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Juli 26
                     
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Höchstadt Alligators
(OLS)  Nach nur einem Jahr wird Vincent Jiranek den HEC wieder verlassen. Für die Alligators konnte er in 35 Spielen 9 Scorerpunkte erzielen
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Nachwuchsstürmer Felix Brechlin, der seine ersten Einsätze im seniorenbreich hinter sich hat, wird auch in der neuen Saison zum kader der 1.Mannschaft gehören. Ausserdem kommt aus dem Duisburger Nachwuchs Verteidiger Alp Karota zu den Kobras. Er absolvierte mittels Förderlizenz zuletzt auch mehrere Spiele für den GSC Moers
  
Neusser EV
(RLW)  Die nächsten Verlängerungen sind unter Dach und Fach. Sowohl Verteidiger Frank Buchwald, als auch die beiden Stürmer Samuel Hasenpusch und Mika Horrix bleiben dem NEV weiter treu
  
Wiehl Penguins
(RLW)  Der TuS hat seine ersten Spieler für die neue Saison vorgestellt. Das bewährte Goalie-Trio bleibt unverändert und wird aus Leonie Kruse, Tobias Müller und Jonas Nebgen bestehen
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Verteidiger Sören Lindackers wird in sein zweites Jahr in Solingen gehen. Der 24-Jährige, der zuvor in Moers aufs Eis ging, konnte in 17 Partien eine Vorlage erzielen und musste 55 Minuten auf der Strafbank absitzen
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Julian Humke ist der erste Spieler im neuen Kader der Schalker Haie. Der 34-jährige Verteidiger spielte in den letzten Jahren für das 1b-Team des Herner EV
  
Chemnitz Crashers
(RLNO)  Stürmer Daniel Hala kehrt nach einem Jahr in der dritthöchsten tschechischen Liga beim IHC Pisek zum ESV zurück. Der 22-jährige Tscheche spielte bereits in der Saison 24/25 sehr erfolgreich für die Crashers und bewies dabei seine Scorerqualitäten
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Stürmer Leo Prüßner, vor drei Jahren von den Hamburg Sailors zu den Crocodiles zurückgekehrt, hat für die neue Saison zugesagt. Der 25-Jährige konnte in der vergangenen Saison in 26 Partien 7 Tore und 9 Vorlagen beisteuern
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Nach zwei Jahren bei der EA Schongau kehrt Eigengewächs Luis Hegner zum HCL zurück. Der 23-jährige Angreifer brachte es zuletzt für die Mammuts in 37 Spielen auf 7 Treffer und 11 Assists
  
Bayreuth Tigers
(BLL)  Verteidiger-Eigengewächs Jonathan Kraus, der zuletzt pausierte, wird sein Comeback geben und wieder die Schlittschuhe für den EHC schnüren
  
Wölfe Wörishofen
(BLL)  Das Goalie-Quartett des EVW ist komplett, nachdem nun auch Marcel Paul mit den Wölfen in die Landesliga gehen wird
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Michael Dorfner wird bereits in sein achtes Jahr in der Münchner Vorstadt gehen. Der 27-Jährige konnte zuletzt in 31 Partien 26 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Nach nur einer Saison wird Stürmer Tobias Nöß den VfE wieder verlassen und sich einem anderen Verein anschliessen
  
Dachau Woodpeckers
(BBZL)  Die Stürmer Wassilij Guft-Sokolov und Robert Gebhardt, die beide zum Saisonendspurt den EC Pfaffenhofen in der Bayernliga unterstützt haben, kehren zum ESV zurück. Ausserdem kommt Stürmer Marko Babic, der zuletzt inaktiv war, neu zu den Woodpeckers
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Enzo Herrschaft hat bei sienem Heimatverein verlängert. Der 25-jährige Angreifer gehört bereits seit 2017 zum Kader der 1.Mannschaft. In der vergangenen Saison gelangen ihm in 50 Partien 6 Tore und 11 Assists
  
Luchse Lauterbach
(RLW)  Der EC hat seine erste Kontingentstelle mit dem groß gewachsenen Verteidiger Josh Bifolchi besetzt. Der 27-jährige Kanadier spielte mehrere Jahre in der College-Liga NCAAIII und sammelte zuletzt bereits wertvolle Erfahrungen in Polen, der Türkei und zuletzt in der Division 3 in Schweden
  

   

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eishockeylogoWenn Eishockey auf die Leinwand geht: Filme und Serien zwischen Kabine, Eis und Mythos

Eishockey wirkt im Kino zunächst wie ein Geschenk: Tempo, Kufen, Bande, Checks und diese Mischung aus Mannschaftssport und Einzelduellen. Trotzdem ist der Weg von der Eisfläche nach Hollywood schmaler geblieben als bei Football, Baseball oder Basketball. Die besten Titel aus diesem Feld zeigen aber, dass gerade die Nische stark sein kann. Sie erzählen nicht nur von Toren und Strafen, sondern von Systemen, Rivalität, Herkunft, Provinzstolz und der Frage, was ein Spieler aushält.

Der Blick auf die bekanntesten und am besten bewerteten Hockeyfilme beginnt auffällig oft nicht bei der klassischen Spielfilmkurve, sondern bei Dokumentationen. Das passt zum Sport. Viele Geschichten rund um Eishockey sind schon in der Realität groß genug, um keine zusätzliche Dramatisierung zu brauchen.

Dokumentarfilme: Sowjetische Schule, Detroit und Minnesota

Ganz oben steht „Red Army“. Der Film von Gabe Polsky konzentriert sich auf Slawa Fetissow und die legendäre sowjetische Formation, die später als „Russian Five“ auch in Detroit eine neue Bedeutung bekam. Es geht um Disziplin, politische Kontrolle, Eigensinn und um eine Spielkultur, die den Sport geprägt hat. Die Faszination entsteht durch alte Spielszenen und durch Menschen, die zwischen Nationalstolz, Druck und Freiheitswillen stehen.

Daran schließt „The Russian Five“ fast logisch an. Die Dokumentation rückt die Detroit Red Wings und ihre Suche nach sowjetischen Stars in den Mittelpunkt. Mit Sergei Fjodorow, Wjatscheslaw Fetissow und anderen Spielern wird aus einer Transfergeschichte ein Kapitel NHL-Historie. „Ice Guardians“ beobachtet eine andere Ecke des Sports: die Rolle der Enforcer, also jener Spieler, deren Aufgabe lange auch körperliche Abschreckung war. Der Film wirkt wie eine ernste Ergänzung zu „Goon“.

„Hockeyland“ bringt das Thema zurück an die Basis. Minnesota erscheint dort als Ort, an dem Eishockey nicht nur Freizeit ist, sondern Teil der lokalen Identität. Gerade dieser kleinere Maßstab macht den Film interessant: Nachwuchsspieler, Familien, Schulmannschaften und die Hoffnung, dass aus Talent vielleicht ein größerer Weg wird.

Der große Sieg und die schweren Biografien

„Miracle - Das Wunder von Lake Placid“ steht für die klassische Sportfilmformel, funktioniert aber vor allem wegen Kurt Russell als Herb Brooks. Die Geschichte der US-Olympiamannschaft von 1980 lebt vom Wissen, dass der Sieg gegen die sowjetische Auswahl längst Mythos ist. Der Film macht daraus ein nostalgisches Drama über Training, Härte und Glauben an eine Gruppe, die zunächst nicht wie ein Champion aussieht.

Deutlich ernster ist „Indian Horse“. Die kanadische Geschichte verbindet Eishockey mit dem Schicksal eines Jungen aus einer First-Nations-Gemeinschaft und dem System der Residential Schools. Der Sport ist hier nicht nur Fluchtpunkt, sondern auch ein Raum, in dem Begabung, Schmerz und Ausgrenzung aufeinandertreffen. „The Rocket“ schaut ebenfalls nach Kanada: Maurice Richard wird als Arbeiterkind aus Québec gezeigt, das in den 1940er Jahren für die Montreal Canadiens zur Symbolfigur wird.

Zwischen diesen beiden Polen liegt „Youngblood“. Der Film mit Rob Lowe und Patrick Swayze erzählt vom Traum eines jungen Talents, das sich im kanadischen Juniorenhockey behaupten will. Er ist weniger präzise als die stärkeren Dramen, bleibt aber als Achtziger-Jahre-Variante des Aufsteigerfilms ein fester Name.

Komödien, Serien und der raue Kabinenton

Ohne „Goon“ wäre moderne Hockey-Komik schwer vorstellbar. Doug Glatt, gespielt von Seann William Scott, stolpert aus einem Türsteherleben in eine Minor-League-Mannschaft und findet dort ausgerechnet als Beschützer seinen Platz. Der Humor ist derb, doch die Figur hat mehr Herz, als der erste Eindruck vermuten lässt. Die Fortsetzung „Goon: Last of the Enforcers“ setzt auf bekannte Muster und verliert etwas an Frische, bleibt aber Teil derselben Hockeywelt.

Älter, rauer und bis heute zitiert ist „Schlappschuss“ von George Roy Hill. Paul Newman führt eine Mannschaft an, deren Stadt wirtschaftlich am Boden liegt und deren Hockey immer stärker zur Show wird. In Gesprächen nach dem Spiel stehen dann nicht nur aktuelle DEL-Ergebnisse, sondern auch Titel wie „Goon“ oder „Schlappschuss“ auf dem Zettel; https://kinogo.ec/ fügt sich als schlichte Adresse für solche Filmabende zwischen Sportdrama und Kabinenhumor ein.

Auch Serien haben den Sport inzwischen besser für sich entdeckt. „Shoresy“ setzt auf die Sudbury Bulldogs und den sturen Wunsch, nie wieder zu verlieren. „Heated Rivalry“ verschiebt die Aufmerksamkeit stärker auf Rivalität, Karriere und eine Beziehung zwischen zwei Stars. „Björnstadt“ erzählt von einer schwedischen Gemeinde, die ihre Hoffnungen auf ein Juniorenteam legt. Damit wird Eishockey zum sozialen Brennglas.

Familienkino und die Mighty-Ducks-Spur

Für viele Zuschauer bleibt „The Mighty Ducks“ der erste Kontakt mit Eishockey im Film. Die Geschichte um Gordon Bombay und ein Kinderteam ist vorhersehbar, aber sie hat jene Wohlfühlenergie, die Sportfilme oft tragen. „D2“ und „D3“ führen das Team weiter, während „Mighty Ducks: Game Changers“ die alte Marke als Serie neu sortiert: Ein Junge schafft es nicht ins etablierte Team, seine Mutter stößt die Gründung einer neuen Mannschaft an, und der Außenseitergedanke kehrt zurück.

Am unteren Ende der Liste stehen Titel, die stärker über Starpower oder kuriose Ideen funktionieren. „Goalie“ erzählt vom Leben des NHL-Torhüters Terry Sawchuk. „Tooth Fairy“ setzt auf Dwayne Johnson als harten Spieler mit märchenhafter Wendung. „Breakaway“ verbindet Indo-kanadische Familientraditionen mit dem Wunsch, Hockey auf eigene Weise zu leben.

Was die Liste über Eishockey erzählt

Auffällig ist die Nähe zwischen Sport und Identität. Bei den sowjetischen und kanadischen Geschichten geht es selten nur um den nächsten Treffer. Eishockey steht für Herkunft, soziale Räume und manchmal auch für den Versuch, sich gegen Erwartungen zu behaupten.

Warum die Nische trotzdem stark bleibt

Die besten Hockeyfilme funktionieren, weil sie die Härte des Spiels nicht isoliert zeigen. Sie schauen in Kabinen, kleine Städte, Familien und alte Rivalitäten. Genau dort entsteht die Energie, die ein guter Sportfilm braucht: nicht aus der Anzeigetafel allein, sondern aus den Menschen, die jeden Wechsel, jede Niederlage und jeden kleinen Triumph mit Bedeutung aufladen.
 

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