IHP NachrichtenDienstag 6.Oktober 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 21 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und aus der Regionalliga Nordost.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Škoda Auto Deutschland und DEB verlängern Partnerschaft um mindestens ein weiteres Jahr (DEB) Die Škoda Auto Deutschland GmbH und der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) gehen gemeinsam den nächsten Schritt: Die bereits seit dem Jahr 2017 gewachsene, vertrauensvolle Partnerschaft wird um mindestens eine weitere Spielzeit verlängert. Škoda bleibt damit auch künftig Premium- und Automobil-Partner des DEB – ein klares Bekenntnis zu einer Zusammenarbeit, die über die Jahre zu einer festen Konstante im deutschen Eishockey geworden ist. Frank Barwasser, Sprecher der Geschäftsführung von Škoda Auto Deutschland: „Mit der Verlängerung der Kooperation bis mindestens zum Ende der Saison 2026/27 schließt sich ein Kreis: Wir sind im April 2017, unmittelbar vor der in jenem Jahr in Köln und Paris ausgetragenen Eishockey-WM, als Premium-Partner des DEB eingestiegen. Zehn Jahre später, im Mai 2027, steigt das jährliche Turnier der 16 besten Nationalmannschaften in Düsseldorf, Gelsenkirchen und Mannheim – und Škoda Auto Deutschland spielt weiterhin als Premium- und Fahrzeugpartner des ausrichtenden DEB eine wichtige Rolle. Es freut uns sehr, gemeinsam mit dem DEB die Präsenz der Marke im Umfeld des nationalen und internationalen Spitzen-Eishockeys festigen zu können.“ Frank H. Lutz, Vorstandsvorsitzender des DEB: „Wir freuen uns, die Verlängerung der erfolgreichen Premium-Partnerschaft mit Škoda Auto Deutschland verkünden zu können. Die Fortführung der Zusammenarbeit ist für den DEB von großer Bedeutung und ein wichtiges Signal für die nachhaltige Entwicklung unseres Verbands und des Eishockeysports in Deutschland. Škoda ist dabei nicht nur ein verlässlicher Partner an unserer Seite, sondern trägt mit seinem Engagement aktiv dazu bei, optimale Rahmenbedingungen für unsere Nationalmannschaften zu schaffen.“ Nicholas Rausch, Leiter Marketing, Vermarktung & Event des DEB: „Wir schätzen es sehr, mit Škoda Auto Deutschland auch weiterhin einen starken Partner in Punkto Mobilität an unserer Seite zu wissen. Gemeinsam haben wir die Zusammenarbeit mit Škoda in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und gezielt ausgebaut. Wir blicken mit Vorfreude auf die kommenden Projekte und darauf, die erfolgreiche Partnerschaft auch in Zukunft mit neuen Impulsen und innovativen Ansätzen weiter voranzutreiben.“ Umfangreiches Sponsoringpaket Im Rahmen eines umfangreichen Sponsorenpakets stellt Škoda Auto Deutschland dem Deutschen Eishockey-Bund insgesamt 22 Fahrzeuge für Dienst- und Shuttle-Fahrten zur Verfügung. Darüber hinaus wird das Škoda-Logo bei den Heimspielen der Männer-Nationalmannschaft als Untereis- und Bandenwerbung Präsenz behalten und auf den Trikots der Spieler zu sehen sein. Auch auf der Website und den Social-Media-Kanälen des Deutschen Eishockey-Bundes sowie auf verschiedenen Drucksachen und Sponsorenwänden des Verbands bleibt die Marke weiterhin im Fokus.
Memmingen IndiansOvertime im Derby: Indians unterliegen knapp (DEL2) Ein packendes und intensives erstes Derby gegen die Ravensburg Towerstars endete mit einer Overtime-Niederlage. Der ECDC Memmingen musste sich schlussendlich trotz großen Kampfes gegen die Oberschwaben mit 5:6 n. V. geschlagen geben. 3700 Zuschauer sorgten für eine wahre Derbyatmosphäre. Es war das erste Duell beider Erzrivalen seit 24 Jahren und es war alles angerichtet: Ein ausverkaufter Hühnerberg bot den würdigen Rahmen. Es herrschte beste Stimmung in beiden Fanlagern und die Vorfreude war spürbar. Im Line-up der Indianer änderte sich im Vergleich zum Freitagsspiel nichts. Erneut fehlte Matteo Gennaro verletzungsbedingt. Es zeichnete sich bereits im ersten Drittel ein heißer Tanz ab. Memmingen und Ravensburg lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Die Gäste waren es, die an diesem Abend erstmals jubelten: Nikita Kessler erzielte nach rund fünf Minuten die 1:0-Führung für Ravensburg. Doch die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten, denn Nikita Krymskiy besorgte eine gute Minute später das 1:1. Die Indianer nutzten weitere Gelegenheiten und stellten das Ergebnis auf 3:1. Jamal Watson traf in Überzahl, ehe Felix Brassard ebenfalls im Powerplay ansatzlos vollstreckte. Es blieb vorerst bei diesem Zwischenstand zur ersten Drittelpause. Auch das zweite Drittel ging packend weiter. Zunächst waren es erneut die Towerstars, die zuschlugen. Robbie Czarnik verkürzte auf 2:3. Doch die Maustädter fanden wieder die passende Antwort. Simon Thiel netzte zum 4:2 ein, was dem ECDC wieder Auftrieb gab. Das Team von Daniel Huhn nutzte eine weitere Überzahlsituation aus. Markus Lillich bediente Ludwig Nirschl, der per One-Timer auf 5:2 für Memmingen stellte. Kurz darauf konnte Kevin Wall nur regelwidrig gestoppt werden und bekam einen Penalty zugesprochen, den der US-Amerikaner jedoch nicht verwandelte. Kurz vor der zweiten Drittelpause mussten die GEFRO-Indians einen weiteren Gegentreffer hinnehmen. Michael Bitzer war bei einem verdeckten Schuss von Mark Rassell chancenlos. Mit einem 5:3 für den ECDC verabschiedeten sich beide Teams in die letzte Drittelpause. Somit war für das letzte Drittel Spannung vorprogrammiert. Es war aber das Gästeteam von Coach Johan Pennerborn, das nun einen Gang höher schaltete und die Indianer ordentlich unter Druck setzte. Memmingen hielt lange dagegen, Entlastung gab es jedoch kaum noch. Sieben Minuten vor dem Ende musste Memmingen eine Strafzeit hinnehmen, die die Oberschwaben ausnutzten. Matthew Struthers traf zum 4:5 und weckte nun jegliche Hoffnung aufseiten der Ravensburg Towerstars. Und so kam es, wie es kommen musste: Denis Pfaffengut sorgte für den 5:5-Ausgleich. Eine Entscheidung in der regulären Spielzeit fiel nicht mehr, es ging in die Verlängerung. Nach rund zwei Minuten in der Overtime stand der Sieger des Derbys fest. Ravensburg holte sich durch den Treffer von Mark Rassell den Zusatzpunkt. Somit verloren die Indians am Ende mit 5:6 n. V., lieferten den Towerstars jedoch einen großen Kampf bis zum Schluss. Der Ausblick auf die kommende Woche verspricht zwei weitere Topduelle. Am Freitag gastieren die Indians bei den Kassel Huskies. Die Nordhessen gelten auch in diesem Jahr wieder als Topfavorit der Liga. Puck-Drop in der Probonio Arena ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag kommt der EV Landshut mit Trainer Uwe Krupp an den Hühnerberg. Spielbeginn in der KUTTER-Arena ist um 18:30 Uhr. Tickets sind bereits im VVK verfügbar. Statement von Coach Huhn: „Unglaubliche Atmosphäre, keine Frage. Riesige Derbystimmung, das hat einfach Spaß gemacht. Das ist heute sehr bitter für uns. Wir waren zweimal, mit 3:1 und 5:2, vorne und haben es dann am Ende leider nicht geschafft. Wir haben das Powerplay ausgenutzt, das war sehr stark, aber der Gegner dann natürlich auch. Natürlich liegt es auch daran, dass der Gegner vor allem auf den Kontingentstellen eine hohe Qualität hat. Die sind immer in der Lage, etwas zu kreieren. Normalerweise sind wir es immer, die nochmals zurückkommen und das Spiel drehen können. Heute ist es in die andere Richtung gegangen, wie gesagt, etwas bitter. Natürlich war das auch kein optimales Spiel für die Coaches, mir sind etwas weniger Gegentore lieber. Die Zuschauer sind aber auf ihre Kosten gekommen, das war toll. Wir haben heute einen Punkt geholt, wir versuchen, das Positive mitzunehmen. Vier Punkte an diesem Wochenende wieder geholt – hätte mir das vorher einer gesagt, hätte ich das so genommen und unterschrieben. Wir müssen daraus lernen (…) und die Führung über die Zeit bringen.“ ECDC Memmingen vs Ravensburg Towerstars 5:6 n.V. (3:1/2:2/0:2/0:1) Torfolge: 1:0 (5.) #33 Kessler (EQ) (#74 Latta L.), 1:1 (6.) #27 Krymskiy (EQ) (#8 Brassard, #14 Maul), 2:1 (12.) #42 Watson (PP1) (#27 Krymskiy, #8 Brassard), 3:1 (15.) #8 Brassard (PP1) (#21 Schmid, #27 Krymskiy), 3:2 (24.) #77 Czarnik (EQ) (#92 Rassell, #26 Tufto), 4:2 (27.) #8 Thiel (EQ), 5:2 (32.) #74 Nirschl (PP1) (#28 Lillich), 5:3 (38.) #92 Rassell (PP1) (#97 Schütz, #26 Tufto), 5:4 (53.) #12 Struthers (PP1) (#17 Fonteyne, #77 Czarnik), 5:5 (55.) #76 Pfaffengut (EQ) (#92 Rassell, #26 Tufto), 5:6 (62.) #92 Rassell (EQ) (#26 Tufto, #93 Sezemsky) Strafminuten: Memmingen 8 (2-4-2)–Ravensburg 8 (4-4-0) Zuschauer: 3700ausverkauft(KUTTER-Arena) ECDC Memmingen: Bitzer (Roth)- Meisinger, Svedlund; Watson, Kolb ; Fern, Van der Linde- Lillich, Thiel, Nirschl; Wall, Homjakovs, Brassard; Krymskiy, Schmid, Maul; Rust, Meier.
Starbulls RosenheimErster Auswärtsdreier trotz Chancenwucher (DEL2) Im dritten Auswärtsspiel konnten die Starbulls Rosenheim am Sonntagabend gegen die Roten Teufel Bad Nauheim den ersten Auswärtsdreier feiern, obwohl sie erneut viele Torchancen ungenutzt ließen. Jordy Bellerive egalisierte die frühe Hausherrenführung kurz vor Ende des ersten Drittels. Bereits in der Anfangsphase des zweiten Spielabschnitts gelang Shane Hanna der 2:1-Siegtreffer für Rosenheim. Nach der 1:3-Heimniederlage gegen Düsseldorf fuhren die Starbulls mit nur drei Punkten als Tabellenvorletzter zum Kellerduell nach Bad Nauheim. Gegen die Kurstädter, mit nur zwei Punkten Schlusslicht im Klassement, drehten die Grün-Weißen vor 2.346 Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion ihre frühe kalte Dusche quasi selbst auf. Scott Feser verdaddelte einen Rosenheimer Angriff mit einem unmotivierten Pass ins Leere, der Gegenangriff der Gastgeber verpuffte, aber Luigi Calce ließ sich hinter der eigenen Grundlinie leichtfertig von Cedric Schiemenz den Puck abluchsen, der in den Slot vor dem Rosenheimer Tor segelte. Obwohl dort drei Rosenheimer Spieler standen, konnte Raphael Jakovlev das Spielgerät zwei Sekunden vor Ablauf der zweiten Spielminute mit etwas Glück ins Netz bugsieren. Ein frühes Powerplay – der Ex-Rosenheimer Dominik Tiffels musste wegen Stockschlags auf die Strafbank – konnten die Starbulls nicht nutzen, bei ihrer zweiten Überzahlsituation aber schlugen sie zu. Bis wenige Sekunden vor Ablauf der zweiten Bad Nauheimer Strafzeit konnte Torwart Jerry Kuhn mit starken Paraden den Ausgleichstreffer noch verhindern. Dann doppelpasste sich Jordy Bellerive mit Keaton Mastrodonato in zentrale Abschlussposition und versenkte die Scheibe aus fünf Metern links oben zum 1:1 (17.). Bellerive, mit nun drei Treffern und drei Torvorlagen weiterhin Topscorer seines Teams, leitete auch den Rosenheimer Führungstreffer mit einer feinen Ablage auf Lukas Laub ein. Nach dessen geblocktem Schuss legte Erik Ullman auf Shane Hanna, der von der blauen Linie aus dem Handgelenk maßgenau in den linken oberen Winkel zielte – Laub nahm dem deshalb chancenlosen Keeper Kuhn die Sicht. Das Führungstor aus der 24. Spielminute sollte der letzte Treffer der Partie bleiben. Die Starbulls, bei denen es nach ein paar Umstellungen besser lief als im Anfangsdrittel, ließen wie schon zwei Tage zuvor gegen Düsseldorf zahlreiche Torchancen ungenutzt. Vor allem im von ihnen über weite Strecken dominierten zweiten Drittel hätten sie ihre Führung deutlich ausbauen können. Alleine Lewis Zerter-Gossage scheiterte viermal in bester Abschlussposition entweder am Torwart oder am falsch eingestellten Visier. Ein halbes Dutzend Rosenheimer Schüsse rauschte wenige Zentimeter über die Latte des Nauheimer Tores oder neben dem Pfosten vorbei – selbst, als das Tor der Hausherren in der Schlussminute zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers verwaist war. So hing der verdiente Auswärtssieg am seidenen Faden. Allerdings zeigten sich die Grün-Weißen in der Defensive sattelfest und ließen nur wenige gefährliche Abschlüsse der Kurstädter zu, bei denen der sichere Schlussmann Christopher Kolarz auf dem Posten war. Außerdem agierten die Starbulls in den Zweikämpfen clever, sodass mit Ryan McKiernan nur ein einziger Rosenheimer eine kleine Strafe kassierte und es daher nur eine einzige Unterzahlminute Mitte des zweiten Spielabschnitts zu überstehen galt. Mit nun sechs Punkten haben sich die Starbulls nach dem sechsten Spieltag im Tabellenkeller etwas Luft verschafft und mit Weiden und Freiburg zwei Kontrahenten überholen können. Am kommenden Freitag gilt es im Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg (19:30 Uhr, SPIE Arena) nachzulegen.
Starbulls RosenheimCUBE Store Chiemsee verlängert Exklusivpartnerschaft (DEL2) Die Starbulls Rosenheim und der CUBE Store Chiemsee setzen ihren gemeinsamen Weg fort. Der regionale Fahrradspezialist verlängert sein Engagement bei den Grün-Weißen und bleibt auch in der Saison 2026/27 Exklusivpartner der Starbulls Rosenheim. Was im Jahr 2023 als Partnerschaft begann, hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Innerhalb von drei Jahren baute der CUBE Store Chiemsee sein Engagement Schritt für Schritt aus und gehört mittlerweile als Exklusivpartner zu den wichtigsten Partnern der Starbulls. Die Verlängerung unterstreicht das gegenseitige Vertrauen und die enge Verbindung, die zwischen beiden Seiten entstanden ist. Auch über die Exklusivpartnerschaft hinaus ist CUBE eng mit den Starbulls verbunden. So wird unter anderem das Spielersponsoring von Shane Hanna auch in der Saison 2026/27 fortgeführt. Sport, Dynamik und regionale Verbundenheit Eishockey und Radsport haben mehr gemeinsam, als es auf den ersten Blick erscheinen mag: Geschwindigkeit, Ausdauer, Technik und die Leidenschaft für Bewegung stehen in beiden Sportarten im Mittelpunkt. Genau diese gemeinsamen Werte bilden seit Beginn einen wichtigen Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen den Starbulls und dem CUBE Store Chiemsee. Auch die starke Verwurzelung in der Region verbindet beide Partner. Der CUBE Store Chiemsee zählt mit seinen Standorten in Prien am Chiemsee und Traunreut zu den größten Bikesport-Händlern zwischen München und Salzburg. Neben einem umfangreichen Sortiment an Fahrrädern und E-Bikes gehören unter anderem Werkstatt- und Serviceleistungen sowie Testmöglichkeiten zum Angebot. CUBE Store Chiemsee Block bleibt fester Bestandteil der SPIE Arena Besonders sichtbar wird die Partnerschaft auch weiterhin in der SPIE Arena. Bereits zum Start der Zusammenarbeit sicherte sich der CUBE Store Chiemsee das Naming Right für einen Sitzplatzblock. Der heutige CUBE Store Chiemsee Block hat sich seitdem als fester Bestandteil des Stadionbildes etabliert. „Die Entwicklung unserer Zusammenarbeit mit dem CUBE Store Chiemsee zeigt sehr schön, wie eine Partnerschaft über mehrere Jahre wachsen kann. 2023 sind wir gemeinsam gestartet, inzwischen gehört CUBE als Exklusivpartner fest zu unserem Partnernetzwerk. Dass wir diesen Weg auch in der Saison 2026/27 fortsetzen, ist ein starkes Zeichen des gegenseitigen Vertrauens. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit.“ — erklärt Darwin Kuhn, Leiter Sponsoring der Starbulls Rosenheim. Die Starbulls bedanken sich beim CUBE Store Chiemsee für das erneute Vertrauen und die kontinuierliche Unterstützung.
Erding GladiatorsFÜNF-PUNKTE-WOCHENENDE: GLADIATORS BEGEISTERN IN DEGGENDORF UND GEGEN RIESSERSEE (OLS) Die Erding Gladiators haben das Oberliga-Wochenende mit fünf Punkten abgeschlossen. Am Freitag gewann die Mannschaft von Trainer John Sicinski beim bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer Deggendorfer SC mit 6:5 nach Verlängerung. Zwei Tage später folgte vor 1.006 Zuschauern in der Stadtwerke Erding Arena ein 8:5-Sieg gegen den SC Riessersee. POULIOT ENTSCHEIDET IN DEGGENDORF In Deggendorf waren die Rollen vor dem Spiel klar verteilt. Der DSC ging als Tabellenführer und einer der Topfavoriten der Oberliga Süd in die Partie. Erding erwischte vor 2.001 Zuschauern in der Hitzkopf-Arena jedoch einen perfekten Start. Leon Sivic brachte die Gladiators in der fünften Minute nach Vorarbeit von Pascal Steck und Olivier Pouliot in Führung. Nur 73 Sekunden später erhöhte Roman Zap nach Zuspiel von Brandon Schultz und Buster Larsson auf 2:0. Deggendorf verkürzte im ersten Drittel durch Pozivil. Der Gastgeber verstärkte im zweiten Abschnitt den Druck und drehte die Partie zunächst. Dylan Jackson glich im Powerplay aus, Thore Weyrauch traf zur ersten Deggendorfer Führung. Die Gladiators blieben aber im Spiel: Steck nutzte das einzige Erdinger Powerplay zum 3:3. Petr Stloukal brachte Deggendorf vor der zweiten Pause erneut in Führung. Erding musste mehrfach in Unterzahl bestehen und kassierte drei Gegentreffer im Powerplay. Dennoch hielt die Mannschaft dem Druck mit einer kämpferischen Defensivleistung stand. Torhüter David Zabolotny zeigte zahlreiche starke Paraden und hielt auch einen Penalty. Im Schlussdrittel kam Erding erneut zurück. Zap erzielte seinen zweiten Treffer zum 4:4. Eric Modlmayr brachte Grün-Weiß in der 48. Minute nach Vorarbeit von René Röthke mit 5:4 in Führung. Stloukal glich im Powerplay noch einmal aus, ehe Pouliot die Sensation perfekt machte. Nach nur 30 Sekunden der Verlängerung traf der Kanadier zum 6:5-Endstand. TORFESTIVAL UND HEIMSIEG GEGEN RIESSERSEE Gegen Riessersee setzte sich der schnelle Stil der Gladiators fort. Die Zuschauer in der Stadtwerke Erding Arena sahen ein Spiel mit vielen Toren, Führungswechseln und hohem Tempo. Riessersee ging durch Johansson im Powerplay in Führung. Michael Schepel antwortete wenig später mit seinem ersten Tor im Gladiators-Trikot zum 1:1. Nach dem erneuten Rückstand durch Soudek traf Steck zum Ausgleich. Buster Larsson brachte Erding im Powerplay erstmals in Führung, Tobias Hettich stellte noch im ersten Drittel auf 3:3. Im zweiten Abschnitt ging Riessersee durch Parker Colley erneut in Führung. Roman Zap glich nur eine Minute später aus. Nach einer Spieldauerstrafe gegen Maximilian Spöttel nutzte René Röthke die lange Überzahl zum 5:4. Die Gladiators hatten weitere Möglichkeiten, doch Colley glich kurz vor Ende des Drittels im Powerplay zum 5:5 aus. Im Schlussabschnitt war Riessersee zunächst dem nächsten Treffer nahe. Die Latte und Zabolotny verhinderten den Rückstand. Dann übernahm Erding wieder die Kontrolle. Pouliot setzte sich nach Vorlage von Zap mit einer starken Einzelleistung durch und erzielte das 6:5. Steck erhöhte nach einem Angriff über Pouliot und Sivic auf 7:5. Nur 96 Sekunden später traf Röthke nach Vorarbeit von Schmidpeter zum 8:5-Endstand. Mit dem Sieg in Deggendorf und dem Torfestival gegen Riessersee haben die Gladiators ein sportlich starkes Wochenende erlebt. Die Mannschaft zeigte Einsatz und offensive Qualität. 14 Tore, fünf Punkte und zwei Spiele, die Lust auf mehr machen.
Lindau Islanders250 Spiele für seinen Heimatverein - Corvin Wucher erreicht besondere Wegmarke (OLS) Corvin Wucher hat mit gerade einmal 23 Jahren einen bemerkenswerten Moment in seiner Laufbahn bei den EV Lindau Islanders erreicht: Im ersten Heimspiel der neuen Saison gegen den Deggendorfer SC, bestritt der Stürmer sein 250. Pflichtspiel für den Verein, dem er seit seiner Kindheit verbunden ist. Als echtes Lindauer Eigengewächs ist Wucher längst zu einer Identifikationsfigur, u.a. auch für den Nachwuchs geworden – ein Spieler, der zeigt, wie weit Leidenschaft, Beharrlichkeit und regionale Verbundenheit tragen können. Im Spiel gegen die Selber Wölfe wurde er deshalb nun für diesen Meilenstein geehrt. In der vergangenen Saison schloss Wucher erfolgreich sein Studium ab und ist inzwischen vollständig in der Berufswelt angekommen. Diese neuen beruflichen Herausforderungen und Abwägungen hätten seinen Weg verändern können, doch der Stürmer entschied sich im Sommer erneut bewusst für eine Verlängerung bei seinem Heimatclub. Für die Islanders war diese Entscheidung ein starkes Zeichen: Sie unterstreicht, wie sehr Wucher den Verein lebt, wie eng seine Bindung an die Region ist und wie tief seine Identifikation mit den EV Lindau Islanders reicht. Seine Erfahrung aus 250 Spielen, seine konstante Einsatzbereitschaft und seine Loyalität machen Wucher nicht nur sportlich zu einer wichtigen Stütze, sondern auch innerhalb der Mannschaft zu einer wertvollen Persönlichkeit, die Verantwortung übernimmt und den Lindauer Weg glaubwürdig verkörpert. Gegen den Deggendorfer SC feierte er eine Wegmarke, die weit über eine Zahl hinausgeht. Stimmen: Milo Markovic (Sportlicher Leiter EV Lindau Islanders): „Es ist beeindruckend das Corvin in seinem jungen Alter bereits 250 Spiele für den EVL absolviert hat. Es ist immer schön zu sehen, wenn ein Eigengewächs solche Fußstapfen hinterlassen kann und zugleich auch als Vorbild für die Nachwuchsspieler fungiert.“ Marc Hindelang (Präsident EV Lindau Islanders): „Corvin ist ein Spieler, wie man ihn sich als Team und als Gesamtverein nur wünschen kann. Das Schöne ist, dass in seinem jungen Alter die beste Zeit der Karriere noch vor ihm liegt. Er hat das Potenzial dazu, nicht nur sportlich in den nächsten Jahren ein herausragender Botschafter der Islanders zu sein. Für alle Nachwuchsspieler ist er schon jetzt ein Vorbild.“
Black Dragons ErfurtErfurt unterliegt im Drachenduell mit 1:3 (OLN) Die TecArt Black Dragons mussten sich am Sonntagabend im Drachenduell bei den Herford Ice Dragons mit 1:3 geschlagen geben. Nach einem frühen Rückstand kämpfte sich Erfurt zurück in die Partie und hatte insbesondere im zweiten und dritten Drittel große Spielanteile. Am Ende blieb die Aufholjagd jedoch ohne Happy End. Die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Start. Bereits in der 3. Minute brachte #94 Maximilian Jevaic Herford mit 1:0 in Führung. Nur rund eine Minute später erhöhte #81 Tom Banach auf 2:0. Die Black Dragons benötigten einige Minuten, um in die Partie zu finden, wurden anschließend aber zunehmend aktiver und erspielten sich erste Möglichkeiten. Nach 20 Minuten ging es dennoch mit einem 2:0-Rückstand in die erste Pause. Im zweiten Drittel übernahmen die Thüringer immer mehr das Kommando. Erfurt zeigte sich offensiv präsent und setzte die Gastgeber zunehmend unter Druck. Trotz der deutlichen Leistungssteigerung dauerte es bis zur letzten Sekunde des Drittels, ehe die Black Dragons den verdienten Anschlusstreffer erzielen konnten. Praktisch mit der Schlusssirene war es #21 Konstantin Melnikow, der die Scheibe zum 2:1 im Herforder Tor unterbrachte und seine Mannschaft damit für das Schlussdrittel wieder ins Spiel brachte. Auch im letzten Abschnitt waren die Black Dragons die Mannschaft mit den größeren Spielanteilen und drängten auf den Ausgleich. Herford verteidigte die knappe Führung jedoch mit großem Einsatz. Eine Minute und zwei Sekunden vor dem Ende nahm Headcoach Sebastian Wolsch, #37Patrick Glatzel vom Eis, um mit einem zusätzlichen Feldspieler den Ausgleich zu erzwingen. Die Maßnahme brachte jedoch nicht mehr den gewünschten Erfolg. Stattdessen nutzte ausgerechnet der ehemalige Erfurter #81 Tom Banach die Gelegenheit und traf ins leere Tor zum 3:1-Endstand. Überschattet wurde die Partie zudem von der Verletzung von #92 Joe Kiss. Der Erfurter musste im letzten Drittel verletzt vom Eis und konnte anschließend nicht mehr eingesetzt werden. Die gesamte Mannschaft und der Verein wünschen Joe eine schnelle und gute Genesung. Torschützen Herford Ice Dragons 1:0 – #94 Maximilian Jevaic (3.) 2:0 – #81 Tom Banach (4.) 3:1 – #81 Tom Banach (60.) TecArt Black Dragons Erfurt 2:1 – #21 Konstantin Melnikow (40.)
Hannover ScorpionsHannover Scorpions verstärken ihr Managementteam – Helge Zychlinski übernimmt Sponsoring und Kommunikation (OLN) Die Hannover Scorpions erweitern ihr Managementteam. Zum 1. November 2026 übernimmt Helge Zychlinski die Aufgabe als Manager Sponsoring, Strategische Kommunikation und Public Affairs. „Die Hannover Scorpions haben sich in den vergangenen Jahren sportlich wie wirtschaftlich weiterentwickelt. Diesen Weg wollen wir fortsetzen“, sagt Geschäftsführer Jochen Haselbacher. „Helge bringt Führungserfahrung mit, kennt die Region und ist hier gut vernetzt. Damit ergänzt er unser Management in wichtigen Aufgabenfeldern.“ „Unsere Partner, Fans und Ehrenamtlichen prägen diesen Club. Helge kennt viele von ihnen und ist den Scorpions seit Jahren verbunden“, erklärt Geschäftsführer Eric Haselbacher. „Er ist Skorpion durch und durch und längst Teil dieser Familie. ‚We Are Family‘ ist für uns nicht einfach ein Slogan, sondern gelebter Zusammenhalt. Wir freuen uns, dass er diese Aufgabe übernimmt.“ „Ich bin den Scorpions seit vielen Jahren eng verbunden – als Zuschauer, im Austausch mit den Verantwortlichen und als Bürgermeister der Gemeinde, in der der Club zu Hause ist“, sagt Helge Zychlinski. „Ich möchte dazu beitragen, bestehende Partnerschaften zu pflegen, neue Sponsoren zu gewinnen und die Kommunikation sowie die Netzwerkarbeit des Clubs weiterzuentwickeln. Mein besonderer Dank gilt Jochen und Eric Haselbacher für ihr Vertrauen. Vom 1. November an freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit den beiden, mit Rico Rossi, dem gesamten Team, den Sponsoren und Partnern, den vielen Ehrenamtlichen und den Fans. Gemeinsam wollen wir die erfolgreiche Entwicklung des Clubs fortsetzen und neue Impulse setzen.“ Zu seinen Schwerpunkten gehören die Pflege und der Ausbau bestehender Sponsoringpartnerschaften, die Gewinnung neuer Partner und die Weiterentwicklung des Business-Netzwerks. Hinzu kommen die Öffentlichkeitsarbeit und strategische Kommunikation, digitale Vermarktungsformate, Kontakte zu Politik, Verwaltung, Verbänden und gesellschaftlichen Institutionen sowie die Begleitung von Infrastruktur- und Standortthemen.
Hannover ScorpionsIt´s Derbytime!!! Hannover Scorpions vs. Hannover Indians (OLN) Nach dem vergangenen Wochenende, an dem die Scorpions innerhalb von 24 Stunden zwei Punktspiele absolvieren mussten, steht am Freitag dem 09.10. um 20:00 Uhr in der ARS Arena das immer wieder hochemotionale Niedersachsenderby zwischen den Hannover Scorpions und den Hannover Indians statt. Der Kartenvorverkauf signalisiert schon jetzt, dass es am Freitag bei dieser Begegnung wieder erneut in der ARS Arena eng werden wird, sind doch bis auf eine Restanzahl von Stehplatzkarten alle weiteren Tickets verkauft. „Das letzte Wochenende mit den beiden Punktspielen innerhalb von 24 Stunden hat gezeigt, dass mein Team fit und leistungsstark ist, auch wenn die Bedingungen beim Duisburg - Spiel nach der fast 9-stündigen Anreise und der absolut unzureichenden Spielvorbereitung mehr als katastrophal war,“ so Coach Rico Rossi, der die nächsten Tage konzentriert zur Vorbereitung des immer wieder sportlich anspruchsvollen Derbys nutzen will. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die schöne Aktion „freier Eintritt für alle Kinder bis einschließlich 14 Jahren“ – der Firma Gieseke cosmetic bei ausverkauften Spielen leider nicht möglich ist, da wir uns an die Kapazitätsvorgaben halten müssen. Da das Derby sehr wahrscheinlich ausverkauft sein wird, empfehlen wir für die Kinder eine Karte in der günstigsten Preiskategorie zu erwerben, damit der Einlass auch für unsere kleinen Fans gesichert ist. Tickets gibt es bei HAZ und NP Ticketshops und allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen. Online unter https://hannoverscorpions.reservix.de/ Oder direkt in unserer Geschäftsstelle und an der Abendkasse (zum Derby höchstwahrscheinlich geschlossen). Das Spiel wird selbstverständlich live bei SpradeTV unter www.sprade.tv übertragen.
Ice Dragons HerfordIce Dragons erarbeiten sich Sieg im Drachenduell - Herford holt drei wichtige Punkte gegen Erfurt (OLN) Schwerstarbeit auf dem Eis – der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord Hauptrunde das wichtige Drachenduell gegen die Black Dragons Erfurt mit 3:1 (2:0/0:1/1:0) gewonnen. Nachdem die Ice Dragons in den ersten Minuten ein wahres Feuerwerk auf dem Eis abbrannten, kamen die Gäste im weiteren Verlauf immer besser in die Begegnung hinein und der HEV musste für den Erfolg noch einmal viel Kampfgeist aufbieten. In den ersten Spielminuten ließen die Ostwestfalen die Gäste kaum zum Durchatmen kommen. Herford agierte mit viel Tempo und setzte den Gegner unter Dauerdruck. Laurens van Leyen fing an der gegnerischen blauen Linie einen Erfurter Angriff ab und passte direkt auf Max Jelavic, der fast ungehindert mit seinem ersten Saisontreffer das 1:0 erzielte (3.). Nur rund 20 Sekunden später rollte der HEV-Express wieder in das Angriffsdrittel hinein und Tom Banach netzte gegen seine früheren Teamkollegen zum 2:0 ein. Fast im Minutentakt tauchte Herford nun vor dem Tor der Thüringer auf und Gästegoalie Patrick Glatzel war es zu verdanken, dass die Begegnung nicht bereits zu einem frühen Zeitpunkt vorentschieden war. Nach der ersten Powerbreak stabilisierten sich Erfurt jedoch und fand einen Weg aus dem Dauerdruck heraus, womit es bis zum ersten Seitenwechsel beim 2-Tore-Vorsprung für die Ice Dragons blieb. Im Mittelabschnitt gelang es den Black Dragons das Spiel zu beruhigen und zu neutralisieren. Herford bemühte sich zwar um das dritte Tor, musste jedoch immer mehr darauf achten, dass Erfurt nicht zum Anschlusstreffer kam. Eine Sekunde vor der letzten Pausensirene folgte dann die kalte Dusche für die Ostwestfalen. Konstantin Melnikow verkürzte im Nachschuss auf 1:2 und jedem in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ war klar, dass in den letzten 20 Minuten noch einmal eine Menge Arbeit wartete. Vier Minuten waren im Schlussdrittel gespielt, als sich für den HEV nach gerade überstandener Unterzahl bei einer der wenigen Strafzeiten eine eigene Powerplay-Situation ergab. Doch trotz der numerischen Überlegenheit, sollte Herfords Torhüter Erik Eder in den Mittelpunkt des Geschehens rücken. Zunächst fuhr Fritz Denner bei einem Konter allein auf den HEV-Goalie zu, kurze Zeit später hatte Maurice Keil die nächste Einschusschance. Doch beide Male rettete Erik Eder mit Glanztaten für sein Team. Bis in die Schlussphase entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch und schließlich war es in der letzten Spielminute Tom Banach, der mit einem EmptyNet-Treffer zum 3:1 die Gastgeber erlöste. Herfords Chefcoach Henry Thom zog nach der Begegnung ein ersten Zwischenfazit: „Ich glaube, wenn uns vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir aus den ersten sechs Spielen 10 Punkte holen, hätten wir das sofort genommen. Wir sind heute mit sehr viel Schwung gestartet, sind im zweiten Drittel dann diesen Weg jedoch nicht mehr so weitergegangen. Das lag zum einen an uns, aber auch am Gegner, der das Spiel viel besser in den Griff bekommen hat. Der Anschlusstreffer fällt dann für uns eine Sekunde vor der Pausensirene sehr unglücklich. Am Ende war es eine sehr kämpferische Begegnung und für uns ein hart erarbeiteter Sieg.“ Die Ice Dragons verbesserten sich in der Tabelle auf Platz 10 und spielen am kommenden Freitag um 20.00 Uhr bei den Saale Bulls Halle, bevor sich am Sonntag der noch verlustpunktfreie Tabellenführer Tilburg Trappers erstmals in dieser Saison ab 18.30 Uhr in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ vorstellt. Tickets für das Tilburg-Spiel gibt es online unter www.tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die ab 17.30 Uhr öffnet. Tore: 1:0 02:54 Max Jelavic (Laurens van Leyen) 2:0 03:13 Tom Banach (Pavel Avdeev / Philip Woltmann) 2:1 39:59 Konstantin Melnikow 3:1 59:17 Tom Banach (Sebastian Moberg) EN Strafen: Herford 4 Minuten Erfurt 8 Minuten Zuschauer: 774 Streambuchungen: 127
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Kempten SharksVogelwild in der Oberpfalz - Spektakulärer Saisonauftakt der Sharks, aber ohne Happy End (BYL) Das erste Spiel der neuen Bayernligasaison war auch das Selbe wie auch das letzte der regulären Runde in der letzten Spielzeit. Die Wild Lions aus Amberg empfingen die Kemptener Sharks. Beide Teams hatten ihre Kader über den Sommer deutlich verstärkt, so das ein spannendes und enges Spiel zu erwarten war. Und genau das sollten die über 700 Zuschauer in Amberg auch zu sehen bekommen. Keine drei Minuten standen auf der Uhr, genau gesagt 144 Sekunden, da waren bereits vier Tore gefallen, spektakulärer kann eine Saison kaum beginnen. Durch Treffer von Salo, Elo und Kokoska waren die Allgäuer Gäste bereits mit 1:3 in Führung. Amberg konnte in der Folge immer wieder herankommen oder gar ausgleichen, der ESC zog aber gleichzeitig wieder um einen oder zwei Treffer davon. Erneut Salo und zweimal Kulhanek zeichneten für die weiteren Treffer verantwortlich, die Sharks gingen mit einem trügerischen zwei Tore Vorsprung in die letzten fünf Minuten der Begegnung. Und die hatten es in sich. Auf dem Eis wurde es ruppiger und Amberg konnte in Überzahl auf 5:6 verkürzen. Die Hausherren warfen nun alles nach vorne, dezimierten sich aber mit einer Strafe, was für Kempten nach einer sicheren Nummer aussah. Doch erneut trügt der Schein, aufopferungsvoll kämpfend glichen die Oberpfälzer mit einem Mann weniger auf dem Eis noch aus. Somit musste es in die Verlängerung gehen, in dieser konnte Kempten eine zweiminütige Überzahl nicht zum entscheidenden Treffer nutzen, kaum komplett erzielte Amberg darauf den Siegtreffer. Unterm Strich bleibt ein hochklassiges erstes Spiel in der Punkterunde mit zwei verschenkten Punkten. Einen zwei Tore Vorsprung fünf Minuten vor Spielende hätte man routinierter nach Hause bringen müssen. Statistik: ERSC Amberg - ESC Kempten 7:6 n.V. (3:4,1:1,2:1,1:0) Tore: 0:1 Salo (Hlozek,Kokoska)(1.), 0:2 Elo (Pfalzer)(2.), 1:2 Baranovskis (Vait,Feder)(2.), 1:3 Kokoska (Hlozek,Kulhanek)(3.), 2:3 Bitomsky (Gulda,Schmidt)(8.), 2:4 Kulhanek (Kokoska,Elo)(17.), 3:4 Gulda (Hafenrichter,Bitomsky)(18.), 4:4 Walkom (Fensterstock,Schroepfer)(25.), 4:5 Salo (Kulhanek,Kokoska)(35.), 4:6 Kulhanek (Nöß,Kokoska)(43.), 5:6 Walkom (Fensterstock,Baranovskis)(56.), 6:6 Bitomsky (Schmidt,Hafenrichter)(57.), 7:6 Walkom (Fensterstock,Silbermann)(64.). Strafminuten: ERSC Amberg: 16 ESC Kempten: 14 Beste Spieler: ERSC Amberg: Walkom ESC Kempten: Nerb Zuschauer: 735
TEV MiesbachNach starkem Start: TEV verliert Derby in Grafing mit 1:5 (BYL) TEV Miesbach zeigt 25 Minuten lang eine starke Leistung, verliert danach aber komplett den Faden und muss sich dem EHC Klostersee mit 1:5 geschlagen geben. Der Start in die neue Bayernliga-Saison hatte sich der TEV Miesbach sicherlich anders vorgestellt. Im Derby beim EHC Klostersee unterlag die Mannschaft von Coach Dusan Frosch am Sonntagabend mit 1:5. Dabei zeigte der TEV über weite Strecken der ersten 25 Minuten eine richtig gute Leistung, konnte seine Überlegenheit aber nicht in weitere Tore ummünzen. Anschließend verlor Miesbach zunehmend den Zugriff auf die Partie und musste sich am Ende deutlich geschlagen geben. Die personelle Situation war bereits vor dem Spiel alles andere als einfach. Neben den erkrankten Timon Ewert, Michael Mayer und Moritz Schlickenrieder sowie dem verletzten Andreas Nowak fehlten auch Henry Sihling und Laurenz Haltmair. Zudem gingen weitere Spieler gesundheitlich angeschlagen in die Partie. Unterstützung erhielt der TEV von seinem Förderlizenzpartner aus Bad Tölz: Michael Schuster und Korbinian Hopper liefen für Miesbach auf. TEV startet druckvoll Von Beginn an war der TEV, vor rund 120 mitgereisten und lautstarken Fans, die spielbestimmende Mannschaft und machte sofort Druck auf das Tor der Gastgeber. Miesbach war in den ersten 20 Minuten klar tonangebend und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. Immer wieder war es dabei Klostersees Torhüter Lukas Steinhauer, der seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel hielt. In der 13. Minute belohnte sich der TEV schließlich für seinen engagierten Auftritt. Thomas März brachte Miesbach nach Vorlage von Stefan Kuhn mit 1:0 in Führung. Auch danach blieb der TEV die bessere Mannschaft, verpasste es jedoch, den Vorsprung weiter auszubauen. Stattdessen kam Klostersee kurz vor der ersten Pause zum Ausgleich. Ein Fehler im Miesbacher Spiel wurde von den Gastgebern eiskalt bestraft – Lorenz Mühlfenzl traf zum 1:1. Nach der Hälfte des Spiels kippt die Partie Auch zu Beginn des zweiten Drittels war Miesbach zunächst gut im Spiel. Doch mit zunehmender Spieldauer zog sich Klostersee immer weiter zurück und lauerte auf Konter. Genau dieses Spiel wurde für den TEV zunehmend zum Problem. In der 27. Minute nutzte Klostersee einen solchen Moment und drehte die Partie durch Tyler Braccini zum 2:1. Miesbach versuchte anschließend, wieder mehr Druck aufzubauen, agierte aber zunehmend frustriert und verlor dabei mehr und mehr die eigene Linie. Klostersee wurde von Minute zu Minute gefährlicher und nutzte die sich bietenden Räume konsequent. Kurz vor der zweiten Pause erhöhte Jan Tlacil auf 3:1. Auch im Schlussdrittel änderte sich das Bild nicht mehr entscheidend. Der TEV fand nicht mehr zu seinem starken Beginn zurück, während die Gastgeber ihre Konterchancen konsequent ausspielten. Alexandre Gagnon erhöhte in der 43. Minute auf 4:1. Den Schlusspunkt setzte erneut Gagnon, der 43 Sekunden vor Ende ins leere Miesbacher Tor zum 5:1-Endstand traf. Dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel, war auch Philip Lehr zu verdanken, der im Miesbacher Tor mehrfach stark parierte. Die ersten 25 Minuten machen Mut Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfällt, gilt es für den TEV, die positiven Dinge aus diesem Derby mitzunehmen. Die ersten 25 Minuten waren absolut positiv: Miesbach trat druckvoll auf, war spielbestimmend und zeigte, dass die Mannschaft auch unter den schwierigen personellen Voraussetzungen mithalten kann. Danach verlor der TEV allerdings komplett den Faden. Die Fehler wurden von Klostersee eiskalt ausgenutzt und das eigene Spiel wurde zunehmend hektisch und frustriert. „Daraus gilt es zu lernen und sich zu verbessern“, lautet daher die Devise beim TEV. Viel Zeit bleibt ohnehin nicht: Bereits am Freitag, den 9. Oktober, um 20 Uhr steht das nächste Heimspiel auf dem Programm. Dann sind die Peißenberg Miners zu Gast in Miesbach. Mit der Unterstützung der eigenen Fans soll die Mannschaft die positiven Ansätze aus Grafing mitnehmen und über 60 Minuten auf das Eis bringen. Anpfiff ist am Freitag um 20 Uhr – der TEV freut sich auf zahlreiche Unterstützung!
Peißenberg MinersErster Dreier der Saison für Peißenberg (BYL) Das erste Punktspiel der Saison ist Geschichte und die Peißenberg Miners holen sich vor knapp 1.000 Zuschauern den Heimsieg gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm. Am Ende steht ein 5:4-Sieg und damit die ersten 3 Punkte der Saison! 1. Drittel: Die Miners starten gut in‘s Drittel und gehen durch einen verwandelten Strafpenalty von Ryan Murphy mit 1:0 in Führung. Beide Teams erspielen sich zahlreiche Chancen, doch die beiden Goalies sind hellwach und halten ihre Kästen sauber. 2. Drittel: Jetzt drehen die Miners auf! Mit zwei Traumtoren von Haloda und Malzatzki zieht Peißenberg auf 3:0 davon. Ulm gibt sich jedoch nicht geschlagen und verkürzt durch Danzer im Powerplay auf 3:1. Schlussdrittel: Was dann passiert, ist nichts für schwache Nerven! Zur Mitte des letzten Drittels schlägt der VfE innerhalb von nicht einmal zwei Minuten doppelt zu und stellt auf 3:3. Doch die Miners kämpfen weiter und gehen erneut in Führung. Ulm hat allerdings wenig später die passende Antwort - 4:4. Noch 3 Minuten auf der Uhr… Und dann kommt Vogl! In der 59. Minute bleibt er eiskalt und erzielt den Game Winner zum 5:4. Ulm setzt anschließend alles auf eine Karte, zieht den Goalie und macht noch einmal ordentlich Druck vor dem Tor der Miners. Doch das Team um Kapitän Maier wirft sich in jeden Puck und bringt den Sieg über die Zeit. 3 Punkte zum Auftakt Knapp 1.000 Zuschauer Geile Stimmung Danke an alle Fans für diese unglaubliche Unterstützung auf den Rängen.
Mammuts holen Punkt zum Saisonauftakt in Burgau - Schongau kämpft sich nach 0:3-Rückstand zurück, verliert aber in der Overtime mit 4:5 (BYL) Die EA Schongau Mammuts sind mit einem Punkt in die neue Bayernliga-Saison gestartet. Beim ambitionierten ESV Burgau musste sich die Mannschaft von Headcoach Domingo Grafunder nach einem umkämpften Spiel vor knapp 800 Zuschauern mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben. Nach einem zwischenzeitlichen 0:3-Rückstand bewiesen die Mammuts im Schlussdrittel große Moral und erkämpften sich noch den Ausgleich. Der entscheidende Treffer für die Gastgeber fiel schließlich bereits nach 20 Sekunden der Overtime. Geschwächter Kader zum Saisonauftakt Die personellen Voraussetzungen für den Saisonauftakt waren dabei alles andere als optimal. Aufgrund von zwei Sperren musste Schongau bereits mit einem dezimierten Kader nach Burgau reisen. Marco Munzig und Tom Callaghan fehlten aufgrund von Sperren, die sie noch aus der Saison 2025/26 mitgenommen hatten. Hinzu kamen weitere Ausfälle beziehungsweise angeschlagene Spieler. Kurt Sonne und Jonathan Schubert konnten aufgrund einer Erkrankung in der vergangenen Woche nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen. Beide standen dennoch für die Mammuts auf dem Eis. Weiterhin fehlen Yannis Steffens und Max Weber, die nach ihren Verletzungen aus der vergangenen Saison sich noch im RTS-Programm (Return-to-Sport) befinden. Bereits zu Beginn der Partie kam ein weiterer Rückschlag hinzu: Sergei Stas zog sich eine Unterkörperverletzung zu und konnte das Spiel nicht fortsetzen. Burgau mit besserem Start Die Gastgeber fanden in den ersten beiden Dritteln zunächst besser in die Partie und konnten sich immer wieder Druckphasen und gute Möglichkeiten erarbeiten. Auch die Mammuts kamen zu ihren Chancen, konnten diese jedoch zunächst nicht in Tore ummünzen. Burgau nutzte seine Möglichkeiten konsequenter und ging nach dem ersten Drittel mit 2:0 in Führung. Im zweiten Abschnitt erhöhten die Gastgeber auf 3:0. Ein wichtiger Rückhalt für die Mammuts war dabei Torhüter Daniel Blankenburg, der mit einer starken Leistung seine Mannschaft immer wieder im Spiel hielt. Nach der Partie wurde Blankenburg folgerichtig zum Spieler des Tages auf Schongauer Seite gewählt. Mammuts starten starke Aufholjagd Im Schlussdrittel zeigten die Mammuts dann ein deutlich anderes Gesicht. Die Mannschaft agierte konsequenter, erhöhte den Druck und belohnte sich nun auch für ihren Einsatz. Niklas Greil sorgte mit einem Doppelpack für den Anschluss und verkürzte auf 3:2. Burgau konnte anschließend zwar erneut auf 4:2 erhöhen, doch die Mammuts gaben sich nicht geschlagen. Kurt Sonne brachte Schongau mit seinem Treffer zum 4:3 wieder heran. In der Schlussphase setzte die Mannschaft schließlich alles auf eine Karte. Eine Minute vor dem Ende nahm Headcoach Domingo Grafunder den Torhüter vom Eis. Der zusätzliche Feldspieler sollte sich bezahlt machen: 44 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit war es erneut Kurt Sonne, der die Empty Net-Überzahlsituation nutzte und den 4:4-Ausgleich erzielte. Damit ging es in die Verlängerung. Dort fiel die Entscheidung allerdings bereits nach 20 Sekunden. Nach einem Fehlpass kamen die Gastgeber zu ihrer Chance und erzielten den entscheidenden Treffer zum 5:4. Grafunder: „Die Mannschaft hat Moral gezeigt“ Headcoach Domingo Grafunder konnte dem Auftakt trotz der Niederlage auch Positives abgewinnen: „Natürlich nimmt man den Punkt gerne mit, wenn man mit zwei gesperrten Spielern und einem geschwächten Kader nach Burgau reist. Klar hätten wir gerne mehr Punkte geholt.“ Besonders die Reaktion seiner Mannschaft nach dem 0:3-Rückstand stimmte den Headcoach positiv. „Die Mannschaft hat Moral gezeigt.“ Auch insgesamt sieht Grafunder seine Mannschaft auf einem guten Weg. Das Team habe gute Schritte gemacht und sei dabei, sich weiter zu finden. Nun gelte es, konsequent an den eigenen Fehlern zu arbeiten und taktisch weiter zu feilen. Der Headcoach blickt deshalb positiv auf die kommende Zeit und lobt insbesondere die Moral seiner Mannschaft. Trotz des schwierigen Starts habe das Team gezeigt, dass es auch nach einem deutlichen Rückstand zurückkommen und sich in eine Partie zurückkämpfen kann. Für die Mammuts steht damit zum Saisonauftakt ein Punkt auf der Habenseite. Nach dem 0:3-Rückstand bewies die Mannschaft großen Kampfgeist und sorgte mit dem späten Ausgleich für ein starkes Comeback. Jetzt gilt der Fokus dem ersten Heimspiel der Punktrunde am kommenden Freitag– welches gleich das „Lech-Derby“ gegen Landsberg ist. Spannung pur und Stimmung auf den Rängen sind garantiert.
EHC Waldkraiburg – ESC Dorfen 8:1 (1:1, 4:0, 3:0) (BYL) Tore: 0:1 (6.) Stach (Krlis, Adamec), 1:1 (13.) Džeriņš (Forsberg, Haaparanta), 2:1 (25.) Ovaska (Čejka, Maierhofer), 3:1 (27.) Bison (Vogl, Šrámek), 4:1 (36.) Ovaska (Forsberg, Džeriņš), 5:1 (37.) Vogl (Bison, Kokeš), 6:1 (52.) Decker (Ovaska, Čejka), 7:1 (54.) Haaparanta (Džeriņš, P. Lode), 8:1 (56.) Vogl (Šrámek, Čejka). EHC Waldkraiburg: Tor: #32 Tobias Sickinger, #40 Christoph Lode. Verteidigung: #5 Rene Mertz, #6 Matej Houdek, #10 Felix Lode, #23 Tim Ludwig, #47 Patrik Forsberg, #50 Martin Kokeš, #81 Max Čejka, #98 Patrick Zimmermann. Sturm: #7 Philipp Lode, #11 Bartek Bison, #13 Jakub Šrámek, #18 Santeri Ovaska, #25 Andris Džeriņš, #28 Mikko Haaparanta, #34 Leon Decker, #63 Paul Hipetinger, #74 Florian Maierhofer, #78 Philip Kaer, #88 Nico Vogl, #92 Jakub Revaj. Zuschauer: 1008; Strafen: Waldkraiburg 8 – Dorfen 4. Löwen feiern Derby-Gala zum Saisonauftakt Einen Auftakt nach Maß erwischte der EHC Waldkraiburg am Sonntagabend in der Eishockey-Bayernliga. Vor 1008 Zuschauern in der Raiffeisen-Arena bezwangen die Löwen den Erzrivalen aus Dorfen auch in dieser Höhe verdient mit 8:1. Nach einem ausgeglichenen Spielstand zur ersten Pause ließ Waldkraiburg dem Gast in den folgenden 40 Minuten kaum noch Luft zum Atmen und hätte das Ergebnis bei konsequenterer Chancenverwertung durchaus noch deutlicher gestalten können. Der Lohn: Derbysieg und Tabellenführung nach dem ersten Spieltag. Schon vor der Partie sorgte das Fanprojekt Waldkraiburg mit einer Choreografie für den passenden Rahmen zum Saisonauftakt. Unter den Zuschauern befanden sich auch Waldkraiburgs Bürgermeister Emil Kirchmeier sowie Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer. Auffällig war hingegen, dass trotz Derbycharakters weniger Gästefans als gedacht den Weg aus Dorfen in die Raiffeisen-Arena gefunden hatten. Auf dem Eis benötigten die Löwen überhaupt keine Anlaufphase. In den ersten fünf Minuten spielte sich die Partie nahezu ausschließlich in Richtung des von Andreas Marek gehüteten Dorfener Tores ab. Waldkraiburg machte früh Druck, eroberte Scheiben und setzte sich immer wieder im Angriffsdrittel fest. Das erste Tor des Abends erzielte dennoch der ESC Dorfen. Die Gäste nutzten in der 6. Minute ein Angriffsmuster, das insbesondere im ersten Drittel mehrfach für Gefahr sorgte. Während ein Dorfener Angreifer zwei Waldkraiburger Verteidiger auf die rechte Seite zog, wanderte die Scheibe quer durch das Drittel zum freistehenden David Stach. Dieser ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und traf nach 5:14 Minuten zum überraschenden 0:1. Am grundsätzlichen Bild der Begegnung änderte die Führung wenig. Waldkraiburg blieb das aktivere Team und belohnte sich schließlich in der 13. Minute. Patrik Forsberg zog von der blauen Linie kraftvoll ab, Marek konnte den Versuch noch abwehren, doch Andris Džeriņš stand für den Nachschuss bereit und erzielte das erste Waldkraiburger Punktspieltor der neuen Saison. Bemerkenswert dabei: Die Vorlagen gingen mit Forsberg und Mikko Haaparanta an jene beiden Spieler, die erst im Laufe der Woche in Waldkraiburg angekommen waren. Mit dem 1:1 ging es trotz weiterer Möglichkeiten der Gastgeber schließlich auch in die erste Pause. Im zweiten Durchgang sollte sich die Waldkraiburger Überlegenheit dann auch deutlich auf der Anzeigetafel widerspiegeln. In der 25. Minute spielte Max Čejka die Scheibe diagonal durch nahezu das gesamte Angriffsdrittel an den rechten Torpfosten. Dort löffelte Santeri Ovaska gekonnt den Puck ins Tor und brachte die Löwen mit 2:1 erstmals in Führung. Gerade einmal 87 Sekunden später folgte der nächste Treffer. Bartek Bison eroberte sich die Scheibe zunächst mit aggressivem Forechecking selbst und leitete damit einen Angriff ein, den er wenig später auch vollendete. Nico Vogl bediente Bison im Slot, von wo aus der Neuzugang den Puck ins lange Eck setzte. Für Bison war das 3:1 gleichzeitig der erste Treffer in einem Pflichtspiel für den EHC Waldkraiburg. Auch danach fand Dorfen kaum noch Mittel, um die zunehmend dominant auftretenden Gastgeber aus dem eigenen Drittel fernzuhalten. In der 36. Minute versuchte es Forsberg von der linken Seite in Richtung des langen Ecks. Marek parierte zunächst, konnte den Abpraller jedoch nicht kontrollieren. Ovaska reagierte am schnellsten und erzielte mit seinem zweiten Treffer des Abends das 4:1. Nur etwas mehr als eine Minute später folgte ein Treffer der kurioseren Sorte. Bison und Martin Kokeš bereiteten für Nico Vogl vor, dessen Abschluss schließlich zum 5:1 über die Linie ging. Erst das eingehende Studium der Wiederholungsbilder zeigte, dass Dorfens Mark Waldhausen offenbar unfreiwillig noch entscheidend mit der Hand an der Scheibe gewesen war und diese letztlich ins eigene Tor bugsierte. Offiziell wurde der Treffer Vogl zugeschrieben. Mit vier Waldkraiburger Toren innerhalb von gut elf Minuten war die Begegnung nach dem zweiten Drittel beim Stand von 5:1 praktisch entschieden. Auch im Schlussabschnitt ließ Waldkraiburg jedoch nicht locker. Die Löwen kontrollierten weiterhin das Spiel, ließen Dorfen kaum zur Entfaltung kommen und erhöhten in etwas mehr als vier Minuten noch einmal von 5:1 auf 8:1. Den Anfang machte Leon Decker in der 52. Minute. Ovaska trieb die Scheibe auf der rechten Seite nach vorne, Decker zog mittig mit und bekam den Pass im richtigen Moment serviert. Vor Marek blieb der Waldkraiburger Angreifer ruhig und schob den Puck links am Dorfener Schlussmann vorbei zum 6:1. Nur gut zwei Minuten später durfte auch Mikko Haaparanta erstmals in einem Pflichtspiel für die Löwen jubeln. Nachdem der Finne beim Ausgleich bereits seinen ersten Assist gesammelt hatte, nahm er diesmal auf Zuspiel von Džeriņš selbst Fahrt auf. Haaparanta zog durch das Dorfener Drittel und jagte die Scheibe schließlich zum 7:1 rechts oben ins Tor. Den Schlusspunkt setzte schließlich der Kapitän höchstpersönlich. Nachdem Marek zunächst zweimal gegen die Waldkraiburger Angreifer retten konnte, landete der Abpraller bei Nico Vogl. Im Fallen brachte dieser die Scheibe nach 55:26 Minuten zum 8:1 über die Linie und erzielte damit seinen zweiten Treffer des Abends. Mit zwei Toren und einer Vorlage war Vogl zugleich der punktbeste Waldkraiburger Spieler der Begegnung. Danach beließen es die Löwen beim 8:1, obwohl weitere Möglichkeiten vorhanden gewesen wären. Dorfen fand über weite Strecken der Begegnung kaum noch einen Weg, die Waldkraiburger Defensive ernsthaft unter Druck zu setzen. Auch vier Überzahlsituationen halfen den Gästen nicht weiter. Auf der Gegenseite blieb zwar auch der EHC in seinen beiden Powerplays ohne Treffer, bei ausgeglichenen Mannschaftsstärken dominierten die Gastgeber die Partie jedoch insbesondere ab dem zweiten Drittel deutlich. So stand am Ende ein auch in dieser Höhe verdienter Auftaktsieg gegen den Erzrivalen, mit dem sich die Löwen zugleich nach dem ersten Spieltag an die Spitze der Bayernliga-Tabelle setzen. Viel Zeit zum Genießen bleibt allerdings nicht. Bereits am kommenden Freitag wartet das erste Auswärtsspiel der jungen Saison in Ulm. Am Sonntag, dem 11. Oktober, folgt dann der nächste Heimauftritt in der Raiffeisen-Arena, wenn der TEV Miesbach in Waldkraiburg zu Gast ist.
Pfronten FalconsErneuter Sieg für die Falcons (BLL) Mit 6:1 (2:0/2:1/2:0) konnten die Falcons am Sonntag Abend auch die Begegnung gegen den Landesliga-Aufsteiger EV Bad Wörishofen für sich entscheiden. Die Pfrontener bestimmten von Beginn an die Begegnung, scheiterten zunächst jedoch mehrfach am starken Rückhalt der Wölfe, Dominik Held. Es dauerte bis zur 18. Minute, als Edgars Veilands die Hausherren sehenswert in Führung brachte. Knapp eine Minute später nutzte Verteidiger Maximilian Decker (Timpe/Dobner) eine Überzahlsituation zum 2:0. Mit diesem Ergebnis ging es in das Mitteldrittel, in welchem erneut Maximilian Decker (Dobner) eine Strafzeit der Gegner für einen weiteren Treffer nutzen konnte. In der 32. Minute ließ Leon Richter im Alleingang dem Schlussmann der Kneippstädter beim 4:1 keine Chance. 29 Sekunden vor Ende des 2. Drittels brachte Jos Busch mit einem satten Schuss von der blauen Linie auch die Gäste auf die Anzeigetafel. Im Schlussabschnitt waren nun wieder die Gastgeber an der Reihe, die in der 44. Minute durch den zweiten Treffer von Leon Richter (Dobner/Timpe) auf 5:1 erhöhten, ehe Ladislav Hruska (Decker/Timpe) wieder in Überzahl das 6:1 besorgte. Insgesamt zeigte die Mannschaft um Headcoach Oliver Worm, der aufgrund einiger Ausfälle erstmals Yannick Fischer und Noah Köpf da Silva aus der eigenen U20 zum Einsatz brachte, eine ansprechende Leistung gegen einen Aufsteiger, der sich durch teilweise zu hartes Einsteigen einige unnötige Strafzeiten leistete. Strafzeiten: EV Bad Wörishofen: 14 Minuten + 10 Minuten für Miedl, EV Pfronten: 6 Minuten.
ERC SonthofenTrotz Kampfgeist und Willen unterliegt der ERC in Buchloe (BLL) Der ERC Sonthofen hat den Anpfiff des letzten Vorbereitungsspiels in der Sparkassenarena in Buchloe komplett verschlafen. Bereits nach drei Minuten führten die Hausherren mit 3:0. Die Amateure der vierthöchsten Spielklasse in Deutschland besiegten den ERC vor 155 Zuschauern mit 8:2. Bereits nach 30 Sekunden konnte Stürmer Felix Schurr den Puck das erste Mal im Tor der Sonthofener versenken. Nur gut 90 Sekunden später klingelte es erneut für die Gastgeber. Michal Telesz schob zum 2:0 ein, bevor es nur 8 Sekunden nach Wiederanpfiff 3:0 durch Mateo Cabral stand. Zwei weitere Tore sorgten nach dem ersten Drittel für ein 5:0 für den Bayernligisten. Klare Worte gab es dann in der ersten Drittelpause von den Coaches, die offenbar Wirkung zeigten. So sorgte David Mische für den 1:5-Anschlusstreffer. Danach versenkte Marc Krammer den Puck zum 6:1 für Buchloe und nach Vorarbeit von Josef Slavicek und Dustin Ottenbreit konnte Filip Krzak auf 2:6 verkürzen. Wie schon im ersten Drittel traf Felix Schurr nach nur 40 Sekunden im dritten Drittel zum 7:2 und zwei Minuten vor Spielende sorgte Emil Gabrielson für den 8:2-Endstand. Das letzte Drittel war von zahlreichen Zeitstrafen geprägt. Trotz einiger Unterzahlminuten gelang es dem ERC, einige hochkarätige Chancen der Gastgeber zu vereiteln und Kampfgeist zu zeigen. Mit der Einstellung und den guten Leistungen aus dem zweiten und dritten Drittel kann der ERC mit breiter Brust in den Ligabetrieb am 11.10.2026 um 18 Uhr gegen den EV Bad Wörishofen starten.
Erfolgreicher Auftakt in die Vorbereitung (BBZL) Der EV Aich startete mit einem 3:2-Sieg gegen den ESC Holzkirchen in die Vorbereitung der Eishockey-Bezirksliga. Ein spannender Auftakt gegen den ESC Holzkirchen endete im Penaltyschießen. Die Aicher hatten mehrere Ausfälle zu verkraften. Auch beim EVM war die Situation angespannt: Das geplante Vorbereitungsspiel der Moosburger musste aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle abgesagt werden. Kurzerhand machte man aus der Not eine Tugend. Vier Moosburger Spieler verstärkten das Aicher Team als Gastspieler und kamen dadurch zu Spielpraxis, sodass der EVA mit drei Blöcken antreten konnte. Die Aicher erwischten den besseren Start und gingen in der 6. Spielminute durch Giuseppe Parlato mit 1:0 in Führung. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Kevin Aigner, einer der Moosburger Gastspieler, traf zum 2:0. Im zweiten Drittel kam der ESC Holzkirchen besser ins Spiel und verkürzte zum 2:1 durch Florian Walter. Matthias Kestler erzielte den Treffer zum 2:2-Ausgleich. Der Aicher Goalie Carlo Schwarz wurde beim Penaltyschießen zum Matchwinner. Er parierte alle drei Penaltys und hielt damit sein Tor sauber. Bei den Hausherrn übernahm Neuzugang Andreas Sperling Verantwortung und verwandelte seinen Penalty erfolgreich zum 3:2-Endstand. Am Freitag um 19.30 Uhr steht das nächste Duell in der Clariant Arena auf dem Programm. Mit dem ESV Dachau ist ein alter Bekannter zu Gast, auf den man auch in der Punkterunde trifft. Bei den Woodpeckers gibt es einige interessante Neuzugänge, die den vorhandenen soliden Kader deutlich verstärken. Dazu gehören Marco Babic, Robert Gebhardt und Wassilij Guft-Sokolov aus der Pfaffenhofener Bayernliga Mannschaft.
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Ratinger Ice AliensAuswärtssieg in der Schlangengrube! (RLW) Mit einem 4:0-Erfolg in Dinslaken sind die Ratinger Ice Aliens in die Saison 26/27 gestartet. Die Gastgeber hatten eine sehr gute Vorbereitung und konnten mit voller Kapelle gegen die Ice Aliens auflaufen. Cheftrainer Frank Gentges konnte 16 Feldspieler aufbieten. Ratingen von Beginn an sicherlich überlegen, doch Marko Brlic im Tor der Kobras hielt die Hausherren lange im Spiel. So war die Partie lange umkämpft. Erst in der 33. Minute erzielte Patrik Jääskeläinen die 1:0- Führung für die Ice Aliens. Die schwachen Unparteiischen versagten den Gastgebern kurz vor dem Ende des zweiten Drittels einen eindeutigen Treffer, so dass es mit einer knappen Führung in die Pause ging. Im letzten Abschnitt erhöhten erneut Jääskeläinen und Veeti Koivunen auf 3:0, kurz vor Schluss kam es dann zu einer 5:3- Überzahl für Dinslaken, weil Kardas gegen Neumann einen Crosscheck austeilte, aber Neumann dafür nach einem kleinen Scharmützel mit Kardas für 2+2 Minuten u.a. wegen Crosscheck auf die Strafbank musste, sein Kontrahent aber nur 2 Minuten erhielt. Dinslaken zog den Keeper für einen sechsten Feldspieler, gerade waren die Aliens wieder zu viert, da schnappte sich Kapitän Toni Lamers die Scheibe und traf ins leere Tor zum 4:0- Endstand aus Ratinger Sicht. Cheftrainer Frank Gentges war zufrieden, haderte aber auch mit der Regelauslegung der Offiziellen: "Ein absolut verdienter Sieg mit einem Shut-Out im ersten Spiel, auswärts gegen einen starken Gegner, ist der perfekte Auftakt. Wir waren über das gesamte Spiel überlegen, haben aber viele Chancen nicht verwertet und erst spät begonnen, unsere Tore zu machen. Die Schiedsrichterleistung war vollkommen indiskutabel. Im Spiel wurden zig klare Fehlentscheidungen bei Strafen und Icings getroffen. Dazu wurden dann noch mehrere Strafen falsch in die Uhr eingegeben. Gegen Spielende haben wir dadurch 4 Minuten zu lange in Unterzahl gespielt. So ein Desaster bei Schiedsrichtern und Zeitnehmern habe ich in meiner gesamten Karriere nicht erlebt." Das nächste Spiel findet dann endlich am Sandbach gegen die Black Tigers aus Moers am Sonntag, den 18.10.2026, um 18:00 Uhr statt.
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Regionalliga NordostFünf Ligaspiele, Start des OsWeNo-Pokals, sieben Testspiele und Personalmeldungen (RLNO) Mit fünf Ligaspielen, darunter auch der Start der Gruppe B, ging es in der Regionalliga Nordost weiter. Der OsWeNo-Pokal startete mit einem Spiel und es gab sieben weitere Testspiele. Auch einige Personalmeldungen haben sich im Laufe der letzten Woche angesammelt. MEISTERSCHAFT: GRUPPE A: Timmendorf startet mit Schützenfest Mit zwei Spielen startete am Freitag auch die Gruppe A in den Ligaspielbetrieb. Die Beach Devils Timmendorf trafen dabei auf den Hamburger SV. Die erste Strafe des Spiels führte zum ersten Treffer, Daniel Magnusson konnte Hamburgs Torhüter Fabio Alonso-Lange nach acht Minuten überwinden und so führte Timmendorf mit 1:0. Nach 25 Minuten war Hamburgs Torhüter erneut geschlagen, Nathan Checkering erhöhte auf 2:0. Bis zur Pause schraubten Kristers Buckss (27. 29.) und Daniel Magnusson das Ergebnis vor 728 Zuschauern auf 5:0. Timmendorf legte im letzten Drittel nach, Daniel Magnusson (51. Im Unterzahl, 54.) sorgte mit einem Doppelpack für einen Torhüterwechsel beim HSV, Bjarne Kappler übernahm nun. Und er musste noch Tore von Jonah Henderson (57.) und 29 Sekunden vor dem Ende einen Unterzahltreffer von Nathan Chickering hinnehmen. Timmendorf gewann damit deutlich mit 9:0 ((1:0/4:0/4:0) und Torhüter Veli-Matti Mäkinen startet mit einem Shutout in die Saison. Sande gewinnt bei den Crocodiles In der zweiten Partie des Tages empfingen die Hamburg Crocodiles die ESW Sande Jadehaie. Die Crocodiles konnten vor 1.224 Zuschauern nach 13 Minuten durch Jakub Hofmann in Führung gehen. 27 Sekunden vor der Pause wechselte Hamburg den Torhüter, für Riku Lindros kam Lucas di Berado. Am Spielstand änderte sich bis zur Pause nichts mehr. Hamburg wechselte nach 23 Minuten im Tor wieder zurück zu Riku Lindros und 18 Sekunden später kassierte er das 1:1 durch einen Powerplaytreffer von Vitalijs Jache. Die 35. Minute brachte die erneute Führung der Crocodiles, Maksym Andrienko traf zum Pausenstand von 2:1 und Gästetorhüter Hermann Zippeld war erneut geschlagen. 36 Sekunden nach Wiederbeginn kam Sande wieder zum Ausgleich, Niklas Romppanen war der Torschütze. Die 44. Minute brachte den Gästen die erste Führung in dieser Partie, Sergejs Piskunovs traf zum 2:3. Niklas Romppanen konnte in der 56. Minute auf 2:4 erhöhen und am Ende gewannen die Jadehaie mit 2:4 (1:0/1:1/0:3). Penaltyschießen entscheidet Hamburger Derby Im Hamburger Derby trafen am Sonntag der Hamburger SV und die Hamburg Crocodiles aufeinander. Der HSV eröffnete das Derby, Oskar Siradze konnte Crocos-Torhüter Riku Lindros in Überzahl nach sechs Minuten zum 1:0 überwinden. Vier Minuten später war die Partie für Croco-Spieler Miguel Boock beendet, nach einem Stockcheck gab es neben fünf Minuten auch eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Der HSV konnte die Überzahl nicht ausnutzen und auch nach 20 Minuten stand es 1:0. im 2. Drittel bissen die Crocodiles zu. Leo Prüßner konnte nach 34 Minuten in Überzahl den Ausgleich erzielen und Maksym Andrienko überwand HSV-Keeper Fabio Alonso-Lange zwei Minuten später zum 1:2 und so stand es auch nach 40 Minuten. Eine Vorentscheidung fiel 17 Sekunden nach Wiederbeginn, Pascal Heitmann traf in Überzahl zum 1:3. Der HSV gab nicht auf und sie konnten drei Minuten vor dem Ende durch Oskar Siradze auf 2:3 verkürzen. 53 Sekunden später jubelten sie erneut, Robin Richter erzielte den Ausgleich und so kam es noch zu einer Verlängerung und da hier keine Entscheidung fiel, folgte ein Penaltyschießen. Max Kotbra war der Siegschütze und so gewannen am Ende die Crocodiles mit 3:4 (1:0/0:2/2:1). GRUPPE B: Wölfe beißen im Spitzenspiel zu Das nächste Spitzenspiel stieg am Samstag in Schönheide, die Wölfe trafen auf FASS Berlin. Da den Weddingern einige wichtige Spieler fehlten, gingen die Wölfe als Favorit in dieses Spitzenspiel. Und sie gingen auch nach acht Minuten in Führung, Tomas Rubes traf zum 1:0. Nach elf Minuten war Marks Slavinskis-Pepe im Tor der Weddinger erneut geschlagen, Kenneth Hirsch überwand ihn zum 2:0 und mit diesem Spielstand endete der erste Abschnitt. Der Mittelabschnitt verlief torlos, nach 44 Minuten fiel aber die Vorentscheidung des Spiels. Kenneth Hirsch sorgte vor 546 Zuschauern mit dem 3:0 für eine sichere Führung der Wölfe. Ricco Warkus konnte in der 53. Minute auf 4:0 erhöhen, die Gäste kamen aber auch noch zu einem Treffer. Zunächst gab es eine Minute nach dem 4:0 eine Auseinandersetzung, die 54. Minute brachte das 4:1 durch Dennis Thielsch, der Schönheides Torhüter Oliver Granert bei doppelter Überzahl überwinden konnte. Weitere Tore wurden nicht erzielt und so gewannen die Wölfe mit 4:1 (2.0/0:0/2:1). Schönheide feiert damit einen gelungenen Saisonstart, FASS hat auch das zweite Spitzenspiel der Saison verloren. Crashers gewinnen nach Startschwierigkeiten Für die Chemnitz Crashers stand ein Heimspiel gegen den ESC Dresden an. Die Eislöwen konnten letzte Saison gegen die Crashers gut punkten, der Favorit sollte also gewarnt sein. Und wieder ging der erste Treffer des Spiels an Dresden, Ondrej Kufa im Tor der Crashers wurde in der 8. Minute von Richard Zerbst überwunden. Zwei Strafe gegen die Gäste halfen Chemnitz zum Ausgleich zu kommen. Michael Stiegler konnte 36 Sekunden vor der Pause bei doppelter Überzahl den Ausgleich erzielen und 26 Sekunden später traf Matthias Sauerwein in Überzahl zum 2:1. 17 Sekunden nach Wiederbeginn musste Dresdens Torhüter Yannic Schulze erneut hinter sich greifen, Daniel Hala erhöhte auf 3:1. Kareem Hätintn konnte in der 28. Minute mit dem dritten Powerplaytreffer des Spiels auf 4:1 erhöhen. Zwei Minuten später wechselten die Gäste den Torhüter, Lasse Dietzschold übernahm nun. Dresden kam nach 36 Minuten durch Pascal Bartels zum 4:2 und so endete auch der zweite Abschnitt 2:1, es stand also nach 40 Minuten 4:2. Elf Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt, da konnte Daniel Hala mit dem 5:2 für eine Vorentscheidung sorgen. Nach 45 Minuten schwächte sich Dresden, Tommy Reise kassierte eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Richard Zerbst sorgte vor 514 Zuschauern in der 52. Minute mit dem 5:3 für eine Ergebnisverbesserung und sie versuchten in den letzten 66 Sekunden ohne Torhüter weitere Tore zu erzielen. Dies gelang nicht und so gewann Chemnitz am Ende mit 5:3 (2:1/2:1/1:1). Chemnitz gewinnt damit auch das zweite Saisonspiel, Dresden hat gegen zwei Favoriten der Gruppe verloren. TESTSPIELE: GRUPPE A: Jadehaie gewinnen auch zweites Testspielgegen Moers Zu den GSC Moers Black Tigers reisten die ESW Sande Jadehaie. Martin Crepinski (14.) und Topias Saramäki (18.) konnten Marlon Dolls im Tor der Black Tigers im 1. Drittel überwinden, ein Überzahltreffer brachte die Gastgeber aber 41 Sekunden vor der Pause wieder heran. Christoph Ehlert traf und auch Sandes Torhüter Maksina Cmutovs war geschlagen. Sande erzielte auch den nächsten Treffer des Spiels, Vitalijs Jache erhöhte nach 24 Minuten auf 1:3. Szymon Fus erhöhte nach 30 Minuten auf 1:4 und Moers wechselte im Tor zu Kelvin Jacquier. Dieser musste fünf Minuten später das 1:5 von Artem Lesnikov hinnehmen. Vier Minuten vor dem Ende gab es Auseinandersetzungen und die endeten für Florian Stehr und Leon Taraschewski (beide Moers) sowie Janis Jurjans und Eriks Zubulis (beide Sande) und jeweils fünf Minuten für beide Teams. Niklas Romppanen und Topias Saramäki (beide 59.) erzielten die letzten Tore des Spiels, Sande gewann am Ende mit 1:7 (2:1/0:4/0:2). Grizzlys gewinnen bei den Weserstars In Bremen testeten die Weserstars Bremen die Grizzlys Bergkamen. Die Weserstars fingen sich früh zwei Strafen ein und das nutzten die Grizzlys, Scott Moyer traf nach 106 Sekunden bei doppelter Überzahl. Drei Minuten später kam Bremen zum Ausgleich, Bergkamens Torhüter Marius Dräger kassierte den Ausgleich von Michael Wagner. Drei Minuten vor der Sirene konnte Jelle Julien für den Pausenstand von 1:2 sorgen. Bremens Torhüter Jacob Perrin musste 132 Sekunden nach Wiederbeginn erneut hinter sich greifen, Scott Moyer sorgte mit seinem zweiten Treffer des Spiels für das 1.3. Und die Gäste konnten sich weiter absetzen, Jakub Vesely erhöhte nach 32 Minuten auf 1:4. Maximilian Herz sorgte vier Minuten später für Hoffnung bei den Bremern, er verkürzte zum Pausenstand von 2:4. Acht Minuten vor dem Ende wurde es wieder spannend, denn Philipp Kaschewski verkürzte vor 150 Zuschauern auf 3:4. Es gelang beiden Teams nicht mehr etwas am Spielstand zu ändern und so gewannen die Grizzlys mit 3:4 (1:2/1:2/1:0). Rams gewinnen gegen Icefighters Der Adendorfer EC spielte am Sonntag gegen die TAG Salzgitter Icefighters. Und die Gastgeber konnten nach acht Minuten in Führung gehen, Torhüter Dennis Korff musste einen Treffer von Dennis Arnold hinnehmen. Salzgitter kam nach 15 Minuten zum Ausgleich, Samuel Magat traf gegen Torhüter Roni Salmenkangas. Innerhalb von 66 Sekunden konnte Adendorf sich einen Vorsprung herausspielen, Christoph Koziol (19.) und 49 Sekunden vor der Sirene Dennis Arnold sorgten für den 3:1-Pausenstand. Bis zur 47. Minute mussten die 691 Zuschauer auf den nächsten Treffer warten, dann kam Dennis Arnold mit einem Unterzahltreffer zu seinem dritten Treffer der Partie. Als Salzgitter den Torhüter zog, konnte Domantas Cypas 34 Sekunden vor dem Ende mit einem Empty Net Goal das 5:1-Endstand (3:1/0:0/2:0) erzielen. GRUPPE B: Die TAG Salzgitter Icefighters testeten am Freitag gegen die 1b der Saale Bulls Halle. Felix Hiller konnte Salzgitter nach 112 Sekunden in Führung bringen. Valtteri Nurminen (8.), Frans Lindström (10.), Emils Alekna (12.) und Adam Strakos (14.) überwanden Gästetorhüter Enrico Pschiebert bis zur Pause und so ging es mit einem 5:0 in die erste Pause. Im 2. Drittel konnten Zachary Mahjoubi (30.) und Vojtech Tuma (31.) auf 7:0 erhöhen, dann wechselten die Bulls im Tor zu Maximilian-Paul Hoffmann. Josef Babicka traf 152 Zuschauern nach 51 Sekunden des letzten Drittels zum 8:0. Connor Janus (44.), Zachary Mahjoubi (52.), Josef Babicka (53.) und Roni Ahonen (55.) machten das Dutzend voll, dann durften auch die Gäste jubeln. Nathan Robinson konnte Salzgitters Torhüter Dustin Hey vier Minuten vor dem Ende zum Endstand von 12:1 (5:0/2:0/5:1) überwinden. Adendorf siegt auf dem Wurmberg Die alten Rivalen der Harzer Falken und des Adendorfer EC trafen in Braunlage aufeinander. Martin Benes traf in Überzahl vier Minuten vor der Pause zum 1:0. Ebenfalls in Überzahl musste Adendorfs Torhüter Roni Salmenkangas drei Sekunden vor der Pause das 2:0 durch Jordan Stallard hinnehmen. Dennis Arnold konnte Adendorf in der 23. Minute auf 2:1 heranbringen und in Überzahl musste Falken-Torhüter Alexander Pankraz nach 34 Minuten das 2:2 von Andre Geratz hinnehmen. Im letzten Abschnitt drehten Dennis Arnold und Andre Geratz in der 46. Minute innerhalb von 32 Sekunden die Partie in Richtung Adendorf. Zwei Minuten vor dem Ende sorgte erneut Andre Geratz vor 564 Zuschauern mit dem 3:5 für eine Vorentscheidung. Den letzten Treffer der Partie erzielten die Falken, Filip Mrava traf 115 Sekunden vor der Sirene zum 3:5-Endstand (2:0/0:2/1:3). Falken gewinnen gegen Eisadler Zum freundschaftlichen Rückspiel trafen sich die Harzer Falken und die Eisadler Dortmund. Zwei Spitzenteams ihrer Liga trafen hier aufeinander und Martin Benes konnte die Falken nach 13 Minuten in Führung bringen. Im 2. Drittel erhöhte Ville Simonen in Überzahl 83 Sekunden nach Wiederbeginn auf 2:0. Dortmund konnte durch Alexander Lauer in der 34. Minute den Anschlusstreffer erzielen, durch Nicolas Korbel überwand Dortmunds Torhüter Christoph Oster drei Minuten später zum 3:1. 375 Zuschauer sahen 63 Sekunden nach Drittelstart den 5. Treffer des Spiels, Wladislav Konradt traf gegen Braunlages Torhüter Leon Grothe zum 3:2. Weitere Tore fielen nicht und so gewannen die Falken knapp mit 3:2 (1:0/2:1/0:1). OSWENO-POKAL: Timmendorf gewinnt erstes Pokalspiel Mit der Partie der Luchse Lauterbach gegen die Beach Devils Timmendorf wurde am Sonntag der OsWeNo-Pokal 2026/27 gestartet. Beide schenkten sich von Beginn an nichts. Nach dem 0:1 von Daniel Magnusson in der 10. Minute gab es einige Strafen, darunter auch zwei 5er. Am Spielstand änderte sich im 1. Drittel nichts mehr. Auch das 2. Drittel begann mit einigen Strafen und eine führte nach 25 Minuten vor 236 Zuschauern zum 0:2 von Kristers Bukss. Eine Vorentscheidung fiel in der 48. Minute, Nathan Chickering traf zum 0:3. Daniel Magnusson erzielte drei Minuten später seinen zweiten Treffer und die Beach Devils führten 0:4 und Jonah Henderson konnte drei Minuten später das 0:5 erzielen. Paul Kranz verdarb Timmendorfs Torhüter Veli-Matti Mäkinen nach 57 Minuten den Shutout, er traf zum 1:5. Bei diesem Ergebnis blieb es und so gewann Timmendorf mit 1:5 (0:1/0:1/1:3) Timmendorf eröffnet den Pokalwettbewerb 2026/27 damit mit einem deutlichen Erfolg. PERSONALMELDUNGEN: GRUPPE A: Weserstars Bremen: Armands Sorokins wechselt an die Weser. Der lettische Verteidiger spielte zuletzt für den HC Prerov in Tschechien. Hamburger SV: Der HSV erweiterte seinen Trainerstab Anfang der Woche mit Nick Hurbanek. GRUPPE B: Harzer Falken Braunlage: die Angreifer Felix Czech und Moritz Schwartz wurden vom Kooperationspartner EJ Kassel Huskies mit Förderlizenzen ausgestattet und sind nun auch für die Falken spielberechtigt. Tornado Niesky: Von den Onesto Tigers Bayreuth kommt Torhüter Daniel Arendas nach Niesky. Mit dem Slowaken Oliver Cabala hat Tornado außerdem einen weiteren Verteidiger verpflichtet, der spielte zuletzt für die Pforzheim Bisons. TAG Salzgitter Icefighters: Die Icefighters haben eine Position im Angriff mit Josef Babicka besetzt. Der Tscheche spielte zuletzt für die HC Vipers in Estland. Am kommenden Wochenende finden zwei Testspiele, sechs Ligaspiele und das nächste Pokalspiel statt.
36 JAHRE WIEDERVEREINIGT (RLNO) Auch unser Männerteam war Samstagabend in Feierlaune. Ohne Glanzleistung (wie gegen FASS) reichte es am Ende gegen hoch motivierte und aggressiv spielende Dresdner zu einem 5:3-Sieg (2:1; 2:1; 1:1) UND!!! zur aktuellen Tabellenführung in der Regionalliga Ost – Staffel B. Defensiv fehlte die letzte Konsequenz. Offensiv arbeiten wir im Rahmen unserer Möglichkeiten und mit einer vernünftigen Torausbeute. Drei von fünf Treffern im Powerplay sprechen für sich. Die Richtung stimmt. Jetzt beginnt die Feinjustierung! FASS kassierte am Samstag die nächste empfindliche Niederlage. Mit 4:1 beglich das Schönheider Rudel im Wolfsbau die offene Rechnung aus der vergangenen Finalserie; als FASS in allen Spielen brillierte. ### ZUM WOCHENENDE ### Uns steht ein langes Norddeutschland-Auswärts-Wochenende bevor. Am Samstag spielt unser Flaggschiff 15:00 Uhr gegen die Hamburg Crocodiles. Das Ligaspiel findet im stets gut gefüllten Eisland Farmsen statt. Am Sonntag sind wir ab 17:30 Uhr im ersten Pokalkracher zu Gast bei den Beach Devils in Timmendorf. ### STATISTIK ### 19 von 21 Spielern waren bisher im Pflichtspieleinsatz; im Tor 1 von 3. Top-Scorer im Team ist Daniel Hala. Nach zwei Spielen hat er drei Punkte auf dem Konto – zwei Tore + ein Assist. Mit 33,3% haben wir aktuell eine sehr starke Powerplayquote. Jedes dritte Überzahlspiel bestrafen wir mit einem Tor. Torwart Ondrej Kufa hat einen Schnitt von 1,5 Gegentoren pro Spiel. Wenn er das bis zum Saisonende durchhält, wird er mein persönlicher Held! Bei zwölf Mal Unterzahl haben wir bisher erst ein Gegentor kassiert. Das ist eine nahezu perfekte Quote.
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