Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

            
     
Tölzer Löwen
(OLS)  Nach nur einem Jahr im Amt hat Geschäftsführer Ralph Bader sein Amt niederlegt und bei den Isarwinklern gekündigt. Ein potentieller Nachfolger aus den eigenen Reihen könnte womöglich schon bald vorgestellt werden
  
Münchener Luchse
(BBZL)  Tobias Knallinger wird in der nächsten Saison nicht mehr als Trainer an der Bande der Luchse stehen. Zwei Jahre lang betreute er den MEK
  
Moskitos Essen
(OLN)  Verteidiger Rene Behrens, der letztes Jahr vom Herner EV zu den Wohnbau Moskitos zurückkehrte, hat seinen Vertrag am Westbahnhof für die nächste Saison verlängert. Zuletzt konnte der 24-Jährige in 50 Partien 13 Vorlagen beisteuern
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Die Fischtown Pinguins haben Stürmertalet Justin Büsing mit einem Vertrag für die nächsten drei Jahre ausgestattet. Der 19-Jährige stammt aus dem eigenen Nachwuchs und ging seit 2016 im Nachwuchs der Kölner Haie aufs Eis. Mittels Förderlizenz sammelte er in den letzten zwei Jahren auch Oberliga-Erfahrungen in Diez-Limburg und Duisburg
  
Augsburger Panther
(DEL2)  Bei den Panthern deuten sich weitere Spielerabgänge an. John Rogl wird mit dem EV Landshut in Verbindung gebracht. Niklas Länger, Justin Volek und Samuel Soramies sehen ihre Zukunft offenbar ebenfalls weiterhin in der DEL und sind auf der Suche nach einem neuen Verein. Dagegen könnten künftig die beiden Nachwuchscracks Marco Niewollik und Christian Hanke ihre Chance bei den Panthern bekommen. Ausserdem besagen Gerücte, daß Jerome Flaake vom ERC Ingolstadt ein potentieller Neuzugang sein könnte
  
Pfronten Falcons
(BLL)  Stürmer Timo Stammler wird seine aktive Laufbahn beenden. Der 32-Jährige spielte seit 2011 als er aus der Oberliga vom EV Füssen kam für den EVP
  
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Der Oberliga-Aussteiger hat den Vertrag mit Stürmer Paul König für die nächsten beiden Spielzeiten verlängert. Der 22-Jährige, der aus dem Dresdner Nachwuchs hervorging, kam vor zwei Jahren aus Leipzig zur EGDL. In der abgelaufenen Oberligasaison konnte er in 41 Partien 7 Tore und 14 Assists erzielen
  
Landesliga B.-Württemb.
(LLBW)  Die Schwenninger Fire Wings haben sich vorzeitig die Meisterschaft in der Landesliga Baden-Württemberg gesichert und damit ihren Titel erfolgreich verteidigt. In der letzten Saison verzichtete der SERC auf den damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga Südwest
  
Saale Bulls Halle
(OLN)  Dennis Schütt kann für den MEC nicht in den Play-Offs auflaufen. Der Verteidiger hat sich eine Gesichtsverletzung zugezogen, wodurch die Saison für ihn vorzeitig beendet ist
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Der ESC hat sich für die nächste Saison die Dienste von Stürmer Lynnden Pastachak gesichert. Der 26-jährige Kanadier wechselt aus der Oberliga vom EHC Klostersee zu den Eispiraten. In der abgelaufenen Spielzeit konnte er für die Grafinger in 37 Spielen 14 Tore und 13 Assists erzielen, womit er zweitbester Scorer beim EHCK war
  
  
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 29.November 2022

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 27 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
TOWERSTARS FINDEN GEGEN EFFEKTIVE WÖLFE KEIN REZEPT

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars mussten im Heimspiel gegen den EHC Freiburg eine schmerzliche 2:5 Niederlage einstecken. Nach einem spielerisch noch ansprechenden Startabschnitt verloren die Oberschwaben mehr und mehr die Durchschlagskraft, um ein gut disponiertes Wölfe-Team aus der Bahn zu werfen.
Vor knapp über 2300 Zuschauern beim Family Day in der CHG Arena lieferten die Towerstars eine äußerst schwungvolle Startphase. Die Angriffe liefen schnell in Richtung gegnerisches Tor und alle konnten sich einige vielversprechende Möglichkeiten erarbeiten. Allerdings auch die Gäste aus dem Breisgau, die mit schnellem Umschaltspiel nach Ravensburger Puckverlusten überzeugten und in der Zone der Gastgeber teils viel Raum zur Entfaltung vorfanden.
Für die offensive Zielstrebigkeit konnten sich die Towerstars nach neun Minuten dann endlich belohnen. Dank gutem Nachsetzen hielt die dritte Sturmreihe den Puck im gegnerischen Drittel. Als dieser in der 9. Minute im Slot frei lag, schaltete Marvin Feigl am schnellsten und erwischte Wölfe-Torhüter Patrik Cerveny zwischen den Beinen zum 1:0. Das verlieh weiteres Selbstvertrauen und Marvin Feigl war es auch, der in der 13. Minute das 2:0 auf dem Schläger hatte. Eine sehenswerte Kombination rollte in Richtung Gäste-Tor, der finale Abschluss ins potenziell leere Tor blieb jedoch ohne Ertrag. Da auf der Gegenseite Towerstars Keeper Jonas Langmann die durchaus guten Möglichkeiten der Gäste gekonnt entschärfte, blieb es bei der knappen Führung bis zur ersten Pause.
Im zweiten Spielabschnitt änderte Freiburg die taktische Ausrichtung, kam nun deutlich früher und druckvoller ins Vorchecking. Die Towerstars hatten dadurch deutlich weniger Raum zur Entfaltung, auch der Spielaufbau lief jetzt deutlich zäher. In einer durchaus strittigen Situation kassierte der von einem Freiburger Gegenspieler von hinten ins Netz gescheckte Oliver Granz alleinig eine Strafzeit wegen Stockhaltens, das fällige Überzahlspiel nutzten die Gäste aus Freiburg prompt. Shawn O’Donnell nahm einen Querpass auf die linke Seite direkt ab und noch leicht abgefälscht fand der Puck den Weg zum 1:1 ins Netz.
Die Towerstars wirkten jetzt deutlich angeschlagen, zumal auch die weniger werdenden Möglichkeiten nicht genutzt wurden. Fabian Dietz schlenzte beispielsweise frei im Slot am linken Pfosten vorbei, oftmals verpufften die durchaus solide aufgebauten Kombinationen aber durch zu viele und am Ende auch durchsichtigen Pässe. Dies eröffnete den Wölfen Konterchancen, die in der 35. Minute auch prompt für das nächste Gegentor und das 1:2 sorgten. Wieder war es Shawn O´Donnell, der eine blitzsaubere Passstafette ins Ravensburger Tor eindrückte.
Im Schlussabschnitt änderte sich das Spiel nur unwesentlich. Die Towerstars zeigten sich bemüht für den möglichst schnellen Ausgleich, doch die zermürbende Antwort der Wölfe kam bereits nach vier Minuten. Wieder mussten die Oberschwaben in numerischer Unterzahl agieren und wenige Augenblicke, nachdem Oliver Granz von der Strafbank zurückgeeilt war, sprang der Puck unglücklich für Jonas Langmann durch die kleine Lücke am linken Pfosten zum 1:3 über die Linie.
Als Hagen Kaisler sechs Minuten später die Towerstars Hintermannschaft mit einem Schuss von der blauen Linie mit dem 1:4 überraschte, war das Spiel vorentschieden. Zwar gingen die Towerstars dann volles Risiko und wurden bei gezogenem Torhüter mit dem Anschlusstreffer zum 2:4 belohnt. Zu mehr reichte es aber nicht mehr. Als Jonas Langmann knapp fünf Minuten vor dem Ende erneut einem weiteren Feldspieler Platz gemacht hatte, zerstreute Alexander De Los Rios mit dem 2:5 ins verwaiste Ravensburger Tor alle noch verbliebenen Ravensburger Hoffnungen.
(EVR/fe)
  
    
eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
ABWÄRTSTREND GESTOPPT: EISBÄREN REGENSBURG GEWINNEN 3:2 BEIM TOP-TEAM KAUFBEUREN

(DEL2)  Sensationssieg für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Beim Tabellenzweiten, dem ESV Kaufbeuren, holte das Team von Coach Max Kaltenhauser einen überraschenden 3:2 (1:2/0:0/2:0)-Auswärtssieg. Damit stoppten die Domstädter die leichte sportliche Talfahrt mit zuvor drei Niederlagen in Serie ausgerechnet auswärts beim Allgäuer Top-Team. Die Tore für die Oberpfälzer erzielten Andrew Schembri (10. Minute), Richard Diviš und Topi Piipponen (je 56.). In der Tabelle schoben sich die EBR dadurch vom neunten auf den siebten Rang vor (32 Punkte), die Buron Joker blieben trotz der Niederlage Zweiter. Weiter geht es für die Donau-Städter am Freitag, 2. November, mit dem Auswärtsspiel bei den Dresdner Eislöwen (ab 19:30 Uhr). Das nächste Heimspiel folgt zwei Tage später: Am Sonntag, 4. Dezember, gastieren ab 14 Uhr die Lausitzer Füchse aus Weißwasser in der Donau-Arena.
Nachbericht:
Trainer Max Kaltenhauser musste im Derby neben dem verletzten Angreifer Kyle Osterberg kurzfristig auch auf den erkrankten Top-Scorer Corey Trivino und den bereits am Freitag angeschlagen pausierenden Verteidiger Korbinian Schütz verzichten, Matteo Stöhr und Christoph Schmidt kamen nicht zum Einsatz.
Kaufbeuren legte turbulent los – in den ersten zehn Spielminuten entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, wahrlich „Einbahnstraßen-Eishockey“. Die Folge: Zahlreiche Großchancen für den ESVK. Die Eisbären liefen hinterher und kamen wiederholt zu spät in die Zweikämpfe, gleich zwei Mal musste ein Regensburger auf die Strafbank. Das Ergebnis war beide Male das Gleiche: In numerischer Überlegenheit wurde der Kaufbeurer Druck zu groß, Heim-Kapitän Tyler Spurgeon schnürte den Doppelpack. Erst netzte er in der 5. Minute einen Nachschuss ein, vier Zeigerumdrehungen später hielt er nach dem Bullygewinn der Allgäuer und einer anschließenden starken Kombination gekonnt den Schläger in ein punktgenaues Zuspiel und bugsierte die Scheibe so ein zweites Mal am Domstädter Goalie Devin Williams vorbei (9. Minute) – dieses Überzahlspielt hatte nur fünf Sekunden bis zu Torerfolg der Gastgeber gedauert. Die Eisbären wirkten mit dem sicheren und schnellen Kombinationsspiel und der Zweikampfstärke der Hausherren. Und doch brachten sie sich wenig später ins Spiel zurück: Nach einem hohen Pass von Patrick Demetz ins Kaufbeurer Drittel schaltete Andrew Schembri am schnellsten, startete durch, tauchte allein vor Heim-Goalie (und Ex-Regensburger) Daniel Fießinger auf und blieb eiskalt: Nur noch 1:2 (10.). Nur 69 Sekunden nach dem zweiten Gegentreffer die perfekte Antwort der Oberpfälzer, für die das Tor eine Art Weckruf war. Nun kämpften sich die Mannen aus der Donau-Stadt besser ins Spiel und nahmen auch die Zweikämpfe besser an. Zwar hatte Kaufbeuren weiter mehr vom Spiel, doch nun hielten die Eisbären besser dagegen und kamen auch selbst zu mehr Chancen (zuvor hatten sie nur drei Offensivaktionen). Glück hatten die Eisbären, als ESVK-Talent Max Oswald wenig später nur die Latte traf (11.).
Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild: Kaufbeuren dominierte zwar, den Schützlingen von EBR-Coach Max Kaltenhauser gelang es aber, weniger hochkarätige Chancen zuzulassen – auch weil Kaufbeuren teilweise zu verspielt auftrat. Trotz guter Möglichkeiten auf beiden Seiten fielen im Mitteldrittel aber keine Tore.
Anders im Schlussabschnitt – doch bis es soweit war, mussten sich die 2429 Zuschauer in der Kaufbeurer Energie-Schwaben-Arena lange gedulden. Erst ließ der ESVK in Überzahl einige Chancen liegen, dann scheiterte Regensburgs Daniel Pronin krachend am Pfosten (47.). Ebenfalls am Aluminium landete ein Versuch von EBR-Angreifer Radim Matuš wenig später (51.), der beim Schussversuch arg bedrängt wurde. Nach 56. Minuten schlug es dafür binnen 20 Sekunden gleich doppelt ein. Erst wurde Richard Diviš vor dem Tor stark freigespielt und überwand Fießinger zum 2:2-Ausgleich, dann reagierte Topi Piipponen am schnellsten, als ein Schuss von der Bande unkontrolliert über das Gehäuse flog und vor dem Tor landete: 3:2 für Regensburg. Die Gastgeber waren nun sichtlich geschockt und leisteten sich viele Fehler im Aufbauspiel. Kaufbeuren probierte alles und nahm kurz vor Schluss auch Fießinger für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Wirklich gefährlich wurde es in den verbleibenden vier Minuten aber nur einmal durch Tyler Spurgeon, der lange verzögerte – doch in letzter Instanz geriet bei einer Abwehraktion das Regensburger Tor aus der Verankerung (60.). Regensburg rettete die knappe Führung über die Zeit und feierte einen sensationellen Auswärtssieg beim Tabellenzweiten.
Weiter geht es für Regensburg am Freitag, 2. Dezember, ab 19:30 Uhr mit einem Auswärtsspiel bei den Dresdner Eislöwen. Das nächste Heimspiel bestreiten die Eisbären am Sonntag, 4. Dezember, ab 17 Uhr in der Donau-Arena gegen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser.
(EVR/jml)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Es geht Schlag auf Schlag: DSC gastiert beim SC Riessersee

(OLS)  Knapp zweite Monate nach Saisonbeginn kommt es am Dienstag zum ersten Aufeinandertreffen zwischen dem Deggendorfer SC und dem SC Riessersee. Um 20 Uhr gastiert die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger auswärts in Garmisch-Partenkirchen.
Der SC Riessersee hat nach einigen durchwachsenen Spielzeiten den Kader im Sommer runderneuert. Speziell die fehlende Tiefe an Leistungsträgern war zuletzt der Grund, warum die Garmischer nicht in die vorderen Tabellenregionen vordringen konnten. Dieses Thema haben die SCR-Verantwortlichen im Sommer angegangen und den Kader enorm aufgerüstet.
Mit Spielern wie Sam Verelst von den Crocodiles Hamburg, Alexander Höller von den Starbulls Rosenheim oder Ex-Deggendorfer Jan-Niklas Pietsch von den Hannover Scorpions sollen dem Kader des SC Riessersee die nötige Erfahrung geben. Der Königstransfer der Garmischer dürfte definitiv Lubor Dibelka sein. Der Deutsch-Tscheche, der über Jahre hinweg als einer der besten Spieler der DEL2 galt, wechselte nach dem Abstieg mit den Tölzer Löwen vergangene Saison zum Lokalrivalen nach Garmisch-Partenkirchen und hat aktuell mit 34 Punkten (9 Tore, 25 Vorlagen) den Topscorer-Titel der Oberliga Süd inne.
Beim Duell mit dem direkten Tabellennachbarn kann DSC-Trainer Jiri Ehrenberger aller Voraussicht nach wieder auf den selben Kader wie am vergangenen Wochenende zurückgreifen. Weiterhin fehlen werden Cheyne Matheson und Lukas Miculka, die weiterhin mit einer Unterkörperverletzung ausfallen.
Spielbeginn am Dienstagabend in Garmisch-Partenkirchen ist um 20 Uhr. Die Partie wird auf SpradeTV übertragen.
(DSC/mh)
  
    
ecdcmemmingenMemmingen Indians
Wieder keine Punkte in der Ferne: Indians verlieren in Landsberg

(OLS)  Die Memminger Indians können auswärts weiter nicht gewinnen, auch in Landsberg unterlag man den heimischen Riverkings mit 3:5 und ging  damit erneut leer aus. Mehrere hunderte Memminger Anhänger reisten mit an den Lech und unterstützen ihr Team. Am Freitag kommt Deggendorf an den Hühnerberg.
Dabei ging es bereits früh gut los für die Indians. Nicht mal eine Minute war gespielt, da erzielte Leon Kittel das 1:0 für Memmingen. Doch der gute Beginn wurde von den Riverkings postwendend getrübt. Walker Sommer traf in der 4.Minute zum Ausgleich. Minuten später waren es erneut effiziente Hausherren, die durch Frantisek Wagner mit 2:1 in Führung gingen. Memmingen hatte weitere Großchancen auszugleichen, doch schaffte es nicht die Scheibe im Netz unterzubringen.
Im zweiten Drittel war es abermals der HC Landsberg, der kurz nach Wiederbeginn zum Torerfolg kam. Sven Gäbelein überwand Marco Eisenhut zum 3:1 für die Gastgeber. In der Folge tat sich Memmingen schwer, auch wenn durchaus Chancen da waren, um zu verkürzen. Vor allem die fehlende Effizienz vor dem Tor war der ausschlaggebende Grun, warum dieses Spiel letztendlich verloren ging. Kurz vor der letzten Pause traf Petr Pohl in Überzahl trotzdem noch zum 2:3.
Im letzten Drittel wollten die Indians das Spiel drehen, doch Landsbergs Treffer zum 4:2 kündigte eine Vorentscheidung an. Mika Reuter war der Torschütze für die Lechstädter. Kurz vor dem Ende der Partie markierte Donat Peter noch den 4:3 Anschlusstreffer (56.Minute), doch der Ausgleichstreffer fiel, trotz Überzahlsituation, danach nicht mehr. Der HC Landsberg machte dann durch das Empty Net Goal von Walker Sommer zum 5:3 alles perfekt.
Trotz der Niederlage am Lech richtet sich der Fokus für die Indianer bereits auf das Heimspiel am Freitag. Mit dem Deggendorfer SC gastiert eine weitere Mannschaft aus dem oberen Drittel der Tabelle. Daher benötigt die Mannschaft auch weiterhin die tolle Unterstützung ihrer Fans am Hühnerberg, um gemeinsam wieder in die Erfolgsspur zu finden. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr, Karten sind bereits verfügbar. 
(ECDCM/fl)
  
    
ehf-passauPassau Black Hawks
Black Hawks mit überzeugendem Derby Sieg in der ausverkauften Eis-Arena

(OLS)  Die Passau Black Hawks haben am Sonntag den Deggendorfer SC in der ausverkauften Eis-Arena Passau mit 4:1 besiegt. Die 1.200 Zuschauer in der Eis-Arena erlebten ein rassiges Derby mit vielen hitzigen und emotionalen Szenen. Bereits vor der Partie war das Knistern in der Eis-Arena greifbar. Die Black Hawks Anhänger waren heiß auf den ersten Sieg gegen den DSC seit dem Wiederaufstieg in die Oberliga Süd. Diese positive Stimmung übertrug sich von Beginn an auf die aufopferungsvoll kämpfende Passauer Mannschaft. Auf dem Papier gingen die Deggendorfer als klarer Favorit in die Partie. Rene Röthke kehrte pünktlich vor dem Spiel gegen die Habichte in den Kader zurück. Somit stemmten sich die Habichte gegen die DSC Stars wie Thomas Greilinger, Timo Pielmeier, Benedikt Schopper und der bereits genannte Rene Röthke. Allesamt ehemalige DEL Spieler!
Die Habichte kamen gut aus der Kabine und hatten gegen Mitte des ersten Drittels gleich die Möglichkeit bei einer 5 gegen 3 Überzahl in Führung zu gehen. Ein gut aufgelegter Timo Pielmeier im Deggendorfer Tor verhinderte aber eine Black Hawks Führung. Der DSC kam im zweiten Drittel mehr ins Spiel und ging durch ein Tor von Alex Grossrubatscher in der 26. Spielminute in Führung. Die Black Hawks konzentrierten sich im Anschluss auf die Defensive setzten aber immer wieder Nadelstiche mit ihren gefährlichen Kontern. Kurz vor Ende des zweiten Drittels durften die Fans in der Eis-Arena dann das erste Mal jubeln. Vincent Jiranek versenkte einen Nachschuss im Deggendorfer Tor. Im letzten Drittel kommen die Habichte druckvoll und mit der Überzeugung den DSC heute schlagen zu können aus der Kabine. Carter Popoff konnte kurz nach Wiederanpfiff Timo Pielmeier aus spitzem Winkel zur Black Hawks Führung überwinden. Nur drei Minuten später netzte Brett Schäfer zur 3:1 Führung für die Hausherren ein. Im Anschluss ließen sich die Deggendorfer immer wieder zu Undiszipliniertheiten hinreißen. Florian Lehner entschied den folgenden Faustkampf in der vor Emotionen kochenden Eis-Arena gegen Thomas Pielmeier eindeutig für sich. Spätestens jetzt war klar, dass sich die Black Hawks diesen Sieg nicht mehr nehmen lassen. Den Schlusspunkt setzte Jakub Cizek mit seinem sehenswerten Alleingang. Der 4:1 Sieg für die Habichte gegen den Deggendorfer SC war auch in der Höhe völlig verdient. Die junge Black Hawks Mannschaft zeigte Leidenschaft, Moral und Charakter und war an diesem Abend einfach hungriger als der Gast. „Derbyzeit ist immer etwas Besonderes. Im ersten Drittel wollte einfach keine Mannschaft ein Tor kassieren. Timo Pielmeier im Deggendorfer Tor war heute überragend. Dann haben wir im zweiten Drittel das Tor kassiert. Wichtig war es noch vor der Drittelpause zu antworten. Im letzten Drittel haben wir dann die Tore geschossen. Dazu kamen die Emotionen. Das war natürlich auch für die Zuschauer heute ein spannendes Spiel“. so Trainer Petr Bares auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Doch der Coach mahnte auch weiter fokussiert und konzentriert zu bleiben. „Am Wochenende haben wir wieder zwei schwere Spiele. Beginnend mit dem Auswärtsspiel in Klostersee. Darauf bereiten wir uns jetzt vor“.
Beim Spiel gegen den Deggendorfer SC gab es gleich zwei Premieren. Neuzugang Yuma Grimm lief das erste Mal im Black Hawks Trikot auf. Der Neuzugang von den Straubing Tigers konnte gleich mit zwei Vorlagen überzeugen. Dazu durften sich die Zuschauer ein Bild von der neuen hochmodernen Videowall in der Eis-Arena machen. Im Anschluss waren sich die Verantwortlichen einig. „Ein Tag wie er im Buche steht. Darauf wollen wir jetzt weiter aufbauen“. 
Das nächste Heimspiel in der Eis-Arena findet am Sonntag um 17:30 Uhr gegen den ECDC Memmingen statt. Tickets sind Online auf ETIX.com erhältlich.
(EHFP/czo)
  
    
SC RiesserseeSC Riessersee
Eishockey zum Feierabend - Der Deggendorfer SC gastiert am Dienstag um 20 Uhr in Garmisch

(OLS)  Weiter geht es für die Weiß-Blauen am morgigen Dienstag zum Showdown gegen den Tabellenvierten Deggendorfer SC. Das Spiel steht unter dem Motto Feierabend-Eishockey „After Work Hockey“. Der SC Riessersee rangiert nur einen Rang dahinter und hat nur 3 Punkte Rückstand auf die Niederbayern, die allerdings schon ein Spiel mehr absolviert haben.
Hierzu haben sich die Verantwortlichen wieder einiges für Weiß-Blauen Anhänger einfallen lassen: attraktive Ticketpreise und ein kleines Snackpaket. Mit unserem Anmeldeformular können sich Interessierte noch bis heute Abend, Montag 28.11.2022, anmelden. Das Stehplatzticket gibt es für 10 Euro anstatt von 14 Euro und unser Riessersee-Menü Angebot passt ideal zum After Work Hockey. 1x warme Leberkässemmel, und 1x Getränk nach Wahl für nur 6 Euro statt 7,50 Euro. Das Anmeldeformular gibt es hier zum Download: https://bit.ly/3EDgkjK
Dauerkarten Spezl-Aktion:
Mit einer besonderen Aktion beenden wir den November - mit der nächsten coolen Aktion starten wir in den Dezember. Am kommenden Freitag sind die Werdenfelser erneut spielfrei. Am darauffolgenden Sonntag, 4. Dezember 2022 um 18 Uhr, erwartet man den EHC Klostersee im heimischen Wohnzimmer. Die beiden Clubs trafen zuletzt am 21. Oktober, der SC Riessersee gewann das Spiel ungefährdet mit 4:1.
Zu diesem Heimspiel veranstalten wir unseren ersten Dauerkarten Spezl-Tag. Alle Dauerkarteninhaber können sich zu unserem ersten Dezemberheimspiel - gegen Vorlage der Dauerkarte - an der Abendkasse ihr Spezl-Ticket, in der gleichen Ticketkategorie, kostenfrei abholen. Spezl einpacken, ab ins Eishockey und am besten ab sofort immer gemeinsam kommen!
Tickets für beide Begegnungen gibt es im Onlineshop unter https://bit.ly/3Aeclb4. Die Abendkasse ist jeweils 90 Minuten vor Spielbeginn geöffnet, zuzüglich einer Tageskassengebühr von € 1,00.
Beide Begegnungen werden auch live auf Sprade-TV übertragen.
(SCR/pv)
  
    
diezlimburgrocketsDiez-Limburg Rockets
Erfurt entführt drei Punkte vom Heckenweg

(OLN)  Ein 6-Punkte-Wochenende wäre möglich gewesen, am Ende standen die Rockets ohne etwas Zählbares da. Die Hoffnung war groß, die Enttäuschung letztendlich jedoch auch: Nach der Niederlage am Freitagabend in Herne hatte sich die EG Diez - Limburg für das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn Black Dragons Erfurt einiges ausgerechnet, musste sich aber mit 2:3 (0:0, 2:1, 0:2) geschlagen geben.
Lange sah es so aus, als könnten die Rockets die Partie am Heckenweg zu ihren Gunsten entscheiden. Die Gastgeber begannen druckvoll und dominierten den ersten Abschnitt, versäumten es aber einen Treffer vorzulegen. Die größte Möglichkeit vergab Lauris Bajaruns, als er den bereits geschlagenen Konstantin Kessler im Erfurter Gehäuse nicht überwinden konnte. Aber auch Fedor Kolupaylo, Marcel Kurth und Egils Kalns scheiterten in aussichtsreicher Position. Mit einem für die Gäste schmeichelhaften torlosen Unentschieden ging es somit in die erste Drittelpause.
Im zweiten Spielabschnitt konnte die EGDL endlich das erste Erfolgserlebnis verzeichnen: Nach Vorarbeit von Marcel Kurth und Paul König erzielte Lorenzo Valenti aus kürzester Entfernung die verdiente 1:0 - Führung (27.). Die Freude über den Treffer währte jedoch nicht lange. Nachdem Arnoldas Bosas nur den Pfosten traf, war es Reto Schüpping, der im Anschluss an das nächste Bully mit einem Schuss in den Winkel postwendend ausgleichen konnte (29.). Die Partie war nun offener, Torgelegenheiten gab es auf beiden Seiten. Es waren aber die Rockets, die den nächsten Treffer erzielen konnten. Eine scharfe Hereingabe von David Lademann fälschte Lauris Bajaruns unhaltbar zur erneuten Führung ab (34.). Eine weitere Großchance vergab Fedor Kolupaylo, als er nach einem Alleingang am Pfosten scheiterte (38.).
Dass man in der Oberliga Nord nicht zu fahrlässig mit den eigenen Chancen umgehen darf, wurde den Gastgebern im letzten Spielabschnitt deutlich aufgezeigt. Nachdem Alexandre Ranger freistehend zum Abschluss kam, sprang der zuvor von Tommi Steffen abgewehrte Puck über den verdutzten Goalie zum 2:2 - Ausgleich in die Maschen (46.). Als ein verdeckter Schuss von der blauen Linie durch Arnoldas Bosas im Gehäuse der Rockets einschlug (54.), war die Partie komplett gedreht. Die Mannen von Trainer Andrej Teljukin warfen nun alles nach vorne, der Headcoach zog auch seinen Keeper zu Gunsten eines weiteren Feldspielers, aber der Ausgleich sollte nicht mehr fallen. Sinnbildlich für die Partie war es, dass die Rockets zwar noch einen Treffer erzielen konnten, der Puck die Torlinie aber erst kurz nach Ertönen der Schlusssirene überquerte.
„Unfassbar, dass wir aus diesem Spiel ohne Punkte herausgehen”, so der sportliche Leiter, Arno Lörsch, nach dem Spiel. „Wir haben heute hundertprozentige Chancen liegen lassen, schon nach dem ersten Drittel müssen wir mit zwei Toren führen. Spätestens nach dem zweiten Drittel muss die Partie entschieden sein.” 
(EGDL/mh)


diezlimburgrocketsDiez-Limburg Rockets
Die Moskitos kommen an den Heckenweg

(OLN)  Die Rockets erwartet mit den Moskitos aus Essen eine schwierige Aufgabe. Die Essener gastieren am Dienstag, dem 29.11.22 um 20.00 Uhr in der Eissporthalle in Diez. Die Rockets gehen damit in ihr drittes Spiel innerhalb von 96 Stunden. 
„Die gestrige Niederlage war sicherlich vermeidbar“, ärgert sich der Sportliche Leiter am Arno Lörsch noch am Montag über die Niederlage gegen Erfurt. „Wir haben es versäumt, unsere guten Chancen im 1. Drittel und in der ersten Hälfte des 2. Drittels zu nutzen. Mit Blick auf die beiden letzten Spiele hätten wir den Abstand zu Platz sechs und sieben verringern können. Trotzdem werden sich wieder andere Chancen auftun.“
Gegen die Moskitos sollte die Chance auf Punkte jedoch genutzt werden, denn in den kommenden Wochen geben sich einige Hochkaräter als Gegner der Rockets die Klinke in die Hand. 
So kreuzen die Lahnstädter bis Mitte Dezember mit fünf Topteams der Oberliga Nord die Schläger. Eine echte Bewährungsprobe für die Mannschaft von Andreij Teljukin.
Die Essener verließen zuletzt sechsmal in Folge das Eis als Verlierer, aber die Erinnerung an die EGDL sollten am Essener Westbahnhof positiv sein. Der letzte Sieg der Moskitos war ausgerechnet gegen die Rockets am 06.11.22.
„Mit Blick auf das Spiel gegen Essen haben wir etwas gut zu machen“, gibt sich Arno Lörsch kämpferisch. „Beide Mannschaften kämpfen darum, unter die Top 8 zu kommen und es wird sicherlich eine umkämpfte Partie werden. Im Spiel in Essen waren wir nicht konsequent genug, ich denke, das weiß die Mannschaft und wird es am Dienstag besser machen.“ 
Spielbeginn am Dienstag ist um 20.00 Uhr in der Eishalle am Heckenweg in Diez. Einlass ab 19.00 Uhr. Der Eintritt ist auch in diesem Spiel frei.
(EGDL/dl)
  
    
saalebullshalle04Saale Bulls Halle
Punktloses Wochenende für unsere Saale Bulls: Abhaken und weiter kämpfen

(OLN)  Bis zur letzten Sekunde: Nervenkitzel pur! Doch unsere Sale Bulls haben am Freitagabend die Oberligapartie gegen den Ligaprimus Hannover Scorpions in der Stierkampfarena verloren. Das elfte Aufeinandertreffen endete 1:2 (0:1, 0:1, 1:0). Zum Auswärtsspiel am Adventssonntag blieben die Punkte beim Herforder EV. Die Dragons gewannen das Duell 3:2 (0:0,2:1,1:1).
Doppelt so viele Torschüsse (35:17), mit 1:2 aber nur halb so viele Treffer: Denkbar knapp unterlagen die Saale Bulls am Freitagabend im Sparkassen-Eisdom den Hannover Scorpions und mussten somit ihre erste Niederlage nach zuvor sechs Siegen in Serie quittieren. „Wir waren in den ersten Minuten die bessere Mannschaft und hatten da schon gute Chancen, aber mit der Verletzung von Tatu gab es einen kleinen Knick“ so Head Coach Marius Riedel über den verletzungsbedingten Ausfall des finnischen Top-Scorers Tatu Vihavainen nach gerade einmal dreieinhalb Spielminuten. „Aber es war sehr gut, dass danach jeder aus der Mannschaft ein bisschen mehr gab, um diesen Ausfall zu kompensieren.“
Angereist ohne Liga-Top-Scorer Allan McPherson ging die Gäste aus Niedersachsen in der achten Minute durch Christoph Kabitzky mit 1:0 in Führung. Robin Just ließ in der 29. Minute den zweiten Treffer für den Tabellenführer folgen. Doch die Hausherren zeigten sich davon unbeeindruckt, erhöhten ihrerseits den Druck. „Nach unserem 2:0 übernahmen die Bulls das Kommando, hatten viele Chancen Aber Gott sei Dank haben wir einen hervorragenden Torwart, er war heute der Schlüssel“, so Scorpions-Coach Kevin Gaudet über die letzten 30 Spielminuten und seinen Goalie Brett Jaeger. „Wir waren nach dem 2:0 nicht mehr bei der Sache und Halle war die bessere Mannschaft im letzten Drittel.“
Die Saale Bulls waren im Schlussabschnitt, scheiterten jedoch immer wieder an Jaeger. „Wir hatten heute eine Wand im Tor, Brett war hervorragend und hat uns das Spiel nach Hause gebracht“, so Gaudet. Riedel setzte früh alles auf eine Karte, zog bei einer gegen die Scorpions ausgesprochenen Strafe viereinhalb Minuten vor dem Ende Timo Herden zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Und das Risiko wurde belohnt, Patrick Schmid zeichnete für das längst überfällige erste hallesche Tor des Abends verantwortlich.
Ein Treffer wie ein Weckruf. Die Uhr zeigte noch eine Restzeit von 163 Sekunden, die 1.077 Besucher im Sparkassen-Eisdom peitschten die Bulls nach vorne. Davon angetrieben schnürten die Hausherren weiterhin mit einem Feldspieler mehr, die Niedersachsen im eigenen Drittel fest und schossen aus allen Lagen. In der Schlusssekunde verfehlt der letzte Schuss der Partie, abgegeben von Matias Varttinen, das Gehäuse nur um wenige Zentimeter, sodass man sich trotz der Dominanz den effektiveren Scorpions nach dem bis dato besten Saisonspiel denkbar knapp mit 1:2 geschlagen geben musste. „Hannover hat eine brutale Qualität, auch im Verwerten der Chancen. Ich denke trotzdem, dass wir ein sehr, sehr gutes Spiel gezeigt haben“, so Riedel abschließend. 
Am Sonntagabend sollten drei Zähler nach Halle gebracht werden. Ohne Vihavainen, Niklas Hildebrand und Finn Walkowiak traten unsere Jungs die Fahrt zum Herforder EV an. Die erste Torchance resultierte gleich aus dem ersten Bully, konnte aber verhindert werden – dank Timo Herden. Es war schnell deutlich, worauf es die Gastgeber anlegten. Mit Tempo gingen die Hausherren in die Offensive, um das Spiel für sich zu entscheiden. Das ließen sich die Bulls nicht zweimal sagen und zogen auch das Tempo an. Beide Mannschaften nahmen gleichermaßen die Goalies in die Mangel. Doch das erste Drittel blieb torlos. 
Die Dragons starteten auch mit einer Chance ins Mitteldrittel. Diesmal gelang es den Gastgebern einzunetzen und in Führung zu gehen. Die Bulls gaben nicht auf, mussten aber erstmal Strafen absitzen, bevor Thomas Merl – frisch aus der Kühlbox – in der 28. Minute den Ausgleich brachte. Ein alter Bekannter stellte in der 33. Minute die Führung für die Dragons wieder her. Jonas Gerstung erzielte das 2:1. 
Im letzten Drittel  ließen die Energiereserven etwas nach und es fehlte an Zug. Eine Strafe für die Herforder brachte dann denn Schwung zurück. Patrick Schmid verwertete mit Varttinen einen Rebound: 2:2! Der Sieg schien für beide Kontrahenten zum Greifen nah, weshalb das Spiel wieder an Fahrt aufnahm. Halle gewann an Oberhand, doch das notwendige Tor schossen kurz vor Schluss die Gastgeber. Nach dieser Niederlage traten die Bulls den Rückweg an, um hinter das punktlose Wochenende einen Haken zu setzen und am Dienstag (19 Uhr)  in der Stierkampfarena den Rostock Piranhas die Zähne zu zeigen.
(MECH/jych)
  
    
hannoverscorpionsHannover Scorpions
So. 04. Dez. Scorpions im Spitzenspiel gegen Hamburg - Hart erkämpfter 2:1 Auswärtssieg in Halle

(OLN)  Nach nur drei spielfreien Tagen steht am Dienstagabend um 20 Uhr die Heimbegegnung gegen das Überraschungsteam des letzten Spieltages, an der der EV Duisburg die Tilburg Trappers bezwang, auf dem Spielplan. Eröffnungsbully in der ARS Arena ist Dienstag 29. November 20 Uhr.
Am kommenden Sonntag, den 4. Dezember, empfangen die Scorpions dann zu Hause ihren ärgsten Widersacher die Crocodiles Hamburg zum Nordderby. Von den einzigen zwei Niederlagen in der gesamten bisherigen Saison steckten die Scorpions eine beim Tabellenzweiten in der Hansestadt ein.
„Auch wenn wir verletzungsbedingt nur einen sehr kleinen Kader zur Verfügung haben“, so Coach Kevin Gaudet, „wird mein Team am Sonntagabend alles daran setzen, den Crocodiles Paroli zu bieten.“
Dass die Scorpions das auch mit kleinem Kader können, haben sie am vergangenen Freitag bei den Saale Bulls in Halle mit einem starken Auftritt bei ihrem 2:1 Auswärtssieg bewiesen.
Nun heißt es bei diesen schweren Aufgaben für alle Fans – runter vom Sofa und ab ins Stadion!
(HS/nb)
  
   
icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons ringen Saale Bulls nieder - Herford belohnt sich gegen Halle

(OLN)  Meister besiegt – der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord Hauptrunde den amtierenden Meister Saale Bulls Halle mit 3:2 (0:0/2:1/1:1) besiegt. In einem spannenden Duell setzte Herfords Stürmer André Gerartz in der vorletzten Minute mit seinem Treffer zum 3:2 den Lucky Punch und sicherte seinem Team drei sehr wertvolle Punkte im Kampf um die Top 10.
Die Ice Dragons durften sich vor dem Spiel über die Rückkehr von Aaron Reckers und Anton Seidel in den Spielerkader freuen, womit Coach Milan Vanek in der Lage war, drei komplette Reihen aufzubieten. Von Beginn an zeigte sich, dass sich Herford keinesfalls versteckte. Immer wieder prüfte der HEV die Abwehrreihen der Saale Bulls und hatte in den ersten Minuten sogar etwas mehr vom Spiel. Erst nach der Hälfte des ersten Drittels wurden die Gäste gefährlicher, überwanden den starken Justin Schrörs im Tor der Herforder bis zum ersten Wechsel jedoch nicht.
Im Mittelabschnitt erwischten die Ostwestfalen dann einen Auftakt nach Maß. Rustams Begovs nahm in der 22. Minute einen Abpraller auf und erzielte aus zentraler Position das 1:0. Halle hatte jedoch eine Antwort parat und kam in einer Kontersituation durch Thomas Merl in der 29. Minute zum Ausgleich. Doch Herford blieb stabil und arbeitete intensiv weiter. In der 34. Minute setzte Marius Garten den HEV-Kapitän Jonas Gerstung glänzend in Szene. Mit der Rückhand überwand der Herforder Verteidiger Saale Bulls-Goalie Timo Herden und sorgte für das 2:1, womit auch ein letztes Mal die Seiten gewechselt wurden.
Halle erhöhte im letzten Drittel noch einmal den Druck. Matias Varttinen glich in Überzahl in der 47. Minute zum 2:2 aus und es folgte ein offener Schlagabtausch bis in die Schlussminuten. Als sich alle bereits auf die Overtime einstellten, war André Gerartz zur Stelle. Erneut behielt Marius Garten die Übersicht und spielte Herfords Nummer 88 in zentraler und völlig unbedrängter Position an. Mit einem platzierten Schuss knapp unter die Latte setzte der HEV-Stürmer den Schlusspunkt und ließ die heimischen Fans jubeln.
„Die Jungs haben wieder gekämpft, sehr viel Willen und Herz gezeigt und die taktischen Vorgaben hervorragend umgesetzt. Gelingt das so wie heute, dann können wir gegen jeden Gegner etwas ausrichten“, begründete Chefcoach Milan Vanek im Anschluss an die Begegnung den Herforder Sieg. Mit dem Erfolg bleibt Herford zwar weiterhin auf Platz 10 der Tabelle, hat sich jedoch auf die PlayDowns einen kleinen Puffer aufgebaut und zugleich den Anschluss auf Platz 8 wieder hergestellt. Bereits in der Dienstagsbegegnung folgt für die Ice Dragons das nächste Heimspiel gegen ein absolutes Topteam der Oberliga. Ab 20.00 Uhr sind die Crocodiles Hamburg, die aktuell den zweiten Tabellenplatz belegen, zu Gast. Tickets gibt es online bis zwei Stunden vor Spielbeginn unter www.scantickets.de sowie im Fachmarkt des Marktkaufs Herford (Deichkamp). Zudem öffnet mit Einlassbeginn ab 19.00 Uhr auch eine Abendkasse.
(HEV/som)
  
    
hernerev2007Herne Miners
Individuelle Fehler sorgen für Niederlage in Hamm!  

(OLN)  Der Herner EV hat das Auswärtsspiel bei den Hammer Eisbären verdient mit 1:5 (1:2/0:2/0:1) verloren. Bereits am Dienstagabend haben die Miners aber die Chance, eine Reaktion zu zeigen. Dann geht es um 20 Uhr bei den TecArt Black Dragons Erfurt weiter.
Dabei begann die Partie für die Mannschaft von Tobias Stolikowski komplett nach Plan. Direkt das erste Überzahlspiel nutzte Kapitän Michel Ackers zur Herner Führung. Nils Liesegang legte den Puck auf, Ackers hämmerte die Scheibe zum 0:1 ins Tor. Doch auch Hamm konnte direkt die erste Möglichkeit in Überzahl nutzen. Michal Spacek traf mit einem Schuss von der blauen Linie genau unter die Latte. Vier Minuten vor Drittelende spielte Kyle Brothers einen guten Pass auf Christopher Schutz und der Hammer Topscorer nutze den Nachschuss zur 2:1-Pausenführung.
Im zweiten Abschnitt war es zu Beginn ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, doch die starken Keeper Sebastian Wieber und Björn Linda waren lange nicht zu überwinden. In eigener Überzahl, nach Strafe gegen Emil Lessard-Aydin, traf Hamm dann zum 3:1. Erst konnte Björn Linda noch abwehren, Elvijs Biezais schlug vor dem eigenen Tor über die Scheibe und Daniel Reichert musste nur noch „Danke“ sagen. Zwei Minuten später war es dann Eisbären-Kapitän Kevin Lavallee, der einen Puckverlust des HEV nutze, um den vierten Treffer in eigener Unterzahl zu erzielen.
Zweieinhalb Minuten waren im Schlussdrittel erst gespielt, als der ehemalige HEV-Akteur Artur Tegkaev mit dem fünften Treffer der Gastgeber bereits alles klarmachte. Herne kam zwar immer noch mal zu kleineren Chancen, aber ein weiteres Tor fiel nicht mehr. „Das war eine absolut verdiente Niederlage. Im zweiten Abschnitt hatten wir keinen Zugriff und waren immer zu weit weg von den Gegenspielern. In der neutralen Zone gab es zu viele Lücken“, bilanzierte Tobias Stolikowski die Niederlage, die auf Grund der Punktverluste der Konkurrenten im Kampf um die direkten Playoff-Plätze noch ärgerlicher war.
Bereits am Dienstagabend können die Miners aber Wiedergutmachung betreiben. Dann ist der Tabellenfünfte zu Gast in der Kartoffelhalle bei den TecArt Black Dragons aus Erfurt. Bully in Thüringen ist um 20 Uhr. Am kommenden Wochenende erwartet der HEV am Freitagabend (20 Uhr) den EV Duisburg zum kleinen „Ruhrpott-Derby“ in der Hannibal-Arena. Am Sonntag geht es um 17.15 Uhr zum Krefelder EV.
(HEV/ms)
  
    
rostockpiranhasRostock Piranhas
Bullen und Mücken auf dem Speiseplan

(OLN)  Am morgigen Dienstag heißt das Ziel der Auswärtsfahrt Halle. Um 19.00 Uhr treten die Rostock Piranhas im Sparkassen Eisdom gegen den MEC Halle Saale Bulls an. Der Gegner steht mit 43 Punkten nach 24 Spielen auf dem siebten Platz der Tabelle. Das erste Aufeinandertreffen war ein spannendes Match, welches der Gegner leider knapp für sich entscheiden konnte ( 1:3 ). Vielleicht gelingt den Rostockern in der Ferne die Überraschung.
In die Ferne geht es auch am Freitag. Zum zweiten Mal in dieser Saison wird das Team nach Essen reisen. Das gegnerische Team war noch nicht in der Rostocker Eishalle, obwohl dies ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Trainer der Piranhas, Sergej Hatkevitch bedeutete. Dieser leitet seit einigen Wochen die erste Mannschaft des ESC Moskitos Essen, nachdem man sich von Frank Petrozza als Chefcoach getrennt hatte. Die Moskitos verloren die letzten sechs Spiele in Folge und stehen derzeit mit 23 Punkten nach 23 Spielen auf dem 12. Platz. Anbully ist um 20.00 Uhr.
Die Piranhas konnten beim Tabellenletzten zwei Punkte erkämpfen, stehen mit 14 Punkten immer noch auf Platz 14. Leider ist der Abstand auf Platz 13 schon auf sieben Punkte gewachsen. Am zweiten Advent hat das Team um Headcoach Christopher Stanley spielfrei und wird die Zeit hoffentlich gut nutzen…
(REC/sa)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
EC PfaffenhofenPfaffenhofen Eishogs
2:6 gegen Kempten offenbart wieder einmal die bekannten Probleme - ECP vergibt reihenweise Chancen und kassiert unglückliche Tore

(BYL)  Der EC Pfaffenhofen wartet weiterhin auf ein Erfolgserlebnis. Auch bei der 2:6 (0:1; 1:4; 1:1) Niederlage am Freitag auf eigenem Eis gegen den ESC Kempten offenbarten sich wieder einmal die altbekannten Probleme der Pfaffenhofener, mit denen sie in den letzten Spielen fast schon regelmäßig zu kämpfen hatten. Vorne werden reihenweise gute Chancen vergeben, während man hinten immer wieder unglückliche Gegentreffer hinnehmen muss. .
Dies wurde auch im Statement von Brad Miller nach dem Spiel bestätigt. „Wir gehen glücklich in Führung, dann hatte Pfaffenhofen viele gute Chancen. Aber unser Torhüter war heute sehr stark,“ fasste Kemptens Coach das erste Drittel zusammen. „Im zweiten Drittel gelangen uns drei schnelle Tore und dann ist es natürlich schwer, zurückkommen,“ so Miller weiter. Gästetorhüter Sven Schubert war auch gleich in der ersten Minute bei drei guten Einschussmöglichkeiten der stürmisch startenden Pfaffenhofener gefragt. In Führung gingen jedoch nach gut zwei Spielminuten die Gäste, als Lars Grözinger mit einem Schuss aus spitzem Winkel die winzige Lücke im kurzen oberen Eck zwischen Torhüter Jonathan Kornreder und dem Gestänge fand. Trotz dieses frühen Rückstandes zeigten die Hausherren in der Folge viel Engagement, erarbeiteten sich gegen die mit etlichen Routiniers und Ex-Profis stark besetzten Gäste etliche gute Möglichkeiten, scheiterten aber immer wieder am eigenen Unvermögen oder am stark haltenden Sven Schubert im Kasten. So ging es mit einem 0:1 in die erste Pause, nach der die Gastgeber schon bald den nächsten Rückschlag hinnehmen mussten. In der 24. Minute fälschte Eric Nadeau einen Schuss unhaltbar zum 0:2 ab. Nach Ansicht der ECP-Spieler ein irregulärer Treffer, da dabei ein hoher Stock im Spiel gewesen war. Doch alles Protestieren half nichts, der Schiedsrichter erkannte den Treffer an. Die Pfaffenhofener gingen weiterhin motiviert zur Sache, die Tore fielen jedoch auf der Gegenseite. Innerhalb von nur knapp vier Spielminuten zogen die Gäste aus dem Allgäu auf 5:0 davon. Bei zwei Treffern aus der Distanz rutschte die Scheibe Jonathan Kornreder unter dem Schoner ins Tor und ließen den sonst so zuverlässigen Torhüter unglücklich aussehen, der dann auch für Hannes Kiefer vom Eis ging.  In der 36. Minute kam es nach einem Check von Michael Pfab gegen Michel Maaßen vor der Pfaffenhofener Spielerbank zu einer handfesten Auseinandersetzung, worauf sich je zwei Spieler jeder Mannschaft auf der Strafbank wiederfanden, mit der Folge, dass der ECP mit einem Mann mehr weiterspielen konnte. Als sich kurz darauf noch ein weiterer Kemptener nach einem Foul dazugesellte, nutzten die Hausherren diese doppelte Überzahl zum schön herausgespielten Anschlusstreffer. Der letzte Spielabschnitt begann dann wieder so, wie die beiden vorangegangenen, nämlich mit einem aus Sicht der Hausherren erneut höchst unglücklichen Gegentor. Maximilian Schäffler schoss von hinten Hannes Kiefer an und von dessen Schoner tropfte der Puck ins Tor. Die Partie wurde nun zusehends härter. Zunächst musste der Kemptener Nicolas Fahr nach einem Bandencheck an Robert Neubauer für fünf Minuten auf die Bank, dann streckte Mauro Seider Michael Pfab mit einem Ellbogencheck nieder, worauf sich hinter dem Kemptener Tor wieder mehrere Akteure in die Haare gerieten und die Strafbank anschließend erneut gut besetzt war. Was man den Pfaffenhofenern auf jeden Fall zugutehalten muss, ist die Tatsache, dass sie trotz des klaren Rückstandes nie aufsteckten, sich bis zum Schluss um eine Resultatsverbesserung bemühten und kurz vor Ende durch Robert Neubauers 2:6 dafür belohnt wurden.  
(ECP/oex)
  
    
EA Schongau MammutsSchongau Mammuts
Mit offenem Visier – EA Schongau entscheidet das Torfestival von Pegnitz für sich / EV Pegnitz – EA Schongau 5 : 9 ( 2 : 1/ 1 : 4 / 2 : 4)

(BYL)  14 Tore bekamen die rund 200 Gäste des EV Pegnitz geboten – die Teams spielten im „Winterclassic“ im offenen Stadion auch mit offenem Visier - ein nahezu „Old-School-Hockey“.
In der 7. Minute legte EAS-Verteidiger Philipp Keil in einer 5 -3 Überzahl das 0 : 1 vor, doch noch im ersten Abschnitt hatten die „Ice Dogs“ ebenso eine längere Überzahl. Bei 5 -3 das 1 : 1 und auch der Führungstreffer bei 5-4 Überzahl fielen innerhalb 52 Sekunden in der 13. Spielminute und bedeuteten auch den Zwischenstand nach den ersten 20 Minuten.
Und die Führung des Heimteams hielt sogar bis in die 33 Minute, ehe Samy Paré den längst überfälligen Ausgleich markierte. Das waren auch Auftakt der „verrückten 5 Minuten“. Nur 41 Sekunden nach dem Ausgleich legte Jonas Lautenbacher den Führungstreffer der Mammuts nach, den wiederum EVP-Konti Navarra in der 35. Minute egalisierte, ohne die nun im Aufwind spielende EAS zu schocken. Denn schon bei Minute 35.05 brachte Matthias Müller die Schongauer wieder in Front und nur 33 Sekunden später sorgte Jonas Lautenbacher mit seinem zweiten Treffer zum 3 : 5 für etwas Abstand.
Zu Beginn des Schlussabschnitts zeigte Ondrej Holomek mit dem 4 : 5 dass ich der Heimverein noch nicht aufgesteckt hatte, doch fast im Gegenzug sorgte Simon Maucher mit dem 4 : 6  gleich wieder für den Dämpfer.
Eine Spieldauerstrafe gegen EAS-Verteidiger Philipp Keil wegen eines Kniechecks („keine Absicht - einfach blöd erwischt“) sorgte für 5 Minuten Überzahl der Hausherren. Doch die hatten ihr Pulver zu diesem Zeitpunkt nun doch schon verschossen. Mit dem Ablauf der Strafe sorgte Samy Paré mit dem 4 : 7 in Unterzahl (50.) und nach dem letzten Seitenwechsel im offenen Stadion Daniel Holzmann ebenfalls in Unterzahl zum 4 : 8 (54.) für die Entscheidung. Auch wenn Pegnitz diese Überzahl noch zum 5 : 8 nutzen konnte, keine Minute später legte Matthias Müller das 5 : 9 nach  - gleichzeitig Endstand in der torreichen Partie, bei der EAS-Goalie Daniel Blankenburg nach vierwöchiger Verletzungspause sein Comeback gegeben hatte.
Mit 28 Punkten rangiert die EAS nach der Hälfte der Vorrunde auf Rang 5 der Tabelle - umso beachtlicher, da die EAS nun schon 9 der 14 Spiele in der Fremde bestritten hat.
(EAS/gs)
  
    
dingolfingDingolfing Isar Rats
Mit 6:9 Toren entscheiden die Dingolfinger das Isar-Derby in Moosburg für sich

(BLL)  Die Spiele in Moosburg sind immer eine Reise wert. Nicht nur, weil es der Gegner mit dem geringsten Anfahrtsweg ist, sondern auch weil mehr Dingolfinger Fans im Stadion stehen als eigene.
Das Spiel selbst hatte es zumindest vom Torsegen in sich. Schon in der vierten Minute legte Max Hofbauer (#90) dein Einstieg ins Match und zeigte, wer die Oberhand im Spiel gewinnen wollte. In der elften Minute dann legte das Dingolfinger Nachwuchstalent Kevin Aigner (#51) gleich einen nach und damit mit 0:2 den Grundstein für das zweite Drittel. Doch in der Mittelphase ging es erst richtig los.
In Summe schossen die Dingolfinger im zweiten Drittel fünf Tore. Davon zwei durch Alex Janzen (#25), Hofbauer und Aigner mit ihrem zweiten Treffer und eines vom Top-Verteidiger Willy Théberge (#28). Die Moosburger bekamen aber während dem Dingolfinger Torzauber genügend Chancen durch individuelle Fehler serviert. Fehlpässe, Konzentrationsfehler und andere Unarten sorgten dafür, dass die Lücke nicht zu groß wurde. Drei Tore durch die Moosburger Hanöffner (#32), Groß (#14) und Chagnon (#19). So ging es mit dem Spielstand von 4:7 in die letzte Pause.
Solche Spiele sind im Eishockey noch lange nicht gewonnen bzw. verloren. Beide Coaches taten in der Kabine alles dafür, dass der Siegesjubel 20 Minuten später in der eigenen Umkleide ertönen würde. Doch zum Schluss blieb es in der letzten Phase bei einem Ausgleich von je zwei Tore. Auf Moosburger Seite gleich zweimal durch Schardt (#94) und auf der Dingolfinger Seite pfeilten Alexander Janzen (#25) und auch Kevin Aigner (#51) den Puck zu ihrem jeweils dritten Tor, also zum persönlichen Hattrick ins Netz. Dingolfing gewann mit 6:9 Toren. Hätte in diesem Spiel aber im eigenen Drittel deutlich mehr für das Torverhältnis tun können.
Das nächste Spiel findet wieder auswärts statt. Diesmal ist die Anfahrt nach Haßfurt deutlich länger und ein Sieg sicher anspruchsvoller, spielt man als Tabellenzweiter gegen den Tabellenersten um den (zwischenzeitlichen) Platz Eins in der Landesliga Gruppe A. Spielbeginn am Freitag ist um 19:30 Uhr im Eisstadion in Haßfurt. Wer sich der Auswärtsfahrt anschließen will, kann sich per Mail an fanbus @isarrats.de anmelden. Die Fahrtkosten werden auf die Anzahl der Mitfahrer aufgeteilt. Für alle Zuhausebleibenden wird es wieder einen Liveticker geben.
(EVD/jo)
  
    
forstnatureboyzForst Nature Boyz
Geschlossener Mannschaftsgeist beendet Negativserie - Nature Boyz gewinnen Rückspiel gegen Trostberg

(BLL)  Was sich viele Fans der Forster Nature Boyz nicht im Traum vorstellen konnten, nach der erlittenen 4:11-Klatsche beim TSV Trostberg, wurde Gewißheit: Die Mannen um das Trainergespann Robert Kienle und Simon Mooslechner setzte den gestellten Matchplan komplett und hundertprozentig um, daraus resultierte der erste und verdiente 5:3 (1:3, 2:0, 2:0)-Sieg am Ende des Tages.
Das Spiel begann fast so, wie beim Gastspiel in Trostberg. Die Nature Boyz gingen etwas nervös an ihre Aufgaben heran, jedoch hielten sie diesmal viel besser dagegen und waren an ihren Gegenspielern dran. Die Gäste gefielen durch ihr Konterspiel, das jedoch ob des Forecheckings nicht so effektiv wirkte. Trotzdem konnten sie in der 11. Spielminute die 0:1-Führung in Überzahl erzielen, knapp eine Minute später schlug es wieder im Tor von Markus Kieslich ein. Wieder eine Zeigerumdrehung später gar der 0:3-Rückstand der Hausherren. Mancher glaubte, das Debakel würde sich wiederholen, doch diesmal agierten die Hausherren wesentlich einsatzfreudiger. Sie bestürmten das Trostberger Tor und waren in der 17. Spielminute erfolgreich. Maximilian Mewes erzielte sein erstes Pflichtspieltor, auf Zuspiel von Simon Fend, und verkürzte zum 1:3-Pausenstand.
Im Mittelabschnitt wurden die Hausherren immer mutiger und bestürmten das Tor der Chiefs. Doch anfangs konnte deren Keeper immer wieder erfolgreich eingreifen, und so eine Ergebnisverbesserung verhindern. Die Konter der Gäste waren jedoch stets gefährlich, Markus Kieslich erwischte einen Sahnetag. In der 31. Spielminute drückte ein Trostberger die Strafbank. Diese Chance ließ sich Julian Kraus nicht entgehen, er verkürzte auf 2:3, in Szene gesetzt wurde er von Daniel Anderl. Die Hausherren wurden jetzt noch stärker und hatten in der Defensive meist ihre Gegenspieler im Griff. Das frühe Forechecking schmeckte den Gästen absolut nicht. In der 34. Spielminute war der sehr agile Simon Fend am Drücker, denn er erzielte auf Zuspiel von Marco Mooslechner den 3:3-Ausgleich, der bis zur Pause Bestand hatte.
Im letzten Drittel dominierten die Forster ihren Gegner. Sie belohnten sich für Engagement bereits in der 45. Spielminute, denn in doppelter Überzahl traf Bastian Grundner auf Zuspiel von Julian Kraus und Markus Wohlgemuth zur 4:3-Führung. Ein Angriff nach dem anderen Rollte jetzt auf das Gästetor, zunächst aber ohne Erfolg. Die Chiefs waren bemüht, ein erfolgreiches Angriffsspiel aufzuziehen, doch die frühen Störungsversuche der Hausherren verhinderten weitere Gegentreffer. Das Spiel wurde jetzt sehr offensiv geführt, es brannte teilweise vor beiden Gehäusen. Die Hausherren schmissen sich in jeden Schuß des Gegners. Markus Kieslich hatte einige Arbeit zu verrichten. Mit Glück und Können verhinderte er einen Gegentreffer. Nach turbulenten Szenen vor beiden Toren, die ohne Treffer blieben, besorgte Simon Fend auf Zuspiel von Bastian Grundner mit seinem 2. Treffer an diesem Tag für die Entscheidung. Nachdem wiederum zwei Gästespieler auf der Strafbank saßen, nutzten die Hausherren diese doppelte Überzahl zum ersten Sieg der Saison.
Am kommenden Freitag gastiert der ESV Burgau 2000 im Peißenberger Eisstadion. Um diesem Paroli bieten zu können, ist die gleiche Leistung wie gegen Trostberg erforderlich, denn die Gäste rangieren aktuell auf dem 2. Tabellenplatz und erzielten nach 10 Spielen 20 Punkte.
(SCF/ws)
  
    
ERC LechbruckERC Lechbruck
ERC Lechbruck zwingt den Tabellenführer in die Verlängerung

(BLL)  Am Sonntag war mit dem ERC Sonthofen der aktuelle Tabellenführer der Eishockey-Landesliga Gruppe B im Lechparkstadion zu Gast. Die Flößer hatten sich vorgenommen, das Spiel solange wie möglich offen zu halten und das ist ihnen sehr gut gelungen: Der ERC zwang den Spitzenreiter in die Verlängerung. Und auch wenn sich dann die Oberallgäuer den Zusatzpunkt in der Overtime sicherten, so war man im Lager des ERC doch etwas stolz auf die gute Leistung und dass man den 210 Zuschauern erneut ein sehr unterhaltsames Eishockeyspiel bieten konnte. Die 4:5-Niederlage nach Verlängerung gegen den Tabellenersten ist ein Statement der Mannschaft von ERC-Trainer Christian Kratzmeir, die sich in den kommenden Wochen in der Tabelle weiter nach oben arbeiten will.
Beide Mannschaften starteten ohne großes Abtasten in das Spiel, den besseren Start erwischten dabei die Flößer, auch wenn bereits in der zweiten Minute die erste Strafzeit gegen den ERC ausgesprochen wurde. Diese überstanden die Lecher durch ein gutes Penalty-Killing schadlos. In den Folgeminuten entwickelte sich ein Spiel mit mehreren Chancen auf beiden Seiten. Sonthofen konnte sich nicht wie gewohnt durchkombinieren, denn die Lecher machten die Räume eng und waren kompromisslos in der Defensive. In der 9. Minute dann doch einmal ein Durchbruch von Vladimir Kames, der zum 0:1 für Sonthofen vollstreckte. In der 10. Minute dann aber postwendend der 1:1-Ausgleich für den ERC: Tobias Dressel und Cameron Roberts bedienten den freistehenden Paolo de Sousa, der immer besser in Fahrt kommt und auch hier seine Kaltschnäuzigkeit unter Beweis stellte. Die Antwort der Lecher war verdient und sie spielten weiter mutig nach vorne. Das muntere und gutklassige Spiel der beiden Teams wurde nur durch eine mehrminütige Verletzungsunterbrechung gebremst: Ein Sonthofener Spieler wurde mit dem Puck im Gesicht getroffen und musste durch den Sanitätsdienst versorgt werden. Bis zum Drittelende sollten keine weiteren Treffer mehr fallen.
Die ersten Minuten im zweiten Abschnitt dominierten zunächst die Gäste. Erneut konnte Vladimir Kames die Führung für die Bulls erzielen (23.) und die Oberallgäuer hatten offensichtlich in der Pause eine Standpauke von Trainer Helmut Wahl erhalten. Deutlich besser zeigten sie sich nun und kamen einige Male gefährlich auf das Tor von ERC-Goalie Lukas Bauer, der sich über mangelnde Arbeit nicht beschweren konnte. Die Flößer wuchsen aber mit der Aufgabe und hielten prima dagegen. Folgerichtig der 2:2-Ausgleich durch Cameron Roberts (Tobias Dressel) in der 27. Minute, die Blau-Weißen waren nun wieder voll im Spiel. Und es kam noch besser: Ein Sonthofener musste auf die Strafbank und kurz bevor die zwei Minuten Powerplay des ERC vorbei waren, klingelte es doch noch im Tor des ERC Sonthofen: Sebastian Weixler spielte den Pass zu Louis Landerer, der es an der blauen Linie einfach einmal mit einem Handgelenkschuss probierte, der durch Freund und Feind hindurch zum umjubelten 3:2-Führungstreffer den Weg in die Maschen fand. Es knisterte nun im Lechpark, beide Teams schenkten sich nichts und nun begann eine Phase in der sich der Gast aus Sonthofen wahrlich nicht über Schiedsrichterbenachteiligung beschweren durfte. Die Flößer zogen mehrere Strafzeiten und die Bulls konnten ihr starkes Powerplay aufziehen. Das war dann auch zweimal erfolgreich: In der 33. Minute konnte der Ex-Füssener Marc Sill zum 3:3 ausgleichen, in der 39. Minute erhöhte Denis Adebahr sogar auf 3:4 für den Tabellenführer. Mit diesem Rückstand ging es dann in die zweite Pause.
Im letzten Drittel dann ein spannender Schlagabtausch. Es ging hin- und her, beide Torhüter konnten sich mehrfach auszeichnen, vor allem Lukas Bauer im Tor des ERC bewies sich dabei als ruhender Pol in der Schlacht. In der 51. Minute dann ein Jubelschrei der ERC-Anhänger: Patrick Völk nutzte ein platziertes Zuspiel von Sebastian Weixler und erzielte den 4:4-Ausgleichstreffer für Lechbruck. Das Spiel stand nun endgültig auf des Messers Schneide und auf beiden Seiten gab es Möglichkeiten für den erneuten Führungstreffer. Ausgerechnet zweieinhalb Minuten vor Spielende zog der ERC dann eine weitere Strafzeit und Sonthofen schickte für das Powerplay alles aufs Eis was Rang und Namen hat. Die Flößer mussten bittere zwei Minuten leiden, konnten diese aber durch enormen Kampfgeist und diszipliniertes Penalty-Killing überstehen. Als letztendlich die Sirene das Ende der sechzig Minuten signalisierte, war dem ERC bereits ein verdienter Punkt sicher.
In der Verlängerung scheiterte zunächst Paolo de Sousa am Gästetorhüter. Es war im 3 gegen 3 viel Platz auf dem Eis und die spannende Frage war, wer den ersten Fehler machen würde. Letztlich siegte dann die Cleverness: Marc Sill zog in der dritten Minute der Overtime nach einem schnellen Querpass direkt ab und ließ Lukas Bauer keine Chance. Der ERC Sonthofen sicherte sich damit den Zusatzpunkt in der Verlängerung und musste in Lechbruck alles investieren. Die Lecher Anhänger feierten das eigene Team, welches auch im zweiten Spiel an diesem Wochenende gegen eine Landesligaspitzenmannschaft gezeigt hat, was in ihr steckt. Nun geht es am kommenden Freitag um 19:30 Uhr im Lechparkstadion ins Derby gegen den EV Pfronten.
(ERCL/ms)
  
    
pfrontenfalconsPfronten Falcons
Falcons Siegen erneut

(BLL)  Nach den Siegen gegen Forst und Bad Aibling legten die Pfrontener am Sonntag Abend beim 2:7 (2:2/0:3/0:2) in Trostberg nach und konnten nach Punkten auf eben diese aufschließen. Dabei begann die Begegnung denkbar schlecht für die Falcons, denn nach gerade einmal 61 gespielten Sekunden schlug die Scheibe zum ersten Mal im Kasten von Dominik Gimbel ein. Torschütze war Petr Dvorak auf Zuspiel von Michal Zak. Und es sollte noch schlimmer kommen, denn in der 4. Minute konnten die Hausherren durch Wayne Grapentine (Mamontow/Dvorak) auf 2:0 erhöhen. In der 11. Minute schlugen die Gäste in Person von Lukas Lithen (Lochbihler) zurück und fünf Minuten später konnte sich Lukas Hruska (Wiedmann) in Unterzahl durchsetzen und den Ausgleich erzielen. Im Mitteldrittel konnte Florian Lipp (Huber/Friedl) die Ostallgäuer in der 26. Minute in Überzahl in Führung bringen. In der 31. Und 39. Minute war es jeweils Filip Matejka (Böck/Scheffer) der auf 2:4 und 2:5 erhöhte. Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt war es dann Johannes Friedl (Scheffer) der mit dem 2:6 in der 49. Minute für die Vorentscheidung sorgte. Die Hausherren hatten nichts mehr entgegenzusetzen und so war es am Ende Domenik Timpe vorbehalten drei Minute vor Ende der Begegnung den Treffer zum Endstand von 2:7 beizusteuern. Die Pfrontener konnten ihre Erfolgsserie somit ausbauen und Kontakt zu den vorderen Plätzen aufnehmen.
(EVP/jk)
  
    
hcmaustadtHC Maustadt
Weiter ohne Saisonsieg / HCM/ECDC 1b unterliegt 3:8 in Türkheim – am Freitag geht’s nach Lindau

(BBZL)  Der HCM/ECDC 1b bleibt nach dem 3:8 (1:3/2:5/0:0) beim Tabellenzweiten ESV Türkheim weiter sieglos. Damit bildet die Spielgemeinschaft mit nur einem Zähler weiter das Schlußlicht in der Eishockey-Bezirksliga. Am Freitag soll nun beim EV Lindau 1b endlich der erste Saisonsieg her.
Die Spielgemeinschaft hat beim Tabellenzweiten ein blutjunges Team aufgeboten, unter anderem gab der erst 16-jährige Alexander Trippel sein Debüt im HCM Trikot, und hatte sich auch einiges vorgenommen. In der von Beginn an temporeichen Partie waren die Gastgeber den Tick gedankenschneller und gingen schon in der zweiten Minute in Führung. 
„Der frühe Rückstand hat uns irgendwie den Stecker gezogen und wir waren total von der Rolle“, mußte Trainer Ingo Nieder mit ansehen, wie die Türkheimer die nun sichtliche Verunsicherung zu zwei weiteren Treffern in der 12. und 13. Minute nutzte. Nach einer Auszeit und deutlichen Worten kämpfte sich das Team zurück und kam durch Maxi Härtel noch vor der ersten Pausensirene zum 1:3.
Die Grün-Gelben kamen zuversichtlich aus der Kabine und wurden schnell mit dem 1:4-Gegentreffer „abgewatscht“. Michi Simon antwortete mit dem 2:4, doch die Hausherren hatten auch hier wieder Gegenargumente – nur 20 Sekunden später zogen sie mit dem 5:2 wieder auf drei Tore davon. Es folgte ein sehenswertes „Hin und Her“, Olli Reinhardt verkürzte kurze Zeit später auf 3:5, dann aber zeigten die Türkheimer viel Effizienz und Abgeklärtheit: Noch im Mittelabschnitt legten sie nach und entschieden mit dem 8:3 nach 40 Minuten die Partie. „Da haben wir nicht gut aufgepasst und Türkheim zum Kontern und Toreschießen eingeladen. Schade, bis zu den letzten drei Gegentoren war eigentlich noch alles drin“, so Nieder.
Im letzten Drittel ging das durchaus muntere Spielchen weiter, Tore fielen aber keine mehr. „Das Team ist intakt, der Charakter stimmt“, war der Maustädter Coach mit der Einstellung seiner Jungs durchaus zufrieden. Auch, wenn das Ergebnis mit 3:8 etwas heftig ausgefallen ist. „Insgesamt muss man anerkennen, dass es aktuell anscheinend nicht reicht, um Siege einzufahren“, erkannte Nieder, das „wir eine oder zwei Schippen drauflegen müssen“. Insbesondere in der Defensive muß die junge Mannschaft stabiler werden, auch nach vorn fehlt bisweilen die Abgeklärtheit und damit auch die nötige Durchschlagskraft.
Hier erhofft sich die SG HCM/ECDC 1b einiges von Neuzugang Maxi Merkle, der ab 01.12. spielberechtigt ist und als erfahrener (Ex-ECDC)-Spieler in einer Partie den Unterschied ausmachen kann.
Weiter geht’s für den HCM/ECDC 1b am kommenden Freitag (19.30 Uhr) bei der 1b-Mannschaft des EV Lindau. „Ich bin weiterhin zuversichtlich, dass die Kombination aus sehr jungen mit erfahrenen Spielern diese Saison funktionieren wird und wir jetzt anfangen werden zu punkten“, hofft Nieder, dass schon in Lindau der erste Saisonsieg eingefahren werden kann.
(HCM/rad)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
    
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Eisadler verlieren deutlich

(RLW)  Die Eisadler Dortmund haben das Auswärtsspiel bei den Wiehl Penguins mit 7:1 (2:0, 3:1, 2:0) verloren. Beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt an und mussten auf einige Leistungsträger verzichten. So standen den 13 Feldspielern plus 2 Torhütern auf Wiehler Seite 16 Feldspieler und 2 Torhüter auf Dortmunder Seite gegenüber. Doch die Hausherren konnten ihre Ausfälle besser kompensieren und bestimmten das Spielgeschehen über weite Strecken.
In der 2. Minuten gingen die Penguins mit 1:0 in Führung. Danach hatten zwar auch die Gäste aus Dortmund Chancen vergaben aber immer wieder. Eine knappe Minute vor der Pause erhöhten die Hausherren auf 2:0. Es war das insgesamt fünfte torlose Drittel der Dortmunder gegen Wiehl. 
Im zweiten Drittel passierte auf dem Eis recht wenig. Die Eisadler waren zwar bemüht aber so richtig zwingend war das Spiel der Gäste nicht. In der 28. Minute fiel das 3:0 und nach 33 Minuten leuchtete sogar ein 4:0 auf der Anzeigentafel. EAD Stürmer Oliver Kraft erzielte dann in der 36. Spielminute den Anschlusstreffer für die Eisadler bzw. es war auch gleichzeitig der Ehrentreffer. 13 Sekunden vor der Pausensirene legte Wiehl dann mit dem 5:1 nach. 
Im letzten Drittel erzielten die Hausherren dann noch zwei weitere Treffer zum verdienten Endstand von 7:1.
Für die Eisadler geht es am Freitag mit einem Heimspiel gegen Ligafavorit EHC Neuwied weiter.
(EAD/tb)
  
    
neusserevNeusser EV
Zwei unterschiedliche Aufgaben für den NEV

(RLW)  Hoffnungsvoll und ambitioniert begann der NEV das Spiel gegen Wiehl, bei dem der NEV mit drei Reihen auflaufen konnte. Schon nach sechs Spielminuten stand es 2:0 für die Neusser Löwen, die durch Karota und Sprengnöder erfolgreich waren. 
Doch je länger das Spiel lief, desto mehr verlor der NEV den Faden. Vor allem die zwei Wiehler Spieler Ratmann und Beste bekamen die Neusser Abwehrspieler nicht in den Griff. Nach 15 Minuten schoss Wiehl den Anschlusstreffer und zog bis zur zweiten Drittelpause auf 6:2 davon. Ratlosigkeit herrschte auf Neusser Seiten. Zu Beginn des letzten Abschnitts war dem Spiel des NEV-Wiedergutmachung anzumerken. Nikolai Varianov erzielte in Überzahl das dritte Neusser Tor.  Mehr an Zählbarem konnte der NEV nicht mehr verbuchen, aber auch die Wiehler verwalteten den Vorsprung, so dass ein 6:3 als Endergebnis zu verbuchen war.
In Neuwied war die Sachlage anders, die Bären sind der Favorit der Liga, dafür spricht der gut besetzte Kader. Der NEV konnte das erste ausgeglichen gestalten und setzte durch den Pfostenschuss von Nikolai Varianov an ein Ausrufezeichen. Im 2. Drittel ´zeigten sich dann die wahren Kräfteverhältnisse. Das erste Tor der Gastgeber war Produktion der EX-Neusser, die einmal das NEV Trikot trugen oder auch in dieser Saison tragen sollten. Thorben Beeg traf auf Vorlage von Max Rieger, am Ende des Drittels stand es 4:0. Im letzten Abschnitt schlug der NEV durch Nils Nemec in Überzahl zu. Zwei Tore gelang den Bären noch, so gingen beide Mannschaften mit einem 6:1 vom Eis. „Am Freitag hatte das phasenweise wenig mit Eishockey zu tun. In Neuwied haben sich die Jungs gut präsentiert. Nur gegen Neuwied reicht es nicht, wenn du nur einen Treffer erzielst. Es bleibt uns weiter sehr viel Arbeit“, so das Fazit von Trainer Sebastian Geisler nach dem Wochenende. Am Freitag wartet mit den Ice Aliens der nächste starke Gegner, um 20 Uhr beginnt die Partie im Neusser Südpark.
(NEV/kf)
  
   
ratingenRatinger Ice Aliens
Rumpftruppe zeigt Moral und gewinnt 3:4 in Lauterbach

(RLW)  Durch die vielen Ausfälle stark dezimiert reisten die Ice Aliens am Sonntag mit zwölf Feldspielern und zwei Torleuten nach Hessen. Im Vorfeld war klar, dass das eine schwierige Aufgabe wird, und so kam es auch. Die Gäste führten im zweiten Drittel mit 3:1, doch das Team von Coach Gentges schaffte innerhalb von neun Sekunden den Ausgleich. Im letzten Abschnitt gingen sie in Führung und verteidigten diese mit Mann und Maus bis zur Schlusssirene.
Ein bis dato unbekannter Gegner, dessen durchwachsene Bilanz und der eigene, durch viele Ausfälle geschrumpfte Kader verhießen im Vorfeld nichts Gutes. Und so legten die Lauterbach Luchse direkt druckvoll los. Die Ice Aliens hatten sich noch nicht richtig gefunden, da schlug es in der dritten Minute schon ein. Doch Walsers Treffer klingelte die Ratinger wach. Sie gingen nun konzentrierter zu Werk, verteidigten aufopferungsvoll und nutzten ihre Chancen in der Offensive. Durch einen unglücklich abgefälschten Schuss bauten die Gastgeber die Führung in der elften Minute durch Manger aus. Doch die Ice Aliens hatten eine Antwort parat. Nur 10 Sekunden später fiel der Anschlusstreffer durch Tim Brazda, nachdem Kevin Wilson ihn bedient hatte. Mit diesem Zwischenergebnis ging es in die erste Pause.
Unmittelbar nach dem Anpfiff wurden die Ratinger wieder kalt erwischt. 43 Sekunden brauchten die Gastgeber und Grund netzte ein. Nun würde es schwierig werden, doch die Truppe von Coach Gentges zeigte wieder einmal Moral und Willensstärke. Mit schnellen Wechseln hielten sie das Tempo hoch und blieben damit im Spiel. In der 38. Minute legten Malte Hodi und Max Bleyer für Dustin Schumacher auf und der zog von der blauen Linie ab. Der Puk schoss flach durch die Schoner des Torwarts in die Maschen. Das machte auch der Handvoll Ratinger Fans wieder Hoffnung. Als nur neun Sekunden später der Ausgleich fiel, war die Partie wieder offen. Dieses Mal war es Kevin Wilson, der nach Vorarbeit von Stefan Traut und Tim Brazda verwandelte.
Der letzte Abschnitt sollte also die Entscheidung bringen. Das Ratinger Team musste nun dem kleinen Kader Tribut zollen. Die Wechsekfrequenz zog noch einmal an, das Hauptaugenmerk lag auf der Defensive. In der 49. Minute erspielten Malte Hodi und Dennis Fischbuch eine schöne Kombination und der Kapitän erzielte den späteren Siegtreffer. Die Antwort waren heftige Angriffe der Lauterbacher, die die letzten zwei Minuten den Torwart für einen Feldspieler herausnahmen. Doch die Defensive der Ice Aliens hielt bis zum Schluss.
Coach Gentges zollte seiner Rumpftruppe Respekt und Dennis Maschke, der Trainer der Luchse, liess verlauten, dass das Spiel das beste seiner Mannschaft in dieser Saison war. In Anbetracht des kleinen Kaders durchaus ein Lob für die Ice Aliens. Als Spieler des Tages wurde auf Ratinger Seite Dustin Schumacher ausgezeichnet.
(RIA/pia)
  
     
      

Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord
  
   
salzgittericefightersSalzgitter Icefighters
Icefighters verlieren in Sande hauchdünn

(RLN)  Am 9. Spieltag der Regionalliga Nord unterlagen die TAG Salzgitter Icefighters beim ECW Sande mit 4:3 (2:1, 0:0, 2:2). Für das Team von Radek Vit und Sascha Pelikan war es am Sonntagabend erst die zweite Niederlage der laufenden Saison. Aufgrund der Tordifferenz verbleiben die Stahlstädter an der Tabellenspitze.
Es war ein Spieltag unter schwierigen Voraussetzungen, denn die Salzgitteraner konnten in den vergangenen Wochen aufgrund zahlreicher Ausfälle nicht wie gewünscht trainieren. Sande, mit einer drastischen Niederlage gegen die Falken zwei Tage zuvor, zeigte sich siegeshungrig – und erzielte auch den ersten Treffer (16.). Darauf hatten die Icefighters noch eine schnelle Antwort parat, als Kirill Borisov nicht lange darauf den Spielstand egalisierte (19.). Dennoch musste man mit einem 2:1-Rückstand (20.) in die erste Pause.
Nach einem für die Anzeigetafel ereignislosem Mittelabschnitt, erhöhte Sande in der 53. Minute auf 3:1. Per Doppelschlag von Thomas Pape und Jakub Müller (55., 56.) brachte sich Salzgitter wieder in die Partie und hielt die Spannung bis zur letzten Minute aufrecht. 35 Sekunden vor Schluss machten die Jadehaie im Powerplay den Traum von der Overtime mit dem 4:3 (60.) zunichte.
"Es war ein sehr intensives Spiel in das wir nicht gleich gut reingefunden haben. Wir hatten zu viele Scheibenverluste, haben unser Tempo nicht gut genutzt und auch die Möglichkeiten nicht gut ausgespielt. Im zweiten Drittel haben sich beide Mannschaften bei den wenigen Chancen weitestgehend neutralisiert. In das letzte Drittel sind wir zwar besser reingekommen, haben da aber zu einfache Tore kassiert weil wir defensiv nicht gut gearbeitet haben. Nachdem wir wieder rangekommen waren, hat uns eine dumme Strafe mindestens einen Punkt gekostet, den wir in der Verlängerung dann sicher gehabt hätten. Sowas darf einer Spitzenmannschaft nicht passieren und das werden wir aufarbeiten müssen!", sagt Vit nach dem Spiel.
(SVASS/jb)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
rlo2019Regionalliga Ost
Wölfe setzen sich ab

(RLO)  Vier Spiele gab es am Wochenende in der Regionalliga Ost. Wieder gab es einiges zu bejubeln, aber auch einigen Frust.
Crashers halten Jungfüchse auf Distanz:
Die Chemnitz Crashers eröffneten gegen die Jungfüchse Weißwasser das Wochenende. Nach 40 Minuten führten die Crashers nach Toren von Brian Sittel (3.), Karel Novotny (15.), Eric Neumann (18.), erneut Brian Sittel (23.) und zwei Toren Powerplaytreffern von Lucas Lenk (34.), 34.) mit 6:0, dann dürften die Gäste Tore schießen. Leon Eisebitt (52.), Luca Ladusch (54.) und Marius Stöber (59.) sorgten vor 351 Zuschauern für den 6:3-Endstand (3:0/3:0/0:3).
Schönheide gewinnt auch 2. Spitzenspiel:
Zum Rückspiel trafen die beiden Favoriten Schönheider Wölfe und FASS Berlin. Schon im Drittel sorgten die Gastgeber für eine Vorentscheidung. Jan Meixner, Florian Richter (beide 6.), Yannek Seidel (17.) und 30 Sekunden vor der Pause Kilian Glück mit einem Powerplaytreffer sorgten vor 279 Zuschauern für einen 4:0-Pausenstand. Stefan Freunschlag konnte im 2. Drittel mit dem einzigen Treffer des Abschnitts nach 34 Minuten für das 1:4 sorgen. Im letzten Drittel konnte Florian Richter nach 61 Sekunden auf 5:1 stellen. Tom Fiedler traf für die Weddinger in Überzahl zum 5:2, aber Kilian Glück sorgte drei Minuten später mit den 6:2 für die endgültige Entscheidung. FASS versuchte am Ende ohne Torhüter zum Anschluss zu kommen, aber es war Kevin Piehler, der für Schönheide elf Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Empty Net das letzten Tor der Partie erzielte. So gewann Schönheide am Ende mit 7:2 (4:0/0:1/3:1).
Schützenfest im Welli:
Die Eisbären Juniors Berlin wollten gegen den ESC Dresden Punkte holen und somit weiteren Abstand zwischen beiden Teams schaffen. Gleich 19 Tore fielen am Samstag im Welli, 14:5 (3:0/5:3:6:2) gewannen die Juniors gegen Dresden. Erfolgreichster Schütze war in diesem Spiel Bastian Retzlaff mit vier Toren. Außerdem trafen für die Eisbären Phillip Golz, Milan Klein, Norwin Panocha (je 2), Georg Ginzburg, Moritz Kretzschmar, Niclas Koch und Eric Ockert. Für Dresden waren Felix Günther, Luis Kleinwächter, Maxim Rebizov und Carl Uhlig,
Chemnitz gewinnt in Niesky:
Tornado Niesky und die Chemnitz Crashers komplettierten mit ihrem Spiel am Sonntag das Wochenende. Niesky konnte in Überzahl durch Christoph Rogenz in Führung gehen (17.), 64 Sekunden später gelang Kenneth Hirsch der Ausgleich. Im 2. Drittel brachten Richard Poljew die Crashers 19 Sekunden nach Wiederbeginn mit 1.2 in Front und Kenneth Hirsch (30.) erhöhte auf 1:3. Tom Brezina brachte Niesky in der 53. Minute mit einem Powerplaytreffer auf 2:3 heran, doch Eric Neumann traf drei Minuten später zum 2:4. Am Ende blieb es beim 2:4 (1:1/0:2/1:1) und so holen sich die Crashers auch diese Punkte.
In der Tabelle können sich die Wölfe mit zehn Siegen aus zehn Spielen absetzen. FASS hat nach elf absolvierten Spielen nun sechs Punkte Rückstand, die Crashers haben nach ebenfalls elf Spielen drei Punkte Rückstand auf die Weddinger. Die Juniors haben sich den 4. Platz geholt, hier gibt es aber zumindest mit Weißwasser ein spannendes Duell. Dresden und Niesky liegen schon etwas abgeschlagen dahinter.
Vier Spiele sind für das kommende Wochenende angesetzt.
(NIS/ns)
  
    
oscberlinOSC Berlin
E = mc2 und andere Kleinigkeiten

(LLB)  Eine besonders im ersten Drittel überragende Lilly Ann Riesner und Verteidiger, die nicht nur hinten ihren eigentlichen Job sehr gut erledigten, sondern auch nach vorne entscheidende Akzente setzten, sicherten einen letztlich ungefährdeten 7:3-Erfolg gegen die 1b von FASS Berlin. Aber leider kann man diesen Erfolg nicht so würdigen, wie er es eigentlich verdient. Aber dazu mehr im Laufe dieses Berichts.
13 + 2 (Lilly Ann Riesner/Patrick Einsiedler) brachte der OSC auf das Eis in der PHS, 12 Feldspieler und -innen und Dennis Kuhn im Tor die 1b des FASS. Beide Teams mussten zudem mehrere Ausfälle und Absagen verkraften, sodass die Aufstellungen auf ein ausgeglichenes Spiel hindeuteten. Zudem waren auch die letzten Spiele beider Teams immer sehr eng, dass es ein spannender Nachmittag hätte werden können. FASS zeigte von Beginn an, dass sie dieses Spiel gewinnen wollte und agierte sehr druckvoll. Lilly Ann Riesner musste mehrfach brenzlige Situationen entschärfen und riskierte mehrfach im wahrsten Sinne Kopf und Kragen, damit ihr Team nicht in Rückstand geriet. Der OSC war um Ordnung bemüht und schaffte es letztlich auch, sodass man vermehrt zu eigenen Möglichkeiten kam. Eine davon nutzte Marvin Melian zur Führung. Vincent Fleck kam an der blauen Linie an die Scheibe und zog ab. Ein Schuss wie ein Strahl, den Marvin Melian noch ein wenig abfälschte und Dennis Kuhn damit nicht den Hauch einer Chance ließ (10.). Viereinhalb Minuten später eine nahezu identische Situation, nur war es Sebastian Schramm, der einen perfekten Schlagschuss zum 2:0 vollendete. FASS war wirklich sehr um den Anschluss bemüht, aber was sie auch machten, endete bei Lilly Ann Riesner, die alles fing oder blockte, was auf sie zukam. Auch dank ihr ging es mit diesem 2:0 in die erste Pause.
Der Mittelabschnitt begann so, wie der erste geendet war; FASS rannte und drückte, der OSC sortierte. Dieses Anrennen führte dann aber doch zum Erfolg. Das 2:1 durch Marshall Mykietyshyn (25.) intensivierte die Bemühungen von FASS noch einen Tick mehr, was man auch bei den Akteuren bemerkte. Das Spiel entwickelte eine eigene Dynamik, die auch noch durch den Trainer des FASS „angeheizt“ – man muss es so klar sagen – wurde. Denn schon bis dahin hatte dieser jede (!) noch so kleine Entscheidung gegen seine Mannschaft lautstark reklamiert, kritisiert oder angeprangert. Es spielte dabei auch keine Rolle, ob es Abseits, Icing oder eine Strafe war; alles – und wirklich alles - wurde kommentiert oder kritisiert mit dem unterschwelligen Vorwurf der Benachteiligung durch die eingesetzten Schiedsrichter. Das trug natürlich dazu bei, dass sich die Dynamik des Spiels in eine Rolle begab, die keiner mag – es wurde zunehmend hektisch. „Alte“ und erfahrene Spieler
stecken sowas in der Regel weg, bei jüngeren und weniger erfahrenen kann dieses „versprühte Gift“ – und auch das muss man so klar sagen - zu hektischen Reaktionen führen. Es liegt mir fern, die taktischen Maßnahmen eines Trainers in Frage zu stellen; man sollte aber auch die Realität nicht aus den Augen verlieren. Die Antwort des OSC auf den Anschlusstreffer war die einzig richtige, dass 3:1 von Marvin Melian (28.) und das 4:1 durch Mark Wassermann, der sich hinter dem Tor die Scheibe erlief und dann versenkte (31.). Aber FASS gab sich nicht geschlagen, das 4:2 durch Julian Wagner in der selben Minute machte es wieder spannend. Und auch hier antwortete der OSC richtig. Florian Müller erhöhte mit einem sehenswerten „Hammer“ auf 5:2 (36.). Was dann in der 39. Minute passierte, sollte und wird auch zu Diskussionen führen. Mark Wassermann foulte – und das ist völlig unstrittig – an der Bande Melanie Wartha, die sich dadurch eine Verletzung zuzog. Wie gesagt, die Situation an sich ist völlig klar und Mark ist mit den 2 Minuten noch gut weggekommen. Dass es glücklicherweise „nur“ um eine Dehnung der Bänder im Knie (Stand heute!!!) handelte, muss als positiv bewertet werden. Es wirft aber Fragen auf, die die Realität nicht schönreden sollte. Es geht in dieser Liga um einen Titel. Es geht in dieser Liga um Platzierungen, Tore, Vorlagen und Punkte und bisweilen auch um persönliche Ego’s. Und es geht in dieser Liga auch um ein Aufstiegsrecht. Kurzum, es ist kein „so bisschen zocken auf dem See“, dass kann man gerne in Lankwitz oder sonst wo machen, aber nicht in der Landesliga Berlin. Und da MÜSSEN SICH ALLE Vereinsverantwortlichen die Frage stellen, ob ihre Spieler und auch die Spielerinnen die körperlichen Befähigungen haben, um den Ansprüchen dieser Liga stand zu halten. Denn auch hier gelten die einfachsten physikalischen Grundsätze: Masse mal Geschwindigkeit ist Energie. Wenn dann noch zwei aufeinandertreffen, die mit Sicherheit nicht zu den begnadetsten Skatern gehören und dann noch zusätzlich Unterschiede in der Größe (5 – 10 cm) und im Gewicht (10 – 20 Kilo) bestehen, braucht es – wie im vorliegenden Fall – noch nicht mal ein Foulspiel, um solche Verletzungen zu provozieren. Es ist einfachste Physik. Mark Wassermann war danach sehr betroffen, was nicht als Entschuldigung gelten soll oder kann, es ist unstrittig, dass es falsch war. Trotz allem „Hype“ um Spielerinnen oder junge bzw. jüngere Spieler stehen hier die Trainerinnen und Trainer in der Verantwortung, ihre Entscheidungen über den Einsatz dieser hinsichtlich der Befähigungen zu überprüfen. Und die Aussage „der ist aber erst 16“ oder „ist ein Mädchen, du kannst da nicht so hingehen“ lasse ich hier nicht gelten. Solange es regelgerecht ist, kann man da so hingehen. Und, siehe Physik, es braucht kein Foulspiel. Und nach derzeitigem Stand ist hier ein Verein bekannt, der eine Entscheidung über den Einsatz von „Spielerinnen im Feld“ bei „Risikospielen“ (…  die gibt es tatsächlich, auch das ist eine Realität …) getroffen hat. Und eine weitere Realität ist der Umstand, dass die Berliner Schiedsrichter über verschiedene Level im Agieren verfügen. Hier ist der Verband gefordert, seine Aufmerksamkeit auf risikobehaftete Spiele zu erhöhen. Eine Anmerkung am Rande …
Und wenn ich schon dabei bin … dass ein Spieler des FASS in dieser Unterbrechung von der eigenen Spielerbank kam und Marvin Melian angriff, sei am Rande erwähnt. Dass denn dessen Vater auch noch auf die Spielerbank des OSC wollte, verdient schon ein wenig mehr Aufmerksamkeit. Zur Entschuldigung der Ref’s bleibt festzustellen, dass sie zu diesem Zeitpunkt mit dem Geschehen um die Spielerin Wartha befasst waren und dementsprechend abgelenkt. Damit sind auch die Strafen zu erklären, die danach verhängt wurden.
Das Spiel selber war danach nur noch Makulatur, der OSC erzielte noch zwei Treffer im Schlussabschnitt (Sven Hannemann, 45. Und Jonas Prehn, 55.); den Schlusspunkt setze FASS durch Marshall Mykietyshyn 41 Sekunden vor Spielende.
(NIS/mp)
  
       
    

Frauen Eishockey

Nationalmannschaft - Bundesliga - Landesverbände
  
     
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Viel Spannung in den Ligen

Am 1. Adventswochenende gab es in der Frauenbundesliga, der 1. Frauenliga Nordost und der EWHL insgesamt 16 Spiele. Hier ist die Zusammenfassung
FRAUENBUNDESLIGA (DFEL):
Erste Saisonniederlage für Memmingen:
Tabellenführer ECDC Memmingen Indians und Titelverteidiger ERC Ingolstadt spielten am Wochenende wieder in Hin- und Rückspiel gegeneinander. Samstag ging es in Memmingen um Punkte. In einem spannenden sahen die 135 Zuschauer ein spannendes Spiel, in dem lediglich ein Treffer fiel. Antje Sabautzki traf für Memmingen zum 1:0 (0:0/1:0/0:0) nach 37 Minuten und sicherte so den Indians die Punkte. Emma Schweiger musste 25 Schüsse abwehren, was ihr auch gelang. Und so konnte sie sich über ein weiteres Shutout freuen. Und Memmingen hat sich damit als erstes Team für die Playoffs qualifiziert.
In Ingolstadt holte sich der Titelverteidiger die Punkte. Sara Kaneppele (24.) und Jule Schiefer (38.) sicherten dem ERC einen 2:0-Erfolg (0:0/2:0/0:0). Dominique Quint kam zu einem Shutout.
Sechs Punkte für die Eisbären:
Für den EC Bergkamener Bären und den Eisbären Juniors Berlin ging es um Punkte um den 4. Platz. 58 Zuschauer sahen in Bergkamen drei Tore. Thea Marleen Bartell traf für die Eisbären nach 31 Minuten zum 0:1, Valerie Offermann glich 118 Sekunden vor der 2. Pause aus. 115 Sekunden nach Wiederbeginn konnte sich Anastasia Gruß über ihren ersten Bundesligatreffer freuen. Sie erzielte den 1:2-Siegtreffer (0:0/1:1/0:1) für die Gäste.
Wie immer in Bergkamen musste am Sonntag früh aufgestanden werden. Die Eisbären kamen gut in die Partie und konnten durch Thea-Marleen Bartell (6.) und Annabella Sterzik (9.) früh in Führung gehen. Den Anschlusstreffer von Alina Hahn nach 27 Minuten konnte Anastasia Gruß drei Minuten später mit dem 1:3 beantworten. Vier Minuten vor dem Ende sorgte Pauline Gruchot mit dem 1:4 für die Entscheidung in diesem Spiel. Mit diesem 1:4-Erfolg (0:2/1:1/0:1) konnten die Eisbären auch das 2. Spiel vor diesmal 39 Zuschauern gewinnen und mit sechs Punkten im Gepäck die Heimreise antreten.
Punkteteilung in Miesbach:
In Miesbach wollten der ESC Planegg-Würmtal die Mad Dogs Mannheim möglichst viele Punkte holen. Und die Mad Dogs hatten am Samstag auch Grund zum Jubeln. Mit 1:4 (1:1/0:2/0:1) gewannen sie und holten erstmals beim Rekordmeister Punkte. Zunächst musste aber ein Rückstand aufgeholt werden, Julia Zorn brachte Planegg nach elf Minuten in Führung. Lucia Schmitz konnte drei Minuten später in Überzahl den Ausgleich erzielen. Pia Clauberg (23.) und wieder in Überzahl Brittany Kucera (37.) sorgten im 2. Drittel für eine Vorentscheidung. Meagan Forrest sicherte den Sieg vier Minuten vor dem Ende mit dem 1:4 ab.
Am Sonntag fielen neun Tore und es wurde ein ganz enges Spiel. Lucia Schmitz brachte Mannheim nach vier Minuten in Führung, dann drehte Planegg auf. Julia Zorn erzielte vier Tore in Folge (5., 9., 16., 26.) und so führten die Gastgeberinnen mit 4:1. Doch Mannheim kam zurück, Lucia Schmitz (32.), Brittany Kucera (34.) und Yvette Reichelt (43.) konnten das Spiel wieder ausgleichen. Kerstin Spielberger traf nach 48 Minuten zum 5:4 und bei diesem Ergebnis blies es am Ende.
Memmingen führt die Tabelle weiter mit 39 Punkten vor dem ERC Ingolstadt mit 27 Punkten an. Mannheim belegt mit 21 Punkte sechs Punkte vor Planegg. Alle vier haben 14 Spiele absolviert. 14 Spielen Berlin hat zwei Spiele weniger bestritten und hat drei Punkte Rückstand auf Planegg. Bergkamen ist mit sechs Punkten nun etwas abgeschlagen.
Am kommenden Wochenende finden die letzten drei Bundesligaspiele des Jahres statt. Sämtliche Spiele der DFEL können in Livestreams geschaut werden. 
1.FRAUENLIGA NORDOST:
Der ETC Crimmitschau empfing am Samstag den Hamburger SV. Glatt mit 12:1 (4:0/3:0/5:1) konnte Crimmitschau diese Partie gewinnen.
FASS Berlin reiste am Sonntag zu den Hamburger Crocodiles. Joanne Seifert und Vanessa Wartha-Gasde (je 3), Lisa Idschok (2) und Chiara Leonhardt trafen beim 1:9 (1:3/0:5/0:1) der Weddingerinnen. Alisha-Delayna Wendt traf zum zwischenzeitlichen 1:2.
Zwei Spiele ist für das kommende Wochenende vorgesehen.
(NIS/ns)
  
 
 
 Dienstag 29.November 2022 www.icehockeypage.de 
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