IHP NachrichtenSonntag 19.August 2018
(IHP) Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen:
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Regionalliga West
Deutscher Eishockey Bund
Der DEB trauert um Dr. Jörg Boulanger
(DEB) Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) trauert um Dr. Jörg Boulanger. Der Vorsitzende des DEB-Spielgerichts ist am Dienstag, den 14. August 2018, im Alter von 76 Jahren verstorben.
Seit 1984 engagierte sich der Rechtsanwalt als Mitglied des DEB-Spielgerichts, dem er von 1988 bis 1993 als stellvertretender Vorsitzender angehörte. Ab 1993 übernahm Boulanger dessen Vorsitz, den er bis heute inne hatte. Erst im Sommer diesen Jahres wurde er von der Mitgliederversammlung für weitere vier Jahre wiedergewählt. Dr. Boulanger hat die Sportgerichtsbarkeit im DEB ganz entscheidend mit geprägt.
Als Rechtsanwalt war er bis vor einigen Jahren in Mannheim tätig, ehe er in den Ruhestand ging. Neben seiner beruflichen Tätigkeit und dem Eishockey engagierte sich Dr. Jörg Boulanger in der Politik für die CDU im Gemeinderat und ab 2007 als Fraktionsvorstitzender. Weiterhin wirkte er ehrenamtlich in zahlreichen Vereinen mit und war dort ebenfalls im Vorstand tätig.
Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Boulanger in der Gemeinde Hirschberg-Leutershausen mit dem Ehrenring in Gold ausgezeichnet. Zudem erhielt er zahlreiche Auszeichnungen in den weiteren Vereinen, in denen er sich ehrenamtlich engagierte.
Franz Reindl, DEB-Präsident: „Wir verlieren mit Dr. Jörg Boulanger einen Teil unserer deutschen Eishockey-Familie und einen ganz besonderen Menschen. Im Spielgericht wirkte er über Jahrzehnte mit und leitete dieses in beeindruckender Art und Weise. Der DEB trauert um einen eindrucksvollen Menschen. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Frau und allen Angehörigen.“
U17-Nationalmannschaft: DEB-Auswahl unterliegt Tschechien knapp
(DEB) Die deutsche U17-Nationalmannschaft hat beim 5-Nationen-Turnier in Piešťany (Slowakei) ihre erste Niederlage hinnehmen müssen. Die Mannschaft von U17-Bundestrainer Thomas Schädler unterlag Tschechien in der Easton Aréna knapp mit 0:1 (0:0, 0:1, 0:0). Im vierten und letzten Spiel des Turniers tritt die deutsche Auswahl morgen ab 17.30 Uhr gegen die USA an.
Die DEB-Auswahl erarbeitete sich gleich nach 60 Sekunden die ersten guten Torgelegenheiten durch Lukas Reichel. Der 16-Jährige hatte bereits in den ersten beiden Partien des 5-Nationen-Turniers seine Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt und mit vier Toren und vier Assists auf sich aufmerksam gemacht. In der Folge erarbeitete sich die deutsche Mannschaft ein Chancenplus (9:3 Torschüsse) und entschied zwölf von 19 Faceoffs in den ersten 20 Minuten für sich. Jedoch gingen beide Teams ohne Torerfolg in die Kabine.
Die tschechische U17-Nationalmannschaft startete im Mittelabschnitt mit viel Schwung und erhöhte zunehmend den Druck auf das deutsche Team. Goalie Niklas Lunemann und seine Defensivreihen rückten mehr und mehr in den Fokus und waren in der 36. Minute bei einem Schuss von Ondrej Balaz machtlos. Der 15-Jährige brachte Tschechien mit einem platzierten Schuss von der Blauen Linie in Front. Der zweite tschechische Treffer lag in der 41. Minute in der Luft: Sebastian Malat tauchte im Rückraum freistehend auf, doch sein Schuss landete in der Fanghand des deutsche Schlussmanns Niklas Lunemann. Im direkten Gegenzug scheiterte Fabian Herrmann an dem tschechischen Goalie. Ab der 49. Minute erarbeitete sich die DEB-Auswahl zahlreiche Torchancen auf den Ausgleich. Lukas Reichel, Florian Elias, Jakob Borzecki und Maximilian Glötzl – sie alle scheiterten jedoch am tschechischen Torhüter. So musste das Team von U17-Bundestrainer Thomas Schädler die erste Niederlage im Turnier hinnehmen.
Thomas Schädler, U17-Bundestrainer: „Unsere ersten 20 Minuten waren die Besten im bisherigen Turnierverlauf! Dann sind wir im zweiten Drittel taktisch undiszipliniert aufgetreten und haben folglich auch den Gegentreffer kassiert. Im Schlussabschnitt haben sich die Jungs dann wieder gefangen und gut gespielt. Am Ende ist es eine knappe Niederlage für unsere U17-Auswahl.“
U17-Nationalmannschaft: 3:1-Erfolg gegen die Eidgenossen
(DEB) Die deutsche U17-Nationalmannschaft hat auch die zweite Partie des 5-Nationen-Turniers in Piešťany (Slowakei) gewonnen. Die Mannschaft von U17-Bundestrainer Thomas Schädler besiegte die Schweiz mit 3:1 (3:0, 0:0, 0:1). Im dritten Spiel des Turniers tritt die DEB-Auswahl morgen ab 17.30 Uhr gegen Tschechien an.
„Wir wollen das Tempo im Spiel hochhalten und mit viel Offensivdrang gegen die Schweizer auftreten“, sagte U17-Bundestrainer Thomas Schädler noch vor der Partie gegen die Schweiz. Seine Mannschaft setzte diese Vorgaben prompt im Auftaktdrittel um, attackierte früh und beschäftigte die Schweizer Defensivreihen. Dies wurde, wie bereits in der Auftaktpartie gegen die Slowakei, früh belohnt. In der dritten Minute feierte die DEB-Auswahl den Führungstreffer. Oleg Leon Tschwanow leitete den Puck nach einem Schuss von Lukas Reichel ins Tor. Elf Minuten später schoss dann der Assistgeber die Scheibe unter die Latte - sein vierter Turniertreffer. Und auch das dritte deutsche Tor des Spiels sollte mit Beteiligung von Lukas Reichel entstehen: Der 16-Jährige bereitete für Tim Stützle mustergültig vor, der scheiterte am Schweizer Goalie, doch Florian Elias schob die Scheibe im Anschluss zum 3:0 ins Tor.
Im zweiten Drittel starteten die Schweizer mit einigen Torgelegenheiten, die jedoch ungenutzt blieben. Die beste Chance entstand Mitte des Drittels, als die Eidgenossen einen Penalty zugesprochen bekamen. Im Duell mit Keanu Derungs behielt allerdings Goalie Marinus Schunda die Oberhand und verhinderte den ersten Gegentreffer. Am Ende des Mittelabschnitts zählte das deutsche Team elf Torschüsse, die Schweizer zehn – jedoch blieben beide Nationen ohne Torerfolg. Das deutsche Team zeigte sich im Schlussabschnitt weiterhin engagiert, musste jedoch den ersten Gegentreffer hinnehmen. In der 53. Minute markierte Joel Bieri das Tor für die Eidgenossen. Das deutsche Team spielte zuvor in Überzahl, nahm sich jedoch den eigenen Vorteil durch einen Wechselfehler. 50 Sekunden später gelang den Schweizern der erste Treffer in der Partie. Der Torschütze Joel Bieri war kurz vor dem Ende ein zweites Mal erfolgreich, allerdings beförderte er den Puck mit einer Kickbewegung ins Tor – sein Schlittschuhtor wurde daraufhin nicht anerkannt.
Thomas Schädler, U17-Bundestrainer: „Zweites Spiel, zweiter Sieg – das ist ein toller Start ins Turnier. Wir sind heute besser mit unseren Strafzeiten umgegangen. In der Schlussphase müssen wir aber noch effektiver mit unseren Torgelegenheiten umgehen.“
U17-Nationalmannschaft zeigt große Moral: Comeback-Sieg gegen die USA!
(DEB) Die deutsche U17-Nationalmannschaft hat beim 5-Nationen-Turnier in Piešťany (Slowakei) einen Comeback-Sieg gegen die USA gefeiert. Die Mannschaft von U17-Bundestrainer Thomas Schädler gewann zum Abschluss des Turniers nach 4:6-Rückstand letztlich mit 7:6 (3:1, 0:3, 3:2, 1:0) nach Verlängerung.
Zum dritten Mal im Turnier erwischte die deutsche Auswahl einen Blitzstart: Nach 83 Sekunden erzwang die DEB-Auswahl den ersten Treffer der Partie. Aufmerksam erarbeitete sich die deutsche Mannschaft den Puck hinter dem Tor, traf anschließend durch Fabian Herrmann die Latte und konnte im Anschluss die Scheibe durch einen Schuss von Justin Volek im Tor unterbringen. Die Amerikaner erarbeiten sich mehr und mehr Torgelegenheiten und wurden in der elften Minute belohnt: Mackie Samoskevich traf trotz eigener Unterzahl zum Ausgleich. Die Antwort hatte die DEB-Auswahl drei Minuten später parat. Fabian Herrmann schoss auf das Tor des US-Goalies und Justin Volek lenkte die Scheibe zum 2:1 ins Tor. Die deutsche U17-Nationalmannschaft zeigte sich effektiv in ihrer Chancenverwertung und nutzte den fünften eigenen Torschuss, um eine 3:1-Führung gegen die US-Amerikaner herauszuspielen. Tim Stützle erzielte nach Vorarbeit von Lukas Reichel seinen zweiten Turniertreffer.
Im Mittelabschnitt übernahm die amerikanische U17-Auswahl die Kontrolle über das Spiel und drehte den Spielverlauf durch Tore von Dane Montgomery, Blake Biondi und Daniyla Dzhaniyev von einem 1:3-Rückstand auf eine 4:3-Führung. Zwischenzeitlich hatte die deutsche Mannschaft die Möglichkeit, durch einen Penalty die eigene Führung auszubauen, doch Tim Stützle konnte den Puck nicht im Tor unterbringen. Im Schlussabschnitt sah dann die US-Auswahl wie der sichere Sieger aus. Jack Williams erhöhte auf 5:3. Dann verkürzte zwar Justin Volek mit seinem dritten Treffer auf 5:4, doch Blake Biondi hatte 140 Sekunden vor dem Ende die Antwort zum 6:4 parat. Wer die deutsche Auswahl zu diesem Zeitpunkt abschrieb, sah sich jedoch getäuscht! Fabian Herrmann traf 20 Sekunden später zum Anschluss. Florian Elias drückte den Puck 17 Sekunden vor dem Ende zum Ausgleich über die Linie. Was für eine Moral der deutschen U17-Nationalmannschaft! In der Verlängerung folgte dann der Auftritt des Top-Scorers Lukas Reichel. Der 16-Jährige startete einen Sololauf aus dem eigenen Drittel und vollendete zum 7:6-Siegtreffer.
Die deutsche Mannschaft rückt somit auf die erste Position des 5-Nationen-Turniers in Piešťany (Slowakei) vor. Ob die Mannschaft von U17-Bundestrainer Thomas Schädler letztlich die erste oder zweite Position des Turniers belegt, hängt von dem Ergebnis aus der Partie Tschechien gegen die Schweiz ab.
Thomas Schädler, U17-Bundestrainer: „Wir sind im Mittelabschnitt immer wieder in Rückstand geraten und haben uns ein ums andere Mal zurückgekämpft. Was für eine tolle Leistung der Mannschaft! Die Jungs haben sich nie aufgegeben und wurden letztlich belohnt. Darüber freue ich mich sehr! Einziger Wehrmutstropfen ist die knappe Niederlage gestern. “
DEB-Frauen: Vorbereitung auf die ersten Spiele im Oktober - Frauen-Nationalmannschaft im BLZ Füssen / Hinterstocker: „Kern der Mannschaft steht zur Verfügung“
(DEB) Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft absolviert seit dem 16. August 2018 ihren zweiten Sommerlehrgang im Bundesleistungszentrum in Füssen. Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker hat für den viertägigen Lehrgang fünf Torhüterinnen, neun Verteidigerinnen und dreizehn Stürmerinnen nominiert.
Die Trainer nutzen die vier Tage intensiv, um das Zusammenspiel der Spielerinnen, im Hinblick auf die ersten Länderspiele im Oktober gegen die Schweiz, weiter aufeinander abzustimmen und die individuellen Fähigkeiten auszubauen. Sie können auf fast alle Stammspielerinnen zurückgreifen. Spielerinnen, welche die vergangene Saison mit langwierigen Verletzungen beendet haben, werden ebenso wieder an das Eistraining herangeführt.
Benjamin Hinterstocker, Frauen-Bundestrainer: „Seit dem letzten Lehrgang hier in Füssen sind drei Wochen vergangen. Priorität wird sein, intensive Trainingseinheiten zu absolvieren. Wir können auf viele Details aus den vergangenen vier Jahren zurückgreifen, wollen uns jedoch hier stetig weiterentwickeln. Im Hinblick auf die ersten Spiele im Oktober sind wir auf einem guten Weg. Der Kern der Mannschaft steht zur Verfügung und hat sich im Juli gut präsentiert. Einige unsere Übersee-Spielerinnen sind bereits wieder in Nordamerika. Die übrigen freien Plätze werden wir über die Saison hinweg mit jungen Spielerinnen besetzen, die nachhaltig in die Frauen-Nationalmannschaft integriert werden sollen.“
Düsseldorfer EG
CCS baut Engagement bei der DEG aus - Team Partner verlängert um zwei Jahre
(DEL) Nicht nur auf dem Eis steigt die Vorfreude auf die kommende Saison. Mit CCS digital_fabric hat nun erneut ein wichtiger Partner der Düsseldorfer EG seinen Vertrag verlängert. Dabei baut das Düsseldorfer Unternehmen sein Engagement beim achtmaligen Deutschen Meister sogar noch aus, wird in Zukunft noch präsenter im DEG-Umfeld sein und fungiert auch in den kommenden beiden Jahren als Team Partner.
Knappe 1:2-Niederlage nach engagierter Leistung gegen den EV Zug
(DEL) Die Düsseldorfer EG hat im zweiten Testspiel ihre erste Niederlage kassiert. Beim Dolomitencup gab es ein 1:2 (1:2, 0:1, 0:0) gegen den Schweizer Erstligisten EV Zug. Dabei zeigten die Rot-Gelben gegen einen starken Gegner eine engagierte Leistung. Das Match Spiel selbst war schnell und intensiv, aber spielerisch zeitweise noch etwas zerfahren – nicht ungewöhnlich in dieser frühen Phase der Vorbereitung. Morgen kommt es daher um 16.00 Uhr zum Spiel um Platz 3 gegen den HC Bozen. Eine interessante Paarung gegen den EBEL-Club!
Red Bull München
München unterliegt dem SC Bern beim Red Bulls Salute
(DEL) Der EHC Red Bull München hat sein Halbfinalspiel beim Red Bulls Salute 2018 gegen den Schweizer Spitzenklub SC Bern mit 1:4 (1:1|0:3|0:0) verloren. Vor 2.137 Zuschauern in Garmisch-Partenkirchen erzielte Andreas Eder den Treffer für die Münchner. Am morgigen Samstag um 15.00 Uhr trifft der Deutsche Meister im Spiel um Platz drei auf den HC Sparta Prag. Um 19.00 Uhr geht es dann zwischen den SC Bern und dem EC Red Bull Salzburg um den Titel.
Den besseren Start erwischte der SC Bern, der durch Tristan Scherwey nach 85 Sekunden vorlegte. Die Red Bulls kamen danach immer besser in Schwung. In der 14. Minute erspielte sich die Powerplay-Formation um die Neuzugänge John Mitchell, Mark Voakes und Trevor Parkes sehr gute Chancen auf den Ausgleich. Der fiel, aber nicht in Überzahl, sondern kurz nach Ablauf der SCB-Strafe. Andreas Eder traf per Handgelenkschuss und avancierte zum ersten Münchner Torschützen der jungen Saison 2018/19.
Nach dem Seitenwechsel hatten Derek Joslin bei einer 2-auf-1-Situation (24.) und Mads Christensen, der nach einem Zuspiel von Justin Shugg den Pfosten traf (25.), das 2:1 für den Deutschen Meister auf dem Schläger. Berns Offensive trat bis zur 30. Minute kaum in Erscheinung, schlug dann aber dreimal zu: Tristan Scherwey erzielte die erneute Führung, Gaetan Haas stellte mit einem Doppelpack in der 35. Minute (Powerplay) und elf Sekunden vor der zweiten Pause auf 1:4.
Im Schlussdrittel übernahm Daniel Fießinger den Platz im Münchner Tor von Danny aus den Birken. Der 21-jährige Schlussmann hatte in der 46. Minute bei einem Pfostenschuss der Schweizer das Glück auf seiner Seite. Die größte Chance auf den Anschlusstreffer hatte Mark Voakes, SCB-Torhüter Leonardo Genoni reagierte aber glänzend. Vier Minuten vor Schluss nahm Münchens Trainer Don Jackson den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Die Red Bulls kamen zu Abschlüssen, am Spielstand änderte sich allerdings nichts mehr.
Red Bulls verlieren deutlich gegen Sparta Prag
(DEL) Der EHC Red Bull München hat das Spiel um Platz drei beim Red Bulls Salute 2018 gegen Sparta Prag mit 1:8 (0:3|0:0|1:5) verloren. Lokalmatador Maximilian Kastner erzielte vor 1.782 Zuschauern in Garmisch-Partenkirchen den einzigen Treffer der Red Bulls.
Spartas Miroslav Forman sorgte für den ersten Höhepunkt der Partie, indem er einen Alleingang via Innenpfosten ins Tor beförderte (8.). Die Red Bulls fanden nach dem Gegentor besser in die Partie, in der 18. Minute ließen sie sich aber zweimal in Überzahl auskontern: Tomas Psenicka wurde bei seinem Alleingang gefoult und traf dann per Penalty, 22 Sekunden später setzte Lukas Rousak einen Handgelenkschuss zum 0:3 ins Kreuzeck.
Im zweiten Abschnitt war die Partie bei fünf gegen fünf ausgeglichen. Wenn die Red Bulls aber mit einem Spieler mehr auf dem Eis standen, wackelte Spartas Drei-Tore-Vorsprung. Es blieb allerdings beim 0:3 nach 40 Minuten, da Justin Shugg zweimal im letzten Moment geblockt wurde (jeweils 33.), Maximilian Kastner knapp das Tor verfehlte und Andreas Eder am guten Sparta-Schlussmann Michael Honzik scheiterte (jeweils 37.).
Im letzten Drittel übernahm Daniel Fießinger den Posten im Münchner Tor. Er wurde in der 44. Minute von Tomas Psenicka erstmals bezwungen. Lukas Klimek (50.) und Robert Ricka (51.) erhöhten per Doppelschlag auf 0:6. Acht Minuten vor dem Ende nahm Münchens Trainer Don Jackson bei doppelter Überzahl seinen Goalie vom Eis, der Treffer fiel aber auf der Gegenseite, als Tomas Dvorak von der Strafbank kam und ins leere Tor traf (54.). München spielte auch danach fast komplett ohne Schlussmann und durchbrach vier Minuten vor dem Ende die Torflaute. Maximilian Kastner traf zum 1:7 (56.). Das letzte Wort hatte allerdings Prags überragender Tomas Psenicka. Er markierte kurz vor der Sirene per Empty-Net-Treffer den 1:8-Endstand.
Bayreuth Tigers
Das erste Testspiel der Saison geht an die Huskies
(DEL2) Ergebnisse in der Vorbereitung sind von jeher eher nebensächlich. Das 2:6 (0:2, 2:2, 0:2) aus Sicht der Tigers gegen den Liga-Konkurrenten Kassel fiel am Ende jedoch um ein bis zwei Tore zu hoch aus. Bis auf Benjamin Kronawitter, der noch durch eine alte Verletzung gehandicapt ist, waren alle Mann an Bord.
Die Tigers begannen gut und hatten am Anfang die höheren Spielanteile. Gleich zu beginn hellwach, prüften innerhalb weniger Minuten Richter, Heatley und Veisert den an diesem Abend bärenstarken Melichercik im Tor der Hessen. Zudem kam Bartosch, als er auf den Torsteher zulaufen konnte, noch zu einer guten Gelegenheit. Ziemlich unbeeindruckt davon waren es aber nach 9 Minuten die Huskies, die einen ersten Treffer setzten konnten. Aus kurzer Distanz ließ der sehr auffällige Neal Herden im Tor der Tigers keine Chance. Die Jungs im Team der Tigers brauchten einen Moment um den Treffer abzuschütteln und die jetzt stärker aufkommenden Hessen wieder in Schach zu halten, da klingelte es zum zweiten Mal im Bayreuther Tor. Einen Schuss von Müller konnte Herden noch abwehren. Den Nachschuss versenkte Carciola dann ohne Probleme. Vom zweiten Treffer beflügelt, übernahmen die Huskies die letzten Minuten des Abschnitts das Heft, das zuvor größtenteils die Tigers in der Hand hatten.
Im zweiten Abschnitt musste Herden gleich nach wenigen Sekunden eingreifen als er einen Alleingang eines Huskie-Stürmers entschärfen musste und damit seine Jungs im Spiel hielt. Und in diesem Spielabschnitt belohnten sich die Bayreuther auch mit den ersten Treffern der Saisonvorbereitung. Nach guten Möglichkeiten durch Richter und später Gams, einem gefälligem ÜZ-Spiel, in welchem Järveläinen, der mit Rajala und Richter in einer Reihe spielte, eine gute Einschussmöglichkeit hatte, visierte Potac in der 30. Minute den Pfosten an. Die zurückspringende Scheibe drückte Heatley reaktionsschnell zum Anschlusstreffer über die Linie. Die Tigers drückten weiter und ließen bis auf einen Weitschuss durch Neal nicht mehr viel zu. Bartosch war es dann in der 32. Spielminute, der die von Bosas ins Angriffsdrittel getragene Scheibe und klugen Zuspiel zum zwischenzeitlichen Ausgleich im Tor unterbringen konnte. Und sogar die Führung wäre noch drin gewesen als Järveläinen in Überzahl freistehend querlegte und den besser platzieren Mann suchte. Nach einem kräftigen Check, der Gams auf die Strafbank beförderte, schlug jedoch wieder die Uhr der Huskies. Innerhalb von nur 32 Sekunden stellten sie mit einem „Doppelschlag“ durch Walters und den Ex-Bayreuther Meilleur den alten 2-Tore-Abstand wieder her.
Und erneut Meilleur war es, der noch in der ersten Minute des letzten Abschnitts zum 5:2 für seine Farben erhöhte. Nur kurz darauf setzte Carciola den Schlusspunkt in dieser Partie, welche die Huskies nun routiniert zu Ende spielen konnten.
653 Zuschauer erlebten einen couragierten Auftritt der Tigers, die in den ersten 30 Minuten des Spiels einen der Liga-Favoriten nicht nur ärgerten sondern phasenweise die höheren Spielanteile hatten. Kassel, die mit Neal (an 5 Toren beteiligt) den auffälligsten Akteur in ihren Reihen hatten, routiniert und etwas abgeklärter nutzte die sich ergebenen Chancen konsequent aus und gingen somit als verdienter Sieger vom Eis.
Am Sonntag spielen die Tigers um 11.00 Uhr gegen den Verlierer der Partie zwischen Frankfurt und Heilbronn.
Dresdner Eislöwen
Torreicher Testspielauftakt / Eislöwen unterliegen Nottingham mit 5:7
(DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das erste Spiel des Großbritannien-Trips gegen die Nottingham Panthers mit 5:7 (3:2; 2:3; 0:2) verloren. Steven Rupprich erzielte in einer torreichen Partie die Führung für die Eislöwen (5.), Justin Kovacs (7.) glich für den Gastgeber aus. Doch Harrison Reed brachte den Puck erneut im Tor unter (14.). Sebastian Zauner baute die Dresdner Führung durch einen Treffer in Unterzahl sogar aus (18.), aber noch vor der Pause war Luke Pither für die Panthers erfolgreich. (19.).
Im zweiten Abschnitt markierte Alex Guptill (23.) für Nottingham den Ausgleich. Thomas Pielmeier brachte Dresden wieder in Führung (26.), doch Brett Perlini (28.) traf erneut für den Gastgeber. In Unterzahl gerieten die Eislöwen durch einen Treffer von Guillaume Lepine in Rückstand (30.), aber Pielmeier traf erneut (40.).
Kaum war das Schlussdrittel gestartet, fiel auch schon das nächste Tor durch den Nottinghamer Robert Lachowicz (41.). Tommy Hughes setzte mit seinem Treffer ins leere Dresdner Tor den Schlusspunkt (59.)
Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: „Wir können mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Wir haben viele Dinge gesehen, welche die Jungs gut umgesetzt haben. Sicher gibt es auch noch Punkte, an denen wir arbeiten müssen. Im Powerplay haben wir gute Ansätze gezeigt.“
Das nächste Testspiel in Großbritannien bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits am Sonntag, 19. August um 18 Uhr (Ortszeit) bei Braehead Clan in Glasgow.
ESV Kaufbeuren
Mannschaftsbus von Berchtold's Autoreisen im ESVK Design - Die Joker sind ab sofort in Rot und Gelb auf Deutschlands Straßen unterwegs
(DEL2) Künftig wird der ESV Kaufbeuren zu seinen Auswärtsspielen im Rot-Gelben Mannschaftsbus unterwegs sein. Der Setra S 431 DT aus dem Hause von ESVK Sponsor und Partner Berchtold's Autoreisen aus Kempten wurde in den letzten Tagen von der Firma schaurich werbung & beschriftung in stundenlanger Feinarbeit mit dem Layout von ESVK Mediendesigner Manuel Ort beklebt.
ESVK Geschäftsführer Michael Kreitl dazu: "Wir haben uns schon in den letzten beiden Jahren viele Gedanken um das Thema Auswärtsfahrten und den damit verbundenen öffentlichen Auftritt unserer Mannschaft an den Spieltagen gemacht. Wir sind sehr froh und dankbar darüber, dass wir zusammen mit unserem langjährigen Partner Berchthold´s Autoreisen eine gemeinsame Lösung finden und umsetzen konnten. Ein großer Dank geht auch an unsere vier Gesellschafter und an Walter Müller Bedachungen, die dieses große Vorhaben finanziell erst ermöglicht haben. Gesondert möchte ich mich auch bei bei der Firma Schaurich Werbung und Beschriftung aus Kaufbeuren bedanken, die sich für die Beklebung des Busses in den letzten Tagen verantwortlich zeigten. Ebenfalls möchte ich unserem Grafiker Manuel Ort danken, der dem Bus dieses wunderbare und eindrucksvolle Layout verpasst hat.
ESVK gewinnt Testspiel gegen den EHC Lustenau mit 3:2 - Sami Blomqvist, Joey Lewis und Branden Gracel treffen vor 1866 Zuschauern für die Joker
(DEL2) Richtiges Sommer Eishockey bekamen die 1.866 Zuschauer beim ersten Testspiel ihrer Mannschaft in der Vorbereitung auf die DEL2 2018/2019 zu sehen. Das harte und intensive 2-wöchige Trainingslager merkte man der Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann in vielen Situationen durchaus an. Der ESVK agierte heute mit vollen vier Verteidigungs- und Sturmreihen. Neuzugang Marvin Schmid und Markus Lillich wechselten sich dazu noch an der Seite von Sami Blomqvist und Branden Gracel ab, so dass alle 21 Feldspieler zu ihren Eiszeiten kamen.
Trotz einer optischen und auch anhand der Schussstatistik gemessenen überlegen geführten Partie, war das Spiel auf der Anzeigentafel meist ausgeglichen. In der 19. Spielminute sorgten die Gäste für den ersten Treffer der Partie. Bei einem zwei auf eins Konter konnte Philipp Kozcera den bis dahin fast beschäftigungslosen ESVK Torhüter Stefan Vajs im Nachschuss zum 0:1 überwinden. Im Mittelabschnitt sorgte nach nur 47 Sekunden Sami Blomqvist im Powerplay zur Stelle und sorgte mit seinem Hammer in den Winkel für den 1:1 Ausgleich. In der 36. Spielminute waren die Kaufbeurer erneut in Überzahl erfolgreich. Joey Lewis konnte den stark und sicher agierenden Gästetorhüter Maris Jucers aus dem Slot heraus zum 2:1 überwinden. Im Schlussabschnitt brauchten die Lustenauer wie zuvor der ESVK im 2. Drittel nur wenige Sekunden für den ersten Treffer. Chris D´Alvise markierte bei einem schnellen Konter über die Außen nach 43 Sekunden den Ausgleichstreffer für seine Farben. Marc-Michael Henne, der nach 32 Spielminuten für Stefan Vajs im Kasten der Joker stand, war gegen den platzierten Handgelenkschuss des Kanadiers chancenlos. Die Allgäuer entschieden die Partie dann in Minute 50 mit ihrem dritten Powerplaytreffer an diesem Abend. Branden Gracel fackelte in guter Position stehend nicht lange und brachte seine Mannschaft, auch wenn mit ein wenig Glück, die Scheibe wurde kurz vor Torhüter Maris Jucers noch etwas abgefälscht, mit 3:2 in Führung. Der Treffer des Rückkehrers aus Dänemark war zu gleich auch der Endstand in dieser Partie. Zum Schluss holten sich die Mannschaft bei einer kleinen Ehrenrunde noch den verdienten Applaus von den Rängen ab. Schon am Dienstag steht dann das nächste Testspiel im schweizerischen Olten auf dem Programm.
EV Lindau Islanders
Garrett Milan stürmt für die EV Lindau Islanders
(OLS) Die EV Lindau Islanders haben ihren zweiten Importspieler unter Vertrag genommen. Von den Pensacola Ice Flyers kommt der Kanadier Garrett Milan an den Bodensee.
„Mit Garrett haben wir einen unheimlich schnellen Import-Spieler gewonnen, der seine Qualitäten als Spielmacher in Deutschland mit Sicherheit unter Beweis stellen wird“, sagt der sportliche Leiter der Islanders, Sascha Paul. „Trotz seiner Körpergröße von nur 1,73m ist er ein physisch harter Spieler der dort hingeht, wo es weh tut.“ Trainer Chris Stanley ergänzt: „Er ist ein junger hungriger Spieler, der Schnelligkeit und Offensiv-Talent in unsere Mannschaft bringt“.
In 57 Spielen für das Team aus der SPHL erzielte der 27-Jährige 67 Punkte (14 Tore). In 22 dieser Spiele stand er mit dem ebenfalls nach Lindau wechselnden Anthony Calabrese auf dem Eis. „Das ist sicher kein Nachteil“, sagt Paul. „Ebenso, dass hat Garrett bereits Europa Erfahrung sammeln konnte“. Von 2015 bis 2017 spielte der Stürmer in Ungarn und Schottland jeweils in der höchsten Liga.
Zufrieden äußert sich auch der 1. Vorsitzende Bernd Wucher. „Es war richtig, dass wir Geduld an den Tag gelegt haben, denn jetzt haben wir mit Garret Milan einen schnellen und flinken Offensiv-Import gefunden. Wir hoffen, dass er und sein Freund Anthony Calabrese sich schnell einleben, um so mit den EV Lindau Islanders attraktives und erfolgreiches Oberliga-Eishockey zu spielen.
Garrett Milan wird bei den EV Lindau Islanders mit der Nummer 65 auflaufen.
Starbulls Rosenheim
Umbaumaßnahmen am emilo-Stadion Rosenheim
(OLS) Die auf der vergangenen Mitgliederversammlung angekündigten umfangreichen Baumaßnahmen rund um das emilo-Stadion schreiten weiter voran: Die Fluchttreppen in Richtung Rathausstraße und Kunstrasenplatz, sowie die beiden Kioske in den Fankurven werden in Kürze erneuert.
Es wird wieder kräftig gebaut rund um das Rosenheimer Eisstadion: Anfang September beginnen die Bauarbeiten der neuen Fluchttreppen in Richtung Rathausstraße, sowie in Richtung des Kunstrasenplatzes auf der gegenüberliegenden Seite. Diese Maßnahmen sind auf Grund von Brandschutzrichtlinien unabwendbar und bieten allen Zuschauern in Zukunft auch deutlich breitere und angenehmere Zu- und Abgänge zum Eisstadion. Während des Neubaus der angesprochenen Fluchttreppen bleiben aus Sicherheitsgründen folgende Bereiche im emilo-Stadion gesperrt:
- „Alles Klar Block“ (ehemaliger D-Block)
- Stehplatzgerade
- Stehplatz Gästekurve
- Stehplatzbereich „Naturstein Scholz Block“ (ehemaliger C-Block)
Während dieser kurzen Zeit, wird die Kapazität des Eisstadions Rosenheim auf 3.325 Zuschauer gesenkt. Die Arbeiten an den Fluchttreppen sind laut aktueller Planung zum Punktspielstart beendet.
Auch innerhalb des Stadions kommt es in Kürze zu Umbauarbeiten: Die beiden Kioske in den Fankurven (Mangfallkurve und Gästekurve) werden ab Mitte August neu errichtet und sind auf Grund dessen vorrübergehend geschlossen. Diese Ertüchtigungsarbeiten werden bis ca. Mitte September 2018 abgeschlossen sein. Die weiteren Kioske am Haupteingang des emilo-Stadion sind auch während der Bauarbeiten wie gewohnt geöffnet.
Nachdem die aktuell anstehenden Arbeiten beendet und alle oben angekündigten Bereiche wieder geöffnet sind, wird das emilo-Stadion wieder für 4.750 Zuschauern freigegeben sein.
„Wir sind sehr froh, dass die Umbauarbeiten rund um das emilo-Stadion weiter zügig vorangehen und möchten uns an dieser Stelle schon heute bei der Stadt Rosenheim für die hervorragende Zusammenarbeit in diesem Bereich bedanken. Die Errichtung neuer Fluchttreppen ist aus Sicherheitsgründen unabdingbar. Der Neubau der beiden Kioske in den Stehplatz Fankurven ist für uns ebenfalls sehr positiv zu bewerten. Hiermit wird unser Rosenheimer Eisstadion damit einen zusätzlichen optischen Aufheller erfahren. Bei den kurzzeitigen Blocksperren während der Umbaumaßnahmen bitten wir alle Fans um Verständnis und Rücksichtnahme“, sagt Starbulls Vorstand Marcus Thaller.
Starbulls unterliegen im ersten Testspiel dem EC Bregenzerwald
(OLS) Die Starbulls Rosenheim haben das erste Testspiel der neuen Saison verloren. Gegen den EC Bregenzerwald (ECB) musste das Team von Manuel Kofler eine 3:2 Overtime-Niederlage hinnehmen.
Am Freitagabend stand für die Starbulls das erste Testspiel der neuen Saison an. Im Dornbirner Messestadion wartete der EC Bregenzerwald aus der Alps-Hockey-League.
Wie Manuel Kofler vorher bereits angekündigt hatte, stellte er Chase Witala, Vitezslav Bilek und Neuzugang Dusan Frosch in eine Reihe, im Tor erhielt Luca Endres den Vorzug vor Lukas Steinhauer.
Bereits die erste Großchance der Gastgeber durch Maximilian Hohenegg führte zum 1:0. Von der frühen Führung beflügelt, setzten die Spieler von Coach Markus Jurrikkala zu einem Sturmlauf an, der Luca Endres zu einer Parade nach der anderen zwang. Kurz vor der Pause musste er sich dann doch geschlagen geben. Die Starbulls erholten sich jedoch schnell von dem Rückschlag und schlugen ebenfalls noch vor der Pause zurück, indem die zweite Überzahlsituation zum Anschlusstreffer durch Neuzugang Tom Pauker genutzt wurde, sodass das erste Drittel mit 2:1 endete.
Der Mittelabschnitt verlief torlos, zeichnete sich aber durch viele Strafzeiten auf beiden Seiten und dominierende Starbulls aus. Nur selten gelangen den Gastgebern Entlastungsangriffe, die jedoch keine Gefahr für das Tor von Luca Endres darstellten. Der 16-jährige Felix Beck im gegenüberliegenden Tor durfte sich dagegen mehrfach erfolgreich beweisen.
Im letzten Abschnitt erhöhten die Starbulls nochmals den Druck und zwangen die Gastgeber zu weiteren Strafen, u.a. auch eine Fünfminutenstrafe. Zahlreiche Chancen der Rosenheimer folgten, ehe Michael Fröhlich zwei Minuten vor Spielende mit einem sehenswerten Schuss von der blauen Linie den Ausgleich erzielte. So ging es für den Oberligisten von der Mangfall bereits im ersten Testspiel der Saison in die Verlängerung.
Dort sahen die knapp 150 Zuschauer im Messestadion gleich zu Beginn eine Großchance der Starbulls. Ein Alleingang auf das Tor der Gastgeber konnte nicht genutzt werden. Im direkten Gegenzug erzielte ECB Legionär Järvinen den Siegtreffer für die Österreicher.
Bereits am Sonntag um 17.00 Uhr haben die Starbulls die Chance ihre Bilanz in der Vorbereitung auszugleichen. Dann gastieren die Adler aus Kitzbühel zum ersten Heimspiel der Vorbereitung im emilo-Stadion.
VER Selb
Stark für den Goalie-Nachwuchs - Niklas Deske und Marko Suvelo beim Buma-Sports-Camp vom 22. bis 28. Juli 2018
(OLS) Sieben Tage, viele talentierte Nachwuchs-Cracks, 14 Stunden Eistraining, 12 Stunden Off-Ice-Einheiten, fünf Stunden Theorie. Dazu jede Menge Spaß und ein Team aus gestandenen Eishockeyprofis und Fitness-Trainern in Bremerhaven.
Die Selber Wölfe Marko Suvelo und Niklas Deske zog es zum Ende der Sommerpause gemeinsam in den hohen Norden. Dort gaben sie all ihr Wissen und Können an junge und erfahrungsdurstige Jugendliche weiter, die irgendwann wie ihre Vorbilder die Tore der großen Eishockey-Vereine in Deutschland hüten wollen.
Das Camp wurde von Björn Bombis (ehemaliger DEL-Spieler, aktuell Hannover Scorpions, ausgebildeter Sport- und Fitnessfachwirt) und seinem Kollegen Marian Dejdar (ebenfalls DEL Erfahrung, Sport- und Fitnessfachwirt) im Jahr 2015 gegründet. Es bot Platz für 96 begeisterte Kufen Cracks von 7 bis 17 Jahren. Neun Goalies davon waren in diesem Jahr Marko und Niklas unterstellt. Wir hakten einmal nach. Wie Marko Suvelo und unsere #29 Niklas Deske die Camp-Zeit erlebten, was sie von solchen Einrichtungen halten, wie sie überhaupt dazu kamen und was ein Räucherlachs damit zu tun hat, könnt ihr im Interview lesen.
Gleich die Frage vorweg. Wie seid ihr zwei dazu gekommen, als Coaches für das Buma-Sports-Camp nach Bremerhaven zu reisen?
Marko Suvelo: „Björn Bombis und Marian Dejdar haben mich vor einiger Zeit gefragt, ob ich Lust und Zeit hätte, das Camp als Torwart-Trainer zu unterstützen. Da musste ich nicht lange überlegen.“
Niklas Deske: „Auch bei mir kam der Kontakt über Björn Bombis von den Hannover Scorpions zustande. Da ich bereits in Selb mit Marko im Nachwuchs gut zusammen arbeite, hat es von Anfang an gepasst. Wenn nun noch BamBam (Manuel Kümpel) dabei gewesen wäre, wären wir im hohen Norden alle vereint gewesen.“
Niklas, du bist ja noch lange davon entfernt. Aber wäre es nach deiner aktiven Karriere als Eishockeyspieler denkbar, als hauptamtlicher Nachwuchstrainer Fuß zu fassen?
Niklas Deske: „Davon bin ich hoffentlich noch lange entfernt. Es macht mir aber auf jeden Fall Spaß mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Als Torhüter käme für mich vermutlich aber auch nur ein Posten als Torwart-Trainer in Frage. So weit habe ich bislang noch nicht gedacht.“
Hat man den Namen Niklas Deske vor einigen Jahren auch auf Teilnehmerlisten für solche Camps gefunden?
Niklas Deske: „Ja, bis zu einem gewissen Alter habe auch ich solche Camps besucht.
Dann würdest du den jungen Eishockey-Cracks durchaus zu solchen Camps raten?
Niklas Deske: „Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich finde Camps auf jeden Fall eine tolle Investition. Man lernt unglaublich viel dazu. Nicht nur sportlich, sondern auch menschlich!“
Konntet ihr beide als Trainer denn auch für euch etwas Positives aus dem Camp mitbringen?
Marko Suvelo: „Definitiv“ Das ganze Camp ist so gut, dass jeder nur positive Erfahrungen mitnehmen kann. Für mich ist es immer bemerkenswert, wie die Kinder und Trainer sich so schnell zusammen finden und dann auch zusammenwachsen.“
Niklas Deske: „Man lernt einfach viele neue Leute kennen. Und man tauscht sich gut untereinander aus. Auch das ist sehr positiv.“
Teambuilding, Life-Kinetik und autogenes Training waren im Camp Schwerpunkte. Wie wichtig sind sie im schnellsten Mannschaftssport wirklich?
Marko Suvelo: „Heutzutage müssen die Spieler sehr athletisch, beweglich und intelligent sein. Dafür sind dann unsere "Off-Ice"-Programme gut geeignet.“
Marko, zurück aus dem Camp ist für dich nun die Vorbereitung auf die Saison 2018/2019 angelaufen.
Bist du schon heiß auf die kommende Spielzeit?
Marko Suvelo: „Ich bin gerade aus dem Urlaub zurück. Und jetzt bin ich bereit!“
Welche der Erinnerungen aus der Camp-Woche wird euch noch einige Zeit in Erinnerung bleiben?
Niklas Deske: „Ganz klar - Suvi`s legendärer Räucherlachs wird mir mein ganzes Leben in Erinnerung bleiben! Ebenso das Kennenlernen von Bernd Bombis, einem legendären und eishockeyverrückten Menschen!“
Marko Suvelo: „Es gibt viele Erinnerungen, die bleiben werden, manche sogar für die Ewigkeit. Zum Beispiel die gemeinsame Zeit mit neuen Freunden, die ich nun seit dem Camp habe.“
Vielen Dank für das Interview und eure Zeit.
Nach dem Camp ist vor der Saison. Beide starten in diesen Tagen mit dem VER nun in die Vorbereitungsphase für die kommende Saison. Und dann geht es ja auch bald schon wieder in den Norden.
Wir freuen uns auf jeden Fall schon jetzt, die beiden wieder für die Wölfe aktiv zu sehen. Niklas Deske am Eis, Marko Suvelo an der Bande.
ESC Moskitos Essen
Moskitos Torwart Patrik Cerveny spielt für die Düsseldorfer EG beim Dolomiten-Cup
(OLN) Auf Grund der Verletzung von DEG-Torwart Fredrik Pettersson bekommt Moskitos Torwart Patrik Cerveny (21 Jahre) die Möglichkeit mit der Düsseldorfer EG zum Dolomiten-Cup nach Südtirol ins italienische Neumarkt zu reisen. Patrik Cerveny reiste gestern nach dem Training bei den Moskitos zur Busabfahrt der Düsseldorfer DEL-Mannschaft. Das erste Spiel bestreitet die DEG gegen den EV Zug. Patrik wird am Montag wieder zum Training bei den Moskitos zurückerwartet.
Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges:
"Für Patrik ist das eine super Sache bei der DEL und bei einem international gut besetzten Turnier mal reinzuschnuppern. Ich persönliche attestiere ihm auf Grund seines Talents und seines Ehrgeizes sowieso, dass er mittelfristig in diese Regionen vorstoßen kann. Für unsere Trainingseinheiten bekommen wir von der DEG im Gegenzug einen DNL Torwart."
EV Füssen
Max Holzmann verbleibt als Co-Trainer beim EV Füssen
(BYL) Als hauptamtlicher Nachwuchstrainer und sportlicher Leiter stand Max Holzmann auf Grund seines Wunsches nach beruflicher Veränderung nicht mehr zur Verfügung. Er verbleibt jedoch weiterhin als Co-Trainer der ersten Mannschaft, und wird dabei den neuen Trainer Andi Becherer nach Kräften unterstützen. Diese Entscheidung freut sich der Eissportverein Füssen nun bekannt geben zu dürfen.
„Ich bin sehr froh, dass Max als Co-Trainer weiter macht, er kennt die Strukturen im Verein und einige Spieler schon von klein auf“, weiß Becherer um die Vorteile. „Er verfügt zudem über ein großes Fachwissen, das uns im Trainingsalltag sehr helfen wird. Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit, weil es auch menschlich zwischen uns sehr gut passt.“
Max Holzmann wird dabei sehr spezifisch eingesetzt, und sich hauptsächlich um die Verteidiger sowie die Nachwuchsspieler kümmern. Denn nach wie vor ist es natürlich das Bestreben des Vereins, seinen Talenten den Sprung in den Seniorenbereich zu ermöglichen, um darauf aufbauend vielleicht eine Karriere als Profispieler zu starten, wie auch die jüngste Vergangenheit wieder gezeigt hat. Durch Individualtraining werden die Spieler dabei auf das Spielen in der ersten Mannschaft bzw. der Bayernliga vorbereitet.
„Mir ist es wichtig, das weiter zu führen, was wir die letzten Jahre hier begonnen haben. Intensives Arbeiten und Fördern der Talente ist ein wichtiger Baustein im Konzept des Vereins“, erklärt Holzmann. „Der EVF ist bekannt für seinen Weg, und das ist auch das, was mir persönlich sehr viel Spaß macht. Neben der Betreuung der jungen Spieler werde ich als Co-Trainer zudem auch für den Abwehrbereich zuständig sein, das bietet sich für einen ehemaligen Verteidiger ja an. Hier ist neben der spielerischen Stärke eine gewisse Grundstabilität notwendig für Erfolg.“ (MiL)
ESC River Rats Geretsried
Gute Leistung beim Blitzturnier – ESC siegt gegen Tölzer DNL und Reichersbeuern
(BYL) Ganze 10 Leute fehlten urlaubs- oder krankheitsbedingt beim Blitzturnier anlässlich des 90. Jubiläums unserer Nachbarn aus Bad Tölz. Umso mehr Eiszeit für die übrigen 13 +1, in der frühen Saisonphase hinsichtlich der Kondition sicher nicht das schlechteste Training.
Gespielt wurden 30 Minuten mit durchlaufender Uhr, den Auftakt machte die DNL-Mannschaft mit einem knappen 1:0 Sieg gegen den SC Reichersbeuern. Im zweiten Spiel griffen die Rats dann auch ins Geschehen ein und es kam sofort zum Geschwisterduell. Johanna May im Tor der DNL gegen ESC-Stürmer Benedikt May. Ein Tor konnte Bene gegen seine Schwester nicht erzielen, dafür waren seine Teamkollegen zielsicherer. Luis Rizzo eröffnete das Spiel per Abstauber mit dem frühen 0:1, unmittelbar zuvor war Daniel Bursch mit einem Alleingang gescheitert. Wenig später tankte sich Ondrej Horvath aus der Ecke vor das Tor der DNL und schloss ins kurze Eck zum 0:2 ab. Michi Hölzl legte mit einem strammen Rückhandschuss in das rechte Kreuzeck den dritten Treffer nach, während wiederum Rizzo per Alleingang zum 0:4 Endstand traf. Martin Morczinietz im Kasten der Rats war alles andere als beschäftigungslos, zeigte sich aber in guter Frühform und ließ keinen Treffer der jungen Tölzer zu.
Deutlich länger warteten die Zuschauer auf das erste Tor im Spiel gegen den SC Reichersbeuern. Ex-ESC´ler Meiky Iszovics vereitelte in der Anfangsphase mit einige starken Paraden ein frühes Gegentor und hielt den Landesligisten vorerst im Spiel. Nach einem Direktschuss von Daniel Merl war aber auch Iszovics geschlagen und die Rats konnten nachlegen. Über Jorde und Köhler landete die Scheibe beim einschussbereiten Tauber, der nur den Schläger zum 0:2 hinhalten musste. Mäx Hüsken legte noch einen nach und verwertete seinen eigenen Nachschuss zum 0:3. Den ersten und einzigen Gegentreffer musste Morczinietz gegen SCR-Torjäger Tobi Reiter hinnehmen, der aus kurzer Distanz den 1:3 Anschluss erzielen konnte. Das letzte Tor war zugleich das schönste, per Direktpässe über Michi Hölzl und Daniel Bursch landete die Scheibe bei Luis Rizzo, der mit einem schönen One Timer ins rechte Kreuzeck den Schlusspunkt zum 1:4 setzte.
Freilich haben solche Spiele so früh in der Saison wenig Aussagekraft, doch alles in allem war das ein gelungener Auftakt in die diesjährige Vorbereitung. Danke an den EC Bad Tölz für die Einladung, viel Spaß noch bei den weiteren Festlichkeiten! Für den ESC geht es erst in drei Wochen weiter, am 07.09. steht das erste Freundschaftsspiel in Klostersee auf dem Plan.
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens auf dem Wochenmarkt
(RLW) Am vergangenen Samstag trafen sich einige Mitglieder des Vorstandes sowie die Spieler Max Bleyer, Alexander Brinkmann, Tom Giesen und Felix Zerbe auf dem Ratinger Wochenmarkt, allerdings nicht um die Einkäufe für´s Wochenende zu erledigen, sondern um die Ratinger Bevölkerung für den Eishockeysport und insbesondere die Aliens zu begeistern.
Schnell entwickelten sich interessante Gespräche zwischen den Spielern und interessierten Bürgern, wobei viele begeistert über die Präsenz der Aliens auf dem Markt waren.
Während die verteilten Stundenpläne im Aliens-Look bei den Kindern Absatz fanden, interessierten sich die Erwachsenen natürlich mehr für die Ziele der Spieler und Verantwortlichen.
Nach 2 Stunden konnte das zufriedene Fazit gezogen werden, mit dieser Aktion viele Bürger der Stadt erreicht zu haben.
Am 01. 09. 2018 ab 10.00 Uhr werden die Aliens erneut mit einem Stand auf dem Ratinger Wochenmarkt vertreten sein.
| www.icehockeypage.de | www.eishockey.news | Informationen zum Thema | ||
|
- Kaderlisten - Ergebnisse und Tabellen - IHP facebook |












