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März 26
                    
März
                     
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
  
Regionalliga West
(RLW)  Die Relegation in der Regionalliga West ist beendet. Nachdem sich Grefrath und Moers in der Regelgationsrunde retten konnten, musste der Neusser EV in einem Hin- und Rückspiel gegen den Landesliga-Meister ESC Rheine um den Klassenerhalt spielen. Beide Partien konnte der NEV deutlich für sich entscheiden und hat dadurch auch den Klassenerhalt erreicht, während die Ice Cats sich nicht qualifizieren konnten
  
Landesliga B.-Württemb.
(LLBW)  Der EC Balingen hat sich nach dem Sieg am Sonntag über den EC Eppelheim kurz vor dem Saisonende den Meistertitel in der Landesliga Baden-Württemberg gesichert
  
Beach Devils Timmendorf
(RLN)  Stürmer Aleksi Kettunen hat seinen Vertrag bei den Beach Devils um zwei weitere Jahre verlängert. In 28 Spielen gelangen dem Finnen 43 Scorerpunkte. Ausserdem wird auch Verteidiger Tom Danneker dem CET erhalten bleiben. Den Verein verlassen wird dagegen Torhüter Adam Beukeboom
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmertalent Leon Sivic hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen- Für ihn ist damit die Saison bereits vorzeitig beendet
  
Tigers Bayreuth
(OLS)  Nach dem Aus von onesto wurde vor wenigen Tagen über den Verkauf der GmbH berichtet. Der tschechisch-armenische Geschäftsmann Mikael Agateljan wollte die GmbH übernehmen und hatte bereits große Ziele für die Zukunft formuliert. Doch der Traum ist nun innerhalb weniger Stunden schon wieder geplatzt, denn der 37-Jährige hat den Einstieg offenbar aus persönlichen Gründen bereits wieder gestopt
  
EV Moosburg
(BLL)  Goalie Thomas Hingel, der vor zwei Jahren zu seinem Heimatverein zurückkehrte, hat seine weitere Zusage für die kommende Spielzeit gegeben. Der 33-Jährige wird damit bereits in seine insgesamt siebte Saison im Dress des EVM gehen
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Die Brüder Max und Erik Thiel haben ihre Zusage für die nächste Saison bei den Realstars gegeben. Die beiden 18-jährigen Stürmer kamen im Laufe der Saison aus dem DNL-Team der Kölner Haie zum ESV und konnten schnell bei ihren ersten Einsätzen im Seniorenbereich überzeugen
  
ESV Gebensbach
(BBZL)  Stürmer Florian Sonnengruber, der viele Jahre für den ESV im Einsatz war, hat zum Saisonende nun seine aktive Laufbahn beendet
  
Heilbronner Falken
(OLS)  Das Insolvenzverfahren gegen die Falken GmbH wurde Anfang März eröffnet. Derzeit befindet sich der Insolvenzverwalter auf der Suche nach einem Investor. In den nächsten zwei Wochen sollen hier Entscheidungen fallen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Nach Mannschaftskapitän Kilian Steinmann, den es wieder nach Süddeutschland zieht, stehen mit Torhüter Timon Bätge, sowie Verteidiger Nicolas Turnwald, der die Schlittschuhe an den Nagel hängen wird, zwei weitere Abgänge fest
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 2.Oktober 2023

(IHP)  Nachfolgend weitere aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 25 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, aus Rheinland-Pfalz und aus dem Frauen-Eishockey.
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
FURIOSE AUFHOLJAGD BRING SECHS-PUNKTE-WOCHENENDE: EISBÄREN REGENSBURG SCHLAGEN RAVENSBURG TOWERSTARS 7:5

(DEL2)  Eine turbulente Partie bekamen 3128 Zuschauer in der Donau-Arena zu sehen: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat sein Heimspiel gegen den amtierenden DEL-2-Meister Ravensburg Towerstars mit 7:5 (1:2/1:2/5:1) gewonnen – dabei lag das Team von Coach Max Kaltenhauser zwischenzeitlich schon mit 1:4 zurück. Bei der furiosen Aufholjagd trafen Abbott Girduckis im Powerplay (19. Minute), Xaver Tippmann (35.), Andrew Schembri ebenfalls in Überzahl (42.), Tomáš Schwamberger (43.), zwei Mal Corey Trivino (47./PP1 und 56.) und Richard Diviš per Empty-Net-Tor (59.) für die Oberpfälzer. Bemerkenswert: Die Gäste aus Oberschwaben erzielten indes jeden ihrer fünf Treffer im Powerplay und nutzten jede einzelne Überzahlsituation gnadenlos aus. Nach dem 4:2-Erfolg bei DEL-Absteiger Bietigheim Steelers am Freitag bedeutete der Heimerfolg gegen die RVT das erste Sechs-Punkte-Wochenende der neuen Saison. In der Tabelle kletterten die Domstädter dadurch auf den sechsten Platz (neun Punkte), Ravensburg ist nun Achter (acht Zähler). Für die EBR geht es Schlag auf Schlag weiter: Schon am Dienstag, 3. Oktober, steht das nächste Heimspiel an. Dann gastieren wegen des Feiertags bereits ab 17 Uhr die Eispiraten Crimmitschau in der Donau-Stadt. Die Sachsen sind als Zweiter in überragender Frühform, in Regulärer Spielzeit noch ungeschlagen und holten bisher 14 von 18 möglichen Punkten.
Die Domstädter traten gegen die Ravensburg Towerstars mit dem gleichen Angebot an, das schon am Freitag die Punkte aus Bietigheim entführte: Die beiden Verteidiger Sandro Mayr und André Bühler fehlten verletzt, zudem fehlten im Aufgebot Patrick Demetz (Abwehr), Niklas Zeilbeck (Einsatz für Passau in der Oberliga), Constantin Ontl und Petr Pohl (alle Sturm). Im Tor startete Tom McCollum, Jonas Neffin war sein Backup.
Die erneut über 3000 Zuschauer in der Donau-Arena sahen ein unglückliches erstes Drittel der Gastgeber: Die Eisbären traten couragiert auf und erspielten sich zahlreiche Chancen, trafen allein in den ersten 20 Minuten fünf (!) Mal das Aluminium am von Nico Pertuch gehüteten Gäste-Tor und scheiterten einige weitere Male am Ravensburger Torsteher. Und doch stand am Ende des Startdurchgangs ein 1:2-Rückstand. Grund dafür: Das eiskalte Powerplay der Oberschwaben. Nach nur sieben Minuten nutzten diese die erste sich ihnen bietende Überzahl-Möglichkeit zum 1:0 durch Fabian Dietz, nur 93 Sekunden später hämmerte Liga-Top-Scorer Nick Latta den Puck genau in den Winkel und stellte auf 2:0 (9. Minute) – erneut mit einem Mann mehr auf dem Eis. Erst kurz vor Drittelende brachen die Oberpfälzer dann den Bann: Abbott Girduckis netzte im eigenen Powerplay zum 1:2-Anschlusstreffer ein (19.). Mit diesem Stand ging es in die Pause.
Stand nach einem Durchgang noch der Rückstand trotzt Chancenplus für die EBR, dominierte im Mitteldrittel die Gastmannschaft. Die Towerstars legten nicht nur zwei weitere, teils sehenswerte Überzahltreffer durch Fabian Dietz direkt nach Wiederbeginn (21.) und Matt Alfaro nach (29.) und zogen so auf 4:1 davon – auch bei Fünf-gegen-Fünf gerieten die Eisbären nun wiederholt unter Druck. Tom McCollum im EBR-Tor machte daraufhin für Jonas Neffin Platz, der alsbald ebenso unter Beschuss geriet, jedoch bis zum zweiten Seitenwechsel keine weiteren Treffer mehr zuließ. Doch auch die Donau-Städter setzten noch Lebenszeichen: Mit einem verdeckten Rückhandschuss überwand Verteidiger Xaver Tippmann den Goalie der Gäste zum 2:4 (35.). Mit seinem ersten DEL-2-Treffer markierte er gleichzeitig den Pausenstand.
Die Regensburger starteten mit einem Powerplay in den Schlussdurchgang – und nutzten dieses prompt: Andrew Schembri verwandelte einen Rebound zum 3:4-Anschluss (42.). Nur 50 Sekunden später brachte Tomáš Schwamberger die Donau-Arena dann endgültig zum Beben: Auch er setzte einen Nachschuss zum sensationellen 4:4-Ausgleich in die Maschen (43.). Nun hatten die Eisbären richtig Blut geleckt. Als Corey Trivino nach 47 Minuten in Überzahl einen freiliegenden Puck zur erstmaligen EBR-Führung über die Linie arbeitete, war die Partie gedreht. Doch Ravensburg steckte nicht auf und nutzte auch die fünfte Powerplaysituation: Mit einem Gewaltschuss brachte Robbie Czarnik seine Farben ins Spiel zurück (53.). Die Fans auf den Rängen kamen jetzt richtig auf ihre Kosten, die intensive Partie steuerte auf ihren Höhepunkt zu. Und der sollte das Happy End für die Gastgeber nach toller Aufholjagd bringen. In der 56. Minute blickten dann alle Anwesenden gebannt auf die Unparteiischen: Erneut Trivino hatte den Puck über die Linie des RVT-Tores befördert, doch die Schiedsrichter hatten den Videobeweis ausgerufen. Dann der Jubel: Der Treffer zählte, 6:5 für Regensburg. Als Ravensburg anschließend Pertuch für einen weiteren Feldspieler vom Eis nahm, traf Richard Diviš aus dem eigenen Drittel zum 7:5-Endstand ins verwaiste Gästetor (59.). Damit setzte er den Schlusspunkt in einer furiosen Begegnung.
„Wenn du gegen den amtierenden Meister 1:4 hinten liegst, bist du natürlich verunsichert. Ich möchte an dieser Stelle den Zuschauern danken, die in diesem Moment gespürt haben, das wir nicht schlecht gespielt haben und der Zwischenstand nicht das Spielgeschehen widergespiegelt hat. Unglaubliches Kompliment an die Jungs, wie sich dann zurückgekämpft haben“, sagte EBR-Coach Max Kaltenhauser nach der Begegnung.
In der Tabelle sprangen die Eisbären durch das Sechs-Punkte-Wochenende auf den sechsten Platz (9 Punkte). Ravensburg rutschte auf Rang acht (acht Zähler). Für die Domstädter steht direkt das nächste schwere Spiel an: Am Dienstag kommen die formstarken Eispiraten Crimmitschau nach Regensburg. Spielbeginn in der Donau-Arena ist (ob des Feiertags) bereits um 17 Uhr (ausführlicher Vorbericht folgt).
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  14:39 Uhr
Bericht:     EVR
Autor:     jml


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
FORMSTARKER GEGNER: EISBÄREN REGENSBURG EMPFANGEN AM DIENSTAG EISPIRATEN CRIMMITSCHAU

(DEL2)  In Regulärer Spielzeit ungeschlagen, 14 von 18 möglichen Punkten geholt: Der nächste Gegner des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg zeigt sich seit Beginn der neuen DEL-2-Saison in bestechender Form. Am morgigen Dienstag, 3. Oktober, geben die Eispiraten Crimmitschau nun ihre Visitenkarte in der Donau-Arena ab. Spielbeginn ist – ob des Feiertages – bereits um 17 Uhr. Es ist das dritte Spiel in nur fünf Tagen für die EBR.
Nach bislang sechs Spieltagen rangieren die Sachsen auf dem zweiten Tabellenplatz (14 Punkte), Regensburg ist mit neun Zählern Sechster. Die EPC mussten sich erst am vergangenen Wochenende erstmals geschlagen geben. Zuvor gab es Siege in Landshut (4:3), zuhause gegen Bietigheim (3:0), in Selb (5:2) und gegen Ravensburg (5:4 nach Overtime im Heimspiel). Erst der EC Bad Nauheim stoppte die anfängliche Siegesserie der Eispiraten: Auswärts unterlagen sie bei den Hessen 3:4 nach Penaltyschießen. Gegen Freiburg folgte dann aber direkt wieder der nächste Erfolg, Crimmitschau gewann vor eigenem Publikum mit 3:2 nach Verlängerung. Damit punktete das Team von Coach Jussi Tuores bislang in jeder Partie.
Satte 13 Abgänge hatte der Klub im Sommer zu verzeichnen, darunter auch vier Kontingentspieler. Von den ausländischen Akteuren blieb den Freibeutern einzig der finnische Mittelstürmer Henri Kanninen erhalten – der sich in der neuen Saison bislang in überragender Verfassung präsentiert: Mit seinen neun Punkten (drei Tore, sechs Assists) ist er bisher einer der absoluten Top-Scorer der Liga. Drei weitere Kontingentlizenzen hat Crimmitschau an Offensivkräfte vergeben: an den NHL-erfahrenen Tobias Lindberg (Schweden/vier Tore, zwei Assists – sechs Punkte), an Hayden Verbeek (Kanada/ein Tor, eine Vorlage – zwei Punkte) und an Ladislav Zikmund (Tschechien/zwei Vorlagen). Besonders gefährlich zeigte sich darüber hinaus aber auch Vinny Saponari. Der 33-jährige US-Amerikaner mit deutschem Pass kam von DEL-Klub Augsburg und hat bereits acht Torbeteiligungen auf seinem Konto (ein Treffer, sieben Assists). Voll eingeschlagen hat zudem ein junger Neuzugang: Justin Büsing, in der zurückliegenden Saison mit 66 Punkten in 39 Spielen für Köln in der DNL. Der 20-Jährige ist eine Leihgabe von Erstligist Bremerhaven und netzte bereits drei Mal selbst ein und bereitete ebenso viele weitere Tore vor. Auch Allrounder Dominic Walsh, inzwischen 34 Jahre alt und zuletzt meist im Sturm aufgeboten, erwischte einen starken Start in die neue Saison (zwei Tore, vier Vorlagen – sechs Punkte).
Zwei weitere neue Gesichter bringen reichlich Qualität in die Offensive: Der 30-jährige Deutsch-Kanadier Colin Smith und der 24-jährige deutsche Center Thomas Reichel. Smith war zwar zuletzt inaktiv, kann aber auf die Erfahrung aus einem NHL-Spiel, rund 350 AHL-Auftritten sowie 110 Partien in der DEL zurückgreifen und legte bereits vier Treffer auf. Reichel kommt indes trotz seines jungen Alters bereits auf knapp 100 Erst- sowie rund 220 Zweitliga-Spiele und hat bislang drei Torbeteiligungen zu verbuchen. Aus dem Kader der Vorsaison schnüren darüber hinaus noch die jungen Lucas Böttcher, Jannis Kälble, Willy Rudert und Tamás Kanya ihre Schlittschuhe für die Freibeuter. Auch Deutsch-Kanadier Scott Feser blieb bei den Sachsen und erwischte mit vier Punkten aus fünf Spielen einen starken Start in die neue Runde. Talent Marat Khayradov, ebenfalls eine Bremerhaven-Leihgabe, kam bislang indes nicht zum Einsatz, lief aber schon sechs Mal für die Pinguins in Liga eins auf.
In der Verteidigung blieben aus dem Vorjahreskader die beiden Routiniers Mario Scalzo (schon fünf Assists) und Felix Thomas sowie Defensiv-Spezialist Ole Oleff erhalten. Auch Deutsch-Amerikaner Gregory Kreutzer, der per Förderlizenz von Partner Bremerhaven kommt, steht weiter im Aufgebot. Neu sind Youngster Alexander Schmidt (zuvor DNL in Köln), der erfahrene Sören Sturm (zuvor Oberliga in Bad Tölz, bereits über 320 DEL- und 370 DEL-2-Spiele), Philipp Preto (Förderlizenz von DEL-Klub Mannheim) und Max Balinson. Letzterer kam mit dem deutschen Pass im Gepäck direkt aus der dritthöchsten nordamerikanischen Profiliga, der ECHL, und schlug bislang voll ein: Drei eigene Treffer und ebenso viele Vorlagen sprechen für seine Qualitäten.
Im Tor gelang den Sachsen ein Coup: Mit dem 32-jährigen Deutsch-Russen Oleg Shilin sicherten sie sich einen Keeper, der in den vergangenen beiden Saisons für Krefeld und Köln in der DEL sein Können zeigte und auch über Erfahrung in der starken KHL verfügt. Der Start verlief vielversprechend: In den ersten vier Partien ließ Shilin im Schnitt nur 1,62 Gegentore zu bei einer Fangquote von über 95 Prozent. Doch dann verletzte er sich leicht am Sprunggelenk. Sein Backup, der 24-jährige Christian Schneider (einst auch im EVR-Nachwuchs aktiv), führte sein Team aber zu fünf Punkten aus den letzten drei Spielen.
Verzichten müssen die EBR in beiden Partien auf den verletzten Verteidiger André Bühler und seinen nach wie vor angeschlagenen Defensiv-Kollegen Sandro Mayr.
Informationen zu den Spieltagen:
Von beiden Partien berichtet SpradeTV live (www.sprade.tv).
Beim Heimspiel gibt es im Fanshop unter Block B9 erneut die zahlreichen neuen Fanartikel zu kaufen (auch online unter www.eisbaeren-regensburg.shop erhältlich).
Auch die neue Fanzone vor der Donau-Arena wird ihre Tore für die zahlreichen Besucher öffnen.
Aufgrund der zuletzt aufgekommenen Nebel-Problematik weisen die Eisbären Regensburg in eigener Sache auf Änderungen hin: Da die Außentemperaturen noch länger etwas wärmer sein könnten, darf in den Pausen künftig nur noch auf den Rampen geraucht werden – nicht mehr auf den Balkonen. Die direkten Türen nach außen haben keinen Windfang, der die warme und feuchte Luft aus der Arena hält, werden sie geöffnet, entsteht in der Halle Nebel. Bei derartigen Bedingungen droht ein Spielabbruch, der wohl eine Wertung zuungunsten der Eisbären zur Folge hätte.
Einlass in die Arena beim Spiel gegen Ravensburg ist 90 Minuten vor Beginn der Begegnung (15:30 Uhr), der Dauerkarten-Eingang öffnet gar schon 105 Minuten vor Puckdrop (15:15 Uhr).
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  18:01 Uhr
Bericht:     EVR
Autor:     jml

  
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
„Zu viele Dummheiten“ – Starbulls verlieren in Weißwasser 2:5 

(DEL2)  Im Auswärtsspiel gegen die Lausitzer Füchse konnten die Starbulls Rosenheim am sechsten Spieltag der DEL 2 keine Punkte erbeuten. Im rund 650 Kilometer entfernten Weißwasser gerieten die Grün-Weißen vor 2.683 Zuschauern schon nach einer Minute in Rückstand und lagen zur ersten Pause bereits mit 0:3 im Hintertreffen. Im Gegensatz zu effizienten Gastgebern, die Rosenheimer Abwehrfehler mit beeindruckender Kompromisslosigkeit bestraften, ließen die phasenweise dominierenden Starbulls zahlreiche Torchancen ungenutzt, sodass die Anzeigetafel nach 60 Minuten eine ebenso deutliche wie vermeidbare 2:5-Niederlage dokumentierte. 
Schon nach 33 Sekunden musste Denis Shevyrin wegen Stockschlags auf die Strafbank – und ganze 23 Sekunden danach zappelte der Puck im Rosenheimer Netz. Roope Mäkitalo traf per Direktabnahme aus dem rechten Bullykreis. „Der erste Wechsel war grausam. Wir haben zweimal die Chance, die Scheibe aus unserem Drittel zu bringen, machen das aber nicht und kassieren eine unnötige Strafzeit. Beim NHL-Schuss hat unser Torwart dann keine Chance“, kommentierte Cheftrainer Jari Pasanen den Katastrophenstart seiner Starbulls. 
Danach sah Pasanen mehrere gute Rosenheimer Chancen zum Ausgleichstreffer. Die beste hatte Manuel Strodel, der aber nur den Pfosten traf. „Beim Kaffetrinken“ wähnte der Starbulls-Headcoach dann seine Defensive, als die Hausherren auf 2:0 stellten. Ein Schuss von Sebastian Zauner fand via Bande den Weg vor das Tor, wo Michael Bartuli verwandelte (9.). Erneut Bartuli – der 21-jährige Förderlizenzspieler der Eisbären Berlin bestritt sein erstes Spiel für die Lausitzer Füchse – traf schließlich völlig frei vor Torwart Tomas Pöpperle auch zum 3:0; Rosenheimes Verteidiger Shane Hanna hatte ihm ohne jede Bedrängnis die Scheibe direkt vor den Schläger gelegt (16.). 
Auch ins zweite Drittel starteten die Starbulls miserabel. Sam Ruopp legte den Puck aus der Drehung vors Tor, wo Topscorer Lane Scheidl mit dem langen Schläger nach 33 Sekunden Spielzeit zum 4:0 einschob. Erneut bestraften die Hausherren eine Rosenheimer Naivität eiskalt, erneut hatte Pöpperle keine Abwehrchance. „Das Spiel war nicht vorbei. Wir haben etwas verändert, die Jungs haben Gas gegeben, haben einiges auf dem Eis gelassen. Aber die Heimmannschaft war defensiv sehr gut und der Torwart war sehr sehr gut“, musste Pasanen anerkennen.  
Der erwähnte Torwart war Jonas Stettmer, der 2020/21 auch einige Spiele für die Starbulls machte und an diesem Sonntag als Förderlizenzspieler der Eisbären Berlin das Tor der Füchse überaus souverän hütete. Glück hatte Stettmer aber bei einem weiteren Rosenheimer Pfostentreffer durch Shane Hanna – und keinerlei Abwehrchance, als Manuel Strodel einen Rückpass von Shevyrin verwertete (33.). Der Treffer entsprang den Nachwehen des ersten Rosenheimer Überzahlspiels.  
Ein echtes, auch in die Statistik als solches eingehendes Powerplay-Tor, erzielten die Starbulls schließlich auch noch: Tyler McNeely fälschte einen Schuss von C.J. Stretch ab und verkürzte auf 2:5 aus Rosenheimer Sicht (52.). Den besseren Start hatten aber auch in den letzten Spielabschnitt die gastgebenden Füchse erwischt, auch wenn es mit 2:04 Minuten etwas länger bis zum Torerfolg dauerte, als in den Spielabschnitten zuvor. Jake Coughler traf mit einem fulminanten Handgelenkschuss in den rechten oberen Winkel zum 5:1.  
Pasanens Fazit: „Heute hat die cleverere Mannschaft gewonnen. Die Heimmannschaft hat wenig Dummheiten gemacht, meine Mannschaft war leider auf der anderen Seite …“ 
Ihr nächstes Spiel in der DEL 2 bestreiten die Starbulls Rosenheim bereits am Dienstag. Zu Gast im ROFA-Stadion sind die Bietigheim Steelers. Das Spiel gegen den DEL-Absteiger am Tag der Deutschen Einheit beginnt um 17 Uhr (Liveübertragung: www.sprade.tv), die Kasse am Stadion öffnet um 15 Uhr. Online sind Eintrittskarten jederzeit unter www.starbulls.de/tickets erhältlich.
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  01:04 Uhr
Bericht:     SBR
Autor:     mh


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Feiertag-Heimspiel: Starbulls empfangen angeschlagene Steelers 

(DEL2)  Bereits zwei Tage nach der selbst eingebrockten 2:5-Auswärtsniederlage gegen die Lausitzer Füchse haben die Starbulls Rosenheim in der DEL 2 die Chance zur Wiedergutmachung. Am „Tag der Deutschen Einheit“ empfangen die Grün-Weißen die Bietigheim Steelers im ROFA-Stadion (Spielbeginn 17 Uhr, Liveübertragung auf www.sprade.tv). Die im Frühjahr aus der höchsten deutschen Spielklasse abgestiegenen Steelers haben den Kader völlig umgekrempelt und stehen mit erst vier erbeuteten Zählern nach sechs Spieltagen überraschend am Tabellenende. 
Ähnlich wie die Starbulls Rosenheim verschliefen die Bietigheim Steelers am Sonntag in fremder Halle in allen drei Spielabschnitten den Start und mussten deshalb eine herbe 3:8-Niederlage bei den Kassel Huskies hinnehmen. Allerdings musste Headcoach Dean Fedorchuk auf einige wichtige Spieler verzichten und auf mehrere Junioren-Spieler zurückgreifen, um zumindest drei Linien auf das Eis zu schicken. Im Laufe der Partie in Kassel fielen auch noch Jack Doremus und Ryan Gropp aus.  
Trotz gewaltigem Umbruch – mit Verteidiger Max Prommersberger und den Stürmern Guillaume Naud (Sohn von Sportdirektor Danny Naud) und Alexander Preibisch stehen lediglich drei Stammkräfte der letztjährigen Mannschaft noch im Kader – sollten die Steelers vom Papier her die direkte Playoff-Qualifikation im Kreuz haben. Im spektakulären Auftaktspiel gegen Krefeld (5:6 n.V.) und im Heimspiel gegen Vizemeister Bad Nauheim (6:2) deuteten die Ellentaler ihre Stärken auch an. Dass sie nun nach dem jüngsten Null-Punkte-Wochenende – das Heimspiel am Freitag gegen Regensburg ging 2:4 verloren – die Rote Laterne tragen, ist sehr überraschend. 
Favorit sind die Starbulls als Tabellendrittletzter mit lediglich drei Punkten mehr gegenüber den Steelers natürlich trotzdem nicht. Die Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen muss die Fehlerquote, die trotz des Sieges auch im jüngsten Heimspiel gegen Krefeld viel zu hoch war, reduzieren und aus den Negativerlebnissen von Weißwasser am Sonntag die richtigen Schlüsse ziehen. Dort ließ man in jedem Spielabschnitt frühe Gegentreffer zu, weil die Defensivarbeit nicht DEL2-würdig war. Schon viel zu viele Gegentore mussten die Grün-Weißen in dieser Saison auch deshalb hinnehmen, weil die Konsequenz am gegnerischen Spieler fehlte, den man in nicht günstiger Schussposition wähnte, es dann aber direkt oder spätestens beim Rebound doch gefährlich wurde. 
In der Pre-Saison mussten sich die Starbulls beim Turnier in Freiburg gegen die Bietigheim Steelers mit 2:3 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Sämtliche Steelers-Tore gingen damals auf das Konto von Jack Doremus. Man darf gespannt sein, ob der 26-jährige US-Amerikaner als aktueller Topscorer (acht Punkte in sechs Spielen) nach seinem Ausscheiden beim jüngsten Spiel in Kassel nun am Dienstag den Goldhelm auf des Gegners Seite tragen kann. Möglicherweise hütet mit Olafr Schmidt ein Spieler, der 2013/14 im Nachwuchs der Starbulls aktiv war, das Gästetor. Im bisherigen Saisonverlauf wechselte er sich im Steelers-Gehäuse mit Leon Doubrawa ab. Bereits 28 Mal zappelte die Scheibe bisher im Bietigheimer Netz, während die Starbulls bisher 20 Gegentreffer kassierten. Dafür trafen die Steelers bereits 18-mal ins gegnerische Tor, die Starbulls erst 13-mal. 
Für zusätzliche Stabilität in der Rosenheimer Defensive soll Stephan Tramm sorgen. Der jüngst verpflichtete Verteidiger, der in den vergangenen vier Jahren 222 Spiele für die Kassel Huskies in der DEL 2 bestritt, steht gegen Bietigheim vor seinem Debüt im Starbulls-Trikot. 
Spielbeginn gegen die Bietigheim Steelers im ROFA-Stadion ist am späten Dienstagnachmittag um 17 Uhr (Liveübertragung: www.sprade.tv). Die Kasse am Stadion öffnet um 15 Uhr. Online sind Eintrittskarten jederzeit unter www.starbulls.de/tickets erhältlich.  
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  09:41 Uhr
Bericht:     SBR
Autor:     ah


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling verlängert Premium Partnerschaft

(DEL2)  Die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling ist nun seit vielen Jahrzehnten langjähriger Partner der Starbulls Rosenheim. Daran wird sich auch in der nächsten Zeit nichts ändern.
Die Premium Partnerschaft wurde für die nächsten zwei Saisons verlängert und sogar intensiviert. So wurde diese Saison der Fokus verstärkt auf die LED-Werbeflächen gelegt. Heißt im Detail längerer Spot auf unserer LED-Bande und auf der Videowall.
Wir sind sehr stolz auf diese langjährig anhaltende Partnerschaft mit der Sparkasse. Sie bringt uns als Verein auf der einen Seite eine unglaublich wichtige Planungssicherheit und auf der anderen Seite ist es schlichtweg ein Indiz für die gute Arbeit, die hier am Standort Rosenheim über die letzten Jahre gemacht wurde.
Darwin Kuhn, Leiter Sponsoring der Starbulls Rosenheim, bekräftigt das gegenseitige Vertrauen: „Wir wollen uns herzlichst bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling für die langjährige Unterstützung bedanken. Die Entwicklungen, die in und um die Organisation stattgefunden haben, sind am Ende auch nur durch solch treue Sponsoren möglich. Deswegen freut es uns umso mehr, dass die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling diese Entwicklung des Vereins auch weiterhin mitgeht und das Potential erkennt.
Harald Kraus, Vorstandsmitglied der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, äußert sich wie folgt zu der Partnerschaft: „Die Verlängerung unserer Premium-Partnerschaft mit den Starbulls ist für uns als Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling eine absolute Herzensangelegenheit. Der Aufstieg in die DEL2 bestätigt das Engagement des gesamten Vereins, der auch mit einer hervorragenden Nachwuchsarbeit überzeugt. Im Namen aller unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen wir den Starbulls eine erfolgreiche Eishockeysaison 2023/2024 und hoffen auf viele Siege im Rosenheimer ROFA-Stadion.“
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  12:00 Uhr
Bericht:     SBR
Autor:     ah


bayreuthtigersBayreuth Tigers
Zum Feiertag nach Passau

(OLS)  Nach den beiden Auftaktniederlagen in Deggendorf und gegen Memmingen steht für die Tigers am morgigen Dienstag bereits das dritte Spiel der noch jungen Oberliga-Saison auf dem Programm. Um 18:30 Uhr gastiert man in der Eis-Arena Passau bei den dort heimischen Blackhawks.
Die Niederbayern starteten ähnlich wie die Tigers in die neue Spielzeit: Beim EV Lindau musste man am Freitag eine 1:6-Niederlage quittieren, wo kurz vor Schluss nur der Ehrentreffer gelingen wollte. Deutlich besser machte man es dann am Sonntag im Heimspiel gegen DEL2-Absteiger Heilbronn, als man zunächst 0:2 in Rückstand geriet, aber ab der Spielmitte die Partie in einen 4:2-Erfolg drehen konnte.
Bei den Bayreuth Tigers wird es zu dieser Partie wieder Unterstützung aus Ingolstadt geben, vier junge Akteure werden wie beim Spiel in Deggendorf mit im Kader stehen. Neben den noch länger ausfallenden Victor Knaub und Dominik Tiffels steht auch hinter dem Einsatz von Stürmer Nicolas Schindler ein Fragezeichen, da man hier von Tag zu Tag schauen muss, ob ein Einsatz möglich ist.
Außerdem wird sehr wahrscheinlich Andreé Hult nicht auflaufen können. Nach dem Check, den er im Spiel gegen Memmingen einstecken musste, laufen aktuell noch Untersuchungen, um ein möglichst genaues Bild der Verletzung zu erhalten, sodass man hier kein Risiko eingehen wird.
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  17:26 Uhr
Bericht:     BT
Autor:     kno


ecdcmemmingenMemmingen Indians
Knapper aber wichtiger Sieg: Memmingen bezwingt Bayreuth

(OLS)  Auch das zweite Spiel der Saison konnte der ECDC für sich entscheiden. Beim letztjähirgen DEL2-Teilnehmer aus Bayreuth gewannen die Indians knapp mit 6:5 und sicherten sich die nächsten drei Punkte.
Es war die erwartet schwere Aufgabe in Bayreuth, die auf die Maustädter wartete. Zu Beginn des ersten Drittels taten sich die Memminger schwer ins Spiel zu finden, da Bayreuth gut loslegte. Doch der Führungstreffer zum 1:0 durch Denis Fominych stabilisierte das Spiel der Indians merklich. In der 7.Minute musste man zwar den Ausgleichstreffer in Überzahl hinnehmen, Brett Schaefer war der Torschütze für die Tigers, Memmingen blieb aber konzentriert und schoss durch Matej Pekr das 2:1 in Überzahl. In der 18.Minute traf Dominik Meisinger zum 3:1, doch Bayreuth verkürzte kurz vor der ersten Drittelpause durch den Finnen Eero Elo zum 2:3.
Das zweite Drittel war dann der Weg auf die Siegerstraße für die Indians. Zunächst war es erneut Matej Pekr, der die Scheibe in Überzahl trocken unter die Latte setzte. Gegen Mitte des zweiten Drittels schnürte auch Dominik Meisinger den Doppelpack zum 5:2. Eine Minute später traf Eddy Homjakovs in Überzahl sogar zum 6:2, was eine komfortable Führung für den ECDC zu diesem Zeitpunkt bedeutete. Bayreuth gab sich aber keinesfalls geschlagen. Kontingentspieler David Stach bugsierte eine Minute vor der Pause die Scheibe zum 3:6 ins Netz, was den Tigers nochmals Hoffnung für den letzten Spielabschnitt gab.
Die Reaktion der Gastgeber war dementsprechend zu erwarten. Im letzten Drittel drückte Bayreuth nochmals auf das Memminger Gehäuse und probierte jetzt alles. Kapitän Steffen Tölzer erzielte das wichtige 4:6 für die Hausherren und läutete eine spannende Schlussphase ein. Die Bayreuth Tigers kamen sogar auf 5:6, durch den Treffer von Eero Elo zwei Minuten vor dem Ende, heran und somit dem Ausgleich spürbar nahe, aber die Rot-Weißen schafften es die Führung zu retten. Die Indianer entführten damit drei wichtige und letztendlich verdiente Punkte aus dem Tigerkäfig in Bayreuth.
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  15:20 Uhr
Bericht:     ECDCM
Autor:     flmfr


ecdcmemmingenMemmingen Indians
Am Feiertag auswärts: Memmingen trifft auf den Ligafavoriten Weiden

(OLS)  Das dritte Spiel der Oberliga-Saison ist für die Memminge Indians gleich eine richtige Herkulesaufgabe. Der ECDC trifft am Tag der Deutschen Einheit in der Oberpfalz auf die Blue Devils Weiden, die als klarer Ligafavorit gelten und im Sommer ihren Kader nochmals ordentlich verstärkt haben.
Der letztjährige Hauptrundenmeister aus Weiden verpasste den sportlichen Aufstieg in die DEL2 nur knapp. Im Playoff-Finale musste sich das Team von Trainer Sebastian Buchwieser den Starbulls aus Rosenheim geschlagen geben. Anlass und Ansporn genug, wieder an die gezeigten Leistungen auch in dieser Saison anzuknüpfen und sich die Chance auf den Aufstieg zu wahren. Trotz einiger schmerzhafter Abgänge wie Chad Bassen, Elia Ostwald, Ralf Herbst oder auch der jetzige Memminger Edgars Homjakovs, wurden die Blue Devils auf dem Transfermarkt wieder sehr aktiv. Namenhafte Neuzugänge wie Tyler Ward (Bad Tölz), Vladislav Filin (DEL2), und Maximilian Kolb (DEL2) verstärken das Team hinsichtlich Qualität und Quantität deutlich. Der Stamm um u.a. Tomas Rubes, Nardo Nagtzaam, Dennis Thielsch, oder Kurt Davis wurde gehalten. In der Offensive gelang den Oberpfälzern zudem mit Vincent Schlenker (Kassel/DEL2) und David Elsner (Frankfurt/DEL) zwei Königstransfers, die maßgeblich zum Erfolg beitragen sollen. Kein Wunder also, warum die Oberpfälzer von Experten als Ligafavorit und Aufstiegsaspirant gehandelt werden.
Für die Indians, die um den Einsatz von Stürmer Tobias Meier bangen, wird das zweite Auswärtsspiel der Saison eine harte Angelegenheit. Mit der Maximalausbeute an Punkten und einer bislang stark funktionierenden Offensive könnte aber auch in Weiden eine Überraschung möglich sein.
Das nächste Heimspiel der Indians findet dann schon am Freitag statt. Dann ist der ewige Rivale aus Höchstadt zu Gast am Hühnerberg. Die Partie startet um 20 Uhr, Karten sind bereits im VVK erhältlich.
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  15:20 Uhr
Bericht:     ECDCM
Autor:     flmfr


ehf-passauPassau Black Hawks
Heimspiel am Tag der deutschen Einheit: Ex-DEL2 Team
Bayreuth zu Gast in Passau

(OLS)  Die Passau Black Hawks möchten nach dem fulminanten 4:2 Heimerfolg gegen
die Heilbronner Falken bereits am Dienstag um 18:30 Uhr nachlegen. Die
Aufgabe dürfte aber keinesfalls einfacher werden. Zu Gast ist der letztjährige
DEL2 Club aus Bayreuth in der Eis-Arena Passau. Die Tigers sind mit zwei
Niederlagen gegen Deggendorf und Memmingen in die Saison gestartet. Um
keinen kompletten Fehlstart hinzulegen sind die Bayreuth Tigers in Passau
eigentlich bereits zum punkten verdammt. Mit Blick auf den Kader sind die
Tigers bei ihrem Gastspiel am Dienstag in Passau der Favorit. Klangvolle Namen
wie Steffen Tölzer oder Andree Hult zieren den Bayreuther Kader. Dazu steht
mit Brett Schäfer auch ein ehemaliger Black Hawks Spieler im Aufgebot der
Franken.
Die Habichte haben aber gegen Heilbronn eindrucksvoll gezeigt, was mit einer
geschlossenen Mannschaftleistung möglich ist. „Jeder hat für jeden gekämpft,
hat die Schüsse geblockt und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Wenn
wir so auftreten haben wir auch gegen Bayreuth eine gute Chance.“ so
Vorstand Christian Eder. Black Hawks Trainer Thomas Vogl wird auch gegen
Bayreuth diese Einstellung seiner Mannschaft wieder einfordern. „Wir gehen in
jedes Spiel um dieses zu gewinnen. Bayreuth hat eine starke Mannschaft und
viel Erfahrung. Da müssen wir wieder an unsere Grenze gehen.“ Einen
Unterschied haben am Sonntag beim Heimerfolg gegen Heilbronn auch die
lautstarken Passauer Fans gemacht. Wie eine Wand stand der Fanblock auch
nach dem 0:2 Rückstand hinter der Mannschaft. „So eine Kulisse hilft der
Mannschaft enorm. Da hat es jede Mannschaft dann schwer in der Eis-Arena zu
spielen“. wissen die Verantwortlichen und hoffen auch gegen Bayreuth auf eine
gut besuchte Eis-Arena.
Tickets für das Heimspiel am Dienstag, 03.10.2023 um 18:30 Uhr gegen die
Bayreuth Tigers sind Online auf ETIX.com erhältlich. Die Abendkasse öffnet um
17:30 Uhr. Das Spiel wird außerdem auf SpradeTV übertragen.
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  07:56 Uhr
Bericht:     EHFP
Autor:     czo


saalebullshalle04Saale Bulls Halle
GEGEN ROSTOCK: SPITZENSPIEL ZUM ZWEITEN – AUSWÄRTS BEIM DREIMALIGEN OBERLIGAMEISTER TILBURG

(OLN)  Spitzenspiel: Die Saale Bulls begrüßten am vergangenen Freitag als Tabellenzweiter der zurückliegenden Spielzeit den seinerzeit Erstplatzierten Hannover Scorpions zum Saisonauftakt im Sparkassen-Eisdom. Sieben Tage später kommt erneut zum Spitzenspiel. Genauer gesagt zum tabellarischen Spitzenspiel der noch jungen Saison. Die zweitplatzierten Bulls empfangen den um einen Treffer besseren Tabellenführer aus Rostock. Als die einzigen Teams der Liga sind sowohl die Händel- als auch die Hansestädter bislang noch verlustpunktfrei. Beide starteten mit einem Sechs-Punkte-Wochenende in die Hauptrunde 2023/24.
Ein halbes Dutzend Zähler an einem Wochenende. Das war für die Gäste von der Ostsee ein in den letzten Jahren eher seltenes Erfolgserlebnis. So dauerte es in der zurückliegenden Saison bis zum 31./32. (!) Spieltag, ehe man am 18./20. Dezember erstmals die maximale Punktzahl binnen drei Tagen einfahren konnte. Auch die Jahre zuvor mussten sich die Raubfische in Geduld üben, genauer gesagt bis zum 16./17. (2021/22) bzw. 12./13. Spieltag (2020/21). Letztmals mit sechs Punkten starten die Hanseaten im Übrigen 2019/20 in einer Saison, einer der beiden Siege wurde damals gegen die Saale Bulls eingefahren. Und zwar auf den Tag genau vor vier Jahren (29.09.2019) – es war die bislang letzte Niederlage der Bulls gegen die Rostocker.
Der Trainerwechsel Anfang des Jahres hin zu Lenny Soccio erwies sich als goldrichtig. Der Aufwärtstrend der Piranhas ist eng mit der Personalie des 56-Jährigen verbunden. Der „Trainer des Jahres“ 2019 geht in seine erste komplette Spielzeit hinter der Rostocker Bande und konnte im Sommer eine Mannschaft nach seinen Wünschen zusammenstellen. Für die Offensive gelang es, den ligaweit mit 55 Treffern treffsichersten Schützen Keegan Dansereau zu halten. Die beiden anderen Importstellen wurden mit dem Schweden Emil Bejmo sowie dem in Halle noch bestens bekannten Mathieu Tousignant besetzt. Dazu gesellt sich als einer von sechs offensiven Neuzugängen der DEL-erfahrene Mike Mieszkoswki.
Hinter der jungen, mit gleich vier U24-Akteuren ausgestatteten Defensive hütet fortan Sebastian Albrecht das Piranhas-Gehäuse. Der Goalie hatte maßgeblichen Anteil am erfolgreichen Saisonstart der Hanseaten. Es wird spannend zu beobachten sein, ob Soccio aufgrund Albrechts Halle-Vergangenheit und dessen aktuellen Lauf auf den 33-Jährigen an alter Wirkungsstätte setzt oder gerade wegen seiner Vergangenheit (und dem hiesigen Wissen um die Stärken und Schwächen des Linksfängers) erstmals Lucas Di Berardo ins Gehäuse beordert.
Eins steht jedoch schon vor dem ersten Bully fest: Am Ende der Partie wird eine Serie gerissen sein. Ein Team wird die erste Saisonniederlage quittieren müssen. Damit dies nicht die Saale Bulls sein werden, wird Head Coach Marius Riedel die Mannschaft entsprechend einstellen und vorbereiten. Und: Die Unterstützung von den Rängen des „Siebten Mannes“ ist dem Team sicher, um die hallesche Siegesserie fortzusetzen.
Am Sonntag reisen unsere Saale Bulls zum dreimaligen Oberligameister Tilburg Trappers. Die Niederländer lobten ein Ziel aus „die Reise zum Titel.“ Das Team von Cheftrainer Doug Mason verstärkte den Kader gezielt für die Spielzeit 2023/24. Die Neuzugänge im Sturm – D’Artagnan Joly, Jay Huisman und Branden Gracel sollen den Unterschied in der Offensive machen. Mit dem Trio wollen die Tilburger  in der Liga konkurrenzfähig bleiben. Für unsere Saale Bulls gilt es, die Offensivstärke der Trappers zu unterbinden und den zweiten Auswärtssieg der Saison zu erkämpfen. Die Bulls gewannen fünf der letzten sechs Auftritte in den Niederlanden, waren dort zuletzt viermal in Serie erfolgreich.
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  16:03 Uhr
Bericht:     MECH
Autor:     jy


hannoverscorpionsHannover Scorpions
Derby - erstes Saisonhighlight / Freitag 6.10.20 Uhr Scorpions vs. Indians

(OLN)  Zum ersten Highlight der noch jungen Eishockeysaison treffen am Freitag (6.10.) um 20 Uhr die Hannover Scorpions und die Hannover Indians in der ARS Arena aufeinander.
Trotz der deutlichen Dominanz der Scorpions in den vergangenen Jahren, unterliegt jedes Derby besonderen Bedingungen. Dass beide Teams in den ersten vier Spielen jeweils 6 Punkte erzielt haben, macht dieses Derby noch reizvoller.
Eine besondere Note erhält das Derby auch durch die Tatsache, dass Brett Jaeger, langjähriger Scorpions Goalie, jetzt das Tor der Indians hütet.
Nach dem 5:3 Sieg am Sonntag in der ARS Arena über die, in dieser Saison außergewöhnlich starken Hammer Eisbären, sah Coach Kevin Gaudet sein Team schon so langsam auf dem richtigen Weg.
„Mehr denn je“, so Gaudet „gilt für uns in dieser Saison der Spruch von Altbundestrainer Hans Zach, das Wille über Talent geht“. Auch wenn wir viele sehr talentierte Spieler in unserem Team haben, wird es ohne Einsatz und Kampf nicht gehen“.
„Wir werden alles daran setzen, den gegen Hamm gezeigten Willen und Einsatz auch bei der Begegnung am Freitag gegen die Indians aufs Eis zu bringen“, so Gaudet.
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  13:06 Uhr
Bericht:     HS
Autor:     jh


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons überrollen Füchse - Herford siegt gegen Duisburg zweistellig

(OLN)  48 Stunden eindrucksvoll genutzt – der Herforder Eishockey Verein hat das Heimspiel der Oberliga Nord Hauptrunde gegen die Füchse Duisburg dominiert und einen 12:2 (2:0/5:1/5:1)-Erfolg herausgespielt. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase begeisterten die Ice Dragons in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ ihre Fans mit zunehmender Spielzeit und zeigten, dass man nach der Derbyniederlage in Hamm am vergangenen Freitag die verfügbaren 48 Stunden Vorbereitung bestens genutzt hatte.
Herford legte in den ersten Minuten viel wert auf die eigene Defensivarbeit und so ließ man den Füchsen nur wenige Möglichkeiten, das eigene Spiel zu entwickeln. Ein Doppelschlag in der 14. Minute sorgte dann dafür, dass die Hausherren in Führung gingen. Zunächst traf Petr Gulda und nur wenige Sekunden später erhöhte der an diesem Tag bärenstarke Philip Woltmann auf 2:0, womit erstmals die Seiten gewechselt wurden.
Im zweiten Spielabschnitt kam Duisburg zunächst besser aus der Kabine und verkürzte nach nicht einmal 30 Sekunden durch Michael Fomin auf 1:2. Die Ostwestfalen arbeiteten jedoch konzentriert weiter und nach dem 3:1 durch Niklas Hildebrand in der 28. Minute ging es plötzlich Schlag auf Schlag. In der 34. Minute erhöhte Rudolfs Maslovskis mit seinem ersten Saisontreffer auf 4:1 und nur kurz darauf schlug Philip Woltmann mit seinem zweiten Tor zum 5:1 wieder zu. Herford setzte nun weiter nach, während die Duisburger Defensive immer löchriger wurde. Noch vor der letzten Pause schraubten Rustams Begovs (36.) und Anton Seidel (37.) das Zwischenergebnis auf 7:1.
Wer nun glaubte, dass der HEV sich im letzten Drittel schonen würde, sah sich getäuscht. 14 Sekunden waren gerade einmal gespielt, als Philip Woltmann mit seinem dritten Treffer zum 8:1 nachlegte und als Rudolfs Maslovskis in der 44. Minute zum 9:1 einnetzte, ging es nur noch um die Frage, ob am Ende ein zweistelliger Sieg für Herford herausspringen sollte. Marius Garten gab mit einem Hattrick die Antwort und erhöhte auf 12:1 für den HEV (48., 53., 56.). Julius Bauermeister sorgte mit dem 2:12 in Überzahl aus Duisburger Sicht nur noch für eine kleine Ergebniskosmetik in den Schlussminuten.
„Wenn wir eine Musterlösung parat hätten, dass wir unser Auf und Ab in den Griff bekommen, würden wir das natürlich sofort anwenden. Wir müssen weiter hart daran arbeiten, dass wir mehr Stabilität in unser Spiel bekommen. Unsere Vorbereitung ist ab sofort auf das Erfurt-Spiel am kommenden Freitag gerichtet und natürlich werden wir dort versuchen, auch auswärts etwas mitzunehmen“, richtete Chefcoach Milan Vanek sofort den Blick wieder auf das kommende Wochenende, an dem es zunächst zu den Black Dragons nach Erfurt geht, bevor am Sonntag ab 18.30 Uhr die Partie gegen die Moskitos Essen in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ folgt.
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  11:22 Uhr
Bericht:     HEV
Autor:     som


hernerev2007Herne Miners
Derbyniederlage für den HEV gegen die Moskitos Essen!         

(OLN)  Der Herner EV musste das erste Null-Punkte-Wochenende der Saison hinnehmen. Nach der 2:3-Niederlage in Erfurt gab es am Sonntagabend auch eine 3:5-Niederlage im Derby gegen die Wohnbau Moskitos Essen. Am Freitag geht es zuhause gegen die Saale Bulls Halle weiter.
Die Miners konnten dabei vor über 2500 Zuschauern in der Hannibal-Arena am Herner Gysenberg auf den gleichen Kader zurückgreifen, der auch in Erfurt zur Verfügung stand. Und die ersten zehn Minuten ließen sich gut an. Nach einem Bullygewinn von Erik Keresztury war es der junge Verteidiger Justus Meyl, der den HEV mit einem verdeckten Schuss in Führung brachte. Nils Liesegang erhöhte wenig später auf 2:0, auf der anderen Seite konnte sich Finn Becker mehrmals auszeichnen. Doch mit zunehmender Spieldauer kamen die Moskitos besser ins Spiel. Enrico Saccomani verkürzte im Nachschuss auf 2:1, Alexei Dmitriev stand in Überzahl sträflich frei und netzte zum Ausgleich ein.
Im zweiten Drittel schaukelten sich die Dinge dann hoch. Immer wieder war die Partie unterbrochen und das Schiedsrichterquartett war zunehmend gefordert. Minutenlang wurde untereinander oder mit den Spielern diskutiert, Strafen ausgesprochen und wieder zurückgenommen – von Eishockey war zur Hälfte des Spiels kaum noch die Rede. Für einen der wenigen Höhepunkte sorgte Alexei Dmitriev, der an der blauen Linie unbewacht war und im Alleingang Hernes Keeper Finn Becker überwand. Essen war jetzt die etwas bessere Mannschaft, während die Miners wenig Torgefahr ausstrahlten, doch auch auf der Gegenseite wurde nur selten der entschlossene Abschluss gesucht.
Im letzten Drittel waren gerade 21 Sekunden gespielt als Elvijs Biezais den vierten Essener Treffer nachlegte. Zwar kam Herne durch Michel Ackers noch mal auf 3:4 heran, doch als Sandis Zolmanis einen Abwehrfehler der Miners zum fünften Tor nutzte war die Partie entschieden. Kurz vor dem Ende handelte sich Erik Keresztury noch eine 5+Spieldauer-Disziplinarstrafe ein und auch Edmunds Augstkalns durfte das Eis etwas früher verlassen.
„Wir sind gut rausgekommen, doch dann standen die Schiedsrichter und wir uns selbst im Weg. Dieses zerfahrene Spiel war schwer zu coachen und ist auch schwer zu analysieren“, so das Fazit von Tobias Stolikowski. „Das war eines der schlimmsten Eishockeyspiele, an die ich mich erinnern kann. Dieses Spiel war so oft unterbrochen und so zerfahren – da ist die Freude heute nicht ganz so groß“, sagte der ehemalige HEV-Trainer und jetzige Moskitos-Coach Danny Albrecht.
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  13:55 Uhr
Bericht:     HEV
Autor:     ms

     
     
    

NEWS Landesverbände

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
 
erscambergAmberg Wild Lions
ERSC-Löwen mit durchwachsener Vorstellung - 5:3-Erfolg im Test gegen Pegnitz

(BYL)  Es gibt noch einiges zu tun bis zum Punktspielauftakt für den ERSC Amberg. Diesen Eindruck erhielt man im Testspiel am Freitagabend vor heimischem Publikum gegen die Ice Dogs des EV Pegnitz. Die Gastgeber gewannen am Ende sicherlich verdient mit 5:3, hatten dabei aber sichtlich Mühe. Das lag zum einen an den sehr engagierten Pegnitzern, die von Beginn an den Spielaufbau des ERSC zu stören versuchten und damit meist Erfolg hatten. Andererseits machten sich die Wild Lions das Leben mit ungenauem Passspiel selbst unnötig schwerer und die Chancenverwertung war insgesamt verbesserungswürdig.
Die Partie spielte sich vorwiegend in der Abwehrzone der Gäste ab, wenn nicht die Amberger sich gerade in Unterzahl befanden. Sehenswert war auf jeden Fall der Führungstreffer für den ERSC im Anfangsdrittel durch Felix Köbele, der eine Kombination für Michael Kirchberger und Philipp Siller erfolgreich abschloss. Auch im Mittelabschnitt ging Amberg zunächst weiter fahrlässig mit eigenen Chancen um, bis Felix Schwarz und Ryan Boucher ein Doppelschlag binnen 10 Sekunden zum 3:0 gelang. Kurz vor Drittelende kamen die Ice Dogs in Überzahl durch Paul Wolf zum Anschlusstreffer.
Etwas zerfahren verlief auch das Schlussdrittel, dafür gab es nun aber auf beiden Seiten ausreichend Torszenen. Das frühe 4:1 durch Philipp Siller beantwortete rasch Mark Meier für die Gäste, abermals in Überzahl. Pegnitz verkaufte sich teuer und der ERSC musste weiter Eishockey „arbeiten“. Die Löwen hatten einige gute Ansätze, die aber nicht immer konsequent zu Ende gespielt wurden. Schließlich gelang auch den Gastgebern noch ein Überzahltreffer zum 5:2 durch Kirchberger, ehe in der Schlussphase Roman Navarra nochmals für die Gäste zum finalen 5:3 verkürzte. Es passte irgendwie zum Spiel, dass Amberg beim leeren Gästetor – Pegnitz hatte den Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis genommen – gleich zweimal nur den Pfosten trafen. Insgesamt konnte man den Wild Lions in puncto Einsatzfreude nichts vorwerfen und Testspiele haben eben oft einen eigenen Charakter.
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  05:50 Uhr
Bericht:     ERSCA
Autor:     js


erscambergAmberg Wild Lions
Einseitige Angelegenheit für die Wild Lions - 11:0-Erfolg des ERSC gegen Landesligist Bayreuth

(BYL)  In ihrem vorletzten Testspiel gelang den Wild Lions des ERSC Amberg am Sonntagabend vor heimischem Publikum ein deutlicher 11:0-Erfolg gegen den EHC Bayreuth. In einer relativ einseitigen Partie stand es nach dem Anfangsdrittel schon 5:0. Trotz der Überlegenheit spielte das Team von Coach Dirk Salinger gerade in den ersten beiden Abschnitten seriös und konzentriert und nahmen den Gegner nicht auf die leichte Schulter. Salinger hatte einen Wechsel in den Sturmreihen vorgenommen, ließ Philipp Siller mit den Nordamerikanern Brandon Walkom und Ryan Boucher agieren und brachte Marco Pronath wieder mit Felix Köbele und Michael Kirchberger – eine Maßnahme, die offensichtlich funktioniert hat. Wesentlich mehr neue Erkenntnisse gab es an diesem Abend aber eher nicht. Vor dem letzten Drittel nahmen die Löwen dann doch mindestens einen Gang raus und führten zu diesem Zeitpunkt schon mit 9:0. Letztendlich machte der ERSC das Ergebnis gegen den Landesligisten dann noch zweistellig und vor allem verhalf das Team Goalie Janik Engler dann noch zu einem „Shutout“ ohne Gegentor, den er sich mit einigen guten Paraden auch redlich verdiente. Erfolgreichste Scorer waren Brandon Walkom mit sechs und Felix Köbele mit fünf Punkten.
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  17:25 Uhr
Bericht:     ERSCA
Autor:     js


erdinggladiatorsErding Gladiators
4:1 Erfolg gegen den EV Dingolfing - Gladiators mit erfolgreichem letzten Heimspiel vor dem Start Saisonauftakt

(BYL)  Rund 500 Zuschauer sahen beim letzten Heimspiel der Vorbereitung einen 4:1 Erfolg der Erding Gladiators gegen den EV Dingolfing. Nach einer äußerst stimmungsvollen Mannschaftspräsentation startete die Schütz Truppe ohne die verletzten bzw. erkrankten Erik Modlmayr sowie Michael Franz. Zudem musste der TSV auf Tomas Plihal verzichten. Er wurde nach seiner Spieldauerstrafe in Passau für für drei Meisterschaftsspiele sowie allen dazwischen liegenden Vorbereitungsspiele gesperrt. In den ersten 30 Minuten hütete Patrick Mayer, die letzten 30 Minuten Niklas Schlammers das Gladiators Tor. Dimitri Pätzold wurde geschont.
Im ersten Drittel waren die Gastgeber die tonangebende Mannschaft. Allerdings standen die Gäste kompakt und ließen selbst bei mehrfacher Unterzahl kaum eine Chance zu. Und wenn doch, dann war der stark agierende Torhüter Louis Eisenhut zur Stelle. So ging es mit einem 0:0 in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt war Erding weiter am Drücker, doch die Scheibe wollte nicht ins Tor. Entweder stand bei einem Schuss von Cheyne Matheson die Latte oder bei weiteren Möglichkeiten Eisenhut im Weg. Die Isar Rats zeigten sich nun aber auch offensiv und kamen in Überzahl durch Grinwald etwas überraschend zur 0:1 Führung. In der Folge zeigte Gladiators Torhüter Mayer einige spektakuläre Paraden und bewahrte sein Team vor einem höheren Rückstand. In der 35. Minute durfte der TSV Anhang endlich jubeln. Leon Abstreiter erzielte in Überzahl den Ausgleich. Fast über das komplette letzte Drittel belagerten die Gladiators  schließlich das Tor der müde werdenden Isar Rats. Folgerichtig fiel der Führungstreffer. Cheyne Matheson vollendete eine schöne Vorbereitung von Mark Waldhausen mit einem satten Schuss zum 2:1.  Mit viel Tempo und Spielwitz drängte Erding nun auf die Entscheidung. Diese gelang Elias Maier in der 56. Minute. Der Torjubel war kaum verhalt, da traf abermals Leon Abstreiter zum Endstand von 4:1.
Beim letzten Testspiel geht es am kommenden Freitag, 20 Uhr gegen den EHC Waldkraiburg. Beim Bayernliga Absteiger wird die Schütz-Jirik Truppe nicht mit der stärksten Mannschaft antreten. Denn eine Woche später, am Sonntag, den 15.10. hat das Warten ein Ende. Die Gladiators starten mit dem Auswärtsspiel in Schweinfurt in die Punkterunde. Dick im Kalender anstreichen sollten sich die TSV Anhänger den Freitag, 20.10.. Dann empfängt Erding um 20 Uhr zum Heimspiel Auftakt den Oberliga Absteiger EHC Klostersee. Eine packende Partie vor stimmungsvoller Kulisse ist garantiert!
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  10:07 Uhr
Bericht:     TSVE
Autor:     dw


ESC KemptenKempten Sharks
Perfektes Testwochenende mit zwei Siegen - Sharks gewinnen in Sonthofen und bezwingen auch die Peißenberg Miners zuhause

(BYL)  Zweites Derby gegen Sonthofen, zweiter Sieg, zum zweiten Mal ganz knapp. Ging die erste Begegnung der beiden noch in die Verlängerung, so lautete es diesmal, vor der ordentlichen Kulisse von 454 Zuschauern, 1:2 nach den regulären 60 Minuten. Mit zwei Toren führten die Sharks bereits bevor der ehemalige Kemptener Dan Przybyla den Anschlusstreffer für sein neues Team erzielen konnte. Mit ihm und Torhüter Fabian Schütze waren es zwei ehemalige Kemptener die das Endergebnis im Rahmen hielten. Kempten scheiterte, vor allem im letzten Drittel immer wieder am starken Sonthofener Keeper. 25 : 6 Torschüsse zugunsten der Sharks standen alleine im letzten Abschnitt zu Buche, lediglich die Verwertung der Torchancen stand einem deutlich höheren Sieg im Weg.
Einen ganz anderen Gegner empfing man dann am Sonntag zum Rückspiel in der ABW Arena, in Peißenberg hatte man vor zwei Wochen mit 4:2 den Kürzeren gezogen. Bis auf Jakub Bitomsky stand endlich wieder der komplette Kader zur Verfügung, so dass Coach Sven Curmann 22 Spieler auf dem Spielberichtsbogen notieren konnte. Zwischen den Pfosten zum zweiten Mal an diesem Wochenende Neuzugang Luca Mayer, der junge Goalie avancierte mit starken Paraden letzten Endes auch zum Matchwinner. Wobei der Start gegen die Miners, wie schon fast üblich, schnell in die Hose ging. Gerade 21 Sekunden standen auf der Uhr als die Scheibe zum ersten Mal im Netz lag. Doch bereits in Sekunde 50 konnte Jonas Mikulic dies mit dem umgehenden Ausgleich wieder geradebiegen. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes intensives Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, den Unterschied machte ein wunderbares Solo von Filip Kokoska der sich durch die ganze Peißenberger Verteidigung spielte und eiskalt zur 2:1 Führung  abschloss, mit der es dann in das letzte Drittel ging. Clay Ellerbrock baute diese auf zwei Tore aus, doch die Gäste kamen immer wieder zurück, auffälligster Akteur bei den Miners in dieser Phase Import Zackary Bross, der mit seiner Schnelligkeit ständig für Torgefahr sorgte und auch zweimal traf. 4:4 hieß noch vier Minuten vor dem Ende, bevor Nikolas Oppenberger die Zügel in die Hand nahm. Zunächst brachte er seine Farben nach einem schönen Alleingang erneut in Front um dann in der letzten Minute mit dem Empty Net Treffer zum 6:4 endgültig den Deckel drauf zu machen.
Nach 8 Vorbereitungsspielen stehen nun vier Siege vier Niederlagen gegenüber, zwei davon gegen einen Oberligisten. Für die neu zusammengestellte Mannschaft läuft es schon recht ordentlich. Zu Bedenken gilt es auch dass bis jetzt immer wieder Schlüsselspieler krank oder angeschlagen gefehlt haben. Zwei Wochen und ein Vorbereitungsspiel haben die Kemptener nun noch Zeit weiter an der richtigen Auf- und Einstellung zu feilen, bis jetzt ist man auf einem sehr guten Weg.
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  11:54 Uhr
Bericht:     ESCK
Autor:     th


landsbergriverkingsLandsberg Riverkings
Zwei Siege gegen den Ligakonkurrenten Ulm – Maxi Hermann fest im Kader

(BYL)  Zum ersten Spiel des Wochenendes reisten die Riverkings zu den Devils Ulm/Neu-Ulm. Dabei konnte Trainer Martin Hoffmann auf den gesamten Kader zurückgreifen. Neu im Team war Try-out-Spieler Maximilian Hermann. Die Gastgeber von der Donau starteten druckvoll und engagiert in die Partie und kamen so zu ersten Tormöglichkeiten. In den ersten Spielminuten hatten die Devils aus Ulm/Neu-Ulm deutlich mehr vom Spiel und kamen in der dritten Minute nach einer Strafe gegen Nico Miedl zur ersten Überzahl Situation. Diese brachte jedoch nichts zählbares ein. Zwei Minuten später nahm der erste Ulmer Spieler auf der Strafbank Platz, als nach knapp 20 Sekunden eine weitere Strafe gegen die Devils angezeigt wurde. In dieser doppelten Überzahl für den HCL nutzte Luka Ulamec die Chance zur 0:1 Führung. In der Folge sprachen die Schiedsrichter mehrere Strafen gegen beide Mannschaften aus, so dass im restlichen ersten Drittel kein richtiger Spielfluss zu Stande kommen wollte. Zwar hatten beide Mannschaften ihre Chancen. Es blieb jedoch bei der 1:0 Führung für den HC Landsberg nach dem ersten Drittel.
Im zweiten Drittel kehrt etwas Ruhe in das Spiel beider Mannschaften ein, so neutralisiert diese sich in den ersten 10 Minuten des Drittels gegenseitig nahezu vollständig. Beide Mannschaften standen defensiv stabil und konnten lediglich einzelne Akzente in der Offensive setzen. Als Dennis Neal in der 31. Minute wegen hohen Stocks auf der Strafbank Platz nehmen musste, konnte Ulm durch Felix Anwander zum 1:1 ausgleichen. In der 37 Minute nutzte Luka Ulamec mit seinem zweiten Treffer die Chance zum 2:1 und der erneuten Führung für die Riverkings. Er schob im Nachfassen den Puck aus nächster Nähe über die Torlinie. Ich in einem weiteren Überzahlspiel konnte Dennis Neal noch vor der Pause durch ein schönes Solo die Führung sogar zum 3:1 ausbauen.
Im letzten Drittel bemühten sich beide Mannschaften, aus einer organisierten Abwehr heraus, nach vorne zu agieren, dabei konnte sich Ulm immer wieder in Landsberg Drittel fest spielen. Die Riverkings verteidigten allerdings clever und ließen kein weiteres Tor zu. Im Gegenteil, nach einem schönen Pass von Edgar Protcenko traf Florian Stauder zum Endstand von 4:1. Nach einem etwas unglücklichen Foul kassierte zwei Minuten vor Spielende Lars Grötzinger noch eine 5 plus Spieldauerstrafe und fehlt damit im ersten Punktspiel. Insgesamt zeigten die Riverkings rund um einen gut haltenden Michael Güssbacher im Tor eine solide Leistung gegen kompakt stehende Devils Ulm/Neu-Ulm.
Im zweiten Spiel des Wochenendes trafen die Riverkings erneut auf die Devils Ulm Neu-Ulm - dieses Mal im heimischen Stadion. Das Team von Trainer Martin Hoffmann begann von Beginn an mit viel Zug nach vorne zu spielen und setzte gleich in den ersten Minuten einige Akzente. Als in der zweiten Minute Frantisek Wagner an der eigenen blauen Linie bedient wurde, startete er ein sehenswertes Solo mit einem Schuss ins lange Eck - der HCL ging 1:0 in Führung. Beide Mannschaften spielen in der Folge körperbetont und ließen dem jeweiligen Angreifer wenig Räume, um zu agieren. Trotz einiger Chancen blieb es bis zur ersten Drittelpause bei der 1:0 Führung für den HC Landsberg.
Im zweiten Drittel kamen die Ulmer Gäste zunächst etwas besser ins Spiel und so konnte Julian Tischendorf in der 22. Minute den Ausgleich zum 1:1 erzielen. Als ein paar Minuten später gleich zwei Spieler auf der Strafbank Platz nehmen, mussten nutzten die Riverkings die Gelegenheit zur erneuten Führung. In der 27. Minute vollendete Frantisek Wagner ein schönes Solo. In der 32. Minute erhöhte Maximilian Herrmann um einen weiteren Zähler auf 3:1. Landsberg jetzt mit deutlich höherem Spielanteilen und einigen hochkarätigen Chancen. Eine dieser Chancen nutzte Jonas Mosler nach starkem Zuspiel von Lukas Heß zu 4:1 Führung. Wer glaubte, das Spiel sei so zu Gunsten des HCL gekippt, der wurde eines Besseren belehrt. Kurz vor der Pause nutzte Ulm zunächst eine Überzahl Situation zum zwei zu vier Anschlusstreffer durch Ludwig Danzer. Vorausgegangen war ein klassischer Abwehrfehler in der Landsberger Defensive. In der letzten Minute vor der zweiten Drittelpause fiel dann auch noch das drei zu vier durch Ex Landsberger Robin Maag. Der Treffer war umstritten, da er eventuell mit der Hand erzielt wurde.
Im letzten Drittel gingen die Gastgeber wieder etwas konzentrier zu Werke, außerdem stand man definitiv wieder etwas sicherer. So konnten die Riverkings durch Luka Ulamec zur Mitte des Drittels, die fünf zu drei Führung in Überzahl erzielen. Dies bedeutete gleichzeitig den Endstand.
Nachdem er im Tryout zu überzeugen wusste, verpflichten die Riverkings den 25-jährigen Stürmer Maximilan Hermann für die Bayernliga Saison 2023/24. Maxi Hermann erlernte beim HC Landsberg
das Eishockeyspielen und schnürte dann u.a. für Peiting, Memmingen und Königsbrunn die Schlittschuhe. Der inzwischen erfahrene Bayernligaspieler wird mit der Nummer 6 für den HC Landsberg auf Torejagd gehen.
Vizepräsident Michael Grundei: „Maxi wusste während seines Tryouts zu überzeugen. Er ist ein Kämpfer, der auf dem Eis immer 100% gibt. Wir freuen uns sehr, dass wir uns mit ihm nochmal verstärken konnten und somit die Kaderplanung für die Bayernliga abgeschlossen haben.“
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  11:36 Uhr
Bericht:     HCL
Autor:     js


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
SHUTOUT FÜR ROSSBERG BEIM DERBYSIEG – MIGHTY DOGS GEWINNEN MIT 0:8 IN HASSFUR

(BYL)  Nach einem intensiven ersten Derby vor großer Kulisse im Schweinfurter Icedome wurde das Rückspiel in Haßfurt von allen Seiten sehnlichst erwartet.  Nachdem man am Freitag nach dem ersten Drittel etwas den Faden verlor, waren die Jungs um Andi Kleider am Sonntag deutlich abgeklärter und stutzen insbesondere mit starken Special Teams den Hawks die Flügel.
Das erste Drittel startete auf Augenhöhe. Während die Haßfurter in den ersten Minuten gut aus der Kabine kamen, entwickelte sich schnell ein unterhaltsames Spiel mit leichtem Chancenplus auf Seiten der Mighty Dogs. In der 9. Minute konnte Büchner einen Angriff nur noch mit einem Foul stoppen und nahm dafür zum ersten Mal an diesem Abend auf der Strafbank platz – in der folgenden Überzahl ließ Daniel Herzog dann direkt das Netz hinter Hetzel zappeln und sorgte für die 0:1 Führung. In der 11. Minute mussten auch die Dogs das erste Mal in die Kühlbox, spielten aber ein starkes Unterzahlspiel und ließen die Gastgeber kaum ins Drittel kommen. Kurz darauf musste sich Roßberg das erste Mal beweisen, als Haßfurts Sramek mit einem starken Move an 2 Verteidigern vorbeizog, jedoch nicht verwandeln konnte. Kurz vor Drittelende kamen die Mighty Dogs erneut in Überzahl, Tomas Cermak legte mit einem sauberen Pass den Puck zu Fischer, der damit den 0:2 Pausenstand herstellte.
Der zweite Spielabschnitt begann für die Schweinfurter in Unterzahl, Haßfurt fand jedoch keinen wirklichen Zugriff auf das Spiel. Als Fischer im eigenen Drittel in Scheibenbesitz kam, sah er Cermak an der gegnerischen blauen Linie lauern und spielte einen traumhaften Pass nach vorne, so dass Cermak sich mit dem Puck absetzen konnte. Im Alleingang ließ er Hetzel mit einer Körpertäuschung keine Chance und brachte die mitgereisten Schweinfurter Fans ein drittes Mal zum jubeln. Auch die folgenden Unterzahlsituationen meisterte die Mannschaft stark, Haßfurt hatte zu keiner Zeit wirklich zwingende Möglichkeiten und hatte oft Schwierigkeiten, überhaupt über die blaue Linie ins Schweinfurter Drittel zu kommen. In einer der wenigen gefährlichen Aktionen der Haßfurter zog Sramek stark in Richtung Schweinfurter Tor, Fischer konnte den Stürmer nur durch ein Foul stoppen, woraufhin Sramek einen Penalty erhielt – Roßberg machte jegliche Hoffnungen auf einen Anschlusstreffer jedoch zunichte und parierte tadellos. In der 37. Minute gab es dann eine unschöne Szene, die man so in einem Vorbereitungsspiel nicht sehen möchte: Ein Kniecheck von Pascal Marx gegen Tomas Cermak führte dazu, dass der Tscheche sich humpelnd vom Eis schleppte und anschließend von den Sanitätern versorgt werden musste – er kehrte nicht mehr ins Spiel zurück. Geahndet wurde das Foul lediglich mit einer 2 minütigen Strafzeit. Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts erhöhte Kevin Heckenberger schließlich zum verdienten 0:4 Pausenstand.
Da auch Felix Ribarik angeschlagen in der Kabine blieb, kehrte die Mannschaft mit nur 12 Feldspielern wieder zum Drittel Nummer 3 zurück. Trotz des dezimierten Kaders spielte man sehr konsequent weiter, verteidigte kompakt und erlaubte den Gastgebern weiterhin nur wenige Möglichkeiten ins Spiel zu finden. Der Frust war den Hausherren anzumerken, als Zürcher in der 49. Minute wegen eines Ellbogenchecks gegen Daniel Herzog mit einer 5 + Spieldauer Strafe belegt wurde. Herzog blieb zuerst benommen auf dem Eis liegen, berappelte sich aber nach kurzer medizinischer Versorgung wieder und konnte das Spiel fortsetzen. Das Haßfurter Spiel zerfiel nun mehr und mehr, während die Schweinfurter Jungs immer mehr zusammenwuchsen und sich von den Unsportlichkeiten nicht aus der Ruhe bringen ließen. Stattdessen reagierte man souverän und schenkte den Haßfurtern erst das 0:5 durch Alex Asmus und anschließend das 0:6 durch Sean Fischer ein. Die Hawks kamen kaum mehr aus dem eigenen Drittel heraus und gaben das Spiel mehr und mehr aus der Hand. Kurz vor Ende des Spiels gerieten die Hawks erneut in Unterzahl, das folgende Powerplay nutzte Kevin Heckenberger eiskalt aus und schraubte den Spielstand zum 0:7 hoch, bevor in einer weiteren Überzahlsituation Nils Melchior den 0:8 Endstand herstellte. Die Haßfurt Hawks fanden über weite Strecken keinen Zugriff auf das Spiel, während auf Schweinfurter Seite vor allem die gut funktionierenden Specialteams und ein gradliniger Spielstil entscheidend für den verdienten Erfolg waren.
Entsprechend zufrieden war Headcoach Andreas Kleider über den klaren Auswärtserfolg über den ESC Haßfurt:
„Natürlich war es schön, diesen Sieg einzufahren. Gerade für die Mannschaft enorm wichtig, vor allem vor großer Kulisse. Gut für das Selbstvertrauen. Im Vergleich zu Freitag haben wir gestern 60 Minuten Eishockey gespielt und entsprechend belohnt. Am Freitag waren es nur 40 Minuten und haben im zweiten Drittel das Spiel quasi verloren.
Das Derby ist natürlich aus finanzieller Sicht für beide Vereine sehr wichtig, aber aus sportlicher Sicht nicht ganz optimal. Da geht es mir nicht darum, dass der ESC Haßfurt in der Landesliga spielt, sondern eher um die erhöhte Verletzungsgefahr in solch einem Spiel sehr hoch ist. Da wird mit der Trainerkollege sicherlich recht geben. Wir haben nun aus dem Spiel am Sonntag zwei Verletzte mitgenommen und das zwei Wochen vor Rundenstart. Wie lang und wie schwer die Verletzungen von Cermak und Ribarik sind, kann ich noch nicht genau sagen. Tomas Cermak war noch am Abend bei unserem medizinischen Partner im Leopoldina Krankenhaus und ein MRT wird am Mittwoch gemacht.“
Das nächste Spiel der Vorbereitung findet am kommenden Freitag, den 06. Oktober, im Icedome in Schweinfurt statt. Dann zu Gast der EV Pegnitz und Bully ist um 20 Uhr.
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  17:46 Uhr
Bericht:     ERVS
Autor:     imd


ERC LechbruckLechbruck Flößer
ERC Lechbruck siegt auch beim SC Forst

(BLL)  Wie entfesselt präsentierten sich die Flößer gleich zu Beginn des Vorbereitungsauswärtsspiels gegen Ligakonkurrent SC Forst. Der ERC war diesmal von der ersten Sekunde an hellwach und übernahm sofort das Kommando. Philipp Birk tankte sich in der 3. Minute durch die gegnerischen Reihen und konnte SCF-Torhüter Markus Kieslich zum 0:1 für die Ostallgäuer überwinden. Eine halbe Minute später klingelte es schon wieder im Kasten der Nature Boyz: Matthias Köpf mit einem mustergültigen Zuspiel auf Maxime Danis und der ERC-Kanadier ließ sich nicht zweimal bitten – 0:2 für Lechbruck nach gut drei gespielten Minuten. Die Lecher zeigten nun teilweise sehr schöne Kombinationen und kontrollierten die Partie. Dann musste Maxime Danis für zwei Minuten auf die Strafbank und die Blau-Weißen waren mit einem Mann weniger in Unterzahl. Wie bereits in den vergangenen Spielen funktionierte das Penaltykilling des ERC gut, unterstützt von einem stark haltenden Patrick Dietl im Lechbrucker Tor. Die Gäste konnten die Scheibe erobern und Patrick Völk stürmte allein auf das Tor der Nature Boyz – 0:3 in der 9. Minute. Dann ein Powerplay der Lecher in der 10. Minute und Anton Rauh vollendete eine Traumkombination von Matthias Köpf über Maxime Danis zum 0:4 für den ERC Lechbruck. SCF-Coach Markus Ratgeber nahm nun eine Auszeit und wechselte die Torhüter. Der SC Forst, der mit voller Kapelle antrat, wirkte zu diesem Zeitpunkt verunsichert. Die Flößer spielten weiter erfrischend offensiv und ließen auch in der Abwehr kaum etwas zu. Die 0:4-Pausenführung war nach zwanzig Minuten auch in der Höhe verdient.
Im zweiten Drittel zeigte sich der SC Forst stabiler und so entwickelte sich ein tolles Eishockeymatch der beiden Landesligisten. Der ERC Lechbruck erarbeitete sich weitere gute Torchancen, aber einmal rettete der Pfosten den SCF und einige Male konnte sich Torhüter Scholz in höchster Not auszeichnen. In der 31. Minute wechselte auch ERC-Interimstrainer Markus Fischer den Torhüter: Für den souverän haltenden Patrick Dietl spielte nun Markus Echtler. Es häuften sich nun die Strafzeiten auf beiden Seiten, was beiden Teams Gelegenheiten bot, im Powerplay den ein oder anderen Treffer zu erzielen. Beide Mannschaften zeigten ein gutes Unterzahlspiel, so dass bis zum Ende des zweiten Drittels keine Tore mehr fallen sollten und der ERC weiterhin mit 4 Toren Vorsprung führte.
Auch die ersten Minuten des letzten Spielabschnitts gehörten dem ERC: Einige hochkarätige Einschussmöglichkeiten wurden von den Lechern allerdings nicht genutzt. Mehr Glück hatte dann SCF-Stürmer Marco Mühlegger, der in der 48. Minute mit einem verdeckten Handgelenkschuss an Freund und Feind vorbei ins Tor traf und damit auf 1:4 verkürzte. Es kam nun mehr Härte ins Spiel und Marius Hack musste wegen einem Kniecheck mit einer 5 + Spieldauerstrafe zum Duschen. Eine unglückliche Situation, sicherlich unbeabsichtigt und glücklicherweise ohne schwerwiegende Verletzungsfolge des Forster Gegenspielers. Kurz danach musste ein weiterer ERC-Crack auf die Strafbank, so dass Forst nun knapp zwei Minuten in 5-3 Überzahl agieren konnte. Die Hausherren versuchten nun alles in die Waagschale zu werfen, was sie konnten. Lechbruck zog nun sogar noch weitere zwei Zeitstrafen und machte sich damit das Leben unnötig selbst schwer. Mit großem Einsatz und diszipliniertem Penaltykilling wehrten die Flößer alle Forster Angriffe ab. Markus Echtler zeigte sich in dieser Phase als Turm in der Schlacht. Der ERC überstand diese mehrminütige Drucksituation schadlos und konnte den Auswärtssieg verdient über die Ziellinie retten.
Die Flößer waren der verdiente Sieger und auch Markus Fischer war mit dem Auftritt seiner Mannschaft einverstanden: „Heute spürte man von Beginn an, dass die Mannschaft keine Zweifel aufkommen lassen wollte. Natürlich haben uns die Treffer in den ersten zehn Minuten in die Karten gespielt. Wir waren die bessere Mannschaft, haben das, was wir uns vorgenommen haben, gut umgesetzt und sind auf dem richtigen Weg.“ Weiter geht es für die Flößer am kommenden Sonntag um 18 Uhr beim ERC Sonthofen. Die Oberallgäuer werden hoch gehandelt und gelten als sicherer Anwärter für die Aufstiegsrunde.
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  11:47 Uhr
Bericht:     ERCL
Autor:     ms


ercsonthofenERC Sonthofen
Erfolgreiches Wochenende trotz Niederlage

(BLL)  Auf eine knappe Niederlage gegen den klassenhöheren ESC Kempten folgt ein teuer erkämpfter Sieg gegen den Ligenrivalen aus Pfronten.
Am Freitagabend war für den ERC die Wiedergutmachung für das verlorene Hinspiel in Kempten angesagt. Dementsprechend hoch motiviert traten die Mannen um Coach Helmut Wahl vor fast 500 Fans zum Eröffnungsbully an. Sonthofen hielt über das Spiel hinweg die Räume knapp, hatte fast immer eine Antwort auf die Offensivbemühungen der „Sharks“ parat und konnte auch die Kemptner Defensive immer wieder in Bedrängnis bringen. Beide Torhüter, der bärenstarke Fabian Schütze im ERC-Kasten und sein Gegenüber Luca Mayer, ließen im ersten Drittel keine Treffer zu. Der Mittelabschnitt begann mit der 1:0-Führung der Gäste. Filip Kokoska brachte die Scheibe aus der Luft glücklich vor das Tor der Hausherren und der Ex-Sonthofner Daniel Rau musste nur noch einschieben. Dann folgte ein Sonthofner Pfostentreffer, ehe der ERC durch Christopher Mitchell und Timo Schirrmacher klassisch zum 2:0 aus Kemptner Sicht ausgekontert wurde. Im Schlussabschnitt hatte Sonthofen den besseren Start und kam durch den pfeilschnellen Dan Przybyla nach Zuspiel von Aaron Grillinger durch einen Alleingang zum 1:2-Anschlusstreffer. Trotz der lautstarken Unterstützung der Fans und einigen tollen ERC-Angriffen blieb den „Sonthofner Jungs“ der Ausgleichstreffer verwehrt, sodass Kempten letztendlich als Sieger vom Eis ging.
Auch für die Sonntagspartie hatte sich die Sonthofner Mannschaft einiges vorgenommen. Zum einen sollte die Niederlage in Pfronten ausgeglichen werden und zum anderen hätte das eigene Publikum, das sich mit knapp 300 Zuschauern trotz des schönen Wetters zahlreich in der Eishalle einfand, einen Sieg verdient. Sonthofen trat wieder mit vier Sturmreihen an, hatte aber nur drei Mittelstürmer im Aufgebot, was das Zusammenspiel in den Sturmreihen schwieriger gestaltete. Die Partie war für ein Vorbereitungsspiel unnötig hart und so mussten die beiden ERC-Stürmer Christopher Unzeitig und Jonas Gotzler nach Checks das Krankenhaus aufsuchen. Über die Schwere der Verletzungen der beiden Spieler lagen bis zu Redaktionsschluss keine Informationen vor. Bei David Mische hingegen liegt die Diagnose nach dem Check gegen den Kopf- und Nackenbereich des jungen Stürmers mit einer Schädelprellung und Gehirnerschütterung vor. Wie lange die Spieler ausfallen, kann aktuell noch nicht abgeschätzt werden.
Der erste Treffer der Partie ging in der 7. Spielminute während einer Überzahlsituation auf das Konto von ERC-Stürmer Dustin Ottenbreit, der das Zuspiel von Dan Przybyla gekonnt zur 1:0-Führung abfälschte. Auch der zweite Spielabschnitt begann für Sonthofen mustergültig. Christian Engler setzte den rechtsaußen positionierten Denis Adebahr mit einem eleganten Schienbein-Pass in Szene, Adebahr zog ab und es stand 2:0 für den ERC. Im weiteren Verlauf gab es Chancen auf beiden Seiten, die aber allesamt durch die sehr gut aufgelegten Goalies, Calvin Stadlemann im ERC-Tor und Dominik Gimbel und Pascal Lorenz (ab der Spielhälfte) im Tor der Gäste zunichtegemacht wurden. Kein Halten gab es dann für Stadelmann als Domenik Timpe nach seinem abgewehrten Alleingang per Nachschuss den 1:2-Anschlusstreffer in den Winkel setzte und das bei zweifacher Sonthofner Überzahl. Davon völlig unbeeindruckt zimmerte Matyas Stransky nur 17 Sekunden später die Vorlage von Nikolas Neuber in den rechten Pfrontner Winkel und stellte dadurch die vorherige Zwei-Tore-Führung wieder her. Den Schlusspunkt setzte dann im letzten Drittel Pfrontens Moritz Lochbihler mit seinem 2:3-Anschlusstreffer.
ERC-Coach Helmut Wahl zeigte sich nach dem Spiel gegen den EV Pfronten sehr zufrieden mit seiner Mannschaft und lobte die Mannschaftsleistung an beiden Spieltagen. Auch den Sonthofner Fans attestierte der Trainer eine erstklassige Unterstützung.
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  16:42 Uhr
Bericht:     ERCS
Autor:     ko


loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
Trotz Niederlage: EHC Waldkraiburg spielt großartige Vorbereitungs-Partie gegen Miesbach

(BLL) Hat man die allgemeine Meinung befragt, so standen die ungefähren Ergebnisse der Waldkraiburger Vorbereitung am vergangenen Wochenende bereits fest. Gegen Germering hätte man Chancen gehabt, gegen Miesbach wird es zu Hause eine „Klatsche“. Sogar mögliche zweistellige Ausgänge raubten so manchem Fan den Nachtschlaf. Doch, anders als erwartet, stemmte sich der EHC Waldkraiburg nicht nur gegen jene befürchtete „Klatsche“ sondern spielte mit und zeigte sich auf Augenhöhe mit einer zu erwartenden Top-Mannschaft der Bayernliga.
Das Spiel begann ruhig und beide Teams waren erst einmal darauf bedacht sich zu sortieren. Nach etwas mehr als zwei gespielten Minuten dann die erste Strafe für den EHC Waldkraiburg. Erwartungsgemäß nutzten die Miesbacher Gäste diese zahlenmäßige Überlegenheit, um die Löwen im eigenen Spieldrittel einzuschnüren, doch sie machten ihre Rechnung ohne Dominik Soukup. Nach einem kleinen Fehler im Miesbacher Aufbau konnte dieser sich die Scheibe schnappen und mit Nico Vogl an seiner Seite auf das Tor von Philip Lehr zulaufen. Soukup entschied sich gegen den gefährlichen Pass und für den Abschluss und erzielte die 1:0 Führung für die Löwen. Mit hochklassigen Möglichkeiten auf der Seite der Löwen nahm die Partie ihren Lauf und es ist dem Torhüter der Gäste zu verdanken, dass diese zu diesem Zeitpunkt nicht noch weiter in Rückstand gerieten. Erneut in Unterzahl, schlugen die Löwen rund neun Minuten vor dem Ende des Durchgangs erneut zu. Nach einem Befreiungsschlag der Löwen aus dem eigenen Drittel, war es Josef Dana, der dem Puck am schnellsten und konsequentesten hinterher ging. Diesen legte er punktgenau in die Mitte, wo Nico Vogl bereits wartete, um Danas Engagement in ein Tor umzuwandeln. Mit dieser, für alle überraschenden Führung, ging es für beide Mannschaften erst einmal in die Kabine.
Aus dieser heraus, nahm zuerst einmal Miesbach das Heft des Handelns in die Hand. Ebenfalls in Unterzahl, erhielt Thomas März einen langen Pass von seinem Teamkollegen Deml, welchen er trocken in das kurze Eck zum Anschluss legte. Nur rund vier Minuten später waren es erneut die Gäste, die in einem sonst ausgeglichenen Drittel eine Korrektur am Spielstand vornehmen konnten. Diesmal in Überzahl, bisher fielen alle Treffer in Unterzahl, war es Nick Endreß, der in einem Vorstoß erst in die Mitte zog um es anschließend halbhoch links klingeln zu lassen. Aus einer ähnlichen Position fiel auch das nächste Tor in diesem Spiel, jedoch auf der anderen Seite. In Überzahl erhält Leon Decker den Puck von Daniel Hora. Dieser zog ebenfalls in die Mitte und schloss, mit einem gekonnten Handgelenksschuss, flach ins rechte untere Eck. Kurz vor Ende des Drittels, als Fans und Spieler bereits davon ausgingen mit einer erneuten Führung in die Pause zu gehen, zeigte Miesbach, dass sie in diesem Fall anderer Meinung sind. Von hinter dem Tor kommend spielte Matthias Bergmann einen klassischen Pass in den Slot, welchen Felix Feuerreiter gerne aufnahm und 18 Sekunden vor Ende zum Ausgleich verwandelte.
Der dritte Durchgang war vorerst dominiert von den Miesbacher Gästen. Diese kamen mit ordentlich Feuer aus der Kabine und generierten nun Chance um Chance, scheiterten jedoch an der Abwehr der Löwen oder letztlich an Christoph Lode. Eine fünfminütige Strafe nach etwa acht Spielminuten wurde den bis dahin fabelhaft spielenden Löwen letztlich jedoch zum Verhängnis. Erst traf Michael Grabmaier der den Puck nach einem Rebound zugespielt bekam, zum 3:4 aus Sicht der Löwen. Den fünften Treffer markierte dann der Ex-Löwe Matthias Bergmann eine Sekunde vor Ablauf der Strafe aus dem Halbfeld. Die Löwen ließen aber auch nach diesem Rückstand nicht locker und schmissen noch einmal alles nach vorne. Es ergaben sich streckenweise Chancen im Minutentakt durch Dana, Soukup, Vogl oder Cejka. Doch es war den Gästen von der Schlierach vorbehalten den Schlusspunkt zu setzen. In das leere Tor der Löwen, Coach Jürgen Lederer zog Christoph Lode zugunsten eines sechsten Feldspielers, traf letztlich zum zweiten Mal an diesem Abend Thomas März zum 3:6 Endstand. Ein Ergebnis, welches nicht den Spielverlauf widerspiegelt und ein Spiel, welches Mut macht, dass die Löwen in dieser Landesliga durchaus konkurrenzfähig sind.
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  18:00 Uhr
Bericht:     EHCW
Autor:     aha

  
       
    

NEWS Landesverbände

Regionalliga NRW - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen  /  Rheinland-Pfalz
   
   

ratingenRatinger Ice Aliens
Auswärtssieg in der Klingenstadt

(RLW)  Mit einem 8:1- Sieg kehrten die Ratinger Ice Aliens von ihrer ersten Auswärtspartie der Saison 2023/24 bei den Bergisch Raptors,dem Verein EC Bergisch Land aus Solingen, zurück. Von Beginn der Partie an diktierten die Jungs um Kapitän Tim Brazda die Begegnung, die Bergisch Raptors beschränkten sich überwiegend auf das Verteidigen des eigenen Gehäuses, dies stellten sie durchaus geschickt an und hatten in Arnold Gerzen im Tor einen starken Rückhalt, der mit viel Können und etwas Glück weitere Treffer der Ice Aliens verhinderte. 
Im ersten Drittel trafen Tobias Brazda und Nick Kardas zur 2:0-Führung aus Ratinger Sicht, diese wurde bis zum Ende des zweiten Abschnitts durch Tore von Tim Brazda, Toni Lamers und Nils Nemec auf 5:0 ausgebaut. Im letzten Durchgang weitere Treffer der Ice Aliens durch Max Bleyer in Unterzahl, Tobi Brazda und Toni Lamers,welche den Spielstand auf 8:0 hochschraubten. Doch die Hausherren gaben in der fairen und jederzeit sicher geleiteten Partie nicht auf und erzielten durch Kapitän Tim Neuber noch den Ehrentreffer zum 8:1.
 Cheftrainer Frank Gentges war zufrieden mit dem ersten Meisterschaftswochenende der neuen Saison:
 "Spielerisch war das eine sehr starke Leistung des Teams. Auch in den Punkten Disziplin im Spielsystem und Vermeidung von Strafminuten war das hervorragend.Einzig die Chancenverwertung war wie schon am Freitag, trotz der hohen Siege, sehr fahrlässig. Aus den vielen sicheren Torchancen müssen wir einfach wesentlich mehr machen.Jetzt freuen wir uns erstmal über den optimalen Saisonstart mit 6:0 Punkten, aber an der Finalität müssen die Spieler entsprechend arbeiten."
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  17:00 Uhr
Bericht:     RIA
Autor:     us

 
diezlimburgrocketsDiez-Limburg Rockets
Rockets starten mit zwei Siegen

(RLP)  Die EG Diez-Limburg ist mit der Idealausbeute von sechs Punkten in den Bene League Cup gestartet. Nachdem am Freitag der letztjährige Halbfinalist Hijs Hokij Den Haag mit 5:4 geschlagen wurde, folgte am Samstagabend ein 4:3-Auswärtserfolg bei den Bulldogs de Liège.
Die Rockets begannen den Saisonsauftakt sehr druckvoll, erhielten aber einen frühen Nackenschlag in Form des 0:1 durch Raymond van der Schuit, der einen Fehler in der Hintermannschaft ausnutzen konnte (5.). In einem weitestgehend ausgeglichenen ersten Abschnitt stellte Julian Grund nach schöner Vorarbeit von Artur Karpenko einmal mehr seine Torjägerqualitäten unter Beweis und ließ die einheimischen Fans den Ausgleich bejubeln (14.). Kurz nach Ablauf einer Strafzeit gegen die Gäste nutzte Nils Wegner einen Rebound nach einem Lattenschuss von David Lademann zur erstmaligen Führung (18.), mit der es auch in die erste Pause ging.
Im zweiten Abschnitt mussten die Gastgeber vier Strafzeiten in Kauf nehmen, konnten aber zwei dieser Situationen zu eigenen Toren nutzten. Hunter Fortin (24.) zum 3:1 und Adam Keyes zwei Sekunden vor Drittelende (40.) zum 5:2 düpierten mit ihren Shorthandern Den Haags Hintermannschaft und sorgten für die Vorentscheidung. Zwischen diesen Treffern lag der Anschluss von Bjorn Willemse (34.) und die direkte Antwort von David Lademann (36.) per schönem Handgelenkschuss in den Winkel.
Trotz der deutlichen Führung wurde die Partie in den letzten zwanzig Minuten noch einmal eng. Den Haag warf nun alles nach vorne und wurde schnell belohnt. Ivan Anic tauchte alleine halblinks vor Ilya Andryukhov auf und ließ diesem mit einem platzierten Schuss keine Chance (43.). Nach weiteren Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten kam der Treffer durch Joey Oosterveld im Powerplay (60.) zum 5:4-Endstand jedoch zu spät. Die EGDL brachte die restlichen 24 Sekunden über die Zeit und feierte einen verdienten Auftakterfolg.
Die EGDL zeigte auch in Lüttich von Beginn an, dass sie dem Spiel ihren Stempel aufdrücken wollte und erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten. Das erste Tor der Partie erzielten aber die Gastgeber: Als Janis Lachmann wegen Beinstellens in der Kühlbox saß, nutze Kurt Sonne die Gunst der Stunde und traf zur Führung (16.). Die Rockets zeigten sich aber wenig beindruckt, hielten sich an den Gameplan und erzielten kurz vor der Drittelsirene durch David Lademann in Überzahl den Ausgleich (20.).
Den Mittelabschnitt begann die Mannschaft von Headcoach Carsten Gosdeck entschlossen und lag nach David Lademanns zweitem Treffer und Marek Krockers starker Vorarbeit erstmalig in Front (22.). Die Gäste hatten nun ihre stärkste Phase und legten durch John McLean in Überzahl nach (27.), versäumten es aber weitere Großchancen in Treffer umzumünzen. So kam es, dass Jordan Paulus nach Zuordnungsproblemen der Defensive die Gastgeber wieder heranbrachte (40.).
In den letzten zwanzig Spielminuten war es der sehr überzeugenden zweiten Reihe vorbehalten, auch das Game-Winning-Goal beizusteuern: Mike Kristic nahm nach David Lademanns Schuss den Rebound auf, zog vor das Gehäuse und schloss eiskalt zur erneuten Zwei-Tore-Führung ab (42.). Der dritte Treffer der Bulldogs durch Andy Kolodziejczyk (50.) stellte nur noch Ergebniskosmetik dar. Die Rockets ließen nichts mehr anbrennen und brachten mit Hilfe des starken Goalies Janis Wagner den knappen Vorsprung nach Hause.
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  14:41 Uhr
Bericht:     EGDL
Autor:     mh

  
       
    

NEWS Frauen-Eishockey

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
  
     
 
eishockeylogoDFEL
Vier Spiele der DEFL

(DFEL)  Die nächsten vier Bundesligisten haben am Wochenende ihren ersten beiden Spiele absolviert.
Indians mit perfektem Saisonstart
Der EC Bergkamener Bären empfing zum Saisonstart Titelverteidiger ECDC Memmingen Indians. Die Indians durften also als erstes Team die neue Bande im Eisstadion von Bergkamen testen. 47:03 Minuten dauerte es, dann fiel der erste Treffer des Spiels, Katharina Häckelsmiller brachte den Favoriten in Führung. Jule Schiefer (54.) und Hannah Bates (58.) konnten das Endergebnis noch auf 0:3 (0:0/0:0/0:3) schrauben und somit den Indians die ersten drei Punkte sichern. 12 Schüsse gab Bergkamen ab, alle konnte Sandra Abstreiter abwehren und so einen Shutout feiern.
deutlicher wurde es am Sonntag. 0:7 (0:2/0:2/0:3) ging die Partie an den Titelverteidiger. Besonders gut drauf war Laura Kluge, die vier Tore erzielte und eine Vorlage beisteuerte. Die weiteren Tore erzielten Katharina Häckelsmiller, Antje Sabautzki mit einem Treffer in Überzahl und Mckenna Wesloh. Fünf Torschüsse ließen die Indians zu, alle wehrte Carina Bartsch ab du feierte so einen Shutout. Für die Indians war es ein perfekter Saisonstart mit zehn Toren und keinem Gegentreffer.
Punkteteilung in Miesbach
Für den ESC Planegg-Würmtal begann die Heimspielsaison mit den Partien gegen die Eisbären Juniors Berlin. Die Eisbären konnten im 1. Drittel nach 16 Minuten durch Anna-Maria Nickisch in Führung gehen und 94 Sekunden später erzielte Tamina Kehrer in Überzahl ihren ersten Bundesligatreffer für die Juniors. Kerstin Spielberger konnte nach 37 Minuten den ersten Treffer für Planegg erzielen und damit auf 1:2 verkürzen. Nun war es wieder eine enge Partie und nach 52 Minuten konnte erneut Kerstin Spielberger für die Gastgeberinnen den Ausgleich erzielen. Am Ende jubelten aber doch die Gäste, denn 65 Sekunden vor dem Ende traf Alina Fiedler zum Endstand von 2:3 (0:2/1:0/1:1).
Sonntag folgte die Revanche, Planegg holte sich das zweite Spiel des Wochenendes. Anna-Maria Nickisch brachte die Gäste in Führung, doch in den letzten 105 Sekunden des Drittels drehten bei doppelter Überzahl Jennifer Schuster (19.) und Julia Zorn (20.) das Spiel. Emilia Lier konnte nach 30 Minuten bei Überzahl das 3:1 erzielen und Julia Zorn mit ihrem zweiten Treffer nach 36 Minuten sorgten für den Endstand. 4:1 (2:1/2:0/0:0) ging die Partie am Ende an Planegg, insgesamt dürften aber beide mit einem Sieg aus diesen beiden Spielen zufrieden sein.
Und noch ein Nachtrag zur letzten Woche, Selina Grösch und Lea Badura feierten am letzten Sonntag ein Jubiläum. Grösch bestritt ihr 200. Bundesligaspiel, Badura kommt nun auf 100 Spiele. Diese Jubiläen sind letzte Woche leider untergegangen, also nachträglich Glückwunsch an beide Spielerinnen. An diesem Wochenende absolvierte Sarah Hoyer (ESC Planegg) ihr 100. Bundesligaspiel, Liliane Gottfried (EC Bergkamen) kommt nun auf 50 Bundesligasiele.
Gleich sechs Spiele gibt es am kommenden Wochenende und dann sind alle Teams im Spielbetrieb angekommen.
 www.icehockeypage.de    Montag 2.Oktober 2023  08:16 Uhr
Bericht:     NIS
Autor:     ns

   
  Montag 2.Oktober 2023
18:45 Uhr
Informationen:
Ergebnisse:  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
Bericht:
Autor:
IHP  
sc  
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