IHP NachrichtenMontag 1.September 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt acht Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären unterliegen in Klagenfurt mit 2:3 (DEL) Die Eisbären Berlin müssen in der Champions Hockey League die erste Niederlage hinnehmen. Die Berliner verloren am zweiten Spieltag der CHL-Vorrunde beim österreichischen Rekordmeister Klagenfurt knapp mit 2:3. Die Gastgeber starteten druckvoll und erspielten sich einige gute Abschlussmöglichkeiten. Diese konnte Jake Hildebrand im Berliner Tor jedoch allesamt entschärfen. Nachdem der KAC auch in der Folge die spielbestimmende Mannschaft war, traf Eric Hördler (20.) eine Minute vor der ersten Pause zur 1:0-Führung des Hauptstadtclubs. Im Mitteldrittel blieb es eine umkämpfte Partie, in der Klagenfurt zu einigen guten Chancen kam. So drehten Nicholas Petersen (24.) und Mathias From (29.) das Spiel zunächst zu Gunsten der Österreicher. Leo Pföderl (33./PP1) gelang dann jedoch in Überzahl der Ausgleich der Gäste. Luka Gomboc (37./PP1) brachte die Klagenfurter aber noch vor der zweiten Unterbrechung wieder in Front. Im Schlussabschnitt kamen die Eisbären etwas besser in die Partie. Trotz einiger Möglichkeiten gelang der Ausgleich nicht mehr. So blieb es beim 2:3 aus Sicht der Berliner. Nächste Woche steigen dann im Wellblechpalast die ersten beiden Berliner CHL-Heimspiele der neuen Saison. Die Eisbären treffen zunächst am Freitag, den 5. September auf Finnlands Top-Team Lukko Rauma. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Am 7. September um 19:00 Uhr gastiert dann der französische Meister Grenoble in Berlin. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Es war ein hartes Spiel. Es gibt keine Ausreden. Meine Spieler wollten und haben alles gegeben. Mental und physisch ging aber nicht mehr. Klagenfurt hat von Beginn an das Momentum auf die eigene Seite gezogen und es nicht mehr abgegeben. Ich weiß es zu schätzen, dass wir nicht aufgegeben und stets alles versucht haben. Wir können besser spielen. Wir werden uns jetzt sammeln und erholen. Am Freitag haben wir die Möglichkeit, zu Hause wieder anzugreifen.“ Yannick Veilleux (Stürmer Eisbären Berlin): „Der KAC kam sehr gut aus der Kabine. Jake Hildebrand hat uns im Startdrittel im Spiel gehalten. Wir haben es leider nicht geschafft, die Intensität der Klagenfurter aufs Eis zu bringen. Wir hatten einige gute Momente, es hat aber leider nicht gereicht. Am Freitag müssen wir gegen Lukko Rauma wieder unser System spielen.“ Endergebnis Klagenfurter AC – Eisbären Berlin 3:2 (0:1, 3:1, 0:0) Aufstellungen Klagenfurter AC: Dahm (Vorauer, Sicher) – Jensen Aabo, Nickl; Unterweger, Preiml; Simovic, Maier; Böhs, Dobrovolny – Gomboc, Mursak, Petersen; Herburger, Kempe, From; Schwinger, Hundertpfund, van Ee; Waschnig, Obersteiner, Lam – Trainer: Kirk Furey Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Geibel, Mik; Panocha, Müller (C); Smith, Reinke – Kirk, Vikingstad, Eder; Tiffels (A), Pföderl, Ronning; Hördler, Byron, Veilleux (A); Noebels (A), Wiederer, Bergmann – Trainer: Serge Aubin Tore 0:1 – 19:01 – Hördler (Geibel, Byron) – EQ 1:1 – 23:21 – Petersen (Nickl, Jensen Aabo) – EQ 2:1 – 28:01 – From – EQ 2:2 – 32:37 – Pföderl (Müller, Ronning) – PP1 3:2 – 36:49 – Gomboc (Kempe, Jensen Aabo) – PP1 Strafen Klagenfurter AC: 4 (0, 2, 2) Minuten– Eisbären Berlin: 10 (2, 4, 4) Minuten Schiedsrichter Manuel Nikolic, Christoph Sternat (Oto Durmus, Daniel Konc) Zuschauer 3.703
Grizzlys Wolfsburg gewinnen den Sachsenlotto Cup (DEL2) vor 2.993 Zuschauern in der JOYNEXT Arena fand am Sonntag das Finale des Sachsenlotto Cups statt. Zuvor hatten sich die Straubing Tigers durch einen 1:0-Erfolg gegen die Löwen Frankfurt den dritten Platz gesichert. Im anschließenden Endspiel trafen die Dresdner Eislöwen auf die Grizzlys Wolfsburg und lieferten sich ein spannendes Duell um den Turniersieg. Die Eislöwen hatten gleich zu Beginn der Partie zwei gute Chancen durch Drew LeBlanc und Austin Ortega, doch die Wolfsburger Defensive konnte beide Male rechtzeitig klären. Kurz darauf kamen die Grizzlys zur ersten großen Möglichkeit, doch Janick Schwendener war zur Stelle. Nur eine Minute später schlugen die Gäste eiskalt zu – Timo Ruckdäschel traf zur Führung. Dresden antwortete mit mehreren guten Möglichkeiten, doch an Wolfsburgs Schlussmann Dustin Strahlmeier war kein Vorbeikommen. In der zwölften Minute gab es die erste Strafe der Partie, als Simon Karlsson wegen Haltens pausieren musste – ein Tor fiel jedoch nicht. Wenig später bekamen auch die Blau-Weißen ein Powerplay, nachdem Julian Chrobot wegen Beinstellens in die Kühlbox wanderte. Die Sachsen erspielten sich weitere Chancen, doch Strahlmeier war stets zur Stelle, sodass es mit der knappen Gästeführung in die erste Pause ging. Zum Ende des ersten Drittels gab es noch eine Zeitstrafe gegen Wolfsburgs Lucas Dumont wegen Hakens, sodass die Eislöwen mit zwei Minuten Powerplay in den Mittelabschnitt starteten. Gleich zu Beginn folgte die nächste Strafe gegen die Gäste: Melchiori musste wegen Spielverzögerung vom Eis – doppeltes Powerplay für die Hausherren. Dieses nutzten die Blau-Weißen eiskalt: Travis Turnbull erzielte in der 21. Minute den Ausgleich. Anschließend verhinderte Schwendener zweimal die erneute Wolfsburger Führung. In der 26. Minute mussten die Eislöwen dann selbst in Unterzahl agieren, als Sebastian Gorcik wegen Hakens auf die Strafbank ging – die Grizzlys konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen. Auch die nächste Strafzeit gegen Oliver Granz überstand Dresden souverän. Wolfsburg erhöhte zum Drittelende nochmals den Druck, doch der Eislöwen-Schlussmann agierte sicher. So ging es mit einem 1:1-Unentschieden in die zweite Pause. Im Schlussdrittel erspielten sich die Hausherren einige gute Chancen, scheiterten jedoch immer wieder an Wolfsburgs Torhüter Strahlmeier. In der 51. Minute nutzte Sven Ziegler eine Gelegenheit zur erneuten Führung für die Grizzlys. Kurz darauf bot sich den Eislöwen die große Chance zum Ausgleich, doch der Puck strich knapp am Tor vorbei. Auch in der Folge blieb das Glück im Abschluss aus. In der letzten Minute setzte Cheftrainer Niklas Sundblad alles auf eine Karte und nahm Goalie Schwendener zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis – doch ohne Erfolg. Am Ende jubelten die Grizzlys über einen 2:1-Sieg und sicherten sich damit den Turniersieg. Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Das war ein sehr gutes Testspiel mit hohem Tempo. Wir konnten gut mithalten, hatten viele Chancen, doch Wolfsburgs Torhüter war kaum zu überwinden. Auch Janick Schwendener hat für uns ein starkes Spiel gezeigt. Insgesamt war es ein gutes Wochenende, aus dem ich viele positive Dinge mitnehme. Überragend war zudem die Unterstützung unserer Fans – dafür sind wir sehr dankbar.“
Eispiraten Crimmitschau1:3! Eispiraten unterliegen Leipzig ohne zahlreiche Leistungsträger - Westsachsen mit zweiter Testspielniederlage an diesem Wochenende (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben am Sonntagnachmittag ihre zweite Testspielniederlage an diesem Wochenende hinnehmen müssen: Bei den KSW IceFighters Leipzig unterlagen die Westsachsen, die aufgrund von Belastungssteuerung ohne zahlreiche Stammspieler angereist waren mit 1:3. Den einzigen Crimmitschauer Treffer erzielte Tim Lutz. Nach zwei intensiven Trainingswochen und dem kräftezehrenden Test beim HC Škoda Plzeň bekamen einige Leistungsträger eine Pause. So standen Mirko Sacher, Adam McCormick, Dominic Walsh, Dylan Wruck, Denis Shevyrin und Corey Mackin nicht im Aufgebot. Dadurch erhielten mehrere junge Spieler die Chance, wertvolle Einsatzzeit zu sammeln und sich zu beweisen. Zurück im Kader war Alex Vladelchtchikov, außerdem standen Leon Zyla, Lars Hamori sowie Jesper Satzky – bereits in Plzeň dabei – im Team. Die 1.501 Zuschauer im Leipziger anona ICEDOME sahen eine offene Anfangsphase. Das Team von Jussi Tuores versuchte, die Kontrolle zu übernehmen, doch die Hausherren nutzten ihr schnelles Umschaltspiel immer wieder gefährlich. So rückte Torhüter Christian Schneider früh zweimal in den Mittelpunkt und parierte stark. Ein Abstimmungsfehler in der neutralen Zone führte schließlich zum Leipziger Führungstreffer: Tim Detig ließ Schneider aus kurzer Distanz keine Abwehrchance und schoss unter die Latte zum 0:1 (13.) ein. Doch die Eispiraten antworteten prompt. In Überzahl nutzte der auffällige Tim Lutz seinen Freiraum und traf trocken ins lange Eck zum 1:1 (18.). Im zweiten Drittel übernahmen die Crimmitschauer zunehmend die Kontrolle, verpassten es jedoch, in Führung zu gehen. Kessler parierte zweifach stark gegen Nikolas Biggins, dessen dritter Versuch nur am Pfosten landete. Auch eine sehenswerte Kombination über Vinny Saponari und Tim McGauley brachte keinen Erfolg, ebenso wenig wie Chancen von Lutz, Zyla und Satzky. Leipzig blieb vor allem über Konter gefährlich, fand aber immer wieder in Schneider seinen Meister. Auch im Schlussdrittel waren die Gäste zunächst aktiver, doch erneut fehlte die Belohnung. Stattdessen durften die Gastgeber jubeln: Zunächst landete der Puck noch am Pfosten, doch der folgende Blueliner von Tim Detig schlug zum 1:2 ein (49.). McGauley verzog im direkten Gegenzug knapp, und auch Lutz konnte seine Schnelligkeit nicht in Zählbares ummünzen. In den Schlussminuten ergaben sich dadurch Räume für Leipzig, die Daniel Schwamberger nach 58 Minuten zum 1:3 nutzte – auch wenn diesem Treffer ein klares Foul an Ralf Rollinger vorausging. Damit mussten die Eispiraten an diesem Wochenende die zweite Niederlage hinnehmen – ein Ergebnis, das aufgrund der veränderten Kaderkonstellation allerdings nicht überbewertet werden sollte. Der Fokus des Teams von Cheftrainer Jussi Tuores und Assistent Esbjörn Hofverberg richtet sich nun schnell auf den nächsten Test bei den Vorarlberg Pioneers in Österreich. Torfolge (1:1, 0:0, 2:0): 1:0 Tim Detig (Daniel Visner, Jesper Alasaari) 11:52 1:1 Tim Lutz (Alexander Vladelchtchikov, Gregory Kreutzer) 17:19 – PP1 2:1 Tim Detig (Karl Gärtner, Jacob Ficenec) 48:37 3:1 Daniel Schwamberger (Jan-Luca Schumacher) 57:39 Zuschauer: 1.501
Kassel HuskiesTrotz Startschwierigkeiten: Huskies siegen mit 5:2 gegen Weißwasser (DEL2) Am Sonntagnachmittag stand für die Huskies das nächste Testspiel an. Diesmal waren die Lausitzer Füchse zu Gast in der Probonio Arena. Die Schlittenhunde kamen zunächst kaum ins Spiel und die Füchse gingen so folgerichtig mit 2:0 in Führung. Keck verkürzte noch kurz vor Drittelende, Valenti und abermals Keck drehten die Partie im Mittelabschnitt. In den Schlussminuten des Spiels entschieden Benson und Bartuli mit zwei weiteren Treffern die Begegnung. Die Gäste waren von Beginn an besser in der Partie. Gleichzeitig nahmen sich die Schlittenhunde durch mehrere Strafzeiten den Wind selbst aus den Segeln. Ihr zweites Powerplay wussten die Füchse schließlich durch Dosch zu nutzen (9.). Es sollte jedoch nicht dabei bleiben. In der elften Spielminute meldete Keck mit einem Abschluss aus linker Position erstmals an, kurz darauf mussten die Nordhessen jedoch wieder in Unterzahl agieren. Zwar konnten die Sachsen ihre zwischenzeitlich sogar doppelte Überzahl nicht nutzen, kurz danach erhöhte Anders dennoch auf 2:0 (16.). Erst jetzt schienen die Huskies wirklich im Spiel angekommen zu sein: Zuerst war es Wilde, der mit einer Einzelaktion für Gefahr sorgte (18.), dann war es Keck, der nach einer starken Puckmitnahme in Überzahl zum 1:2-Pausenstand traf (20.). Der Trend der vielen Strafzeiten setzte sich auch im Mittelabschnitt fort, zunächst konnte jedoch keines der Teams aus den Strafzeiten des Gegners Profit schlagen. Die Huskies waren deutlich besser im Spiel als noch im ersten Drittel, kamen aufgrund ihrer fehlenden Durchschlagskraft dennoch lange nicht zum Ausgleich. Als Garlent in der 35. Minute von der linken Seite vor das Füchse-Tor ziehen wollte, wurde er dabei gehalten, was wiederum ein weiteres Powerplay für die Hausherren bedeutete. In diesem war es Valenti, welcher von seinem „Stammplatz“ den Puck per Schlagschuss in den Winkel jagte (36.). Auf den typischen Valenti-Treffer folgte kurz vor Drittelende noch ein typischer Keck-Treffer. Der Huskies-Stürmer überlief die Defensive der Gäste und vollendete mit einem Handgelenkschuss zum 3:2 (40.). Highlights waren im Mitteldrittel lange Zeit Mangelware. Auf der einen Seite musste Maurer einmal nach einem Fehlpass im Aufbauspiel eingreifen (50.), auf der anderen Seite konnten Garlent und Benson mit einer Doppelchance den Füchse-Goalie nicht überwinden (52.). So brauchte es wieder ein Powerplay für den nächsten Treffer: In der 58. Minute spielte Garlent den Puck durch den Slot auf Benson, welcher aus spitzem Winkel zum 4:2 einnetzte. Noch bevor die Gäste die Gelegenheit hatten Morrone für die Schlussoffensive vom Eis zu nehmen, fiel aber das entscheidende 5:2. Valenti legte ab auf Bartuli und dieser vollendete den schön ausgespielten Konter mit einem Schuss unter die Latte. Tore: 0:1 Dosch (PP – Jahnke, Sezemsky - 9. Min.) 0:2 Anders (Dosch, Stowasser - 16. Min.) 1:2 Keck (PP – Bender, Wilde - 20. Min.) 2:2 Valenti (PP – Hoelscher, Wilde - 36. Min.) 3:2 Keck (Hoelscher – 40. Min.) 4:2 Benson (PP – Garlent, Mieszkowski – 58. Min.) 5:2 Bartuli (Valenti – 59. Min.)
Krefeld PinguineGamereport Gottfried Schultz NRW Cup Düsseldorfer EG - Krefeld Pinguine 3-4 (DEL2) Am Sonntag trafen die Krefeld Pinguine im Spiel um Platz 3 des Gottfried Schultz NRW-Cups in Iserlohn auf die Düsseldorfer EG. Beide Teams hatten ihre Halbfinal-Partien am Vortag knapp verloren – Krefeld mit 2:3 gegen Köln, Düsseldorf mit 1:2 gegen Iserlohn. Somit kam es im „Straßenbahnderby light“ zum Duell um Bronze. Darin konnten sich die Pinguine in einem emotionsgeladenen und harten Test mit 4:3 durchsetzen. Die Partie begann schwungvoll, und die Pinguine nutzten früh ihre Chancen. In der 9. Minute war es Jon Matsumoto, der im Powerplay auf Zuspiel von Davis Vandane und Mathew Santos zur 1:0-Führung traf. Nur wenige Minuten später legte Krefeld nach: In einer 4-gegen-4-Situation setzte Maximilian Hops Stürmer Roope Mäkitalo mit einem langen Pass in Szene, der cool zwischen den Beinen von DEG-Goalie Niklas Lunemann zum 2:0 vollendete (13.). Die Düsseldorfer gerieten zudem durch zahlreiche Strafen immer wieder in Bedrängnis, während Krefelds Überzahlspiel an diesem Nachmittag überzeugend wirkte. Mit einer verdienten 2:0-Führung ging es in die erste Pause. Die DEG startete im Powerplay, doch zunächst jubelten erneut die Pinguine: Neuzugang Philip Gogulla traf in der 25. Minute erstmals für Krefeld, als er einen Schuss-Pass von Max Newton im Slot perfekt abfälschte – 3:0. Düsseldorf zeigte nun aber mehr Widerstand und kam in der 29. Minute zum Anschlusstreffer durch Emil Quaas, der aus dem Slot abzog und Schulte im KEV-Tor keine Chance ließ. Fortan entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Krefeld musste einige Strafen überstehen, während die DEG gefährlich wurde, aber Schulte und seine Vorderleute hielten den Vorsprung fest. Mit 3:1 für die Schwarz-Gelben ging es in die zweite Pause. Der Schlussabschnitt begann denkbar ungünstig für Krefeld: In Unterzahl enteilte Erik Bradford und verkürzte eiskalt auf 3:2 (42.). Düsseldorf erhöhte nun den Druck, doch mitten in die Drangphase setzte Adam Payerl den wichtigen Treffer zum 4:2 (48.), nachdem er ein aggressives Forechecking in ein Tor ummünzte. Das Spiel wurde nun zunehmend hitziger. Nach harten Checks kam es sogar zu Auseinandersetzungen zwischen den Spielerbänken – mehrere Spieldauerstrafen auf beiden Seiten, unter anderem auch gegen DEG-Trainer Rich Chernomaz waren die Folge. In der Schlussphase nutzten die Pinguine ein doppeltes Überzahlspiel nicht zur Vorentscheidung, stattdessen brachte erneut Bradford die DEG kurz vor Ende auf 4:3 heran (59.). Doch am Ende reichte es: Die Krefeld Pinguine brachten die knappe Führung über die Zeit. In einem intensiven und von Strafen geprägten Derby setzte sich Krefeld folglich mit 4:3 durch und sicherte sich damit den dritten Platz beim NRW-Cup. Viel Zeit die Gemüter zu beruhigen, bleibt nicht: Bereits am kommenden Sonntag treffen die beiden Rivalen für den nächsten Test in der Yayla Arena aufeinander. Zahlen zum Spiel Düsseldorfer EG – Krefeld Pinguine 3:4 (0:3, 1:0, 2:1) 0:1 (09.) Matsumoto 0:2 (13.) (4-gegen-4) Mäkitalo 0:3 (25.) Gogulla 1:3 (29.) Quaas 2:3 (42.)(SH) Bradford, 2:4 (48.) Payerl 3:4 (59.) Bradford
Tölzer LöwenErster Dämpfer (OLS) Mit 1:5 (0:2, 1:1, 0:2) haben die Löwen die erste Niederlage der Saisonvorbereitung einstecken müssen. Am Sonntagabend waren die Lindau Islanders wacher, spritziger und entschlossener. Die Löwen mussten weiterhin auf Andreé Hult und Jakob Oberhöller verzichten. Für die DNL waren bereits Kilian Kathan, Ismailcan Sahanoglu, Quirin Schlager und Johannes Haßmann am Vormittag im Einsatz. Die Tölzer Löwen starteten am lauen Sonntagabend etwas träge in das erste - und einzige - Testspiel gegen einen Ligakonkurrenten. Die Lindauer, die das Wochenende im Trainingslager in der Hacker-Pschorr Arena verbrachten, waren einen Schritt schneller und wirkten fokussierter. So wurde Eetu Elo, der prompt den ersten Treffer erzielen konnte, zu viel Freiraum gewährt (5.). Die beste Chance für die Löwen hatte im ersten Drittel Ludwig Nirschl, der bei einem Alleingang im letzten Moment noch gestört wurde. Auch das zweite Tor ging an die Islanders, die sich mit schnellem Passspiel vor das Tor kombinierten und durch Valentin Busch erhöhten (12.). Gegen Drittelende wurden die Löwen wieder aktiver und hatten im Powerplay mehrere Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer. Ohne den erkrankten Andreé Hult läuft das Überzahlspiel allerdings noch nicht ganz flüssig, weshalb es mit dem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause ging. Im zweiten Drittel waren die Löwen dann wacher und machten von Anfang an Druck. Einzig vor dem Tor lief es noch nicht so richtig, oft waren die Buam nicht zielstrebig genug und spielten den berühmten Pass zu viel. In doppelter Unterzahl musste das Team von Axel Kammerer dann das nächste Gegentor durch Andreas Farny hinnehmen (33.). Kurz darauf war es dann Zeit für das erste Tor in Schwarz-Gelb für Toms Prokopovics! Mit einem satten Schuss ins linke, obere Eck ließ er dem Islanders-Schlussmann Keanu Salmik keine Chance (37.). Die Vorlage kam von Youngster Michael Schuster, der eine auffällige Partie machte. Das Drittel endete mit einem Schreckmoment: Niklas Hörmann ging hart in einen Zweikampf und krachte unglücklich in die Bande. Wir wünschen gute Besserung! Im letzten Drittel war dann früh die Luft raus. Dominik Grafenthin schaltete nach einem Abpraller im Slot am schnellsten und erhöhte für seine Farben auf 4:1 (42.). Auch im Anschluss behielten die Gäste das Ruder in der Hand und wirkten zielstrebiger. Axel Kammerer nahm mit noch zwölf zu spielenden Minuten seine Auszeit, diese zeigte jedoch keine Wirkung. Stattdessen traf Lindau erneut, nachdem ihnen zu viel Platz gewährt wurde. Der slowenische Nationalspieler Zan Jezovsek hatte nach dem Querpass von Valentin Busch keine Mühe, den Puck im Tor unterzubringen (53.). So tröpfelte das Spiel dem Ende entgegen. Das nächste Vorbereitungsspiel in der Hacker-Pschorr Arena ist am 05. September, wenn die Adler aus Kitzbühel nach Bad Tölz kommen.
Tigers BayreuthTigers quittieren erstes Spiel mit knapper Niederlage - HC Wikov Hronov vs. onesto Tigers 5:4 (1:2, 3:0, 1:2) (OLS) Hronov: Brazdil, Beranek (ab 41.) – Vonka, Ondrus, Vasicek, Pavelka, Suk, Sir, Zaba – Urban, Hajek, Ozolapa, Pulpen, Kalamer, Krehlik, Valasek, Kozlovs, Budina, Sedivy Bayreuth: Meier, McLeod – Spacek, Nedved, Pietsch, Schusser, Hüserich, Schmitz, Leask, Müllejans – Bollers, Barber, Brown, Verelst, Hammberbauer, Piskor, Habeck, Stelzmann, Lüsch, Maschke, Adam, Belimenko Schiedsrichter: Kahal, Caoan – Aavel, Mbaston Zuschauer: nicht bekannt Strafen: Hronov: 22 Bayreuth: 41 Torfolge: 0:1 (8.) Bollers (PS), 0:2 (13.) Brown (Spacek), 1:2 (16.) Ozolapa (SH), 2:2 (25.) Urban (Krehlik, Kozlovs) (PP1), 3:2 (31.) Krehlik (Vasicek) (PP2), 4:2 (38.) Ozolapa (Pulpen) (SH), 4:3 (45.) Lüsch (Schmitz), 5:3 (56.) Pulpen 5:4 (58.) Brown (Piskor) Nach intensiven Tagen und zumeist drei Trainingseinheiten am Tag ging es zum Abschluss des Trainingslagers im tschechischen Slany gegen den Vertreter aus der zweiten tschechischen Liga, dem HC Wikov Hronov aufs Eis. Erwartungsgemäß bildeten die drei Import-Spieler der Tigers die erste Reihe. Hammerbauer als Center der zweiten Reihe, hatte den neuen Kapitän Verelst, sowie einen der Assistant-Kapitäne Piskor auf den Flügeln. Lüsch und Habeck gingen in der dritten Reihe auf Torejagd, die Stelzmann „centerte“. Den vierten Block bildeten die Youngsters Maschke, Adam und Belimenko. In der Verteidigung fanden sich zunächst die Paare Spacek und Nedved, sowie Pietsch, der mit Schusser auflief und Hüserich, der mit Schmitz unterwegs war. Auch hier waren die Try-Out-Akteure Leask und Müllejans im vierten Block gelistet. Ziemlich intensiv ging es in die Partie, die gleich einige Strafe auf beiden Seiten mit sich brachte, jedoch kein Team in den Vorteil brachte, welcher auf der Anzeigentafel erscheinen hätte können. Dies änderte sich in der 8. Spielminute, als den Tigers ein Penalty zugesprochen wurde. Bollers trat an und überwand den Goalie der Tschechen zur Führung. Auch im weiteren Verlauf fanden sich immer wieder Akteure auf dem „Sünderbänkchen“, was Chancen herbeibrachte aber keine weiteren Erfolge im Abschluss. Dabei verteidigten die Tigers anständig und hatten mit Meier einen sicheren Schlussmann, wenn etwas durchkam. Als Spacek nach 13 Spielminuten Brown auf die Reise schickte, zog dieser trocken ab und traf per Schlagschuss zur 0:2-Führung. Unaufmerksamkeiten im Anschluss bei eigener Überzahl nutzte der Gegner zu Kontern. Beim ersten Versuch packte Meier einen „starken Save“ aus und verhinderte das Gegentor, was ihm wenige Augenblicke später – erneut kamen die Jungs aus Hronov alleine auf ihn zu – nicht mehr gelingen sollten und man hier nach 16 Minuten den ersten Gegentreffer per Shorthander hinnehmen musste. Und auch kurz vor Schluss stand der Bayreuther Schlussmann im Fokus, als er nach einem Fehler im Aufbau der Tigers parat stand und so den Ausgleich kurz vor der ersten Pause verhinderte. Auch das zweite Drittel war geprägt von Strafzeiten. Wobei die Pfeife der Schiedsrichter sehr schnell und bei jeder Gelegenheit zum Einsatz kam. Zunächst waren es die Tigers, die offensiv in Erscheinung traten und durch Habeck, der nur die Latte traf, zu einer ersten Möglichkeit kam. Das Auslassen dieser Chance rächte sich kurz darauf, als der Gegner in Überzahl agierte und den Ausgleich herstellen konnte. Als Bollers Pech im Abschluss hat und es im Anschluss zu einem Gerangel kam, welches sich in einem Fight endete, mussten die Beteiligten Bayreuther Bollers und Brown jeweils 5 Minuten sitzen, wobei ihre beteiligten Kontrahenten jeweils nur 2 Minuten auf die Strafbank geschickt wurden. Einen Konter, den man noch bei gleicher Anzahl von Spielern auf dem Eis fuhr, war nicht von Erfolg gekrönt – Spacek legte die Scheibe knapp neben das Tor. Als dann die beiden Tschechen, nach 2 Minuten zurückkehrten und man sich in doppelter Unterzahl sah, schlug es auch gleich ein und Hronov ging erstmals in Führung. Dies veredelten diese noch, als man – wieder per Shorthander – nach 38 Minuten traf und mit einer 2-Tore-Führung in die Pause gehen konnte. Gleich zwei Mal ließ man zu Anfang des Schlussdrittels zu, dass der Gegner im Konter gefährlich vors Tor kam – diese Chancen jedoch nicht nutzen konnte. In der 45. Spielminute nahm sich Schmitz ein Herz und zog von der blauen Linie ab – dessen Schuss fälschte Lüsch zum Anschlusstreffer ins Tor ab, sodass man neuen Mut schöpfen konnte. In der Folge bemühten sich beide Teams, kamen aber zu keinen weiteren Erfolgen. Erst nach 56 Minuten tat sich wieder etwas auf der Anzeigentafel: Hronaov in Überzahl mit wenig Erfolg, nutzt dann aber dennoch den Moment, als die Tigers komplett waren und sich sortierten um wieder auf zwei Tore davon zu ziehen. Diesen Umstand korrigierte man kurz darauf, als Meier das Tor für einen sechsten Feldspieler verließ und Brown erneut den Anschlusstreffer setzten konnte. Mehr war dann jedoch nicht mehr drin für die Gelb-Schwarzen, auf deren Seite Brown nochmals 5 Minuten + eine Spieldauerstrafe kassierte. Insgesamt und nach nur wenigen Trainingstagen präsentierten sich die Tigers doch sehr gut, waren spielfreudig und wurden oftmals durch sehr kleinliche Auslegungen der Unparteiischen – was immer wieder Strafzeiten nach sich zog – gebremst. Für die onesto Tigers geht es am kommenden Freitag weiter, wenn man um 20 Uhr bei den Hannover Indians antritt, bevor diese am Sonntag dann um 18 Uhr in den Bayreuther Tigerkäfig kommen werden. Am Samstag dazwischen präsentiert sich das Team der onesto Tigers erstmals in dieser Saison dem Publikum im Tigerkäfig. Am Vormittag beim Showtraining mit anschließenden Weißwurst-Frühschoppen. Wir freuen uns alle Fans und Freunde des Bayreuther Eishockeys, die wir persönlich begrüßen dürfen.
Ice Dragons HerfordIce Dragons unterliegen in Rostock nach Penaltyschießen - Alle Herforder Neuzugänge in der Scorerliste (OLN) Der Herforder Eishockey Verein hat das Rückspiel der PreSeason bei den Rostock Piranhas knapp mit 5:6 SO (2:2/0:2/3:1/0:0/0:1) nach dem Penaltyschießen verloren, zeigte sich nach der 2:6-Hinspielniederlage vom vergangenen Freitag jedoch deutlich verbessert. Nach dem sehr intensiven Trainingsprogramm in der ersten Vorbereitungsphase, das den Ice Dragons im ersten Aufeinandertreffen deutlich anzumerken war, agierten die Ice Dragons zwei Tage später bereits wieder deutlich agiler, liefen jedoch erst einmal einem frühen Rückstand hinterher. Kevin Kunz traf bereits in der 2. Minute für die Gastgeber und sorgte für das 1:0 für die Piranhas. In der 14. Minute erhöhte Kilian Steinmann auf 2:0, bevor der HEV, der auf den verletzten Yannis Walch verzichten musste, in die Begegnung zurückfand. Noch vor dem ersten Seitenwechsel glichen Neuzugang Jannis Kälble (16.) und Marius Garten (19.) zum 2:2 aus. Auch im zweiten Spielabschnitt bewegten sich beide Teams auf Augenhöhe, allerdings war der Gastgeber effektiver und ging in der 28. Minute durch Connor Hannon in Überzahl erneut in Führung. Ilija Fleischmann erhöhte in der 36. Minute auf 4:2, womit es ein letztes Mal in die Kabinen ging. Nur wenige Sekunden waren im Schlussdrittel gespielt, als mit Jackson Pierson ein weiterer Herforder Neuzugang seine Torpremiere im Powerplay feiern durfte. Rostock schlug jedoch sofort zurück und stellte noch in derselben Spielminute durch Walther Klaus alten Abstand wieder her. Die Ice Dragons gaben sich aber noch nicht geschlagen, erhöhten den Druck und verkürzten durch Mika Hupach in der 47. Minute auf 4:5. Beide Mannschaften spielten nun mit offenem Visier. Während Rostock die Vorentscheidung suchte, kämpfte Herford um den Ausgleichstreffer. Jannis Kälble war es dann vorbehalten in der 54. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 5:5, die Ostwestfalen in die Overtime zu bringen. In der 5-minütigen Extratime rettete HEV-Torhüter Kieren Vogel einige Male das Unentschieden und so ging es in das Penaltyschießen. Schließlich war es Kilian Steinmann, der entscheidend zum 6:5 einnetzte. Am kommenden Freitag kommt es um 20.30 Uhr in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ zum PreSeason-Drachenduell gegen die TecArt Black Dragons aus Erfurt. Das Spiel in Rostock hat in jedem Fall schon einmal gezeigt, dass die Mannschaft von Herfords Chefcoach Henry Thom auf einem guten Weg ist, um bestmöglich am 19. September in die reguläre Saison zu starten. Dann geht es wieder gegen die Rostock Piranhas und zugleich um äußerst wertvolle Punkte in der Oberliga Nord. Tore: 1:0 01:20 Kevin Kunz (Jesper Öhrvall / Leon Häring) 2:0 13:19 Kilian Steinmann (Ilija Fleischmann / Louis Stromberg) 2:1 15:24 Jannis Kälble (Dennis König / Pavel Avdeev) 2:2 18:11 Marius Garten (Timo Sticha / Leon Köhler) 3:2 27:19 Connor Hannon (Kilian Steinmann / Liam Fraser) PP1 4:2 35:53 Ilija Fleischmann (Maximilian Braun) 4:3 40:28 Jackson Pierson (Sebastian Moberg / David Makuzki) PP1 5:3 40:43 Walther Klaus (Kilian Steinmann / Nicolas Turnwald) 5:4 46:37 Mika Hupach (Ryley Lindgren) 5:5 53:28 Jannis Kälble (Gleb Berezovskij / Leon Köhler) 6:5 65:00 Kilian Steinmann Strafen: Rostock 12 Minuten Herford 14 Minuten Zuschauer: 1250
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