IHP NachrichtenSonntag 24.August 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt neun Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären gewinnen gegen Budějovice mit 5:3 (DEL) Die Eisbären Berlin schließen die Vorbereitung auf die neue Saison 2025/26 mit einem weiteren Erfolg ab. Im letzten Testspiel vor dem Start in die neue Spielzeit der Champions Hockey League trafen die Berliner am Samstag in Budweis auf den gastgebenden HC Motor České Budějovice. Die Eisbären setzten sich gegen das Team aus der tschechischen Extraliga mit 5:3 durch. Im Startdrittel erzielte Andy Eder (11.) den ersten Treffer für Berlin. Die Tschechen drehten die Partie im Mittelabschnitt jedoch per Doppelschlag durch zwei Powerplay-Treffer von Nick Olesen (24./PP1) und Josef Kolacek (25./PP1). In der Folge sorgte Liam Kirk (28.) dann für den Berliner Ausgleich, mit dem es auch in die zweite Pause ging. Im Schlussdrittel trafen zunächst Eric Hördler (48.) und erneut Andy Eder (51./SH1) zur 4:2-Führung der Eisbären. Nachdem Adam Kubik (56.) kurz vor Spielende den Anschlusstreffer der Gastgeber besorgte, traf Markus Vikingstad (60./EN) mit seinem ersten Treffer im Eisbären-Trikot ins leere tschechische Tor zum 5:3-Endstand. In der kommenden Woche stehen für die Eisbären die ersten Pflichtspiele auf dem Programm. Am Donnerstag, den 28. August startet die Vorrunde der Champions Hockey League. Die Berliner treten zunächst beim norwegischen Meister Storhamar Ishockey an. Die Partie beginnt um 19:00 Uhr. Bereits am Samstag, den 30. August folgt um 20:20 Uhr die Partie beim EC Klagenfurt aus Österreich. Andy Eder (Stürmer Eisbären Berlin):„Die beiden Testspiele gestern gegen Liberec und heute gegen Budweis waren noch nicht perfekt. Wir haben aber zweimal einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen. Das ist positiv. Uns sind viele Dinge noch nicht so gelungen, wie wir es uns vorgenommen haben. Wir haben heute viel in Unterzahl gespielt, das müssen wir künftig besser machen. Wir werden die beiden Partien jetzt analysieren, bevor es nächste Woche in der Champions Hockey League losgeht.“ Endergebnis HC Motor České Budějovice – Eisbären Berlin 3:5 (0:1, 2:1, 1:3) Aufstellungen HC Motor České Budějovice: Klouček (Strmeň) – Cibulka, Kachyňa; Doudera, Pýcha; Vála, Kubíček – Lantosi, Harris,Olesen; Kašlík, Bulir, Koláček; Beránek, Přikryl, Kubík; Hoch, Toman, Novak; Chlubna – Trainer: Ladislav Čihák Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller (C), Mik (A); Panocha, Smith; Geibel, Reinke; Kretzschmar – Noebels, Byron, Pföderl; Kirk, Eder, Ronning; Hördler, Vikingstad, Veilleux (A); Schäfer, Wiederer, Bergmann; Leden – Trainer: Serge Aubin Tore 0:1 – 10:23 – Eder (Müller) – EQ 1:1 – 23:27 – Olesen (Kolacek, Lantosi) – PP1 2:1 – 24:11 – Kolacek (Prikryl) – PP1 2:2 – 27:28 – Kirk (Eder) – EQ 2:3 – 47:38 – Hördler (Veilleux, Reinke) – EQ 2:4 – 50:40 – Eder – SH1 3:4 – 55:34 – Kubik (Harris, Lantosi) – PP1 3:5 – 59:40 – Vikingstad (Veilleux) – EN Strafen HC Motor České Budějovice: 14 (6, 4, 4) Minuten– Eisbären Berlin: 47 (8, 33, 6) Minuten Schiedsrichter Tomas Mejzlik, Lukás Kveton (Patrik Augusta, Lukas Rampir)
Geduld gefragt: Conrad verpasst CHL– und DEL-Auftakt (DEL) Colt Conrad verpasst verletzungsbedingt den Start in die Champions Hockey League und die PENNY DEL. Die Schwere der Verletzung macht einen langsamen und vorsichtigen Aufbau notwendig. Im Verbund mit unserer medizinischen Abteilung und dem Trainerteam macht Colt jedoch gute Fortschritte und ist bereits teilweise ins Mannschaftstraining integriert. Gemeinsam arbeiten wir daran, dass er so bald als möglich wieder vollständig auf dem Eis stehen kann. Sportdirektor Sebastian Furchner: „Natürlich ist es bitter, dass Colt zum Saisonstart ausfällt. Aber wir werden ihm die nötige Zeit geben, um komplett gesund zurückzukehren. Er arbeitet sehr professionell an seiner Genesung und wir sind optimistisch, dass er uns im Verlauf der Saison noch viel Freude bereiten wird. Ganz bewusst veröffentlichen wir kein Zeitfenster für eine geplante Rückkehr ins Lineup, um keinen unnötigen Druck auf ihn aufzubauen.“ Colt Conrad: „Es ist natürlich schwer, beim Saisonstart nicht auf dem Eis zu stehen. Aber ich fühle mich von Tag zu Tag besser und bin dankbar für die Unterstützung der Trainer, Ärzte und natürlich unserer Fans. Ich gebe alles, um so schnell und stark wie möglich zurückzukommen.“ Wir wünschen Colt weiterhin eine erfolgreiche Genesung und freuen uns darauf, ihn bald wieder im Trikot zu sehen!
Düsseldorfer EGErstes Testspiel: DEG unterliegt Iserlohn 1:4 (DEL2) Die Düsseldorfer EG verliert das erste Spiel des Probonio Preseason Cups. Gegen die Iserlohn Rooster mussten die Rot-Gelben sich nach 60 Minuten 1:4 (0:1, 1:1, 0:2) geschlagen geben. Das völlig neu formierte Team von Rich Chernomaz muss jetzt weiter zusammenwachsen und auch Strafzeiten minimieren. Trotzdem sahen die Zuschauer viele gute Akzente – vor allem bei den Special Teams und in der Reihe Niederberger – Clarke – Hirano. Der Kader: Rich Chernomaz fehlten im heutigen Spiel Ture Linden (krank), Max Balinson (Unterkörperverletzung) und Lenny Boos (krank). Im Tor stand Ryan Bednard – Niklas Lunemann nahm als Back-Up auf der Bank Platz. Neben dem offiziellen Kader spielen außerdem Dimitri Mikrogiannakis (#53), Pascal Dopatka (#54), Erik Brown (#55), Döme Szongoth (#56) und Joel Hofmann (#32). Sie sind aktuelle Trainingsgäste, welche derzeit die Gruppe auffüllen und auch Spielpraxis sammeln können. Das Spiel: Die Partie startete mit einer Großchance für die DEG. Michael Clarke packte sich seinen eigenen Rebound am rechten Pfosten und legte auf den freien Ryan Olsen im Slot auf. Der Schuss wurde aber von Hendrik Hane im Tor der Iserlohner geblockt. Für die Roosters traf Cornel kurz darauf zum 1:0 für Iserlohn. Die Rot-Gelben zeigten fortan ein körperbetontes und schnelles Spiel und suchten immer den Weg Richtung gegnerisches Drittel. Nach dem Powerbreak parierte unser Schlussmann Ryan Bednard mehrere Schüsse gekonnt. Besonders auffällig war das Spiel der Reihe Niederberger – Clarke – Hirano, welche besonders oft zum Abschluss kamen. Die erste Strafe der Partie ging gegen Olsen – Bandencheck (2min), die folgende Unterzahl überstand die DEG ohne Gegentor. In der Schlussminute kam es erneut zu mehreren Chancen seitens der Düsseldorfer, jedoch kam kein Puck an Hane vorbei. Direkt zu Beginn des Mitteldrittels gab es eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Pascal Dopatka. Auch diese Unterzahl überstand die DEG. In der 26. Minute schließlich Powerplay für die DEG – und Clarke gleicht aus (1:1, Assist: Colin Smith und Lucas Lessio)! Die direkte Antwort der Roosters folgte aber nur wenige Sekunden später – Napravnik trifft im Alleingang zum 1:2 aus Sicht der Düsseldorfer. Wenig später die nächste Unterzahl, diesmal zog Lessio die Strafe. Erneut blieben die Roosters erfolglos. Fünf Minuten vor Schluss geriet Smith in einen Faustkampf, er erhielt Zwei + Zwei Minuten, sein Gegenspieler dagegen nur zwei. Die vierte gegentorlose Unterzahl für die DEG. Chapeau! Kurz vor Schluss verhinderte auch noch das Aluminium den Ausgleich der Rot-Gelben. Es geht mit 1:2 in die letzte Pause. Das Schlussdrittel beginnt mit vielen Turn-Overs. Die Mannschaften aber auf absoluter Augenhöhe. In der 44. Minute bekommt Kevin Orendorz eine Strafe wegen hohen Stockes. Die erste Unterzahl, in welcher die DEG ein Gegentor bekommt – 1:3. Danach wirkten die Rot-Gelben wacher, spielten vorausschauender und mehr miteinander. Der Erstligist sicherte sich jedoch die Scheibe und begann ab der Hälfte des Drittels seine Führung mit viel Endergie zu verteidigen. In der 52. Minute eine weitere Unterzahl für die DEG – und Iserlohn erhöht auf 4:1. Die DEG trotzdem noch nicht abgeschrieben – gleich zwei Antworten der Niederberger-Reihe, doch Hane hielt beide Male. In der letzten Spielminute hieß es ein letztes Mal Power-Play für die Düsseldorfer: Abschließend nochmal starke Szenen von Lessio, jedoch geht der Puck nicht hinter die Linie. Alles in allem zeigten die Düsseldorfer ein lebendiges und offensives Spiel. Trotz eines kleineren Kaders konnten sie gegen den Erstligisten sehr gut mithalten. Dass am Ende drei Tore mehr seitens der Iserlohner stehen, war aus dem Spiel nicht zu erkennen. Dieses Team muss sich weiter einspielen. So oder so: Endlich wieder Eishockey!
Düsseldorfer EGStarke Leistung: DEG unterliegt Frankfurt 5:6 n.V.! (DEL2) Der Findungsprozess der „neuen DEG“ geht weiter. Beim Probonio Cup in Kassel unterlagen die Düsseldorfer gegen Erstligisten Löwen Frankfurt nach gutem Spiel mit 5:6 (1:3, 3:0, 1:2, 0:1) nach Verlängerung. Die DEG mit einer vor allem im zweiten Drittel starken Leistung, die Lust auf mehr macht. Dieses Team muss nun noch weiter zusammenwachsen. Das kann was werden! Der Kader: Zu den drei Ausfällen gestern (Ture Linden und Lenny Boos krank, Max Balinson mit Unterkörperverletzung) gesellte sich heute Max Faber, der aus privaten Gründen bereits gestern die Heimreise angetreten hatte. Im Tor stand heute zunächst Niklas Lunemann, der aber nach 20 Minuten Platz für Leon Hümer machte. Neben dem offiziellen Kader spielen außerdem wieder Dimitri Mikrogiannakis (#53), Pascal Dopatka (#54), Erik Brown (#55), Döme Szongoth (#56) und Joel Hofmann (#32). Die heutigen Reihen: Im Sturm: Niederberger (A) – Clarke (C) – Smith; Lessio (A) – Bradford – Olsen; Orendorz – Brown – Hirano; Dopatka – Szongoth – Hofmann. In der Abwehr: Maginot (A) – Mikrogiannakis, Quaas – Kukuk, Geitner – Blumenschein Das Spiel: Erster Angriff Frankfurt, erstes Gegentor DEG. Schon nach 26 Sekunden traf der freistehende Michael Joyaux zum 1:0 für den Erstligisten. Niklas Lunemann beim Schuss genau ins linke Eck ohne Chance. Wenig später schon der zweite Frankfurter Treffer: Fabio Kose zielte aus kurzer Distanz wieder genau ins linke Eck (4:22). Doch die DEG hielt eigentlich wacker dagegen und kam ihrerseits zu Möglichkeiten. Als Belohnung der Anschlusstreffer: Eine schöne Kombination über Hirano und Gastspieler Mikrogiannakis schloss Erik Brown zum 1:2 ab (9:00). Wenig später die erste Strafe des Spiels: Es traf Neuzugang Ryan Olsen. Und – wie gestern gegen Iserlohn – das Erstliga-Team effizient und clever: Chris Wilkie traf hoch unter die Latte (11:58). Bis dahin ein bitteres Spiel für Lunemann, der sich aber anschließend auch mehrfach auszeichnen konnte. In der Folgezeit einige Chance auf beiden Seiten, aber es blieb nach 20 Minuten beim 1:3 aus Sicht der DEG. Das zweite Drittel wurde zum besten der bisherigen Vorbereitung (nun gut, es waren bis dahin nur weitere vier). Im Tor startete nun Leon Hümer, doch der Fokus lag auf der anderen Seite. Schon nach 20 Sekunden gelang Gastspieler Pascal Dopatka das 2:3 (20.20, Vorlagen Szongoth und Joel Hofmann). So kann ein Drittel beginnen! Es folgte ein bärenstarken DEG-Powerplay mit guten Formationen, Ideen und Chancen, leider ohne Torerfolg. Dann die Szene des Spiels: Frankfurt fuhr einen Konter, Hümer hielt den ersten Versuch – und dann auch den Nachschuss, und das mit einem spektakulären Hechtsprung! Was ein Save! Die neutralen Zuschauer in der Halle honorierten diese Aktion mit donnerndem Applaus. Als „Belohnung“ wenig später sogar der Ausgleich. Quasi durch Leon Hümer, in Wirklichkeit aber durch Moritz Kukuk. Aus der Distanz war es sein Premierentreffer bei den Profis. Vorlagen bei 28:03 durch Quaas und Szonogoth). Auch danach die DEG stark und bei 32:43 mit der hochverdienten Führung! Erneut war es Brown, der diesmal im Powerplay zuschlug. Ein starker Auftritt des Teams von Rich Chernomaz zu diesem Zeitpunkt. Gegen Drittelende Düsseldorf bei einem Frankfurter Pfostentreffer mit viel Glück, aber Smith, Hirano und Lessio hätten auch ihrerseits leicht erhöhen können. Mit einem wirklich erfreulichen 4:3 für die DEG ging es nach starker Leistung in die zweite Pause. Im letzten Abschnitt drehte Frankfurt zunächst mächtig auf und setzte sich im DEG-Drittel fest. Doch diese konterte eiskalt und erhöhte schnell auf 5:3. Erneut war es einer der Gastspieler, der einen schönen Angriff erfolgreich abschloss: Dimitri Mikrogiannakis, ein 25-jähriger Kanadier, traf bei 44:19 (Vorlagen Orendorz und Hirano). Die Frankfurter waren nun sichtlich genervt und drängten vehement nach vorne. Bei 47:46 markierte Lua Niehus den vierten Frankfurter Treffer. Davor und danach Hümer mit starken Szenen. Das Spiel nun intensiv und damit ein guter Test für das neu formierte Team der DEG. Es folgte ein Hin und Her mit vielen Zweikämpfen. 2:36 vor Ende zog Frankfurt bei eigener Überzahl zusätzlich den Torhüter – also 6 gegen 4 auf dem Eis. Und tatsächlich der Ausgleich. 47:44 waren gespielt, als Matthew Wedman aus kurzer Distanz zum 5:5 traf. Schade! Dabei blieb es auch nach 60 Minuten. Respekt, DEG! In der Overtime war es dann Wilkie der das Spiel schon nach 25 Sekunden mit einem schönen Move beendete. Endergebnis: Frankfurt vs. Düsseldorf 6:5 nach Verlängerung. Trotzdem ein guter DEG-Tag! Der Ausblick: Kommendes Wochenende steht der NRW-Cup in Iserlohn auf dem Programm. Das erste Spiel der Rot-Gelben ist Samstag um 17 Uhr, erneut gegen die Iserlohn Roosters. Diese DEG macht Spaß!
Kassel HuskiesVerdienter Finaleinzug: Huskies schlagen Löwen mit 5:3 (DEL2) Alles nur kein Sommer-Hockey - das gab es für die Huskies-Fans zur Saisoneröffnung der Schlittenhunde gegen die Löwen Frankfurt zu sehen. Tore in Über- und Unterzahl, harte Checks und viel Tempo. Am Ende setzten sich die Huskies mit 5:3 (3:2/0:0/2:1) gegen den Erstligisten durch. „Mann des Spiels“ war ohne jeden Zweifel Darren Mieszkowski, der gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber dreimal selbst einnetzte und zudem noch zwei Vorlagen beisteuerte. Die Partie begann alles andere als optimal für die Nordhessen. Carter Rowney war es, der in Unterzahl gleich zweimal gefährlich vor Philipp Maurer auftauchte und die frühe Gästeführung besorgte (3.). Doch die Antwort der Huskies folgte prompt. Im gleichen Überzahlspiel gelang Darren Mieszkowski postwendend der Ausgleich zum 1:1 (4.). Und die Schlittenhunde blieben die aktivere Mannschaft: Wieder war es Mieszkowski, der traf. Einen Schuss von Simon Schütz fälschte der Stürmer unhaltbar für Pantkowski ab und sorgte so für die Führung für Blau-Weiß. Die Partie gestaltete sich jedoch offen. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier. Niemand ging einem Zweikampf aus dem Weg. Kurz vor Drittelende erzielte Löwe Wedman den 2:2-Ausgleich, als er vom rechten Bullypunkt über Maurers Fanghand ins lange Eck traf (17.). Doch wieder waren die Huskies nicht um eine Antwort verlegen. Noch vor Drittelende stellte Valenti die Führung wieder her (20.). Und auch das zweite Drittel hatte ordentlich Tempo. Kurz nach Wiederbeginn traf Torjäger Tristan Keck den Pfosten (23.) und Michael Bartuli ließ einen 3-auf-1-Konter ungenutzt. Doch auch die Löwen haderten. Chris Wilkies vermeintlichem Ausgleich verweigerten die Schiedsrichter (zurecht) die Anerkennung (36.). Die Zuschauer sahen eine tolle Partie und sorgten für ordentlich Stimmung. Im Schlussdrittel konnten die Huskies nochmal nachsetzen. Hunter Garlent - auf Vorlage von Mieszkowski - stellte in der 49. Minute auf 4:2, ehe der omnipräsente Ex-Löwe mit dem 5:3 seinen dritten Treffer des Abends beisteuerte (52.). Reid McNeils Treffer zum 5:3 (53.) war nur noch Ergebniskosmetik und war nur statistisch von Belang. Die Schlittenhunde sicherten sich so die Finalteilnahme und treffen dort morgen um 17:00 Uhr auf den Sieger der zweiten Partie zwischen Düsseldorf und Iserlohn. Die Löwen werden hingegen das kleine Finale um 13:00 Uhr bestreiten. Tore: 0:1 Rowney (SH – Lilja, McNeill - 3. Min.) 1:1 Mieszkowski (PP – Garlent - 4. Min.) 2:1 Mieszkowski (PP - Schütz – 7. Min.) 2:2 Wedman (Brace – 17. Min.) 3:2 Valenti (Mieszkowski – 20. Min.) 4:2 Garlent (Mieszkowski – 49. Min.) 5:2 Mieszkowski (Weidner – 52. Min.) 5:3 McNeill (McKiernan – 53. Min.)
Deggendorfer SCDeggendorfer SC steht im Finale des CCM-Cups (OLS) Der Deggendorfer SC startet fulminant in die Vorbereitung und sichert sich ersten Spiel den ersten Sieg. Im Halbfinale des CCM-Cups bezwang das Team von Trainer Casey Fratkin den DEL2-Ligisten EC Bad Nauheim am Ende verdient mit 3:5. Im ersten Testspiel der neuen Saison konnte der Deggendorfer Cheftrainer nahezu auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Einzig Petr Stloukal und Dylan Jackson konnten die Reise nach Sachsen nicht mit antreten, sodass Förderlizenzspieler zum Einsatz kam. Die Deggendorfer starteten gut in die Partie und setzten den Zweitligisten mit frühem Forecheck von der ersten Minute an unter Druck. Die Bad Nauheimer zeigten sich zu Beginn etwas beeindruckt, gewannen allerdings mit jeder Minute mehr Stabilität. Beide Teams erspielten sich im Laufe des ersten Abschnitts Druckphasen, der erste Treffer fiel jedoch erst in der 20. Minute: Lukas Ribarik verwertete alleine vor Timo Pielmeier einen Abpraller zur 1:0 Pausenführung für den EC Bad Nauheim. Im zweiten Abschnitt kam der DSC erneut mit viel Elan aus der Kabine und belohnten sich in der 26. Minute mit dem Ausgleich. Im Powerplay bediente Harrison Roy den eingelaufenen Marcel Pfänder, der per Direktabnahme auf 1:1 stellte. Die Deggendorfer blieben dran und hatten 60 Sekunden später die Partie gedreht. Davin Maus luchste der Nauheimer Defensive den Puck ab, bediente Julian Elsberger, der eiskalt zum 1:2 abschloss. Damit nicht genug: In der 32. Minute war es dieses Mal Niklas Pill, der die Hintermannschaft des Zweitligisten in Bedrängnis brachte, die Scheibe für sich gewann und Jaroslav Hafenrichter bediente, der zum 1:3 traf. Der EC Bad Nauheim wirkte sichtlich angeschlagen, kam jedoch noch einmal heran. Praktisch mit der Schlusssirene fälschte Simon Gnyp einen Schuss zum 2:3 Anschlusstreffer ab. Im Schlussdrittel gab es beim DSC einen Torhüterwechsel. Für Timo Pielmeier kam Alexander Rose zu seinem Debüt im Deggendorfer Trikot. Als Philipp Wachter nach nur 33 Sekunden auf der Strafbank Platz nehmen durfte, drohte auch gleich die erste Bewährungsprobe für den 20-jährigen Keeper, doch stattdessen schnappte sich Ty Jackson den Puck und stellte per Shorthander auf 2:4. Der DSC blieb auf dem Gaspedal und legte nur zwei Minuten später einen weiteren Treffer nach. Nach Schuss von Ondrej Pozivil drückte Niklas Pill den Abpraller über die Linie zum 2:5. Zwar kamen die Nauheimer in der 54. Minute durch einen Treffer von Justin Volek in doppelter Überzahl noch einmal auf 3:5 heran, mehr als Ergebniskosmetik war dies am Ende nicht mehr. Somit steht der Deggendorfer SC im Finale des CCM-Cups und trifft am morgigen Sonntag um 17 Uhr auf den Gastgeber, die Eispiraten Crimmitschau.
Lindau IslandersMarcus Haider ist die neue Stimme des EVL - Der Stadionsprecher der Eishockey-Nationalmannschaft verstärkt die Islanders (OLS) Mit dem Stadionsprecher der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gewinnt der Verein einen echten Fachmann für sich. Ab der kommenden Saison wird er als „Stimme der Islanders“ die Heimspiele in der BPM-Arena begleiten, das Publikum begeistern und die Spieltage zu echten Highlights machen. Marcus Haider wird die Moderation übernehmen und das bestehende Team verstärken. Darüber hinaus übernimmt er die Rolle des Spieltags-Managers. Bislang lagen diese Aufgaben auf einer einzelnen Schulter – künftig werden sie auf mehrere Personen verteilt. Dazu zählen auch Tätigkeiten im Vorfeld der Spiele, die nun gemeinschaftlich organisiert werden sollen. Marcus Haider bringt eine beeindruckende Vita mit: Über 25 Jahre war er die Stimme der Ravensburg Towerstars und prägte dort die Atmosphäre bei zahlreichen Heimspielen. Er ist seit 2012 die Stimme der deutschen Eishockeynationalmannschaft. Über 180 Länderspiele und internationale Turniere in ganz Deutschland hat er bereits auf höchstem Niveau moderiert. Aktuell ist er zudem seit neun Jahren als Stadionsprecher bei FrischAuf! Göppingen in der Handball Bundesliga und seit vier Jahren bei den ifm Razorbacks Ravensburg in der German Football League aktiv. Seine Erfahrung, seine Stimme und sein Gespür für Emotionen machen ihn zu einem echten Profi auf seinem Gebiet. „Er weiß, wie man eine Halle elektrisiert, wie man Emotionen entfacht und das Publikum ins Spiel holt. Für uns ist das ein absoluter Coup, der unser stetiges Wachstum und unsere Professionalisierung unterstreicht“, freut sich Patrick Meier, Marketingvorstand des EVL. Mit der Verpflichtung des Stadionsprechers der Eishockey-Nationalmannschaft unterstreicht der EVL einmal mehr seinen Anspruch, sportlich wie organisatorisch weitere Maßstäbe zu setzen. Die Zuschauer können sich schon jetzt darauf freuen, dass jedes Heimspiel nicht nur ein sportliches Highlight, sondern ein unvergessliches Event wird. „Mit Marcus Haider gewinnen wir nicht nur eine starke Stimme, sondern auch einen echten Eventmanager“, sagt Steffen Tölzer, Head of Marketing der EV Lindau Islanders. „Mit ihm setzen wir auf eine professionelle und mitreißende Spieltags-Moderation, die das Eishockeyerlebnis für unsere Fans noch intensiver und unterhaltsamer macht.“ Marcus Haider selbst war zügig für die neue Herausforderung zu begeistern. „Die Gespräche mit den Verantwortlichen der Islanders, die Visionen und Konzepte für die Zukunft haben mich schnell überzeugt. Auch der Slogan Shaped by Storms passt zu mir, ich fühle es regelrecht“, sagte Haider. „Gemeinsam mit den Fans, dem Team und allen Helfern möchte ich dazu beitragen, dass die Heimspiele zu einem einzigartigen Event werden, um die Mannschaft zur direkten Play Off Qualifikation zu unterstützen.“
Memmingen IndiansMunterer Auftakt in die neue Eiszeit: Indians verkaufen sich gut (OLS) Mit einer knappen Overtime-Niederlage gegen den DEL2-Vizemeister aus Ravensburg starten die Memminger Indians in die neue Eiszeit. Über 1800 Zuschauer strömten an den Hühnerberg, um dem ersten Testspiel beizuwohnen. Am kommenden Freitag gibt es den nächsten Vergleich mit einem Zweitligisten, dann kommt Bad Nauheim in die Maustadt. Es war angerichtet in der ALPHA COOLING Arena am Hühnerberg. Nachdem zuvor die Mannschaftsvorstellungen, besucht von mehreren hundert Fans, über die Bühne gingen, waren ab 20 Uhr die Oberliga-Profis der Indians wieder auf dem Eis. Zu Gast war, beim ersten Test der neuen Spielzeit, mit den Towerstars ein ordentliches Kaliber. Die Partie begann auch recht schwungvoll, den ersten Treffer konnten die Memminger landen. Timo Gams war es vorbehalten, den Puck das erste Mal im Tor unterzubringen. Die Gäste glichen jedoch noch vor der ersten Pause aus und übernahmen im zweiten Abschnitt eindeutig das Kommando. Czarnik, Ketterer und Kessler sorgten für drei weitere Ravensburger Treffer, lediglich Patrick Kurz konnte aus Memminger Sicht mit einem sehenswerten Tor gegenhalten. Im Schlussdrittel wechselten die Towerstars ihren Torhüter und die Indians feuerten munter drauf los. Linus Svedlund traf nach kurzer Zeit von der blauen Linie, ehe weitere Memminger Treffer folgten. Tyler Spurgeon aus kurzer Distanz und erneut Timo Gams drehten die Partie und zwangen den Gäste-Coach zu einer Auszeit. In der Folge berappelten sich die Oberschwaben wieder und drängten auf den Ausgleich, der ihnen auch noch gelingen sollte. Kurios dabei: Die Schiedsrichter sahen den Puck zunächst nicht im Tor und ließen das Spiel weiterlaufen, die Maustädter sorgten mit einem Empty-Netter für die vermeintliche Entscheidung. Nach Sichtung der Videos, wurde der ursprüngliche Treffer gegeben und der Spielstand auf 5:5 korrigiert. Es folgte eine Overtime, die aber nicht allzulange andauern sollte. Nach rund einer Minute, und einigen ECDC-Chancen, erzielten die Gäste den Siegtreffer und beendeten eine unterhaltsame Partie am Hühnerberg. Schon am kommenden Freitag geht es für die Indians weiter. Dann kommt mit dem EC Bad Nauheim der nächste Zweitligist nach Memmingen. Zwei Tage später sind die Indianer beim Schweizer Zweitligisten in Chur zu Gast. Zahlreiche Memminger haben sich bereits angekündigt, um die Rot-Weißen international würdig zu vertreten.
Selber WölfeWölfe ziehen sich gut aus der Affäre - EC Bad Nauheim vs. Selber Wölfe 4:2 (1:0; 1:2; 2:0) (OLS) Die Selber Wölfe lieferten dem höherklassigen EC Bad Nauheim über weite Strecken des Spiels gut Paroli und gestalteten die Partie bis kurz vor Spielende absolut offen. Nachdem die Kurstädter im ersten Drittel mit einem Tor in Führung gegangen waren, glichen die Wölfe im Mittelabschnitt zweimal aus. Am Ende hatten die Nauheimer das glücklichere Ende für sich, nutzten zunächst eine Überzahlsituation zur erneuten Führung und machten kurz vor Ende mit einem Treffer ins mittlerweile verwaiste Selber Tor den Deckel auf die Partie. Wölfe geraten in Rückstand Das Spiel gewann erwartungsgemäß mit einem leichten Übergewicht für den DEL2-Ligisten Bad Nauheim. So konnte sich Selbs Goalie Weidekamp gleich nach Spielbeginn gegen Bowles auszeichnen. In der 5. Spielminute war der Selber Schlussmann aber machtloch, als Hickmott die nach einem abgefälschten Schuss von der Bande zurückprallenden Scheibe zum 1:0 im Kasten einschob. Die Wölfe waren im ersten Spielabschnitt aber keineswegs chancenlos. Lahtinen und Kazay-Kesi, dessen Schuss zweimal abgefälscht wurde, hatten Pech, dass ihnen der Ausgleichstreffer verwehrt blieb. Auf der anderen Seite konnten sich die Wölfe aber auch auf den wiederum stark aufgelegten Weidekamp verlassen, der unter anderem gegen Bowles und Bires stark parierte. Kurz vor Drittelende hatte Wölfe-Aktivposten Schutz in Überzahl eine Doppelchance, scheiterte jedoch an Kuhn im Nauheimer Kasten. Wölfe gleichen aus und gestalten das Spiel offen Wie schon am Freitag gegen Crimmitschau, bekamen die Selber Wölfe ab dem zweiten Drittel deutlich mehr Zugriff zum Spiel. Das aus dem ersten Spielabschnitt verbleibende Powerplay ließen die Porzellanstädter noch ungenutzt verstreichen. In der 26. Minute bediente Schutz Spitzner, doch die Wölfe ließen leider auch diese Chance liegen. Auf der anderen Seite vereitelte das Torgestänge einen höheren Rückstand. Besser als die Nauheimer Stürmer machte es kurz darauf Ziesche, der einfach mal trocken abzog und die Scheibe zum Ausgleich in den Giebel hämmerte. Eine gute Minute später stellte Hickmott mit seinem zweiten Treffer des Nachmittags den Spielstand auf 2:1 für das DEL2-Team. Doch Selb blieb dran, traute sich mehr und mehr zu und glich, nachdem man vorher noch eine Unterzahlsituation überstanden hatte, erneut aus. Dieser Treffer war schön herausgespielt: Lahtinen legte die Scheibe quer auf Schutz, der direkt abzog und Kuhn keine Abwehrchance lies. Nauheim entscheidet per empty net Die ersten Chancen des Schlussabschnitts gehörten den Selber Wölfen. Ziesche scheiterte auf Zuspiel von Lahtinen an Kuhn und Valasek ließ in Überzahl eine gute Chance liegen. Eine Strafe gegen Selb, die Weidekamp nach einer Abwehraktion aufgebrummt bekam, nutzte Nauheim durch Volek zur erneuten Führung. Selb drängte nun noch einmal auf den Ausgleich und zog bei Überzahl Weidekamp für einen weiteren Feldspieler. Doch alles Anrennen half nichts, im Gegenteil: Bires brachte die Scheibe im verwaisten Selber Tor zum Endstand von 4:2 unter. Mannschaftsaufstellungen und Statistik EC Bad Nauheim: Kuhn (Becker) – MacPherson, Gnyp, Pruden, Erk, Nifosi, El-Sayed, Kölsch – Hickmott, Volek, Bowles, Ribarik, Koch, Bires, Vause, Lautenschlager, Kuhnekath, Jakovlev, Handschuh, Üffing Selber Wölfe: Weidekamp (Scherer) – Gläßl, Tramm, Gauch, Kazay-Kezi, Klughardt, Ulrich, Bauhof – Spitzner, Gelke, Schutz, Kuqi, Nemec, Valasek, Klöpper, Lahtinen, Ziesche, Körber, Rubin, Doronin Tore: 5. Min. 1:0 Hickmott (Pruden, Ribarik); 30. Min. 1:1 Ziesche (Doronin, Lahtinen); 32. Min. 2:1 Hickmott (Erk, Bires); 37. Min. 2:2 Schutz (Tramm, Lahtinen); 56. Min. 3:2 Volek (Koch, MacPherson); 59. Min. 4:2 Bires (Ribarik) Strafzeiten: Bad Nauheim 12, Selb 8 Schiedsrichter: Moosberger, Laudan (Pfriem, Höfer) Zuschauer: 400
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