Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
 
               Nikolaus
  
   
EV Landshut
(DEL2)  Offenbar waren die Verantwortlichen erfolgreich auf der Suche nach einem neuen Trainer. Noch fehlt die offizielle Bestätigung, doch vieles deutet darauf hin, dass künftig Heiko Vogler das Kommando an der Bande des EVL übernehmen wird
 
EV Bad Wörishofen
(BLL)  Stürmertalent Noah Gaisser, der aus dem Kaufbeurer Nachwuchs hervorging, wechselt aus der Bayernliga von den Schongau Mammuts zu den Wölfen

ERC Regen
(BBZL)  Torhüter Dennis Hauser kehrt zu den Red Dragons zurück. Das 19-jährige Eigengewächs spielte zuletzt im Deggendorfer Nachwuchs
  
EV Fürstenfeldbruck
(BLL)  Verstärkung für die Defensive: Aus der Bayernliga vom EHC Waldkraiburg wechselt Verteidiger Mathias Jeske zu den Crusaders. Der 30-Jährige verfügt über reichlich Bayernliga-Erfahrung und stand auch schon in der Oberliga auf dem Eis, so wie auch in der letzten Saison, als er die Schlittschuhe für den HC Landsberg schnürte
  
ECW Sande
(RLN)  Stürmer Christian Synowiec kehrt zu den Jadehaien zurück. Der 27-jährige war zuletzt als Nachwuchstrainer bei seinem Heimatverein EC Nordhorn tätig und wird nun wieder die Schlittschuhe für den ECW schnüren und wieder zusammen im Team mit seinem Bruder Ludwig Synowiec stehen
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Die Niederländer müssen künftig auf ihren Nr.1-Goalie Ian meierdres verzichten. Verletzungsbedingt muss der 32-Jährige seine aktive Laufbahn beenden
  
Hammer Eisbären
(OLN) Joshua Stephens wechselt von den Crocodiles Hamburg zu den Eisbären. Der 20-Jährige wechselte erst während der letzten Sommerpause aus Adendorf zu den Hanseaten, für die er 18 Spiele bestritten hat. In Hamm erhofft er sich nun mehr Eiszeit
  
Herner EV
(OLN)  Die Miners haben den Vertrag mit Stürmertalent Alexander Komov vorzeitig verlängert. Der 20-Jährige kam während der Saison 20/21 aus dem Schwenninger Nachwuchs an den Gysenberg. In der laufenden Spielzeit konnte er in bislang 17 Partien 2 Tore und 6 Assists erzielen
  
DEC Inzell
(BBZL)  Die Falken können einen namhaften Neuzugang präsentieren. Neu im Team ist ab sofort der österreichische Stürmer Manuel Rosenlechner. Der 25-Jährige spielte zuletzt in der Alps Hockey League für den Kitzbüheler EC
  
EV Aich
(BBZL)  Der Stürm des EVA erhält Verstärkung. Nach über zehn Jahren kehrt Stürmer Patrick Korn zurück. Zwischenzeitlich spielte der 32-Jährige für den EV Dingolfing und in Nordamerika
  
ECW Sande
(RLN)  Die Jadehaie haben ihre Offensive mit Marc Meinhardt verstärkt. Der 38-jährige routinierte Stürmer wechselt von den Harsefeld Tigers zum ECW. Ausserdem kommt Torhüter Maksim Jar von den Weserstars Bremen nach Sande
  
Adendorfer EC
(RLN)  Die Heidschnucken haben ihren Trainer Andris Bartkevics mit sofortiger Wirkung freigestellt. Das Training übernehmen zunächst Matthias Hofmann und Falko Kucharek
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Die Fischtown Pinguins kooperieren künftig mit den Hannover Indians. Im Rahmen der Vereinbarung werden Verteidiger Nick Aichunger und Stürmer Robin Palka mit einer Föderlizenz für Bremerhaven ausgestattet
  

     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 30.Oktober 2021

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 20 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
   
ercingolstadtERC Ingolstadt
Heimspiel gegen München auf 30. November verlegt

(DEL)  Der ERC Ingolstadt und der EHC Red Bull München haben sich in Absprache mit der PENNY DEL darauf verständigt, das eigentlich für Dienstag, 23. November angesetzte Spiel des 24. Spieltags zu verschieben. Neuer Termin ist nun eine Woche später am Dienstag, 30. November um 19:30 Uhr.
Grund für die Verschiebung ist das Achtelfinal-Rückspiel der Münchener in der Champions Hockey League gegen den Schweizer Club Fribourg-Gotteron, welches am 24. November stattfindet.
Der Ticketvorverkauf für das Oberbayern-Derby hatte bisher noch nicht begonnen.
Im Lauf der kommenden Woche wird es Infos zum Verkaufsstart für das Match gegen die Red Bulls und alle weiteren Heimspiele der Panther nach der Länderspielpause geben.
(ERCI/sr)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Starke Leistung, aber keine Punkte: Red Bulls unterliegen Wolfsburg

(DEL)  Red Bull München hat ein umkämpftes PENNY DEL-Spiel gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 2:4 (0:2|0:1|2:1) verloren. Der Tabellenzweite musste erneut ohne zahlreiche Spieler auflaufen, zeigte vor 2.264 Zuschauern aber eine starke Leistung. Trevor Parkes und Austin Ortega erzielten in der Schlussphase die beiden Münchner Tore.
Die Red Bulls mit den Rückkehrern Ben Smith und Trevor Parkes im Aufgebot. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase legte Wolfsburg vor: Spencer Machacek fälschte im Powerplay unhaltbar für Torhüter Danny aus den Birken ab (10. Minute). München erarbeitete sich Chancen auf den Ausgleich, die Grizzlys waren aber effizienter. Christopher DeSousa verwertete in der 17. Minute einen Alleingang zum 0:2.
Der zweite Abschnitt war umkämpft. Beide Teams verteidigten kompakt, Großchancen fehlten zunächst. Mitte des Drittels mussten zwei Wolfsburger innerhalb kurzer Zeit auf die Strafbank. München nun mit viel Druck – auch nach Ablauf der Strafe. Maximilian Daubner hatte die beste Chance auf den Anschlusstreffer. Der Stürmer tauchte in der 36. Minute frei vor dem Grizzlys-Tor auf, sein Schuss segelte aber knapp vorbei. Im direkten Gegenzug staubte Fabio Pfohl zum 0:3 ab.
Die Red Bulls erspielten sich auch im Schlussdrittel gute Möglichkeiten, Grizzlys-Schlussmann Dustin Strahlmeier hatte aber einen guten Abend erwischt. Die Gäste nutzten ihre Chancen weiterhin eiskalt: Trevor Mingoia erzielte in der 53. Minute das 0:4. Die Red Bulls kämpften trotzdem weiter und belohnten sich: Parkes fälschte zum 1:4 ab (56.) und 21 Sekunden vor der Schlusssirene markierte Ortega den 2:4-Endstand.
Trevor Parkes:
„Uns haben wieder viele Jungs gefehlt, aber wir suchen keine Ausreden. Die jungen Spieler machen einen super Job. Heute hat es leider nicht gereicht.“
(EHCM/irbm)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Gebrauchter Schlussabschnitt in Sachsen bedingt hohe Niederlage

(DEL2)  Mit Verspätung – weil man eine Weile im Stau stand und entsprechend spät in Sachsen eintraf – aber hellwach ging man das Spiel in Weißwasser an. Nach zwei gespielten Minuten ging Pokovic im Stile eines Stürmers zentral ins Angriffsdrittel und prüfte erstmals Hungerecker im Tor der Gastgeber. Pruden probierte es von der blauen Linie und Hohmann kurz darauf aus kurzer Distanz. Als Järveläinen den am langen Pfosten lauernden Hohmann einsetzen wollte, verpasste dieser knapp die Scheibe. Pither zog ums Tor, nahm den Schuss aber zielte zu zentral auf Hungerecker. Nach diesem, für die Tigers starken Auftakt, kamen dann auch die Füchse zu guten Möglichkeiten. Die Beste dieser Chancen vereitelte Podlipnik, der eine von Garlent aufs Tor gebrachte Scheibe von der Linie kratzte. Ein Überzahlspiel – das einzige in diesem Abschnitt – brachte dann den schnellen Erfolg für die Füchse, die genau 15 Sekunden brauchten, um die Führung auf die Anzeigentafel schreiben zu können. Järveläinen mit einer Direktabnahme, sowie Pither, der knapp verzog, hatten zwar noch die Gelegenheiten vor der Pause zu korrigieren, was aber nicht mehr gelingen sollte.
Beflügelt von der späten Führung im ersten Abschnitt gingen die Füchse das zweite Drittel an und übten massiv Druck aufs Tor der Tigers aus, die bis etwa zur Hälfte des Abschnitts in der Offensive so gut wie gar nicht stattfanden. Mehrfach scheiterten die Blau-Gelben an Herden oder verzogen die Scheibe knapp am Gestänge vorbei. Erst ein Überzahlspiel für die Tigers, bei welchen man zwar nur durch eine Einzelaktion durch Bindels einmal für Gefahr sorgen konnte, brachte die Tigers zurück ins Spiel. Cabana und Meier prüften Hungerecker, bevor Hohmann mehrfach für Gefahr sorgte, jedoch die Scheibe nicht am Schlussmann der Gastgeber vorbeibringen konnte. Die beste Gelegenheit leitete eben dieser Hohmann ein, als er nach einer erkämpften Scheibe diese blitzschnell in den Lauf von Järveläinen spielte und dieser mit einem Alleingang auf Hungerecker, der stark reagierte, zulaufen konnte.
Das Vorhaben, das Spiel weiter auf Augenhöhe zu bestreiten und den Füchsen in deren Bau die Punkte zu klauen, wurde schnell, ab der 42. Spielminute ins Gegenteil gedreht. Mueller, der aus zentraler Position zum Schuss kam und diesen platziert in die Maschen setzte, eröffnete den Torreigen der letzten 20 Minuten. Nach dem Doppelschlag zwischen der 49. Und 50. Minute, als Rämö und Breitkreuz auf 4:0 erhöhen konnte, war die das Spiel an diesem Abend gelaufen. Ein etwas kurioses Tor, als die Scheibe vorher in hohem Bogen durchs Drittel flog und der Treffer von Baxmann kurz vor dem Schlusspfiff rundeten das Ergebnis, dass dem Spielverlauf sicherlich nicht entsprach, für die Gastgeber ab.
„Wir sind gut reingekommen und hatten in den ersten 5 – 10 Minuten klare Chancen, die wir eigentlich machen müssen. Dann ist der Spielverlauf vielleicht ein anderer. Insgesamt waren wir heute ein bisschen, wie unser Bus – immer etwas spät. In der Defensivzone haben wir zu passiv und zu abwartend gespielt. So kann man auswärts nicht gewinnen und so geht der Sieg für Weißwasser, auch in dieser Höhe, in Ordnung“, analysierte Coach Petri Kujala die vorher abgelaufenen 60 Minuten kurz nach Beendigung dieser.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
Stahl-Shop24 erweitert Sponsoring bei den Eispiraten - Metall-Fachbetrieb wird Premium- und Trikotpartner

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau und Stahl-Shop24 gehen weiterhin gemeinsame Wege. Der reine Onlinehändler engagiert sich schon seit mehreren Jahren bei den Westsachsen, erweiterte allerdings sein Sponsoring vor der Saison und stieg somit vom Businesspartner zum Premium- und Trikotpartner auf. Die Kooperation beinhaltet ab dieser Saison auch einen Image-Clip bei den Sprade.TV-Liveübertragungen der Eispiraten-Partien.
Seit Jahren etablierte sich Stahl-Shop24 zu einem der führenden Anbieter für Metall-Profile aller Art in den Materialien Stahl, Edelstahl und Aluminium. Bereits heute bietet der Onlinehändler für Stahl & Metall ein lückenloses Sortiment, beste Qualität und einen schnellen Versand. Weiterhin arbeitet das Unternehmen aus Crinitzberg fortlaufend daran, das Sortiment stets zu erweitern und das Online-Portal weiter zu optimieren.
„Wir freuen uns sehr, auch zukünftig weiter mit Stahl-Shop24 weiter arbeiten zu können und sind darüber hinaus sehr froh, dass das Team um Tristan Döhler das Engagement vor dieser Saison noch weiter ausgebaut hat. Stahl-Shop24 verkörpert neben höchster Qualität auch Innovation und erwies sich in den vergangenen Spielzeiten als treuer Partner. Daran gilt es nun anzuknüpfen“, erklärt Jens Rudolph, der bei den Eispiraten in den Bereichen Vertrieb und Marketing tätig ist.
(EC/af)


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
4:2! Eispiraten gelingt Auswärtssieg in Bad Tölz - Westsachsen halten zweiten Platz dank starker Teamleistung

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben in die Erfolgsspur zurückgefunden. Das Team von Marian Bazany bezwang die Tölzer Löwen heute auf fremden Eis mit 4:2. Dank eines souveränen und kaltschnäuzigen Auftritts, halten die Westsachsen somit den zweiten Platz und können am Sonntag mit einem positiven Gefühl in ihr Spitzenspiel gegen Ligaprimus Frankfurt gehen.
Eispiraten-Trainer Marian Bazany musste recht kurzfristig vor dem Spiel Veränderungen an seinem Lineup vornehmen. Scott Timmins fiel verletzt aus, für ihn rückte Goldhelm Scott Feser in die erste Reihe. Doch dies tat dem Spiel der Westsachsen keinen Abbruch. Im Gegenteil! Gerade die erste Reihe produzierte von Beginn an viele Großchancen. Mathieu Lemay, der heute besonders gut aufgelegt schien, traf dann nach neun Minuten auch zur verdienten Führung. Fein bedient von Filip Reisnecker verzögerte der Kanadier erst und schloss dann kaltschnäuzig zum 1:0 ab. Die Freude auf Seiten der Eispiraten hielt jedoch nicht all zu lange. Ian Brady, Verteidiger der Löwen, brachte seine Farben mit einem strammen Blueliner zum Ausgleich (15.). In der Folge hatten die Tölzer dann auch etwas mehr vom Spiel, es ging mit dem 1:1 allerdings in die erste Pause.
Aus der kamen die Eispiraten dann aber besser raus und zeigten sich durchaus spielfreudig. Mathieu Lemay zog mit viel Speed um das Tor und bediente den freistehenden Luca Gläser, welcher humorlos zum 2:1 abschloss (22.). Auch das dritte Tor wurde durch Mathieu Lemay und Scott Feser eingeleitet. Filip Reisnecker war der Nutznießer, der auf 3:1 erhöhte (27.). Die Crimmitschauer blieben am Drücker und legten kurz vor der Pause sogar noch einmal nach. Schlenker setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch. Der Puck rutschte folglich vor die Füße von André Schietzold, welcher im Nachschuss auf 4:1 stellen konnte (33.).
Im Schlussabschnitt waren dann wieder die Tölzer Löwen das aktivere Team. Die Mannschaft von Kevin Gaudet konnte in den letzten 20 Minuten immerhin 17 Torschüsse für sich verbuchen, die Sachsen hingegen nur zwei. Dabei avancierte vor allem Luka Gracnar immer wieder zum wichtigen Rückhalt der Eispiraten, die es gerade in den Schlussminuten durchaus souverän runterspielen zu versuchten. Reisnecker verpasste es dann mit seinem Kunstschuss die vorzeitige Entscheidung herbeizubringen. Schließlich sollte Thomas Merl mit seinem abgefälschten Schuss in doppelter Überzahl die Partie noch einmal spannend machen – 2:4 (59). Schlussendlich blieb es aber beim 4:2 für die Eispiraten, die den zweiten Platz somit festigen konnten und mit viel Selbstvertrauen in ihr Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt gehen können (31.10.2021 – 17:00 Uhr).
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen schlagen Aufsteiger Selb

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen bleiben zu Hause ein Punktegarant in der DEL2. Im Heimspiel gegen Aufsteiger Selb haben die Blau-Weißen am Freitagabend einen 6:2-Sieg eingefahren.
Mit Spielbeginn machten die Dresdner Druck auf das Tor von Wölfe-Keeper Evan Weninger, der in den ersten 20 Minuten 20 Schüssen auf sein Tor bekam. In der 4. Spielminute musste er das erste Mal hinter sich greifen. Timo Walther verwertete einen Abpraller zur Führung. Die Eislöwen versuchten nachzulegen, nahmen das Selber Tor unter Dauerbeschuss. Tom Knobloch scheiterte mit seinem Versuch am Pfosten. Besser machten es die Gäste in eigener Überzahl. Nick Miglio traf in der 17. Minute zum überraschenden 1:1.
Im zweiten Drittel bestimmten die Eislöwen weiter das Spielgeschehen und zeigten sich effektiver vor dem gegnerischen Tor. Beim 2:1-Führungstreffer hatten sie aber Glück. Mike Schmitz spielte die Scheibe in Richtung Weninger, der den Puck nicht festmachen konnte und ins Tor rutschen ließ (29.). Der Druck wurde daraufhin immer größer und so erhöhte Yannick Drews in der 33. Minute mit seinem ersten Saisontor auf 3:1 und Vladislav Filin setzte vier Sekunden vor Drittelende mit dem 4:1 nach.
Die Partie schien aufgrund der Dresdner Überlegenheit nach 40 Minuten entschieden und so tauschten die Gäste zum letzten Drittel ihren Torhüter. Es kam aber direkt noch einmal Spannung auf, als Brett Thompson in Unterzahl zum 2:4 verkürzen konnte. Die Eislöwen spielten ihre Führung aber souverän runter und nutzten spät noch einmal ihre Chancen. Timo Walther erzielte in der 59. Minute das 5:2 und für den Schlusspunkt sorgte David Suvanto mit dem 6:2 28 Sekunden vor Schluss.
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wenn es heute etwas auszusetzen gibt, dann mal wieder unsere Chancenverwertung. Wir haben aber auf uns vertraut, dass wir unsere Chancen noch nutzen werden. Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen. Wir haben über 60 Minuten druckvoll gespielt und hinten sehr wenig zugelassen.“
Weiter geht es für die Dresdner Eislöwen am Sonntag um 18:30 Uhr mit dem Auswärtsspiel in Bad Nauheim.
(ESCD/ka)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
Huskies feiern ersten Heimsieg der neuen Saison

(DEL2)  Zwei Minuten sind in der Verlängerung gespielt. Troy Rutkowski zieht über die rechte Seite vor das Tor und gibt nach innen. Dort steht Corey Trivino und drückt die Scheibe zum 4:3-Siegtreffer der Kassel Huskies über die Line. Die mit 2447 Zuschauern gefüllte Kasseler Eissporthalle explodiert förmlich. Endlich gewinnen die Schlittenhunde das erste Spiel in ihrem „neuen“ Zuhause.
Und auch der Start ins Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren lief endlich einmal nach Plan aus Sicht der Nordhessen. Keine zwei Minuten sind gespielt, da traf Jamie MacQueen zur Führung für die Hausherren. Elf Minuten später können die Mannen von Tim Kehler, der verletzungsbedingt auf Jake Weidner verzichten musste, erhöhen. Tim Lucca Krüger behielt in einem Gewühl vor ESVK-Goalie Stefan Vajs die Übersicht und stellte auf 2:0. Aber auch die Gäste machten ein gutes Spiel und hatten gute Möglichkeiten. Die beste vereitelte Jerry Kuhn in der zehnten Minute. Gut sechs Minuten vor der ersten Pause markierte Lillich mit einem satten Schuss in den Winkel dann aber doch den Anschlusstreffer.
Im zweiten Abschnitt knüpften die Hausherren an die starke Leistung an. Die Huskies drückten und hatten beste Gelegenheiten. Doch sie scheiterten zumeist an sich selbst oder am stark aufgelegten Gäste Schlussmann Vajs. Keussen per Rückhand, Shevyrin freistehend vor dem Tor und Cameron bei einem Zwei-auf-Eins-Konter verpassten es die Führung auszubauen. Und so kam es wie es meistens kommt. Die Allgäuer stachen eiskalt zu. Zunächst traf Spurgeon in Überzahl, dann nutzte Pavlu seinen eigenen Rebound, bei der die Kasseler Hintermannschaft das Spielgerät völlig aus den Augen verlor. Der ESVK drehte die Partie in nicht einmal drei Minuten.
Für die Schlittenhunde ging es somit erneut mit einem Rückstand in den Schlussabschnitt. Anders als in so mancher Partie zuvor stimmten aber Einstellung, Kampfgeist und Wille. Die Huskies drückten auf den Ausgleich, haderten aber erneut mit der eigenen Chancenverwertung, Und so musste es ein Geniestreich sein, der für den Ausgleich sorgte. Nach einem Keussen-Versuch landete die Scheibe hinter dem Kasten bei Corey Trivino. Der Kanadier schaltete schnell und schoss ESVK-Torhüter Vajs so an, dass die Scheibe von dessen Schoner ins eigene Netzt befördert wurde. 3:3 nach 55 Minuten.
Da dieser Spielstand auch nach 60 Minuten bestand hatte, ging es für die Huskies zum ersten Mal in der Saison in die Verlängerung. Es folgte das sehenswerte Zusammenspiel von Troy Rutkowski und eben jenem Corey Trivino, welches für den viel umjubelten ersten Heimsieg der Kassel Huskies in der Saison 2021/22 sorgte.
(ECK/js)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker unterliegen in Kassel mit 4:3 nach Verlängerung 

(DEL2)  DEL2 Spieltag Nummer neun stand heute für den ESV Kaufbeuren auf dem Programm. Dabei gastierten die Joker beim amtierenden Vizemeister der DEL2. Trainer Tray Tuomie konnte dabei auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Im Tor stand Stefan Vajs, sein Backup war Maximilian Meier.
Die Joker hatten dann eigentlich einen guten Start in die Partie. Mussten aber bereits nach zwei Minuten einen Rückstand hinter herlaufen. Jamie MacQueen konnte im Nachsetzen einen Abpraller zum 1:0 für die Schlittenhunde verwerten. In der Folge hatten die Joker die besseren Chancen und der Ausgleichstreffer hätte dabei eigentlich fallen müssen. Tat er aber leider nicht und in der neunten Minute wurde es dann etwas kurios. Die Partie wurde kurzerhand, aufgrund einer Verletzung von einer Linesperson, mit nur drei Schiedsrichtern geleitet und als einer der beiden Hauptschiedsrichter seinen Arm hob, ging Stefan Vajs davon aus, dass eine Strafe gegen die Huskies angezeigt wird, darauf hin verließ der Kaufbeurer Torhüter seinen Kasten und es kam wie in einer solchen Situation üblich, der sechste Feldspieler auf das Eis. Als dem Kaufbeurer Torhüter wohl klar war, dass der Hauptschiedsrichter keine Straf angezeigt hatte, machte er sich wieder auf den Weg in seinen Kasten. Darauf hin bekamen die Joker eine Strafe wegen zu vieler Feldspieler auf dem Eis aufgebrummt. Eine höchst unglückliche Aktion also. Der ESVK verteidigte das anschließende Powerplay der Kasseler aber gut und hatten bei einem Konter riesen Pech, als ein Schuss von Max Oswald vom Innenpfosten wieder aus dem Tor heraus sprang. In der 13. Minute konnten die Huskies dann ihren zweiten Treffer erzielen. Wiederum bekamen die Kaufbeurer eine Situation vor dem eigenen Tor nicht geklärt und Stefan Vajs war dann im vierten Nachschuss aus kürzester Distanz geschlagen. Torschütze war dabei Tim Lucca Krüger. In der Folge hatten die Huskies dann doch etwas Oberwasser und verbrachten viel Zeit in der Zone der Joker. Diese Mal aber konterten die Joker gut. John Lammers spielte bei einer drei auf zwei Situation Markus Lillich frei und dieser traf humorlos in den Winkel zum 2:1 Anschlusstreffer. Kurz vor der Pause hatte dann Branden Gracel noch eine dicke Chance für den ESVK liegen gelassen und so ging es mit einem Spielstand von 2:1 in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt taten sich die Kaufbeurer lange Zeit sehr schwer. Die Huskies setzten die Joker immer wieder in deren Defensivzone fest und kamen dabei auch zu vielen guten Torabschlüssen. Stefan Vajs war aber stets zur Stelle und verhinderte mehrfach den dritten Treffer der Hessen. In der 35. Spielminute kamen die Joker dann zu ihrem ersten Powerplay in dieser Partie und konnten dies auch zum Ausgleichstreffer nutzen. Über Sören Sturm und John Lammers kam die Scheibe schnell vor das Tor zu Tyler Spurgeon und der Kapitän des ESVK traf aus der Drehung heraus durch die Schoner von Gerald Kuhn zum 2:2. Der ESVK war nun auch wieder besser im Spiel und konnte in der 39. Spielminute sogar in Führung gehen. Joey Lewis legte seitlich vor dem Tor stehend auf den eingelaufenen Jan Pavlu, dessen Schuss wurde dann unglücklich geblockt, die Scheibe blieb nämlich neben Kassels Torhüter Gerald Kuhn liegen. Jan Pavlu reagierte am schnellsten und drückte die Hartgummischeibe zum 2:3 aus Sicht der Huskies über die Linie. Die Joker konnten das Spiel also trotz einer langen Druckphase der Kasseler im zweiten Abschnitt zu ihren Gunsten drehen und gingen mit einer 2:3 Führung in die zweite Pause.
Das dritte Drittel war dann ein sehr ausgeglichenes, wobei die Huskies ein kleines Chancenplus zu verbuchen hatten. Stefan Vajs war aber für die Hausherren einfach lange Zeit nicht zu überwinden. Es dauerte bis zur 54. Spielminute und dann hatten die Huskies wohl auch das nötige Glück was es brauchte um den Kaufbeurer Schlussmann doch noch zu überwinden. Ein abgefälschter Schuss ging seitlich knapp am Tor vorbei und Corey Trivino schoss Stefan Vajs direkt von hinter dem Tor an und die Scheibe lag im selbigem. Von den Spielanteilen her war der Ausgleich für den letztjährigen Vizemeister aber auch verdient. Beide Mannschaften hatten in den Schlussminuten dann irgendwie aber auch nicht mehr den unbedingten Willen das Spiel mit aller Macht zu entscheiden und vielleicht dadurch selbst noch den entscheidenden Fehler zu machen. So ging es mit einem Spielstand von 3:3 in die Overtime. Diese war dann keine drei Sekungen alt, als Hauptschiedsrichter Marcus Brill ESVK Kapitän Tyler Spurgeon unverständlicherweise wegen „Haken“ auf die Strafbank schickte. Der ESVK verteidigte die anschließende Unterzahl stark und konnte sogar nach einer Minute wieder vollzählig agieren, da Kassels Verteidiger Joel Keussen ebenfalls auf die Strafbank musste. Sekunden bevor die Joker dann selbst in Überzhal hätten agieren können, machten die Kasseler bei drei gegen drei Feldspieler noch den Gamewinner. Denis Shevyrin brachte die Scheibe von der Seite kommenden vor das Tor und dort konnte Corey Trivino ungehindert zum 4:3 für die Hessen einschießen. Die Joker mussten also nach fünf Siegen in Folge wieder einmal eine Niederlage einstecken. Der Garant für den Punkt war dabei einmal mehr eine kämpferisch starke Leistung und ein überragender Stefan Vajs.
(ESVK/pb)
  
    
selberwoelfeVER Selb
Keine Punkte in Dresden - Dresdner Eislöwen vs. Selber Wölfe 6:2 

(DEL2)  Am 9. Spieltag reiste das Team um Wölfe-Routinier Slavetinsky, der heute sein 800. Zweitligaspiel absolvierte, nach Sachsen zu den Dresdner Eislöwen. Während Kryvorutskyy, Naumann und Menner wieder zurück im Kader waren, musste man weiterhin auf Hammerbauer und seit letztem Wochenende auch auf Woltmann verzichten, zudem fiel Aquin kurzfristig aus. Die Gastgeber bestimmten über weite Strecken das Spielgeschehen. Einen Drei-Tore-Rückstand aus dem zweiten Drittel konnten unsere Jungs nicht mehr aufholen und mussten sich mit 6:2 bei den Eislöwen geschlagen geben.
In allen acht Spielen vor dieser Begegnung erzielten jeweils unsere Wölfe den ersten Treffer – nicht so in der heutigen Partie bei den Dresdner Eislöwen: In der vierten Minute stand Walther gefährlich vor Weninger und erzielte auf Zuspiel von Knackstedt die frühe Führung für die Sachsen. Die Hausherren übten das ganze erste Drittel über viel Druck aus und gaben deutlich mehr Schüsse auf das gegnerische Tor ab als unsere Jungs. Doch die Wölfe-Defensive blockte einige Schüsse und auch Goalie Weninger war wieder mit einigen starken Paraden zur Stelle, sodass man weitere Treffer der Eislöwen erstmals noch verhindern konnte. Grund zum Jubeln hatten vier Minuten vor Ende des Anfangsdrittels hingegen unsere knapp 200 mitgereisten Fans, die das Team lautstark anfeuerten: Im Powerplay zog Miglio nach schönem Zuspiel von Slavetinsky einfach mal ab und netzte zum Ausgleich ein.
Auch im Mittelabschnitt waren die Hausherren vor allem offensiv die bessere Mannschaft. Nachdem man dem Druck der Eislöwen bis in die 29. Minute zwar weiter standhalten konnte, rutschte die Scheibe aus einer unübersichtlichen Situation zur erneuten Führung der Dresdner ins Tor. Knappe vier Minuten später verwandelten Drews zudem einen Abpraller zum 3:1, kurz nachdem Kryvorutskyy nach einem unglücklichen Zusammenprall das Eis vorübergehend verletzt verlassen musste. Und es kam noch schlimmer für die Mannschaft von Wölfe-Coach Hohenberger: vier Sekunden vor der Pausensirene erhöhte Filin sogar noch auf 4:1 – ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt!
In den Schlussabschnitt mussten unsere Jungs mit drei Toren Rückstand starten, Hohenberger setzte nochmal ein Zeichen und wechselte in der Drittelpause den Torhüter. Gleich zu Beginn des letzten Drittels gelang unseren Wölfen auch der Anschlusstreffer durch Boiarchinov – abermals in Unterzahl, als Ross wegen eines Bandenchecks auf der Strafbank Platz nehmen musste. Weiterhin gab es auf beiden Seiten Chancen, für unsere Farben sollte jedoch kein Tor mehr fallen. Stattdessen erhöhte Walther in der 59. Minute für Dresden auf 5:2. Zum Abschluss wurde es nochmal hitzig, mehrere Spieler waren in einem Faustkampf beteiligt und es hagelte nochmal einige Strafzeiten – Ross kassierte unter anderem eine Spieldauerdisziplinarstrafe. 28 Sekunden vor Schluss konnte Suvanto mit einem weiteren Treffer dann den Endstand von 6:2 festmachen, sodass unsere Mannschaft die Rückfahrt aus Sachsen ohne Punkte im Gepäck antreten musste.
(VERS/mt)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Der DSC unterliegt in Peiting mit 4:6

(OLS)  Nach einem unkonzentrierten Start geriet der DSC am Freitagabend schnell mit 0:2 im Rückstand. Mit nur wenig Chancen kam der DSC dann durch Podesva und Jentsch zum zwischenzeitlichen Ausgleich, allerdings musste man dann In Unterzahl den abermaligen Rückstand hinnehmen, so dass es mit 3:2 für Peiting zum ersten Mal in die Pause ging.
Im Mitteldrittel starteten die Niederbayern mit Druck auf das Tor des ECP. Wie aus dem Nichts waren es aber wieder die Gastgeber, die Zählbares für sich verbuchen konnten. 4:2 für Peiting aus dem Nichts in die Deggendorfer Drangphase hinein, als es nicht gelang, eine Situation hinter dem Deggendorfer Tor konsequent zu klären.
Im letzten Drittel mühte sich der DSC und war auch erfolgreich. Mit Toren von Miculka und Schröpfer konnte abermals der Ausgleich erkämpft werden. Als der DSC in Unterzahl den Peitinger Blueliner nicht konsequent attackiert findet die Scheibe erneut den Weg vorbei an zahlreichen Spielern vor dem Deggendorfer Tor und auch an Goalie Timo Pielmeier. Auch das wütende Anrennen kurz vor Ende wurde letztlich nicht belohnt. Bei Überzahl hatte Trainer Chris Heid Pielmeier für einen 6. Feldspieler aus dem Tor genommen. Peiting nutzte einen Scheibengewinn eiskalt aus und erzielte das spielentscheidende Empty-Net-Tor mit einem Schuss aus dem eigenen Drittel.
Chris Heid war nach dem Spiel nicht zufrieden mit seinem Team: „Wir waren im ersten Drittel nicht bereit. Wenn wir nicht 60 Minuten Eishockey spielen, haben wir keine Chance. Gegen keine Mannschaft der Liga.“
(DSC/tt)
  
    
ehf-passauEHF Passau
Black Hawks enttäuschen gegen Landsberg - Bittere 0:1 Niederlage nach Verlängerung

(OLS)  Das haben sich die Passau Black Hawks und die 559 Zuschauer in der Passauer EisArena ganz anders vorgestellt. Die Habichte mussten sich im Duell mit dem direkten Tabellennachbarn HC Landsberg mit 0:1 nach Verlängerung geschlagen geben. Die Gäste waren in den ersten zwei Dritteln das bessere Team. Erst im Schlussabschnitt fanden die Hausherren in die Partie. In der Overtime hatten dann die Riverkings das bessere Ende für sich. Adriano Carciola konnte den Puck im Black Hawks Tor unterbringen. Bester Spieler auf Seiten der Black Hawks war Torhüter Leon Meder, welcher die Habichte die ganze Partie im Spiel hielt. Trainer Ales Kreuzer fand auf der Pressekonferenz deutliche Worte. „Wir haben heute in den ersten zwei Dritteln nicht ins Spiel gefunden. Landsberg war deutlich lauffreudiger und hat mehr ins Spiel investiert. Dazu waren wir zu harmlos im Torabschluss und brauchen einfach zu viele Chancen. Der Sieg für Landsberg geht insgesamt in Ordnung. Am Sonntag in Riessersee müssen wir uns ganz anders präsentieren.“
(EHFP/czo)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Starbulls beißen sich an Eisenhut die Zähne aus

(OLS)  Am 7. Spieltag blieben die Starbulls Rosenheim zum ersten Mal ohne Punkte. In einem temporeichen Spitzenspiel der Eishockey-Oberliga Süd verloren die Grün-Weißen vor 1.866 Zuschauern im heimischen ROFA-Stadion trotz zwischenzeitlicher 2:0- und 3:1-Führung gegen die Memmingen Indians 3:5. Das in dieser Saison so erfolgreiche Rosenheimer Powerplay funktionierte zwar – von vier Situationen wurden drei in Tore umgemünzt – ansonsten gelangen den Starbulls aber trotz vieler hochkarätiger Einschussmöglichkeiten keine Treffer. Entscheidenden Anteil daran hatte der herausragend agierende Gästetorwart Marco Eisenhut, der erst in der Anfangsphase des zweiten Drittels ins Spiel kam
Der Torwartwechsel schon nach wenigen Minuten im zweiten Spielabschnitt war ein Schlüssel zum Memminger Auswärtserfolg. Trainer Sergej Waßmiller holte Jochen Vollmer durchaus überraschend vom Eis und schickte Marco Eisenhut zwischen die Holme des Gästetores. Vollmer hatte mit Anbruch der 24. Spielminute gerade den dritten Gegentreffer kassiert, nachdem Aaron Reinig abgezogen und Max Brandl abgefälscht hatte – die Starbulls führten verdient mit 3:1. In dieser Situation war der Memminger Torwart chancenlos. Beim Rosenheimer Führungstreffer überwand ihn Dominik Daxlberger aus spitzem Winkel, weil der Rosenheimer Stürmer die kleine Lücke ganz oben im kurzen Eck sah und exakt anvisierte (10.). Beim 2:0 durch Geburtstagskind Maximilian Vollmayer rutsche Vollmer die Scheibe durch die „Hosenträger“, angesichts des Abschlusses aus Nahdistanz und der Dynamik der Situation war ihm aber eigentlich kein Vorwurf zu machen.
„Ich woilte mit dem Torwarttausch einen Impuls setzen“, sagte Waßmiller nach der Partie. Es war aber vor allem die herausragende Leistung von Eisenhut, die letztlich den Gästen die drei Punkte bescherte. Als im zweiten Spielabschnitt das intensive Geschehen in für Oberliga-Verhältnisse extrem hohen Tempo hin und her schwappte, entschärfte der neu ins Spiel gekommene Keeper hochkarätige Rosenheimer Torchancen fast im Minutentakt. Die Indians trafen dagegen bei ähnlicher Anzahl an Torabschlüssen dreimal. Zunächst erzielte Christopher Kasten mit einem Flachschuss von der blauen Linie in Überzahl den 3:2-Anschlusstreffer (27.). Dann war Leon Kittel bei einer flachen Hereingabe mit dem langen Schläger schneller als Starbulls-Torwart Andreas Mechel im Torraum am Puck und schob zum 3:3 ein (37.). Und schließlich versenkte Linus Svedlund Momente vor der Sirene zur zweiten Pause eine abgelegte Scheibe aus der Halbdistanz im rechten oberen Eck zum 3:4 (40.). Den ersten Gästetreffer zum 2:1-Anschlusstreffer hatte Sergej Topol erzielt, nachdem die Rosenheimer Abwehr sich mit der eigentlich souverän darstellenden 2:0-Führung im Rücken unnötig selbst in Bedrängnis brachte (22.).
„Wir haben im zweiten Drittel viel zuviel zugelassen und selbst haben wir oft zu kompliziert gespielt“, ärgerte sich Rosenheims Headcoach John Sicinski, dem die offizielle Schussstatistik von 55:37 zugunsten seiner Mannschaft nicht gefiel: „Fast 40 gegnerische Torschüsse zu bekommen ist einfach zu viel. Unsere Leistung heute war zu wenig, um ein Spitzenspiel zu gewinnen.“
Im letzten Drittel hätten die Grün-Weißen dennoch ihrerseits dem Spiel eine erneute Wende geben können. Aber Daxlberger und Vollmayer scheiterten je zweimal freistehend vor dem Gästetor am bärenstarken Torwart Eisenhut und beim vierten Rosenheimer Überzahlspiel spielte ein von Brandl abgefälschter Schuss „Pingpong“ zwischen Torpfosten und Schlittschuhkufe des Indians-Keeper, anstatt den Weg zum 4:4 über die Torlinie zu finden (43.). Und so konnte Memmingens Sergej Topol in der 59. Minute mit einem Empty-Net-Goal zum 3:5 alles klar machen für die Indians.
Die Gäste hatten nicht nur ab der 24. Minute den herausragenden Akteur des Spiels zwischen den Torpfosten, sondern präsentierten sich auch als starker und effektiver Gegner. Dass die Indians mit vier Sturmreihen agieren konnten, war laut Trainer Waßmiller ebenfalls ein Faktor. Rosenheims eigentlich angekündigte vierte Sturmreihe war dagegen am Vormittag des Spieltags Makulatur geworden, weil Tobias Draxinger sich erkältet meldete und Simon Heidenreich deshalb von Sicinski anstatt als Mittelstürmer doch wieder als Verteidiger aufgeboten werden musste.
Die nächste Chance auf Punkte haben die Starbulls am Sonntag beim Gastspiel in Deggendorf (18:45 Uhr, live auf www.sprade.tv)
(SBR/mh)
  
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Knappe Niederlage gegen den Tabellenführer

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel gegen die Saale Bulls Halle am Freitagabend mit 1:3 (0:0/1:2/0:1) verloren.
Trainer Henry Thom konnte bei den Hallensern wieder auf Max Schaludek und Vojtech Suchomer zurückgreifen, Raik Rennert fiel hingegen ebenso wie Tobias Schmitz und Patrick Saggau aus.
Im ersten Spielabschnitt trafen zwei konzentrierte Mannschaften aufeinander, die sich weitgehend neutralisierten. Die Kontrahenten näherten sich nur zaghaft dem gegnerischen Tor, lauerten eher auf Fehler der anderen Mannschaft. Da richtige Schnitzer allerdings ausblieben, blieb auf beiden Seiten die Null stehen.
Im zweiten Abschnitt dauerte es hingegen nur 41 Sekunden, da zappelte die Scheibe im Netz. Die Hausherren hatten gerade eine Unterzahlsituation überstanden, als Dominik Lascheit sich über die linke Seite durchsetzte und Dennis Reimer bediente, der Bulls-Torwart Sebastian Albrecht keine Chance ließ. Der Knoten wollte durch den Treffer aber nicht so recht platzen. Stattdessen schlichen sich Unsicherheiten ein, die auf Kosten von Strafen behoben wurden. In Überzahl glichen die Tabellenführer schließlich per Nachschuss durch Niklas Hildebrand wieder aus (29.) und holten sich wenig später die Führung (33.).
Im letzten Drittel investierten die Hamburger viel, feuerten 13 Schüsse auf das Tor der Gastgeber, brachten die Scheibe aber nicht über die Torlinie. Als Henry Thom Kai Kristian für einen sechsten Feldspieler aus dem Tor nahm, setzte Sergej Stas mit dem 1:3 den Schlusspunkt (60.).
„Wir haben gut angefangen, aber in unserem berüchtigten zweiten Drittel wieder ein bisschen den Faden verloren. Da haben wir dann Strafen gezogen und die Tore kassiert. Das hat uns heute die Punkte gekostet“, so Kapitän Norman Martens. 
(CH/tb)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
ESV Buchloe Pirates – EHC Klostersee 4:6 (2:3, 1:1, 1:2)

(BYL)  Nicht ein, sondern das erwartet harte Stück Arbeit hatte der EHC Klostersee an diesem Freitagabend beim Gastspiel in Buchloe gegen die Pirates zu bewältigen, bevor man sich durch ein erkämpftes 6:4 den nun bereits neunten Dreier in Serie gutschreiben lassen durfte. Die Tabellenführung konnten die Grafinger damit natürlich weiter festigen und den Vorsprung sogar ausbauen, wobei die Reihung durch die unterschiedliche Anzahl an absolvierten Pflichtspielen kein klares Bild mehr abgibt.
Im Allgäu war die Partie erst wenige Minuten alt, da lagen die Rot-Weißen bereits mit 0:2 im Hintertreffen. Man konnte es misslungenen Kaltstart nennen oder aber auch: Einmal in einen Konter der Gastgeber gelaufen und einen Treffer in eigener Unterzahl kassiert. Wichtig war Trainer Dominik Quinlan, wie seine Truppe mit dieser ungewohnten Situation umgegangen ist. "Die Jungs haben den Rückstand gut und schnell weggesteckt und wieder einen unbändigen Willen gezeigt, das Spiel gewinnen zu wollen."
Gedreht wurde das Match noch im ersten Abschnitt durch drei Tore innerhalb von sieben Minuten, darunter zwei Einschüsse in Überzahl. Bei am Ende beiderseits einer stattlichen Anzahl an Strafzeiten spielte das Powerplay im gesamten Spielverlauf eine wichtige Rolle. Beide Mannschaften erzielten jeweils drei Buden während gegnerischer Hinausstellungen. Nach dem 3:2 zur ersten Pause ließen sich die Klosterseer die Sache freilich nicht mehr aus der Hand nehmen. Zwar kamen die Gastgeber noch zwei Mal zum Gleichstand, aber das Team um Kapitän Bernd Rische (der höchstselbst das wichtige 4:3 22 Sekunden vor Ende des zweiten Abschnitts einschob) hatte immer die passende Antwort parat.
Frühzeitig locker lassen konnten die EHCler jedoch nicht. Die in der Defensive sehr gut organisierten und insgesamt sehr laufstarken Pirates, die mit einer beachtlichen Leistung ihren Mittelfeldplatz in der Tabelle bestätigten, blieben bis zum Schluss dran und gaben sich erst mit dem Empty-net-Treffer drei Sekunden vor der Sirene geschlagen.
(EHCK/pel)
  
   
zweibrueckenhornetsEHC Zweibrücken 1b
1b empfängt nach Niederlage in Reutlingen die Eisbären Eppelheim

(LLBW)  Im ersten Rundenspiel für die 1b in der Landesliga Baden-Württemberg musste Sie eine 5:0 Niederlage hinnehmen.
Für die Mannschaft von Thomas Vodicka führte die Reise zu einem der etablierten Teams der Landesliga. Zeitweise konnte man die Gastgeber unter Druck setzen und durch körperbetontes Eishockey die Reutlinger in ihrem Spiel stören. Allerdings fehlte den Zweibrückern, welche einige personelle Ausfälle zu beklagen hatten, die Durchschlagkraft in der Offensive.
Am kommenden Sonntag empfangen dann die Hornets die 1b der Eisbären Eppelheim in der ICE-Arena. Personell sieht es bei den Hornets wieder besser aus. So wird der ein oder andere Leistungsträger wieder zum Kader hinzustoßen.
Anpfiff am Halloweenabend ist um 17.30 Uhr. Einlass ist ab 17.00 Uhr. Die Tageskarte kostet 4,00 €. Dauerkarteninhaber der ersten Mannschaft erhalten freien Eintritt. 
(EHCZ/me)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Bezirksliga Nordrhein-Westfalen - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
   
dinslakenerkobrasDinslakener EC
Kobras müssen zweimal auswärts ran

(RLW)  Nach dem erfolgreichen letzten Wochenende müssen die Giftschlangen beweisen, dass die beiden Siege gegen Grefrath und Dortmund keine Zufallsprodukte waren. Die nächsten Gelegenheiten dazu bieten sich ihnen bei den anstehenden Vergleichen in Wiehl und in Essen. Für Kobras in Normalform zwei durchaus lösbare Aufgaben, doch Selbstläufer sind die beiden Partien bei weitem nicht.
Je zwei Treffer Differenz zeigen bei beiden Kobra – Erfolgen in der Pokalrunde gegen Wiehl, dass man sich schon gehörig reinhängen muss, um gegen die Penguins zu bestehen. Sie sind halt eine über Jahre eingespielte Truppe, bei denen aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung noch das exzellente Überzahlspiel heraussticht. Also muss die Devise für die Vanek - Truppe lauten: Körperlichkeit ja, aber dabei die Strafbank meiden wie der Teufel das Weihwasser. Dann sollten am Samstag, 30.10.2021, ab 17:15 Uhr die nächsten 3 Punkte mit in die Schlangengrube genommen werden können. Verzichten müssen die Dinslakener dabei auf die Akteure Noah Kalinowski, Tjaard Jansen, Dominik Scharfenort, Jerome Baum, Maurice Musga und Marc Stähle. Dafür wird Goalie Justin Schrörs erstmalig im Schlangentrikot auflaufen. Ob er allerdings schon Einsatzminuten bekommen wird, ließ Milan Vanek offen.  
Dies ist die einzige Begegnung am kommenden Wochenende für die Niederrheiner.
Sechs Tage später gastieren Martin Beneš & Co. bei der U23 der Moskitos Essen.
Weil die Mannschaft von Juris Kruminsch mit 5:4 in Overtime bei den Wiehl Penguins und 5:3 in Grefrath gewonnen haben, rangieren sie derzeit mit 5 Punkten auf Platz 4 der Tabelle, was ihnen sicherlich zu Beginn der Qualifikationsrunde nicht jeder zugetraut hätte.
Zwar haben die Kobras den ersten Vergleich mit 7:3 für sich entscheiden können, doch in Essen wird derzeit die Werbetrommel für diese Begegnung gerührt, damit möglichst viele Zuschauer die Essener Zweitvertretung unterstützen.
Dennoch gehen die Dinslakener als Favorit in diese Partie und sollte alles „normal“ laufen, werden sie auch diese 3 Punkte mit nach Hause nehmen dürfen. Dass die Moskitos etwas dagegen haben dürften, liegt in der Natur der Sache.
Die Entscheidung fällt am 05.11.2021, ab 20:15 Uhr in der Eishalle am Essener Westbahnhof.
(DEC/pdk)
  
    
ehcbaerenneuwiedEHC Neuwied
Eishalle Neuwied steht vor Eigentümerwechsel

(RLW)  Nach fast 30 Jahren soll die Eishalle Neuwied den Eigentümer wechseln und die Zukunft des Eislaufsports in Neuwied langfristig gesichert werden.
Nach langer und intensiver Vorbereitung und vielen Gesprächen steht nun das Konzept um die jahrzehntlange Eissporttradition in Neuwied mit weiterhin stabilen Rahmenbedingungen fortzuführen.
Wie bereits seit längerem bekannt ist, möchte der bisherige private Eigentümer der Eishalle sein Engagement nach vielen Jahren beenden. Vier eishockeybegeisterte Unternehmer haben daraufhin zwecks Sicherung des Eissports in der Region ein Konzept entwickelt, wie die Eigentumsverhältnisse der Eishalle künftig gestaltet werden können. In sehr harmonischen und partnerschaftlichen Gesprächen konnten sämtliche Modalitäten der Transkation mit dem Verkäufer geklärt werden.
Das Ergebnis ist nach vielen Terminen, auch mit der Stadt und dem Kreis Neuwied, den ortsansässigen Regionalbanken und vielen anderen Interessierten, dass das Eigentum der Eishalle durch eine gemeinnützige Gesellschaft übernommen wird.
Hierzu boten sich aus Sicht der an den Gesprächen beteiligten Personen die Gründung einer Genossenschaft oder die Gründung einer gGmbH (gemeinnützige GmbH) an. Da eine Genossenschaftsgründung aufgrund des aufwendigen Genehmigungsverfahrens zu viel Zeit in Anspruch genommen hätte, haben sich Michael Fergen, Uli Günster, Sascha Sommer und Burkhard Weller der großen Herausforderung gestellt und gemeinsam im Juli diesen Jahres die „Eishalle Neuwied gGmbH“ gegründet. Besonders zu betonen ist, dass die Gründungsgesellschafter einer gemeinnützigen GmbH keinerlei persönliche Vorteile genießen dürfen. Dies allein schon deshalb, weil ansonsten die Gemeinnützigkeit seitens der Finanzverwaltung nicht gewährt wird. Im Gegenteil: Die gemeinnützige Gesellschaft wird sämtliche Überschüsse der Nachwuchsförderung des Neuwieder Eissports zur Verfügung stellen!
Mit diesem gut durchdachten soliden Konzept wurde der Grundstein zur langfristigen Sicherung des Eissports in der Region gelegt.
Teil dieses Konzeptes ist auch die langfristige Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Betreibergesellschaft, die die Eishalle schon seit Jahrzehnten erfolgreich managt. Hierzu wurde eine Verlängerung des bestehenden Mietvertrages bis zum Jahr 2031 vereinbart. Gleichzeitig wird über weitergehende Nutzungsmöglichkeiten außerhalb der Eislaufsaison intensiv nachgedacht.
Die Eishalle Neuwied und der mit ihr verbundene traditionsreiche, erfolgreiche Eishockeysport sind für die Stadt und die Region von großer Bedeutung. Die große und aktive Fanszene sorgt bei Heimspielen für Gänsehautmomente und Neuwied ist bundesweit als Eishockey-Hochburg bekannt. Weniger im Focus der Öffentlichkeit steht, dass der Eislaufsport über die Grenzen der Stadt hinaus mit vielen Jugend- und Schulprojekten eine enorm wichtige soziale und integrative Bedeutung hat. Dies zeigt die Tatsache, dass historisch mittlerweile weit über zwei Millionen Besucher, insbesondere auch Kinder und Jugendliche, die Eishalle auch außerhalb des Eishockeysports besucht haben. Schlittschuhlaufen, Bewegung, Spaß und Begegnung sind nur wenige Aspekte, die die Besucher anziehen.
Dies sind einige der Gründe, warum der Fortbestand der Eishalle Neuwied dauerhaft gesichert werden muss.
Die vier Gründungsgesellschafter rufen alle eissport- und sportbegeisterten Fans, Sponsoren und Gönnern zur weiteren Unterstützung auf und sich gemeinsam mit Ihnen an der der Eishalle zu beteiligen! Hierbei ist es egal, ob sportliche oder soziale Aspekte im Fokus der Unterstützer stehen. Jeder kann grundsätzlich selbst „symbolischer“ Miteigentümer der Eishalle werden. Interessenten können sich an die beiden Geschäftsführer der Gesellschaft, die Herren Herr Burkhard Weller und Herr Sascha Sommer wenden.
Konkret gibt es zwei Wege das Projekt zu unterstützen:
 Einerseits ist es möglich im Rahmen einer Kapitalerhöhung der gGmbH direkter Mitgesellschafter und damit symbolischer Miteigentümer der Halle zu werden. Diese direkten Mitgesellschafter werden – sofern gewünscht – z. B. prominent in bzw. an der Eishalle gewürdigt.
 Zusätzlich können Fans und Interessierte den EHC Die Bären 2016 e.V. oder die beiden Eiskunstlaufvereine unterstützen symbolischer Miteigentümer zu werden. Der EHC Die Bären 2016 e.V. hat bereits eine entsprechende Zusage erteilt und wird ebenfalls symbolischer Miteigentümer der Halle werden. Jedem Fan und Unterstützer ist es möglich mit einer zweckgebundenen Spende auf eines der Vereinskonten oder mittels Crowdfunding über die Plattformen der VR Bank Rhein-Mosel eG (www.viele-schaffen-mehr.de) oder der Sparkasse Neuwied (www.heimatleben.de) selbst indirekt über die Vereine sich an der Finanzierung der Eishalle Neuwied zu beteiligen.
Den Gründern der Eishalle Neuwied gGmbH ist es wichtig aufzuzeigen, was bereits heute erreicht werden konnte:
1. Es konnten gute und faire Rahmenbedingungen mit dem bisherigen Eigentümer vereinbart werden. Er wird sogar die Jugendarbeit des EHC Die Bären 2016 e.V. die nächsten Jahre fördern, als symbolischer Miteigentümer der neuen Eishalle Neuwied gGmbH finanziell mit an Bord bleiben und zudem das Projekt bei Bedarf mit seinem Erfahrungsschatz unterstützen. Alle Beteiligten sprechen dem Verkäufer daher ihren ausdrücklichen Dank für das partnerschaftliche Miteinander aus.
2. Oberbürgermeister Jan Einig und Landrat Achim Hallerbach unterstützen das Vorhaben nach besten Kräften. Oberbürgermeister Jan Einig: „Wir begrüßen das private Engagement der Gründer der Eishalle Neuwied gGmbH und die Intension die Eishalle als gemeinnützige Gesellschaft zu führen ausdrücklich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger oder auch Unternehmen können das Vorhaben durch Spenden oder den Erwerb von Eigenkapitalanteilen unterstützen. Wir als Stadt Neuwied sagen jedenfalls Unterstützung im Rahmen unserer Möglichkeiten zu.“ Landrat Achim Hallerbach ergänzt, dass alle Beteiligten das Projekt Eishalle Neuwied in guten und stabilen Verhältnissen wissen wollen und dementsprechend auch der Kreis Neuwied das Vorhaben sehr begrüßt und im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützt. “Bei diesem Leuchtturmprojekt zeigt sich, dass die Initiatoren für die Stadt, den Kreis Neuwied und die Region eine ganz besondere gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Verknüpft mit bürgerschaftlichem Engagement, wird dem Eishockeysport, dem Eislaufsport und insbesondere dem EHC eine dringend benötigte nachhaltige Perspektive gegeben”, unterstreicht Landrat Achim Hallerbach.
3. Die VR Bank Rhein–Mosel eG und die Sparkasse Neuwied unterstützen gemeinsam die Eishalle Neuwied gGmbH durch die Zusage einer langfristigen Finanzierung zu günstigen Konditionen. Die Gespräche mit beiden Instituten waren von Beginn an sehr konstruktiv, lösungsorientiert und vertrauensvoll. Die Vorstände Andreas Harner und Michael Kuch von der VR Bank und Herr Dr. Hermann-Josef Richard von der Sparkasse betonen gemeinsam, dass sie als in der Region verankerte Institute das Vorhaben aufgrund der außerordentlichen Bedeutung des Projektes, aber selbstverständlich insbesondere wegen des schlüssigen Gesamtkonzeptes und dem persönlichen Engagement der Gründungsgesellschafter gerne nachhaltig unterstützen. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den handelnden Personen der Eishalle Neuwied gGmbH und sind froh mit unserer gemeinsamen Finanzierungszusage einen Beitrag zum Gelingen der Übernahme leisten zu können.“, sagt Michael Kuch.
Weiterhin stellen beide Institute ihre jeweiligen Crowdfunding-Plattformen wie bereits zuvor beschrieben zur Verfügung. Oberbürgermeister Jan Einig und Landrat Achim Hallerbach begrüßen dies sehr, da beide Institute damit im Rahmen ihrer Regionalverantwortung dieses besondere Projekt über das Crowdfunding zusätzlich aktiv begleiten. “So kann sich jeder Bürger und der sich dem Eissport verbunden fühlt direkt unterstützend einbringen,” erklären beide.
4. Besonders positiv ist, dass die Eishalle Neuwied am 01. Oktober 2021 wieder ganz regulär ihre Pforten für Eislaufbegeisterte geöffnet hat und bereits sehr viele Besucher begrüßen durfte. Darüber hinaus haben zwischenzeitlich auch die ersten beiden erfolgreichen Heimspiele des EHC Die Bären 2016 e.V. stattgefunden. Mit unglaublichen 917 begeisterten Zuschauern im Eröffnungsspiel und einer ähnlich hohen Zahl in der zweiten Partie haben die Eishockeyfans gezeigt, wie wichtig Ihnen die Zukunft der Eishalle Neuwied ist!
Gemeinsam die Zukunft des Eislaufsports in Neuwied sichern und gestalten! Helfen Sie mit und werden Sie Mitgesellschafter der gGmbH oder Spenden Sie. Wir danken für Ihre Unterstützung.

(EN/ss)


ehcbaerenneuwiedEHC Neuwied
Redler-Hattrick sorgt spät für Klarheit

(RLW)  Der EHC „Die Bären“ 2016 hat sich auch am fünften Spieltag der Qualifikationsrunde zur Eishockey-Regionalliga West keine Blöße gegeben. Nach den Siegen über den EHC Troisdorf und den ESV Bergisch Gladbach setzten sich die Neuwieder in Solingen auch gegen den dritten Landesligisten durch. Die Mannschaft von Trainer Leos Sulak setzte sich mit 7:2 (3:0; 1:2; 3:0) beim EC Bergisch Land durch.
Der Drei-Punkte-Plan für das Auswärtsspiel bei den Raptors ging auf, anders als vorgesehen entwickelte sich hingegen in der Nacht auf Freitag die Personalie Matt Thomson. Der zweite Nordamerika-Import der Bären sollte am Vormittag des Spiels in Amsterdam landen, war online auch bereits eingecheckt, aber dann bekam er die Einreise in die Niederlande doch verwehrt. Weil Dennis Berk, Jonathan Galke, Sven Schlicht und Tobias Etzel fehlten, lief der EHC mit 14 Feldspielern auf. Darunter befanden sich mit Kirill Litvinov und dem erst 16-jährigen Philipp Fröse zwei blutjunge Eigengewächse, die ihre Sache in der dritten Reihe gut machten. „Philipp ist ja gerade erst ganz neu dabei. Bei Kirill merkt man inzwischen, dass er deutlich robuster geworden ist. Sie befinden sich auf einem guten Weg“, sagte Sulak über die beiden Youngsters.
Der EHC schaffte im ersten Drittel klare Fronten. Maximilian Wasser, schon vor der Partie Topscorer der Bären in dieser Saison, legte seine nächsten Punkte nach. Zweimal traf er selbst (6., 19.), das 0:2 durch Luca Häufler (18.) bereitete er vor. Aber im Eishockey kann es schnell gehen und ein scheinbar komfortabler Vorsprung innerhalb weniger Sekunden merklich reduziert sein. Waldemar Ginder brauchte keine Minute (31., 32.), um die Bären vor eine neue Aufgabe zu stellen. „Das haben wir uns selbst eingebrockt. Zunächst ließen wir zahlreiche Chancen aus, dann kamen zwei Fehler und das Spiel war wieder knapp“, schilderte Sulak, wie es zum Anschlusstreffer der Solinger kam.
Der Favorit reagierte auf den Durchhänger mit dem 2:4 durch Luca Häufler (35.), und befand sich somit wieder in der Spur. An diesem Zwischenstand änderte sich eine ganze Zeit lang nichts. Erst in der Endphase machte sich die Überlegenheit der Neuwieder auch im Ergebnis bemerkbar. Vor allem einer hatte nun das Visier genau eingestellt: Nolan Redler verbuchte innerhalb von neun Minuten einen lupenreinen Hattrick (51., 53., 60.), der für den 7:2-Endstand aus Bären-Sicht sorgte. Angst, dass etwas schief gehen könnte, hatten die Gäste nicht. „Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, dass wir unsere Tore erzielen. Spielerisch war es keine Offenbarung, aber wir haben unser Ziel erreicht, die drei Punkte zu holen“, resümierte Sulak die Partie.
(EHCN/rw)
  
     
      

Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord
  
   
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Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
rlo2019Regionalliga Ost
Juniors ringen Blues im Endspurt nieder

(RLO)  Es ist schon eine Tradition und die setzte sich fast fort, denn wieder bereiteten die Berlin Blues den Eisbären Juniors Berlin  erhebliche Probleme. Erst im letzten Drittel konnte ein 4:7-Erfolg (1:1/2:2/1:4) gesichert werden.
Die Bilanz der Blues gegen die Juniors kann sich sehen lassen, sie sind so etwas wie der Angstgegner der Juniors. Dennoch waren die Gäste Favorit gegen die noch punktlosen Blues. Während die Blues auf drei Blöcke zurückgreifen konnte, standen den Juniors 18 Feldspieler zur Verfügung. Im Tor begannen Benjamin Nitschke (Blues) und Philipp Lücke (Juniors).
Die Juniors versuchten gleich Druck aufzubauen und sie kamen auch zu guten Torchancen. Von den Blues kamen zwischendurch Konter, die durchaus gefährlich waren. Nach zehn Minuten landete der Puck zwar im Tor der Gastgeber, ein Handpass zuvor verhinderte jedoch die Anerkennung des Treffers. Drei Minuten später war es dann doch soweit, den Juniors gelang das 0:1. Dominik Sala zog ab und Benjamin Nitschke war geschlagen. Doch die Blues blieben im Spiel und vier Minuten später gelang ihnen der Ausgleich. Ein Puckgewinn in der neutralen Zone brachte Jan Schmidt an de Puck und gegen seinen Schuss war Philipp Lücke machtlos. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.
Auch im 2. Drittel griffen die Juniors weiter an, aber sie scheiterten immer wieder spätestens am Torhüter der Blues. Und wie so oft in solchen Spielen gelang dem Außenseiter der nächste Treffer. Gustav Rittner nutzte nach 30 Minuten eine Chance der Blues und es stand 2:1. Den Eisbären gelang eine schnelle Antwort, Philipp d'Heureuse konnte nach einem Break 40 Sekunden später den Ausgleich erzielen. 69 Sekunden später führten die Blues wieder, Dustin Tinius sorgte für erneuten Jubel auf Seiten der Blues, ein Hammer von ihm schlug im Gehäuse der Juniors ein. Wieder war es ein Konter, der den Juniors den Ausgleich brachte, 89 Sekunden vor der 2. Pause war Patrick Kienscherf erfolgreich.
Zu Beginn des letzten Drittels folgten die nächsten Angriffe der Juniors und nach 43 Minuten führten die Blues wieder. Der Puck rutschte durch den Torraum und auch unter den Torhüter durch und Niklas Pilz konnte sich als Torschütze feiern lassen. Weitere Angriffe der Juniors folgten und nach 47 Minuten gelang ihnen der Ausgleich. Marc Bergmann bekam den Puck aufgelegt und sein Schuss unter die Latte war nicht zu halten. Nun gelang den Eisbären mehr. Eine Minute später zog Kevin Faust von der Seite ab und die Juniors führten, eine weitere Minute später konnte Dimitry Butasch auf 4:6 erhöhen. Vier Minuten vor dem Ende machten die Juniors den Deckel drauf, Niklas Koch traf zum 4:7. So holten sich die Juniors am Ende doch noch den Sieg, aber wieder mit Schwierigkeiten.
Die Blues haben ein gutes Spiel abgeliefert, am Ende nutzten die Juniors ihre Chancen aber besser und siegten verdient.
Alles zu den anderen Spielen des Wochenendes gibt es am Montag kompakt in der Zusammenfassung.
(NIS/ns)
  
   
fassberlinFASS Berlin
FASS reist in die Lausitz

(RLO)  Weißwasser-Wochen bei FASS Berlin: Am Samstag (30.10.21) spielen die Weddinger um 20:30 Uhr beim ES Weißwasser, eine Woche später (06.11.21, 19:00 Uhr) kommen die Jungfüchse zum „Rückspiel“ ins Erika-Heß-Eisstadion.
Interims-Coach Christopher Scholz muss erneut einige krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle verkraften. Immerhin stehen im Vergleich zum letzten Wochenende Verteidiger Patrick Neugebauer und Angreifer Milosz Kuszynski wieder im Line-up, so dass FASS in jedem Fall mit drei kompletten Blöcken nach Ostsachsen reist.
Der Gegner hat sich nach überraschend schwachem Saisonstart gefangen und nimmt nach zwei deutlichen Heimsiegen derzeit Rang 5 ein. Die Mannschaft der Jungfüchse besteht aus zahlreichen talentierten Nachwuchscracks, die von gestandenen Spielern wie Aron Wagner oder den neu verpflichteten Marius Stöber und Phil Miethling sowie dem „Leitwolf“ Jörg Wartenberg geführt werden. Hinzu kommen drei neu verpflichtete TK-Spieler und einige U23-Akteure aus dem DEL2-Kader der Lausitzer Füchse. Eine schwierige Aufgabe also für die Nordberliner, die dennoch ihre Tabellenführung verteidigen wollen.
Auf unserem YouTube-Channel könnt ihr übrigens die Highlights vom Spitzenspiel FASS Berlin vs. Schönheider Wölfe vom letzten Samstag sehen.
(FASSB/ah)
  
 
 
 Samstag 30.Oktober 2021 www.icehockeypage.de 
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