IHP NachrichtenFreitag 24.November 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spieltags-Vorberichte von Donnerstag und Freitag mit insgesamt 20 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Nordrhein-Westfalen, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.
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Eispiraten CrimmitschauEispiraten duellieren sich mit Rosenheim und Krefeld - Westsachsen wollen zweiten Tabellenplatz festigen (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau sind mit einem Sechs-Punkte-Wochenende perfekt aus der Länderspielpause gestartet und grüßen nun vom zweiten Tabellenplatz in der DEL2. Die formstarken Westsachsen wollen ihren Platz in der Spitzengruppe weiter festigen und treffen dabei am Freitagabend im Sahnpark auf die Starbulls Rosenheim (24.11.2023 – 20.00 Uhr) und am Sonntag auf die Krefeld Pinguine (26.11.2023 – 17.00 Uhr). Ein souveräner 4:1-Heimsieg gegen den Verfolger Regensburg, der 5:2-Sieg im direkten Duell um Platz zwei mit dem ESV Kaufbeuren – die Eispiraten knüpfen auch nach der Länderspielpause an ihrer starken Form an und setzen sich weiter in der Spitzengruppe der zweiten Liga fest. Die Stimmung könnte vor den kommenden Spielen somit kaum besser sein. Die Verantwortlichen des Eishockey-Zweitligisten spannen den Bogen dennoch sofort weiter und lenken den Fokus auf das nächste schwere Wochenende in der DEL2. Auch gegen Aufsteiger Rosenheim und Aufstiegsaspirant Krefeld wollen die Eispiraten nämlich punkten. Dabei können Cheftrainer Jussi Tuores und sein Assistent Esbjörn Hofverberg auf einen breiten Kader bauen. Zwar fällt Scott Feser weiterhin aus und wird wohl erst Mitte Dezember wieder voll eingreifen können, dafür kehrt aber Colin Smith nach seiner Entzündung im Ohr ebenso wie der zuletzt erkältete Jannis Kälble zurück in den Kader. Welche Förderlizenzspieler am Wochenende für die Eispiraten auflaufen, ist allerdings noch offen. Rosenheim kommt zurück in den Sahnpark Die Starbulls Rosenheim kommen in den Sahnpark. Eine Schlagzeile, die wir letztmals vor dem 11. April 2017 gehört haben. Die Vorzeichen waren damals ganz andere. Beide Teams duellierten sich zu diesem Zeitpunkt in der zweiten Playdown-Runde. Crimmitschau behielt an eben jenem 11. April die Oberhand und schickte die Starbulls somit in die Drittklassigkeit. Nach einer furiosen Aufstiegsrunde im Vorjahr sind die Voralpländer nun zurück in der DEL2 und kommen erstmals seit ihrem damaligen Abstieg zurück in das Crimmitschauer Kunsteisstadion. Zurück in das Jetzt und Hier: Die Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen steht nach 19 Spielen auf dem zwölften Tabellenplatz. Bislang konnten die Starbulls 26 Punkte einfahren. Zuletzt standen für den Aufsteiger aus der Oberliga Süd allerdings zwei Niederlagen zu Buche. Den Bietigheim Steelers musste man sich in der Overtime mit 3:4 geschlagen geben, im heimischen ROFA-Stadion setzte es am Sonntag eine derbe 3:7-Niederlage gegen Selb. In diesen beiden Partien nicht mit dabei und auch gegen Crimmitschau nur auf der Tribüne wird Reid Duke Platz nehmen müssen. Der kanadische Importstürmer ist mit elf Treffern und fünf Vorlagen der Topscorer der Oberbayern, kann seine Mitspieler aufgrund einer Ligasperre aus dem Spiel gegen Weißwasser aktuell aber nicht aktiv unterstützen. Den Goldhelm wird somit also Shane Hanna tragen. Der Defender konnte neben zwei eigenen Treffern auch schon 13 Vorlagen beisteuern. Ein Duell beider Teams gab es in dieser Saison schon. Nach einem starken Beginn und einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung mussten sich die Eispiraten am 6. Oktober noch mit 3:6 geschlagen geben. Die heimstarken Crimmitschauer, die nach acht Siegen aus neun Heimspielen mit einer breiten Brust in diese Begegnung gehen können, werden nun also alles daransetzen, um auch die nächsten Heimzähler im Sahnpark behalten zu können. Auswärtsspiel bei den Krefeld Pinguinen Am Sonntag sind die Eispiraten schließlich bei den Krefeld Pinguinen zu Gast. Die Nordrhein-Westfalen rangieren aktuell mit 27 Punkten aus 19 Spielen auf dem neunten Tabellenplatz. Für den eigentlichen Aufstiegsaspiranten ist dies bislang nicht zufriedenstellend. So musste Cheftrainer Boris Blank zuletzt seinen Hut nehmen. Herbert Hohenberger, der bisherige Assistenztrainer, übernimmt bis zum Ende der Saison. Der Erfolg konnte sich dadurch aber nicht einstellen. Zunächst unterlagen die Pinguine dem ESV Kaufbeuren in der heimischen YAYLA-Arena mit 2:4, am Sonntag musste man sich schließlich dem EC Bad Nauheim in der Overtime mit 4:5 geschlagen geben. Das bisher einzige Aufeinandertreffen mit den Krefeldern konnten die Eispiraten aber nicht für sich entscheiden. So sind die Pinguine das bislang einzige Team, welches die Crimmitschauer im heimischen Sahnpark bezwingen konnte. Auf sich aufmerksam machte der langjährige DEL-Traditionsstandort in der Länderspielpause mit zwei Verpflichtungen. Lucas Lessio und Jerome Flaake landeten mit all ihrer Erfahrung in Krefeld und sollen die nächsten wichtigen Bausteine im Kampf um den Aufstieg sein. Topscorer der Nordrhein-Westfalen ist Josh McDonald mit zwölf Toren und neun Assists. Ihm folgen die erfahrenen Stürmer Alexander Weiß und Jon Matsumoto. Im Tor steht seit Beginn der neuen Saison Rückkehrer Felix Bick, der in den vergangenen Jahren vor allem für den EC Bad Nauheim zu einem Erfolgsfaktor avancierte. Tickets für Heimspiel gegen Rosenheim sichern Tickets für das Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim sind weiterhin online unter www.etix.com sowie am Spieltag direkt an der Abendkasse erhältlich. Das Spiel gegen die Alpenvorländer wird selbstverständlich auch live im kostenpflichtigen Stream auf SpradeTV übertragen. Zudem wird es einen Liveticker auf der Fanseite etconline.de geben.
Eislöwen treffen auf Freiburg und Selb (DEL2) Mit dem Auswärtsspiel am Freitagabend beim EHC Freiburg und dem Heimspiel am Sonntag gegen die Selber Wölfe geht es für die Dresdner Eislöwen am Wochenende weiter. Spielbeginn in Freiburg ist 19:30 Uhr. Nach sieben Saisonspielen standen die Dresdner Eislöwen bei fünf Siegen und zwei Niederlagen. Dann kamen Freiburg und Selb. Mit den beiden Niederlagen Anfang Oktober begann der Negativlauf der Blau-Weißen. Seit der 2:3-Heimpleite gegen Freiburg setzte es in 13 Spielen zehn Niederlagen. Es wird also Zeit diesen Trend zu stoppen. Petteri Kilpivaara, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir brauchen Siege, egal wie. Es gibt keinen Schönheitspreis zu gewinnen. Auch wenn wir in Kassel keine Punkte geholt haben, haben wir spielerisch aber wieder einen richtigen Schritt gemacht. Gegen Freiburg und Selb brauchen wir nun die Punkte. Freiburg wird es uns nicht leicht machen. Es wird vor allem auf die Defensive ankommen. Das muss unsere Basis sein. Wenn uns das gelingt, dann läuft es auch offensiv bei uns besser.“ In Freiburg soll der Bock nun also umgestoßen werden. Das Vertrauen in die eigene Stärke ist da, sagt Arne Uplegger. Arne Uplegger, Abwehrspieler Dresdner Eislöwen: „Ich denke von unserer Spielweise haben wir uns gut wiedergefunden. Unsere Stärken der letzten Jahre, das schnelle Spiel, das Umschaltspiel und die Fähigkeit den Gegner müde zu spielen, das kommt nun langsam wieder. Wir hatten unsere Chancen in den letzten Spielen und das gibt uns Selbstvertrauen. Es liegt an uns, dass wir in Freiburg gewinnen." Am Sonntag kommt es in der JOYNEXT Arena zum Wiedersehen mit alten Bekannten. Mit Jordan Knackstedt, Arturs Kruminsch und Steve Hanusch spielen gleich drei ehemalige Eislöwen für die Selber Wölfe. Gerade Ex-Kapitän Knackstedt sticht dabei natürlich heraus. „Ich hatte beim ersten Spiel in Selb nicht gespielt, deshalb freue ich mich natürlich auch auf Sonntag und auf Jordan, wie auch die anderen Beiden. Der Kontakt ist nicht abgerissen. Gerade zu Jordan habe ich regelmäßig Kontakt. Auf dem Eis spielt das aber keine Rolle. Da werden wir als Team alles daransetzen, dass er mit seinem Spiel nicht zur Geltung kommt. Wir wissen aus den letzten Jahren und den vielen Trainingseinheiten, dass er immer für eine Überraschung gut ist“, blickt Uplegger auf das Heimspiel am Sonntag gegen Selb. Die Abendkasse wird am Sonntag 15:30 Uhr öffnen. Die Arenatüren öffnen 16:00 Uhr.
ESV KaufbeurenJoker mit Heimspiel am Sonntag / Freitagabend Derby in Landshut - Am Sonntag gastieren die Lausitzer Füchse in der Wertachstadt (DEL2) Für den ESV Kaufbeuren stehen am Wochenende für die Mannschaft um Stürmer Joey Lewis zwei hochinteressante Partien auf dem Programm. Am Freitagabend geht es für den ESVK am 20. Spieltag nach Niederbayern. Dort steht um 19:30 Uhr das Derby gegen den EV Landshut auf dem Programm. Am Sonntag erwarten die Joker dann um 17:00 Uhr zum 21. Spieltag die Lausitzer Füchse in der energie schwaben arena. Tickets: Eintrittskarten für die kommenden Heimspiele des ESV Kaufbeuren sind wie gewohnt im Ticket-Online-Shop, in der ESVK-Geschäftsstelle, ab 90 Minuten vor Spielbeginn an den Abendkassen und in allen bekannten Vorverkaufsstellen (AZ-Servicecenter) erhältlich. Der Kader der Joker: ESVK Trainer Marko Raita muss aktuell verletzungsbedingt nur auf den langzeitverletzten Jacob Lagacé verzichten, somit kann der finnische Cheftrainer der Joker am Wochenende wohl aus dem vollem Schöpfen. Die Gegner der Joker: EV Landshut: Die Niederbayern stehen nach 19 gespielten Partien auf dem sechsten Tabellenplatz und haben dabei 28 Punkte auf ihrem Konto stehen. Die Mannschaft von Trainer Heiko Vogler ist dabei mit vielen Namhaften Spielern besetzt. Aus der DEL von den Augsburger Panthern sind die Verteidiger Wade Bergmann und John Rogl sowie Stürmer David Stieler zur aktuellen Saison nach Landshut gekommen. Zu dem wechselte mit Benjamin Zientek von DEL Absteiger Bietigheim Steelers ein weiterer Stürmer aus der DEL zum EVL. Dazu gesellen sich noch bekannte Namen wie Nick Pageau, Tyson McLellan, Samir Kharboutli, Marco Pfleger oder auch der seit kurzem wiedergenesene David Zucker. Im Tor sind die Landshuter dazu mit Jonas Langmann, der zusammen mit dem ehemaligen DEL Torhüter Sebastian Vogl ein sehr erfahrenes Torhüter-Duo bildet, sehr gut aufgestellt. Spielbeginn in der Fanatec-Arena ist um 19:30 Uhr. Lausitzer Füchse: Die Füchse aus Weißwasser stehen derzeit mit 31 Punkten aus 20 absolvierten Spielen auf dem vierten Tabellenplatz. Der Kader der Weißwasseraner besteht auch zur aktuellen Saison wieder aus einigen jungen und sehr talentierten Förderlizenzspielern der Eisbären Berlin sowie einigen erfahrenen Spielern wie zum Beispiel Toni Ritter oder auch Dominik Bohac. Unter den Förderlizenzspielern sind auch die beiden sehr talentierten Torhüter Jonas Stettmer und Nikita Quapp. Auf dem Kontingentspielerpositionen setzten die Füchse mit Ville Järveläinen und Roope Mäkitalo auf zwei finnische und mit Lane Scheidl und Jake Coughler auf zwei Kanadische Stürmer. Seit Mitte Oktober haben die Lausitzer auch noch den Deutsch-Kanadier Samuel Dove-McFalls im Lineup stehen. Höchst unwahrscheinlich ist auf Seiten der Füchse noch der Einsatz von Kapitän Clarke Breitkreuz, der nach einem Check gegen den Kopf und Nacken aus dem letzten Heimspiel gegen den EHC Freiburg auf unbestimmte Zeit ausfällt. Weitere Stützen sind in der Defensive der Deutsch-Kanadier Sam Ruopp sowie im Sturm der frühere Joker Angreifer Christoph Kiefersauer. Erstes Bully in der energie schwaben arena ist am Sonntag um 17:00 Uhr. Live dabei aber nicht im Stadion: Das Heimspiel des ESVK gegen die Lausitzer Füschse läuft wie gewohnt auf Sprade.TV. Kurze Informationen und Liveberichte vom Spiel gibt es dazu auf unserem Instagram Kanal in der Story zu sehen.
Eisbären RegensburgBUSKONVOI ROLLT NACH REGENSBURG: EISBÄREN EMPFANGEN AM FREITAG EC BAD NAUHEIM, AM SONNTAG AUSWÄRTS BEI DEN STARBULLS ROSENHEIM (DEL2) Über 300 Fans des EC Bad Nauheim reisen am morgigen Freitag, 24. November, in die Donau-Arena: Dort empfängt dann Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg den hessischen Klub ab 20 Uhr zu einem richtungsweisenden Spiel. Ein vom ECN organisierter Buskonvoi mit Gäste-Anhängern macht sich auf die über 350 Kilometer weite Strecke. Am Sonntag, 26. November, steht für die Oberpfälzer dann eine Auswärtspartie auf dem Programm: Ab 17 Uhr treten die EBR beim bayerischen Rivalen Starbulls Rosenheim im dortigen Rofa-Satdion an. Gegen beide Wochenendgegner traten die Domstädter in dieser Spielzeit bereits an – und sind nach jeweils knappen Niederlagen auf Revanche aus: In Bad Nauheim gab es eine unglückliche 2:3-Niederlage in der Verlängerung, im Heimspiel gegen Rosenheim unterlagen die Donau-Städter, die zuvor drei Mal einen Rückstand wettgemacht hatten, mit 3:4. Für die Schützlinge von Coach Max Kaltenhauser sind die beiden Begegnungen bedeutsam: Der ECN hat mit 29 Punkten bisher derer drei mehr gesammelt als die Eisbären (26) und steht damit auf Rang fünf der DEL-2-Tabelle, Rosenheim als Zwölfter indes liegt punktgleich mit den EBR einen Platz hinter den Oberpfälzern (Elfter). Als Vorjahres-Finalist erwischte der EC Bad Nauheim einen durchwachsenen Start in die neue Saison: Es dauerte bis zum neunten Spieltag, ehe die Hessen ihren ersten Drei-Punkte-Sieg feierten. Seither läuft es allerdings runder – aus den zurückliegenden fünf Begegnungen gab es vier Siege, drei davon erst nach der Regulären Spielzeit. Denn: Der ECN muss oft Überstunden schieben – in zehn seiner bisherigen 19 Partien musste der Klub mindestens in die Overtime. Die Quote des Teams von Trainer Harry Lange ist in der Verlängerung dabei durchaus beeindruckend: Sechs Mal entschied die Mannschaft die Partie für sich, auch im bisher einzigen Penaltyschießen holte sie sich den Zusatzpunkt – nur drei Mal siegten im Nachsitzen letztlich die Gegner. Insgesamt steht der ECN so erst bei acht Niederlagen, die drittwenigsten der gesamten Liga hinter den beiden Topteams Kassel und Crimmitschau, die auch die Tabelle souverän anführen. Im Tor setzen die Roten Teufel mit Niklas Lunemann auf einen DEL-Förderlizenspieler von Kooperationspartner Köln. Der 21-Jährige kam bisher in 14 Partien zum Einsatz und überzeugte dabei mit einer Fangquote von knapp 90 Prozent. Doch auch der 24-jährige Maximilian Meier, der im Sommer von Liga-Konkurrent Kaufbeuren kam, hat seine Klasse in der DEL 2 schon vielfach unter Beweis gestellt. Gleich zwei Verteidiger der Hessen finden sich unter deren sechs besten Scorern. Ex-Nationalspieler Christopher Fischer, der die Erfahrung von rund 600 Erstligaspielen mitbringt und im Sommer von Absteiger Heilbronn kam, traf schon drei Mal selbst und legte neun weitere Tore auf (zwölf Punkte). Damit liegt der 35-järhige Routinier nur knapp hinter dem 37-jährigen Deutsch-Kanadier Kevin Schmidt, der knapp 400 DEL-Spiele aufzuweisen hat und bisher zwar erst ein Tor selbst erzielte, dafür aber schon 14 Assists verteilte. Viel Erfahrung bringen auch Patrick Seifert (33 Jahre, ebenfalls fast 400 DEL-Spiele) und Marius Erk (27) mit. Bemerkenswert: Alle weiteren Defender im Kader, bisher kamen derer sechs zum Einsatz, sind 23 Jahre oder jünger: Nick Aichinger, Alexander Dersch (jeweils 23), Paul Reiner (21), Janis Lachmann (20), Leo Hafenrichter (19) und Edwin Tropmann (18). Die gefährlichsten Aktivposten in der Nauheimer Offensive sind zwei Nordamerikaner. US-Boy Tim Coffman hat bereits sieben Tore und 14 Vorlagen zu verbuchen (21 Punkte). Ihm dicht auf den Fersen ist Taylor Vause ein Kanadier mit je zehn Treffern und Assists für 20 Zähler. Damit liegt er gleichauf mit Kevin Orendorz, der neun Mal selbst einnetzte und elf Mal auflegte. Vauses Landsmann Jordan Hickmott indes steht bei 16 Punkten (sieben Tore, neun Assists). Der punktemäßig fünftbeste ECN-Angreifer ist ein Regensburger: Fabian Herrmann, der alle Nachwuchsteams des EV Regensburg durchlief und für die Eisbären in der Oberliga spielte, war drei Mal selbst erfolgreich und bereitete sechs weitere Treffer vor (insgesamt neun Zähler). Für den zweiten Mann aus dem Regensburger Nachwuchs läuft es derweil noch nicht rund: Julian Lautenschlager, vor der Saison aus Heilbronn verpflichtet, absolvierte verletzungsbedingt erst zwei Partien in der neuen Spielzeit und fällt wohl auch am Wochenende aus. Ebenfalls nicht mitwirken wird Christoph Körner können. Mit (unter anderem) dem US-Amerikaner Jerry Pollastrone, den Ex-Nationalspielern Brent Readeke (nachverpflichtet) und Daniel Weiß, Kapitän Marc El-Sayed sowie Markus Lillich findet sich aber noch reichlich weitere Qualität im Kader. Der Aufsteiger aus der Oberliga, die Starbulls Rosenheim, empfängt die Eisbären dann am Sonntag. Nach vielversprechendem Start hatte das Team zuletzt aber einige Schwierigkeiten: Nur drei der letzten zehn Spiele wurden gewonnen, dabei holten die Oberbayern zehn Punkte. Zuletzt gab es eine knappe 3:4-Niederlage nach Verlängerung bei Erstliga-Absteiger Bietigheim sowie eine herbe 3:7-Heimklatsche gegen die Selber Wölfe. Der 39-jährige Stammgoalie Tomáš Pöpperle mit NHL-Erfahrung, der bisher in zwölf von 19 Spielen zum Einsatz kam und im ersten Aufeinandertreffen in Regensburg eine starke Leistung gezeigt hatte, erhielt dabei eine Pause – im Tor stand der junge Christopher Kolarz (22 Jahre). Auf zahlreiche Spieler aus dem Meisterkader setzt der Klub in der Defensive: Dominik Kolb, Marius Möchel, Christian Obu, Maximilian Vollmayer und auch Talent Kilian Kühnhauser (noch ohne Einsatz) zählten auch schon im Aufstiegsjahr zum Aufgebot und stammen allesamt aus der Region oder spielten schon im Nachwuchs für Rosenheim. Hinzu kommt mit Tobias Beck ein weiterer Spieler aus der eigenen Talentschmiede, der per Förderlizenz von Oberliga-Partner Peiting schon vier Einsätze sammelte. Die zahlreichen Abgänge in der Defensive sollen indes vier starke Neuzugänge ersetzen. Vom dominantesten Team des Vorjahres, den Kassel Huskies, stieß Routinier Denis Shevyrin zum Team, der bereits rund 130 Mal in Liga eins auflief und in der zurückliegenden Spielzeit an 23 Toren beteiligt war. Unter der Saison verpflichteten die Starbulls mit Stephan Tramm einen weiteren Spieler nach, der zuletzt noch für Kassel aktiv war. Auch Hagen Kaisler, der aus Freiburg kam, kennt die Liga. Neuland ist die DEL 2 indes für den offensivstarken Kanadier Shane Hanna, der mit bereits 15 Punkten (zwei Tore, 13 Assists) direkt voll eingeschlagen hat und zweitbester Scorer der Mannschaft ist. Damit liegt Hanna nur einen Punkt hinter dem Top-Scorer, Stürmer Reid Duke. Der Kanadier wurde einst von den Minnesota Wild in die NHL gedraftet und ging als erster Spieler, den die 2016 gegründete NHL-Franchise Las Vegas Golden Knights je unter Vertrag nahm, in die Geschichte ein. Nun zeigt der Mann, der in der vergangenen Spielzeit wie die Neu-Eisbären Tariq Hammond und Abbott Girduckis noch in der höchsten slowakischen Liga aufs Eis ging, in Deutschlands zweithöchster Spielklasse seine Qualitäten: Er traf bereits elf Mal und bereitete weitere fünf Treffer vor (16 Punkte). Am Wochenende muss der 27-Jährige aber noch einmal zuschauen – nach einem harten Foul wurde der Top-Stürmer zuletzt für vier Spiele gesperrt, von denen er noch zwei Partien absitzen muss. Mit den Erstliga-erfahrenen Lukas Laub und C. J. Stretch (US-Amerikaner/jeweils 14 Punkte), Manuel Strodel (13), Norman Hauner und Sebastian Streu (jeweils neun) steht darüber hinaus aber jede Menge weitere Angriffspower im Kader zur Verfügung. Eine gute Saison spielt auch der 23-jährige gebürtige Regensburger Bastian Eckl, der lange auch im EVR-Nachwuchs ausgebildet wurde. Er sammelte schon acht Scorerpunkte (je vier Tore und Vorlagen) – und damit zwei mehr als der kanadische Kontingentstürmer Tyler McNeely, der erst an sechs Treffern beteiligt war. Mit Sebastian Cimmermann und Kevin Handschuh stehen darüber hinaus zwei starke U-21-Stürmer zur Verfügung. Kapitän ist der 30-jährige Dominik Daxlberger, der aus dem eigenen Nachwuchs und abgesehen von einem zweijährigen Intermezzo bei Erstligist Düsseldorf immer für seinen Heimatklub spielte. Verletzt fiel zuletzt hingegen Talent Marvin Feigl aus – der 21-Jährige war im Vorjahr noch DEL-2-Meister mit Ravensburg geworden. Bei den Eisbären entscheidet sich bei einigen angeschlagenen Akteuren kurzfristig, ob sie einsatzbereit sind.
Starbulls RosenheimKlare Worte vor Crimmitschau-Fahrt und Regensburg-Heimspiel (DEL2) Deutliche Worte hat es unter der Woche zwischen Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen und seiner Mannschaft gegeben – vor allem in diversen Einzelgesprächen. Nach der unnötig mageren Punktausbeute am vergangenen Wochenende gegen Bietigheim und Selb erwartet Pasanen in den kommenden Spielen eine positive Reaktion. Am Freitag in Crimmitschau hängen die Trauben gegen den zuletzt fulminant aufgetretenen Tabellenzweiten der DEL2 allerdings hoch. Am Sonntag empfangen die Starbulls mit den Eisbären Regensburg (17 Uhr, ROFA-Stadion) ein Team, das ebenfalls unter Zugzwang steht. Bereits zwei Tage später können sich die Grün-Weißen auswärts für die bittere Heimniederlage vom letzten Sonntag gegen die Selber Wölfe revanchieren. Ganze 35 Sekunden waren die Starbulls am vergangenen Freitag in Bietigheim von drei Auswärtspunkten entfernt – letztlich stand nach dem späten Ausgleichstreffer der Steelers aber nur einer zu Buche. Zwei Tage später sah es im Heimspiel gegen die Selber Wölfe nach dem Rosenheimer Doppelschlag Anfang des zweiten Drittels zur 2:0-Führung zwischenzeitlich ebenfalls gut aus. Wie sich das Starbulls-Team dann aber in der Schlussphase präsentierte, stieß Jari Pasanen sauer auf. Statt alles dafür zu tun, das enge Spiel vielleicht doch noch erfolgreich zu gestalten, ergab sich die Mannschaft vor der großartigen Kulisse von fast 4.000 Zuschauern quasi ihrem Schicksal. Selbst Gästetrainer Sergej Waßmiller sprach nach der Partie davon, dass der 7:3-Auswärtssieg seiner Mannschaft um einige Tore zu hoch ausgefallen sei. „Es hat großen Gesprächsbedarf gegeben und wir haben viel diskutiert. Es sind klare Worte gefallen, vor allem auch in Einzelgesprächen mit einigen Spielern, deren Auftritt zuletzt nicht akzeptabel war“, so Jari Pasanen, der aber dennoch nicht alles schlecht reden will: „Wir haben bei fünf gegen fünf und auch in Überzahl eigentlich genug Torchancen, aber wir tun uns extrem schwer, Tore zu schießen. Die Gegner bestrafen dafür unsere Fehler gnadenlos“, so der Starbulls-Headcoach, den vor allem das fünfminütige Unterzahl-Szenario im Heimspiel gegen Selb wurmte: „Da fielen Tore gegen uns, die so nie fallen dürfen. Da haben mehrere Spieler individuelle Fehler gemacht und unglücklich ausgesehen. Man merkt aber auch, dass es für uns im Vergleich zur ersten Saisonphase schwerer geworden ist, Punkte zu holen. Die anderen Mannschaften haben zugelegt, kennen uns jetzt auch besser, unterschätzen uns als Aufsteiger definitiv nicht mehr. Und man sieht, dass sich einige Spieler in unserer Mannschaft – zumindest in ihrer aktuellen Form – in dieser starken DEL2 relativ schwer tun.“ Fakt ist, dass die Starbulls in der Überzahl- und in der Unterzahlstatistik Ligaschlusslicht sind – und dass die „Rote Laterne“ nun endgültig auch in der absoluten Rangliste droht, bei aktuell noch zwei Zählern Vorsprung auf die letztplatzierten Teams aus Dresden und Bietigheim (die im Übrigen vor der Saison niemand am Tabellenende erwartet hat). Andererseits ist Playoff-Rang sechs, den momentan der EV Landshut mit 28 Zählern belegt, für die Starbulls ebenfalls nur zwei Punkte weg. Mit starken 35 Punkten auf dem zweiten Tabellenrang stehen die Eispiraten Crimmitschau, bei denen die Starbulls am Freitagabend antreten müssen. Die Mannschaft vom finnischen Headcoach Jussi Tuores startete fulminant aus der Deutschland-Cup-Pause, fegte Regensburg mit 4:1 und Kaufbeuren mit 5:2 vom Eis. Das Hinspiel im ROFA-Stadion am 6. Oktober gewannen aber die Starbulls – nach 0:2-Rückstand – verdient mit 6:3. Auch gegen Sonntagsgegner Eisbären Regensburg waren die Grün-Weißen im ersten Saisonvergleich siegreich. Der 4:3-Erfolg am 8. Oktober war allerdings der bisher einzige Rosenheimer Auswärtserfolg in dieser Spielzeit. Die Regensburger konnten am „Restart-Wochenende“ keinen einzigen Punkt ergattern, unterlagen auswärts in Crimmitschau 1:4 und zuhause gegen die Lausitzer Füchse 2:3. Das Team von Chefcoach Maximilian Kaltenhauser ist nach 19 absolvierten Spielen nun punktgleich mit den Starbulls und daher ebenfalls unter Zugzwang. Es ist also ein heißes Oberbayern-Oberpfalz-Duell vor einer stimmungsvollen Kulisse von über 4.000 Zuschauern am Sonntag im ROFA-Stadion zu erwarten. Gespannt darf man dabei auf die Regensburger Paradereihe sein, die bisher für das Gros des zählbaren Outputs verantwortlich war: Abbott Girduckis, im Sommer neu als Kanadier verpflichtet und sofort mit deutschem Pass ausgestattet, sammelte bereits 25 Scorerpunkte, seine Sturmpartner Andrew Yogan (US-Boy) und Corey Trivino (Kanadier) sind ihm mit jeweils 24 Scorerpunkten dicht auf den Fersen. Drei Tore und zwei Torvorlagen gingen in den Rosenheimer Hinspielen gegen Crimmitschau und Regensburg auf das Konto des Kanadiers Reid Duke, der nun aber gesperrt ist und erst am kommenden Dienstag beim Auswärtsspiel in Selb wieder eingreifen darf. Starbulls-Verteidiger Marius Möchel hat das Eistraining wieder aufgenommen, ein Einsatz dürfte wohl aber zu früh kommen. Ob Dominik Kolb am Freitag, am, Sonntag oder erste am Dienstag wieder spielen wird, ist noch fraglich (private Gründe). Marvin Feigl fehlt verletzungsbedingt noch bis mindestens Weihnachten. Das Rosenheimer Tor soll in beiden Spielen an diesem Wochenende Tomas Pöpperle hüten, da Christopher Kolarz mit dem EHC München international unterwegs war und erst kurzfristig wieder zum Rosenheimer Team stoßen wird. Die kommenden Spiele der Starbulls Rosenheim in der Übersicht: Freitag, 24.11. | 20:00 Uhr: Eispiraten Crimmitschau – Starbulls Rosenheim Sonntag, 26.11. | 17:00 Uhr: Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg Dienstag, 28.11. | 19:30 Uhr: Selber Wölfe – Starbulls Rosenheim Freitag, 1.12. | 19:30 Uhr: Starbulls Rosenheim – ESV Kaufbeuren Sonntag, 3.12. | 18:30 Uhr: EC Bad Nauheim – Starbulls Rosenheim Von allen Spielen werden Liveübertragungen auf www.sprade.tv angeboten. Eintrittskarten für die Rosenheimer Heimspiele sind auf www.starbulls.de/tickets buchbar oder ab zwei Stunden vor Spielbeginn an der Kasse am ROFA-Stadion erhältlich.
Selber WölfeWölfe stehen vor „Englischer Woche“ - Die Selber Wölfe haben 3 Spiele innerhalb von 5 Tagen vor der Brust (DEL2) Die Selber Wölfe sind gestärkt aus der Länderspielpause gekommen und konnten die letzten beiden Partien für sich entscheiden. Nun stehen gleich 3 Partien innerhalb von 5 Tagen auf dem Programm. Am Freitag gastieren bei vergünstigten Eintrittspreisen die Bietigheim Steelers in der NETZSCH-Arena, am Sonntag treten die Waßmiller-Schützlinge in Dresden an und am Dienstag steigt das Rückspiel gegen die Starbulls Rosenheim am Selber Vorwerk. Formkurve: Die Länderspielpause hat dem Rudel um Leitwolf Frank Hördler gutgetan. Die Cracks haben die Köpfe freibekommen, kleinere Blessuren auskuriert, Kraft getankt und die ersten beiden Spiele siegreich gestaltet. Besonders erfreulich war die Trefferausbeute: Ganze 13 Tore gelangen den Porzellanstädtern in den Begegnungen gegen den Vorjahresmeister Ravensburg Towerstars und beim Aufsteiger Starbulls Rosenheim, obwohl die beiden Stürmer Lukas Vantuch und Nikita Naumann verletzungsbedingt nicht mitwirken konnten. Auch die Abwehrleistung konnte sich – gestützt auf einen überragend agierenden Torhüter Weidekamp – sehen lassen. Freilich darf man die beiden Siege nicht überbewerten, dennoch waren die 6 Punkte immens wichtig. Zum einen für die Moral im Team und zum anderen für das Ranking in der Tabelle. Die Teams der DEL2 liegen brutal eng beieinander. Die Tabellenplätze 4 und 14 trennen gerade einmal 7 Punkte! Die Gegner: Mit den Bietigheim Steelers gastiert der letztjährige Absteiger aus der PENNY DEL in der NETZSCH-Arena. Die Baden-Württemberger sind alles andere als gut in die Saison gestartet. Geplagt von Verletzungspech gepaart mit Akklimatisierungsschwierigkeiten in der neuen Liga setzte es reihenweise Niederlagen, ehe man die Reißleine zog und sich vom Trainer trennte. Seit der Sportliche Leiter Daniel Naud nun auch das Sagen an der Bande übernommen hat, läuft es bei den Steelers. Mit 5 Siegen in Folge sind die Bietigheimer um ihren amerikanischen Topscorer Jack Doremus (12 Tore, 12 Vorlagen) aktuell das Team der Stunde in der DEL2, obwohl sie immer noch das Schlusslicht in der Tabelle bilden. Das Hinspiel in Bietigheim konnten die Selber Wölfe mit 6:3 Toren für sich entscheiden. Am Sonntag rollt der Wölfe-Liner dann nach Dresden. Die Eislöwen haben sich das bisherige Abschneiden ebenfalls anders vorgestellt, auch sie haben sich bereits von ihrem Headcoach getrennt. Der gewünschte Effekt trat aber noch nicht ein, die letzten 3 Partien gingen allesamt verloren. Nichtsdestotrotz wird der Kampf um die Punkte in Sachsen für das Wolfsrudel eine große Herausforderung. Gerade vor heimischer Kulisse werden die Eislöwen zeigen wollen, was tatsächlich in ihnen steckt. Bester Scorer der Dresdner ist der Schwede Johan Porsberger mit 7 Toren und 12 Vorlagen. Das Hinspiel in der NETZSCH-Arena entschieden die Wölfe mit 4:2 für sich. Mit mächtig viel Wut im Bauch werden die Starbulls Rosenheim am Dienstag nach Selb reisen. Die Niederlage am vergangenen Sonntag vor heimischer Kulisse gegen die Selber Wölfe (Endstand 3:7) hat Spuren hinterlassen. Der Trainer kündigte noch in der Pressekonferenz direkt nach dem Spiel an, dass der freie Tag für die Spieler gestrichen sei, habe man doch in der Partie gegen die Porzellanstädter nicht gearbeitet. Der Stachel sitzt also tief bei den Oberbayern, die mit ordentlich ausgeprägten Revanchegelüsten aufs Selber Eis gehen werden. Nach seiner Sperre von 4 Spielen erstmals wieder mitwirken können wird dann auch der kanadische Topscorer des Aufsteigers Reid Duke (11 Tore, 5 Vorlagen). Lineup: Weiterhin verzichten muss Headcoach Sergej Waßmiller auf die Verletzten Lukas Vantuch und Nikita Naumann. Mark McNeill blickt voraus: „Als Team konnten wir unsere letzten beiden Spiele erfolgreich gestalten. Wir kamen gestärkt aus der November-Pause. Mit einer soliden Arbeitsweise und unbedingtem Siegeswillen konnten wir das Wochenende erfolgreich gestalten und 2 Siege einfahren. Jetzt fokussieren wir uns auf unsere nächsten beiden Gegner Bietigheim und Dresden. Beides sind starke Mannschaften. Wir haben diese Woche gut trainiert und uns gut vorbereitet. Jetzt heißt es für uns, uns für diese Gegner einen Spielplan und eine Strategie zurechtzulegen. Wenn wir defensiv stark agieren, uns diszipliniert an unseren Spielplan halten und mit Leidenschaft spielen, dann werden wir auch am kommenden Wochenende erfolgreich sein. Ich freue mich, euch alle in der NETZSCH-Arena zu sehen!“ Tickets/Liveübertragung: Für die Heimspiele gegen die Bietigheim Steelers (Freitag, 19:30 Uhr) sowie gegen die Starbulls Rosenheim (Dienstag, 19:30 Uhr) gibt es Tickets im Vorverkauf online (https://selberwoelfe.reservix.de/events), bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk, bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, im Ticketshop der Frankenpost sowie an der Abendkasse. Einlass in die NETZSCH-Arena ist jeweils ab 18:30 Uhr. Dank des Sponsors of the Match „VISHAY“ gibt es auf alle Tageskarten für Freitag 20% Rabatt. Am Dienstag gibt es die „Bring a Friend“-Aktion für alle Saisonkarteninhaber. Alle Partien werden live auf Sprade TV und das Auswärtsspiel bei den Dresdner Eislöwen (Sonntag, 17:00 Uhr) in Auszügen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen.
Lausitzer Füchse WeißwasserPHYSIOTHERAPIE KOSSACK NEUER FÜCHSE-SPONSOR - PRAXIS AUS WEISSWASSER UNTERSTÜTZT DIE FÜCHSE (DEL2) Dankbar und stolz dürfen die Lausitzer Füchse mit der Physiotherapie Kossack aus Weißwasser einen neuen Sponsor begrüßen. Die ortsansässige Physiotherapie in der Puschkinstraße in Weißwasser unterstützt die Lausitzer Füchse in dieser Saison. Damit können sich die Füchse auf einen weiteren starken Partner verlassen. Bei der therapeutischen Tätigkeit der Praxis für Physiotherapie geht es dem Personal vor allem darum, mit individuellen Lösungen für die Gesundheit und das individuelle Wohlbefinden der Patienten zu sorgen. Moderne Technik, ein geschultes Personal, regelmäßige Fortbildungen und der Blick auf aktuelle Behandlungsmethoden sind für das Team um Inhaberin Anja Scholta eine Selbstverständlichkeit. Jahrelange Erfahrung in sämtlichen Bereichen der Physiotherapie und ein großer Kreis von zufriedenen Patienten runden das Profil der Praxis ab. Die Lausitzer Füchse freuen sich auf die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Saison 2023/2024.
Bayreuth TigersFreitag geht’s in den Isarwinkel, bevor man am Sonntag die Passau Black Hawks im Tigerkäfig begrüßt (OLS) Nach dem engen und intensiven Derby gegen Weiden und dem spät herausgespielten Sieg in Stuttgart warten am kommenden Wochenende zwei neue Aufgaben auf die Tigers. Am Freitag (19:30 Uhr) gastiert man zunächst bei den Tölzer Löwen, bevor dann am Sonntag um 18 Uhr das Heimspiel gegen die Passau Black Hawks auf dem Plan steht. Gegen die „Buam“ aus dem bayerischen Oberland tritt man aufgrund der Verschiebung des für Ende Oktober geplanten Heimspiels dabei zum ersten Mal in dieser Spielzeit an. Die letzten Pflichtspiel-Duelle lieferte man sich in den Playdowns der DEL2 im Frühjahr 2022, als sich die Tigers in sechs Spielen den Klassenerhalt sichern konnten. Ähnlich wie damals finden sich die Löwen aktuell im Tabellenkeller wieder: Nach 17 Spielen steht man auf Rang 12, nur Aufsteiger Stuttgart hat noch weniger Punkte gesammelt. Die Unzufriedenheit mit den sportlichen Leistungen und Ergebnissen zeigte sich auch schon in einem Trainerwechsel: Auf Ryan Foster folgte mit Axel Kammerer ein „alter Bekannter“, der zum bereits dritten Mal das Amt des Cheftrainers in Bad Tölz übernimmt. Rein nominell hatte man den Kader im Sommer gut verstärkt, doch vor allem der offensive Output bereitet große Sorgen: mit erst 37 Treffern stellt man die schwächste Offensive der Liga und mit einer Erfolgsquote von nur 13 Prozent ist man Schlusslicht im Powerplay. Am vergangenen Wochenende setzte es eine herbe 3:7-Pleite im Derby beim SC Riessersee, am Sonntag unterlag man Passau mit 2:3 nach Verlängerung. Passau kommt dagegen mit dem Rückenwind von 3 Siegen aus den letzten 4 Partien an den Roten Main, dabei gelang am vergangenen Wochenende neben dem Sieg in Bad Tölz ein weiterer Overtime-Erfolg mit 4:3 gegen Füssen - mit eben diesem Ergebnis gewannen die Tigers auch das bisher einzige Duell mit Passau. Klarer Topscorer der Falken ist der tschechische Angreifer Jakub Cizek mit 24 Scorerpunkten. Im Tor hat man Anfang des Monats mit Jakub Urbisch einen oberligaerfahrenen Mann nachverpflichtet, der sich in bisher 4 Spielen sehr stark präsentierte und eine Fangquote von über 90 Prozent aufweist - hier war auch eine Veränderung nötig, weist man doch mit 74 Gegentreffern die zweitschwächste Defensive der Liga auf. Nach Punkten gleichauf mit Füssen kämpft man um den 10. Tabellenplatz und damit die Qualifikation für die Pre-Playoffs, auch wenn bis dahin noch ein weiter Weg vor allen Teams liegt. Der Rückstand auf Platz 9 beträgt aber auch schon 7 Punkte, hier will man sicher wieder den Anschluss herstellen. „Tölz hat meist einen guten Start ins Spiel, sie kommen sehr aggressiv. Wir müssen sehen, dass wir die Scheibe schnell unterstützen beim Aufbau, dass wir gut connectet sind, dass wir die Scheiben schnell hinter die ersten drei Leute von ihnen bekommen. Wir müssen die Abstände klein halten, wir brauchen Zug zum Tor. Wir müssen deren Box auseinander ziehen und die Freiräume entsprechend finden. Wir brauchen viele Schüsse aufs Tor. Tölz tut sich schwer beim Rebound. Gegen Passau ist gerade auf einem guten Weg. Sie spielen sehr schlau und spielen sehr aggressiv in ihrem System. Wir müssen viele Scheiben aufs Tor kriegen. Gerade mit dem neuen Torhüter, den sie geholt haben. Er gibt wenig zweite Scheiben her. Wir müssen sehen, dass wir clever agieren und wenige Scheibenverluste im Aufbauspiel produzieren. Die Umschaltmomente hat Passau und das sind genau die Momente, wo sie sehr gefährlich sind. Sie nutzen ihre Verteidiger sehr gut offensiv, welche die Scheiben schnell wieder ins Eck reinkriegen. Hier müssen wir schauen, dass wir diesen Reset möglichst unterbinden und ihr offensives Spiel zerstören“, schaut Assistent-Coach Marc Vorderbrüggen auf die kommenden Gegner dieses Wochenendes. Sollte Unterstützung aus Ingolstadt kommen, wird dies sehr kurzfristig passieren. Bei Jayden Schubert, der ich beim Heimspiel gegen Weiden verletzt hatte, wird eine längere Ausfallzeit prognostiziert. Hier muss man von mehreren Wochen ausgehen. Ein Einsatz von Dominik Tiffels kommt indes noch zu früh. Sein Debüt im Trikot der Tigers wird Viktor Knaub feiern, der an diesem Wochenende erstmals eingreifen wird.
Deggendorfer SCAuswärts bei den Alligators – DSC gastiert im Aischgrund (OLS) Am Freitag, den 24.11.2023 kommt es im Eisstadion am Kieferndorfer Weg zum zweiten Aufeinandertreffen des Deggendorfer SC mit den Höchstadt Alligators. Nachdem die Mannschaft von Headcoach Mikhail Nemirovsky früh in der Saison eine vier-Spiele-Niederlagenserie verdauen musste, konnte man sich im weiteren Saisonverlauf etwas stabilisieren. Nach Siegen gegen unter anderem Riessersee, Heilbronn und Passau steht man zur Zeit mit 26 Punkten aus 17 Partien auf Platz sieben. Von neun Heimspielen konnte man fünf nach 60 Minuten gewinnen, einmal musste man sich in der Overtime geschlagen geben und dreimal konnte man sich keinen Punkt sichern. Im Sommer konnte man Stürmer wie Jari Neugebauer und Anton Seewald weiterhin in Mittelfranken halten. Mit 23 Scorer-Punkten zahlt letzterer das in ihn gesetzte Vertrauen zurück. Jari Neugebauer hinkt aktuell seiner Form aus dem Vorjahr hinterher. Der letztjährige Top-Scorer steht aktuell bei lediglich drei Saisontreffern und neun Vorlagen. Auf den Import-Positionen setzt man in Höchstadt ebenso auf Konstanz. Sowohl Jake Fardoe als auch Klavs Planics verlängerten Ihre Verträge. Als Ersatz für den Abgang von Eetu-Ville Arkiomaa wurde mit Pavel Avdeyev ein junger ambitionierter Russe aus Halle verpflichtet. Mit Sergei Topol und Martin Heinisch holte man sich die Erfahrung von über 430 Oberliga-Spielen in den Kader. Auch in der Defensive gab es vergleichsweise wenig Bewegung. Die bestehende Verteidigung um Martin Kokes, Martin Vojcak oder Tom Horschel wurde mit dem DEL2-erfahrenen Lars Schiller aus Regensburg ergänzt. Im Tor teilen sich Justin Spiewok und Nico Zimmermann die Eiszeiten. Ergänzend kann man weiterhin auf Benjamin Dierksen zurückgreifen, welcher bisher in drei Partien zwischen den Pfosten stand. Nach dem vogelwilden Spiel gegen den EC Peiting ist man beim Deggendorfer SC bemüht, den Gegentorschnitt wieder etwas zu senken. Ein wirksames Mittel dazu kann wieder das Deggendorfer Penalty-Killing sein, wobei die Hauptaufgabe die Vermeidung von Strafzeiten sein muss. Bei der Schusseffizienz konnte man sich nach den 13 Treffern am vergangenen Wochenende auf Platz eins der Wertung setzen. Sollte man gegen die Alligators wieder ähnlich eiskalt vor dem Tor sein, steht einem erfolgreichen Auswärtsspiel wenig im Wege. Auf welches Line-Up Headcoach Jiri Ehrenberger beim Deggendorfer SC zurückgreifen kann, entscheidet sich kurzfristig.
Memmingen IndiansKracher zum „Blaulichttag“: Indians empfangen Heilbronn (OLS) Ein starker Gegner wartet am Freitagabend auf die Indianer, die Heilbronner Falken gastieren ab 20 Uhr am Hühnerberg. Der Zweitliga-Absteiger und die Memminger liegen in der Tabelle nahezu gleichauf, die Zuschauer dürfen sich erneut auf ein richtungsweisendes Spiel um Platz 4 freuen. Zum „Blaulichttag“ werden auch zahlreiche ehrenamtliche Hilfskräfte im Stadion erwartet. Am Sonntag geht es für die Indians dann nach Füssen (17 Uhr). Nachdem am vergangenen Sonntag mit einer Energieleistung der Heimsieg gegen die Höchstadt Alligators in letzter Sekunde geschafft wurde, wartet am Freitagabend ein noch schwierigerer Gegner auf den ECDC. Das Topteam aus Heilbronn, im letzten Jahr noch in der zweiten Liga aktiv, ist zum ersten Mal bei einem Pflichtspiel zu Gast bei den Indians. Unbekannte sind die Falken aber ganz und gar nicht. Bereits in der Vorbereitung waren sie in Memmingen erfolgreich, auch die erste Hauptrundenpartie der beiden Teams beendeten sie auf siegreich auf eigenem Eis. Nun kommt es zur zweiten Partie der laufenden Runde, die Indians wollen dabei punkten, um den direkten Konkurrenten in Schach zu halten. Im Moment trennen beide Teams nur ein Punkt, Heilbronn Bei den Memmingern wird es personell nur wenige Änderungen geben, Lubor Pokovics Einsatz dürfte sich erst am Spieltag entscheiden, die weiteren Verletzten fallen aus. Vom Kooperationspartner aus Ravensburg könnte aber zumindest Lukas Bender zur Verfügung stehen. Als besondere Aktion des ECDC findet am Freitag auch der traditionelle „Blaulichttag“ statt. Die Indians haben ehrenamtliche Hilfskräfte aus der Region zur Partie gegen die Falken eingeladen, mehrere hundert Anmeldungen von Feuerwehren, Rettungskräften und anderen Ehrenamtlichen gingen ein. Die Indians rechnen also am Freitag mit einer stattlichen Kulisse, die auch nochmal deutlich über dem bislang hervorragenden Schnitt von rund 2100 Zuschauern pro Partie liegen dürfte. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, empfehlen die Maustädter den Vorverkauf zu nutzen und frühzeitig die Halle zu betreten. Die Gegner: Heilbronn: Freitag, 20 Uhr Die Falken gelten, nach Weiden, als eine der Spitzenmannschaften der Oberliga. Der Absteiger der DEL2 kommt mit zwei Topreihen nach Memmingen. Die Kontingentspieler, das schwedische Zwillingspaar Linus und Pontus Wernerson Libäck sowie der finnische Center Oula Uski gehen gemeinsam auf Torejagd und bringen die gegnerischen Verteidiger reihenweise an den Rand der Verweiflung. Auch Robin Just und Freddy Cabana sind unter den besten Angreifern der Liga zu finden. Eine herbe Schwächung für die Falken ist allerdings die Sperre von Stammtorhüter Patrick Berger. Der langjährige Regensburger Schlussmann muss ab sofort für zehn Spiele zuschauen, nachdem er vermeintlich einen Schiedsrichter tätlich anging. Aufpassen müssen die Indians auf die Special-Teams der Falken, das Powerplay liegt mit 24 Prozent auf dem vierten Platz der Liga, beim Penalty Killing glänzt das Team von Trainer Frank Petrozza mit bärenstarken 90 Prozent. Füssen: Sonntag, 17 Uhr Beim EV Füssen gibt es für die Indians am Sonntagabend eine klare Zielsetzung: Drei Punkte müssen her, will man weiter im Kampf um die vorderen Plätze mitmischen. Die Gastgeber verfügen über ein sehr junges und kampfstarkes Team. Zu allem Übel muss der EVF seit mehreren Wochen auf Topscorer Bauer Neudecker verzichten, zuletzt fielen sogar alle drei Kontingentspieler aus. Gerade für einen schlanken Kader mit vielen noch unerfahrenen Akteuren sind Ausfälle solcher Art natürlich nur schwer zu kompensieren. Die Indians dürften trotzdem gewarnt sein. Schon öfter fuhr man als klarer Favorit an den Kobelhang, nicht allzu oft verließ man diesen wieder mit drei Punkten im Gepäck. Ganz viel wird am Sonntagabend auf Benedikt Hötzinger ankommen, der Torwart der Ostallgäuer zählt zu den besten seines Fachs und soll die Indians-Angreifer nach Möglichkeit stoppen. Viel Verantwortung lastet also auf seinen Schultern, doch auch die verbliebenen Leistungsträger werden im Derby alles in die Waagschale werfen, um Punkte einzufahren. Zuletzt mussten die Füssener mehrere Niederlagen einstecken, drei mal in den letzten vier Spielen unterlag man aber nur mit einem Tor Unterschied. Topscorer ist mit Julian Straub ein bekanntes Gesicht. Anton Zimmer und Maxim Kryvorutskyy sind, nach den fehlenden Kontingentspielern, die nächstbesten Punktesammler.
Rostock PiranhasPiranhas gegen Hamm und Herne (OLN) Das letzte Heimspiel der Rostock Piranhas im November hat es in sich. Zu Gast ist der Tabellennachbar, die Hammer Eisbären. Nur einen Punkt Vorsprung auf den Gegner haben die Piranhas, welcher aber auch eine bessere Tordifferenz aufweist ( + 13 ).Bislang konnten die Rostocker diesen Gegner nicht bezwingen. Sowohl in der Saisonvorbereitung als auch im Ligaspiel gingen die Eisbären als Sieger vom Eis. Selbstbewusst werden die Gäste an die Ostsee kommen, ihre letzten vier Spiele konnten sie gewinnen. Anbully ist um 20.00 Uhr. Eines der Teams gegen welches die Eisbären am letzten Wochenende erfolgreich waren, ist der Gegner des Auswärtsspiels am Sonntag. Der Herner EV rangiert derzeit auf dem neunten Platz und konnte am letzten Wochenende keine Punkte holen. Das erste Aufeinandertreffen entschieden die Piranhas mit 3:1 für sich . Natürlich wollen sie auch dieses Mal die Punkte vom Gysenberg mitnehmen. Spielbeginn in Herne ist bereits um 18.30 Uhr. Nach den letzten Spielen verbesserten sich die Rostocker auf den sechsten Platz und wären damit direkt für die Playoffs qualifiziert. Eine Position, welche sie nicht aufgeben wollen.
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Amberg Wild LionsDer ERSC Amberg will nachlegen - Am Freitag Auswärtsspiel in Pfaffenhofen (BYL) Nach fünf Spielen ohne Sieg konnte der ERSC Amberg am vergangenen Sonntag seine Negativserie beenden. Ob der 4:1-Erfolg in Schongau den Wild Lions das Selbstvertrauen ausreichend gestärkt hat, kann das Team von Coach Dirk Salinger am Freitagabend bestätigen, da geht die Reise zu den EC Pfaffenhofen Eishogs und die sind trotz ihrer derzeitigen Platzierung nicht zu unterschätzen. Die Partie in der Stadtwerke Arena beginnt um 20 Uhr. „Jeder Gegner ist schwer zu spielen und in dieser Eishockey-Bayernliga bekommst du nichts geschenkt“, warnt Salinger im Vorfeld, wenngleich „der Sieg in Schongau schon gutgetan hat“. Da müssen die Löwen nun nachsetzen. Der ECP treibt vom vorletzten Tabellenrang das Teilnehmerfeld vor sich her, hat nur noch Schweinfurt hinter sich. Die Resultate lassen zum Großteil aber erahnen, dass die Mannschaft um Trainer Stefan Teufel ein durchaus unangenehmer Gegner sein kann: Knappe Niederlagen in Klostersee und Miesbach, Sieg in Buchloe und nur von den Top-Teams aus Kempten und Königsbrunn richtig abgeschossen worden. Vor eigenem Publikum haben die Eishogs noch etwas Nachholbedarf, denn nur gegen Dingolfing konnte beim 4:3-Overtimesieg gepunktet werden, zuletzt brachte man aber auch Landsberg in Schwierigkeiten. Im Vergleich zu den Vorjahren ist der Kader in Pfaffenhofen etwas breiter aufgestellt, was dem Trainer auch mehr Möglichkeiten bietet. Topscorer der Hogs ist aktuell der Tscheche Jan Tlacil mit 12 Punkten aus 11 Spielen, bester Vorbereiter Liam Hätinen. In der letzten Saison gingen mit 9:1 und 6:1 beide Spiele klar an die Löwen, davon kann man diesmal eher nicht ausgehen: „Der Erfolg vom letzten Sonntag kann uns schon mental helfen, aber wir haben keinen Grund, den Gegner deshalb zu unterschätzen und müssen voll fokussiert sein“, warnt auch Chris Spanger vor der Auswärtsaufgabe. Personell dürften sich nach Auskunft des sportlichen Leiters kaum Veränderungen ergeben.
Dingolfing Isar RatsEine Herkulesaufgabe - EVD tritt mit Rumpfkader beim Tabellenzweiten Peißenberg an (BYL) In der vergangenen Woche mussten die Macher des EV Dingolfing beide Spiele in der Bayernliga gegen Klostersee und Kempten, aufgrund der dünnen Personaldecke, absagen. Doch von einer Entspannung im Lazarett der Isar Rats kann keine Rede sein. Somit wird der EVD-Trainer mit einem Rumpfkader am heutigen Freitag zum Tabellenzweiten aus Peißenberg reisen. Zumindest gibt es, trotz der äußerst prekären Situation, zwei gute Nachrichten. Zum einen können die Dingolfinger am heutigen Freitag auf Verstärkung aus Deggendorf hoffen. Neben einem Goalie werden Verteidiger Kevin Lengle sowie Stürmer Mario Draser im Kader stehen. Ferner könnte Johannes Schmid, der sich beim Deggendorfer EC in die Oberligamannschaft gespielt hat, zu seinem Debüt im Ratten-Trikot kommen. Ansonsten kann EVD-Coach Bernie Englbrecht noch keine Entwarnung geben. Unter anderem steht weiterhin ein dickes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Patrick Geiger, der sich gegen Buchloe am Auge verletzt hat. Der angeschlagene William Theberge wird wohl noch eine Woche pausieren und die beiden Grippekranken Max Hofbauer und Martin Benes konnten am Dienstag ebenfalls noch nicht ins Training einsteigen. Demzufolge rechnet Bernie Englbrecht mit einem sehr kleinen Kader im Auswärtsspiel gegen Peißenberg. Dass die Begegnung gegen Peißenberg sogar in Vollbesetzung eine Herkulesaufgabe gewesen wäre, ist den Machern der Dingolfinger klar. Die Oberbayern spielen bis dato eine herausragende Saison. Das Erfolgsgeheimnis ist schnell erklärt. Die „Miners“ stehen in der Defensive sehr kompakt und haben in der Offensive das wohl beste Trio der Liga. Dejan Vogl (21 Scorerpunkte) sowie die beiden Kontingentspieler Ryan Murphy (23 Scorerpunkte) sowie Zack Bross (26 Scorerpunkte) stehen in der Scorerliste in der gesamten Bayernliga unter den Top Ten. Demzufolge ist es keine Überraschung, dass die „Miners“ auf dem zweiten Tabellenplatz stehen. Sogar den haushohen Favoriten aus Erding hätten sie beinahe geschlagen, aber nach einer komfortablen Führung wurde ihnen die eine oder andere Strafzeit letzten Endes zum Verhängnis. „Das ist eine sehr gute Mannschaft, ohne Frage. Trotzdem wollen wir versuchen, dass wir die Peißenberger auch mit unserem dünnen Kader ärgern können“, erklärt Dominik Schindlbeck. Falls die Leistungsträger doch noch in den Kader zurückkehren würde man zumindest mit drei Reihen agieren können. Positive Nachrichten gibt es hingegen von der U20 des EV Dingolfing. Angeführt von einem überragenden Kevin Aigner holte man sich am Samstag einen sensationellen 7:5-Sieg beim Ligaprimus aus Dorfen. Der Co-Trainer der Bayernligamannschaft, Florian Weitl, war voll des Lobes: „Wir haben gegen den Topfavoriten der Landesliga gezeigt, dass wir sehr viel Potential haben.“ Nun hofft Weitl, dass die jungen Spieler wie Alex Schander oder Kevin Aigner dieses Hochgefühl auch in die Kabine der Bayernligamannschaft tragen. Dann wäre vielleicht eine Sensation in Peißenberg möglich. Träumen
Erding GladiatorsHeimspiel am Freitag gegen den alten Rivalen TEV Miesbach, am Sonntag in Amberg (BYL) Miesbach und Amberg: So heißen die nächsten Gegner der Erding Gladiators. Los geht es am Freitag ab 20 Uhr in der Stadtwerke Erding Arena mit dem Topspiel gegen den TEV Miesbach. Karten für den Klassiker gibt es online unter https://erding-gladiators.reservix.de. Verzichten muss Teamchef Felix Schütz auf Bastian Cramer. Er fällt mit einem Schlüsselbeinbruch mehrere Monate aus. Ob Dimitri Pätzold sowie Daniel Krzizok wieder dabei sind, wird sich kurzfristig entscheiden. Wie kein zweiter Verein hat der TEV Miesbach die zurückliegenden Spielzeiten dominiert. So zogen die Oberländer in den letzten Jahren viermal ins Finale ein, gewannen dreimal die Hauptrunde, scheiterten zweimal erst im Halbfinale und holten einmal den Titel. TSV-Fans erinnern sich sicherlich an das dramatische Halbfinale der letzten Saison. Erst im fünften Spiel musste sich Erding stark ersatzgeschwächt geschlagen geben. Auch diese Saison zählt der TEV zu den Favoriten. Im Tor vertraut Coach Travnicek auf das Duo Ewert und Lehr. Letzterer wechselte vom EC Bad Tölz an die Schlierach. Die erfahrene Verteidigung wurde mit dem ehemaligen Dorfener Benedikt Dietrich sowie dem Oberliga-Spieler Aziz Ehliz zusätzlich verstärkt. Nicht minder glanzvoll besetzt ist der Sturm. Angeführt von den Kontingentspielern Patrick Asselin und Bohumil Slavicek stehen Nick Endress, Felix Feuerreiter, Thomas März für höchste Torgefahr. Nach einem von Verletzungspech geprägten Saisonstart zeigt die Formkurve des TEV mit zuletzt drei Siegen steil nach oben. Es scheint so, als hat Miesbach just zum Spiel in Erding zur gewohnten Stärke zurückgefunden. Am Sonntag reisen die Herzogstädter in die Oberpfalz zum ERSC Amberg. Anpfiff der Partie im stimmungsvollen Eisstadion “Am Schanzl” ist um 18:30 Uhr. Nach einer starken Saison haben die Verantwortlichen einen Kader zusammengestellt, der die Wild Lions zu einem Top-Favoriten der Liga macht. Umso überraschender ist es, dass die Truppe von Trainer Dirk Salinger noch nicht in Schwung gekommen ist. Im Tor steht mit Timon Bätge der beste Keeper der Bayernligasaison 2022/2023. Neben ihm kommt Janick Engler zum Einsatz. Er gilt als großes Talent und ist mit einer Förderlizenz für den Oberliga-Primus EV Weiden ausgestattet. Die Defensive – eh schon das Prunkstück des ERSC – wurde mit dem deutsch-kanadischen Routinier Kevin Lavallee vom 2. Ligisten Selber Wölfe nochmal verstärkt. Der 41-Jährige hat über 500 Spiele in der DEL sowie über 400 Partien in der DEL 2 in seiner Vita stehen. Im Sturm tummeln sich mit Michael Kirchberger, Felix Köbele und Marco Pronath gleich drei Akteure, die in der vergangenen Saison jeweils über 40 Scorerpunkte sammelten. Die Ausländerposition sind mit den beiden US-Amerikanern Brandon Walkom und Ryan Boucher, er wechselte vom EC Peiting an die Vils, besetzt. Für noch mehr Durchschlagskraft soll der Weidener Neuzugang Philipp Siller sorgen.
TEV MiesbachTEV trifft auf die beiden Topteams der Liga (BYL) Nach zuletzt drei Siegen in Folgen hat der TEV den Anschluss an das vordere Tabellendrittel wieder hergestellt und trifft nun am kommenden Wochenende auf die beiden Spitzenreiter der Liga. Am Freitag geht es für den TEV zu den Erding Gladiators , die bisher noch keinen Punkt abgegeben haben, ehe am Sonntag um 18 Uhr das Heimspiel gegen die Peißenberg Miners folgt, die aktuell den zweiten Platz in der Tabelle einnehmen. Dabei ist am Sonntag beim inzwischen Traditionsduell mit den Miners wieder mit einem erhöhten Zuschaueraufkommen zu rechnen. Erstmal geht es aber am Freitag zu den Herzogstädtern aus Erding. Teamchef und Trainer Felix Schütz hat den Kader im Sommer nochmals deutlich verstärkt und in der Breite verbessert. Schon im letzten Jahr waren die Gladiators eines der Topteams der Liga und wurden nur in einer denkwürdigen Halbfinalserie von unserem TEV in fünf Spielen besiegt. Dabei waren über 400 Miesbacher zum entscheidenden Spiel 5 nach Erding gereist und unterstützten die Mannschaft lautstark. Fünf namhafte Neuzugänge präsentierte die Erdinger dann im Sommer. Die prominenteste Neuverpflichtung ist sicher der ehemalige DEL-Torwart und Nationaltorhüter Dimitri Pätzold. Der 40-jährige Schlussmann, der in der 4.Runde im NHL Draft von San Jose gezogen wurde, kommt auf fast 500 Spiele in der DEL und auf über 50 Länderspiele für Deutschland und ist zählt jetzt natürlich zu den besten Torhütern der Bayernliga und ein mehr als gleichwertiger Ersatz für Christoph Schedlbauer, der Erding in Richtung verließ. In der Verteidigung gab es den Abgang von Kontigentspieler Roni Rukajärvi. Die frei Kontigentstelle wurde mit Cheyne Matheson besetzt und der Stürmer zählt bisher zu den Topscorern der Liga und konnte bereits in 11 Spielen 13 Tore erzielen und 8 vorbereiten. Die Lücke von Rukajärvi in der Abwehr füllen Paul Pfenninger und der erfahrene Elia Ostwald. Im Sturm wurde der Kader zudem mit dem ehemaligen Landshuter Maximillian Forster verstärkt. Durch das, dass die Stützen der letzten Saison, u.a. mit Tomas Plihal, Mark Waldhausen, Daniel Krzizok und dem jungen Erik Modlmayer gehalten werden konnten, ist der Lauf der Gladiators mit 11 Siegen in Folgen nicht ganz überraschend, denn sie wurden von fast allen Experten der Bayernliga vor der Saison als der Favorit auf den Titel gesehen. Die Partie verspricht auch aufgrund der hartumkämpften Halbfinalserie im Frühjahr 2023 viel Brisanz und die Eishockeyfans dürfen sich sicherlich auf einen Leckerbissen freuen in dem der TEV versuchen wird die Erdinger Siegesserie zu beenden. Am Sonntag kommen dann die Peißenberg Miners an die Schlierach. Die Partie beginnt um 18 Uhr und wird wie gewohnt auf SpradeTV übertragen. Die Miners belegen vor dem Wochenende Platz 2 in der Tabelle und verfügen wie in den Jahren zuvor über einen ausgeglichenen Kader, den sich Jürgen Bretschneider, genauso wie den Saisonverlauf der Miners, genauer angeschaut hat. Gegnercheck von Jürgen Bretschneider: Nach der Vorrunde 2022/23 belegten die Miners mit 50 Punkten und einem Torverhältnis von 147:95 den 6. Tabellenplatz. In der folgenden Meisterrund Gruppe A sicherte sich der TSV den 2. Platz und musste im Viertelfinale gegen den EA Schongau antreten. Nach zwei Siegen zogen die Miners ins Halbfinale ein. Gegen den EHC Königsbrunn unterlag der TSV und verabschiedete sich in die Sommerpause. Die Miners mit Headcoach Stefan Ihsen und CO-Trainer Josef Staltmayr präsentierten 6 Neuverpflichtungen. Jakob Heigl (ESC Geretsried), Florian Simon (EV Füssen), Lukas Artus (EC Peiting), Matthäus Lidl (EC Bad Tölz U20) und die Kontigentspieler Ryan Murphy (EA Schongau) sowie Zackary Bross (Worcester Railers) schlossen sich dem Peißenberger Team an. Aber auch 8 Abgänge wurden vermeldet, unter anderem Athanassios Fissekis (Tölzer Löwen), Martin Andrä und Dominik Ebentheuer (Karriereende). Den Miners gelang ein perfekter Saisonstart. Über 700 Zuschauer konnten einen souveränen Sieg gegen die Riverrats vom ESC Geretsried mit 8:3 bejubeln. Im ersten Auswärtsderby beim EA Schongau stand nach einem nicht immer hochklassigen Match ein 5:5 auf der Anzeigentafel der Mammuts. In der anschließenden Overtime viel kein Treffer. Durch einen lässig verwandelten Penalty von Zackary Bross sicherte sich die Miners den Zusatzpunkt. Wenn nach dem Spielende die ganze Haupttribüne klatscht und feiert, dann waren es wieder einmal 60 Minuten begeisterndes Eishockey in Peißenberg. Nach dem 5:1 Heimsieg gegen den HC Landsberg vor über 1.100 Besuchern traf dies voll zu. Der TSV empfing als nächstes die Wild Lions vom ERSC Amberg. Die Miners spielten erneut ein grandioses Spiel und gewannen verdient mit 4:1. Nach einer 0:2 Führung beim TSV Erding mussten sich die Miners am Ende dem Topfavoriten mit 5:3 geschlagen geben. Mit 2:2 ging es zum zweiten Pausentee, dann legten die Gladiators 3 Treffer nach. In Schweinfurt bei den Mighty Dogs feierte der TSV einen souveränen 2:6 Auswärtserfolg, ehe ein 4:1 Heimsieg gegen den EC Pfaffenhofen folgte. Es war ein gelungener Miners-Familientag, der auf Grund des früh angesetzten Spielbeginns (16.30 Uhr) gut angenommen wurde. Aber bis das 4:1 auf der Anzeigentafel stand, war es ein hartes Stück Arbeit für den TSV. Die Miners behielten auch im fünften Heimspiel ihre weiße Weste im heimischen Stadion und feierten einen 7:3 Heimsieg über den ESV Buchloe. Bei den Sharks vom ESC Kempten behielten die Miners mit 3:4 die Oberhand. Nach einem torlosen ersten Drittel vielen die Treffer erst ab der 29. Spielminute. Mit einer 1:2 Führung gingen die Miners in die zweite Pause. Der TSV baute den Vorsprung auf 2:4 aus, musste aber 90 Sekunden vor Schluss den 3:4 Anschlusstreffer hinnehmen. In Ulm bei den Devils mussten sich der TSV mit 4:3 nach Verlängerung geschlagen geben. Nach 60. Spielminuten stand es 3:3 und die Verlängerung musste die Entscheidung bringen. Die Devils holten sich den Zusatzpunkt. Mit 6:3 gewannen die Miners verdient das Sonntagsmatch gegen den EHC Klostersee. Für die Gastgeber sprach an diesem Abend die größere Entschlossenheit im Torabschluss und die offensive Durchschlagskraft. Ohne Berücksichtigung der Freitagspartie führt Zackary Bross die interne Scorerwertung mit 26 Punkten (9 Tore / 17 Assists), vor Ryan Murphy mit 23 Punkten (10 Tore / 13 Assists), gefolgt von Dejan Vogl mit 21 Punkten (9 Tore / 12 Assists) an. Kaderupdate: Der Kader des TEV’s ist weitestgehend komplett. Einzig Kapitän Johannes Bacher muss aufgrund seiner Verletzung noch pausieren. Sein Pflichtspieldebüt für den TEV wird Christian Neuert geben. Der Stürmer, der zuletzt drei Monate beruflich in Nordamerika war, wird somit erstmals das TEV Trikot tragen, nachdem er im Sommer von Waldkraiburg nach Miesbach gekommen war.
ERC SonthofenSill-Jubiläum und Doppelpacker mit Playoff-Charakter (BLL) Dieses Heimspiel sollte sich kein Fan des ERC entgehen lassen: Gleich zweimal tritt der ERC Sonthofen gegen den ERC Lechbruck an – zunächst am Freitag um 20 Uhr an der Hindelanger Straße. Das Rückspiel findet keine 48 Stunden später im Lechparkstadion statt. Überstrahlt wird das Heimspiel aber von den Feierlichkeiten für eine Vereinslegende: Marc Sill wird für sein 555. Pflichtspiel im Herrenbereich der Sonthofer geehrt. Mehr als 1.000 Zuschauer werden am Freitag erwartet. Das gesamte Umfeld des Eishockey-Landesligisten zählt die Stunden bis zum ersten Bully am Freitagabend um 20 Uhr gegen den Tabellenletzten Lechbruck. Zum einen, weil Verein und Fans fast zwei Wochen ohne Spiel auskommen mussten und mittlerweile deutliche Eishockey-Entzugserscheinungen aufweisen müssten. Vor allem aber ist die gesamte ERC-Familie in nervöser und freudiger Erwartung, weil es für einen Spieler am Freitag ein emotionaler Abend werden dürfte: Kapitän Marc Sill wird für sein 555. Spiel im ERC-Trikot geehrt. Kein Spieler hat mehr Partien für die Sonthofer absolviert als der gebürtige Oberstdorfer, der in der 17. Saison das Trikot des ERC trägt und dabei Höhen und Tiefen mitgemacht hat. Der Verein, die Verantwortlichen und alle, die es mit dem ERC halten, haben in den vergangenen Tagen mächtig die Werbetrommel gerührt, um dem Urgestein einen würdigen Rahmen mit mehr als 1.000 Zuschauern zu schaffen. Doch auch sportlich ist das Aufeinandertreffen mit den Flößern von großer Bedeutung. Ein Blick auf die Tabelle verrät: Während die Sonthofer fast zwei Wochen spielfrei hatten, punktete die Konkurrenz und mogelte sich in der Tabelle am pausierenden ERC vorbei. Aktuell ist er nach acht Spielen mit 18 Punkten Vierter. Pfronten führt das Tableau als Klassenprimus mit 22 Punkten an, hat allerdings auch ein Spiel mehr absolviert. Mit einem Sieg am Freitagabend können die Schwarz-Gelben punktetechnisch am derzeit Zweiten Germering (21 Punkte, 9 Spiele) und Rangdritten Burgau (20 / 9) vorbeiziehen und sich als Zweiter einsortieren. Das Wochenende hat ein wenig Playoff-Charakter, denn keine 48 Stunden darauf kommt es zum Rückspiel in Lechbruck. Eröffnungsbully im Lechparkstadion ist um 17 Uhr. Motivationsspritzen bedarf es für Spieler und Fans des ERC an diesem Wochenende keine. Die Devise lautet jetzt: Alle auf ins Stadion. Auf geht’s, Sonthof!
Jetzt wird es ernst: EHC Waldkraiburg trifft am Freitag auf Bad Aibling und am Sonntag auf Pegnitz (BLL) Zwei Spiele stehen am kommenden Wochenende für die Löwen aus Waldkraiburg in der Eishockey Landesliga Gruppe B an. Am Freitag kommen um 20:00 Uhr die „Aibdogs“ aus Bad Aibling in die Raiffeisen-Arena nach Waldkraiburg und am Sonntag darauf steht erneut eine weitere Auswärtsfahrt nach Pegnitz an. In Oberfranken werden die Männer rund um Jürgen Lederer und auch die Waldkraiburger Fans ab 17:30 Uhr herzlich empfangen. Glaubt man den zahlreichen Expertenmeinungen, so wird die Partie gegen die „Aibdogs“ aus Bad Aibling der erste echte Prüfstein für den EHC Waldkraiburg in dieser Saison. Eine lange Zeit dominierte die Mannschaft von Trainer Marcel Breil das Geschehen in der Landesliga Gruppe B. Sieht man etwas genauer hin, lässt sich jedoch ein Muster erkennen, dass zumindest für den kommenden Freitag, eher in die Karten der Löwen spielt. Zwar stehen die Aibdogs in der Heimtabelle mit 15 Punkten aus sechs Spielen ganz oben, doch fristen sie in der Auswärtstabelle ein Dasein auf dem siebten Platz mit lediglich zwei Punkten aus vier Partien auf fremden Eis. Zuletzt begannen die Aibdogs sogar im heimischen Stadion zu verlieren. Gegen die „Hawks“ aus Haßfurt setzte es eine deutliche 2:6 Heimschlappe. Sicher möchten oder müssen sie sich gegen die Löwen wieder rehabilitieren und zurück in die Spur finden, wenn sie den Blick in Richtung Meisterrunde nicht verlieren wollen. Einer der Aiblinger Akteure sollte den Weg nach Waldkraiburg jedenfalls bestens kennen. So ging der im letzten Jahr bei den Löwen noch glücklos agierende Rudi Schmidt, der vom EHC Klostersee zu den Löwen stieß, nach der vergangenen Saison, in den Kasten der Aibdogs und hütet dort das Tor. Hier gibt es also ein freudiges Wiedersehen des sympathischen Torhüters mit einigen seiner ehemaligen Weggefährten aus Waldkraiburg. Ebenfalls ein Wiedersehen, aber eines der anderen Art, wird es am Sonntag geben. Dort findet im Freiluftstadion in Pegnitz das Treffen der Absteiger statt und die Vorzeichen könnten nicht unterschiedlicher sein. Während der EHC Waldkraiburg derzeit klar die Liga dominiert und einen zweistelligen Sieg nach dem anderen einfährt, holten sich die „Ice Dogs“, wie sich die Pegnitzer nennen, erst am vergangenen Wochenende ihren ersten Punkt. Hierfür zwangen sie die Achtplatzierten vom EV Moosburg in die Verlängerung, welche sie letztlich mit 4:3 verloren. Auf der Social-Media-Plattform Meta geben sich die „IceDogs“ für ihre Heim-Premiere gegen die Löwen kämpferisch. So wollen sie zeigen, dass sie in der Lage sind „ein ganz anderes Potential abzurufen“. Und tatsächlich: Für die Löwen wird es in dieser Saison das erste Spiel unter freiem Himmel und je nach Wetterlage, sind solche Spiele mitunter schwierig und der Vorteil liegt auf Seiten der jeweiligen Heimmannschaft. Der EHC Waldkraiburg selbst ist gut gelaunt. Nach nunmehr sieben Spielen in Folge mit zehn oder mehr Toren und lediglich vereinzelten Gegentreffern, stellen die Löwen sowohl die stärkste Abwehr als auch den stärksten Angriff. Coach Lederer kann also ohne den Druck die Partien am Freitag und Sonntag planen und seine Jungs so aufstellen, dass sie wieder mit sechs Punkten Plus aus dem Wochenende gehen können. Das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.
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Ratinger Ice AliensZwei Spiele am Wochenende! (RLW) Am kommenden Wochenende müssen die Ratinger Ice Aliens erneut zwei Spiele bestreiten. Am Freitag, den 24.11.2023, geht es auswärts zum EHC Troisdorf Dynamite. Erstes Bully ist hier um 20:15 Uhr. Sonntag, den 26.11.2023, ist Familientag am Ratinger Sandbach. Die Penguins aus Wiehl sind zu Gast und werden den Ice Aliens ein harter und unangenehmer Gegner sein. Erstes Bully ist um 18:00 Uhr. Tickets für zwei Erwachsene mit ihren Kindern kosten nur 18,- Euro statt 25,- Euro. Auch für die Fanbusfahrt zum Auswärtsspiel nach Dortmund am 22.12.2023 kann man sich am Fanshopstand wieder anmelden. Leider können die Ice Aliens auch am kommenden Wochenende nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen und müssen einige schwerwiegende Ausfälle verkraften. Folgende Spieler können am Wochenende nicht oder nur vielleicht mitspielen: Die drei Top-Spieler Maik Klingsporn (krank), Tim Brazda (Arbeit) und Tobi Brazda (Arbeit/kann vielleicht Sonntag spielen) fallen definitiv aus. Daniel Fischer (Arbeit) und Raphael Palmeira-Kerkhoff (krank) sind fraglich. Der Einsatz der Förderlizenz-Spieler aus Duisburg ist auch noch fraglich. Umso dringender benötigen die Jungs die Unterstützung von den Rängen, um auch die nächsten Spiele erfolgreich zu gestalten. Also ab in die Halle und anfeuern.
Für die Kobras geht’s nach Rheine (LLW) Zum ersten Mal in dieser Spielzeit müssen die Dinslakener Kufenflitzer ins gut 120km entfernte Rheine fahren, um sich erneut mit den dort beheimateten Ice Cats zu vergleichen. Im äußerst attraktiven Hinspiel konnten die Kobras 2 der 3 Punkte in der Schlangengrube halten; der 7:6 – Sieg nach Penaltyschießen war spannende Unterhaltung pur. Aufgrund von einigen Langzeitverletzten und immer wieder veränderten Aufstellungen fehlt dem Böhme – Team derzeit die Konstanz. Selbst innerhalb eines Spiels wechseln sich starke und schwache Phasen immer wieder ab. Wie das Lineup in Rheine aussehen wird, kann auch dieses Mal erst sehr kurzfristig entschieden werden und die Fans müssen sich überraschen lassen. Auch wer am Sonntag bei den Hausherren fehlen wird, ist bis dato nicht bis nach Dinslaken durchgedrungen. Dafür haben die Giftschlangen zur Kenntnis genommen, dass mit dem Verteidiger Gleb Letov inzwischen ein spielstarker Russe bei den Ice Cats angeheuert hat, der zuvor in der zweiten russischen und in der ersten ukrainischen Liga auf Punktejagd gegangen ist. Ob er das Zünglein an der Waage beim erneuten Vergleich beider Teams sein wird, kann man am 26.11.2023, ab 19:00 Uhr, in der Eissporthalle zu Rheine verfolgen.
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FASS BerlinDrittes Derby gegen Adler (RLO) Am Samstag (25.11.23, 19:30 Uhr) empfängt FASS Berlin den SCC Adler. Das Spiel wird erneut in der Eissporthalle Charlottenburg ausgetragen. Die Abendkasse und der Fanartikelstand öffnen um 18:30 Uhr. Der Eintritt kostet wie immer 7 Euro (VIP-Tagesticket: 19 Euro). Bei FASS gab es in dieser Woche Grund für Aussprachen, wieso man im Spitzenspiel gegen Schönheide in den Schlussminuten die Spielkontrolle verloren hat und letztlich eine Overtime-Niederlage akzeptieren musste. Natürlich hatten die Wölfe mächtig aufgedreht und ihre Klasse unter Beweis gestellt. Unser Team hat es aber versäumt, besser dagegenzuhalten. Das ist sicher eine Lehre für anstehende Spiele gegen die Spitzenteams der Liga. Die Tabellenspitze haben die Chemnitz Crashers übernommen, wenn auch nur aufgrund zweier Spiele mehr. Ziel in den nächsten Wochen ist es, den „Platz an der Sonne“ zurückzuerobern. Den ersten Schritt will das Team im Derby machen. Am Samstag kehrt der frisch gebackene Inlinehockey-Europameister Niklas Pilz ins Line-up zurück, nachdem er vier der letzten fünf Spiele aufgrund seiner Einsätze in der Nationalmannschaft verpasst hatte. Bereits gegen die Wölfe hatte Dimitry Butasch sein Comeback nach einer Verletzungspause gefeiert und dies gleich mit dem Treffer zum 2:0 gekrönt. Außerdem stehen die Youngster Felix Kaaden, Jakob Altmann und Philipp Renz wieder im Kader. Weiter verzichten muss Headcoach Christopher Scholz auf Patrick Preiß und Nico Jentzsch (beide Unterkörper). Markus Babinsky zog sich gegen Schönheide eine Oberkörperverletzung zu und wird mehrere Wochen fehlen. Auch drei weitere angeschlagene Spieler fallen am Samstag aus. Scholz: „Während einer langen Saison muss man mit Ausfällen leben. Unser Kader ist tief genug, das auch mal aufzufangen.“ In den beiden ersten Spielen beider Mannschaften konnten die Nordberliner zur Freude der Fans sehr deutliche Erfolge feiern (15:0, 18:3). Allerdings haben die Adler nach ihrem völlig mißratenen Start mit Christian Ettwein (zuletzt Lindau) und Ron Warttig (Eisbären Juniors) personell nachgelegt. Zuletzt war beim Lokalrivalen entsprechend eine Aufwärtstendenz zu verzeichnen. So hat man am vergangenen Wochenende gegen Ligaprimus Schönheider Wölfe bis tief im zweiten Drittel ein 3:3 gehalten. Es gibt also keinen Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen, auch wenn FASS natürlich klar favorisiert ist. Sponsor of the Day ist unser langjähriger Partner SPOK, das beliebte Sport- und Kulturzentrum in Pankow.
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