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  KURZNACHRICHTEN  

     
 
Bietigheim Steelers
(OLS)  Eigengewächs Joshua Rust wird auch in der Oberliga für die Steelers auflaufen. Der 20-Jährige schaffte letztes Jahr den Sprung aus dem Nachwuchsbereich in die 1.Mannschaft und konnte in 49 DEL2-Partien 7 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Pegnitz Ice Dogs
(BLL)  Die beiden Oberliga-erfahrenen Verteidiger Alexander Diel und Mirko Schreyer haben ihre weiteren Zusagen gegeben und werden auch in der neuen Landesligasaison der Hintermannschaft Stabilität verleihen
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Das Torhüter-Duo der Eisbären ist komplett. Neben Neuzugang Maximilian Meier wird Sebastian Wieber im Tor stehen. Der 21-Jährige hat seinen Vertrag verlängert und wird somit in seine dritte Saison in Hamm gehen
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Die beiden Brüder Sebastian und Tristan Pfeifer werden auch in der Regionalliga weiterhin für den GSC auf Torejagd gehen. Zusammen kamen sie vor drei Jahren aus Dinslaken nach Moers und haben ihre Scorerqualitäten bereits unter Beweis gestellt
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Mit Sinan Ondörtoglu bleibt den Miners ein wichtiger junger Leistungströger erhalten. Der 22-Jährige hat sich bei seinem Heimatverein zu einer festen Größe in der Offensive entwickelt. 16 Tore und 14 Assists konnte er in der letzten Saison für sich verbuchen
  
Eispiraten Dorfen
(BLL)  Maximilian Steiner ist der nächste Spieler der den Weg in die Landesliga mit sienem Heimatverein mitgehen wird. Der 22-Jährige steht bereits seit 2019 im Kader der 1.Mannschaft
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Theodor Ziegelhöffer wird in seine dritte Saison beim MEK gehen. 15 Scorerpunkte aus 14 Spielen waren die Bilanz des 21-jährigen Angreifers in der letzten Saison
  
Eisbären Heilbronn
(RLSW)  Kai Sellers wird weiterhin an der Bande der Eisbären stehen. Dagegen wird John Kraiss, der zusammen mit Kai Sellers ein Trainerduo bildete, den HEC verlassen und wird sich einer neuen Herausforderung stellen
  
EV Füssen
(OLS)  Verteidiger Manuel Malzer hat seinen Vertrag am Kobelhang um ein weiteres Jahr verlängert. Der 26-Jährige wechselte zur letzten Saison vom HC Landsberg zum EVF und konnte in 50 Partien 27 Assists beisteuern
  
Harzer Falken Braunlage
(RLN)  Stürmer Davide Vince wird den EC verlassen und steht vor dem Wechsel in die Oberliga Nord. Der 26-Jährige, der vor zwei Jahren aus Essen nach Braunlage kam, konnte zuletzt in 28 Partien 38 Scorerpunkte erzielen. Ausserdem wird auch Marcel Deich nach 12 Jahren den Verein aus beruflichen Gründen verlassen
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger müssen in der neuen Bayernligasaison auf ihr bewährtes Goalie-Duo verzichten. Philipp Hähl wird aus privaten Gründen eine Pause einlegen und nicht mehr zur Verfügung stehen. Marius Schunda wird Studienbedingt bis zum Jahresende in Großbritannien sein. Ob er danach zum EHCK zurückkehrt ist derzeit noch unklar
  
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Mit Maximilian Güßbacher bleibt den Devils ein langjähriger Akteur weiter treu. Der 27-jährige Torhüter wechselte 2018 von seinem Heimatverein HC Landsberg nach Neu-Ulm und ist seither ein starker Rückhalt für die Mannschaft
  
Chemnitz Crashers
(RLO)  Mit Jean-Luc Töpker bleibt den Crashers ihr punktbester Verteidiger erhalten. Der 21-Jährige wird in seine vierte Saison in der 1.Mannschaft gehen. In 32 Spielen gelangen ihm zuletzt 9 Tore und 18 Vorlagen
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Die drei jungen Eigengewächse Martin Hadersbeck, Lukas Stuffler und Nicolas Vogel werden weiterhin in der Offensive des EHC aufs Eis gehen
  
Bären Neuwied
(CEHL)  Thorben Beeg schnürt weiterhin die Schlittschuhe für den EHC. Der 27-Jährigekam 2022 über den Neusser EV in die Deichstadt und ist seither ein Leistungsträger im Team. In der abgelaufenen Saison konnte er im Bären-Trikot 17 Scorerpunkte in 23 Spielen sammeln
  
Red Bull München
(DEL)  Verteidiger Andrew MacWilliam wird die Red Bulls verlassen. Der 34-jährige Kanadier kehrte erst letztes Jahr aus Salzburg in die bayerische Landeshauptstadt zurück
  
Crocodiles Hamburg
(RLN)  Mit Viktor Rausch bleibt der Mannschaftskapitän beim Aufsteiger. Der 32-jährige Angreifer konnte zuletzt in 13 Partien 10 Tore erzielen und weitere 7 Treffer vorbereiten
  

 
   

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„Alle Kräfte bündeln für den Klassenerhalt“ - EVD-Vorsitzender Jürgen Ohr im ausführlichen Gespräch vor der Abstiegsrunde

(BYL)  Am kommenden Freitag beginnt ab 20 Uhr in der Marco-Sturm-Eishalle mit dem Spiel gegen den EA Schongau die heiße Phase der Bayernligasaison für den EV Dingolfing. In der Abstiegsrunde will der Aufsteiger bestehen und den Klassenerhalt perfekt machen. EVD-Vorsitzender Jürgen Ohr blickt auf eine turbulente Hauptrunde in einem ausführlichen Gespräch zurück. Unter anderem äußert er sich noch einmal zur Demission von Bernie Englbrecht, lobt das hervorragende Niveau in der Bayernliga und wünscht sich viele Zuschauer für den Kampf um den Ligenerhalt.


ihp-interview-kleinHerr Ohr, in einer Woche beginnt in der Bayernliga die Abstiegsrunde. Mit wieviel Respekt und Demut denken Sie an die heiße und entscheidende Phase der Saison?
Jürgen Ohr: Wir hatten so viel Pech in der Hauptrunde. Deswegen hoffe ich, dass wir vom Verletzungspech in dieser Abstiegsrunde verschont bleiben. Zum anderen habe ich sehr großen Respekt vor diesen Spielen. Unsere Gegner haben alle Abstiegsrundenerfahrung aus den letzten Jahren und wir sind neu in diesem Modus.

Vor einem Jahr ging es um die gleiche Zeit um den Aufstieg in die Bayernliga. Nun heißt das Ziel Klassenerhalt. Welches Ziel ist schwieriger zu erreichen?
Jürgen Ohr: Auch hier hilft zunächst eine Floskel, denn nach der Saison ist vor der Saison. Man muss jede Saison konzentriert bis zum Ende durchspielen. Spielerisch ist die Bayernliga wirklich stark in diesem Jahr. Viele sagen zu mir, dass es die stärkste Bayernliga ist. Deshalb müssen wir, wie in der vergangenen Saison, alle Kräfte für unser Ziel - den Klassenerhalt - bündeln. Dass wir das können, haben wir letzte Saison in den sehr schwierigen Serien im Aufstiegskampf gegen Sonthofen und Haßfurt beweisen. Jetzt gilt es dies im Abstiegskampf umzusetzen.

Ohr JürgenDer Verein startete mit viel Euphorie in die Punktspiele. Danach folgte eine Negativserie. Trotz aller Verletzungen: Hat man ein wenig die Bayernliga unterschätzt?
Jürgen Ohr: Wir wussten vorher, dass diese Liga ein sehr hohes Niveau hat. Wie gut die Mannschaften sind, hat nichts mit Einschätzung zu tun, sondern man erlebt es erst im Laufe der Saison. Ich bin mir sicher, dass wir ohne diese Verletzungen unsere Mannschaft auf das Niveau im unteren Mittelfeld der Liga hätten bringen können. Aber hätte hilft keinem. Wir müssen jeden Tag mit den Aufgaben und Herausforderungen umgehen, die wir vorfinden und das beste daraus machen.

Es mussten einige Spieler nachverpflichtet werden. Dauerte der Weg zu einer homogenen Einheit deshalb länger?
Jürgen Ohr: Unser Team hat in der Hauptrunde aufgrund von Verletzungen, Krankheiten oder arbeitsbedingte Ausfälle fast kein Spiel in der gleichen Formationen, sprich in den gleichen Sturmreihen, bestreiten können. Ein Einspielen fand einfach nicht statt. Erst in den letzten Spielen konnte man sehen, dass etwas Stabilität in die Reihen kam und die Jungs abgestimmte Strategien umsetzen konnten. Dies wird unser Coachteam nun weiter ausbauen, so dass wir stark in die Abstiegsrunde starten.

Nach der Niederlage gegen Pfaffenhofen wurde Meistertrainer Bernie Englbrecht von seinen Aufgaben entbunden. War es der richtige Schritt?
Jürgen Ohr: Ob das letztendlich der richtige Schritt war, kann ich erst nach der Saison sagen, wenn wir die Liga erhalten und - im besten Fall - eine gute Platzierung in den Play Downs erreicht haben. Ich will unsere Entscheidung so erklären: Wenn ein Spiel in die falsche Richtung läuft, unterbricht der Trainer mit einer Auszeit. Alles kommt für einen Moment zur Ruhe und jeder überdenkt sein Handeln und startet neu ins Spiel. Auf der Ebene des Managements mussten wir hier auch für einen Stop sorgen und das, in der Abwärtsfahrt befindliche System, auf Null stellen.

Mit Dustin Whitecotton kam das Selbstvertrauen bei vielen jungen Spielern zurück. Braucht die Generation Z, die medial momentan in aller Munde ist, eine andere Ansprache wie vor 20 Jahren?
Jürgen Ohr: Ich denke schon, dass beim Coaching ein Generationenunterschied zum Tragen kam. Speziell die jungen Spieler entfalten sich durch Motivation besser als unter Druck. Das kann aber jede Führungskraft und jeder Lehrmeister bestätigen. Dies ist kein eishockeyspezifisches Phänomen, sondern ein gesellschaftliches.  

Welche Spieler sind in der Abstiegsrunde besonders gefordert?
Jürgen Ohr: Da ist die Antwort sehr einfach. Wir brauchen alle Spieler, um unsere Ziele zu erreichen. 

Kann der Verein auch mit Hilfe vom Kooperationspartner Deggendorf rechnen?
Jürgen Ohr: Deggendorf hat selbst mit Verletzungspech zu kämpfen und kann leider nicht so unterstützen, wie wir das gehofft haben. Die Trainer stehen aber im engen Kontakt und wir finden immer eine Lösung.

Zurück zur Euphorie. Trotz Niederlagenserie kommen knapp 750 Zuschauer zu den Heimspielen. Macht Sie das stolz? 
Jürgen Ohr: Ich glaube den Zuschauern ist oft nicht bewusst, welchen positiven Einfluss sie auf den Spielverlauf, aber auch auf die anderen Tätigkeiten im Verein haben. Alle Aktiven, ob auf dem Eis oder daneben, schöpfen so viel Kraft und Energie aus dem Zuspruch der Zuschauer. Wir alle sind extrem stolz und glücklich, dass wir auch in schweren Zeiten, in denen wir einige Spiele verloren haben, so toll unterstützt wurden. Ich kann mich dafür nur bedanken.

Trotz Abstiegsrunde wird die Konkurrenz nicht schlafen. Muss auch parallel die Planung für die kommende Saison aufgenommen werden?
Jürgen Ohr: Wir sind schon mittendrin. Natürlich gibt es bereits eine Idee eines Kaders für die nächste Saison und es werden im Hintergrund bereits einige Gespräche geführt, um die Schwachpunkte im Kader zu verbessern. Eine stetige Verbesserung ist unser großes gemeinsames Ziel. 

Welche Schlagzeile würden Sie gerne nach dem letzten Saisonspiel lesen?
Jürgen Ohr: EVD erhält die Bayernliga in der ausverkauften Marco-Sturm Eishalle vor einem begeisternden Publikum.

  Sonntag 11.Februar 2024
13:32 Uhr
   
Kaderlisten:
  
     
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