IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 1.November 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Hessenliga und Regionalliga Ost.
Red Bull München (DEL2)
Starke Red Bulls gewinnen beim Schweizer Meister
Der EHC Red Bull München ist mit einem 3:2-Sieg (0:1|2:1|1:0) beim Schweizer Meister SC Bern in das Achtelfinale der Champions League gestartet. Vor 13.763 Zuschauern sorgten Keith Aucoin, Andreas Eder und Siegtorschütze Maximilian Kastner dafür, dass die Red Bulls aus einer sehr guten Position in das Rückspiel am kommenden Dienstag in München gehen.
Zu Beginn des Spiels tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab, die erste Großchance hatte Berns Thomas Rüfenacht nach zehn Minuten. Zwei Minuten später scheiterte auf der Gegenseite Daryl Boyle. Danach erhöhte der Schweizer Meister den Druck. Der Führungstreffer des SCB durch Andrew Ebbetts Powerplaytor war daher verdient (14.).
Im Mittelabschnitt erwischten die Red Bulls einen Traumstart. Keith Aucoin (22.) und Andreas Eder mit einem Schuss aus spitzem Winkel (24.) drehten die Partie. Die Führung hielt allerdings nicht lange, denn Justin Krueger stellte nur drei Minuten später auf 2:2. Dennoch waren die Gäste nun voll im Spiel. Ryan Button hatte in der 33. Minute eine sehr gute Chance auf das 3:2 für München. Im Gegenzug scheiterte Mason Raymond bei einem Alleingang.
Raymond war es auch, der zu Beginn des Schlussabschnitts den Pfosten traf – ebenso wie Maxim Noreau in der 53. Minute. Bis auf diese Situationen verteidigten die Red Bulls um Torhüter Danny aus den Birken aber stark. Als Bern in der Schlussphase den Druck erhöhte, kamen die Münchner zu guten Möglichkeiten. 99 Sekunden vor Spielende erzielte Maxi Kastner den Siegtreffer für die Gäste.
Eispiraten Crimmitschau (DEL2)
Ein positives Gefühl im Gepäck / Gastspiel bei den Tölzer Löwen – Heimderby gegen Weißwasser
So allmählich beginnt das Kribbeln. Schon in zwei Tagen gehen die Eispiraten Crimmitschau wieder auf Beutezug. Bereits am Freitag trifft das Team von Kim Collins auf die Tölzer Löwen (3. November - 19:30 Uhr). Am Sonntag kommen dann die Lausitzer Füchse (5. November - 17:00 Uhr) zum Sachsenderby in den Sahnpark. Ein Spiel, das wahrlich fasziniert und elektrisiert! Zudem wollen die Rot-Weißen ihre positive Derby-Statistik in dieser Runde weiter ausbauen.
Seit drei Spielen sind die Eispiraten ungeschlagen, aus den vergangenen beiden Begegnungen gegen Bayreuth und Ravensburg holte man an einem Wochenende wieder einmal ganze sechs Zähler. Nun soll die kleine Erfolgsserie gegen Bad Tölz und Weißwasser fortgesetzt werden. Mit weiteren wichtigen Punkten gegen zwei Teams, die hinter den Westsachsen rangieren, wollen Kim Collins und seine Mannschaft den Abstand zu den Playdown-Plätzen weiter ausbauen.
Der Anfang soll dabei beim EC Bad Tölz gemacht werden. Und obwohl die Löwen derzeit mit lediglich elf Punkten auf dem 13. und somit vorletzten Platz der DEL2-Tabelle stehen, haben die Bayern zuletzt immer wieder Ausrufezeichen setzen können. Nicht zuletzt am Sonntag, als die Löwen den SC Riessersee vor heimischen Publikum mit 7:3 schlugen. Mitverantwortlich dafür war mit zwei Treffern ein alter Bekannter: Chris St. Jacques stürmte noch in der vergangenen Saison, wenn auch etwas unglücklich, für die Crimmitschauer. Seit letzter Woche ist er nun Teil der Boehm-Truppe und sicherlich extra motiviert, gegen seine ehemaligen Mitspieler gut aufzuspielen. Doch die Eispiraten wollen sich ihren Lauf sicherlich nicht in Bad Tölz vermiesen lassen. Denn der Auswärtsschwäche der vergangenen Saison wurde ein Riegel vorgeschoben. Mit zehn Punkten aus sieben Duellen sind die Pleißestädter das sechstbeste Team der DEL2 auf fremden Eis. Und auch bei den Bayern sollen weitere wichtige Punkte folgen. Das letzte Duell konnte die Mannschaft von Kim Collins bereits für sich entscheiden. Der Cheftrainer der Eispiraten feierte am ersten Spieltag dieser Saison seine Premiere hinter der Piraten-Bande und sah einen 3:2-Erfolg seiner Jungs.
Einen Sieg sah KC auch schon im ersten Aufeinandertreffen mit den Lausitzer Füchsen. Verteidiger Will Weber traf damals für die Eispiraten in einer turbulenten Partie zum 5:4 in der Overtime und sicherte seiner Mannschaft so den Auswärtssieg und Derbysieg Nummer eins. Auch gegen die Dresdner Eislöwen und die Bayreuth Tigers, wenn man zweiteres denn Derby nennen möchte, gingen die Westsachsen als verdienter Sieger vom Eis. Nun soll der nächste Erfolg in einer dieser prestigeträchtigen Begegnungen her. Und dieser ist, betrachtet man die aktuelle Formkurve der Füchse, sicherlich im Bereich des Möglichen. Denn drei Siegen stehen ganze zehn Niederlagen gegenüber, weshalb die Mannschaft von Trainer Hannu Järvenpää, welche letztes Jahr überraschenderweise für Furore sorgte, zur Zeit nur den zwölften Platz einnimmt. Tiefpunkt war mit Sicherheit die 7:1-Klatsche gegen den ESV Kaufbeuren am gestrigen Dienstagabend. Doch ein Sachsenderby ist ein Sachsenderby und hat somit seine eigenen Gesetze. Die Eispiraten dürften sich also eine hart umkämpfte Partie einstellen und müssen alles reinhauen, um nach Spielende mit ihren Fans feiern zu können. Gelingt es die Topscorer Anders Eriksson, Maximilian Adam oder Viktor Lennartsson aus dem Spiel zu nehmen und selbst viel Druck vor dem Weißwasser-Tor zu machen, werden die hoffentlich zahlreichen Anhänger der Westsachen viel Freude am Spiel ihrer Truppe haben.
Ungeduldige Fans werden bei einer Rückkehr von Will Weber und Dominic Walsh weiter auf die Folter gespannt. Die beiden Spieler plagen sich immer noch mit den Folgen ihrer Unterkörperverletzungen herum und werden ebenso wie Bernhard Keil, der sich im Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers auch an der Leiste verletzt hat, zum Zuschauen verdammt sein.
Kaufbeuren Buron Joker (DEL2)
7:1 Kantersieg für den ESVK gegen die Lausitzer Füchse - Oppolzer, Lewis und Schmidle treffen vor 2976 Zuschauern jeweils doppelt
Klar und deutlich mit 7:1 besiegte der ESV Kaufbeuren am Reformationstag bzw. an Halloween die Lausitzer Füchse. Über weite Strecken der Begegnung war der ESVK das klar dominierende Team, vier Überzahltore brachten die Joker schließlich auf die Siegerstraße. Im Vergleich zum Sieg in Bayreuth vor zwei Tagen rückten Max Schmidle, der seine Sperre abgesessen hatte, sowie Markus Lillich und Tim Wohlgemuth in den Kader.
Den Auftakt in diese Begegnung verschlief der ESVK allerdings komplett, schon nach sechs Spielminuten nahm Andi Brockmann eine Auszeit, um seine Mannen aufzuwecken. Dass zu diesem Zeitpunkt die Gäste noch nicht in Führung waren, hatten die Joker ihrem Torwart Stefan Vajs und zugegebenermaßen auch ein wenig Glück zu verdanken. Artur Tegkaev und Christopher Bodó hatten in der vierten Minute die beiden größten Chancen für die Lausitzer. Nach der Auszeit kamen die Kaufbeurer besser in das Spiel hinein und diktierten mit zunehmender Spieldauer immer mehr das Geschehen. In der 12. Minute überwand Joey Lewis mit einem platzierten Schuss von der rechten Seite Maxi Franzreb zum ersten Mal. Kurz darauf spielte der agile Wohlgemuth Charlie Sarault vor dem Tor frei, Franzreb parierte allerdings stark. In der 17. Minute hatte Lewis das 2:0 auf dem Schläger als er in Überzahl frei vor dem Tor auftauchte, jedoch nicht platziert genug abschloss. Besser machte er es in der 19. Minute – wiederum in Überzahl – als sein Schuss Franzreb durchrutschte.
Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts setzte Daniel Oppolzer noch einen drauf: nachdem er sich an Mittellinie den Puck erkämpfte zog es aus halblinker Position einfach mal ab, Franzreb rutschte der Puck durch die Beine. Für den Torwart war der Arbeitstag anschließend beendet. Zwei Minuten darauf erwischte Kania mit einem bösen Check Wolter direkt am Kopf; der Kaufbeurer blieb benommen auf dem Eis liegen, für den Weißwasseraner ging es völlig zurecht direkt zum Duschen. In der folgenden fünfminütigen Überzahl taten sich die Joker zwar lange schwer, doch in der 28. Minute stocherte Schmidle zum 4:0 ein. Der ESVK kontrollierte anschließend das Spiel, wobei man sich aber lange Zeit kaum noch gute Chancen herausspielen konnte – was jedoch auf Grund der Harmlosigkeit der Offensive der Lausitzer Füchse nicht besonders schwer wog. Diesen gelangen in den Schlussminuten des zweiten Drittels mehr offensive Akzente, wurden aber von Joker-Defensive im Zaum gehalten. Eine gute Zeigerumdrehung vor der zweiten Pause fälschte Schmidle einen Schuss von Michael Monteith zum 5:0 ins Tor ab.
Der Schlussabschnitt startete ohne echte Highlights, es dauerte bis zur 47. Minute ehe Lewis seinen Hattrick auf dem Schläger hatte, wobei er sich erst sehenswert gegen zwei Verteidiger durchsetzte, sein Schuss aber im letzten Moment von Kessler neben das Tor gelenkt wurde. Drei Minuten später rettete Kessler erneut, diesmal gegen Wohlgemuth, der zuvor von Blomqvist vor dem Tor freigespielt wurde. Als die Kaufbeurer in der 53. Minute erneut mit einem Mann mehr agierten fälschte Oppolzer einen Schuss von Sebastian Osterloh ins Tor ab und machte das halbe Dutzend voll. Zwei Minuten vor dem Ende – setzte Sarault das vierte Powerplaytor an diesem Abend drauf und erhöhte auf 7:0. Das einzige Tor der Lausitzer in der Schlussminute hatte lediglich kosmetische Auswirkungen auf das Endergebnis. In der anschließenden Pressekonferenz war Füchse-Coach Hannu Järvenpää froh, dass das Spiel endlich vorbei ist. Lob hatte er für das Kaufbeurer Powerplay übrig. ESVK-Trainer Andreas Brockmann hatte ein Sonderlob für die drei Achtzehnjährigen Koziol, Lillich und Wohlgemuth übrig und war mit der gesamten Leistung der Mannschaft sehr zufrieden.
Lausitzer Füchse Weißwasser (DEL2)
Donnerstag Einweihung von „Hockeyfuchs Lausitz“ - Erstmalig in der Klubgeschichte betreibt der DEL2-Ligist einen Fanshop
Das ist ein Meilenstein in der langen Klubgeschichte! Zum ersten Mal werden die Lausitzer Füchse einen eigenen Shop eröffnen. Am Donnerstag (2.November) ist es soweit. Ab 15 Uhr können Anhänger im neugebauten Geschäft „Hockeyfuchs Lausitz“ direkt an der Eisarena alles kaufen, was das „Fan-Herz“ höher schlagen lässt. Neben Fanartikeln wird aber auch zahlreiches Eishockey-Zubehör angeboten. Dazu gehören Schlittschuhe, Schläger und andere Ausrüstungsgegenstände.
Zur Einweihung werden auch einige Füchse-Spieler zur Autogrammstunde vor Ort sein.
Der neue Fanshop hat eine Größe von rund 60m². Er wurde komplett durch die Lausitzer Füchse finanziert und wird auch durch den Klub selbst betrieben.
Der Fanshop wird die ganze Woche über und zu den Heimspielen geöffnet sein. Ab Dezember gibt es dort auch Eintrittskarten.
Wohnbau Moskitos Essen (OLN)
Unnötige Heimniederlage gegen Hannover
Nachdem die Moskitos die letzten 4 Spiele am Stück siegreich gestalten konnten und den Fehlstart verhinderten, kam nun einer der Favoriten auf die Play Offs an den Westbahnhof zu Essen. Die Indians aus Hannover haben 7 Spiele gewonnen, nur 3 verloren, die Zuschauer strömen auch wieder an den altehrwürdigen Pferdeturm. Das Team um Pohanka, Morczinietz, Ledlin und Co. ist ein Schwergewicht in der Oberliga Nord, dazu haben sie einen ausgebufften Coach. Len Soccio ist bekannt dafür, sein Team taktische gut einzustellen. Dem Tabellenachten - Essen - trennen vom Tabellenvierten - Indians - ganze 6 Punkte und um nicht wieder Boden zu verlieren, wäre ein Sieg zuhause am Westbahnhof durchaus Pflicht.
Im ersten Drittel sofort Spiel mit offenem Visier, Chancen hüben wie drüben, die Goalies Staudt und Indians Albrecht auf dem Posten. Ein Abspielfehler in der Essener Defensive nutzte Hannovers Ledlin zum schmeichelhaften 0:1 aus, Minute 9 des ersten Drittels. Die erste Strafe nahmen sich die Indians - Robby Hein nahm Platz - gespielt knapp 12 Minuten. Hannover verteidigte geschickt und somit keine Resultats Veränderung. Lautenschlager rund 4 Minuten vor der Pausensirene mit einem herrlichen Solo und Babic musste nur noch zum 1:1 vollenden, jedoch keine Minute später, wieder ein Missverständnis in Essens Abwehr und erneute Führung für den Gast, Goller netzte ein. Es blieb beim 1:2 aus der Sicht der Moskitos.
Gleich zu Beginn des 2. Drittels musste Julien Pelletier in die Sünderbox wegen Beinstellen, gut verteidigt, somit blieb es beim 1:2. Direkt nach Ablauf der Strafe setzte sich ein Indianer auf die vorgewärmte Bank, diesmal klingelte es hinter Albrecht zum 2:2, Bires der Torschütze. Finkel aus Hannover setzte sich 2 Minuten direkt im Anschluss - Minute 26 - wegen Ellbogencheck ab und wieder ein Überzahltor, diesmal für Essen die 26, Lascheit, Spiel gedreht nach 27 Spielminuten. Stand 3:2. Eine Verwirrung vor Staudt nutzte wieder Ledlin zum Ausgleich für Hannover, auf der Uhr 28:12 gespielt. Das Spiel schwappte hin und her, von taktieren keine Spur. Hannover mit nächster Strafe, Florian Kraus wegen Halten, 4 Minuten vor Ende des 2. Drittels somit Überzahl Essen, die nicht genutzt wurde. Hannovers Käpt’n Pohanka fälschte einen Schuss 23 Sekunden vor dem Drittelende, unhaltbar für Staudt, zum 3:4 ab, dabei blieb es in Drittel 2, völlig unnötig, sagte der Fan der Moskitos.
Man spürte schon in den ersten Minuten im letzten Drittel, dass Essen und Hannover nicht gewillt waren, nachzulassen, das Spiel fast nur in den Angriffsdritteln unterwegs. Nachdem Essens Kanadier Pelletier unsanft von den Beinen geholt wurde, 2 Minuten Überzahl, Bacek war der Schuldige, das alles in Minute 45. Kein gutes Überzahlspiel oder andersherum, gute Unterzahl der Indians, keine Veränderung im Ergebnis. Dennis Thielsch konnte nach 51:21 Minuten ein Break nicht verwerten - das hätte der verdiente Ausgleich sein müssen - und danach weitere wütende Essener Angriffe gegen das Hannoveraner Tor, die in Albrecht einen starken letzten Mann stehen hatten. Den Moskitos rannte die Zeit davon, logischerweise nahm Coach Gentges Sebastian Staudt kurz vor Ende des Spiels zugunsten des 6. Feldspielers raus. Essen warf alles nach vorne, wurde schlussendlich jedoch nicht belohnt, im Gegenteil, ein „empty-netter“ in der letzten Minute durch Hannovers Besten Heute, Pohanka zum 3:5 für die Indians.
Unterm Strich eine unnötige Niederlage der Moskitos, Glückwunsch nach Hannover, sah auch Cheftrainer Frank Gentges in der Pressekonferenz so: „Der Sieg geht in Ordnung, aber die Statistik sagt was Anderes. Wir hatten deutlich mehr Torschüsse, aber Hannover macht die Tore, wir belohnen uns wieder nicht. Nach vier Siegen in Serie ein kleiner Rückschlag im Kampf um die Playoff Plätze, aber wir machen weiter, kämpfen weiter und dann werden wir sehen.“
Gäste am Westbahnhof, nicht zum ersten Mal weilte der deutsche Meister im Schwergewicht, Patrick Korte am Essener Westbahnhof.
Und es geht direkt spannend weiter. In drei Tagen gastiert das Team von Frank Gentges in der Eissporthalle Farmsen bei den Hamburg Crocodiles. (20:00 Uhr – Eisland Farmsen) Trotz der starken Spieler wie Christoph Schubert und Brad McGowan ist das Team von der Elbe ein direkter Tabellennachbar der Wohnbau Moskitos. Mit einem Punktgewinn in Farmsen würden die Essener eine Duftmarke gegen einen Konkurrenten setzen, im Kampf um die Verzahnungsrunde. Ähnlich wie die Moskitos sind die Hamburger auch sehr schwer in die Saison gestartet, ganz schmerzlich dabei wohl die 1:9 Heimniederlage die die Leipziger Icefighter.
Am Sonntag geht es dann gegen den aktuellen Tabellenletzten weiter, das Team vom Timmendorfer Strand gastiert in der Eishalle Essen-West (18:30 Uhr) Von Pflichtsiegen zu sprechen ist sicher nicht angebracht, zu ausgeglichen ist die Lage in der Liga zum Teil. Jedoch muss man in Essen sicherlich mit breiter Brust in so ein Spiel gehen um die Gäste von der Ostsee mit einer Niederlage wieder auf die weite Reise zu schicken. Drei Topspieler sind derzeit in der Wertung der Timmendorfer ganz oben zu finden und bedürfen besonderer Beachtung durch die Moskitos. Daniel Clairmont mit fünf Toren, Patrick Saggau mit drei Toren und sechs Beihilfen und Philipp Maier mit satten neun Assists.
Crocodiles Hamburg (OLN)
Crocodiles gewinnen Nervenschlacht gegen die Saale Bulls
Die Crocodiles Hamburg haben ihr Heimspiel gegen die Saale Bulls aus Halle am Dienstagabend mit 2:1 (0:0/1:0/1:1) für sich entschieden. Das ganze Spiel über agierten die Mannschaften auf Augenhöhe, lieferten sich einen enorm taktisch geprägten Krimi.
Gerade die Bulls zogen sich nach einem Puckverlust im gegnerischen Drittel schnell zurück, warteten mehr auf Fehler im Hamburger Spiel. Doch die Mannschaft um Kapitän Christoph Schubert gab sich keine Blöße. So waren es die Crocodiles, die nach einer 22 Minuten anhaltenden Nullnummer den Bann brachen. In Überzahl brachte Thomas Zuravlev seine Mannschaft mit einer Direktabnahme von der rechten Seite mit 1:0 in Führung. Kurz vor der Drittelpause hatte der Deutschrusse die Chance, durch einen Penalty das 2:0 zu erzielen, scheiterte allerdings an Gäste-Torwart Kevin Beech (40.).
Den zweiten Treffer des Abends seitens der Hamburger erzielte schließlich Brad McGowan in der 44. Spielminute. Einen Schuss von André Gerartz wehrte Torwart Beech noch ab, doch im anschließenden Gewühle vor dem Tor schaffte der Kandier es, den Puck über die Linie zu stochern. Die Spannung blieb trotz der ausgebauten Führung und steigerte sich noch, als Nathan Robinson in der 55. Minute den Anschluss erzielt. Doch trotz einer furiosen Schlussphase bekamen die 1447 Zuschauer im Eisland Farmsen keinen weiteren Treffer geboten, die Crocodiles brachten das Ergebnis über die Zeit und siegten am Ende verdient mit 2:1.
„Es ist natürlich geil, dass wir das geschafft haben. Es war ein taktisch geprägtes Spiel und ich bin stolz auf die Mannschaft, dass wir hier als Sieger raus gegangen sind. Das war eine brutale Mannschaftsleistung. So macht es Spaß, Spiele zu gewinnen“, sagte Christoph Schubert, der an diesem Abend sein 1200. Profispiel absolviert hat.
Hannover Scorpions (OLN)
Hält Scorpions- Serie gegen Rostock? 9 Punkte in Folge für Hannover Scorpions
Nach den Siegen in den vergangenen drei Spielen über Erfurt (zuhause) Duisburg (auswärts) und Timmendorf (zuhause) findet am Freitag den 3. November um 20:00 Uhr das nächste Spiel in der Eishockey Oberliga in der hus de groot EISARENA in der Wedemark gegen die Piranhas aus Rostock statt.
9 Punkte aus den letzten drei Spielen und dabei ein Sieg über die hoch eingeschätzten Duisburger zeigen, dass die Scorpions sehr gut in die Saison gestartet sind und ihre zwischenzeitlichen Unsicherheiten abgeschüttelt haben. Dass die Scorpions mit höchster Konzentration gegen Rostock zu Werke gehen müssen, hat die äußerst knappe Niederlage der Rostocker am Dienstag gegen den Tabellenführer Tillburg gezeigt, war dann auch die deutliche Feststellung von Coach Dieter Reiss nach dem 7:2 über Timmendorf.
Nachdem mittlerweile auch Christoph Koziol seine Grippe überwunden hat und Robin Ringe auf dem Weg der Besserung ist, sieht es momentan so aus, als ob die Scorpions am Freitag mit voller Mannschaftsstärke auflaufen können.
Am Sonntag, den 5. November um 16:00 Uhr müssen die Scorpions dann in die Bundeshauptstadt zum ECC Preussen Berlin, wo sie auf den langjährigen Stürmer des DEL Teams der Hannover Scorpions David Haas, der die Berliner trainiert, treffen.
Herner EV (OLN)
Herner EV – Füchse Duisburg 4 : 1 (2:0,1:1,1:0)
In einer hart umkämpften, schnellen und intensiven Partie konnte der Herner EV sich am Halloween Abend in den entsprechenden Halloween Trikots am Gysenberg mit 4:1 im Ruhrpott-Derby gegen die Füchse aus Duisburg durchsetzen. Eine gute und stimmgewaltige Kulisse von knapp 2000 Zuschauern feierte den Erfolg entsprechend. Während Gäste Coach Doug Irwin einmal mehr mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft haderte war HEV Trainer Frank Petrozza natürlich sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams und stellte hinterher fest, dass der Spielverlauf bestens in sein Konzept passte.
In der Tat verlief vor allem der erste Abschnitt nach Maß für die Gysenberger. Zwar hatten die Gäste von der Wedau bereits nach 36 Sekunden durch Robin Slanina die erste gute Möglichkeit des Spiels, aber bereits in der 2. Minute gab es dann das 1:0 für den HEV. Ein Schuss aus rechter Position von Verteidiger Tobias Esch fälschte Brad Snetsinger noch ab und der Puck landete in der vom Torwart aus gesehenen oberen linken Ecke. Fortan entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem beide Mannschaften sich ihre Chancen erspielten und die Torhüter mehrfach im Blickpunkt standen. In der 9. Spielminute zappelte der Puck erneut im Duisburger Tornetz, der Treffer konnte aber wegen Abseits keine Anerkennung finden. Kurz zuvor hatte Christian Nieberle einen guten Pass von Brad Snetsinger nur knapp verpasst. Als die Füchse gegen Ende des ersten Abschnitts stärker aufkamen und auf den Ausgleich drängten setzte Marcus Marsall zu einem tollen Alleingang durch die Duisburger Abwehr an und schloss erfolgreich zum 2:0. Sekunden vor der Pausensirene hätte Aaron McLeod sogar noch einen weiteren Treffer erzielen können.
Auch im zweiten Abschnitt startete der HEV hervorragend und so konnte Aaron McLeod nach nur 69 Sekunden dann doch das 3:0 erzielen. Dann waren aber die Füchse an der Reihe, denn in der 23. Minute konnte Andre Huebscher mit einem Schuss aus der Drehung auf 3:1 verkürzen. Weiter ging es rauf und runter in dieser spannenden Partie. Zweimal scheiterte Marcus Marsall, dann hatte Raphael Joly eine gute Möglichkeit und zum Schluss des zweiten Drittels waren die Duisburger wieder stärker am Drücker. Auch im letzten Abschnitt drohte keinerlei Langeweile. Erneut war es Marcus Marsall, der knapp scheiterte, dann wieder Raphael Joly. Michel Weidekamp im HEV Gehäuse hatte nun noch mehr zu tun, aber auch die Herner Konter blieben gefährlich. In den Schlussminuten versuchten die Füchse alles, aber auch eine Auszeit 133 Sekunden vor Spielende und die Herausnahme des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers brachten nicht die Wende. Im Gegenteil, anderthalb Minuten vor der Schlusssirene schaffte Marcus Marsall mit einem Schuss ins leere Duisburger Gehäuse den umjubelten 4:1-Endstand. Damit hatte der Herner EV nach dem Sieg
gegen Essen auch das zweite Ruhrpott-Derby für sich entscheiden können und der
Halloween Sieg wurde zumindest aus Sicht der Gysenberger gebührend gefeiert.
Am kommenden Wochenende erwartet der Herner EV am Freitagabend um 20 Uhr am
Gysenberg die TecArt Black Dragons aus Erfurt. Mit der Sonntagspartie bei den Harzer
Falken (18 Uhr) in Braunlage ist Halbzeit in der Oberliga Nord. Das Wochenende
darauf ist Länderspielpause. Am morgigen Mittwoch bleibt wegen des Feiertags der
HEV Fanshop geschlossen.
Peißenberg Eishackler (BYL)
Harte Arbeit und verdienter 0:3 (0:0-0:1-0:2) Sieg in Füssen
Es gab viel zu tun. Und die Eishackler machten ihre Arbeit in Füssen gut. Eine geschlossene starke und auch clevere Leistung der gesamten Mannschaft sowie ein bärenstarker Jakob Goll machten den zweiten Sieg in Folge möglich. Daniel Lenz machte mit einem Schuß von der Blauen den Anfang (31.) zum 0:1. Die Peißenberger mussten in der Folge zweimal eine 5:3 Überzahl überstanden was die gute Defensivleistung unterstreicht. Das vielleicht spielentscheidende Tor schoss Brandon Morley nach einem Break in Unterzahl den er mit einem platzierten Handgelenkschuß zum 0:2 (53.) abschloss. Den Endstand machte wieder Daniel Lenz als er abermals von der Blauen in Überzahl abzog und das 0:3 (56.) markierte. Damit haben die Peißenberger die erhofften 6 Punkte aus den letzten drei Spielen erreicht und können mit positiven Elan und voller Konzentration in das Rückspiel am Freitag um 19.30 wieder gegen den EV Füssen gehen.
Haßfurt Hawks (BLL)
„Isar Rats“ und „Wölfe“ fordern den Tabellenführer am niederbayerischen Wochenende
Ein schönes Bild hat derzeit nicht nur Trainer Martin Reichert vor sich, wenn er auf die Tabelle der Gruppe 1 der Eishockeylandesliga blickt. Damit die Haßfurter „Hawks“, Spitzenreiter mit aktuell 14 Punkten und zugleich treffsicherstes Team der Liga, auch weiterhin ganz oben stehen und somit ihre Chancen auf den Einzug in die Aufstiegsrunde weiter erhöhen, sollen am Wochenende weitere Siege eingefahren werden.
Doch im Heimspiel gegen den EV Dingolfing (8./7, Freitag, 19.30 Uhr) sowie zwei Tage später beim ESC Vilshofen (11./3, Sonntag, 17.15 Uhr) erwartet er „zwei sehr, sehr schwere und intensive Partien.“ Denn der aktuelle Tabellenstand der beiden niederbayerischen Teams spiegelt seiner Meinung „nicht wirklich das wahre Leistungsvermögen“ wieder. Vor allem bei den „Isar Rats“, die ihre ersten fünf Begegnungen allesamt verloren haben. Doch allmählich kommt die Mannschaft um Spielertrainer Philipp Weinzierl immer besser in Fahrt, denn zuletzt gab es in Burgau (2:6) und gegen Sonntagsgegner Vilshofen (7:3) jeweils deutliche Siege und somit die ersten sechs Punkte für das Guthabenkonto. Wenn es nach dem Willen des 35-Jährigen Routiniers geht, dann war dies erst der Anfang der Aufholjagd, schließlich steht der Einzug in die Aufstiegsrunde ganz oben auf der Agenda. Neu im Team ist der der 32-jährige Slowake Jaroslav Koma, der aus Deggendorf nach Dingolfing gewechselt ist. Und vom Bayernligisten EHF Passau kommt Florian Müller (28), der in der U20-Nationalmannschaft sowie in der DEL 2 Erfahrungen sammelte. Für die Abteilung „Attacke“ schließlich haben die sportlich Verantwortlichen Andreas Tahedl vom Bayernligisten EC Pfaffenhofen an die Isar geholt, der ebenfalls Oberligaerfahrung mitbrachte. „Natürlich wollen wir auch diesmal gewinnen, aber es wird ein wesentlich schwereres Wochenende als das Vorangegangene“, macht Martin Reichert deutlich und räumt dabei ein, dass die „Hawks“ das „ein oder andere Spiel“ auch hätten verlieren können. Der aktuelle Tabellenstand sei demnach „nur eine Momentaufnahme, die wir natürlich genießen und die uns Selbstvertrauen gibt.“So hofft der 53-Jährige, dass die „Hawks“ mit einem weiteren Sieg im Rücken die Fahrt zum Namensvetter nach Vilshofen antreten können. Bislang holten die „Wölfe“, deren Kader sich aufgrund von fünf Ab- und gleich elf Neuzugängen stark verändert hat, nur nach der Partie gegen den EHC Straubing (6:3) Punkte. Dagegen verloren sie in Schweinfurt (4:0) und zuletzt in Dingolfing deutlich. Beim letzten Aufeinandertreffen im Freizeitzentrum der Stadt unterlagen die Haßfurter Puckjäger in der Abstiegsrunde mit 6:3. Der Klassenerhalt stand dabei aber bereits fest.
„Es wäre ein Traum, wenn wir am Ende den fünften Platz schaffen. Und das ist unser Ziel“, betont Martin Reichert und fügt hinzu: „Ich bin sicher, dass unsere Mannschaft wieder alles gibt, um am Ende in Vilshofen erfolgreich zu sein. So wie in Selb und zuletzt im Ulm.“
Derweil gibt es über den aktuellen Gesundheitszustand von Petr Krepelka nur zu berichten, dass er wieder bei Bewusstsein ist. „Derzeit wird alles von ihm ferngehalten und gleichzeitig getestet, was vielleicht gehen könnte“, kann Reichert „keine weiteren Auskünfte“ geben. „Es wären einfach nur Spekulationen.“ Fakt ist, dass der 28-jährige Angreifer weiter in der Unfallklinik in Murnau behandelt wird. Die abgebrochene Partie in Freising wird nun am 12. Januar 2018 um 20.15 Uhr nachgeholt.
EV Aich (BBZL)
EV AICH MIT ARBEITSSIEG GEGEN EHC BAD AIBLING 1B
Eine freudige Nachricht vorneweg: Ein besonderer Tag war der Samstag für den Aicher Stürmer Herbert Jarczyk und seine Frau Anna mit der Geburt ihrer Tochter Emiliana. Herzlichen Glückwunsch an die Eltern!
Eigentlich sollte das Spiel gegen die 1b aus Bad Aibling dann eine klare Sache für die Schützlinge vom Aicher Coach Georg Hermann werden. Doch aufgrund von vielen Strafzeiten, die Aicher waren mehr als die Hälfte der Partie dezimiert, konnten sie nicht zu dem gewohnten Spielfluss finden. Dazu kamen Unkonzentriertheiten und sicher auch die Tatsache, dass die Mannen um Kapitän Stefan Urzinger den Gegner etwas unterschätzt hatten.
Die Aibdogs dagegen waren sich ihrer Rolle klar und gingen von Beginn an mit viel Engagement in die Partie, um die spielerische Unterlegenheit auszugleichen.
Bei den Aichern hagelte es von Anfang an wegen Kleinigkeiten Strafzeiten, wohingegen die Unparteiischen bei den Gästen sehr großzügig agierten.
Die Chance zum Führungstreffer hatte Matt Puntureri bereits in der zweiten Spielminute, nach einem Alleingang scheiterte er aber am gegnerischen Torhüter. In der 8. Minute konnte Jens Trautmann auf dem Weg zum Tor nur noch von hinten aufgehalten werden. Ein Pfiff blieb aus, ebenso wie bei dem groben Bandencheck gegen Tom Pollner kurz darauf.
In der 12. Minute war es aber dann doch soweit. Daniel Korn bediente in Unterzahl Andreas Koller, der zum 1:0 traf. Die Aicher kamen in der Folge zu weiteren Chancen, unter anderem durch Alexander Scholz der frei vor dem Tor knapp verfehlte. In der 17. Minute rettete noch der Pfosten für die Gäste, aber unmittelbar darauf war Armin Rotzinger (Scholz) mit dem 2:0 zur Stelle.
Im zweiten Spielabschnitt ging es weiter wie im ersten. Genervt von den vielen fragwürdigen Strafzeiten kam es auf Aicher Seite zu Undiszipliniertheiten. Den einzigen Treffer für den EVA im Mittelabschnitt erzielte Alexander Scholz in der 26. Minute nach einer schönen Kombination mit Stefan Urzinger und Tarek Mustapha. Kurz zuvor rettete Linus Messerer im Aicher Tor mit einem tollen Reflex und verhinderte in Unterzahl den Anschlusstreffer für die Gäste.
Der EV Aich war trotz häufiger zahlenmäßiger Unterlegenheit die spielbestimmende Mannschaft und hatte beste Chancen durch Scholz, Jarczyk und einem Pfostenschuss von Rotzinger. In dieser Phase gelang den Gästen ein Konter und sie erzielten das überraschende 3:1. Als Bad Aibling 30 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels in Überzahl zum 3:2 traf schien es fast noch einmal spannend zu werden.
Das letzte Drittel lief dann allerdings für die Aicher wie von Beginn an erwartet. Bereits nach 51 Sekunden erzielte Jens Trautmann (Scholz/Neumeier) mit einem platzierten Schuss ins Kreuzeck das zu diesem Zeitpunkt wichtige 4:2. Mit besten Chancen hatten die Aicher in der Folge die Möglichkeit zu weiteren Treffern. Rotzinger hatte in dieser Phase das Pech am Schläger kleben. Zwei sogenannte hundertprozentige brachte er nicht im gegnerischen Tor unter. Besser machte es in der 51. Minute Andreas Koller als er nach Zuspiel von Florian Bochnak das 5:1 erzielte.
Die Aicher hatten die Begegnung jetzt fest im Griff. Tarek Mustapha startete nach einem Zuspiel von Stefan Kreutzer einen Alleingang, den er unhaltbar zum 6:2 abschloss. Bei den wenigen Entlastungsangriffen der Gäste war Linus Messerer im Aicher Tor auf dem Posten.
Mit seinem 3. Treffer stellte Andreas Koller (Puntureri) in der 58. Minute den 7:2 Endstand her.
ESV Bad Bayersoien (BBZL)
Kracher zum Saisonauftakt
Kommenden Freitag steigt nun auch der ESV Bad Bayersoien in die Punktrunde der Bezirksliga 3 ein. Zum Auftakt wartet mit dem ESC Holzkirchen gleich ein harter Brocken auf die Mannen von Hans Schmaußer. Schon in den letzten Saisonen lieferten sich beide Mannschaften harte Kämpfe und das wird am Freitag nicht anders. Holzkirchen wird mit viel Wut im Bauch kommen. Mussten sie sich doch in ihrem ersten Punktspiel sich den Wanderers Germering geschlagen geben und damit hat man wohl nicht gerechnet. Allerdings hat sich die Liga gewandelt. Durch den Wegfall der U23 Mannschaften sind die 1B Teams erstarkt. So konnten eben Germering und Fürstenfeldbruck schon die ersten Punkte einfahren. Es wird also heuer richtig spannend. Favoriten gibt es keine mehr. Jeder kann jeden schlagen. Jeder Punkt zählt. Deswegen erwartet Schmaußer am Freitag auch vollen Einsatz. Gerade weil man leider nicht komplett auflaufen kann. Prielmeier verletzt, Mödl, Schäller, Hirschvogel, Ries terminlich verhindert und der Einsatz von Franz Haseidl ist auch nicht sicher. Aber kein Grund den Kopf hängen zu lassen. Die Mannschaft wird voll motiviert in dieses Spiel gehen. Hat man doch noch eine Rechnung offen. Bitter war letzte Saison die Niederlage auf eigenen Eis die den Einzug in die Play-Offs kostete.
Man darf sich also auf ein schnelles, kämpferisches und spannendes Match freuen.
Eisbären Heilbronn (RLSW)
EHC Eisbären Heilbronn im ewig jungen Duell gegen Hügelsheim
Als letzten Gegner, gegen den man in der noch jungen Saison bisher nicht gespielt hat, empfangen die Eisbären Heilbronn am Sontag. dem 05.11.2017 (18Uhr), in der Heilbronner Kolbenschmidt Arena den Dauerrivalen aus Hügelsheim, die Baden Rhinos!
Das Spiel der Heilbronner Eisbären vom letzten Wochenende gegen die Eisbären Eppelheim, in dem man im ersten Drittel bereits mit 3:0 geführt hatte und am Ende doch 7:8 verlor, zeigt deutlich, dass es in der Regionalliga SüdWest diese Saison nicht selbstverständlich ist, Spiele zu gewinnen. - Die hohe Leistungsdichte bei den Top-Teams lässt weder Fehler noch Unkonzentriertheiten zu!
Um so spannender wird für die Heilbronner die anstehende Partie gegen den Gegner aus Hügelsheim:
Die Rhinos haben ihren, schon traditionell holprigen Saisonstart, dieses Mal einfach übersprungen und kommen mit fünf Siegen aus sechs Spielen und aktuellem Tabellenplatz 3, mit viel Schwung und Selbstvertrauen nach Heilbronn.
Das bereits letzte Saison stark auftretende Hügelsheimer Team wurde in der Sommerpause nur leicht verändert, so dass eine homogen starke Truppe den Eisbären entgegentreten wird. Und mit dem Ausscheiden gegen die Eisbären in den letztjährigen Playoffs, gilt es für die Rhinos auch noch eine offene Rechnung in Heilbronn zu begleichen. Allein diese Tatsache sollte im Hügelsheimer Lager für ausreichend Motivation sorgen.
Doch auch die Statistik der Eisbären Heilbronn liest sich beeindruckend: so sind sie bei sechs Siegen, lediglich zwei Niederlagen und einer in der Liga führenden Tordifferenz von +28 Toren (59:31) aktueller Tabellenführer. - Zudem kann Coach Sascha Bernhardt in Bezug auf den Spielerkader aus dem Vollen schöpfen: die beiden „Breiter-Brüder“, der gesperrte Patrick Luschenz, sowie Felix Kollmar sind wieder einsatzbereit. - Lediglich auf Moritz Muth (Mittelhandbruch) muss weiterhin bei der Spielaufstellung verzichtet werden.
Schwenninger Fire Wings (RLSW)
Schwenninger Fire Wings zuhause gegen Bietigheim und auswärts in Ravensburg
Nach dem 0:5 Auswärtserfolg in Mannheim geht es für die Schwenninger Fire Wings Schlag auf Schlag weiter. Am Freitag empfängt man die 1b Mannschaft aus Bietigheim und am Sonntag gastiert man in Ravensburg.
Ohne Pause geht es für die ERC Fire Wings in der Regionalliga-Südwest weiter. Gleich zwei Spiele stehen am kommenden Wochenende auf dem Programm und der Anfang macht das Heimspiel gegen Bietigheim. Und eben jener Gegner kommt leicht angeschlagen aus den letzten beiden Spielen nach Schwenningen. Nach der 5:1 Auswärtsniederlage in Ravensburg, musste sich die Mannschaft von Trainer Hodul auch im „Halloween-Spiel“ in Zweibrücken mit 7:2 geschlagen geben. Dennoch warnt Fire Wings Trainer Kloiber seine Mannschaft, den Gegner nicht zu unterschätzen. „Bietigheim ist für mich nach wie vor ein klarer Meisterschaftsfavorit und eine der kompaktesten Mannschaften in der Liga. Wir dürfen daher nicht den Fehler machen und die Steelers unterschätzen.“, so der Schwenninger Übungsleiter. Das Duell gegen die Ellentäler ist das erste Aufeinandertreffen in dieser Runde. In einem Vorbereitungsspiel trennte man sich in Bietigheim 4:2 und konnte sich bereits ein Bild von der Stärke des Bietigheimer-Kaders machen. Fehlen wird den Schwenningern am Freitag Kapitän Christopher Kohn, der nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe in Mannheim für ein Spiel gesperrt wurde. Auf Seiten der Bietigheimer trifft es Stürmer Timo Heintz, der ebenfalls aufgrund einer Spieldauerdisziplinarstrafe zusehen muss.
Am Sonntag gastiert man bei der 1b des EV Ravensburg, bei der man vor 2 Wochen bereits die Visitenkarte abgegeben hatte. In einem packenden Spiel ging man nach einem 2:0 Rückstand am Ende noch mit 2:3 nach Penaltyschießen als Sieger vom Eis. Doch die Oberschwaben kommen immer besser in Schwung. So gab es zuletzt 3 Siege in Folge, unter anderem gegen Eppelheim und zuhause gegen Bietigheim. Die Schwenninger sind somit gewarnt und müssen daher eine konzentrierte Leistung an den Tag legen, um erneut die Punkte aus Ravensburg mit an den Neckarursprung zu nehmen. „Wir wollen gegen Ravensburg mit konzentriertem und einfachem Eishockey zum Erfolg kommen. Vor allem müssen wir von der Strafbank weg bleiben, dies wird sicher ein Schlüssel zum Erfolg sein“, so Fire Wings Verteidiger Johannes Stöhr.
Spielbeginn gegen Bietigheim ist am kommenden Freitag, den 03.11.2017, in der Schwenninger Helios-Arena. Das Auswärtsspiel am Sonntag, den 05.11.2017, wird um 18:00 Uhr in Ravensburg angepfiffen
Pforzheim Bisons (LLBW)
Wichtiger Auswärtssieg der Bisons
Die Pforzheim Bisons feierten am vergangenen Samstag einen 8:6 (3:2/3:2/2:2-Erfolg beim FSV Schwenningen.
Coach Ken Filbey konnte wieder nur auf zehn Feldspieler und einem Goalie zurückgreifen. Doch seine Mannschaft spielte im Vergleich zum Heimauftakt gegen Balingen wie ausgewechselt. Das Spiel begann gleich mit einem schnellen Tor für die Bisons, denn bereits nach 62 Sekunden überwand Sergej Wittmann den Schwenninger Goalie zur 1:0-Führung. Die Bisons spielten weiterhin stark nach vorne, doch erst in der zehnten Spielminute erhöhte Steffen Bischoff per Konter in Unterzahl auf 2:0 für die Bisons. Schwenningen versuchte mit Kampf ins Spiel zurückzufinden, doch die Bisons kamen im Powerplay durch Vladimir Viller zum 3:0 (15.). Knapp 20 Sekunden später traf Manuel Stutz zum nicht unverdienten Anschluss zum 1:3 für die Schwenninger. Zwei Minuten vor dem Ende nutzte Manuel Geiger eine Überzahlsituation zum 2:3. Zu Beginn des zweiten Drittels mussten die Bisons erneut in Unterzahl antreten, doch Benjamin Frick konnte erneut einen Konter erfolgreich zum 4:2 abschließen (23.). Schwenningen kam anschließend zu einigen Torchancen, doch Klaus Graefe hielt den zwei-Tore-Vorsprung fest. Die Schwenninger setzten sich in Überzahl zunächst fest, doch ein Scheibenverlust führte zum 5:2 für die Bisons durch Vladimir Viller. Der FSV kämpfte sich erneut zurück und erzielte innerhalb zwei Minuten durch Philipp Richter zwei Tore zum 4:5 aus Sicht der Schwenninger. 30 Sekunden vor der Pause erzielte der Youngster Valentin Pustosilav mit seinem ersten Pflichtspieltor im Seniorenbereich den 6:4-Pausenstand. Auch der letzte Durchgang blieb spannend, denn Schwenningen steckte nie auf und kam immer wieder zurück, zunächst traf Fabian Krause zum erneuten Anschluss (5:6/46.). Nur eine Minute später sorgte Sidney Körper wieder für die Zwei-Tore-Führung. Christian Pratnemer nutzte ein Überzahlspiel der Bisons und traf zum 8:5 (54.). Den Schlusspunkt setzten die Hausherren 45 Sekunden vor dem Ende durch Tobias Seemann zum 6:8-Endstand.
Für die Pforzheim Bisons steht bereits am Sonntag, 05.11.2017 um 18:30 Uhr das nächste Spiel an, empfangen sie in der heimischen St.-Maur-Halle den EHC Zweibrücken 1b.
Diez-Limburg Rockets (RLSW)
EGDL schmeißt Neuwied aus dem RLP-Pokal
Die EG Diez-Limburg steht im Finale um den Rheinland-Pfalz-Pokal. Den Rockets reichte im Halbfinal-Rückspiel bei den Neuwieder Bären ein 3:3 (1:1, 2:1, 0:1) für den Sprung ins Endspiel, nachdem man das Hinspiel in Diez mit 6:5 gewonnen hatte. Über 60 Minuten zeigten die Gäste von der Lahn den größeren Willen und die größere Leidenschaft und verpassten einen Sieg, der ebenfalls verdient gewesen wäre, nur knapp.
„Unser Plan war es, die ersten starken zehn Minuten von Neuwied unbeschadet zu überstehen und vielleicht in die Euphorie der Gastgeber hinein vor deren eigener Kulisse den ersten Treffer zu machen“, sagte EGDL-Trainer Arno Lörsch. Der Plan ging zu 100 Prozent auf. Die erste Druckphase konnte die EGDL, die ohne Steve Themm, Tim Ansink und Roman Löwing angereist war und dennoch 21 Spieler aufbieten konnte dank der Kooperation mit den Roten Teufeln aus Bad Nauheim, schadlos überstehen. Dafür sorgte auch der erst 19-jährige Constantin Schönfelder im Rockets-Tor, der einmal mehr seine Klasse unter Beweis stellte und am Ende der Partie auch als Spieler des Spiels ausgezeichnet wurde.
Hinein in die erste (und einzige) wirkliche Drangphase der Gastgeber kam der Führungstreffer der Raketen genau zur rechten Zeit: Matt Fischer traf in der 8. Minute zum 1:0. Doch das Derby blieb vom Ergebnis her eine ausgeglichene und spannende Angelegenheit - dank des Überzahltreffers von Willi Hamann (18.) zum 1:1. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause, die Rockets lagen voll im Soll.
Und dennoch sollten sie sich besonders im zweiten Drittel über manche Dinge ärgern. Janik Langer kassierte einen Check und blieb verletzt auf dem Eis liegen, später erwischte es Konstantin Firsanov nach einem Foulspiel. „Diese Szenen nicht zu sehen und nicht zu bestrafen empfand ich persönlich als beschämend“, fand Lörsch deutliche Worte. Gleichwohl hörten und sahen die Unparteiischen aber, wie Pierre Wex als Kapitän mehrfach das Gespräch mit dem Schiedsrichter suchte (10-Minuten-Strafe) und wie Dustin Bauscher fernab des Geschehens in einer Spielpause aus Sicht der Unparteiischen wohl die falschen Worte fand (10-Minuten-Strafe). „In solchen Spielen sind die Schiedsrichter nun mal extrem gefordert. Die Entscheidungen haben heute nicht über Sieg oder Niederlage entschieden, aber die Stimmung auf dem Eis hätte leicht kippen können.“
Dass sie das nicht tat lag an einer Diez-Limburger Mannschaft, die sich nicht aus der Ruhe bringen ließ. Und die die Aufgabe sportlich löste: Konstantin Firsanov traf zum 2:1 (23.) und Joey Davies mit einem sehenswerten Solo zum 3:2 (35.). Zwischendurch hatte Deion Müller lediglich zum 2:2 (29.) ausgleichen können. Die Bären liefen den gesamten Abend über den Gästen hinterher, gingen nie selbst in Führung.
Daran änderte sich auch im dritten Drittel nichts mehr. „Wir müssen hier jetzt gar nichts mehr riskieren, habe ich den Jungs vor dem letzten Drittel mit auf den Weg gegeben.“ Und die Worte von Arno Lörsch nahm sich seine zuletzt defensiv oftmals anfällige EGDL-Mannschaft zu Herzen. Klare Scheiben hinten raus, kein Schnick-Schnack. Neuwied schaffte es so nur noch, durch Martin Brabec zum 3:3 auszugleichen (56.). Das reichte den Rockets nach dem Sieg im Hinspiel, um ins Finale um den Rheinland-Pfalz-Pokal einzuziehen.
„Unterm Strich ist das 3:3 ein gerechtes Ergebnis“, sagte der Rockets-Trainer. „Ich denke, wir haben vor allem im zweiten Drittel das bessere Eishockey gespielt. Neuwied hat sich bemüht, aber wir haben defensiv sehr stabil gestanden. Das war eine sehr überzeugende Mannschaftsleistung. Jeder Spieler hat heute seinen Anteil am Einzug ins Finale.“
Derby am Diezer Heckenweg: Rockets empfangen die Neuwieder Bären
Endlich wieder Derby am Heckenweg – das erste in der noch jungen Saison in der Regionalliga West: Die EG Diez-Limburg empfängt am Freitag um 20.30 Uhr die Neuwieder Bären zum Duell in der Meisterschaft. Es wird bereits der vierte Vergleich beider Teams in der laufenden Saison sein, zwei davon fanden jedoch im Rheinland-Pfalz-Pokal statt. In diesem Wettbewerb haben die Rockets sich gegen die Bären durchgesetzt und am Dienstag das Finale erreicht, in der Liga gab es auswärts eine 3:6-Niederlage. Es ist alles angerichtet für ein packendes Derby, dem nur zwei Tage später am Sonntag (20 Uhr) eine schwierige Aufgabe folgt bei den Dinslaken Kobras.
Eine englische Woche mit einem Spiel am Dienstag und einem normalen Regionalliga-Wochenende mit Partien am Freitag und Sonntag – das kann eine (körperliche) Belastung sein, aber auch ein mentales Weihnachtsfest. Für die Rockets ist es nach dem erfolgreichen Finaleinzug am Dienstag in Neuwied eher Variante zwei. Und doch werden am Freitag um 20.30 Uhr alle Uhren wieder auf null gestellt und der Spaß beginnt von vorne.
„Wir sind vom Kader her so breit aufgestellt, dass ich nicht denke, dass das Spiel am Dienstag für uns eine zusätzliche Belastung war“, sagt Rockets-Trainer Arno Lörsch. „Und Neuwied hat ja den gleichen Rhythmus und die gleiche Belastung. Für uns wird es wichtig sein, nach dem Erfolg im Pokal nicht übermotiviert zu Werke zu gehen. Wir haben unseren Plan, und den müssen wir wie schon in Neuwied einhalten. Dann haben wir auch Erfolg.“
Dass die Derbys gegen die Bären besondere Spiele sind, steht für den Trainer außer Frage: „Mittlerweile ist jedem klar, dass das Spiele auf absoluter Augenhöhe sind, in denen nur kleinste Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden. Diez-Limburg und Neuwied bieten in den Duellen gegeneinander hochattraktives Eishockey. Du kannst vorher nie sagen, wer das Ding gewinnt. Das macht diese Spiele so besonders. Und so wird es auch am Freitag sein.“
Gleichwohl gab es zuletzt mit dem 3:3 in Neuwied und dem 4:2-Sieg zwei Tage zuvor in Neuss viele gute Momente, die bei den Rockets für zusätzliche Motivation sorgen. „Gerade in der Defensive ist ein Fortschritt zu erkennen“. freut sich Lörsch. „Wir wissen jetzt, dass wir das können. Wir müssen es nur in jedem Spiel wieder abrufen und genau so umsetzen. Denn wir wissen auch: Auf unseren Sturm können wir uns verlassen, vorne machen wir die Tore.“
Personell wird der Trainer am Freitag auf den gesperrten Julian Grund und den verletzten Roman Löwing verzichten müssen. Ob Keeper Steve Themm und Verteidiger Tim Ansink (beide angeschlagen) in den Kader zurückkehren können, wird sich erst kurzfristig entscheiden.
Am Sonntag reisen die Rockets dann zum zweiten Vergleich mit den Kobras aus Dinslaken. Die erste Partie konnte die EGDL nach einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel auswärts mit 4:1 gewinnen. „Dinslaken hat sich in den vergangenen zwei Wochen weiter stabilisiert“, sagt Lörsch. „Gegen Neuwied haben sie einen Punkt geholt, in Lauterbach nur knapp mit kleinem Kader verloren und auch beim 4:6 in Ratingen haben sie sich in guter Form präsentiert. Es wird erneut ein Geduldsspiel werden.“
Dinslaken Kobras (RLW)
Endlich einmal selbst belohnen
Am Freitag, den 03.11.2017, treffen die Dinslakener Kobras um 20:00 Uhr in der heimischen Schlangengrube zum zweiten Mal in dieser Saison auf die Soester Bördeindianer. Beim ersten Aufeinandertreffen im Wigwam am Möhnesee gab es für die Giftschlangen eine derbe 2:8-Klatsche. Dies ließ sich zum damaligen Zeitpunkt auf die fehlende Vorbereitung zurückführen, denn das damalige Gästeteam hatte eigentlich über die gesamte Spielzeit keine Chance. Zu allem Überfluss schwächte man sich damals immer wieder selbst durch unnötige Strafzeiten.
In der Zwischenzeit haben die Kobras einige Spiele absolviert und das spielerische Element sollte sich etwas verbessert haben, auch wenn die fehlende Vorbereitung sicherlich noch nicht in Gänze aufgearbeitet sein kann und Coach Sikorski mit immer wieder wechselnden Besetzungen beim Training oder Spiel zu leben hat.
Bei dieser Begegnung auf einen Sieg der Kobras zu wetten, wäre sicherlich mehr als vermessen. Doch die Chancen haben sich schon verbessert.
Die Gäste vom Möhnesee haben in dieser Saison mit der Verpflichtung von Maurice Becker sicher einen Glücksgriff getan, doch auch etablierte Spieler wie Ernst Reschetnikow findet man derzeit in der Scorerliste der Liga ziemlich weit oben. Und die Qualitäten des Tschechen Juricek sind sowieso hinreichend bekannt. Auch der bald 41-jährige Igor Furda hat kaum etwas von seiner Torgefährlichkeit verloren.
Somit entpuppt sich das Team von Trainer Dieter Brüggemann im Moment als das Team der Liga, welches aus ihren Möglichkeiten das Beste herausholt. Zwar musste man sich bis dato allen „Großen“ der Liga geschlagen geben, doch alle machbaren Siege wurden eingefahren. Angefangen mit dem 8:2 zu Saisonbeginn gegen die Kobras, später ein 7:6 n.P. gegen den Neusser EV und zuletzt ein überragendes 10:3 gegen die Lauterbacher Luchse. Das Team, gegen das die Kobras gerade mit 2:3 das Nachsehen hatten.
Die Ergebnisse der Soester EG gegen die anderen Teams der Liga wird Coach Sikorski herzlich wenig interessieren. Er wird darauf aus sein, ein deutlich besseres Ergebnis zu erzielen als beim zweiten Saisonspiel in der Soester Eishalle. Und springt dabei ein Sieg raus, wird dieser natürlich gerne mitgenommen. „Wir sind heute in einer deutlich besseren Lage, gegen die Soester zu punkten. Die damalige Niederlage waren wir größtenteils selber schuld“, so der Dinslakener Eishockeylehrer. „Aber wir weder wieder hart arbeiten müssen, das wird bestimmt kein Selbstläufer“, fügt Krystian Sikorski hinzu. „Letzten Sonntag in Ratingen haben wir schon an einer Überraschung geschnuppert. Sollten wir an diesem Abend diese Leistung erneut abrufen können, ist ein Punktgewinn durchaus machbar“.
An diesem Wochenende wird er voraussichtlich personell nahezu aus dem Vollen schöpfen können. Bis dato werden nur Petr Macaj und Dominick Spazier verletzungsbedingt fehlen.
Ein kleines Extra - Bonbon erwartet die Fans an diesem Abend beim allseits beliebten Puckwerfen in der zweiten Drittelpause. Denn ein Neu – Sponsor der Kobras möchte sich kurz vorstellen. Dirk Salzsieder vom bekannten Dinslakener Hotel Grunewald, wird dem Sieger des Puckwerfens an diesem Abend einen Gutschein überreichen.
Zwei Tage darauf, am 5.11.2017 empfangen die Dinslakener im vorgezogenen Heimspiel vom 05.01.2018 bereits zum zweiten Mal in dieser Saison das Team aus Diez-Limburg.
Beim ersten Aufeinandertreffen zogen sich die Kobras gegen den Favoriten achtbar aus der Affäre. Das Endergebnis von 1:4 fiel sicherlich auch 1-2 Tore zu hoch aus. Erst im letzten Drittel konnten die Gäste das Spiel zu ihren Gunsten drehen. Besonderer Aufmerksamkeit der Dinslakener Defensivabteilung dürfen sich die beiden nordamerikanischen Kontingentspieler der Rockets, Joseph Davies und Matthew Fischer erfreuen.
Diese Beiden belegen derzeit die Plätze 1 und 4 der Liga-Scorerliste und sind zu jedem Zeitpunkt brandgefährlich. Aber auch viele andere Akteure der Gäste wissen, wo der Puck hingehört. Insbesondere die Spieler, die Trainer Lörsch bei seinem Wechsel aus Lauterbach mitgebracht hat. „Wir sind in dieser Partie der klare Außenseiter. Auch wenn wir uns leistungsmäßig langsam immer weiter an die anderen Teams der Liga annähern, fehlt es trotz großem Kampf immer an ein paar wenigen erzielten Treffern. Es wäre schön, wenn wir noch einen weiteren Spieler hätten, der pro Spiel 1-2 Scorerpunkte erzielen würde. Dann würden auch mal enge Partien zu unseren Gunsten ausfallen und dieser Erfolg den Rest der Mannschaft mitziehen“, wünscht sich der ehemalige polnische Nationalspieler. „Aber es muss natürlich auch alles finanzierbar sein“, zeigt der Dinslakener Schlangenbeschwörer aber auch die Problematik auf.
Spielbeginn dieser Hauptrundenbegegnung ist um 19:00 Uhr.
Bären Neuwied (RLW)
Bären fehlt nach 120 Minuten ein Tor
120 Minuten lang begegneten sich der EHC „Die Bären" 2016 und die EG Diez-Limburg im Halbfinale des Rheinland-Pfalz-Pokals auf Augenhöhe, und am Ende machte ein Tor den Unterschied. Nach der 5:6-Niederlage im Hinspiel reichte den Neuwiedern im zweiten Vergleich auf eigenem Eis ein 3:3-Unentschieden nicht aus, um den Einzug ins Endspiel zu schaffen. „Es war ein Spiel auf gutem Niveau zwischen zwei Mannschaften, die sich kaum etwas nehmen", fasste EGDL-Trainer Arno Lörsch zusammen. „Insgesamt", so Lörsch weiter, „haben wir uns aber nicht unverdient durchgesetzt."
Vorwerfen konnten sich die Bären nichts. „Wir haben bis zum Schluss alles versucht, gemacht und getan", versicherte Coach Jens Hergt. Der Ausgleich zum 3:3 durch Martin Brabec (56.) ließ die Gastgeber noch einmal hoffen, aber auch die letzte Maßnahme, das Ziehen des Torhüters für einen sechsten Feldspieler, verpuffte. Lörsch teilte die Meinung seines Trainerkollegen: „Neuwied hat kämpferisch alles gegeben, aber wir haben heute sehr diszipliniert verteidigt. Das geht in die Richtung, wie ich es mir vorstelle. Und wir konnten uns auf einen überragenden Torhüter verlassen. Constantin Schönfelder hat mich wie schon in Neuss positiv überrascht."
Gut möglich, dass die Bären in Führung gegangen wären, wenn nicht der junge Bayer zwischen den EGDL-Pfosten gestanden hätte. Neuwied suchte und fand nämlich vom Eröffnungsbully an den Weg in die Offensive. Ähnlich wie am Sonntag im Regionalliga-Heimspiel gegen Hamm. Der kleine, aber feine Unterschied: Diesmal wollte der Puck nicht ins Netz huschen. „Das Scheiben- und Schussglück vom Sonntag hatten wir heute nicht", haderte Hergt ein wenig mit den ausgelassenen Tormöglichkeiten. Die Diezer und Limburger brauchten ein paar Minuten, bis sie ihre Ordnung fanden. Dass die Raketen nicht von ungefähr den torgefährlichsten Angriff der Regionalliga West stellen, blitzte zum ersten Mal in der fünften Minute auf. Konstantin Firsanov lief alleine auf Felix Köllejan zu, ließ diese Großchance jedoch noch liegen. Der Paradeblock der Gäste sorgte für das 0:1 und stellte den Spielverlauf bis dahin auf den Kopf. Matt Fischer traf nach Vorlage von Joey Davies und Konstantin Firsanov (8.). „Wir haben in die Neuwieder Anfangsoffensive hineingekrätscht. Der Führungstreffer gab unserem Spiel mehr Ruhe", beschrieb Lörsch.
Beide Teams begegneten sich danach mit offenem Visier, versteckten sich nicht, erspielten sich hüben wie drüben gute Einschussgelegenheiten, hatten mit Köllejan und Schönfelder jedoch auch zwei starke Schlussmänner.
Wenn zwischen zwei Mannschaften nur Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen, spielt häufig das Powerplay eine entscheidende Rolle. Auch in dieser Partie. Zwei Powerplaytore für den EHC durch Willi Hamann (18.) und Deion Müller (29.) glichen sich mit den Treffern von Konstantin Firsanov (23.) und Joey Davies (35.) in nummerischer Überlegenheit aus. „Es war ein Vorteil für uns, dass wir im zweiten Drittel das Ergebnis zweimal auf unsere Seite gebracht haben", sagte Lörsch. Limburg legte vor, die Bären zogen nach. Mit der heruntertickenden Uhr im Nacken und gegen defensiv stabile Rockets war es für die Deichstädter schwierig, im Spielaufbau etwas Zielführendes auf die Beine zu stellen. In der 56. Minute gelang es Martin Brabec, die Vorarbeit von Moritz Schug und Stephan Fröhlich zu vergolden, aber um zumindest in ein Penaltyschießen zu einzuziehen, hätte Neuwied eine Führung gebraucht. Und die ließen Constantin Schönfelder und seine Vorderleute an diesem Abend nicht zu.
Bären müssen „kreuz und quer" unterbinden
Zwei Siege waren es für jedes Team in der abgelaufenen Spielzeit. In der aktuellen Saison ist die Bilanz nach drei Aufeinandertreffen ebenfalls ausgeglichen – es reift immer mehr die Erkenntnis, dass in den Eishockey-Partien zwischen dem EHC „Die Bären“ 2016 und der EG Diez-Limburg die Tagesform und Nuancen über Sieger und Verlierer entscheiden. „Das ist doch gut für die Spannung, wenn im Vorfeld niemand eine Voraussage treffen kann“, sagt EGDL-Trainer Arno Lörsch. Ein Neuwieder Liga-Sieg daheim, einen Limburger Erfolg sowie ein Remis im Halbfinale des Rheinland-Pfalz-Pokals hat es bislang gegeben. „Es waren dreimal Partien absolut auf Augenhöhe“, resümiert EHC-Coach Jens Hergt. Das galt auch für das Pokalspiel am Dienstag, das im Neuwieder Icehouse 3:3 endete und nach dem die Rockets den Finaleinzug bejubeln konnten, weil sie daheim als 6:5-Sieger das Eis verlassen hatten.
„Und am Freitag werden wieder Kleinigkeiten den Ausschlag geben“, ist sich Hergt sicher. Dann kommt es ab 20.30 Uhr am Diezer Heckenweg zum nächsten Aufeinandertreffen, dann wieder in der Regionalliga West. „Wir konnten aus dem Pokalspiel auf jeden Fall noch ein paar neue Erkenntnisse mitnehmen, die wir am Freitag zu unserem Vorteil nutzen möchten“, analysiert Hergt. Dazu zählt sicherlich nicht mehr, dass das an der Lahn gerne betriebene sportliche Understatement wenig mit der tatsächlichen Leistungsstärke der Mannschaft zu tun hat. Die beiden Kanadier Matt Fischer und Joey Davies sowie Ex-DEL-Mann Konstantin Firsanov sind der Schrecken jeder Regionalliga-Abwehr. Neu hinzugekommen im Rockets-Spiel scheint die entdeckte Hingabe für die eigene Defensivarbeit. „Wir haben bisher teilweise zu offensiv gespielt, uns aber auch einige individuelle Fehler geleistet, was zu vielen Gegentoren in der Liga führte. Am Dienstag war das deutlich disziplinierter, und es haben sich auch andere Spieler als sonst in der Abwehr in die Schüsse geworfen“, sah Lörsch in der Hintermannschaft deutliche Fortschritte. Die Bären vermissten indes an diesem Abend nicht viel, dafür aber Entscheidendes. Hergt: „Das Momentun, das wir im Spiel gegen Hamm hatten, fehlte. Aber am Freitag beginnt alles wieder bei 0:0, und wir werden alles geben, um die nächsten drei Punkte einzusammeln.“
Spiel Nummer fünf in dann zehn Tagen bestreiten die Bären am Sonntagabend ab 19 Uhr im Icehouse. Dann ist der Neusser EV zu Gast. Ein Gegner, gegen den Spiele manchmal etwas von spektakulärem Wildwest-Eishockey ohne großes Federlesen haben. „In der letzten Saison haben wir mit 8:10 verloren“, erinnert sich Hergt mit süß-saurer Miene. Ein Ergebnis, das klarmacht, wie es gegen Neuss gerne einmal zugehen kann. „Damals kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten, und ich denke, dass wir am Sonntag wieder eine sehr interessante Partie erwarten können. Neuss spielt ein wenig kreuz und quer, etwas unorthodox. Gegen diese Mannschaft kommt es darauf an, sich nicht von der eigenen Linie abbringen zu lassen.“ Der NEV startete zwar durchwachsen in die Saison, hat jetzt aber allmählich seinen Rhythmus gefunden. Zufall ist es nicht, wenn du Meister Hamm mit 4:0 besiegst oder zwischenzeitlich mit 2:1 gegen Diez-Limburg führst. Hergt: „In der Regionalliga kann man vor keinem Spiel davon ausgehen, dass ein Sieg herausspringt. Es gibt keine großen Leistungsunterschiede, und auf dem Eis stehen immerhin noch Menschen und keine Maschinen“, gibt der EHC-Coach zu bedenken, dass nicht jeder Tag sein kann wie der andere. Die beiden Seiten der Medaille erlebte der EHC jüngst innerhalb kürzester Zeit: Sonntags fand der Puck fast wie ferngesteuert den Weg ins Hammer Tor, dienstags schien das Gehäuse der EGDL in der Anfangsphase hingegen wie vernagelt zu sein.
Ratinger Ice Aliens (RLW)
Schwere Brocken" für die Ice Aliens
Das kommende Wochenende wird für das Team um Trainer Alex Jacobs ein wahrer Härtetest und wichtige Standortbestimmung werden. Freitagabend reisen die Aliens zu den heimstarken Herforder Ice Dragons, am Sonntag empfängt man dann Dauerrivale Hamm am Sandbach.
Obwohl Herford erst in die zweite Regionalliga-Saison geht, konnte sich das Team um Trainer Jeff Job sofort etablieren und durch geschickte Neuverpflichtungen auch oben in der Tabelle festsetzen. Einige Experten sehen Herford gar als "Geheimfavoriten" auf den Meistertitel. Starke Auftritte wie der 9:2 Erfolg gegen Neuwied am vorherigen Freitag scheinen diese Favoritenrolle auch zu bestätigen. Herford ist bislang auch das einzige Team, welches den Aliens einen Punkt klauen konnte - am zweiten Spieltag setzten sich die Ice Aliens nur knapp mit 2:1 nach Verlängerung durch. Es braucht also wieder eine exzellente Mannschaftsleistung, um Punkte aus Ostwestfalen entführen zu können.
Am Sonntag wollen die Ice Aliens dann Revanche für das verlorene Finale der Vorsaison nehmen. Nach ganzen 219 Tagen trifft man endlich wieder auf den stärksten Rivalen der letzten Jahre, die Hammer Eisbären. Bei den Eisbären scheint es zurzeit an der Konstanz zu fehlen, nach fünf siegreichen Spielen in Folge musste man sich am vorherigen Wochenende überraschend Neuss (0:4) und Neuwied (0:6) geschlagen geben und erlebte ein rabenschwarzes Wochenende. Hamm liegt derzeit auf dem fünften Tabellenplatz, schon ganze acht Punkte hinter den Ice Aliens. Auf die leichte Schulter wird man das Spiel gegen die Eisbären aber dennoch nicht nehmen.
Grefrath Phoenix (LLW)
Grefrath Phoenix muss zweimal ins Bergische Land
'Vier Siege in vier Spielen' lautet die bislang makellose Bilanz der Grefrather EG in der NRW-Landesliga. Damit reisen die Blau-Gelben als Tabellenführer am kommenden Doppel-Wochenende gleich zweimal ins Bergische Land.
Zunächst trifft man am Freitag, 03.11. um 20.00 Uhr in Solingen auf die "Raptors" vom EC Bergisch Land. Die Klingenstädter haben in dieser Saison erst zwei Begegnungen ausgetragen, blieben dabei bislang noch ohne Punktgewinn und belegen derzeit den vorletzte Tabellenplatz. Dennoch wird man auf Seiten der GEG den Gegner keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. "Die Tabelle ist zu einem so frühen Zeitpunkt in der Saison noch ein Muster ohne Wert", misst Phoenix-Trainer Karel Lang der statistischen Momentaufnahme nicht all zu viel Bedeutung bei. In Grefrath ist man sich der schweren Herausforderung gegen die Raptors durchaus bewusst, zumal die vom ehemaligen Grefrather Spieler Marco Piwonski trainierten Gastgeber als amtierender Meister der NRW-Landesliga ins Rennen gehen und sich auch für diese Spielzeit viel vorgenommen haben.
Zweifelsfrei kniffelig dürfte auch die zweite Auswärtsaufgabe des Wochenendes sein. Diesmal haben für Sonntag, 05.11. mit den Wiehl Penguins "gute Bekannte" zum erneuten Kräftemessen eingeladen. Spielbeginn ist um 17.15 Uhr. Bereits zweimal kreuzten beide Teams in Grefrath die Schläger, beide Male blieben die "Feuervögel" in einer jeweils sehr spannenden Begegnung mit 3:2 und 4:1 Sieger.
"Wir haben unsere beiden Heimspiele gegen Wiehl gewonnen, weil wir taktisch clever und sehr konsequent agiert haben", so Karel Lang, der genau dies auch für das Rückspiel bei den Penguins von seiner Mannschaft erwartet.
Sowohl für Freitag, als auch für Sonntag gilt es dabei für die GEG, gleich mehrere berufsbedingte Ausfälle zu kompensieren. Dies macht die Herausforderung für das Team von der Niers nicht unbedingt leichter, bietet andererseits jedoch auch dem einen oder anderen Nachwuchsspieler die Chance, Eiszeit zu bekommen und sich zu präsentieren.
Phoenixfans haben für das Auswärtsspiel nach Wiehl die Möglichkeit, ihr Team im Mannschaftsbus zu begleiten. Treffpunkt ist am Sonntag um 13.00 Uhr an der Grefrather Eissporthalle.
Darmstadt Dukes (HL)
Glanzvoller Start für den ESC Darmstadt in die Hessenliga Saison 2017/2018
Mit einem unerwartet klaren 7:4 (3:2/0:1/4:1) Heimsieg gegen den Regionalligaabsteiger RT Bad Nauheim sind die Darmstadt Dukes am Sonntagabend in die Saison 2017/2018 gestartet. In einem spannenden und zum Schluss aus Sicht der Darmstädter mitreißenden Spiel hatten zunächst die Gäste aus Bad Nauheim die erste Torgelegenheit durch Routinier Martin Prada, aber Dukes Torwart Eike Busch zeigte von Beginn eine starke Leistung und war während des gesamten Spiels ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. Nachdem die ersten Angriffsbemühungen der Bad Nauheimer ohne Erfolg blieben, setzen die Darmstädter den ersten Höhepunkt im Spiel. Nach einem schnellen Konter passte Neuzugang Daniel Kettler den Puck zu Tobias Schmidt, und dieser traf zur 1:0 Führung (4.) für die Hausherren. Doch die Freude über den optimalen Start dauerte nur eine Minute, dann musste Volkan Toptaner auf den Strafbank Platz nehmen, und kaum saß er dort, durfte er diese auch gleich wieder verlassen. Die Bad Nauheimer brauchten nur 23 Sekunden, um das Überzahlspiel zum 1:1 Ausgleich zu nutzen. Torschütze für Bad Nauheim war Axel Wichter (5.). Aber auch die Darmstädter beherrschten an diesem Sonntag das Überzahlspiel: In der 10. Spielminute markierte Matthias Hamm mit einem Schuss von der blauen Linie die 2:1 Führung für die Südhessen. Leider sollte auch dieser Zwischenstand nicht lange auf der Anzeigentafel stehen, denn praktisch im Gegenzug traf Magnar Aaltonen (10.) für die Roten Teufel. Die Darmstädter Antwort auf diesen Treffer ließ allerdings nicht lange auf sich warten. In der 14. Minute nutze Erik Garbe den Platz auf dem Eis -beide Mannschaften hatten je einen Spieler weniger auf der Spielfläche- und schoss zur 3:2 Führung für die Dukes ins Tor der Bad Nauheimer. In den letzten Spielminuten im ersten Drittel mussten die Dukes noch zwei Unterzahlsituationen überstehen, ehe die Mannschaft mit viel Beifall von den Zuschauern in die erste Pause gehen konnte.
Der zweite Spielabschnitt war dann etwas weniger ereignisreich und eher durch zahlreiche Strafzeiten der Bad Nauheimer geprägt. Sehr zum Verdruß von Trainer Roger Nicholas war es den Dukes nicht möglich, die insgesamt sechs Überzahlspiele zu einem weiteren Treffer zu nutzen. In dieser Phase übten die Darmstädter im Überzahlspiel zu wenig Druck auf das Bad Nauheimer Tor aus, und auch die wenigen Torschüsse hatten nicht die notwendige Gefährlichkeit. Und wie es dann oft im Sport ist: Nutzt man seine Gelegenheiten nicht, wird man dafür bestraft. Erneut durch Axel Wichter in der 27. Minute konnten die Bad Nauheimer zum dritten Mal ausgleichen. Mit diesem insgesamt leistungsgerechten 3:3 wechselten die Mannschaften die Seiten zum dritten Drittel.
Was den Darmstädter Anhängern nun im letzten Spielabschnitt geboten wurde, hatten diese schon lange nicht mehr von einer Darmstädter Mannschaft gesehen. Wiederum Erik Garbe traf in der 46. Minute zum 4:3 für die Dukes, aber kurz darauf traf Magnar Aaltonen (48.) mit seinem zweiten Tor an diesem Abend zum 4:4. Doch kurze Zeit später bekamen die Gastgeber wieder die Möglichkeit, in Überzahl zu spielen, und im Gegensatz zum zweiten Drittel klappte. Nach Vorarbeit durch Erik Garbe schoss Tobias Schmidt seine Mannschaft zum fünften Mal in Führung. Zwar versuchten die Gäste aus Bad Nauheim nun nochmals verstärkt den neuerlichen Ausgleich zu erzielen, allerdings ohne Erfolg. Stattdessen konnten die Darmstädter auch die zweite Strafzeit der Roten Teufel im letzten Spielabschnitt für ein Tor nutzen. Der Spieler des Abends, Erik Garbe, sorgte mit seinem dritten Treffer zum vorentscheidenden 6:4 für die Hausherren. Der Jubel über dieses Tor war noch nicht verklungen, als Nicolas Hummel die Anhänger der Darmstädter mit dem 7:4 endgültig in den Freudenhimmel schickte. Nach Spielschluss war die Freude auf Seiten der Darmstädter Mannschaft natürlich sehr groß, und jetzt können die Spieler mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein in das nächste Heimspiel am kommenden Sonntag gehen. Dann gibt der amtierende Meister und aktueller Tabellenführer, die EJ Kassel 89ers, seine Visitenkarte in der Eishalle im Bürgerpark Nord ab. Und alle Darmstädter werden wieder auf eine ähnlich spektakuläres Spiel hoffen.
ESC Berlin (RLO)
Black Panther und Eisbären Juniors warten am Wochenende
Wieder voll im Einsatz sind die Teams vom ESC 07 Berlin auch an diesem Wochenende. Die Regio empfängt Jonsdorf, die Zweete die Eisbären.
Berlin ist in dieser Saison bisher für die Black Panther aus Jonsdorf kein gutes Pflaster. Zwei Spiele bestritten sie in der Hauptstadt und beide gingen klar verloren. Bei FASS gab es ein 2:11, bei den Blues ein 0:12. Zusätzlich gab es zwei Niederlagen gegen Tornado Niesky und eine gegen die Schönheider Wölfe. Alles Spitzenteams der Liga, gegen die Punkte nicht unbedingt zu erwarten waren. Interessant ist dabei aber, dass gegen Tornado Niesky in einem Spiel sechs der bisher acht erzielten Tore geschossen wurden. Nun geht es gegen den Club und der will natürlich auch gewinnen. Es dürfte allerdings eine eher knappe Angelegenheit werden. Beide Teams gehören nicht zum Favoritenkreis der Liga, was man bisher an den Ergebnissen auch sehen kann. Der Club verkaufte sich bisher aber sehr gut und so sind die Chancen auf einen Sieg nicht so schlecht.
Die Zweete muss gegen die Eisbären Juniors ran. Mit drei Siegen aus fünf Spielen liegen die Juniors an der Tabellenspitze. Ein Spitzenteam also, gegen das Punkte aber auch nicht unrealistisch sind. Denn auch wenn es bei der Zweeten personell etwas enger war, zeigte das Team gute Leistungen und holte bisher zwei Siege. Auch bei der Niederlage gegen den Titelverteidiger verkaufte sich das Team gut. Das Team wird auch gegen die Juniors alles geben, kampflos werden die Punkte sicherlich nicht abgegeben.
Die Bullyzeiten passen gut, beide Spiele können besucht werden. Die Regio spielt am Samstag um 19:30 Uhr in der Eissporthalle PO 9, die Zweete am Sonntag um 16:00 Uhr im Paul-Heyse-Stadion.
(Norbert Stramm)
Tornado Niesky (RLO)
Kein Glück im 2. Pokalspiel
Am Reformationstag fuhren die Tornados zu ihrem 2. Spiel im Rahmen der Norddeutschen Pokalrunde nach Berlin. Im Erika-Hess-Eisstadion trafen sie um 13:30 Uhr auf FASS Berlin.
Leider konnten die Nieskyer diesmal nur einen Punkt mit nach Hause nehmen. Nachdem sie in der 32. Minute durch einen Treffer von Tristan Schwarz in Führung gingen, glichen die FÄSSer in der 46. Minute aus.
Doch nur wenige Sekunden später übernahmen die Gäste durch ein Tor von Robert Bartlick wieder die Führung. Der Sieg der Tornados lag schon in der Luft, als die Berliner in der 60. Minute noch einmal ausgleichen konnten. So mussten die Teams in die Verlängerung. Leider hatten die Gastgeber dann das Glück auf ihrer Seite. In der 63. Minute gelang ihnen das 3. und entscheidende Tor. So endete die Partie mit einem Ergebnis von 3:2 n.V. (0:0; 0:1; 2:1; 1:0).
Wöle Schönheide (RLO)
Hotel “Zur Post“ weiterhin Wölfe-Partner
Auch in der laufenden Saison arbeiten die Schönheider Wölfe und das Landhotel “Zur Post“ in Schönheide weiter zusammen und setzen ihre Partnerschaft fort.
Der im Zentrum von Schönheide betriebene Beherbergungs- und Restaurationsbetrieb wurde 1904 gegründet und hat seither eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Das Hotel verfügt über liebevoll und komfortabel eingerichtete Zimmer zum Wohlfühlen, eine gemütliche Gaststube für lustige und gesellige Anlässe und einen Biergarten, der bei schönem Wetter für Alt und Jung geöffnet hat. In der Gastronomie wird auf eine erzgebirgisch inspirierte Küche mit frischen Speisen und Getränken gesetzt. Um den Wohlfühlfaktor zu steigern, werden die Gäste zu jeder Tageszeit liebenswürdig betreut. Wer einen anstrengenden Tag hinter sich hat, kann den Alltag mit etwas Entspannung in der Sauna oder im Whirlpool hinter sich und sich verwöhnen lassen.
Die Schönheider Wölfe bedanken sich beim Landhotel “Zur Post“ für das Engagement am Eishockeystandort Schönheide und freuen sich auf eine hoffentlich erfolgreiche Saison 2017/2018.
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