IHP NachrichtenFreitag 29.Mai 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Termine und Spielberichte von Donnerstag und Freitag mit insgesamt drei Beiträgen von der Weltmeisterschaft in der Schweiz, sowie aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Tag 13: Die Viertelfinalspiele (WM) Die ersten beiden Halbfinalisten wurden am Nachmittag ermittelt. Finnland setzte sich gegen Tschechien durch und Kanada gewann gegen die USA. Am Abend gewannen die Schweiz gegen Schweden und Norwegen gegen Lettland. Finnen schlagen Tschechen Finnland hat sicher das Viertelfinale erreicht, Tschechien musste etwas länger bangen. Zu erwarten war ein offenes Spiel. Als die Tschechen sich leichte Vorteile erspielen konnten, schlugen die Finnen zu. Sakari Manninen zog ab und Tschechiens Torhüter Josef Korenar war nach acht Minuten geschlagen. Nun hatte die Finnen Vorteile und die 15. Minute brachte ihnen das 2.0. Einen Schuss konnte Tschechiens Torhüter noch abwehren, gegen den Nachschuss von Anton Lundell war er aber machtlos. Mit diesem insgesamt verdienten Spielstand ging es erstmals in die Kabine. 95 Sekunden nach Wiederbeginn folgte eine finnische Spezialität und fast schon eine Vorentscheidung. Nach einem Konter versenkte Konsta Helinus einen Querpass und Finnland führte mit 3:0. 89 Sekunden mit zwei Spielern mehr auf dem Eis brachte den Tschechen die Chance wieder ins Spiel zu kommen und das nutzten sie aus. Filip Hronek zog ab und Finnlands Torhüter Justus Annunen war nach 31 Minuten chancenlos. Die Tschechen stürmten weiter, Finnland konterte. Die vorhandenen Chancen wurden nicht genutzt und so führte Finnland mit 40 Minuten weiter mit zwei Toren Vorsprung. Die Tschechen versuchten im letzten Abschnitt Druck aufzubauen, die Finnen verteidigten aber gewohnt gut und ließen so nur wenig zu. Ein Powerplay brachte den Finnen sehr gute Chancen, nur die Entscheidung fiel nicht. Vier Minuten vor dem Ende sorgte Lenni Hämeenaho doch für die Entscheidung, er traf nach einem Alleingang zum 4:1 und mit diesem Ergebnis endete das Spiel. Finnland gewann verdient, eine kompakte Abwehr ließ nicht viele Chancen der Tschechen zu. Finnland – Tschechien 4:1 (2:0/1:1/1:0) Schiedsrichter: Ch. Holm (SWE), S. Mac Farlane (USA) – S. Gustafson (USA), J. Rey (USA) Zuschauer: 10.000 Strafen: FIN 6 (2/4/0), CZE 6 (2/2/2) Tore: 1:0 (07:33) S. Manninen (J. Puljujärvi); 2:0 (14:32) A. Lundell (L. Hämeenaho, U. Vaakanainen); 3:0 (21:35) K. Helenius (A. Barkov, M. Granlund); 3:1 (30:51) F. Hronek (D. Kubalik, R. Cervenka) PP2; 4:1 (55:21) L. Hämeenaho (S. Manninen); Beste Spieler: Sakari Manninen (FIN), Jakub Flek (CZE) Kanada schaltet Olympiasieger und Titelverteidiger USA aus Duelle zwischen Kanada und der USA haben es immer in sich. Die Kanadier haben sich bisher besser präsentiert, aber was hat das bei diesen Duellen schon zu bedeuten… Die Kanadier stürmten gleich drauf los und sie kamen auch zu Torabschlüssen. Die 7. Minute brachte Aufregung, nach einem Checkgegen den Kopf- und Nackenbereich war die Partie die US-Spieler Ryan Lindgren beendet und Kanada kam zu einem Powerplay von fünf Minuten. Trotz viel Druck überstanden die USA die fünf Minuten schadlos. Kanada hatte weiter Vorteile, die USA kamen in der 15. Minute zum ersten Powerplay und damit zu einer Druckphase. Wenig später folgte das zweite Powerplay der Kanadier und da klingelte es im Tor von Devin Cooley. Macklin Calebrini kam frei zum Schuss und 89 Sekunden vor dem Ende ging Kanada in Führung. Ausgeglichen ging es weiter, wobei die USA eine Strafe gegen Kanada nicht nutzen konnten. Die Kanadier nutzten eine ihrer Chancen, mit einem Nachschuss konnte Dylan Holloway nach 30 Minuten auf 2:0 erhöhen. Nach einem insgesamt ausgeglichenen Drittel stand es 2:0, es lief also für die Kanadier. Angriffe der USA und Konter von Kanada bestimmten das letzte Drittel. Die USA vergaben dabei einige sehr gute Chancen oder sie scheiterten am überragenden Torhüter Jet Greaves. Die USA zogen 142 Sekunden vor dem Ende den Torhüter und 119 Sekunden vor dem Ende stand es 3:0, denn nach einem Bullygewinn kam Connor Brown an den Puck und er schoss ihn ins leere Tor. Die USA spielte weiter ohne Torhüter und Sidney Crosby konnte 79 Sekunden vor der Sirene auf 4.0 erhöhen. Jet Greaves feierte einen Shutout und Kanada den Halbfinaleinzug. Chancen hatten beide Teams und beide Torhüter zeigten eine klasse Leistung. AM Ende setzte sich Kanada durch, weil sie zwei Chancen nutzen konnten. Kanada – USA 4:0 (1:0/1:0/2:0) Schiedsrichter: T. Björck (SWE), A. Schrader (GER) – O. Durmis (SVK), A. Nyqvist) Zuschauer: 7.500 Strafen: CAN 10 (2/4/2), USA 13 + Spieldauerdisziplinarstrafe R. Lindgren (27/2/4) Tore: 1:0 (18:31) M. Celebrini (M. Scheifele, D. Matxshuk) PP1; 2:0 (29:48) D. Holloway (M. Scheifele); 3:0 (58:01) C. Brwon (Z. Whitecloud, R. O`Reilly) ENG; 4:0 (58:41) S. Crosby (D. Cozens) ENG; Beste Spieler: Jet Greaves (CAN), Devan Cooley (USA) Schweizer ringen Schweden nieder Die Schweizer haben eine souveräne Hauptrunde gespielt, Schweden hat sich erst im letzten Spiel für das Viertelfinale qualifiziert. Die Schweizer gingen damit favorisiert in dieses Spiel. Die Schweizer haben eine souveräne Hauptrunde gespielt, Schweden hat sich erst im letzten Spiel für das Viertelfinale qualifiziert. Die Schweizer gingen damit favorisiert in dieses Spiel. Die Schweizer versuchten sofort Druck aufzubauen und wieder früh in Führung zu gehen. Dass klappte nicht, dafür gab es in der 7. Minute gleich zwei Rückschläge innerhalb von 25 Sekunden. Erst konnte Linus Karlsson mit einem Schuss aus spitzem Winkel Leonardo Genoni im Tor der Schweiz bezwingen und 25 Sekunden später kassierte Verteidiger Dean Kukan nach einem Stockcheck eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Kurz vor Ende der Strafe hatten sie aber auch Glück, ein Treffer der Schweden wurde nicht gegeben, weil er mit dem Schlittschuh erzielt wurde. Die Schweizer kämpften weiter und nach 14 Minuten wurde es richtig laut in Zürich. Roman Josi zog von der blauen Linie ab und der verdeckte Schuss ging an Torhüter Magnus Hellberg vorbei ins Tor. Es gab noch einige gute Chancen, weitere Tore konnten dabei nicht erzielt werden und so ging es mit dem 1:1 in die Pause. Viel Körpereinsatz bestimmte das zweite Drittel. Beide kämpften um jede Scheibe und schonten sich dabei nicht. Nach 33 Minuten bebte es wieder in der Halle, denn einen Konter nutzte Denis Malgin, um die Schweizer in Führung zu bringen. Die Härte ließ nicht nach und eine Strafe gegen Schweden nutzte die Schweiz aus. Calvin Thürkauf brauchte einen Pass nur noch einzuschießen und die Schweizer führten nach 37 Minuten mit 3:1. Schweden beendete das Drittelmit einem Powerplay, die Schweizer brachten das 3:1 aber in die Pause. Schweden musste kommen und sie versuchten auch Druck aufzubauen. Zwar verteidigten die Schweizer gut, wenn eine Scheibe durchkam, wurde es stets gefährlich. 3:27 vor dem Ende zogen die Schweden den Torhüter und sie trafen wenig später die Latte des Schweizer Gehäuses. Ins Tor ging der Puck nicht mehr und so blieb es beim 3:1. Damit gewinnen die Schweizer erstmals seit langer Zeit Schweden in einem KO-Spiel und ziehen ins Halbfinale ein. Schweiz – Schweden 3:1 (1:1/2:0/0:0) Schiedsrichter: R. Brandner (FIN), M. Kaukokari (FIN) – B. Birkhoff (CAN), M. Gibbs (CAN) Zuschauer: 10.000 Strafen: SUI 15 + Spieldauerdisziplinarstrafe (25/6/4), SWE 6 (0/4/2) Tore: 0:1 (06:21) L. Karlsson (E. Heinemann, O. Ekman-Larsson); 1:1 (13:23) R. Josi (D. Malgin); 2:1 (32:58) D. Malgin (R. Josi, J. Moser); 3:1 (36:31) C. Thürkauf (N. Hischier, R. Josi) PP1; Beste Spieler: Denis Malgin (SUI), Lucas Raymond (SWE) Norwegens Reise geht weiter Ein Außenseiter wird ins Halbfinale einziehen. Die Letten haben sich im Laufe der WM gesteigert, die Norweger spielen bisher eine starke WM und so war beiden ein Sieg zuzutrauen. Das 1. Drittel verlief recht ausgeglichen, viele Chancen gab es auf beiden Seiten nicht. Die wenigen Chancen und ein Powerplay der Norweger brachten keinen Erfolg, es ging torlos in die erste Pause. Nach ersten Angriffen der Letten kamen auch die Norweger vor das Tor des Gegners und nach 28 Minuten eröffneten sie das Spiel. Ein geblockter Pass landet bei Tinus Koblar und dieser überwand Lettlands Torhüter Kristers Gudlavskis zum 1:0. Beide Teams hatten bis zur Pause zwei Powerplays, es blieb aber, bei Vorteilen der Norweger, beim 1:0. Lettland wurde nun offensiver, die Norweger spielten weiter mit. Der Druck der Letten wurde im Laufe des Drittels immer größer, Norwegen kam seltener zu Angriffen. 95 Sekunden vor dem Ende ging der lettische Torhüter vom Eis, aber der Puck wollte nicht ins Tor, jedenfalls nicht in das norwegische, dafür ins lettische. Noah Stehen sorgte 16 Sekunden vor dem Schlusspfiff für die Endscheidung und so zieht Norwegen ins Halbfinale ein. Und Torhüter Henrik Hauckeland feierte doppelt, den Shutout hatte er sich hart erarbeitet. Norwegen überrascht damit weiter und sie ziehen verdient ins Halbfinale ein. Norwegen – Lettland 2:0 (0:0/1:0/1:0) Schiedsrichter: T. Burzminski (CAN), J. Goue (CAN) – G. Jonsson (SWE), L. Rampir (CZE) Zuschauer: 7.500 Strafen: NOR 4 (0/4/0), LAT 6 (2/4/0) Tore: 1:0 (27:10) T. Koblar (M. Brandsegg-Nygard, S. Hurröd); 2:0 (59:44) N. Steen ENG; Beste Spieler: Henrik Haukeland (NOR), Oskars Cibulskis (LAT) Damit kommt es zu folgenden Halbfinalspielen: Kanada - Finnland Schweiz - Norwegen
Memmingen IndiansHeim-Tests der Indians stehen (DEL2) Mit Kaufbeuren, Deggendorf und Rosenheim können die Indians die ersten Testspiel-Gegner bekannt geben. Los geht’s bereits am 23.08. mit dem Duell gegen den ESVK. Wir empfangen den ESV Kaufbeuren (23.08., 18:30 Uhr) zum Start der Vorbereitung in Memmingen, ehe es zum Wiedersehen mit Final-Gegner Deggendorf kommt (30.08., 18:30 Uhr). Eine Woche vor dem Ligastart ist dann noch das DEL2-Spitzenteam aus Rosenheim zu Gast am Hühnerberg (11.09., 20 Uhr). Auswärts treten wir am 28.08. in Kaufbeuren an, ein Vergleich gegen einen Gegner aus der DEL2 sowie ein internationales Turnier im Ausland folgen ebenfalls noch. Weitere Infos hierzu in Kürze! INFO: Aufgrund von ligeninternen Regeln der DEL2 würden unsere Heimspiele dort am Sonntag ab sofort um 18:30 Uhr stattfinden. Als Startzeit ist ligaweit nur 17:00 Uhr oder 18:30 Uhr vorgesehen.
Erding GladiatorsSÜDTIROL UND SALZBURG: FRÜHE HÄRTETESTS FÜR DAS NEUFORMIERTE GLADIATORS-TEAM (OLS) Nachdem die Erding Gladiators bereits die Testspiel‑Kracher gegen den EV Landshut und den ESV Kaufbeuren bekannt gegeben haben, steht nun der Blick auf den frühen Teil der Vorbereitung an. Das neuformierte Team um Trainer John Sicinski trifft innerhalb einer Woche gleich dreimal auf Spitzenklubs der Alps Hockey League. Den Beginn macht das Südtirol‑Doppel gegen die Wipptal Broncos Sterzing. Am Sonntag, 23. August, um 18:00 Uhr eröffnen die Gladiators in der heimischen Eissporthalle das Vorbereitungsprogramm. Die Broncos gehören seit Jahren zu den festen Größen der multinationalen AlpsHL. In der vergangenen Saison belegten sie sowohl nach der Hauptrunde als auch nach der Masterround Rang fünf und zogen souverän in die Playoffs ein. Dort scheiterten sie im Viertelfinale mit 1:4 an den Zeller Eisbären. Bereits am Freitag, 28. August, kommt es zum direkten Wiedersehen in Sterzing. Spielbeginn im Wipptal ist um 20:00 Uhr. Die Entfernung von Erding beträgt rund 260 Kilometer. Mit dem Auto geht es in der Regel über München, Innsbruck und den Brenner, die Fahrzeit liegt bei etwa drei Stunden. Im Ort und rund um die Halle laden Cafés und Bars zum Einkehren vor oder nach dem Spiel ein – ideal für alle Fans, die den Ausflug nach Südtirol mit einem kleinen Kurztrip verbinden möchten. Am Sonntag, 30. August, folgt der nächste Gradmesser: Auswärtsspiel bei den Red Bull Salzburg Juniors. Die genaue Bully‑Zeit steht noch nicht fest. Salzburg liegt nur etwa 150 Kilometer von Erding entfernt. Über die A8 ist die Stadt in rund eineinhalb bis zwei Stunden erreichbar. Eine frühe Anreise schafft Luft und lässt noch Zeit für einen kurzen Stadtbummel. Die Red Bull Salzburg Juniors gelten als eine der wichtigsten Talentschmieden im europäischen Eishockey. In der vergangenen AlpsHL‑Saison belegten sie Platz eins nach der Hauptrunde und Rang zwei in der Masterround. Im Viertelfinale scheiterten sie erst mit 2:4 in der Serie am späteren Meister HC Gherdeina. Für die Erding Gladiators sind diese drei Partien perfekte Prüfsteine zu Beginn der Vorbereitung: ein kompaktes, physisch starkes Team aus Südtirol und eine der spielstärksten Nachwuchsmannschaften Europas. Genau diese Mischung hilft dem neuen Kader, sich zu finden, und gibt früh einen Eindruck davon, wo die Gladiators vor dem Saisonstart stehen. Die weiteren Vorbereitungspartien werden demnächst vorgestellt.
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