IHP NachrichtenMontag 19.Oktober 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Sonntag und Montag mit insgesamt 23 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Eisbären gewinnen in Krefeld mit 4:0 (DEL) Die Eisbären Berlin haben das erste Duell nach über viereinhalb Jahren mit den Krefeld Pinguinen gewonnen und ihre Tabellenführung in der PENNY DEL behauptet. Die Berliner setzten sich am Sonntagnachmittag beim Aufsteiger mit 4:0 durch. Nachwuchsverteidiger Gregor Stocker gab sein DEL-Debüt für den Hauptstadtclub. Für Torhüter Jonas Neffin war es bereits das fünfte Spiel der laufenden Saison ohne Gegentreffer. Die Gastgeber starteten druckvoll in die Partie und kamen in der Anfangsphase direkt zu ersten Abschlussmöglichkeiten. Dann sorgte aber Markus Vikingstad (6.) für die Eisbären-Führung. In der Folge hatte der Hauptstadtclub dann mehr Spielanteile, es blieb aber zunächst beim knappen Berliner Vorsprung. Im mittleren Spielabschnitt blieb es eine schnelle und intensive Partie auf Augenhöhe. Beide Torhüter zeichneten sich mehrfach aus, sodass es im Mitteldrittel zu keinem weiteren Treffer kam. Auch im Schlussabschnitt blieb es umkämpft. Nach einer schönen Einzelaktion baute Tobias Krestan (49.) die Berliner Führung mit seinem ersten DEL-Treffer auf 2:0 aus. Im weiteren Spielverlauf gaben die Seidenstädter weiter alles, scheiterten aber immer wieder an der Berliner Defensive oder spätestens an Jonas Neffin. In der Schlussphase sorgten dann erneut Vikingstad (58.) sowie Andy Eder für den 4:0-Endstand. Die Eisbären Berlin sind am Freitag, den 23. Oktober wieder im Einsatz. Am elften DEL-Spieltag sind die Augsburger Panther zu Gast in der Uber Arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Éric Dubois (Trainer Eisbären Berlin):„Es war ein schnelles Spiel zweier guter Teams. Die Krefelder haben uns mit ihrem Umschaltspiel zu Beginn einige Probleme bereitet. Unser Penalty Killing war heute sehr gut. Der erste Treffer war dann von großer Bedeutung. Das dritte Tor kam zu einem wichtigen Zeitpunkt und hat dann die Entscheidung herbeieigeführt. Wir haben generell gut verteidigt und Jonas Neffin hat wieder stark gehalten. Wir mussten für den Sieg hart arbeiten, es hätte auch anders ausgehen können. Ich freue mich für Tobi Krestan, dass er sein erstes DEL-Tor geschossen hat.“ Tobias Krestan (Stürmer Eisbären Berlin):„Wir haben eine gute Leistung abgeliefert und über 60 Minuten durchgespielt. Wir sind als Einheit aufgetreten und haben gut als Team zusammengespielt. Jonas Neffin hat wieder unglaublich gehalten. Es ist ein unglaubliches Gefühl, mein erstes Tor in der DEL erzielt zu haben.“ Endergebnis Krefeld Pinguine – Eisbären Berlin 0:4 (0:1, 0:0, 0:3) Aufstellungen Krefeld Pinguine: Jatkola (Bick) – Buschmann, Vandane; Percy, Gildon; Köhler, Dybowski – Gogulla, Newton, Santos; Hauf, Varone, M. Müller; Kero, Mäkitalo, Weiß; Schütz, Payerl, Suess – Trainer: Thomas Popiesch Eisbären Berlin: Neffin (LaFontaine) – J. Müller, Wissmann (C); Geibel, Mik; Davidson, Smith; Stocker – Tiffels (A), Kirk, Ronning; Pföderl, Eder, Foudy; Veilleux (A), Vikingstad, Krestan; Hördler, Wiederer, Griva – Trainer: Éric Dubois Tore 0:1 – 05:45 – Vikingstad (Davidson, Krestan) – EQ 0:2 – 48:38 – Krestan (Vikingstad, Neffin) – EQ 0:3 – 57:25 – Vikingstad (Wiederer, Veilleux) – EQ 0:4 – 59:07 - Eder (Veilleux, Mik) – EQ Strafen Krefeld Pinguine: 6 (0, 4, 2) Minuten– Eisbären Berlin: 10 (2, 6, 2) Minuten Schiedsrichter André Schrader, Zsombor Pálkövi (Vincent Brüggemann, Tobias Treitl) Zuschauer 8.029
Krefeld PinguinePinguine unterliegen dem amtierenden Deutschen Meister - Gegen die Eisbären Berlin schlagen sich die Pinguine lange gut, brechen kurz vor Schluss dann aber ein (DEL) Die Pinguine starteten gut in die Partie und hatten bereits in den ersten Minuten mehrere Chancen, es waren aber die Gäste aus Berlin, die das Scheibenglück auf ihrer Seite hatten. Markus Vikingstad fälschte einen Schuss von Davidson ab, Jatkola, der bereits auf dem Weg in die andere Ecke war, war chancenlos (6.). Eine Powerplaymöglichkeit konnten die Hausherren gegen die giftig verteidigenden Berliner nicht nutzen. Im Mitteldrittel waren es vor allem die Pinguine, die auf den Ausgleich drängten. Doch sowohl Suess als auch Gogulla scheiterten mit Hochkarätern an Jonas Neffin. Trotz mehrerer starker Saves war der Eisbär jedoch nicht der beste Goalie auf dem Eis. Juha Jatkola hielt den KEV mit einer Glanzparade nach der nächsten in der Partie und gab seinen Vordermännern immer wieder die Chance, das Spiel zu drehen. Dazu kam es aber nicht mehr. Die Eisbären konterten die auf den Treffer drängenden Pinguine aus, Krestan erzielte in der 49. Minute das 0:2. Krefeld wiederum fand offensiv keine Antwort auf die starke Defensive des Meisters. Zum Schluss hin wurde es dann unnötig deutlich. Vikingstad (58.) und Eder (60.) sorgten für das 0:4-Endergebnis. Die Pinguine beenden das Wochenende mit einem Punkt. Weiter geht es für die Mannschaft von Thomas Popiesch dann am Freitag in Nürnberg. Zahlen zum Spiel Krefeld Pinguine – Eisbären Berlin 0:4 (0:1, 0:0, 0:3) Tore: 0:1 (05:45) Vikingstad (Davidson, Krestan), 0:2 (48:38) Krestan (Vikingstad), 0:3 (57:25) Vikingstad (Wiederer, Veilleux), 0:4 (59:07) Eder (Veilleux, Mik) Torschüsse: 24 – 38 Strafen: 6 - 10 Zuschauer: 8029 Pinguine Cheftrainer Thomas Popiesch: Erstmal Gratulation an Berlin. Die Vorzeichen waren, denke ich, klar. Berlin ist eine absolute Topmannschaft. Da muss immer vieles stimmen, du musst deine Chancen konsequent nutzen und gut verteidigen. Heute haben wir ein paar Aufmerksamkeitsfehler gemacht, das hatte nichts mit Talent oder Skill zu tun. Vor dem ersten Tor ist die Zuordnung nicht gut genug. Wir müssen die Kleinigkeiten und Details perfektionieren, weil Berlin, München und die anderen Teams einfach mit einer hohen Qualität herkommen. Da musst du viele Sachen wirklich gut machen. Wir haben viele Sachen heute nicht schlecht gemacht, aber nicht zu 100% richtig gemacht. Deshalb steht dann die Niederlage da. Klar ist es ärgerlich, wenn so ein Tor zum 0:1 fällt, aber wir hatten viele Möglichkeiten. Wir haben einfach die Stick-Battles verloren und so das Momentum nicht auf unsere Seite bekommen. Deshalb hatte Berlin immer wieder gute Phasen und wir haben uns schwergetan. Am Ende ist es ein verdienter Sieg für Berlin.
Red Bull MünchenRed Bull München unterliegt den Nürnberg Ice Tigers im bayerischen Duell (DEL) Der EHC Red Bull München musste sich am 10. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2026/27 bei den Nürnberg Ice Tigers mit 2:6 (0:1|1:2|1:3) geschlagen geben. Vor 5.050 Zuschauern in der PSD Bank Nürnberg ARENA erzielten Lucas Thaler und Jeremy McKenna die Tore für die Mannschaft von Trainer Oliver David. Am kommenden Freitag um 19:30 Uhr geht es für den viermaligen deutschen Meister mit einem Heimspiel im SAP Garden gegen die Iserlohn Roosters weiter. Spielverlauf Die Red Bulls dominierten in der Anfangsphase und erspielten sich vier gute Möglichkeiten zur Führung. Vor allem Tobias Rieder setzte die Defensive der Ice Tigers unter Druck. Im ersten Powerplay der Partie verpasste er am Pfosten knapp den ersten Treffer (4.), wenig später bekam Niklas Treutle bei Rieders Tunnelversuch gerade noch die Schoner aufs Eis (7.). Nach zehn Minuten war Antoine Bibeau auf der Gegenseite gefordert. Die Partie wurde offener. Im Powerplay (12.) setzte sich Nürnberg erstmals länger in der Offensivzone fest, ehe Noah Samanski die erste Topchance der Franken zur Führung nutzte (15.). München versuchte, erneut Druck aufzubauen, doch Nürnberg stand stabiler als zu Beginn und nahm den knappen Vorsprung mit in die erste Pause. München startete in Unterzahl in den Mittelabschnitt, leistete im Penalty Killing aber gute Arbeit und schlug selbst in Überzahl zu: Thaler versenkte einen Onetimer zum 1:1-Ausgleich (22.). Das Spiel wurde offener, Nürnberg wirkte allerdings zielstrebiger und hatte die besseren Chancen. In der 25. Minute rettete der Pfosten für Bibeau, ehe die Ice Tigers in der 30. Minute mit einem Doppelschlag erneut vorlegten. Erst fälschte Greg Meireles im Slot ab, nur 21 Sekunden später erhöhte Marcus Weber mit einem Nachschuss auf 3:1. Trainer David reagierte mit einem Torhüterwechsel. Mathias Niederberger kam ins Spiel und musste sich zunächst kaum auszeichnen. Auch die Ice Tigers ließen wenig zu. München lag nach 40 Minuten mit zwei Treffern zurück. Im letzten Drittel hielt Nürnberg das Spielgeschehen vom eigenen Tor fern. Niederberger bekam mehr zu tun und war erstmals geschlagen, als Jackson Cates die Scheibe eroberte und direkt abzog (46.). Die Red Bulls taten sich offensiv weiterhin schwer, verkürzten aber in der 52. Minute. Kapitän Patrick Hager leitete in seinem 500. DEL-Spiel für München einen Angriff ein, den McKenna zum 2:4 abschloss. Für ihn war es der 50. DEL-Treffer. Bevor die Gäste ihre Schlussoffensive starten konnten, stellte Timo Bakos mit einem Schuss genau in den Winkel den alten Abstand wieder her (54.). David brachte daraufhin mehr als fünf Minuten vor dem Ende den Extra-Angreifer. Im anschließenden Powerplay traf Thaler den Pfosten (58.). Näher kam der viermalige deutsche Meister einem Treffer nicht mehr. In der Schlussminute besiegelte Cates mit einem Schuss ins leere Tor die 2:6-Niederlage der Münchner. Patrick Hager: „Wir haben am Anfang unsere Chancen nicht genutzt und hinten zu schlampig verteidigt. Es ist immer schlecht, wenn du zwei schnelle Gegentore kassierst. Das war ein Momentumwechsel, der uns nicht gutgetan hat.“ Tore: 1:0 | 14:41 | Noah Samanski 1:1 | 21:51 | Lucas Thaler 2:1 | 29:07 | Greg Meireles 3:1 | 29:28 | Marcus Weber 4:1 | 45:28 | Jackson Cates 4:2 | 51:57 | Jeremy McKenna 5:2 | 53:56 | Timo Bakos 6:2 | 59:28 | Jackson Cates Zuschauer: 5.050
Eispiraten Crimmitschau4:5! Eispiraten holen einen Punkt in Ravensburg - Eispiraten egalisieren zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben sich am Sonntagabend bei den Ravensburg Towerstars einen Punkt erkämpft. Nach einem zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand zeigten die Westsachsen eine starke Moral, kämpften sich eindrucksvoll zurück und erzwangen mit einer furiosen Aufholjagd den Gang in die Verlängerung. Dort mussten sich die Crimmitschauer trotz einer zwischenzeitlichen Überzahlsituation der Gastgeber letztlich mit 4:5 geschlagen geben. Alle vier Treffer der Eispiraten gingen dabei auf das Konto von Verteidigern: Adam McCormick und Emil Quaas schnürten jeweils einen Doppelpack. Tim Lutz zurück im Kader Die Eispiraten konnten in Ravensburg wieder auf Tim Lutz bauen, der in den Kader zurückkehrte. Pascal Seidel stand bei seinem zweiten Saisoneinsatz zwischen den Pfosten. Nicht mit dabei waren die angeschlagenen Dominic Walsh und Dylan Wruck sowie Denis Shevyrin und Leon Schulz, die am Freitag im Spiel gegen Bad Nauheim verletzungsbedingt ausgeschieden waren. Erst der Rückschlag, dann die schnelle Antwort Trotz der langen Busfahrt fanden die Eispiraten gut in die Partie und erspielten sich früh erste gute Möglichkeiten. Louis Brune scheiterte zunächst aus spitzem Winkel an Ilya Sharipov. Auch Adam McCormick hatte die Führung auf dem Schläger, verzog mit seinem Abschluss jedoch knapp. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels übernahmen die Towerstars zunehmend die Kontrolle und setzten Pascal Seidel mit mehreren Abschlüssen unter Druck. Der Schlussmann der Westsachsen zeigte sich aufmerksam und parierte wiederholt stark. In der 17. Minute war aber auch er machtlos: Mark Rassell, der Goldhelm der Gastgeber, zog vor das Tor und vollendete mit der Rückhand zum 1:0. Die Antwort der Eispiraten ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nur eine Minute später zog Adam McCormick von der blauen Linie ab. Sein Schuss segelte an Freund und Feind vorbei und fand den Weg ins Ravensburger Tor. Mit dem 1:1 in der 18. Minute waren die Westsachsen zurück im Spiel und sorgten für den verdienten Ausgleich vor der ersten Pause. Ravensburg zieht davon – Quaas verkürzt in Unterzahl Auch im zweiten Drittel erwischten die Eispiraten einen guten Start. Collin Adams tauchte nach einem Breakaway vor Sharipov auf, konnte den Ravensburger Schlussmann aber ebenso wenig überwinden wie bei seiner nächsten Gelegenheit, als der Puck am Pfosten landete. Stattdessen schlugen die Gastgeber zu: Nach einem sehenswerten Angriff traf Anselm Gerg in der 25. Minute aus zentraler Position in den Winkel und brachte Ravensburg mit 2:1 in Führung. Die Towerstars blieben anschließend am Drücker und bauten ihren Vorsprung innerhalb kürzester Zeit aus. Zunächst fälschte Nick Latta einen Schuss von Denis Pfaffengut unhaltbar zum 3:1 ab (27.), nur eine Minute später lenkte Fabio Sarto den nächsten Abschluss entscheidend zum 4:1 ins Tor (28.). Die Eispiraten standen nun vor einer schwierigen Aufgabe, bewiesen jedoch Moral. Ausgerechnet in eigener Unterzahl gelang den Westsachsen der wichtige Anschlusstreffer: Louis Brune trieb die Scheibe ins gegnerische Drittel, ehe Verteidiger Emil Quaas entschlossen abschloss und den Puck unter die Querlatte setzte. Sein Treffer zum 2:4 in der 33. Minute hielt die Crimmitschauer im Spiel. In der Folge präsentierten sich die Eispiraten wieder verbessert und überstanden auch eine weitere Unterzahlsituation. Kurz vor der zweiten Pause scheiterte Tim Lutz nach Zuspiel von Garthe an Sharipov. Auf der Gegenseite blieb Pascal Seidel ebenfalls gefordert, zeigte insgesamt aber eine solide Leistung und hielt seine Mannschaft im Spiel. McCormick und Quaas erzwingen den Ausgleich Im Schlussdrittel war den Eispiraten anzumerken, dass sie sich noch längst nicht geschlagen geben wollten. Tim Lutz vergab zunächst eine gute Möglichkeit aus kurzer Distanz und traf wenig später die Latte. Die Situation blieb jedoch gefährlich – und Adam McCormick nutzte sie eiskalt: Aus dem Hinterhalt zog der Verteidiger ab und markierte in der 44. Minute mit seinem zweiten Treffer des Abends das 3:4. Der Anschlusstreffer gab den Westsachsen spürbar Auftrieb. Sie agierten nun griffiger, suchten konsequent den Weg zum Tor und setzten die Towerstars zunehmend unter Druck. McCormick versuchte es unter anderem mit einem Bauerntrick, auch Kärki und Will kamen über Nachschüsse zu Möglichkeiten. Doch immer wieder war Sharipov zur Stelle und verhinderte zunächst den Ausgleich. Die Eispiraten ließen sich davon nicht beirren und hielten den Druck hoch. Mit zahlreichen Abschlüssen drängten sie Ravensburg immer weiter in die Defensive. In der 58. Minute belohnten sich die Crimmitschauer schließlich für ihren unermüdlichen Einsatz: Nach einem Zuspiel von Collin Adams an der blauen Linie sicherte sich Emil Quaas die Scheibe, zog ab und traf über die Schulter von Sharipov ins Tor. Mit seinem zweiten Treffer des Abends stellte der Verteidiger auf 4:4 und machte die eindrucksvolle Aufholjagd nach dem zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand perfekt. Die Eispiraten hatten sich zurückgekämpft und sich mit einer starken Schlussphase die Verlängerung verdient. Entscheidung in der Overtime In der Verlängerung sollte die Partie schließlich doch noch zugunsten der Gastgeber kippen. Jarno Kärki erhielt nach einem Kniecheck gegen Odeen Tufto eine fünfminütige Spieldauerstrafe. Die Eispiraten mussten damit in Unterzahl weiterspielen und sahen sich einer schwierigen Situation gegenüber. Die Towerstars nutzten ihre numerische Überlegenheit konsequent aus und ließen die Scheibe gut laufen. In der 62. Minute war es schließlich Mark Rassell, der die Partie entschied und den 5:4-Siegtreffer für Ravensburg erzielte. Damit nehmen die Eispiraten zwar nur einen Punkt aus Ravensburg mit, können nach der starken Moral und der furiosen Aufholjagd nach einem Drei-Tore-Rückstand aber dennoch einen wichtigen Teilerfolg verbuchen. Mit nun 19 Punkten steht das Team von Cheftrainer Jussi Tuores nun auf dem zweiten Tabellenplatz – punkt- und torgleich mit dem Tabellenzweiten Kassel. Torfolge (1:1, 3:1, 0:2, 1:0): 1:0 Mark Rassell (Robbie Czarnik) 16:37 1:1 Adam McCormick (Logan Will, Louis Brune) 17:17 2:1 Anselm Gerg (Matej Mrazek, Fabio Sarto) 24:23 3:1 Nick Latta (Denis Pfaffengut, Tim Sezemsky) 26:19 4:1 Fabio Sarto (Anselm Gerg) 27:44 4:2 Emil Quaas (Louis Brune, Jarno Järki) 32:40 - SH1 4:3 Adam McCormick (Noah Garthe, Tim Lutz) 43:19 4:4 Emil Quaas (Noah Garthe, Collin Adams) 57:56 5:4 Mark Rassell (Robbie Czarnik, Simon Sezemsky) 61:53 – OT – PP1 Zuschauer: 2.460
Heimniederlage gegen Regensburg (DEL2) Zum Familienspieltag gegen die Eisbären Regensburg kehrte Drew LeBlanc ins Aufgebot der Dresdner Eislöwen zurück. Verletzungsbedingt fehlten weiterhin Janick Schwendener und Simon Karlsson. Nicht dabei waren Karl Gärtner, Ivan Komarist, Tom Knobloch und Connor Korte. Im Tor begann erneut Marvin Berbner. Die Eislöwen zeigten einen druckvollen Start und belohnten sich bereits in der zweiten Minute mit der Führung. Nach einem Scheibengewinn in der neutralen Zone setzte Ryan MacKinnon Adam Helewka in Szene, der eiskalt zum 1:0 abschloss. Dresden setzte nach und erspielte sich weitere Möglichkeiten. Tomas Sykora scheiterte aus zentraler Position an Regensburgs Schlussmann Oskar Autio, ehe Sebastian Gorcik einen Schuss von Dane Fox knapp über das Tor abfälschte. Nach der starken Dresdner Anfangsphase kamen die Gäste besser ins Spiel. Berbner entschärfte zunächst einen Schuss von Pascal Zerressen mit der Fanghand. Anschließend erhöhten die Regensburger den Druck. In der 14. Minute fiel der Ausgleich durch Kevin Slezak. In der Schlussphase fanden die Eislöwen wieder besser zu ihrem Spiel und kamen zu weiteren Abschlüssen. Tyson Spink traf in der 18. Minute das Torgestänge, MacKinnon scheiterte wenig später von der rechten Seite an Autio. So ging es mit einem 1:1 in die erste Pause. Der Mittelabschnitt begann zunächst ohne größere Möglichkeiten, ehe Berbner nach einem Scheibenverlust im Dresdner Aufbauspiel gegen Trivino stark parierte. Kurz darauf nutzten die Eislöwen ihr erstes Powerplay zur erneuten Führung. Nach Zuspiel von Jan Nijenhuis und Alec Ahlroth traf David Suvanto zum 2:1 (25.). Die Chance, den Vorsprung auszubauen, blieb anschließend ungenutzt – stattdessen schlugen die Gäste im direkten Gegenangriff zu. Norman Hauner kam allein vor Berbner zum Abschluss und glich zum 2:2 aus (27.). Nur zwei Minuten später drehte Regensburg die Partie. Sebastian Gorcik saß wegen Stockschlags auf der Strafbank, als Bracco von der rechten Seite im Powerplay zur Regensburger Führung traf (29.). Die Gäste blieben bei ihren Gegenstößen gefährlich. Berbner verhinderte mit einer starken Parade gegen Hauner zunächst einen weiteren Gegentreffer (31.). Eine Überzahl nach einer Strafe gegen Haiskanen bot den Eislöwen die Gelegenheit zum Ausgleich, ein Tor fiel jedoch nicht. Wenig später bauten die Gäste durch Slezak ihren Vorsprung aus. Tylor Spink hatte in der Schlussminute noch eine Möglichkeit, aber Autio war zur Stelle. Damit gingen die Eislöwen mit einem Zwei-Tore-Rückstand in den Schlussabschnitt. Die Eislöwen versuchten im Schlussabschnitt zu verkürzen, mussten aber in der 44. Minute das 2:5 durch Haiskanens Schuss von der blauen Linie hinnehmen. Auch weitere Überzahlmöglichkeiten brachten keinen Treffer. In der Schlussphase verließ Berbner zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers das Eis. Die Gäste nutzten den Umstand des leeren Tores und besiegelten mit diesem Treffer die 2:6-Niederlage. Bo Šubr, Cheftrainer der Dresdner Eislöwen: „In den ersten acht bis zehn Minuten haben wir gut gespielt, sind viel gelaufen und haben die Dinge richtig gemacht. Danach waren wir zu statisch und haben durch zu viele Scheibenverluste den Gegner ins Spiel gebracht. Im zweiten Drittel gehen wir im Powerplay erneut in Führung, geben diese aber durch einen Konter wieder her. Wir wollten in manchen Situationen zu viel, anstatt die richtigen Entscheidungen zu treffen. Gerade mit unserer Erfahrung dürfen wir dem Gegner nach dem 2:1 eine solche Chance nicht geben. Regensburg hat hart gearbeitet, viele Schüsse geblockt und uns den Weg zum Tor schwer gemacht.“
Düsseldorfer EGVerrückt-wildes Spiel! DEG gewinnt 6:5 n.V. in Bietigheim! (DEL2) DEL2-Spiele mit Beteiligung der Düsseldorfer EG sind in der Saison 2026/27 bislang immer ein Spektakel! So war es auch am heutigen Sonntag in Bietigheim. Bei den Steelers gewannen die Rheinländer nach einem wilden Spiel mit 6:5 (2:2, 1:3, 2:0, 1:0) nach Verlängerung. Es war der zehnte Sieg in Serie! Das Match hätte aber auch 10:10 ausgehen können. Eishockey mit der DEG macht Spaß!
Kassel HuskiesZweite Saisonniederlage: Weiterhin ersatzgeschwächte Huskies unterliegen dem EVL 2:4 (DEL2) Die Kassel Huskies mussten am Sonntagabend ihre zweite Saisonniederlage hinnehmen. Im Spitzenspiel gegen den EV Landshut unterlagen die weiterhin ersatzgeschwächten Schlittenhunde in der heimischen Probonio Arena mit 2:4. Die Treffer für die Nordhessen erzielten Matt White und Darren Mieszkowski. Die Huskies starteten engagiert in die Partie und kamen durch Garlent (2.) und O'Donnell zu ersten Abschlüssen (3.). Dennoch waren es die Gäste, die in Führung gingen: Lindberg verwertete eine freiliegende Scheibe vor dem Kasseler Tor (8.). Die Antwort der Schlittenhunde ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem schnellen Gegenangriff verzögerte Garlent geschickt und legte quer auf White, der zum 1:1 einnetzte (12.). In der Folge scheiterte Garlent mit einem Rückhandversuch an Landshuts Schlussmann Lukes (15.). Auf der Gegenseite verhinderte Willerscheid gegen Lindberg einen erneuten Rückstand (19.), sodass es mit einem Unentschieden in die erste Pause ging. Zu Beginn des Mittelabschnitts hatte Garlent die vermeintliche Führung auf dem Schläger. Sein Abschluss aus spitzem Winkel blieb auf der Torlinie liegen, auch die anschließende Videoüberprüfung brachte keinen Treffer (22.). Stattdessen gingen die Gäste in Überzahl erneut in Führung, als Roy per Direktabnahme traf (25.). Die Huskies bemühten sich um eine Antwort und verbrachten wieder zunehmend mehr Zeit im Offensivdrittel. Auch eine Überzahlsituation blieb jedoch ungenutzt (34.). Nachdem Gooch zunächst nur den Pfosten getroffen hatte und Lukes einen Versuch von Mieszkowski entschärfen konnte (37.), erhöhte Stümpel wenig später auf 1:3 (38.). Auch im Schlussdrittel blieben die Gäste gefährlich. Willerscheid verhinderte zunächst gegen Immo einen weiteren Gegentreffer (42.), war wenig später jedoch geschlagen als Gooch im Powerplay auf 1:4 stellte (45.). Die Nordhessen gaben sich nicht auf und erhielten nach einer doppelten kleinen Strafe gegen Landshut die Gelegenheit, nochmals heranzukommen (48.). Nachdem O'Donnell und Garlent zunächst vergeben hatten (50.), verwertete Mieszkowski einen Rebound aus kurzer Distanz zum 2:4 (51.). In der Schlussphase nahmen die Huskies ihre Auszeit (59.) und Willerscheid zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Trotz weiterer Offensivbemühungen blieb es jedoch beim 2:4. Damit mussten sich die Schlittenhunde nach dem Auswärtssieg in Regensburg am Freitag erstmals an diesem Wochenende geschlagen geben und kassierten ihre zweite Niederlage der laufenden Saison. Tore: 0:1 Lindberg (Jobke – 8. Min.) 1:1 White (Garlent, Mieszkowski – 12. Min.) 1:2 Roy (PP – Gooch, Schwarz – 25. Min.) 1:3 Stümpel (Mayenschein, Zikmund – 38. Min.) 1:4 Gooch (PP – Schwarz, Roy – 45. Min.) 2:4 Mieszkowski (PP – Martinovic, O’Donnell – 51. Min.)
Tölzer LöwenVierter Sieg in Serie! (OLS) Mit einem 2:6 (0:3, 1:1, 1:2) Erfolg bei den Stuttgart Rebels bauten die Tölzer Löwen am Sonntagabend ihre Siegesserie auf vier Spiele aus. Ein starkes erstes Drittel brachte die Löwen vor 607 Zuschauern auf die Siegerstraße. Youngster Johannes Haßmann gelang dabei der erste Pflichtspiel-Treffer bei den Profis! Nachdem die Rebels gut in die Partie starteten bekamen die Tölzer Löwen ein Powerplay zugesprochen. Die Scheibe lief gut, das Tor fiel allerdings erst nach Ablauf der Strafe: Johannes Haßmann gelang der erste Pflichtspieltreffer im Seniorenbereich (5.). Wenig später erhöhte Löwen-Topscorer Toms Prokopovics nach einem katastrophalen Fehlpass auf 2:0 (7.). Ismailcan Sahanoglu fing aufmerksam die Scheibe ab. Stuttgart zeigte sich trotz der Gegentreffer unbeeindruckt und spielte mutig weiter nach vorne. Kurz vor der Pause schlug das Tölzer Powerplay dann doch noch zu. Ein Schuss von Prokopovics ging eigentlich daneben, prallte allerdings von der Bande ab und sprang von hinten an den Schlittschuh von Rebels-Goalie Daniel Allavena, wo Justin Braun nachsetzte, ins Tor (14.). Im zweiten Drittel ging den Löwen phasenweise die Struktur abhanden, wodurch sie immer öfter von den Rebels in der Defensive gefordert wurden. Die wenigen Angriffe wusste Allavena zu parieren. Sein Gegenüber, Matthias Bittner hatte hingegen alle Hände voll zu tun. Im ersten Powerplay der Gastgeber gelang dann auch der erste Treffer. Mack Stewart schaltete am schnellsten und versenkte den Nachschuss im Netz (35.). Wieder komplett fanden die Buam zu ihrem Spiel zurück und sorgten gleich für das nächste Tor. Florian Krumpe brachte die Scheibe in Richtung Allavena, Yannick Wenzel fälschte zunächst ab und traf dann selbst im Nachschuss zum vierten Löwen-Tor des Abends (36.). Die Löwen starteten mit dem nächsten Tor ins letzte Drittel. Michael Keränen entschied sich gegen den Querpass auf Piipponen und brachte die Scheibe selbst an Allavena vorbei (42.). In den nächsten Minuten war das Spiel ausgeglichen, keine Mannschaft konnte das Momentum auf ihre Seite ziehen. Das änderte sich mit dem zweiten Powerplay für die Rebels. Gefahrenherd Matthew Pistilli verzögerte und kam immer näher ans Tor. Hier fälschte Mitspieler Elvis Gorontzky-Slack seinen Schuss unhaltbar für Bittner zum 2:5 ab (52.). Die Löwen bemühten sich in den letzten Minuten erfolgreich um solide Defensivarbeit und beschränkten sich sonst hauptsächlich auf Konter. Drei Minuten vor dem Ende versuchten die Hausherren mit sechs Feldspielern das Unmögliche möglich zu machen. Mit einem Schuss ins verwaiste Tor stellte Topi Piipponen den 2:6 Endstand her (59.).
Deggendorfer SCVier-Tore-Schlussabschnitt bringen dem Deggendorfer SC die nächsten drei Punkte (OLS) Es ist der sage und schreibe fünfte Sieg des Deggendorfer SC innerhalb der letzten zehn Tage. Vor 645 Zuschauern in Höchstadt bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin die heimischen Alligators am Ende deutlich mit 1:4 und bleibt weiterhin an der Tabellenspitze der Oberliga Süd. Der Deggendorfer Cheftrainer musste vor dem Duell mit den Franken einen weiteren Ausfall hinnehmen. Verteidiger Silvan Heiß gesellte sich zu Marcel Pfänder, Marco Baßler und Niclas Focks auf der Ausfallliste. Zudem stand auch Förderlizenzspieler Philipp Faulhaber nicht zur Verfügung. Die Deggendorfer waren bemüht, dem Spiel von der ersten Minute an ihren Stempel aufzudrücken, scheiterten aber immer wieder an Höchstadts Torhüter Luca Ganz, der sich im ersten Abschnitt nicht überwinden ließ. Auf der Gegenseite waren die Hausherren stets mit Kontern gefährlich, konnten aber ebenfalls Timo Pielmeier nicht bezwingen. Im Mitteldrittel zeigte sich ein ähnliches Bild. Der DSC hatte optisch mehr von der Partie, fand aber keine Mittel, die Hintermannschaft der Alligators zu knacken. Auf der Gegenseite schlugen die Höchstadter in der 29. Minute schließlich eiskalt zu: Einen Schuss von der blauen Linie fälschte Dennis Miller im Slot unhaltbar zum 1:0 ab. Zwar boten sich beiden Teams noch weitere Einschussmöglichkeiten, doch keiner der beiden Torhüter ließ einen weiteren Gegentreffer zu. Im Schlussabschnitt blieben die Deggendorfer offensiv auf dem Gaspedal und belohnten sich in der 43. Minute mit dem verdienten Ausgleichstreffer. Im Powerplay bedienten die Jackson-Zwillinge den eingelaufenen Harrison Roy, der humorlos zum 1:1 einschob. Der Bann war nun gebrochen und knapp fünf Minuten später ging der DSC erstmals in Führung. In eigener Unterzahl fand Ty Jackson am langen Pfosten Julian Elsberger, der eiskalt auf 1:2 stellte. Die Alligators waren daraufhin um eine Antwort bemüht, fanden aber keinen Weg das von Timo Pielmeier gehütete Tor in Gefahr zu bringen. Auf der Gegenseite stellte Zach Kaiser in der 52. Minute die Weichen für den DSC Richtung Sieg und Ty Jackson machte mit seinem Treffer ins mittlerweile verwaiste Höchstadter Tor in der 58. Minute endgültig den Deckel drauf. Weiter geht es für den DSC am kommenden Freitag mit dem ersten Niederbayernderby der Saison. Zu Gast ist das Fratkin-Team um 19:30 Uhr bei den Passau Black Hawks.
EV FüssenKlikorka sorgt neun Sekunden vor Schluss für den 3:2-Heimsieg gegen Selb (OLS) Der EV Füssen belohnt sich nach einer starken Vorstellung gegen die Selber Wölfe mit drei wichtigen Punkten. Nach einer 2:0-Führung und dem zwischenzeitlichen Ausgleich entscheidet Karel Klikorka die Partie in letzter Sekunde. Was für ein Ende in der Sparkassen Arena. Neun Sekunden vor der Schlusssirene war es Karel Klikorka, der den EV Füssen mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zum viel umjubelten Heimsieg gegen die Selber Wölfe schoss. Nach einer über weite Strecken starken Vorstellung setzten sich die Schwarz-Gelben am Sonntagabend vor 983 Zuschauern mit 3:2 (0:0, 2:0, 1:2) durch. Dabei hatte der EVF nach zwei Dritteln bereits mit 2:0 geführt, ehe die Gäste im Schlussabschnitt zurückkamen. Am Ende durfte Füssen dennoch drei wichtige Punkte feiern. Der EVF zeigte von Beginn an eine konzentrierte Leistung und hielt gegen die Gäste aus Selb gut dagegen. Die Schwarz-Gelben waren von Anfang an in der Partie und lieferten sich mit den Wölfen ein umkämpftes erstes Drittel. Beide Mannschaften konnten zunächst keinen Treffer erzielen, so dass es torlos in die erste Pause ging. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Füssener dann zunehmend das Kommando und belohnten sich für ihren engagierten Auftritt. In der 27. Minute brachte Karel Klikorka den EVF nach Vorarbeit von Ugnius Cizas und Max Kaaz mit 1:0 in Führung. Die Gastgeber blieben auch danach gut im Spiel und ließen sich nicht aus dem Konzept bringen. In der 39. Minute war es schließlich Moritz Nerb, der auf Zuspiel von Klikorka und Ondrej Zelenka das 2:0 erzielte. Gerade für den jungen Verteidiger aus dem eigenen Nachwuchs ein schöner Erfolg. Mit der verdienten Zwei-Tore-Führung ging es in die zweite Drittelpause. Im Schlussabschnitt änderte sich jedoch das Bild. Selb kam deutlich stärker aus der Kabine, erhöhte den Druck und drängte auf den Anschlusstreffer. Eine große Strafe gegen den EVF erschwerte die Aufgabe zusätzlich. In der 48. Minute nutzten die Gäste ihre Überzahl durch Philip Rubin zum 2:1. Dieser Treffer gab den Wölfen weiteren Auftrieb. Nur gut zwei Minuten später war erneut Rubin zur Stelle und stellte in der 50. Minute auf 2:2. Damit war die zuvor komfortable Füssener Führung dahin und die Begegnung wieder völlig offen. Die Gäste versuchten nun, das Spiel endgültig auf ihre Seite zu ziehen. Für Füssen galt es, nach den beiden Gegentreffern wieder mehr Sicherheit in das eigene Spiel zu bringen und dem zunehmenden Druck standzuhalten. Die Schwarz-Gelben kämpften sich durch diese schwierige Phase und hielten das Unentschieden. Als sich bereits alles auf eine Verlängerung einzustellen schien, bot sich dem EVF doch noch die große Chance auf den Sieg. Eine Strafzeit gegen Selbs Stephan Tramm brachte die Gastgeber in der Schlussphase nochmals in Überzahl. Und diesmal nutzten die Füssener ihre Gelegenheit. Nach Vorarbeit von Nicolas Cornett und Luc Slivnik traf Karel Klikorka bei 59:51 zum 3:2. Neun Sekunden vor dem Ende war der umjubelte Siegtreffer perfekt. Für den tschechischen Verteidiger, der bereits die Führung erzielt und das zweite Tor vorbereitet hatte, war es der dritte Scorerpunkt des Abends. Damit belohnte sich der EV Füssen für eine starke Leistung über die ersten beiden Drittel und den Kampfgeist in einer schwierigen Schlussphase. Auch wenn man eine 2:0-Führung noch aus der Hand gegeben hatte, fand die Mannschaft am Ende die passende Antwort und sicherte sich alle drei Punkte. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Schwarz-Gelben allerdings nicht. Bereits am kommenden Freitag steht das nächste Heimspiel auf dem Programm. Dann empfängt der EV Füssen um 19:30 Uhr den ESV Kaufbeuren zum mit Spannung erwarteten Allgäu-Derby. Tore: 1:0 (27.) Klikorka (Cizas, Kaaz), 2:0 (39.) Nerb (Klikorka, Zelenka), 2:1 (48.) Rubin (Sturm, Coughler/5-4), 2:2 (50.) Rubin (Ulrich, Pauker), 3:2 (60.) Klikorka (Cornett, Slivnik/5-4). Strafminuten: Füssen 37, Selb 14. Zuschauer: 983.
ESV KaufbeurenESVK gewinnt beim SCR mit 5:0 - Shutout für Rihards Babulis (DEL2) Am elften Spieltag gastierte der ESV Kaufbeuren unter der Zugspitze beim SC Riessersee. Joker-Trainer Sebastian Buchwieser setzte im Tor auf Rihards Babulis, und im Sturm kehrte Tom Schwarz nach überstandener Verletzung als 13. Stürmer in das Line-up zurück. Vor 1.546 Zuschauern im Olympia Eissport Zentrum, darunter mehrere hundert Joker Fans, konnte der ESVK einen 5:0 Erfolg feiern. Die Joker waren das gesamte erste Drittel überlegen und hatten viel Zeit in der Offensivzone des SCR verbracht. Dabei dauerte es aber auch eine Weile, bis sich der ESVK ein paar gute Chancen erspielen konnte, hatte dann aber durch Max Oswald, William Eriksson, Max Renner, Andrew Yogan und Yannik Burgart einige Hochkaräter zu verzeichnen. Dabei zielten die Kaufbeurer im Anschluss meist etwas zu ungenau und verpassten das Tor immer um wenige Zentimeter. Kurz vor der Pausensirene führte ein Fehler der Joker in der Vorwärtsbewegung dann zur ersten und eigentlich auch einzigen Chance der Hausherren. Die hatte es dafür in sich: Bei einer Zwei-auf-eins-Situation konnte ESVK-Torhüter Rihards Babulis noch spektakulär retten und den eigentlich sicheren Gegentreffer verhindern. Somit ging es ohne einen Treffer in die erste Pause. Im zweiten Drittel münzten die Allgäuer ihre Überlegenheit dann auch in Tore um. In der 28. Minute traf Tomas Schwamberger nach mustergültiger Vorarbeit des heute sehr spielfreudigen Andrew Yogan zum 0:1. Ein verdeckter Schuss von Fabian Ribnitzky stellte den Spielstand in der 34. Minute dann auf 0:2. Der verletzungsgebeutelte SCR versuchte dann auch weiterhin, mit einer guten Defensive das Spiel eng zu halten. Nach dem zweiten Treffer der Joker agierten die Werdenfelser dann teilweise auch etwas offensiver. Außer einer wirklich guten Chance durch Parker Colley, die Rihards Babulis wieder stark entschärfen konnte, war aber nicht viel zu sehen. Auch ein erstes Powerplay für den SCR verpuffte etwas. Die Joker ihrerseits nutzten auch ihr zweites Powerplay. Wiederum war Tomas Schwamberger zur Stelle und erhöhte in Minute 37 auf 0:3. Kurz vor der Pause hatten die Wertachstädter noch eine dicke Chance durch Yannik Burghart, der nach einem Pass von Andrew Yogan alleine auf Max Bolle zulaufen konnte. Bei seinem Abschluss wurde er aber noch regelwidrig gestoppt, sodass es ein weiteres Powerplay für die Kaufbeurer gab. 67 Sekunden davon nahmen die Allgäuer dann mit in den Schlussabschnitt. Der Schlussabschnitt ist dann auch schnell erzählt. Die Joker erhöhten in der 52. Minute durch Max Oswald auf 0:4, und die Partie war endgültig entschieden. Der SC Riessersee hatte dem, wie schon das ganze Spiel über, einfach nichts entgegenzusetzen. In der 50. Spielminute stellte Jere Laaksonen mit einem Abstauber den 0:5-Endstand her. Die Joker hatten dann noch ein Unterzahlspiel zu überstehen, das wiederum sehr gut verteidigt wurde. Am Ende konnten sich die Joker nicht nur über weitere drei Punkte freuen, sondern zusammen mit ihrem Torhüter Rihards Babulis auch über dessen zweiten Shutout in der noch jungen Saison.
Selber WölfeWölfe gehen auch in Füssen leer aus - EV Füssen vs. Selber Wölfe 3:2 (0:0; 2:0; 1:2) (OLS) Die Selber Wölfe mussten die weite Heimreise aus Füssen mit leeren Händen antreten. Zunächst waren die Gastgeber etwas kaltschnäuziger und führten nach 40 Minuten mit 2:0. Selbs Topscorer Rubin brachte seine Farben im Schlussdrittel mit zwei Treffern fast noch in die Verlängerung, doch Füssens Klikorka gelang zehn Sekunden vor dem Ende noch die Entscheidung zum 3:2. Wölfe halten sich in doppelter Unterzahl schadlos Die Selber Wölfe starteten trotz langer Anreise gut in die Partie und kamen in der vierten Spielminute zu den ersten beiden guten Möglichkeiten. Zunächst war es Thal, der frei im Slot angespielt wurde, doch der junge Stürmer zog die Scheibe am Tor vorbei. Und nur wenige Sekunden hatte Brown freie Bahn, doch der Schuss des Kanadiers war letztendlich zu unplatziert, um eine echte Gefahr für Pancur zu werden. Im weiteren Verlauf ließ Selb ein Powerplay ungenutzt liegen und musste sich dann den ersten ernsthaften Angriffen der Gastgeber erwehren. Erst scheiterte Schloßnikel nach einem Fehler von Pauker und später machten Klikorka, Slivnik, Cizas & Co. ordentlich Dampf im Powerplay – Füssen agierte sogar 20 Sekunden im 5-gegen-3 – scheiterte aber am guten Rose zwischen den Selber Pfosten und an der aufopferungsvoll kämpfenden Defensive der Wölfe. Der EVF nutzt zweimal den freien Raum Auch im mittleren Spielabschnitt war die Partie über weite Strecken ausgeglichen. Einziger Unterschied: Die Gastgeber nutzten ihre Chancen kaltschnäuziger aus. So ließ sich Verteidiger Klikorka nicht zweimal bitten, als er sich lange Zeit nehmen konnte, als er sich lange Zeit nehmen konnte, um mit einem platzierten Schuss zur Führung für Füssen einzunetzen. Kurz darauf bekamen die Wölfe ein Powerplay zugesprochen, das sie zwar recht gefällig aufzogen, bei dem sie aber dennoch nicht zu gefährlichen Abschlüssen kamen. In der 33. Minute hätte dann Wiedemann die Führung für seine Farben ausbauen können, aber Hördler und Rose vereitelten den Alleingang mit vereinten Kräften. Im weiteren Verlauf ließen beide Teams noch je ein Powerplay ungenutzt liegen, ehe Cornett in der 38. Minute am starken Rose scheiterte. Besser machte es eine Minute später Cornetts Teamkollege Nerb, der ebenfalls völlig frei zum Schuss kam und den Spielstand auf 2:0 stellte. Rubins Doppelschlag reicht nicht Die Selber Wölfe steckten im Schlussdrittel nicht auf und wurden zunächst für ihren Aufwand belohnt. In der 48. Minute brachte Rubin seine Farben im Powerplay auf 1:2 heran. Und knapp zweieinhalb Minuten später war es erneut der Topscorer der Porzellanstädter, der mit einem Schlenzer von der blauen Linie den Ausgleich zum 2:2 herstellte. In der Schlussphase wollten die Gastgeber die Entscheidung in der regulären Spielzeit etwas mehr erzwingen als die Wölfe und erzwangen kurz vor Schluss noch eine Überzahlsituation. Diese Situation nutzten die Füssener in Person von Klikorka aus unmöglichem Winkel zehn Sekunden vor dem Ende zum Endstand von 3:2 aus. Mannschaftsaufstellungen und Statistik EV Füssen: Pancur (Maier) – Nifosi, Klikorka, Jentsch, Linden, Andzs, Homann, Nerb – Kaaz, Cizas, Slivnik, Zelenka, Cornett, Schloßnikel, Seitz, Stransky, Wiedemann, Hrabcak, Jun Selber Wölfe: Rose (Weisekamp) – Elwing, Sturm, Hördler, Tramm, Ulrich, Müller – Giesl, Coughler, Brown, Pauker, Rubin, Gelke, Klöpper, Thal, Kuqi, Klughardt Tore: 27. Min. 1:0 Klikorka (Cizas, Kaaz); 39. Min. 2:0 Nerb (Klikorka, Zelenka); 48. Min. 2:1 Rubin (Sturm, Coughler; 5/4); 50. Min. 2:2 Rubin (Ulrich, Pauker); 60. Min. 3:2 Klikorka (Cornett, Slivnik; 5/4) Strafzeiten: Füssen 12 + 5 + Spieldauer gegen Jun, Selb 14 Schiedsrichter: Votler, Haas (Bertl, Schamberger) Zuschauer: 983
Black Dragons ErfurtTendenz erkennbar (OLN) Die TecArt Black Dragons boten dem Tabellenzweiten Hannover Scorpions über 40 Minuten Paroli, mussten sich am Ende aber mit 1:5 geschlagen geben. Eine konzentrierte Abwehr, gute Arbeit von Torhüter Justin Spiewok und viel Einsatz hielten die Partie lange offen. Im Schlussdrittel nutzten die Gäste ihre Chancen konsequenter und entschieden das Spiel für sich. Im ersten Drittel begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Erfurt verteidigte diszipliniert und kam selbst zu Torschüssen, die den Gästetorhüter Oleg Shilin beschäftigten. Auf der anderen Seite hielt Justin Spiewok seinen Kasten sauber. So ging es torlos in die erste Pause. Auch im zweiten Drittel blieb das Spiel zunächst ausgeglichen. In der 27. Minute nutzten die Scorpions eine Überzahlsituation: Ryan Smith brachte Hannover mit 1:0 in Führung. Die Drachen ließen sich davon nicht entmutigen und hielten an ihrem Einsatz fest. Sie kämpften um jeden Zentimeter und suchten weiter den Weg zum gegnerischen Tor. In der 37. Minute zahlte sich das aus: Maurice Keil traf mit einem schönen Schuss über die linke Schulter von Oleg Shilin zum Ausgleich. Der Treffer wurde nach Videobeweis anerkannt. Weitere Möglichkeiten auf beiden Seiten änderten nichts am Spielstand, sodass es mit 1:1 in die zweite Pause ging. Im Schlussdrittel machte sich die größere Kadertiefe der Gäste bemerkbar. Während Hannover mit vier Reihen weiterspielen konnte, kämpften die Erfurter mit drei Reihen weiter. In der 45. Minute stand erneut ein Videobeweis an: Zunächst sah es so aus, als hätte Spiewok die Scheibe noch vor der Linie geklärt. Die Überprüfung zeigte jedoch, dass der Puck am Schoner die Torlinie überquert hatte. Colin Smith brachte die Scorpions damit wieder in Führung. Die Drachen versuchten, sich vom erneuten Rückstand nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. In der 49. Minute erhöhte Thomas Supis mit einem Schuss von der blauen Linie auf 3:1. Erfurt suchte weiter nach einer Möglichkeit, zurück ins Spiel zu finden. In der 58. Minute nahm Headcoach Sebastian Wolsch eine Auszeit und setzte nach einem Offensivbully alles auf eine Karte: Spiewok verließ das Tor, damit ein zusätzlicher Erfurter Feldspieler angreifen konnte. Hannover nutzte die Gelegenheit jedoch zum Treffer ins leere Tor. Justin Kirsch stellte auf 4:1. Kurz darauf erhielt Rik Gaidel einen Penalty zugesprochen und verwandelte diesen in der 59. Minute zum 5:1-Endstand. Das Ergebnis fiel damit deutlich aus, spiegelt aber nicht die lange ausgeglichene Partie wider. Über 40 Minuten hielten die Drachen dem Tabellenzweiten stand und machten es den Scorpions schwer. Damit bestätigte die Mannschaft die zuletzt angesprochene positive Tendenz. Torschützen #28 Ryan Smith (27") #12 Maurice Keil (37") #41 Colin Smith (45") #16 Thomas Supis (49") #21 Justin Kirsch (58") #22 Rik Gaidel (59")
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Amberg Wild LionsERSC-Torfabrik funktioniert auch gegen Riverkings (BYL) Der ERSC Amberg hat auch in seinem dritten Heimspiel in der Eishockey-Bayernliga für beste Unterhaltung und reichlich Tore gesorgt. Gegen die Landsberger Riverkings gewannen die Wild Lions am Freitagabend mit 9:2 und haben vor eigenem Publikum bereits 24 Treffer erzielt. Die Gäste, die verletzungsbedingt einige Ausfälle zu kompensieren hatten, konnten nur im Anfangsdrittel dagegenhalten, wurden dann aber im Mittelabschnitt regelrecht abgeschossen. Denis Gulda eröffnete nach 93 Sekunden den Torreigen für die Lions. Landsberg erholte sich rasch, scheiterte aber meist an ERSC-Goalie Timon Bätge. Lukas Salinger gelang das 2:0 für die Gastgeber, ehe Landsberg in Überzahl kurz vor der Pause den Anschlusstreffer erzielte. „Die ersten 20 Minuten waren absolut auf Augenhöhe. Ab dem 2.Drittel war ich dann zufrieden“, resümierte Löwencoach Christian Zessack. Hier standen beide Abwehrreihen zunächst sehr sicher, gab es wenig zwingende Aktionen vor den Toren. Jaro Hafenrichter war es schließlich, der den Bann brach und mit einem sehenswerten Treffer auf 3:1 für die Wild Lions erhöhte. „Das 3:1 war der Dosenöffner“, meinten hinterher Zessack und Gästecoach Bobby Linke unisono. Im Anschluss daran spielten die Gastgeber mit den Riverkings Katz und Maus, bauten den Vorsprung bis zum Drittelende auf 7:1 aus. Zwischen dem sechsten und siebten Treffer durch Bitomsky und Walkom lagen dabei nur 13 Sekunden. Bobby Linke wechselte zum letzten Abschnitt den Torhüter. Der 21-jährige Michael Karg kassierte in den Anfangsminuten auch gleich zwei Gegentore, erneut durch Bitomsky und Walkom, konnte aber bis zum Ende dann nicht mehr überwunden werden. Das 9:2 in der Schlussminute hatte nur noch statistischen Wert. Beim ERSC kamen erneut alle vier Reihen zum Einsatz. „Amberg hat brutale Qualität. Die bestrafen jeden Fehler gnadenlos“, so das Schlusswort von Bobby Linke. Die Wild Lions spielten am Freitag in ungewohnten „Pinktober“-Trikots. Hintergrund ist eine Aktion des ERSC Amberg, die von den Sponsoren „JunitedAutoglas Amberg“ und der Firma Hellbach unterstützt wird, zu Gunsten des Fördervereins für Familiengesundheit Oberpfalz. Die FFGO will das Bewusstsein für Krebsvorsorge stärken. Die Löwen werden auch am kommenden Freitag gegen Buchloe in diesen Trikots auflaufen. Anschließend werden diese versteigert und die Summe an den Förderverein für die integrative Onkologie des Klinikums Amberg übergeben . ERSC Amberg – HC Landsberg 9:2 (2:1,5:0,2:1) Tore: 1:0 (2.) Gulda (Hafenrichter, Schmidt), 2:0 (14.) Salinger (Schroepfer, Baranovskis), 2:1 (18.) Kinzel (Reuter), 3:1 (27.) Hafenrichter (Schmidt, Walkom), 4:1 (32.) Bitomsky (Gimmel, Schmidt), 5:1 (38.) Baranovskis (Walkom, L.Krieger), 6:1 (40.) Bitomsky (Gulda, Schmidt), 7:1 (40.) Walkom (L.Krieger, Silbermann), 8:1 (42.) Bitomsky (Hafenrichter, Gulda), 9:1 (43.) Walkom (Baranovskis, L.Krieger), 9:2 (60.) Klöss. Strafen: Amberg 6, Landsberg 16 Minuten. Zuschauer: 751.
Buchloe PiratesZu viele Strafen besiegeln Derbyniederlage - ESV Buchloe verliert auch das zweite Spiel an diesem Wochenende unterm Strich deutlich (BYL) Viele Strafzeiten kosten undisziplinierten Piraten wichtige Punkte, nachdem man vergangenen Freitag bereits knapp den Kürzeren zog. Zudem waren die Buchloer nicht konsequent genug im Umgang mit ihren Torchancen, woraus eine am Ende verdiente 5:1 (3:0, 0:0, 2:1) Auswärtsniederlage im Derby beim HC Landsberg resultiert. Beide Mannschaften starteten etwas nervös in die Partie, nachdem sowohl die Buchloer als auch die Landsberger am vergangenen Freitag Niederlagen hinnehmen mussten. So dauerte es einige Zeit, bis die Partie an Fahrt aufnahm und die Pirates in der sechsten Spielminute eine große Chance ungenutzt ließen, wobei Moritz Borst im Tor der Gastgeber mit einer starken Parade die Führung verhinderte. Die Freibeuter mussten sich also ärgern, diese Möglichkeit verpasst zu haben und nur eine Minute später wurde dies seitens der Riverkings böse bestraft, als Mika Reuter scharf vors Tor von Anton Brandt zog und den Puck über die Torlinie beförderte (7.). Von der Führung beflügelt rissen die Landsberger die Begegnung zunehmend an sich und konnten dann in der 16. Spielminute durch Lukas Heß auf 2:0 stellen. Dabei hatten die Buchloer allerdings zuvor mehrfach die Gelegenheit, den Ausgleich zu erzielen, scheiterten aber in Unterzahl erneut an Borst oder blieben in Überzahl zu ungefährlich. Doch für die Freibeuter kam es noch dicker als der HC Landsberg in Person von Egils Kalns zwei Minuten vor der Pause in doppelter Überzahl zum 3:0 Pausenstand treffen konnte (19.). Zu Beginn des Mitteldrittels galt es für den ESV nochmals ein Unterzahlspiel zu überstehen, bei welchem die Landsberger zum Glück der Buchloer aber nur die Latte trafen. Bei Fünf gegen Fünf gestaltete sich die Begegnung weiterhin ausgeglichen, wurde sie jedoch zunehmend zerfahrener. In der Folge waren Chancen auf beiden Seiten Mangelware, bis der Puck zur Mitte des Spiels erneut im Tornetz der Pirates zappelte, jedoch wurde das Tor nicht gegeben, da der Goalie Anton Brandt dabei behindert wurde. Im weiteren Verlauf beeinflussten Strafen auf beiden Seiten den Spielverlauf maßgeblich, wobei die Piraten wesentlich öfter auf der Strafbank Platz nehmen mussten. So bilanzierte Pirates-Verteidiger Alexander Thiel im Pauseninterview, dass man auf der Strafbank kein Spiel gewinne und man es sich somit logischerweise selbst schwer mache, offensiv in Erscheinung zu treten. Jedoch verteidigten die Buchloer ihre Unterzahlspiele konsequent und folglich ging es torlos in die zweite Drittelpause. Für das Schlussdrittel erwartete man sich auf Buchloer Seite ein Offensivfeuer, um das Spiel noch zu drehen. Es entwickelte sich anschließend eine weiterhin umkämpfte Partie, jedoch zunächst ohne Torerfolg, als die Gäste im Powerplay an Moritz Borst scheiterten oder nur das Außennetz trafen. Auch Anton Brandt konnte sich mehrfach auszeichnen und zeigte wie zuletzt seine gesamte Klasse, denn die Landsberger verwalteten den Spielstand nicht, sondern setzten weiterhin offensive Akzente. Den Buchloern hingegen fehlte an diesem Abend oft das Scheibenglück und so taten sie sich im Schlussabschnitt auch schwer, klare Torchancen herauszuspielen, womit allmählich die Zeit davonlief. So kam es wie es kommen musste und Dominic Erdt trifft für den HC Landsberg in Überzahl von der blauen Linie zur vermeintlichen Spielentscheidung (52.). Zwar gelang es den Freibeutern durch Marc Krammer kurz vor Schluss doch noch ein Tor zu erzielen (56.), allerdings kam das zu spät, denn nach 60 Minuten und einem Empty-Net-Treffer von Mika Reuter (60.) war die zweite Niederlage an diesem Wochenende für den ESV Buchloe besiegelt.
EHC feiert leidenschaftlichen 4:0-Triumph bei den Eispiraten (BYL) Der EHC Königsbrunn hat ein eindrucksvolles Ausrufezeichen gesetzt: Nach den zwei wichtigen Punkten am Freitag legten die Brunnenstädter am Sonntag bei den Eispiraten Dorfen nach und sicherten sich mit einem leidenschaftlichen, abgeklärten Auftritt drei weitere Zähler. Beim verdienten 4:0-Auswärtssieg blieb der EHC ohne Gegentor und unterstrich seine Ambitionen im Kampf um eine gute Platzierung in der Vorrunde. Starker Start und frühe Belohnung Mit 18 Feldspielern reiste der EHC nach Dorfen und konnte, wie auch die Gastgeber, mit drei kompletten Reihen antreten. Zwischen den Pfosten stand von Beginn an Stefan Vajs, als Backup war Nico Hetzel mit dabei. Beide Teams tasteten sich zunächst vorsichtig ab, denn niemand wollte früh ins Hintertreffen geraten. Doch Königsbrunn fand Schritt für Schritt besser in die Partie, stand defensiv stabil und brachte deutlich mehr Scheiben zum Tor als noch am Freitag. In der 13. Spielminute platzte schließlich der Knoten: Nach einem schnellen Angriff konnte der Dorfener Goalie zunächst noch parieren, doch Marco Sternheimer lauerte genau richtig und schob den Puck per Rückhand zur 1:0-Führung über die Linie. Der Treffer gab den Brunnenstädtern spürbar Rückenwind. Nur fünf Minuten später legte David Farny nach: Direkt nach Ablauf einer Überzahlsituation fälschte er einen Direktabnahme von Steffen Tölzer zum 2:0 ins Netz ab. Mit dieser verdienten Führung ging es in die erste Pause. EHC bleibt hungrig und legt nach Auch im zweiten Drittel blieb der EHC hungrig. Königsbrunn kam mit Tempo aus der Kabine und setzte Dorfen früh unter Druck. In der 23. Spielminute ließen die Brunnenstädter bereits zwei hochkarätige Möglichkeiten liegen, doch lange mussten sie nicht auf den nächsten Jubel warten. Zwei Minuten später ging es blitzschnell nach vorne: Kevin Hu scheiterte zunächst am Dorfener Schlussmann, doch Niklas Länger war zur Stelle und verwertete den Abpraller eiskalt zum 3:0. Der EHC hatte nun klar die Kontrolle, spielte geradlinig und blieb vor dem Tor konsequent. In der 30. Spielminute erhöhte Marco Riedl auf 4:0, nachdem er sich auf der rechten Seite energisch durch die Defensive der Gastgeber gearbeitet und den Puck mit der Rückhand im Tor untergebracht hatte. Dorfen versuchte zwar immer wieder, zurück ins Spiel zu finden, doch Stefan Vajs war an diesem Abend nicht zu überwinden und entschärfte sämtliche brenzligen Situationen souverän. Mit Leidenschaft zum verdienten Shutout Im Schlussabschnitt zeigte der EHC dann genau die Eigenschaften, die es für einen Auswärtssieg braucht: Konzentration, Einsatzwille und körperliche Präsenz. Die Königsbrunner blieben bissig, fuhren ihre Checks konsequent zu Ende und ließen auch in vier Minuten Unterzahl nichts anbrennen. Dorfen rannte an, doch die Zeit arbeitete gegen die Gastgeber. Die Brunnenstädter verwalteten die Führung nicht nur clever, sondern setzten selbst immer wieder offensive Nadelstiche. Am Ende blieb es beim klaren 4:0, und Königsbrunn durfte sich über einen hochverdienten Sieg und einen starken Shutout freuen. Helling lobt Einsatz und Einstellung Auf diese Leistung kann der EHC aufbauen. Auch wenn spielerisch noch nicht alles perfekt lief, überzeugten die Brunnenstädter mit Leidenschaft, Laufbereitschaft und dem unbedingten Willen, diese Partie für sich zu entscheiden. Einstellung und Einsatz stimmten über 60 Minuten, und genau das machte an diesem Abend den Unterschied. EHC-Coach Maxi Helling zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden: „Wir sind heute defensiv gut gestanden, haben die einfachen Dinge richtig gemacht und uns gut ins erste Drittel hineingearbeitet. Wir haben uns mit zwei Toren belohnt, genau wie im zweiten Abschnitt. Unser Unterzahlspiel hat heute sehr gut geklappt, wir haben den Sieg geholt und damit fünf Punkte an diesem Wochenende eingefahren. Das hat sich die Mannschaft redlich verdient. Wir können nun mit einem guten Gefühl in die Woche starten.“ Tore: 0:1 Sternheimer (Hu, Stange) (13.), 0:2 Farny (Tölzer, Rodrigues) (18.), 0:3 Länger (Hu, Rodrigues) (25.), 0:4 Riedl (Maylan, Farny) (30.) Strafminuten: ESC Dorfen 4 EHC Königsbrunn 12 Zuschauer: 182
EHC Waldkraiburg – ERV Schweinfurt 7:3 (3:1, 0:0, 4:2) (BYL) Tore: 1:0 (3.) Šrámek (Bison, Vogl), 2:0 (11.) Šrámek (Kokeš, Čejka), 2:1 (12.) Bernhards (Cermak, Donins), 3:1 (16.) Vogl (Bison, Kokeš), 3:2 (49.) Bernhards (Alksnis, Cermak), 4:2 (53.) Decker (Ovaska, Maierhofer), 5:2 (55.) Vogl (Džeriņš, Ovaska – PP1), 5:3 (57.) Dana (Alksnis – SH1), 6:3 (60.) Decker (Haaparanta, Forsberg – ENG), 7:3 (60.) Ovaska (Houdek, Vogl). EHC Waldkraiburg: Tor: #32 Tobias Sickinger, #40 Christoph Lode. Verteidigung: #5 Rene Mertz, #6 Matej Houdek, #10 Felix Lode, #23 Tim Ludwig, #37 Patrik Forsberg, #50 Martin Kokeš, #81 Max Čejka, #98 Patrick Zimmermann. Sturm: #7 Philipp Lode, #11 Bartek Bison, #13 Jakub Šrámek, #18 Santeri Ovaska, #25 Andris Džeriņš, #28 Mikko Haaparanta, #34 Leon Decker, #74 Florian Maierhofer, #88 Nico Vogl, #92 Jakub Revaj. Zuschauer: 517; Strafen: Waldkraiburg 18 – Schweinfurt 22. Löwen schlagen Vizemeister Schweinfurt mit 7:3 Der EHC Waldkraiburg hat am Freitagabend die passende Antwort auf die Niederlage gegen Miesbach gegeben. Vor 517 Zuschauern in der Raiffeisen-Arena besiegten die Löwen den amtierenden Vizemeister ERV Schweinfurt mit 7:3. Das Ergebnis fiel am Ende deutlich aus, allerdings mussten sich die Waldkraiburger diesen Erfolg gegen spielerisch starke Gäste hart erarbeiten. Ein wichtiger Faktor war dabei Tobias Sickinger, der an diesem Abend den Vorzug vor Christoph Lode im Tor erhielt und besonders im zweiten Drittel mehrfach stark zur Stelle war. Schweinfurt war erst kurz vor der Partie noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden und hatte die Verpflichtung von Dominik Piskor bekanntgegeben. Auf dem Eis erwischten die Mighty Dogs dann auch den besseren Start. Bereits in der ersten Minute kam Dzerods Alksnis aus dem linken Bullykreis zu einer guten Abschlussmöglichkeit. Waldkraiburg brauchte einige Minuten, um sich in die Begegnung hineinzuspielen, schlug dann aber mit der ersten richtig guten Möglichkeit zu. Bartek Bison spielte den Puck in der 3. Minute von hinter der Grundlinie in den Slot zu Jakub Šrámek. Dieser ließ noch einen Schweinfurter Verteidiger aussteigen und setzte die Scheibe halbhoch auf der linken Seite zum 1:0 ins Tor. Die Gäste blieben auch danach spielerisch präsent, doch die Löwen nutzten ihre Chancen konsequenter. In der 11. Minute folgte das 2:0. Max Čejka legte an der blauen Linie für Šrámek ab, der aus dem Halbfeld nicht lange fackelte und den Puck trocken ins Tor schlenzte. Schweinfurt antwortete allerdings nur 41 Sekunden später. Tomas Cermak legte auf Ricards Bernhards ab, der viel Platz bekam und die Scheibe mit einem satten Schuss rechts oben im Waldkraiburger Tor unterbrachte. Die Löwen ließen sich davon nicht beirren und stellten noch vor der ersten Pause den alten Abstand wieder her. Bartek Bison brachte die Scheibe in Richtung des Schweinfurter Tores, Nico Vogl hielt den Schläger hinein und verwandelte per Tip-In zum 3:1. Direkt im Gegenzug bot sich Schweinfurt die Möglichkeit zur Antwort, doch Sickinger blieb gegen den Abschluss der Gäste standhaft. Im zweiten Drittel fielen zwar keine Tore, langweilig wurde es deshalb jedoch keineswegs. Schweinfurt zeigte weiter viele gute Szenen und erhöhte den Druck. In der 28. Minute tauchte Dimitrij Litesov frei vor Tobias Sickinger auf, doch der Waldkraiburger Torhüter blieb im direkten Duell Sieger. Nur wenige Sekunden später kam es im anschließenden Powerplay der Gäste erneut zu einer ähnlichen Situation – und wieder war Sickinger zur Stelle. Auch auf der anderen Seite boten sich Möglichkeiten. Leon Decker hatte nach einer schön vorgetragenen Kombination mit Martin Kokeš die große Chance auf den vierten Waldkraiburger Treffer, konnte diese jedoch nicht nutzen. So blieb es nach 40 Minuten beim 3:1. Auch im Schlussdrittel dauerte es zunächst eine Weile, bis wieder Bewegung auf die Anzeigetafel kam. In der 49. Minute gelang Schweinfurt schließlich der Anschlusstreffer. Bernhards verwertete einen Abpraller vor dem Waldkraiburger Tor routiniert und erzielte mit seinem zweiten Treffer des Abends das 3:2. Mit diesem Tor kam noch einmal deutlich mehr Feuer in die Begegnung. Die Gäste drückten auf den Ausgleich, doch Waldkraiburg verteidigte in dieser Phase sehr diszipliniert und ließ sich deutlich weniger auseinanderziehen als noch beim vorherigen Heimspiel gegen Miesbach. Stattdessen schlugen die Löwen selbst wieder zu. In der 53. Minute spielte Santeri Ovaska den Puck quer durch die Schweinfurter Zone. Der Pass sprang Tomas Pribyl über den Schläger und landete bei Leon Decker. Der Waldkraiburger Angreifer nutzte die Gelegenheit und traf halbhoch ins kurze Eck zum 4:2. Nur knapp zwei Minuten später folgte das nächste Tor. Die Löwen agierten in Überzahl und Nico Vogl setzte die Scheibe zunächst von rechts neben dem Tor an den linken Innenpfosten. Im Nachfassen brachte der Kapitän den Puck dann doch noch über die Linie und erhöhte auf 5:2. Ein Treffer sollte den Gästen allerdings noch vergönnt sein. Der gerade von der Strafbank zurückgekehrte Ex-Löwe Josef Dana eilte mit nach vorne, wurde per Querpass bedient und verkürzte in eigener Unterzahl auf 5:3. Schweinfurt versuchte daraufhin noch einmal alles und nahm Leon Pöhlmann für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Waldkraiburg nutzte den Raum jedoch konsequent. Mikko Haaparanta und Leon Decker liefen gemeinsam in Richtung des verwaisten Schweinfurter Tores. Haaparanta legte quer, Decker nahm Maß und präsentierte mit dem Empty-Net-Treffer zum 6:3 seinen persönlichen Doppelpack. Doch auch damit war der Abend noch nicht ganz beendet. 12,2 Sekunden vor der Schlusssirene setzte Waldkraiburg noch einen drauf. Matej Houdek spielte den Puck an den rechten Pfosten, wo Santeri Ovaska richtig stand und zum 7:3-Endstand einschob. Am Ende stand damit ein verdienter Erfolg gegen einen keineswegs harmlosen Gegner. Schweinfurt hatte besonders zu Beginn und im torlosen Mitteldrittel einige starke Phasen, scheiterte jedoch mehrfach an Tobias Sickinger und an einer diesmal sehr aufmerksam arbeitenden Waldkraiburger Defensive. Vorne zeigten sich die Löwen dagegen ausgesprochen effizient und konnten sich erneut auf mehrere Reihen verlassen. Mit Jakub Šrámek, Nico Vogl und Leon Decker gelangen gleich drei Spielern jeweils zwei Treffer. Besonders Vogl erwischte mit insgesamt vier Scorerpunkten einen starken Abend. Im Nachgang an die Partie wurde das Spiel am Samstagmorgen mit 5:0 Toren zugunsten des EHC Waldkraiburg gewertet. Grund dafür war der Einsatz zu vieler Förderlizenzspieler auf Schweinfurter Seite. Statt der maximal erlaubten drei Spieler liefen für die Mighty Dogs an diesem Abend vier Förderlizenzspieler auf. Nach der Niederlage gegen Miesbach meldeten sich die Löwen damit eindrucksvoll zurück und nehmen viel Selbstvertrauen mit in das Auswärtsspiel am Sonntag beim ESC Kempten.
Lechbruck FlößerFehlstart im Derby: ERC Lechbruck unterliegt in Pfronten deutlich (BLL) Die Flößer haben sich den Auftakt in die neue Landesligasaison sicherlich anders vorgestellt. Beim ersten Ostallgäu-Derby der Saison unterlag der ERC Lechbruck am Freitagabend dem EV Pfronten vor einer stattlichen Kulisse mit 4:10 (0:5, 3:4, 1:1). Ausschlaggebend für die deutliche Niederlage war ein völlig verschlafenes erstes Drittel, in dem die Gastgeber bereits früh für klare Verhältnisse sorgten. In der gut besuchten Eishalle in Pfronten war die Vorfreude auf das erste Derby der neuen Spielzeit groß. Doch während die heimischen Falcons von Beginn an hellwach waren, fanden die Flößer überhaupt nicht ins Spiel. Die Mannschaft von ERC-Trainer Mathias Schuster ließ die Gastgeber viel zu einfach vor das von Niklas Helmer gehütete Tor kommen. Vor allem in der Rückwärtsbewegung offenbarten die Lechbrucker erhebliche Schwächen und machten es den Pfrontener Angreifern teilweise sehr leicht. Bereits nach 93 Sekunden eröffnete Edgars Veilands den Torreigen für die Hausherren. Mika Tscharre (5.) und Bohdan Tuchyn (7.) erhöhten innerhalb weniger Minuten auf 3:0. Erneut Tscharre (15.) und Veilands (16.) schraubten das Ergebnis noch vor der ersten Drittelpause auf 5:0. Ein katastrophaler Auftakt aus Sicht der Flößer, die sich nach diesen ersten 20 Minuten bereits mit einer gewaltigen Hypothek konfrontiert sahen. In der Lechbrucker Kabine dürften während der Pause entsprechend deutliche Worte gefallen sein. Denn im zweiten Spielabschnitt präsentierte sich der ERC wesentlich engagierter und fand nun deutlich besser in die Begegnung. Die Flößer hielten gegen die Falcons dagegen, gingen konsequenter in die Zweikämpfe und erspielten sich zunehmend eigene Möglichkeiten. In der 31. Spielminute war es Marcus Köpf, der nach Vorarbeit von Luis Scheibenbogen und Marius Hack den ersten Lechbrucker Treffer zum 1:5 erzielte. Zwar antworteten die Gastgeber durch Miroslav Dobner mit einem Unterzahltor, doch nur wenig später verkürzte Jonas Seitz (Simon Maucher, Florian Simon) in Überzahl auf 2:6 (33.). Die Hoffnung auf eine mögliche Aufholjagd erhielt allerdings einen schnellen Dämpfer. Domenik Timpe traf zunächst in Überzahl und wenig später erneut, ehe Edgars Veilands in der 39. Minute auf 9:2 erhöhte. Unmittelbar nach diesem Treffer kam es auf Lechbrucker Seite zum Torhüterwechsel. Niklas Helmer, der von seinen Vorderleuten mehrfach sträflich im Stich gelassen worden war, verließ sichtlich entnervt das Eis. Für ihn rückte Jonas Kothmayr zwischen die Pfosten. Noch vor der zweiten Pause gelang Cameron Roberts nach Vorarbeit von Simon Maucher und Richard Schratt der dritte ERC-Treffer zum 3:9. Im Schlussabschnitt entwickelte sich schließlich eine weitgehend ausgeglichene Begegnung. Der ERC zeigte nun ein ganz anderes Gesicht als noch zu Spielbeginn und bewies trotz des deutlichen Rückstands Moral. In der 48. Minute verkürzte Richard Schratt nach Zuspiel von Simon Maucher und Cameron Roberts auf 4:9. Auch Torhüter Jonas Kothmayr konnte sich im letzten Drittel mehrfach auszeichnen und einige gute Möglichkeiten der Gastgeber entschärfen. Den Schlusspunkt setzte allerdings erneut Pfrontens Edgars Veilands, der in der 56. Minute mit seinem vierten Treffer des Abends den 10:4-Endstand herstellte. So stand am Ende ein verdienter und deutlicher Derbysieg für den EV Pfronten, der vor allem die zahlreichen Unzulänglichkeiten der Lechbrucker im ersten Drittel konsequent ausnutzte. Dass der ERC die restlichen 40 Minuten mit 4:5 nahezu ausgeglichen gestalten konnte, war zumindest ein kleiner Lichtblick. Über die insgesamt enttäuschende Vorstellung und die deutliche Auftaktniederlage konnte dies jedoch nicht hinwegtäuschen. Für die Flößer gilt es nun, die richtigen Lehren aus dieser Partie zu ziehen. Vor allem die defensive Zuordnung, das Rückzugsverhalten und die Konzentration von der ersten Minute an müssen sich deutlich verbessern. Dass die Mannschaft grundsätzlich in der Lage ist, mit den Falcons mitzuhalten, zeigte sie zumindest über weite Strecken der letzten beiden Drittel. Viel Zeit zum Grübeln bleibt den Lechbruckern allerdings nicht. Bereits am kommenden Sonntag, 18. Oktober, steht die nächste Auswärtsaufgabe auf dem Programm. Um 17:45 Uhr gastieren die Flößer bei den Wanderers Germering im Polarium und der ERC bekommt die Gelegenheit, ein anderes Gesicht zu zeigen. Spielstatistik: EV Pfronten – ERC Lechbruck 10:4 (5:0, 4:3, 1:1) Strafminuten: EV Pfronten 6 – ERC Lechbruck 12. Zuschauer: 240. Nächstes Spiel: Sonntag, 18.10.2026, 17:45 Uhr, Wanderers Germering – ERC Lechbruck, Polarium Germering.
Pfronten FalconsDerbysieg geht an Pfronten (BLL) Am Ende eines fairen und torreichen Derbys stand am Freitag Abend ein deutlicher 10:4 (5:0/4:3/1:1) Erfolg der Falcons fest. Die Hausherren legten mit einem furiosen Drittel die Grundlage für die ersten Punkte der Saison. Die Flößer, steckten trotz dem deutlichen Rückstand nicht auf und fingen sich im weiteren Lauf der Begegnung, konnten aber am Sieg der Pfrontener nichts mehr ändern. Den Torreigen eröffnete Edgars Veilands (Lochbihler/Decker) mit dem 1:0 in der 2. Minute. Nur knapp drei Minuten später erhöhte Mika Tscharre (Böck/Hruska) mit seinem Premierentreffer auf 2:0. Ebenfalls seinen erster Treffer für die Falcons erzielte in der 7. Minute Verteidiger Bohdan Tuchyn (Tscharre/Böck) dessen Schuss von der blauen Linie seinen Weg ins Tor fand. In der 15. Minute krönte Mika Tscharre seine starke Leistung als er von Ruslan Tuchyn auf die Reise geschickt, die Scheibe unhaltbar für Gästeschlussmann Niklas Helmer einschoss. Den Schlusspunkt eines starken Drittels der Hausherren setzte Edgars Veilands mit dem 5:0 auf Zuspiel von Tobias Trinkner. In der 31. Minute markierten auch die Gäste durch Marcus Köpf (Scheibenbogen/Hack) ihren ersten Treffer. Und im Mittelabschnitt ging es munter weiter, Miroslav Dobner (Richter/Linz) in Minute 32 und in Unterzahl zum 6:1, Jonas Seitz (Maucher/Simon) zum 6:2 (33. Minute), Domenik Timpe (Linz/Dobner) zum 7:2 (36. Minute), beide Treffer in Überzahl, sowie erneut Domenik Timpe (Dobner/Richter) und Edgars Veilands (Tuchyn, Ruslan/Lochbihler) in der 39. Minute schraubten das Ergebnis auf 9:2. Lechbruck wechselte daraufhin den Torhüter, für Niklas Helmer kam Jonas Kothmayr. Nachdem 9:3 durch Cameron Roberts (Maucher/Schratt) ging es in die letzte Pause. Im Schlussabschnitt konnte sich Kothmayr zunächst einige Male auszeichnen und Richard Schratt (Maucher/Roberts) gelang in der 48. Minute ein weiterer Treffer für die Flößer. Für den Schlusspunkt sorgte dann aber Edgars Veilands (Timpe/Decker), der in der 56. Minute, mit seinen vierten Treffer des Abends zum Endstand von 10:4 traf. Die Mannschaft von Trainer Oliver Worm konnte sich somit für die Aufktaktniederlage rehabilitieren und einen deutlichen Derbysieg einfahren.Strafminuten: EV Pfronten: 6 Minuten, ERC Lechbruck: 12 Minuten.
ERC SonthofenArbeitssieg in Oberbayern: ERC Sonthofen bezwingt den SC Forst mit 4:2 (BLL) Schwarz-Gelbe setzen sich in Peißenberg verdient durch. Mangelnde Chancenverwertung und unnötige Strafzeiten machen die Partie unnötig spannend Der ERC Sonthofen hat am Sonntagabend einen hart erkämpften Auswärtssieg eingefahren. Vor 122 Zuschauern in der Peißenberger Eishalle setzten sich die Oberallgäuer gegen den SC Forst mit 4:2 durch. Trotz spielerischer Vorteile machten sich die Schwarz-Gelben das Leben durch eine mangelhafte Chancenverwertung und unnötige Strafzeiten selbst schwer. Die Partie begann denkbar ungünstig für die Gäste. Bereits nach knapp zwei Minuten nutzte Tim Vogl eine Unaufmerksamkeit in der Sonthofener Defensive und brachte die Hausherren mit 1:0 in Führung. Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Nur 38 Sekunden später verwertete Valentin Köcheler ein feines Zuspiel von Kevin Adebahr zum schnellen 1:1-Ausgleich. In der Folge übernahmen die Sonthofener zunehmend die Initiative und erspielten sich zahlreiche gute Möglichkeiten. Allerdings fehlte im Abschluss zunächst die nötige Konsequenz. Statt selbst in Führung zu gehen, gerieten die Oberallgäuer erneut in Rückstand: Max Willberger nutzte in der achten Minute eine Überzahlsituation des SC Forst zum 2:1. Der ERC bewies jedoch Moral und stellte wenig später den Gleichstand wieder her. Filip Krzak sorgte für den 2:2-Zwischenstand, mit dem es auch in die erste Drittelpause ging. Im Mittelabschnitt übernahm Sonthofen spielerisch mehr und mehr das Kommando, agierte vor dem gegnerischen Tor aber häufig zu kompliziert. Zahlreiche Strafzeiten auf beiden Seiten verhinderten zudem einen geordneten Spielfluss. Vor allem die Gäste brachten sich durch unnötige Undiszipliniertheiten immer wieder selbst aus dem Rhythmus. In den Unterzahlsituationen war auf Torhüter Calvin Stadelmann Verlass, der sich erneut in guter Form präsentierte und seine Mannschaft im Spiel hielt. In der 34. Minute belohnte sich der ERC schließlich für seine Bemühungen. Nach mustergültiger Vorarbeit von David Mische und Lynnden Pastachak traf Josef Slavicek zur verdienten 3:2-Führung. Trotz weiterer Möglichkeiten blieb es bis zur zweiten Pause bei diesem knappen Vorsprung. Im Schlussdrittel entwickelte sich ein zäher Kampf, in dem die Schwarz-Gelben zunächst die Vorentscheidung verpassten. Auch eine doppelte Überzahl konnte der ERC nicht konsequent nutzen. So blieb der SC Forst im Spiel, während kleinliche Unterbrechungen den Spielfluss zusätzlich hemmten. Erst in der 58. Minute fiel die endgültige Entscheidung: Nach Vorlage von Lynnden Pastachak traf David Mische zum 4:2 und besiegelte damit den Auswärtssieg. Am Ende stand ein verdienter Erfolg für den ERC Sonthofen. Die Oberallgäuer hatten über weite Strecken mehr Spielanteile und die besseren Möglichkeiten, machten es durch ihre Abschlussschwäche und die zahlreichen Strafzeiten jedoch unnötig spannend. Mit Kampfgeist und einem zuverlässigen Calvin Stadelmann zwischen den Pfosten brachten die Schwarz-Gelben den Sieg schließlich über die Zeit.
Türkheim CelticsESV Türkheim – EV Pfronten 3:5 (0:1/1:1/2:3) / Aufholjagd bleibt unbelohnt: Celtics unterliegen Pfronten zuhause (BLL) Endlich Landesliga-Eishockey im heimischen Sieben-Schwaben-Stadion! Vor gut gefüllten Rängen und begleitet von einer schönen Choreographie der Celtics-Fans empfing der ESV Türkheim am Sonntag den favorisierten EV Pfronten zum ersten Heimspiel in der Landesliga. Nach dem Aufstieg aus der Bezirksliga wollten die Celtics vor heimischer Kulisse die ersten Punkte einfahren. Trotz einer über weite Strecken engagierten Leistung und einer Aufholjagd im Schlussdrittel mussten sich die Türkheimer am Ende jedoch mit 3:5 geschlagen geben. Personell konnte Trainer Markus Kiefl im Vergleich zum Saisonauftakt deutlich mehr Optionen aufbieten. Mit nahezu vier kompletten Reihen hatte der ESVT beste Voraussetzungen, um dem mit drei Reihen angereisten Favoriten aus dem Ostallgäu über 60 Minuten Paroli zu bieten. Im Türkheimer Tor stand Michi Bernthaler, der im Verlauf der Partie mehrfach sein Können unter Beweis stellen sollte. Die Gäste erwischten den besseren Start und übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle. Bereits in der dritten Minute mussten die Celtics erstmals in Unterzahl ran, überstanden diese jedoch schadlos. Kurz darauf bot sich sogar die große Chance zur Türkheimer Führung, doch die Möglichkeit zum 1:0 blieb ungenutzt. Stattdessen schlug Pfronten auf der Gegenseite zu. Miroslav Dobner brachte die Gäste mit 1:0 in Führung. Auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels blieb der EV Pfronten spielbestimmend und setzte die Türkheimer Defensive immer wieder unter Druck. Dass der Rückstand nach 20 Minuten nicht höher ausfiel, lag auch an Michi Bernthaler, der sich durch mehrere starken Paraden auszeichnen konnte. Die Celtics hielten kämpferisch dagegen und kamen vereinzelt zu guten Möglichkeiten, ließen diese aber ebenfalls ungenutzt. So ging es mit einem knappen 0:1 in die erste Pause. Nach dem ersten Seitenwechsel präsentierte sich der ESVT deutlich verbessert. Die Partie gestaltete sich nun ausgeglichener, und die Türkheimer trauten sich zunehmend mehr nach vorne. Immer wieder gelangen gute Angriffe, mit denen die Celtics die Pfrontner Defensive beschäftigten. Zunächst galt es allerdings, eine weitere Unterzahlsituation zu überstehen. Das gelang den Hausherren, doch kaum war Türkheim wieder komplett, nutzten die Gäste eine Unsicherheit in der Türkheimer Defensive eiskalt aus. Domenik Timpe erhöhte für Pfronten auf 0:2. Wer nun einen Einbruch der Celtics erwartet hatte, sah sich getäuscht. Die Türkheimer ließen sich vom zweiten Gegentreffer nicht aus der Ruhe bringen und arbeiteten weiter an ihrem ersten Torerfolg vor heimischem Publikum. In der 36. Minute wurden sie dafür endlich belohnt, wenn auch auf etwas kuriose Weise. Ein Pfrontner Verteidiger wollte die Scheibe im Spielaufbau nach vorne bringen, spielte sie dabei aber direkt auf den sich im Forecheck befindenden Moritz Hanslbauer. Von dessen Schlittschuh prallte der Puck ins Tor und sorgte für den 1:2-Anschlusstreffer. Ein glückliches Tor, das sich die Celtics mit ihrem engagierten Auftritt im zweiten Drittel durchaus verdient hatten. In der verbleibenden Spielzeit des Mittelabschnitts versuchten die Gastgeber den Ausgleich zu erzielen. Der erhoffte zweite Treffer wollte jedoch nicht mehr fallen, sodass Türkheim mit einem knappen Rückstand in den Schlussabschnitt ging. Der Start in die letzten 20 Minuten verlief aus Türkheimer Sicht denkbar ungünstig. Erneut mussten die Celtics in Unterzahl agieren, und diesmal wusste Pfronten die Überzahl zu nutzen. Leon Richter stellte auf 1:3. Nur kurze Zeit später legte Mika Tscharre nach und erhöhte auf 1:4. Die Partie schien damit bereits entschieden. Doch die Celtics bewiesen Moral und steckten auch diesen Doppelschlag weg. In der 45. Minute setzte Benni Hofmann mit einem Schuss von der blauen Linie das nächste Ausrufezeichen und verkürzte auf 2:4. Plötzlich keimte wieder Hoffnung auf, und das Publikum im Sieben-Schwaben-Stadion durfte fünf Minuten später gleich nochmal jubeln. In Überzahl traf Leon Bakos zum 3:4 und brachte die Celtics endgültig zurück ins Spiel. Pfronten war nun vor allem mit Defensivarbeit beschäftigt, während die Türkheimer weiter Druck machten und den Ausgleich suchten. Auch eine weitere Unterzahlsituation überstanden die Hausherren diesmal erfolgreich. In der Schlussphase erspielten sich die Celtics noch mehrere gute Möglichkeiten auf das 4:4, doch die Scheibe wollte nicht mehr über die Linie. Trainer Markus Kiefl nahm kurz vor Schluss Michi Bernthaler zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Das Risiko zahlte sich allerdings nicht aus. Pfronten nutzte das leere Tor und besiegelte mit einem Empty-Net-Treffer den 5:3-Endstand. Am Ende steht für den ESV Türkheim eine weitere Niederlage, die angesichts der engagierten Vorstellung und der starken Aufholjagd im Schlussdrittel besonders bitter ausfällt. Vor allem nach dem zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand bewiesen die Celtics Kampfgeist und machten die Partie noch einmal spannend. Gleichzeitig zeigte sich, dass Kleinigkeiten und Unsicherheiten in der Defensive auf Landesliga-Niveau schnell bestraft werden. Dennoch können die Celtics aus ihrem ersten Heimauftritt in der neuen Liga einiges mitnehmen. Der Aufsteiger hielt gegen einen erfahrenen Gegner über weite Strecken gut dagegen. Für die harte Arbeit gab es diesmal zwar erneut keine Punkte, doch die gezeigte Moral macht Mut für die kommenden Aufgaben. Diese warten bereits nächstes Wochenende. Am Freitag empfangen die Celtics um 19:45 Uhr die Wanderers Germering im Türkheimer Sieben-Schwaben-Stadion. Am Sonntag folgt um 16:30 Uhr ebenfalls zuhause das mit Spannung erwartete Lokalderby gegen Mitaufsteiger EV Bad Wörishofen. Zwei Gelegenheiten also, um vor heimischem Publikum den ersten Landesliga-Sieg einzufahren. Die Celtics hoffen dabei erneut auf die Unterstützung ihrer Fans und wollen sich für ihren Einsatz endlich mit Punkten belohnen. Torschüsse: ESVT 23 Pfronten 50 Strafzeiten: ESVT 16 min Pfronten 6 min Zuschauer: 220
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
ECDC MemmingenIndians Frauen bleiben auf der Erfolgsspur – Tabellenführung gegen Budapest ausgebaut (DFEL) Mit einem weiteren Sechs-Punkte-Wochenende bleiben die Indians-Frauen auf der Erfolgsspur. Mit einem 3:2- (0:0/1:1/2:1) und einem 3:1-Erfolg (1:1/1:0/1:0) gegen HK Budapest konnten sich die Memmingerinnen nach acht Spieltagen erstmals ein wenig von der Konkurrenz absetzen. Es waren die erwarteten Spitzenspiele in der blossom-ic DFEL. Am Samstag dominierten die Maustädterinnen die ersten zwanzig Minuten, konnten aber, wie so oft in der Vergangenheit, die starke Budapester Torfrau Zofia Toth nicht überwinden. Bis zur 38. Spielminute hatte das 0:0 Bestand, dann nutzten die Gäste einen Rebound zur 0:1-Führung. Die Indians zeigten sich davon unbeeindruckt, und in der Schlusssekunde des zweiten Drittels gelang Jule Schiefer der Ausgleichstreffer. Richtig spannend wurde dann der letzte Abschnitt. Rachel Weiss brachte die Allgäuerinnen nach 48 Minuten erstmals in Führung. Drei Minuten später traf Carina Strobel zum 3:1. Doch die Gäste gaben nicht auf und verkürzten kurz darauf auf 3:2. Mit viel Einsatz brachten die ECDC-Frauen den knappen Vorsprung aber über die Zeit. Einen Tag später erwischten die Ungarinnen den besseren Start, und Chiara Schultes im Kasten der Indians musste ein ums andere Mal ihre Klasse unter Beweis stellen. Wie schon am Vortag gelang den Gästen der erste Treffer (9. Minute). Die immer stärker werdende Rachel Weiss glich jedoch nur eine Minute später aus. Die Deutsch-Kanadierin brachte dann ihre Farben Mitte der Partie im Powerplay mit 2:1 in Führung. Als der Gästetrainer in der Schlussminute seine Torhüterin zugunsten einer sechsten Feldspielerin vom Eis nahm, ließ sich DFEL-Topscorerin Jule Schiefer die Chance nicht nehmen und markierte den 3:1-Endstand. Mit 21 Punkten aus acht Spielen liegen die Indians auf Rang eins der Tabelle, dahinter folgen Berlin (15) und Mannheim (14). Kommendes Wochenende sind die Allgäuerinnen nur einmal im Einsatz: Am Samstagabend kommt der bayerische Rivale Ingolstadt in die Memminger KUTTER-Arena. Ty Morris (ECDC-Coach): „Die Mädels haben an diesem Wochenende großartig gekämpft. Budapest hat uns alles abverlangt: Sie haben hart gearbeitet und sehr körperbetont gespielt. Unsere Mannschaft ist damit hervorragend umgegangen. Wir sind in unserem System geblieben, haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und das in beiden Spielen konsequent durchgezogen. Das ist nicht selbstverständlich. Gerade an so einem Wochenende ist die Versuchung groß, auch mal bei einem Wechsel nachzulassen. Aber jede Einzelne hat 100 Prozent gegeben. Das war eine echte Mannschaftsleistung, und ich bin unglaublich stolz auf das Team.“
Soester EGSEG-Frauen bezwingen Berlin in der DFEL 2 Nord (DFEL2) Gelungener Auftakt für die Bördeindianerinnen in der DFEL 2 Nord beim 4:1 (3:0/1:0/0:1) Heimsieg gegen FASS Berlin! Am Samstagabend trugen die Soester Stammesdamen ihr erstes Saisonspiel auf heimischem Eis gegen die Frauen von FASS Berlin aus. Soest startete dabei schwungvoller und konnte das erste Drittel mit 3:0 für sich entscheiden. Im zweiten Drittel wurde das Spiel ausgeglichener und Berlin wurde offensiver. Durch einen schnellen Konter erzielte Sinah Lenz mit ihrem zweiten Treffer an diesem Abend das 4:0, mit dem es auch in die zweite Pause ging. Berlin legte im letzten Drittel noch einen Gang zu und setzte Soest ständig unter Druck. Die Defensive der Soesterinnen hielt den Angriffen der Hauptstädterinnen aber stand. In der letzten Spielminute gelang Berlin dann doch noch der Ehrentreffer, dieser änderte aber nichts mehr am gelungen Start der Bördeindianerinnen in die neue Saison.
|
|
||||||
| www.icehockeypage.de www.ihp.hockey |









Krefeld Pinguine
Red Bull München
Eispiraten Crimmitschau
Düsseldorfer EG
Kassel Huskies
Tölzer Löwen
Deggendorfer SC
EV Füssen
ESV Kaufbeuren
Selber Wölfe
Black Dragons Erfurt
Amberg Wild Lions
Buchloe Pirates
Lechbruck Flößer
Pfronten Falcons
ERC Sonthofen
ECDC Memmingen
Soester EG


