IHP NachrichtenSonntag 1.November 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte vom Reformationstag und Allerheiligen mit insgesamt sieben Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga West, Regionalliga Nordost und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Straubing Tigers und Schöffel PRO starten gemeinsame Partnerschaft (DEL) Die Straubing Tigers begrüßen mit Schöffel PRO einen neuen Partner in ihrem Netzwerk. Die Zusammenarbeit ist ab sofort auch auf dem Eis sichtbar: Das Logo des Spezialisten für hochwertige Arbeits- und Unternehmensbekleidung ist auf den Spielerhosen der Straubing Tigers vertreten. Hinter Schöffel PRO steht eines der ältesten Familienunternehmen Bayerns. Die Geschichte des Familienunternehmens reicht bis ins Jahr 1804 zurück. Über nun acht Generationen entwickelte sich Schöffel zu einem international bekannten Hersteller hochfunktioneller Outdoorbekleidung. Mit Schöffel PRO überträgt das Unternehmen seine langjährige textile Erfahrung in der Entwicklung funktioneller Bekleidung auf die Arbeitswelt. Das Angebot umfasst Work Wear, Corporate Wear und seit 2026 auch Warnschutz. Im Mittelpunkt stehen dabei Funktionalität, Qualität und die Möglichkeit, Bekleidung individuell an Unternehmen und die Anforderungen ihrer Mitarbeitenden anzupassen. Gaby Sennebogen, Geschäftsführerin der Straubing Tigers: „Mit Schöffel PRO gewinnen wir einen Partner, der viel Erfahrung aus dem Sport mitbringt und gleichzeitig für einen hohen Anspruch an Qualität und Funktionalität steht. Dass ein traditionsreiches bayerisches Familienunternehmen diesen Weg gemeinsam mit uns geht, freut uns sehr. Wir bedanken uns für das Vertrauen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“ Thomas Bräutigam, Geschäftsführer Schöffel PRO: „Im Eishockey zählen Robustheit, technische Finesse und die Fähigkeit, auch unter hoher Belastung zuverlässig Leistung zu bringen. Das sind Werte, die auch in der Arbeitsbekleidung von Schöffel PRO im Mittelpunkt stehen. Als Unternehmen mit vielen Jahrzehnten Erfahrung in der Entwicklung funktioneller Bekleidung wissen wir, worauf es ankommt, wenn Menschen unter anspruchsvollen Bedingungen ihr Bestes geben. Im professionellen Eishockey sehen wir daher eine spannende Verbindung zu unserer eigenen Markenwelt. Wir freuen uns, die Straubing Tigers als neuen Partner zu begleiten und unsere Verbundenheit zum Sport künftig neben unserem Großhandelspartner Richter + Frenzel auf den Hosen der Spieler sichtbar zu machen.“ Mit der neuen Partnerschaft erweitert Schöffel PRO sein Engagement im sportlichen Umfeld. Die neue Präsenz ist bei den Spielen der Straubing Tigers unmittelbar zu sehen: Das Schöffel PRO Logo befindet sich auf der Hose der Profimannschaft.
Memmingen IndiansIndians-Dreier in Regensburg (DEL2) Wichtiger Auswärtserfolg für den ECDC Memmingen: Die Indians holten sich in Regensburg drei Punkte und schlugen die Eisbären mit 7:4. Am Sonntag steht noch ein Heimspiel vor der Deutschland-Cup-Pause an. Die Blue Devils Weiden kommen nach Memmingen. Es stand ein schweres Auswärtsspiel für die Indians bevor. Die Memminger gastierten bei den Eisbären Regensburg. Das letzte Aufeinandertreffen gab es in der Saison 2021/22, als man sich im Oberliga-Finale begegnete. Vor dem Spieltag stand das Team von Peter Flache auf Rang 2 der Tabelle. Für den ECDC hieß es, dagegenzuhalten und das Spiel möglichst erfolgreich zu gestalten. Memmingen musste weiterhin auf Ludwig Nirschl verzichten. Auch Michael Bitzer zog sich eine Verletzung zu und fällt mehrere Wochen aus. Justus Roth hütete das Tor der Indians, Valentin Ankirchner stand als Backup im Aufgebot. Das erste Drittel verlief aus Sicht der Memminger zunächst gut. Die Indians gingen früh in Führung. In der dritten Minute setzte Jamal Watson in Überzahl die Scheibe ins Gehäuse der Eisbären. Daniel Huhn hatte sein Team gut eingestellt und die Maustädter blieben gefährlich. Einen individuellen Fehler von Eisbären-Goalie Oskar Autio nutzte Felix Brassard in Unterzahl zum 2:0 aus. Keine Minute später schlugen die Hausherren aber in Überzahl zu. Taylor Vause verkürzte auf 1:2. Noch vor der Pause war Regensburg abermals in Überzahl erfolgreich. Jeremy Bracco bediente Yannic Bauer im Slot, der zum 2:2 abschloss. Nach der Drittelpause gelang dem ECDC die erneute Führung. Kevin Wall war der Torschütze zum 3:2. Memmingen war das agilere Team, doch beide Kontrahenten hatten ihre Gelegenheiten. Regensburg glich gegen Mitte des Drittels durch Norman Hauner in Überzahl zum 3:3 aus. Die Indians kamen noch vor der Pause zu zwei weiteren Großchancen. Denis Fominych scheiterte im Slot, Matteo Gennaro traf den Pfosten. Im letzten Spielabschnitt behielten die Allgäuer die Oberhand und holten sich die drei Punkte. Zunächst war es erneut Kevin Wall, der sich stark durchtankte und die Scheibe im Tor unterbrachte. Markus Lillich sorgte eine Minute später für den Doppelschlag und markierte das 5:3 für Memmingen. Den Indians gelang es, die Eisbären weitestgehend vom Tor fernzuhalten. Aber Kevin Slezak machte es vier Minuten vor dem Ende nochmals spannend und brachte die Hausherren auf 4:5 heran. Die Maustädter ließen sich den Sieg jedoch nicht mehr nehmen und machten durch die Empty-Net-Treffer von Matteo Gennaro und Denis Fominych den 7:4-Endstand perfekt. Der ECDC verbuchte wichtige drei Punkte gegen die Eisbären Regensburg und siegte schlussendlich verdient in der Donau-Arena. Am Sonntag folgt ein wichtiges Heimspiel am Hühnerberg. Die Maustädter treffen in der KUTTER-Arena auf die Blue Devils Weiden. Gemeinsam soll der Heimsieg vor der Deutschland-Cup-Pause gelingen. Puck-Drop ist um 18:30 Uhr. Tickets sind im Vorverkauf erhältlich. Statement von Coach Huhn: „Meine Mannschaft erwischte einen guten Start, hat das Powerplay gleich zu Beginn ausgenutzt und auf 2:0 erhöht. Dann dachten wir, dass es heute etwas leichter werden würde. Aber Regensburg hat Qualität und noch vor der Pause ausgeglichen. Wir sind gut ins zweite Drittel gestartet und sind wieder in Führung gegangen. Aber unser Unterzahlspiel hat heute nicht funktioniert, weshalb wir erneut ein Gegentor hinnehmen mussten. Im letzten Drittel war es dann ein offenes Spiel, aber wir haben zur richtigen Zeit die Treffer erzielt, am Ende alles gegeben und den Sieg geschlossen über die Bühne gebracht. Es sind ganz wichtige drei Auswärtspunkte für uns, die wir bei einem sehr starken Gegner geholt haben. Kompliment an auch an beide Fanlager und ihre tolle Fanfreundschaft.“ Eisbären Regensburg vs ECDC Memmingen 4:7 (2:2/1:1/1:4) Torfolge: 0:1 (3.) #42 Watson (PP1) (#8 Brassard, #28 Lillich), 0:2 (12.) #8 Brassard (SH1) (#42 Watson), 1:2 (13.) #91 Vause (PP1) (#81 Slezak, #8 Naud), 2:2 (20.) #26 Bauer (PP1) (#97 Bracco), 2:3 (21.) #92 Wall (EQ) (#42 Watson, #8 Brassard), 3:3 (31.) #10 Hauner (PP1) (#97 Bracco, #26 Bauer), 3:4 (51.) #92 Wall (EQ) (#13 Fern), 3:5 (52.) #28 Lillich (EQ) (#42 Watson, #22 Meisinger), 4:5 (57.) #81 Slezak (EQ) (#97 Bracco, #77 Péter), 4:6 (60.) #61 Gennaro (EQ/EN) (#8 Brassard, #28 Lillich), 4:7 (60.) #47 Fominych (EQ/EN) Strafminuten: Regensburg 2 (2-0-0)–Memmingen 8 (4-2-2) Zuschauer: 4126 (Donau-Arena) ECDC Memmingen: Roth (Ankrichner)- Meisinger, Svedlund; Watson, Kolb; Fern, Van der Linde- Wall, Homjakovs, Fominych; Lillich, Gennaro, Brassard; Thiel, Schmid, Maul; Rust, Krymskiy, Meier.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsERSC siegt auswärts auch im Löwenduell (BYL) Nach dem Erfolg in der Vorwoche beim Spitzenreiter Klostersee ging der ERSC Amberg am Freitagabend auch beim Tabellenzweiten in Waldkraiburg als Sieger vom Eis. Beim 4:1-Erfolg der Wild Lions avancierte Goalie Timon Bätge zum ‚Man of he Match‘ für die Amberger, brachte den Gegner mit seinen Paraden schier zur Verzweiflung. Die Amberger sprangen dadurch vorläufig auf den 3.Rang, aber die Tabelle ist aktuell noch dicht gedrängt. Der Unterschied zum Tabellenzehnten Buchloe betrug nach dem Freitagabend nur sechs Zähler. Auch ohne die fehlenden Cooper Fensterstock, Kevin Schmitt und Jaro Hafenrichter lieferte die Truppe von Coach Christian Zessack eine beeindruckende Vorstellung, konnte bereits nach wenigen Minuten durch Mauriz Silbermann die 1:0-Führung für erzielen, die kurz darauf nach einem Konter von Daniel Schroepfer noch ausgebaut wurde. Die Gastgeber benötigten einige Zeit, um den Rückstand zu verdauen, kamen dann aber besser in die Partie und auch zum Anschlusstreffer durch Jakub Sramek. Im Mittelabschnitt drängte Waldkraiburg vehement auf den Ausgleich, Amberg spielte clever und ließ defensiv nicht viel zu. Was doch durchkam, wurde zur ‚Beute‘ von Bätge. Für EHC-Coach Jürgen Lederer fiel die Vorentscheidung im Spiel gleich zu Beginn des Schlussdrittels: „Das 1:3 nach nur vierzig Sekunden war der Knackpunkt. Amberg hat dann echt cool gespielt und richtig gut verteidigt“. Das war in der Tat so, denn durch Walkoms Treffer hatten die Wild Lions Spiel und Gegner im Griff. Mit dem 1:4 durch ein Empty-Net-Goal von Jakub Bitomsky war die Messe endgültig gelesen. Jürgen Lederer war mit der Leistung seines Teams „eigentlich zufrieden, aber wenn du nur ein Tor erzielst kannst nichts gewinnen“. Wesentlich besser war die Laune bei seinem Amberger Gegenüber: „Hut ab vor unserer Mannschaftsleistung. Das Team spielte souverän und Timon Bätge hielt überragend. Auch im Mittelabschnitt standen wir defensiv super, spielten clever und behielten vor allem immer die Ruhe“, freute sich „Kachel“ Zessack über den Auswärts-Dreier. Waldkraiburger Löwen – Amberg Wild Lions 1:4 (1:2,0:0,0:2) Tore: 0:1 (4.) Silbermann (Baranovskis, Schroepfer), 0:2 (7.) Schroepfer (Baranovskis, Walkom), 1:2 (15.) Sramek (Vogl, Ludwig), 1:3 (41.) Walkom (Schmidt, Baranovskis), 1:4 (58.) Bitomsky (Walkom). Strafen: Waldkraiburg 2, Amberg 2 Minuten. Zuschauer: 526.
Kempten SharksAuswärtssieg im Derby: ESC Kempten bezwingt den VfE Ulm/Neu-Ulm mit 3:2! (BYL) Was für ein packender Eishockey-Krimi in Neu-Ulm! Am Freitagabend lieferten sich der VfE Ulm/Neu-Ulm und unser ESC Kempten im Donau-Ice-Dome einen echten Fight, bei dem am Ende die Sharks das bessere Ende für sich hatten und die verdienten drei Punkte mit an die Iller nahmen. Starker Auftritt trotz personeller Sorgen Dass dieser Auswärtssieg keineswegs eine Selbstverständlichkeit war, unterstreicht die schwierige Ausgangslage vor dem Spiel. Trainer Sven Curmann musste auf einige wichtige Stützen verzichten: Mit Pfalzer, Salo und Dopatka fehlte ein kompletter Sturm im Kader, das erst einmal kompensiert werden musste. Doch die Mannschaft zeigte Charakter pur. Der Spielverlauf: Moral und Effizienz ● 1. Drittel (0:1): Kempten kam gut in die Partie und drückte dem Spiel den Stempel auf. Kurz vor der ersten Pause belohnte T. Kulhanek (17:45 Min.) die Gäste mit dem wichtigen 0:1 (Vorbereitung: M. Hlozek & M. Schäffler) ● 2. Drittel (2:2): Ulm kam zwar stark zurück und drehte die Partie zwischenzeitlich durch Tore von M. Wirz (22.) und M. Podesva (32.) zum 2:1. Doch die Sharks zeigten bewundernswerte Moral: Nur kurze Zeit später glich E. Elo (32:11) zum 2:2 aus. Kurz vor Drittelende schlug Elo erneut zu und erzielte in der 38. Minute den umjubelten Game-Winning-Goal (GWG) zum 3:2 (Assists: T. Schirrmacher & M. Miller). ● 3. Drittel (0:0): Im Schlussabschnitt verteidigte Kempten die knappe Führung leidenschaftlich, ließ defensiv nichts mehr anbrennen und brachte den Auswärtssieg clever über die Zeit. Kämpferische Glanzleistung Hervorzuheben ist vor allem die enorme kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft. Trotz des engen Kaders und des zeitweiligen Rückstands biss sich das Team durch, hielt diszipliniert dagegen (nur 2 Strafminuten) und belohnte sich für einen extrem hohen Aufwand (unter anderem stand das Team über 25 Minuten in Führung) Spieldaten Ergebnis: VfE Ulm/Neu-Ulm – ESC Kempten 2:3 (0:1, 2:2, 0:0) Zuschauer: 996 Torfolge (Torschützen) 0:1 (17:45) – T. Kulhanek (Kempten) 1:1 (21:43) – M. Wirz (Ulm) 2:1 (31:06) – M. Podesva (Ulm) 2:2 (32:11) – E. Elo (Kempten) 2:3 (38:06) – E. Elo (Kempten) Strafminuten Ulm: 2 Minuten (Teamstrafe) Kempten: 2 Minuten (Filip Kokoska)
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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Grefrath PhoenixPhoenix gewinnt das Derby souverän mit 3:0 / Blau-Gelbe dominieren den Neusser EV vor gut 800 Zuschauern – Jan Sattler feiert ersten Shutout der Saison (RLW) Der Knoten ist geplatzt! Im mit Spannung erwarteten Nachbarschaftsduell der Regionalliga West hat der Grefrath Phoenix seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Vor gut 800 Zuschauern im Grefrather EisSport & EventPark setzten sich die Blau-Gelben gegen den Neusser EV souverän mit 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) durch und überzeugten dabei mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Für eine stimmungsvolle Derbyatmosphäre sorgten neben den heimischen Fans auch rund 50 lautstarke Anhänger aus Neuss. Erfreulich: Das Nachbarschaftsduell blieb auf und neben dem Eis durchweg friedlich. Blitzstart und Grefrather Dauerdruck Der Phoenix fackelte nicht lange und übernahm vom ersten Bully an das Kommando. Gerade einmal 34 Sekunden waren gespielt, da zappelte die Scheibe bereits im Neusser Netz. Brian Westerkamp vollendete eine sehenswerte Kombination über David Schneiders und Jordi Cuena Pazos zur frühen 1:0-Führung. Ein Auftakt nach Maß! Die Gastgeber blieben anschließend konsequent am Drücker, schnürten den NEV phasenweise in der eigenen Zone ein und erspielten sich Chance um Chance. Vincent Robach scheiterte nach einem starken Sololauf ebenso an Neusser Schlussmann Leroy Reichel wie Roby Haazen beim Nachschuss. Auch Maximilian Tillmann konnte eine Unterzahlsituation beinahe zum Ausbau der Führung nutzen. Doch Reichel hielt seine Mannschaft mit starken Paraden zunächst im Spiel. Selbst der vermeintliche Neusser Ausgleich in der 16. Minute änderte nichts am Spielstand: Da das Grefrather Tor zuvor aus der Verankerung gesprungen war, fand der Treffer keine Anerkennung. Mit einer knappen, angesichts der Spielanteile aber hochverdienten Führung ging es in die erste Pause. Phoenix legt nach – Neuss findet kaum Mittel Auch nach dem Seitenwechsel machten die Blau-Gelben genau dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Mit aggressivem Forechecking, hohem Tempo und konsequenter Zweikampfführung setzte Grefrath die Gäste fast permanent unter Druck. Der NEV kam kaum zur Entfaltung und fand nur selten den Weg vor das von Jan Sattler gehütete Phoenix-Tor. Einzig die Anzeigetafel wollte die Kräfteverhältnisse zunächst nicht widerspiegeln. Als Maximilian Tillmann in der 29. Minute mit einem satten Abschluss nur den Pfosten traf, fehlte erneut das Quäntchen Glück. Doch der Phoenix ließ nicht locker und belohnte sich schließlich in der 35. Minute. Im Powerplay kombinierten Lars Ehrich und Kapitän Sven Schiefner die Neusser Defensive sehenswert aus, ehe Jan Theuerkauf die Scheibe zum längst überfälligen 2:0 im Netz versenkte. Neuss versuchte anschließend, sich zurück ins Spiel zu kämpfen, blieb mit vereinzelten Vorstößen aber weitgehend ungefährlich. Als ein NEV-Angreifer kurz vor der zweiten Pause gefährlich vor dem Grefrather Tor auftauchte, verhinderte Brian Westerkamp in höchster Not den Abschluss. So ging es mit einer verdienten Zwei-Tore-Führung in die zweite Drittelpause. Sattler hält die Null – Kunz setzt den Schlusspunkt Im Schlussdrittel entwickelte sich zunächst das gleiche Bild: Grefrath bestimmte das Geschehen, Neuss stemmte sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. Trotz der klaren Überlegenheit blieb die Partie spannend, denn die Gäste gaben sich keineswegs geschlagen. Zudem entwickelte sich ein Duell zweier starker Torhüter, die mit sehenswerten Paraden weitere Treffer verhinderten. In der 51. Minute bot sich dem NEV noch einmal die große Chance, mit einem Anschlusstreffer für eine spannende Schlussphase zu sorgen. Doch Jan Sattler war hellwach und entschärfte die Neusser Großchance mit einer starken Parade. Die Entscheidung ließ dennoch etwas auf sich warten. Dann setzte ausgerechnet der jüngste Akteur den Schlusspunkt: Der erst 17-jährige Förderlizenzspieler Maximilian Kunz verwertete eine Vorarbeit von FöLi-Kollege Christopher Maritzen und Marlon Alves de Lima zum 3:0 (55.). Ein perfekter Einstand für die beiden jungen Duisburger Nachwuchsstürmer, die erstmals im Grefrather Trikot aufliefen. Anschließend ließ der Phoenix nichts mehr anbrennen und brachte den Derbyerfolg souverän über die Zeit. Während Jan Sattler seinen ersten Shutout der Saison feiern durfte, hallten von den Rängen längst die lautstarken Gesänge der Grefrather Fans: „Derbysieger, Derbysieger!“ 56:10 Schüsse – Zahlen unterstreichen Grefrather Dominanz Wie deutlich die Kräfteverhältnisse an diesem Abend tatsächlich waren, zeigt ein Blick auf die Statistik: Mit einem Schussverhältnis von 56:10 dominierte Grefrath die Begegnung nahezu nach Belieben. Dass der Sieg nicht noch deutlicher ausfiel, lag vor allem am überragenden Neusser Schlussmann Leroy Reichel, der sein Team mit zahlreichen starken Paraden lange im Spiel hielt. Entsprechend zufrieden fiel auch das Fazit von GEG-Trainer Tilo Schwittek aus: „Die Jungs haben das Spiel von der ersten Sekunde bis zur Schlusssirene absolut dominiert. Wir haben Neuss unser Spiel aufgezwungen und vorne wie hinten alles umgesetzt, was wir verlangt haben. Lediglich die Chancenverwertung muss hochgeschraubt werden.“ Mit dem ersten Saisonsieg klettert der Grefrath Phoenix zunächst auf den achten Tabellenplatz und damit auf einen Playoff-Rang. Viel Zeit, sich auf dem Erfolg auszuruhen, bleibt allerdings nicht. Am kommenden Wochenende warten gleich zwei anspruchsvolle Aufgaben auf die Blau-Gelben. Am Freitag, 6. November, gastiert die Mannschaft um 20:00 Uhr beim Top-Favoriten Eisadler Dortmund. Nur zwei Tage später steht am Sonntag, 8. November, um 17:15 Uhr das nächste Gastspiel bei den Wiehl Penguins an. Gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um Platz acht könnten die nächsten wichtigen Punkte im Playoff-Rennen vergeben werden. Schwittek blickt den kommenden Herausforderungen mit Zuversicht entgegen: „Wir freuen uns jetzt auf Dortmund, wo wir mit Disziplin und Kampf den Eisadlern die ein oder andere Feder zupfen wollen!“ Nach diesem überzeugenden Derbyauftritt ist das Selbstvertrauen der Grefrather jedenfalls zurück. Der Phoenix hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Jetzt gilt es, den Schwung mitzunehmen und auch am kommenden Wochenende im Kampf um die Playoff-Plätze nachzulegen.
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Schönheider WölfeSchönheide bleibt im Wolfsbau ungeschlagen - Wölfe bezwingen Crocodiles Hamburg klar (RLNO) Mehr als zwei Jahrzehnte mussten die Fans im Wolfsbau auf dieses Duell warten. Am Samstagabend gastierten erstmals seit über 20 Jahren wieder die Crocodiles Hamburg in Schönheide und am Ende gab es für die heimischen Anhänger allen Grund zum Jubeln. Die Schönheider Wölfe setzten sich vor 582 Zuschauern verdient mit 6:2 (3:1, 1:0, 2:1) durch und bleiben damit vor heimischem Publikum weiterhin ungeschlagen. Die Gäste aus Hamburg hielten in der Anfangsphase gut dagegen und sorgten zunächst für ein ausgeglichenes Spiel. Doch die Wölfe fanden zunehmend besser in die Partie und erwischten dabei den perfekten Start. Bereits in der vierten Minuten brachte Marius Demmler die Hausherren mit 1:0 in Führung. Die Antwort der Crocodiles ließ allerdings nicht lange auf sich warten. In Überzahl erzielte Luca Häufler in der 6. Minute den 1:1-Ausgleich. Auch in der Folge begegneten sich beide Mannschaften zunächst weitgehend auf Augenhöhe. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Wölfe jedoch immer mehr das Kommando. Während die Chancenverwertung zu Beginn noch Luft nach oben hatte, änderte sich das in der Schlussphase des ersten Drittels. In der 18. Minute war es David Novotny, der nach Vorarbeit von Lukas Lenk und Tomas Rubes zur erneuten Schönheider Führung traf. Und es kam noch besser: 11 Sekunden vor der ersten Pause erhöhte Jan Meixner auf 3:1. Mit dieser verdienten Zwei-Tore-Führung ging es erstmals in die Kabinen. Nach dem temporeichen Schluss des ersten Abschnitts verlief das Mitteldrittel deutlich ruhiger. Große Möglichkeiten waren auf beiden Seiten Mangelware, das Spiel plätscherte über weite Strecken dahin. Die Wölfe kontrollierten das Geschehen, ohne zunächst entscheidend nachlegen zu können. Das änderte sich in der 34. Minute. In Überzahl erhöhte Roy Hähnlein auf 4:1 und sorgte damit für noch komfortablere Verhältnisse zur zweiten Pause Die Crocodiles kamen mit neuem Schwung aus der Kabine und verkürzten knapp zwei Minuten nach Wiederbeginn durch Ivan Savchenko auf 2:4. Wer nun aber an eine Hamburger Aufholjagd dachte, wurde von den Wölfen umgehend eines Besseren belehrt. Gerade einmal 58 Sekunden nach dem Anschlusstreffer schlug Schönheide zurück. Marius Demmler traf zum 5:2 und erzielte damit seinen zweiten Treffer des Abends. Damit war der Hamburger Hoffnung schnell wieder der Wind aus den Segeln genommen. In der 46. Minute machte schließlich Tomas Rubes endgültig den Deckel auf die Partie. Nach Vorarbeit von David Novotny und Ricco Warkus markierte er den 6:2-Endstand. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase hatte die Mannschaft von Coach Sven Schröder das Spiel immer besser in den Griff bekommen und insbesondere zum Ende des ersten Drittels die entscheidenden Weichen gestellt. Auch vom zwischenzeitlichen 2:4 ließen sich die Hausherren nicht aus dem Konzept bringen und antworteten innerhalb kürzester Zeit. Mit dem 6:2-Erfolg gegen die Crocodiles Hamburg bleibt der Wolfsbau damit auch weiterhin eine Festung, die Schönheider Wölfe sind vor heimischem Publikum nach wie vor ungeschlagen. Viel Zeit zum Feiern und Ausruhen bleibt indes nicht, denn bereits am morgigen Sonntag sind die Wölfe auswärts gefordert, wenn um 17:00 Uhr das erste Bully bei den Tornados vom ELV Niesky eingeworfen wird. Die Stimmen beider Trainer zum Spiel gab es auf der anschließenden Pressekonferenz, welche auf unserem YouTube-Kanal unter https://youtu.be/5XzHso9wQEA?si=21DaG9w1jpFcdx7Y zu sehen ist. Das Heimspiel und die Pressekonferenz wurden freundlichst präsentiert von der Secoserv GmbH. Vielen Dank für die Unterstützung!
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| WM-Vorbereitung: Frauen-Team gegen Japan erfolgreich (DEB) Die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat das erste von zwei Länderspielen der Vorbereitung auf die IIHF Women’s World Championship erfolgreich gestaltet. Gegen die Auswahl Japans gewann die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod mit 5:1 (2:0, 1:1, 2:0). Vor 1545 Zuschauern in der Eisarena Bremerhaven waren Carina Strobel, Luisa Welcke, Svenja Voigt, Ronja Hark und Lilli Welcke die Torschützinnen für die DEB-Auswahl. Am Sonntag reist die Frauen-Nationalmannschaft nach Vojens in Dänemark. Am kommenden Dienstag bestreitet die DEB-Auswahl vor Ort das zweite Vorbereitungsspiel gegen WM-Gastgeber Dänemark (19:00 Uhr). Erster WM-Gegner ist Österreich am Samstag, den 7. November (19:00 Uhr). Torschützinnen GER: Carina Strobel (15.), Luisa Welcke (20.), Svenja Voigt (26.), Ronja Hark (45.), Lilli Welcke (58.). Schüsse: Deutschland 26 – Japan 8. Strafminuten: Deutschland 4 – Japan 6. Starting Goalie: Sandra Abstreiter. Kapitäninnen: Daria Gleißner (C), Ronja Hark (A), Laura Kluge (A). Zuschauer: 1.545 Besonderheiten: 150. Länderspiel Laura Kluge. Beste Spielerin Team GER: Svenja Voigt. Stimmen #GERJPN Bundestrainer Jeff MacLeod: „Für uns war es ein gutes Muster über alle drei Drittel hinweg. Wir haben einige Dinge im Vorfeld unseres Spiels angepasst. Das hat das Team gut umgesetzt. Für uns war wichtig, wie wir auch Details umsetzen, die wir während der Pausen oder im Spiel adressiert haben. Jetzt freuen wir uns auf die Abreise nach Dänemark und unser Ankommen vor Ort. Wir werden zudem das Spiel analysieren und die Erkenntnisse dann nach unserer Ankunft an das Team weitergeben für unsere Zeit bei der WM in Dänemark.“ Kapitänin Daria Gleißner: „Ich bin happy, wieder mit der Mannschaft auf dem Eis zu stehen, und glücklich über den Sieg. Bremerhaven ist für uns alle ein besonderer Ort, denn hier haben wir uns die Olympia-Qualifikation gesichert. Ein großes Dankeschön an Bremerhaven, dass sie dieses Vorbereitungsspiel möglich gemacht haben. Unser Fokus lag heute auf der Defensive, und das haben wir sehr gut gemacht. Bei der WM traue ich uns alles zu. Wir müssen gut starten, wollen ins Viertelfinale und dann weiter kommen als im letzten Jahr.“ Torhüterin Sandra Abstreiter: „Wir haben ein wenig langsam angefangen, aber das ist nach so langer Zeit ohne gemeinsames Training ganz normal. Ich freue mich, dass wir hier in Bremerhaven noch einmal einen so schönen Auftritt vor unseren Fans zeigen konnten. Die Stimmung war wie bei der Olympia-Qualifikation super und hat uns den letzten Push gegeben. Jede Reihe hat heute einen super Job gemacht, auch die vierte. Besonders freut mich, wie viel Selbstvertrauen unsere jungen Spielerinnen inzwischen mitbringen. Bei der WM wollen wir uns in der Vorrunde bestmöglich platzieren, dann ist im Viertelfinale alles möglich.“
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