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August 26
                     
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  KURZNACHRICHTEN  

           
      
Haßfurt Hawks
(BLL)  Mit Maurice Becker wechselt ein Oberliga-erfahrener Stürmer zum ESC. Der 28-Jährige der mehrere Jahre für Rostock und Halle aufs Eis ging, wechselt von den Eagles Essen-West aus der Regionalliga West zu den Hawks. Zum Gewinn der Meisterschaft konnte er in 29 Spielen 15 Tore und 36 Assists beisteuern
  
Bären Neuwied
(OLN)  Stürmer Michael Jamieson geht mit dem EHC in die Oberliga. Der 34-jährige US-Amerikaner kehrte vor zwei Jahren zu den Bären zurück. In der vergangenen Saison brachte es der Routinier in 49 Spielen auf 34 Tore und 23 Assists
  
Schongau Mammuts
(BYL)  Der Kanadier Kurt Sonne geht weiter für die EAS auf Torejagd. Der 30-jährige Angreifer, der in sein drittes Jahr in Schongau geht, konnte zuletzt in 24 Partien 15 Tore und 16 Vorlagen für sich verbuchen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die beiden Verteidiger Niclas Hempel und Niklas Hübner werden von den Schwenninger Wild Wings mit Förderlizenzen für die Towerstars ausgestattet. Hübner absolvierte bereits in der letzten Saison zahlreiche Spiele im Ravensburger Trikot, während Hempel bei seinem Heimatverein EHC Freiburg Spielpraxis erhalten hat
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Torhüter Simon von Fraunberg wird auch in der neuen Spielzeit wieder für den ESC auflaufen. Der 31-Jährige spielte bislang ausschliesslich für seinen Heimatverein
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Ayko Grewe bleibt als weiterer Torhüter bei den Heidschnucken. Der 22-Jährige, der ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs stammt, spielte zwischenzeitlich im Wolfsburger Nachwuchs und stand auch schon im erweiterten Oberliga-Aufgebot der Hannover Indians
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Stürmer Dorian Hanna wird in sein drittes Jahr beim EV gehen. Der 22-Jährige, der aus dme Duisburger Nachwuchs stammt, konnte in zuletzt 23 Partien 5 Tore erzielen und weitere 6 Treffer vorbereiten
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Mit Sascha Göth bleibt dem EHC ein langjähriger Akteur weiter treu. Der 29-jährige Verteidiger kam 2021 von den Mad Dogs Mannheim und ist inzwischen eine feste Größe in der Hintermannschaft der Hornets
  
SC Reichersbeuern
(BLL)  Mit Dennis Stoljarov kommt ein neuer junger Stürmer zum SCR. Der 20-Jährige begann einst im Tölzer Nachwuchs und spielte zuletzt im Nachwuchsbereich des ESC Geretsried
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Aus dem eigenen 1b-Team rückt Torhüter Luca Huster in den Regionalliga-Kader auf. Das Goalie-Trio neben der klaren Nummer-1 Dennis Korff wird von Dustin Hey komplettiert. Der 26-Jährige kommt vom 1b-Team der Saale Bulls Halle und spielte früher bereits für die 1b der Icefighters
  
Pfaffenhofen Eishogs
(BBZL)  Aus dem letztjährigen Bayernliga-Kader werden die beiden Verteidiger Leon Koppitz und Michael Wolf bleiben und den Neubeginn unterstützen. Ausserdem kommen mit Mathias Jeske und dem Tschechen Kresimir Schildhaben zwei torgefährliche Stürmer aus der Landesliga vom EV Fürstenfeldbruck zum ECP
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Verteidiger Alexander van gen Sassend bleibt dem MEK weiter treu. Der 35-Jährige wird somit vereits in seine vierzehnte Spielzeit im Trikot der Luchse gehen
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Der Lette Klavs Planis soll die dritte Kontingentstelle bei den Black Hawks besetzen. Der 32-Jährige spielte zuletzt in der Oberliga Nord für die Füchse Duisburg und war zuvor drei Jahre lang sehr erfolgreich für den Ligakonkurrenten Höchstadt aktiv
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat den Vertrag mit Stürmer Jesper Öhrvall verlängert. Der 31-jährige Schwede, der vor zwei Jahren aus Österreich an die Ostsee kam, war in zuletzt 45 Spielen mit 21 Toren und 51 Assists teaminterner Topscorer der Piranhas
  

   

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eishockeylogoLeistungsdiagnostik im Eishockey: Was steckt hinter den Fitnesstests der Profis?


Eishockey ist eine der konditionell härtesten Mannschaftssportarten der Welt. Immer wiederkehrende kurze, explosive Belastungen wechseln sich mit kurzen Erholungsphasen ab. Kraft, Schnelligkeit, Koordination und aerobe Kapazität werden im Spiel zeitgleich verlangt. Um Spieler auf diesem Leistungsniveau optimal zu entwickeln und sie zugleich vor Verletzungen zu schützen, setzen Proficlubs heute auf systematische Leistungsdiagnostik, die weit über das alte Bild vom Körpergewicht auf der Waage hinausgeht.


Wie sieht die Testkaskade in der Vorbereitung aus?

Der Großteil der diagnostischen Arbeit wird in der Saisonvorbereitung, also zwischen Juli und September, abgearbeitet. Hier werden die Basiswerte erhoben, die dann als Vergleichswerte für die gesamte Spielzeit herangezogen werden können. Zu den etablierten Verfahren gehört die Spiroergometrie zur Messung der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max).Dieser Wert gibt an, wie gut der Körper Sauerstoff unter Belastung verwerten kann. Bei Eishockeyspielern in den höchsten Ligen liegen die Werte normalerweise zwischen 55 und 65 ml/kg/min, während Torhüter aufgrund ihrer speziellen Belastungen oft etwas darunter liegen. Ergänzend wird der Laktatstufentest eingesetzt, bei dem die Laktatkonzentration im Blut während definierter Belastungsstufen auf einem Laufband oder Fahrradergometer gemessen wird. Diese Ergebnisse ermöglichen die Ableitung individueller aerober und anaerober Schwellenwerte, die direkt in die Trainingssteuerung integriert werden. Trainingsreize, die über der anaeroben Schwelle liegen, unterstützen zwar die Maximalleistung, beanspruchen jedoch auch das Regenerationssystem stärker. Die genauen Schwellenwerte erlauben es, diese Balance gezielt zu steuern.

Zahlreiche Clubs verwenden hierfür medo.core, eine weit verbreitete Software im Leistungssport. Diese Software von der Firma medo.check wird in vielen Sportarten, u.a. auch im professionellen Eishockey für die Leistungsdiagnostik und Trainingsüberwachung genutzt.

Muskelfunktionstests und Bewegungsanalyse: Was steckt dahinter?

Zusätzlich zu den kardiologischen Werten spielen muskuläre Funktionstests eine wichtige Rolle. Der Functional Movement Screen (FMS) ist ein einfaches Testverfahren, das aus sieben verschiedenen Bewegungsmustern besteht. Hiermit lassen sich asymmetrische Belastungen und kompensatorische Bewegungsstrategategien aufspüren. Wenn zum Beispiel ein Spieler beim einbeinigen Kniebeuge-Test stark abweicht, dann wird er wohl eine Hüftschwäche durch Fehlbelastungen im Kniegelenk kompensieren. Hierbei bleibt er bei normalem Training unentdeckt, aber gerade solche Muster erhöhen das Verletzungsrisiko über eine ganze Saison sehr stark.
Isokinetische Kraftmessungen, z. B. an Kniestreckern und beugern, liefern Bezugswerte, die klinisch einzuordnen sind. Das am weitesten verbreitete Verhältnis ist das sogenannte H/Q-Verhältnis (Hamstrings zu Quadrizeps). Bei Sportlern sollte dieses Verhältnis ideal zwischen 0,55 und 0,65 liegen. Bei Abweichungen von diesem Wert wird eine erhöhte Verletzungsgefahr für den hinteren Oberschenkel beschrieben. Mehrere sportmedizinische Studien, darunter solche aus der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin belegen dies. Darüber hinaus lohnt es sich, Sprint- und Antrittstests gleich auf dem Eis anzugehen, wo sie dann per GPS Tracking oder Lichtschrankensystemen ausgewertet werden können. Sprungkraftmessungen (z.B. Counter Movement Jump) über Kraftmessplatten erlauben Rückschlüsse auf die explosive Beinstreckerkraft — die ist für den Antritt ebenso wichtig wie für Schussstärke.


Periodisierung: Wie fließen die Daten in den Saisonverlauf ein?

Und nun noch eins: Leistungsdiagnostik ist kein einmaliges Ding. Seriöse Clubs kennen drei Phasen: Grundlagenperiode (Juli bis August), spezielle Vorbereitung (September) und Wettkampfperiode. In jeder dieser Phasen verändern sich spezielle Belastungsparameter. Die diagnostischen Werte sind hier Kontrollpunkte. Mid-Season-Checks nach der Weihnachtszeit verdeutlichen, wie stark sich das Leistungsniveau einzelner Spieler verändern kann. Häufige Belastungen, Schlafmangel, Reisestress und Verletzungen können messbare Auswirkungen auf die physiologischen Werte haben. Ohne eine erneute Erhebung dieser Daten ist es kaum möglich, gegenzusteuern. Daher ist es in gut ausgestatteten Profi-Organisationen üblich, die VO2max oder die Laktatwerte zur Mitte der Saison zu überprüfen. Wichtig dabei ist nicht nur der aktuelle Wert, sondern wie sich dieser im Laufe der Zeit für den einzelnen Spieler entwickelt hat. Ein Rückgang der Sprintgeschwindigkeit kurz vor den Playoffs kann ein frühes Anzeichen für Überlastung sein. Wer diese Daten systematisch erfasst und analysiert, hat die Möglichkeit, rechtzeitig auf solche Warnsignale zu reagieren, statt erst dann, wenn der Leistungseinbruch bereits eingetreten ist.

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