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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 10.September 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West



Düsseldorfer EG
DEG gewinnt Testspiel-Derby 2:1 bei den Krefeld Pinguinen! Harold Kreis: "Ein intensives Duell"
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat am gestrigen Abend das vorletzte Testspiel der Vorbereitung auf die Saison 2018/19 gewonnen. Bei den Krefeld Pinguinen siegte sie mit (2:1, 0:0, 0:0). Chefcoach Harold Kreis: „Das war eine gute Vorbereitung auf den Saisonstart. Ein intensives Duell bei einem aggressiven Gegner. Wir haben ein paar Fehler gemacht, die wir uns anschauen werden. Aber wir haben insgesamt geduldig gespielt und kämpferisch immer dagegen gehalten. Das hat mir gefallen. Auch Torhüter Pettersson Wentzel hat stark gehalten.“ 

Intensives Testspiel in Iserlohn: Knappe 2:4-Niederlage bei den Roosters
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat ihr letztes Vorbereitungs-Match verloren. Bei den Iserlohn Roosters unterlag sie knapp mit 2:4 (0:1, 1:0, 1:3), wobei das Ergebnis zweitrangig ist. Es war ein gutes, intensives Spiel mit hohem Tempo sowie vielen Zweikämpfen und damit ein perfekter Test für die am Freitag beginnende DEL-Saison. Die Hausherren agierten im letzten Drittel effektiver, das gab den Ausschlag.  



Red Bull München
Red Bulls lösen Ticket fürs Champions-League-Achtelfinale
(DEL)  Dank einer konzentrierten Defensivleistung und einer effizienten Offensive hat Red Bull München bei Yunost Minsk mit 3:0 (1:0|0:0|2:0) gewonnen. Vor 5.563 Zuschauern sorgten Trevor Parkes, Maximilian Kastner und Patrick Hager für den dritten Münchner Sieg im vierten Spiel der laufenden Champions-League-Saison. Der Deutsche Meister übernahm durch den Dreier die Tabellenführung in der Gruppe B und hat sich bereits sicher für das Achtelfinale qualifiziert.
Die Red Bulls gerieten in der Anfangsphase bei einem Powerplay von Yunost Minsk unter Druck. Als der Deutsche Meister wieder komplett war, passte John Mitchell auf Trevor Parkes, der direkt abzog und ins kurze Eck traf (7.). Waren beide Mannschaften komplett, war München das spielbestimmende Team. Die Weißrussen hatten ihre gefährlichsten Szenen in Überzahl, Danny aus den Birken im Tor der Red Bulls ließ sich aber nicht bezwingen.
Auch im Mittelabschnitt war München überlegen. Da Minsk aber mit hohem Einsatz verteidigte, hielten sich die Großchancen in Grenzen. Eine der wenigen Ausnahmen war ein Alleingang von Maximilian Daubner, den Igor Brikun entschärfte (27.). Kurz vor der zweiten Pause wurde es dann noch einmal eng für die Red Bulls, aus den Birken rettete den knappen Vorsprung in Münchner Unterzahl aber in den Schlussabschnitt.
Minsk startete mit viel Elan ins letzte Drittel, es waren aber die Münchner, die den nächsten Treffer erzielten – und wie: Maximilian Kastner zog von rechts in die Mitte, umkurvte einen Verteidiger sowie den Torhüter der Weißrussen und stellte auf 2:0 (46.). Drei Minuten später nahm Yunost in einem Powerplay den Torhüter vom Eis – das Risiko wurde aber nicht belohnt. In der 56. Minute passte Mark Voakes in Überzahl die Scheibe punktgenau auf den Schläger von Patrick Hager, der auf 3:0 stellte. Die Entscheidung.



Bayreuth Tigers
Tigers gewinnen letzten Test
(DEL2)  Bevor es ernst wird am kommenden Freitag und die DEL2 den Spielbetrieb aufnimmt, stand das Rückspiel gegen die Eisbären Regensburg auf dem Programm. Nach der Niederlage im Tigerkäfig drehten die Tigers das Ergebnis einmal um und gewannen in der Oberpfalz eben genau mit diesem Ergebnis.
Zunächst benötigten die Kujala-Schützlinge einige Minuten, um in die Partie zu kommen. Die Gastgeber machten von Anfang an Druck und nutzten in der 4. Spielminute gleich die erste Überzahlgelegenheit durch Petr Heider zur Führung als Gams eine Strafe wegen sechs Mann auf der Eisfläche absitzen musste. Nur wenige Minuten später erkämpfte sich Luca Gläser das Spielgerät im Angriffsdrittel, zog ab und traf genau in den linken oberen Torwinkel zum Ausgleich. Im Anschluss war die Partie ausgeglichener und Bayreuth machte phasenweise das Spiel, wobei die Gastgeber stets mit Einzelaktionen gefährlich blieben.
Der Mittelabschnitt gehörte alleine den Oberfranken und von Beginn an zogen sie hier den Gastgebern den Zahn. Nach einer Strafe gegen Tausch dauerte es nicht lange, als Heatley von hinter dem Tor genau auf die Kelle von Bosas spielte und dieser den Puck in die Maschen schnippte. Der Torhunger war plötzlich da beim Ex-Regensburger und so nahm er eine Minute darauf einen langen Pass von Linden auf, umspielte Holmgren, um auf 1:3 zu stellen. Fünf Minuten vor der Pause – die Tigers hatten Überzahl – bediente die Tigersabwehr mit einem Fehlpass den Regensburger Sturm. Die anschließende Zwei auf Eins-Situation entschärfte Jaeger souverän. Sekunden später hielt Richter den Schläger in einen Linden-Schuss von der blauen Linie und fälschte so die Scheibe entscheidend, und zur 1:4-Führung für die Tigers ab. Kurz vor der zweiten Pause stocherte Keresztury die Scheibe über die Linie des Bayreuther Tores und korrigierte so das Ergebnis.
Nach dieser Pause wollten es die Regensburger noch einmal wissen und warfen alles nach vorne. Gajovsky, Keresztury und Schiller probierten sich sofort und fanden gleich zu Beginn des Abschnitts bei jedem Versuch ihren Meister im Bayreuther Torsteher. Überhaupt war Jaeger mit einer starken Partie der auffälligste Akteur im Schlussdrittel. Bayreuth verwaltete die Partie, die in diesem Abschnitt keine großen Höhepunkte mehr bot. Die Nickligkeiten zum Schluss bescherte beiden Teams noch einige Strafzeiten, die allerdings keine Folgen mehr haben sollten.



Deggendorfer SC
Deggendorfer SC muss sich den Tölzer Löwen geschlagen geben
(DEL2)  Der Deggendorfer SC muss in der Vorbereitungsphase vor seiner  
Premieren-DEL2-Spielzeit eine weitere Niederlage einstecken. Gegen die  
Tölzer Löwen verlor das Team von Trainer John Sicinski am Freitagabend  
am Ende mit 5:3.
Für das Duell beider Mannschaften am letzten Testspiel-Wochenende  
musste der DSC-Coach weiterhin auf Curtis Leinweber, Josh Brittain und  
Andreas Gawlik verzichten. Einzig Alexander Janzen kehrte in den Kader  
zurück, nachdem er am vergangenen Wochenende beim Spiel gegen die  
Eisbären Regensburg das Eis vorzeitig verlassen musste.
Die DSC-Cracks starteten zunächst etwas behäbig und fanden sich im  
ersten Drittel einige Male auf der Strafbank wieder. Dies nutzen die  
Löwen in der 12. Minute dann schließlich auch aus. Im Powerplay  
brachte Johannes Sedlmayr die Tölzer mit 1:0 in Führung.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts zeigte sich zunächst ein ähnliches  
Bild. Erneut spielte der DSC in Unterzahl und erneut schlugen die  
Löwen zu. Dieses Mal war es Stephen MacAulay, der bei numerischer  
Überzahl in der 22. Minute auf 2:0 stellte. Doch die Antwort der  
Deggendorfer ließ nicht lange auf sich warten. Knapp fünf Minuten  
später zog Mathias Müller von der blauen Linie einfach mal ab und  
überwand Ben Meisner im Tölzer Gehäuse zum Anschlusstreffer. Doch die  
Löwen ließen nicht locker und setzten den DSC weiter unter Druck und  
konnten durch Treffer von Beach und Pauli noch vor der zweiten Pause  
auf 4:1 stellen.
Im Schlussabschnitt kämpften sich die DSC-Cracks jedoch noch einmal  
zurück in die Partie und konnten durch Christopher Kasten in der 43.  
Minute den Anschlusstreffer für sich verbuchen. Als dann schließlich  
Kyle Gibbons knapp fünf Minuten vor Ende der Partie noch auf 4:3  
verkürzte, wurde es noch einmal richtig spannend. Jedoch konnten die  
Deggendorfer kein Kapital mehr aus der späten Aufholjagd schlagen und  
kassierten wenige Sekunden vor Ende der Partie den Nackenschlag, als  
MacAulay ins mittlerweile verwaiste DSC-Tor zum 5:3 traf.
Bereits am morgigen Sonntag geht es weiter mit der Möglichkeit zur  
Revanche. Dann trifft der Deggendorfer SC vor heimischem Publikum auf  
die Tölzer Löwen zum Rückspiel. Die Generalprobe zum Start der  
DEL2-Saison am kommenden Wochenende startet in der Festung an der Trat  
um 18:30 Uhr.



Eispiraten Crimmitschau
4:5! Eispiraten unterliegen Landshut im letzten Test - Fans sehen neun Tore bei Eispiraten-Generalprobe
(DEL2)  Die Generalprobe der Eispiraten, eine Woche vor dem Start der DEL2-Saison, ist misslungen! Mit 4:5 mussten sich die Schützlinge von Trainer Kim Collins im letzten Test der Vorbereitung gegen den EV Landshut geschlagen geben.
Ein Doppelpack von Rob Flick sowie jeweils ein Tor von Christoph Kabitzky und André Schietzold reichten nicht für einen Sieg vor heimischen Publikum. In der kommenden Woche steht dann der Auftakt der neuen DEL2-Saison an.
Am Freitagabend (20:00 Uhr) gastieren die Westsachsen bei den Heilbronner Falken.
Personal: Die Personalsituation der Westsachsen entspannte sich auch zur Generalprobe vor dem DEL2-Start nicht. Neben Adam Poldruhak, Tomas Kubalik und Christian Hilbrich fielen gegen den EVL nun auch noch Patrick Pohl und Vincent Schlenker aus, welche beide mit einer Grippe ans Bett gebunden waren. Außerdem nicht dabei war Julian Talbot, welcher erst am Montag in Crimmitschau erwartet wird. Wieder mit von der Partie war Filip Kokoska, ein Leihspieler aus Chemnitz. Im Tor erhielt Kilar den Vorzug vor Sebastian Albrecht.
Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste aus Landshut. Erst rettete die Latte für die Crimmitschauer, dann parierte Kilar stark gegen Kronthaler. Dennoch gingen die Bayern in Front. Im Powerplay traf Sebastian Alt zum 0:1 (11.). Die Eispiraten wurden in der Folge aber besser und kamen nun auch zu guten Chancen. In eigener Überzahl war es dann wieder Rob Flick, der beste Torschütze der Vorbereitung, der einen Pass von Patrick Klöpper eiskalt verwandeln konnte - 1:1 (14.). Das Zusammenspiel Flick und Klöpper führte wenige Augenblicke später dann fast zur Führung - Doch Klöpper scheiterte am stark parierenden Patrick Berger, der ebenso wie Brett Kilar einige gute Saves verzeichnen konnte.
Der zweite Durchgang lief dann wie gemalt für die Eispiraten. Erneut war es Flick, der nach Zuspiel von Felix Thomas und Patrick Klöpper sein zweites Überzahltor erzielte - 2:1 (22.). Christoph Kabitzky scheiterte kurz darauf an Berger und verpasste Tor Nummer drei für Crimmitschau. Patrick Berger verließ dann das Landshuter Tor – Für Ihn kam Mark Arnsperger in die Partie, welcher seit zwei Wochen per Leihe in Diensten der Bayern steht. Der bekam zunächst aber wenig zu tun. Die Landshuter wurden besser und kamen nach 33. Minuten zum Ausgleich. Nicht
unverdient traf Povilas Verenis zum 2:2. Im letzten Abschnitt merkte man dann, dass die Partie unheimlich viel Kraft kostete. So konnten die clever und einfach spielenden Landshuter die ersatzgeschwächten Eispiraten dann gleich zwei Mal in Person von Max Forster schocken. Der traf in Minute 45 und 53 und stellte somit auf 2:4. Christoph Kabitzky, der mit seinem Rückhandschuss Mark Arnsperger überraschen konnte, verkürzte zwar noch auf 3:4 (59.), doch Alexander Ehl sorgte mit seinem Schuss ins verwaiste Tor für die Vorentscheidung (60.). So konnte auch André Schietzold mit seinem Treffer ins lange Eck nichts mehr gegen die Niederlage unternehmen - 4:5 (60.)!



Dresdner Eislöwen
Eislöwen gewinnen letzten Test vor dem Saisonstart / 5:2-Erfolg in Erfurt
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das letzte Vorbereitungsspiel vor dem DEL2-Saisonstart beim Oberliga-Kooperationspartner Black Dragons Erfurt mit 5:2 (1:0; 2:1; 2:1) gewonnen. Steve Hanusch brachte die Eislöwen in der 13. Minute in doppelter Überzahl in Führung. Nach der ersten Pause erhöhte Jordan Knackstedt (23.) den Spielstand, doch Oliver Kämmerer (26.) konnte für Erfurt verkürzen. Nick Huard war jedoch in der 34. Minute erneut für Dresden erfolgreich. Im Schlussdrittel bauten zunächst Jordan Heywood (46.) und erneut Huard (49./PP2) die Führung aus. Felix Schümann erzielte für Erfurt den Anschlusstreffer (51.).
Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: „Es ist immer gut, die Vorbereitungsphase mit einem Sieg abzuschließen. Wir konnten fünf Tore erzielen, was unserem Selbstbewusstsein sicher auch nicht schadet. Wichtig ist aus unserer Sicht aber auch, dass wir die Kooperation mit unserem Oberliga-Kooperationspartner leben. Der Einsatz von Timon Ribnitzky, der an diesem Wochenende zwei Partien für die Erfurt bestritten hat, unterstreicht diesen Ansatz." 
Das erste DEL2-Hauptrundenspiel der Saison 2018/2019 bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 14. September um 20 Uhr bei den Ravensburg Towerstars.  



EHC Freiburg
Fan-Sonderfahrt der VAG vom EHC zum SC
(DEL2)  auf die Sportfans der Region kommt ein Sonntag der Superlative zu: mit dem Saisonauftakt beim EHC Freiburg und dem badisch-schwäbischen Derby in der Bundesliga. Auf ihre Kosten kommen dabei sowohl Eishockey- als auch Fußballfans - dank einer Terminverschiebung in der DEL2 und dank der Freiburger Verkehrs-AG.
Zum einen nämlich hat der EHC Freiburg das Heimspiel gegen die Tölzer Löwen auf 14 Uhr vorverlegt, damit es nicht dem Schlager zwischen dem SC Freiburg und dem VfB Stuttgart (18 Uhr) in die Quere kommt.
Zudem hilft die Freiburger Verkehrs-AG - ihres Zeichens Partner des EHC Freiburg - kräftig mit, damit die eishockey- und fußballbegeisterten Sportfans nichts versäumen: Nach dem Match in der Franz-Siegel-Halle fährt ein "Sonderzug" der VAG vom Freiburger Westen in den Osten der Stadt, verbindet Eishockey- und Fußballstadion direkt miteinander. Um 17 Uhr geht's los an der Tram-Haltestelle Berliner Allee, von wo aus eine Stadtbahn direkt zur Haltestelle Römerhof unweit des Schwarzwald-Stadions fährt.
"Wir danken unserem Partner VAG für die tolle Zusammenarbeit und den Service für unsere EHC-Fans. Mit dieser Sonderfahrt, welche die beiden Stadien miteinander verbindet, können wir den Eishockey- und Fußballfans der Stadt und der Region etwas ganz Besonderes bieten", sagt David Bartholomä, CEO des EHC Freiburg, "denn so kann man am Sonntag ganz einfach die beiden Top-Events der Stadt live erleben, ohne lange im Stau stehen zu müssen. Das gab es noch nie."



ESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt dem ERC Ingolstadt mit 2:3 n.P. - Spiel nach defeketer Plexiglasrundung an der Mannschaftsbank vorzeitig beendet und im Shootout entschieden
(DEL2)  Eine denkwürdige Generalprobe für die anstehende Saison 2019 erlebten die 2.216 Zuschauer im Rund der erdgas schwaben arena. Es waren noch keine vollen 45 Minuten zwischen dem ESV Kaufbeuren und dem ERC Ingolstadt gespielt, als Patrick Canonne, der Angreifer des ERC, mit dem das runde Ende des Plexiglases an der Kaufbeurer Mannschaftsbank zerschoss. Nach einer mehrminütigen Reparatur-Pause entschieden die Schiedsrichter in Rücksprache mit den Trainern auf eine sofortige Entscheidung im Penaltyschießen.
Kleiner Trost für alle Anwesenden waren die 45 Minuten schnelles und attraktives Eishockey im Vorfeld. Dabei konnte Andi Brockmann auf fast seinen kompletten Kader zurückgreifen, da nur Steven Billich verletzt fehlte. Die Gäste aus der DEL hatten dabei einige namhafte Akteure in ihrem Kader, allen voran die in Kaufbeuren bestens bekannten Jochen Reimer, Simon Schütz, Tim Wohlgemuth und Maury Edwards. Der Kanadier hat nichts an seinen Offensivstärken verlernt. So war es ausgerechnet der Ex-Joker, der nach einem guten Beginn des ESVK die Gäste im Powerplay maßgeblich in Führung brachte. In der fünften Minute nahm er den Puck an der Blauen direkt, Jerry D’Amigo hielt den Schläger rein und es stand 0:1. Glück hatten die Hausherren dann nur kurze Zeit später, als Darin Olvers Versuch an den Pfosten ging und hinter Stefan Vajs durch den Torraum trudelte. Nach einer weiteren Unterzahl nutzte der ESV eine Überzahl, um wieder eigene Chancen zu kreieren. Eine 60 Sekunden lange doppelte Überzahl sah erfolgsversprechend aus, blieb jedoch ohne zählbares. Die Anzahl an Möglichkeiten wurde auch nach den Powerplays immer mehr, jedoch zeigte sich Nationaltorwart Thomas Pielmeier in guter Form, als er Lewis‘ Versuch aus dem Slot vereitelte. Danach waren aber seine Kollegen von Nöten, als Florian Thomas einen Aufbaupass abfing und Daniel Oppolzer erst im allerletzten Moment am Schuss auf ein leeres Tor gehindert wurde. Der ESVK zeigte sich nun ebenbürtig, verpasste aber, sich mit Toren zu belohnen.
Dies änderte sich im zweiten Abschnitt. In der 24. Minute ging ein Schlenzer von Denis Pfaffengut über die Schulter Pielmeiers zum Ausgleich ins Tor. Als dann nur drei Minuten später Max Schäffler einen Pass abfing und vors Tor spielt, setzte Jonas Wolter den Puck zum 2:1 ins Tor. Durch diesen Gegentreffer waren die Gäste aus Ingolstadt wie ausgewechselt. So folgte nun Angriff um Angriff auf den Kasten von Stefan Vajs. Dabei hatte Kaufbeuren allergrößte Mühe sich zu befreien. Vajs ließ sich aber mit Geschick und auch der nötigen Portion Glück nicht überwinden. Am gefährlichsten wurde es in der 29. Minute, als Schütz‘ Schuss vom Pfosten zurückprallte und hinter ihm zum Liegen kam. Doch mit vereinten Kräften hielten die Joker die Panther von einem Torerfolg auch im weiteren Drittelverlauf ab. Ein glückliches 2:1 also, mit welchem es aus Kaufbeurer Sicht in die Kabine ging.
Im kurzen Schlussdrittel überstanden die Oberbayern anfangs noch eine Unterzahl, bevor sie ihrerseits im Powerplay agieren durfte. Als nach einem Bully Thomas Greilinger die Scheibe auf den Schläger sprang, umkurvte dieser Vajs und traf zum Ausgleich. Und was dann folgte waren kuriose Minuten, die schließlich im besagten Penaltyschießen endeten. In diesem parierte Pielmeier gegen all seine Kontrahenten, wohingegen Cannone der Siegtorschütze werden sollte. 



EHC Lausitzer Füchse
OPPACHER MINERALQUELLEN WERDEN EIN LANGFRISTIGER PARTNER DER LAUSITZER FÜCHSE
(DEL2)  Mit großer Freude möchten wir Ihnen mitteilen, dass die „Oppacher Mineralquellen GmbH & Co.KG“ einen langfristigen Sponsorenvertrag mit den Lausitzer Füchsen abgeschlossen haben. Dies werten wir als ein deutliches Bekenntnis zum Eishockeysport in der Lausitz.
Eric Schäffer, Inhaber der Oppacher Mineralquellen: "Gesundes Trinken gehört zum Sport: Deshalb freut es uns, dass ab sofort zwei der traditionsreichsten und beliebtesten Marken der Oberlausitz partnerschaftlich zusammen arbeiten. Die Kooperation haben wir langfristig angelegt, da Nachhaltigkeit und Vertrauen für unser Familienunternehmen von besonders hoher Bedeutung sind. Getreu unserem Motto „Genieß‘ die Heimat“ freut es uns besonders, dass auch die Versorgung der Nachwuchsmannschaften mit unseren Mineralwässern zum vereinbarten Maßnahmenpaket gehört."
Der Geschäftsführer der Lausitzer Füchse Dirk Rohrbach: „Wir haben in den letzten Wochen erlebt, wie wichtig Wasser werden kann, wenn es knapp wird. Dass uns - den Profis wie den Nachwuchsmannschaften - zumindest Mineralwasser in den nächsten 5 Jahren nicht ausgehen wird, dafür werden die Oppacher Mineralquellen sorgen. Ich habe hohen Respekt vor der Leistung des Familienunternehmens aus Oppach und freue mich sehr, dass wir zueinander gefunden haben, dass wir durch den Sponsorenvertrag voneinander profitieren werden und dass wir so die Oberlausitz gemeinsam deutschlandweit repräsentieren können. Wir haben vor, die Kooperation durch einige Aktionen mit Leben zu füllen.“
Für das Engagement der Oppacher Mineralquellen bedanken sich die Lausitzer Füchse und die Nachwuchsmannschaften des Eissport Weißwasser ganz besonders.



Tölzer Löwen
Gutes Gefühl vor Saisonstart
(DEL2)  Auch das letzte Testspiel wird gewonnen: Die Tölzer Löwen ringen den Deggendorfer SC auswärts mit 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) nieder. Trotz akuter Personalbeschwerden geht damit auch das zweite Spiel gegen den DEL2-Konkurrenten gewonnen. Auch weil in der Abwesenheit von Schlager, Dibelka, Pauli und Wehrs die jungen Spieler ihr Können beweisen. "Leider gibt’s heute nichts, außer ein gutes Gefühl", schränkte Markus Berwanger nach dem Spiel seine Freude ein. Doch dieses gute Gefühl kann fünf Tage vor dem Saisonstart Gold wert sein. Die Tölzer haben sich mit den Erfolgen der letzten Woche Selbstvertrauen erspielt, was sich auch aufs Über- und Unterzahlspiel auswirke. "Das ist nicht nur eine Trainings-Sache, sondern hat auch etwas mit Selbstvertrauen zu tun - und das haben wir zur Zeit". Einer der Löwenspieler dürfte mit besonders breiter Brust aus dem Wochenende herausgehen: Stürmer Stephen MacAulay traf auch am Sonntag gegen den DSC. Nach einem Schlagschuss von Marinus Reiter staubte der Kanadier zu seinem drittem Tor im Löwen-Dress ab. MacAulay sei ein sehr guter Spieler mit hoher Intelligenz, wie der Tölzer Coach zusammenfasste. "Ich denke wir können mit unseren Ausländern sehr zufrieden sein. Dennoch sind es ja nicht nur MacAulay und Beach, sondern die ganze Mannschaft wird gebraucht". Den Löwen fehlte durch die Erkrankung von Andreas Pauli ein dritter Top-Stürmer. Dadurch rutschte Hannes Sedlmayr in Reihe eins zu den beiden Kanadiern Beach und MacAulay. Die etatmäßige vierte Reihe um Hörmann, Ehliz, Slezak und dem hinein rotierenden Tosto durfte als dritte Formation aufs Eis. Nach dem Ausgleich durch Kyle Gibbons war es allerdings erst Valentin Gschmeißner, der die Löwen mit einem Schlagschuss ins Kreuzeck erneut in Führung brachte. Nach einem starken Pass von Kevin Slezak zwischen die beiden Verteidiger, lies auch der letztjährige DNL-Topscorer Luca Tosto seine Chance nicht liegen. Mit der Rückhand vollendete der 17-jährige mit der Rückhand zum 3:1. Das Mitteldrittel war entscheidend für den Auswärtserfolg der Löwen. Auch, weil die Special Teams funktionierten. Deggendorf konnte aus sechs Powerplay-Chancen kein Kapital schlagen. Die Tölzer nutzten eine von vier Chancen zum Treffer durch Valentin Gschmeißner. Nach einem Tor von Andrew Schembri - er ließ dem einwechselten Andreas Mechel keine Chance - schien die Partie zu kippen. Doch auch die dezimierten Löwen wollten das letzte Testspiel unbedingt gewinnen. Die Entscheidung fiel, nach Traumpass von Tom Horschel, durch den durchgestarteten Aziz Ehliz, der per Breakaway zum 4:2 einschob. "Ich bin zufrieden, weil wir sehr solide und stabil gespielt haben. Das ist auswärts sowieso Pflicht. Da muss man kein Feuerwerk abbrennen", so Berwanger. Der Trainer fügte direkt an: "Aber am Freitag zählts". Mit gutem Gefühl und Selbstvertrauen starten die Tölzer Löwen am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers in die neue DEL2-Saison.



Höchstadter EC
Höchstadt Alligators müssen zwei Niederlagen einstecken
(OLS)  Auch am zweiten Wochenende der Vorbereitungsphase traf die Mannschaft des Höchstadter EC auf zwei starke Gegner und konnte auch an diesem Wochenende überzeugen... Zum Siegen reichte es aber trotzdem nicht.
Am Samstag starteten die Alligators gegen die Zeller Eisbären direkt mit zwei Toren von Jari Neugebauer und Ales Kreuzer. Bis zur zehnten Spielminute gehörte das Spiel den Alligators, dann legten die Zeller an Tempo zu und konnten durch Fredrik Widen wieder auf 2:1 verkürzen und zu Beginn des zweiten Drittels durch Daniel Nageler ausgleichen. Die Alligators gingen drei Minuten später durch Vitalij Aab erneut in Führung, doch auch die Eisbären zogen mit Widen wieder nach. 
Im letzten Drittel entschieden die Zeller dann das Spiel für sich: Während der HEC durch Deske noch einmal punkten konnten, schafften es die Zeller Eisbären noch viermal Keeper Carsten Metz zu überwinden und beendeten das Spiel damit beim Stand von 4:7.
Sonntag Abend dauerte es dann nur 48 Sekunden bis die Mannschaft der Höchstadt Alligators in Rückstand geriet, Lukas Fröhlich glich aus, Klatovy legte wieder nach und diesmal war es Markus Babinsky der zum erneuten Ausgleich traf. Das Hin und Her ging weiter und so endete das erste Drittel mit 3:2. Im zweiten Drittel punkteten Marvin Deske und Ales Kreuzer, doch jedesmal zog Klatovy nach und im letzten Drittel endgültig davon. Mit 7:4 musste die Mannschaft der Alligators die zweite Niederlage des Wochenendes einstecken.
"Natürlich waren das zu viele Gegentore, aber mit diesem kleinen Tief haben wir nach der harten Trainingswoche gerechnet", so Trainer Martin Ekrt und Co-Trainer Ronny Glaser. An der Defensive müsse man noch arbeiten, auch die Torhüter seien davon nicht ausgenommen. "Insgesamt sind wir aber mit der Leistung zufrieden, denn trotz der Gegentore zeigt sich, dass wir im offensiven Bereich genug Stürmer haben die Tore schießen können!"



ECDC Memmingen
Gelungener Auftritt trotz Niederlage: Indians unterliegen dem ESV Kaufbeuren
(OLS)  Im zweiten Testspiel musste sich der ECDC Memmingen dem Kooperationspartner aus Kaufbeuren mit 2:6 geschlagen geben. Exakt 1255 Zuschauer verfolgten das diesjährige Topspiel der Vorbereitung, in welchem den Indians gegen Ende die Kraft verließ.
Der Gastgeber, der ohne die Verteidiger Sven Schirrmacher und Martin Jainz antreten musste, zeigte von Beginn an eine mutige Einstellung gegen den Zweitligisten aus dem Ostallgäu. Dennoch war es der ESVK, der in der 5.Minute erstmals durch Sami Blomqvist in Führung ging. Die Indians konnten zwar weiterhin durch starke Gelegenheiten punkten, die Überlegenheit der Gäste war aber zu erkennen. Mitte des ersten Drittels wurde den Indianern dann sogar ein Tor aufgrund „hohen Stocks“ aberkannt. So ging es nur mit einer Ein-Tore-Führung für die „Buron Joker“ in die erste Pause des Abends.
Das zweite Drittel begann der ECDC abermals mutig und forsch in Richtung Kaufbeurer Tor. In der 26.Minute erzielte Dominik Piskor in Überzahl das 1:1. Keine Minute später folgte dann aber erneut die Führung für die Gäste durch Topscorer Sami Blomqvist. Die GEFRO-Indians, phasenweise sogar tonangebend und mit toll herausgespielten Torchancen, waren abermals in der 32.Minute erfolgreich. Daniel Huhn verwandelte im Alleingang zum verdienten 2:2. Weitere gute Chancen auf Seiten der Memminger blieben jedoch ungenutzt. Nichtsdestotrotz konnte man mit der Leistung im Mitteldrittel äußerst zufrieden sein.
Im letzten Drittel schwanden den Hausherren  die Kräfte. Auch auf Antti Mietinnen mussten die Indians im letzten Spielabschnitt verzichten. Der ESVK schraubte das Ergebnis durch die Tore von Blomqvist, Thiel, Eichinger und Schäffler schlussendlich auf 2:6. Ein eiskaltes Powerplayspiel und die nötige Cleverness vor dem Tor zwang die Indianer in die Knie und sorgte für den doch deutlichen Erfolg des letztjährigen Halbfinalisten der DEL2.
Dennoch bleibt dem Team von Coach Dietrich/Benda eine ordentliche Leistung gegen den Zweitligist und Kooperationspartner aus Kaufbeuren, mit dem man zumindest phasenweise auf Augenhöhe agieren konnte.



VER Selb
Wölfe ziehen gegen Bulls knapp den Kürzeren
(OLS)  Im Testspiel-Vergleich gegen die Saale Bulls Halle trafen unsere Selber Wölfe auf bekannte Gesichter: Beim Nordoberligisten liefen mit Herbert Geisberger und Marius Stöber zwei Stürmer auf, die in der letzten Saison noch das Wölfe-Trikot trugen. Auf Selber Seite gab US-Boy Nicholas Miglio, der den verletzten Ryan McDonough ersetzt, einen ordentlichen Einstand im Wölfe-Trikot. Er fügte sich gut ins Team ein, zeigte kämpferischen Einsatz und erarbeitete sich und seinen Mitspielern einige Torchancen. Dennoch sollte es für unsere Wölfe an diesem Abend nicht für einen Sieg reichen.
Gleich in der ersten Spielminute mussten unsere Wölfe in Unterzahl agieren. Und dies nutzten die Gäste aus Halle eiskalt aus: Einen Schuss von Pietsch fälschte May unhaltbar für Kümpel zur Gästeführung ab. Von nun an neutralisierten sich beide Mannschaften über weite Strecken gegenseitig. Bei unseren Wölfen machte sich die Neuzusammenstellung der Formationen zunächst negativ bemerkbar. Die Scheibe lief nicht so flüssig wie gewohnt durch die eigenen Reihen. Zu allem Überfluss schied Wölfe-Kapitän Florian Ondruschka ab der 14. Spielminute verletzungsbedingt aus. 1,5 Sekunden vor Drittelende erzielte McDonald auf Zuspiel von Schiener den verdienten Ausgleich.
Der Mittelabschnitt begann wieder mit einer frühen Strafe gegen unsere Mannschaft und wieder nutzten die Bulls diese Möglichkeit zur Führung: Schön zog aus kurzer Distanz vor Kümpel ab, der die Scheibe leider nicht mehr entscheidend abwehren konnte. Im weiteren Verlauf wog das Spiel hin und her. Bei unserem Team lief von Minute zu Minute mehr zusammen, die Reihen fanden sich langsam. Als zum Unverständnis unserer Fans Müller von Schiedsrichter Ruhnau für zwei Minuten in die „Kühlbox“ geschickt wurde, schlugen die Bulls wieder gnadenlos zu. Der gerade eingewechselte Deske hatte gegen Robinson das Nachsehen. Doch innerhalb von drei Minuten egalisierten Gollenbeck und Schiener den Rückstand wieder. Ersterer wurde zentral vor dem Tor stehend wunderbar von McDonald bedient, Schieners Treffer war eine schöne, schnelle Kombination über Kolb und Hördler zum Torschützen.
Moosberger hätte zu Beginn des Schlussabschnitts unsere Farben erstmals in Führung bringen können, scheiterte aber an Schroth. Etwas zu lässig agierten wir in der Entstehung des erneuten Führungstreffers zum 3:4 durch Mosienko, der von Silbermann nicht mehr entscheidend am Abschluss gehindert werden konnte.
Unsere Wölfe legten nochmals alles in die Waagschale, konnten aber weder bei doppelter Überzahl, noch als man in den letzten beiden Spielminuten für Deske einen zusätzlichen Feldspieler aufs Eis schickte, einen weiteren Treffer erzielen. Bulls-Torhüter Schroth hielt seinen Kasten mit viel Glück und Geschick sauber.



ERC Sonthofen
Spielbericht 3. Vorbereitungsspiel gegen den EC Peiting
(OLS)  Am Sonntag fand das Rückspiel gegen den EC Peiting statt. Nach der 1:4 Niederlage am Freitag hatten die Bulls auch diesmal das Nachsehen und gingen mit 2:5 vom Eis.
Trotz der Niederlage vom Freitag, wollten die Bulls an die guten Ansätze aus diesem Spiel anknüpfen. Leider verschliefen die Männer um Martin Sekera die ersten 10 Minuten total. Somit stand es zurecht bereits nach der Hälfte des ersten Drittels 0:3 aus Sicht der Bulls. Steven Wagner, Dominic Krabbat und Ty Morris trafen für Peiting. Im weiteren Verlauf des Drittels kam Sonthofen dann jedoch besser ins Spiel und es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie.
Nach der Pause starteten die Bulls besser in das zweite Drittel. Hier zeigten sich wieder die guten Ansätze vom Freitag. Die Bulls kamen immer wieder gefährlich vor das Tor der Peitinger, jedoch haperte es wiederholt an der Chancenverwertung.
Im letzten Drittel dann der verdiente Anschlusstreffer. Bei einer 5:3 Überzahlsituation war es Jonas Schlenker, der auf 1:3 verkürzte. Aber praktisch im Gegenzug die nächsten Gegentore: Durch individuelle Fehler gelang Peiting ein Doppelschlag durch Kostourek und Stauder. Peiting erhöhte somit auf 5:1. Martin Frolik gelang zwar im Powerplay noch das 2:5, aber das sollte es dann auch gewesen sein für diese Partie. Spielendstand 2:5.
Die Chancenverwertung war in den Spielen gegen Peiting das große Problem der Bulls. Die kommende Woche gilt es also weiter an der Abstimmung zu arbeiten und vor allem vor dem Tor kaltschnäuziger zu werden.
Das nächste Vorbereitungsspiel findet bereits am Freitag, den 14.09.2018, um 20:00 Uhr im Eisstadion Sonthofen gegen den HC Landsberg statt.



EHC Waldkraiburg Löwen
LÖWEN ZAHLEN LEHRGELD AN DER STREIF
(OLS)  Unter dem Motto #EHCInternational war der EHC Waldkraiburg am vergangenen Wochenende für ein Kurztrainingslager nach Kitzbühel gereist. In den beiden terminierten Testspielen gegen die örtlichen Adler mussten die Löwen aber Lehrgeld bezahlen. Der österreichische Zweitligist gewann beide Vergleiche mit dem Oberligisten mit 7:3 und 6:2. EHC-Coach Thomas Vogl gewann jedoch wichtige Erkenntnisse und hat bis zum Saisonstart am 28. September in Selb noch viel Arbeit vor sich.
Rund 600 Meter Luftlinie ist die Streif, die legendäre Kitzbüheler Skiabfahrtstrecke, zwar vom Eisstadion der Adler entfernt, dennoch ging es für die Löwen in den beiden Testpartien ziemlich rasant zur Sache. Mit fünf Kontingentspielern empfing der ehemalige Waldkraiburger Trainer Tomas Martinec die Industriestädter und besonders ein Testspieler, der 21-Jährige Finne Tuomas Kinnunen, sollte bleibenden Eindruck hinterlassen- 6 Tore und zwei Vorlagen erzielte Kinnunen in den beiden Spielen. Doch der Reihe nach: Nach knapp fünf Minuten im ersten Test traf Kitzbühel mit David Lidström in doppelter Überzahl, gut zehn Minuten später schlug Kinnunen im Powerplay erstmals zu. Im zweiten Drittel schien sich die Waldkraiburger Defensive mehr für das Alpenpanorama zu interessieren, denn die Adler schlugen zu und Korbinian Sertl musste gleich fünf Mal hinter sich greifen. Da man besonders in der Vorbereitung nur von Drittel zu Drittel denkt, Reihen umstellt und viel probiert, ließ sich aber wenigstens der Schlussabschnitt erfolgreich bestreiten. Denn Testspieler Lukas Kveton verkürzte erst auf 1:7, anschließend trafen auch noch Michael Rimbeck und Tomas Rousek zum 3:7-Endstand.
Am Samstag fand in Kitzbühel eine Trainingseinheit statt, am Sonntag stand der zweite Vergleich mit den Adlern auf dem Programm. Auch in dieser Begegnung trafen die Löwen erst im Schlussabschnitt das gegnerische Tor, zuvor war Kitzbühel in den ersten 20 Minuten durch Adam Havlik und den gebürtigen Amerikaner Peter Lenes in Führung gegangen. Im mittleren Drittel schlug mal wieder der Finne Kinnunen, doch im letzten Abschnitt ging es Schlag auf Schlag. Erst verkürzte Tomas Rousek auf 1:3, dann hielt Löwen-Keeper Kevin Yeingst einen Penalty. Nachdem Kinnunen den alten Abstand wieder hergestellt hatte, traf Rousek erneut nach toller Vorarbeit von Nico Vogl. David Lidström und erneut Kinnunen machten das Resultat innerhalb von rund drei Minuten kurz vor dem Ende dann aber doch wieder recht eindeutig.
Am kommenden Samstag steht nun das erste Heimspiel des EHC Waldkraiburg in der Vorbereitung samt großer Saisoneröffnungsfeier auf dem Programm. Ab 18:00 Uhr treffen die Löwen auf das Ex-Team von Coach Thomas Vogl, den Bayernligisten Erding Gladiators. Rund um das Spiel wird es, wie in den letzten Jahren auch, ein umfassendes kulinarisches Angebot geben, zu dem alle Fans bereits ab dem frühen Nachmittag zur Raiffeisen Arena kommen können.



ESC Moskitos Essen
Munteres Spielchen der Moskitos in Duisburg
(OLN)  Die Wohnbau Moskitos haben auch das zweite Testspiel gegen den EV Duisburg gewonnen, 5:4 n.P. hieß es am Ende. In der Duisburger Kenston Arena musste, wie schon am Freitag das Penaltyschiessen herhalten, und hier verwandelten Aaron McLeod und Lars Grözinger jeweils ihre Penaltys. Ohne Yannis Walch (Gehirnerschütterung) und Thomas Gauch (Oberkörperverletzung), dafür an diesem Tag mit Christian Wendler im Tor, begannen die Moskitos.
Die Schützlinge von Cheftrainer Gentges starteten ein wenig nervös, leisteten sich ein paar Fehler. Wurden in der 5. Spielminute prompt mit dem 1:0 bestraft, doch das Team vom Westbahnhof hielt dagegen. Der quirlige Aaron McLeod prüft einfach mal Sebastian Staudt, der wieder den Vorzug vor Renkewitz erhalten hatte, doch der Ex-Moskito hielt. Der erste Treffer der Gastmannschaft war dann André Gerartz vorbehalten, der in der 10. Spielminute den verdienten Ausgleich erzielte. Doch die Füchse wollten die knappe 3:2 Niederlage von letztem Freitag nicht auf sich sitzen lassen, machten Druck und kamen in der 18. Spielminute erneut zum Führungstreffer.
Im zweiten Drittel wurde es dann turbulent, fünf Minuten war der Mittelabschnitt alt, da wurde André Gerartz perfekt bedient und erzielte mit seinem zweiten Treffer den erneuten Ausgleich. Doch Duisburg will es an diesem Tag wissen, 29. Spielminute und die Füchse überwanden Christian Wendler erneut. In der 37. Spielminute dann ein Traumpass von Gerartz zu Julian Airich und wieder war Staudt überwunden. Gut eine Minute später dann gar die Führung für die Moskitos, als Veit Holzmann einfach mal abzog und der Puck im Netz zappelte. Doch im Gegenzug kamen die Füchse zurück, erzielen das 4:4, mit diesem Ergebnis ging es dann in die letzte Pause.
Im letzten Drittel hatten beide Teams ihre Chancen das Spiel zu entscheiden, beide Mannschaften brachten den Puck jedoch nicht mehr im Gegentor unter. Sowohl Christian Wendler, wie auch sein Gegenüber Sebastian Staudt hielten ihr Gehäuse sauber. So musste die Begegnung beim Stand von 4:4 wieder ins Penaltyschiessen. Duisburg begann und scheiterte an Wendler, besser machte es Aaron McLeod im Gegenzug, er überwand Staudt. Auch der zweite Duisburger Schütze scheiterte an Wendler und als Lars Grözinger den zweiten Essener Penalty verwandelte stand der Sieger fest.



Crocodiles Hamburg
Crocodiles gewinnen auch im Rückspiel gegen die Scorpions
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg konnten auch das zweite Spiel gegen die Hannover Scorpions für sich entscheiden. Nach einem 4:3-Erfolg bei den Niedersachsen am Freitag folgte am Sonntagnachmittag ein klares 4:1 (4:0/0:1/0:0) vor heimischer Kulisse.
Vor 1.027 Zuschauern legten die Gastgeber einen Traumstart hin: Nur 25 Sekunden nach Spielbeginn versenkte Josh Mitchell die Scheibe im Tor von Scorpions-Goalie Christoph Mathis. In Überzahl erhöhten Dominik Lascheit (13.) und Brad McGowan (17.) auf 3:0, zwei Sekunden vor Drittelende traf Patrick Saggau zum 4:0. Der Routinier schoss Torwart Mathis von hinten an den Schläger, sodass der Schlussmann die Scheibe ins eigene Tor lenkte.
Im folgenden Spielverlauf traten die Crocodiles weiterhin gut auf, scheiterten allerdings immer wieder am eingewechselten Schlussmann Enrico Salvarani oder daran, dass die Spieler zu kompliziert spielten. Besonders die Sturmreihe der Kanadier Brad McGowan und Josh Mitchell sowie Moritz Israel zeigten immer wieder starke Kombinationen, die sie allerdings nicht in weitere Tore ummünzen konnten.
Ein Tor gelang nur noch Björn Bombis, der den Scorpions mit dem 4:1 einen Ehrentreffer sicherte (34.).
„Vom Ergebnis her waren wir sehr erfolgreich, aber es gibt noch ein paar Sachen, an denen wir arbeiten müssen. Wir lassen in der Defensive noch zu viel zu. Heute war es schon besser als in Bayern, aber da wartet noch ein bisschen Arbeit auf uns“, sagte Trainer Jacek Plachta.
Im nächsten Vorbereitungsspiel am Freitag muss Plachta auf Talent Leo Prüßner verzichten. Der 17-Jährige handelte sich durch einen Kopfstoß eine Matchstrafe ein. Wie viele Spiele der Stürmer gesperrt wird, erfahren die Crocodiles in der kommenden Woche.



Rostocker EC
Shutout zum Saisonauftakt
(OLN)  Lange haben die Anhänger der Rostock Piranhas dem Saisonstart entgegen gefiebert und wurden zum Auftakt gleich doppelt belohnt. Das erste Testspiel am Freitag bei FASS Berlin konnten die Rostocker mit 4:1 beenden. Nach einem torlosen ersten Drittel konnten beide Mannschaften erfolgreich in die zweite Drittelpause gehen. Mit Spielstand 1:1 ging es in das letzte Drittel. Hier bestimmten die Rostocker das Spielgeschehen. Constantin Koopmann traf gleich doppelt und Thomas Voronov erhöhte auf 4:1.
Das erste Heimspiel der Saison beendeten die Piranhas zur Freude der Zuschauer gar mit einem Shutout. In den ersten acht Minuten des ersten Drittels erkämpften beide Teams Torchancen und ein lautes „ Bling“ zeugte davon, dass die obere Latte des Tores getroffen wurde. In der achten Minute brachte Marc Kohl auf Zuspiel von Werner Hartmann und Tomas Kurka die Piranhas in Führung. Die Gäste kämpften bis zur Pause verbissen um den Ausgleich.
Gleich zu Beginn des zweiten Drittels brandete der Jubel in der Halle erneut auf. Constantin Koopmann ( Zuspiel Michal Bezouska, Greg Classen ) erhöhte auf 2:0. Nur Sekunden später ergab sich die Chance zum nächsten Treffer. In der 30. Minuten wechselte FASS den Torwart. Nach einigen erfolglosen Versuchen des Teams netzte Tomas Kurka dann in der 32. Minute allein zum 3:0 ein. Immer wieder gab es Vorstöße der Gäste auf das Rostocker Tor. Aber die Abwehr und vor allem Jakub Urbisch im Tor verhinderten den Treffer.
Im letzten Drittel bestimmten die Piranhas mehr oder weniger das Spielgeschehen. Trotz einiger Chancen blieb es letztendlich beim 3:0. Auch die Kampfrichter bekamen noch etwas zu tun. Von beiden Teams wurden Spieler auf die Strafbank geschickt, so dass Trainer Christian Behncke auch gleich seine Special Teams testen konnte.
Insgesamt ein gutes Testspielwochenende, welches dem Trainerstab genug Informationen lieferte für die nächsten Trainingseinheiten.


ESC River Rats Geretsried
Auch das zweite Spiel endet 1:5 - ESC nur im ersten Drittel mit Problemen
(BYL)  Der zweite Gegner in der ersten Vorbereitungswoche war der SC Reichersbeuern, welchen man schon kurz beim Blitzturnier vor drei Wochen gegenüberstand.
Beide Teams verzichteten auf großartiges Abtasten und suchten sofort den Weg Richtung gegnerisches Tor. Besser klappen sollte das zunächst bei den Gastgebern, die in Unterzahl in Führung gingen. Die Rats mit ganz schlechter Zuordnung im eigenen Drittel, am Ende staubt Schatton gegen den chancenlosen Albanese zum 1:0 ab (11.). Allgemein schlichen sich viele kleine Fehler in das Spiel des ESC ein, man machte es dem Gegner viel zu leicht.
Den ersten Höhepunkt im zweiten Abschnitt setzte „Mr. Vorbereitung" Luis Rizzo mit einem Treffer der Marke „Traumtor“. Im eigenen Drittel holte er die Scheibe in der Luft mit dem Schläger runter, spielte einen Gegenspieler aus und jagte den Puck im anschließenden Alleingang in das linke Kreuzeck (24.). Auch das Überzahlspiel klappte nun besser, Poch nutzte das Durcheinander vor dem SCR-Gehäuse und überwand Mikey Iszovics zum 1:2 (24.). Der ehemalige Rats-Torwart stand in der Folgezeit unter schwerem Beschuss, hielt u.a. gegen Merl und Horvath aber hervorragend. Etwas glücklich kam der dritte Treffer durch Ondrej Horvath zustande, dessen verunglückter Schuss durch die Hosenträger von Iszovics ins Tor trudelte (36.). Definitiv schöner war das Tor von Nico Wischnewsky, der im Slot eine Rakete zum 1:4 abfeuerte (39.).
Im letzten Drittel passierte nicht mehr allzu viel. SCR-Stürmer Harrer scheiterte nach einer ganz feinen Einzelaktion an der Latte und Nino Poch konnte die schöne Vorarbeit von Ondrej Horvath zum 1:5 Schlusspunkt nutzen (58.).
Fazit: Auch das zweite Spiel an diesem Wochenende geht mit 1:5 an den ESC. Der erste Durchgang war noch geprägt von vielen Fehlern, doch ab dem zweiten Drittel kamen die Männer vom Trainergespann Andrä/Dornbach besser ins Rollen. Bereits am kommenden Wochenende geht es gegen zwei direkte Ligakonkurrenten weiter. Am Freitag sind wir beim TEV Miesbach zu Gast, Spielbeginn ist um 20 Uhr. Am Sonntag geht es um 17 Uhr in Peissenberg gegen die Eishackler.



ERV Schweinfurt
Mannschaftspräsentation ein voller Erfolg
(BYL)  Um die 200 Mighty Dogs - Fans kamen am vergangenen Sonntag im Skoda Automobilzentrum Löffler zusammen um einen ersten Blick auf ihre Bayernliga – Mannschaft für die Saison 2018/19 zu erhaschen. Neben einer angenehmen Atmosphäre beim Weißwurstfrühstück schürte Chris Göpfert vom Medienpartner TV Mainfranken mit seiner Moderation der Mannschaftspräsentation die Vorfreude der Fans auf die kommende Saison in der Bayernliga, einer Spielklasse in die der ERV - laut Moderator - eigentlich hingehört. Zu Beginn ließ er den 1. Vorstand des ERVs die letzte Saison und die Sommerpause Revue passieren. „Das letzte Spiel in Pfaffenhofen bleibt jedem in Erinnerung, wo die Jungs auf dem Eis und dir Fans draußen gefeiert haben. Gigantisch, dass wir es geschafft haben, endlich wieder in die Bayernliga zurückzukommen.“
„Wir haben von Anfang an herausgegeben unter die ersten Acht zu kommen, das bleibt und ist das Ziel, damit sind wir sicher weiterhin in der Bayernliga. Wir haben schon im März, ja es war wirklich unmittelbar nach der Aufstiegsfeier im Icedome, angefangen die neue Saison zu planen. Wir haben ein Team gegründet, das für die Kaderplanung der Mannschaft verantwortlich ist, um einen Kader auf die Beine zu stellen, der in der Bayernliga auf jeden Fall unter die ersten Acht kommt.“, so Sergei Chevalier. „Es ist schön, dass es endlich am Freitag mit dem ersten Vorbereitungsspiel gegen Höchstadt losgeht. Die Jungs waren jetzt jeden Tag zwei, drei Einheiten auf dem Eis, da entwickelt sich richtig viel. Wir haben super Neuzugänge dabei, leider auch einige Abgänge. Aber die Mannschaft wird es rocken, da bin ich mir sicher.“
Das Stichwort Abgänge brachte dann Chris Göpfert zu seiner nächsten Frage: „Benni Dirksen, Jonas Manger, Kevin Marquardt und Jona Schneider – alle vier sind in die Kurstadt Bad Kissingen abgewandert. Was war da los?“ „Wir haben mit jedem dieser Spieler bereits im April angefangen zu verhandeln. Wie so oft, sie reden natürlich auch mit anderen Vereinen und am Ende ist oft das leidige Thema Geld ein Faktor. Aber der ERV ist solide aufgestellt, wir wissen was unser Budget ist und im Rahmen dieses Budgets bewegen wir uns, weil es bringt nichts sich zu verschulden. Wir haben unser Budget und mit diesem Budget arbeiten wir.“, erklärte Sergei Chevalier.
Im Anschluss begann Chris Göpfert die Mannschaftsvorstellung mit den beiden Jungs, die „ den Kasten hoffentlich möglichst oft sauber halten werden“ – im Tor Ferdinand Dürr und Kevin Keßler. „Jungs, ihr beide kämpft um eine Position. Könnt ihr euch überhaupt leiden?“ „Natürlich außerhalb vom Eis können wir uns leiden, auf dem Eis ist das dann ein Konkurrenzkampf.“, so Ferdinand Dürr. Chris Göpfert zu Kevin Keßler: „ Was hältst du von ihm [Dürr]? Das kannst du es ja offen und ehrlich sagen, wir sind ja unter uns.“ „Ferdinand ist korrekt und qualitativ, was wir in den ersten Wochen gesehen haben, passt er sehr gut ins Team.“, ist Kevin Keßler mit seinem Teamkollegen vollends zufrieden.
Weiter ging es dann mit der Verteidigung – Lucas Kleider, Simon Knaup und Andreas Kleider. Zuerst bat Chris Vater und Sohn nach vorne: „Was viele vielleicht nicht wissen: Andi geht dieses Jahr in seine Sage und Schreibe 20. Saison auf dem Eis. Andi, wenn du dich jetzt mit deinem Pendant aus 1989 vergleichen solltest, wer ist der bessere Spieler?“ „Die Erfahrung hab ich jetzt natürlich, aber die Spritzigkeit von damals.“, lacht Andi Kleider. „Du warst damals 16 Jahre alt und dein Sohnemann ist nun auch 16 Jahre alt – so wird der Wimpel weitergegeben. Wie ist es denn so mit dem Papa in der Mannschaft zu spielen? „Ich freu mich auf jeden Fall mit meinem Vater zu spielen und ich werde mein Bestes geben.“ Chris hatte aber noch eine weitere Frage an Lucas: „Du bist 16 Jahre jung und ein engelsgleiches Gesicht, Platz 8 sollte es werden, das sind die Play-Offs. Und im Eishockey gibt es ja das ungeschriebene Gesetz, dass man sich während den Play-Offs einen Bart stehen lässt.“ Lucas lacht: „Da ich ja leider noch keinen Bart habe, kann ich nix dazu, da wachsen dann die Achselhaare oder so.“
Vervollständigt wurde die Abwehr dann mit Maurice Köder, Kevin Faust und Pascal Schäfer. Bevor es aber mit dem Sturm weiterging, musste Simon Knaup noch Rede und Antwort stehen, was denn seine Highlights dieser Saison wären: „ Klar die Klassiker Peißenberg, Miesbach, Erding. Dorfen ist immer weng der unangenehmste Ort für mich, da wird der Schläger als Waffe benutzt.“, schmunzelte Simon. „Natürlich das Highlight wird das Derby gegen Bad Kissingen sein. Da ist ein bisschen mehr Emotion dabei. Da freu ich mich am meisten drauf.“
Die Vorstellung des Sturms begann mit zwei Neuzugängen, einem bekannten – Viktor Ledin – und einem bisher unbekannten – Martin Oertel, der gleich erklären musste, warum er so lange gebraucht hat, bis er beim richtigen Verein gelandet ist: „Ich war die letzten Jahre im Referendariat in München und Augsburg und hab in Freising gespielt. Jetzt bin ich beruflich wieder in der Region und bin ganz happy wieder bei den Mighty Dogs spielen zu können. Ich bin jetzt auch ein bisschen älter und reifer. Und wenn man jung ist, macht man vielleicht den ein oder anderen Fehler [lacht]. Ich weiß ganz genau, wie es in Schweinfurt ist, ich hab in Schweinfurt mein erstes Seniorenspiel gemacht. Damals war ich 18 oder 19 Jahre alt. Daher bin ich jetzt happy, dass ich wieder in Schweinfurt bin. Es schließt sich für mich der Kreis. Wenn ich mir die Mannschaft so anschaue, ist unsere alte Juniorenmannschaft von damals fast komplett. Unser Kapitän, Andi Kleider, Simon kenn ich schon länger als mich selber, Stephan Trolda kenn ich seit gefühlten 50 Jahren.“
Und in der Mitte der Präsentation des Angriffs war dann nach Marcel Grüner auch der zweite Neuzugang dabei, der Deutschkanadier Morgan Reiner. Patrik Rypar, ebenfalls ein neues Gesicht in Schweinfurt, beschrieb seinen ersten Eindruck von Schweinfurt: „Bisher passt alles. Die Jungs sind super, die Stadt ist auch schön. Also der erste Eindruck ist eigentlich nur positiv.“
Den Abschluss bildeten Marc Zajic, Stephen Heckenberger, Stephan Trolda und Josef Straka. „Ich bin erst eine Woche hier, aber die Stadt ist schön, das Team ist perfekt, alles läuft super.“, so Josef Straka. „Ich bin nun 40 Jahre alt und will erfolgreich Eishockey spielen. Diese Saison wollen wir als Team erfolgreich gestalten, wir wollen in die Play-Offs. Dafür bin ich hergekommen.“
Um dieses Ziel zu erreichen fehlte natürlich noch einer, der Trainer Zdenek Vanc. Daher wollte Chris von ihm wissen, was er von seiner Mannschaft hält und was mit dem Team alles diese Saison möglich ist. „Mein erstes Gefühl ist, dass diese Mannschaft gut ist und ich sehe das Team sehr stark. Aber wir sind immer in intensiven Kontakt mit ein paar weiteren Spielern und wir werden sehen, was noch passiert.“
Also lassen wir uns überraschen, ob es vielleicht bis zum kommenden Freitag, den 14.09.2018, dem ersten Vorbereitungsheimspiel gegen den EC Höchstadt um 20 Uhr im Icedome noch was Neues zu verkünden gibt.



ESC Kempten
Sharks verkaufen sich gut beim starken Bayernligisten in Landsberg - Am Ende des ersten Vorbereitungsspiel steht eine akzeptable 4:2 Niederlage für den ESC Kempten
(BLL)  Viel wichtiger als das Ergebnis waren aber von vorherein die Erkenntnisse die Trainer Franz Josef Baader aus dem ersten Testspiel seiner Mannschaft mitnehmen würde. Hier sah er dann nach dem Spiel auch deutlich mehr Licht als Schatten. Baader: Im ersten Drittel waren wir noch etwas zu verhalten und haben den Landsbergern zu viel Raum gelassen. Ab dem zweiten Spielabschnitt haben wir Druck gemacht und gut dagegen gehalten und im letzten Drittel waren wir phasenweise die überlegene Mannschaft. Mir gefällt was ich gesehen habe, darauf können wir aufbauen.
Für Landsberg war es bereits das dritte Testspiel in der Saison, die Mannschaft ist schon gut eingespielt. Dies wurde vor allem in den ersten 20 Minute deutlich. Bereits in der ersten Minute gerieten die Hausherren in Unterzahl, konnten aber nach einem schnellen Konter mit einem Mann weniger auf dem Eis bereits in der zweiten Minute die 1:0 Führung durch den starken Tyler Wiseman erzielen.
Nach dem 2:0 in der achten Minute und sogar dem 3:0 in Minute Siebzehn sah es nach einer deutlichen Angelegenheit für die Riverkings aus. David Hornak erzielte jedoch mit einem sehenswerten Alleingang nur eine Minute später das erste Saisontor der Allgäuer.
Nach der ersten Pause ein anderes Bild, Kempten nun deutlich besser im Spiel, war näher am Mann und machte die Räume enger. So fiel auch nur ein weiteres Tor für die Hausherren, erneut traf Wiseman nach einem Alleingang.
Im letzten Drittel spielten dann zum ersten Mal die drei Neuzugänge Oppenberger, Kastel-Dahl und Hornak in einer Sturmreihe und dies zeigt Wirkung. Nach einer tollen Kombination der drei war es erneut David Hornak der zum 4:2 traf. Die Oberbayern fanden sich nun mehr und mehr in der Defensive wieder und der Landesligist machte ordentlich Druck. Schlussmann Kring musste einige Male sein ganzes Können aufbieten um weitere Sharks Treffer zu verhindern. Doch auch sein Gegenüber Fabian Schütze konnte sich nicht über mangelnde Arbeit beklagen.
Insgesamt ein sehenswertes Spiel, vor allem so früh in der Vorbereitung. Die Sharks haben angedeutet was an Potential in Ihnen steckt. Die Neuzugänge haben allesamt gute Leistungen gezeigt.
Nun haben die Kemptener zwei Wochen Zeit mit den Erfahrungen zu arbeiten bevor am 21.09. das erste Heimspiel gegen den SC Hohenems aus Österreich ansteht.



EC Eppelheim
Eisbären unterliegen den Rockets nach Auftaktsieg über Hornets
(RLSW)  Mit einer überzeugenden Leistung sind die Eisbären in die Vorbereitung zur neuen Saison gestartet. Ein verdienter 3:1-Erfolg durch die Tore von Lukas Sawicki, Marco Haas und Leon Rausch sprang durch ein engagiertes und diszipliniertes Auftaktspiel für den ECE heraus.
Nach dem Auftaktsieg gegen die Hornets mussten sich die Eisbären den favorisierten Rockets der EG Diez-Limburg nach den Toren von Max Khim und Marco Haas mit 2:6 geschlagen geben.
Im ersten Spiel mussten beide Teams in der frühen Saisonphase auf einige Leistungsträger verzichten, was den Neuzugängen und Ergänzungsspielern die Chance bot, sich für weitere Aufgaben zu empfehlen. Die Eisbären liefen dabei mit Ausnahme von Semtner und Dorfner mit allen neuen Spielern auf, die bei allen Toren mit Beteiligung glänzen konnten.
Von Beginn an zeigten sich die Eisbären leistungswillig und setzen das Tor der Hornets früh unter Druck. Der Lohn folgte in der 6. Spielminute als Sawicki die Saison mit seinem ersten Treffer eröffnete. Eine Unachtsamkeit führte jedoch nur kurz darauf zum Ausgleichstreffer der Hornets (8. Min, Neumann), bei der auch der stark agierende Marcel Kappes machtlos war. In der Folge boten sich den Eisbären viele Chancen, die erneute Führung zu markieren, doch die Chancenverwertung sollte an diesem Abend eines der wenigen Mankos bleiben.
Der Mittelabschnitt unterschied sich nur bedingt vom bisherigen Spielverlauf. Die Eisbären setzen sich phasenweise im gegnerischen Drittel fest, ohne hieraus jedoch Kapital zu schlagen. Die Gäste setzen über das ganze Spiel auf eine Kontertaktik, die ein ums andere Mal zu gefährlichen Angriffen auf das ECE-Gehäuse führte, die jedoch allesamt von Kappes vereitelt wurde, der heute den Vorzug vor Neuzugang Semtner erhalten hatte.
Im Schlussdrittel wollten sich die Eisbären für ihre couragierte Leistung zu mit einem Sieg belohnen und konnten diesen Plan in die Tat umsetzen. In der 48. Minute gelang Neuzugang Marco Haas der erneute Führungstreffer, der in der kommenden Saison via Doppellizenz für die Eisbären spielen wird. Nur 95 Sekunden später erhöhte Leon Rausch auf 3:1, der nach seinem Pfostentreffer zuvor erfolgreich nachsetze. Die Gäste hatten im Schlussdrittel nicht mehr viel entgegen zu setzen und konnten mit der 1:3-Niederlage auf Grund der Spielanteile sicherlich gut leben.
Zwei Tage darauf stand ein größeres Kaliber den Eisbären vor der Brust. Ein stürmischer ECE bestimmte die Anfangsminuten der Partie, doch selbst ein frühes Powerplay konnte nicht zum Führungstreffer genutzt werden. Die Gäste machten es da besser und gingen in ihrem ersten Überzahlspiel früh in Führung (7.). Doch statt diese in der folgenden Überzahl auszubauen, gelang den Eisbären durch Haas der Ausgleichstreffer in Unterzahl (10.). Das Chancenübergewicht konnte der ECE nicht für sich nutzen, während die Gäste aus wenigen Chancen viel zählbares erzielten. Nach der erneuten Führung in Überzahl (12.) musste man kurz vor Ende des ersten Abschnitts noch das 1:3 hinnehmen.
Im zweiten Abschnitt sollte erneut eine Unterzahl den Gästen in die Karten spielen. Die Eisbären waren gerade wieder komplett, da erhöhten die Rockets auf 1:4 (23.). Erneut schlugen die Eisbären dann in Unterzahl zurück, Khim verkürzte auf 2:4 (26.). Dies reizte die Gäste offensichtlich, selbiges für sich verbuchen zu können, so dass zur Halbzeit der alte Vorsprung wiederhergestellt werden konnte (31.). Zwar hatten die Eisbären spielerisch den Gästen durchaus einiges entgegen zu setzen, scheiterten aber ein ums andere Mal am Goalie der Rockets.
Das Minimalziel, das letzte Drittel für sich zu entscheiden, drohte schon in den Anfangsminuten in weite Ferne zu geraten, da die Rockets erneut unter Beihilfe des Torgestänges Neu-Goalie Semtner keine Chance ließen und auf 2:6 erhöhten. Die Eisbären waren zwar gewillt, das Spiel nochmals enger zu gestalten, doch im Schlussabschnitt brachten die Gäste die Führung routiniert über die Zeit, wenngleich diese auf Grund der Spielanteile etwas zu hoch ausfiel.
Trotz der vermeintlich hohen Niederlage zeigten die Eisbären über weite Strecken eine gute Leistung gegen den favorisierten West-Regionalligisten, der sich auf Grund der besseren Chancenverwertung den Sieg sichern konnte. Am kommenden Freitag reisen die Eisbären zum Rückspiel in Diez und wollen dann mit einem besseren Ergebnis die Heimreise antreten.



EG Diez-Limburg
Team Gerrit gewinnt Benefizspiel gegen EGDL - Tino Boos macht Sieg im Penaltyschießen perfekt
(RLW)  Es gibt Abende, an denen ist das Ergebnis egal. Hauptsache, alle haben Spaß - auf dem Eis und auf der Tribüne. Und wenn dann obendrein alle gemeinsam auch noch etwas für die gute Sache tun, dann kann ein erstes Spiel der neuen Saison kaum besser laufen wie am Freitagabend in Diez. Die Rockets trafen im Benefizspiel #fürgerrit auf das Team Gerrit mit zahlreichen aktiven Spielern (unter anderem mit Nikolai Varianov, Pierre Kracht, Felix Zerbe) und Eishockeylegenden wie Tino Boos, Mirko Lüdemann, Till Feser und Co. Entschieden wurde die Partie im Penaltyschießen - mit dem besseren Ende für das Team Gerrit. Die Gewinner standen allerdings schon viel früher fest: der kleine Gerrit und der Eishockeysport.
„Trainer, was machen wir?“ Gerade war die Schlusssirene ertönt, auf der Anzeigentafel stand ein unterhaltsames 8:8. Doch Tino Boos wollte mehr und hatte einen klaren Plan, als er Rockets-Trainer Jens Hergt anblickte und man sich schnell einigte: Penaltyschießen, jeder drei! Pierre Kracht entlockte das zunächst ein „Was? Echt?“ Der Stürmer der Pegnitz Ice Dogs aus der Bayernliga hatte „Wir spielen weiter, drei gegen drei“ verstanden. Es gab dann aber „nur“ ein Penaltyschießen, im dem es kam, wie es kommen musste: Ex-Nationalspieler Tino Boos lief zum entscheidenden Penalty an und verwandelte mit all seiner Klasse eiskalt zum entscheidenden 9:8 für das Team Gerrit.
Die Klasse der „Gäste“ hatte sich schon im ersten Drittel angedeutet: Pierre Kracht (2.), Stefano Rupp auf Vorarbeit von Mirko Lüdemann (14.) und Mihail Berezhnoi trafen drei Mal für das Team Gerrit. Auf der Gegenseite hatte bis zu diesem Zeitpunkt lediglich Jakub Zdenek (3.) getroffen. EGDL-Trainer Jens Hergt hatte drei Reihen zusammengestellt, die in Ansätzen schon ganz gut kombinierten, die manchmal aber - dem Anlass angepasst - zu verspielt agierten. „Aber das war auch der Plan“, sagte Hergt. „Wir wollten die Jungs einfach mal spielen lassen. Für uns war das auch das erste Mal Fünf-gegen-Fünf auf dem Eis, denn im Training haben wir bisher an anderen Dingen gearbeitet.“
Beim Team Gerrit hatte Andris Bartkevics als Trainer den wohl angenehmsten Job des Abends: „Die Jungs haben sich die Reihen quasi selbst zusammengestellt. Da ging es mehr um Freundschaften und wer miteinander spielen wollte als wirklich um sportliche Gesichtspunkte“, sagte der Mann mit Hut (als solcher ist er in der Eishockeyszene bekannt), der in Diez aber ohne Hut an der Bande stand. „Das ist ein Punktspielhut“, flachste Bartkevics. „Den habe ich nur bei Pflichtspielen an.“ Vielleicht ja auch, wenn sich die Rockets und der Team-Gerrit-Trainer diese Saison wiedersehen: Bartkevics trainiert den Nord-Regionalligsten Nordhorn, beide Teams treffen im Norddeutschen Pokal aufeinander.
Im zweiten Drittel deutete die EGDL ein erstes Mal an, welche spielerische Klasse im Team steckt. Der Abschnitt ging mit 4:2 an die Rockets, für die Mark Corbett (22.), Pierre Wex (23.), Florian Böhm (25.) und Tobias Schwab (26.) trafen. Der gut aufgelegte Diezer Ralf Groos, der an diesem Abend im Tor von Team Gerrit stand, machte nach 30 Minuten Platz für Felix Zerbe von den Ratinger Ice Aliens. Auf der Gegenseite trafen erneut Kracht (22.) und Berezhnoi (32.) für die All Stars, nach dem zweiten Drittel stand es 5:5.
Am ausgeglichenen Spielstand sollte sich auch im letzten Abschnitt nichts mehr ändern: Gerrits Mannen zogen zunächst durch Tore von Kracht (45., 55.) und Martin Williams (48.) davon, wurden aber von Florian Böhm (53.), Philipp Maier (54.) und Mark Corbett (57.) wieder eingefangen. Die Zuschauer hatten 16 feine Tore gesehen und bekamen als Zuschlag noch das Penaltyschießen - mit dem starken Finish von Tino Boos und Co.
„Es war doch ganz schön anstrengend“, lachte Mirko Lüdemann nach seinem Gastspiel in Diez. „Ich bin es halt doch nicht mehr so gewohnt und das war heute echt ein hohes Tempo, muss ich sagen. Die Spiele, die ich zuletzt noch so gemacht habe, waren da eher gemütlich. Aber es hat Spaß gemacht den Motor mal wieder frei zu blasen, an die Grenze zu gehen und zu schauen, wie weit es noch geht. Ich denke, es war für alle ein tolles Spiel.“
Und während Mirko Lüdemann anschließend noch Autogramme gab und für Selfies zur Verfügung stand, zog mit Steven Richter auch der Stiefvater von Gerrit ein bewegendes Fazit: „Im Namen meiner ganzen Familie, insbesondere unserem kleinen tapferen Helden und Kämpfer Gerrit, möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken. Ein toller Abend, der ohne die EG Diez-Limburg nicht möglich gewesen wäre. Danke für die Unterstützung und die tollen Stunden mit den Rockets.“

Rockets gewinnen beim Südwest-Vizemeister in Eppelheim
(RLW)  Auswärtssieg zum Start in die Testspielphase: Die EG Diez-Limburg hat am Sonntagabend den ersten Test der neuen Saison beim Vizemeister der Regionalliga Südwest, den Eisbären aus Eppelheim, mit 6:2 (3:1, 2:1, 1:0) gewonnen. Die Rockets waren über 60 Minuten die spielbestimmende Mannschaft und präsentierten sich nach nur zwei Trainingseinheiten auf dem Eis bereits in einer guten Frühform.
Ohne Alexander Engel und Justin Küpper, dafür aber mit drei Förderlizenz-Spielern vom Kooperationspartner aus Bad Nauheim, war die EGDL in den Südwesten gereist. Von den Roten Teufeln feierten Pablo Gimenez, Jan Philipp Naumann und Max Stark ihr Debüt im Kader des Vizemeisters der Regionalliga West. „Die Jungs haben schon im Training einen wirklich guten Eindruck gemacht und diesen auch in Eppelheim bestätigt. Sie haben sich auf und neben dem Eis direkt prima eingebracht und ihre Aufgaben im Spiel gut gelöst.“
Ein Spiel, das zunächst etwas zu schnell für die Raketen begann. „Die ersten fünf Minuten waren wir noch im Benefizspiel-Modus“, sagte Hergt. „Da hat Eppelheim mit vollem Kader und 22 Mann extrem Gas gegeben. Danach haben wir aber realisiert, dass es jetzt wieder richtiges Eishockey gibt, Körperkontakt inklusive. Das Spiel war sehr intensiv und es wurden auch einige Checks gefahren. Das war nicht mit angezogener Handbremse hier.“
Als die Rockets im Spiel waren, gab es prompt die Führung durch Pierre Wex (7.). Es gab aber auch schnell einen Dämpfer - in Unterzahl glich Eppelheim durch Marco Haas (10.) aus. Einer von zwei Treffern der Eisbären, beide kassierte die EGDL in numerischer Überlegenheit. „Das sind die drei, vier Dinge, die wir heute noch nicht gut gemacht haben. Natürlich müssen wir die Situationen mit einem Mann mehr auf dem Eis anders lösen.“ Zur ersten Pause lagen die Gäste dennoch nicht unverdient in Führung: Mark Corbett (12.) und Daniel Niestroj (18.) hatten zum 3:1 getroffen.
Für die Tore im zweiten Drittel sorgten erneut Kapitän Pierre Wex (23.) und Philipp Maier (31.). Für Eppelheim verkürzte Max Khim zwischenzeitlich auf 2:4 (26.). Dass Bruch und Khim jeweils in Unterzahl trafen dürfte der Tatsache geschuldet sein, dass gerade in der Rückwärtsbewegung auf beiden Seiten noch Luft nach oben war.
„Wir haben es phasenweise noch zu kompliziert gespielt“, sagte Hergt. „Aber das ist nach dem Sommer eigentlich normal. Da passen Abstimmung und Laufwege halt nicht immer.“ Der EGDL-Trainer musste ab dem zweiten Drittel auf den angeschlagenen Jakub Zdenek verzichten, konnte aber weiterhin konstant mit drei Reihen agieren. Und die machten im letzten Abschnitt noch einen weiteren Treffer - Tobias Schwab traf zum 6:2-Endstand (42.).
„Wir haben bis auf Kleinigkeiten nichts anbrennen lassen“, war Hergt zufrieden. „Das war für zwei Einheiten schon ordentlich. Nächste Woche werden wir dann auch damit beginnen, im spieltaktischen Bereich die ersten Abläufe und Laufwege einzustudieren. Ich denke, dass wir am Freitag zum Rückspiel gegen Eppelheim wieder einen Schritt weiter sein werden.“



Dinslakener EC Kobras
Penalty – Niederlage gegen Neuss
(RLW)  Gut, dass dies nur ein Testspiel war ein – zumindest aus Sicht der Kobras. Denn am gestrigen Abend unterlagen die Dinslakener gegen clever aufspielende Gäste aus Neuss mit 3.4 n.P.
Obwohl beide Teams bemüht waren, begann die Begegnung zwar mit hohem Tempo, jedoch gab‘s spielerisch im ersten Abschnitt nur schmale Kost. Die Hausherren hatten das optische Übergewicht, die Gäste waren besonders gefährlich, wenn sie immer wieder mal die Schnelligkeit ihrer Stürmer nutzen konnten. So rettete nach zweieinhalb Minuten der Pfosten für den bereits geschlagenen Marvin Frenzel, der beim ersten Treffer der Gäste einfach zu spät reagierte. Ein harmlos anmutender Angriff, bei dem Schahab Aminikia von halbrechts einfach mal draufhält und der Puck an Frenzel vorbei ins linke lange Eck zischte. Scheinbar war dem ansonsten gut aufgelegten Dinslakener Goalie in diesem Moment die Sicht versperrt. Zwar schafften die ersten beiden Sturmreihen der Vanek-Truppe, sich deutlich länger in des Gegners Drittel aufzuhalten, doch effektiver war Formation Nummer 3: Auf Zuspiel von Dominick Spazier platzierte Henrik Müller mit seinem ersten Treffer für die Giftschlangen den 1:1 – Ausgleich. Doch noch vor der ersten Sirene erzielte Pascal Rüwald bei einem dieser gerade erwähnten Konter für die linksrheinischen die 2:1-Pausenführung für den NEV.
Ab dem zweiten Spielabschnitt wurde das Gäste-Gehäuse von Ken Passmann gehütet. Patrick Fücker, der im ersten Abschnitt zwischen den Pfosten stand, hatte wohl Probleme mit seinen Schlittschuhen und musste das Feld Ken Passmann überlassen. Die Spielanteile der Giftschlangen nahmen deutlich zu, vor allem dadurch, dass die Neusser Spieler nun häufiger zum Strafbankbesuch verdammt wurden. Doch diverse Überzahlspiele ließen die Dinslakener liegen, bis Tryout – Kanadier Jesse Parker seinen Hammer von der blauen Linie auspackte und Ken Passmann in der 38. Minute das Nachsehen gab.
Nun hätte man denken können, dass das letzte Drittel klar pro Dinslaken laufen würden, da das Team vom Südpark in Dinslaken sein erstes Vorbereitungsspiel der Saison bestritt, doch die Neusser Akteure hatten sich ihre Kondition wohl bereits beim Sommertraining geholt. Zwar erzielte Philipp Heffler bei einem Break mit einem satten Schuss ins rechte obere Eck den wohl schönsten Treffer des Tages, doch knapp 6 Minuten vor dem Ende vermochte es die Mannschaft von Trainer Ackermann, durch Timo Busse noch vor der Schlusssirene den verdienten 3:3-Ausgleich herzustellen. Ohne Verlängerung ging es für beide Teams direkt ins Penalty – Schießen, bei dem auf Dinslakener Seite zwar Leon Taraschewski seinen Strafschuss verwandelte, doch Marvin Frenzel, der im Spiel sehr gut aufgelegt war, musste jetzt bei den Schüssen von Francesco Lahmer und Schahab Aminikia hinter sich greifen, so dass die Partie letztlich mit 4:3 n.P. an die Gäste ging.
Zwar wurde dieses Spiel verloren, doch gänzlich unzufrieden schien der Dinslakener Headcoach nicht: “Ich habe gerade die Mannschaft für die Einstellung, das Schlittschuhläuferische und die Disziplin gelobt. Es gab zwar das ein oder andere Zuordnungsproblem aber im Großen und Ganzen war das bis auf die Chancenauswertung ein guter Auftritt meiner Mannschaft. Wir hatten auch die besseren Chancen, haben uns aber nicht genug belohnen können. Ich hoffe, das können wir am Dienstagabend beim Trainingsspiel gegen die Fischbach Flames besser machen. Dann werden wir komplett auflaufen und wieder mit Tryout – Spielern verstärkt sein. Insgesamt wird dies nochmal eine sehr harte Woche für die Jungs, aber ich werde das Training konsequent durchziehen, sowohl Off-Ice als auch in der Eishalle. Das wird uns dann später einmal zugutekommen“, so der Ausblick von Milan Vanek.
Nach dem Trainingsspiel morgen Abend folgt dann am nächsten Wochenende der Vergleich gegen zwei niederländische Teams der BeNe – Liga, inklusive Saisoneröffnung am Sonntag. Das sollte sich kein Kobra – Fan entgehen lassen.



Herforder EV
Dragons-Cup Tag 2: Flyers schlagen Soest deutlich!
(RLW)  Im zweiten Spiel des Dragons-Cup kam es zum zweiten Vergleich zwischen der BeNe-Liga und der Regionalliga West. Dieses Mal jedoch ging der Vergleich mit 8:2 klar zu Gunsten des amtierenden Vizemeisters der BeNe-Liga aus. Dabei merkte man den Boerdeindianern noch den deutlichen Vorbereitungs-Rückstand an, konnte jedoch trotz der herben Niederlage das ein oder andere Mal zumindest offensiv das zweifellos vorhanden Potential aufblitzen sehen.
Das die Flyers ein wenig weiter in der Vorbereitung sind als die Boerdeindianer war von der ersten Minute an zu sehen. Reifer in der Spielanlage, genauer in den Pässen. Einzig: Die Niederländer hatten wohl nicht mit der aufopferungsvollen Defensivarbeit der Boerdeindianer gerechnet. So benötigten die Flyers ein Überzahlspiel, um in der 7. Minute durch Kevin Nijland in Führung zu gehen. In der Folge rannten sich die Flyers immer wieder in der Defensive der Soester fest, die Ihrerseits versuchten auf die für die Boerdeindianer so typischen Konter zu setzen. Es dauerte jedoch bis zu 17. Minute, ehe erneut etwas zählbares heraussprang. Wieder waren es die Flyers, die jubelten, dieses Mal hatte der Niederländische Nationalspieler Lars den Edel getroffen.
Im zweiten drittel zogen die Flyers das Tempo an, erhöhten weiter den Druck und konnten den Vorsprung ausbauen. Brent Janssen in der 24. Minute und Ronald Wurm in der 28. Minute erhöhten auf 4:0. Die Boerdeindianer versuchten nun, in einer Überzahl besser ins Spiel zu kommen, mehr für die Offensive zu tun und rannten prompt in einen Konter, den Thomas Ehlert nur noch durch ein Foul entschärfen konnte. Den fälligen Penalty verwandelte Ronald Wurm in der 35. Minute mit einem trockenen Schuss und stellte so mit dem 5:0 die Vorentscheidung her. Doch nur eine Minute später gab es dann auch für die Bördeindianer was zu jubeln, als Louis Gerber in Überzahl mit einem Schlagschuss von der blauen Linie den 5:1 Pausenstand herstellte.
Im letzten Drittel merkte man dann, dass bei den Boerdeindianer mehr und mehr die Kräfte schwanden. Immer wieder stand Marc Fleischer im Tor der Boerdeindianer im Mittelpunkt, konnte die Treffer von Tony Demelinne in der 47. Minute, Toby Collard in der 53. Minute und Lars den Edel in der 56. Minute jedoch auch nicht mehr verhindern. Dennoch, der Schlusspunkt unter dieser Partie blieb den Boerdeindianern vorbehalten, die in der 59. Minute in Person von Martin Juricek noch einmal Ergebniskosmetik betrieben.

Ice Dragons schlagen auch Soest und gewinnen Dragons-Cup!
(RLW)  Nachdem sich die Ice Dragons Anfangs etwas schwer taten, sogar in Rückstand gerieten, fanden sie nach und nach immer besser ins Spiel und siegten am Ende verdient mit 7:2. So konnten sich die Spieler der Ice Dragons über den Turniersieg bei der Erstausgabe des Dragons-Cup freuen!
Die Aggressivität, der Zug zum Tor, den das Team von Jeff Job noch am Freitag gegen Heerenveen von der ersten Sekunde an zeigte, war am Sonntagabend gegen Soest nicht sofort spürbar. Die Ice Dragons agierten zurückhaltender. Und wurden für diese Zurückhaltung recht früh bestraft, als Dennis Klinge die Gäste aus Soest bereits in der 4. Minute mit einem schönen Schuss in Überzahl in Führung brachte. Wie schon so oft in der Vergangenheit wirkte sich der Rückstand jedoch positiv auf das Spiel der Ice Dragons aus. Sie agierten nun zielstrebiger, spielten sich immer wieder Chancen heraus. Der Treffer zum 1:1 in der 6. Minute war jedoch ein wenig kurios. In Überzahl hatte Ben Skinner die Scheibe vermeintlich an Marvin Nickel vorbei ins Tor bugsiert, die Schiedsrichter entschieden jedoch erst auf „Kein Tor“ um dann, nach kurzen Diskussionen und Besprechungen, das Tor doch zu geben. In der Folge waren die Ice Dragons spielbestimmend, jedoch oft zu verspielt, um wirklich gefährlich zu werden. Auf der Gegenseite wurde die Angriffe zwar immer weniger, dann jedoch oft brandgefährlich und sorgten für die ein oder andere Glanzparade von Kieren Vogel. Ein durch Nils Bohle abgefälschter Schuss in der 17. Minute, Aric Schinke hatte von der blauen Linie geschlenzt und Bohle den Schläger reingehalten und die Richtung der Scheibe verändert, brachte die Ice Dragons dann endlich in Front. Als dann Ben Skinner keine 30 Sekunden später zum 3:1 Pausenstand einnetzte war klar, die Ice Dragons waren nun im Spiel und auf der Siegerstraße.
Das zweite Drittel begann, wie das erste endete: Mit einem Tor von Ben Skinner! Es war zwar gerade erst die 23. Minute angebrochen, doch bereits der gefühlt 10 Angriff der Ice Dragons, als Skinner eine Vorarbeit von Killian Hutt zum 4:1 verwertet. Nun spielten die Ice Dragons teilweise Katz und Maus mit ihren Gästen, tolle Kombinationen sorgten immer wieder für tolle Torchancen, einzig die Effektivität vor dem Tor ließ zu wünschen übrig. So musste es dann in der 34. Minute erneut Ben Skinner richten. In eigener Unterzahl hatten die Ice Dragons die Boerdeindianer unter Druck gesetzt, die Scheibe kam über Kevin Rempel zu Ben Skinner und der hatte keine Mühe, sein 4. Tor an diesem Abend zu erzielen! Mehr passierte dann aber auch im zweiten Drittel nicht mehr, so dass es mit 5:1 in die zweite Pause ging.
Die klare Führung brachte im letzten Drittel zwei Dinge mit sich: Zum einen agierten die HEV-Cracks immer verspielter, zum anderen ließen sie die Zügel in der Defensive ein wenig schleifen. So bekam nun Kieren Vogel wieder mehr zu tun, während Marvin Nickel auf der anderen Seite ein wenig durchschnaufen konnte. Dass dann doch noch gejubelt werden konnte, lauter und ausgelassener als bei jedem Tor zuvor, lag an Alexander Chmelkov! Der Youngster, der schon am Freitag gegen Heerenveen eine tolle, couragierte Vorstellung ablieferte, belohnte sich in der 54. Minute selbst! Als er nach Vorarbeit von Philipp Brinkmann und Evan Wood das 6:1 erzielte - sein erster Treffer im Seniorenbereich – strahlte er über das ganze Gesicht und konnte sich vor Gratulanten auf dem Eis kaum retten. Den 7. Herforder Treffer legte dann Gleb Berezovskij in der 57. Minute nach, als er nach langem Pass von Aaron Reckers über rechts ins Drittel der Gäste lief, in Höhe des Bullypunktes einfach mal abzog und die Scheibe genau zwischen den Schonern von Marvin Nickel hindurch platzierte. Doch den Schlusspunkt unter diese Partie durften die Gäste setzen, als Ben Busch in der 58. Minute einen Schlenzer sauber rechts oben im Winkel versenkte.



EC Lauterbach
Saisoneröffnung der Lauterbacher Luchse
(RLW)  Nur noch 6 Tage, dann wird nach der langen Sommerpause die Lauterbacher Eishalle endlich wieder mit Leben gefüllt. Am Sonntag, den 16.09. findet die Saisoneröffnungsfeier der Lauterbacher Luchse  an und in der Eishalle statt. 
Ab 14:00 Uhr bietet sich bei Kaffee und Kuchen - wer möchte auch gerne bei Bratwurst und Bier - die erste Gelegenheit zum Small Talk, bevor sich ab  15:00 Uhr unsere Luchse sowohl auch alle Nachwuchsmannschaften auf der Bühne präsentieren. 
Um 18:00 Uhr folgt dann das erste Heimspiel in der neuen Saison. Mit den Eisbären Eppelheim kommt ein attraktiver Testspielgegner in den Luchsbau. Das Team aus dem Rhein-Neckar-Kreis nahe Heidelberg ist aktuell Vizemeister der Regionalliga Südwest und sicherlich auch diese Saison wieder mit im Favoritenkreis um die Meisterschaft. 
Wer es garnicht mehr abwarten kann, darf unsere Jungs gerne zwei Tage vorher, am 14.09. mit nach Bad Kissingen begleiten. Dort testen die Luchse um 20:00 Uhr gegen die Kissinger Wölfe.
Eine Woche später finden die Rückspiele statt. Am Freitag, 21.09. gehts die A5 runter ins Icehouse Eppelheim und am Sonntag, 23.09. kommen die Bad Kissinger Wölfe in den Luchsbau.



EHC Neuwied Bären
7:3 gegen Heerentals: EHC gewinnt ersten Test
(RLW)  Der erste Eindruck, den Daniel Benske nach den beiden Trainingseinheiten in Duisburg am Dienstag und Mittwoch hatte, täuschte nicht. „Die Jungs wirken fit“, hatte der Trainer des EHC „Die Bären“ 2016 festgestellt. Eine Einschätzung, die sich am Freitagabend im belgischen Mechelen beim ersten Testspiel gegen den YHC Heerentals bestätigte. Die Neuwieder, bei denen Frederic Hellmann, Alexander Richter, Robin Schütz und Niklas Solder fehlten, setzten sich mit 7:3 durch gegen eine Mannschaft, die gutes Regionalliga-Format besitzt. „Das Spiel hat unsere Jungs sehr gefordert. Es war ein richtiger erster Härtetest, den wir bestanden haben. Wir konnten das Tempo 60 Minuten lang hochhalten, sind als homogene Einheit aufgetreten“, analysierte EHC-Manager Carsten Billigmann nach 60 intensiven Minuten. „Ich bin heute so häufig gecheckt worden wie in der kompletten vergangenen Saison zusammen“, beschrieb Michael Jamieson. Der US-Stürmer hat seinen Torriecher nach der Sommerpause auf Anhieb wieder bewiesen, traf genauso wie der aus Ratingen gekommene Verteidiger Dennis Appelhans zweimal. Im ersten Drittel gingen die Belgier zweimal in Führung, die Appelhans und Deion Müller egalisierten. „Ab der 30. Minute ging Heerentals etwas die Luft aus“, sagte Billigmann. Die Folge: Die Bären setzten sich durch Tore von Rückkehrer Max Wasser, Daniel Pering und Jamieson mit 5:2 auf. Die Gastgeber verkürzten noch einmal, aber Appelhans und Jamieson schraubten anschließend das Ergebnis in die Höhe. „Dafür“, so Billigmann, „dass wir vor dem Spiel erst zweimal auf dem Eis standen, sah das schon richtig aus.“

Kleiner Kader zeigt Kämpfer- und Nehmerqualitäten
(RLW)  Am Ende wurden die Wege weit, die Beine schwer und die Verschnaufpausen kurz: Der EHC „Die Bären" 2016 beendete das Testspiel bei den Lüttich Bulldogs am Sonntagabend mit gerade einmal elf Feldspielern, hat sich bei der 4:5-Niederlage aber gut aus der Affäre gezogen. Nicht das knappe Ergebnis, sondern die Art und Weise des Auftretens stand im Mittelpunkt von Daniel Benskes Analyse: „Wir haben alles gegeben, mit dem kleinen Aufgebot Moral bewiesen - das war absolut in Ordnung", sagte der Trainer zum Abschluss der ersten Vorbereitungswoche, bei dem Kevin Wilson, Daniel Pering, Deion Müller, Alexander Richter, Frederic Hellmann sowie Carsten Hohmann fehlten und Martin Brabec sowie Dennis Schlicht nach Spieldauerdisziplinarstrafen genauso wie zwei Belgier vorzeitig zum Duschen mussten. Die Neuwieder führten durch Tore von Sven Schlicht, Max Wasser und Michael Jamieson zwischenzeitlich mit 2:0 und 3:1, ehe sich der Kräfteverschleiß bemerkbar machte. „Es gab eine Phase, in der wir keinen Zugriff hatten", so Benske. Die Bulldogs nutzten dies und drehten das Ergebnis in ein 5:3 zu ihren Gunsten. Jamieson setzte drei Sekunden vor der Schlusssirene, als Felix Köllejan, der sich mit Tim Lehwald die Aufgabe zwischen den Pfosten teilte, für einen sechsten Feldspieler Platz gemacht hatte, den Schlusspunkt. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, gingen durchaus hart miteinander um - Beulen, Cuts und Auseinandersetzungen mit den Fäusten inklusive. Benske: „Es war eine hitzige Partie."



Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens bestehen ersten Härtetest gegen Geleen, NL
(RLW)  Am Sonntag hatten die Ice Aliens die Eaters Geleen aus den Niederlanden zu Gast und bestanden gegen den Teilnehmer der BeNeLeague mit 6:4. Gleich von Anfang an machte Ratingen das Spiel und ging bereits nach 73 Sekunden durch Tobias Brazda in Führung. Die erste Überzahl der Gäste war noch harmlos, doch die zweite Strafzeit gegen die Aliens nutzten die Gäste zum Ausgleich in der 11. Minute. Dies gab den Eaters Aufwind, die Partie war jetzt ausgeglichen. In der 16. Minute ließ eine kleine Boxeinlage erkennen, dass keines der Teams die Begegnung auf die leichte Schulter nahm. In der 18. Minute war es Tim Brazda, der die Führung der Gastgeber wiederherstellte. Zum Abschluss des Drittels gab es eine erneute Rauferei, die die Aliens in Unterzahl brachte.
Kaum waren die Aliens im zweiten Spielabschnitt wieder vollzählig, glichen die Eaters aus. Aus einem harmlosen Angriff folgte das Tor durch Beer, der nicht angegriffen wurde. Die Pause hatte die Gemüter beruhigt, die Ice Aliens besannen sich auf ihre Stärken und Tim Brazda brachte sein Team wieder in Führung. Die Niederländer antworteten mit energischen Angriffen und erzielten den erneuten Ausgleich, als der Puck aus einem Getümmel vor Christoph Oster die Linie überquerte. Zur Mitte des Spiels gab es wieder einen Boxkampf, als der Torwart der Gäste den Puck nicht unter Kontrolle hatte und Tobias Brazda versuchte, die Scheibe ins Tor zu stochern. Brazda und Knoren konnten gleich Duschen gehen. Kurz vor Ende des Drittels erzielten die Eaters ihre erste Führung des Abends zum 3:4.
Das letzte Drittel war ausgeglichen und von Kampf geprägt, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Zeigten die Ice Aliens zunächst noch ein schwaches Überzahlspiel, konnten sie gegen Mitte des Drittels durch Bleyer ausgleichen. In der 55. Minute reihte sich Haiko Hirsch in die Liste der Torschützen ein, ehe Bleyer nur eine Minute später den Endstand herstellte.
Trainer Sykorski war mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden. „Wir haben gut angefangen, aber das Spiel durch zu viele Strafen aus der Hand gegeben. In der zweiten Drittelpause habe ich das in der Kabine angesprochen und es hat gewirkt. Zum Ende konnte man sehen, dass uns noch Spritzigkeit und Schnelligkeit fehlt, aber es war eine gute Leistung gegen einen starken Gegner. Noch sind wir nicht da wo wir hinwollen, sind aber auf einem guten Weg.“


    
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Montag 10.September 2018
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