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  KURZNACHRICHTEN  

           
      
Haßfurt Hawks
(BLL)  Mit Maurice Becker wechselt ein Oberliga-erfahrener Stürmer zum ESC. Der 28-Jährige der mehrere Jahre für Rostock und Halle aufs Eis ging, wechselt von den Eagles Essen-West aus der Regionalliga West zu den Hawks. Zum Gewinn der Meisterschaft konnte er in 29 Spielen 15 Tore und 36 Assists beisteuern
  
Bären Neuwied
(OLN)  Stürmer Michael Jamieson geht mit dem EHC in die Oberliga. Der 34-jährige US-Amerikaner kehrte vor zwei Jahren zu den Bären zurück. In der vergangenen Saison brachte es der Routinier in 49 Spielen auf 34 Tore und 23 Assists
  
Schongau Mammuts
(BYL)  Der Kanadier Kurt Sonne geht weiter für die EAS auf Torejagd. Der 30-jährige Angreifer, der in sein drittes Jahr in Schongau geht, konnte zuletzt in 24 Partien 15 Tore und 16 Vorlagen für sich verbuchen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die beiden Verteidiger Niclas Hempel und Niklas Hübner werden von den Schwenninger Wild Wings mit Förderlizenzen für die Towerstars ausgestattet. Hübner absolvierte bereits in der letzten Saison zahlreiche Spiele im Ravensburger Trikot, während Hempel bei seinem Heimatverein EHC Freiburg Spielpraxis erhalten hat
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Torhüter Simon von Fraunberg wird auch in der neuen Spielzeit wieder für den ESC auflaufen. Der 31-Jährige spielte bislang ausschliesslich für seinen Heimatverein
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Ayko Grewe bleibt als weiterer Torhüter bei den Heidschnucken. Der 22-Jährige, der ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs stammt, spielte zwischenzeitlich im Wolfsburger Nachwuchs und stand auch schon im erweiterten Oberliga-Aufgebot der Hannover Indians
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Stürmer Dorian Hanna wird in sein drittes Jahr beim EV gehen. Der 22-Jährige, der aus dme Duisburger Nachwuchs stammt, konnte in zuletzt 23 Partien 5 Tore erzielen und weitere 6 Treffer vorbereiten
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Mit Sascha Göth bleibt dem EHC ein langjähriger Akteur weiter treu. Der 29-jährige Verteidiger kam 2021 von den Mad Dogs Mannheim und ist inzwischen eine feste Größe in der Hintermannschaft der Hornets
  
SC Reichersbeuern
(BLL)  Mit Dennis Stoljarov kommt ein neuer junger Stürmer zum SCR. Der 20-Jährige begann einst im Tölzer Nachwuchs und spielte zuletzt im Nachwuchsbereich des ESC Geretsried
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Aus dem eigenen 1b-Team rückt Torhüter Luca Huster in den Regionalliga-Kader auf. Das Goalie-Trio neben der klaren Nummer-1 Dennis Korff wird von Dustin Hey komplettiert. Der 26-Jährige kommt vom 1b-Team der Saale Bulls Halle und spielte früher bereits für die 1b der Icefighters
  
Pfaffenhofen Eishogs
(BBZL)  Aus dem letztjährigen Bayernliga-Kader werden die beiden Verteidiger Leon Koppitz und Michael Wolf bleiben und den Neubeginn unterstützen. Ausserdem kommen mit Mathias Jeske und dem Tschechen Kresimir Schildhaben zwei torgefährliche Stürmer aus der Landesliga vom EV Fürstenfeldbruck zum ECP
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Verteidiger Alexander van gen Sassend bleibt dem MEK weiter treu. Der 35-Jährige wird somit vereits in seine vierzehnte Spielzeit im Trikot der Luchse gehen
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Der Lette Klavs Planis soll die dritte Kontingentstelle bei den Black Hawks besetzen. Der 32-Jährige spielte zuletzt in der Oberliga Nord für die Füchse Duisburg und war zuvor drei Jahre lang sehr erfolgreich für den Ligakonkurrenten Höchstadt aktiv
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat den Vertrag mit Stürmer Jesper Öhrvall verlängert. Der 31-jährige Schwede, der vor zwei Jahren aus Österreich an die Ostsee kam, war in zuletzt 45 Spielen mit 21 Toren und 51 Assists teaminterner Topscorer der Piranhas
  

   

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ehcredbullmuenchenRed Bull München: Das Meisterinterview mit Trainer Don Jackson - „Die beiden ausverkauften Hockey-HALLEluja-Spiele brachten die Wende“

(DEL)  Don Jackson hat es wieder einmal geschafft. Nach zuvor fünf Meistertiteln mit den Eisbären Berlin führte der 59-jährige Cheftrainer der Red Bulls nun auch die Münchner erstmals zur Deutschen Meisterschaft. Mit Tränen der Freude stand der Meistertrainer am vergangenen Freitag nach Spielende in Wolfsburg auf dem Eis und genoss den überschwänglichen Jubel seiner Spieler.
Im großen Meisterinterview spricht der Erfolgscoach über den Saisonverlauf, nennt die Gründe für den Titelgewinn und blickt bereits auf die nächste Spielzeit voraus.


ihp-interview-kleinDon Jackson, die Saison ist vorbei und endete mit dem ersten Meistertitel für die Red Bulls. Haben Sie diesen großen Erfolg schon realisiert?
Don Jackson: „Ja, den Titel habe ich unmittelbar mit der Schlusssirene realisiert. Da wusste ich, dass es Realität ist und wir unser großes Ziel erreicht haben. Du siehst die gewaltigen Emotionen und die freudestrahlenden Gesichter um dich herum. In diesem Moment begreifst du den großen Erfolg. Das ist die Belohnung für die harte Arbeit, die dahinter steckt.“

Die letzten Tage waren sicher sehr aufregend und anstrengend. Es wurde viel gefeiert und es gab nur wenig Schlaf. Wie sehr haben Sie diese Zeit genossen?
„Ich denke, jeder von uns hat die letzten Tage sehr intensiv erlebt. Zeit zum Schlafen findet man immer (lacht). Speziell der Montag im Rathaus, die Busfahrt durch die Stadt und die anschließende Feier mit den Fans war für die Spieler ein einmaliges Erlebnis. Dafür sind wir sehr dankbar. Alle Feierlichkeiten waren für die Mannschaft sehr emotional.“

Blicken wir noch einmal auf den Saisonverlauf zurück. Was waren aus Ihrer Sicht die Hauptgründe für diese erfolgreiche Spielzeit?
„Als die Jungs zusammen kamen, haben wir zunächst Zeit gebraucht. Wir hatten in den ersten 20 Spielen noch nicht die Konstanz in unserer Leistung, die wir uns vorgestellt haben. Wenn es nicht gut läuft, geht es darum, schnell wieder aufzustehen und den Blick nach vorne zu richten. Dafür braucht man Spieler mit Führungsqualitäten. Und die hatten wir. Spätestens mit den Erfolgen gegen Augsburg und Berlin Ende des Jahres hatten wir uns gefunden.“

Waren also die mit jeweils 10.000 Zuschauern ausverkauften „Hockey HALLEluja“-Erfolge Ende Dezember gegen Augsburg und Berlin der eigentliche Wendepunkt in der Saison?
„Es scheint tatsächlich so, dass diese beiden Partien entscheidend für den weiteren Saisonverlauf waren. Es war eine großartige Erfahrung für die Jungs, in der Olympiahalle vor jeweils 10.000 Zuschauern gegen zwei solch starke Mannschaften zu gewinnen. Die Fans haben uns durch ihren Support viel Selbstvertrauen gegeben, welches wir mit in die nächsten Monate nehmen konnten. Auch in der Stadt ist von da an eine echte Euphorie entstanden. Alleine in den Playoffs hätten wir für manche Begegnungen 20.000 Tickets verkaufen können.“

Rechtzeitig zu den Playoffs war die Mannschaft dann in Topform und benötigte lediglich 14 Spiele für den Titel. Zu Hause blieb das Team sogar ungeschlagen und hat alle acht Spiele gewonnen. Was war anders im Vergleich zur Hauptrunde?
„Wir waren ganz einfach bereit für die Playoff-Zeit. Wir haben lange vorher darüber geredet und wussten, was uns erwarten würde. So waren wir gut vorbereitet. Je länger die Jungs zusammen gespielt haben, umso besser klappte das Verständnis für unser System auf dem Eis. Einige Spieler wie beispielsweise Yannic Seidenberg oder Frank Mauer stießen nach ihren Verletzungen zurück zum Team. Das hat uns ebenso geholfen wie die Tatsache, dass wir während der Playoffs nur wenige Verletzungen kompensieren mussten. All diese Faktoren führten dazu, dass wir rechtzeitig unsere beste Form gefunden haben.“

Nach der Saison ist vor der Saison, die Spielzeit 2016/2017 steht an. Worauf kommt es in der Sommerpause an?
„Wir haben inzwischen mit allen Spielern Einzelgespräche geführt und dabei natürlich auch über den Sommer gesprochen. Die deutschen Akteure werden in verschiedenen Gruppen zusammen trainieren, die ausländischen Spieler absolvieren ihr Training in der Heimat. So wollen wir uns in eine gute Form bringen, um rechtzeitig zum Start der Champions League bereit zu sein. Aber die nächste Zeit ist für uns alle zur Erholung gedacht. Es ist wichtig, vom Eishockey gedanklich abzuschalten. Wir freuen uns auf den Sommer.“

Den Titel zu gewinnen ist das eine, ihn erneut zu holen das andere. Wie schwer wird die Titelverteidigung?
„Uns erwartet auch in der nächsten Saison eine sehr schwierige Aufgabe. Wir wissen, dass wir vom ersten Spiel an die Gejagten sind. Jeder will den amtierenden Meister schlagen. Darauf sind wir eingestellt. Am Anfang einer Saison hat jedes Team dasselbe Ziel: Spiele zu gewinnen. Und wir werden versuchen, uns von Spiel zu Spiel immer weiter zu verbessern. Das wird unsere große Herausforderung für die nächste Saison.“


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Mittwoch 27.April 2016
Red Bull München
EHCM - rbm
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