IHP NachrichtenSonntag 31.Dezember 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte vom letzten Wochenende des Jahres mit insgesamt 14 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Landesliga Bayern, Landesliga Berlin und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
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Eisbären BerlinDEL-Rekord eingestellt: Eisbären gewinnen 100. DEL-Duell mit Ingolstadt (DEL) Die Eisbären Berlin haben auch das zwölfte Auswärtsspiel in Folge gewonnen und die Tabellenführung der PENNY DEL übernommen. Die Berliner setzten sich am Samstagnachmittag im 100. DEL-Duell mit dem ERC Ingolstadt mit 4:0 durch. Zudem stellten die Eisbären auch Münchens und Mannheims DEL-Rekord für die meisten Auswärtssiege in Serie ein. Im Startdrittel entwickelte Ingolstadt mehr Zug zum gegnerischen Tor. Es ging jedoch torlos in die erste Pause. Zu Beginn des Mitteldrittels brachte Leo Pföderl (22.) Berlin dann aber in Führung, die Ty Ronning (26.) wenig später ausbaute. Zach Boychuk (38.) erhöhte in den Schlussminuten des zweiten Drittels auf 3:0 für die Gäste. Im Schlussabschnitt versuchte Ingolstadt noch einmal alles, die Eisbären verteidigten jedoch kompakt und Torhüter Jonas Stettmer war zur Stelle, wenn er benötigt wurde. Kai Wissmann (58./EN) sorgte dann mit dem Treffer ins leere Ingolstädter Tor für den 4:0-Endstand. Für Jonas Stettmer war es das erste Spiel in der Deutschen Eishockey Liga ohne Gegentreffer. Die Eisbären Berlin starten am Dienstag, den 2. Januar 2024 ins neue Jahr. Dann gastiert die Düsseldorfer EG in der Mercedes-Benz Arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Im Rahmen dieser Partie findet die Bannerzeremonie für Rob Zepp statt. Die Eisbären werden die Rückennummer 72 ihres ehemaligen Torhüters nicht mehr vergeben. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Das war ein wichtiger Sieg. Ich freue mich über die drei Punkte im letzten Spiel des Jahres. Ich bin stolz auf meine Spieler. Partien gegen Ingolstadt sind immer eine schwere Aufgabe. Im Startdrittel waren wir etwas zu langsam und unser Forecheck war auch nicht gut. So hatten die Panther das Momentum auf ihrer Seite und sie kamen zu einigen Chancen. Mir hat aber gefallen, wie wir unsere Fassung bewahrt haben. Ab dem Mitteldrittel standen wir in der neutralen Zone enger an den Gegenspielern und konnten so Kapital aus unseren Chancen schlagen. Die Unterstützung unserer Fans war heute grandios. Ich möchte allen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr wünschen.“ Jonas Stettmer (Torhüter Eisbären Berlin): „Es ist ein fantastisches Gefühl, in der ehemaligen Heimat einen Shutout zu feiern. Wir haben heute ein Top-Spiel abgeliefert. Ich bin stolz auf meine Mitspieler. Hut ab vor jedem Einzelnen, sie haben alles weggeräumt und geblockt. Sie haben mir meinen Job heute sehr leicht gemacht. Auch im neuen Jahr gilt es für uns, weiter hart zu arbeiten. Wir dürfen uns nie zufriedengeben, wir haben keine Punkte zu verschenken.“
Düsseldorfer EGDEG siegt zum Jahresabschluss; 3:1 gegen München (DEL) Die DEG hat das letzte Spiel im Jahr 2023 gegen den EHC Red Bull München gewonnen! Die Rheinländer siegten vor fast 12.000 Zuschauern schlussendlich mit 3:1 (0:0, 2:1, 1:0). Mann des Abends war Kenny Agostino mit zwei Treffern.
Red Bull MünchenRed Bull München muss sich der Düsseldorfer EG geschlagen geben (DEL) Der EHC Red Bull München unterlag am 33. Spieltag der PENNY DEL der Düsseldorfer EG mit 1:3 (0:0|1:2|0:1). Vor 11.839 Zuschauern im PSD BANK DOME traf Trevor Parkes für den deutschen Meister, der am 2. Januar um 19:30 Uhr zu Hause gegen die Adler Mannheim ins neue Jahr startet. Vom ersten Bully weg legten die Red Bulls den Vorwärtsgang ein und tauchten immer wieder gefährlich vor DEG-Goalie Henrik Haukeland auf. Düsseldorf kam gegen das aggressive Münchner Forechecking nur selten zu guten Angriffsaktionen. Aber weil Haukeland auch die dicksten Chancen des deutschen Meisters vereitelte, wie etwa den Alleingang von Filip Varejcka (15.), ging es nach einseitigen 20 Minuten torlos in die erste Pause. Im Mittelabschnitt änderte sich das schnell: Denn nach gerade einmal 33 Sekunden überwand Parkes Haukeland zur hochverdienten Münchner Führung (21.). Danach erspielten sich die Red Bulls weitere Gelegenheiten, doch die Tore fielen auf der anderen Seite. Erst tauchte Brendan O´Donnell in der 26. Minute allein vor Daniel Allavena auf und ließ dem Keeper keine Abwehrmöglichkeit. Kurz darauf brachte Kenny Agostino die Gastgeber im Nachschuss mit 2:1 in Führung (30.). Die Partie nun ausgeglichener mit Chancen auf beiden Seiten. Mit dem 2:1-Zwischenstand ging es dann in die zweite Pause. Zu Beginn des Schlussabschnitts erhöhte Agostino mit seinem zweiten Tor auf 3:1 für die DEG (44.). München stemmte sich gegen die drohende Niederlage, Düsseldorf hielt dagegen und konnte sich auf Haukeland verlassen. Zweieinhalb Minuten vor Ende der Partie brachte Trainer Toni Söderholm den sechsten Feldspieler aufs Eis, der Druck der Red Bulls nahm zu. Es blieb aber beim 3:1-Erfolg für Düsseldorf. Yasin Ehliz: „Wir hatten genug Chancen, um mehr Tore zu schießen. Wir sind selbst schuld an der Niederlage, weil wir Kleinigkeiten falsch gemacht haben. Düsseldorf hat das eiskalt ausgenutzt. Im neuen Jahr müssen wir es einfacher halten und so dann die Spiele gewinnen.“
Niederlage zum Jahresabschluss (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben zum Abschluss des Jahres eine Niederlage kassiert. In der ausverkauften JOYNEXT Arena unterlagen die Blau-Weißen mit 1:2 gegen den EV Landshut. Als Tabellenvorletzter der DEL2 gehen die Dresdner ins neue Jahr. Die Eislöwen starteten dominant ins Heimspiel gegen Landshut und erspielten sich einige Topchancen. In der fünften Minute bediente Neuzugang Maxim Rausch Johan Porsberger, der die scharfe Hereingabe an das Torgestänge lenkte. Auch Tomas Andres konnte Jonas Langmann im Gästetor im Anschluss nicht überwinden. Nach dem Powerbreak gingen die Gäste mit ihrem ersten richtigen Abschluss in Führung. Mayenschein zog von links ab, Schwendener rutschte der Puck unter dem Arm durch. Die Dresdner blieben am Drücker, konnten aber keine ihrer Chancen nutzen. 13 zu 6 lautete die Schussstatistik für die Dresdner nach 20 Minuten. Im zweiten Drittel gelang den Landshutern das schnelle 2:0. Rausch leistete sich hinter dem eigenen Tor einen Abspielfehler. Das nutzte Landshut. Tonge spielte auf Stieler, der geschickt verzögerte und auf McLellan ablegte, der den Puck im dann leeren Tor versenkte (23.). Kurz darauf war die Partie für Mitch Wahl und den Landshuter Simon Stowasser vorzeitig beendet. Beide mussten mit Verletzungen ins Krankenhaus. Das Spiel wurde zerfahrener auf beiden Seiten mit Strafen für beide Teams. Die größte Chance für die Dresdner vergab Kapitän David Suvanto, der in Überzahl den Puck am leeren Tor vorbeischoss. Im Schlussabschnitt schossen die Eislöwen weiter auf das Tor von Jonas Langmann, der aber einen guten Tag erwischte und die Dresdner zur Verzweiflung brachte. In der 53. Minute konnten die Eislöwen den Landshuter Keeper aber doch überwinden. Johan Porsberger traf zum 1:2. Die Blau-Weißen drückten weiter auf den Ausgleich, der aber nicht mehr fallen sollte. Am Ende schossen die Eislöwen 42-mal auf das Tor der Gäste, trafen aber nur einmal. Petteri Kilpivaara, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben sehr gut angefangen, wie auch in den letzten Spielen schon. Das Gegentor kommt aus dem Nichts, was uns aus dem Spiel gebracht hat. Wir waren in der zweiten Hälfte des ersten Drittels dann zu passiv. Ins zweite Drittel sind wir dann auch nicht gut gestartet. Wir haben aber insgesamt genug dafür getan, drei Punkte zu holen. Aber wenn du bei 42 Torschüssen nur ein Tor schießt, kannst du nicht gewinnen. Ich kann den Jungs aber keinen großen Vorwurf machen. Sie haben über das komplette Spiel alles gegeben, aber wir belohnen uns nicht.“ Zum Start ins neue Jahr geht es für die Eislöwen am 02. Januar mit dem Auswärtsspiel bei den Selber Wölfen weiter.
Kassel HuskiesMissglückter Jahresabschluss: Huskies unterliegen in Selb (DEL2) Zum letzten Spiel im Jahr 2023 waren die Huskies am heutigen Samstagabend in Selb zu Gast. Nachdem Olsen die Huskies in Führung gebracht hatte, drehten die Wölfe im Mitteldrittel das Spiel. Im dritten Drittel zogen die Gastgeber zwischenzeitlich auf 4:1 davon, Korte verkürzte zwar noch auf 4:2, aber das Comeback blieb aus. Die Gastgeber starteten gut in die Partie und hatten zunächst ein leichtes Übergewicht, konnten sich jedoch keine guten Chancen herausspielen. Die Huskies waren hingegen besonders per Konter gefährlich und gingen so in der fünften Spielminute auch in Führung. Olsen ließ den letzten Wölfe-Verteidiger ins Leere gleiten und vollendete mit einem Handgelenksschuss unter die Latte zum 1:0 aus Sicht der Huskies. Auch die nächste gute Gelegenheit bot sich den Huskies durch einen Konter, doch Lowry konnte nach Vorarbeit von Weidner nicht erhöhen (11.). Die größte Chance für die Wölfe hatte McNeill mit einem Alleingang, welchen Maxwell jedoch zu entschärfen wusste (14.). Kurz darauf waren es wieder die Gastgeber, welche mit einem Konter gefährlich wurden. Dieser wurde jedoch durch einen starken Backcheck von Huskies-Kapitän Weidner unterbunden, wodurch es für die Huskies mit der Führung in die erste Pause ging. Im zweiten Drittel geschah zunächst nicht viel. Maxwell konnte in Unterzahl noch den ersten Gegentreffer verhindern, doch in der 33. Minute folgte der Doppelschlag der Selber Wölfe. Zuerst konnte McNeill einen Rebound zum 1:1-Ausgleich nach einem Schuss von Kolupaylo verwerten und nur Sekunden später drehte Peter die Partie nachdem es der Defensive der Huskies nicht gelang die Scheibe entscheidend zu klären. Nach den beiden Treffer gestaltete sich die Partie wieder ähnlich wie die ersten Minuten des Drittels und so blieb es bei der 2:1-Führung für Selb nach 40 Minuten. Im Schlussdrittel konnten die Selber Wölfe ihre Führung sogar noch weiter ausbauen. In der 44. Minute war es Kolupaylo, welcher mit einer Einzelaktion auf 3:1 stellte. Der Stürmer zog von der linken Seite vor das Tor und konnte Maxwell mit einem Rückhandschuss unter die Latte überwinden. Anschließend bot sich den Huskies in Überzahl die Gelegenheit, den Rückstand zu verkürzten. Allerdings konnten weder Ahlroth von halbrechts (46.), noch Valenti mit zwei Schlagschüssen aus linker Position den Puck im Tor unterbringen. Stattdessen erhöhten die Wölfe auf 4:1. Beim Versuch einen Konter von Miglio zu entschärfen, sprang der Puck vom Schläger des Husky-Schlussmann Maxwell unglücklich über seine Schulter ins Netz (50.). Im nächsten Powerplay waren die Huskies dann schließlich doch erfolgreich. Nach Vorarbeit von Ahlroth traf Korte mit einem satten Schuss in den Winkel zum 4:2. Den Schlittenhunden gelang es jedoch nicht, Wölfe-Goalie Bitzer ein weiteres Mal zu überwinden und so blieb es beim 4:2-Endstand.
ESV KaufbeurenESVK gewinnt mit 1:0 n.P. in Ravensburg / Überragendener Daniel Fießinger und eine starke Mannschaftsleistung - 1:0 Sieg nach Penaltyschießen zum Jahresabschluss (DEL2) Für den ESV Kaufbeuren stand zum Abschluss des Kalenderjahres 2023 mit dem Nachbarschaftsduell bei den Ravensburg Towerstars ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Dabei reisten die Joker am 32. Spieltag als Tabellendritter zum Tabellenzweiten nach Oberschwaben. ESVK Trainer Daniel Jun musste dabei kurzfristig neben dem langzeitverletzten Jacob Lagacé auch auf Max Hops (Unterkörperverletzung - ca. 14 Tage Pause) und Leon Sivic (Oberkörperverletzung - Ausfalldauer noch unklar) verzichten. Im Aufgebot befanden sich somit nur elf Stürmer. Im Tor stand Daniel Fießinger, der am Ende vor 3.418 Zuschauern, darunter viele Kaufbeurer Schlachtenbummler, seinen zweiten Shutout binnen kürzester Zeit feiern konnte. Die Joker hatten dann nach wenigen Sekunden schon die erste ganz dicke Chance der Partie. Thomas Heigl bediente Max Oswald vor dem Tor lauernd und die Nummer neun des ESVK scheiterte mit seinem Schuss aus kurzer Distanz an Ilya Sharipov im Tor der Oberschwaben. Die Ravensburger ließen sich aber auch nicht lange bitten und kamen im Gegenzug zu zwei gefährlichen Abschlüssen durch Sam Herr und Oliver Granz. Beide scheiterten aber am aufmerksamen Daniel Fießinger im Tor der Joker. In der Folge waren die Towerstars dann ein wenig spielbestimmender und hatten in der vierten Minute auch ein erstes Powerplay. Dieses verteidigten die Kaufbeurer aber gut und ließen kaum Chancen zu. In der neunten Spielminute konnte Matt Alfaro über die Außenposition durchbrechen und tauchte so alleine vor Daniel Fießinger auf, welcher mit Hilfe des Pfostens aber gerade noch so parieren konnte. In der elften Minute kamen dann die Joker in den Genuss eines Powerplays, welches die Gelbroten aber leider nicht für einen Treffer nutzen konnten. Eine weitere große Chance für die Ravensburger hatte in der 13. Minute Sam Herr, der nach einem Fehler der Kaufbeurer im Aufbau gefährlich vor Daniel Fießinger zum Abschluss kam, aber der ESVK Torhüter schnappte schnell mit der Fanghand zu. In den letzten Minuten des ersten Drittels schafften es die Kaufbeurer sich für längere Zeit in der Zone der Oberschwaben festzusetzen und kamen so auch zu mehreren guten Torabschlüssen. Unter anderem von Tyler Spurgeon, der von John Lammers vor dem Tor frei gespielt wurde sowie von Jamal Watson und Yannik Burghart. Ein Treffer sollte aber nicht mehr gelingen und so ging es dann auch mit einem leistungsgerechten Spielstand von 0:0 in die erste Pause. Das zweite Drittel war wie schon das erste sehr gut anzuschauen, wobei es auch weiter einige brenzlige Szenen vor den jeweiligen Toren zu sehen gab, aber nicht mehr in der Deutlichkeit, wie noch im ersten Abschnitt. In der 25. Spielminute hatte Joey Lewis nach einem Pass von Sami Blomqvist frei vor Ilya Sharipov die größte Chance des Mitteldrittels für den ESVK liegen gelassen. Die Oberschwaben hatten rund um die 30. Spielminute eine ganz starke Phase und dazu auch zwei, drei größere Möglichkeiten, Daniel Fießinger war aber wieder zur Stelle. In der 32. Minute war es dann Joey Lewis, der den ESVK hätte in Führung bringen können. Nach einem Pass von John Lammers kam dieser wieder frei vor Ilya Sharipov zum Abschluss, zielte mit der Rückhand aber etwas zu hoch. Im weiteren Spielverlauf ging es dann weiter munter rauf und runter, wobei eben die ganz großen Möglichkeiten ausblieben. Ein Grund dafür auch, dass eben beide Mannschaften sehr stark in der Defensive agierten. Der ESVK ließ dabei nach 35 Minuten noch ein Powerplay ungenutzt liegen und so sollte auch nach 40 gespielten Minuten kein Treffer fallen. Der Schlussabschnitt war dann nicht weniger spannend, aber auch hier sollten dann keine Tore fallen. Dies lag aus Sicht des ESVK weiter an einer starken Teamleistung und an einem starken Daniel Fießinger. Der Kaufbeurer Schlussmann bewahrte seine Mannschaft mit zwei überragenden Paraden in der 45. und 46. Minute vor einem sicheren Rückstand. In der 47. Minute fand die Scheibe dann doch mal den Weg in das Tor. Da das Gehäuse der Towerstars aber vor der Schussabgabe von Yannik Burghart schon verschoben war, zählte der Treffer nicht. Nur eine Minute später war es dann wieder Daniel Fießinger, der mit der Beinschiene reaktionsschnell aus kurzer Distanz gegen Robbie Czarnik rettete. In der 51. und 55. Minute mussten die Wertachstädter dann auch noch zwei Powerplays der Hausherren überstehen. Gegen das stärkste Powerplay der Liga sollten sich die Kaufbeurer aber auch bewähren und diese beiden Situationen ohne Gegentreffer überstehen. Somit ging es in die Overtime. Auch in der Verlängerung sollte dann kein Treffer fallen. Chancen waren für beide Mannschaften da, aber beide Torhüter waren einfach nicht zu überwinden. Dies sollte im Falle von Daniel Fießinger auch für das Penaltyschießen gelten. Der Kaufbeurer Torhüter setzte seiner Leistung an diesem Abend mit drei gehaltenen Versuchen gegen Robbie Czarnik, Charlie Saurault und Matt Alfaro noch die Krone auf, während Micke Saari den entscheidenden und einzigen Treffer der Partie markierte. So stand am Ende ein 1:0 Auswärtssieg für die Joker in Ravensburg auf der Anzeigentafel.
Krefeld PinguineStarbulls Rosenheim - Krefeld Pinguine 2-1 nV (DEL2) die Krefeld Pinguine haben beim letzten Spiel des Jahres 2023 in Rosenheim mit 1:2 nach Verlängerung verloren. Am 32. DEL 2-Spieltag war Kapitän Alexander Weiß der einzige Torschütze für die Pinguine. Hendrik Hane überzeugte erneut im KEV-Gehäuse.
Selber WölfeWölfe ziehen den Huskies die Zähne - Selber Wölfe vs. EC Kassel Huskies 4:2 (0:1; 2:0; 2:1) (DEL2) In einem hart umkämpften Spiel gegen den Tabellenführer belohnten sich die Selber Wölfe mit einem Sieg, obwohl sie zunächst einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Im 2. Drittel drehten die Hausherren per Doppelschlag die Partie und zogen den anrennenden Huskies durch zwei weitere Treffer im Schlussabschnitt die Zähne. Kampf um jeden Zentimeter Eis Die Kassel Huskies schlugen von Beginn an ein hohes Tempo an. Die Wölfe schafften es dennoch, die Schlittenhunde zunächst aus der Gefahrenzone fernzuhalten. In der 5. Minute hatte Bassen die bis dahin größte Tormöglichkeit, doch der Deutsch-Kanadier im Wölfe-Dress brachte die Scheibe nicht am Gästekeeper Maxwell vorbei. Besser machten es die Huskies im direkten Gegenzug: Olsen nutzte eine 2-auf-1-Situation eiskalt zum 0:1. Beide Teams kämpften im weiteren Verlauf um jeden Zentimeter Eis. Tormöglichkeiten entstanden überwiegend durch schnelle Tempogegenstöße. McNeill und Knackstedt hatten in der 14. bzw. 15. Minute den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterten jedoch beide am aufmerksamen Maxwell. Kurz vor Drittelende ergab sich für die Nordhessen noch eine großartige Konterchance. Die 3-auf-1-Situation vertändelte der Spitzenreiter aber fahrlässig. Wölfe mit Doppelschlag In der Drittelpause justierte Selbs Headcoach Foster seine Taktik noch einmal nach und dies zeigte Wirkung. Die Wölfe agierten nun zwingender in der Offensive und hatten auch noch mehr Spielanteile als noch in den ersten 20 Minuten. Bei Selber Überzahl hatten die heimischen Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen, doch Bassens Abschluss landete nur am Torgestänge. Auf der anderen Seite parierte Bitzer, diesmal bei Kasseler Überzahl gegen Mieszkowski. Im weiteren Verlauf drückten die Wölfe nun auf den Ausgleich. Miglio, Heljanko und zweimal Trska hatten jedoch zunächst kein Glück im Abschluss. In der 33. Minute war es endlich soweit: Maxwell konnte einen Hördler-Schuss nur prallen lassen und McNeill verwandelte den Abpraller zum verdienten Ausgleich. Und nur 25 Sekunden später glich die NETZSCH-Arena einem Tollhaus. Einen schönen Spielzug über Heljanko und Schwamberger vollstreckte Peter zur vielumjubelten Wölfe-Führung. Aus diesen beiden Treffern zogen die Wölfe weiteres Selbstvertrauen. Das Team als auch die Zuschauerkulisse spürten, dass eine Überraschung möglich war an diesem Abend. Kolupaylo stellt die Weichen auf Sieg Im Schlussabschnitt erhöhten die Gäste erwartungsgemäß noch einmal den Druck, doch die Selber Defensive um Bitzer stand sattelfest. Und in der 44. Minute stellte Kolupaylo nach einer feinen Einzelleistung mit seinem 3:1 endgültig die Weichen auf Sieg. Kurz darauf gerieten die Wölfe in Unterzahl, doch Bitzer hielt die 2-Tore-Führung fest. Und als dann in der 50. Minute Miglio per Alleingang die Scheibe zum 4:1 einnetzte, kochte die NETZSCH-Arena endgültig über. Nach einer umstrittenen Strafe gegen Miglio mussten die Wölfe noch einmal bange Minuten überstehen. Kurz vor Ablauf der Strafe verkürzten die Huskies auf 4:2. Doch die verbleibenden knappen acht Minuten überstand das Wolfsrudel schadlos und feierte einen verdienten Heimsieg über den Tabellenführer.
Eishockeyfest mit Happy-End! (OLS) Für ein wahres Eishockey-Spektakel sorgten 2559 Zuschauer, darunter auch viele Memminger, und zwei gut aufgelegte Mannschaften in der Hacker-Pschorr Arena. Ein schnelles Spiel, harte Checks und ein Zaubertor gab es zu erleben. Das alles passierte mit einem glücklichen Ende für die Löwen, die nach Overtime mit 4:3 (0:1, 1:1, 2:1, 1:0) gegen den Tabellenfünften aus Memmingen gewinnen konnten. Die Teams zeigten attraktives, schnelles Eishockey und gaben von Anfang an Vollgas. Die erste dicke Möglichkeit ging an die Tölzer in Person von Niko Fissekis, der unbedrängt vor Marco Eisenhut zum Abschluss kam, aber im Memminger Goalie seinen Meister fand. Die nächste Gelegenheit gab es auf der anderen Seite, als Tobi Meier aus dem Getümmel heraus an den Pfosten schoss. Eine weitere Gelegenheit für die Buam ließ Manuel Edfelder liegen, der beim Tip-in Versuch nach Querpass von Martins Karsums noch entscheidend vom Gegner gestört wurde. Das Duell gingen die Mannschaften sehr physisch an, es wurde beinahe jeder Check zu Ende gefahren, gebissen und gekratzt. Topi Piipponen hatte gegen Drittelmitte eine Gelegenheit wie vorher Fissekis, auch er scheiterte an Eisenhut. Praktisch im Gegenzug ließ man Denis Fominych ein klein wenig zu viel Platz, sodass der junge Stürmer seine Indianer mit einem platzierten Schuss ins linke Eck in Führung bringen konnte (19.). Direkt im Anschluss hätte Milan Pfalzer beinahe seinen Kollegen kopiert und das nächste Tor geschossen, zielte aber etwas zu weit nach links. Der Pausenstand ging so in Ordnung, es war ein sehr offensives erstes Drittel. Der zweite Abschnitt begann mit einer langen Druckphase der Indians. Viele Scheiben kamen dabei allerdings nicht in Richtung Enrico Salvarani, sodass sich die Löwen nach einiger Zeit wieder befreien konnten. Und dann kam etwas, das hatte das Tölzer Publikum schon lange nicht mehr gesehen. Yannic Bauer griff tief in die Trickkiste und versetzte die rund 2600 Zuschauer ins Staunen. Hinter dem Tor stehend legte er sich den Puck auf die Kelle und drehte den Schläger um den Pfosten - ein sogenanntes Michigan-Tor (25.). Zuletzt gelang das im Tölzer Eisstadion einem gewissen Yanick Dubé. Die Indians schienen davon relativ unbeeindruckt und spielten weiter nach vorne. Salvarani musste mehrfach stark parieren, ermöglichte seinen Verteidigern so aber, sich eher in die Offensive einzuschalten. Die Löwen hatten nun ihrerseits mehrere kurze Drangphasen, auch in Überzahl kam aber kein weiteres Tor heraus. Reto Schüpping, Max Spöttel und Marc Schmidpeter hätten nachlegen können, verfehlten aber jeweils nur wenige Zentimeter. Auch Youngster Ismail Sahanoglu kam im Alleingang nicht an Eisenhut vorbei. Auf der Gegenseite hatten die Memminger nach einem individuellen Fehler eine zwei-auf-eins Situation, die ihr Torjäger Matej Pekr abgeklärt zwischen die Schoner von Salvarani vollendete (37.). Kurz vor der Sirene traf ein Blueliner von Steven Deeg den Pfosten und blieb hinter Eisenhut liegen. Mit vereinten Kräften machten die Indians die Scheibe dann fest. Bisher konnte man so gar nicht abschätzen, wer hier gewinnen würde. Philipp Schlager traf früh im letzten Abschnitt den Pfosten, Dominik Meisinger traf auf der Gegenseite ebenfalls das Gestänge. Nach einer kurzen Unaufmerksamkeit der Indians bekam Oliver Noack die Scheibe im Slot zugespielt und traf platziert oben rechts an Eisenhuts Stockhand vorbei ins Tor (47.). Direkt in der nächsten Aktion holte sich Spöttel zwei Minuten ab, was die Gäste dankend in Form von Matej Pekr zur erneuten Führung annahmen (50.). Beim Schuss des Tschechen unter die Latte war dem Tölzer Goalie die Sicht genommen worden. Das Spiel war weiterhin offen, die Löwen gaben sich ohnehin nie geschlagen. Geblockte Schüsse von Alex Fichtner und Steven Deeg wurden vom Publikum bejubelt, starke Paraden von Salvarani ebenso. Kurz nach dem Powerplay ließ Piipponen einfach nicht locker und drückte den Puck zum vielumjubelten Ausgleich der Löwen über die Linie (51.). Damit wurde praktisch wieder bei Null gestartet. Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit konnte Verteidiger Klemen Pretnar einen Alleingang Edgars Homjakovs´ nur unfair stoppen, die letzten neunzig Sekunden in Unterzahl überstanden die Buam aber sicher. In der anschließenden Overtime war das Team von Daniel Huhn dann spielbestimmend. Trotzdem spielten passierten immer wieder ungenaue Pässe, die den Tölzern Entlastung brachten. Einen Schuss von Linus Svedlund musste Salvarani abprallen lassen und war eigentlich schon geschlagen, mit einem unfassbaren Stick-Save kratzte er die Scheibe aber noch von der Linie und ermöglichte den nächsten Angriff der Löwen. An dessen Ende gelang die Scheibe um das Tor herum zu Martins Karsums, der instinktiv mit der Rückhand aus der Drehung die Scheibe aufs Tor brachte. Eisenhut war noch nicht in Position und das Glück kannte keine Grenzen mehr (65.). Mit diesem positiven Ergebnis wünschen wir allen Fans und Partnern einen guten Rutsch ins neue Jahr und sagen vielen Dank für Eure Unterstützung im Vergangenen! Das nächste Heimspiel der Löwen ist am Mittwoch, dann kommt es um 19:30 Uhr zum Altmeisterduell gegen den EV Füssen.
Bayreuth TigersJahresabschluss ohne Punkte… Blue Devils Weiden vs. Bayreuth Tigers 5:0 (2:0, 1:0, 2:0) (DEL2) Am Ende stand ein Ergebnis, welches den Spielverlauf in keiner Weise entsprochen hat. Über große Teile des Spiels begegnete man sich auf Augenhöhe, sodass die nackten Zahlen der Leistungen beider Teams nicht gerechnet werden. Ein relativ ausgeglichenes Spiel sah man dann auch im ersten Abschnitt, bei welchem die Blue Devils mit zwei Toren, die fast aus „dem Nichts“ fielen, den perfekten Start in die Partie fanden. So war es Samanski, der nach einem Bully in der Weidener Angriffszone blitzschnell reagierte und die Scheibe mit der Rückhand an Schulte, der heute als Starter im Lineup stand, überwinden konnte. Die mögliche Korrektur verpasste Schwarz kurze Zeit später, der auf Zuspiel von Schaefer alleine vor Wölfl auftauchte aber in dieser Situation zu hoch ansetzte. Nur Augenblickt später tanzte Stach seinen Gegenspieler aus und nahm den verdeckten Schuss, den der an diesem Abend fehlerfreie Wölfl parierte. Ebenso verpasst Hult eine gute Gelegenheit, nachdem man sich über eine Phase von einigen Minuten eher neutralisiert hatte, zum Ausgleich, da dieser den Schuss knapp am Tor vorbei setzte. Als Schusser auf die Strafbank wanderte, zog man nach kurzer Anlaufzeit ein ansprechendes Powerplay auf, das Elo und Reinig in Position brachte aber beide Akteure wenig Schussglück hatten. Dass sich das Auslassen solcher Gelegenheiten oftmals rächt, bekam man kurz vor den Pausenpfiff zu spüren, als Kolb von der blauen Linie mit einem verdeckten Schuss, vorbei an Freund und Feind, auf 2:0 für die Blue Devils erhöhen konnte. Ein „Steal“ zu Beginn des Mittelabschnitts brachte Schmidbauer in gute Schussposition, der jedoch am stark reagierenden Schulte scheiterte. Auf der Gegenseite nahm Schindler den Schuss, der jedoch knapp vorbeizischte. Einen Konter der Drothen-Brüder, der Robin in Abschlussposition brachte, wurde durch einen Defender der Gastgeber unterbunden. Als Schaefer kurz darauf für zwei Minuten zusehen musste, verteidigte man das Unterzahlspiel erfolgreich und kam, nach Ablauf der Strafe gleich durch Schaefer wieder zum Abschluss, der jedoch über das Tor ging. Die beste Gelegenheit der Tigers heranzukommen wurde in der 35. Minute vergeben, als Hult Elo eingesetzt hatte und der Finne in Diensten der Tigers nur Zentimeter am Tor vorbeizielte. Und erneut rächte sich das Auslassen einiger Möglichkeiten, als kurz vor dem Pausenpfiff Gläser aus dem eigenen Drittel Anlauf nahm, unbedrängt bis in die Angriffszone fuhr und von dort „durch zwei Verteidiger hindurch“ mit einem verdeckten Schuss zum 3:0 traf. Mit einer Reihenumstellung im Schlussabschnitt – Hult wechselte zurück in „seine Stammformation“ zu Elo und Stach versuchte man nochmal Druck auszuüben was zunächst auch gelang. Unterbrochen von einer gefährlichen Aktion durch Hechtl versuchten sich Nicolas Schindler, Ledlin, Schaefer, Stach oder Elo, die allesamt scheiterten bevor nach 53 Minuten Schwarz auf die Strafbank wanderte. Kurz darauf folgte ihm Schaefer, was die Gastgeber in doppelte Überzahl brachte. Dies nutzen die Oberpfälzer durch Ward, der auf der halbrechten Seite freigespielt wurde, zum 4:0 schnell aus. Als im Anschluss an diesen Treffer Zernikel wegen Spielverzögerung pausieren musste und man sich erneut mit drei gegen fünf Mann gegenübersah, schlug es erneut im Kasten der Tigers ein. Eine Kopie des vorangegangen Treffers machte den Doppelschlag in weniger als einer Minute perfekt. „Für die Fans war es heute ein typisches Derbyspiel. Bei fünf gegen fünf haben wir gut und hart gespielt. Der Unterschied war heute die Leistung der Torhüter. Wölfl war sehr gut. Wir haben es dem Gegner manchmal auch ein bisschen zu einfach gemacht. Ich bin trotzdem stolz auf meine Mannschaft. Weiden ist ein Topteam, den man viel Glück in den Playoffs wünschen muss“, resümierte Coach Chernomaz im Anschluss an die Partie. „Von Anfang an war heute Gänsehautstimmung. Beide Fanlager haben super Stimmung gemacht. Es war ein gutes Spiel von beiden Mannschaften. Keine hat einen Zentimeter nachgegeben. Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Wichtig war, dass wir in Unterzahl gut agiert haben. Alle haben sich reingehauen und Schüsse geblockt. Wölfl hat heute überragend gehalten und die Mannschaft hat ihn dabei gut unterstützt. Ich freue mich, dass wir einen guten Abschluss für das Jahr gefunden haben“, gab Sebastian Buchwieser zu Protokoll. Die Tigers sind nach dem Jahreswechsel am kommenden Mittwoch wieder im Einsatz. Um 19:30 Uhr geht es dann im Bayreuther Tigerkäfig gegen den EC Peiting, bevor man am Freitag – ebenfalls im heimischen Stadion – um 19:30 Uhr den SC Riessersee empfängt.
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Lechbruck FlößerFlößer liefern Spektakel gegen Fürstenfeldbruck (BLL) Der ERC Lechbruck sorgt derzeit für beste Eishockey-Unterhaltung: Gegen den EV Fürstenfeldbruck brannten die Lecher ein Feuerwerk ab und die rund 250 Zuschauer im Lechparkstadion bekamen am Freitag ganze achtzehn Tore zu sehen. Dabei lagen die Flößer nach 30 Minuten noch mit 3:7 zurück, doch am Ende siegte der ERC verdient mit 11:7. Die Blau-Weißen starteten gut ins Spiel und gingen bereits in der zweiten Minute durch Marcus Köpf in Führung. Fürstenfeldbruck schlug in der dritten Minute prompt durch einen Treffer von Kresimir Schildhabel zurück. Der ERC wirkte gewillt aber in vielen Aktionen phlegmatisch. Die Defensivarbeit war nicht konsequent genug, so eröffneten sich für die Gäste immer wieder Kontermöglichkeiten. Diese wurden durch Stadler (6.) und Pfeil (7.) auch genutzt und plötzlich stand es 1:3 für die Gäste. Die Flößer gaben die richtige Antwort und konnten bis kurz vor der ersten Drittelpause durch Marcus Köpf (13.) und Gabriel Larivière-Piché (20.) zum 3:3 ausgleichen. Die ersten knapp zehn Minuten des zweiten Drittels waren dann aus der Rubrik „kollektiver Totalausfall“: Lukas Kottenhahn (24.), Kresimir Schildhabel (25.), Mathias Jeske (27.) und Marius Friderici (28.) schraubten den Zwischenstand auf 3:7 für den EV Fürstenfeldbruck. Dabei ließ man die Gäste beinahe nach Belieben gewähren. Das Trainerduo Michael Köpf und Sebastian Ego nahm nun eine Auszeit richtete deutliche Worte an die Mannschaft. Das sollte seine Wirkung nicht verfehlen. Die Lecher übernahmen nun die Spielkontrolle und zeigten, was sie in den letzten Spielen so stark machte. Es ging nun Schlag auf Schlag in die andere Richtung: Innerhalb von dreieinhalb Minuten schafften die Flößer durch Marcus Köpf (34.), Gabriel Larivière-Piché (36.), Matthias Köpf (36.) und Maxime Danis (38.) den Ausgleich zum 7:7. So ging es erneut mit einem Gleichstand in die zweite Pause. Fürstenfeldbruck startete ins letzte Drittel mit einem Torhüterwechsel, beim ERC blieb Christoph Lohr im Kasten. Das Momentum lag nun bei den Flößern, der Start in den letzten Abschnitt hätte kaum besser sein können: Maxime Danis brachte den ERC in der 41. Minute per Alleingang mit 8:7 in Front. Das Lechparkstadion stand nun Kopf und die ERC-Anhänger feuerten ihre Mannschaft lautstark an. Bei Fürstenfeldbruck schwanden sichtlich die Kräfte, die Strafzeiten für die Gäste häuften sich. So war es Tobias Dressel in Überzahl, der in der 50. Minute durch einen Gewaltschuss Gästetorhüter Croos keine Chance ließ und auf 9:7 erhöhte. Durch einen Doppelschlag in der 53. Minute, ebenfalls im Powerplay, machten Lukas Zugmaier und Marius Hack den Deckel drauf und bauten die Führung der Flößer auf 11:7 aus. Das Stadion war nun ein Tollhaus, sowas hat man wohl noch nicht gesehen. Souverän brachte der ERC den Vorsprung über die Zeit und beschenkte sich, mit einem zwischenzeitlich nicht mehr für möglich gehaltenen, Heimsieg zum Ende des Jahres. Nach dem Spiel wurde im Rahmen der Siegesfeierlichkeiten der letztjährige Kapitän der Flößer, Samuel Wörle, offiziell vom Vositzenden Manfred Sitter und der Mannschaft verabschiedet. Wörle spielte als Eigengewächs neun Jahre für die 1. Mannschaft des ERC Lechbruck. Er war maßgeblich am Neubau der Mannschaftskabine im Jahr 2020 beteiligt und stets ein verlässlicher Organisator rund ums Team. Aufgrund einer schweren Verletzung und der steigenden beruflichen Verantwortung beendet Samuel Wörle seine aktive Karriere. „Ich bedanke mich im Namen des Vereins für deinen Einsatz und deine Leistungen für den ERC. Für die Zukunft alles Gute, viel Glück und vor allem Gesundheit“, so Sitter, der Wörle zum Abschied sein Originaltrikot mit der Nummer 12 schenkte. Auch die Mannschaft verabschiedete ihn gebührend und überreichte ihrerseits ein Geschenk, bevor ein gemeinsames Mannschaftsfoto festgehalten wurde.
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| NEWS Landesverbände Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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| Die nächsten Änderungen im Spielplan der Landesliga Berlin (LLB) Leider gibt es wieder Änderungen im Spielplan der Landesliga Berlin, drei Spiele müssen abgesagt werden. Betroffen sind die Spiele · Wikinger des BSchC gegen den SCC Berlin vom 07.01.2024 · Wikinger des BSchC gegen die Berlin Blues vom 13.01.2024 · Berliner Schlittschuh-Club gegen den OSC Berlin vom 14.01.2024. Alle Spiele waren im PO 9 angesetzt und müssen leider verschoben werden. Neue Termine gibt es für die drei Spiele leider noch nicht. Den angepassten Spielplan gibt es unter https://www.noppe-ist-schuld.de/aktuelles/landesliga/statistik-archiv
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| NEWS Nachwuchs-Eishockey Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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| Deutsche U20-Auswahl muss Niederlage gegen Lettland hinnehmen (DEB) Die deutsche U20-Nationalmannschaft muss sich im vorletzten Vorrundenspiel der Junioren-Weltmeisterschaft in Göteborg geschlagen geben. Das Team um U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter unterliegt in der dritten WM-Partie mit 2:6 der Konkurrenz aus Lettland. Torschützen für die deutsche Auswahl waren Samuel Schindler (27.) und Norwin Panocha (54.). Am morgigen Sonntag bestreitet das DEB-Team das letzte Spiel der Vorrundengruppe A. Beginn gegen Kanada ist 19:30 Uhr. MagentaSport sowie MagentaTV übertragen die Begegnung live und kostenlos. - Phillip Sinn (Red Bull Salzburg) führte das DEB-Team als Kapitän auf das Eis. An seiner Seite assistierten Julian Lutz (Green Bay Gamblers) sowie Veit Oswald (Red Bull München). - Philipp Dietl (Straubing Tigers/EV Landshut) erhielt heute den Start im Tor der DEB-Auswahl. Matthias Bittner (Krefeld Pinguine/Krefelder EV81/IceFighters Leipzig) übernahm die Position in der 46. Spielminute. - DEB-Torschützen: Samuel Schindler (ERC Ingolstadt/Ravensburg Towerstars), Norwin Panocha (Chicoutimi Saguenéens/CAN). - Bester deutscher Spieler wurde Samuel Schindler. Stimme zum Spiel gegen Lettland : U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter: „Das war nicht das Spiel, das wir uns vorgestellt haben und wir haben auch nicht die Dinge getan, die wir uns vorgenommen hatten. Schon der Start ins Spiel war nicht gut und wir sind zu keinem Zeitpunkt richtig ins Rollen gekommen. Uns ist es nicht gelungen, uns durchzusetzen, Zweikämpfe zu gewinnen und so entscheidend vor das gegnerische Tor zu kommen. Da waren uns die Letten voraus und wir haben überdies noch einige unnötige Strafzeiten genommen, die uns Energie gekostet haben. Wir werden alles dafür tun, morgen eine gute Leistung gegen Kanada zu zeigen. Dafür müssen die Jungs verstehen, die einfachen Dinge richtig zu machen und nicht versuchen, Außergewöhnliches tun zu wollen.“ Alle deutschen Spiele und alle Spiele der K.O.-Runde der 2024 IIHF-U20-Weltmeisterschaft gibt es live und exklusiv bei MagentaSport und MagentaTV zu sehen. Die deutschen Spiele sind für alle kostenlos abrufbar - ohne Abo und ohne Registrierung. Der Spielplan der deutschen U20-Nationalmannschaft : 27.12.2023 | 14:30 Uhr | Finnland – Deutschland 3:4 (1:1, 2:3, 0:0) 28.12.2023 | 19:30 Uhr | Deutschland – Schweden 0:5 (0:1, 0:1, 0:3) 30.12.2023 | 19:30 Uhr | Deutschland – Lettland 2:6 (0:3, 1:2, 1:1) 31.12.2023 | 19:30 Uhr | Kanada – Deutschland
Tag 5: Abschluss 3. Spieltag und Start in den 4. Spieltag Zwei Spiele gab es bei der WM am Samstag. Lettland gewann dabei das Spiel der Gruppe A und die Schweiz konnte sich im Spiel der Gruppe B durchsetzen. GRUPPE A: Lettland gewinnt wichtiges Spiel gegen Deutschland Deutschland – Lettland 2:6 (0:3/1:2/1:1) Mit einem Punkt aus diesem Spiel hätte Deutschland nicht nur den Klassenerhalt geschafft, das Team hätte damit auch das Viertelfinale erreicht. Mit einem Sieg könnte die Ausgangsposition für das Viertelfinale sogar verbessert werden. Beide Teams konnten in diesem wichtigen Spiel auf den kompletten Kader zurückgreifen. Im Tor begannen bei Deutschland Philipp Dietl und bei Lettland Deivs Rolovs. Deutschland begann gut und es gab früh erste Chancen. Doch dann kamen die Letten, Eriks Mateiko konnte nach 166 Sekunden mit einem leicht verdeckten Schuss Lettlands ersten Treffer der WM erzielen und Lettland führte. Und es kam für die Letten noch besser, die erste Strafe gegen Deutschland führte nach einem Schlagschuss von Rodzers Bukarts nach zehn Minuten zum 0:2. Damit nicht genug, Peteris Bulans traf für Lettland nach 14 Minuten zum 0:3 und damit stand Deutschland enorm unter Druck, sollte die Relegation noch vermieden werden. Mit diesem schon recht deutlichen, aber verdienten, Rückstand ging es in die erste Pause. Deutschland musste zu Beginn des 2. Drittels eine weitere Strafe überstehen und versuchte dann Druck aufzubauen. Lettland stand aber nun gut und so musste wieder ein wenig Glück her. Samuel Schindler zog in der 27. Minute einfach von der blauen Linie ab und der Puck ging hoch ins lange Eck. Und erzielte so den 111. Treffer der WM. Deutschland drückte weiter, der Anschlusstreffer wollte aber nicht gelingen. Dafür traf Lettland, Hinten konnte nicht richtig gestört werden und Rainers Darzins bedankte sich nach 31 Minuten mit dem 1:4. Zum Ende des Drittels kam Lettland noch zu einem doppelten Überzahl von 51 Sekunden und kurz nach Ablauf der doppelten Überzahl schlug ein Schuss von Sandis Vilmanis nach 38 Minuten zum 1:5 ein. So war die Ausgangsposition nach dem 2. Drittel noch schwieriger geworden. Deutschland hatte zu Beginn des letzten Drittels zunächst ein langes Restpowerplay und es folgte eine weitere Strafe gegen die Letten. Aber die Offensive funktionierte nicht richtig, zumal die Letten sehr gut standen. Und nach 47 Minuten nutzten die Letten einen Fehler der Deutschen aus, Sandis Vilmanis nahm ein Geschenk des DEB-Teams ab und es stand 1:6. Nun ging Matthias Bittner ins Tor und er sah, dass seine Vorderleute doch gut spielen können. Denn nach einem schönen Spielzug konnte Norwin Panocha nach 54 Minuten auf 2:6 verkürzen. Fünf Minuten vor dem Ende schwächte Veit Oswald sein Team. Nach einem Check von hinten musste er das Spiel vorzeitig beenden und Deutschland spielte in Unterzahl. Lettland verwaltete das Spiel und so blieb es beim 2:6. Deutschland hat dieses Spiel verdient verloren, in keiner Phase konnte das Team an die guten Leistungen de ersten Spiele anknüpfen. Lettland zeigte sein bestes Turnierspiel und holte sich verdient den Sieg. Deutschland muss nun gegen Kanada einen Punkt holen, sonst geht es in die Relegation gegen Norwegen. Lettland kann noch auf das Viertelfinale hoffen und die Chancen dies zu erreichen stehen auch gut. GRUPPE B: Schweiz schießt Norwegen in die Relegation Schweiz – Norwegen 6:2 (1:2/4:0/1:0) Beide haben noch keine Punkt geholt und so war es das Entscheidungsspiel über den Viertelfinaleinzug. Die Schweiz haben noch ein weiteres Spiel zu absolvieren und so würde ein Punkt reichen, um das Viertelfinale zu erreichen. Norwegen musste schon drei Punkte holen um die Relegation noch zu verhindern, denn es war ihr letztes Gruppenspiel. Die Schweizer hatten in der Anfangsphase mehr Spielanteile und das nutzten sie nach sieben Minuten zur Führung. Simon Meier umspielte Norwegens Torhüter Markus Stensrud und erzielte damit gleichzeitig den 100. Treffer dieser WM. 45 Sekunden später war die Partie für Leon Muggli nach einem Cross-Check beendet, er musste mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig in die Kabine und sein Team musste fünf Minuten in Unterzahl überstehen. Sie überstanden die Strafe und hatten sogar einige gute Angriffe. Die zweite Strafe gegen die Schweizer konnten die Norweger ausnutzen. Martin Johnsen konnte sich in der 18. Minute durchsetzen und auch Torhüter Alessio Beglieri konnte den Norweger nicht stoppen. 54 Sekunden später hatten die Norweger das Spiel gedreht, Patrik Dalen konnte zum 1:2 abstauben. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause. Die Schweizer taten sich zunächst weiter schwer, bis Norwegen eine Strafe kassierte. Hier konnte Leo Braillard mit einem platzierten Schuss nach 26 Minuten den Ausgleich erzielen. Nun waren die Schweizer wieder da und im Anschluss an ein Powerplay fiel das 3:2. Jonas Taibel zog aus dem Bullykreis ab und der leicht verdeckte Schuss schlug nach 31 Minuten oben im Tor ein. 97 Sekunden später wurde ein Powerplay ausgenutzt, aus ähnlicher Position wie beim 3. Treffer zog Rodwin Dionocio ab und wieder schlug es im kurzen Eck ein. Die Versuche der Norweger wieder zum Anschluss zu kommen scheiteten und 68 Sekunden vor der Pause gab es den nächsten Dämpfe. Thierry Schild zog ab und diesmal schlug es im langen Eck ein. So sorgte ein starkes Drittel für die Vorentscheidung in dieser Partie. Letzte Zweifel an einem Sieg der Schweizer wurden nach 46 Minuten beseitigt. Mit einer Einzelleistung sorgte Rodwin Dionicio für das 6:2 und damit war die Partie entscheiden. Nun kontrollierten die Schweizer das Spiel und als Norwegens Kasper Magnussen fünf Minuten vor dem Ende nach einem Check gegen den Kopf- und Nackenbereich mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis musste, war das Spiel endgültig entschieden. Es blieb am Ende beim 6:2 und so konnten die Schweizer verdient jubeln. Die Schweiz steht damit im Viertelfinale der WM. Norwegen muss in einem Relegationsspiel um den Klassenerhalt spielen.
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