Newsticker

    
Juli 26
                     
Juli Weißwasser
          
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Höchstadt Alligators
(OLS)  Nach nur einem Jahr wird Vincent Jiranek den HEC wieder verlassen. Für die Alligators konnte er in 35 Spielen 9 Scorerpunkte erzielen
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Nachwuchsstürmer Felix Brechlin, der seine ersten Einsätze im seniorenbreich hinter sich hat, wird auch in der neuen Saison zum kader der 1.Mannschaft gehören. Ausserdem kommt aus dem Duisburger Nachwuchs Verteidiger Alp Karota zu den Kobras. Er absolvierte mittels Förderlizenz zuletzt auch mehrere Spiele für den GSC Moers
  
Neusser EV
(RLW)  Die nächsten Verlängerungen sind unter Dach und Fach. Sowohl Verteidiger Frank Buchwald, als auch die beiden Stürmer Samuel Hasenpusch und Mika Horrix bleiben dem NEV weiter treu
  
Wiehl Penguins
(RLW)  Der TuS hat seine ersten Spieler für die neue Saison vorgestellt. Das bewährte Goalie-Trio bleibt unverändert und wird aus Leonie Kruse, Tobias Müller und Jonas Nebgen bestehen
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Verteidiger Sören Lindackers wird in sein zweites Jahr in Solingen gehen. Der 24-Jährige, der zuvor in Moers aufs Eis ging, konnte in 17 Partien eine Vorlage erzielen und musste 55 Minuten auf der Strafbank absitzen
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Julian Humke ist der erste Spieler im neuen Kader der Schalker Haie. Der 34-jährige Verteidiger spielte in den letzten Jahren für das 1b-Team des Herner EV
  
Chemnitz Crashers
(RLNO)  Stürmer Daniel Hala kehrt nach einem Jahr in der dritthöchsten tschechischen Liga beim IHC Pisek zum ESV zurück. Der 22-jährige Tscheche spielte bereits in der Saison 24/25 sehr erfolgreich für die Crashers und bewies dabei seine Scorerqualitäten
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Stürmer Leo Prüßner, vor drei Jahren von den Hamburg Sailors zu den Crocodiles zurückgekehrt, hat für die neue Saison zugesagt. Der 25-Jährige konnte in der vergangenen Saison in 26 Partien 7 Tore und 9 Vorlagen beisteuern
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Nach zwei Jahren bei der EA Schongau kehrt Eigengewächs Luis Hegner zum HCL zurück. Der 23-jährige Angreifer brachte es zuletzt für die Mammuts in 37 Spielen auf 7 Treffer und 11 Assists
  
Bayreuth Tigers
(BLL)  Verteidiger-Eigengewächs Jonathan Kraus, der zuletzt pausierte, wird sein Comeback geben und wieder die Schlittschuhe für den EHC schnüren
  
Wölfe Wörishofen
(BLL)  Das Goalie-Quartett des EVW ist komplett, nachdem nun auch Marcel Paul mit den Wölfen in die Landesliga gehen wird
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Michael Dorfner wird bereits in sein achtes Jahr in der Münchner Vorstadt gehen. Der 27-Jährige konnte zuletzt in 31 Partien 26 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Nach nur einer Saison wird Stürmer Tobias Nöß den VfE wieder verlassen und sich einem anderen Verein anschliessen
  
Dachau Woodpeckers
(BBZL)  Die Stürmer Wassilij Guft-Sokolov und Robert Gebhardt, die beide zum Saisonendspurt den EC Pfaffenhofen in der Bayernliga unterstützt haben, kehren zum ESV zurück. Ausserdem kommt Stürmer Marko Babic, der zuletzt inaktiv war, neu zu den Woodpeckers
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Enzo Herrschaft hat bei sienem Heimatverein verlängert. Der 25-jährige Angreifer gehört bereits seit 2017 zum Kader der 1.Mannschaft. In der vergangenen Saison gelangen ihm in 50 Partien 6 Tore und 11 Assists
  
Luchse Lauterbach
(RLW)  Der EC hat seine erste Kontingentstelle mit dem groß gewachsenen Verteidiger Josh Bifolchi besetzt. Der 27-jährige Kanadier spielte mehrere Jahre in der College-Liga NCAAIII und sammelte zuletzt bereits wertvolle Erfahrungen in Polen, der Türkei und zuletzt in der Division 3 in Schweden
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Sonntag 31.Dezember 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Verbandsliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.


Deutscher Eishockey Bund
U18 Frauen-Nationalmannschaft: Finaler WM-Kader steht fest - 22 Spielerinnen nominiert / Kettner: „Volle Konzentration auf die nächsten zwei Wochen“
(DEB)  Das Aufgebot steht: U18 Frauen-Bundestrainer Tommy Kettner beruft insgesamt 22 Spielerinnen (zwei Torhüterinnen, acht Verteidigerinnen und zwölf Stürmerinnen) in den Kader für die 2018 IIHF U18 Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft in Dmitrov (Russland). Vom 06.-13.01.2017 kämpft die DEB-Auswahl nahe der russischen Hauptstadt Moskau in der Gruppe B mit Finnland, der Tschechischen Republik und der Schweiz um den Einzug ins Viertelfinale.
Für die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft ist dies die erste A-Weltmeisterschaft seit 2013, wo man den Weg in die Division I antreten musste. Im vergangenen Jahr realisierte die DEB-Auswahl dann in Ungarn den Wiederaufstieg und somit die Rückkehr unter die besten acht Mannschaften der Welt.
Tommy Kettner, U18 Frauen-Bundestrainer: „Wir sind nach vier Jahren in der Division I wieder in der Top-Division dabei und haben uns in den letzten Monaten intensiv individuell und mannschaftstaktisch auf diese WM vorbereitet. Ziel ist es jetzt die volle Konzentration auf die nächsten zwei Wochen zu legen, um in jedem Spiel unsere beste Leistung abzurufen.“
Weitere Informationen zum Turnier finden Sie hier: http://u18worldwomen2018.iihf.hockey


Düsseldorfer EG
Siiiieeeeg in Berlin! DEG bezwingt die Eisbären mit 3:2!
(DEL)  Was ein Spiel! Die DEG dreht ein schon verloren geglaubtes Match und macht aus einem 0:2-Rückstand einen 3:2 (0:2, 1:0, 2:0)-Erfolg! Sie beweist dabei nach durchwachsenem Start tolle Moral, Kampfkraft und Spielkunst! Die DEG bedankt sich zudem bei 800 Sonderzug-Fans für die großartige Unterstützung!


Tölzer Löwen
Grafenthin vermasselt Löwen den Jahresabschluss
(DEL2)  23-mal haben die Tölzer Löwen in der bisherigen DEL 2-Saison verloren.
Bei elf dieser Niederlagen waren die Buam bis auf ein Tor dran -
gereicht hat es trotzdem nicht. So auch am Samstagabend, im letzten
Spiel des Jahres 2017. Die Dresdner Eislöwen entführten beim 3:2-Sieg
alle drei Punkte aus der Kurstadt.
Rund 600 Dresdner kamen nach Bad Tölz, ein Großteil davon ist mit dem
Sonderzug angereist. Lange sah es so aus, als könnten die Löwen nach den
Kassel Huskies auch den zweiten Sonderzug der Saison ärgern. So lange,
bis Dominik Grafenthin ein Solo startete und in der 57. Minute zum 2:3
einschob.
Es war ein zaghafter Start ins Spiel von beiden Teams. "Ich finde beiden
Mannschaften hat man angemerkt, dass sie mit Niederlagen und
Unsicherheit zu kämpfen haben", versuchte sich Rick Boehm im
Gedankenlesen. Gegenüber Franz Steer stimmte zu: "Wir haben sechs Spiele
verloren und das merkst du in den Köpfen. Das ist für Spieler nicht
einfach, dass sie dann auch von der Psyche her die richtigen
Entscheidungen treffen und nicht zu zaghaft sind." Zumindest
ergebnistechnisch erwischten die Tölzer den besseren Start. Joonas Vihko
traf zum vierten Mal in den letzten drei Spielen per Nachschuss.
Allgemein erwischte die erste Reihe um Rodman, Schlager und den Finnen
einen guten Abend. Doch auch der Topscorer der Eislöwen lieferte ab.
Alexander Höller brach das Tölzer Bollwerk in der Schlussminute des
zweiten Drittels. "Im zweiten Drittel ist dann Dresden eindeutig die
stärkere Mannschaft gewesen und verdient das 1:1 geschossen", urteilte
Boehm. Schon vor dem Ausgleich hatten die Sachsen das Drittel bestimmt.
Die Löwen warfen sich immer wieder in die Schüsse und Andreas Mechel
zeigte einige starke Saves. "Das Spiel war geprägt von zwei sehr guten
Torhüterleistungen. Marco hat dann noch den Penalty gehalten, Mechel hat
einen sensationellen Save gehabt. Es war enges Spiel, vielleicht waren
wir heute der Glücklichere. Aber das ist im Endeffekt egal, es zählen
die drei Punkte", so Franz Steer. Der vom Eislöwen-Coach angesprochene
Penalty ereignete sich in der 50. Minute. Beim Stand von 2:2 - Pielmeier
hatte Dresden in Führung gebracht, Rodman ausgeglichen - wurde Chris St.
Jacques regelwidrig am Torschuss gehindert. Sein Rückhandversuch
scheiterte an einem stark reagierenden Marco Eisenhut im Dresdner Tor.
Es war die Schlüsselszene der Partie. Sechs Minuten später der bereits
beschrieben Auftritt von Grafenthin zum spielentscheidenden 3:2. "Ich
denke wir haben im letzten Drittel, trotz des Rückstandes, schon
gezeigt, dass wir das Spiel noch gewinnen können und auch wollen.
Deswegen bin ich mit der Schlussphase zufrieden, außer natürlich mit dem
Ergebnis", sagte Boehm. "Wir waren wieder einmal nah dran und wieder
einmal gehen wir ohne Punkte aus dem Stadion. Das ist für die Mannschaft
und für uns alle sehr frustrierend. Ich kann nur hoffen, dass die zwei
Tage Pause körperlich und mental gut tun und wir einen positiven Start
in 2018 erleben. Die Moral und der Charakter der Mannschaft sind
gegeben. Das Selbstvertrauen leidet nach so vielen Niederlagen schon",
fügte der Löwencoach an. Franz Steer übte sich noch in nett gemeinter
Lösungsfindung: "Selbstvertrauen muss sich der Spieler über harte Arbeit
wieder holen".
"Ich wünsche den Tölzer und unseren Fans einen guten Rutsch ins neue
Jahr. Für mich persönlich ist es egal. Es geht sowieso wieder so weiter,
wie vorher. Es ist nur auf dem Papier, aber man sagt es halt, weil man
anständig ist. Letztendlich haben wir noch einen Haufen Spiele und ich
wünsche Tölz viel Glück", ergänzte Steer mit einem Lächeln.
Weil auch die Bayreuth Tigers verloren haben bleibt der Rückstand auf
Platz 13 bei zwei Punkten. Schon am Mittwoch steht das nächste Heimspiel
an. Zu Gast ist dann ab 19:30 Uhr der ESV Kaufbeuren.


Eispiraten Crimmitschau
3:4! Eispiraten mit Last Minute-Niederlage in Riessersee - Westsachsen verabschieden sich mit Schlappe aus 2017
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Auswärtsspiel beim SC Riessersee denkbar knapp mit 4:3 verloren. Dabei führte das Team von Kim Collins im Schlussabschnitt bereits mit 3:1, ließ sich die Butter in wenigen Minuten allerdings noch vom Brot nehmen. So verabschieden sich die Westsachsen mit einer Niederlage aus dem Kalenderjahr 2017. Das nächste Spiel findet am 3. Januar 2018 bei den Bayreuth Tigers statt.
Die Mannschaft von Kim Collins erwischte einen denkbar guten Start in die Begegnung. Nicht einmal drei Minuten waren gespielt, da zog Dominic Walsh vor das Tor der Garmischer, nachdem er Johannson und Eder ausstiegen ließ, und vollendete kaltschnäuzig zum 1:0. Im Anschluss hatten die Bayern dann leichte Feldvorteile, doch konnten Brett Kilar, auch in zwei Überzahlspielen, nicht bezwingen. Lediglich bei einem Lattenschuss hatten die Westsachsen Glück, doch kurz vor dem Drittelende verpasste auch Saarinen einen weiteren Treffer.
Der SC Riessersee setzte die Eispiraten im zweiten Durchgang dann stark unter Druck. Dabei hatten die Eispiraten, welche, auch nach einer Spieldauerstrafe gegen Will Weber, oftmals in Unterzahl agierten, einerseits Glück und zum anderen einen bärenstarken Brett Kilar im Tor. Dieser ließ auch im Mitteldrittel keinen Puck passieren. Auf der Gegenseite hatte wohl Jordan Knackstedt die beste Möglichkeit, scheiterte nach einem Alleingang aber an Adam Nemec im Tor des SCR.
Der dritte Durchgang wurde dann turbulent. Zunächst erwischten erneut die Westsachsen den besseren Start. Robbie Czarnik fälschte einen Puck unhaltbar für Nemec an und stellte auf 2:0 (42.). Dann kamen die Garmischer ran. In numerischer Überzahl traf Richie Mueller und der SCR verkürzte somit auf 2:1 (48.). Doch wieder schlugen die Eispiraten, die ihre Chancen bislang konsequent nutzten, zurück! Scott Allen, schön frei gespielt von Ossi Saarinen und Patrick Pohl, schob stark bedrängt zum 3:1 ein (53.). Doch der Sack war zu diesem Zeitpunkt keinesfalls zu. Mueller traf erneut und konnte mit dem Tor zum 3:2 wieder verkürzen (55.). Und die Bayern wollten mehr. Nur eine Minute später traf Mattias Beck zum 3:3-Ausgleich und das Publikum in Riessersee erwachte und peitschte ihr Team nochmals nach vorn (56.). Mit Erfolg: 26 Sekunden vor dem Ende bekam wieder Richie Mueller die Scheibe, traf mit einem trockenen Schuss zum 4:3 und sorgte somit für das bittere Endergebnis aus Sicht der Westsachsen, für welche an diesem Abend weitaus mehr drin gewesen wäre.


Dresdner Eislöwen
Sonderzug-Sieg gegen Bad Tölz
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Tölzer Löwen mit 3:2 (1:0; 0:1; 0:0; 0:1) gewonnen. Vor 2402 Zuschauern brachte Joonas Vihko den Gastgeber nach zehn Spielminuten in Führung. Im zweiten Drittel gelang Alexander Höller der Ausgleich (40.). Zu Beginn des Schlussdrittels brachte Thomas Pielmeier die Eislöwen in Überzahl in Front (42.), doch der Ex-Dresdner Marcel Rodman glich für Bad Tölz (44.) aus. Dominik Grafenthin war es vergönnt, vor der Eislöwen-Fankurve das spielentscheidende 3:2 zu erzielen (57.). Mehr als 600 Dresdner unterstützten die Blau-Weißen beim Gastspiel in Bayern, allein 450 davon waren mit dem traditionellen Sonderzug angereist.  
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Es hat sich angefühlt wie bei einem Heimspiel! Wir haben ein kämpferisches Spiel mit sehr guten Torleuten erlebt. Marco Eisenhut hält hervorragend den Penalty in der 51. Minute, macht damit den Unterschied. Der Erfolg freut mich ungemein  für die Mannschaft und besonders die Fans, die den weiten Weg auf sich genommen haben. Meine Sonderzug-Premiere ist erfolgreich verlaufen. Meinetwegen kann direkt der nächste Sonderzug kommen. Zunächst wünsche ich jedoch allen Fans und Unterstützern einen guten Start ins neue Jahr.“
Dominik Grafenthin: „Wir wollten den Fans unbedingt den Sieg schenken. Umso schöner ist das Gefühl, dass uns dieses Vorhaben gelungen ist und wir uns auf diese Weise für die Unterstützung, gerade auch in der zuletzt nicht immer leichten Phase, bedanken konnten. Beim Tor habe ich mich gefühlt wie bei einem Heimspiel, es war unglaublich.“  
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Mittwoch,  3.  Januar um 19.30 Uhr gegen die Wölfe Freiburg. 


Kassel Huskies
Huskies bleiben in Heilbronn punkt- und torlos
(DEL2)  Ins letzte Spiel des Jahres 2017 starteten die Kassel Huskies nahezu unverändert gegenüber der Partie gegen den SC Riessersee; lediglich Markus Keller hütete das Tor für Mirko Pantkowski. Zu Gast waren die Schlittenhunde bei den Heilbronner Falken, die in den letzten Spielen einen Aufwärtstrend verzeichneten und inzwischen auf Rang 10 platziert sind.
Bereits in der Anfangsphase erhielten die Huskies die Möglichkeit auf den frühen Führungstreffer,
eine 1:29 Minuten andauernde 5:3-Überzahl führte jedoch nicht zum Torerfolg. McGrath, Pimm
und Little schafften es nicht, Falken-Schlussmann Marcel Melichercik zu überwinden. Nach gut
sechs Minuten bestraften die Gastgeber dies beinahe, Gelke verfehlte bei einem Konter aber das
Tor.
Auch bei gleicher Spieleranzahl waren es die Huskies, die näher dran waren an der Führung.
Bereits in dieser frühen Phase bewies Melichercik aber seine ganze Klasse, indem McGraths und
Pimms Versuche aus kurzer Distanz vereitelte und auch bei den Flachschüssen von Wisniewski
und Maginot zur Stelle war.
Nach knapp 13 Minuten stellte eiskalte Gastgeber den Spielverlauf auf den Kopf: Ein Helms-
Schlenzer ging über Umwege zum 1:0 über die Torlinie.. Da Melichercik auch anschließend
glänzend gegen den freigespielten Christ sowie Meilleur reagierte und die Schlittenhunde ihre
erste Unterzahlphase gut verteidigten, ging es mit dem knappen Rückstand in den Mittelabschnitt.
Im Mittelabschnitt stellten sich die Kräfteverhältnisse ausgeglichener dar. Melichercik zeigte wieder
gegen McGrath, Carciola und Lambacher sein Können, Markus Keller parierte Versuche von
Maylan, Gelke und Eckl. Da beide Teams außerdem ihre Überzahlsituationen nicht nutzten, fielen
bis zur zweiten Sirene keine weiteren Tore.
Die Huskies kamen anschließend mit Dampf aus der Kabine. Nach überstandener Unterzahl leitete Michi Christ einen Drei-auf-Eins-Konter ein, den Melichercik aber erneut glänzend gegen Little stoppte. Kurz danach setzten sich die zweite und dritte Sturmreihe der Huskies mehrmals im Drittel der Falken fest, kreierten auch Torgefahr, allerdings fehlte bei den Versuchen aus dem Gewühl nun auch das Chancenglück. Nachdem auch Marco Müllers Schlagschuss knapp am langen Pfosten vorbeistrich, schlug Heilbronn ein zweites Mal zu: Justin Kirsch netzte aus dem Slot zum 2:0 ein und brachte die Huskies damit endgültig auf die Verliererstraße. Da in der Schlussphase eine weitere Powerplaysituation keinen Erfolg brachte und James Wisniewski zudem einen Penalty verschoss, traten die Schlittenhunde die Heimreise ohne Tore und Punkte an.


Kaufbeuren Buron Joker
ESVK mit erfolgreichem Jahresabschluss / 2:1 Sieg gegen Bad Nauheim vor ausverkauftem Haus - Vajs verletzt vom Eis
(DEL2)  Am heutigen Samstag begrüßte der ESV Kaufbeuren die Roten Teufel aus Bad Nauheim zum letzten Heimspiel des Jahres 2017 vor einer ausverkauften erdgas schwaben arena. Die Rot-Gelben gewannen das Aufeinandertreffen nach einer kämpferisch geschlossenen Mannschaftsleistung verdient mit 2:1 und trotzten dem Ausfall von Torhüter Stefan Vajs in der 32. Minute . Dabei musste Trainer Andreas Brockmann von Beginn an neben den Langzeitverletzten auch auf Kapitän Sebastian Osterloh und Youngster Tim Wohlgemuth verzichten. Des Weiteren blieb dem finnischen Neuzugang Jarkko Immonen seine Premiere im rot-gelben Dress noch verwehrt, doch konnte er im Stadion bereits einen Vorgeschmack auf seine neue Spielstätte und seine neue Mannschaft bekommen.
Seine Kollegen starteten nach einem Foul von Joey Lewis nach nur elf Sekunden direkt in Unterzahl. Diese überstanden die Hausherren jedoch schadlos. Die beste Chance hatten die Gäste dann in Minute vier, doch Eric Meland scheiterte nach einem Querpass in bester Position an Vajs. Sein Gegenüber Felix Bick war dann in der sechsten Minute gefordert, als Sami Blomqvist aussichtsreich vor dem Tor war. Der Finne sollte auch die nächste gute Gelegenheit drei Minuten später haben, doch war der Winkel nach einer schönen Einzelleistung zu spitz. Die Möglichkeiten häuften sich nun immer mehr. Zuerst verpasste Kiefersauer das fast leere Tor, bevor Bick dann gegen Lewis und Sarault jeweils seine ganzen Künste zeigen musste beziehungsweise sich auf den Pfosten verließ. Diese Aktionen führten schließlich auch zur ersten Überzahl für den ESVK. In dieser hatte Bick dann schließlich das Nachsehen. Lewis vollstreckte ins lange Eck, nachdem er vom hinter der Grundlinie stehenden Blomqvist in der 14. Minute freigespielt wurde. Bad Nauheim wirkte nun etwas verunsichert, doch glichen die Gäste in der 18. Minute aus, als ein Pass von Meland von Vajs ins Tor abgefälscht wurde. Mit diesem 1:1 ging es dann auch in die Pause, da der ESVK einen Konter in der Schlusssekunde durch Lewis und Blomqvist nicht mehr im Tor unterbrachte.
Das zweite Drittel startete mit einer unnötigen Aktion, als Eric Meland mit voller Geschwindigkeit Vajs mit dem Ellenbogen am Kopf traf, der nach dem Check leicht benommen liegen blieb. Die folgende Überzahl sowie eine weitere Strafzeit überstanden die Gäste dank des Pfostens schadlos. Das Spiel ging zwar hin und her, doch nennenswerte Möglichkeiten hatte kein Team. In der 32. Minute zeigten sich bei Vajs schließlich endgültig die Wirkungen von dem nur als zwei Minuten für Behinderung geahndeten Zusammenstoß. Der Schlussmann ging in die Kabine und für ihn agierte nun Bastian Kucis zwischen den Pfosten. Das Spiel nahm daraufhin vor allem an Härte zu. Große Möglichkeiten gab es bis zur 37. Minute nicht mehr. In dieser war es dann Steven Billich, der sich mit einer schönen Drehung um und schließlich vor das Tor der Wetterauer spielte. Seinen Schuss aus nächster Nähe ließ Bick prallen und der aufrückende Florin Ketterer lenkte die Scheibe schließlich ins Tor. Vom Gegentreffer geschockt, schnürten die Kaufbeurer die Hessen dann fast durchgehend bis zur Pause mit teils stehenden Ovationen in deren Drittel ein, doch sollte sich am Spielstand nichts mehr ändern.
Dies änderte sich auch nach zehn Sekunden im Schlussdrittel nicht, als Lewis aus zentraler Position freie Schussbahn hatte. Die Rot-Gelben setzten alles, was sie hatten, für ihre beiden Goalies ein und beschäftigten die Gäste entweder in deren Verteidigungsdrittel und die gelegentlichen Angriffe wurden von Kucis mit allem Verfügbaren ferngehalten. Jedoch verpasste man es, für eine Vorentscheidung zu sorgen. Diese verhinderte Bick dann bei einem Konter nach einer Direktabnahme Blomqvists. Reichlich Platz bot sich dann in den Schlussminuten bei 4 gegen 4. Nach einem Foul Krestans vor dem Gehäuse Bicks und Spielens mit zu vielen Feldspielern nahmen sich die Wetterauer die Chance für eine Schlussoffensive selber. Der Eissportverein gewann damit verdient gegen den direkten Konkurrenten aus Bad Nauheim und die ausverkaufte erdgas schwaben arena erlebte damit einen tollen Abschluss im Jahr 2017.
Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Gästecoach Petri Kujala von einem guten Start im ersten Drittel. Nach der Verletzung von Vajs habe der ESVK unheimlich viel Druck gemacht, so der Finne. "Kaufbeuren habe stark gespielt". Brockmann sah einen etwas zu passiven Start seines Teams. "Wir haben das Spiel sehr gut nach Hause gebracht. Ich muss der ganzen Mannschaft ein Kompliment machen", so Brockmann weiter.
Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, den 7. Januar 2018, um 17.00 Uhr gegen den EHC Freiburg statt.


Ravensburg Towerstars
Ein wichtiger Sieg für das Selbstvertrauen
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben vor ausverkauften Rängen der Eissporthalle Ravensburg einen 4:3 Sieg nach Penaltyschießen gegen Freiburg gefeiert. Wie schon in Bietigheim zwei Tage zuvor glich das ersatzgeschwächte Team von Trainer Jiri Ehrenberger einen 2-Tore Rückstand aus, diesmal gab es am Ende aber das wohlverdiente Happy End.
Eine eher unerfreuliche Nachricht gab es bereits vor diesem Südwest-Derby der Towerstars gegen Freiburg. Marc Schmidpeter musste mit Problemen im Hüftbereich das Warm-up abbrechen, damit hatte sich die Zahl der Verletzungsausfälle auf sechs Spieler erhöht. EVR-Nachwuchstalent Julian Tischendorf aus dem Regionalliga-Team rückte statt Schmidpeter in die dritte Sturmreihe.
Zwar spielte Freiburg vom Startbully weg selbstbewusst nach vorne und verbuchte in der Startminute die ersten zwei Schüsse auf das gegnerische Tor, doch die nächsten zweieinhalb Minuten sollten sich dann vorrangig in der Zone der Wölfe abspielen. Zunächst kassierte Topscorer Nikolas Linsenmaier eine Strafe wegen Haltens, kurz danach folgte ihm Marc Mancari wegen Spielverzögerung nach und damit hatten die Towerstars sogar eine doppelte Überzahl. Herausspringen wollte hier allerdings nichts, der weitere Verlauf des Startabschnitts blieb ebenfalls torlos. Beide Mannschaften standen taktisch sehr diszipliniert, leisteten sich wenige Fehler und was dann doch durchkam, war sichere Beute der beiden Torhüter.
Im zweiten Abschnitt sollte sich das Spielprofil allerdings schnell ändern. Nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, da ließ sich die Ravensburger Hintermannschaft von Freiburgs Chris Billich mit einer cleveren Einzelleistung samt "Bauerntrick" vernaschen – das 0:1. Die Towerstars ließen aber schon zwei Minuten später die entschlossene Antwort folgen. Ein schnell vorgetragener Angriff über rechts erreichte letztlich Robin Just und der traf zum 1:1 Ausgleich. Das Spiel hatte nun deutlich mehr Tempo und die Towerstars zeigten viel Zug zum Tor. Zunächst scheiterte Carter Proft in der 27. Minute mit einem Rückhandschlenzer an den linken Außenpfosten, drei Minuten später rutschte ein noch abgefälschter Puck knapp am leeren Tor der Gäste vorbei. Diese hatten auf der Gegenseite mehr Glück bei der Verwertung ihrer Chancen. In der 32. Minute hatte die Ravensburger Verteidigung Tobias Kunz offensichtlich nicht auf dem Schirm. Der postierte sich just in dem Moment an den linken Pfosten, als Chris Billich seine scharfe Hereingabe spielte. 
Eineinhalb Minuten später kam es dann noch dicker für die Oberschwaben. Zunächst setzte es für Brian Roloff eine Strafzeit wegen Hakens, eine halbe Minute später ging der Arm der Unparteiischen erneut nach oben. Weil er im  Seitwärtsrutschen das Tor verschob, wurde Jonas Langmann durchaus umstritten mit einer Strafzeit wegen Spielverzögerung belegt. Die doppelte Überzahl spielten die Wölfe dann erfolgreich aus, auch wenn der Puck in einem unübersichtlichen Stochern eher unglücklich den Weg zum 1:3 über die Linie fand. 
Ein Schock für die Towerstars, bei denen im restlichen Mitteldrittel nichts mehr zusammenlaufen wollte. Dementsprechend still war es auch in der Ravensburger Eissporthalle – sieht man von den Gesängen der mitgereisten Freiburger Fans natürlich ab.
Es erklärte sich von selbst, dass die Towerstars im Schlussabschnitt möglichst schnell einen weiteren Treffer brauchten. Für diese Vorgabe schickte Trainer Jiri Ehrenberger modifizierte Sturmreihen aufs Eis. Arturs Kruminsch tauschte mit Brian Roloff, aus der Verteidigung rückte Vincenz Mayer als Stürmer in die dritte Reihe. Damit wurde viel Tempo und auch Druck erzeugt und nach exakt drei Minuten wurde das mit dem 2:3 Anschlusstreffer belohnt. Lukas Slavetinsky feuerte aus zentraler Position aufs Freiburger Tor, der Puck prallte zur Seite und Arturs Kruminsch hatte keine Mühe. 
Dieser Spielstand gestaltete sich bei noch 17 verbleibenden Spielminuten doch wieder deutlich hoffnungserweckender und jetzt sollte die Stimmung und Atmosphäre von den Rängen auf das Eis übertragen werden. Bis auf wenige Entlastungsangriffe der Breisgauer samt eines Pfostenschusses in der 51. Minute durch Jannik Herm gehörte das Spiel jetzt den Towerstars. Überraschenderweise hatten diese trotz der hochbelasteten Personalsituation deutlich mehr Kraftreserven, dennoch tickte die Uhr gegen die Towerstars. Eineinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit musste dann Freiburgs Wittfoth auf die Strafbank, eine hochkarätige Chance also für die Towerstars. Nachdem Jonas Langmann wegen eines Bullis in der neutralen Zone wieder in sein Tor zurückkehren musste, machte er in der Schlussminute ein weiteres Mal einem sechsten Feldspieler Platz. Die Pässe liefen präzise, doch die Schusswege schienen entscheidend zugestellt. Doch dann ein Schuss von Lukas Slavetinsky aus der Distanz, diesen ließ Miroslav Hanuljak zur Seite abprallen. Mathieu Pompei stand goldrichtig und drückte den freiliegenden Puck zum 3:3 Ausgleich in die Maschen. Bevor die Scheibe die Linie überschritt, hatte einer der Hauptschiedsrichter noch eine Strafzeit signalisiert. Damit wurde mit dem erzielten Tor nur die angezeigte Strafe gelöscht, die Towerstars blieben also in numerischer Überzahl, die letztlich auch in die Overtime übernommen wurde.
Mit der Entscheidung vor Augen wirkten die Towerstars wie schon in Bietigheim zwei Tage zuvor etwas verkrampft. Dies galt auch für die Überzahl, welche die Towerstars in der 64. Minute zugesprochen bekamen. So musste das Penaltyschießen die Entscheidung über den Zusatzpunkt bringen. 
Als erster Schütze konnte Robin Just gleich einmal erfolgreich für die Towerstars vorlegen. Auf der Gegenseite parierte Jonas Langmann gegen Tobias Kunz. Auch gegen Marc Mancari sowie Nikolas Linsenmaier war der Ravensburger Keeper erfolgreich, damit sicherte er sich seinem Team zwei ganz wichtige Punkte. Mit dem Sieg im letzten Spiel des Jahres 2017 konnten die Towerstars wieder auf Platz 6 und damit in die direkte Play-off Zone vorrücken. 


Lausitzer Füchse Weißwasser
Steinwerke Metzner verlängern Premiumpartnerschaft - Wittichenauer Familienunternehmen unterstützt auch in der kommenden Saison die Füchse
(DEL2)  Die Steinwerke Metzner GmbH wird auch in der nächsten Saison mit den Lausitzer Füchsen werben. Das Familienunternehmen aus Wittichenau ist seit 2016 Partner und hat zudem sein Engagement für die aktuelle Saison deutlich ausgeweitet. Die Steinwerke Metzner GmbH gehört damit zum Kreis der Premiumpartner der Füchse. Das Unternehmen ist aktuell exklusiv auf den Spielerhelmen und auf den Torwartmatten, sowie auf Werbebanden in der Eisarena zu sehen.
„Für Viele ist der Weg am ersten Hindernis zu Ende. Für uns fängt er jetzt erst richtig an“, sagt Geschäftsführer Markus Metzner.
Die Geschichte der Steinwerke Metzner reicht bis zum Anfang des 20.Jahrhunderts zurück. Alfred Metzner gründete 1904 eines der ersten Schotter-und Steinwerke in der Region. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen wieder aufgebaut. Inzwischen hat Markus Metzner die Geschäftsführung des Familienunternehmens übernommen.


Memmingen Indians
ECDC verliert Auswärtsspiel in Selb, Rosenheim kommt am Dienstag
(OLS)  Wieder nichts zu holen gab es für die Indians im 
vierten und letzten Aufeinandertreffen mit den Selber Wölfen. Trotz 
engagierter Leistung und zwischenzeitlicher Führung konnten sich die 
souverän aufspielenden Gastgeber am Ende verdient mit 6 zu 3 
durchsetzen. Die Indians mussten erneut auf einige Stammspieler 
verzichten, speziell die Abwehr war durch die Ausfälle von Jainz 
(gesperrt) und den beiden verletzten Sven Schirrmacher und Jan Benda 
zu dünn besetzt um die in guter Form befindlichen Wölfe zu gefährden.
Nach langer Anfahrt kam man zunächst nur schwer in die Begegnung und 
die Selber bestimmten die Partie. Folgerichtig die Führung durch 
Landon Gare in der 10. Spielminute. Die Memminger zeigten sich in der 
Folge wenig beeindruckt und kamen durch Förderlizenzspieler Markus 
Lillich (12.) zum zu diesem Zeitpunkt glücklichen Ausgleich. Nur wenig 
später gelang Kiril Galoha (14.) in der ersten Überzahlsituation sogar 
die Führung für die Indians, der Spielverlauf war somit auf den Kopf 
gestellt. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels konnten sich noch 
beide Teams Chancen erspielen, die Führung der Memminger hatte aber 
Bestand.
Im Mitteldrittel war den Wölfen dann anzumerken, dass sie dieses Spiel 
vor heimsicher Kulisse unbedingt gewinnen wollten um sich in der 
Tabelle noch weiter nach oben zu arbeiten. Der Ausgleich gelang gegen 
stark kämpfende Indians zunächst aber nicht. Ausgerechnet in eigener 
Überzahl dann wohl die Schlüsselszene des Spiels. Lubor Pokovic brach 
bei einem Schussversuch an der blauen Linie der Schläger und Selbs 
Topscorer Jared Mudryk (28.) zog auf und davon und traf ins Tor von 
Florian Neumann, der Joey Vollmer vertrat. Nun lief es bei den 
Gastgebern und sie schraubten das Ergebnis zwischen Minute 32 und 34 
auf 5 zu 2. Wichtig aus Memminger Sicht dann der Anschlusstreffer zum 
5 zu 3 durch Markus Lillich (37.), der seinen zweiten Treffer 
erzielte. Dieses Ergebnis hielt auch bis zur 2. Pause und ließ den 
Indians die Chance das Spiel noch zu drehen.
Im letzten Abschnitt war es ein ausgeglichenes Spiel, wobei die 
Gastgeber aufgrund der zwei Tore Führung natürlich befreiter 
aufspielen konnten. Leider gelang es dem Dietrich-Team nicht mehr dem 
Spiel einen Wende zu geben, so besorgte Achim Moosberger kurz vor 
Spielende (56.) der Endstand zum 6 zu 3. Mit dieser Niederlage 
verabschieden sich die Gefro-Indians sich also aus 2017.
Das neue Jahr startet bereits am 02.01. mit dem Heimspiel gegen den 
Tabellenführer und ehemaligen Deutschen Meister aus Rosenheim. Für die 
heimischen Fans sicher ein großes Highlight, wenn der Altmeister und 
letztjährige DEL-2 Teilnehmer am Hühnerberg gastiert. Der 
Kartenvorverkauf für diese Partie läuft bereits an den bekannten 
Stellen. Die Verantwortlichen verweisen auf den vorverlegten 
Spielbeginn um 19 Uhr. Hier will man vor allem auch Familien mit 
Kindern den Besuch des Spiels ermöglichen.
Prominenter Gast am Hühnerberg: Rosenheim kommt an den Hühnerberg
Auf solche Gegner musste man in Memmingen lange 
warten: Mit den Starbulls Rosenheim gastiert nun ein echtes 
Schwergewicht am Dienstag (19 Uhr) in der Maustadt. Der Topfavorit der 
Oberliga-Süd will gegen die Indians einen Sieg einfahren, die möchten 
sich vor ihren Zuschauern möglichst gut präsentieren und das Topteam 
ärgern. Los geht die Partie bereits zur familienfreundlichen Zeit von 
19 Uhr.
Ein schweres und vor allem kräftezehrendes Programm mussten die 
Indians in der letzten Zeit abspulen. Bevor wieder Normalität in der 
Oberliga einkehrt, empfangen die Memminger am kommenden Dienstag 
bereits um 19 Uhr die Starbulls Rosenheim.
Die Gäste galten vor der Saison als absoluter Topfavorit auf den 
Meistertitel, kein Wunder, so sind die Oberbayern erst vor der Saison 
aus der DEL2 abgestiegen und verfügen quasi noch über einen 
zweitligatauglichen Kader. Ihrem Anspruch sind die Starbulls bislang 
auch weitgehend gerecht geworden, auch wenn sie verletzungsbedingt in 
den vergangenen Wochen einige Punkte liegen lassen mussten. Trotzdem 
rangieren sie hinter dem Deggendorfer SC auf Platz 2 in der Tabelle.
Die Memminger kämpfen noch immer mit Verletzungen und angeschlagenen 
Spielern. Kapitän Jan Benda wird weiterhin ausfallen, Martin Jainz 
kehrt nach seiner Sperre wieder in den Kader zurück. Einige Akteure 
wollen in nächster Zeit wieder eingreifen, ob es bereits in dieser 
Partie soweit ist, wird sich aber erst sehr kurzfristig entscheiden. 
So oder so wollen die Indianer ihren Zuschauern wieder eine gute 
Leistung präsentieren. Oftmals wurden gegen große Favoriten starke 
Auftritte geboten, auch wenn es meist nicht zu Punkten reichte.
Das drittletzte Heimspiel der Oberliga-Hauptrunde verspricht definitv 
einiges an Unterhaltung, auch einige Gäste aus Rosenheim werden 
erwartet, um den ehemaligen Deutschen Meister in der Maustadt zu 
unterstützen. Die Partie beginnt bereits um 19 Uhr, um allen Familien 
ein schönes Stadionerlebnis bieten zu können.
Karten für die Partie sind an allen VVK-Stellen sowie an der 
Abendkasse ausreichend vorhanden.


Wohnbau Moskitos Essen
Wieder war es eng zum Auftakt der Meisterrunde
(OLN)  Wieder mit Julien Pelletier, dafür ohne Topverteidiger Oliver Granz gab es innerhalb von wenigen Tagen das gleiche Spiel gegen den gleichen Gegner. Die Saale Bulls Halle stellten sich am Westbahnhof vor und es war ein Spiel, in dem beide Teams mal die Nase vorne hatten, jedoch auch beide Teams einen Rückstand hinterherlaufen mussten. Am Ende gelang den Moskitos der Auftakt nicht, Halle nahm nach intensiven Spiel drei Punkte mit an die Saale.
Dani Bindels eröffnete bereits nach gut einer Minute nach einem schönen Zuspiel von Andrej Bires die Partie, sein erster Treffer in den Moskitos Pflichtspielen. Doch die Gäste waren gar nicht einverstanden, 51 Sekunden später war das Spiel durch Pietsch wieder ausgeglichen. Die Spieler von Frank Gentges machten Druck, Lascheit nach knapp fünf Minuten zur erneuten Führung. Doch das Team von der Saale war keineswegs zu Geschenken bereit, denn wieder Pietsch glich noch im ersten Abschnitt aus.
Im 2. Drittel musste der ESC dann erstmal einem Rückstand hinterherlaufen. Nathan Robinson schloss eine schöne Aktion für die Gäste ab. Doch die Wohnbau Moskitos schlugen zurück, Julien Pelletier zum Ausgleich. Dann traf Kyle De Coste noch auf Pelletier Zuspiel und Lascheit machte im Powerplay noch die Essener Führung klar. Noch im 2. Drittel hatte Halle etwas dagegen, Striepecke wieder mit dem Ausgleich.
Und im letzten Drittel begannen die Wohnbau Moskitos das Tor der Gäste zu überrennen, nur Tore blieben aus. Diese machten die Gäste, Schaludeck setzte mit seinem Treffer zum 5:6 das Essener Team unter Druck. Und als Essens Chefcoach den Keeper für einen zusätzlichen Feldspieler opferte war es wieder Schaludeck, der alles klarmachte. Denis Fominychs Treffer zwei Sekunden vor dem Ende reichte leider nicht mehr.


Crocodiles Hamburg
Crocodiles starten mit einem Sieg in die Qualifikationsrunde
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Samstagabend das Auswärtsspiel bei den Rostock Piranhas mit 5:2 (2:0/2:0/1:2) gewonnen und sind dadurch mit einem Sieg in die Qualifikationsrunde gestartet.
Den Grundstein für den Erfolg legten die Gäste früh: Nach nur drei Minuten traf Marvin Walz zur Führung. Vier Sekunden vor Drittelende legte Thomas Zuravlev nach und verwandelte einen Konter zur 2:0-Führung. Drittelübergreifend brauchte der Deutschrusse keine zwei Minuten, um einen Doppelpack zu schnüren. In der 22. Minute traf der Stürmer in Überzahl zum 3:0. In der 32. Minute zeigten die Hamburger, dass sie auch in Unterzahl Tore schießen können. Wieder war es Thomas Zuravlev, der bei einem Konter den mitgelaufenen Ludwig Synowiec sah und bediente. Der Neuzugang traf im ersten Spiel für die Crocodiles zum 4:0.
Im letzten Drittel kamen die Rostocker noch einmal stark aus der Kabine und trafen in Überzahl zum 4:1 (44.), doch die Crocodiles stellten wenig später den alten Abstand wieder her. Leo Prüßner war es, der in der 46. Spielminute zum 5:1 traf und sich somit erstmals als Torschütze in der Oberliga eintragen lassen durfte. Vorlagengeber war wieder Zuravlev, der damit an vier der fünf Hamburger Treffer beteiligt war. Tomas Kurkas zweiter Treffer an diesem Abend (52.) tat der Freude der Gäste keinen Abbruch.
„Besser konnten wir uns den Start nicht vorstellen. Die Jungs waren super eingestellt. Endlich haben wir auswärts mal gewonnen, und dass verdient und souverän. Wir haben die Leistung und Einstellung aus Hannover mitgenommen. Wir verabschieden uns mit einem Sieg aus 2017 und ich hoffe, dass es so weitergeht“, sagte Trainer Herbert Hohenberger nach der Partie.


Buchloe Pirates
ESV Buchloe gewinnt Penalty-Krimi in Peißenberg - Piraten punkten doppelt im letzten Spiel des Jahres beim Tabellenvierten
(BYL)  Nach sieben Niederlagen in Serie konnte der ESV Buchloe in einem vom Ergebnis her spannenden Spiel und durch einen glänzend aufgelegten Alexander Reichelmeir im Tor den ersten Sieg im Dezember einfahren. Im letzten Spiel des Jahres 2017 bezwangen die Pirates die Eishackler des TSV Peißenberg mit 5:4 (0:1, 4:3, 0:0) nach Penaltyschießen.
Etwas verunsichert und nur mit zwei Abwehrreihen starteten die Pirates nervös ins erste Drittel. Bereits in den ersten fünf Minuten musste Alexander Reichelmeir im Tor des ESV zwei Mal sein ganzes Können unter Beweis stellen, als Matthias Müller und Brandon Morley eine Zwei auf Eins Situation und der durchgebrochene Dejan Vogl den Puck nicht zur Führung am Piraten-Schlussmann vorbei ins Tor bekamen. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Freibeuter sicherer und in der Defensive stand man kompakter. Mit einem schulmäßig vorgetragenen Powerplayspielzug, abgeschlossen durch Topscorer Martin Zahora, konnten die Piraten dann in Führung gehen (12.). Diese hielt bis zum Ende des ersten Drittel stand, weil kurz vor Ende Florian Höfler noch an Reichelmeir scheiterte und Christopher Lerchner den Puck aus einem Getümmel vor dem Tor der Pirates klärte.
Im Mitteldrittel starteten die Piraten furios und diesmal war es Felix Barth im Tor der Gastgeber, der vor David Vycichlo und Martin Zahora noch retten konnte (23.). Gegen den im Slot völlig freistehenden Ladislav Marek war er dann aber machtlos. Auf Vorlage von Markus Vaitl schloss er eiskalt zum 2:0 ab (25.). Auch danach spielten die Piraten munter auf das Tor von Barth weiter, der einen Nachschuss von Marc Weigant abprallen ließ. Aus diesem Abpraller entstand ein Konter für den TSV, den Kanadier Morley gekonnt zum Anschlusstreffer abschloss (26.). Nur eine Zeigerumdrehung später war Dejan Vogl trotz Überzahlspiel des ESV Buchloe durchgebrochen und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Beim fälligen Penalty ließ er Reichelmeier anschließend mit dem 2:2 keine Chance. Die Buchloer verloren jetzt wieder jegliche Grundordnung. Manfred Eichberger und Tobias Estermaier scheiterten noch an Reichelmeier, ehe wiederum Vogl mit einem verdeckten Schuss das Spiel zugunsten der Eishackler zum 2:3 drehte (30.). Als dann Maximilian Malzatzki in der 31. Spielminute gar auf 2:4 erhöhte, nahm ESV-Trainer Topias Dollhofer eine Auszeit. Diese zeigte Wirkung. Wieder konzentrierter in der Defensive erspielte man sich mit schnellen Vorstößen wieder Chancen. Die erste vergab noch David Vycichlo, als er direkt von der Strafbank kommend an Felix Barth scheiterte. Besser machte es Maximilian Hermann, der die Spielscheibe von Martin Zahora übernahm und ins lange Eck zum 3:4 Anschlusstreffer schoss (36.). Nur 45 Sekunden später schaltete Marc Weigant nach einem Bully am schnellsten und überwand Felix Barth zum Ausgleich. Und beinahe wäre 15 Sekunden vor Schluss des zweiten Drittels sogar noch die Führung für die Freibeuter drin gewesen, doch Markus Vaitl traf nur das Lattenkreuz.
Ins letzten Drittel startete die Buchloer in Überzahl, die jedoch nicht genutzt werden konnte. Mehr und mehr standen jetzt die Torhüter auf beiden Seiten im Mittelpunkt, die mit ihren Paraden Chance um Chance vereitelten. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Ladislav Marek erspielte sich der die Peißenberger ein leichtes Übergewicht, doch die Pirates hielten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung dem Druck bis zum Ende der regulären Spielzeit stand.
Auch in der Verlängerung im Drei gegen Drei Modus konnte kein Team seine Chancen nutzen. Und so musste das Penaltyschießen eine Entscheidung bringen. Mit dem ersten Penalty durch Martin Zahora gingen die Buchloer in Führung. Danach vergaben Dejan Vogl, Marc Weigant, Manfred Eichberger, Alexander Krafczyk. Brandon Morley erzwang mit dem letzten Penalty aber auch hier eine Verlängerung. Erst der zehnte Penalty - wiederum verwandelt durch Martin Zahora - brachte schließlich mit dem 5:4 den Zusatzpunkt für die Buchloer, der den Funken Hoffnung auf Platz 8 zumindest vorerst noch am Leben hält.
Nach dem letzten Spiel des Jahres möchten wir uns bei allen Mitgliedern und Fans, allen ehrenamtlichen Helfern und Unterstützern, sowie den zahlreichen Sponsoren und Gönnern unseres Vereins ganz herzlich für die Unterstützung in diesem Jahr bedanken.
Der ESV Buchloe und seine Vorstandschaft wünschen euch allen einen guten Rutsch in ein gutes, erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr 2018! Wir hoffen, dass ihr uns auch weiterhin treu zu Seite steht!
Verfasser: Marcel Peter


River Rats Geretsried
Wichtiger Sieg gegen Erding – Zweikampf mit Buchloe um Platz 8
(BYL)  Die letzten Spiele der Rats gleichen einer Berg- und Talfahrt. Dem enttäuschenden 6:1 in Schongau folgte ein furioser 5:4 Heimsieg gegen die Höchstadt Alligators. Durch die schon fast obligatorische Niederlage beim EV Pegnitz (5:4) bleibt es im Rennen um den achten Platz weiterhin eng.
Um den Vorsprung nicht dahinschmelzen zu lassen, wäre etwas Zählbares gegen den TSV Erding daher durchaus von Vorteil. Im eingeschneiten Heinz-Schneider Eisstadion begann die Partie ganz nach dem Geschmack der Rats-Fans, denn Michael Wiedenbauer markierte auf herrlichen Pass von Martin Köhler die frühe 1:0 Führung (8.). In Überzahl setzte sich Nino Poch wenige Minuten später stark vor dem Gästetor durch und verwertete seinen eigenen Nachschuss zum 2:0 (12.). Die Gladiators ließen sich aber nicht beirren und kamen nach einer schönen Einzelaktion durch ihren lange verletzten Topscorer Krzizok zum 2:1 Anschlusstreffer (17.). Kurz vor dem Pausentee legte der ESC in Form von Benedikt May aber nochmal einen nach und erhöhte auf 3:1 (20.).
Die Rats wollten den Druck hochhalten und kamen zu Beginn des zweiten Drittels auch gleich zu zwei sehr guten Chancen. Der Versuch von Ondrej Horvath landete jedoch leider nur an der Latte und beim Direktschuss von Klaus Berger reagierte Gästetorwart Steinmann glänzend. Im Anschluss rückten immer mehr die Torhüter in den Vordergrund. Sowohl Martin Morczinietz als auch Jonas Steinmann vereitelten etliche Gelegenheiten, so dass es vorerst beim 3:1 blieb. Beide Teams aber weiterhin mit viel Offensivdrang, von Langeweile also trotz torlosen Mittelabschnitt keine Spur.
Zu fahrlässig agierten die Rats im Schlussabschnitt mit ihren Überzahlmöglichkeiten. Obwohl man mehrfach mit einem Mann mehr auf dem Eis stand, musste Steinmann nur selten eingreifen. Die vergebenen Möglichkeiten brachten etwas Verunsicherung in das Spiel des ESC, es lief lange nicht mehr so flüssig wie in den ersten 40 Minuten. Nur gut, dass Martin Morczinietz weiterhin eine klasse Vorstellung zeigte und es bis zum Ende bei einem Gegentor beließ. Erding ging zum Ende etwas der Dampf aus, so dass der Sieg nicht mehr in Gefahr geriet.
Fazit: 40 starke Minuten reichen dem ESC, um den Gladiators alle Punkte abzuluchsen. Insgesamt ein verdienter Sieg, vor allem läuferisch war das eine sehr gute Vorstellung. Da von den Verfolgern alle, mit Ausnahme von Buchloe, patzten, ist der Kampf um Platz 8 nun ein reiner Zweikampf zwischen Buchloe und den Rats. Auch wenn der ESC momentan noch 8 Punkte Vorsprung hat, ist hier noch nicht das letzte Wort gesprochen. Die Männer von Ludwig Andrä müssen weiterhin vollen Einsatz zeigen, um das große Ziel Zwischenrunde zu erreichen.


Landsberg Riverkings
Riverkings gewinnen letzte Partie des Jahres
(BYL)  Etwas mehr als achthundert Zuschauer kamen in das Landsberg Eisstadion um das letzte Heimspiel der Riverkings im Jahr 2017 gegen die Passau Black Hawks zu verfolgen. Randy Neal musste neben dem langzeitverletzten Stefan Kerber zusätzlich noch auf Kapitän Andreas Geißberger (Handverletzung), Thomas Fischer (Schienbeinverletzung) und Timo Hauk (Leiste) verzichten. Dafür gab nach langer Verletzungspause Routinier Thomas Zeck sein Comeback bei den Riverkings. Bei den Gästen gab es für den gebürtigen Denklinger Helmut Kössl eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Diese Tatsache lockte wahrscheinlich auch viele bekannte Gesichter aus dem südlichen Landkreis wieder einmal in Landsberger Eisstadion. Im ersten Drittel hatten die Hausherren mehr von der Partie und nutzten nach sieben Minuten eine Ihrer Chancen zum Führungstreffer. Bobby Slavicek wurde bei seinem Tor von Marcel Juhasz schön in Szene gesetzt. Im zweiten Drittel kamen die Gäste immer besser in die Partie und hatten einige gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Doch der seit Wochen in blendender Verfassung spielende Christoph Schedlbauer war immer auf dem Posten und verhinderte einen Treffer der Gäste. Nach einem schönen Zuspiel von Bobby Slavicek erzielte diesmal Marcel Juhasz (26.) mit einem satten Schuss in den Winkel das 2:0 für den HCL. Im Schlussabschnitt brachten dann die Riverkings die Gäste wieder zurück in die Partie. Nach einem Fehlpass im Aufbauspiel war Petr Sulcik (47.) für die Gäste erfolgreich. Nur drei Minuten später war „Passau Schreck“ Andreas Schmelcher zur Stelle und erhöhte auf 3:1 für den HC Landsberg. Dem Verteidiger liegen anscheinend die Black Hawks als Gegner, war er doch bereits im Hinspiel mit 3 Treffer, darunter auch der Siegtreffer, maßgeblich am 5:6 Auswärtssieg beteiligt. In den letzten drei Minuten mussten die Riverkings noch eine Unterzahlsituationen überstehen. Passau ging hohes Risiko und ersetzte den Torwart durch einen weiteren Feldspieler. Die Riverkings hielten dem Druck der Gäste stand und verteidigten geschickt oder Christoph Schedlbauer war zur Stelle. Der Treffer zum 3:2 Endstand gelang den Gästen erst drei Sekunden vor dem Ende und so blieben die drei Punkte am Lech. 1. Vorstand Markus Haschka: „Es freut uns, dass wir die letzte Partie des Jahres gewinnen konnten. Wir wünschen allen unseren Fans und Gönnern einen guten Start in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2018.“ Gleich zu Beginn des neuen Jahres steht ein weiteres Topspiel für den HC Landsberg auf dem Programm. Zu Ihrem ersten Heimspiel im neuen Jahr erwarten die Riverkings  am 05.01.2018 um 20:00 Uhr den Tabellenzweite aus Dorfen.


Forst Nature Boyz  
Keine Belohnung für sehr gute Leistung - Nature Boyz unterliegen beim SC Reichersbeuern
(BLL)  Um das letzte Punktspiel im Jahr 2017 bestreiten zu können, mußten die Nature Boyz am Freitag Abend nach Bad Tölz reisen, um gegen den dortigen SC Reichersbeuern anzutreten. Die 65 zahlenden Zuschauer sahen eine stark auftretende Gästemannschaft, die jedoch für Ihr Engagement nicht belohnt wurden, denn das Spiel endete mit einem 5:1 (0:0, 2:0, 3:1)-Heimsieg der Gastgeber.
Hätten die Spieler um Trainer Sepp Bachmeier die Stadionzeitung gelesen, wären sie vielleicht noch motivierter in das Spiel gegangen, denn da las man von einem klaren Sieg im "Freiluftstadion Peißenberg", sowie vom abgeschlagenen Tabellenletzten. Die wichtigen drei Punkte waren fest eingeplant, nur der Trainer der Gastmannschaft warnte vor den Forstern. Wie Recht er doch hatte - das Team agierte in der Defensive im ersten Spieldrittel sehr konzentriert und verteidigte das eigene Tor sehr motiviert. Ein Klassenunterschied war nicht zu sehen, vielmehr konnten die Stürmer der Nature Boyz sehr oft vor dem gegnerischen Tor aufkreuzen, und Torhüter Michael Iszovics mehrmals in Bedrängnis bringen. Andreas Scholz hatte weniger zu tun, als im Vorfeld des Spieles erwartet. Eine Überlegenheit der Gastgeber war nicht erkennbar. So verwundert es nicht, dass dieser Spielabschnitt mit 0:0 endete.
Das Mitteldrittel begann, wie das erste aufhörte, nämlich mit einer leichten Überlegenheit der Gäste. Aufgrund dieser Tatsache war die 1:0-Führung durch Martin Reiter in der 25. Spielminute sehr schmeichelhaft für die Gastgeber. Vorher hatte Iszovics großes Glück, als der Pfosten für ihn rettete. Forst ließ sich jedoch nicht beeindrucken und erhöhte nun den Druck wieder auf das Tor der Reichersbeurer. Die Chancen häuften sich, Iszovics mußte immer öfter für seine Vorderleute retten. War Andreas Scholz im Forster Gehäuse gefordert, parierte dieser in bekannt souveräner Manier. Wie es leider so oft im Sport vorkommt, wird die Mannschaft bestraft, die die Initiative ergreift. Die Gastgeber erhöhten in der 37. Spielminute durch Lukas Harrer auf 2:0, nachdem zuvor einige gute Einschußmöglichkeiten der Gäste ungenutzt blieben. Mit diesem Zwischenstand wurden zum letzten mal die Seiten gewechselt.
Der Schlußabschnitt begann mit einer Schrecksekunde, denn Andreas Scholz machte bei einer Abwehraktion einen falschen Schritt und ließ sich sicherheitshalber in der 42. Minute durch Mathias Zink ersetzen. Die Nature Boyz drängten nun auf den Anschlußtreffer, der jedoch leider nicht gefallen ist. Michael Iszovics haben es die Gastgeber zu verdanken, dass der Spielstand bis zur 51. Spielminute hielt. Wieder war es Lukas Harrer, der einen Konter zur 3:0-Führung verwandelte. Kurz darauf dann die 4:0-Führung, ebenfalls durch einen Konter, den Michael Varejcka vollstreckte. Forst kämpfte unbeirrt weiter und wurde in der 55. Spielminute belohnt, als Thomas Ptok auf Zuspiel von Bastian Grundner auf 4:1 verkürzte. Dieser Treffer fiel leider zu spät, um dem Spiel nochmal eine Wende zu geben, denn weiter sich ergebende Chancen blieben ungenutzt. In der 60. Spielminute dann der 5:1-Endstand durch Florian Schmid. Schade war, dass Mathias Zink den von der Latte herunterprallenden Puck vor der Linie zu fassen bekam, einer der beiden Schiedsrichter meinte jedoch, Zink habe die Scheibe erst hinter der Linie erwischt.
Bringt die Mannschaft diese Leistung in der Abstiegsrunde auf das Eis, hat vielleicht noch etwas mehr Schußglück, besteht durchaus das Potential und die Überzeugung, den drohenden Abstieg zu verhindern, so Sepp Bachmeier nach dem Spiel.


ESV Bad Bayersoien  
Bayersoien bezwingt Germering im letzten Drittel!
(BBZL)  Die Soier machten es zum Jahreswechsel spannend. Im ersten Drittel begegneten sich die Teams auf Augenhöhe. Allerdings auf beiden Seiten keine zwingenden Chancen und wenn dann war bei den beiden Torleuten Schluss. So ging es mit 0:0 in die erste Drittelpause. Von Bayersoien musste mehr kommen. Blieb man eigentlich in den ersten 20 Minuten hinter seinen Möglichkeiten. Und es kam mehr. Man machte Druck aber ohne Erfolg. Sebastian Wittmann im Tor der Gäste hatte einen guten Tag. Rettete ein ums andere mal in größter Not. Der ESV drückte immer mehr, konnte aber auch zahlreiche Überzahlsituationen nicht ummünzen. So kam es wie es kommen musste. Wenn man vorne keine Tore macht dann bekommt man sie hinten. Ein Pass von Germerings Marc Wundenigg wurde vom Schlittschuh eines Soier Verteidigers so unglücklich abgefälscht, dass Andreas Mayr keine Chance hatte. 0:1 und das 51 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels.
Als das Team von Hans Schmaußer aber dann aus der Kabine kam sah man in den Gesichtern pure Entschlossenheit. Das Spiel war noch nicht vorbei. Bayersoien kämpfte, erarbeitete sich Chance um Chance und endlich war der Bann gebrochen. Ein blitzsauberen Zuspiel von Markus Hirschvogel, verwandelte Timmo Weindl zum wichtigen Ausgleich. Wenig später die Möglichkeit in Führung zu gehen. Da ein Germeringer Spieler die Scheibe im gegnerischen Torraum blockierte bekam Bayersoien einen Penalty zugesprochen. Ferkau lief an doch Wittmann konnte diesmal das Unentschieden noch festhalten. Aber nicht lange. In der 56. Spielminute hatte Ferkau erneut die Chance. Er zauberte den Puck am Germeringer Schlussmann vorbei zum 2:1. Der Jubel war noch nicht verklungen da rissen die Soier wieder die Arme nach oben. Thomas Maier zimmerte die Scheibe aus spitzen Winkel ins rechte obere Eck. Traumtor und die Entscheidung. Bayersoien verwaltete in den letzen Minuten das Ergebnis und kann sich über den 2. Tabellenplatz freuen.
Der Fokus liegt nun auf dem nächsten Spiel. Am 7. Januar kommt die EA Schongau zum Derby.


Diez-Limburg Rockets  
EGDL macht großen Schritt Richtung Halbfinale
(RLW)  Das Tor zum Halbfinale ist ganz weit aufgestoßen, jetzt müssen die Rockets nur noch hindurchgehen: Die EG Diez-Limburg hat auch das dritte von vier Gruppenspielen im Norddeutschen Eishockeypokal gewonnen. Diesmal schlugen die Rockets den Eishockeyclub Nordhorn auswärts mit 7:0 (0:0, 4:0, 3:0). Der Spitzenreiter der Regionalliga West setzte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Schlusslicht der Regionalliga Nord durch.
Ohne die erkrankten Konstantin Firsanov und Jakub Zdenek, die verletzten Marijus Maier und Dennis Stroeks sowie den privat verhinderten Andre Bruch hatte EGDL-Trainer Arno Lörsch die Reihen zum Teil neu zusammenstellen müssen. Als Grund für ein schwaches erstes Drittel wollte der Trainer aber weder die Umstellungen noch die Anfahrt verantwortlich machen. „Das erste Drittel war sehr bescheiden. Das hatten sich die Spieler vielleicht einfacher vorgestellt, ich aber nicht. Nordhorn war genau der kampfstarke Gegner, den ich erwartet habe. Die Gastgeber haben unseren vollsten Respekt verdient.“
Einige deutliche Worte in der ersten Pause weckten die Rockets dann jedoch auf, die nach einem torlosen ersten Drittel im zweiten Abschnitt einen komfortablen Vorsprung herausspielten. Dominik Kail (26.), Julian Grund (29., 33.) und Matt Fischer (32.) sorgten für ein beruhigendes 4:0 nach 40 Minuten.
„Ich habe den Jungs deutlich gemacht, dass das nicht irgendein Spiel zwei Tage vor Silvester, sondern ein wichtiges Pokalspiel ist, von dem unser Weiterkommen abhängt“, sagte der Rockets-Trainer. „Die Mannschaft hat im zweiten Drittel eine Reaktion gezeigt und ihre Sache dann auch wirklich gut gemacht.“
Das galt auch für das letzte Drittel, „in dem wir vor allem defensiv sehr gut gestanden haben“, freute sich Lörsch. „Bis auf zwei Situationen, in denen wir in Bedrängnis geraten sind, haben wir kaum noch Chancen zugelassen.“ Vorne sorgten Julian Grund mit seinen Treffern Nummer drei und vier (43., 54.) und Joey Davies (52.) für den 7:0-Endstand. „Julian hat heute sehr kaltschnäuzig und im richtigen Moment den Abschluss gesucht“, freute sich der Trainer. „Das größte Lob gebührt bei einem Shutout aber unserem Keeper. Steve Themm hat heute stark gehalten und sich den Nuller gemeinsam mit seinen Vorderleuten absolut verdient.“
Mit diesem Sieg können die Rockets das Halbfinale kaum noch verspielen. Zum einen müsste die EGDL das Heimspiel gegen Nordhorn am 12. Januar in Diez (20.30 Uhr) mit acht Toren Unterschied verlieren. Obendrein müsste Nordhorn beide Pokalspiele gegen den Spitzenreiter der Regionalliga Nord, die Weserstars aus Bremen, gewinnen. Die Rockets haben es selbst in der Hand, beim nächsten Heimspiel allen Zahlenspielen ein Ende zu bereiten und ins Halbfinale des Norddeutschen Eishockeypokals einzuziehen.
Die Partie am 12. Januar steht unter dem Motto #euerheimspiel. Die EGDL lädt alle Gruppen, Vereine, Firmen und Institutionen ein, kostenlos bei diesem Pokalspiel in der Diezer Eissporthalle mit dabei zu sein. Einzige Bedingung: Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an euerheimspiel @egdl.de (zwecks besserer Planung). Anmeldeschluss ist der 5.1.2018.


Dinslaken Kobras 
Die Serie ist gerissen
(RLW)  Kurz vor dem Jahreswechsel mussten die Dinslakener Kobras noch einmal ran und dies bei den Herforder Dragons. Am Ende leuchtete eine 5:8- (2:2; 1:3; 2:3) - Niederlage auf der Anzeigetafel auf. Damit war die Siegesserie der Giftschlangen gerissen. Fünf Begegnungen hatte sie Bestand. Doch auch gestern war eigentlich mehr drin.
Die Kobras, die mit reichlich Selbstvertrauen ausgestattet ins Westfalenland fuhren, mussten an diesem Abend auf die Dienste von Benni Hüsken, Timothy Tanke, Tim Cornelißen und Tom Giesen verzichten. Letztgenanntem könnte ein längerer Ausfall drohen. Er hatte sich beim Spiel in Neuss verletzt und klagte danach über Schmerzen im Knie. Eine endgültige Diagnose wird er im Laufe der nächsten Woche erhalten. Dennoch ließ er es sich gestern Abend nicht nehmen, seine Mannschaft zumindest moralisch zu unterstützen und befand sich während der Begegnung mit Gehhilfen auf der Spielerbank.
Die Hausherren begannen die Begegnung erwartungsgemäß wie die Feuerwehr und schnürten die Giftschlangen in den ersten 5 Spielminuten in ihrem Drittel ein. In der sechsten Spielminute konnten die Dinslakener die ersten vielversprechenden Angriffe starten, doch zum erfolgreichen Abschluss langte es nicht.
Der erste Treffer fiel, als auf dem Eis etwas mehr Platz war. In der 9. Spielminute saßen auf jeder Strafbank 1 Spieler und Ross John Reed stellte erstmalig seine Klasse unter Beweis. Von der linken Verteidigerposition, kurz hinter der blauen Linie, zog der Kanadier trocken ab und ließ Marvin Haedelt zwischen den Dinslakener Pfosten keine Chance. Doch die Antwort der Gäste ließ nur knapp 2 Minuten auf sich warten. Vorarbeiter bei dem Treffer von Tom Goldmann waren Philipp Heffler und Mark Essery, die für ihn zum 1:1 auflegten. Tom zog bei einem Konter von halblinks vor das an diesem Abend von Justin Figge gehüteten Tor und ließ dem Herforder Schlussmann bei seinem Schuss in den oberen rechten Winkel keine Abwehrmöglichkeit. Und es sollte noch besser kommen. Als die Kobras bei einem Angriff den Puck im gegnerische Drittel eigentlich schon verloren hatten, stibitzte Joey Menzel seinem Gegenspieler erneut den Puck vom Schläger, passte auf Philipp Heffler, der direkt zu dem vor dem Tor freistehenden Michal Plichta weiterleitete. Der Dinslakener Torjäger „tanzte“ in der 13. Spielminute mit einer Körpertäuschung Justin Figge aus und brachte die Giftschlangen mit 2:1 in Führung. Diese Führung hielt gut 6 Minuten, dann kam der nächste Auftritt von Ross John Reed. Der mit einem Schnitt von 2,23 Toren pro Spiel beste Torschütze der Liga fuhr bei einem Angriff der Herforder in der 19. Spielminute von rechts kommend parallel zur Torlinie und fand im richtigen Moment die Lücke, die Marvin Haedelt bei seiner Bewegung zwangsläufig machen musste. Am Ende von Abschnitt 1 stand es leistungsgerecht 2:2, es hätten aber auf beiden Seiten auch mehr Tore fallen können.
Extrem unglücklich sah Marvin Haedelt bei seinem dritten Gegentreffer in der 22. Spielminute aus, was wohl die erste Schlüsselszene des Spiels bedeutete. Als die Herforder einen Angriff dahingehend einleiteten, dass sie den Puck einfach ins Dinslakener Abwehrdrittel in die linke Rundung spielten, verließ er seinen Kasten, lief mit der schwarzen Hartgummischeibe 2-3 Meter und wollte dann einen an der Bande postierten Mitspieler anspielen. Doch der Pass war zu ungenau und sein Mitspieler konnte das Zuspiel nicht verwerten. Im Gegenteil: Herbeigeeilte Herforder Gegenspieler eroberten den Puck und Fabian Staudt brachte mit seinem Treffer ins verwaiste Gehäuse die Westfalen mit 3:2 in Führung. Dieses Tor hatte Signalwirkung, denn jetzt legten die Dragons noch eine Schippe drauf und zogen gegen geschockte Kobras bis zur 27. Spielminute auf 5:2 davon. Erst dann hatte sich die Sikorski-Truppe wieder gefangen und konnte das Spielgeschehen wieder ausgeglichen gestalten. Und die ausverkaufte Herforder Eishalle musste feststellen: Die Kobras hatten sich keinesfalls aufgegeben. Belohnt wurden sie für ihre Mühen in der 36. Spielminute, als Mark Essery bei doppelter Überzahl die Zuspiele von Sven Linda und Kevin Wilson veredeln konnte. 6 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels gab es noch eine Großchance für die Niederrheiner, als die Hausherren das Spielgerät an der blauen Linie des Dinslakener Angriffsdrittels vertändelten. Stefan Dreyer hatte aufgepasst, schnappte sich den Puck und lief alleine auf das Tor der Hausherren zu, scheiterte aber an Justin Figge. Auch den Abpraller konnte Kevin Wilson nicht zählbar im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Somit ging es beim Stand von 3:5 aus Sicht der Kobras zum zweiten Pausentee.
Und die Kobras machten im letzten Drittel da weiter, wo sie im Mittelabschnitt aufgehört hatten. Waren die Herforder im Angriff, lauerten sie aus einer dicht gestaffelten Abwehr auf ihre Konterchance. Dabei waren sie weitere zweimal erfolgreich. Zunächst in der 49. Spielminute, als Moritz Hofschen Michal Plichta einen Pass in den Lauf spielte, dieser seine Schnelligkeit nutzte und Justin Figge den Puck „zwischen die Hosenträger“ setzte, dann Kevin Wilson, der den Herforder Goalie nach ähnlichem Muster in der 51.  Spielminute überwinden konnte. Stefan Dreyer und Sven Linda hießen bei diesem Tor die Vorarbeiter. Beim Stand von 5:5 war alles wieder auf Anfang gestellt.
 In der 55. Minute folgte dann die zweite Schlüsselszene der Partie: Als die Kobras bei einem 2:1 – Break am Torhüter des Tabellenzweiten scheiterte, folgte die Strafe auf dem Fuß. Beim Gegenangriff hatten sie Jan-Niklas Linnenbrügger völlig vergessen, der nach der Vorlage von Sturmpartner Fabian Staudt am linken Pfosten freistehend überhaupt keine Mühe hatte, den Puck in die Maschen zu setzen. Zwar war die Moral der Gäste noch nicht gebrochen, aber in diesem Satz liegt die Betonung auf den Worten „noch nicht“. Dafür sorgte 3 Minuten später der an diesem Abend überragende Ross John Reed. Von rechts kommend „vernaschte“ er Marvin Haedelt mit der Rückhand am kurzen Eck. Jetzt wurden die Beine des Tabellensechsten schwer und so richtig wollte keiner mehr daran glauben, dass die verbleibenden 135 Sekunden zu 2 weiteren Kobra-Treffern reichten. Trotzdem versuchten sie noch einmal alles, mussten aber dabei ihre Defensivaufgaben ein wenig hintenanstellen. Den gewonnenen Freiraum in des Gegners Drittel wussten der Tabellenzweite letztendlich ausgezeichnet zu nutzen und setzten 37 Sekunden vor der Schlusssirene durch Killian Hutt mit ihrem achten Treffer den Schlusspunkt der Partie. 
Diese Partie hat gezeigt, dass die Kobras nun in der Lage sind, auch gegen die Großen der Liga mitzuhalten, was die Vorfreude auf die nächsten anstehenden Aufgaben noch steigen lässt. Allerdings muss bei einem Vergleich mit den Besten auch alles passen, um am Ende als Sieger das Eis zu verlassen.
Die Kobras können insgesamt zufrieden den Jahreswechsel feiern, denn nach einem turbulenten Saisonstart sind sie nun endlich in ruhigerem Fahrwasser angekommen und werden ihren Fans im weiteren Verlauf der Saison noch viel Freude machen. Die nächste Chance dazu erhalten sie am Sonntag, 07.01.2017, um 19:00 Uhr. Dann vergleichen sie sich mit den Neuwieder Bären. Und dies endlich einmal wieder in ihrem eigenen Wohnzimmer, der Schlangengrube. 
Die Kobras wollen die Gelegenheit nicht ungenutzt lassen, ihren Fans und Sponsoren einen Guten Rutsch ins Neue Jahr zu wünschen und hoffen, dass wir uns alle am 07.01.2018 gesund und munter wiedersehen.


Ice Dragons Herford
Ice Dragons besiegen Kobras und festigen Platz 2!
(RLW)  Ausverkauft! 1029 Zuschauer tummelten sich in der kuschelig engen Eishalle „Im kleinen Felde“ zum letzten Spiel des Jahres und sie bekamen einiges geboten! In einer schnellen, fairen und über weite Teile engen Partie besiegten die Ice Dragons die Kobras am Ende mit 8:5, sicherten sich so vorzeitig die Playoff-Teilnahme, konnten den Abstand auf Tabellenplatz 1 auf einen Punkt verkürzen und gleichzeitig den Abstand auf Platz 3 auf 7 Punkte erhöhen.
Das es kein einfaches Spiel werden würde, zeichnete sich von der ersten Sekunde ab. Zwar legten die Ice Dragons druckvoll los, die Angriffsversuche verpufften jedoch in der hervorragend organisierten Abwehr der Gäste aus Dinslaken oder in den Fängen des Dinslakener Goalies Marvin Haedelt. Nach und nach jedoch konnten die Kobras sich befreien, das Spiel wurde offener, nun musste auch der erneut tadellose Justin Figge im Herforder Tor häufiger eingreifen. Bis der erste Treffer fiel, dauerte es beinahe 9 Minuten. Bei 4 gegen 4, beide Mannschaften hatten einen ihrer Spieler auf der Strafbank geparkt, hielt RJ Reed von der blauen Linie mit einem mächtigen Schlagschuss drauf, Haedelt war chancenlos, die Hausherren führten 1:0. Jetzt wollten die Ice Dragons zu viel und liefen prompt in einen Konter, an dessen Ende Tom Goldmann in der 11. Minute das Spiel ausglich. Und es kam noch schlimmer. Einen Angriffsversuch der Kobras in der 13. Minute hatten die Ice Dragons eigentlich schon unterbunden, verloren die Scheibe jedoch beim Klärungsversuch wieder, der Puck kam vors Tor zu Dinslakens Goalgetter Michal Plichta, der Figge austanzte und bedrängt von Lukas Derksen zum 1:2 einnetzen konnte. Doch weder die Fans, die die Ice Dragons weiter frenetisch anfeuerten, noch das Team selbst ließen sich davon beeindrucken. Zwar dauerte es bis zur 19. Minute, ehe die Angriffsbemühungen der Ice Dragons Erfolg hatten, dann jedoch war RJ Reed zur Stelle, der auf der Torlinie auf Haedelt zulief, den Keeper der Kobras ausguckte und zum 2:2 Ausgleich vollendete.
Ins zweite Drittel starteten die Ice Dragons dann deutlich erfolgreicher. Es lief gerade die 22. Minute, als die Scheibe nach einem Patzer vom ansonsten starken Haedelt bei Fabian Staudt landete, der trocken zum 3:2 verwandelte. Und dieser Treffer gab den Ice Dragons zusätzlichen Schwung! Nur drei Minuten später tanzte Fabian Staudt auf der Torlinie einen Gegenspieler aus, legte mit der Rückhand in den Slot, wo Leon Nasebandt, bedrängt von zwei Gegenspielern trocken auf4:2 erhöhte. Wieder zwei Minuten später war es dann Fabian Staudt, der nach einem Traumpass von Killian Hutt zentral vor dem Tor die Scheibe serviert bekam und zum 5:2 einnetzte. In der Folge vergaben die Ice Dragons einige großartige Chancen, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben, was sich in der 36. Minute rächen sollte. In doppelter Überzahl war es der Dinslakener Kanadier Mark Essery, der Justin Figge keine Chance ließ und auf 5:3 verkürzte, die Gäste bekamen nun langsam wieder ein wenig Oberwasser, der Spielstand änderte sich jedoch bis zur 2. Pause nicht.
Wer jetzt erwartet hätte, die Kobras würden stürmisch aus der Kabine kommen, der sah sich getäuscht. Trainerfuchs Krystian Sikorsky hatte seinem Team extreme Defensive und nutzen der Konterchancen als Hausaufgaben mit auf den Weg gegeben, und die Kobras setzten das, zum Leidwesen der Ice Dragons, clever um. Dicht gestaffelt warteten die sie geduldig auf einen Fehler der Ice Dragons und hatten gleich zwei Mal damit Erfolg. Erst war es Michal Plichta, der einen Alleingang in der 49. Minute zum 5:4 vollenden konnte, dann glich Kevin Wilson in der 51. Minute auf die gleiche Art sogar aus! Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide, jeder wusste, dass nächste Tor könnte entscheidend sein. So hielt dann auch die gesamte Halle kollektiv den Atem an, als in der 55. Minute zwei Dinslakener Stürmer plötzlich allein auf Figge zuliefen. Und alle atmeten erleichtert auf, als der junge Goalie der Ice Dragons die Scheibe parieren konnte. Dann zeigte Jan-Niklas Linnenbrügger, warum er in den letzten Wochen so schmerzlich vermisst worden war. Beim Gegenangriff stand er plötzlich völlig frei, ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte zur 6:5 Führung. Nun mussten die Gäste offensiver agieren und boten so den Ice Dragons mehr Raum in der Offensive. Raum, den sie zu nutzen wussten! Killian Hutt spielte RJ Reed mit einem sauberen Querpass durch das gegnerische Verteidigungsdrittel an, der lief seitlich auf Haedelt zu und vernaschte den Dinslakener Goalie mit einem schönen Rückhandschuss zur 7:5 Vorentscheidung. Das letzte Wort in diesem Spiel hatte aber Killian Hutt. Nach einem langen Pass von Gleb Berezovskij tauchte er in der Schlussminute alleine vor dem Gästetor auf und stellte mit einem tollen Schuss in den Winkel den 8:5 Endstand her!


Grefrath Phoenix
Eishockey-Krimi ohne Happy-End - GEG unterliegt in Troisdorf
(LLW)  Das letzte Spiel des Jahres 2017 war nichts für schwache Nerven. In einer spannenden und hart umkämpften Begegnung unterlag die GEG am Freitagabend den Troisdorf Dynamites mit 3:2 (1:1,0:0,2:1). Oliver Nilges und Jason Adler fallen mit Knieverletzungen aus.
Für das Spitzenspiel der NRW-Landesliga hatten sich die Grefrath Phoenix ohne sechs Stammkräfte auf den Weg ins rechtsrheinische Troisdorf gemacht. Neben dem verletzten Dennis Holstein musste GEG-Trainer Karel Lang zudem auf die Verteidiger Till Schwarte und Stefan Bronischewski, sowie Kai Weber, Dennis Lüdke und Sascha Schmetz verzichten. Den widrigen Bedingungen zum Trotz hatte sich das Team von der Niers dennoch vorgenommen, zum Jahresabschluss noch einmal zu punkten und damit die Tabellenführung weiter auszubauen.
Das Spiel begann alles andere als gut für die Feuervögel. Gerade einmal 13 Sekunden waren verstrichen, da musste Oliver Nilges im Phoenix-Tor beim 1:0 bereits das erste mal hinter sich greifen. Nur wenige Augenblicke später kam es in der 2. Spielminute ganz bitter für Grefraths Nr. 29 im Tor. Durch einen Troisdorfer Gegenspieler zu Fall gebracht, ging es für den Goalie auf dem Eis nicht mehr weiter, stattdessen mit Verdacht auf eine Bänderverletzung ins nächst gelegene Krankenhaus.
Für Oliver Nilges rückte Backup Rene Dömges zwischen die Pfosten und wurde gleich mehrfach von den schnell und aggressiv aufspielenden Gastgebern geprüft. Es entwickelte sich früh ein packendes, sehr körperbetontes Spiel mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten. Blieb Roby Haazens zugesprochener Penalty in der 5. Minute noch ungenutzt, so war aber Phoenix-Kapitän Andreas Bergmann in der 7. Minute per Powerplay-Abstauber zum 1:1-Ausgleichstreffer erfolgreich. Roby Haazen und Andre Nelleßen hatten ihn optimal in Position gebracht.
Das erste Drittel bot den Zuschauern im gut besuchten Troisdorfer Icedome viele weitere Höhepunkte in Form von Torszenen, einem weiteren durch Rene Dömges stark parierten Penalty und bis an die Grenzen des Erlaubten verbissenem Kampf um jeden Zentimeter Eis. Nachdem mit Youngster Jason Adler nach einem Foulspiel bereits der zweite Phoenix-Akteur mit einer Knieverletzung ausscheiden musste, drohten die Gemüter auf dem Eis zunehmend zu erhitzen. Die wie schon nach der Verletzung von Oliver Nilges verhängte 2-Minuten-Strafe gegen die Gastgeber erschien nicht nur den mitgereisten Phoenix-Anhängern eher unangemessen gering. Beim Stande von 1:1 ging es schließlich erstmals in die Kabine.
Auch im zweiten Spielabschnitt agierten die gastgebenden Dynamites spielfreudig und sehr aggressiv gegen die meist gut verteidigenden und ihrerseits auf Chancen lauernden Phoenix von der Niers. Wie bereits in den ersten 20 Minuten wanderte so manche Strafzeit auf die Anzeigetafel und in Form von blau-gelbem oder rot-schwarzem Fachpersonal in die Kühlbox. Weiter boten sich zahlreiche Möglichkeiten auf beiden Seiten, vor der Pausensirene sollte dank fehlerfreier Leistungen von Grefraths Rene Dömges sowie Dominik Liesenfeld im Tor der Gastgeber jedoch kein weiterer Treffer mehr fallen.
Das letzte und entscheidende Drittel begann erneut mit sehr druckvollem und schnellem Spiel der Dynamites. Das Grefrather Bollwerk hielt bis die Gastgeber schließlich per Doppelschlag in der 44. und 46. Minute urplötzlich mit 3:1 in Führung gingen. Hatte Rene Dömges sein Team vorher mit zahlreichen starken Saves im Spiel gehalten, so blieb er diesmal besonders beim dritten Gegentreffer ohne Abwehrchance.
Grefrath zeigte sich keineswegs geschockt, wenngleich die Uhr nun gegen den Tabellenführer lief. Ein Schlagschuss von Gerrit Ackers ans Troisdorfer Torgestänge in der 50. Minute machte deutlich, dass die Blau-Gelben sich noch nicht in ihr Schicksal begeben wollten. Jetzt wandelten sich die Verhältnisse auf dem Eis und Grefrath drängte gegen die nun ihrerseits lauernden Gastgeber. Schließlich sorgte GEG-Torjäger Matthias Holzki in der 51. Minute mit seinem über Julius Krölls sehenswert herausgespielten neunten Saisontor zum 2:3-Anschluss für aufkommende Hoffnung bei den Phoenixfans. Nun standen die Troisdorfer unter Druck, hielten aber mit allen Mitteln dagegen und nahmen so selbst die eine oder andere Strafzeit in Kauf, aus welchen Grefrath kein Kapital schlagen konnte.
Bereits 123 Sekunden vor Spielende entschied GEG-Trainer Karel Lang nach einer Auszeit, seinen Keeper Rene Dömges zugunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor zu nehmen und noch einmal alles auf eine Karte zu setzen. Als nur wenige Augenblicke später tatsächlich die Scheibe im Troisdorfer Tor landete, kannte der Grefrather Jubel keine Grenzen. Doch man hatte die Rechnung ohne den Zweit-Schiedsrichter gemacht, welcher seinerseits auf “Schlittschuhtor” entschied und seinen Kollegen überzeugte, den zuvor von diesem angezeigten Treffer doch nicht zu geben. So mussten sich die Feuervögel schließlich doch ihrem Schicksal fügen und den Gastgebern den glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg überlassen.
Karel Lang konnte seinem Team nach dem Spiel keinen Vorwurf machen: “Wir haben alles versucht. Nicht jeder Krimi hat ein Happy-End. Wichtiger als die Punkte ist, dass es unseren beiden verletzten Spielern Oliver Nilges und Jason Adler bald wieder besser geht”.
Trotz der Niederlage bleibt die Grefrather EG zum Jahreswechsel Tabellenführer, wenngleich die Spitzengruppe nun wieder enger zusammen gerückt ist. Weiter geht es im neuen Jahr zunächst mit einem weiteren Auswärtsspiel am Freitag, 05.01. bei den Dortmunder Eisadlern (20.00 Uhr), bevor am Sonntag, 07.01. um 19.30 Uhr der Vorjahresmeister EC Bergisch Land “Raptors” an der Grefrather Stadionstraße zu Gast ist.


Troisdorf Dynamite
Sieg gegen den Tabellenführer
(LLW)  Das Ziel für diesen Abend war aus Sicht der Gastgeber eindeutig und nichts anderes als ein Sieg kam für die Jungs vom Icedom am Rotter See nicht in Frage.
Die spielfreie Zeit zwischen dem 08. Dezember hatte man für umfangreiche Trainingseinheiten genutzt, bei denen auch die Ausdauer und Schnelligkeit einen entscheidenden Anteil hatten.
Troisdorf begann am Freitagabend wie gewohnt kämpferisch und laufstark und zeigte den Grefrathern sofort wer hier im Icedom das sagen hat.
Bereits in der 13. Spielsekunde konnte Lucas Hubert auf Zuspiel von Dominik Klein den Grefrather Goalie überwinden. Alleine über links ins Drittel kommend hat Lucas Hubert die Lücke gesehen und abgezogen.
Grefrath konnte dem hohen Tempo der Troisdorfern nicht viel entgegen setzen und war häufig in der Defensive.
In der 6. Spielminute musste Patrick Stellmaszyk für 2 Minuten auf die Strafbank und Grefrath nutze das Überzahlspiel zum Ausgleichstreffer.
Von nun an war es ein offener Schlagabtausch, bei denen beiden Teams sich Chancen erarbeiteten, aber immer an den beiden hervorragenden Torhütern scheiterten.
Mit dem Spielstand von 1:1 ging es in die erste Pause.
Der zweite Spielabschnitt war geprägt von Strafzeiten, so dass es für beide Teams schwer war in den Spielfluss zu finden.
Dennoch konnten die Zuschauer mehrere hochkarätige Torchancen auf beiden Seiten bewundern und insbesondere die Aktionen des Troisdorfer Torhüters Dominik Liesenfeld mit viel Applaus honorieren.
Das Spiel bleib trotz der Strafzeiten schnell und beide Teams schenkten sich nichts. Es wurde um jeden Meter Eis hart gekämpft.
Auch wenn das zweite Drittel torlos bleib, waren es für die Zuschauer packende 20 Minuten.
Wie zur ersten Pause ging es mit einem 1:1 auch in die letzte Pause.
Troisdorf war sich bewusst, dass es heute nur einen Sieger geben kann und dass man sich den Sieg heute nicht nehmen lassen wollte.
Grefrath wurde wieder sofort unter Druck gesetzt und fand kein Mittel gegen die physisch überlegenen Troisdorfern.
Oscar Zimmermann war es, der in der 44. Spielminute auf Zuspiel von Kevin Stöhr und Tobias Schäfer das Führungstreffer im Nachsetzen zum 2:1 erzielte.
Nur zwei Minuten später erhöhte Mario Wonde auf ein super Zuspiel von Stefan Kaltenborn auf 3:1.
Mit den zwei Toren Vorsprung fühlte man sich schon sicher als Sieger und Grefrath wollte sich nicht ohne Gegenwehr geschlagen geben.
Eine Unachtsamkeit in der 51. Spielminute ermöglichte es Grefrath den Anschlusstreffer zum 3:2 zu erzielen.
In den letzten 8 Spielminuten verteilte der Schiedsrichter der Partie eine wahre Strafzeitenflut gegen Troisdorf, die das fachkundige Publikum in den meisten Fällen nicht nachvollziehen konnte und eine Gleichbehandlung der beiden Teams nicht zu erkennen war.
In diesen 8 Spielminuten wurden 34 Strafminuten gegen Troisdorf und "0" gegen Grefrath erteilt.
Jetzt zeigte sich aber die wahre Stärke von Troisdorf. Kämpfen bis zum umfallen und die Führung auf gar keinen Fall mehr aus der Hand geben sagte sich das Team.
Es wurde sich in jeden Schuss geworfen und um jeden Puck hart gekämpft.
Die letzten Sekunden bis zum Sieg zählten alle Zuschauer laut mit runter und bedankten sich nach der Schlusssirene mit viel Applaus.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: "Besser kann das Jahr für uns nicht enden. 3 Punkte, auf den zweiten Tabellenplatz gerückt und dem Ersten dicht auf den Fersen. Das ist die beste Ausgangsposition, um am 07.01. in die zweite Saisonhälfte zu starten".
Das nächste Heimspiel der Troisdorf Dynamites findet am 07.01.2018 um 18:00 im Icedom am Rotter See gegen das Team aus Dortmund statt.


Sande Jadehaie
Jadehaie geben das Spiel aus der Hand
(VLN)   4:1 geführt und am Ende mit 4:14 verloren. Der ECW Sande hat im Pokalwettbewerb eine bittere Niederlage gegen den EHC Berlin Blues kassiert.
Wer dachte, die Spieler seien von Weihnachtsgans-Müdigkeit geplagt, täuschte sich gewaltig, denn gleich zu Beginn der Partie legten beide Teams los wie die Feuerwehr.
Lubomir Sivak erzielte in der ersten Spielminute den 1:0-Führungstreffer, den die Berliner eine Minute später ausgleichen konnten. Nur 51 Sekunden später traf Johannes Mundt jedoch zur erneuten Haie-Führung, mit der es auch in die erste Drittelpause ging.
Vor 547 Zuschauern verwandelte Nick Hurbanek im Mittelabschnitt einen Penalty zum 3:1, nachdem Alexander Josch regelwidrig von den Beinen geholt wurde und sich im Anschluss mit seinem Berliner Kontrahenten einen Faustkampf lieferte. „Teilweise ging es schon recht ordentlich zur Sache, aber die Checks, die ausgeteilt wurden, waren immer fair“, blickt Kapitän Nick Hurbanek auf das Spiel, in dem die Jadehaie dem Regionalligisten nur über 40 Minuten Paroli bieten konnten. Christoph Josch erhöhte vor der zweiten Drittelpause zwar noch auf 4:1, aber das Team aus der Hauptstadt ließ nicht locker und stellte durch zwei weitere Treffer den Anschluss wieder her.
Im Schlussabschnitt erlebte der ECW Sande dann ein Worst-Case-Szenario. „Plötzlich war die Luft raus und die Berliner haben es dann einfach clever runtergespielt“, fasst Hurbanek die letzten 20 Minuten zusammen, die er so bei den Jadehaien auch noch nicht erlebt hat. Das Yashin-Team kassierte elf Gegentore. So viele, wie noch nie vor zuvor in einem Drittel.
Zu allem Überfluss verletzte sich Neuzugang Jan Holiga nach einem Check am Zeigefinger und musste noch in der Nacht operiert werden. Hurbanek weiter: „Das ist ganz bitter, weil er uns jetzt in den nächsten Wochen fehlen wird.“


Schönheider Wölfe
Wölfe blicken auf turbulentes Jahr zurück
(RLO)  Das zu Ende gehende Jahr 2017 war für die Schönheider Wölfe ein insgesamt turbulentes Jahr. Im Frühjahr stand der Eishockeysport in Schönheide zwischenzeitlich unter keinem guten Stern und sogar vor dem Aus, als im April das Insolvenzverfahren gegen den EHV Schönheide 09 e.V. eröffnet werden musste und zuvor auch der sportliche Abstieg aus der Oberliga Süd erfolgt war. Viele Fragen blieben zunächst offen. Gibt es weiter Eishockey in Schönheide oder heißt es wirklich, Abschied nehmen von der 80-jährigen Eishockeytradition im Ort? Doch getreu dem Motto “Wölfe sterben niemals aus!“, schaute man positiv nach vorn und fand engagierte Leute, welche den Eishockeystandort in Schönheide am Leben erhalten wollten. Auch Dank der zugesicherten Unterstützung aus dem Sponsorenpool entstand aus dem ehemaligen Förderverein Junge Wölfe e.V. im Juni der Schönheider Wölfe e.V. Das Hauptziel des neuen Vereins war, vor allem dem Wölfe-Nachwuchs weiter das Eishockeyspielen am Standort zu ermöglichen. Darüber hinaus war es wichtig, den Eishockeysport in Schönheide als eines der wenigen Aushängeschilder der Gemeinde Schönheide in ganz Deutschland zu erhalten und weiter einen wichtigen sozialen und kulturellen Beitrag in punkto Freizeitbeschäftigung für Jung und Alt in der gesamten Erzgebirge-Vogtland-Region und natürlich maßgeblich für die Schönheider Einwohner zu leisten. Nachdem also der Trainings- und Spielbetrieb der Nachwuchsabteilung abgesichert war, realisierte Sven Schröder als Sportvorstand und Trainer in Personalunion die Zusammenstellung einer ersten Männermannschaft. Mit sehr schmalem Budget und mit Hilfe seines Eishockey-Netzwerkes, nutzte er alte und neue Kontakte. Mit Erfolg, wie sich relativ schnell herausstellte, denn die völlig neu zusammengestellte Mannschaft harmonisierte von Beginn an gut. Obwohl mit einer eher suboptimalen Vorbereitung in die Saison gestartet, als man die ersten Trainingseinheiten nur im tschechischen Nejdek und im Crimmitschauer Sahnpark absolvieren konnte, da erst Ende September das Eis im heimischen Wolfsbau zur Verfügung stand, spielte sich das junge Team bis dato mit 30 Punkten nach 14 Pflichtspielen in der Regionalliga Ost auf einen starken dritten Tabellenplatz und ist somit auf Kurs Richtung Play-Offs, welche nach der Hauptrunde im März 2018 ausgetragen werden. Sportlich gesehen sind die Schönheider Wölfe also auf einem guten Weg, was es dem Verein immens erleichtert, den Sponsoren, Fans und Gönnern das Vertrauen und den Spaß am Eishockey in Schönheide wiederzugeben. Um den Verein auch finanziell besser aufzustellen, waren und sind von Vereinsvorstand und -beirat viele Gespräche nötig und teilweise wurden neue Wege gegangen, wie zum Beispiel die Schaffung der Möglichkeit einer Firmenmitgliedschaft im Verein oder die Realisierung eines Crowdfunding-Projekts, wodurch zusätzliches Geld für die notwendige Anschaffung eines Kleinbusses generiert werden sollten.
Allen Sponsoren, Gönnern und Fans gilt hierbei ein großer Dank für die bisherige Unterstützung und vertrauensvolle Zusammenarbeit. In der Hoffnung, dass dies auch für die Zukunft so bleibt, wünschen die Verantwortlichen des Schönheider Wölfe e.V. allen Aktiven, Mitgliedern, Sponsoren, Geschäftspartnern, Gästen, Fans, Helfern und Mitarbeitern einen guten Rutsch und alles Gute, viel Gesundheit, Glück & Erfolg für das neue Jahr 2018!


Landesliga Berlin
Blues gewinnen letztes Landesligaspiel des Jahres
(LLB)  Nah an einer Überraschung war der OSC Berlin beim letzten Landesligaspiel der Jahres 2017 gegen die 1b der Berlin Blues dran, unterlag aber doch am Ende mit 4:7 (1:3/3:0/0:4). 
Nicht sehr angenehm waren die Wetterverhältnisse beim Spiel des OSC Berlin gegen die 1b der Berlin Blues im 1. Drittel. Der OSC kam bei Regenwetter besser klar und so war es keine Überraschung, dass Norman Schumann den Außenseiter nach zwei Minuten in Führung bringen konnte. Als Carlo Scheitering nach acht Minuten eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte, nutzten die Blues das Powerplay, um durch Tao Freyer auszugleichen. Als der Regen aufhörte schlugen die Blues zu, innerhalb von 31 Sekunden sorgten Tao Freyer und Steven Haucke für den 1:3-Pausenstand (19.).
Der OSC hielt auch im 2. Drittel dagegen, allerdings spielten die Blues nun alles andere als gut. Und so konnte Bo Schauer nach 27 Minuten ein Break zum 2:3 nutzen. Und es kam noch besser für den OSC, denn zur 2. Pause führte der Tabellenletzte der Landesliga. Bo Schauer (36.) und Norman Schumann (38.) sorgten für eine kleine Überraschung.
Zum letzten Drittel wechselten die Blues den Torhüter, für den unglücklich agierenden Björn Nickel kam Thomas Schwarzmeier. Und die Blues machten Druck. Die 44. Minute brachte so eine weitere Wende im Spiel. Steven Haucke in Überzahl und Tao Freyer im Alleingang überwanden die gute Lilly-Ann Riesner im OSC-Tor innerhalb von 10 Sekunden. Nun lief es bei den Blues und der OSC hatte keine Chance mehr. Mit der Sirene des Wechsels in letzten Drittel erzielte Kevin Haucke mit dem 4:6 die Vorentscheidung in diesem Spiel. Nico Kirchner (52.) traf zum 4:7 -Endstand.
Der OSC verkaufte sich zwei Drittel mehr als gut, dann aber ließen die Blues dem Außenseiter keine Chance mehr. Die Blues bleiben damit weiter oben dran, der OSC muss im neuen Jahr auf Punkte hoffen.
(Norbert Stramm)


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Sonntag 31.Dezember 2017
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