.30 Uhr. Beide Partien werden live auf SpradeTV übertragen.
Wölfe Freiburg (DEL2)
Heimspiel gegen Bayreuth am Freitag - alle Infos
Der Vorhang fällt am Freitag um 19,30 Uhr: Dann beginnt für den EHC Freiburg die DEL2-Saison 2017/18 mit dem Heimspiel gegen Bayreuth. Allen Zuschauern sei jedoch geraten, möglichst früh am Stadion zu sein - die Spannung ist riesig.
Die Konstellation:
Freiburg gegen Bayreuth, das ist das Kräftemessen der Aufsteiger der beiden zurückliegenden Jahre und der Überraschungsteams der Saison 2016/17: Beide Underdogs entkamen als Siebt- und Achtplatzierter der Hauptrunde nicht nur den Playdowns, sondern qualifizierten sich in den Pre-Playoffs sogar fürs Viertelfinale.
Der Gegner:
Tiger und Wölfe sind sich gar nicht unähnlich, was die Spielanlage anbelangt: Wie der EHC Freiburg verfügt auch Bayreuth über eine läuferisch beeindruckende, kompakt agierende Equipe, die vom Teamgeist getragen wird. Und noch eine Parallele: Bei beiden Mannschaften gab es im Sommer zwar diverse Wechsel; ihr Kern blieb aber jeweils zusammen. So geht Bayreuth zum Beispiel immer noch mit den Stürmern Kolozvary, Bartosch und Geigenmüller ("KGB-Linie") aufs Eis, im Tor steht weiterhin der Ausnahmekönner Tomas Vosvrada.
Was gilt es zu beachten?
Saisonstart, das ist sowieso immer pure Spannung, Neugier und Euphorie. Die Blicke sind dabei auf die Neuen gerichtet, etwa auf Freiburgs Import-Stürmer Roman Tomanek (Tschechien) und Ben Walker (USA), aber natürlich auch auf Torhüter Miroslav Hanuljak und Ausleih-Rückkehrer Niko Linsenmaier. Bei Bayreuth stehen die neuen Ausländer Michal Barta (Tschechien) und Ziga Pesut (Slowenien) im Fokus, aber auch der beste Liga-Neuling der zurückliegenden Saison, Valentin Busch.
Wie ist die Personalsituation?
EHC-Trainer Leos Sulak ist weitgehend frei von Verletzuungssorgen, auch mit em Einsatz von Niko Linsenmaier ist zu rechnen. Vom Kooperationspartner Schwenningen kommen voraussichtlich Lennart Palausch und Torhüter Marco Wölfl.
Rahmenprogramm:
Vor dem Spiel gibt es eine Scheckübergabe: Die EHC-Traditionsmannschaft Old Boys unterstützt ihre Nach-Nach-Nachfolger, den heutigen Nachwuchs, mit Einnahmen aus ihrem Turnier im Frühjahr. Ansonsten gilt an diesem herbstlichen Freitagabend: Eishockey pur.
Wo gibt es Karten?
Der Ticketverkauf läuft online auf https://tickets.ehcf.de. Zudem hat die Geschäftsstelle am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Am Spieltag selbst gibt es Karten bereits drei Stunden vor dem Eröffnungsbully.
Das Sonntagsspiel:
Am Sonntag um 17 Uhr treten die Wölfe bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser an. Die Reise nach Sachsen beginnt für Kapitän Philip Rießle & Co. bereits am Samstag, die Nacht verbringt die EHC-Mannschaft in Dresden.
Wo gibt's aktuelle Infos?
Wer nicht ins Stadion kommen kann, verfolgt das Heimspiel am Freitag – genau wie die Partie in der Lausitz am Sonntag – am besten auf www.sprade.tv. Die Liveübertragung des Auswärtsspiels in geselliger Atmosphäre ermöglicht zudem die neue EHC-Stadiongaststätte Wolfsbau, in der die SpradeTV-Übertragung zu sehen ist. Live-Informationen bietet außerdem https://twitter.com/ehc_freiburg.
Heimspiel gegen Ravensburg auf 3. Oktober vorverlegt
im engen Austausch und gutem Zusammenspiel mit den Ravensburg Towerstars und der Ligenleitung der DEL2 ist es dem EHC Freiburg gelungen, das Heimspiel gegen das Team aus Oberschwaben auf einen günstigen Termin zu verlegen.
Die Partie in der Franz-Siegel-Halle findet nun statt am Dienstag, 3. Oktober, 18.30 Uhr.
Ursprünglich war das badisch-schwäbische Derby terminiert auf Dienstag, 13. Februar. Der Tag nach dem Rosenmontag ist im Fasnet-begeisterten Südbaden jedoch kein gutes Datum für ein Eishockeyspiel – da ist der Feiertagstermin am 3. Oktober bedeutend attraktiver. Das gilt natürlich auch für die Anhänger der Towerstars, die gewiss lieber am Tag der deutschen Einheit nach Freiburg reisen als an einem Dienstag im Februar.
Ein besonderer Reiz liegt zudem darin, dass es zwei Tage vorher – also am 1. Oktober – zu einer Art "Hinspiel" in Oberschwaben kommt, wenn die Towerstars den EHC empfangen.
Das andere Freiburger Heimspiel gegen Ravensburg findet wie geplant am Sonntag, 19. November, statt.
SC Riessersee (DEL2)
Heimspielpremiere und Legendenehrung / Zum Auftakt daheim gegen Ravensburg – Sonntag auswärts in Bayreuth
Knapp sechs Wochen Vorbereitung sind genug. Am morgigen Freitag startet die DEL2 Saison mit dem ersten Punktspiel des SC Riessersee daheim gegen die Ravensburg Towerstars um 20 Uhr - natürlich auch live auf www.sprade.tv. Bevor das Schiedsrichtergespann die Begegnung freigibt, werden die von den Lesern des GAP-Tagblattes und Anhängern der Weiß-Blauen gewählten SC Riessersee Legenden Franz Reindl und Ignaz Berndaner für ihre Verdienste für den Club geehrt.
Der SC Riessersee tritt zum Auftakt gegen das Team aus der Puzzlestadt selbstbewusst an, dazu der sportliche Leiter Tim Regan "wir brennen auf das erste Spiel gegen einen starken Gegner und wir freuen uns auf eine großartige Kulisse zur Legendenehrung. Mit unseren Fans im Rücken wollen wir natürlich unseren ersten Heimsieg einfahren".
"Wir sind bereit für das erste Punktspiel. Die Jungs freuen sich schon vor unseren tollen Fans zu spielen und wir wollen sofort Vollgas geben. Die Vorbereitung ist gut gelaufen, aber die ersten Punktspiele sind immer etwas besonderes. Ob wir aus München Verstärkung bekommen, können wir aktuell nicht sagen, da unser Kooperationspartner heute Abend noch in der DEL spielt" so Trainer Toni Söderholm.
Tickets für das Auftaktheimspiel gibt es über den OnlineTicketPartner des SC Riessersee -München Ticket- oder am Spieltag zwischen 11 und 15 Uhr (Vorverkauf), bzw. ab 18 Uhr an der Stadionkasse des Olympia-Eissport-Zentrums.
Am Sonntag ist dann der SC Riessersee bei den Bayreuth Tigers um 18:30h zu Gast, die Begegnung wird live im Stadioncafe übertragen.
Lindau Islanders (OLS)
EV Lindau Islanders müssen Saisoneröffnung verschieben
Die EV Lindau Islanders müssen auf ihr erstes Heimspiel etwas länger warten als geplant. Wegen technischer Probleme bei der Eisbereitung in der Eissportarena Lindau entfällt das Heimspiel am Sonntag gegen die Memmingen Indians.
„Die neue, umweltfreundliche Soleanlage konnte wegen einer Verschmutzung noch nicht die erforderliche Leistung erbringen“, sagt der technische Leiter des EVL, Michael Messmer. „Die Anlage muss deshalb noch einmal gespült werden, weshalb sich die Eisbereitung bis Montag verzögert.“ Deshalb müsse das Heimspiel gegen Memmingen verschoben werden.
Schnell und unbürokratisch einigten sich die beiden Vereine auf den Tausch des Heimrechts beider Vorbereitungsspiele. So treten die Islanders nun am Sonntag (18:45) in Memmingen und empfangen die Indians nun am Freitag, den 22. September um 19 Uhr 30 am Bodensee. „Für dieses Entgegenkommen bedanken wir uns herzlich bei den Indians“, sagt der erste Vorsitzende des EVL, Bernd Wucher.
Damit bestreiten die Lindauer beide Vorbereitungsspiele an diesem Wochenende auswärts, denn am Freitag (20 Uhr) testen die Lindauer in Sonthofen. Dem Allgäudoppel folgt dann ein Heimspiel- Wochenende mit den Tests gegen Memmingen am Freitag und Eisbären Heilbronn am Sonntag.
TEV Miesbach (OLS)
Der TEV probt beim TSV Peißenberg
Am morgigen Freitag bestreitet der TEV das nächste Vorbereitungsspiel um 19.30 Uhr beim Bayernligisten. Die Eishackler haben ihren Kader nur an 2 Positionen verändert: der Kanadier Brandon Morley ersetzt Publikumsliebling Tyler Wiseman und mit Florian Höfler kommt ein junger Stürmer aus Schongau. Verteidiger Sepp Saltmayr hängt seine Schlittschuhe an den Nagel und übernimmt das Traineramt von Randy Neal. Das eingespielte Team ist sicherlich wieder ein Kandidat für einen der vorderen Plätze der kommenden Bayernliga-Saison und ließ mit einem 5:3 Sieg im ersten Vorbereitungsspiel gegen den Oberligisten EHC Waldkraiburg aufhorchen. Die 450 Zuschauer zeugen davon, dass auch das Umfeld mit Vorfreude der neuen Saison entgegenblickt.
Beim TEV wurde unter der Woche viel am Spielsystem gearbeitet. „Wir müssen die Räume eng machen, denn was passiert wenn ein Oberliga-Club zu viel Raum hat, wurde gegen Deggendorf sichtbar“, berichtet Trainer Markus Wieland. Zudem wurde der Kader um die 3 Probespieler Silvester Senger, Max Kimmel und Michael Hölzl reduziert. „ Alle 3 gute Jungs, die engagiert mitgezogen haben, aber ich möchte die Zeit vor Saisonstart mit den Jungs zu arbeiten, mit denen wir auch in die Saison gehen, deshalb die frühe Entscheidung“, erklärt Wieland. Vom Kooperationspartner Tölz wurde angekündigt, dass Michael Kristic per Förderlizenz am Wochenende zur Verfügung steht, jedoch liegt die Spielgenehmigung noch nicht vor, sodass der Einsatz fraglich ist.
Selber Wölfe (OLS)
Saale Bulls im Vorwerk
Am Wochenende ist einiges geboten. Am Freitag sind die Saale Bulls aus Halle in der NETZSCH-Arena zu Gast, am Samstag gibt’s die offizielle Mannschaftsvorstellung und am Sonntag geht’s zum Rückspiel nach Halle.
Auch wenn es „nur“ die Vorbereitung ist – unsere Wölfe sind heiß auf die neue Saison. Der erste Auftritt gegen die Lausitzer Füchse war erst der Anfang. Trotz des deutlichen Ergebnisses hat unser Coach, Henry Thom, viel Gutes gesehen:
„Wir standen das erste Mal gemeinsam für ein Spiel auf dem Eis und das gegen einen eingespielten Gegner aus der DELII. Ich habe viele gute Dinge gesehen und daran werden wir an diesem Wochenende anknüpfen.“
Dennoch fordert das Trainerteam eine Steigerung gegen die Saale Bulls.
„Wir haben unsere Defensive fast komplett umgebaut. Am Sonntag waren die Beine noch etwas schwer. Aber jetzt liegt der Fokus nicht mehr auf der Fitness. Jetzt geht es um die Taktik und die Disziplin. Halle ist an einem ähnlichen Zeitpunkt wie wir und spielt ebenfalls Oberliga. Daher sollte schon eine spürbare Steigerung her.“
Das bedeutet aber auch, dass es die ein oder andere Umstellung geben kann.
„Wir müssen uns jetzt finden. Vor allem in der Verteidigung. Wir werden hier und da verschiedene Verteidigerpaare aufs Eis schicken, um im Spiel zu sehen, wie es am besten passt. Aber auch im Sturm kann es Änderungen geben. Dazu ist die Vorbereitung ja da.“
In Sachen Torhüter wird es am Wochenende auch eine kleine Änderung geben. #29Deske als auch #21Kümpel werden je eine komplettes Match über 60 Minuten, oder mehr, absolvieren.
Für das Heimspiel am Freitag gegen die Saale Bulls Halle gilt – als auch für alle noch kommenden Vorbereitungsheimspiele – unsere große „Bring-a-friend“-Aktion. Alle WölfeSaisonkarten-Inhaber haben ihre Freitickets bereits bei Abholung der Dauerkarte erhalten. Für alle, die noch Einzeltickets im Netz oder an der Abendkasse kaufen, gilt dasselbe: sie kaufen eine Karte und erhalten eine Freikarte kostenfrei dazu.
Die offizielle Mannschaftsvorstellung gibt’s dann am Samstag. Dazu werden wir mit unseren Mitgliedern, Fans und Sponsoren ab 11:00 Uhr einen gemeinsamen und gepflegten Frühschoppen abhalten. Das heißt, die Wölfe sind mit Weißwurst und Breze hautnah am eigenen Tisch. Dazu stellen wir natürlich unser neues Rudel vor und haben ab 12:00 Uhr eine ganz besondere Überraschung für alle. Das offizielle VEReinsheft von StickerStars ist für uns alle ein absolutes Highlight. Alle Wölfe aus allen Abteilungen gibt’s dann zum sammeln, kleben und tauschen – und natürlich auch für die Autogrammjäger, die sich direkt am Tisch ihr Autogramm abholen möchten. Eine einmalige Mannschaftsvorstellung, dank unserem Partner EDEKA Egert. Näher dran geht nur in der Kabine. Wir freuen uns auf Euch und laden alle herzlich ein, mit uns in die neue Oberligaspielzeit 2017/18 zu starten!
Sonthofen Bulls (OLS)
Erstes Vorbereitungs-Heimspiel: ERC Sonthofen empfängt EV Lindau - Premiere für die neue BullsCard in der Eissporthalle
Am heutigen Freitag (20 Uhr) gibt es gleich zwei Premieren um den ERC Sonthofen. Einerseits empfängt der Eishockey-Oberligist den Ligakonkurrenten EV Lindau zum ersten Vorbereitungsspiel auf heimischem Eis. Andererseits feiert das neue Bezahlsystem um die „BullsCard“ Premiere.
Drei Vorbereitungsspiele haben die Bulls bereits bestritten. Gegen die DEL2-Clubs Heilbronn und Bietigheim, die gleichzeitig Kooperationspartner sind, musste der ERC zwar Niederlagen einstecken. Im Laufe der Tage waren aber deutliche Steigerungen rund um die Mannschaft von Trainer Heiko Vogler zu erkennen. Hinzu kommt: Beide Zweitligaclubs waren schon seit Wochen auf dem Eis und dementsprechend besser eingespielt als die Oberallgäuer. Ein tolles Testspiel erlebten die Fans beim EC Peiting. Gleich mit 2:0 konnten sich die Bulls durchsetzen.
Jetzt kommt Wundertüte Lindau in die Eissporthalle nach Sonthofen. Die Islanders haben sich verstärkt und erst vor wenigen Tagen weitere Verpflichtungen bekanntgegeben. In Landsberg siegte die Bodenseetruppe mit 5:3. Gegen ihren Kooperationspartner aus der DEL2, die Ravensburg Towerstars, verloren sie nach guter Leistung nur knapp mit 2:4. Für den ERC ist das Spiel am heutigen Abend ein weiterer Gradmesser. Gerade vor den eigenen Zuschauern wollen die Bulls von Anfang an einen guten Eindruck machen, um die immer noch spürbare Euphorie und das Feuer der abgelaufenen Saison weiter am Leben zu erhalten.
Im Stadion hat sich derweil vor allem eines geändert: Bezahlt werden kann ausschließlich mit der so genannten „BullsCard“. Diese kann an vier Stellen (Ticket-Kasse, Fanshop, Schnapskasse und in der Stadiongaststätte Overtime) in der Eissporthalle erworben und aufgeladen werden. Die Karte selbst ist kostenfrei, lediglich ein Pfand von fünf Euro wird berechnet. Mit der „BullsCard“ kann anschließend überall im Stadion bezahlt werden. Am Ende des Spiels kann die Karte mit Restguthaben behalten werden und bspw. beim Rückspiel in zwei Wochen zum Ligastart wieder genutzt oder zurückgegeben werden. Das Restguthaben und auch das Kartenpfand wird dann wieder ausbezahlt.
Ab sofort können auch Trikots erworben werden: Einfach Größe (L, XL), Nr. + Spielername / Euer Name (nur mit freier Nummer), Farbe (schwarz = Heimtrikot, gelb = Auswärtstrikot) und vollständigen Namen und Adresse per E-Mail an franka @erc-sonthofen.de schicken. ACHTUNG: Bis Sonntag (17.9.) gilt der Frühbucherpreis von 59,90 Euro, anschließend kostet das Trikot 65 Euro.
Am Sonntagabend gibt es in der Eissporthalle in Sonthofen gleich das nächste Testspiel. Dann sind die Piraten vom ESV Buchloe zu Gast. Spielbeginn ist wie gewohnt um 18 Uhr.
Herner EV (OLN)
Vorbereitung: Am Wochenende zweimal gegen den Oberliga Meister!
Gleich zweimal trifft an diesem Wochenende mit dem Herner EV der Meister der Oberliga Nord auf den Deutschen Meister der Oberliga, die Tilburg Trappers. Dabei geht es allerdings nicht um Punkte oder Playoff-Siege, denn man befindet sich noch in der Vorbereitungszeit. Dennoch ist es natürlich ein Härtetest und eine erste richtige Standortbestimmung zwei Wochen vor dem Meisterschaftsbeginn. Das Hinspiel findet am Freitag ab 20 Uhr bei den Trappers in der niederländischen Provinz Nordbrabant statt, das Rückspiel gibt es dann am Sonntag, wiederum zur vorgezogenen Zeit um 16 Uhr am Herner Gysenberg.
Die Tilburg Trappers konnten am Ende der letzten Saison erneut die Finalserie der Oberliga Playoffs gewinnen und damit ihren Meistertitel verteidigen. Ein Aufstieg in die DEL2 war aber wie ein Jahr zuvor wiederum nicht möglich. Trotzdem gehört das Team von Trainer Bo Subr auch in seiner dritten Saison im deutschen Eishockey zu den erklärten Ligafavoriten. Das zeigen auch die bisherigen Vorbereitungsspiele der Trappers. Gegen die Essener Moskitos gab es zwei Siege (4:2 zuhause, 4:3 nach Penaltyschießen auswärts), gegen den Zweitligisten Bad Nauheim zwei knappe Niederlagen (2:5, 1:2). Mit Parker Bowles und Brock Montgomery wurden zwei neue kanadische Kontingentspieler verpflichtet, zudem wechselte Nardo Nagtzaam vom Essener Westbahnhof an den Tilburger Stappegoorweg. Dagegen sind mit Diederick Hagemeijer und Levi Houkes zwei Spieler aus beruflichen Gründen nicht mehr im Kader.
„Wir sind jetzt in unserer dritten Trainingswoche. Alle Spieler haben bisher gut mitgezogen, die Mannschaft entwickelt sich gut. Aber ich werde weiterhin einiges Ausprobieren, z.B. in der Zusammensetzung der Reihen. Nach dem Spiel gegen die DNL-Mannschaft aus Krefeld und den beiden Partien gegen den Regionalligisten aus Herford erwartet uns am Wochenende natürlich mit Tilburg ein ganz anderes Kaliber. Da wird die Mannschaft vor allem beim Körperspiel ganz anders gefordert sein“ meint HEV Chefcoach Frank Petrozza. Er wird an diesem Wochenende wieder auf Torhüter Michel Weidekamp zurückgreifen können, der zuletzt sein DEL-Debüt bei den Krefelder Pinguinen feiern konnte. Auch DEL-Förderlizenzspieler Philipp Kuhnekath ist ebenso im Herner Kader wie auch weiterhin die Try-Out Spieler Philipp Hoth, Julius Bauermeister und Vladimir Vaskowskiy. Nach seinen Rückenproblemen hat Christian Nieberle zwar das Training wieder aufgenommen, er wird aber von Frank Petrozza noch geschont werden.
Buchloe Pirates (BYL)
Piraten starten in die Testspielphase - ESV Buchloe bestreitet am Wochenende auswärts die ersten beiden Vorbereitungsspiele
Gut sechseinhalb Monate ist es her, dass die Piraten des ESV Buchloe das letzte Mal auf dem Eis gestanden sind. Doch nun hat das lange Warten für Spieler und Fans endlich ein Ende. Denn mit den ersten beiden Vorbereitungsspielen am Freitag ab 20 Uhr beim Nachbarn in Bad Wörishofen und zwei Tage später ab 18 Uhr beim Oberligisten in Sonthofen ist die Sommerpause für die Cracks des Eishockey-Bayernligisten aus der Gennachstadt endgültig beendet.
Fleißig ist man bei den Piraten aber schon seit geraumer Zeit. Den gesamten Sommer schwitzte die Mannschaft von Trainer Topias Dollhofer bereits beim Trockentraining, um die nötigen konditionellen Grundlagen für den kommenden Winter zu legen. Und vergangenes Wochenende war das Team dann - wie schon im letzten Jahr – im Trainingslager im tschechischen Klatovy. Auf und neben dem Eis wurde so akribisch und hart daran gearbeitet, dass aus den 23 Spielern – darunter auch die fünf Neuzugänge, Dustin Vycichlo, Simon Beslic, Maximilian Raß, Maximilian Gerbold und Martin Zahora - eine eingeschworene Einheit entsteht.
An diesem Wochenende stehen nun die ersten beiden Härtetests auf fremdem Eis an. Am Freitag sind die Buchloer zunächst beim Landesliganachbarn in Bad Wörishofen zu Gast. Die Kurstädter spielten in der letzten Saison eine solide Spielzeit. Die Hauptrunde beendete man auf Rang vier und qualifizierte sich somit souverän für die Zwischenrunde. Dort verpasste man dann knapp die Aufstiegsplayoffs, als man dem späteren Aufsteiger Füssen und dem EHC Königsbrunn den Vortritt lassen musste. Im Kader der Wölfe stehen im Übrigen auch heuer wieder einige Akteure mit Buchloer Vergangenheit. Andreas Widmann, Florian Kaiser, Andreas Walther und Mario Kozlovsky sind nur einige Namen, die auch schon für den ESV in der Bayernliga aktiv waren. Mit Neuzugang Dustin Vycichlo steht aber auch bei den Freibeutern ein Angreifer auf dem Feld, der im vergangenen Jahr noch bei den Wörishofern gespielt hat.
Nach dem Auftakt am Freitag wartet auf die Pirates am Sonntag beim Oberligisten ERC Sonthofen dann gleich ein richtig harter Brocken. Die Oberallgäuer spielten in der abgelaufenen Saison nämlich nach verhaltenem Start in der Hauptrunde eine schier bilderbuchhafte Playoffrunde. Diese brachte die Bulls bis ins Halbfinale, wo man erst am späteren Meister und Zweitligaaufsteiger Bad Tölz scheiterte. Dabei begann die dritte Oberligaspielzeit nach dem Aufstieg 2014 eigentlich denkbar schlecht. Lange standen die Schwarz-Gelben auf dem letzten Rang und erst im letzten Augenblick qualifizierte man sich für die Aufstiegsrunde. In den anschließenden Playoffs spielte sich das Team von Trainer Heiko Vogler dann in einen wahren Rausch und schaltete mit dem EV Regensburg und dem EV Duisburg gleich zwei hochgehandelte Favoriten aus. Diesen Coup aus der letzten Saison auch heuer zu wiederholen wird sicher nicht einfach, doch vom Papier her haben die Sonthofer auch dieses Mal wieder eine durchaus schlagkräftige Truppe mit einigen namhaften Spielern beisammen. Mit dabei ist mit Neuzugang Christian Wittmann auch ein ehemaliger Pirat, der gemeinsam mit seinem Bruder Robert aus Braunlage ins Allgäu wechselte.
INFO: Am Samstag startet von 10.15-11.15 Uhr wieder die Eislaufschule in der Buchloer Sparkassenarena.
Peißenberg Eishackler (BYL)
Tolle Spiele am Wochenende – Freitag kommt Miesbach und Sonntag der EV Füssen
Das Wochenende beginnt mit einem Klassiker. Der Oberliga-Aufsteiger Miesbach kommt nach Peißenberg. Die Miesbacher treten in der Saison 2017/18 in der Oberliga-Süd an. Der Kader des TEV ist im Großen und Ganzen gleich zum letztjährigen Bayernliga-Kader geblieben. Neu im Team sind die beiden US-Boys James Hall und Christopher Stemke von der Stony Brook Univ. aus der amerikanischen Universitätsliga ACHA. Im Gegensatz zur NCAA spielen hier „nur“ amerikanische Teams und nicht wie in der NCAA, auch kanadische Teams. Aber auch im Tor wurde Verstärkung geholt. Mit Anian Geratsdorfer vom EC Bad Tölz, der ja mal schon für Miesbach in der Bayernliga im Tor stand, sicherten sie sich einen starken Golie der in der letzten Saison Oberliga Luft schnuppern durfte. Weiter konnten sie Verteidiger Maximilian Deichstetter vom Oberligisten ESC Preussen Berlin rekrutieren. Deichstetter bring viel Oberliga-Erfahrung mit und wird sicher deren Abwehr verstärken. Alles in allem sind die Miesbacher ein kompaktes und qualitativ hochwertiges Team gegen das die Peißenberger all ihre Konzentration, Kraft und Willen aufs Eis bringen müssen.
Am Sonntag gibt es einen weiteren Leckerbissen. Der EV Füssen spielt in Peißenberg. Die Allgäuer sind nach ihrer Insolvenz in der Oberliga gleich mal wieder durchmarschiert bis in die Bayernliga. Mit ihrem starken Nachwuchs der der DNL spielt und erfahrenen Spielern sind sie sicher unter den besten Teams in der kommenden Bayernliga Saison anzusiedeln. Namen wie Eric Nadeau, Ron Newhook oder der Verteidiger Veith Holzmann, der als Neuzugang zu Buche schlägt, bringen eine Menge höherklassige Erfahrung in die junge Füssener Mannschaft (Durchschnittsalter 23 Jahre) mit. Gerade auch die jungen Spieler im Team die noch in der DNL spielen oder aus der DNL kommen sind hochmotiviert und beißen auf dem Eis richtig zu. Die beiden Kontingentspieler Fabian Patzer (ITA) und Lukas Hruska (CZE) kommen ebenfalls aus der Füssener DNL U19 Mannschaft.
Für die Peißenberger wird es in diesen beiden Testspielen darum gehen das was im Training unter der Woche geübt wurde auch im Spiel umzusetzen und auszuprobieren. Das erste Spiel gegen Oberligist Waldkraiburg war auf jeden Fall sehr positiv und man wird sehen ob die Männer von Sepp Staltmayr an die Leistungen vom letzten Sonntag anknüpfen können. Es bleibt also nur zu hoffen, dass wieder viele Fans aus Peißenberg und natürlich auch aus Miesbach und Füssen zu den Spielen kommen und für gute Stimmung in der Peißenberger Eishalle sorgen.
Am Freitag beginnt das Spiel gegen Miesbach um 19.30 und am Sonntag gegen Füssen geht es um 17 Uhr los.
Pfaffenhofen Ice Hogs (BYL)
IceHogs zum Saisonauftakt gegen Oberligist EV Regensburg - Am Sonntag weiterer Test gegen Trostberg
Gleich zum Saisonauftakt bekommt es der EC Pfaffenhofen mit einem richtig harten Brocken zu tun. Am Freitag (20 Uhr) ist in der heimischen Stadtwerke-Arena der EV Regensburg zu Gast, der zu den Topteams der Oberliga Süd zählt. Der EVR hat unter seinem neuen Trainer Peppi Heiß, den Fans in der Region ja noch als letztjähriger Torwarttrainer des ERC Ingolstadt bekannt, bereits fünf Vorbereitungsspiele absolviert und dies ausschließlich gegen DEL 2-Mannschaften. In diesen Vergleichen haben die Regensburger eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie stark sie diese Saison einzuschätzen sind. Lediglich eine Niederlage (3:5 gegen Bayreuth) nach 60 Minuten mussten sie hinnehmen, dem gegenüber stehen ein Erfolg nach regulärer Spielzeit, ebenfalls gegen Bayreuth, zwei Siege gegen Crimmitschau und eine Niederlage gegen Ravensburg, jeweils im Penaltyschießen. Jetzt treffen die Eisbären erstmals auf einen unterklassigen Gegner und gelten in diesem Vergleich natürlich als haushoher Favorit. Zumal die IceHogs erst seit letztem Wochenende auf dem Eis stehen und seitdem acht harte Trainingseinheiten in den Knochen haben. Regensburg wird die Partie sicherlich dazu nutzen, vor dem Punktspielauftakt noch einiges auszuprobieren, dennoch wäre alles andere als ein deutlicher Erfolg des Oberligisten eine große Überraschung. Ein Wiedersehen gibt es mit David Felsöci, der vor der Saison von den IceHogs nach Regensburg gewechselt. Im Gegenzug kamen dafür mit Stefan Huber und Steven Maier zwei EVR-Spieler an die Ilm. Im Rahmen dieser Partie wird auch der letztjährige ECP-Kapitän Patrick Landstorfer verabschiedet, der seine Karriere beendet hat und vor seiner Zeit in Pfaffenhofen auch viele Jahre das Trikot des EVR trug. Zu einem Vergleich Bayernliga gegen Landesliga kommt es dann am Sonntag (17.30 Uhr), wenn der TSV Trostberg zu einem weiteren Test an der Ilm gastiert. Ähnlich wie bei den IceHogs mit Gregor Tomasik und Dimi Kurnosow setzt man auch in Trostberg auf ein Trainerduo, den in Bayernligakreisen bestens bekannten Piskunov-Brüdern Sergej und Alexej. Im Gegensatz zum Regensburg-Spiel gelten die IceHogs in dieser Partie als Favorit, auch wenn Trostberg nicht unterschätzt werden darf, haben sie sich doch mit den beiden jungen Tschechen Peter Binias und Radim Reznicek verstärkt und verfügen mit Wayne Grapentine und Nico Roßmanith über zwei weitere brandgefährliche Angreifer.
Haßfurt Hawks (BLL)
Doppelter Vergleich mit den „Luchsen“ am zweiten Testspielwochenende
Nachdem es in der letzten Saison keine Partien zwischen beiden Mannschaften gab, treffen die Haßfurter „Hawks“ am Wochenende gleich zwei Mal auf die „Luchse“ des EC Lauterbach. Am Freitagabend steht um 19.30 Uhr im Stadion am Großen Anger das Hinspiel auf dem Vorbereitungsprogramm, zwei Tage später treffen sich die Kontrahenten dann in Lauterbach (18 Uhr).
Mit 3:2 und 6:5 behielten bei den letzten beiden Spielen vor zwei Jahren die in der Regionalliga West beheimateten Hessen jeweils knapp die Oberhand. Das soll nach den Vorstellungen von Martin Reichert diesmal anders sein. „Ich rechne mir durchaus etwas aus“, hofft der ESC-Trainer, dass die „Hawks“ eine ähnliche Vorstellung abliefern, wie zuletzt gegen den EC Eppelheim. „Zumindest so, wie im ersten Drittel, als wir uns noch an den Spielplan gehalten haben. Wenn wir gegen Lauterbach 60 Minuten konzentriert arbeiten, bin ich durchaus optimistisch. Allerdings“, fügt er hinzu, „planen wir auch wieder, alle zur Verfügung stehenden Spieler einzusetzen und werden andererseits noch nicht komplett mit antreten können.“ So stehen neben Ingo Krapf auch Lukas-Andreas Thebus sowie vermutlich auch Martin Köhler nicht zur Verfügung. Dagegen sind die zuletzt beruflich verhinderten Georg Lang und Ilja Kinereisch erstmals beziehungsweise wieder im Kader.
Insgesamt standen sich beide Mannschaften in den letzten Jahren des Öfteren gegenüber. Meist behielten die „Luchse“ dabei die Oberhand. Die höchste Niederlage gab es in der Saisonvorbereitung 2013/2014, als die „Hawks“ vor heimischen Fans eine hohe 3:10-Niederlage kassierten. Zwei Tage zuvor waren sie im Hinspiel in der „Eissport-Arena“ im Freizeitzentrum Lauterbach noch mit 7:6 erfolgreich. Am letzten Sonntag bestritten die Gäste ihren ersten Test beim ESC-Lokalrivalen ERV Schweinfurt. Die „Mighty Dogs“ gingen als 6:5-Sieger vom Eis.
Schweinfurt Mighty Dogs (BLL)
Mighty Dogs starten mit Sieg in die Vorbereitung - Mighty Dogs gewinnen ihr erstes Vorbereitungsspiel gegen die Luchse Lauterbach mit 6:5
Bevor die Partie losging, gab es aber zunächst eine Schweigeminute für die im Sommer verstorbenen Fans und Vereinsmitglieder. Anfangs kamen die Gäste aus Lauterbach besser aus der Kabine, in der 2. und 3. Spielminute musste Benjamin Dirksen zwei Abschlüsse von Timo Jüngst und Jan Hammerbauer mit den Schonern klären. Doch dann fanden auch die Mighty Dogs besser ins Spiel hinein und gingen in der 13. Minute durch Mathias Kohl in Führung. In Überzahl legte Mathias Kohl auf Zuspiel von Stephan Trolda noch das 2:0 in der 18. Minute nach. Mit dieser Führung gingen die Mighty Dogs auch in die Kabine.
Das 2. Drittel begannen die Schweinfurter nach einem unkorrekten Körperangriff von Michael Stach in Unterzahl. Nachdem diese unbeschadet überstanden war, netzte Marcel Grüner zum 3:0 ein. Aber in den folgenden Minuten gaben die Schweinfurter fast das Spiel aus der Hand. In der 23. Minute verkürzte Ruben-Peter Weitzer durch die Hosenträger von Benjamin Dirksen auf 3:1. Gerade einmal zwei Minuten später zog Lukas Vit in Überzahl von der blauen Linie ab und sein Schlagschuss wurde zum 3:2 Anschlusstreffer ins Tor abgefälscht. In der 30. Spielminute luchste Stephen Heckenberger den Lauterbachern den Puck ab, doch sein Abschluss ging am Tor vorbei. Im Gegenzug glich Jan Hammerbauer fast pünktlich zur Spielhälfte zum 3:3 aus und die Gäste wechselten den Goalie. Jedoch ließ die Antwort der Hausherren auf den Ausgleich nicht lange auf sich warten. Auf Zuspiel von Dion Campbell erzielte Marcel Grüner das 4:3. Vier Minuten später glichen die Gäste durch den Neuzugang Knut Apel erneut aus. Aber bevor es wieder in die Kabine ging, schoss Jonas Manger die Mighty Dogs erneut in Führung.
Zurück auf dem Eis kam es in der 45. Minute vor dem Schweinfurter Tor zu einer Rangelei. Drei Minuten später zog Stephan Trolda bei angezeigter Strafe ab, doch Lars Bernhofen im Tor der Gäste fischte die Scheibe noch von der Linie. In der darauffolgenden Überzahl konnten die Mighty Dogs dann allerdings ihre Führung auf 6:4 durch Dion Campbell erhöhen. Stephan Trolda spielte in der 51. Minute die Scheibe quer vorm Tor zu Jonas Manger, der aber seinen Doppelpack nicht vollenden konnte. Auf der Gegenseite bekam Benjamin Dirksen auch wieder etwas zu tun, zuerst versuchte es Marko Sakik aus kurzer Distanz bevor Jan Hammerbauer ebenfalls am Schweinfurter Torwart scheiterte. Fünf Sekunden vor Spielende fiel doch noch das 6:5 für die Luchse Lauterbach, aber das änderte nichts mehr an dem Sieg der Mighty Dogs im ersten Vorbereitungsspiel.
Am Freitag, den 22.09.2017 findet dann in Lauterbach das Rückspiel statt. Jedoch bis es soweit ist, haben die Mighty Dogs am nächsten Wochenende noch zwei Heimspiele. Zuerst ist am Freitag, den 15.09.2017, um 20 Uhr der EV Pegnitz im Icedome zu Gast, bevor die Mighty Dogs am Sonntag, den 17.09.2017, um 18 Uhr die Schwenninger Firewings erneut in Schweinfurt begrüßen können.
Bayernligist und Regionalligist zu Gast im Icedome
Gleich zwei Vorbereitungsspiele bestreiten die Mighty Dogs an diesem Wochenende Zuhause im Icedome. Zu Gast sind am Freitag die EV Pegnitz Ice Dogs und am Sonntag die Schwenninger Fire Wings.
Eigentlich hätte der EV Pegnitz gleich in Unterfranken bleiben können, denn am letzten Freitag gewannen sie ihr erstes Vorbereitungsspiel gegen unsere Nachbarn, die Haßfurt Hawks, mit 1:4. Doch einen erneuten Sieg der Oberfranken wollen die Schweinfurter an diesem Freitag, den 15.09.2017, um 20 Uhr verhindern. Allerdings dürfte das für die Schweinfurter eine anspruchsvollere Aufgabe als im ersten Vorbereitungsspiel werden, denn die Ice Dogs starteten deutlich überlegen und mit viel Druck in die Vorbereitung. Auch Trainer Stanislav Mikulenka, letztes Jahr noch bei der 1b des EHC 80 Nürnberg tätig, war durchaus mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, hat aber auch noch Verbesserungspotential vor allem im der Abstimmung und im Abschluss gesehen. Neben dem Trainer gab es aber noch weitere Neuverpflichtungen beim EV Pegnitz. Im Tor steht nun Julian Bädermann, der letztes Jahr zwar inaktiv war, zuvor aber in Bayreuth Oberliga gespielt hatte. Den letztjährigen Topscorer Kercs Jr. Aleksandrs unterstützen ab dieser Saison im Sturm Pierre Kracht (Crocodiles Hamburg, Oberliga), Daniel Krieger (ED Diez-Limburg Rockets, Regionalliga West) und Michael Kuhn (Blue Devils Weiden, Oberliga). Einige Lücken nach Abgängen in der Verteidigung sollen Daniel Sikorski (Höchstadt Alligators, Oberliga) und Daniel Sevo (Blue Devils Weiden, Oberliga) schließen, der im ersten Vorbereitungsspiel ein Tor erzielte und zwei Vorlage gab. Wir können uns also auf ein spannendes Spiel am Freitagabend freuen und hoffen doch, dass die über 70 Fans aus Pegnitz, die letztes Wochenende in Haßfurt waren, erneut den Weg nach Unterfranken finden und gemeinsam mit den Fans der Mighty Dogs für eine super Stimmung im Icedome sorgen!
Nachdem die Fire Wings in der letzten Saison das Ziel, die Play-Offs zu erreichen, nach der Hauptrunde der Regionalliga Südwest verfehlt haben, wollen sie in der kommenden Spielzeit erneut die Play-Offs angreifen. Ebenso unglücklich verlief die Wahl der letztjährigen Importspieler. Zuerst kehre Erik Erkers bereits vor dem ersten Saisonspiel nach Schweden zurück, bevor der Slowake David Rusin nur in 5 Spielen auflaufen durfte, da sich die Passangelegenheiten in die Länge zogen. Einzig der Finne Miro Hämynen erwies sich als starker Rückhalt im Tor der Fire Wings. Beim letztjährigen, torreichen Vorbereitungsspiel gewannen die Mighty Dogs mit 11:3. Diesen Sieg will die Mannschaft von Zdenek Vanc natürlich diesen Sonntag, den 17.09.2017, um 18 Uhr wiederholen.
Diez-Limburg Rockets (RLW)
Rockets testen international: Mehrfacher niederländischer Meister zu Gast
Vorbereitungszeit. Zeit, die neue Saison vorzubereiten. Mal was auszuprobieren. Und kleinere Wehwehchen und Blessuren sofort auszukurieren, um für den Saisonstart in der Liga nichts zu riskieren. Genau in dieser Phase steckt derzeit auch die EG Diez-Limburg, die am Wochenende “international” unterwegs ist. Am Freitag um 20.30 Uhr empfangen die Rockets die Nijmegen Devils in der Diezer Eissporthalle, am Sonntag ist man um 17.45 Uhr zum Rückspiel in Nijmegen zu Gast. Auch diese beiden Partien werden die Mannen von Trainer Arno Lörsch nicht in Bestbesetzung bestreiten.
Der eine hat einen schmerzhaften Bluterguss am Knie, den anderen zwickt es muskulär, wieder ein anderer ist leicht grippig. Etwas mehr als zwei Reihen hatte Lörsch unter der Woche nur im Training. Kein Beinbruch, aber auch nicht ideal. Die Vorfreude auf das anstehende Wochenende trübt das jedoch nicht. „Ist doch klasse, nicht nur gegen attraktive deutsche Gegner, sondern auch gegen Teams aus dem Ausland zu spielen“, sagt Lörsch. Zumal man mit Nijmegen nicht nur einen sportlich hochwertigen Gegner gefunden hat, sondern auch eine Mannschaft, die sich unheimlich auf das Gastspiel in Diez freut. Die Devils haben bereits angekündigt, wann sie am Freitag in Diez eintreffen und mit welchem Kader sie auflaufen. Auch die Absprachen für das „Essen danach” laufen bereits. Und die Rockets sind ihrerseits auch schon eingeladen, sich nach dem Spiel in Nijmegen und vor der Heimfahrt zurück nach Deutschland noch im Stadion zu stärken.
„Das macht alles unheimlich Lust auf dieses Spiel, das für uns die mit Abstand härteste Bewährungsprobe der Vorbereitung sein wird“, sagt der Rockets-Trainer. „Da spielen schon einige hochkarätige Namen und ich denke, die Mannschaft hat sicherlich mittleres Oberliga-Niveau.“ Die Devils, neunfacher niederländischer Meister und vierfacher Pokalsieger, hatten die Vorsaison in der BeNe-League (mit den besten Teams aus Belgien und den Niederlanden) auf Rang sieben abgeschlossen.
„Wir werden den Fokus auf die Defensivarbeit legen“, sagt Lörsch. „Ich rechne damit, dass wir stark unter Druck geraten werden. Es wird uns dabei helfen, für die Zukunft die richtigen Schlüsse zu ziehen. Neben der Defensivarbeit steht auch das Umschaltspiel im Fokus. Und natürlich die körperliche Härte. Teams aus Holland sind dafür bekannt, eher körperbetont zu spielen. Unsere Aufgabe wird es sein, nicht über die Maßen Strafen zu kassieren.”
Wer auf dem Eis am Freitag fehlen wird, ist derzeit noch unklar. Fakt ist aber, dass Lörsch am Freitagabend zwischen den Pfosten die “junge Garde” testen wird. Constantin Schönfelder und Nils Flemming vom Kooperationspartner aus Bad Nauheim werden sich im Tor abwechseln. „Möglicherweise wird auch ein Förderlizenz-Stürmer von den Roten Teufeln mit dabei sein“, sagt der Trainer. Themm, der am Freitag beruflich bedingt pausieren wird, ist für das Spiel am Sonntag in Nijmegen wieder an Bord.
FASS Berlin (RLO)
Am Samstag findet das Saisoneröffnungsfest der Akademiker statt
Die eishockeylose Zeit neigt sich im Berliner Wedding dem Ende zu. Am Samstag, den 16. September steigt die große Saisoneröffnung beim FASS Berlin. Bereits ab 15 Uhr geht unser Stadionfest mit zahlreichen Attraktionen los. Für die richtige Stimmung und das leibliche Wohl ist gesorgt.
Für die Kleinen haben wir eine Hüpfburg aufgebaut, damit die jüngsten auch auf ihre Kosten kommen. Wer etwas geschickt ist, kann das Solowheel ausprobieren. Da kommt es nicht nur auf Kraft, sondern auch auf die richtige Technik an. Auch unserer neuer Partner Maxxprosion ist mit einem Stand in der Halle dabei. Natürlich darf die richtige Verköstigung und Losverkauf mit tollen Preisen, z.B. Trikot und Schläger der letzten OB-Saison oder Saunagutschein u.v.m nicht fehlen
Auf dem Eis geht es ebenfalls los, hier zeigen unsere der Bambinis ihr können. Auch ein Spiel: Jugend/Verbandsliga vs. Schüler/Landesliga sorgt sicherlich für Unterhaltung.
Um 19 Uhr kommt es im Rahmen der Saisoneröffnung zum Traditionsduell gegen den amtierenden Regionalliga-Nord Meister Hamburger SV.
Vereinsmitglieder haben freien Eintritt, sonst auf allen Plätzen einmalig € 5,50 (inkl. Bratwurst+Freigetränk 0,3 l)
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