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Juni 26
                          
Welterbetag
       
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Rostock Piranhas
(OLN)  Mittelstürmer Ilija Fleischmann wird in seine dritte komplette Spielzeit beim REC gehen. Der 23-Jährige, der aus Weißwasser an die Ostsee kam, konnte in 47 Spielen 6 Tore erzielen und weitere 18 Treffer vorbereiten
  
Blue Devils Weiden
(DEL2)  Die beiden Stürmer Quirin Glas-Bader und Dennis Miller, die beide erst zum Ende der letzten Saison aus der Oberliga nach Weiden kamen, werden keine neuen Verträge bei den Blue Devils erhalten
  
Amberg Wild Lions
(BYL)  Verteidiger Mauritz Silbermann, der vor drei Jahren von den Selber Wölfen zum ERSC kam, hat seinen Vertrag verlängert. Zuletzt konnte der 25-Jährige in 28 Spielen 14 Scorerpunkte beisteuern
  
Schongau Mammuts
(BYL)  Die vier Stürmer Raivo Freidenfelds, Anton Zimmer, Luis Hegner und Denis Gulda werden in der neuen Bayernligasaison nciht mehr im Trikot der EAS auflaufen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Die beiden Oberliga-erfahrenen Verteidiger Stephan Hackl und Marius Wiederer werden auch in der neuen Bezirksligasaison wieder für den ERC die Schlittschuhe schnüren
  
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Stürmer Nils Wegner kehrt nach zwei Oberliga-Jahren beim Herforder EV zur EGDL zurück. Der 22-Jährige spielte bereits in der Saison 23/24 für die Rockets. Zuletzt konnte er für die Ice Dragons in 53 Oberligaspielen 9 Tore erzielen und weitere 4 Treffer vorbereiten
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Mannschaftskapitän Sandro Schröpfer hält seinem Heimatverein auch nach dem Aufstieg weiter die Treue. Der 28-jährige Angreifer, der noch nie für einen anderen Verein spielte, konnte in zuletzt 34 Landesligaspielen 31 Tore und 33 Vorlagen für sich verbuchen
  
Forst Nature Boyz
(BLL)  Rainer Höfler wird neuer Headcoach des SC. Der 59-Jährige hat bereits in der letzten Saison bei zwei Spielen als Trainer ausgeholfen
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Nach drei gemeinsamen Jahren wird Juho Takkula die Heidschnucken verlassen. Der finnische Angreifer war ein wichtiger Führungsspieler im Team
  
Waldkraiburg Löwen
(BYL)  Torhüter Max Englbrecht und Dauerbrenner Thomas Rott werden künftig nicht mehr für den EHC auflaufen. Beide waren wichtige Leistungsträger in der Mannschaft
  
Senden Crocodiles
(BBZL)  Stürmer Daniel Paster geht weiter für den EC auf Torejagd. Der 30-Jährige konnte zuletzt in 20 Spielen 5 Tore und 9 Assists erzielen
  
Höchstadt Alligators
(OLS)  Stürmer Samuel Eriksson hat seinen Vertrag im Aischgrund verlängert. Der 26-jährige Schwede kam letztes Jahr über Herne und Duisburg zum HEC und war mit seinen 16 Toren und 41 Vorlagen aus 54 Spielen ein wichtiger Leistungsträger und Führungsspieler im Team
  
Chemnitz Crashers
(RLNO)  Die nächsten drei Verlängerungen beim ESV sind fix: Stürmer Sebastian Kneuse wird genauso wie die beiden Verteidiger Matthias Sauerwein und Michael Stiegler wieder im Trikot der Crashers aufs Eis gehen. Ausserdem wurde der neue Trainer vorgestellt. Andre Schietzold, der lange Zeit für Crimmitschau und zuletzt Leipzig spielte, wird künftig das Kommando an der Bande übernehmen
  
Harzer Falken
(RLNO)  Dauerbrenner Patrik Franz hält dem EC weiter die Treue. Der 32-jährige Verteidiger kam vor 8 Jahren von den Rostock Piranhas nach Braunalge und ist seither eine feste Größe in der Hintermannschaft
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Verteidiger Miguel Book wird weiterhin für sienen Heimatverein auflaufen. Der 34-Jährige absolvierte zuletzt 25 Partien und konnte dabei 2 Tore und 5 Assists beisteuern. Dazu musste er 102Minuten auf der Strafbank absitzen
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Beim ECW schreiten die Personalplanungen zügig voran. Als nächstes hat Verteidiger Eriks Zubulis seine weitere Zusage gegeben. Sein lettischer Landsmann, Stürmer Vitalijs Jache, wird ebenfalls weiterhin die Schlittschuhe für die Jadehaie schnüren
  
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Der tschechische Angreifer Jakub Bernad, der letztes Jahr aus der Landesliga vom EV Pfronten zum VfE kam, hat seinen Vertrag verlängert. Der 35-jährige Routinier konnte in 39 Bayernligaspielen 66 Scorerpunkte erzielen
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Montag 29.September 2025

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Samstag, Sonntag und Montag mit insgesamt 26 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernlga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
  
eisbärenberlinEisbären Berlin
Eisbären verlieren gegen Schwenningen mit 1:2

(DEL)  Die Eisbären Berlin müssen sich am sechsten Spieltag der PENNY DEL geschlagen geben. Die Berliner unterlagen am Sonntag den Schwenninger Wild Wings in der Uber Arena knapp mit 1:2.
Im ausgeglichenen Startdrittel kamen beide Teams zu Abschlussmöglichkeiten, trotzdem blieb es zunächst torlos. Im Mittelabschnitt übernahmen die Eisbären immer mehr die Kontrolle und traten druckvoller auf. So sorgte Korbinian Geibel (35.) für die Führung der Gastgeber, mit der es dann auch die zweite Pause ging. Im Schlussabschnitt blieb Berlin die spielbestimmende Mannschaft, jedoch gelang Tylor Spink (45.) der überraschende Ausgleich der Gäste. Auch in der Folge blieben die Eisbären das tonangebende Team, scheiterten aber immer wieder an Joacim Eriksson im Schwenninger Tor. Die Wild Wings konzentrierten sich aufs Kontern. 44 Sekunden vor Spielende traf Schwenningens Kyle Platzer (60.) dann unerwartet zum 1:2-Endstand. 
Das nächste Ligaspiel bestreiten die Eisbären Berlin am Freitag, den 3. Oktober. Dann ist der Hauptstadtclub zu Gast bei den Augsburger Panthern. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr.
Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Wir haben heute gut gespielt. Wir waren deutlich besser als am Freitag. Die Partie war anfangs noch ausgeglichen, im weiteren Spielverlauf haben wir aber immer mehr die Kontrolle übernommen. Wir hatten viele Chancen, aus denen wir leider kein Kapital schlagen konnten. Natürlich sind wir im Moment enttäuscht. Wir werden aber wieder gewinnen, wenn wir so auftreten wie heute.“
Eric Hördler (Stürmer Eisbären Berlin): „Das Endergebnis ist natürlich frustrierend. Wir sind aber heute so aufgetreten, wie wir es uns vorgenommen hatten. Wir können auf der heutigen Leistung aufbauen. Wir hatten uns viele gute Abschlussmöglichkeiten erarbeitet. Es haben lediglich die Tore gefehlt. Es ist ärgerlich, dass wir verloren haben. Es gab aber viel Positives, das wir mitnehmen können.“ 
Endergebnis
Eisbären Berlin – Schwenninger Wild Wings 1:2 (0:0, 1:0, 0:2)
Aufstellungen
Eisbären Berlin: Stettmer (Hildebrand) – Müller (C), Mik (A); Geibel, Smith; Niemeläinen, Reinke; Panocha – Tiffels (A), Khodorenko, Ronning; Bergmann, Kirk, Pföderl; Hördler, Vikingstad, Eder; Wiederer, Leden – Trainer: Serge Aubin       
Schwenninger Wild Wings: Eriksson (Bitzer) – Martinsson, Larkin; Weber, Marshall; Bittner, Dziambor; Trivellato – Höfflin, Platzer, Senyshyn; Tys. Spink, Tyl. Spink, Feist; Hänelt, Szwarz, Karachun; Hungerecker, Bassen, Uvira – Trainer: Steve Walker
Tore
1:0 – 34:56 – Geibel (Eder, Hördler) – EQ
1:1 – 44:23 – Tyl. Spink (Tys. Spink, Larkin) – EQ
1:2 – 59:16 – Platzer (Martinsson) – EQ
Strafen
Eisbären Berlin: 0 (0, 0, 0) Minuten– Schwenninger Wild Wings: 4 (0, 0, 4) Minuten
Schiedsrichter
Martin Frano, Marc Iwert (Maksim Cepik, Kenneth Englisch)
Zuschauer
13.415
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  17:16 Uhr
Bericht:     EHCB
Autor:     meb


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Bittere Niederlage in Nürnberg

(DEL)  Am Sonntag gastierten die Dresdner Eislöwen bei den Nürnberg Ice Tigers. Dabei musste das Team gleich auf mehrere Spieler verzichten: Neben David Rundqvist, Bruno Riedl, Simon Karlsson und Oliver Granz fielen auch Drew LeBlanc sowie Tomas Sykora aufgrund von Oberkörperverletzungen aus. Wieder mit im Kader stand hingegen Connor Korte. Zwischen den Pfosten begann Julius Hudacek.
Die Gastgeber erwischten einen Blitzstart. Bereits nach 44 Sekunden traf Tyler Spezia zur frühen Führung. Kurz darauf folgte die nächste Großchance der Franken, das Tor konnte aber verhindert werden. In der achten Spielminute erhielt Nürnbergs Evan Barratt die erste Strafe der Partie wegen Beinstellens. Nur eine Minute später musste auch Dresdens Dane Fox wegen des gleichen Vergehens in die Kühlbox. Nach zehn Minuten folgte eine doppelte Strafe: Niklas Postel und Torschütze Spezia kassierten je zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Der Ausgleich gelang den Eislöwen in Minute zwölf, als Dane Fox nach Vorlage von Travis Turnbull in seiner alten Wirkungsstätte traf. Doch die Freude währte nur kurz – im direkten Gegenzug stellte Thomas Heigl den alten Abstand wieder her. In der 15. Minute folgte die nächste Strafe gegen Fox, diesmal wegen Behinderung. Die Nürnberger nutzten das anschließende Powerplay eiskalt aus und nach nur neun Sekunden erhöhte Cole Maier auf 3:1. Drei Minuten später legte Samuel Dove-McFalls (19.) nach und traf zum 4:1-Pausenstand.
Im Mittelabschnitt kassierte Nürnbergs Cody Haiskanen eine Strafe wegen Beinstellens. Die Ice Tigers nutzten das Unterzahlspiel für einen Konter und Maier (28.) netzte die Scheibe ein. Wenig später machte Maier (31.) seinen Hattrick perfekt. Daraufhin gab es einen Torhüterwechsel. Für Hudacek übernahm Janick Schwendener. Eine bittere Szene folgte nach einem geblockten Schuss: Emil Johansson konnte verletzungsbedingt nicht weiterspielen und musste das Eis verlassen. Zudem gab es eine Strafe wegen Beinstellens, welche Ricardo Hendreschke absaß. In der 38. Minute erhielten die Eislöwen nach einem Haken von Constantin Braun einen Penalty zugesprochen. Lance Bouma trat an, doch er brachte die Scheibe nicht im Tor unter. Kurz vor der Pause wurde Fox nach übertriebener Härte erneut auf die Strafbank geschickt. Die Gastgeber nutzten diese Überzahl eiskalt: Samuel Dove-McFalls stellte mit seinem Treffer auf 7:1 für Nürnberg.
Im letzten Drittel kassierten die Sachsen innerhalb weniger Sekunden zwei Strafen: Zunächst musste Travis Turnbull nach einem Stockschlag auf die Bank, kurz darauf folgte Bouma wegen hohen Stocks. Das doppelte Unterzahlspiel überstanden die Dresdner jedoch ohne Gegentreffer. Auch Trevor Parkes musste in der 51. Minute nach einem hohen Stock auf die Strafbank. In Unterzahl hatte Austin Ortega die Chance zu verkürzen, doch der Treffer blieb aus. Kaum wieder komplett, kassierten die Eislöwen den nächsten Gegentreffer durch Heigl (54.). Ortega verkürzte in der 58. Minute. Nach einem Stockschlag von Alec McCrea erhielten die Nürnberger einen Penalty. Die Ice Tigers scheiterten jedoch an Schwendener. Am Ende mussten sich die Eislöwen mit 2:8 geschlagen geben.
Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es war ein sehr enttäuschender und schmerzhafter Abend für uns. Gleich nach dem ersten Wechsel kassieren wir erneut ein frühes Gegentor – das ist alles andere als ein Traumstart. Über die gesamte Spielzeit waren wir zu langsam, meist einen Schritt hinter dem Gegner und haben zudem zu viele Zweikämpfe verloren. So erklärt sich das klare Ergebnis. Vor uns liegt noch viel Arbeit. Wir werden uns zusammensetzen und einen Weg finden, wieder besseres Eishockey zu spielen. Da werden wir uns gemeinsam durchkämpfen.“
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  19:37 Uhr
Bericht:     ESCD
Autor:     dk


ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bull München gewinnt Wiesn-Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters

(DEL)  Der EHC Red Bull München besiegte am 6. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 die Iserlohn Roosters mit 3:1 (0:0|1:1|2:0). Dank der Tore von Brady Ferguson (2) und Jeremy McKenna sicherte sich die Mannschaft von Trainer Oliver David vor 8.127 Zuschauern im SAP Garden drei Punkte im ersten Wiesn-Heimspiel. Das nächste Match steht für die Red Bulls am Freitag (3. Oktober | 16:30 Uhr) gegen die Grizzlys Wolfsburg auf dem Programm.
„Unangenehmer für den Gegner sein", hatte Maximilian Kastner vor dem Match für die Red Bulls gefordert. Gesagt, getan: Die Münchner präsentierten sich im Startdrittel sehr angriffslustig und zweikampfstark. Roosters-Goalie Hendrik Hane musste in einem Spiel auf ein Tor immer wieder sein Können zeigen. Trotz sehr guter Gelegenheiten für den viermaligen deutschen Meister, darunter ein Pfostentreffer von Ville Pokka, fiel in den ersten 20 Minuten kein Tor.
Im Mittelabschnitt blieben die Red Bulls tonangebend und münzten ihre Überlegenheit in der 23. Minute in den Führungstreffer um: Ferguson bejubelte sein erstes Tor in der DEL. Auch nach dem 1:0 hielt die Mannschaft von Oliver David den Druck hoch und beschäftigte die Gäste-Defensive um Hane. Iserlohn konnte kaum Offensivakzente setzen, aber erzielte dann aus dem Nichts den Ausgleich und den 1:1-Pausenstand durch Henrik Törnqvist (38.).
Zu Beginn des Schlussabschnitts bot sich den Fans zunächst das gewohnte Bild: Chancen für München, Abwehrarbeit von Iserlohn. Ab der 44. Minute spielten die Roosters vier Minuten lang in Überzahl, doch die Red Bulls verteidigten erfolgreich und attackierten im Anschluss unverdrossen weiter. Die Belohnung dafür gab es in der 51. Minute: McKenna fälschte Fergusons Schuss zum 2:1 ins Tor ab – sein erster DEL-Treffer im Trikot von Red Bull München. Kurz vor Schluss traf Ferguson (60.) ins leere Iserlohner Gehäuse und machte mit seinem zweiten Tor des Nachmittags den 3:1-Endstand perfekt.
Jeremy McKenna: 
„Iserlohn spielt sehr strukturiert und körperlich. Wir mussten gegen diesen schweren Gegner geduldig bleiben und das haben wir geschafft. Es ist ein sehr wichtiger Sieg für uns. Jetzt können wir mit einem guten Gefühl in die kommende Woche gehen.“ 
Tore: 
1:0 | 22:17 | Brady Ferguson
1:1 | 37:33 | Henrik Törnqvist
2:1 | 50:57 | Jeremy McKenna
3:1 | 59:33 | Brady Ferguson 
Zuschauer: 
8.127 
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  19:07 Uhr
Bericht:     EHCM
Autor:     irbm


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
2:1! Eispiraten feiern Derbysieg über Weißwasser - Vor mehr als 3.800 Fans: Westsachsen gewinnen Heimspiel gegen Füchse

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse für sich entschieden! Die Westsachsen setzten sich gegen ihren Rivalen aus Weißwasser mit 2:1 durch und konnten damit den zweiten Heimsieg in dieser Spielzeit bejubeln. Vor mehr als 3.800 Fans sorgten Ladislav Zikmund und Vinny Saponari für die beiden Crimmitschauer Treffer.
Mit dem gleichen Personal wie am Freitagabend gingen die Eispiraten in ihr Heimderby gegen die Lausitzer Füchse. Die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores begannen wie die Feuerwehr, setzten sich schnell im Drittel der Gäste fest und erspielten sich gute Gelegenheiten. Doch sowohl einige hochkarätige Chancen als auch ein zweiminütiges Überzahlspiel blieben ohne Ertrag. Die Ostsachsen zeigten sich auf der Gegenseite hingegen gnadenlos effizient: Im Powerplay blieb Lane Scheidl, Goldhelm der Lausitzer, eiskalt und verwandelte aus halblinker Position zum 0:1 (9.).
Die Eispiraten hatten in der Folge etwas mit dem Rückstand zu kämpfen. Die Gäste waren nun besser im Spiel und verlangten Christian Schneider im Tor der Crimmitschauer mehrfach alles ab. Doch die Hausherren schlugen zurück: Nachdem Mirko Sachers Schuss noch geblockt wurde, blieb Ladislav Zikmund in der Situation und hob den Puck über den Schoner von Anthony Morrone zum Ausgleich ins Netz (18.). In den Schlussminuten des Drittels konnten die Westsachsen noch einmal Druck aufbauen – insbesondere Corey Mackin drehte ordentlich auf, verpasste es jedoch, sich und sein Team nochmals zu belohnen.
Das holten die Gastgeber dann kurz nach Beginn des Mitteldrittels nach. Begünstigt durch eine Überzahl starteten die Eispiraten mit deutlich mehr Spielanteilen in Durchgang Nummer zwei und erspielten sich eine erste längere Druckphase. Schließlich war es Vinny Saponari, der einen Aufbaupass vor der blauen Linie abfing und die Hartgummischeibe mit Hilfe des Innenpfostens unhaltbar in den Kasten der Füchse drosch. Nach Videobeweis wurde der Treffer bestätigt – 2:1 für Crimmitschau (24.).
Die erstmalige Führung gab den Westsachsen vor den 3.867 Zuschauern einen ordentlichen Push! Mit frühem Forecheck setzten die Schützlinge von Jussi Tuores ihren Gegner immer wieder unter Druck. In mehreren Drangphasen verpassten sie es jedoch, noch mehr Kapital aus den eigenen Möglichkeiten zu schlagen. Fast hätte sich dies noch im Mitteldrittel gerächt: Zwei Mal klärte Christian Schneider in höchster Not, einmal konnte sich der 26-jährige Schlussmann beim Pfosten bedanken.
Im Schlussabschnitt nahm das Spiel noch einmal Fahrt auf: Beide Mannschaften schenkten sich nichts, und so entwickelte sich von Beginn an ein offenes Drittel. Die Gäste aus Weißwasser drängten auf den schnellen Ausgleichstreffer, scheiterten jedoch immer wieder an Christian Schneider, der – wie schon am Freitagabend in Kassel – in herausragender Form agierte. Auf der Gegenseite verpasste Adam McCormick, dessen Schuss nur knapp am Pfosten vorbeizog, in seinem zweiten Pflichtspieleinsatz seinen ersten Treffer. Letztlich war es einmal mehr der ungebrochene Wille der Westsachsen, die kurz vor dem Ende auch eine Überzahl der Füchse konsequent verteidigten.
Damit konnten die Eispiraten auch ihr zweites Heimspiel in dieser Saison für sich entscheiden und ihre gute Frühform bestätigen. Mit nun sieben Zählern stehen die Westsachsen nach vier Spieltagen auf dem fünften Platz in der DEL2-Tabelle und können nach dem heutigen Erfolg fokussiert und mit reichlich Rückenwind auf das kommende Heimspiel am Freitagabend gegen den EC Bad Nauheim (03.10.2025, 19.30 Uhr) hinarbeiten.
Torfolge (1:1, 1:0, 0:0):
0:1 Lane Scheidl (Clarke Breitkreutz, Alexis D’Aoust) 08:25 – PP1 1:1 Ladislav Zikmund (Mirko Sacher) 17:03 2:1 Vinny Saponari 23:56
Zuschauer: 3.867
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  20:16 Uhr
Bericht:     EC
Autor:     af


düsseldorferegDüsseldorfer EG
2:3 n.P: Die DEG unterliegt Kaufbeuren knapp

(DEL2)  Die Düsseldorfer EG hat ihr das erste Heimspiel ihrer DEL2-Historie knapp verloren. Die Rot-Gelben unterlagen dem ESV Kaufbeuren im PSD BANK DOME mit 2:3 nach Penaltyschießen. Erfreulich: 7.210 Fans waren bei der Heimspiel-Premiere dabei und empfingen und verabschiedeten das Team mit Applaus.
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  20:44 Uhr
Bericht:     DEG
Autor:     pdeg


kasselhuskiesKassel Huskies
Über die Ziellinie gerettet: Huskies nach Sieg in Regensburg weiterhin ungeschlagen

(DEL2)  Zum zweiten Spiel des Wochenendes waren die Schlittenhunde am Sonntagabend in Regensburg zu Gast. Über zwei Drittel waren die Huskies die eindeutig spielbestimmende Mannschaft und gingen so auch durch Mieszkowski und Garlent mit 2:0 in Führung. Im Schlussabschnitt wendete sich das Blatt, die Eisbären drängten die Nordhessen in die Defensive, konnten aber nur auf 1:2 verkürzen.
Die Partie begann schwungvoll, wenngleich die Großchancen zunächst ausblieben. In der 8. Minute brachte Bodnarchuk die Scheibe gefährlich vor das Tor der Gastgeber, wo aber Keck entscheidend am Abschluss gestört wurde. Auf der Gegenseite waren es kurze Zeit später Preto und Trivino, welche mit ihren Abschlüssen an Maurer scheiterten (10.). Nachdem die Huskies zwischenzeitlich eine Überzahlsituation ungenutzt ließen, herrschte eine Minute später Unordnung in der eigenen Hintermannschaft, welche die Eisbären jedoch nicht nutzen konnten (13.). Nachdem auch das zweite Powerplay ungenutzt blieb und Neffin stark gegen Hoelscher parierte (15.), war es dann kurz vor Drittelende im dritten Anlauf endlich so weit: In Überzahl konnte Mieszkowski einen Schuss von Bender zur 1:0-Pausenführung abfälschen (20.).
Direkt nach Wiederbeginn setzten die Schlittenhunde die Gastgeber gehörig unter Druck. So dauerte es nur knapp über eine Minute, ehe Garlent, nachdem Neffin zuvor noch einen Hoelscher-Abschluss abwehren konnte, den Puck zum 2:0 im Tor versenkte (22.). Anschließend verpassten die Eisbären es mit gleich zwei Kontern den Anschlusstreffer zu erzielen (24,, 25.). Zur „Halbzeit“ bekamen die Nordhessen die nächste Gelegenheit in Überzahl, schnürten die Eisbären auch in ihrer Zone ein, einen dritten Treffer konnten die Huskies aber nicht erzielen. Auch da Neffin in der 37. Spielminute gegen Mieszkowski eine weitere starke Parade zeigen konnte, ging es ohne weitere Treffer in die zweite Pause.
Der Schlussabschnitt stellte einen starken Kontrast du den ersten beiden Dritteln dar. Von Beginn waren die Eisbären nun das bessere Team. Zuerst konnte Maurer erneut gegen Preto und Trivino entschärfen (44.), dann nahmen sich die Schlittenhunde mit zwei aufeinanderfolgenden Strafen endgültig den Wind aus den Segeln. Eine Minute doppelte Unterzahl konnten die Huskies noch überstehen. Kurz vor Ablauf der zweiten Strafe konnten die Eisbären durch einen Distanzschuss von Weber, welchen Ontl vor dem Tor abfälschte, dennoch den 1:2-Anschlusstreffer erzielen (47.). Sichtlich beflügelt drängten die Regensburger auf den zweiten Treffer. Die Nordhessen hingegen kamen offensiv kaum noch zum Zug – lediglich Ahlroth prüfte Neffin in der 54. Minute nochmal. Dank einer aufopferungsvollen Defensive und eines starken Maurers konnten die Huskies die drei Punkte dennoch über die Ziellinie bringen und bleiben so in der neuen DEL2-Saison weiter ohne Punktverlust.
Tore:
0:1 Mieszkowski (Bender, Wilde – 20. Min.)
0:2 Garlent (Hoelscher, Wilde – 22. Min.)
1:2 Ontl (PP – Weber, Kindopp – 47. Min.)
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  20:02 Uhr
Bericht:     ECK
Autor:     pkh


kaufbeurenESV Kaufbeuren
ESVK gewinnt bei der DEG - Joker holen sich nach 2:0 Rückstand noch zwei Punkte und gewinnen im Penaltyschießen mit 3:2

(DEL2)  Der vierte DEL2-Spieltag führte den ESV Kaufbeuren am späten Sonntagnachmittag zur Düsseldorfer EG. Für den Absteiger aus der DEL war dies zugleich auch die Heimpremiere in der DEL2. ESVK-Trainer Todd Warriner musste dabei weiterhin auf Mittelstürmer Tyson McLellan verzichten. Im Tor stand Daniel Fießinger, der mit einer starken Leistung am Ende auch einer der Garanten dafür war, dass die Joker der DEG vor 7.210 Zuschauern zwei Punkte abluchsen konnten.
Die DEG kam bei ihrer DEL2-Heimpremiere dann auch wie die Feuerwehr aus der Kabine und versuchte, so gleich auch den ESVK in der eigenen Zone unter Druck zu setzen. Nachdem sich die Joker vom ersten Druck ein wenig befreien konnten, kassierten sie aber doch noch einen frühen Gegentreffer. Leon Niederberger schlich sich im Slot zwischen drei Kaufbeurer Spielern und netzte nach einem Pass von hinter dem Tor zum 1:0 für die DEG ein. Ein erstes Powerplay der Düsseldorfer verteidigten die Kaufbeurer dann mit viel Geschick und auch etwas Glück – Paul Mayer rettete einmal in höchster Not kurz vor der Torlinie – und überstanden dies ohne einen Gegentreffer. Nach gut zehn Minuten waren die Wertachstädter dann auch in der Partie angekommen und hatten durch Max Hadraschek und Max Oswald zwei erste gute Chancen. Nachdem sich die Reihe um Torjäger Joe Cassetti im nächsten Wechsel auch in der Zone der DEG festsetzen konnte, leistete sich John Rogl ein Offensivfoul und seine Mannschaft musste erneut in Unterzahl ran. Dieses Mal dauerte es nur wenige Sekunden, ehe Max Balinson im Slot den freien Schläger von Kevin Maginot fand. Dieser fälschte die Scheibe dann gekonnt zum 2:0 für die Hausherren ins ESVK-Gehäuse ab. Direkt nach dem zweiten Treffer leisteten sich die Düsseldorfer auch ein Foulspiel in der Offensivenzone, und die Joker kamen zu ihrem ersten Powerplay. Dabei erspielten sich die Kaufbeurer auch ein paar gute Abschlüsse, zu einem Treffer reichte es aber nicht. Ein weiteres Überzahlspiel des ESVK, gut vier Minuten vor der Drittelpause, war dann vom Erfolg gekrönt. Klausi Heigl wurde im Slot von Henri Kanninen freigespielt und traf zum 2:1-Anschlusstreffer in den linken Torwinkel. Der ESVK war somit nach dem frühen Rückstand wieder zurück im Spiel.
Im zweiten Drittel war das Spiel dann von vielen offensiven Aktionen geprägt. Die Joker waren hier dann sogar die Mannschaft mit einem deutlichen Plus an Chancen. Gleich in der 21. Spielminute hatten die Kaufbeurer Pech, als ein Schuss von Max Oswald nur am Innenpfosten landete. Nur wenige Sekunden später war der schnelle Ausgleichstreffer aber doch da. Nach einem Schussversuch von Nikolaus Heigl, der geblockt wurde, reagierte Dartagnan Joly blitzschnell und traf aus der Drehung zum 2:2. In der Folge agierte eigentlich nur der ESVK und erspielte sich dabei Chance um Chance. Unter anderem hatten Alec Zawatsky und Joe Cassetti den Führungstreffer auf dem Schläger. Auf der Gegenseite hatte Yushiroh Hirano eine dicke Möglichkeit für die DEG, scheiterte aber an Daniel Fießinger. Ein Powerplay der Düsseldorfer nach 26 Minuten überstanden die Gäste schadlos. Henri Kanninen und Sami Blomqvist hatten dann in einem Wechsel in der 31. Minute je einen Alleingang und scheiterten beide im Abschluss an Niklas Lunemann im Tor der DEG. Weitere Chancen der Joker blieben leider ungenutzt, aber auch die Düsseldorfer kamen wieder besser in die Partie und hatten auch immer wieder ihre Möglichkeiten. Die Kaufbeurer hatten mit der Pausensirene noch eine ganz große Chance durch Max Hadraschek, der frei im Slot zum Abschluss kam, und hauchdünn den dritten Joker-Treffer an diesem Abend verpasste.
Im Schlussabschnitt hatten beide Mannschaften die Möglichkeiten, das Spiel in der regulären Spielzeit für sich zu entscheiden. Beide Torhüter zeigten aber auch weiterhin eine starke Leistung und ließen keinen Treffer mehr zu. Gerade in den Schlussminuten war es Daniel Fießinger im Kaufbeurer Tor, der zum absoluten Ruhepol avancierte und auch in der einen oder anderen hektischen und unübersichtlichen Situation die Ruhe bewahrte und seine Mannschaft damit auch in die Overtime schickte. In dieser hatten wiederum beide Mannschaften die Chance, das Spiel zu entscheiden, aber die Torhüter hatten wieder etwas dagegen.
Im Penaltyschießen präsentierten sich die Wertachstädter äußerst souverän. Joe Cassetti und Dartagnan Joly erzielten beeindruckende Treffer, während Daniel Fießinger zwei von drei Versuchen der DEG erfolgreich abwehrte. Dadurch gelang es der Mannschaft von Trainer Todd Warriner, nach einem 0:2-Rückstand schließlich zwei Punkte aus Düsseldorf mitzunehmen. Nach vier Spielen steht das Team nun mit insgesamt fünf Punkten da.
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  20:22 Uhr
Bericht:     ESVK
Autor:     pb


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Blue Devils Weiden - Krefeld Pinguine 2-1 nP

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine mussten sich im Auswärtsspiel bei den Blue Devils Weiden am Sonntag knapp geschlagen geben. Nach 65 spannenden Minuten und einem torlosen Overtime-Krimi mit starken Torhüter-Leistungen auf beiden Seiten setzten sich die Hausherren im Penaltyschießen durch – am Ende stand es 2:1 für die Blue Devils. Mathew Santos erzielte das einzige Tor der Pinguine.
Beide Teams starteten mit hohem Tempo in die Partie. Während Felix Bick im Krefelder Tor schon früh einige gefährliche Schüsse entschärfen musste, schlugen die Pinguine eiskalt zu: In der 13. Minute tankte sich Goldhelm Mathew Santos durch und verwandelte zum 1:0. Kurz darauf musste Mark Zengerle auf die Strafbank, doch das Unterzahlspiel der Pinguine stand auch in diesem Spiel sicher. Mit der knappen Führung ging es in die erste Pause.
Die Gastgeber kamen stark aus der Pause und drückten auf den Ausgleich. In der 27. Minute war es dann soweit: Fabian Voit traf auf Zuspiel der Samanski-Brüder, Neal und Noah, zum 1:1. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sowohl Felix Bick für die Pinguine als auch Felix Noack für die Blue Devils im Mittelpunkt standen. Chancen auf beiden Seiten, aber weder Santos noch Mäkitalo konnten den Blue-Devils-Goalie überwinden.
Auch im Schlussabschnitt blieb das Spiel eng und intensiv. Krefeld hatte leichte Vorteile und mehr Schüsse, doch sowohl Santos als auch David Cerny scheiterten in aussichtsreicher Position. In der 54. Minute musste Leonhard Korus noch eine Strafe absitzen, doch auch hierbei hielten die Defensive und das Penalty-Killing stand. Da auch die Verlängerung trotz hochkarätiger Möglichkeiten torlos blieb, musste das Shootout entscheiden.
Dort zeigten die Gastgeber die größere Kaltschnäuzigkeit: Cederic Schiemenz und Tomas Rubes verwandelten sicher, während Daniel Bruch und Santos an Noack scheiterten. Damit blieb der Zusatzpunkt in Weiden.
Die Pinguine zeigten eine solide Auswärtsleistung, machten über 60 Minuten vieles richtig, fanden in Felix Noack jedoch immer wieder ihren Meister. Am Ende stand ein Punkt auf der Habenseite, auch wenn mehr möglich gewesen wäre.
Zahlen zum Spiel
Blue Devils Weiden – Krefeld Pinguine 2:1 n.P. (0:1, 1:0, 0:0/1:0)
Tore: 0:1 (12:08) Santos (Focks), 1:1 (26:59) Voit (N. Samanski, No. Samanski), 2:1 (65:00, GWS) Schiemenz
Schüsse: 32:38 Strafminuten: 2:4 Zuschauer: 2095
Stimme zum Spiel
Thomas Popiesch
Es ist noch Saisonanfang und wir tun uns noch etwas schwer, nach vorne die richtigen Aktionen zu finden. Trotzdem haben wir heute, glaube ich, über weite Strecken gegen einen starken Gegner ein gutes Spiel gemacht. Wir wissen natürlich, dass Weiden gerade offensiv eine unheimliche Qualität hat, und das haben sie heute auch wieder gezeigt.
Wir waren vielleicht im zweiten Drittel ohne Scheibe nicht ganz so aggressiv, wie wir es sein wollten. Dennoch hatten beide Mannschaften ihre Chancen. Ich denke, es war trotzdem ein ausgeglichenes Spiel. In der Verlängerung wollte jeder den Zusatzpunkt haben, keiner hat sich versteckt.
Beim Penaltyschießen sagt der eine, es sei Glück – ich sage, das ist auch eine gewisse Qualität. Und wer diese Qualität hat, der hat auch den zweiten Punkt verdient.
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  21:25 Uhr
Bericht:     KEV
Autor:     mt


Tölzer LöwenTölzer Löwen
Befreiungsschlag - ein Dutzend Löwentore! 

(OLS)  Mit 12:4 (2:1, 4:2, 6:1) fegten die Tölzer Löwen am Sonntagabend die Stuttgart Rebels vom Eis. Eine Spieldauer-Disziplinarstrafe im Mitteldrittel bestraften die Löwen mit drei Toren und gaben das erlangte Momentum nicht mehr her. 1293 Zuschauer sahen das Spektakel in der Hacker-Pschorr Arena, die am Ende einem Tollhaus glich.
Die Löwen starteten mit viel Power und harten Hits in die Partie gegen Stuttgart. Vor allem in der Offensivzone gaben die Löwen den Ton an und erspielten sich mehrere gute Chancen. Der erste Treffer ging folgerichtig auch an die Buam: Alexander Fichtners Schlenzer von der blauen Linie war wohl noch abgefälscht und somit unhaltbar für Nick Vieregge im Rebels-Tor (4.). Aber auch die Gäste, die mit einem 8:0-Sieg gegen Füssen im Rücken angereist waren, kombinierten gefällig. Der Ausgleich gelang Kapitän Dane Montgomery nur wenige Minuten später, ebenfalls aus der Distanz (6.). Im Anschluss hatten die Löwen ihr erstes Powerplay und konnten dieses direkt auf die Anzeigetafel bringen. Nicolas Sauer platzierte den Puck vom linken Bullykreis aus perfekt ins lange Eck zur erneuten Führung der Löwen (8.). Bis zur Pause blieb der Spielstand bestehen, die Löwen mit deutlich mehr Spielanteilen, die Rebels aber jederzeit gefährlich.
Im zweiten Drittel brachen dann gewissermaßen alle Dämme. Zuerst traf Stuttgart durch Jayden Lammel (24.) und Fabian Renner (29.) im Powerplay doppelt, dann glich Florian Kästele aus (32.). Der Treffer war der erste des Hattricks, den er an diesem Abend schnürte. Das zweite Tor fiel ein wenig später und war ein grandioser Schuss an die Unterkante der Latte (37.). Auf der Gegenseite wurde Torschütze Lammel wegen eines Kniechecks gegen Topi Piipponen, der glücklicherweise nach kurzer Pause weitermachen konnte, in die Kabine geschickt. Das folgende, fünfminütige Powerplay konnten die Buam gleich doppelt nutzen: Toms Prokopovics hielt seinen Schläger in einen scharfen Pass von Dominik Daxlberger, nur 20 Sekunden später erhöhte Andreé Hult auf 6:3 (38.). Die drei Treffer fielen innerhalb einer Minute und bedeuteten auch den Pausenstand zum zweiten Drittel.
Im letzten Drittel staunten die Zuschauer nicht schlecht, als die Löwen im selben Tempo weitermachten. Nach nur 46 Sekunden machte Florian Kästele sein drittes Tor (41.), etwas später vollendete Ludwig Nirschl eine sehenswerte Kombination mit Karel Klikorka und Andreé Hult (43.). Einziger Wehrmutstropfen im Schlussabschnitt war der Gegentreffer von Nico Geidl zum zwischenzeitlichen 8:4 (49.). Auch Löwen-Topscorer Topi Piipponen, der an diesem Abend sechs Punkte machte, trug sich in der Torschützenliste ein (50.). Die Löwen ließen drei weitere Treffer durch Andreé Hult (54.), Nicolas Sauer im Powerplay (55.) und Alexander Fichtner per Sonntagsschuss (56.) folgen. Der Zug war abgefahren und Axel Kammerer gab vor allem der jungen vierten Reihe in den letzten Minuten Eiszeit.
Der Fokus rückt trotzdem schon auf das nächste schwere Wochenende: am Freitag geht es für das Team von Axel Kammerer nach Heilbronn, am Sonntag ist DEL2-Absteiger Selb in Bad Tölz zu Gast. Der erste Puck fällt um 18 Uhr.
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  21:23 Uhr
Bericht:     TL
Autor:     ps


tigersbayreuthTigers Bayreuth
Tigers nach drei Siegen mit der ersten Niederlage der Saison - Deggendorfer SC vs. onesto Tigers 8:2 (4:0, 2:0, 2:2)

(OLS)  Deggendorf: Pielmeier (2), Graf – Heinzinger, Pozivil, Wachter, Heiß, Pfänder (4), Skorohodov (2) – Baßler (2), Ty Jackson (2), Dylan Jackson, Elsberger, Pill, Stloukal, Buchner, Leinweber (9), Hahn, Bergbauer
Bayreuth: Meier, Arendas – Spacek (2), Nedved (2), Schusser, Pietsch (2), Müllejans (4), Hüserich (2) – Bollers (7), Barber (4), Verelst, Piskor, Hammerbauer (2), Lüsch (2), Maschke, Habeck, Stelzmann, Bauhof
Schiedsrichter: Lohse, Lajoie – Müller-Osten, Bösl
Zuschauer: 2.452
Strafen: Deggendorf: 21 Bayreuth: 27 PP: Deggendorf: 1/8 Bayreuth: 0/6
Torfolge: 1:0 (1.) Heiß (Hahn, Buchner), 2:0 (3.) Baßler (Leinweber) SH, 3:0 (13.) Dylan Jackson (Ty Jackson, Wachter), 4:0 (20.) Stloukal (Pozivil) PP1, 5:0 (34.) Pozivil, 6:0 (36.) Ty Jackson (Baßler, Pfänder), 6:1 (48.) Piskor (Spacek, Verelst), 6:2 (48.) Spacek (Barber, Verelst), 7:2 (49.) Hahn, 8:2 (51.) Bergbauer (Leinweber, Buchner)
Einen Blitzstart legte der Deggendorfer SC im Heimspiel hin, die nach genau einer gespielten Minute erstmals jubeln konnten. Eine abgefälschte Scheibe, die zu Heiß kam, verwandelte dieser zur Führung für seine Farben. Die Möglichkeit zur schnellen Korrektur verpassten die Tigers kurz darauf im Überzahlspiel, als man sich von Baßler überlaufen ließ. Dieser nutzte seinen Reihenkollegen Leinweber, der die Scheibe bekam und gleich wieder auf Baßler legte, was das 2:0 zur Folge hatte. Erst drei Minuten waren nach diesem Shorthander gespielt. Die Tigers konnten sich im Anschluss etwas befreien und fanden immer mal wieder in der Offensive statt, jedoch ohne zwingende Chancen zu erspielen. Das nächste Überzahlspiel, das man aus Sicht der Tigers absolvierte, hatte Bollers Pech, der einen Scheibe aus der Luft nahm, diese aber übers Tor setzte.
Nach Ablauf dieser nummerischen Überlegenheit drückten die Gastgeber mächtig aufs Gas und kamen zum nächsten Treffer, den Ty Jackson für seinen Zwillingsbruder Dylan auflegte. Erneut mit Pech war zwischenzeitlich Bollers unterwegs, der nur den Pfosten traf und damit ein positives Erlebnis für sein Team verpasste, das wenige Augenblicke vor der ersten Pause den 4. Treffer hinnehmen musste, als Pozivil von der blauen Linie abzog und Stloukal dem Spielgerät die entscheidende Richtungsänderung mitgegeben hatte.
Im Mittelabschnitt entwickelte sich ein Spiel, was immer mehr von Nickligkeiten geprägt war und seinen vermeintlichen Höhepunkt fand, als Bollers auf Pielmeier und mit diesem zusammen ins Tor der Deggendorfer geschoben wurde. Der kurze Fight anschließend brachte Bollers 5 Minuten ein und seinem Gegner Leinweber 5 + 2 Minuten. Pielmeier selbst, der sich nicht mehr beruhigen wollte und sich dann noch mit der Bayreuther Bank anlegte, kam mit 2 Minuten Strafe mild davon. Als sich später alles beruhigt hatte und man sich wieder auf das Spiel mit der schwarzen Hartgummischeibe konzentrierte, waren es erneut die Gastgeber, die es auf die Anzeigentafel schafften. Ein Schuss von Pozivil, der im Getümmel abgefälscht wurde, kullerte über die Linie, bevor Ty Jackson kurz darauf seine Fähigkeiten zeigte und sich von hinter dem Tor nach vorne kämpfte und zum 6:0 einnetzte. Positiv zum Ende des Abschnitts aus Sicht der Tigers war, dass man eine doppelte Unterzahl „killte“.
Ins dritte Drittel ging man mit einer ersten Chance durch Barber, bevor man sich in Unterzahl einigen Chancen der Deggendorfer erwehren musste, die entweder Abschlusspech hatten oder an Meier scheiterten. Als Lüsch über die Außenbahn in die Angriffszone lief, Spacek einsetzte, der steil auf Piskor passte, fand das Spielgerät erstmals den Weg ins Tor der Deggendorfer. Nur 20 Sekunden später war es der Bayreuther Abwehr-Chef selbst, der Torhunger zeigte und aus der Drehung Pielmeier bezwang und den zweiten Treffer der Tigers schoss. Ein am Ende versöhnlicheres Ergebnis verhinderten die Deggendorfer dann doch noch, als man zunächst von einem Abwehrfehler profitierte und Hahn einschoss, bevor Bergbauer mit seinem ersten Treffer für den DSC den Endstand zum 8:2 auf die Anzeigentafel schrieb.
„Wir haben gegen eine sehr fitte Mannschaft gespielt und waren zuletzt mit vier Stammverteidigern und zum Teil mit sieben eigenen Stürmern unterwegs. Aidan Brown fehlt ebenso. Er ist ein großer Teil unserer Mannschaft und sehr wichtig, auf und neben dem Eis. Ich möchte aber keine Ausreden finden. Deggendorf hat das gut gemacht und verdient gewonnen heute Abend“, so Head-Coach Suarez im Anschluss an die Partie.
Am kommenden Freitag sind die Tigers wieder im Einsatz, wenn man um 18 Uhr in Passau auf die dort ansässigen Black Hawks trifft, bevor man am Sonntag, ebenfalls um 18 Uhr, den EV Lindau im Bayreuther Tigerkäfig begrüßen wird.
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  21:51 Uhr
Bericht:     TB
Autor:     av


deggendorferscDeggendorfer SC
Deggendorfer SC mit Torspektakel gegen Bayreuth

(OLS)  Ein echtes Offensivfeuerwerk des Deggendorfer SC sahen die 2.442 Zuschauer am Sonntagabend in der Hitzkopf-Arena. Das Team von Casey Fratkin bezwang den Tabellenzweiten aus Bayreuth dabei deutlich mit 8:2.
Der Deggendorfer Übungsleiter musste auch im Duell mit den Franken einige Ausfälle verkraften. Neben Jaroslav Hafenrichter und Brett Humberstone fehlte am Sonntag auch noch Harrison Roy.
Der Deggendorfer SC legte ab der ersten Minute los wie die Feuerwehr. Gerade einmal 60 Sekunden waren gespielt, da brachte Silvan Heiß seine Farben in Front. Als Marco Baßler in der dritten Minute per Shorthander auf 2:0 stellte, schien die Marschrichtung klar. Die Gäste blieben nur vereinzelt gefährlich, während die Fratkin-Truppe durch Dylan Jackson (13.) und Petr Stloukal (19.) noch vor der ersten Pause auf 4:0 stellten.
Auch im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild: Der Deggendorfer SC blieb die überlegene Mannschaft, während die Partie insgesamt an Härte gewann. Doch der DSC behielt kühlen Kopf und erhöhte noch vor der zweiten Pause durch Ondrej Pozivil (34.) und Ty Jackson (36.) auf 6:0.
Im Schlussdrittel verlor die Partie dann etwas an Fahrt und nun kamen auch die onesto Tigers zu ihren ersten Treffern. Binnen 20 Sekunden verkürzten Dominik Piskor und Michal Spacek in der 48. Minute auf 6:2. Die Deggendorfer zeigten sich davon allerdings unbeeindruckt und legten in der 49. Minute durch Dante Hahn und in der 51. Minute durch Lars Bergbauer zwei eigene Treffer nach. Dies war gleichbedeutend mit dem Endstand in dieser einseitigen Partie.
Weiter geht es für den Deggendorfer SC am Freitag mit dem nächsten Heimspiel. Zu Gast sind am Tag der Deutschen Einheit die Memmingen Indians.
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  21:14 Uhr
Bericht:     DSC
Autor:     mh


erdinggladiatorsErding Gladiators
Gladiators weiter ohne Punkte – couragierte Leistungen bleiben unbelohnt

(OLS)  Die Erding Gladiators warten auch nach dem zweiten Wochenende der Oberliga Süd weiter auf ihre ersten Punkte. Gegen den SC Riessersee (3:5) und bei den Passau Black Hawks (5:6) zeigte die Mannschaft von Trainer Dominik Quinlan erneut couragierte Auftritte, verpasste es jedoch, sich für ihren großen Einsatz zu belohnen.
Vor 1.058 Zuschauern in der Stadtwerke Erding Arena forderten die Gladiators am Freitag den Altmeister SC Riessersee. Nach einem frühen Rückstand schlug Elia Ostwald im Powerplay zurück. Im zweiten Drittel brachte Marc Schmidpeter die Gastgeber sogar in Führung, ehe die Gäste aus Garmisch die Partie drehten. Doch die Gladiators kämpften sich erneut zurück, Louis Trattner erzielte das umjubelte 3:3. Als schon vieles auf eine Verlängerung hindeutete, nutzte der SCR einen Fehlpass eiskalt und ging durch Anselm Gerg in Führung. Ein Empty-Net-Goal besiegelte die 3:5-Niederlage.
Am Sonntag in Passau entwickelte sich vor 837 Zuschauern eine turbulente Partie. Louis Trattner brachte die Gladiators im ersten Drittel in Führung, Maximilian Forster sorgte im Mittelabschnitt für das 2:1. Im letzten Drittel folgte die spielentscheidende Szene: Eine fünfminütige Unterzahl nach einer Spieldauerstrafe nutzten die Black Hawks zu drei Treffern. Beim Stand von 6:2 schien die Partie entschieden, doch die Gladiators bäumten sich noch einmal auf. Grady Hobbs, Marc Schmidpeter und erneut Louis Trattner brachten Erding bis in die Schlussminute auf 5:6 heran, der Ausgleich wollte jedoch nicht mehr fallen.
Damit steht nach vier Saisonspielen fest: Die Gladiators können mit den Oberliga-Teams mithalten, werden jedoch immer wieder durch individuelle Fehler und eine unzureichende Chancenverwertung bestraft.
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  20:50 Uhr
Bericht:     TSVE
Autor:     dw


Passau Black HawksPassau Black Hawks
Sechs Punkte Wochenende! Starkes Comeback gegen die Erding Gladiators

(OLS)  Die Passau Black Hawks haben am Sonntagabend die Erding Gladiators vor 837
Zuschauer in der Eis-Arena Passau empfangen. Wie erwartet war der Aufsteiger
ein unangenehmer und starker Gegner. Dank einem überragenden
Schlussdrittel konnten sich die Passau Black Hawks mit 6:5 durchsetzen. Das
erste sechs Punkte Wochenende der Saison ist perfekt. Trotz der schweren
Aufgaben in den ersten vier Saisonspielen, konnten die Dreiflüsse Städter drei
Spiele für sich entscheiden.
0:1 lautete der Spielstand nach dem ersten Drittel. Der Spielverlauf war damit
auf den Kopf gestellt. Die Black Hawks waren von Beginn an die überlegene
Mannschaft und konnten sich immer wieder im Drittel der Gladiators
festsetzen. Die Dreiflüsse Städter waren stets gefährlich, konnten sich aber
keine hochkarätigen Einschussmöglichkeiten erspielen. Bei einem Gegenstoß
hatte Erdings Louis Trattner zu viel Platz und schob zum 0:1 ein.
Ins zweite Drittel starteten die Hausherren mit einem Überzahlspiel. Die
Gladiators verteidigten gut und ließen keine nennenswerten Chancen zu. Eine
traumhafte Kombination veredelte Christoph Schmidt zum 1:1 Ausgleich.
Erding gelang nur zwei Minuten später die erneute Führung durch Maximilian
Forster. Den Habichten fehlte im Spielaufbau die nötige Genauigkeit. Andrew
Schembri traf kurz vor Ende des Drittels nur den Pfosten. In höchster Not
konnte Erding Keeper Zabalotny retten und hielt somit die Gäste Führung fest.
Wie die Feuerwehr legten die Black Hawks im letzten Drittel los. Buster Larsson
netzte zum 2:2 ein. Erdings Modlmayr musste nach einem unfairen
Bandencheck für fünf Minuten auf die Strafbank. Die Habichte schlugen in der
folgenden Überzahl eiskalt zu. Zack Nazzarett und zwei Mal Christoph Schmidt
schossen die Habichte mit 5:2 in Führung. Die Eis-Arena war nun ein Tollhaus
und die Zuschauer feierten das Team für das starke Comeback. Zack Nazzarett
legte außerdem zum 6:2 nach. Danach machten es die Habichte unnötig
spannend. Grady Hobbs, Marc Schmidpeter und Louis Trattner konnten noch
auf 6:5 verkürzen.
„Erstmal sind wir natürlich glücklich, dass wir die drei Punkte geholt haben.
Gegen Ende ist uns defensiv leider die Ordnung verloren gegangen – das darf
so nicht passieren. Vielleicht haben einige schon gedacht, dass das Spiel
entschieden ist, aber im Eishockey kann es schnell gehen, und plötzlich führst
du nur noch mit einem Tor bei zwölf Sekunden auf der Uhr. Am Ende zählen
aber die drei Punkte, und darüber sind wir sehr froh“, so Dreifach-Torschütze
Christoph Schmidt nach der Partie. „Mit meiner eigenen Leistung bin ich
zufrieden, ich konnte mich mit drei Toren belohnen. Ich hoffe, dass es so
weitergeht.“
Am Freitag, 03. Oktober empfangen die Passau Black Hawks um 18 Uhr die
Bayreuth Tigers in der Passauer Eis-Arena. Tickets für das Heimspiel gegen
Bayreuth sind bereits online auf etix.com erhältlich. Das Spiel wird außerdem
auf sprade.tv live und in HD-Qualität übertragen.
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  21:16 Uhr
Bericht:     EHFP
Autor:     czo


selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe feiern Shutout für Weidekamp - SC Riessersee vs. Selber Wölfe 0:3 (0:0; 0:1; 0:2)

(OLS)  Die Selber Wölfe gewinnen auch ihr viertes Saisonspiel. Der Sieg beim SC Riessersee war ein Arbeitssieg. Die Gastgeber machten es den Porzellanstädtern über weite Strecken schwer, ihr gefürchtetes Angriffsspiel aufzuziehen. Auf der anderen Seite stand die Wölfe-Defensive um Goalie Weidekamp an diesem Abend auch sattelfest, sodass die Treffer von Doronin, Gauch und Schutz zum Auswärtsdreier reichten. Die Schlüsselszene des Spiels war eine zweiminütige doppelte Unterzahl im Schlussabschnitt, die die Wölfe schadlos überstanden und kurz darauf selbst den zweiten Treffer erzielen konnten.
Riessersee mit den klareren Möglichkeiten
Sie Selber Wölfe starteten auswärts erneut eher verhalten in die Partie, standen jedoch defensiv sehr gut, sodass auch die Gastgeber bis zur siebten Minute brauchten, um in Überzahl zu den ersten gefährlichen Abschlüssen zu kommen. Kurz darauf – Ziesche war gerade von der Strafbank zurück am Eis – herrschte vor dem Selber Tor Chaos, doch Goalie Weidekamp behielt den Überblick und begrub die Scheibe unter sich. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels kamen die Werdenfelser durch Neiger noch zu einer Großchance, doch der Stürmer verpasste den Puck vor dem leeren Tor. Eine weitere Unterzahlsituation überstanden die Wölfe erneut schadlos und hatten durch Schutz sogar die Führung auf dem Schläger, doch der US-Boy im Selber Trikot scheiterte bei seinem Alleingang an Riessersees Goalie Mühlberger.
Doronin mit dem Dosenöffner
Bis zur 31. Minute taten sich die Selber Wölfe weiterhin schwer, offensive Akzente zu setzen. Kurz nach der ersten Pause war Weidekamp gefragt, als Collet trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit allein aufs Selber Tor zulief, doch der Wölfe-Schlussmann war hellwach und vereitelte diese Möglichkeit für die Gastgeber. Nachdem Nemec in der 26. Minute nur durch ein Foul zu stoppen gewesen war, konnten die Wölfe auch in dieser Phase nicht ihr gewohnt starkes Powerplay aufziehen. Ab Mitte des Spiels schafften es die Porzellanstädter aber mehr und mehr, das SCR-Tor unter Beschuss zu nehmen. Nachdem Valasek noch vorbeigezielt hatte, ließ wenige Minuten später Doronin seine Farben jubeln. Der Wölfe-Youngster schaltete nach einem Abpraller am schnellsten und schob die Scheibe zum 0:1 über die Linie. Drei Minuten vor der zweiten Pause prüfte Kuqi noch einmal Mühlberger, doch der Schlussmann vom SCR war zunächst kein zweites Mal überwinden.
Selb übersteht 2-minütige doppelte Unterzahl
Bange Minuten hatten die Selber Wölfe zu Beginn des Schlussabschnitts zu überstehen. Lange mussten sie in Unterzahl agieren, ganze zwei Minuten sogar mit zwei Mann weniger. Doch die Wölfe verteidigten dies gut und schlugen kurz darauf durch Gauch mit dem 0:2 zurück. Dies war letztlich der Genickbruch für die Gastgeber, die in der 49. Minute gar das 0:3 durch Schutz, der seinen eigenen Nachschuss verwertete, hinnehmen.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
SC Riessersee: Mühlberger (Mechel) – Roach, Elwing, Echtler, Allawena, Schmid, Chyzowski – Dibelka, Soudek, Neiger, Höller, Colley, Glas-Bader, Steinhübl, Hettich, Schneider, Benkert, Raubal
Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Ulrich, Hördler, Müller, Kassay-Kezi – Spitzner, Gelke, Schutz, Kuqi, Němec, Valasek, Doronin, Lahtinen, Ziesche, Klughardt, Rubin, Körber
Tore: 36. Min. 0:1 Doronin (Lahtinen, Ziesche); 47. Min. 0:2 Gauch (Lahtinen, Nemec); 49. Min. 0:3 Schutz (Gelke, Spitzner)
Strafzeiten: Riessersee 10, Selb 14
Schiedsrichter: Altmann, Kannengießer (Wenzel, Wagner)
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  20:31 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     oo

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn kassiert Schlappe in Kempten

(BYL)  Mit 2:6 verliert der EHC Königsbrunn auswärts das zweite Testspiel gegen die "Sharks" des ESC Kempten. Am Ende setzten sich die torgefährlicheren Gastgeber verdient gegen den EHC durch, auch wenn die Niederlage ein, zwei Tore zu hoch ausfiel.
Beide Teams konnten drei komplette Reihen aufbieten. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Benni Beck. Als zweiter Goalie war Robin Rieger mit nach Kempten gereist.
Sowohl Kempten als auch der EHC starteten eher vorsichtig in die Partie, keine Mannschaft ging unnötige Risiken ein. Nach dem anfänglichen Abtasten nahm das Spiel dann langsam Fahrt auf. In der sechsten Spielminute gingen die Sharks ein erstes Mal in Führung. Nach Bully im Königsbrunner Drittel landete ein verdeckter Schlagschuss von der Blauen zum 1:0 im Tor, was den Gastgebern sichtlich Auftrieb gab. Nur zwei Minuten später erhöhte der ESC auf 2:0, per Direktabnahme wurde eine schöne Kombination abgeschlossen. Doch Königsbrunn konnte gleich das erste Überzahlspiel verwerten, nach nur sechs Sekunden Strafzeit zappelte der Puck schon im Tor der Sharks. Der EHC war nun besser in der Partie und erarbeitete sich einige gute Chancen. Kurz vor der Pause hatten die Brunnenstädter noch Gelegenheit, in doppelter Überzahl auszugleichen, doch Kempten verteidigte gut und verhinderte einen Treffer. Danach wurde eine Strafe gegen Marco Sternheimer angezeigt, doch Gegenspieler Sergei Topol fuhr zum Schiedsrichter und überzeugte diesen, dass es kein Foul gegeben hatte. Nach dieser tollen Geste im Geiste des Fair Plays hagelte es danach trotzdem auf beiden Seiten Strafen, ehe die bis dahin ausgeglichene Partie mit dem Pausenpfiff unterbrochen wurde.
Im Mittelabschnitt starteten die Sharks zunächst wieder besser in die Begegnung und durften in Überzahl agieren. Danach kam aber der EHC zu einigen guten Chancen. In der 30. Spielminute jubelten schon einige Königsbrunner und freuten sich über einen scheinbaren Ausgleichstreffer. Doch die Scheibe landete nicht hinter der Torlinie und der Treffer wurde zu Recht nicht anerkannt. Die Partie verflachte immer mehr, wobei die Brunnenstädter weiter gute Möglichkeiten hatten, aber zu ineffektiv im Abschluss waren. Kurz vor der Pause kassierte Königsbrunn erneut eine Strafzeit und wäre fast durch Anton Egle zum hochverdienten Ausgleich gekommen, doch der gegnerische Goalie war auf der Hut und entschärfte die Top-Chance. Nur wenige Sekunden später machten es die Gastgeber besser und erhöhten zum 3:1, wenn auch mit ein wenig Scheibenglück, und sorgten so für den Drittelendstand.
Im letzten Spielabschnitt hatte der EHC gute Voraussetzungen, das Spiel zu drehen, in Überzahl sollte der Ausgleich her. Doch nach Scheibenverlust konnte Filip Kokoska nur per Foul gestoppt werden. Den zu gegebenen Penalty konnte der Gefoulte dann sehr sehenswert zum 4:1 versenken. Dieser Treffer zeigte Wirkung, Kempten nun mit Oberwasser, der EHC wirkte ideenlos. In der 52. brachte Königsbrunn die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel, die Sharks spielten die Brunnenstädter aus und schlossen nach schöner Kombination mit dem 5:1 ab. Der EHC versuchte nochmal alles, Peter Brückner hatte bei seinem Alleingang in der 53. Minute kein Scheibenglück. Sein Schuss landete aber nur am Gehäuse. Zwei Minuten später hatte auch Clay Ellerbrock in Unterzahl eine gute Torchance, im Gegenzug kassierte Königsbrunn dann aber noch das 6:1. Die Luft bei Königsbrunn war allerdings schon längst raus, auch wenn Dominic Erdt in Überzahl noch zum 6:2 Endstand verkürzen konnte.
Die clevere Mannschaft aus Kempten gewinnt am Ende verdient gegen den EHC, der klar unter seinen Möglichkeiten blieb und dem es an Toreffizienz fehlte. Bis zu Saisonbeginn in zwei Wochen bleibt aber noch Zeit, um an den Baustellen zu arbeiten. EHC-Coach Bobby Linke nennt Gründe für die Niederlage:
„Wir sind schwer ins Spiel gestartet und waren die ersten zehn Minuten nicht präsent. Zu wenig Zugriff, dazu viele verlorene Zweikämpfe und Laufduelle. Wir sind einfach nicht gut gestanden, konnten nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Dann rennen wir dem Spiel hinterher und waren danach besser in der Partie. Im zweiten Abschnitt waren wir die Mannschaft mit den klareren Torchancen, konnten aber kein Kapital daraus schlagen. Für das letzte Drittel hatten wir uns zwar viel vorgenommen, haben dann aber komplett den Faden verloren. Wir waren vom Kopf her nicht mehr frisch genug, machten uns das Leben selbst viel zu kompliziert. Wenn du deine Chancen dann nicht reinmachst, dann gibt das dem Gegner viel Auftrieb. Kempten hat seine Möglichkeiten eiskalt genutzt und uns mit dem 6:2 bestraft. Ich bin natürlich unzufrieden, mit nur 50% Einsatz kann man einfach nicht gewinnen. In der eigenen Zone muss man immer hart arbeiten, nach vorne entsteht immer mal eine Möglichkeit. Das war zu wenig, ein paar Spieler müssen jetzt einfach abliefern. Wenn du nicht arbeiten willst, macht das eben ein anderer.“
Tore: 1:0 Russler (Löhr) (6.), 2:0 Stauder (Schirrmacher, Oswald) (8.), 2:1 Sternheimer (Trupp, Bullnheimer) (11.), 3:1 Schirrmacher (Kokoska) (38.), 4:1 Kokoska (Penalty) (43.), 5:1 Mische (Hlozek, Schäffler) (52.), 6:1 Mische (Topol, Schäffler) (55.), 6:2 Erdt (Bakos, Wiendl) (59.)
Strafminuten:  ESC Kempten 26     EHC Königsbrunn 16     Zuschauer: 321
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  21:31 Uhr
Bericht:     EHCK
Autor:     hp


loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg mit erstem Sieg in der Vorbereitung

(BYL)  Mit Trippelschritten kehrt das Eishockeyfieber nach Waldkraiburg zurück. Noch wirkt es, als wollten manche nicht wahrhaben, dass die kalte Jahreszeit vor der Tür steht. Doch mit ihr kommt auch die Eishockeyzeit, und die begann für die Löwen am vergangenen Freitag gegen den neuen Ligakonkurrenten ESV Burgau.
Die Schwaben hatten zwar keine Fans mitgebracht, dafür aber ein Team, das den Löwen einiges abverlangen wollte. Waldkraiburg wiederum wollte sofort zeigen, wer Herr im eigenen Haus ist. Gleich in der ersten Minute eröffnete Kapitän Nico Vogl mit dem 1:0. Im Tor stand Tobias Sickinger, der erstmals in dieser Vorbereitung von Beginn an ran durfte. Die Körpersprache der Löwen wirkte von Anfang an ganz anders als noch im verschlafenen Auftritt gegen Grafing. Zwar kam Burgau über Entlastungsangriffe immer wieder zu Szenen im Angriffsdrittel, doch die Kontrolle lag bei den Hausherren. Ein solcher Angriff führte in der 9. Minute allerdings zum Ausgleich durch Andreas Wiesler. Trotz weiterer hochkarätiger Chancen der Löwen blieb es nach 20 Minuten beim 1:1.
Der zweite Abschnitt begann, wie der erste endete: mit Waldkraiburger Druck und Burgauer Befreiungsversuchen. Fünf Minuten nach Wiederbeginn schlug die dritte Reihe zu. Der junge Philip Kaer bediente Tim Ludwig, der durch die Schoner von Torhüter Schaller zum 2:1 traf. In der 29. Minute legte der EHC nach. Erneut war es Nico Vogl, der auf Zuspiel von Andris Džeriņš allein vor Schaller auftauchte und eiskalt zum 3:1 einschob – ebenfalls durch dessen Beine. Doch die Defensive der Löwen zeigte sich nicht immer sattelfest in dieser frühen Phase der Vorbereitung. Nur eine Minute später nutzte Petr Ceslik eine Unachtsamkeit und verkürzte auf 3:2. Die Antwort der Hausherren folgte prompt: Nur 29 Sekunden nach dem Gegentor stellte Vogl den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her und erzielte das 4:2. Der letzte Treffer des Drittels gehörte jedoch abermals den Gästen. Drei Minuten vor der Pause tanzte Ceslik Löwen-Keeper Sickinger aus und stellte auf 4:3.
Der Schlussabschnitt begann mit einem Schock für Waldkraiburg. Nach nur 82 Sekunden traf erneut Wiesler zum 4:4-Ausgleich, und die Partie stand wieder völlig offen. Doch die Löwen ließen sich nicht aus der Spur bringen. Bereits in der 45. Minute schlug Anthony Dillmann zu. Der Stürmer, zuvor schon doppelter Vorlagengeber, sorgte mit dem 5:4 für die erneute Führung. Waldkraiburg behielt das Momentum und kontrollierte fortan weitgehend das Geschehen. In der 54. Minute setzte Martin Kokeš den Schlusspunkt. Mit einem satten Schuss ins Kreuzeck stellte er den 6:4-Endstand her.
Die Löwen können mit dieser Leistung zufrieden sein. Vieles sah schon deutlich strukturierter aus, auch wenn noch Feinschliff nötig ist. Burgau dagegen offenbarte Schwächen, die in der Liga schnell teuer werden könnten. Mit einer Leistung wie dieser droht den Schwaben der Kampf gegen die Play-Downs. Ob sie ihre Lehren ziehen, zeigt sich schon bald: In wenigen Tagen kommt es in Burgau zum Rückspiel – und dort werden die Karten neu gemischt. Das nächste Spiel der Löwen – und zugleich das letzte Vorbereitungs-Heimspiel findet am kommenden Freitag, am Tag der deutschen Einheit, gegen den Landesligisten ESC Dorfen statt.
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  06:55 Uhr
Bericht:     EHCW
Autor:     aha


ercsonthofenERC Sonthofen
ERC überzeugt trotz Niederlage in Kempten

(BLL)  Am Freitagabend absolvierte der ERC Sonthofen sein erstes Testspiel in Kempten. Mit dem ESC Kempten bekamen es die Oberallgäuer nicht nur mit einem höherklassigen Bayernligisten zu tun, sondern auch mit dem eigenen Kooperationspartner. Die teils hitzige Partie war geprägt von Strafzeiten und entschied sich erst in der Verlängerung.
Die 515 anwesenden Zuschauer sahen einen Traumstart der Schwarz-Gelben. Josef Slavicek brachte das Zuspiel von Denis Adebahr nach nur 29 Sekunden halbhoch im Kasten von ESC-Torhüter Jakob Nerb unter. Der ERC agierte weiterhin engagiert, störte früh und effektiv den Spielaufbau der Hausherren. Dadurch erarbeiteten sich die Schwarz-Gelben nicht nur Scheibengewinne, sondern auch mehrere gute Abschlussmöglichkeiten. Auch zum Ende der einzigen Sonthofner Überzahlsituation in diesem Drittel musste ESC-Goalie Nerb sein ganzes Können unter Beweis stellen.
Den zweiten Spielabschnitt begannen die Mannen um Kapitän Marc Sill in Unterzahl, konnten sich aber zunächst schadlos halten. Kempten agierte nun wesentlich spritziger und angriffslustiger, was sich mit einem Doppelschlag durch Kevin Hu und Timo Schirrmacher auszahlte. Die Sharks waren am Drücker und dem nächsten Treffer näher als der ERC. Trotzdem ließ sich Sonthofens Fabian Zeiske das Zuspiel von Dustin Ottenbreit direkt nach dem Bully nicht nehmen und verwandelte zum eher unerwarteten 2:2-Ausgleich. Auch Zeiskes Stürmerkollegen Josef Slavicek und Dan Przybyla glänzten anschließend mit einer sehenswerten Überzahl-Kombination, in der letzterer die erneute Führung den zahlreich mitgereisten Sonthofner Fans servierte. Sehenswert, allerdings in diesem Rahmen unpassend, war dann die „handschuhfallende“ Showeinlage zwischen ERC-Stürmer Lynnden Pastachak und ESC-Verteidiger Tomas Kulhanek, die von den Unparteiischen richtigerweise noch im Keim erstickt wurde. Auf beiden Seiten kam es zu weiteren Nickeligkeiten. Zwei weitere Überzahlspiele – je eines pro Team – brachten aber keine Änderungen mehr, und so ging es mit einer 3:2-Führung für den ERC zum Pausentee.
Auch im letzten Drittel hatten die Hausherren etwas mehr Spielanteile auf ihrer Seite. Der ERC kam dennoch zu guten Entlastungschancen, musste dann allerdings den Ausgleich zum 3:3 durch Martin Hlozek aus einer undurchsichtigen Situation neben dem Tor hinnehmen. Kurz darauf wurde Marc Sill regelwidrig gestoppt und Pascal Kröbers Schuss wurde kurz vor der Linie aus dem Torraum gefischt. Dann kippte das Momentum zugunsten der Oberallgäuer: Kempten brachte die hüpfende Scheibe nicht aus dem Drittel, Marc Sill traf auf Vorlage von Lynnden Pastachak hingegen das Spielgerät zur erneuten Führung. Die Freude war eben erst abgeklungen, da schlug Michael Limböck mit einem sehenswerten „One-Timer“ zurück und egalisierte damit die Sonthofner Führung. Dem nicht genug, setzte Kemptens Kevin Hu mit seinem zweiten Treffer noch einen obendrauf. Den Schlusspunkt in dieser stimmungsvollen regulären Spielzeit setzte dann -ebenfalls mit seinem zweiten Treffer- Josef Slavicek auf Vorlagen von Ondrej Havlicek mit dem 5:5-Unentschieden.
Nach Rücksprache mit beiden Trainerteams entschieden die Unparteiischen, die Partie in die Verlängerung zu schicken. In dieser war es schließlich Hausherr Sergej Topol, der mit einem halbhohen Schlagschuss den in Summe schon verdienten Sieg für Kempten besiegelte.
 www.ihp.hockey    Samstag 27.September 2025  21:49 Uhr
Bericht:     ERCS
Autor:     nb

 
esvtuerkheimcelticsTürkheim Celtics
DEC Inzell - ESV Türkheim 6:4 (0:1/4:3/2:0) / Celtics geben Vorbereitungsspiel in Inzell aus der Hand

(BBZL)  Es war der erste Härtetest in der noch jungen Saison 25/26. Im ersten Vorbereitungsspiel sind die Celtics über weite Strecken des Spiels die tonangebende Mannschaft, lassen aber vor allem im letzten Drittel zu viele Chancen liegen und verlieren nach zwischenzeitlicher 1:4 Führung mit 6:4.
Mit nur neun Stürmern und fünf Verteidigern machte sich der Celtics-Tross am Samstagnachmittag auf den Weg nach Inzell. Im Tor stand Patrick Zibrowius. Türkheim kam gut ins Spiel, musste aber nach zwei Minuten die erste Unterzahlsituation überstehen. Doch anstatt hinten in Bredouille zu kommen, klingelte es plötzlich im Inzeller Tor. Neuzugang Florian schnappte sich das Spielgerät und zog aus halblinker Position einfach mal ab. Der Puck ging halbhoch über die Schoner von Stefan Weibhauser im Inzeller Tor und besiegelte Dörings Premierentreffer im Celtics-Trikot. Anschließend war der ESVT weiter am Drücker, doch weitere Strafzeiten erschwerten es den Mannen von Trainer Bastian Hitzelberger, in einen Spielfluss zu kommen. Das Unterzahlspiel funktionierte aber wie letzte Saison gut und so machte man es Inzell schwer, wirklich zwingende Chancen herauszuspielen. Vorne passierte auch nichts mehr und so ging es mit der knappen 0:1 Führung in die erste Drittelpause.
Türkheim kam gut aus der Kabine und der nächste Treffer lies nicht lange auf sich warten. Auf Zuspiel von Pius Bader und Mathias Wexel bugsierte Christoph Vogel die Scheibe zum 0:2 ins Tor. Keine Zeigerumdrehung später bediente wieder Pius Bader diesmal Marco Fichtl der keine Mühe hatte und halbhoch zum 0:3 traf. Doch Inzell steckte nicht auf und kombinierte sich direkt nach dem Bully durch die Celtics-Hintermannschaft, die viel zu passiv agierte, und traf zum 1:3. Es dauerte nicht lange, da war der alte Abstand aber schon wieder hergestellt. Bader und Wexel bedienten wie beim 0:2 ihren Sturmpartner Christoph Vogel, der das Spielgerät zum 1:4 über die Linie drückte. Türkheim fuhr jetzt einen Gang zurück und es schien so, als wolle man sich auf der vermeintlich komfortablen Führung ausruhen. Das sollte sich rächen. Erst verkürzte Inzell in der 30. Minute durch Antos auf 2:4, ehe ein Doppelschlag in der 38. und 40. Spielminute durch Nedwed und Zauner den Ausgleich herbeiführte. Die Celtics-Defensive war in dieser Phase zu weit weg von seinen Gegenspielern. Die Inzeller nutzten die Freiräume gekonnt aus und so ging es beim Spielstand von 4:4 zum zweiten Mal in die Katakomben der Max Aicher Arena.
Der Pausentee schien den Celtics gut getan zu haben, denn wie die Feuerwehr kam man aus der Kabine. Doch beste Chancen blieben ungenutzt und zu allem Unmut gelang Inzell dann in Überzahl in der 44. Minute durch Antos das 5:4. Doch Türkheim lies sich durch den Rückstand nicht aus dem Konzept bringen und spielte weiter munter nach vorne. Inzell konzentrierte sich nur noch auf die Verteidigung und versuchte die knappe Führung über die Zeit zu bringen. Die Celtics hatten Chancen um Chancen und hätten sich den Ausgleich längst verdient gehabt. Doch ein ums andere Mal scheiterte man entweder am Inzeller Schlussmann, dem Torgestänge oder am eigenen Unvermögen. Und so kam es, wie es kommen musste. Inzell nutzte eine ihrer im dritten Drittel wenigen Chancen eiskalt aus und traf zwei Minuten vor Schluss zum 6:4. Die Celtics nahmen anschließend Patrick Zibrowius für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Doch auch das half nichts, die Scheibe wollte nicht mehr ins Tor und so blieb es beim 6:4 für Inzell.
Doppeltorschütze Christoph Vogel attestierte seinem Team nach dem Spiel zu einfache Fehler: „Wir haben es über weite Strecken gut gemacht und uns gute Chancen herausgearbeitet. Am Ende haben uns schlechte 15 Minuten und eine mangelnde Chancenverwertung den Sieg gekostet. Dennoch war die Leistung für das erste Vorbereitungsspiel und mit einem kleinen Kader insgesamt recht ordentlich.“
Das nächste Testspiel bestreitet der ESV Türkheim dann auf heimischem Eis. Am Sonntag den 05.10. ist die 1b des ESV Buchloe zu Gast im Sieben-Schwaben-Stadion.
Strafminuten:
Inzell 8 min
ESVT 14 min
Zuschauer: 70
 www.ihp.hockey    Samstag 27.September 2025  23:08 Uhr
Bericht:     ESVT
Autor:     mu

  
         
NEWS Landesverbände  West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   

eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Eisadler verlieren beim ECW Sande mit 3:5

(RLW)  Hoch im Norden weht ein rauher Wind....und den bekamen die Eisadler am Samstagabend beim Auswärtsspiel in Sande zu spüren. In einem teilweise recht hart geführten Vorbereitungsspiel unterlagen die Eisadler bei den Jadehaien mit 3:5. Das Spiel lief gerade 4 Minuten da gerieten einige Spieler von beiden Mannschaften auf dem Eis aneinander, so dass gleich die ersten Strafminuten vergeben wurden. Kaum hatte sich die Partie etwas beruhigt, gingen die Eisadler, die von einigen Fans begleitet wurden durch einen Treffer von Martin Benes mit 1:0 in Führung. Doch die Hausherren glichen in der gleichen Minute zum 1:1 aus. Eine gute Minute später dann sogar die Führung für die Jadehaie. So ging es mit einem knappen Rückstand in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt passierte zunächst recht wenig auf dem Eis. In der 29. Minute erhöhten die Hausherren dann und trafen zum 1:3 aus Dortmund Sicht. Als in der 32. Minute ein Spieler der Jadehaie für 2 Minuten auf die Strafbank musste, schlug Ben Busch mit seinem Treffer zum 2:3 in Überzahl eiskalt zu. Doch 3 Minuten später stellten die Jadehaie mit dem 2:4 den alten Abstand wieder her.
Im letzten Drittel begannen die Gastgeber in Überzahl und bauten ihre Führung (2:5) weiter aus. Danach zogen die Hausherren es vor doch das ein oder andere Mal auf der Strafbank Platz zu nehmen, doch leider konnten die Eisadler in Überzahl keinen weiteren Treffer erzielen. Dies gelang Pavel Avdeev mit dem 3:5 leider erst in der letzten Minute, so dass dies nur noch Ergebniskorrektur war. Am Freitag 03.10.2025 kommt es ab 19 Uhr im Eisstadion an der Strobelallee nun zum Rückspiel. Dies ist dann auch gleichzeit das letzte Vorbereitungsspiel der Eisadler.
Spielstatistik:
ECW Sande - Eisadler Dortmund 5:3 (2:1, 2:1, 1:1)
Torfolge:
0:1 (7.) Benes (Avdeev, Dreschmann)
1:1 (7.) Kosnar 
2:1 (8.) Kaschewski (Hanewinkel) 
3:1 (29.) Nimanis (Kosnar, Korbel)
3:2 (33.) Busch (Trapp)
4:2 (36.) Schultheis (Kaschewski, Lascheit)
5:2 (41.) Korbel (Kosnar)
5:3 (60.) Avdeev
Zuschauer: 338
Strafen: Sande 37 - Dortmund 25
#29 Menke (nicht eingesetzt), #33 Brunnert - #11 Morasch, #12 Lauer, #18 Poberitz, #67 Dreschmann, #70 Ortwein, #77 Bergstermann, #94 Cohut - #4 Julien, #14 Busch, #16 Kronhardt, #41 Trapp, #53 Benes, #60 Avdeev, # 80 Lichnovsky, #88 Panov, #91 Polter, #97 Thau
Nicht eingesetzt: #1 Oster (krank), #6 Walkenhorst (verletzt), #13 Long, #17 Rosenthal (beide krank)
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  15:11 Uhr
Bericht:     EAD
Autor:     tb

 
ratingenRatinger Ice Aliens
Ratinger Ice Aliens und Werbetechnik Mecklenbeck setzen erfolgreiche Partnerschaft fort!

(RLW)  Die Ratinger Ice Aliens freuen sich, die bewährte Zusammenarbeit mit der Werbetechnik Mecklenbeck auch in der kommenden Saison fortzusetzen.
Mit David Mecklenbeck steht dem Verein seit zwei Jahren ein verlässlicher Partner zur Seite, der im Bereich Populierung, Werbebanner, Beschriftungen und vielen weiteren Themen stets tatkräftig unterstützt. Dank seiner Expertise und schnellen Lösungen trägt die Werbetechnik Mecklenbeck maßgeblich zur verbesserten Darstellung der Ice Aliens bei.
„Wir sind sehr froh, mit David Mecklenbeck jemanden an unserer Seite zu wissen, der nicht nur fachlich überzeugt, sondern auch mit großem persönlichen Engagement hinter uns steht“, betont Wilfried Tursch, zweiter Vorsitzender der Ratinger Ice Aliens.
Die Verlängerung der Partnerschaft ist ein weiteres positives Signal für die kommende Saison und unterstreicht die enge Verbundenheit zwischen dem Verein und seinen lokalen Unterstützern. Gemeinsam wollen die Ice Aliens und die Werbetechnik Mecklenbeck auch in Zukunft für eine starke Präsenz auf und neben dem Eis sorgen.
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  04:40 Uhr
Bericht:     RIA
Autor:     us

  
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
 
FASSBerlinFASS Berlin
FASS nimmt einen Punkt aus Chemnitz mit

(RLO)  Auch in die Regionalliga Ost startete FASS Berlin mit einer Niederlage. Im Topspiel bei den Chemnitz Crashers gab es eine 2:1 (0:0, 1:1, 0:0, 1:0)-Niederlage nach Overtime. FASS kann sich bei seinem überragenden Goalie Eric Steffen bedanken, dass man zumindest einen Punkt mit in die Hauptstadt nehmen konnte.
Die Berliner reisten mit zehn Angreifern und fünf Verteidigern in den Küchwald. Sein Debüt gab Neuzugang Oliver Noack. Im Tor rotiert man planmäßig, so dass Eric Steffen zwischen den Pfosten stand. Die Gastgeber boten vor gut 500 Zuschauerinnen und Zuschauern 17 Skater und Kufa im Tor auf.
DAS SPIEL
Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Spiel mit wenigen Unterbrechungen. FASS dominierte klar, doch ergaben sich nur wenige Chancen. Die beste vergab Felix Braun in einem Alleingang nach einem Turnover. Die Crashers waren erst in den Schlusssekunden des ersten Drittels gefährlich, als sie in ihrem ersten Powerplay mehrfach an Eric Steffen scheiterten.
Auch im zweiten Drittel änderte sich das Bild zunächst nicht – bis zum 0:1. Eigentlich konnten die Gäste mit ihrem Überzahlspiel wenig anfangen, doch dann zog Kapitän Tom Fiedler mit einem Konter über rechts auf und davon, zog vor das Tor, blieb geduldig und lupfte schließlich die Scheibe über Kufa in den Kasten (33.). Leider dauerte es nur eine Minute, bis Kießling zum Ausgleich für Chemnitz traf. Bei einem Angriff funktionierte die Rückwärtsbewegung der bis dahin sehr aufmerksamen Berliner nicht, und so kam der Chemnitzer alleine vor dem Tor zum erfolgreichen Abschluss. In der Folge erarbeiteten sich die Gastgeber ein leichtes Übergewicht, ohne zu zwingenden Chancen zu kommen.
Der dritte Abschnitt ging dann klar an die Crashers, denen man anmerkte, dass sie deutlich länger im Trainings- und Spielbetrieb stehen. Bei FASS wurden die Schritte dagegen kürzer. Zum Glück war Eric Steffen in Galaform und entschärfte alleine in diesem Drittel 18 Torschüsse. So rettete er sein Team, das sich gegen die Niederlage stemmte, in die Verlängerung. Zuvor hatte Daniel Volynec nach einem Turnover die Chance zum Siegtreffer, doch auch Kufa hatte einen guten Tag erwischt.
Leider nahm man eine Strafzeit mit in die Overtime, und die nutzte Sauerwein nach 83 Sekunden zum Siegtreffer für Chemnitz. FASS kann mit dem Punkt leben, wird aber in den kommenden Wochen einen Gang zulegen müssen.
AUSBLICK
Weiter geht es am kommenden Wochenende (Samstag, 04.10.25, 19:45 Uhr) beim ESC Dresden. Die Landeshauptstädter haben sich im Sommer verstärkt und werden die Punkte sicher nicht leicht hergeben. Dresden wird übrigens auch der Gegner am 18.10.25 sein, wenn FASS die lang ersehnte Rückkehr ins Erika-Heß-Eisstadion feiert.
STATISTIK
FASS: Steffen (Slavinskis-Repe) – Hüfner, Falk; Junge, Kruggel; Levin – Volynec, Kubail, Braun; L. Noack, Fiedler, Licitis; O. Noack, Thielsch, Licitis; Weihrauch.
Tore:
0:1 (32:53) Fiedler PP1, 1:1 (33:51) Kießling;
2:1 (61:23) Sauerwein PP1.
Schiedsrichter: Heinke – Fiedler, Ulrich.
Strafen: Chemnitz 8, FASS 10.
Zuschauer: 521.
Schüsse: 41-23.
Face-off: 22-29.
 www.ihp.hockey    Samstag 27.September 2025  23:01 Uhr
Bericht:     FASSB
Autor:     ah


nieskyTornado Niesky
Eröffnung der Nieskyer Eissaison 2025/ 2026

(RLO)  Der ELV Niesky wird am Freitag, den 03.Oktober 2025 um 10:00 Uhr die Saison 2025/ 2026 offiziell im Eisstadion Niesky eröffnen. Einlass ist ab 10:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Mit von der Partie sind alle Mannschaften und Sektionen des ELV Niesky. Die Mannschaftspräsentation sowie die Vorstellung neuer Tornados gehört genauso zum Programm wie die Vorstellung aller Nachwuchsmannschaften, der Tornado Reserve, der Alten Herren und der Eisstockschützen. Unterstützt wird die Veranstaltung durch den Karnevalsclub Niesky, mit dem der ELV seit Jahren eine gute Zusammenarbeit pflegt, sowie von DJ F.George aus Bautzen. Die gastronomische Versorgung ist gewährleistet. Außerdem ist eine Hüpfburg, Kinder schminken, eine Autogrammstunde der Tornados und vieles mehr geplant.
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  20:15 Uhr
Bericht:     ELVN
Autor:     ew


nieskyTornado Niesky
Tornados starten in die Hauptrunde

(RLO)  Nach Testspielen und Trainingslager starten die Tornados am kommenden Wochenende offiziell in die Eishockeysaison 2025/ 2026. Am Samstag, den 04.10.2025 fahren die Nieskyer Cracks in die Hauptstadt.
Im Wellblechpalast in Berlin Hohenschönhausen treffen sie um 19:00 Uhr auf die Eisbären Juniors – sicher ein Gegner auf Augenhöhe. Die Gastgeber bestritten in der neuen Saison bereits zwei Spiele – gegen Chemnitz und Lauterbach, die sie beide ziemlich hoch verloren. Dennoch werden die Tornados diesen Gegner nicht unterschätzen! In jedem Fall ist eine spannende Partie zu erwarten, die die Unterstützung der Tornado-Fans vor Ort braucht. Schließlich ist es auch das 1.Heimspiel für die Eisbären.
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  20:15 Uhr
Bericht:     ELVN
Autor:     ew


schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Wölfe feiern Kantersieg gegen Bayreuth

(RLO)  Was für ein Eishockey-Abend in Schönheide! Vor 278 Zuschauern im heimischen Wolfsbau zeigten die Schönheider Wölfe am Samstagabend eine starke Vorstellung und fertigten den EHC Bayreuth mit 15:0 (5:0, 7:0, 3:0) ab.
Nach dem knappen 7:6-Erfolg im Hinspiel in Bayreuth hatte wohl kaum jemand mit einem derart deutlichen Ergebnis gerechnet. Doch die Wölfe präsentierten sich von Beginn an lauf- und spielfreudig, druckvoll in den Zweikämpfen und kaltschnäuzig im Abschluss. Bayreuth fand über die gesamte Spielzeit hinweg kaum Mittel, dem ständigen Offensivdruck standzuhalten.
Schon im ersten Drittel legte Schönheide den Grundstein für den späteren Kantersieg. Florian Heinz (6.), David Novotny (8.), Tomas Rubes (12.) sowie Jan Meixner mit einem Doppelschlag (17./18.) sorgten früh für klare Verhältnisse – 5:0 nach 20 Minuten.
Im Mittelabschnitt erhöhten die Hausherren die Schlagzahl sogar noch. Treffer von Lukas Lenk (22.), Florian Heinz (25.), David Novotny (30.), Tomas Rubes (32./35.), sowie Yannek Seidel (36./40.) ließen das Ergebnis zweistellig werden. Das zweite Drittel endete 7:0 – Spielstand nach 40 Minuten: 12:0!
Im Schlussabschnitt wechselte Coach Sven Schröder auf der Torhüterposition. Für Kevin Kopp, der bis dahin fehlerfrei blieb, rückte Oliver Granert zwischen die Pfosten. Auch er hielt seinen Kasten sauber. Offensiv setzten die Wölfe weiter nach. Tomas Rubes mit seinem vierten Treffer (47.), Kevin Piehler (52.) und Robert Horst (57.) rundeten das Schützenfest zum 15:0-Endstand ab.
Viel Zeit zum Ausruhen bleibt nicht. Schon morgen, am Sonntag, den 28.09.2025, um 17:00 Uhr, empfangen die Wölfe im Wolfsbau den ERSC Amberg. Mit der Leistung vom Samstagabend im Rücken dürfte das Team voller Selbstvertrauen in die nächste Aufgabe gehen.
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  09:37 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     mg


schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Knappe Heimniederlage für die Wölfe gegen Amberg

(RLO)  Die Schönheider Wölfe mussten sich am Sonntagabend im heimischen Wolfsbau dem ERSC Amberg knapp mit 2:3 (2:3, 0:0, 0:0) geschlagen geben. Vor 258 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an eine schnelle und intensive Partie, in der die Gastgeber zweimal in Führung gingen, am Ende aber unterlagen. 
Die Wölfe starteten schwungvoll ins Spiel und belohnten sich bereits in der 5. Minute mit dem 1:0 durch Jan Gruß. Doch die Freude währte nicht lange. In der 13. Minute glich Ambergs Nolan Gardiner aus. Nur eine Minute später schlug Schönheide zurück. Florian Heinz stellte auf 2:1. Aber auch diesmal antworteten die Gäste postwendend. Wieder war Gardiner erfolgreich (14.), ehe Daniel Schroepfer in der 18. Minute das 2:3 erzielte. Mit diesem Rückstand ging es für die Wölfe in die erste Pause.
Im zweiten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Sowohl Kevin Kopp im Wölfe-Tor als auch Ambergs Goalie David Kubik zeigten starke Paraden. Schönheide erspielte sich die klareren Chancen, darunter zwei Alleingänge und zwei Zwei-auf-Eins-Situationen. Doch die Kaltschnäuzigkeit fehlte, sodass es torlos in die zweite Pause ging.
Im Schlussabschnitt warfen die Erzgebirger alles nach vorn, scheiterten aber immer wieder an der konsequenten Abwehr der Gäste oder am stark haltenden Kubik. Für einen Schockmoment sorgte die 46. Minute, als Topstürmer Tomas Rubes nach einem Bandencheck verletzt ausscheiden musste. Zwar erhielt Amberg dafür eine 5-Plus-Spieldauer-Strafe, doch die Wölfe ließen die große Chance auf den Ausgleich ungenutzt. Auch eine weitere Überzahlsituation kurz vor Ende und mit sechstem Feldspieler brachte keinen Treffer mehr. 37 Sekunden vor der Schlusssirene handelte sich zudem Lukas Lenk selbst noch eine 5-Plus-Spieldauer-Strafe ein.
Trotz der 2:3-Niederlage zeigten die Wölfe über weite Strecken eine ansprechende und kampfstarke Leistung. Amberg, nach zuletzt drei Niederlagen in Folge bereits unter Druck, wehrte sich mit allen Mitteln und nahm den Sieg mit. Schönheide fehlte, anders als noch im Testspiel gegen Bayreuth, die Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Gehäuse.
Kommendes Wochenende stehen im Wolfsbau die letzten beiden Vorbereitungsspiele an, bevor der „scharfe Start“ in der Regionalliga Ost erfolgt. Am Samstag, 04.10.2025, 17:00 Uhr empfangen die Wölfe den EV Pegnitz, ehe am Sonntag, 05.10.2025, 17:00 Uhr die 1b des VER Selb im Wolfsbau gastiert. Für das Doppel-Heimspiel-Wochenende gibt es nur online unter https://events.vereinsticket.de/schoenheider-woelfe/season-tickets/st-dauerkarten wieder ein vergünstigtes Kombi-Ticket für beide Partien.
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  21:29 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     mg

  
          
NEWS Frauen 

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
   
     
 
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DFEL Sonntag:  Auch das zweite Wochenendspiel geht an den Meister
nichts zu holen gab es an diesem Wochenende für die Eisbären Juniors Berlin, denn auch das zweite Spiel gegen die ECDC Memmingen Indians ging an die Gäste. Diesmal siegten die Titelverteidigerinnen mit 0:6 (0:3/0:2/0:1).
Bei beiden Teams gab es im Vergleich zum Vortag keine Änderungen, Starttorhüterinnen waren wieder bei den Eisbären Lilly-Ann Riesner und bei Memmingen Chiara Schultes. Und so konnten die Zuschauer auch diesmal wieder ein spannendes Spiel erwarten.
Es wurde allerdings zunächst nichts mit einem ausgeglichenen Spiel. Die ersten Minuten waren es noch und hier kamen die Eisbären zu einem nicht ausgenutzten Powerplay. Wenig später gelang den Gästen mit einem Doppelschlag eine 0:2-Führung. Erst konnte Theresa Knutson  freistehend einen Querpass im Tor unterbringen (6.), dann folgte eine Minute später das 0:2 durch Nora Elia. Die erste Strafe gegen die Eisbären nutzte Memmingen zum 0:3, kurz vor Ende der Strafe traf Anne Bartsch. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause.
Viel passierte im 2. Drittel  nicht. Beide Teams verteidigten gut und so gab es nicht viele gute Chancen. Dann kam die 31. Minute. Berlin kassierte zwei Strafzeiten und das nutzte Ronja Hark, um erst mit einem Weitschuss und 17 Sekunden später mit einem Nachschuss auf 0:5 zu erhöhen. Nach diesem Treffer wechselte Berlin im Tor zu Leonie Kühberger. Bis zur Pause fielen keine weiteren Treffer und so führte Memmingen mit 0:5.
Die Gäste drückten im letzten Drittel weiter, von den Juniors kamen nur gelegentliche Konter. Drei Minuten vor dem Ende fiel der sechste Treffer des Spiels, Nora Elia erhöhte auf 0:6.
Memmingen war am Sonntag das bessere Team und sie nutzten früh die vorhandenen Chancen. Die Eisbären haben zwar gekämpft, aber das hat diesmal nicht gereicht. Gute Besserung an Memmingens Jule Schiefer, die leider nach einer Verletzung im 1. Drittel nicht mehr weiterspielen konnte.
Weiter geht es am kommenden Wochenende mit zwei Auswärtsspielen beim Hokiklub Budapest.
DFEL Samstag: Eisbären mit  knapper Niederlage gegen den Meister
In einem engen und spannenden Spiel unterlagen die Eisbären Juniors Berlin gegen Titelverteidiger ECDC Memmingen Indians durch einen Treffer in der letzten Minute mit 1:2  (0:1/1:0/0:1).
Mit 19 Feldspielerinnen gingen die Berliner in die Partie gegen den Meister, der mit drei Blöcken angereist war. Im Tor duellierten sich Lilly-Ann Riesner und Chiara Schultes.
Zunächst gab es auf beiden Seiten kaum Toraktionen, erst als Memmingen zu Überzahlsituationen kam, gab es erste gefährliche Aktionen. Ein erstes Powerplay brachte auch den Eisbären gute Möglichkeiten, nur ein Treffer wollte nicht fallen. 136 Sekunden vor der Pause fiel der erste Treffer des Spiels. Ein Schuss von Memmingen wurde noch geblockt, dann kam Antje Sabautzki an den Puck und Berlins Torhüterin war geschlagen.
Recht ausgeglichen ging es im 2. Drittel weiter, beide Teams konnten dabei Chancen des Gegners verhindern. Drei Minuten vor der Pause klingelte es doch noch, in Überzahl zog Ellen Laurence ab und es schlug im Tor der Gäste ein.
Auch im letzten Drittel ginge es recht ausgeglichen weiter, beide Teams ließen nur wenige Chancen zu. 41 Sekunden vor dem Ende viel doch noch ein Tor. Carina Strobel zog von der blauen Linie ab und der Puck landete zum 1:2 im Tor.
Beide hätten dieses Spiel gewinnen können, am Ende war es dieser eine Schuss, der die Partie entschied.
DFEL2 Nord: Knappe Niederlage zum Start in die neue Ära
Das Auftaktspiel der Frauen von FASS Berlin gegen den Kölner EC „Die Haie“ wurde mit Spannung erwartet und es war eine spannende Angelegenheit. Am Ende mussten sich die Aufsteigerinnen dem Favoriten mit 2:4 (0:0/1:2/1:2) geschlagen geben, zogen sich dabei aber acht bar aus der Affäre.
Mit 19 Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen ging FASS in dieses Premierenspiel, im Tor startete Mia Warluks. Köln war zwar nur mit elf Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen angereist, Maria Fujimagari begann bei den Gästen im Tor.
Die Aufsteigerinnen konnten im 1. Drittel Gegentore verhindern, sie ließen aber auch das erste Powerplay der neuen Spielzeit liegen. So ging es am Ende torlos in die erste Pause.
Im 2. Drittel hatte zunächst FASS zwei weitere Möglichkeiten einen Treffer zu erzielen. Dies gelang nicht und als die Kölnerinnen zu ihren ersten Powerplay kamen, schlugen sie zu. Marlene Dingel traf nach 34 Minuten zum 0:1 und sie erzielte den ersten Treffer der neuen Spielzeit. Doch FASS blieb dran und nach 38:17 fiel der erste Treffer der Weddingerinnen in der DFEL2 Nord. Caitlin T'Sas traf nach Vorlage von Evelina Perabo zum 1:1 Ausgleich, Köln ging aber dennoch mit einer Führung in die 2. Pause, denn Muriel Müller traf 23 Sekunden später zum 1:2.
129 Sekunden nach Wiederbeginn konnte Naemi Bär für die Gäste das 1:3 erzielen und das war eine Vorentscheidung. In der 48. Minute kassierte Evelina Perabo eine Spieldauerdisziplinarstrafe und FASS musste lange in Unterzahl spielen. Sie überstanden sie Unterzahl und die FASS-Frauen gaben nicht auf. Drei Minuten vor dem Ende konnte wurde dies belohnt, Aimée Klement verkürzte 2:3. Mehr sollte nicht gelingen, dafür konnte Julia Malejka für Köln noch 54 Sekunden vor der Sirene den Treffer zum 2:4-Endstand erzielen.
Bis auf das Ergebnis war es ein recht guter Start in die neue Spielzeit und der neuen Liga. FASS konnte das Spiel recht ausgeglichen gestalten und hatte bei 27:26 Torschüssen auch gute Chancen. Es war klar, dass es nicht einfach werden würde, aber gegen Köln wurde zumindest ein guter Anfang gemacht.
Für FASS gibt es nun eine Pause, erst am 01. November steht das nächste Spiel an. Es geht dann bei den Sharks Women aus dem belgischen Mechelen um die nächsten Punkte.
 www.ihp.hockey    Sonntag 28.September 2025  19:29 Uhr
Bericht:     NIS
Autor:     ns

   
  Montag 29.September 2025
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
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