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August 26
                     
Tag des Wassereises
          
Testspiele
    
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
      
Bären Neuwied
(OLN)  Nach Michael Jamieson hat als nächstes Eigengewächs Björn Asbach seine Zusage für die neue Saison in der Oberliga gegeben. Der 27-jährige Stürmer kehrte 2021 zu seinem Heimatverein zurück. In der letzten Saison hat er 15 Spiele bestritten und konnte dabei zwei Vorlagen beisteuern
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Stürmer Rafael Sturmberg wechselt aus der Regionalliga vom ESV Bergisch Gladbach nach Solingen. Der 33-Jährige absolvierte zuletzt für die Realstars 22 Partien, bei denen er allerdings punktlos blieb
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Bei den Tigers geht es Schlag auf Schlag weiter. Als nächstes hat Mannschaftskapitän Till Steffens seine Zusage für die kommende Saison gegeben. Das 23-jährige Eigengewächs konnte in der letzten Saison in 25 Partien 14 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
River Rats Geretsried
(BYL)  Die beiden Nachwuchscracks Vitus Bader und Korbinian Bigalk werden in der neuen Spielzeit ihre Chance im Bayernliga-Team des ESC erhalten
  
Bayreuth Tigers
(BLL)  Nachwuchscrack Vincent Deinert wird in der neuen Saison seine Chance in der 1.Mannschaft erhalten
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Mit Maurice Becker wechselt ein Oberliga-erfahrener Stürmer zum ESC. Der 28-Jährige der mehrere Jahre für Rostock und Halle aufs Eis ging, wechselt von den Eagles Essen-West aus der Regionalliga West zu den Hawks. Zum Gewinn der Meisterschaft konnte er in 29 Spielen 15 Tore und 36 Assists beisteuern
  
Schongau Mammuts
(BYL)  Der Kanadier Kurt Sonne geht weiter für die EAS auf Torejagd. Der 30-jährige Angreifer, der in sein drittes Jahr in Schongau geht, konnte zuletzt in 24 Partien 15 Tore und 16 Vorlagen für sich verbuchen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die beiden Verteidiger Niclas Hempel und Niklas Hübner werden von den Schwenninger Wild Wings mit Förderlizenzen für die Towerstars ausgestattet. Hübner absolvierte bereits in der letzten Saison zahlreiche Spiele im Ravensburger Trikot, während Hempel bei seinem Heimatverein EHC Freiburg Spielpraxis erhalten hat
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Torhüter Simon von Fraunberg wird auch in der neuen Spielzeit wieder für den ESC auflaufen. Der 31-Jährige spielte bislang ausschliesslich für seinen Heimatverein
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Ayko Grewe bleibt als weiterer Torhüter bei den Heidschnucken. Der 22-Jährige, der ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs stammt, spielte zwischenzeitlich im Wolfsburger Nachwuchs und stand auch schon im erweiterten Oberliga-Aufgebot der Hannover Indians
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Stürmer Dorian Hanna wird in sein drittes Jahr beim EV gehen. Der 22-Jährige, der aus dme Duisburger Nachwuchs stammt, konnte in zuletzt 23 Partien 5 Tore erzielen und weitere 6 Treffer vorbereiten
  
SC Reichersbeuern
(BLL)  Mit Dennis Stoljarov kommt ein neuer junger Stürmer zum SCR. Der 20-Jährige begann einst im Tölzer Nachwuchs und spielte zuletzt im Nachwuchsbereich des ESC Geretsried
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Aus dem eigenen 1b-Team rückt Torhüter Luca Huster in den Regionalliga-Kader auf. Das Goalie-Trio neben der klaren Nummer-1 Dennis Korff wird von Dustin Hey komplettiert. Der 26-Jährige kommt vom 1b-Team der Saale Bulls Halle und spielte früher bereits für die 1b der Icefighters
  
Pfaffenhofen Eishogs
(BBZL)  Aus dem letztjährigen Bayernliga-Kader werden die beiden Verteidiger Leon Koppitz und Michael Wolf bleiben und den Neubeginn unterstützen. Ausserdem kommen mit Mathias Jeske und dem Tschechen Kresimir Schildhaben zwei torgefährliche Stürmer aus der Landesliga vom EV Fürstenfeldbruck zum ECP
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 11.Februar 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Vormittags mit insgesamt 29 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.




    
Deutscher Eishockey Bund
Frauen U16-Nationalmannschaft mit Niederlage zum Abschluss
(DEB)  Die Frauen U16-Nationalmannschaft hat zum Abschluss des 4 Nationen-Turniers in Selb gegen Tschechien mit 2:4 (2:0; 0:1; 0:3) verloren. Im Auftaktdrittel nutzte Annabella Sterzik gleich das erste Überzahlspiel zur Führung. Tschechien versuchte schnell zu antworten, aber Deutschlands Abwehr stand gut. Und die Frauen-U16 fuhr immer wieder eigene Angriffe. Einer davon brachte das 2:0. Annabella Sterzik bekam den Puck schön von Leonie Böttcher aufgelegt und vollendete. Tschechien versuchte zum Torerfolg zu kommen, aber die U16 ließ kaum etwas zu. So brachte das stärkste Drittel des Turniers eine verdiente 2:0-Pausenführung. Deutschlands Abwehr stand auch im zweiten Drittel sehr gut und so taten sich die Gäste schwer, zu Chancen zu kommen. Den Rest erledigte Torfrau Felicity Luby souverän. Drei Minuten vor der Pause war aber auch die gute Torhüterin machtlos, ein Schuss von Anna Kalova brachte das 2:1. Dieses Ergebnis hielt Deutschland bis zur Pause, musste aber das letzte Drittel in Unterzahl beginnen. Nach 50 Minuten gelang Tschechien der Ausgleich. Hana Haasova stocherte bei Überzahl Tschechien den Puck ins Tor. Nun schlichen sich doch kleinere Fehler ins Spiel der Frauen U16-Nationalmannschaft, einen davon nutzte Hana Haasova um Tschechien in Führung zu bringen. Deutschland gab nicht auf und erspielte sich gute Chancen. Kurz vor Schluss gelang es Tschechien das Spiel für sich zu entscheiden, wieder traf Hana Haasova per Nachschuss zum 2:4.
Frauen U16-Nationaltrainer Florian Neumayer: „Unsere Mannschaft konnte das Spiel bis zur 30. Minute ausgeglichen gestalten. Am Schluss ist uns leider die Kraft ausgegangen und wir mussten den vielen Strafzeiten im letzten Drittel Tribut zollen. Dennoch sind wir sehr zufrieden mit der Leistung der jungen Mannschaft, die sich von Spiel zu Spiel steigern konnte und manche Vorgaben besser umsetzen konnte. Wir hoffen, dass wir für den Europacup auf die sechs verhinderten Spielerinnen zurückgreifen können und so noch einen positiven Saisonabschluss spielen können.“
  
    
Bayreuth Tigers
Bayreuth verliert erst den Faden und dann das ganze Spiel
(DEL2)  Für dieses Spiel musste Heimtrainer Kujala wieder auf 5 verletzte Spieler verzichten während der neue Gästecoach Collins auf nahezu seine Bestbesetzung zurückgreifen konnte. Davon ließen sich die Hausherren aber überhaupt nicht beeindrucken, sondern übernahmen vom Bully weg die Initiative. Nach nicht einmal 2 Minuten bediente Järveläinen Rajala in einer finnischen Co-Produktion, welcher DSC-Goalie Bacashihua im kurzen Eck überwand. Der nächste Eintrag gelang Järveläinen nach einem starken Spielzug aus dem eigenen Drittel über Heider zum 2-0 und als Ausdruck der klaren Vorteile der Tigers. Nach dem 3-0 durch Martens in Überzahl nach schönem Zuspiel von Neuzugang Lorraine ins Zentrum, nahmen die Gäste früh ihre Auszeit als „hallo-wach“. Die Oberfranken blieben auch danach am Drücker denn nur sie brachten in dieser Phase Tempo ins Spiel. Deggendorf gelang es nun aber zumindest weitere Gegentreffer zu verhindern.
Kleine taktische Änderungen, zum Bsp. beim forecheck, und mehr Intensität sollte die Gäste dann ab dem zweiten Drittel aber besser ins Spiel bringen. Zwar gelang Rajala mit einem feinen Onetimer nach Diagonalpass von Järveläinen noch das 4-0, doch von Minute zu Minute verlor man danach den Zugriff aufs Spiel. Das 4-1 in Torjägermanier von Gibbons konnte man vielleicht noch als kleinen Unfall titulieren aber die Warnsignale wurden immer deutlicher. Die Spielanteile wanderten jedenfalls nun deutlich auf die andere Seite. Wolfgramm fälschte einen Fernschuss ab und spätestens mit dem 4-3 durch Roach aus der Distanz bei 5 gegen 4 spürte man im ganzen Stadion die Sorge die klare Führung von vor 10 Minuten völlig aus der Hand zu geben. Der Ausgleich fiel dann prompt im nächsten Powerplay durch einen von Schembri abgefälschten Fernschuss und man ging tatsächlich mit 4-4 in die zweite Pause.
Der Spielfaden der Tigers war inzwischen komplett gerissen und das Momentum auf die Deggendorfer Seite gewechselt und so war die Führung durch den sträflich ungedeckten Bindels für die Gäste die fast logische Konsequenz. Järveläinen verpasste kurz danach die schnelle Antwort, holte dass aber mit seiner temporeichen Einzelaktion nach 46 Minuten zum 5-5 spektakulär nach. Es blieb aber trotz dieser starken Aktion dabei, dass der DSC nun Kontrolle über das Spiel hatte und immer deutlicher zum Vorschein kommende Löcher und Schwächen in der Bayreuther Defensive wie zu Saisonanfang machten es den niederbayerischen Gästen auch nicht schwer. Viel zu zaghaftes und viel zu früh beendetes Abwehrverhalten von Karlsson erlaubte Leinweber mit seiner Einzelaktion die erneute Führung und als die Abwehr der Wagnerstädter den nächsten Vorstoß von Kiefersauer trotz Gegenspieler am Mann auch nicht stoppen konnte stand es sogar 5-7. Nun nahm Kujala seine Auszeit und spielte 150 Sekunden vor Ende mit sechstem Feldspieler statt Torwart Jaeger. Tatsächlich gelang dem vorher oft glücklosen Bartosch nochmal der Anschluss, aber zu mehr reichte es für die Gelb-Schwarzen nicht mehr. Angstgegner Deggendorf behielt zum vierten Mal in dieser Spielzeit die Oberhand, da es Bayreuth nach perfektem Start und 4-0-Führung nach 22 Minuten nicht mehr gelang das Spiel zu kontrollieren. Ein weiterer herber Rückschlag für den Kampf um die Pre-play-off-Plätze waren diese verlorenen Punkte, aber auch das wie es zu Stande kam. Eine Erklärung, wie genau das nach diesen Zwischenständen und Spielverlauf noch so passieren konnte, hatte nach dieser Partie niemand so Recht parat. Mit diesem durchaus verdienten Auswärtssieg machten sich die Gäste jedenfalls auf die Heimreise und hinterließen zahlreiche etwas ratlos und schockiert wirkende Gesichter im Lager der Hausherren. 12 Gegentore an diesem Wochenende sind einfach zu viel und ein Rückfall in schon überstanden geglaubte Tage.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
6:1! Eispiraten mit Derbysieg gegen Dresden - Verdienter Heimerfolg bei Heimpremiere von Daniel Naud
(DEL2)  Viel besser hätte sich der neue Eispiraten-Trainer Danny Naud seine Heimpremiere im Sahnpark nicht vorstellen können! Im Sachsenderby setzten sich die Eispiraten Crimmitschau mit 6:1 gegen die Dresdner Eislöwen durch. Dabei waren die Westsachsen, welche eine sehr disziplinierte Vorstellung boten, über weite Strecken das spielbestimmende Team. Fünf der sechs Eispiraten-Tore fielen zudem im stark verbesserten Überzahlspiel.
Personal: Neben Christoph Kabitzky (Handverletzung) und Patch Alber mussten Danny Naud und Boris Rousson im Sachsenderby ebenso auf Patrick Klöpper verzichten. Dieser brach sich nach einem Check im Spiel gegen Kassel den Kiefer und wurde heute Vormittag operiert. Mit dabei war dafür Fyodor Kolupaylo vom DEL-Partner Fischtown Pinguins. Im Tor stand, wie bereits im Voraus kommuniziert, Brett Kilar.
Die Eispiraten machten genau da weiter, wo sie in Kassel aufgehört hatten. Die Mannen in Rot-Weiß machten von Beginn an mächtig Betrieb und konnten nach nicht einmal zwei Minuten in Führung gehen! Rob Flick nutzte die erste Überzahlsituation und einen Torhüterfehler von Marco Eisenhut und stellte somit früh auf 1:0 (2.). Die Westsachsen blieben in der Folge das spielbestimmende Team und konnten wiederum nur zwei Minuten später sogar auf 2:0 erhöhen. Adrian Grygiel ließ Eisenhut mit einer sehenswerten Bewegung und dem trockenen Abschluss keine Chance (4.). Die Eislöwen hatten mächtig Probleme und konnten sich nur selten zwingende Chancen erarbeiten. Wenn doch, war Brett Kilar zur Stelle und parierte teils bärenstark. Und die Eispiraten? Die erhöhten nach 13 Minuten auf 3:0! Carl Hudsons Hammer wurde von Vincent Schlenker unhaltbar abgefälscht – Das nächste Powerplaytor für Crimmitschau.
Die Eislöwen wurden im zweiten Durchgang etwas besser. Doch die disziplinierten Eispiraten standen defensiv gut und ließen so kaum gefährliche Vorstöße der Gäste zu. Auf der Gegenseite verpasste es zunächst Philipp Halbauer die Führung weiter auszubauen, als er nur den Pfosten traf. Doch Dominic Walsh besorgte in der nächsten numerischen Überzahl dann das 4:0. Der Angreifer vollendete einen Querpass von Julian Talbot eiskalt (36.).
Die Hausherren starteten dann mit einem weiteren Powerplay in das dritte Drittel. Und es dauerte lediglich 18 Sekunden, bis die Pleißestädter weiter erhöhen konnten und auch die letzten Dresdner Hoffnungen zerschlugen. Carl Hudson stellte auf 5:0 (41.)! Die Eislöwen kamen aber dennoch zum Ehrentreffer. Im Powerplay nahm Timo Walther Maß und setzte den Puck unhaltbar in den Knick (46.). Christian Hilbrich machte in der 56. Minute dann den Deckel drauf. Auch der 2-Meter-Hühne traf kurz vor dem Ablauf eines Überzahlspiels und sorgte mit seinem Tor zum 6:1 gleichzeitig für den Endstand.
  
    
Deggendorfer SC
DSC erfolgreich in Bayreuth: Torreicher 7:6-Sieg im Tigerkäfig
(DEL2)  Nach dem 1. Drittel der scheinbar sichere Verlierer und dann mit Kampf und einer unglaublichen Willensleistung zu 3 Auswärtspunkten: Der Deggendorfer SC kommt im Spiel bei den Bayreuth Tigers in eindrucksvoller Weise zurück und hat damit alle Spiele dieser Saison gegen die Franken gewonnen.
Der Auftakt war alles andere, als sich das die Gäste vorgestellt hatten. Schon in der 2. Spielminute musste der DSC den ersten Gegentreffer hinnehmen. Hier wie auch bei den noch im 1. Abschnitt folgenden Toren für die Bayreuth Tigers war man immer einen Schritt zu langsam und zu wenig engagiert im Abwehrverhalten. Auch offensiv brachten die Niederbayern nicht viel zustande. Die Angriffsbemühungen verpufften zumeist wirkungslos, da kaum ein Deggendorfer Akteur mit ausreichend Geschwindigkeit ins gegnerische Drittel gelangen konnte.
Zu Beginn des 2. Drittels der DSC wieder schlafmützig, als die Scheibe im eigenen Verteidigungsdrittel nicht konsequent geklärt wurde. Wieder in der 2. Minute des Drittels. Wieder traf Bayreuth. Der Gastgeber schaltete in der Folge mit der sicheren Führung im Rücken einen Gang zurück und jetzt waren es die Deggendorfer, die diese Einladung dankend annahmen: Bis zur 2. Pause konnten Gibbons, Wolfgramm, Roach und Schembri ausgleichen. Damit war die Partie plötzlich wieder völlig offen.
Was dann folgte, war ein weitgehend offener Schlagabtausch. Diesmal war es Bindels, der in der 2. Drittelminute traf und den DSC damit erstmals in Führung bringen konnte. Scheinbar machte sich jetzt auch die Reihenumstellung bemerkbar: Bindels durfte jetzt neben Christoph Gawlik und Andrew Schembri stürmen, was deutlich mehr Schwung in die Formation brachte. Nach dem erneuten Ausgleich durch Bayreuth folgte die Willensleistung des Abends: Leinweber lässt sich hinter dem Tor nicht abschütteln, zieht vor das Gehäuse und bringt den Puck mit der Rückhand ins Tor. Als dann Kieferauer einen schönen Konter zum 7:5 aus Deggendorfer Sicht abschließen kann, scheint die Mannschaft von Neu-Trainer Kim Collins endgültig auf der Siegerstraße. Allerdings macht man sich kurz vor dem Ende noch einmal das Leben selbst schwer. Eine Unkonzentriertheit in der Verteidigung der Niederbayern nutzen die Franken zum Anschluss. Mit Glück und Willen übersteht der DSC dann aber die spannenden Schlussminuten, in denen Bayreuth alles nach vorne wirft, aber keinen Treffer mehr erzielen kann.     
Entsprechend war auch das zufriedene Fazit von Trainer Kim Collins nach dem Spiel: "Wir haben 40 Minuten gut gespielt. Im 1. Drittel waren wir anscheinend noch im Bus. Die Mannschaft hat Charakter und Moral bewiesen, um nach dem 0:4 zurückzukommen." 
  
    
Dresdner Eislöwen
Niederlage in Crimmitschau
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Eispiraten Crimmitschau mit 1:6 (0:3; 0:1; 1:2) verloren. Rob Flick im Powerplay (2.), Adrian Grygiel (40.) und Christian Hilbrich (13.) erneut in Überzahl brachten den Gastgeber vor 3601 Zuschauern in Führung. Dominic Walsh baute diese im zweiten Abschnitt aus (46./PP.). Im Schlussdrittel waren Carl Hudson (41.) im Powerplay und erneut Hilbrich (56.) für die Eispiraten erfolgreich. Timo Walther gelang für Dresden nur der Anschlusstreffer (46./PP). 
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Wir brauchen über das Spiel nicht viele Worte verlieren. Wir haben die Partie im Crimmitschauer Powerplay verloren. Wir hatten unsere Chancen, waren aber nicht hungrig genug. Im letzten Drittel haben wir einiges versucht. Es hat nicht funktioniert. Es ist eine Floskel, aber ja, wir müssen nach vorn schauen und nicht zurück. Freitag geht es weiter – und es wird nicht einfacher.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen amFreitag, 15. Februar um 19.30 Uhr beim ESV Kaufbeuren.
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt in Weißwasser mit 6:3
(DEL2)  Die Joker mussten heute Abend in Weißwasser vor 2.513 Zuschauern weiter einige Ausfälle verkraften. Stefan Vajs (Unterkörperverletzung), Steven Billich und Jonas Wolter (beide Grippe) fehlten genauso, wie Denis Pfaffengut (Oberkörperverletzung) und auch die langzeitverletzten  Sebastian Osterloh und Julian Eichinger. Weiterhin aufgrund einer Verletzung fehlte auch Simon Schütz vom Kooperationspartner ERC Ingolstadt.
Einen schlechteren Start in das Spiel hätten die Joker dann wohl nicht haben können. Die ersten beiden Torschüsse, ein abgefälschter Schuss und ein Abpraller fanden den Weg in das Gehäuse von Michael Güßbacher. Die Torschützen für die Lausitzer Füchse waren 38 Sekunden Feodor Boiarchinov und nach weiteren 18 Sekunden Steven Saviano. Damit war das Debüt von Michael Güßbacher, den an den beiden Gegentreffer keine Schuld traf, auch schon beendet und Marc-Michael Henne übernahm den undankbaren Job im ESVK Gehäuse. Direkt nach den beiden schnellen Gegentoren hatte Jere Laaksonen völlig alleine vor Füchse Goalie Maximilian Franzreb die Chance auf den Anschlusstreffer, er scheiterte jedoch am Berliner Förderlizenztorhüter. Das Spiel beruhigte sich in der Folge etwas und als die Joker besser in die Partie fanden und durch Branden Gracel und Joey Lewis zwei weitere sehr gute Tormöglichkeiten ungenutzt blieben, konterten die Lausitzer den ESVK aus. Nach einem schnellen Pass aus der eigenen Zone erspielten sich die Hausherren einen zwei auf eins Konter und Anders Eriksson traf halbhoch zum 3:0. Kurz vor der Pause bekam Fabi Koziol noch eine zwei Minuten Strafe aufgebrummt, in der 10. Minuten hatten die Joker schon eine erste Unterzahlsituation überstanden, so dass die Füchse das 2. Drittel noch mit einem 108 Sekündigen Powerplay beginnen konnten. 
Das Unterzahlspiel war dann gerade für die Allgäuer überstanden, da konnte Mychal Monteith nach einem schönen Zuspiel von Maximilian Adam allein vor Marci Henne das 4:0 für die Lausitzer markieren. Nur wenige Sekunden brachte Lubomir Stach die Wertachstädter mit einem verdeckten Schuss das erste Mal auf die Anzeigetafel und schon spielte die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann auch sichtbar mit mehr Selbstvertrauen. Ein Powerplaytreffer von Sami Blomqvist in der 31. Minute gab einen weiteren Grund zur Freude und hätten Alex Thiel oder Max Schmidle direkt im Anschluss ihre Chancen auf den dritten Jokertreffer genutzt, wer weiß was noch passiert wäre. Aber es kam anders, nach einem Scheibenverlust im eigenen Drittel erhöhte Charlie Jahnke auf 5:2. Die Joker ließen die Köpfe aber wiederum nicht hängen und konnten nach 35. Minuten mit einem weiteren Powerplaytreffer auf 5:3 verkürzen. Daniel Oppolzer fälschte dabei einen Schuss von Jere Laaksonen in den Kasten der Füchse ab. Kurz vor der Pause hatten die Kaufbeurer dann zwei zwei Minuten Strafen am Stück zu überstehen, was dank harter Arbeit auch gelang. So ging es für den ESVK mit einem zwei Tore Rückstand in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt drückten die Joker nochmals wehemend auf den Anschlusstreffer. Erste gute Chancen vergaben die Joker dabei schon in den ersten Minuten. Pech hatte die Joker auch, dass ein vermeintlicher Treffer von Branden Gracel nach Ansicht des Videobeweis nicht zählen konnte, da die Bilder die Situation nicht auflösen konnten. Knapp zehn Minuten vor dem Ende machte Vincent Hessler mit dem 6:3 die letzten Hoffnungen der Kaufbeurer zunichte. Auch wenn die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann nochmals alles versuchte, so war der deutliche 3:0 Rückstand aus dem ersten Drittel nicht mehr aufzuholen. 
  
    
ERC Sonthofen
Spielbericht Meisterrunde: 10. Spieltag ERC Sonthofen gegen ECDC Memmingen
(OLS)  Große Aufholjagd der Bulls wird leider nicht belohnt: Nach 0:4 und 3:6 schafft der ERC den hochverdienten 6:6-Ausgleichstreffer, muss sich in der Overtime aber dennoch geschlagen geben.
Der ERC legte ordentlich los und kam in der ersten Minute zu einigen Möglichkeiten. Für Memmingen fällt dagegen beim ersten Angriff das erste Tor. Piskor traf zum 0:1. Nur eine Minute später gleich das 0:2. Diesmal war es Kumeliauskas, der von hinter dem Tor den Schoner von Roman Steiger anschoss. Tor. Danach Sonthofen mit der Auszeit. Diese sollte aber zunächst nichts bewirken: Die Indians weiter im Vormarsch und erneut fiel nur eine Minute später das 0:3 durch Beck. Danach war Memmingen weiter klar spielbestimmend, doch zunächst ohne weiteren Treffer. Kurz vor Ende des Drittels dann das 0:4. Vier Sekunden vor der Pausensirene bauten die Indians durch Mudryk die verdiente Führung nochmal weiter aus.
Im zweiten Drittel kamen die Bulls wie ausgewechselt zurück aufs Eis. Sonthofen fortan klar spielbestimmend, Memmingen nur noch mit vereinzelten Angriffen. So fiel in der 25. Minute das 1:4. Lukas Slavetinsky schoss von der Blauen und Petr Sinagl stand goldrichtig und konnte den Abpraller verwerten. Danach blieb weiterhin Sonthofen im Vormarsch und machte nur fünf Minuten nach dem 1:4 das 2:4. Erneut war es Petr Sinagl, der mit einem satten Schuss Joey Vollmer im Tor der Indians überwinden konnte. Jetzt nur noch Sonthofen am Drücker. Wenige Sekunden nach dem zweiten Treffer fiel der dritte. Fabian Voit ließ mit einem Alleingang Vollmer keine Chance und verkürzte auf 3:4. Coach Waßmiller danach mit einer Auszeit und die sollte fruchten. Erneut sind nur wenige Sekunden wieder gespielt, da konnte Kumeliauskas den alten 2-Tore-Vorsprung wiederherstellen. Doch die Bulls schockte das nicht: Immer wieder musste Vollmer für Memmingen in höchster Not retten. Den Spielfluss unterbrach einzig Hauptschiedsrichter Harrer, der auf beiden Seiten einige fragwürdige Entscheidungen traf. Dennoch war Sonthofen in diesem Drittel klar das bessere Team, doch ein vierter Treffer sollte bis zur Pausensirene nicht mehr gelingen.
Das letzte Drittel begann denkbar ungünstig für die Bulls. Direkt nach Wiederbeginn konnte Piskor die Führung der Indians auf 3:6 ausbauen. Danach drehte aber Sonthofen erneut auf. Memmingen fand sich nur noch im eigenen Drittel wieder und Sonthofen drängte auf den nächsten Treffer. In der 46. Minute der vierte Treffer für die Bulls. Manuel Malzer konnte mit einem schönen Handgelenkschuss ins rechte Eck auf 4:6 verkürzen. Auch weiterhin sollte es nur in Richtung des Memminger Tors gehen. So war das 5:6 nur zwei Minuten später durch Martin Frolik die logische Konsequenz. Aber das war nicht genug: Weitere zwei Minuten später war es Lukas Slavetinsky, der den hochverdienten Ausgleichstreffer zum 6:6 erzielen konnte. Danach spielte Sonthofen voll auf Sieg. Doch die Indians konnten sich an diesem Abend bei Joey Vollmer bedanken, der mehrere riesen Chancen der Bulls vereitelte. So ging es mit dem Unentschieden in die Overtime.
Die Overtime ist wie immer auch Glückssache und so wechselte das Spiel hin und her.
In der 63. Minute war es dann erneut Kumeliauskas, der den Siegtreffer für die Indians erzielen konnte.
In der anschließenden Pressekonferenz war Martin Sekera trotz des ersten Drittels voller Lob für sein Team: „Das erste Drittel war nicht gut, aber ab dem zweiten Drittel haben wir gekämpft und uns den Punkt verdient. Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, so Sekera.
Ebenso erfreulich war die Zuschauerzahl an diesem Abend. Knapp 950 Zuschauer verfolgten das Derby und bekamen ein hochspannendes Spiel zu sehen. So kommt auch eine schöne Summe für die Kartei der Not zusammen. Wieviel genau, das geben wir noch bekannt.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
DER EHC FEIERT 50-JÄHRIGES JUBILÄUM UND DEN ABSCHIED VON DANIEL HÄMMERLE
(OLS)  Den 16. März 2019 sollten sich alle Fans des EHC Waldkraiburg schon einmal rot anstreichen. Denn unter dem Motto „Löwen Old Stars vs. Hämmerle & Friends“ feiern die Industriestädter ihr 50-Jähriges Jubiläum sowie das Karriereende ihres aktuellen Kapitäns Daniel Hämmerle. Mit einem bunten Rahmenprogramm, Freibier und vielen ehemaligen verdienten Akteuren, die sich dann auch noch auf dem Eis duellieren werden!
 Der EHC Waldkraiburg plant ein großes Event zum 50. Geburtstag und gleichzeitig wird im Rahmen eines tollen Legendenspiels der aktuelle Kapitän Daniel Hämmerle verabschiedet, der knapp 500 Spiele im Seniorenbereich für die Löwen bestritten hat. Zum Legendenspiel kommen zahlreiche Spieler der letzten 30 Jahre sowie Teile der Meistermannschaften von 2008 und 2016. Mit dabei sind unter anderem ehemalige Löwen-Akteure wie Zdenek Cech Senior, Rudi Cranz, Richard „Ritchie“ Herbert, Hans Haider, Vaclav Ruprecht, Markus Draxler, Josef „Peppi“ Müller, Vitus Mitterfellner, Thomas Rohrhofer, Martin Walter, Christian Waldmann, Stefan Rohm, der Meisterkapitän von 2008 Nikolas Köttstorfer, Niko Bunck, Sergej Hatkevitch, Rainer Zerwesz, Peter Richter, Martin Führmann, Florian Feistl, Andreas Paderhuber, Daniel Hilpert und Max Kaltenhauser.
 Die große Sause startet um 16:00 Uhr mit einem umfassenden Rahmenprogramm. Vor der Raiffeisen Arena wird gegrillt, außerdem gibt es für die Kids eine Hüpfburg und  Torwandschießen. Ab Spielbeginn um 18:00 Uhr gibt es Freibier, in den Drittelpausen werden Spiele durchgeführt, nach der Partie erfolgt eine Trikotversteigerung und die große After-Game-Party mit allen Spielern in der Löwenbar. Und damit sich auch keiner Gedanken über seinen Führerschein machen muss, wird ein Shuttle-Service eingerichtet.
 Für Daniel Hämmerle, der aktuell noch mit den Löwen um Punkte in der Verzahnungsrunde kämpft, wird es das große Abschiedsspiel, das ein herausragender und langjähriger Spieler wie „Hämmer“ verdient hat. In der Saison 2003/ 2004 gab er sein Debüt im Senioren-Bereich des EHC Waldkraiburg, mit Ausnahme der Spielzeiten 2007/ 2008 und 2012/ 2013 ging er nur mit dem Löwen auf der Brust aufs Eis. Vor Beginn der Verzahnungsrunde hatte die Nummer 28 des EHC 470 Spiele für den EHC absolviert, dabei hat er 177 Treffer erzielt und weitere 277 Tor vorbereitet. 2010 hielt er den Löwen nach dem Abstieg in die Landesliga die Treue, gewann im Folgejahr mit 16 Toren und 55 Vorlagen in 27 Spielen die Meisterschaft der Süd-West-Staffel und den Bayerischen Eishockey-Pokal „Bayernkrug“. 2016 folgte der Gewinn der bayerischen Meisterschaft und der Aufstieg in die Oberliga, ein Jahr später wurde mit dem Erfolg in der BEV-Playoff-Meisterschaft der nächste Titel samt dem Klassenerhalt gefeiert. „Ein Spieler wie Daniel hat einen würdigen Rahmen zum Abschied verdient“ erklärte EHC-Präsident Wolfgang Klose. „Das Alter hat man ihm eigentlich nie angemerkt, auch nicht nach dem Aufstieg in die Oberliga- es hatte eher etwas von einem guten Wein, der im Alter sogar noch besser wird. Mit genau so einem Glas will ich dann auch mit ihm auf seine tolle Karriere bei uns anstoßen“ so Klose weiter. Auch für die Fans, die nach dem durchwachsenen letzten Jahr viel mitmachen mussten, möchten Klose und das Präsidium etwas bieten, um sich zu bedanken für die Unterstützung in den schweren Monaten.
 Im Fokus steht der 50. Geburtstag und die an vielen Stellen doch sehr erfolgreiche Geschichte des EHC Waldkraiburg und natürlich der Abschied von Daniel Hämmerle. Die Löwen freuen sich, gemeinsam mit den Fans einen unvergesslichen Tag zu erleben!
  
    
Blue Devils Weiden
Unnötige Niederlage gegen den neuen Tabellenführer
(OLS)  Am Freitag hatte die Blue Devils in Höchstadt ein sehr wichtiges Spiel gewonnen und im Sonntagsspiel gegen Peiting sollte nachgelegt werden. Die Weidener lieferten von Beginn an einige sehenswerte Offensivaktionen und in der Abwehr stand man gut. Es dauerte aber bis zur 17. Minute, bis Herbert Geisberger den torreichen Abend mit dem Treffer zum 1:0 einläutete. Dies war auch der Spielstand am Ende des ersten Drittels.
Der EC Peiting kam besser aus der Drittelpause und traf in der 23. Minute durch den auffälligen Anton Saal zum Ausgleich. Dann kamen aufregende 52 Sekunden, indem drei Tore fielen. Zuerst schnappte sich Tomas Rubes in der gegnerischen Hälfte die Scheibe und bediente Martin Heinisch, der zum 2:1 traf. 32 Sekunden später, bei angezeigter Strafe gegen Peiting, bediente wiederrum Rubes Martin Heinisch, der zum 3:1 traf. Mitten im Torjubel der Weidener Fans traf dann Milan Kostourek zum 3-2 Anschlusstreffer. Die jetzt stärker werdenden Peitinger kamen danach in der 35. Minute durch Alexander Winkler zum Ausgleich. Den schönsten Treffer des Abends erzielte danach Tomas Rubes in der 38. Minute, als er sich hinter dem eigenen Tor die Scheibe schnappte und „coast to coast“ den erneuten Führungstreffer erzielte. 4:3 lautete somit der Pausenstand nach dem zweiten Drittel.
Auch im letzten Drittel kamen die Peitinger wieder besser aus der Kabine und schlugen in der 45. Minute durch Bradley Miller zu. In der 50. Minute war es wiederum Martin Heinisch, der seinen Hattrick zum 5:4 schnürte. Aber nun häuften sich in der Weidener Hintermannschaft die Fehler. Einen solchen nutzte Dominic Krabbat zum wiederholten Ausgleich in der 55.min. Als auch noch Matt Abercrombie in der 55.min auf die Strafbank musste, erzielte Thomas Heger die erstmalige Führung für den EC Peiting. Das 7:5 per empty-net goal für den neuen Tabellenführer eine Sekunde vor Schluss war dann nur noch Formsache.
  
    
Herner EV
Herner EV – ECC Preussen Berlin 4 : 7 (2:5,2:2,0:0)
(OLN)  Mit einer erschreckend schwachen Leistung hat der Herner EV am Sonntagabend in der Hannibal-Arena sein Heimspiel gegen Preussen Berlin mit 4:7 verloren. „Ohne die entsprechende Einstellung kann man kein Spiel gewinnen, egal gegen welchen Gegner“ meinte HEV-Coach Danny Albrecht hinterher. In der Tat fand sein Team trotz einer frühen 1:0-Führung zu keiner Zeit den nötigen Zugriff auf diese Partie, so dass die Grün-Weiß-Roten schon zur ersten Pause mit 2:5 hinten lagen. Aber auch danach änderte sich wenig. Zwar konnte der HEV in der 26. Minute auf 3:5 verkürzen. Aber die Hoffnung auf eine Wende hielt nur 21 Sekunden an, dann hatten die Preussen den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Bei diesem Abstand blieb es bis zum Schlusspfiff, zur Freude von Preussen Trainer Uli Egen und seinem Team und zur ebenso großen Freude von Jakub Rumpel im Berliner Trikot, der an alter Wirkungsstätte gleich vier Treffer erzielen konnte. Auf Herner Seite herrschte grenzenlose Enttäuschung über die Darbietung der eigenen Mannschaft.
Die Partie begann aus Herner Sicht gar nicht schlecht, denn bereits nach 20 Sekunden gab es die erste Chance, in der 2. Minute hatte Marcus Marsall gleich zwei Chancen und in Überzahl konnte Philipp Kuhnekath sich in der 4. Minute auf der rechten Seite durchsetzen und den Puck zur 1:0-Führung versenken. Allerdings waren die Preussen bereits eine Minute zuvor durch Jakub Rumpel frei vor dem Tor von Michel Weidekamp, der anfangs im Herner Gehäuse stand. Noch richtete das aber keinen Schaden an. Das änderte sich in der 6. Minute, als Kyle Piwowarczyk sich durchsetzen und den schnellen Ausgleich erzielen konnte. Von da ab war es mit der Ruhe im Herner Spiel vorbei. Jakub Rumpel konnte in der 9. Minute im Nachsetzen sein Berliner Team zum ersten Mal in Führung schießen. Einmal konnte der HEV nur 46 Sekunden später nach gutem Pass von Nils Liesegang durch Moritz Schug zum 2:2 egalisieren. Danach trafen die Preussen nach Belieben. Nach dem 2:4 nahm HEV-Coach Danny Albrecht in der 17. Minute eine frühe Auszeit, ersetzte Michel Weidekamp durch Björn Linda. Aber auch der musste nur zwei Minuten später nach einer Konfusion in der Herner Defensive beim 2:5 hinter sich greifen. Im zweiten Abschnitt gab es in der 26. Minute mit dem 3:5 durch Marcus Marsall die oben beschriebene Hoffnung, aber die war ganz schnell verflogen. Zwei weitere Treffer durch Jakub Rumpel zum 3:7-Zwischenstand schon nach gut 30 Minuten waren aus Herner Sicht ernüchternd und frustrierend. Einmal traf noch Brad Snetsinger in der 39. Minute zum 4:7, das war es aber auch. Im letzten Abschnitt kämpften die Berliner aufopferungsvoll. Der HEV hatte zwar nun wesentlich mehr Spielanteile und auch einige Chancen, aber das Spiel der Grün-Weiß-Roten war weiterhin wenig zwingend. Zum Schluss waren es nur noch Einzelaktionen, so dass das Berliner Team am Ende verdient den Auswärtssieg und ihr 6-Punkte-Wochenende feiern konnten. Beim HEV fehlte weiterhin verletzungsbedingt Sören Hauptig. Nils Liesegang hatte schon vor dem Spiel einen Schwächeanfall, war im ersten Drittel noch einige Wechsel auf dem Eis um dann aber endgültig krankheitsbedingt passen zu müssen.
Am kommenden Wochenende muss der Herner EV am Freitagabend um 20 Uhr in Halle bei den Saale Bulls antreten. Am nächsten Sonntag kommen dann die TecArt BlackDragons aus Erfurt zum Herner Gysenberg in die Hannibal-Arena. Erstes Bully ist dann zur gewohnten Sonntagszeit um 18:30 Uhr.
  
    
Icefighters Leipzig
Powerplay bleibt das Sorgenkind
(OLN)  Gestern Abend konnten unsere EXA IceFighters Leipzig lange mit den favorisierten
Hannover Scorpions mithalten, ehe sie sich am Ende mit 2 – 5 geschlagen geben mussten.
Knackpunkt vor über 1700 Zuschauern war einmal mehr das Powerplay. Aufgrund einer
Vielzahl von Strafen auf beiden Seiten waren genug Möglichkeiten da, um hier eine
Entscheidung herbeizuführen. Aber gerade in Überzahl steckt Sand im Getriebe. Gefehlt
hat dabei offensichtlich Kapitän Florian Eichelkraut, der krank absagen musste.
Das erste Drittel begann mit einem sehr starken Wechsel der Gäste, die sofort zeigten,
warum sie zu Recht so weit oben in der Tabelle stehen. Die Scorpions spielten
kombinationssicher und zielstrebig nach vorne. Entlastung gab es durch zwei
Powerplaychancen in den ersten zehn Minuten, die allerdings ungenutzt blieben. Erek Virch
hatte dabei leider Pech, dass sein Schuss nur den Pfosten traf. Da mussten die Youngsters
ran. In der 8. Minute traf Daniel Volynec nach Vorarbeit von Viktor Braun und Benjamin
Kosianski zum 1 – 0. In der 10. Minute gab es die erste Strafe gegen unsere Mannschaft.
Und das Team aus der Wedemark ließ sich nicht zweimal bitten. Oberligatopscorer Björn
Bombis mit Traumpass auf den langen Pfosten und schon stand es 1 – 1. Dieser Treffer gab
dem Gast Auftrieb. In den nächsten Minuten hatten unsere Mannen in der Defensive alle
Hände voll zu tun und kamen kaum noch zu Entlastungsangriffen. In der 14. Minute
erhöhten die Scorpions auf 2 – 1 und in der 19. Minute sogar auf 3 – 1. Gut, dass es dann in
die Pause ging.
Die EXA IceFighters kamen gut zurück aufs Eis. Es ging hin und her über die gesamte
Fläche. Chancen gab es auf beiden Seiten. In der 27. Minute stellte der
Hauptschiedsrichter gleich zwei Skorpione vom Eis. Nutznießer war Esa Hofverberg. Der
Routinier hämmerte den Puck mit Gewalt zum 2 – 3 Anschluss in die Maschen. In der 35.
Minute hätte man sogar noch eine 5 gegen 3 Möglichkeit gehabt. Aber das Powerplay sah
nicht gut aus. Trotzdem hatten unsere IceFighters mehr vom zweiten Drittel. Die Scorpions
konterten immer mal wieder brandgefährlich, aber auch unser Team hatte Chancen. Das
ließ für das letzte Drittel hoffen.
Hier blieb es bis zur 47. Minute spannend. Dann erzielten die Gäste ihren zweiten
Powerplaytreffer. Die EXA IceFighters gaben sich zwar noch immer nicht auf, aber die Füße
wurden immer schwerer und der Kopf langsamer. Bei dem schweren Programm der letzten
Tage und dem immer wieder anrennen und einen Rückstand aufholen müssen, ist das auch
verständlich. Coach Sven Gerike meinte dazu nach dem Spiel auf der Pressekonferenz: „Es
ist bitter, vor allem für die Spieler, wenn man gefühlt gegen jeden dieser drei
Mannschaften in den letzten 5 Tagen mithalten konnte und sogar Punkte möglich gewesen
wären.“ Endgültig den „Sack zu“ machte der beste Spieler des Abends. Björn Bombis
erhöhte in der 57. Minute auf 5 – 2.
  
    
EV Füssen
Heimniederlage gegen Königsbrunn lässt EVF auf der Stelle treten
(BYL)  Der EV Füssen hat die große Chance verpasst, mit dem Tabellenzweiten TEV Miesbach nach Punkten gleich zu ziehen. Nach einer über weite Strecken schwacher Vorstellung unterlagen die heimischen Cracks dem EHC Königsbrunn überraschend mit 2:6 (0:1, 1:3, 1:2) und liegen damit auch nach diesem Wochenende nur auf dem sechsten Platz. Positiv: Dank der Ausgeglichenheit der Liga hat man nur drei Punkte Rückstand auf den zweiten Rang. Negativ: Würde jetzt abgerechnet, wäre man nicht auf einem Playoff-Platz.
Die ersten fünf Spielminuten machte der EVF gleich Druck, man wollte wie schon beim 9:5 am Freitag gegen den gleichen Gegner eine frühe Führung. Ein Powerplay verstrich jedoch ereignislos, und in der sechsten Minute hieß es aus heiterem Himmel 0:1. Rinke hatte von hinter dem Tor Goalie Benedikt Hötzinger angeschossen, von ihm trudelte die Scheibe über die Linie. Nach diesem unglücklichen Gegentor kam Königsbrunn besser in die Partie und zu zwei weiteren Chancen, die besseren Möglichkeiten hatte aber das Heimteam. Eine Scheibe kratzte der Gegner gerade noch von der Linie, Payeur und Vaitl scheiterten knapp. Eine doppelte Überzahl brachte eineinhalb Minuten lang Druck und eine Riesenchance, aber keinen Treffer. Als die Gäste kurz vor Ende des Abschnitts zum ersten Mal ins Powerplay kamen, brannte es gleich lichterloh vor dem Füssener Kasten. Auger traf den Pfosten, Szwez setzte die Scheibe frei über das Tor.
Die Strafzeit reichte auch noch in das Mitteldrittel, und hier traf nach 38 Sekunden Forster im zweiten Nachschuss zum 0:2. Nun war der EVF total verunsichert, die nächsten fünf Minuten spielten nur noch die Gäste. In dieser Phase rettete Hötzinger vor einem höheren Rückstand. Die vermeintliche Wende kam erst nach einem Fehler der Brunnenstädter im Aufbauspiel. Newhook und Meier liefen 2 gegen 0 auf das gegnerische Tor, verfehlten dieses aber. Vaitl, Meier und Klein hatten in der Folge große Möglichkeiten, die Gäste schwammen nun. Forster sah aber das rettende Ufer in Form von Auger. Er schickte diesen über die Bande auf die Reise – 0:3. Der Treffer in die Füssener Drangphase zeigte Wirkung. Zwar hatten Besl, Meier und Vaitl danach weitere gute Chancen, Königsbrunn spielte aber auch in seinem zweiten Powerplay seine Routine aus. Das Duo Matthias Forster und Dominic Auger, zusammen mit der Erfahrung aus 152 DEL- und 1444 Zweitliga-Spielen, war vom EVF an diesem Abend nicht in den Griff zu bekommen und nutze die Chance prompt zum 0:4. Damit war eigentlich bereits die Vorentscheidung gefallen, auch wenn Marc Besl in diesem Drittel noch auf 1:4 verkürzte.
Eine doppelte Unterzahl überstanden die Schwarz-Gelben schadlos, ehe man nochmals Druck aufbauen konnte. Nach einem Schuss von Marc Besl fiel die Scheibe wohl ins Königsbrunner Tor, der Schiedsrichter gab aber keinen Treffer. Gleiches widerfuhr auch den Gästen bei einem Konter in der Schlussphase. Dazwischen hatte Maximilian Dropmann ein Überzahlspiel zum 2:4 genutzt, das war aber zu wenig, um noch eine Wende einzuleiten. Trotz dem Bemühen blieb vieles Stückwerk an diesem Abend. Nachdem der EVF bereits früh den Torhüter ersetzte, erzielte der EHC Königsbrunn das 2:5 ins leere Tor, nach dem selben Muster fiel auch noch das 2:6 durch Schütz, womit sich der Vorletzte der Tabelle für die Heimniederlage zwei Tage zuvor verdient revanchierte.
Trainer Sven Rampf (Königsbrunn): „Nachdem es am Freitag in die andere Richtung ging, haben wir heute alles richtig gemacht, was man in einem Auswärtsspiel richtig machen muss. Starker Torhüter, blaue Linie dicht, Überzahl nutzen. Wir haben das richtig Old School gespielt. Am Freitag haben wir verdient verloren, heute haben wir uns auch mit Glück zurück gekämpft. Entscheidend war unser Powerplay.“
Co-Trainer Max Holzmann (Füssen): „Der EHC hat verdient gewonnen, war um sein Tor sehr präsent. Wir waren heute nicht in einer Top-Verfassung, einige Spieler waren angeschlagen. Aber gerade wenn man weiß, dass man keinen Sahnetag hat, und es hat sich heute ja bereits früh abgezeichnet, dass wir kein Scheibenglück haben, darf man als Team nicht so viele schlechte Entscheidungen treffen. Anstatt einfach zu spielen haben wir heute komplizierte Sachen versucht wie die ganze Saison noch nicht. Außerdem haben wir zu selten die Power wie beim 2:4 gezeigt, was sonst unsere Stärke ist. Die Jungs sind jetzt geknickt, das war nicht unser Tag.“ (MiL)
  
     
EHC Klostersee
EHC Klostersee – HC Landsberg Riverkings 5:2 (1:1, 2:0, 2:1)
(BYL)  Im vierten Anlauf hat´s geklappt. Nach davor drei teils unglücklich verloren gegangenen Spielen gegen den HC Landsberg Riverkings hat der EHC Klostersee am Sonntagabend sein Heimspiel verdientermaßen mit 5:2 gewonnen. Mit nach insgesamt fünf Ausfällen sehr schmalem Kader war der Dreier zwischen beiden Teams wie schon zwei Tage davor sehr umkämpft. Und erneut fiel die Vorentscheidung im Mitteldrittel, das diesmal mit zwei erarbeiteten Toren an die Rot-Weißen ging. Davor hatte die Mannschaft von Dominik Quinlan den 0:1-Rückstand aus der 13. Minute schon kurz später wettmachen können.
In der überaus fairen Partie war zu Beginn des Schlussabschnitts noch einmal höchste Konzentration gefragt, als die Gäste bei der ersten Strafzeit überhaupt im Powerplay die Chance auf den direkten Anschluss hatten. Die Truppe um Kapitän Bernd Rische, die nach davor drei sehr torreichen Duellen diesmal ihr Konzept der stabilen Defensive durchbringen konnte, legte anschließend schnell nach und hatte damit die anvisierten drei Punkte im Sack, um sich in der Verzahnungsrunde weiterhin im vorderen Mittelfeld zu tummeln.
  
    
EHC Königsbrunn
Revanche geglückt, Königsbrunn siegt gegen Rekordmeister Füssen
(BYL)  Der EHC Königsbrunn gewinnt auswärts überraschend mit 2:6 gegen den EV Füssen, noch am Freitag kassierten die Brunnenstädter eine bittere 5:9 Heimniederlage gegen die Ostallgäuer. Dabei präsentierte sich der EHC kampfstark und konzentriert gegen technisch versierte Gastgeber.
Dabei standen die Chancen auf einen Sieg sehr schlecht, denn nachdem Königsbrunns Top-Vorlagengeber Hayden Trupp nach seinem Unfall vom Freitag den Rest der Saison ausfallen wird, meldete sich gestern noch Top-Scorer Lukas Fettinger krank. So reiste der EHC mit gerade mal 13 Feldspielern an, im Tor stand wie schon am Freitag Donatas Žukovas. Als Backup saß der 18-jährige Leon Streicher auf der Bank.
Füssen erwischte den besseren Start und bestimmte in den ersten Minuten die Partie. Allerdings war es brotlose Kunst, denn auch in Überzahl gelang es denn Gastgebern nicht zu treffen. Königsbrunn kam erst nach fünf Minuten ins Spiel, jedoch noch ohne zwingende Möglichkeiten. Etwas überraschend fiel dann in der sechsten Spielminute das 1:0 für Königsbrunn, als Ralf Rinke aus unmöglichem Winkel die Scheibe per Goalie im Füssener Tor versenkte. Nachdem das Spiel nun deutlich ausgeglichener verlief, entschärfte Königsbrunns Goalie Donatas Žukovas beste Chancen der Gastgeber. Füssen hatte dann zwar ab der 13. Spielminute fast zwei Minuten doppelte Überzahl. Königsbrunn überstand die brenzlige Situation aber schadlos und hatte kurz vor der Pause selbst die Möglichkeit, in Überzahl zu treffen. Allerdings war dem Schlagschuss von Dominic Auger der Pfosten im Weg, und Jeffrey Szwez vergab vor dem leeren Tor. So ging es mit der knappen Führung in die erste Pause.
Nach Wiederanpfiff war der EHC weiter in Überzahl, fünf Sekunden vor Ablauf traf dann Matthias Forster zum 2:0. Königsbrunn war nun die bessere Mannschaft, fing sich aber in der 27. Spielminute einen Konter der Gäste ein, bei dem zwei Angreifer alleine vor dem Königsbrunner Tor die Möglichkeit zum Anschlusstreffer hatten. Doch Donatas Žukovas war heute mal wieder nur sehr schwer zu bezwingen und entschärfte die Situation. Nur eine Minute später fiel dann wohl das schönste Tor des Spiels, als Matthias Forster Dominic Auger mit einem perfekt getimten langen Pass über die Bande bediente und dieser dann unhaltbar zum 3:0 einnetzte. Füssen versuchte nun den Druck auf Königsbrunn zu erhöhen, fing sich aber in Unterzahl einen weiteren Treffer ein, der EHC führte nun 4:0. Füssens Trainer Becherer nahm nun eine Auszeit, scheinbar fand er die richtigen Worte. Denn die Gastgeber legten einen weiteren Zahn zu und trafen knapp sechs Minuten vor der Pause nach einem schön vorgetragenen Angriff zum 4:1. Bis zur Pause rührte der EHC allerdings Zement an und rettete das Ergebnis ins letzte Drittel.
In den letzten zwanzig Spielminuten versuchte Füssen die Schlagzahl hochzuhalten, allerdings verteidigte der EHC clever. Die restlichen Schüsse landeten beim herausragenden Königsbrunner Keeper. Neun Minuten vor Spielende kamen die Gastgeber in Überzahl doch noch zu einem weiteren Tor, das Spiel drohte zu kippen. Nur zwei Minuten später enteilte Pascal Rentel seinen Kontrahenten und landete wie der Puck im Füssener Tor, doch der Treffer wurde dann doch wieder zurückgenommen. Vier Minuten vor Spielende blieb dann Marc Streicher nach einem Check hinter dem Königsbrunner Tor liegen, konnte danach aber unter Schmerzen weiterspielen. Füssen nahm drei Minuten vor Spielende den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch dieser Schuss ging nach hinten los. Ausgerechnet der ehemalige Füssener Nicolas Neuber traf dann ins leere Tor zum 5:2, und nur eine Minute später tat es ihm Henning Schütz gleich, die Partie war mit dem 6:2 endgültig entschieden. 
Am 85. Geburtstag von Rudl Bertele, dem wohl ältesten Betreuer der Liga, holt sich Königsbrunn dank einer geschlossenen und disziplinierten Mannschaftsleistung drei Punkte. Nach dem Spiel widmeten die Spieler den Sieg ihrem Mannschaftskameraden Hayden Trupp, der sich im Hinspiel einen komplizierten Bruch zuzog und momentan noch im Krankenhaus liegt.
EHC-Coach Sven Rampf war nach dem Spiel mächtig stolz auf seine Mannschaft: „Wir haben schon am Freitag gekämpft, das war zwar nicht ganz was wir vorhatten, aber sind dann bis an unsere Grenzen gegangen. Im Eishockey ist das so, wenn du kämpfst, kommt irgendwann wieder das Glück zurück. Heute sind die ersten Scheiben an unserem Tor vorbeigegangen, die sind aber in der Vergangenheit rein. Alle 13 Spieler und auch Don im Tor haben sich heute den Arsch aufgerissen, bis zum Schluss gefightet und verdient den Sieg geholt. Wenn wir hinten sicher stehen, kommen irgendwann unsere Chancen und dann gewinnt man auch so wie wir heute. Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Mannschaft, ich ziehe meinen Hut vor der kompletten Truppe.“
  
    
HC Landsberg Riverkings
6:4 Heimsieg gegen Klostersee – 2:5 Niederlage in Grafing
(BYL)  Mit einem 6:4 Heimsieg vor 825 Zuschauern startete der HC Landsberg in die zwei Spiele, die am vergangen Wochenende gegen den EHC Klostersee anstanden. Nachdem es in den letzten zwei Spielen jeweils nach wenigen Sekunden im Landsberger Tor geklingelt hatte, legten die Riverkings dieses Mal einen konzentrierten Spielbeginn hin. Die Spieler von Randy Neal spielten von Beginn an offensiv stark und ließen sich auch von einer doppelten Unterzahlsituation gleich zu Beginn nicht aus der Ruhe bringen. In der 14. Minuten erarbeitete sich Klostersee dann hinter dem Tor von Goalie Markus Kring den Puck, Landsberg verlor etwas die Zuordnung im eigenen Drittel und so konnte Bob Wren zum 0:1 für die Gäste treffen. Es dauerte allerdings nur zwei Spielminuten bis Dennis Sturm nach Vorarbeit von Markus Kerber und Mika Reuter zum, zu diesem Zeitpunkt verdienten 1:1 Ausgleich, treffen konnte. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die erste Drittelpause. Zu Beginn des zweiten Drittels entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Mit zunehmender Spieldauer erarbeitete sich der HCL allerdings ein deutliches Übergewicht und so war es nur eine logische Konsequenz, dass in der 29. Minute der Führungstreffer für die Gastgeber fiel. In Überzahl fälschte Markus Kerber einen Schuss von Andreas Geisberger unhaltbar zum 2:1 ab. Das 3:1 fiel vier Minuten später, Michael Fischer traf mit einem Schuss aus nahezu unmöglichem Winkel, knapp vor der verlängerten Torlinie der Grafinger. Nachdem in den letzten Spielen eher wenige Tore in Überzahlsituation gefallen waren, gelang bereits in der nächsten Überzahlsituation vor der zweiten Drittelpause das 4:1 durch Fabio Carciola. Wer jetzt dachte, das Spiel wäre bereits gewonnen, wurde zu Beginn des letzten Drittels eines Besseren belehrt. Innerhalb von 3 Minuten nutzte Klostersee eine Schwächeperiode des HCL und verkürzte durch Tore von Philipp Quinlan und Felix Kaller auf 3:4. Landsberg wachte jetzt auf und erhöhte in der 53. Minute in Überzahl durch Dennis Sturm auf 5:3.
In der Folge entwickelte sich ein spannendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Nur eine Minute später traf in Klosterseer Überzahl abermals Quinlan zum 4:5 Anschlusstreffer. Landsberg verteidigte jetzt mit Mann und Maus und konnte sich letztendlich trotz einiger strittiger Schiedsrichterentscheidungen und einer unstrittigen 5 plus Spieldauerstrafe gegen Verteidiger Maximilian Raß mit 6:4 durchsetzen. Torschütze des letzten Tores war Kapitän Andreas Geisberger, der in der Schlussminute aufs leere Grafinger Tor traf. 
Beim sonntägliche Auswärtsspiel beim EHC Klostersee, gestalteten die Riverkings das erste Drittel durchaus ausgeglichen. Beide Mannschaften erarbeiteten sich Chancen und der HCL konnte sogar in der 14. Minute durch Tyler Wiseman mit 0:1 in Führung gehen. Nur zwei Minuten später traf allerdings Philipp Quinlan zum Ausgleich, so gingen beide Mannschaften auch in die erste Drittelpause. Im zweiten Drittel entwickelte sich weiter ein faires schnelles und ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Einziger Schönheitsfehler: Die Riverkings konnten keine ihrer Chancen nutzen. Für Grafing traf hingegen Wieczorek in der 23. Minute zur 2:1 Führung. In der 32. Minute wurde ein vermeintliches Tor des HCLs wegen hohen Stocks nicht anerkannt werden, besser machte es Bob Wren auf Seiten der Gastgeber, er traf in der 38. Minute zum 3:1. Trotz guter Chancen auf beiden Seiten blieben dies die einzigen Tore im Mitteldrittel. Zu Beginn des letzten Drittels starteten die Riverkings als besseres Team, allerdings wollte die Scheibe nicht den Weg ins Grafinger Tor finden. Hördt und Baumhackel brachten dann die Gastgeber aber endgültig auf die Gewinnerstraße. Das Tor zum Endstand von 5:2 durch Daniel Menge in der 60. Minute kam leider zu spät.
Im weiterhin absolut offenen Kampf um die vier Playoffplätze für die Bayernligisten kommt es am nächsten Freitag beim Auswärtsspiel in Füssen zum Duell mit dem nächsten direkten Konkurrenten, bevor am Sonntag um 17 Uhr das Heimspiel gegen Bad Kissingen auf dem Programm steht. 
  
    
EHF Passau Black Hawks
Schander Verletzung überschattet Black Hawks Sieg - 3:1 Erfolg gegen Fürstenfeldbruck
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben sich vor 505 Zuschauer zu einem 3:1 Heimsieg in der Passauer EisArena „gequält“. Zu keinem Zeitpunkt im Spiel gelang es den Passau Black Hawks ihr volles Potential abzurufen. Die Gäste hingegen überzeugten mit viel Einsatz und Kampfgeist. Einen frühen Rückstand konnte Patrick Geiger im ersten Drittel noch egalisieren. Danach taten sich die Passau Black Hawks lange Zeit schwer was Zählbares gegen Fürstenfeldbruck zu holen. Dazu kam auf beiden Seiten nun auch noch die eine oder andere Strafzeit dazu. Im ersten Drittel mussten die Black Hawks auch noch eine zweiminütige 5 gegen 3 Unterzahl Situation überstehen. Dies gelang mit viel Einsatz und einem gut aufgelegten Clemens Ritschel im Tor der Passau Black Hawks. So starteten beide Mannschaften mit einem 1:1 Unentschieden in das zweite Drittel. Die Passau Black Hawks wirkten lange Zeit ideen- und einfallslos. So dauerte es bis zur 34. Minute bis die Black Hawks Fans den nächsten Treffer ihrer Mannschaft bejubeln durften. Mitch Limböck erzielte aus dem Gewühl heraus den Führungstreffer für die Black Hawks. Wer sich gedacht hatte, dass der Knoten nun geplatzt war und die Black Hawks sich fortan leichter im Spiel nach vorne tun würden, hatte sich gründlich getäuscht. Das Spiel der Habichte wirkte weiter statisch und vor allem kraftlos. Die junge Mannschaft des EV Fürstenfeldbruck konnte im Spiel nach vorne selbst keine Akzente mehr setzen und machte es den Passau Black Hawks im Spielaufbau sehr schwer. Fast alle Spieler befanden sich im letzten Drittel in der Verteidigungszone der Gäste. Die wenigen guten Einschussmöglichkeiten parierte allesamt Torhüter Christoph Müller, welcher später auch noch zum besten Spieler des EV Fürstenfeldbruck gewählt wurde. Kurz vor Spielende machte Alexander Janzen mit seinem Tor zum 3:1 den Sack zu. Der Sieg der Passau Black Hawks wurde allerdings von der schweren Verletzung von Daniel Schander überschattet. Der Stürmer kollidierte kurz vor Spielende mit einem Mitspieler und wurde im Anschluss minutenlang auf der Eisfläche behandelt.
„Wir hoffen das es Daniel den Umständen entsprechend gut geht. Es scheint sich um eine Beinverletzung zu handeln. Daniel wurde mit dem Rettungswagen bereits ins Krankenhaus gebracht. Wir hoffen natürlich, dass sich Daniel nicht weiter verletzt hat und müssen jetzt auf die genaue Diagnose warten.“ Trainer Christian Zessack zur Verletzung von Daniel Schander. „Heute haben wir, wie am Freitag, einfach nicht unser Eishockey gespielt. Vor allem die Leistungsträger haben am Wochenende nicht geliefert. Heute haben wir vor dem Spiel alles genau besprochen und jeder Spieler wusste worum es geht und was er machen muss. Im Spiel ist dann das besprochene anscheinend wieder schnell vergessen. Ich werde nächste Woche viele und sehr ernste Gespräche mit den Spielern führen.“ so ein maßlos enttäuschter Christian Zessack auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.
Ein Highlight in der ersten Drittelpause war die Geschenkübergabe an den 1. Eishockey Fanclub Passau im Zuge des 15jährigen Jubiläums des Fanclubs. Vorstand Christian Eder und Pressesprecher Oliver Czapko übergaben an die Fanclub-Vorstände Marcus Fischer und Sebastian Höhn ein speziell angefertigtes Trikot mit allen Unterschriften der Mannschaft. Dazu gab es für die Jubiläumsparty am Samstag 16. Februar noch ein 30 Liter Fass Bier. Die Party findet im Gasthaus Andorfer an der Ries statt.
Am kommenden Wochenende reisen die Black Hawks am Freitag zu Verfolger Neu-Ulm, ehe es am Sonntag in der EisArena zum Duell mit Burgau kommt. Gegen die Landesligisten sind für die Black Hawks zwei Siege eigentlich Pflicht! 
  
    
SE Freising
Black Bears verlieren in Trostberg 0:4 - Vier Spiele bleiben noch gegen den Abstieg
(BLL)  Ohne große Gegenwehr unterlagen die Black Bears Freising in der Landesliga-Abstiegsrunde beim bisherigen Tabellenletzten TSV Trostberg mit 0:4. Damit haben die Freisinger die rote Laterne übernommen und müssen aus den letzten vier Spielen noch mindestens einen Sieg holen.
Das schwache Auftreten des Teams im letzten Drittel am Freitag zu Hause gegen Selb, als man eine Drei-Tore-Führung verspielte und letztlich erst im Penalty-Schießen doch zwei Zähler sicherte, setzte sich auch bei den Trostberg „Chiefs“ fort. Die Gastgeber waren sieben Spieltage Letzter der Tabelle, doch vier der sechs Niederlagen fielen äußerst knapp mit nur einem Tor Unterschied aus, darunter auch das 0:1 in Freising. Dementsprechend hatte Chiefs-Trainer Heinz Feilmeier eine klare Parole ausgegeben: „Wir wollen uns endlich einmal für unsere guten Spiele belohnen. Daher müssen in den kommenden drei Heimspielen Siege her, um die playdowns gegen den Letzten der anderen Abstiegsgruppe zu vermeiden.“ So agierte sein Team auch gegen Freising, von der ersten Minute an hellwach und bis zum Schluss spielbestimmend. Freising hielt trotz der prekären sportlichen Situation nicht dagegen und fand nie richtig ins Spiel, obwohl alle Leistungsträger an Bord waren.
Mit viel Kampf und Einsatz konnten die Bears Gegentore verhindern, bei der einzigen Freisinger Strafzeit im ersten Drittel war dann aber auch der gute Goalie Manuel Hanisch machtlos, mit 0:1 wurden erstmals die Seiten gewechselt. Im zweiten Drittel hatte das Team von Trainer Markus Knallinger endlich ebenfalls einige Torchancen, drei Mal sogar in Überzahl, die aber alle nicht genutzt wurden. Zwei Sekunden vor dem Pausentee schlug Milan Blaha sen. zum zweiten Mal zu, Trostberg führte mit 2:0. Leider gab es auch in den letzten 20 Minuten kein Aufbäumen der Bears gegen die drohende Niederlage und damit das Näherkommen des Abstiegsgespenstes. Die Chiefs blieben die bessere Mannschaft und trafen noch zwei Mal zum verdienten 4:0-Endergebnis.
Freising hat in der Abstiegsrunde noch vier Spiele, eines gegen Bad Aibling und zwei gegen Waldkirchen, die beide derzeit einen Lauf haben und wo die Trauben für Freising wohl sehr hoch hängen. Das entscheidende Spiel wird vermutlich am letzten Spieltag in Selb sein, der einzige Gegner, der aktuell schlagbar scheint. Vorausgesetzt natürlich, die Trostberger machen nicht ihre Ankündigung wahr und gewinnen noch zwei Mal. Dann müssten die Bears in einem Best of Three gegen den Letzten der anderen Abstiegsgruppe, derzeit Bad Wörishofen, den Fall in die Bezirksliga doch noch stoppen.
  
    
ESC Kempten
Spiel ohne Wert, Kempten muss ohne Kontingentspieler auskommen - Sharks können trotz 9:2 in Hassfurt mit 3 Punkten vom Verband rechnen
(BLL)  Die Vorzeichen für die Allgäuer waren von Vorneherin nicht die Besten beim Auswärtsspiel in Unterfranken. Adrian Kastel-Dahl kuriert immer noch seinen Virus aus, dazu gesellt sich nun auch der zweite Kontingentspieler David Hornak. Auch er leider seit geraumer Zeit unter einer Grippe, hatte sich aber trotzdem zuletzt immer wieder in den Dienst der Mannschaft gestellt und versucht seinem Team zu helfen.
Wie wichtig diese Leistungsträger für eine Mannschaft sind zeigten die Gastgeber, von 16 erzielten Scorerpunkten gegen die Sharks gingen allein 10 auf ihre Ausländer, Das die Hawks konsequent mit mehr als den erlaubten 2 spielen wurde bereits ausreichend thematisiert. Und deshalb wird wohl auch dieses Spiel vom Verband mit einer 0:5 Wertung zugunsten des ESC Kempten belegt. Sicher mit ein Grund warum die Sharks nicht mit 100% Einsatz in die Partie gingen, mit nur 14 Feldspielern angereist galt es auch die Kräfte einzuteilen. Die Coaches mussten also erneut die Reihen umstellen. Mit einem Penalty gingen die Hausherren nach 12 Minuten in Führung. Coach Markus Wartosch berichtete nach dem Spiel das seine Mannschaft in der Folge 5 Geschenke nach individuellen Fehlern verteilte und das Spiel somit schon entschieden war. 26 Strafminuten für die Sharks trugen zusätzlich zu dem deutlichen Ergebnis bei, auch wurden zu viele eigene Chancen vergeben. So blieb es bei nur zwei Treffern für Kempten, die Patrick Weigant und Kevin Steiner erzielten. 
  
    
EV Moosburg
EVM ringt Burgau erst in der Schlussviertelstunde nieder
(BLL)  Der EVM kann also doch noch gewinnen! Knapp, aber hoch verdient schlugen die Grün-Gelben am Sonntag die Burgauer Eisbären mit 3:2 (0:1, 0:1, 3:0). Dass der Sieg erst in den Schlusssekunden zustande kam, lag an der - vorsichtig ausgedrückt - mangelhaften Chancenverwertung der Hausherren.
Die Spielerbänke waren auf beiden Seiten übersichtlich besetzt: Während bei Moosburg der 14+2-Kader von der Freitagspleite in Fürstenfeldbruck eine Chance zur Wiedergutmachung erhielt, hatten die Burgauer lediglich zwölf Feldspieler an Bord. Kampf und Einsatz waren von Beginn an Trumpf auf dem Eis. Der ESV ließ den EVM das Spiel machen und setzte auf schnelle Konter, besonders über seinen Topscorer David Zachar. Die Hausherren agierten unter dem Zusatz "stets bemüht", ohne jedoch wirklich torgefährlich zu sein. Da sich immer wieder Abspielfehler in den Moosburger Aufbau schlichen, war es auch kein Wunder, dass Burgau einen solchen nach einer Viertelstunde zu einem Gegenangriff nutzte, den eben jener Zachar zum 0:1 verwertete.
Doch der EVM ließ sich davon nicht beirren und verstärkte nach dem ersten Pausentee seine Offensivbemühungen. Die Begegnung spielte sich in der Folge fast nur noch im Drittel der Gäste ab. Deren Keeper Roman Jourkov, der die Offensivabteilung der Dreirosenstädter schon im Hinspiel zur Verzweiflung getrieben hatte, konnte seinen Kasten - auch in den sich mehrenden Unterzahlsituationen - weiter sauber halten. Obwohl der Moosburger Druck immer größer wurde, durften auch in diesem Abschnitt nur die Eisbären jubeln: In der Schlussminute erhöhten sie im Powerplay auf 2:0.
Aber die Gastgeber hatten ja noch 20 Minuten - und in denen brannten sie gegen die immer müder wirkenden Gäste ein echtes Offensivfeuerwerk ab. Staunend verfolgte das Publikum, wie man es schaffte, eine Riesenchance nach der anderen liegen zu lassen. Unvermögen und Pech (insgesamt drei Pfostenschüsse) wechselten sich ab. Was da auf der Anzeigetafel stand, hatte mit der Realität längst nichts mehr zu tun. Eine Viertelstunde vor dem Ende erlöste Markus Gröger mit einem Präzisionsschlenzer die Grün-Gelben. Aber es dauerte weitere zehn Minuten, bis dem 1:2 der ersehnte Ausgleich folgte: Daniel Möhle vollendete ein Zuspiel von Kevin Steiger im Powerplay. Und die Kräfte bei den Burgauern schwanden weiter, einem unnötigen Foul folgte das nächste: In der Schlussminute bot sich dem EVM dann sogar die Chance, ein 5:3-Überzahlspiel aufzuziehen. Und da schlug Nolan Regan, heuer schon ein paar Mal Moosburger Matchwinner, wieder zu. Von rechts außen brachte er 24 Sekunden vor dem Ende die Scheibe im Burgauer Kasten unter. Dann war Schluss. Und nach sechs Niederlagen in Folge stand fest: Der EVM kann also doch noch gewinnen!
  
    
EC Pfaffenhofen
ECP mit dem  nächsten Ausrufezeichen / 4:3 gegen Passau –Siegtreffer durch Fabian Eder eine Minute vor Schluss
(BLL)  Der EC Pfaffenhofen hat die Tür zur Bayernliga weit aufgestoßen. In einer kampfbetonten Partie zwangen die Pfaffenhofener am Freitag mit den Passau Black Hawks den nächsten Bayernligisten in die Knie und verteidigten dadurch ihre Tabellenführung. Den vielumjubelten Siegtreffer zum 4:3 (1:1; 1:1; 2:1) erzielte Fabian Eder eine Minute vor dem Ende, nachdem die Gäste 45 Sekunden zuvor ausgeglichen hatten.
Passau  leistete sich gleich  in der Anfangsphase  zwei Strafzeiten, aus denen die Hausherren jedoch kein Kapital schlagen konnten.  Während die IceHogs meist den Vorwärtsgang eingelegt hatten, war der Bayernligist eher defensiv ausgerichtet und versuchte mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Die wurden jedoch von der aufmerksamen und läuferisch starken ECP-Abwehr meist schon im Ansatz unterbunden, so dass die Gäste bei personellem Gleichstand auf dem Eis kaum zu Chancen kamen. Nur in Überzahl war das Tor von Philipp Hähl ernsthaft in Gefahr und in der 12. Minute war es dann soweit. Passaus Torjäger Petr Sulcik staubte zur Führung für den Bayernligisten ab. Die Antwort der IceHogs ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In der 15. Minute stellten auch die Pfaffenhofener unter Beweis, dass sie inzwischen Überzahl können.  Einen von Passaus Torhüter Ritschel abgewehrten Fardoe-Schuss versenkte Nick Endress zum Ausgleich in die Maschen. Den besseren Start nach der ersten Pause  erwischten die IceHogs. Nach einem schönen Querpass von Nick Endreß war Dillon Duprey zur Stelle und traf zum 2:1. Danach bekamen die rund 450 Zuschauer, darunter nur sehr wenige Gästefans, eine Partie geboten, die mehr von der Spannung als von der Klasse lebte. Beide Teams lieferten sich um jeden Meter Eis einen Kampf auf Biegen und Brechen, wobei die IceHogs insgesamt etwas mehr investierten. „Pfaffenhofen wollte den Sieg mehr und hat deshalb auch verdient gewonnen,“ stellte dann auch Passaus Coach Christian Zessack fest. „Es war ein sehr zerfahrenes Spiel,“ so Zessack weiter. Zu dem allerdings auch der Schiedsrichter mit seinen zuweilen zweifelhaften Entscheidungen einen Teil beitrug. So waren aus ECP-Sicht zumindest die Strafen gegen Michael Welter und Fabian Eder Ende des zweiten Drittels zumindest diskussionswürdig. Jedenfalls nutzten die Gäste eine davon kurz vor der zweiten Pause durch einen der gefürchteten Schlagschüsse von Roman Nemecek zum Ausgleich. Und auch das Schlussdritttel begann für die IceHogs mit einem Mann weniger. Sie überstanden die kritische Situation, mussten aber gleich darauf den nächsten Ausschluss verkraften. Doch jetzt zeigte sich wieder einmal, mit welchem Selbstvertrauen die junge Pfaffenhofener Mannschaft inzwischen zu Werke geht. Selbst in Unterzahl attackierten sie die Gäste in deren eigenem Drittel und zwangen so Routinier Nemecek zu einem Fehler. Vitali Stähle hatte dann das Auge für Nick Endreß und der überwand Clemens Ritschel zum 3:2. Danach kontrollierten die Gastgeber weitgehend die Begegnung, zumindest bis zur 58. Minute. Da brachte die ECP-Abwehr die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone und Petr Sulcik bestrafte dies mit dem Ausgleich zum 3:3. Doch als sich die Zuschauer schon auf die Verlängerung eingestellt hatten, provozierten  die IceHogs mit aggressivem Forechecking den nächsten Fehler der Passauer  und Fabian Eder sicherte seiner Mannschaft  nur 45 Sekunden nach dem Ausgleich mit einem Schuss von der blauen Linie den siebten Sieg in Folge. Ein Treffer, an dem auch Robert Gebhardt einen gehörigen Anteil hatte. Zunächst eroberte er hinter dem Tor den Puck und versperrte anschließend auch dem Torhüter noch entscheidend die Sicht.
  
    
Wanderers Germering
Wanderers krönen sich vorzeitig zum Meister - Simm-Team entscheidet Spitzenspiel für sich
(BBZL)  Voller Vorfreude und Spannung gingen alle Germeringer Eishockeyfreunde am vergangenen Freitag ins Polariom. Das Team um Wanderers Coach Rudi Simm begrüßte in heimischer Halle den amtierenden Tabellenführer aus Mittenwald, welcher bis dato zwei Punkte Vorsprung auf die Münchner Vorstädter auf dem Konto hatte. In einem ausgeglichenen ersten Spieldrittel schafften es die Gäste nach sechs Minuten in Führung zu gehen. Der Ausgleich, der bereits im Anfangsdrittel verdient gewesen wäre, folgte erst in der 27. Minute durch Ludwig Schmidbauer. Die mehr als 300 Zuschauer sahen mit zunehmender Spieldauer einen beeindruckenden Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften, welchen die Schwarz-Gelben mit einem Doppelschlag noch im zweiten Spielabschnitt zu einer 3:1 Führung für sich nutzen konnten. In den letzten 20 Minuten wollte der EVM nochmal alles probieren, doch bereits nach 16 Sekunden war es Louis Kolb, der das Ergebnis auf 4:1 für die Wanderers hochschrauben konnte. Das Spiel war entschieden, beide Lager trafen zwar jeweils noch einmal, doch am Ende stand ein verdienter 5:2 Heimsieg für die Germeringer auf der Anzeigetafel. Damit ist der EVG schon einen Spieltag vor Vorrunde-Ende nicht mehr von Platz 1 zu verdrängen und entsprechend lautstark feierten Mannschaft und Fans nach dem Schlusspfiff.
Am kommenden Samstag steht für Quirin Reichel und Co. noch das Derby gegen die zweite Garde des EV Fürstenfeldbruck auf dem Programm. Für die Ortsnachbarn war es eine Saison zum Abhaken. Lediglich ein Spiel konnte man für sich entscheiden, dieses aber immerhin mit 6:2 gegen den wochenlangen Verfolger der Wanderers aus Geretsried. Bevor es für die Mannschaft von EVF-Trainer Stefan Melcher in die Sommerpause geht, möchte man sich noch einmal so teuer wie möglich gegen den Meister verkaufen und den Heimvorteil im Freiluftstadion für sich nutzen. Aber auch das Simm-Team möchte sich zum Ausklang der Vorrunde keine Blöße geben und das Spiel gewinnen. Im Derby ist man von Haus aus motiviert, entsprechend möchte man nochmal an die Sache rangehen.
Für die Wanderers geht am Wochenende die erste Phase nach dem Neuaufbau des Vereins zu Ende. Nach einem holprigen Start in die Saison wurde das neu zusammengestellte Team zu einer Einheit und wuchs regelrecht über sich hinaus. Eine beeindruckende Serie von acht gewonnen Spielen katapultierte die Mannschaft von Rudi Simm ins Rennen um die Playoffs. Das am Ende sogar die Meisterschaft gefeiert werden kann, damit hat man im Vorfeld nicht rechnen können. Alles, was jetzt noch kommt, ist ein Bonus. Momentan ist der Kader nahezu komplett und wenn alles gut läuft, ist man in den bevorstehenden Aufstiegsspielen durchaus konkurrenzfähig.
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons verlieren trotz kämpferischer Leistung
(LLBW)  Die Pforzheim Bisons haben ihr Spiel am Samstagabend gegen den ESG Esslingen mit 1:5 (0:0/1:1/0:4) verloren.
Im ersten Drittel begegneten sich beide Mannschaften trotz krankheitsbedingter Ausfälle auf Seiten der Bisons auf Augenhöhe. Beide Mannschaften erspielten sich gute Torchancen, doch nach 20 Minuten ging es torlos in die Kabinen.
Die Bisons wurden im Mittelabschnitt stärker, Esslingen ging jedoch durch Lars Schmohl in Führung (30.). Die Bisons steckten den Gegentreffer gut weg und gingen keinem Zweikampf aus dem Weg. 38 Sekunden vor der zweiten Pause wurden die Bisons belohnt, denn Marius Lorenz konnte zum 1:1 einnetzen.
Im Schlussdrittel versuchten die Bisons weiterhin ihr Spiel durchzusetzen, die Kraft ließ jedoch nach und so konnten die Esslinger durch Andrej Martin mit 2:1 in Führung gehen (49.). Nur eine Minute später konnte Marlo Gimmerthal in Überzahl auf 3:1 stellen. Die Bisons waren nun etwas von der Rolle, so dass Esslingen nur 41 Sekunden später auf 4:1 davoneilte (Keven Frank). Anschließend fingen sich die Cracks um Coach Ken Filbey wieder, konnten allerdings nur noch wenige Akzente in der Offensive setzen. Den Schlusspunkt setzte schließlich Patrick Schäffler, der einen Konter in Unterzahl erfolgreich zum 5:1 abschließen konnte.
Bisons-Goalie Tobias Nuffer nach dem Spiel:
"Die Mannschaft war bereit und wir sind klar mit dem Willen nach Esslingen gefahren zu Gewinnen. Ken hat das Team sehr gut vorbereitet und wir haben ein anderes Spielkonzept aufs Eis gebracht. Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und jeder hat gekämpft.
Am kommenden Sonntag erwarten die Bisons den EC Eisbären Balingen im Eissportzentrum Pforzheim. Das erste Bully erfolgt um 19:00 Uhr.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets gewinnen bei Meister Hamm
(RLW)  Autokorso, Bierlätzchen, Pommes für alle - so könnte man das letzte Wochenende der Hauptrunde in der Regionalliga West aus Sicht der EG Diez-Limburg beschreiben. Machen die Rockets aber nicht. Denn auch wenn sie am Sonntagabend bei den Hammer Eisbären mit 5:3 (1:3, 1:2, 1:0) gewonnen haben und in Summe mit dem Heimsieg gegen Neuwied am Freitagabend ein Sechs-Punkte-Wochenende eingefahren haben, weiß man bei der EGDL diese beiden Erfolge richtig einzuschätzen: Schon schön, starkes Signal, der Schwung ist da für die Play-offs. Aber die beginnen am Freitag mit dem Viertelfinal-Auftakt in der Diezer Eissporthalle gegen die Ratinger Ice Aliens - und da werden die Karten neu gemischt.
Gegen Hamm zu gewinnen, das war in der laufenden Saison bisher nur Ratingen, Herford, Neuwied und Diez-Limburg gelungen. Seit Sonntagabend haben sich die Rockets dann aber noch ein zusätzliches Preisschild erarbeitet, denn keiner Mannschaft war es gelungen, zwei Saisonspiele gegen den souveränen Hauptrunden-Meister zu gewinnen. Die Rockets konnten beide Spiele in Hamm für sich entscheiden.
Die ersten Akzente setzte Konstantin Firsanov: Nach 15 Sekunden musste er auf die Strafbank, nach 3 Minuten und 12 Sekunden hatte er sein erstes Tor erzielt zur 1:0-Führung der Rockets (4.). Zwar kam Hamm zwischenzeitlich durch Michal Spacek zum Ausgleich (9.), die EGDL dadurch aber nicht aus dem Tritt. Ohne ihren verletzten US-Stürmer Jamie Hill (genaue Ausfalldauer noch offen) und ohne Daniel Niestroj gaben die Gäste schnell eine Antwort: Florian Böhm brachte seine Mannschaft nur eine Minute nach dem Ausgleich wieder in Führung (10.). Und Philipp Maier besorgte sogar noch das 3:1 (13.) - der Auftakt war gelungen.
Auch im zweiten Abschnitt wurden die Eisbären, bei denen unter anderem Kevin Thau und Lukas Novacek fehlten, den Rockets nur selten gefährlich. Die EGDL ließ lediglich den Anschlusstreffer durch Kevin Trapp (23.) zu. Auf der Gegenseite trafen Alexander Engel (28.) und Julian Grund (36.) jeweils in Überzahl zur 5:3-Führung nach 40 Minuten.
Im letzten Abschnitt konnte eine in allen Mannschaftsteilen gefestigt wirkende Rockets-Mannschaft zwar keinen weiteren Treffer mehr erzielen, aber auch Hamm kam nur noch auf 3:5 heran (Michal Spacek, 43.). Damit war das Sechs-Punkte-Wochenende für die EGDL perfekt.
„Wir bewerten diesen Sieg nicht über, aber wir dürfen uns drüber freuen und haben auch verdient gewonnen“, sagte Rockets-Trainer Stephan Petry. „Wir haben den Schwung von Freitag mitgenommen und die Aufgabe souverän gelöst. Die Jungs haben alles sehr gut umgesetzt, zumal wir auch gesagt haben: Wir wollen gerne gewinnen, aber wir gehen auch nicht auf 120 Prozent hoch und riskieren hier irgendwelche Verletzungen oder Strafen. Ein Sonderlob haben sich Steve Themm und Kim Mainzer verdient. Steve hat das im Tor ganz stark gespielt und sich, wie Constantin Schönfelder am Freitagabend, Selbstbewusstsein geholt für die Play-offs. Und Kim Mainzer hat auch ein klasse Spiel gemacht.“
  
    
EHC Neuwied Bären
8:0-Sieg: Köllejan hält im Hasek-Stil
(RLW)  Die letzte Pflichtaufgabe der Saison 2018/19 in der Eishockey-Regionalliga West hat der EHC „Die Bären“ 2016 am Sonntagabend im Vogelsbergkreis souverän gemeistert. Gegen die Lauterbacher Luchse setzten sich die Neuwieder mit 8:0 durch. Zug zum Tor vereinte der Tabellendritte mit Konzentration in der Abwehr, sodass Felix Köllejan die Hauptrunde mit seinem ersten Shut-out dieser Saison beendete und somit mit seinen beiden Torhüterkollegen Jendrik Allendorf und Tim Lehwald gleichzog. Nur Hauptrunden-Meister Hamm blieb in den 36 absolvierten Partien häufiger ohne Gegentor. Dieses zu Null verdiente sich der 22-jährige Kölner redlich mit vielen starken und einer sensationellen Parade: Bei einem Lauterbacher Konter wehrt er den ersten Schuss ab, reißt beim zweiten Versuch die Kelle nach oben und drischt die Scheibe aus dem Winkel. Wie einst Björn Linda gegen Herne oder Dominik Hasek regelmäßig in der NHL. Auch wenn Lauterbach die Saison mit 13 Punkten auf dem vorletzten Platz abschließt, muss man vor den Luchsen den Hut ziehen, die in jedem Spiel aufs neue ihre Chance suchten und nicht zuletzt am Freitagabend den Ratinger Ice Aliens beim 6:10 das Leben sehr schwer machten. Der EHC ließ es mit drei Reihen, zu denen auch die Junioren Kirill Litvinov, Tom Horvath und Sindey Lehnert gehörten, nicht so weit kommen. „Die Mannschaft war wach, fokussiert und zeigte die richtige Einstellung“, kommentierte Teammanager Carsten Billigmann den klaren Erfolg zu dem Kevin Wilson (10., 53., 59.) drei, Deion Müller zwei (11., 19.) sowie Michael Jamieson (30.), Martin Brabec (31.) und Sven Asbach (40.) jeweils einen Treffer beisteuerten. Pflichtaufgaben wird es ab jetzt für die Bären in dieser Saison nicht mehr geben. Am Freitag beginnen um 20 Uhr die Play-offs mit dem ersten Viertelfinal-Heimspiel gegen die Dinslakener Kobras. 
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens beenden die Hauptrunde mit einem zweistelligen Sieg
(RLW)  Zum letzten Spiel der Hauptrunde reisten die Ice Aliens nach Frankfurt und hielten sich bei den Löwen mit einem 1:13 Kantersieg schadlos. Das Tabellenschlusslicht leistete in einem Spiel, in dem es um nichts mehr ging, kaum Widerstand.
Dabei liessen es die Männer von Krystian Sikorski anfänglich noch ruhig angehen. Erst in der 9. Minute eröffnete Kapitän Dennis Fischbuch den Torreigen. Michal Plichta und erneut Dennis Fischbuch in der 12. Minute sowie Dustin Schumacher in der 14. Minute sorgten für den ersten Pausenstand von 0:4. Kaum hatte Schiedsrichter Kubiak wieder angepfiffen, erhöhte Plichta auf 0:5. Doch heute sollte wohl jeder einmal drankommen. Innerhalb von zehn Minuten legten die Ice Aliens vier weitere Tore nach. Lorenzo Maas, Stefan Traut, Tom Giesen und Sven Gotzsch erhöhten bis zur zweiten Pause auf 0:9, und die Defensive der Ratinger zeigte ihre Offensivqualitäten. Das letzte Drittel liessen es die Ice Aliens wieder etwas ruhiger angehen. Die Offensivabteilung der Gäste erzielte mit Simon Klemmer in der 43., Michal Plichta in der 51., Dennis Fischbuch in der 52. und Alexander Schneider in der 53. Minute die Treffer zehn bis dreizehn bis eine Unachtsamkeit in der Defensive in der 57. Minute den Frankfurter Löwen den Ehrentreffer bescherte. Torhüter Christoph Oster war davon natürlich nicht begeistert, hatte er doch den shutout schon eingeplant.
Damit schliessen die Ice Aliens die Hauptrunde der Regionalliga NRW mit dem fünften Tabellenplatz ab. Der Gegner im Viertelfinale der Play Off Runde sind die Rockets der EG Diez-Limburg, das einzige Team, gegen das die Ice Aliens in dieser Saison nicht gewinnen konnten. Das erste Spiel findet am kommenden Freitag in der Eissporthalle Diez statt. Aufgrund der geringen Zahl der vorliegenden Anmeldungen wird von Vereinsseite kein Fanbus nach Diez angeboten.
  
    
Salzgitter Icefighters
Icefighters verlieren letztes Hauptrundenspiel knapp
(RLN)  Auch am letzten Spieltag der Hauptrunde der Regionalliga Nord gelang es den TAG Salzgitter Icefighters nicht, einen Auswärtssieg bei den Weserstars Bremen einzufahren. Der Vorjahresmeister setzte sich am Sonntagabend mit 6:4 (2:2, 2:1, 2:1) durch.
Dabei sahen die Zuschauer eine spannende Partie, die aus sportlicher Sicht allerdings keine Auswirkungen mehr auf den Endstand in der Tabelle hatte. Im Tor der Grün-Schwarzen stand erstmals für eine ganze Partie René Schoch, der auch bei seinem insgesamt dritten Saison-Einsatz eine starke Leistung zeigte. Die Hanseaten kamen stark aus der Kabine und brachten sich mit einem Doppelschlag bereits nach guten vier Minuten mit 2:0 in Führung, bevor Lukas Vit und Yannick Meve kurz vor der ersten Pause den Spielstand innerhalb von 30 Sekunden auf 2:2 (20.) egalisierten.
Auf die nächste Führung der Bremer (24.) hatte Luca Häufler mit dem 3:3 (25.) eine schnelle Antwort parat, doch knapp zehn Minuten später stellten die Weserstars auf 4:3 (34.) und nahmen den Vorsprung auch mit in das Schlussdrittel. Dort dauerte es eine Weile bis zum nächsten Treffer, den wiederum die Hausherren erzielten. Gleich zweimal schlug es zum Zwischenstand von 6:3 (56.), sodass das Powerplay-Tor von Petr Binias zum 6:4 (59.) nur noch der Ergebniskosmetik diente.
"Im Großen und Ganzen war das alles ordentlich. Nur in den letzten zehn Minuten des letzten Drittels lief es nicht mehr rund, da haben wir nicht als Mannschaft gespielt, zwei unnötige Gegentore kassiert und vorne auch ein paar Möglichkeiten vergeben. Es war natürlich auch nicht so einfach wenn schon alles entschieden ist. Man will sich nochmal gut präsentieren, aber dann auch nicht verletzten. René Schoch hat durchgespielt, geplant war eigentlich das Spiel zwischen den beiden Goalies aufzuteilen, aber wir haben Dennis Korff dann geschont und René hat einen guten Job erledigt. Alles in allem war das ein guter Abschluss der Hauptrunde", lautete das Fazit von Icefighters-Coach Radek Vit.
  
    
ESV Chemnitz
Derbykracher
(RLO)  Das Spiel gegen die Schönheider Wölfe am Samstag war in allen Belangen das versprochene „heiße Derby“. Für die knapp 900 Zuschauer eine tolle Show.
Von Beginn an schenkten sich beide Mannschaften nichts. Die Crashers spielten sehr gut strukturiert. Defensiv mit klarem Plan und guter Umsetzung und offensiv mit sicherem Spielaufbau und guten Abschlüssen. Beide Teams hielten das Tempo hoch. Die Zweikämpfe wurden mit hoher Intensität und Härte gespielt, was Strafen nach sich zog. Elf Sekunden vor Drittelende nutzte Tobias Rentzsch ein 5-3-Überzahlspiel zum erlösenden 1:0. Anschließend eskalierte die Situation für kurze Zeit. Die Torhüter beider Teams kassierten eine Fünf-plus-Spieldauer-Strafe. Mit dem verdienten 1:0 ging es in die Drittelpause.
Im zweiten Drittel wurde das Spiel offener. Wesentlich mehr Torchancen auf beiden Seiten, dafür weniger Strafen. Beide Torhüter hatten viel Arbeit, machten aber einen tollen Job. In der 27. Spielminute glich Löhmer für die Wölfe zum 1:1 aus. Mit dem 1:1 ging es in die letzte Pause.
Im dritten Drittel ging den hart arbeitenden Crashers die Luft aus. Die Wölfe wirkten frischer und zielstrebiger. Neumann und zweimal der US-Amerikaner Klotz erhöhten binnen acht Minuten auf 1:4. Jiri Charousek konnte in der 54. Spielminute in Überzahl die Crashers noch einmal auf 2:4 heranbringen. Doch nur zwei Minuten später ließ Kukla alle Chemnitzer Träume auf einen Punkt gegen die Wölfe platzen. Mit 2:5 gewannen die Wölfe auch das vierte von vier Derbys in der Regionalliga Ost 18/19.
Wir gratulieren den Wölfen zur Meisterschaft in der Regionalliga Ost. Zugleich freuen wir uns auf zwei weitere Derbys in der schon kommende Woche beginnenden Verzahnung der Regionalligen Nord und Ost.
Tobias Rentzsch: „Wir haben, auch im Hinblick auf die Verzahnungsrunde, erneut erkannt, wenn wir es schaffen über 60 Minuten am Limit zu arbeiten und strukturiert zu verteidigen, dass dann die Wölfe schlagbar sind. Schade ist der Ausfall von Willy Weichert. Nach einem komplizierten Armbruch ist für ihn die Saison gelaufen. Ich wünsche ihm im Namen der Mannschaft gute Besserung und eine rasche Genesung!“
Buschmann: „Auch wenn die vierte Niederlage in dieser Saison gegen die Wölfe bitter scheint, so ist diese im Nachhinein auch ein Segen für uns. Weil Niesky zu Hause gegen Bad Muskau gewonnen hat, tauschen Niesky und wir die Plätze drei und vier in der Regio Ost. Damit kommen wir schlussendlich in eine Verzahnungsgruppe mit Hamburg, Salzgitter und Schönheide. In den Derbys fünf und sechs können wir die Wölfe abermals herausfordern. Die neue Runde beginnt für alle vier Teams bei Null. Es werden keine Punkte aus der Hauptrunde mitgenommen. Und ganz ehrlich, was unsere Mannschaft im ersten Drittel gezeigt hat, war das beste Eishockey, was ich seit Jahren im Küchwald gesehen habe. Mit diesem Engagement über drei Drittel und dem notwendigen Quäntchen Glück, können wir alle schlagen.“
Die Sieger der Verzahnungsgruppen A und B spielen ab 22.03. im Modus „best-of-three“ den Meister der Regionalligen Nord und Ost aus.
Schon diesen Samstag starten wir zu Hause gegen Salzgitter in die Verzahnung. Seid dabei und unterstützt uns im Kampf um Platz eins!!!
  
    
ELV Niesky
Durch klaren Sieg Platz 3 gesichert - Endrundentermine stehen fest
(RLO)  Am letzten Spieltag in der Vorrunde – am 09.02.2019 - waren die Bombers aus Bad Muskau noch mal zu Gast bei den Tornados in Niesky. Das 4. Kreisderby versprach Spannung pur. Außerdem war Ladys Day angesetzt und ein Zuschauerrekord anvisiert. Fast 800 Zuschauer fanden am Sonnabend den Weg ins Nieskyer Eisstadion. Zwar wurde der angestrebte Zuschauerrekord von 1.000 nicht erreicht, dennoch waren die Verantwortlichen des ELV mit dem Ergebnis zufrieden. Auch mit der tollen Stimmung im Stadion!
Beim letzten Spiel vor der Verzahnungsrunde mit der Regionalliga Nord ging es ja schließlich für die Tornados noch um Platz 3 in der Tabelle der Regionalliga Ost. Diesen hatten die Nieskyer dem vergangenen Wochenende an Chemnitz verloren. So war der Ehrgeiz und die Motivation der Cracks um Trainer Jens Schwabe besonders hoch. Allerdings fehlten im Kader der Tornados -neben den drei Dauerverletzten- arbeitsbedingt Sven Becher und Richard Rentsch, sowie Torfrau Ivonne Schröder und Lucas Wehlam.
Bereits in der 2. Minute gingen die Nieskyer durch ein Tor von Philipp Rädecker nach Vorlage von Jörg Pohling und Daniel Wimmer in Führung und gaben diese auch nicht mehr aus der Hand. Die Tornados wurden an diesem Abend ihrer Favoritenrolle gerecht. Am Ende hieß es 7:2 (2:0; 2:1; 3:1) für die Tornados. Die weiteren Tore schossen David Frömter (4.Minute), 3x Philip Riedel (30., 39., 53. Minute), Marco Noack (54. Minute) und Daniel Wimmer (57.Minute). Die Gäste aus Bad Muskau gaben aber nie auf und erarbeiteten sich immer wieder Torchancen.
Durch diesen Sieg und dank der Niederlage der Chemnitz Crashers gegen die Wölfe aus Schönheide, die ungefähr zeitgleich spielten, stehen die Tornados am Ende doch noch auf Tabellenplatz 3. Nun geht es ab der kommenden Woche in die Verzahnungsrunde mit der Regionalliga Nord. Gegner der Nieskyer in der Gruppe 1 sind dann Fass Berlin, ECW Sande Jadehaie und EC Nordhorn. Natürlich sind der Gruppensieg und die Finalteilnahme gegen den Sieger aus Gruppe 2 das erklärte Ziel der Tornados. Das 1.Spiel der Tornados in der Endrunde um die Meisterschaft ist bereits am nächsten Samstag in Sande.
  
    
Schönheider Wölfe
Schönheider Wölfe mit perfektem Wochenende
(RLO)  Auf Derbysieg folgt Heimsieg und Meisterpokal Für die Schönheider Wölfe ist das letzte Meisterschafts-Wochenende in der Regionalliga Ost nahezu perfekt gelaufen. Los ging es schon am Samstag mit einem 5:2 (0:1, 1:0, 4:1)-Derbysieg bei den Chemnitz Crashers, gefolgt von einem klaren 10:0 (0:0, 6:0, 4:0)-Heimsieg im Nachholspiel gegen die Saale Bulls 1b und gekrönt durch die anschließende Übergabe des Meisterpokals und der dazugehörigen ausgelassenen Stimmung im Wolfsbau. Foto: Schönheider Wölfe/Gläß Mit den Ergebnissen vom letzten Wochenende steht zudem auch die Gruppeneinteilung für die nahtlos folgende Verzahnungsrunde der Regionalligen Nord und Ost fest. In Gruppe 1 treffen die Sande Jadehaie, FASS Berlin, Tornado Niesky und der EC Nordhorn aufeinander. Die Schönheider Wölfe bekommen es in Gruppe 2 mit dem Hamburger SV, den Salzgitter Icefighters und in zwei weiteren Derbys mit den Chemnitz Crashers zu tun.
Die erste Partie in der Verzahnungsrunde ist für die Wölfe dann auch gleich ein Heimspiel. Am kommenden Samstag, dem 16.02.19, um 19:30 Uhr ist der Hamburger SV das erste Mal überhaupt im Schönheider Wolfsbau zu Gast. Eine echte Premiere, welche sich der geneigte Eishockeyfan auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
  

     
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Montag 11.Februar 2019
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