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August 26
                     
Urlaub August
          
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
      
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat den Vertrag mit Stürmer Jesper Öhrvall verlängert. Der 31-jährige Schwede, der vor zwei Jahren aus Österreich an die Ostsee kam, war in zuletzt 45 Spielen mit 21 Toren und 51 Assists teaminterner Topscorer der Piranhas
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Luky Nyman verstärkt künftig die Defensive der Heidschnucken. Der 24-jährige Finne, der in deutschland bereits aus seiner Zeit in der Oberliga beim EV Lindau bekannt ist, wechselt aus der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes von KeuPa HT zum AEC
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Der ESC hat mit Verteidiger Tobias Cramer verlängert. Der 22-Jährige wechselte letztes Jahr aus Erding zu den Eispiraten und konnte in 31 Partien 6 Tore und 13 Assists erzielen
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Verteidiger Artem Kuraksin bleibt beim ESC. Der 18-jährige Ukrainer hat zuletzt seine erste Saison im Seniorenbereich bestritten
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Der HCL hat seine dritte Kontingentstelle besetzt. Die Riverkings haben den Vertrag mit Stürmer Victor Östling verlängert. Der 30-jährige Schwede hat in der letzten Saison in 29 Spielen 20 Tore erzielt und weitere 23 Treffer vorbereitet
  
Neusser EV
(RLW)  Der NEV setzt auch in der neuen Saison weiter auf Torhüter Leroy Reichel. Ausserdem wird auch Goalie Florian Burk weiterhin zur Verfügung stehen
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Verteidiger Mike Reichl wird, nachdem er in der letzten Saison aus familiären Gründen kürzer getreten war, nun wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen
  
Türkheim Celtics
(BLL)  Nachwuchsstürmer Pius Bader wird auch in der Landesliga seine Chance in der 1.Mannschaft erhalten. In der letzten Saison hat er bereits 8 bezirksligaspiele bestritten und konnte dabei 4 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Bären Neuwied
(OLN)  Felix Köllejan wird erneut das Goalie-Duo zusammen mit Jonas Gähr bilden. Der 30-Jährige kehrte erst während der letzten Saison aus der Regionalliga vom ESV Bergisch Gladbach zum EHC zurück
  
Eisbären Heilbronn
(BWL)  Stürmer Johann Kaschtanow kehrt nach Heilbronn zurück, wo er einst seine ersten Schritte auf dem Eis machte. Der 21-Jährige spielte später im Mannheimer Nachwuchs, sammelte Erfahrungen in der Schweiz, dann im Bietigheimer Nachwuchs und ging zuletzt im Nachwuchs der Vienna Capitals in Österreich aufs Eis
  
TSV Farchant
(BBZL)  Der TSV wird mit einem fast unveränderten Kader in die kommende Saison gehen. Neben den bereits bekannten Ab- und Zugängen bleiben die Torhüter Elias Fischbacher und Christian Grigull, die Verteidiger Robert Altenhofen, Timothy Coutu, Benedikt Erhardt, Johannes Feichtinger, Matej Kurzweil, Lorenz Mittermaier, Max Reindl und Andreas Tanzer, sowie die Angreifer Lukas Artus, Max Heckel, Florian Imminger, Sebastian Kastner, Andreas Maurer, Jan Müller, Sebastian Reindl, Lukas Rotter, Dennis Spanke, Felix Watz, Kristian Weber und Sebastian Wolters
  
Black Bears Freising
(BBZL)  Verteidiger Cristian Castlunger wird den Black Bears genauso erhalten bleiben wie die Stürmer Felix Kammermeier, Severin Sippl und Marc Völkel, die alle ihre weiteren Zusagen gegeben haben
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Die Verteidiger Matthew Genest-Schön, Dominik Gutjahr und Valentin Kopp, sowie die beiden Stürmer Calvin Engel und Silas Jäger werden auch in der kommenden Spielzeit wieder im Trikot der Hornets auflaufen. Ausserdem kommt Danil Bihn fest zum EHC. Der 19-Jährige spielte bereits in der letzten Saison mittels Förderlizenz des Mannheimer ERC für die Hornets
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Die Hammer Eisbären haben sich mit den EC Harzer Falken auf eine Kooperation verständigt. Verteidiger Luis Läckle und Stürmer Reko Pohjamo werden mit Förderlizenzen ausgestattet und können somit Eiszeit in der Oberliga erhalten. beide wurde von Braunlage erst neu verpflichtet und spielten zuvor bereits in der Oberliga für den SC Riessersee bzw. die Tigers Bayreuth
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Dienstag 16.Januar 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga.


Düsseldorfer EG
Mathias Niederberger im vorläufigen Olympiakader
(DEL)  Bundestrainer Marco Sturm hat DEG-Goalie Mathias Niederberger in das vorläufige deutsche Aufgebot für die Olympischen Spiele in Südkorea berufen. Am Dienstag gab der DEB den erweiterten Kader für das Turnier vom 10. bis 25. Februar in Pyeongchang bekannt. 


ERC Ingolstadt
Pielmeier im erweiterten Olympia-Aufgebot
(DEL)  Timo Pielmeier steht im erweiterten Kader der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft für die Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang (09.-25. Februar). Der Torwart des ERC Ingolstadt ist Teil des 30-köpfigen Aufgebots, das der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) als Vorschlag übermittelte. 
Pielmeier sagt: „Eine Olympia-Nominierung wäre ein Meilenstein in der Karriere. Es ist der Traum jedes Sportlers, einmal bei den Olympischen Spielen dabei zu sein. Von klein auf habe ich die Spiele, winters wie sommers, am Fernseher mitverfolgt und viele großartige Sportler gesehen.“
Auch beim ERC Ingolstadt ist die Freude groß. Sportdirektor Larry Mitchell sagt: „Der gesamte Club freut sich mit Timo Pielmeier. Er hat bisher eine hervorragende Saison gespielt und sich die Nominierung mehr als verdient.“ Pielmeier kam in dieser Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in bislang 27 DEL-Partien zum Einsatz. Sechsmal blieb er dabei ohne Gegentor und hält damit den Ligabestwert. Auch sein Gegentorschnitt von 2,24 und seine Fangquote von 92,7 Prozent gehören zu besten der Deutschen Eishockey Liga.
Am Dienstagmittag traf sich das Eishockey-Nationalteam in München. Die Präsentation und Einkleidung stand im Postpalast an, an dem in diesen Tagen auch die anderen deutschen Olympioniken ihre Ausrüstung für die Wochen im südkoreanischen Pyeongchang erhalten. Für die Sportler ist es – vor der für kommenden Dienstag angekündigten Kaderreduktion um fünf Spieler – der vorletzte große Schritt eines langen Weges zu den Olympischen Spielen.
Der 28-Jährige Niederbayer Pielmeier zog für die Karriere mit 15 Jahren aus seiner Heimat Deggendorf aus. Nach den Stationen Mannheim und Köln unternahm der Nachwuchsnationalspieler den Schritt nach Nordamerika und spielte sich vom Nachwuchs bis in die beste Eishockey-Liga der Welt, die NHL, hoch. Die Konkurrenz jenseits des großen Teichs war enorm, Pielmeier entschied sich für den Schritt zurück in die Heimat, nach Bayern. 
Nach einem Jahr in Landshut schloss er sich 2013 dem ERC Ingolstadt an. Im ersten Jahr schwang er sich zum „Rookie des Jahres“ (bester junger Liganeuling) auf. In den Playoffs 2014 führte er die Panther mit unglaublichen Paraden zur Deutschen Meisterschaft.
Auch auf internationalem Parkett vertrat er die Panther: Nach seinem Nationalmannschaftsdebüt im Dezember 2013 war er für Schwarz-Rot-Gold bei den Weltmeisterschaften 2015 und 2016 im Einsatz. Der Torwart (34 Länderspiele) gehörte auch zur Gruppe der DEB-Helden, die die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft im Herbst 2016 siegreich durch die Olympia-Qualifikation brachten. 
Der erweiterte Kader besteht wegen der verpassten Winterspiele 2014 fast ausschließlich aus angehenden Olympioniken: Nur Verteidiger Christian Ehrhoff und Stürmer Marcel Goc haben bereits ein olympisches Turnier bestritten. Die anderen, darunter Timo Pielmeier, stehen vor ihrer Premiere. Der ERC-Torwart hofft, auch im endgültigen Aufgebot zu stehen: „Ich will Teil von Eishockey-Deutschland sein – und auch Teil des ganzen Team Deutschland. Eine Olympia-Teilnahme ist die Krönung jeder Nationalmannschaftskarriere.“


Straubing Tigers
Stefan Loibl gehört zum Olympia-Vorschlag des DEB
(DEB)  Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. hat dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) seinen Vorschlag für das DEB-Team bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang (09.-25. Februar) übermittelt.
Demnach benannte Bundestrainer Marco Sturm 30 Spieler (vier Torhüter, elf Verteidiger, 15 Stürmer) für das olympische Eishockey-Turnier in Südkorea. Zu den 15 Angreifern zählt auch der gebürtige Straubinger Stefan Loibl. Der 21-jährige ist im Übrigen der jüngste Akteur im Kadervorschlag von Trainer Marco Sturm.
„Das ist ein großer Erfolg für Stefan und zugleich der Lohn seiner harten Arbeit. Es macht uns stolz, dass er bei uns ist. Als er vor Jahren bei uns unterschrieben hat, haben wir uns alle eine solche Entwicklung gewünscht. Es freut uns für ihn und seine Familie sehr, dass er berücksichtigt wurde“, sagt Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers.
Die offizielle Nominierung für das komplette deutsche Olympia-Team erfolgt nun durch den DOSB am 23. Januar 2018. Bis dahin muss Marco Sturm seinen Kader um fünf Akteure auf 25 Spieler (drei Torhüter, 22 Spieler) reduzieren.
„Wichtig ist, dass der Großteil schon zusammengespielt hat und unser System kennt. Wir haben im Gegensatz zu einer WM diesmal nur drei Gruppenspiele, da müssen die Automatismen direkt im ersten Spiel greifen“, sagte Sturm mit Blick auf die Gegner Finnland, Schweden und Norwegen.
Das DEB-Team für die Olympischen Spiele trifft sich erstmals am Samstag, 3. Februar 2018, in Füssen. Am Dienstag, 6. Februar (18.30 Uhr), bestreitet die Nationalmannschaft ihre Generalprobe im schweizerischen Kloten gegen den Gastgeber. Einen Tag später reist der gesamte Tross von München aus in Richtung Pyeongchang. Definitiv nicht mit dabei sein kann Daniel Pietta, der zwar noch auf der offiziellen Teamliste verzeichnet ist, aber kurzfristig aus Verletzungsgründen absagen musste.
Aus Straubinger Sicht heißt es nun Daumendrücken für Stefan Loibl, denn es wäre ein großer Erfolg, wenn am 23. Januar die Olympiateilnahme eines gebürtigen Straubingers gefeiert werden könnte!


Grizzlys Wolfsburg
Marcel Ohmann erleidet schwere Knieverletzung / Kreuz- und Innenbandriss beim Grizzlys-Stürmer diagnostiziert - Saison für den 26-Jährigen vorzeitig beendet
(DEL)  Die Grizzlys Wolfsburg müssen erneut lange Zeit auf ihren Angreifer Marcel Ohmann auskommen. Der 26-jährige Stürmer hatte sich am vergangenen Freitag beim Auswärtsspiel in Bremerhaven eine Knieverletzung zugezogen. Die genaue und niederschmetternde Diagnose ergab nun, dass sich Ohmann das Kreuz- und Innenband im Knie gerissen hat. Die Saison für den vor der Saison verpflichteten Angreifer ist somit vorzeitig beendet.
Es ist ein schier unfassbares Unglück, dass der junge Stürmer der Grizzlys ertragen muss. Durch eine lange Verletzung konnte Ohmann in dieser Saison und nach seinem Wechsel in die Autostadt erst sieben Spiele im Trikot der Niedersachsen absolvieren. Nach einem sehr guten Start mit zwei Toren und einer Vorlage ereilte den 26-Jährigen nun der nächste herbe Rückschlag. Nach einem Zweikampf beim Auswärtsspiel der Grizzlys in Bremerhaven blieb Ohmann verletzt auf dem Eis liegen und wurde anschließend unter Mithilfe in die Kabine begleitet. Abschließende Untersuchungen am Sonnabend ergaben, dass sich Ohmann das Kreuz- und Innenband im Knie gerissen hat und er in den kommenden Tagen in Köln operiert werden muss. 
„Es ist ein unglaubliches Pech, das Marcel ereilt. Es tut uns allen für ihn sehr leid. Er hat uns seit seiner Rückkehr sehr gutgetan und uns durch seine Qualitäten schnell gezeigt, wie wertvoll er für uns sein kann. Marcel ist ein großer Kämpfer und wir werden ihn bei seiner Reha voll und ganz unterstützen und wünschen ihm einen schnellen Heilungsverlauf“, so Sportdirektor und Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf. 


Eispiraten Crimmitschau
Keine schwere Knieverletzung! Entwarnung bei Ossi Saarinen - Kapitän André Schietzold fällt vorerst aus
(DEL2)  Aufatmen beim Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau! Die Ärzte im Klinikum Altenburger Land konnten im Fall Ossi Saarinen nach dem gestrigen MRT heute Vormittag Entwarnung geben. Der finnische Angreifer hatte sich im Spiel gegen Bad Nauheim am Knie verletzt und fehlte somit am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen Kassel. Ein Verdacht auf eine schwere Verletzung bestätigte sich nach weiteren Untersuchungen jedoch glücklicherweise nicht.
Schon am Mittwoch soll der 31-jährige Offensivmann, welcher in dieser Runde bereits 34 Spiele bestritt und dabei 13 Tore und 24 Vorlagen erzielen konnte, wieder ins Teamtraining einsteigen. Ob er am kommenden Wochenende aber schon wieder spielen kann, ist noch fraglich.
Dagegen wird Mannschaftskapitän André Schietzold für die kommenden beiden Partien gegen Bietigheim und Freiburg sicher ausfallen. Der Verteidiger musste sich am Montag einer kleinen, unkomplizierten, aber notwendigen Operation im Oberkörperbereich unterziehen. Der Eingriff verlief ohne Komplikationen. Dennoch rechnen die Verantwortlichen der Westsachsen mit einer Ausfalldauer von rund zwei Wochen.


Kaufbeuren Buron Joker
Florin Ketterer fällt verletzt aus - Verteidiger muss vier Wochen pausieren
(DEL2)  Erneut gibt es schlechte Nachrichten aus der medizinischen Abteilung des ESVK für Trainer Andreas Brockmann. Florin Ketterer wird dem ESV Kaufbeuren für die nächsten vier Wochen aufgrund einer Unterkörperverletzung nicht zur Verfügung stehen. Der Kaufbeurer Verteidiger mit der Nummer 16 zog sich die Verletzung im Vorfeld des Heimspiels am vergangenen Sonntag gegen die Bietigheim Steelers zu.


Lindau Islanders
Eine reizvolle und gefährliche Runde für die EV Lindau Islanders
(OLS)  Mit dem 5:3 Sieg gegen die Memmingen Indians schafften die EV Lindau Islanders vor eigenem Publikum einen versöhnlichen Abschluss der Oberliga Süd Hauptrunde. Jetzt geht es wieder bei Null los. Ab Freitag heißt es im Eichwald: Abstiegskampf, alles geben um ein weiteres Jahr Oberligist zu bleiben.
In der Qualifikationsrunde verzahnen die letzten vier der Oberliga nun in einer gemeinsamen Runde mit den acht besten Bayernligisten um vier Plätze in der dritten Liga. Dabei wird zunächst in zwei Gruppen mit sechs Mannschaften um die Teilnahme am Viertelfinale der BEV Play- Off Meisterschaft gespielt. Die ersten vier jeder Gruppe spielen dabei Überkreuz im Modus Best of Seven gegeneinander. Wer dann also viermal gewinnt, ist für die Oberliga qualifiziert und kann sich anschließend noch die bayrische Meisterschaft holen. „Genau das ist unser Ziel“, sagt der sportliche Leiter des EVL, Bernd Wucher. „Zunächst einmal schauen wir nur auf die Gruppenspiele. Aber hier ist alles andere als Platz Eins und Heimrecht in den Play-Offs indiskutabel.“
Wucher hängt die Latte bewusst hoch, denn als neunter der Oberligist starten die Islanders als bestplatziertes Team in die Runde. „Deshalb werden uns alle jagen und ein Bein stellen wollen. Das wird knüppelhart. Ich erinnere daran, dass der neunte letztes Jahr abgestiegen ist, weil er zur falschen Zeit in eine Krise stolperte.“ Zudem ist die Konkurrenz groß. Mit Miesbach kämpft in der Gruppe ein weiterer Oberligist ums Überleben, dazu kommen die Bayernligisten Höchstadter EC, TSV Peißenberg, EV Füssen und ESC Geretsried.
Den TEV Miesbach (12., Oberliga Süd) kennen die Lindauer nur allzu gut. Erst letzten Freitag traten die Islanders in Oberbayern an und siegten deutlich mit 6:2. Der Vorteil, den Miesbach hat ist, dass sich die Mannschaft seit Wochen schon auf die Qualifikationsrunde vorbereiten konnte und nicht wie die Islanders die Enttäuschung des Verpassens der Meisterrunde verarbeiten mussten. Miesbach wird sich sein Selbstvertrauen zurückholen und ein noch schwierigerer Gegner für den EVL werden.
Auch Bayerliga- Meister Höchstadter EC ist ein alter Bekannter für die Islanders. Die Franken ereilte letztes Jahr als Neunter das Schicksal des Abstiegs, nachdem sie eine mehr als ordentliche Oberliga- Saison hingelegt haben. Den Betriebsunfall wollen die Alligators schnell reparieren und wieder nach oben. Im D- Zug Tempo rauschten sie heuer durch die Bayernliga (152 Tore), verloren nur vier von 26 Spielen. Lediglich der ESC Dorfen konnte einigermaßen mit der Mannschaft, in der inzwischen mit Vitaly Aab ein Ex- Nationalspieler antritt, mithalten, wurde aber dennoch um sieben Punkte distanziert. Spielertrainer Daniel Jun wird nach der Saison als DNL- Coach nach Kaufbeuren gehen und sich natürlich mit dem Wiederaufstieg verabschieden wollen. 
Nach Anfangsproblemen spielte der TSV Peißenberg (4. Bayernliga) eine überaus solide Saison und war hinter dem Spitzenduo und dem HC Landsberg immer in Lauerstellung. Die Abgänge von Trainer Randy Neal und Sohn Dennis sowie von Torjäger Tyler Wiseman hat man gut verkraftet und im Team aufgefangen. Gerade zuhause ist der TSV eine Macht, schlug Vizemeister Dorfen unter anderem mit 10:2, auswärts ermöglicht die zweitbeste Abwehr der Liga ebenfalls meistens enge Spiele.
Der größte Name in der Runde ist der EV Füssen (5. Bayernliga). Nach Insolvenz und Neuanfang 2015 in der Bezirksliga kämpfte sich der Altmeister (16 Deutsche Meisterschaften) auch dank seiner herausragenden Nachwuchsarbeit in Rekordzeit wieder nach oben. Jetzt gilt es für den EVF erst einmal, sich in der Bayenrliga zu etablieren – oder ist doch schon wieder Zeit für mehr? Trainer Thomas Zellhuber hat jedenfalls eine gewachsene Einheit am Start, mit einigen erfahrenen Haudegen, Einheimischen im besten alter und zahlreichen jungen Wilden. Bemerkenswert ist dabei, dass die Allgäuer über weite Strecken der Saison ohne Importspieler ausgekommen sind. Füssen wird am kommenden Freitag (19:30) der erste Gegner der Islanders in der Gruppe A sein.
Der ESC Geretsried (8. Bayernliga) komplettiert das Teilnehmerfeld der Zwischenrunde. Als letztes Team in die Runde eingezogen stehen die River Rats nach zwei Jahren Abstiegskampf nun erstmals in der Verzahnungsrunde und sind natürlich der große Außenseiter. Allerdings ein unbequemer – was die Islanders schon am offenen Stadion merken werden. „In Geretsried ist es immer ungemütlich zu spielen. Hier werden einige unserer Spieler neue Erfahrungen machen. Angenehm wird es dort nicht“, sagt Team- Manager Sebastian Schwarzbart. Einfach ebenfalls nicht, denn gerade die Außenseiter werden natürlich versuchen, sich den Skalp eines Oberligisten zu holen. Die Islanders werden jedes Spiel mit hundertprozentiger Konzentration angehen müssen, oder eine böse Überraschung erleben. 


Memmingen Indians
Indians in der Verzahnungsrunde: Ein Derby und viele alte Bekannte
(OLS)  Der ECDC Memmingen kämpft ab nächstem Freitag in der Verzahnungsrunde mit den besten Bayernligisten um den Klassenerhalt in der Oberliga-Süd. Die Indians empfangen gleich am ersten Spieltag den TSV Erding, am Sonntag geht es zum Derby nach Landsberg.
Ab sofort geht es um die Wurst: Die Indians kämpfen in der Verzahnungsrunde um den Klassenerhalt und müssen dabei gegen den Oberligisten aus Waldkraiburg sowie die Bayernligisten aus Dorfen, Erding, Passau und Landsberg antreten. In Hin- und Rückspiel werden je zwei Partien der Gruppenteilnehmer gespielt, nur die besten vier Teams qualifizieren sich für die Play-Offs. Hier treten die Mannschaften der Memminger Gruppe dann gegen die Teilnehmer der anderen Verzahnungsrunde an. Dort kämpfen u.a. Teams wie Lindau, Höchstadt und Miesbach um die Plätze. Um den Topteams der anderen Gruppe aus dem Weg zu gehen und sich möglichst das Heimrecht für diese Play-Off-Serie zu sichern, die maximal über sieben Spiele ausgetragen wird und über die Ligenzugehörigkeit entscheidet, sollte Platz 1 oder 2 angestrebt werden. 
Fast wäre mit dem EV Füssen sogar noch ein weiterer Derbygegner in der Memminger Gruppe gelandet, aufgrund der überraschenden Erdinger Niederlage gegen Schongau am letzten Spieltag, müssen sich die Allgäuer Eishockeyfans aber weiterhin auf diese Partie in einem Pflichtspiel gedulden. „Wir waren schon etwas überrascht, als wir von der Erdinger Aufstellung und deren Ergebnis erfahren haben“, so der etwas angesäuerte Sportliche Leiter Sven Müller. „Ändern können wir dies aber nun nicht mehr, wir wollen gleich am Freitag die Antwort auf dem Eis geben“.
Dauerkarten haben in diesem Jahr für die gesamte Verzahnungsrunde, sowie die Viertelfinal-Serie in den Play-Offs Gültigkeit. Erst ab einem möglichen Halbfinale müssten diese wieder aufgeladen werden.


Starbulls Rosenheim
Meisterrunde: Tickets für Starbulls-Heimspiele verfügbar!
(OLS)  Der Spielplan für die Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd steht – und für die sieben Starbulls-Heimspiele an den kommenden sieben Wochenenden sind Tickets ab sofort verfüg- und buchbar. Angesichts des engen Tabellenbildes ist mit spannungs-geladenen Eishockey-Partien im emilo-Stadion zu rechnen. Highlights sind das Meisterrunden-Derby zwischen den Starbulls und dem EV Landshut am 9. Februar und die Topspiele gegen die Verfolger aus Selb am 18. Februar sowie zum Abschluss der Meisterrunde gegen den Deggendorfer SC am 4. März.
Während der mit den Starbulls Rosenheim punktgleiche EV Landshut die Tabelle mit dem hauchdünnen Vorsprung einer um einen einzigen Treffer besseren Tordifferenz anführt, lauern die Selber Wölfe und der Deggendorfer SC nur zwei bzw. drei Punkte hinter den Grün-Weißen. Diese Konstellation verspricht Spannung pur in den kommenden sieben Wochen, in denen sich die acht besten Mannschaften der Hauptrunde der Oberliga Süd nun im Rahmen der Meisterrunde in Hin- und Rückspiel duellieren. Das Ziel: die bestmöglich Platzierung für die am 9. März beginnenden Playoffs gegen ein Team der Oberliga Nord.
Im Achtelfinale empfängt der Tabellenführer der Süd-Meisterrunde dann den Ersten der Nord-Qualifikationsrunde – aller Voraussicht nach also den Herner EV. Die Teams auf den Rängen zwei bis vier aus dem Süden genießen im ersten Spiel Heimrecht gegen die Mannschaften, welche die Nord-Meisterrunde auf den Rängen sieben bis fünf abschließen. Für den Fünf- bis Achtplatzierten des Südens beginnt das Achtelfinale auswärts gegen den „Spiegelplatzierten“ im Norden. Dort hat sich mit den Tilburg Trappers das in den Niederlanden ansässige Topteam bereits einen vorentscheidenden Vorsprung von 14 Punkten an der Tabellenspitze herausgearbeitet. Die weiteren sechs Mannschaften aus Halle, Leipzig, Essen, Duisburg und Hannover (Scorpions und Indians) sind dagegen momentan nur durch acht Punkte getrennt.
Die Starbulls starten in die Meisterrunde der acht besten Teams der Südstaffel mit dem Heimspiel gegen Weiden. Tickets für dieses Spiel, wie auch für alle weiteren sechs Meisterrunden-Spiele im Rosenheimer emilo-Stadion, sind ab sofort verfügbar. Im Ticketshop auf www.starbulls.de besteht die Möglichkeit zur bequemen Buchung rund um die Uhr mit bargeldloser Bezahlung und Selbstausdruck. Sitzplätze können komfortabel per Online-Grafik ausgewählt werden. Wer sich die besten Plätze sichern will, sollte schnell sein – insbesondere bei Topspielen wie dem Heimderby gegen den EV Landshut am 9. Februar.
Natürlich sind Tickets im Vorverkauf auch in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion erhältlich: montags zwischen 9 und 12 Uhr, dienstags und donnerstags zwischen 17 und 19 Uhr, freitags zwischen 9 und 12 Uhr und zwischen 17 und 19 Uhr. An Heimspieltagen öffnen Abendkasse bzw. Geschäftsstelle generell zwei Stunden vor Spielbeginn.


Selber Wölfe
Kartenvorverkauf gestartet
(OLS)  Die Hauptrunde ist Geschichte und alles fiebert der Meisterrunde entgegen. Unsere Wölfe haben mit einem 10:5 Erfolg bei den Blue Devils Weiden am Sonntag die Hauptrunde abgeschlossen und starten als Tabellendritter in die am kommenden Freitag beginnende Meisterrunde.
Für besagte Meisterrunde, in der bis zum 04.03.2018 in einer Einfachrunde mit Hin- und Rückspiel (bei Mitnahme der Punkte) zum einen der Oberliga-Südmeister, zum anderen die Platzierungen für späteren Playoffs mit den Norden ausgespielt werden, haben sich neben unseren Wölfen der EV Landshut, Starbulls Rosenheim, Deggendorfer SC, EC Peiting, ERC Bulls Sonthofen, Eisbären Regensburg und die Blue Devils Weiden qualifiziert.
Spieler, Trainer, Verantwortliche und natürlich Fans freuen sich auf die Meisterrunde und die anstehenden 14 Vergleiche mit den Topteams des Südens.
Um lange Warteschlangen an den Kassen zu vermeiden, heißt es: frühzeitig Eintrittskarten sichern!
Ab heute können für alle Meisterrundenheimspiele unserer Selber Wölfe Tagestickets aller Kategorien wie gewohnt über unseren TicketPartner reservix geordert werden.
Tickets einfach und problemlos von zuhause bestellen über die Homepage des VER Selb (http://www.verselb.de/saison2017-2018/eintrittspreise-tickets/) oder auf www.reservix.de direkt.
Inhaber einer SaisonKarte können sich beruhigt zurücklehnen – alle Heimspiele unserer Wölfe in der
Meisterrunde sind natürlich inbegriffen in der SaisonKarte.
Außerdem können Tickets natürlich auch weiterhin bei unseren Vorverkaufsstellen bei EDEKA Egert in Selb sowie bei Sport Stodl in Wunsiedel gekauft werden. Zu den Öffnungszeiten sind Karten selbstverständlich auch in der Geschäftsstelle zu haben.
Wir freuen uns auf eine hoffentlich sportlich erfolgreiche Meisterrunde und hoffen, dass unsere Fans weiterhin den siebten Mann bilden und die NETZSCH-Arena weiter zu einer nahezu uneinnehmbaren Festung machen lassen.


Blue Devils Weiden
Stellungnahme zur Aussage von Marcel Waldowsky
(OLS)  Aufgrund zahlreicher Anfragen an den 1. EV Weiden zu den Aussagen von Marcel Waldowsky nach dem Derby gegen die Selber Wölfe, möchte sich die Vorstandschaft des Vereins in Person von Herrn Thomas Siller, 1. Vorsitzender, wie folgt äußern:
„Wir haben durchaus Verständnis für Marcels Reaktion, die unmittelbar nach Spielende unter dem starken emotionalen Eindruck der Derbyniederlage gegen die Selber Wölfe entstanden ist. Wir verstehen seine Aussagen als Ausdruck seiner großen Identifikation mit dem 1. EV Weiden. Er zeigt immer vollen Einsatz und große Emotionen für den Verein, sowohl auf als auch neben dem Eis. Dafür haben ihn die Fans zurecht in ihr Herz geschlossen und dafür schätzen auch wir ihn.
Mit den von ihm getroffenen Aussagen werden wir uns zusammen mit dem Mannschaftsrat inhaltlich auseinandersetzen. Die Art und Weise seines Statements und seine Wortwahl billigen wir ausdrücklich nicht. Für Marcel ist zu diesem Thema alles gesagt, er möchte keine ergänzenden öffentlichen Statements abgeben. Die volle Konzentration der gesamten Mannschaft muss auf der am Freitag beginnenden Meisterrunde liegen. Unabhängig von diesem Vorfall und der aktuellen sportlichen Situation wird sich die Vorstandschaft des 1. EV Weiden zeitnah ausführlich zur aktuellen Lage des Vereins äußern.“


Füchse Duisburg
STUDIO 47 startet am Mittwoch mit „Füchse TV“ in die Meisterschaftsrunde – Eishockey-Sendung wird von KENSTON Unternehmensgruppe gesponsert
(OLN)  Für die „Füchse Duisburg“ sind die Wintermonate die heißeste Zeit des Jahres. In der Meisterschaftsrunde der Oberliga Nord geht es für den Eishockey-Club zurzeit darum, sich für die Playoffs in Position zu bringen – mit dem großen Ziel vor Augen, den Aufstieg in die zweite Eishockey-Liga (DEL2) zu schaffen.
Ob das gelingt und wie sich das Team von Cheftrainer Frank Petrozza schlägt, zeigt STUDIO 47 ab dieser Woche bei „Füchse TV“. An jedem Mittwoch läuft eine aktuelle Ausgabe der neuen Sendereihe um 18:25 Uhr im Programm von Duisburgs regionalem TV-Sender. Anschließend sind alle Folgen auch online verfügbar: in der STUDIO 47-Mediathek, im YouTube-Kanal der „Füchse Duisburg“ und in den sonstigen Online-Medien der Füchse.
Mit Spielberichten, Interviews, Nachrichten aus dem Fuchsbau und Bildern vom Training ist „Füchse TV“ ganz nah dran am sportlichen Geschehen. Dafür sorgen zum einen der Duisburger Sportjournalist Knut Martini, der die Sendung redaktionell verantwortet, und zum anderen die KENSTON Unternehmensgruppe als Medienpartner und Sponsor.
„Füchse TV“ ist das erste Eishockey-Format bei STUDIO 47. Der Sender erreicht rund 550.000 Zuschauer im westlichen Ruhrgebiet und am Niederrhein und zählt damit zu den reichweitenstärksten regionalen TV-Programmen in Deutschland.
Sonderaktion zum Heimspiel gegen Icefighters Leipzig: Mannschaft der Füchse Duisburg sponsert Verlosung zum Heimspiel am Freitagabend
Der Eishockey-Oberligist Füchse Duisburg hat am heutigen Dienstag bekanntlich die Zusammenarbeit mit STUDIO 47, dem Stadtfernsehen aus Duisburg bekanntgegeben. An jedem Mittwoch, beginnend mit dem morgigen Mittwoch, läuft eine aktuelle Ausgabe der neuen Sendereihe um 18:25 Uhr im Programm von Duisburgs regionalem TV-Sender. Anschließend sind alle Folgen auch online verfügbar: in der STUDIO 47-Mediathek, im YouTube-Kanal der „Füchse Duisburg“ und in den sonstigen Online-Medien der Füchse.
In diesem Zusammenhang werden am Freitagabend in der KENSTON ARENA im Rahmen der Meisterrundenpartie der Füchse gegen die Icefighters aus Leipzig zahlreiche Fan-Aufnahmen durch die Kameraleute der Füchse-Medienteams gemacht werden. Eine volle ARENA wäre natürlich klasse. Und das nicht nur deshalb, sondern auch weil die Mannschaft nach der großen Kampfbegegnung in Essen nun alle mögliche Unterstützung braucht, um im Heimspiel gegen Leipzig wieder in die so wichtige Erfolgsspur zurückzufinden.
Daher sponsert die Füchse-Mannschaft aus ihrer Mannschaftskasse folgende Preise für alle Dauerkartengäste und sonstigen Besucher, die am Freitagabend gegen Leipzig die ARENA besuchen:
1. Preis: Übernachtung für zwei Personen in einem First-Class-Hotel in Leipzig vom 02.02.2018 bis zum 04.02.2018 inkl. 2 VIP-Tickets für die Begegnung der Füchse bei den heimischen Icefighters am 02.02.2018, 20.00 Uhr. Lediglich An- und Abreise sowie Verpflegung müssen selber getragen werden.
2. Preis: 2 VIP-PLAY-OFF-Dauerkarten (inkl. Sitzplatz).
3. Preis: 2 PLAY-OFF-Dauerkarten Sitzplatz.
4. Preis: 2 PLAY-OFF-Dauerkarten Stehplatz.
5. Preis: 2 VIP-Tickets für die Begegnung Füchse Duisburg gegen Moskitos Essen am 28.01.2018.
Ablauf der Verlosung: 
Jeder Dauerkarteninhaber und sonstige Besucher, der am Freitagabend die Partie gegen Leipzig besucht, kann an der Verlosung teilnehmen.
Dauerkarteninhaber erhalten Ihr Los im Vorfeld der Begegnung im Füchse-Fan-Shop vor der KENSTON ARENA.
Die regulären Ticketerwerber für Freitagabend erhalten ihr Los am jeweiligen Ticketschalter ausgehändigt.
Die Verlosung findet in der 2. Drittelpause am Freitagabend statt. Die jeweiligen Gewinner melden sich dann nach Spielende im Füchse-Fan-Shop vor der KENSTON ARENA. Vielen Dank.


Erding Gladiators
Qualifikationsrunde beendet
(BYL)  Mit einer 2:5-Heimniederlage gegen Schongau haben sich die Erding 
Gladiators aus der Qualifikationsrunde verabschiedet. Nach der dürftigen 
Vorstellung am Sonntagabend waren einige Fans allerdings ziemlich sauer.
Schongaus Trainer Roman Mucha blickte in der Pressekonferenz ziemlich 
ungläubig drein. „So ein Luxusproblem hätte ich auch gerne“, meinte er 
kopfschüttelnd, als sein Gegenüber Thomas Vogl von einigen Zuschauern 
verbal attackiert wurde. Sie unterstellten dem Gladiators-Coach, dass 
sein Team absichtlich verloren hätte, um in die lukrativere Gruppe mit 
dem ESC Dorfen zu kommen. Bei einem Sieg gegen Schongau hätten die 
Gegner Lindau, Miesbach, Höchstadt, Peißenberg und Geretsried geheißen. 
So aber warten neben Dorfen noch Waldkraiburg, Memmingen, Landsberg und 
Passau auf die Gladiators. „Absolute Frechheit“, „Verarsche“ und 
„unterste Schublade“ keiften die Zwischenrufer.
Vogl, den die Angriffe sichtlich trafen, hatte zuvor versucht, die 
schwache Leistung seiner Mannschaft zu erklären. So habe er seinen 
dritten Torwart Moritz Schubert deshalb erstmals zwischen die Pfosten 
gestellt, weil Andreas Gerlspeck wegen des Verdachts auf 
Bandscheibenvorfall eine längere Pause drohe. „Deshalb habe ich dem 
Moritz Spielpraxis gegeben, nicht dass wir dann in der Zwischenrunde 
eventuell mit einem Backup dastehen, der noch nie gespielt hat.“ 
Schubert habe „sehr gut gespielt“, fügte der Trainer noch an. Darüber 
hinaus hätten acht Stammspieler gefehlt, Daniel Krzizok habe er während 
des Spiels herausgenommen. „Er hat wieder einen Schlag gekriegt, wollte 
eigentlich weiterspielen, aber ich habe ihn als Vorsichtsmaßnahme zum 
Umziehen geschickt.“ Unter den verbliebenen Feldspielern seien dann vier 
U 19-Akteure gewesen, und die Reihen hätten auch noch nie so 
zusammengespielt. Da sei es nicht verwunderlich, dass nicht viel 
geklappt habe.
„Wir richten schon alles auf die Zwischenrunde aus“, erklärte Vogl, der 
die Niederlage gegen Schongau nicht weiter kommentieren wollte. „Deshalb 
hatten wir vergangene Woche auch nochmal härter trainiert“, und so hätte 
sein Team schwerere Beine gehabt. „Vergangenes Jahr sind wir Zweiter 
geworden und dann in der Zwischenrunde auf dem Arsch gelandet, heuer 
sind wir Sechster und wollen für Furore sorgen.“ Bis kommendes 
Wochenende könnten mit ein wenig Glück bis auf Lachner und Hiendlmeyer 
alle Spieler einsatzfähig sein, hofft der Trainer. Am Freitag geht es 
zunächst nach Memmingen, am Sonntag (18 Uhr) steht in der Erdinger 
Eissporthalle bereits das Derby gegen Dorfen an.
Auf die Zwischenrufer ging Vogl nicht weiter ein, das übernahm Patrick 
Kreßler, der die Pressekonferenz moderierte. Er gratulierte der 
Mannschaft zu Platz sechs, „denn zwischendurch sah es mal so aus, als 
sollten wir nicht mal unter die ersten Acht kommen“. Die Mannschaft habe 
großes Verletzungspech gehabt, sagte Kreßler in Richtung der 
Zwischenrufer, „und außerdem ohne Ausländer gespielt – das ist einmalig 
in der Bayernliga“. Dafür erhielt Kreßler sehr viel Beifall – auch von 
Schongaus Trainer Mucha, der noch anfügte: „Was kann den jungen Spielern 
Besseres passieren, als dass sie spielen dürfen. Ihr seid auf dem 
richtigen Weg.“
Text: Wolfgang Krzizok (wk)


EV Füssen
Wir sagen Danke für über 9000 Euro Spenden!
(BYL)  Am vergangenen Freitag veranstaltete der EV Füssen ein Benefizspiel zugunsten des im Alter von 41 Jahren verstorbenen Stephan Zieglebner, der rund um den Verein engagiert war. Die Veranstaltung, bei welcher die EV Füssen Legionäre auf die aktuelle Bayernligamannschaft trafen, wurde ein voller Erfolg.
Die Legionäre, eine Freizeitmannschaft ehemaliger EVF-Spieler, warteten mit vielen bekannten Namen wie z.B. Florian Jung, Marcus Bleicher, Markus Kehle oder Sascha Golts auf. Zudem wurden sie von Sean Kavanagh sowie den EVF-Goalies Andi Jordi und Benedikt Hötzinger verstärkt, auch Trainer Thomas Zellhuber schlüpfte nochmals in seine Ausrüstung.
Trotz des ernsten Anlasses stand der Spaß bei den Teams im Vordergrund, und so endete die Partie leistungsgerecht mit 2:2. Sascha Golts hatte für beide Treffer der Legionäre gesorgt, für den EVF trafen Mauro Seider und Marc Besl.
Der Rahmen zu diesem außergewöhnlichen Spiel passte mit einigen Hundert Zuschauer, die bei freiem Eintritt und Verköstigung reichlich spendeten. So kamen bereits zum Spiel über 9.000 Euro zusammen, die den Verbliebenen von Stephan Zieglebner zur Verfügung gestellt werden. Ein Dank auch an die Legionäre Füssen, die gemeinsam 1.150 Euro gespendet haben.
Wer sich noch beteiligen möchte, kann gerne einen Betrag auf unser Konto überweisen, wir leiten die Spende dann umgehend weiter. Vielen Dank an alle Unterstützer!
Sparkasse Allgäu
IBAN: DE73 7335 0000 0515 2872 17
BIC: BYLADEM1ALG
Kontoinhaber: EV Füssen
Verwendungszweck: Spende Familie Zieglebner


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Dienstag 16.Januar 2018
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