IHP NachrichtenSamstag 14.Juni 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Termine und Personalien von Freitag und Samstag mit insgesamt vier Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord.
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| Cam MacDonald coacht die Goalies - Erster Neuzugang im Trainerteam der WILD WINGS (DEL) Nach fünf Jahren im Sauerland und bei den Iserlohn Roosters zieht es den Kanadier Cam MacDonald nun in die Neckarstadt. Ab August wird er dann nicht nur für die Arbeit mit Joacim Eriksson und Michael Bitzer verantwortlich sein. Vor acht Jahren wagte MacDonald den Sprung über den großen Teich, nachdem er zuvor in Übersee auf Major Junior- und Pro-Level coachte. Zunächst verbrachte er drei Jahre in der Organisation von Fehérvár im ungarischen Székesfehérvár, wo er auch seine heutige Frau Greta kennenlernte. Dann folgte der Schritt in die PENNY DEL und die Zeit bei den Roosters, die er sehr genossen habe. Doch nun wächst die Vorfreude auf die neue Aufgabe in Schwenningen. „Ich bin unglaublich aufgeregt und fühle mich geehrt, bei einem so angesehenen Club wie den WILD WINGS zu arbeiten. Als ich von der Möglichkeit erfuhr, war ich sofort begeistert. Die Chance zu haben, Teil einer so starken Organisation zu sein, mit einem großartigen Trainerstab und Elite-Torhütern zu arbeiten sowie dabei zu helfen, einen starken Nachwuchs-Torhüterstamm für die Zukunft zu entwickeln. Es liegt mir viel daran, starke Beziehungen aufzubauen, eine hohe Arbeitsmoral zu vermitteln und Torhüter dabei zu unterstützen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Nachdem ich mit Joacim und Michael gesprochen habe, freue ich mich sehr auf den Start und kann die kommende Saison kaum erwarten“, blickt Cam MacDonald auf die Zukunft am Neckar voraus. Wie Stefan Wagner bereits im offiziellen WILD WINGS Podcast „Offenes Visier“ anklingen ließ, bedeutet die Verpflichtung von Cam MacDonald auch eine kleine Anpassung im Trainerteam. „Wir wollten im Goalie Coaching weiterhin eine gemeinsame Lösung mit unseren Nachwuchsteams der WILD WINGS Future. Dieser Aufgabe wird sich Cam mit seiner ganzen Expertise widmen. Deshalb werden wir den Bereich der Videoanalyse zukünftig auf weiteren Schultern verteilen“, führt der WILD WINGS Geschäftsführer aus.
EV LandshutTurnier in Meran rundet EVL-Saisonvorbereitung ab (DEL2) Jetzt ist das Vorbereitungsprogramm des EVL richtig rund: In Ergänzung zu den bereits bekanntgegebenen Testspielen (siehe unten) nimmt das Team von Cheftrainer Uwe Krupp am ersten September-Wochenende am Hansjörg Brunner Memorial in Meran teil. Im Rahmen dieses Turniers bekommen es die Rot-Weißen zunächst am Samstag, 6.9., 20 Uhr, mit dem gastgebenden HC Meran zu tun. Am Sonntag, 7.9., 14 Uhr, steht dann das Match gegen den HC Innsbruck auf dem Programm. Vierte teilnehmende Mannschaft in der „Meranarena“ ist der HC Asiago. Der Ticketverkauf startet nach Angaben des Veranstalters am 1. Juli unter https://www.liveticket.it/hcm-junior. Der EVL biegt bei diesem Turnier in. Südtirol quasi auf die Zielgerade der Saisonvorbereitung ein. Am darauffolgenden Wochenende (Freitag, 12.9.) steigt bei den Erding Gladiators der letzte Test vor der neuen DEL2-Saison, die für die Landshuter nach dem vorläufigen Spielplan mit dem Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars (Freitag, 19.9.) und dem Auswärts-Derby bei den Starbulls Rosenheim (Sonntag, 21.9.) beginnt. Hier das Vorbereitungsprogramm 2025/26 auf einen Blick: Freitag, 15. August, 20 Uhr vs. Dynamo Pardubice beim Dolomitencup in Neumarkt/Südtirol Sonntag, 17. August, 15.45 Uhr oder 20 Uhr vs. Löwen Frankfurt oder Valerenga Oslo (Spiel um Platz 3 oder Finale beim Dolomitencup in Neumarkt/Südtirol) Sonntag, 24. August, 15 Uhr vs. EC iDM Wärmepumpen Villacher SV (H) Sonntag, 31. August, 15 Uhr vs. HC Pustertal (H) Samstag, 6. September, 20 Uhr vs. HC Meran beim Hansjörg Brunner Memorial in Meran Sonntag, 7. September, 14 Uhr vs. HC Innsbruck beim Hansjörg Brunner Memorial in Meran Freitag, 12. September, 20 Uhr vs. Erding Gladiators (A)
Lindau IslandersMarko Šakić bleibt weiterhin Co-Trainer der EV Lindau Islanders - Nachwuchstorhüter Julian Hübner ergänzt die Goalies Filimonow und Salmik (OLS) Klarheit bei den EV Lindau Islanders herrscht nun auch auf der wichtigen Position neben Headcoach Michael Baindl an der Bande. Mit Marko Šakić verlängerte der bisherige Co-Trainer des Oberligateams seinen Vertrag bei den Inselstädtern. Julian Hübner, bis dato Nachwuchs Goalie in der U17 der Lindauer, wird das bestehende Torwartduo ergänzen und die Nummer 55 der Islanders tragen. Šakić wird Headcoach Michael Baindl weiterhin in seiner Arbeit unterstützen und zugleich dem EVL auch wie bisher im Nachwuchsbereich erhalten bleiben. Neben Nachwuchs-Sportchef Sascha Paul, wird Šakić auch weiter als hauptamtlicher Trainer arbeiten. „Marko bringt nicht nur einen herausragenden Eishockey-IQ mit, sondern auch eine enorme Leidenschaft für das Spiel“, sagt Michael Baindl, der Headcoach der Islanders und ergänzt noch: „Mit ihm zu arbeiten, ist jeden Tag eine Freude.“ Für die EV Lindau Islanders war die Verpflichtung von Marko Šakić im Sommer 2022 ein Glücksfall. Der Kroate konnte die in ihn gesetzten Erwartungen zur Zufriedenheit aller erfüllen. Nach einem Jahr als Assistant-Coach der kroatischen U18-Nationalmannschaft war und ist Šakić von 2023 bis ins Frühjahr 2025 bei den Weltmeisterschaften der U18 dann sogar als Headcoach der Kroaten im Einsatz. Marko Šakić wird Oberliga-Headcoach Michael Baindl mit den klassischen Aufgaben eines Co-Trainers unterstützen und dabei als Bindeglied zwischen Team und Coach sowie dem Lindauer Nachwuchs agieren. Die Weiterverpflichtung des Ex-Profis ist eine sehr gute Investition in die schon hervorragende Nachwuchs- und Jugendarbeit der EV Lindau Islanders mit über 200 Kindern und Jugendlichen. Im Nachwuchs und im Verein genießt Šakić durch seine akribische Arbeit, den hervorragenden Umgang mit den Kids und einer hohen Sozialkompetenz einen sehr hohen Stellenwert. Milo Markovic, Sportlicher Leiter der Islanders, sagt zur Verlängerung: „Marko ist für uns eine wichtige Personalie. Er ist seit Jahren fester Bestandteil sowohl in der ersten Mannschaft als auch im Nachwuchs. Es macht Spaß mit Marko zusammenzuarbeiten, da er stets hochmotiviert und akribisch arbeitet!“ Um den Bogen in den Nachwuchs noch intensiver zu schlagen, werden die EV Lindau Islanders den Nachwuchs-Goalie Julian Hübner für die Oberliga-Mannschaft lizensieren. Hinter den Goalies Filimonow und Salmik wird Hübner somit auch regelmäßig im Training der ersten Mannschaft teilnehmen. Dies machte der junge Torhüter auch in der vergangenen Saison schon gelegentlich und konnte dabei das Trainer-Team von seinen Fähigkeiten überzeugen. Der noch 16 Jahre alte gebürtige Lindauer überzeugte in der abgelaufenen Saison bei der U17 mit starken Spielen und war ein Garant für die erfolgreiche Spielzeit der Young Islanders. „Julian wollen wir die Möglichkeit geben, sich im Herrenbereich zu zeigen. Wir hatten ihn bereits letzte Spielzeit einige Male im Training dabei, und durch die Leistungen in der U17 wollten wir einem Eigengewächs den nächsten Schritt ermöglichen“, so Markovic abschließend. „Mit diesem Gespann, haben wir Topleute für den Nachwuchs und für die Oberligamannschaft im Einsatz – die Achse Nachwuchs zum Seniorenbereich lebt somit von einer hervorragenden Kommunikation“, so Bernd Wucher, der 1. Vorsitzende der EV Lindau Islanders.
Saale Bulls HalleKadernews: Kapitän bleibt an Bord – Thomas Merl stürmt weiter für die Saale Bulls! (OLN) Mit dem Auswärtsspiel in Hamm zwei Tage vor Heiligabend baute Thomas Merl seine Serie auf neun Spielen am Stück aus, in der er stets punkten konnte. Elf Tore und acht Vorlagen sammelte der Angreifer in diesem Zeitraum und steigerte seine Saisonausbeute auf 34 Zähler (18 Treffer) – nicht wissend, dass in der Spielzeit 2024/25 keine weiteren mehr hinzukommen werden. Die Partie bei den Eisbären war die letzte für den Kapitän der Saale Bulls, der anschließend bis Saisonende verletzungsbedingt zum Zusehen verdammt war. Somit endete die dritte Spielzeit im MEC-Trikot für den gebürtigen Bad Tölzer nach 25 Hauptrunden-Einsätzen leider früher als erwartet. Es ist müßig darüber zu spekulieren, wie die Saison verlaufen wäre, wenn Merl weiterhin auf dem Eis hätte eingreifen können. Denn trotz seines frühen Saisonendes findet sich am Ende mit 1,36 Zählern pro Partie teamintern der höchste Wert aller Akteure – und somit, bezogen auf die gesamte Liga, auch eine bessere Bilanz als beim Herforder (Ryley Lindgren; 1,28 Punkte pro Spiel) oder Leipziger (Emil Aronsson; 1,19) Team-Top-Scorer. Auch weitere illustre Namen wie Allan McPherson, Elvijs Biezais, Andris Dzerins oder auch Eetu Elo, ihres Zeichens ebenfalls allesamt Importspieler, hatten statistisch einen geringeren Einfluss. Bei den in Deutschland geborenen Akteuren konnte sich nur Ralf Rinke von den Moskitos Essen (1,59) in der entsprechenden Oberliga-Nord-Wertung vor Merl setzen – der auch in der kommenden Saison weiterhin das Trikot der Saale Bulls tragen wird. „Halle ist mittlerweile ein zweites Zuhause geworden“, so der 33-Jährige, der 2022 an die Saale wechselte und zuvor acht Jahre in der DEL2 verbrachte – und diese Liga auch weiterhin fest im Blick hat. „Ich sehe riesiges Potenzial, was das Eishockey in Halle angeht, vor allem mit der neuen Eishalle. Ich kann mich voll und ganz mit den Zielen des Vereins identifizieren und will in den nächsten Jahren die Oberligameisterschaft gewinnen und in die DEL2 aufsteigen“, umreißt der Drittliga- (2012) sowie zweifache Zweitligameister (2016, 2019) die zukünftige Zielsetzung. Bislang finden sich 119 Pflichtspieleinsätze in der Vita Merls, in denen er, passend zu seiner Rückennummer, 77 Tore (19 in Über- und sieben in Unterzahl, zehn zum Sieg, acht zur Führung, vier Empty-Netter) erzielen und 68 weitere vorbereiten konnte. Die Saale Bulls schätzen sich glücklich, weiterhin auf Thomas Merl setzen zu können und wünschen ihm eine erfolgreiche und vor allem verletzungsfreie Saison 2025/26 im MEC-Trikot.
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