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September 26
                         
Herbstanfang
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Freitag 3.November 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Verbandsliga Nord.


Deutsche Eishockey Liga  (DEL)
GALA DES DEUTSCHEN EISHOCKEYS 2018 in Straubing - Ehrung des Hauptrundensiegers und der besten Spieler / Aufnahmen in die „Hall of Fame Deutschland“
Die „6. GALA DES DEUTSCHEN EISHOCKEYS“ findet am 10. März 2018 in Straubing statt. Am Standort des DEL-Teams der Straubing Tigers werden unmittelbar nach Ende der Hauptrunde und vor den Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die „DEL-Spieler der Saison“ sowie die Neuaufnahmen in die „Hall of Fame Deutschland“ geehrt.
Wie bei den vorangegangenen Veranstaltungen in Augsburg, Mannheim, Straubing und Köln kooperiert die DEL mit dem „Eishockeymuseum Hall of Fame Deutschland e.V.“
Die Spielerwahlen werden in Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin EishockeyNEWS durchgeführt. Ebenfalls im Rahmen der Gala wird unmittelbar vor den Playoffs der 24. DEL-Saison der DEL-Hautrundensieger 2017/18 geehrt.


Eisbären Berlin  (DEL)
Ohne 6 am Freitag zu Hause gegen Iserlohn
Die Eisbären Berlin empfangen die Iserlohn Roosters am morgigen Freitagabend ohne sechs
Stammspieler in der Mercedes-Benz Arena Berlin (erstes Bully: 19:30 Uhr). Neben den schon
bekannten Ausfällen von Louis-Marc Aubry, Thomas Oppenheimer und Constantin Braun,
fehlen nun auch Danny Richmond, Frank Hördler und Florian Busch. Dafür kehrt Kapitän
André Rankel ins Team zurück.
Während Danny Richmond an einer Verletzung im Oberkörperbereich aus dem Spiel bei den
Augsburger Panthern laboriert, plagen Frank Hördler und Florian Busch eher kürzerfristige
Verletzungen im Unterkörperbereich. Maximilian Adam rückt somit aus dem Sturm in die
Verteidigung. Im Angriff wird neben Charlie Jahnke auch Vincent Hessler zum Einsatz
kommen.
„Durch dieses Wochenende müssen wir jetzt durch“, sagt Eisbären-Chefcoach Uwe Krupp.
„Wir haben uns gut vorbereitet und wollen unseren eingeschlagenen Weg auch in den zwei
Spielen vor der Pause weitergehen.“
Das erste Match beider morgiger Kontrahenten gewannen die Eisbären im Sauerland mit 6:3.
Und glichen die Bilanz der letzten sechs Partien damit auf 3:3 nach Siegen aus. Karten für
dieses Spiel sind, wie immer, buchbar über www.eisbaeren.de/ticketshop und die
Tickethotline der Eisbären, (030) 97 18 40 40. Auch an der Abendkasse werden noch Tickets
in diversen Kategorien erhältlich sein.


Düsseldorfer EG  (DEL)
DEG freut sich auf Duelle gegen Süd-Doppel
Noch einmal heißt es: Alle Kräfte bündeln für zwei Partien am Wochenende, bevor es in die Deutschland Cup-Pause geht. Am morgigen Freitag kommen die Schwenninger Wild Wings in den ISS DOME (19.30 Uhr), am Sonntag tritt die Mannschaft von Mike Pellegrims dann beim Deutschen Meister in München an (16.30 Uhr).


Straubing Tigers  (DEL)
GALA DES DEUTSCHEN EISHOCKEYS zum zweiten Mal in Straubing - Ehrung des Hauptrundensiegers und Aufnahme der besten Spieler in die „Hall of Fame Deutschland“ erfolgt im Hotel Asam
Die „6. GALA DES DEUTSCHEN EISHOCKEYS“ findet am Samstag, 10. März 2018 in Straubing statt. Unmittelbar nach Beendigung der Hauptrunde und vor dem Playoff-Start der Deutschen Eishockey Liga (DEL) werden die „DEL-Spieler der Saison“ sowie die Neuaufnahmen in die „Hall of Fame Deutschland“ geehrt.
Wie bei den vorangegangenen Veranstaltungen in Augsburg, Mannheim, Straubing und Köln kooperiert die DEL mit dem „Eishockeymuseum Hall of Fame Deutschland e.V.“
Die Spielerwahlen werden in Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin EishockeyNEWS durchgeführt. Ebenfalls wird im Rahmen der Gala der DEL-Hautrundensieger 2017/18 gekührt.
“Es freut uns, dass wir die Gala zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit nach Straubing holen konnten. Die Räume unseres Partners Hotel Asam bieten dafür den idealen Rahmen“, ist Gaby Sennebogen, Geschäftsführerin der Straubing Tigers, voller Vorfreude. „Wir werden alles dafür tun, dass sich das „Who is Who“ des deutschen Eishockeys bei uns wohlfühlt“, so Gaby Sennebogen abschließend. 


Tölzer Löwen  (DEL2)
Vorschau: Heimspiel gegen Crimmitschau und zu Gast in Bad Nauheim
Zwei Teams aus dem Tabellenmittelfeld warten am kommenden Wochenende auf
die Tölzer Löwen. Am Freitag ist der Sechstplatzierte aus Crimmitschau
zu Gast. Am Sonntag geht´s für die Buam zum Achtplatzierten nach Bad
Nauheim.
Schon im ersten Saisonspiel trafen die Tölzer Löwen und die Eispiraten
Crimmitschau aufeinander. Die Westsachsen hatten damals mit 3:2 knapp
das bessere Ende für sich. Vor der Saison rechneten viele mit einem
Play-down-Platz für die Eispiraten. Zu schwach war die vorherige
Spielzeit, in der man die Hauptrunde als Tabellenletzter abschloss und
sich erst in den Play-downs retten konnte.
Doch es hat sich einiges verändert seit jenem 11.April, an dem
Crimmitschau den Nicht-Abstieg perfekt machte. Kim Collins übernahm an
der Bande und brachte gleich neun Neuzugänge mit. Mit Jordan Knackstedt
steht auch ein Neuzugang ganz oben in der internen Scorerliste: 20
Punkte in bisher 14 Spielen – stark. Im Sturm wird er unterstützt vom
letztjährigen Topscorer Patrick Pohl (17 Punkte), sowie den
Kontingentspielern Robbie Czarnik (17) und Ossi Saarinen (14). In der
Verteidigung steht mit Ales Kranjc ein slowenischer Nationalspieler im
Aufgebot der Eispiraten. Die vierte Kontingentstelle besetzt der
kanadische Torhüter Olivier Roy, der mit einem Gegentorschnitt von knapp
über drei und einer Fangquote von etwas über 91% solide Statistiken
vorweisen kann.
Trainer Kim Collins scheint es gelungen zu sein die neuformierte
Mannschaft zu einer funktionierenden Einheit zu formen – auch wenn es im
ersten Vergleich mit den Löwen teilweise etwas holprig aussah.
Zuletzt gab es wieder drei Siege in Folge für die Sachsen. Ravensburg,
Bayreuth und Freiburg wurden allesamt geschlagen. Verlassen kann sich
Trainer Collins meist auf sein Powerplay, dass das viertbeste der Liga
ist. In Unterzahl tut sich seine Mannschaft dafür sehr schwer: Nur 70,6%
der Unterzahlsituationen werden unbeschadet überstanden.
Der EC Bad Nauheim reiht sich zwei Ränge unter den Eispiraten in der
Tabelle ein. Im ersten Saisonvergleich der beiden Kurstädte gewannen die
Gäste aus Bad Nauheim mit 4:2 - trotz deutlicher Überlegenheit der
Löwen. Diesmal hat der ECBN die Kulisse auf seiner Seite und damit ein
kleines Plus schon vorab gebucht. Dazu kommt die spielerische
Extraklasse des kanadischen Stürmers Cody Sylvester, der die interne
Scorerliste mit 14 Punkten anführt. Auch zwei der weiteren
Kontingentstellen sind mit Kanadiern besetzt: James Livingston und Mike
McNamee waren schon bei zehn, respektive acht Toren beteiligt. Letzterer
ist allerdings derzeit verletzt, genauso wie der frühere Tölzer Andreas
Pauli. Die Hessen haben aber bereits reagiert und mit Dennis Reimer, der
schon 2014 für die Eishockey-Cracks auflief, einen kräftigen (1,96
Meter, 100 kg) Stürmer zurückgeholt. Trainer Petri Kujala hat mit Felix
Bick außerdem eine verlässliche Größe im Tor. Der 24-jährige hat bislang
alle 13 Spiele gemacht: 92,5% Fangquote sprechen für sich. Ansonsten ist
das Team in den meisten Statistiken im Mittelfeld des Ligavergleichs -
außer in Überzahl. Dort wurden von 65 Möglichkeiten nur fünf genutzt.
Diese magere Ausbeute reicht derzeit nur für den letzten Platz in der
Powerplaystatistik.
Der Freitagsgegner aus Crimmitschau ist aktuell kein Team, das etwas mit
dem Abstieg zu tun hat. Dass sie schlagbar sind, haben die Löwen im
ersten Vergleich aber bewiesen. Gleiches gilt für das Gastspiel am
Sonntag. Die Löwen waren im ersten Saisonvergleich meist die bessere
Mannschaft. Können sie das erneut abrufen, ist ein Punktgewinn drin.
Verzichten muss Rick Boehm weiter auf die Langzeitverletzten und am
Freitag auch auf André Lakos, der nach drei Disziplinarstrafen aussetzen
muss.


Eispiraten Crimmitschau  (DEL2)
„Die Fans dürfen euphorisch sein!“ - Kim Collins in der Presserunde über die nächsten Punktspiele
Nach drei Siegen in Folge und dem zweiten Sechs-Punkte-Wochenende der Saison, haben die Eispiraten am kommenden Wochenende erneut zwei schwere Aufgaben zu lösen. Zunächst treffen die Westsachsen auswärts auf den EC Bad Tölz. Am Sonntag kommt es dann zum Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse im Kunsteisstadion Crimmitschau. In der heutigen Presserunde sprach Cheftrainer Kim Collins über die Euphorie, den Verletztenstand und die Wunschausbeute für das kommende Wochenende.
Der Blick auf die Tabelle der DEL2 ist für den ein oder anderen Fan der Eispiraten schon etwas ungewohnt. Mit 25 Punkten aus 14 Begegnungen stehen die Pleißestädter momentan auf dem sechsten Platz, welcher eine direkte Qualifikation für die Playoffs bedeuten würde. „Wir müssen gegen die kommenden beiden Mannschaften weitere Punkte holen“, sagt Kim Collins, welcher den Platz in der oberen Tabellenhälfte nur zu gern festigen würde. „Wir müssen bei 100 Prozent bleiben und keins dieser Spiele auf die leichte Schulter nehmen“, warnte der Cheftrainer allerdings vor den Duellen mit vermeintlich leichten Gegnern.
Im weiteren Verlauf der Presserunde sprach Kim Collins über…
… das Derby gegen die Lausitzer Füchse: Für uns ist es ein normales Spiel, wie jedes andere auch. Wir dürfen nicht so viel darüber nachdenken oder zu euphorisch an die Sache herangehen. Denn das kann gefährlich werden. Am Ende zählt es auf dem Eis beim 6 gegen 6. Die Fans dürfen aber euphorisch sein. Das macht ja auch den Eishockeysport aus. Ich denke, wir werden am Sonntag deshalb auch eine tolle Kulisse im Stadion haben.
… die Personalsituation: Will Weber wird leider auch für dieses Wochenende ausfallen. Genauso wie Bernhard Keil, der sich im Heimspiel gegen Bayreuth auch an der Leiste verletzt hat. Wir müssen schauen, wie sich die Situation bei beiden entwickelt. Bei Dominic Walsh sieht es auch nicht gut aus, aber ich will die Hoffnung nicht aufgeben. Wir müssen schauen, wie er sich nach der heutigen Trainingseinheit fühlt. Mal sehen, was sich in der Länderspielpause ergibt. Vielleicht können wir noch einen Spieler verpflichten. Zurzeit ist es sehr schwierig, da wir nur neun Stürmer haben. Aber es nützt uns auch nichts, einen Schnellschuss zu machen. Wenn ein Spieler kommt, muss er uns auch qualitativ weiterhelfen können.
… den Sturmpartner von Czarnik und Knackstedt: Wenn Dominic Walsh doch fit werden sollte, ist er eine gute Alternative für die erste Reihe neben Robbie und Jordan. Ansonsten wird, wie schon gegen Ravensburg, Maurice Keil mit in die erste Reihe rücken. Christoph Kabitzky wird weiter in der dritten Reihe mit Ivan Ciernik und Erik Gollenbeck spielen. Sie machen zurzeit einen sehr guten Job und sorgen für viel Entlastung.
… das Ziel für das Wochenende: Am besten sieben Punkte (lacht)! Nein, im Ernst. Wir müssen versuchen, so viele Punkte wie möglich zu holen. Das sind Teams die hinter uns stehen und nicht Bietigheim oder Frankfurt, was aber nicht heißt, dass wir Bad Tölz oder Weißwasser unterschätzen.
… die Gefahr, dass die Mannschaft aufgrund des Erfolgs abhebt: Das wird sie nicht. Dafür werde ich schon sorgen! Die Jungs trainieren sehr gut. Am Dienstag waren wir im Sportpark Meerane, haben dort eine gute Fitnesseinheit absolviert, kein Wellnessprogramm mit Sauna. Und wenn ich merke, das meine Spieler auf dem Eis nicht die richtige Einstellung an den Tag legen, dann unterbreche ich das Training und werde auch mal laut.
… die anstehende Länderspielpause: Wir werden den Jungs bis zum Donnerstag frei geben. So können sie etwas abschalten und sich gut erholen. Dann trainieren wir, ausgenommen am Sonntag, bis zu den nächsten Spielen durch und werden hart arbeiten. Der einzige Spieler, der erst am Mittwoch ins Training einsteigen kann, ist Ales Kranjc. Er ist zuvor mit der slowenischen Nationalmannschaft unterwegs.


Dresdner Eislöwen  (DEL2)
Kassel & SC Riessersee / ©KODA-Gameday am Freitag mit KAROQ-Premiere
Die Dresdner Eislöwen stehen vor den DEL2-Punktspielen gegen die Kassel Huskies und den SC Riessersee. Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer muss weiterhin auf die Langzeitverletzten Petr Macholda, Matt Siddall und Harrison Reed verzichten. Goalie Sebastian Stefaniszin gehört wieder zum Kader.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Bevor es in die Pause geht, haben wir zwei schwere Spiele vor der Brust. Kassel ist eine sehr gute Mannschaft. Wisniewski ist als Verteidiger mit Spielmacherqualitäten der Dreh- und Angel des Teams. In Kassel waren wir dran, haben uns durch einen schlechten Start aber viel verbaut. Beim SC Riessersee ist es immer schwer zu spielen. Die Mannschaft hat eine Qualität, musste zuletzt aber auch Förderlizenzspieler nach München abstellen.“
Tim Miller: „Ich bin gut in Dresden angekommen, wurde vom Team sehr gut aufgenommen. Die ersten Tage waren mit verschiedenen Terminen vollgepackt. Ich bin noch nicht bei 100 Prozent, muss noch zu meiner Spielform finden. Auf eine Position bin ich nicht festgelegt, setzte das um, was mir der Trainer vorgibt. Die Pause werde ich nutzen, um weiter an meiner Form zu arbeiten und den Rückstand aufzuholen.“
Die Dresdner Eislöwen sind am Freitag, 3. November um 19.30 Uhr in der EnergieVerbund Arena gegen die Kassel Huskies gefragt. Das Spiel steht unter der Leitung der HSR Mischa Apel und Florian Zehetleitner. Im Rahmen des ©KODA-Gameday mit der Präsentation des neuen KAROQ erwarten die Zuschauer zahlreiche Aktionen. Kassen und Arenatüren öffnen um 18 Uhr; der VIP-Raum um 18.30 Uhr. Am Sonntag, 5. November steht für die Blau-Weißen das Auswärtsspiel beim SC Riessersee auf dem Programm. Das Spiel wird geleitet von den HSR Martin Holzer und Stefan Vogl. Beide Partien werden auf SpradeTV live übertragen.  


Kaufbeuren Buron Joker  (DEL2)
Heimspiele gegen Heilbronn und Bad Nauheim / Lazarett wächst an - Noch rei Spieltage bis zur Deutschland Cup Pause - Freitag in Weißwasser
Noch drei Spieltage stehen für den ESV Kaufbeuren vor der Deutschland Cup Pause auf dem Programm. Am Freitagabend gastieren die Joker in Weißwasser bei den Lausitzer Füchsen. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag um 17:00 Uhr sind die Heilbronner Falken in der erdgas schwaben arena zu Gast. Am Dienstagabend trifft der ESVK auf den EC Bad Nauheim. Erstes Bully gegen die Roten Teufel ist um 19:30 Uhr.
Tickets für die Heimspiele gegen die Heilbronner Falken und den EC Bad Nauheim gibt es online im Ticketshop des ESVK, in allen bekannten Vorverkaufsstellen (Bsp.: AZ-Service-Centern in Kaufbeuren im Buron Center. Beim Kreisboten Verlag Mühlfellner KG Kaufbeuren sowie bei der Lotto Bezirksstelle Vivell in Landsberg am Lech). Selbstverständlich auch in der Geschäftsstelle des ESVK und an der Abendkasse. Weiter werden alle Spiele auch wie gewohnt im Livestream von Sprade.TV zu sehen sein.
Trainer Andreas Brockmann muss in den kommenden Spielen auf insgesamt acht Spieler verzichten. Jonas Wolter fällt nach einem Check gegen den Kopf- und Nackenbereich mit einer Gehirnerschütterung genauso bis auf weiteres aus, wie Sturmkollege Max Schäffler, der ebenfalls einen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich einstecken musste. Philipp de Paly und Steven Billich werden auch frühestens nach der Deutschland Cup Pause wieder in den Trainingsbetrieb zurückkehren können. Denis Pfaffengut fällt krankheitsbedingt wohl auch noch für die kommenden Spiele aus. Christopher Kasten befindet sich dagegen nach einer überstandenen Oberkörperverletzung wieder im Trainingsbetrieb. Ein Einsatz am Wochenende scheint aber noch unrealistisch. Die Förderlizenzspieler Simon Schütz (Verletzung) und Christoph Kiefersauer vom DEL Partnerclub ERC Ingolstadt stehen ebenfalls nicht zur Verfügung.
"Wir hoffen, dass unsere Kraftreserven trotz der vielen Ausfälle für die nächsten drei Spiele vor der Spielpause noch voll genug sind. Die Mannschaft aus Weißwasser wird mit Sicherheit hoch motiviert in das Spiel am Freitag gehen. Hier gilt es für uns voll dagegen zu halten. Ein Blick auf die Spiele am Sonntag und Dienstag ist für uns auf Grund der engen Personalsituation noch sehr schwierig," äußert sich ESVK Coach Andreas Brockmann zu den nächsten Aufgaben für seine Mannschaft vor der Deutschland Cup Pause.


SC Riessersee  (DEL2)
Mit „Vollgas“ in die Deutschland Cup Pause - SCR fährt nach Ravensburg und empfängt am Sonntag Dresden
Über ein Viertel der Punktspiele in der Hauptrunde sind gespielt und der SC Riessersee steht mit 30 Punkten auf dem hervorragenden dritten Tabellenplatz, „bis auf das Bad Tölz Spiel bin ich mit der Leistung unserer Mannschaft zufrieden, gerade beim Spiel gegen Bietigheim standen zwei gut organisierte Mannschaften auf dem Eis und unsere Jungs haben sich zurückgekämpft. Freiburg war erneut ein sehr gutes Spiel von uns, wir haben unglückliche Tore abgegeben, aber wir haben sehr gut mit der Scheibe gespielt und waren in der Defensive stabil. Mit kurzen intensiven Wechseln kamen wir zurück ins Spiel und konnten es drehen. Unsere Jungs haben eine Siegermentalität, das ist entscheidend“ so Trainer Toni Söderholm.
Am Freitag um 20 Uhr ist der SC Riessersee in Ravensburg zu Gast, das Spiel wird wie gewohnt in unserem SCR Stüberl live zu sehen sein. Das letzte Spiel vor der Deutschland Cup Pause bestreiten die Weiß-Blauen gegen die Dresdner Eislöwen am Sonntag um 18:30h im heimischen Olympia-Eissport-Zentrum. „Ravensburg ist eine Mannschaft mit viel Erfahrung. Die Dresdner Eislöwen haben sich seit unserem letzten Treffen weiterentwickelt, sie spielen jetzt besser und es wird eine interessante Herausforderung für uns. Aber wir geben am letzten Wochenende nochmal Vollgas, wir brauchen uns nicht zurückhalten, ausruhen können wir uns in der Pause.“ so erneut Toni Söderholm
Die zuletzt erkrankten Christian Hummer und Florian Vollmer werden vermutlich in den Kader zurückkehren. Ob aus München Verstärkung für den SC Riessersee kommt, wird sich erst an den jeweiligen Spieltagen entscheiden, da die Red Bulls ihrerseits viele verletzungsbedingte Ausfälle zu kompensieren haben.


Deggendorfer SC  (OLS)
DSC ringt im Spitzenspiel die Starbulls nieder
Was für ein Abend in Rosenheim! Der Deggendorfer SC ringt im Topspiel 
die heimischen Starbulls vor über 2600 Zuschauern mit 2:4 nieder und 
festigt damit nicht nur den zweiten Tabellenplatz, sondern ist damit 
auch nur noch einen Punkt hinter dem Tabellenführer aus Rosenheim.
Von Beginn an zeigten die Hausherren jedoch, was in ihnen steckt. 
Mehrmals konnten sie den DSC im eigenen Drittel unter Druck setzen und 
in der neunten Minute fiel dann schließlich der erste Treffer für die 
Oberbayern. Michael Fröhlich zog im Powerplay von halblinker Position 
ab und der Puck findet den Weg an Brenner vorbei zum 1:0. Kurze Zeit 
später rückte dann der Deggendorfer Keeper in den Fokus. Innerhalb 
einer Minute bekamen die Hausherren ganze zwei Penalties zugesprochen, 
jedoch entschärfte der an diesem Abend überragende Cody Brenner beide 
Versuche. Bis zur ersten Drittelpause tat sich dann nichts mehr, 
sodass es mit einem 1:0 Rückstand für den DSC in die erste Pause ging. 
Im zweiten Abschnitt drehten die Deggendorfer dann mächtig auf und 
konnten sich selbst einige Chancen erspielen. In der 27. Minute war es 
dann so weit. Curtis Leinweber wurde von Benedikt Böhm mustergültig in 
Szene gesetzt und der Kanadier glich mit einem tollen Schuss aus zum 
1:1. Nun waren allerdings wieder die Hausherren an der Reihe. Yannick 
Wenzel tankte sich schön von außen durch und überwand Brenner zur 
erneuten Führung für die Starbulls. Doch wieder ein Mal hatten die 
Deggendorfer eine Antwort parat. Knapp zwei Minuten vor Ende des 
Mitteldrittels war es erneut Leinweber, der für den Ausgleich sorgte. 
Marius Wiederer hatte von der blauen Linie abgezogen und Leinweber 
fälschte in unnachahmlicher Art den Puck ab, unhaltbar für 
Starbulls-Goalie Lukas Steinhauer. Im Schlussabschnitt entwickelte 
sich dann zunächst ein offener Schlagabtausch, bei dem der DSC in der 
45. Minute einen Stellungsfehler der Rosenheimer im eigenen Drittel 
eiskalt ausnutzte. Kyle Gibbons legte perfekt auf für den 
heranstürmenden Pascal Sternkopf und der Verteidiger überwand 
Steinhauer in bester Stürmermanier zur erstmaligen Führung für die 
Deggendorfer. In der Folgezeit bauten die Starbulls dann immer mehr 
Druck auf. Der Ausgleich sollte unbedingt her, jedoch stand ein ums 
andere Mal Cody Brenner im Weg. Bis zur letzten Minute warfen die 
DSC-Cracks alles hinein was sie hatten und wurden in der letzten 
Spielminute dafür belohnt. Zum dritten Mal an diesem Abend war es 
Curtis Leinweber, der die rund 200 mitgereistern Deggendorfer Fans 
jubeln ließ. Er traf aus der eigenen Spielhälfte ins verwaiste 
Rosenheimer Tor zum vorentscheidenenden 2:4. Mit diesem 
überraschenden, aber nicht unverdienten Sieg bleibt der DSC weiterhin 
auf dem zweiten Tabellenplatz und trifft nun am morgigen Freitag auf 
den TEV Miesbach. Spielbeginn beim letzten Heimspiel vor der 
Deutschland-Cup-Pause ist um 20 Uhr.


Lindau Islanders  (OLS)
EV Lindau Islanders suchen Wiedergutmachung gegen Peiting
Nach dem 3:8 (0:2, 1:2, 2:4) bei den Eisbären Regensburg steht für EV Lindau Islanders am Freitag (19:30, Eissportarena Lindau) gegen den EC Peiting die nächste schwere Aufgabe vor der Tür.
Oft gab es in dieser Saison schon Lob für die Auftritte der Islanders, Punkte aber selten. Am Mittwoch lieferten die Lindauer dagegen den wohl schlechtesten Auftritt der Saison ab und wurden dafür gehörig abgewatscht. Zwar kassierten die Islanders in diesem Spiel – abgesehen von einer unglücklichen Spieldauer Disziplinar- Strafe gegen Jeff Smith wegen Beinstellens mit Verletzungsfolge nur 15 Strafminuten. In dieser Zeit kassierten die Lindauer aber sage und schreibe sechs der acht Gegentore. „So kann man natürlich nicht gewinnen“, sagte Team- Manager Sebastian Schwarzbart. Leidtragender war hier David Zabolotny, der nach dem 3:0 (22.) seinen Platz im Tor für Henning Schroth räumte, dem es aber nicht viel besser erging.
Auch wenn die Lindauer im zweiten Drittel nach Smiths Tor zum 3:1 nah dran waren, das Spiel noch enger zu gestalten, stellten sie sich selbst mehrfach ein Bein – im wahrsten Sinn des Wortes. Nach Smiths unabsichtlichem Foul, das dennoch folgerichtig einen Ausschluss nach sich zog, entschieden die Gastgeber die Partie und stellen EVL- Trainer Dustin Whitecotton vor das Problem, Smith am Freitag ersetzen zu müssen.
Möglicherweise tun Umstellungen den Islanders aber ganz gut, damit die Mannschaft bald aufwacht und erkennt, dass nur mit schönem und schnellen Offensivspiel in der Oberliga Süd eben nicht mehr herausspringt als der aktuell vorletzte Tabellenplatz. Zwar hat nur Tabellenführer Rosenheim häufiger auf das gegnerische Tor geschossen, als die Islanders. Die haben aber bei 40 Toren von 387 Schüssen die schwächste Chancenverwertung der Liga. Was kein Wunder ist, wenn nicht konsequent genug zum Tor gearbeitet wird und die gegnerischen Torhüter meistens freie Sicht auf die Scheibe haben.
In den nächsten beiden Spielen wird auch strukturiertes nach Hinten arbeiten für die Islanders wichtig sein. Denn mit Peiting kommt die Mannschaft mit der besten Chancenverwertung an den Bodensee. Die Mannschaft von Ex- EVL- Coach Sebastian Buchwieser schoss bisher nur halb so oft auf des Gegners Kasten, traf aber mit jedem 4. Schuss. 46 Treffer sind aktuell die zweitbeste Bilanz der Liga, wobei die Powerplay- Bilanz von 38% hervorsticht.
Die Stärke der Peitinger ist ihre Ausgeglichenheit. Die Stürmerstars Ty Morris und Milan Kosturek (je 16 Punkte) stehen zwar über allem, aber auch sonst hat fast jeder Spieler des ECP schon getroffen. Zwar zeigt die Formkurve der Peitinger mit vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen aktuell leicht nach unten. Aber die Tabellenführung Mitte Oktober machte das Potenzial der Mannschaft deutlich. Bei den anderen Kellerkindern Miesbach und Waldkraiburg siegte Peiting jeweils deutlich, weshalb nach aktuellem Stand ein Punktgewinn für die Lindauer als große Überraschung zu werten wäre. Denn Peiting siegte in Regensburg am Sonntag mit 7:4. Die Islanders müssen sich also warm anziehen, um in der Tabelle bis zur Deutschland- Cup Pause nicht ans Ende durchgereicht zu werden. Die große Unterstützung der Fans, die allerdings mit Leistungen auf dem Eis erst wieder überzeugt werden müssen, wäre dabei mehr als hilfreich. 
Erfreulich wird es aber sicherlich einen Tag später, denn die EV Lindau Islanders veranstalten am Samstag den ersten Kids Day der Saison. Die kostenlose Teilnahme ist für Kinder im Alter von 3-6 Jahre angedacht.
Ab 10.30 Uhr werden die Kinder akkreditiert, Daten für späteren Kontakt aufgenommen.Ab 11 Uhr haben die Kinder dann die Möglichkeit mit Trainern des EV Lindaus und Spielern der ersten Mannschaft ihre ersten Erfahrungen auf dem Eis zu machen.
Jedes Kind erhält eine kleine Überraschung (Pucks mit Aufdruck, Pins), dazu wird unter allen Teilnehmern ein Trikot der 1. Mannschaft mit Autogrammen verlost.
Kinderpunsch und Tee sind für die Kinder frei. Für die Eltern gibt es als besonderes Schmankerl ein Weißwurstfrühstück. Als zusätzliches Goodie erhalten die Kinder dann noch Tickets für einen freien Eintritte beim anschließenden Publikumslauf. Als witziges Detail stellen die Islanders erstmals einen Pappkarton-Spieler auf, mit dem sicher das ein oder andre tolle Foto gemacht werden kann.
Neben dem Eis stehen natürlich die Nachwuchsleiter Andreas Bürge und Gernot Mitterhumer den Fragen der Eltern zur Verfügung.


TEV Miesbach  (OLS)
Routinierte Memminger Indians landen Auswärtssieg
Der TEV Miesbach verlor am Mittwoch sein Heimspiel gegen den ECDC Memmingen mit 3:6 (1:1,1:3,1:2). Vor der Partie wurde Nico Fissekis für sein 100stes Meisterschaftsspiel im TEV-Trikot geehrt. Leider folgte eine Mannschaftsleistung die ernüchternd war, ebenso wie die Zuschauerzahl von 421, darunter gut 100 Anhänger der Indians. Dabei konnte der TEV erstmal auf 4 Förderlizenzspieler zurückgreifen, so bildete Marinus Reiter mit Martin Lidl eine Verteidigungspärchen und Michael Grabmaier, Constantin Ontl, Timo Gams die 4. Sturmreihe. Das erste Drittel gestaltete sich ausgeglichen und der TEV ging durch einen schöne Direktabnahme durch Rückkehrer Tom-Patric Kimmel mit 1:0 in Führung und hatte durchaus noch gute Möglichkeiten die Führung auszubauen, mussten aber kurz vor der Drittelpause in Unterzahl mit einem Schuss von der blauen Linie durch Jan Benda den Ausgleich hinnehmen. Im zweiten Abschnitt kamen die Memminger besser aus der Kabine und gingen durch Martin Jainz mit einem plazierten Schuss und einem schönen Alleingang durch Dominik Piskor mit 3:1 in Führung. Chris Stemke konnte in Überzahl nach 36. Minuten verkürzen, jedoch erhöhte Beck nur 1 Minute späte auf 4:2.  TEV-Trainer Markus Wieland war mit der Vorstellung gar nicht zufrieden, vermisste Körperspiel und Gegenwehr. Deshalb stellte er im Schlussdrittel auf 3 Reihen um und versuchte den Druck auf das Memminger Tor wieder zu erhöhen. Nach 3 Minuten erhöhte Petr Haluza mit einem Abstauber auf 5:2, die Vorentscheidung. Zwar konnte Timo Gams in seinem ersten Spiel für den TEV noch auf 3:5 verkürzen, ehe Miettinen per Emty Net den Schlusspunkt markierte. Indians-Trainer Waldemar Dietrich sprach bei der Pressekonferenz von einem glücklichen Sieg seiner Mannschaft, der letztendlich verdient war, da der TEV seine Leistungsvermögen nicht über 60 Minuten abrufen konnte. „ Wir haben im 2. Drittel das Spiel verloren und am bittersten ist, dass wir unsere Fehler nicht abstellen können, durch diese wir wieder und wieder Scheibenverluste haben, die zu Gegentoren führen,“ bilanzierte Trainer Wieland.


Eisbären Regensburg  (OLS)
Eisbären mit Pflichtsieg gegen Lindau
Die Eisbären Regensburg besiegten am gestrigen Abend den EV Lindau am Ende ohne große Probleme verdient mit 8:3 (2:0, 2:1, 4:2). Für Lukas Heger war die Partie verletzungsbedingt vorzeitig beendet.
Peppi Heiß musste im Spiel gegen Lindau auf den gesperrten Top-Torjäger Arnoldas Bosas sowie den verletzten Leopold Tausch verzichten. Den Platz von Bosas in Reihe eins übernahm Jakub Felsoci. Philipp Vogel rückte wieder in den Sturm und agierte in Reihe drei mit Mangold und Baier. Zwischen den Pfosten bekam diesmal Jakub Urbisch den Vorzug.
Zu Beginn des Spiels wirkte der Gastgeber aus Lindau etwas präsenter als die Hausherren und kamen durch den Ex-Regensburger Jeff Smith zum ersten Torabschluss der Partie (1.). Bei Regensburg war es Yannik Baier, der in der 4. Spielminute den ersten Schuss auf das Gehäuse von David Zabolotny abgab. Das erste Eisbären-Powerplay der Partie sorgte auch für den ersten Treffer. Lukas Heger bediente Sebastian Alt mustergülitig, der hat wenig Mühe und vollendete zum 1:0 in Minute 9. Lindau versteckte sich jedoch nicht und brachte die Defensive der Domstädter das ein oder andere Mal in Bedrängnis. In der 11. Spielminute fand Florian Lüsch in Jakub Urbisch seinen Meister. Auch das nächste Powerplay der Gastgeber wurde in einen Treffer umgemünzt. Diesmal war es Sebastian Wolsch der von der blauen Linie die Scheibe trocken in die Maschen zum 2:0-Pausenstand bugsierte.
Im zweiten Drittel das gleiche Bild. Powerplay Eisbären, Tor Eisbären. In der 22. Spielminute verwerte erneut Sebastian Alt das dritte Powerplay des Tages zum 3:0 für die Oberpfälzer. Nach dem Tor war der Arbeitstag für Gäste-Torsteher Zabolotny der Tag beendet. Für ihn übernahm Henning Schroth. Das aber auch die Gäste gut in Überzahl sind, zeigten die Bodenseer in Minute 26. Jeff Smith fälschte einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar für Jakub Urbisch zum 3:1 ab. Unschön wurde es in der 38. Spielminute, als der Ex-Regensburger Jeff Smith seinen ehemaligen Kollegen Lukas Heger böse foulte und auch zu Recht zum Duschen musste. Lukas Heger wird den Eisbären mit einer Bänderverletzung ca. vier Wochen fehlen. Für den Schlusspunkt in Abschnitt zwei sorgte Peter Flache wenige Sekunden vor der Pausensirene mit dem 4:1, erneut in Überzahl.
Die Hausherren begonnen aufgrund der Spieldauerstrafe gegen Lindau im dritten Abschnitt in Überzahl, was sofort genutzt wurde. Benjamin Kronawitter erhöhte auf 5:1 (41.). Es wurde ein torreicher Schlussabschnitt, was bei den jeweiligen Trainer für wenig Freude sorgte. Regensburg stellte durch Franz Mangold in der 45. Spielminute auf 6:1. Drei Minuten später traf Florian Lüsch im Powerplay für den Gäste zum 6:2. David Felsoci (49.) sowie Peter Flache (56./PP) sorgten mit ihren Treffern zum zwischenzeitlichen 8:2 für die Eisbären. Den Schlusspunkt setzte aber die Islanders durch den ehemaligen Regensburger Tim Brunnhuber in der 60. Spielminute.
Das Team von Peppi Heiß übernimmt durch den Erfolg gegen den EV Lindau mit 21 Punkten wieder den dritten Platz in der Oberliga Süd. Am Freitag geht die Reise zum ersten Oberpfalzderby der Saison nach Weiden.


Starbulls Rosenheim  (OLS)
In Sonthofen und gegen Lindau: Neue Gegner für die Starbulls
Nach der ersten Heimniederlage gegen den Deggendorfer SC am Mittwoch geht es für die Starbulls im Zwei-Tages-Rhythmus weiter. Dabei warten auf die Grün-Weißen und deren Fans zwei weitgehend unbekannte Kontrahenten. Am Freitag – Spielbeginn 20 Uhr – gastiert die Mannschaft von Manuel Kofler beim ERC Sonthofen. Am Sonntag um 17 Uhr steht dann das Heimspiel gegen den EV Lindau auf dem Spielplan. Gegen diese „neuen“ Gegner wollen die Starbulls trotz angespannter personeller Situation eine neue Erfolgsserie starten, wobei insbesondere die Auswärtsaufgabe am Freitag im Allgäu deutlich schwerer  einzustufen ist, als es das Tabellenbild suggeriert.
Bereits beim letzten Auswärtsspiel beim Tabellenschlusslicht in Miesbach taten sich die Rosenheimer Eishockeyspieler nicht leicht, die drei Punkte einzufahren. Zum Tabellenneunten nach Sonthofen fährt das Team außerdem mit dem Eindruck der ersten Heimpleite. Was sowohl beim 2:1-Sieg in Miesbach, als auch bei der 2:4-Niederlage gegen Deggendorf das größte Problem der Rosenheimer Akteure darstellte, war das Auslassen zahlreicher hochkarätiger Torchancen. Gleich mehrfach war in beiden Partien auch Pech mit im Spiel, als das Eisen des Torgestänges den Torerfolgen im Wege stand. „Es gibt solche Tage und Phasen, an denen die Scheibe trotz bester Gelegenheiten einfach nicht reinfallen will. Das ist ärgerlich, wirklich problematisch wäre es aber erst, wenn wir uns diese vielen Torchancen nicht mehr herausspielen würden“, bewertet Trainer Manuel Kofler die zuletzt schwache Torausbeute unaufgeregt.
Die Tabellenführung haben die Starbulls Rosenheim vor dem 12. Spieltag jedenfalls weiterhin inne. Trotzdem ist die Herausforderung im Auswärtsspiel am Freitag ab 20 Uhr gegen den ERC Sonthofen eine richtig große. Zwar rangieren die Allgäuer derzeit nur auf Tabellenrang neun, beweisen aber aufsteigende Form und sorgten jüngst mit starken Auftritten für Aufsehen. In Lindau gewannen die Gelb-Schwarzen mit 4:3, im Heimspiel besiegten sie die Selber Wölfe mit 4:1 und in Landshut am Mittwoch lag das Team von Trainer Heiko Vogler bis in die Schlussphase in Führung, um sich noch ganz unglücklich mit 3:4 geschlagen geben zu müssen.
Wozu das Team fähig ist, bewies es in der vergangenen Spielzeit eindrucksvoll. Nach einem schwachen Saisonstart schnupperte der ERC sogar am sportlichen Aufstieg in die DEL 2, musste in der entscheidenden Playoff-Paarung dann aber den Tölzer Löwen den Vortritt lassen. Mit Chris Stanley (Heilbronn, Bremerhaven, Riessersee, Bad Nauheim), Matthias Forster (Schwenningen, Heilbronn, Crimmitschau) und Fabio Carciola (Ravensburg, Heilbronn, Augsburg, Kassel) verfügen die Allgäuer über reichliche hochklassige Erfahrung auf der Mittelstürmerposition. Carciola musste allerdings in den letzten drei Wochen wegen Adduktoren-Problemen passen, ob er gegen die Starbulls ein Comeback feiern kann, war im Vorfeld der Partie fraglich.
Während das letzte Aufeinandertreffen zwischen Rosenheim und Sonthofen vor 14 Spielzeiten in der Bayernliga stattfand, ist das Duell mit Sonntagsgegner EV Lindau eine Premiere für die Starbulls. Der Aufsteiger der Vorsaison, der nach elf Spieltagen mit acht Punkten den vorletzten Tabellenplatz belegt, ist im emilo-Stadion natürlich Außenseiter. Das war er allerdings auch vor zwei Wochen im Derby in Memmingen – um die Gastgeber mit 4:0 eiskalt abzufertigten! Und dann steht da bei den Islanders ja auch noch Henning Schroth zwischen den Holmen. Der zur laufenden Saison neu verpflichtete Torhüter der Bodenseer trug vor gut einem halben Jahr seinen Teil dazu bei, dass die Starbulls im Playoff-Duell gegen Crimmitschau den Kürzeren zogen und sich aus der DEL 2 verabschieden mussten. Im Verbund mit der jüngsten Rosenheimer Abschlussschwäche eine pikante Konstellation also, die für zusätzliche Spannung am späten Sonntagnachmittag im emilo-Stadion sorgen wird.
Die personelle Lage hat sich bei den Starbulls leider angespannt. Neben den Langzeitverletzten Michael Rohner, Valentin Hein und Peter Lindlbauer fallen zwei weitere Verteidiger aus. Matthias Bergmann kann wegen einer Handverletzung erst nach der Deutschland-Cup-Pause wieder ins Geschehen eingreifen. Andreas Nowak hat sich im Spiel gegen Deggendorf in der 30. Spielminute eine Fraktur am Handgelenk zugezogen und wurde am Donnerstag operiert. Er muss mindestens sechs Wochen pausieren.
Karten für das Heimspiel gegen Lindau am Sonntag um 17 Uhr sind jederzeit online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich, oder aber in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr und zwischen 17 und 19 Uhr. Die Tageskasse am Spieltag öffnet um 15 Uhr. Das Spiel wird auch per Internet-Stream – buchbar zum Preis von 5 Euro über www.sprade.tv – live und kommentiert übertragen.


Selber Wölfe  (OLS)
Der Dreikampf um Platz 3
Mit dem 6:3-Auswärtserfolg beim EC Peiting sind unsere Wölfe hervorragend in die englische Woche gestartet. Einer der diesjährigen Favoriten liegt hinter uns, zwei weitere haben wir vor der Brust. In der WölfeVorschau sprechen wir mit unserem Trainer, Henry Thom, über Landshut, Regensburg und das Wiedersehen mit zwei alten Bekannten.
Effizient in der Chancenverwertung, starkes PenaltyKilling aber eben auch viele Strafzeiten. So kann man den 6:3-Erfolg beim EC Peiting zusammenfassen. Oder?
„Wir haben gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben einfacher gespielt, die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht und waren grundsätzlich sehr stabil. Allerdings dürfen wir uns auswärts nicht so viele Strafzeiten abholen, egal ob sie nun berechtigt oder fragwürdig waren. Es kostet einfach zu viel Kraft und normalerweise überstehst du das auch bei einer TopMannschaft nur selten. Am Ende ist das aber völlig egal. Wir haben drei Punkte mit nach Hause gebracht und das ist es, was zählt.“
Zumal vor der DeutschlandCup-Pause die nächsten beiden Topspiele anstehen.
Denn am Freitag beginnt der Kampf um Platz drei vor dem spielfreien Wochenende. Am Sonntag führt uns der Weg zum Dritten, dem EV Regensburg, und morgen steht das direkte Duell zwischen dem Fünften und dem Vierten an.
„Landshut ist grundsätzlich schon ein Spiel mit großer Emotion zweier Topmannschaften. Der EVL hat sehr viel am Kader gemacht und ganz klar den Anspruch ein Aufstiegskandidat zu sein. Deshalb schaue ich nicht auf die Tabelle oder auf ehemalige Spieler, die letztes Jahr noch bei uns waren. Wir wollen zeigen, was wir draufhaben. Hier sind wir auf dem Eis und unsere Arena steht hinter uns. Wir sind heiß und bereit!“
Wir wagen trotzdem einen kurzen Blick auf die Tabelle. Beide Mannschaften sind punktgleich, beide Teams haben 42 Tore erzielt. Unsere Gäste haben lediglich ein Gegentor weniger bekommen und stehen daher auf Platz 4.
„Wie gesagt. Landshut ist vorne wie hinten top besetzt. Wir werden den Gästen einen großen Kampf liefern und werden auch auf alte Freundschaften während der 60 Minuten - oder mehr - keine Rücksicht nehmen. Das werden sie genauso wenig tun.“
Dennoch wird es ein herzliches Wiedersehen mit Niki Meier und Christopher Schadewaldt geben. Beide waren vor der Saison von Selb nach Landshut gewechselt.
Alles andere als schwerfällig haben sich bisher die Eisbären Regensburg präsentiert. Sagt man dem König der Arktis doch eigentlich eine gewisse Trägheit nach.
„Wölfe sind Rudeltiere! Wir kämpfen und jagen zusammen. Auch gegen den besten Sturm der Liga (60 Tore). Wie das in der Donau-Arena gehen kann, hat der EC Peiting erst am Wochenende bewiesen. Gegen eine solch starke Offensive ist es wichtig, dass wir uns an den Matchplan halten. Wir müssen vor allem in der Defensive im System bleiben. Die Basis ist, hinten geordnet und sicher zu stehen. Bei der Qualität die wir haben, sind wir immer und überall fähig, Tore zu schießen.“
Ein bisschen wehmütig (und auch mit der gesunden Portion Ironie) blickt Henry Thom aber dennoch auf den Sonntag.
„Ich hätte mich schon ein bisschen gefreut, mit Doug nach dem Spiel bei der Pressekonferenz zu sitzen. Mit Peppi Heiß wird das wohl ein bisschen entspannter ablaufen.“
Spaß beiseite. Vor unseren Wölfen stehen zwei absolute TopSpiele gegen die direkten Tabellennachbarn. Der Dreikampf um Platz 3 ist also eröffnet!
Im Vergleich zum Mittwoch wird uns Leon #98Kremer nach seiner Spieldauerstrafe in Peiting gegen den EV Landshut fehlen, am Sonntag in Regensburg ist er allerdings wieder dabei. Ansonsten sind alle Spieler fit und stehen im Kader. Auch in Sachen Lukas #55Pozivil kann man bisher sehr zufrieden sein. Er ist im Zeitplan und trainiert momentan individuell. Im Idealfall kann er nach der DeutschlandCup-Pause wieder aufs Eis.


Herner EV  (OLN)
Zur Halbzeit der Oberliga Nord zuerst das Heimspiel gegen Erfurt, dann die Auswärtsfahrt nach Braunlage!
Noch zwei Spiele am Wochenende, dann ist Halbzeit in der Oberliga Nord. So empfängt der Herner EV zuerst am Freitag um 20 Uhr die TecArt BlackDragons aus Erfurt am Gysenberg. Am Sonntag geht dann die Fahrt in den Harz an den Wurmberg. Um 18 Uhr muss das Team von Frank Petrozza bei den Harzer Falken in Braunlage antreten. Danach ist dann ein Wochenende Spielpause wegen des Deutschland Cups des DEB. Der Heimspielgegner des HEV am Freitag, die Schwarzen Drachen aus Thüringen, belegt aktuell Platz 11 in der Nordtabelle. Nach gutem Start mit vier Siegen in Folge musste das Team von Thomas Belitz danach acht Niederlagen einstecken. Allerdings sollte das keinerlei Anlass bieten diesen Gegner zu unterschätzen, immerhin haben sich die Dragons z.B. mit Carsten Gosdeck, Jakub Wiecki und Michel Maaßen (zu Beginn der letzten Saison noch im HEV Dress) verstärken können. Momentaner Erfurter Top-Scorer ist Robin Sochan, Offensiv-Verteidiger der Dragons, der auch mit seinen mittlerweile 40 Jahren immer noch seine Treffsicherheit eindrucksvoll unter Beweis stellt und auf weit über 600 Spiele in der 2. und deutschen 3. Liga zurückblicken kann. In der letzten Spielzeit fehlte den Black Dragons 29 Sekunden in den Pre-Playoffs um in die nächste Runde einzuziehen. Der Herner EV wird also erneut intensiv gefordert sein. Die Harzer Falken, Sonntagsgegner der Gysenberger, konnten im Sommer die Kassel Huskies als Kooperationspartner präsentieren und haben nun viele junge Spieler in ihren Reihen. Zumindest ergebnismäßig hat sich das bisher noch nicht so ganz ausgezahlt, denn es gab erst einen Heimsieg gegen Timmendorf und eine knappe Niederlage im Penaltyschießen gegen Essen auf der Haben-Seite. Aber vor allem diese Partie zeigte die kämpferischen Qualitäten des Teams vom Wurmberg. Neben dem Kanadier Nick Pitsikoulis wurde kurz nach Saisonbeginn dessen Landsmann Trevor Hendrikx verpflichtet und seit dieser Woche kam noch mit dem Schweden Elias Bjuhr ein dritter Kontingentspieler hinzu. Nach vier Spielen für die Füchse Duisburg wechselt er nun in den Harz. Dagegen fällt Top-Scorer Artjom Kostyrev nach einer Verletzung im letzten Heimspiel wohl länger aus. Wer am Wochenende bei den Falken an der Bande stehen wird ist noch nicht klar. Trainer Norbert Pascha und Co-Trainer Tomas Martinec sind nicht mehr dabei, zuletzt übernahm Sportchef Bernd Wohlmann den Job. „Der Heimsieg am letzten Dienstag gegen Duisburg ist abgehakt, nun muss er am Wochenende bestätigt werden“ meinte HEV Coach Frank Petrozza nach dem verdienten trainingsfreien Mittwoch. „Dabei zählt es nicht, dass wir gegen zwei Gegner spielen, die in der Tabelle hinter uns stehen. Erstens verdient jeder Gegner in der Oberliga den vollen Respekt, zweitens schauen wir ohnehin ganz auf uns. Wir werden zweimal kämpferisch alles geben. Ein Blick auf die Tabelle verdeutlicht wie eng es da zugeht. Wir haben drei Punkte Rückstand auf Platz vier, liegen aber auch nur vier Punkte vor Platz 10. Da zählt jeder Punkt und daran wird sich auch bis zum Ende der Hauptrunde vor dem Jahreswechsel sehr wahrscheinlich nichts ändern.“


Buchloe Pirates  (BYL)
Dem mentalen Loch entfliehen - ESV Buchloe will nach punktlosem Wochenende im Derby in Landsberg und zu Hause gegen Peißenberg wieder punkten
Enttäuschte Gesichter gab es am vergangenen Wochenende im Lager des Bayernligisten ESV Buchloe. Schließlich gingen die Piraten nach zwei Niederlagen gegen Passau und Dorfen zum ersten Mal in dieser Saison an einem Wochenende ohne Punkte vom Eis. Lange Zeit zum Ärgern haben die Gennachstädter aber nicht, denn schon an diesem Wochenende warten die nächsten beiden Spiele. Leichter wird es dabei aber mit Sicherheit auch nicht werden, denn am Freitag ab 20 Uhr muss der ESV zunächst zum Derby gegen den Tabellendritten nach Landsberg, bevor am Sonntag dann ab 17 Uhr der TSV Peißenberg in die Buchloer Sparkassenarena kommt.
„Wir müssen schauen, dass wir aus dem mentalen Loch wieder rauskommen“, meinte ESV-Trainer Topias Dollhofer schon unmittelbar nach der fünften Saisonniederlage letzten Sonntag in Dorfen. So sind die Gennachstädter nach dem ersten punktlosen Wochenende der Spielzeit erst einmal aus den Top Acht der Bayernliga gerutscht. Die Abstände sind bis auf das Spitzentrio Höchstadt, Dorfen und Landsberg aber noch ziemlich eng, sodass für die momentan zehntplatzierten Buchloer natürlich noch lange nichts verloren ist. Trotzdem müssen die Rot-Weißen vor allem defensiv wieder deutlich kompakter stehen, wenn man an diesem Wochenende punkten will.
Immerhin wartet mit dem Nachbarschaftsduell beim HC Landsberg am Freitag gleich das nächste Top-Team auf die Piraten. Mit sieben Siegen aus acht Spielen sind die Lechstädter nahezu perfekt in die Saison gestartet. Lediglich gegen den Spitzenreiter Höchstadt zog man bislang nach Verlängerung den Kürzeren und wurde somit den Ansprüchen bisher mehr als gerecht. Lohn dafür ist derzeit Tabellenrang drei, einen Punkt hinter dem Zweiten Dorfen und zwei hinter den führenden Höchstadtern. Möglich macht dies vor allem die bärenstarke Offensive der Riverkings, die mit 50 Treffern momentan die torgefährlichste der gesamten Liga ist. Bester Schütze ist mit 14 Toren und 9 Assists der Tscheche Bohumil Slavicek, der im Sommer erst durch den kurzfristigen Ausfall von Tyler Wiseman nachverpflichtet wurde und nun die Scorerliste der BEL anführt. Und mit Dennis Sturm, Markus Kerber und dem zweitligaerfahrenen Daniel Menge stehen dem aus Peißenberg neu gekommenen Trainer Randy Neal noch eine Vielzahl weiterer Angreifer zur Verfügung, die genau wissen wo das Tor steht.
Nach der schweren Freitagsaufgabe in Landsberg wird es am Sonntag beim Heimspiel gegen Peißenberg aber bestimmt auch nicht leichter werden. Die letzten Jahre waren die Oberbayern schließlich stets unter den Top Acht zu finden und so gelten die Peißenberger auch heuer wieder als heißer Anwärter auf die vorderen Plätze. Zwar hat man bereits vier Niederlagen auf dem Konto, darunter auch zwei überraschende Heimpleiten im Derby gegen Schongau (2:3) und gegen das derzeitige Schlusslicht Moosburg (5:6), doch durch den 3:0 Erfolg unter der Woche in Füssen arbeitete man sich inzwischen bis auf Tabellenrang fünf vor. Zuvor musste man im Sommer einige schmerzhafte Abgänge verkraften. Trainer Randy Neal und dessen Sohn Dennis wechselten beispielsweise nach Landsberg und auch Routinier Josef Staltmayr beendete seine Karriere und steht nun künftig als neuer Coach hinter der Bande. Für den ebenso abgewanderten Topscorer Tyler Wiseman wurde Kanadier Brandon Morley geholt, der momentan hinter dem oberligaerfahrenen Manfred Eichberger auf Rang zwei der teaminternen Scorerwertung liegt. Ein mehr als unbequemer Gegner sind die Eishackler allemal, sodass die Buchloer auch hier alles geben müssen, um wieder Punkte einzufahren. 


EV Moosburg  (BYL)
Auch vor dem Franken-Wochenende personelle Fragezeichen
Gutes Bier, deftige Mahlzeiten – mit den kulinarischen Spezialitäten Frankens werden Moosburgs Eishackler an diesem Wochende weniger in Berührung kommen. Wohl aber mit dessen beiden Bayernligisten: Spitzenreiter Höchstadt kreuzt am Freitag in der Sparkassen-Arena auf (19.30 Uhr), am Sonntag muss der EVM zu einem weiteren Kellerduell nach Pegnitz (17.30 Uhr; Busabfahrt 13.30 Uhr).
Der Letzte gegen den Ersten – viel eindeutiger könnten die Rollen vor dem Freitags-Heimspiel gegen den bislang noch ungeschlagenen Oberliga-Absteiger (einziger Punktverlust: in Landsberg) kaum verteilt sein. „Andererseits hat Höchstadt am Sonntag in Pfaffenhofen auch nur mit 4:2 gewonnen. Abhaken müssen wir das also noch nicht“, sagt Moosburgs Trainer Dimitri Startschew.
Viel, das weiß auch er, wird abermals von der Mannschaftsaufstellung der Dreirosenstädter abhängen. Die gab Mitte der Woche noch Anlass zu Spekulationen. Fix zurück von der Krankenstation sind bis dato eigentlich nur die beiden Jungspunde Stefan Loidl und Hermann Azimov. Fragezeichen stehen hinter Verteidiger Kevin Steiger (lädierter Zeh) und Stürmer Daniel Möhle (leichte Gehirnerschütterung), deren Einsatz wohl auch vom Verlauf des Abschlusstrainings abhängt. Mit den beiden Angreifern Jan Herrmann (Rücken) und Tobias Hanöffner (Ellbogen) rechnet der Coach an diesem Wochenende noch nicht. Dimitri Startschew: „Von Entwarnung sind wir noch ein Stück entfernt. Aber ich sehe jetzt doch Licht am Ende des Tunnels.“
So oder so werden im Open-Air-Stadion des EV Pegnitz am Sonntag wieder Kampf und Einsatz gefragt sein, wenn der Letzte beim Vorletzten gastiert. Dabei wird es für Käptn Mathias Jeske und seine Kollegen auch darum gehen, den Aufwärtstrend der IceDogs zu stoppen, die ihre fünf Zähler allesamt in jüngerer Vergangenheit geholt haben. Und auch zuletzt bei der knappen 5:4-Niederlage in Peißenberg sahen die Franken nicht schlecht aus.
Mit einem eher guten Gefühl haben trotz des verlorenen Penalty-Schießens gegen Germering auch die Moosburger ihren Sonntags-Auftritt abgehakt. „Dass wir im letzten Drittel noch einmal so zurückgekommen sind, ist nicht selbstverständlich“, sagt Startschew. Deshalb könne man dem einen Zähler schon etwas Positives abgewinnen. Über den berühmten achten Platz will der Deutsch-Kasache derzeit lieber nicht reden. Weiter hart arbeiten, regelmäßig punkten – „dann hoffe ich, dass sich dieses Thema automatisch wieder aufdrängt“.


Passau Black Hawks  (BYL)
Black Hawks zu Gast bei den Pirates - Schweres Spiel beim Tabellenzweiten ESC Dorfen am Freitag
Ein wahres Mammutprogramm erwartet die Passau Black Hawks an diesem Wochenende. Es geht gegen die Topteams aus Dorfen am heutigen Freitagabend sowie am Sonntag um 18.30 Uhr in der EisArena gegen den HC Landsberg. Dabei treffen die Passau Black Hawks auf den zweiten und dritten der Eishockey-Bayernliga. Die erste Herkulesaufgabe führt die Passau Black Hawks heute um 20 Uhr nach Dorfen. Bereits in der Vorbereitung trafen beiden Mannschaften aufeinander und duellierten sich über 60 Minuten mit allen Bandagen. Am Ende siegten die Eispiraten mit 5:3. Im so wichtigen Punktespiel wollen die Passau Black Hawks den Spieß dann umdrehen. Zwar ist Gastgeber Dorfen als Tabellenzweiter der Favorit, nichts desto trotz können die Passau Black Hawks mit einer geschlossenen Teamleistung für eine Überraschung sorgen. Aufpassen müssen die Black Hawks auf den Pfeilschnellen Lukas Miculka im Dorfener Angriff. Dazu kommen erfahrene Spieler wie Andreas Attenberger oder auch Torfrau Nadja Gruber. Es spricht vieles für eine spannende Partie mit dem hoffentlich besseren Ende für die Passau Black Hawks.
Derweil müssen die Habichte den nächsten Rückschlag hinnehmen. Torhüter Patrick Vetter hat sich im letzten Spiel gegen den EV Füssen schwer verletzt und wird den Black Hawks mindestens vier, im schlimmsten Fall sogar sechs Wochen fehlen. „Es tut mir für Patrick leid, dass es ihn jetzt erwischt hat. Gerade am letzten Wochenende hat Patrick ganz stark gehalten. Wir vertrauen jetzt voll auf Andreas Resch im Tor, der diese Saison schon überragende Spiele abgeliefert hat.“ so der sportliche Leiter Christian Zessack. Die Verletzung von Torhüter Patrick Vetter ist natürlich bitter, doch der Trainer der Passauer, Ivan Horak, setzt auf die Moral seiner Truppe „Die Mannschaft rückt dadurch noch enger zusammen. Wir wollen am Wochenende unsere Punkte im Kampf um die Zwischenrunden Plätze holen.“ Unsicher ist ebenfalls noch der Einsatz von Verteidiger Arthur Platonow der noch eine Verletzung aus dem Spiel vom vergangenen Sonntag auskuriert. Sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig.
Das nächste Heimspiel der Passau Black Hawks gegen den HC Landsberg beginnt diesen Sonntag, 05.11.2017 um 18.30 Uhr. Die Passau Black Hawks empfehlen bereits jetzt die Vorverkaufsstellen zu nutzen. Tickets gibt’s im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger (FuZo, Brunngasse 12) oder bei  der Shell-Tankstelle Färber in Passau-Maierhof. Die Abendkasse öffnet um 17.30 Uhr. –czo


Pfaffenhofen Ice Hogs  (BYL)
ECP erwartet die Erding Gladiators - Am Sonntag Gastspiel beim EV Füssen
Zwei knappe Niederlagen musste der EC Pfaffenhofen am letzten Wochenende gegen die beiden fränkischen Vertreter in der Bayernliga hinnehmen. Aus Pegnitz konnte man beim 2:3 nach Verlängerung wenigstens noch einen Zähler mitnehmen, gegen Höchstadt reichte es aber nicht zu einem Punktgewinn, obwohl man dem souveränen Tabellenführer heftigen Widerstand leistete. So wurden die durchaus guten Auftritte der IceHogs bisher zu selten mit etwas Zählbarem belohnt. Will man jedoch nicht den Anschluss an Platz 8 verlieren, muss dringend gepunktet werden. Die nächsten Gelegenheiten dazu bieten sich am Wochenende, wenn am Freitag (20 Uhr) die Erding Gladiators in Pfaffenhofen erwartet werden und am Sonntag (17.30 Uhr) das Gastspiel beim EV Füssen auf dem Programm steht. Beide Gegner wurden vor der Saison deutlich höher eingeschätzt als die Pfaffenhofener und als sichere Kandidaten für die Zwischenrunde gehandelt. Allerdings hinken beide Mannschaften derzeit etwas den eigenen Ansprüchen hinterher. Erding liegt auf Platz 9 mit zwei Punkten Vorsprung auf die IceHogs, während Füssen nach gutem Start zuletzt vier Niederlagen hinnehmen musste. Am Dienstag setzte es in einem vorgezogenen Spiel zuhause ein 0:3 gegen Peißenberg. Die Gladiators bauen im Großen und Ganzen auf den Kader des Vorjahres. Die wenigen Abgänge wurden durch erfahrene Akteure wie Alexander Rauscher (Dorfen), Dominik Retzer (Germering), Stephan Hiendlmayer (Höchstadt) oder Philipp Michl (Landshut) ersetzt. Auf die Besetzung der Ausländerpositionen wurde bisher bewusst verzichtet, nachdem der letztjährige Torjäger der Gladiators, der Tscheche David Michel nach Moosburg gewechselt war. Dennoch verfügen die Gladiators gerade im Sturm noch über  enorm viel Potential  wie z.B. Topskorer Daniel Krzizok oder auch die beiden Ex-Pfaffenhofener Philipp Spindler und Marco Deubler. Allerdings hat Erdings Coach Thomas Vogl seit Saisonbeginn immer wieder mit Verletzungssorgen zu kämpfen, sicherlich mit ein Grund dafür, dass sein Team noch nicht richtig in Schwung gekommen ist. In Füssen dagegen muss man nach dem Durchmarsch von der Bezirksliga in die Bayernliga feststellen, dass dort die junge Mannschaft doch etwas mehr gefordert ist als die beiden Jahre zuvor. Nicht zuletzt deshalb haben die Füssener Verantwortlichen mit Veit Holzmann (Essen), Torhüter Andreas Jorde und Thomas Böck (beide Pfronten) drei erfahrene Ex-Füssener zurückgeholt, die zusammen mit den Routiniers Lubos Velebny, Ron Newhook und Eric Nadeau das Team führen sollen. An Unterstützung durch die Fans  mangelt es der Mannschaft des 16fachen Deutschen Meisters jedenfalls nicht. Mit einem Schnitt von über 1000 Besuchern  steht der Aufsteiger an der Spitze der Zuschauertabelle. Die IceHogs wird in Füssen also eine stimmungsvolle Kulisse erwarten. Das ECP-Trainerduo Dimi Kurnosow und Gregor Tomasik muss am Wochenende nach wie vor auf Michael Pfab verzichten und am Freitag berufsbedingt vermutlich auch auf Luis Seibert und Christian Semmler. Dennoch will man auf gar keinen Fall am Ende mit leeren Händen dastehen. 


Kempten Sharks  (BLL)
Vorbericht zu den Spielen des ESC Kempten am kommenden Wochenende
Am kommenden Wochenende stehen für die Sharks aus Kempten zwei Spiele an.
Gegen die Wölfe in Bad Wörishofen geht es am Freitag. Hier erwartet die Sharks eine kampfstarke Mannschaft, die neben einer stabilen Defensive über eine schlagkräftige Offensivabteilung verfügt. In den letzten Jahren gab es immer wieder packende Duelle beider Kontrahenten. Coach Andreas Becherer meint hierzu: „ Wir müssen gegen die Wölfe kompakt in der Verteidigung stehen und eine sehr konzentrierte Deffensivleistung abrufen.
Alle Mann sind an Board und wir fahren nach dem gelungenen Auftakt hoch motiviert und mit breiter Brust nach Bad Wörishofen.“
Es ist hier sicher eine Topleistung aller Akteure notwendig, um die Punkte aus Bad Wörishofen entführen zu können. Die Mannschaft ist hochmotiviert und hat in dieser Woche wieder sehr gut trainiert. Einsatz und Motivation stimmen.
Am Sonntag kommt mit den Aibdogs aus Bad Aibling ein immer sehr unangenehm zu spielender Gegner nach Kempten. Die Sharks sind hier gewarnt und werden den Gegner sicher nicht unterschätzen. Auch hier bedarf es der vollen Konzentration, um die Zuschauer wieder begeistern zu können. Mit der Unterstützung der Fans will man aber auch hier möglichst alle Punkte in der eigenen Eishalle behalten.
Das Ziel ist es möglichst viele Punkte aus dem Wochenende mitzunehmen, um sich in der Tabelle in der oberen Region fest zu setzen. Dazu bedarf es einer konzentrierten Leistung und der guten Unterstützung der Fans, sowohl auswärts, wie auch im Heimspiel. (sts)


Eisbären Oberstdorf  (BBZL)
Eisbären im Allgäu-Derby
Am kommenden Sonntag sind die Oberstdorfer Eisbären bei der SG Maustadt/Memmingen im Allgäu-Derby gefordert.
Die Maustädter belegen aktuell den dritten Tabellenplatz mit 6 Punkten aus zwei Spielen und werden damit ihrer Favoritenrolle gerecht. Einem 7:6 Heimerfolg gegen den EV Bad Wörishofen 1b folgte ein 5:6 Sieg in Buchloe. Die wohl bekanntesten und erfahrensten Spieler der Maustädter sind Jim Nagel, Martin Löhle und Ingo Nieder, die alle Erfahrungen aus der höheren Oberliga und Bayernliga mitbringen. Doch das Schöne am Eishockey ist, dass man nur als Team gewinnen kann!
Die Eisbären gehen das Spiel voll motiviert an, schließlich will man als Außenseiter den Großen die Suppe gehörig versalzen. Selbstvertrauen und Teamgeist tankten die Oberstdorfer vor allem im letzten Heimspiel gegen den ESV Türkheim. Am Ende siegten unsere Jungs mit 5:4 nach Penaltyschießen.
Wenn man außerdem auf die letzten beiden Aufeinandertreffen gegen die Maustädter zurückblickt, haben die Eisbären diese schon zweimal geschlagen! Sie drehten in der letzten Saison einen 3:1 Rückstand zum 3:5 Erfolg und in der Vorbereitung vor wenigen Wochen siegten die Oberallgäuer mit 7:6.
Wir drücken fest die Daumen, dass unsere „Boys“ einen Auswärtssieg beim Allgäu-Derby mit nach Hause bringen. Bully am Hühnerberg in Memmingen ist am Sonntag, den 05.11.17 um 18:30 Uhr.  


Neusser EV  (RLW)
NEV mit Wochenend-Kurzarbeit
Nachdem die 1. Mannschaft des Neusser EV zuletzt viermal in Folge vor heimischem Publikum
antreten durfte, geht es im November folgerichtig verstärkt auf die Autobahn…
Am kommenden Wochenende gastiert die Mannschaft des Trainergespanns Fuchs/Benske in
Rheinland-Pfalz, genauer gesagt in Neuwied. Während man am Freitag spielfrei ist, steht am Sonntag
(19 Uhr) die Partie beim aktuellen Tabellendritten an. Die „Bären“ haben in der Sommerpause einige
Korrekturen am Kader vorgenommen und damit unter anderem auf das überraschend frühe
Ausscheiden in den Play-offs der vergangenen Saison reagiert. War man in der letzten Spielzeit noch
zu sehr auf die Paradeformation um die Top-Stürmer Fröhlich und Köbele angewiesen, hat man den
Kader nun deutlich breiter aufgestellt. Grundlage hierfür war unter anderem die Verpflichtung von
sechs Spielern des Lokalrivalen aus Diez-Limburg, von dem man beispielsweise den tschechischen
Topscorer Martin Brabec abwerben konnte. Zur deutlichen Verstärkung der Kontingentstellen trägt
darüber hinaus der US-Amerikaner Michael Jamieson bei, der ebenfalls auf Anhieb im Bären-Trikot
überzeugen konnte. Der früheren Neuwieder Spielerlegende Jens Hergt, die zwischenzeitlich an die
Bande gewechselt ist, steht nun ein deutlich ausgeglichener besetzter Kader zur Verfügung, und dies
auf noch höherem Niveau als zuvor. Die Neusser 2:6-Niederlage im ersten Aufeinandertreffen
bestätigt dies und zeigt, dass die Trauben am kommenden Sonntag hoch hängen. Der überraschende
Sieg über die Hammer Eisbären hat jedoch gezeigt, dass grundsätzlich auch die Spitzenteams in
Schlagdistanz sind, wenn auf Neusser Seite alles passt. Das Team um Kapitän Max Bleyer fährt
logischerweise als Außenseiter nach Neuwied, glaubt aber durchaus an seine Chance.


Sande Jadehaie  (VLN)
Jadehaie empfangen REV Bremerhaven zum Derby
Nach dem 14:3-Kantersieg gegen die zweite Mannschaft des HSV hat der ECW Sande am Samstag (19.30 Uhr, Eishalle Sande) eine durchaus schwere Aufgabe vor der Brust.
Das Team von Trainer Sergey Yashin empfängt den ewigen Rivalen aus Bremerhaven, der in der Vorsaison noch in der Regionalliga auf Punktejagd ging.
„Gegen die Mannschaft haben wir in der letzten Saison in der Vorbereitung ziemlich hoch verloren und sie gehört für mich zu den stärkeren Teams in der Liga“, blickt Trainer Sergey Yashin auf die kommende Aufgabe. Dann fügt er hinzu: „Das ändert aber natürlich nichts daran, dass wir jedes Spiel gewinnen wollen.“
Die Bremerhavener haben bereits vier Spiele ausgetragen und stehen derzeit mit neun Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Nur gegen den aktuellen Spitzenreiter aus Rostock mussten sich die Pinguine mit 6:7 geschlagen geben.
„Ich kann mich nur wiederholen: In dieser Liga kann fast jeder jeden schlagen und die Fans dürfen sich auf jeden Fall auf eine spannende Partie freuen“, erklärt der Trainer, der personell fast aus dem vollen Schöpfen kann. Michel Merta fehlt weiterhin verletzungsbedingt, Christoph Josch ist noch bis Ende November gesperrt, aber dafür werden Karol Bartanus und Johannes Sjöstrand ihr Punktspieldebüt im Trikot des ECW Sande feiern.


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Freitag 3.November 2017
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