IHP NachrichtenMontag 12.Mai 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien und Spielberichte des Wochenbeginns mit insgesamt vier Beiträgen von der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft und aus der Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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NationalmannschaftNationalmannschaft mit zweitem WM-Erfolg binnen 24 Stunden (DEB) Die Männer-Nationalmannschaft hat auch die zweite Vorrunden-Partie bei der IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft 2025 gewonnen. Die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis war vor 4.733 Fans in der WM-Arena in Herning gegen Kasachstan mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) erfolgreich. Torschützen für die DEB-Auswahl waren Maximilian Kastner, Wojciech Stachowiak, Lukas Reichel und Lukas Kälble. Als Best Player wurde Maximilian Kastner ausgezeichnet. Im Tor startete wie erwartet Mathias Niederberger, ansonsten blieb das Line-up im Vergleich zum Vortag unverändert. Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft geriet früh in Rückstand, glich aber noch im ersten Drittel durch Kastner aus. Im zweiten Abschnitt hatte das DEB-Team mehr Spielanteile bei sich, auch wenn die Kasachen ein unangenehmer Gegner blieben. Stachowiak erzielte die 2:1-Führung noch vor der Pause. Nach Wiederbeginn erhöhte Reichel auf 3:1, ehe Kälble wenig später den 4:1-Endstand markierte. Trotz einer späten Unterzahl ließ Deutschland defensiv nichts mehr zu und sicherte sich verdient den nächsten Sieg bei dieser WM. Für das DEB-Team steht morgen ein Trainingstag in Dänemark an, bevor es am Dienstag um 16:20 Uhr weitergeht gegen Norwegen. Spielübersicht GER – KAZ Torschützen Team GER: Maximilian Kastner (14.), Wojciech Stachowiak (35.), Lukas Reichel (42.), Lukas Kälble (46.) Schussverhältnis: Deutschland 33 – Kasachstan 21 Strafminuten: Deutschland 4 – Kasachstan 0 Starting Goalie: Mathias Niederberger Kapitän: Moritz Seider (C), Marc Michaelis (A), Jonas Müller (A) Bester Spieler des Spiels Team GER: Lukas Kälble Zuschauerzahl: 4.733 Stimmen zum Spiel GER - KAZ Bundestrainer Harold Kreis: „Heute war das Spiel wie erwartet von vielen Zweikämpfen geprägt. Wir hatten gerade im zweiten Abschnitt zu viele Turnover, das konnten wir im dritten Drittel korrigieren. Wenn wir geradlinig gespielt haben, dann haben wir es den Kasachen schwer gemacht. Die Mannschaft hat einen großen Teamspirit bewiesen und ist geduldig geblieben. Sie hat den Rückstand zur Kenntnis genommen und sich den Sieg dann erarbeitet.“ Stürmer Maximilian Kastner: „Das Spiel hätte vielleicht etwas höher ausfallen können. Wir nehmen den Sieg und die drei Punkte. Am Ende ist das Ergebnis egal. Am Anfang haben wir zu ungenau gespielt, sind dann besser ins Spiel gekommen. Dann haben wir uns festsetzen können und sind im Laufe des Spiels besser geworden. Morgen ist Regeneration angesagt vor dem nächsten Spiel gegen Norwegen.“ Verteidiger Lukas Kälble: „Das war heute ein Arbeitssieg. Wir hatten es uns am Anfang selbst schwer gemacht. Die Kasachen haben hart gespielt. Wir konnten dann aber das Momentum drehen. Wir wissen aus den beiden ersten Spielen, dass wir das Spiel einfach halten sollen. Gegen Norwegen erwarte ich ein hart umkämpftes Spiel. Das wollen wir gewinnen.“
Tag 3: Abschluss 2. Spieltag (IIHF) Wieder mit sechs Spielen ist auch der Sonntag gut gefüllt. Zum Auftakt der Gruppe A gewann die Slowakei gegen Slowenien, Kanada ließ Lettland keine Chance und Finnland gewann nach Verlängerung gegen Frankreich.. Im ersten Spiel der Gruppe B setzte sich die USA gegen Ungarn durch, Deutschland gewann gegen Kasachstan, Tschechien holte gegen Norwegen drei Punkte. GRUPPE A: Pflichtsieg für die Slowaken Die Slowaken waren Favorit in diesem Spiel, ein Sieg des Aufsteigers wäre eine große Überraschung. Nach bereits 24 Sekunden gab es die erste Strafe des Spiels und das brachte den Slowaken früh ein Powerplay. Kaum komplett, durften sich auch die Slowenen mit einem Mann mehr versuchen, ohne auch nur einen Schuss anbringen zu können. Im Anschluss an ihres zweiten Powerplays kamen die Slowaken zur Führung. Sebastian Cederle kam vor dem Tor an den Puck und er ließ Torhüter Matija Pintaric in der neunten Minute keine Abwehrchance. Eine Minute später stand es 2:0, Pavol Regenda fälschte einen Schuss von Samuel Knazko unhaltbar ins Tor ab. Die Slowaken waren klar überlegen, ohne diese weiter ausnutzen zu können. Auch das 2. Drittel dominierten die Slowaken. Nach 32 Minuten führte das zweite Powerplay des Drittels zum 3:0, Michal Kristof konnte ungehindert aus dem Bullykreis abziehen und der slowenische Torhüter war wieder chancenlos. Die Slowaken stürmten weiter, Slowenien hatte nur wenige Angriffe. Einer war erfolgreich, Jan Drozg konnte Samuel Hlavaj 87 Sekunden vor der Pause nach einem Konter mit einem Schuss hoch ins Eck überwinden. Der Treffer wurde auf eine Abseitsstellung überprüft und aberkannt und so stand es nach 40 Minuten 3:0. Slowenien konnte im letzten Drittel doch noch jubeln, Ken Ograjensek lenkte in Überzahl einen Pass ins Tor ab und es stand nach 47 Minuten 3:1. Nun wollten die Slowenen mehr und sie übernahmen das Kommando. In der letzten Minute versuchten sie es noch ohne Torhüter, doch die Slowaken hielten das Ergebnis. Es war keine überzeugende Leistung der Slowaken und trotzdem waren die Slowenen am Ende ohne Chance. Slowakei – Slowenien 3:1 (2:0/1:0/0:1) Schiedsrichter: S. MacFarlane (USA), A. Schrader (GER) – S: Gustafson (USA), D. Zunde (LAT) Zuschauer: 3.870 Strafen: SVK 8 (4/2/2), SLO 10 (6/4/0) Tore: 1:0 (08:20) S. Cederle (A. Sykora); 2:0 (09:26) P. Regenda (S. Knazko, M. Grman); 3:0 (31:12) M. Kristof (R. Lantosi, D. Mudrak) PP1; 3:1 (46:39) K. Ograjensek (R. Sabolic, R. Macuh) PP1; Beste Spieler: Pavol Regenda (SVK), Robert Sabolic (SLO) Kanada gewinnt gegen Lettland sicher Lettland könnte die Kanadier zwar sicherlich ein wenig ärgern, Favorit waren aber die Kanadier. Kanada hatte von Beginn an mehr Spielanteile, viele Chancen ließen die Letten dabei nicht zu. Ein Konter der Letten brachte ihnen nach acht Minuten die Führung. Mit dem ersten Torschuss überwand Eduards Tralmaks Kanadas Torhüter Marc-Andre Fleury zum 1:0. Kanada antwortete mit einem Sturmlauf, die Letten hatten mit einem Konter die bessere Chance. Trotzdem hielt die Führung nur zwei Minuten, dann konnte Travis Konecny Lettlands Torhüter Gustavs Grigals zum 1:1 überwinden. Und eine Minute später folgte das 1:2, Nate MacKinnon brachte den Favoriten in Führung. Nun bestimmte Kanada das Spielgeschehen, weitere Tore konnten die Teams bis zur Pause aber nicht erzielen. Lettland hielt auch im 2. Drittel gegen und so hatte Kanada Mühe zu Chancen zu kommen. Nach 28 Minuten nutzte Kanada eine Druckphase, nach mehreren geblockten Schüssen konnte Kent Johnson auf 1:3 erhöhen. Lettland hielt weiter gut mit, Kent Johnson dämpfte aber mit dem 1:4 nach 32 Minuten die Hoffnungen auf einen mögliche Punkt. Lettland kam 112 Sekunden vor der Pause zu einem Powerplay, doch statt des Anschlusstreffers konnte Travis Konecny 24 Sekunden vor Drittelende mit einem Konter den 3. Shorthander der WM erzielen. Das Spiel war entschieden, nun ging es um das Endergebnis. Und da konnte Kanada in der 46. Minute nachlegen, Macklin Celebrini traf mit einem Schuss aus dem Bullykreis. Vier Minuten vor der Sirene mussten die Schiedsrichter den Videobeweis bemühen, dann hatte Barrett Hayton seinen WM-Treffer und es stand 1:7. Ein weiterer Treffer von Kanada wurde nicht gegeben und so blieb es bei diesem 1:7. Kanada war deutlich besser, auch wenn die Letten sich wieder gut verkauft haben. Lettland – Kanada 1:7 (1:2/0:3/0:2) Schiedsrichter: M. Frandsen (DEN), J. Hribik (CZE) – J. Davis (USA), T. Niittyla (FIN) Zuschauer: 9.531 Strafen: LAT 12 (2/4/6), CAN 12 (4/6/2) Tore: 1:0 (07:05) E. Tralmaks (D. Locmelis); 1:1 (09:30) T. Konecny (T. Sanheim, S. Crosby); 1:2 (10:31) N. MacKinnon (B. Horvat); 1:3 (27:11) K. Johnson (B. Montour, S. Crosby); 1:4 (31:10) K. Johnson; 1:5 (39:36) T. Konecny SH1; 1:6 (45:09) M. Celebrini (T. Konecny, S. Crosby); Beste Spieler: Eduards Tralmaks (LAT), Marc-Andre Fleury (CAN) Nach dem knappen Erfolg gegen Österreich musste Finnland aufpassen, dass es gegen Frankreich nicht eine böse Überraschung gibt. Frankreich knöpft Finnland einen Punkt ab Nach dem knappen Erfolg gegen Österreich musste Finnland aufpassen, dass es gegen Frankreich nicht eine böse Überraschung gibt. Finnland übte von Beginn an Druck aus, Angriffsversuche von Frankreich wurden früh gestoppt. Bis zur Pause blieben sie klar überlegen, aber auch 19:1 Torschüsse halfen nicht etwas am Spielstand von 0:0 zu ändern. Auch im 2. Drittel war Finnland überlegen. Erst eine 2+2-Minutenstrafe gegen Finnland brachte etwas Entlastung. Und nicht nur das, Kevin Bozon konnte Finnlands Torhüter Emil Larmi in der 29. Minute in Überzahl zum 0:1 überwinden und damit den Spielstand auf den Kopf stellen. Bis zwei Minuten vor der Pause hielt Frankreich den Vorsprung, dann traf Teuvo Teravainen von der blauen Linie und auch Frankreichs Torhüter Antoine Keller war geschlagen. Mit viel Einsatz hielten die Franzosen das Ergebnis auch im letzten Drittel. Und nach 51 Minuten schnupperten sie an der Sensation. Denn wieder in Überzahl traf Tim Bozon mit einem Nachschuss und es stand 1:2. Finnland kam weiter nicht ins Spiel und so mussten sie 168 Sekunden vor dem Ende den Torhüter ziehen. Ganze sechs Sekunden war dieser vom Eis, da konnte Jordann Perret nach einem Bullygewinn vor dem eigenen Tor das 1:3 erzielen. Finnland spielte weiter ohne Torhüter und 93 Sekunden vor dem Ende konnte Eeli Tolvanen mit einem Nachschuss auf 2:3 verkürzen. Und 65 Sekunden später konnte erneut Eeli Tolvanen mit einem verdeckten Schuss doch noch den Ausgleich erzielen. So ging es doch noch in die Verlängerung, aber Frankreich hatte zumindest einen Punkt geholt. Die Verlängerung dauerte 84 Sekunden, dann konnte Juuso Parssinen einen Angriff erfolgreich abschließen und Finnland holte zumindest noch den zweiten Punkt. Frankreich hat eine starke Partie abgeliefert, am Ende reichte es immerhin für einem Punkt. Finnland ist immer noch nicht richtig im Turnier angekommen. Finnland – Frankreich 4:3 (0:0/1:1/2:2) n.V. Schiedsrichter: M. Campbell (CAN), M. Holm (SWE) – A. Ankerstjerne (DEN), D. Schlegel (SUI) Zuschauer: 3.832 Strafen: FIN 6 (0/4/2/0), FRA 4 (4/0/0/0) Tore: 0:1 (28:01) K. Bozon (K. Spinozzi, T. Bozon) PP1; 1:1 (37:33) T. Teravainen (M. Lehtonen, V. Saarijärvi); 1:2 (50:57) T. Bozon (J. Perret, P.-E. Bellemare) PP1; 1:3 (57:18) J. Perret (P.-E. Bellemare) ENG; 2:3 (58:27) E. Tolvanen (M. Lehtonen); 3:3 (59:32) E: Tolvanen (M. Lehtonen, T. Teravainen) EA; 4:3 (51:24) J. Parssinen (E. Tolvanen, J. Lammikko); Beste Spieler: Eeli Tolvanen (FIN), Antoine Keller (FRA) GRUPPE B: Zweiter Shutout-Sieg für die USA Für den Aufsteiger stand das nächste schwere Spiel an, gegen die USA dürfte die Abwehr von Ungarn einiges zu tun bekommen. Die Anfangsphase konnte Ungarn noch recht ausgeglichen gestalten. Die USAA kamen dann aber zu mehr Vorteilen und nach 15 Minuten erzielten sie zum ersten Treffer. Frank Nazar fälschte einen Schuss von Logan Cooley ab und der ungarische Torhüter Adam Vay war geschlagen. Zwei Minuten später schlug Frank Nazar erneut zu, sein Schuss prallte vom Torhüter ins Tor und es stand 2:0. Ungarn kam zwar auch noch zu Angriffen, trotzdem stand es zur Pause 2:0. Ein weiteres Powerplay brachte die Ungarn im 2. Drittel früh unter Druck, sie hielten diesen aber lange stand. Erst mit Beginn der zweiten Hälfte des Abschnitts konnte Cutter Gauthier mit einem platzierten Schuss das 3:0 erzielen. Es gab noch einige Chancen der USA, von Ungarn kamen nur wenige Angriffe. Aber sie hielten zumindest dieses Ergebnis, es ging mit dem 3:0 in die Pause. Es ging auch im letzten Drittel gleich in Richtung Tor von Ungarn und nach 73 Sekunden hämmerte Cutter Gauthier den Puck ins Tor. Und 43 Sekunden später staubte Connor Garland zum 5:0 ab. Auch das letzte Drittel ging optisch an die USA, Ungarn kam weiter nur zu wenigen Angriffen. Die USA konnten fünf Minuten vor dem Ende das halbe Dutzend voll machen, Logan Cooley traf zum 6:0. Es war der letzte Treffer des Spiels und so blieb die USA auch im 2. WM Spiel ohne Gegentor. Der Shutout ging nach 13 Paraden an Jeremy Swayman. Es war der erwartete Favoritensieg und der hätte auch höher ausfallen können. Ungarn hat sich nach seinen Möglichkeiten verkauft, war aber chancenlos. USA – Ungarn 6:0 (2:0/1:0/3:0) Schiedsrichter: A. Ansons (LAT), P. Stano (SVK) – D. Beresford (GBR), P. Laguzov (GER) Zuschauer: 4.041 Strafen: USA 6 (4/0/0), HUN 6 (4/2/0) Tore: 1:0 (14:07) F. Nazar (L. Cooley, C. Garland); 2:0 (16:54) F. Nazar (M. Lohrei, C. Garland); 3:0 (30:02) C. Gauthier (M. Beniers, W. Smith); 4:0 (41:13) C. Gauthier (W. Smith, A. Vlasic); 5:0 (41:54) C. Garland (S. Pinto, F. Nazar); 6:0 (54:29) L. Cooley (C. Keller (T. Thompson); Beste Spieler: Frank Nazar (USA), Henrik Nilsson (HUN) Deutschland beißt sich durch Der Auftakt war zwar recht überzeugend, gegen Kasachstan zu spielen ist aber immer eine unangenehme Sache. Es galt für das DEB-Team also von Beginn an aufpassen und die Chancen nutzen. Beim DEB-Team gab es gegenüber dem Vortag eine Änderung, Mathias Niederberger begann im Tor. Bei den Kasachen begann im Tor wieder Maxim Pavlenko. Beide Teams griffen gleich an, Deutschland kam dabei zu den ersten Torchancen. Nach 185 Sekunden gerieten sie allerdings in Rückstand, nach einem Konter lenkte Moritz Seider einen Pass von Nikita Mikhailis unglücklich ins Tor ab und die Kasachen führten. Deutschland versuchte weiter sich Chancen zu erspielen, Kasachstan spielte auf Konter. Deutschland hatte dabei sehr gute Chancen und in der 14. Minute konnten sie den Ausgleich erzielen. Maximilian Kastner zog ab und es schlug im Tor der Kasachen ein. Deutschland hatte weiter ein Chancenplus, am Spielstand von 1:1 änderte sich bis zur Pause nichts. Der Mittelabschnitt begann mit einer Strafe wegen eines Wechselfehlers und so kam Kasachstan zum ersten Powerplay der Partie. Deutschland stand aber gut und sie konnten den Puck sogar einige Zeit aus dem eigenen Drittel halten. Deutschland versuchte nun mehr Druck aufzubauen, Kasachstan hielt dagegen. So war es ein offenes Spiel mit Angriffen beider Teams. Nach 30 Minuten scheiterte Leon Hüttl knapp, die Latte rettete für den Torhüter der Kasachen. Fünf Minuten vor der Pause konnte Deutschland sich für seine Vorteile belohnen, Wojciech Stachowiak traf nach einem Konter zum 2:1. Eine Minute später testete Maximilian Kastner die Latte des kasachischen Tores. Die letzten Chancen des Drittels blieben ungenutzt und so stand es nach 40 Minuten 2:1. 109 Sekunden nach Wiederbeginn brachte ein weiterer Konter Deutschland das 3:1. Lukas Reichel stand richtig am langen Pfosten, um einen Pass von Frederik Tiffels im Tor zu versenken. Vier Minuten später fiel die Vorentscheidung des Spiels, Lukas Kälble konnte mit einem verdeckten Schuss auf 4:1 erhöhen. Es war das erwartet harte Spiel, aber Deutschland hat sich durchgebissen und die nächsten drei Punkte geholt. Kasachstan hat eine gute Leistung abgerufen, nur vorne konnten sie ihre Chancen nicht nutzen. Stimmen zum Spiel (Quelle DEB): Bundestrainer Harold Kreis: „Heute war das Spiel wie erwartet von vielen Zweikämpfen geprägt. Wir hatten gerade im zweiten Abschnitt zu viele Turnover, das konnten wir im dritten Drittel korrigieren. Wenn wir geradlinig gespielt haben, dann haben wir es den Kasachen schwer gemacht. Die Mannschaft hat einen großen Teamspirit bewiesen und ist geduldig geblieben. Sie hat den Rückstand zur Kenntnis genommen und sich den Sieg dann erarbeitet.“ Stürmer Maximilian Kastner: „Das Spiel hätte vielleicht etwas höher ausfallen können. Wir nehmen den Sieg und die drei Punkte. Am Ende ist das Ergebnis egal. Am Anfang haben wir zu ungenau gespielt, sind dann besser ins Spiel gekommen. Dann haben wir uns festsetzen können und sind im Laufe des Spiels besser geworden. Morgen ist Regeneration angesagt vor dem nächsten Spiel gegen Norwegen.“ Verteidiger Lukas Kälble: „Das war heute ein Arbeitssieg. Wir hatten es uns am Anfang selbst schwer gemacht. Die Kasachen haben hart gespielt. Wir konnten dann aber das Momentum drehen. Wir wissen aus den beiden ersten Spielen, dass wir das Spiel einfach halten sollen. Gegen Norwegen erwarte ich ein hart umkämpftes Spiel. Das wollen wir gewinnen.“ Deutschland – Kasachstan 4:1 (1:1/1:0/2:0) Schiedsrichter: T. Bjork (SWE), Ch. Ofner (AUT) – J. Ondracek (CZE), T. Wyonzek (CAN) Zuschauer: 4.733 Strafen: GER 4 (0/2/2), KAZ 0 (0/0/0) Tore: 0:1 (03:05) N. Mikhailis (A. Shestakov); 1:1 (13:09) M. Kastner (A. Ehl, M. Seider); 2:1 (34:53) W. Stachowiak (D. Kahun, J. Schütz); 3:1 (41:49) L. Reichel (F. Tiffels, L. Kälble); 4:1 (45:33) L. Kälble (A. Ehl, M. Kastner); Beste Spieler: Maximilian Kastner (GER), Nikita Mikhailis (KAZ) Der Weltmeister quält sich zum Sieg Gegen Kasachstan gab es für Norwegen eine knappe Niederlage, nun ging es gegen den Weltmeister weiter, was eine deutlich schwierigere Aufgabe darstellte. Der Weltmeister tat sich in der Anfangsphase schwer sich Chancen zu erspielen, denn Norwegen verteidigte sehr gut. Das blieb auch bis zur Pause so, auch zwei Powerplays half Tschechien nicht einen Treffer zu erzielen. Norwegen gelang dies bei ihren wenigen Angriffen auch nicht und so blieb es ein torloses Drittel. 134 Sekunden nach Wiederbeginn kam Tschechien doch zur Führung. Einen Schuss von der blauen Linie konnte Norwegens Torhüter Jonas Arntzen noch abwehren, aber der Puck landete bei Jakob Flek, der erst den Torhüter ausspielte und dann zum 0:1 traf. Doch die Norweger hielten weiter dagegen und die 29. Minute brachte ihnen den Ausgleich. Einen Pass quer durch das Drittel der Tschechen nutze Stian Solberg, um Tschechiens Torhüter Karel Vejmelka zum 1:1 zu überwinden. Der Weltmeister war gefordert und er lieferte. David Pastrnak wurde schön angespielt und gegen seinen Schuss vom Bullykreis war Norwegens Torhüter nach 34 Minuten machtlos. Tschechien war nun überlegen, weitere Tore gab es in diesem Abschnitt aber nicht. Trotz der Führung tat sich Tschechien weiter schwer und so konnte Norwegen im letzten Drittel weiter mitspielen. Die Skandinavier gaben alles und bereits 190 Sekunden vor dem Ende zogen sie den Torhüter. Doch es half nichts, Tschechien brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. Norwegen hat ein starkes Spiel abgeliefert, der Weltmeister hatte einiges zu tun, um diese drei Punkte zu gewinnen. Norwegen – Tschechien 1:2 (0:0/1:2/0:0) Schiedsrichter: M. Langin (CAN), K. Vikman (FIN) – N. Briganti (USA), O. Durmis (SVK) Zuschauer: 4.791 Strafen: NOR 6 (6/0/0), CZE 6 (4/2/0) Tore: 0:1 (22:14) J. Flek (J. Krejcik, J. Lauko); 1:1 (28:03) S. Solberg (J. Berglund, E. Salsten); 1:2 (33:20) D. Pastrnak (R. Cervenka, F. Hronek); Beste Spieler: Jonas Arntzen (NOR), David Pastrnak (CZE)
Kontinuität im Trainerstab - Blue Devils setzen weiter auf Mazanec und Heidenreich (DEL2) Die Blue Devils Weiden haben die Verträge mit Co-Trainer Martin Mazanec und Kraft - und Athletiktrainer Simon Heidenreich um ein weiteres Jahr verlängert. Damit bleiben zwei wichtige Säulen des Trainerteams auch in der kommenden Saison an Bord. Mazanec folgte dem Beispiel seines Vaters und stieg nach Beendigung seiner aktiven Spielerkarriere ins Trainergeschäft ein. Die Blue Devils sind die erste Trainerstation des 35-Jährigen, wo er seit der Saison 2022/2023 als Assistenztrainer an der Seite von Head Coach Sebastian Buchwieser tätig ist. Der ehemalige Verteidiger ist seither ein wichtiger Bestandteil des sportlichen Konzepts. Seit der Saison 2022/2023 gehört Simon Heidenreich ebenfalls zum Trainerteam rund um Buchwieser. Der 29-jährige Sportwissenschaftler geht in seine vierte Saison als Kraft- und Athletiktrainer des DEL2-Klubs. Neben seiner Tätigkeit in Weiden gibt er seine Expertise auch im Nachwuchsbereich des Deutschen Eishockey-Bundes weiter. Sportlicher Leiter Jürgen Rumrich: „Ich freue mich, dass Martin und Simon weiterhin zum Trainerteam gehören. Beide sind fachlich hervorragend, arbeiten eng und effektiv mit unserem Headcoach Sebastian Buchwieser zusammen und passen auch menschlich perfekt nach Weiden.” Martin Mazanec: „Ich bin dankbar, erneut die Chance zu bekommen, mit und für das Team arbeiten zu dürfen. Dabei werde ich mein Bestes geben, um dem Team, den Spielern und der gesamten Organisation zu helfen.“ Simon Heidenreich: „Ich freue mich, in meine vierte Saison mit den Blue Devils zu gehen und weiterhin Teil dieses tollen Teams zu sein. Die Arbeit, die hier alle in den letzten Jahren geleistet haben, war spitzenmäßig, und jetzt wollen wir daran anknüpfen.“
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| U16-Frauen schließen Europa-Pokal auf Rang drei ab (DEB) Die U16-Frauen-Nationalmannschaft hat in der vergangenen Woche am Europa-Pokal im österreichischen Ferlach teilgenommen. Hierfür hatte U16-Honorar-Bundestrainer Christoph Höhenleitner einen 22-köpfigen Kader nominiert. Neben den Gastgerberinnen aus Österreich und der deutschen Mannschaft, nahmen Frankreich, Polen, Ungarn und die Slowakei am 6-Nationen-Turnier in Kärnten teil. Nach fünf zu absolvierenden Länderspielen in sechs Tagen, belegte die DEB-Nachwuchsauswahl in der Endabrechnung Platz drei der Tabelle. Das Team von U16-Honorar-Bundestrainer durfte sich über einen gelungenen Turnierauftakt freuen. Gegen die Französinnen konnte die deutsche Nachwuchsauswahl einen deutlichen 5:1-Sieg verbuchen. Die DEB-Torschützinnen waren Caroline Wagner, Mathilda Heine, Isabell Manns, Antonia Zielinski und Alexandra Boico. Im zweiten Spiel gegen Polen ging es denkbar knapp zu. In einer spannenden Partie musste sich die DEB-Nachwuchsauswahl mit 3:4 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Die Treffer auf deutscher Seite erzielten Sara Weichenhain, Charleen Poindl und Alexandra Boico. An Tag drei stand das Duell mit Gastgeber Österreich auf dem Programm. Das deutsche Team bezwang die Österreicherinnen deutlich mit 5:0. Isabell Manns gelang hierbei ein Doppelpack, Alexandra Boico brachte die Scheibe sogar drei Mal im gegnerischen Tor unter. Nach einem Tag Pause, ging es für die DEB-Nachwuchsauswahl gegen die Ungarinnen auf’s Eis. In einem Spiel auf Augenhöhe, musste sich die deutsche Mannschaft letztlich knapp mit 1:2 geschlagen geben. Die einzige DEB-Torschützin war Isabell Manns. Zum Turnierabschluss musste das DEB-Team eine 1:4-Niederlage gegen die späteren Turniersiegerinnen aus der Slowakei hinnehmen. Die Slowakinnen präsentierten sich in dieser Partie insgesamt etwas effizienter und stabiler, sodass sie den Sieg auf ihrer Seite verbuchen konnten. Den Treffer auf deutscher Seite erzielte Victoria Butuzov. U16-Honorar-Bundestrainer Christoph Höhenleitner: „Wir haben uns im Vorfeld des Europa-Pokals von den Ergebnissen her und auch von der Positionierung in der Schlusstabelle, etwas mehr gewünscht und auch etwas mehr erwartet. Das Turnier war jedoch insgesamt sehr erkenntnisreich, sowohl für die Mannschaft als auch für das Trainerteam. Für sie Spielerinnen war es eine gute Erfahrung zu sehen, wie die großen Turniere ablaufen, wenn fünf Spiele in sechs Tagen zu absolvieren sind, und wie anstrengend das körperlich und mental sein kann. Die Spielerinnen haben ebenfalls gelernt, wie man mit Rückschlägen, während eines Turnierverlaufs zurechtkommen muss und wie man mit den einzelnen Rollen in der Mannschaft umgeht. Wir konnten hier zum Saisonabschluss noch einmal viel lernen und für die Zukunft mitnehmen.“ Ergebnisse der deutschen U16-Frauen-Nationalmannschaft 06.05.2025 | 12:30 Uhr | Frankreich – Deutschland 1:5 (Tore: C. Wagner, M. Heine, I. Manns, A. Zielinski, A. Boico) 07.05.2025 | 13:00 Uhr | Deutschland – Polen 3:4 n.P. (Tore: Weichenhain, C. Poindl, A. Boico) 08.05.2025 | 20:00 Uhr | Österreich – Deutschland 0:5 (Tore: I. Manns (2x), A. Boico (3x)) 10.05.2025 | 18:15 Uhr | Deutschland – Ungarn 1:2 (Tor: I. Manns) 11.05.2025 | 15:30 Uhr | Deutschland – Slowakei 1:4 (Tor: V. Butuzov)
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