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Verbandsliga Nord
(VLN)  Die Partie am Samstag zwischen den Wedemark Scorpions und den Pferdeturm Hunters wurde durch die Mellendorfer abgesagt und wird neu terminiert
  
Eisadler Dortmund
(RLW)  Verteidiger Dominik Schwarfenort, der eigentlich in die Mannschaft zurückkehren sollte, verlässt die Eisadler mit sofortiger Wirkung
  
Eisbären Regensburg
(DEL2)  Die Augsburger Panther haben Verteidigertalent Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für die Oberpfälzer ausgestattet. Der 17-Jährige hat in der laufenden Saison bereits ein DEL-Spiel bestritten und sammelte beim ESV Kaufbeuren in der Oberliga Spielpraxis
  
Erding Gladiators
(OLS)  Stürmertalent Michael Schepel wusste im Tryout zu überzeugen und erhält einen Vertrag bis zum Saisonende. Der 20-Jährige, der aus dem Nachwuchs des ERC Ingolstadt kam, konnte in bisher vier Spielen ein Tor erzielen
  
Wiehl Penguins
(RLW)  Der nächste Neuzugang beim TuS ist fix. Kurz vor Saisonbeginn kommt mit Leonidas Trapezanidis ein junger Verteidiger neu ins Team. Der 18-Jährige stammt aus dem Nachwuchs des ESV Bergisch Gladbach und spielte zuletzt im Nachwuchs des EV Duisburg
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Nach der Vorbereitung trennen sich die Wege des ESV und David Maniacek wieder. Der Vertrag mit dem slowakische Stürmer, der aus Bremen zu den Grizzlys kam, wird in beideitigem Einvernehmen wieder aufgelöst
  
Düsseldorfer EG
(DEL2)  Torhüter Jonas Langmann hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und wird für etwa vier Wochen ausfallen
  
Iserlohn Roosters
(DEL)  Stürmer Maximilian Eisenmenger laboriert an einer Unterkörperverletzung, welche ihn zu einer Pause bis Mitte November zwingt
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Verteidiger Ole Olleff musste sich wegen einer Unterkörperverletzung einer Operation unterziehen und wird damit langfristig ausfallen
  
ESV Bad Bayersoien
(BBZL)  Zahlreiche Spieler der bisherigen Mannschaft werden auch in der neuen Saison wieder die Schlittschuhe für den ESV scnüren. Neu zum Team kommt Stürmer Felix Wohlhaupter, der von den EG Woodstocks Augsburg kommt. Ebenfalls neu ist Torhüter Leon Vajs, der zuletzt nicht aktiv war
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Elias Schneider wusste im Tryout zu überzeugen und hat einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Ausserdem sind die beiden Youngster Samuel Hrabcak und Marcel Gmehlin aus dem Nachwuchs fest in den Kader der 1.Mannschaft aufgerückt
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben zwei weitere Neuzugänge vorgestellt. Vom tschechischen Drittligisten HC Stadion Cheb wechseln die beiden Angreifer Roman Svik und Ondrej Kvasnovsky zum EHC
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der ESC hat seine Hintermannschaft mit Jared Brock verstärkt. Der 24-jährige Kanadier sammelte in der letzten Saison erstmals Europa-Erfahrung als er für Energija Elktrenai in Litauen aufs Eis ging
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Die Blue Devils Weiden haben Torhüter Patrik Mühlberger mit einer Förderlizenz für die Franken ausgestattet. Der 21-Jährige erhält damit die Möglichkeit DEL-Luft zu schnuppern und sich weiter zu beweisen
  
Bayreuth Tigers
(BLL)  Kurz vor Saisonbeginn meldet der EHC noch einen Neuzugang. Von den Eisbären Juniors Berlin aus der Regionalliga wechselt Robin Niedermeier zu den Tigers. Bereits zwischen 2020 und 2022 spielte er für die Bayreuther in der Landesliga
  

   

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nhlLeon Draisaitl: „Ich wollte immer bei den Oilers bleiben“ / 68 Millionen für acht Jahre: 21 Jahre altes Ausnahmetalent nun bestbezahlter deutscher Eishockey-Spieler aller Zeiten

(NHL)  Leon Draisaitl wird auch weiterhin für die Edmonton Oilers aus der National Hockey League (NHL) aufs Eis gehen. Am 16.08.2017 gaben die Kanadier bekannt, dass der deutsche Nationalspieler ein neues Arbeitspapier bis 2025 unterschrieb. Mit einem Gesamtvolumen von 68 Millionen Dollar gehört der gebürtige Kölner ab sofort nicht nur zu den Topverdienern in der NHL, sondern ist gleichzeitig auch Deutschlands bestbezahlter Eishockey-Spieler aller Zeiten. „Ich freue mich sehr für Leon und die Oilers. Beide Seiten haben jetzt Planungssicherheit für die kommenden Jahre“, sagte Bundestrainer Marco Sturm.

ihp-interview-kleinIm Interview spricht der 21 Jahre alte Ausnahmespieler über den neuen Vertrag, seine Pläne für die Zukunft mit den Oilers und die deutsche Nationalmannschaft.

Leon, erstmal Glückwunsch zum neuen Vertrag. Warum haben sich die Verhandlungen so lange hingezogen?
Danke. Ich bin froh, dass jetzt endlich Klarheit herrscht. Grundsätzlich waren wir uns eigentlich die ganze Zeit einig, nur musste eben alles schriftlich fixiert werden. Da ging es dann um viele Details. Außerdem hat das Oilers-Management ja auch noch andere Dinge zu erledigen, als sich nur um meinen Vertrag zu kümmern. Beide Seiten haben aber immer mit offenen Karten gespielt und wussten, dass überhaupt kein Grund zur Eile bestand.

Mit einer Laufzeit von acht Jahren und einem Gesamtvolumen von 68 Millionen Dollar gehörst du nicht nur in der NHL zu den Topverdienern. Du bist jetzt - mit erst 21 Jahren - auch der bestbezahlte deutsche Eishockeyspieler aller Zeiten. Denkt man über sowas nach?
Nein, eigentlich nicht. Mir ist zwar bewusst, dass solche Zahlen gerade in Deutschland immer für Aufsehen sorgen, aber das ist mehr ein Thema für die Öffentlichkeit als für mich persönlich. Der neue Vertrag ist aber besonders eine Investition der Oilers in die Zukunft des Clubs. Es hat sich personell in den letzten beiden Spielzeiten ohnehin einiges getan. Die Oilers sind ein Traditionsclub, der nach nicht so erfolgreichen Jahren mittelfristig wieder an alte und glorreiche Zeiten anknüpfen möchte. In der vergangenen Saison haben wir schon gezeigt, dass wir unglaublich viel Potenzial in der Mannschaft haben. Ich fühle mich geehrt, in den kommenden acht Jahren meinen Teil zum Erfolg beitragen zu können. Ich freue mich auf diese Herausforderung. Das sind für mich die eigentlichen Argumente, die noch mehr zählen.

Gab es eigentlich jemals Gedanken, zu einem anderen Team zu wechseln?
Nein, nie. Seit dem ich in Edmonton bin, fühle ich mich pudelwohl. Auch in meiner ersten echten NHL-Saison, als wir die Playoffs verpasst haben und ich phasenweise in der AHL gespielt habe,  war für mich klar, dass ich ein Oiler bleiben will. Meine Teamkameraden und ich wussten immer um das Potenzial der Mannschaft. Edmonton ist eine totale Eishockeystadt, wir haben fantastische Fans und eine sehr professionell geführte Organisation. Wer einmal ein Playoff-Spiel in unserer neuen Arena gesehen hat, der wird das sein Leben lang nicht vergessen.

Dein Teamkamerad Connor McDavid und du gelten als das vermutlich beste Sturm-Duo der gesamten Liga. Hattest du schon Kontakt mit ihm?
(lacht). Wir halten immer Kontakt, sind ja schließlich auch gut befreundet. Es ist natürlich klasse, wenn man mit einem solch starken Spieler wie Connor zusammen spielen kann. Ich hoffe, dass uns der Trainer in der kommenden Saison wieder zusammen aufs Eis stellt.  Wir harmonieren ja bekanntlich ganz gut miteinander. Aber das bleibt abzuwarten.

Früher hießen die deutschen Topspieler in der NHL u.a. Marco Sturm, Jochen Hecht oder Christian Ehrhoff – die neue Generation heißt Leon Draisaitl, Tom Kühnhackl und Tobias Rieder. Wie wichtig siehst du deine Rolle als Repräsentant des deutschen Eishockeys?
Ich versuche natürlich, mein Land so gut wie möglich zu vertreten.  Das geht in erster Linie über Leistung, die ich bringen muss.  Ich freue mich, wenn man auch in Deutschland registriert, dass es da drüben in Nordamerika ein paar Jungs in der NHL gibt, die erfolgreich sind. Wenn wir dadurch etwas für die Entwicklung des Sports hierzulande ausrichten können, dann freut einen das. Leider sind wir fast acht Monate im Jahr nicht in Deutschland, somit nicht ganz so greifbar, wie die Jungs aus der DEL. Das ist dann nun mal die Kehrseite der Medaille.

Apropos Medaille:  Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft möchte mittelfristig auch wieder um Medaillen mitspielen. Der Verband hat mit „POWERPLAY 26“ eine Zielsetzung formuliert. Wirst du auch weiter dein Land vertreten, wenn es zeitlich möglich ist?
Das ist keine Frage. Es ist eine Ehre für mich, Deutschland bei einer WM zu vertreten. Ich bleibe dabei: Sobald es irgendwie möglich ist, komme ich. Das weiß Marco Sturm auch. Natürlich stehen die Playoffs mit den Oilers an erster Stelle. Doch grundsätzlich kann der Bundestrainer auf mich zählen. Dass der DEB so denkt, gefällt mir sehr. Wir müssen schließlich auch die kommenden Jahre im Blick haben. Andere Nationen haben sich auch verbessert.

Letzte Frage, Leon: Wann geht’s wieder zurück nach Nordamerika? 
Ich weile derzeit noch bis Ende August bei meinem Fitnesstrainer in Prag, komme dann kurz nach Köln zurück und werde Anfang September nach Edmonton fliegen.


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Donnerstag 17.August 2017
National Hockey League
DEB - rj
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