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Juni 26
                          
Donald Duck
       
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Hannover Scorpions
(OLN)  Verteidiger Dane Montgomery wechselt aus der Oberliga Süd von den Stuttgart rebels zum Nord-Meister. Der 24-jährige US-Amerikaner machte in seiner ersten Saison in der Oberliga durch gute Leistungen, offensiv, wie defensiv, auf sich aufmerksam. In 49 Oberligaspielen gelangen ihm 12 Tore und 45 Assists
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Stürmer Christian Neuert, der während der letzten Saison über Miesbach und Weiden in die Drei-Flüsse-Stadt kam, wird die Black Hawks nun wieder mit unbekanntem Ziel verlassen
  
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Youngster Hannu Tripcke, der zuletzt auf Leihbasis für Weißwasser spielte und bei den Löwen Frankfurt unter Vertrag stand, wird künftig nicht mehr für die Füchse auflaufen
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Stürmer Artur Galwas, der während der letzten Saison vom REV Bremerhaven zurückkehrte, bleibt beim ECW, für den er zuletzt in fünf Spielen ein Tor erzielen konnte
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Der HCL hat mit Angreifer Manuel Müller verlängert. Der 22-Jährige, der 2022 den Sprung in die 1.Mannschaft schaffte, konnte in zuletzt 44 Partien 8 Tore und 13 Assists erzielen
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Torhüter Andreas Marek wird auch in der Bayenrliga weiter im Tor seines Heimatvereines stehen. Der 26-Jährge gehört bereits seit 2019 zum Kader der 1.Mannschaft
 
TEV Miesbach
(BYL)  Mit Verteidiger Petr Gulda, der während der letzten Saison zum TEV zurückkehrte, konnte keine Einigung über eine weitere Zusammenarbeit erzielt werden. Verlassen wird zudem auch Stürmer Nick Endress den Verein. Er musste verletzungsbeding lange Zeit pausieren. Vorerst ebenfalls nicht mehr zum Aufgebot gehört Henry Sihling, der aus Studiengründen kürzer treten wird. Eine Rückkehr ist allerdings nicht ausgeschlossen
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Stürmer Joey Petrozza bleibt beim EVD. Der 22-Jährige, der vor zwei Jahren aus Moers kam, brachte es in zuletzt 24 Spielen auf 11 Scorerpunkte
  
Bayreuth Tigers
(BLL)  Nach Neuzugang Michael Breyer aus Haßfurt gibt es nun mit Christopher Maier die nächste Verlängerung beim EHC. Der 40-jährige Verteidiger spielt bereits seit vielen Jahren für die Tigers und konnte in zuletzt 16 Landesligaspielen 5 Assists beisteuern
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Die Schalker Haie planen offenbar nach vielen Jahren ein Comeback im Senioren-Eishockey und werden offenbar eine Mannschaft für dne Spielbetrieb der Bzeirksliga NRW melden. Zuletzt trainierten die Nachwuchs-Teams in Dorsten. Spiele wurden in Wesel ausgetragen. Künftig soll aber wieder in Gelsenkirchen gespielt werden
  
EHC Regensburg
(BBZL)  Nach Verteidiger Philipp Ippisch hat als nächstes Stürmer Elias Hirschinger für die nächste Bezirksligasaison zugesagt. Der 21-Jährige kam 2022 aus dem EVR-Nachwuchs zum EHC und konnte zuletzt in 21 Partien 26 Scorerpunkte für sich verbuchen
   
Berlin Capitals
(LLB)  Andre Berger schnürt in der neuen Saison die Schlittschuhe für die Capitals. Der 45-jährige routinierte verteidiger spielte zuletzt für dne EHC Berlin Blues, verfügt auch über Oberliga-Erfahrung und ging zu beginn seiner Laufbahn sogar schon in der DEL für die damaligen Capitals aufs Eis
  
Bären Neuwied
(OLN)  Routinier Jeff Smith geht mit dem EHC in die Oberliga. Der 37-jährige Stürmer ist bereits seit vier Jahren einer der wichtigsten leistungströger bei den Bären. In der vergangenen Saison gelangen ihm in 42 Spielen 35 Tore und 32 Vorlagen
  
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Mit Lorenz Landerer wechselt ein talentierter Verteidiger aus dme Füssener Nachwuchs zum VfE um hier seine erste Saison im Seniorenbereich zu bestreiten. Der 19-Jährige stand in der Saison 24/25 auch schon im erweiterten Oberliga-Kader der Allgäuer
  

   

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ihp-newssplitterIHP News

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte. Heute mit Informationen von der Frauen-Nationalmannschaft, sowie aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Oberliga West, Regionalliga West, Nordrhein-Westfalen-Liga, Regionalliga Nord und Oberliga Ost.



deutschereishockeybundOlympische Winterspiele: Deutschland unterliegt Finnland nach starker Mannschaftsleistung

(DEB)  Die Frauen-Nationalmannschaft hat das Zwischenrundenspiel gegen Finnland knapp mit 1:2 (0:2, 1:0, 0:0) verloren und tritt damit am Dienstag im Spiel um Platz 7 an. Gegner ist der Verlierer des Spiels Russland – Japan am Nachmittag. Finnland, vor dem Turnier als Anwärter auf eine Medaille gehandelt, verlor im Viertelfinale gegen Schweden und musste somit in die Platzierungsrunde. Das Team von Bundestrainer Peter Kathan geriet bereits in der zweiten Minute durch ein Überzahltor der favorisierten Finninnen mit 0:1 in Rückstand. In der neunten Minute erhöhte Michelle Karvinen sogar auf 0:2. Doch die deutschen Frauen ließen sich nicht entmutigen und kamen in den zweiten zehn Minuten immer besser ins Spiel. Julia Zorn traf in der zwölften Minute aber nur den Pfosten.
Nach der Drittelpause versuchten die Nordeuropäerinnen vermehrt Druck zu machen, aber Deutschland hielt in der Defensive dagegen und es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. In der 29. Minute zog Susann Götz von der blauen Line ab. Den Schuss konnte Noora Raty nicht festhalten und Bettina Evers nutzte die fehlende Zuordnung in der finnischen Abwehr um den Abpraller zum Anschlusstreffer zu verwerten. Auf der anderen Seite hielt Jenny Harß im Tor die DEB-Auswahl weiter gut im Spiel.
Im letzten Abschnitt erspielte sich die Frauen-Nationalmannschaft gute Einschussmöglichkeiten zum Ausgleich. Doch der Gleichstand wollte nicht fallen. Auch als Bundestrainer Peter Kathan eine knappe Minute vor Schluss Jenny Harß aus dem Tor nahm, fiel der ersehnte Treffer nicht. So blieb es am Ende beim 1:2 Endstand.
Peter Kathan (Bundestrainer Frauen): „Wir haben heute sehr gut gespielt. Selten konnten wir eine so gute Leistung gegen Finnland abrufen. Wir haben alles gegeben, gut gekämpft, aber es hat am Ende nicht ganz gereicht, um heute zu gewinnen. Nun müssen wir abwarten, welcher Gegner uns am Dienstag erwartet. Egal auf wen wir treffen, es wird eine schwere Geschichte. Zunächst sind wir aber mit dem heutigen Spiel zufrieden und hatten eine sehr gute Torwartleistung.“
Benjamin Hinterstocker (Assistenztrainer Frauen): „Das war eine sensationelle und kompakte Mannschaftsleistung. Für uns ist es ein hartes Turnier. Die Nationen sind sehr eng zusammen. Wir haben uns optimal aufs Spiel vorbereiten können und eine super Leistung abgeliefert. Jetzt liegt unser Fokus erstmal auf unserem Training morgen und einem erfolgreichen Turnierabschluss. Egal gegen welchen Gegner, wir werden bereit sein. Wir sind als Mannschaft so gewachsen, dass wir mit jeder Situation fertig werden.“



esvbadbayersoienBayersoien nach perfekten 4 Punkte Wochenende auf Platz 2!

(BBZL)  Unerwartet leicht tat man sich gegen den ESC Geretsried 1b. Zwar holten sich die kleinen River-Rats noch Unterstützung seitens der ersten Mannschaft aber viel brachte ihnen das nicht ein. Gleich von der ersten Spielminute war der ESV präsent, allerdings platzte der Knoten erst in der 8. Spielminute. Dann ging es aber Schlag auf Schlag und so stand es nach 16 gespielten Minuten 4:0 für die Soier. Durch einen Stellungsfehler in der Soier Verteidigung kam Geretsried aber auch zum Torerfolg. Daniel Meierl und kurz darauf Rik Nagel waren für den ESC erfolgreich. Es hätte jetzt spannend werden können aber Thomas Maier erstickte, mit seinem zweiten Treffer. die aufkommende Hoffnung der River-Rats im Keim. Mit 5:2 ging es in die erste Drittelpause. Maier machte nach Wiederbeginn dort weiter wo er vorher aufhörte und stellte auf 6:2. Die Bayersoier konnte jetzt fast schalten und walten wie sie wollten und so stand es nach 40 Minuten schon 11:2 für die Gäste.
Da Bayersoien eine kompakte Mannschaftsleistung bot, konnte sich auch alle drei eingesetzten Sturmreihen in der Scorerliste eintragen. Im letzten Drittel tat der ESV nur noch das nötigste, da ja tags darauf noch das schwere Spiel gegen Germering anstand.
So traf nur noch Roman Bauer und Andreas Jörg zum 13:2.
Am Samstag hatte Thomas Stöger leider nicht die Kaderbreite wie am Freitag. Klaus Müller konnte nicht dabei sein sowie die Juniorenspieler da sie selbst gegen Freiburg spielen mussten. So stellten sich aber noch ein paar angeschlagen Spieler in den Dienst der Mannschaft und man konnte fast 3 komplette Blöcke aufbieten. Germering war personell ähnlich aufgestellt, hatte sogar noch ein paar Spieler weniger auf dem Spielbericht stehen.
Mit dem Spiel vom Vortag in den Knochen kamen die Soier nicht so gut in den Tritt. So war der erste Treffer den Münchner Vorstädter vergönnt. Sekunden später stellte Tobias Maier allerdings den Ausgleich her. Andreas Jörg schoss die Gäste sogar in der 12. Spielminute in Führung. Kurz vor der Pausensirene konnte Germering wiederum ausgleichen.
Spielerisch war man besseres gewohnt aber der kämpferische Einsatz stimmte. So schoss  der angeschlagene Martin Maier sein Team in Führung. Im letzten Drittel erhöhte Thomas Maier noch auf 5:2. Kurz vor Schluss betrieb Harald Gräf für die Gastgeber noch Ergebniskosmetik. Der so wichtige zweite Sieg am Wochenende war eingefahren.
Bayersoien verdient auf dem zweiten Rang.
Jetzt ist angerichtet zum großen Showdown an 23.02.14 gegen die EA Schongau 1b. Da wird sich zeigen wer nun wirklich auf Platz zwei verbleibt.
ESC Geretsried 1b - ESV Bad Bayersoien 2:13
0:1   07:37  Maier Thomas / Bauer Roman
0:2   08:37  Schropp Thomas
0:3   14:49  Fend Simon / Mödl Matthias
0:4   16:16  Höfler Florian / Haseidl Rupert (Shorthand 1)
1:4   17:39  Meierl Daniel / Kanus Yannic
2:4   19:32  Nagel Rik
2:5   19:49  Maier Thomas / Müller Klaus
2:6   23:09  Maier Thomas / Müller Klaus / Maier Tobias
2:7   24:53  Müller Klaus / Maier Thomas / Bauer Roman
2:8   29:35  Maier Tobias / Sellmaier Stephan / Maier Thomas (Powerplay 1)
2:9   32:14  Müller Klaus / Fend Simon (Shorthand 1)
2:10 33:02  Maier Martin / Müller Klaus
2:11 36:32  Schropp Thomas / Fend Simon / Höfler Florian (Powerplay 1)
2:12 50:15  Bauer Roman / Müller Klaus / Maier Thomas
2:13 54:55  Jörg Andreas / Frühschütz-Grüning Reiner
Strafen:
ESCG: 8 Minuten
ESVBB: 14 Minuten
Wanderers Germering 1b - ESV Bad Bayersoien 3:5
1:0   08:02  Jelenek David / Falat Christian / Samm Rudi
1:1   08:09  Maier Tobias / Ferkau Florian
1:2   11:34  Jörg Andreas / Schropp Thomas
2:2   18:15  Jelenek David / Walter Matthias / Falat Christian
2:3   27:52  Maier Martin / Maier Josef / Mödl Matthias
2:4   37:47  Maier Martin / Mödl Matthias / Sellmaier Stephan
2:5   45:52  Maier Thomas
3:5   58:44  Gräf Harald / Jelenek David ( Powerplay 1)
Strafen:
Wanderers: 8 + 10 + 20 für Samm ( Reklamieren)
ESVBB: 22 Minuten



bayreuthtigersEHC Bayreuth: Vermeidbare Niederlage im Derby gegen die Blue Devils

(OLS)  Etwa zehn Minuten brauchten die Bayreuther Kufencracks um ins Spiel zu finden. Zu diesem Zeitpunkt stand es auch schon 2:0 für die Gastgeber. Weiden kam mit Power, Kampfkraft vom ersten Bully weg und mit laufintensiven Spiel besser in die Partie. In der fünften Spielminute gingen die Devils, bei einem 4:3 Powerplay mit entsprechend viel Platz auf dem Eis, durch einen satten Schuss von der blauen Linie durch Herbst in Führung. Nur vier Minuten später brachen Grassi und Andasovsky durch. Ziemlich unbehindert konnten sich die beiden stärksten Weidener die Scheibe hin und her zuspielen und ließen Bädermann keine Chance. Zur Verwunderung der ca. 400 mitgereisten Fans aus Bayreuth stand es 2:0 – doch ab jetzt besannen sich die Mannen von Sergej Waßmiller auf das, was sie über die Saison auszeichnete. Kampf, schnelle Kombinationen und Laufbereitschaft.  Einen Pass in den Slot von Kolozvary versuchte Geigenmüller ins Tor zu lenken, Huber konnte noch abwehren. Als der Bayreuther Torjäger nur Sekunden später wieder an die Scheibe kam und aus kurzer Distanz abzog, war der Torsteher der Gastgeber machtlos. Bis zur ersten Pause kamen die Tigers dann noch zu zahlreichen Möglichkeiten. Kasten (11. Min.), Müller (16.), Wolsch (17.) an die Latte, Potac (18.) mit sattem Schuss und Holzmann (19.) mit zwei Möglichkeiten kurz nacheinander hätten den Ausgleich, wenn nicht sogar die Führung erzielen können. Allerdings musste Bädermann nur Sekunden vor der Drittelpause sein ganzes Können aufbieten, um den allein auf ihn zulaufenden Andraskovsky am Torschuss zu hindern.
Auch im zweiten Spielabschnitt waren es vorerst die Tigers, die das Spiel bestimmten. In der 22. Minuten hielt Kasten einfach mal drauf. Geigenmüller brachte den Schläger an die Scheibe und recht kurios trudelte der Puck über den verdutzten Huber ins Tor zum 2:2 Ausgleich. In der Folge spielten nur die Tigers. Es dauerte bis zur 28. Spielminute, bis das erste Mal ein Blue Devil auf das Tor der Bayreuther schoss. Den harmlosen Schuss von Waldowsky parierte Bädermann noch problemlos. Kurz darauf war dieser dann aber machtlos. Andrasovsky war durch und lies sich auch von einem Bayreuther Abwehrspieler nicht mehr aufhalten. Der  verdeckte Schuss schlug flach ins Tor von Bädermann ein. Erneut gerieten die Tigers in Rückstand und erneut – zum dritten Mal an diesem Abend – war es Geigenmüller, der nach einem schönen Querpass von Kolozvary, aus spitzem Winkel, den Ausgleich (36.) herstellen musste.
Gleich zu Beginn des dritten Spielabschnitts gerieten die Tigers in doppelte Unterzahl. Und Pronath nutzte diese Gelegenheit, als er im Slot an die Scheibe kam und diese über die Torlinie stochern konnte. Wieder einmal liefen die Tigers einem Rückstand nach. In Minute 48 schickte Geigemüller dann Potac auf die Reise und dieser nahm das Angebot an, zog von halbrechts ins Angriffsdrittel und überwand Huber mit einem platzierten Schuss in die linke obere Torecke. Nach diesem erneuten Ausgleich waren es wieder die Tigers, die das Spiel in die Hand nahmen und mehrfach Torchancen kreierten. In der 52. Spielminute schnürten die Gelb-Schwarzen die Gastgeber für fast eine Minute regelrecht in deren eigenen Drittel ein und spielten wie im Powerplay – jedoch ohne den entscheidenden, freien Mann zu finden. Und so kam es drei Minuten später, wieder in Unterzahl, zum nächsten Gegentreffer. Domke nahm sich von der blauen Linie ein Herz und schoss an Freund und Feind vorbei das „gamewinning goal“.
Über das gesamte Spiel betrachtet, sicher eine vermeidbare, wenn auch nicht „unverdiente“ Niederlage. Die Gastgeber kämpften, wie nach Aussage eines Funktionärs, wie selten in dieser Saison und besannen sich auf „einfaches Hockey“. Auch durch Nachlässigkeiten der Tigersmannschaft kamen sie ein ums andere Mal zu guten Möglichkeiten. Alleine Köbele hätte, als er zwei Mal völlig frei vor Bädermann auftauchte, den Sack schon viel früher zumachen können.
Unisono bemerkten beide Trainer in der Pressekonferenz, dass wohl die Mannschaft, die den Sieg an diesem Abend mehr wollte, die drei Punkte auf ihr Habenkonto gebracht hat.
Tore: 1:0 (5.) Herbst (4 gegen 3), 2:0 (9.) Grassi, 2:1 (10.) Geigenmüller, 2:2 (22.) Geigenmüller, 3:2 (30.) Andrasovsky, 3:3 (36.) Geigenmüller, 4:3 (43.) Pronath (5 gegen 3), 4:4 (48.) Potac, 5:4 (55.) Domke (5 gegen 4).
Strafen: Weiden 16, Bayreuth 14
Zuschauer: 1716 



Weserstars BremenWeserstars nicht zu stoppen / Weserstars Bremen – TuS Harsefeld Tigers   12 : 2 (5:2, 4:0, 3:0)

(RLN)  320 Zuschauer fanden gestern Abend den Weg in die Eissporthalle Paradice, um die Begegnung der Weserstars gegen die Tigers aus Harsefeld zu verfolgen. Sie sahen eine recht abwechslungsreiche Anfangsphase des Spieles.
Die Gäste konnten in den ersten Minuten einige Akzente setzen und gingen in der vierten Minute in Führung. Wie schon in einigen vorangegangenen Spielen brauchten die Weserstars einige Zeit um ins Spiel zu finden. Doch wenn der Motor erstmal läuft wird es schwierig für jede Mannschaft dem etwas entgegenzusetzen. Das mussten auch die Mannen vom TuS Harsefeld erkennen und sahen sich ab der zehnten Spielminute einem Dauerdruck der Gastgeber ausgesetzt. Igor Schön glich in der elften Minute aus. Weitere Tore für die Hausherren fielen im Minutentakt. Darian Wellmann (11.), Paul Schön (13.), Christian Priem (14.) und Mirco Ratajczak (15.) bauten die Führung für die Weserstars auf 5:1 aus. Harsefeld konnte sich nur vereinzelt in das  Drittel der Gastgeber vorkämpfen und kam so zu einigen wenigen Chancen. Mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie kamen sie in der 16. Spielminute zum 2:5 Anschlusstreffer. Maksim Jar, neu im Tor der Weserstars, war in die Situation machtlos.
Im zweiten Drittel, zeigte sich den anwesenden Fans und Zuschauern das gleiche Bild. Die Weserstars, immer einen Schritt schneller, hielten den Druck hoch und Harsefeld sah sich wieder in die Defensive gedrängt. Eine Minute nach Drittelbeginn erhöhte Igor Schön auf 6:2. In der 26. Spielminute schoss Christian Priem das siebente Tor für die Weserstars an diesem Abend. Auch wenn jetzt schon die Vorentscheidung gefallen war, spielten die Hausherren konzentriert weiter und belohnten sich in der 31. Minute mit zwei Toren. Igor Schön und Marc Meinhardt trugen sich in die Torschützenliste ein.
Der letzte Spielabschnitt war von vielen kleinen Unterbrechungen gekennzeichnet. Die Tigers zeigten Moral indem sie zumindest versuchten kämpferisch gegenzuhalten. Hieraus resultierten Strafen auf beiden Seiten. Zwei Überzahlspiele in der 47. (Ales Jurcik) und 55. Minute (Max Homrighausen) konnten die erfolgreich gestalten und führten nun mit 11:2. 30 Sekunden vor Ende der Partie, setzte Igor Schön mit seinem mittlerweile 34. Saisontor den Schlusspunkt der Partie.



deggendorffireDeggendorf Fire gegen Füssen mit kollektivem Blackout

(OLS)  Durch ein desaströses Anfangsdrittel, in dem sich Deggendorf am Freitagabend gegen eiskalte Füssener sechs Tore einschenken ließ, muss Fire die letzten Hoffnungen auf ein Erreichen der Playoffs begraben. In den ersten Minuten war jeder Schuss der Gäste ein Treffer und schon nach neun Minuten war der Arbeitstag von Sandro Agricola im Tor von Fire wieder beendet. Die letzten drei Spiele der Hauptrunde haben nun nur noch statistischen Wert, ehe es im Kampf gegen den Abstieg gegen Weiden oder Schweinfurt geht.
Viel vorgenommen hatte sich Deggendorf Fire für das Spiel gegen den EV Füssen, doch schon in der 3. Minute gab es die kalte Dusche durch Sascha Golts` Führungstreffer. Der frühe Rückstand lähmte Deggendorf, das aber Chancen durch Vavra und Wiederer nach einem Benda-Schuss vorfand. Doch schon im Gegenzug stellte John Gordon auf 0:2 aus Hausherrensicht. Deggendorf war nun völlig von der Rolle und musste in den folgenden drei Minuten weitere Gegentreffer durch Goller, Golts und Gordon hinnehmen. Fire-Goalie verließ daraufhin geknickt das Eis, für ihn stand nun Louis-Vincent Albrecht im Tor, der im Spielverlauf einmal hinter sich greifen musste (14.). Gäste-Coach Marcus Bleicher nahm den bedauernswerten Agricola auch in Schutz, "denn die Tore von Golts und Gordon passten auch genau in den Winkel". Auch Jan Benda stellte sich vor seinen Torhüter, "Sandro hat uns auch schon viele Spiele gewonnen." Auf der Anzeigentafel stand nach dem 1. Drittel ein deprimierendes 0:6 und die Fans äußerten ihren Unmut über die Darbietung in den ersten 20 Minuten.
Im Mitteldrittel schaltete Füssen einen Gang zurück und Fire kämpfte sich in das Spiel zurück. In der 22. Minute musste bei den Gästen Christian "Buzzi" Mayr mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe vom Eis, Fire vermochte diese fünfminütige Überzahl aber nicht zu nutzen, obwohl Chancen da waren, unter anderem ein Pfostenschuss. Erst Andrew Schembri mit seinem Treffer in der 32. Minute verwehrte den an diesem Abend überragenden Andre Irrgang im Tor der Füssener den möglichen Shutout. Füssen brachte sich mit individuellen Fehlern immer wieder in Bedrängnis, nach einem Puckverlust von John Gordon wurde der einschussbereite Manuel Wiederer im letzten Augenblick gestört. Für Stefan Ortolf war nach einem Alleingang der Winkel zu spitz. Fire hatte in diesen Minuten die beste Phase des Spiels und war dem zweiten Treffer nahe, nach einem Abpraller war jedoch ein Füssener Stürmer auf und davon, aber Albrecht im Kasten von Fire behielt die Nerven. Erneut war es dann Andrew Schembri, der in der 40. Minute seinen zweiten Treffer erzielte. Aufregung gab es mit der Schlusssirene, als Fire einen weiteren Treffer erzielte, aber Hauptschiedsrichter Franz das Tor nicht anerkannte. Der Puck soll erst nach der Sirene die Torlinie überschritten haben. Marcus Bleicher war darüber auch heilfroh, "denn sowas setzt Kräfte frei. Vor allem in Deggendorf kann da schnell was passieren. Zum Glück haben wir uns aber im letzten Drittel wieder gefangen."
Füssen musste aber im besagten Drittel vor 462 Zuschauern nur noch das Ergebnis verwalten, obwohl Fire weiter bemüht war, das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Vavra und Geiger von der blauen Linie blieb aber ein Erfolgserlebnis verwehrt. Genauso wie Stefan Ortolf, der Sekunden vor Schluss frei vor Andre Irrgang den Puck nicht im Gehäuse unterbringen konnte. Mit der Niederlage muss man also wie schon letztes Jahr den bitteren Gang in die Absteigsrunde antreten, die theoretische Chance bei drei noch ausstehenden Spielen sinkt gegen Null.
Marcus Bleicher gab freimütig zu, "dass man damit nicht gerechnet hatte, aber seine Jungs hätten gut gearbeitet und gnadenlos getroffen." Fire-Coach Jan Benda war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben und sieht auch keinen Wunschgegner für die Playdowns. "Beide Mannschaften sind sehr gefährlich, es wird auf jeden Fall hart werden", weiß Benda, "Schweinfurt liegt uns von der Spielweise her vielleicht etwas besser." Ruft die Mannschaft in der Abstiegsrunde ihr vorhandenes Potential nicht ab, dann wird es auch gegen Schweinfurt oder Weiden nicht leicht werden.



dinslakenkobrasDinslakener Kobras bleiben in der Erfolgsspur

(RLW)  Auch die Wiehl Penguins konnten die kleine Siegesserie der Dinslakener, die nun drei Spiele in Folge als Sieger das Eis verließen, nicht stoppen. Mit einer 2:7 (0:3; 1:2;1:2)- Niederlage im Gepäck gegen die Tsvetkov-Truppe mussten sie die Heimreise antreten.
Im ersten Drittel konnten die Niederrheiner bereits den Grundstein für diesen Erfolg legen. Nur 49 Sekunden waren gespielt, als die schwarze Hartgummischeibe erstmalig den Weg hinter die Torlinie fand. Routinier Jan-Anton Baron konnte ein Zuspiel von Joey Menzel erfolgreich verwerten.
Trotz Dauerdrucks auf das von Nils Isselhorst ghütete Gehäuse dauerte es bis zur 15. Spielminute, bis sich die Hausherren ein weiteres Mal auf die Anzeigetafel bringen konnten. Dann aber gleich mit einem Doppelschlag.
Benedikt Hüsken und Mikelis Freimanis bauten den Vorsprung bis zur ersten Pause auf ein beruhigendes 3:0 für die Dinslakener aus.
Die Drittelpause nutzten die Gäste etwas besser als die Kobras, denn sie zeigten nun, dass sie durchaus ebenbürtig sein können. Ihr erhöhtes Engagement wurde auch prompt durch das erste Tor, welches von Kevin Barden erzielt wurde, belohnt.
Doch die Kobras zeigten sich unbeeindruckt und stellten 5 Minuten später, durch Treffer Nummer zwei von Jan-Anton Baron, den alten Abstand wieder her.
Das 5:1 durch Kapitän Haßelberg in der 31. Minute stellte dann schon mehr als eine Vorentscheidung dar.
Im Schlussabschnitt „erlaubten“ sich die Dinslakener nach dem zweiten Treffer von Benedikt Hüsken noch einige Strafzeiten, was auch umgehend durch ein Überzahltor von Henrik Isselhorst bestraft wurde.
Doch als kurz darauf Daniel Pleger auf Zuspiel von Mikelis Freimanis das 7:2 in Unterzahl erzielte, war für die Kobras der Drops gelutscht.
Auch das Torschussverhältnis von 63:21 Schüssen spiegelt die Dominanz der Dinslakener wider und entspricht dann auch ungefähr den erzielten Toren.
Erwähnenswert noch, dass Nachwuchstorhüter Julian Klein, der in der Zwischenzeit für Felix Zerbe zwischen den Dinslakener Pfosten stand, erfolgreich einen Penalty abwehrte.
Schon in der nächsten Woche kommt es zum Rückspiel, bei dem die Kobras versuchen werden, ihre Siegesserie in Wiehl am Samstag weiter auszubauen.
Dinslakener Kobras – TuS Wiehl:                    7:2 (3:0; 2:1; 2:1)
Torschützen Dinslaken:                        Baron, Hüsken (je 2), Freimanis, Haßelberg, Pleger
Torschützen Wiehl:                                          Barden, H. Isselhorst
Strafminuten Dinslaken:                                   12
Strafminuten Wiehl:                                          12
Zuschauer:                                                      100



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen reisen nach Oberschwaben

(DEL2)  Die Reise der Dresdner Eislöwen führt am Sonntag nach Oberschwaben: Beim Spiel gegen die Ravensburg Towerstars muss Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch neben den Langzeitverletzten Thomas Supis, Marius Garten und Felix Thomas erneut auch auf Feodor Boiarchinov verzichten, der mit einer Adduktorenzerrung zu kämpfen hat. Über einen Einsatz von Petr Macholda (Magen-Darm-Probleme) wird kurzfristig entschieden.
In den bisherigen Hauptrunden-Aufeinandertreffen mit den Towerstars gab es in der laufenden Saison für Dresden keine Punkte zu holen: Vor heimischer Kulisse unterlagen die Blau-Weißen im Penaltyschießen mit 3:4 und nach regulärer Spielzeit mit 1:2. In Ravensburg gab es ebenfalls zwei Niederlagen (3:4/1:5).
„Obwohl wir vier Niederlagen hinnehmen mussten, möchte ich die Towerstars nicht als Angstgegner bezeichnen. Wir haben über weite Strecken dennoch gutes Eishockey gezeigt“, sagt Trainer Thomas Popiesch und fügt hinzu: „Wir sind froh, dass wir die Play-Off-Teilnahme vorzeitig sichern konnten. Jetzt ist es wichtig, dass wir weiter an uns arbeiten und uns nicht ausruhen.“
Das Spiel in der Eissporthalle Ravensburg beginnt am Sonntag um 18.30 Uhr und wird geleitet von HSR Ralph Bidoul (Sonthofen). 



hernerev2007Herner EV: Niederlage zu Beginn der Endrunde


(OLW)  Mit einer deutlichen Niederlage startete der Herner EV am Freitagabend in die die Endrunde. Der HEV musste sich bei den Kassel Huskies mit 13:1 geschlagen geben. Vor über 2.100 Zuschauern sorgten die Hessen schon nach dem ersten Spielabschnitt für klare Verhältnisse. Die von der Insolvenz bedrohten Huskies zeigten aber auch, dass für sie die wichtigste Phase der Saison nun begonnen hat. Zusammen mit den Frankfurter Löwen kämpfen die Hessen um den Aufstieg in die DEL2. Das Tor des Abends aus Herner Sicht, schoss Topscorer Jakub Rumpel, eine Viertelstunde vor Ende der Partie. „Wir haben die ersten zehn Minuten gut mithalten können. Die beiden Strafzeiten haben uns dann das Genick gebrochen“, sagte HEV-Trainer Carsten Plate nach dem Spiel.
Dass es in Kassel schwer werden würde, war Mannschaft und Verantwortlichen des HEV schon vorher bewusst. Nun gilt es die Konzentration auf das Spiel am Sonntag zu richten. Vor heimischer Kulisse treffen die Gysenberger auf die ehemalige DEL-Mannschaft aus Hannover. Die Scorpions konnten sich die Meisterschaft in der Oberliga-Nord holen. Auch die Niedersachsen verloren ihr Freitagsspiel und wollen nun die ersten Punkte der Endrunde holen. Für die Spieler des HEV wäre ein Sieg gegen die Scorpions das Highlight der Saison. Bully in der Gysenberghalle ist um 18:30 Uhr.
Hinweis: Der HEV weist am Sonntag auf eine frühzeitige Anreise hin. Um die Parkplatzsituation zu entspannen, bietet sich ebenfalls ein Umstieg auf den ÖPNV an.   



jonsdorferfalken60 Jahre Eishockeysport in Jonsdorf

(OLO)  Der Eishockeysport im Kurort Jonsdorf feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Für diesen runden Geburtstag plant  der EHC Jonsdorfer Falken gemeinsam mit seinen Partnern im Jubiläumsjahr 2014  zahlreiche Veranstaltungen.
Viel wurde in den 60 Jahren in Jonsdorf gemeinsam erreicht und das Erreichte war nur möglich, weil sich unzählige Eishockeybegeisterte mit großem Engagement  Tag für Tag dafür einsetzen und einen Großteil ihrer Freizeit dem Eishockeysport widmen. Das gemeinsam gesetzte Ziel, den Eishockeystandort Jonsdorf und das Zittauer Gebirge über die Kreisgrenzen hinaus bekannt zu machen, ist längst Realität geworden.
Als Auftaktveranstaltung  zum runden Geburtstagsjahr  findet am
01. März 2014 ab 10:00 Uhr im „Falkenhorst zu Jonsdorf“
in der Sparkassenarena ein Vereinsfest statt. Ob Frühschoppen vor oder Spiel und Spaß für Alt und Jung in der Eishalle, es ist sicher für Jeden etwas dabei! Höhepunkt des Tages wird bestimmt das Spiel der Jonsdorfer Falken gegen den „Rest der Welt“! Das Coaching der „Herausforderer“ übernimmt Rene „Hakke“ Haack. Weitere Infos unter www.jonsdorferfalken.de



memmingenindiansMemminger Indians übernehmen Tabellenführung: 8:5-Heimsieg über Eispiraten

(BYL)  Die nächste Play-off-Party am Memminger Hühnerberg: Der ECDC Memmingen hat am Freitagabend in der Zwischenrunde der Bayerischen Eishockey-Liga (BEL) den ESC Dorfen mit 8:5 (2:1; 3:2; 3:2) geschlagen. Die Indians sind mit sieben Punkten nun Erster in der Gruppe B. Im zweiten Spiel in dieser Zwischenrunden-Gruppe schlug Waldkraiburg Höchstadt mit 3:1 und ist jetzt Zweiter. Der Erste und der Zweite ziehen ins Halbfinale ein. Das Spiel am Memminger Hühnerberg verfolgten 1251 Zuschauer. Die Tore für den ECDC erzielten Al Joanette (3), Patrick Zimmermann (2), Andreas Börner (2) und Anton Pertl. Zum Spieler des Abends auf Memminger Seite wurde Al Joanette gewählt. Am Sonntag kommt es um 17 Uhr zur Begegnung in Dorfen, in der die Indians einen großen Schritt in Richtung Saisonziel gehen können. Nach Oberbayern werden die Indians auch wieder von einem großen ECDC-Fanbus begleitet.
Ein wirklicher Krimi war es dieses Mal nicht – dennoch bekamen die über 1250 Zuschauer am Memminger Hühnerberg beste Eishockeyunterhaltung geboten. Dafür sorgten am Ende zwei verwandelte Penaltys, 13 Tore und zwei Mannschaften, die sich mit „offenem Visier“ gegenüber standen. Das Spiel begann flott und die ersten guten Torchancen auf beiden Seiten ließen nicht lange auf sich warten. Wie jedoch zuletzt auch schon, waren es wiederum nicht die Indians, die mit 1:0 in Führung gehen konnten – dies gelang dem ESC in Person von Dominic Koß in der neunten Minute. Doch nur zwei Minuten später schlugen die Hausherren zurück und glichen durch einen sicher verwandelten Penalty von Patrick Zimmermann zum 1:1 aus. Zuvor war Memmingens Nummer 91 bei einem schnellen Break in Unterzahl vor dem Gästetor gefoult worden. Die Rot-Weißen hatten das Heft nun in der Hand und brachten die Überlegenheit auch auf die Anzeigetafel: Al Joanette gelang mit seinem ersten Streich des Abends die 2:1 Führung.
Auch im zweiten Drittel waren die Gastgeber die Ton angebende Mannschaft, schafften es aber nicht, sich entscheidend abzusetzen. Dem 3:1 durch Andi Börner folgte nur eine Minute später das 3:2. Und auch auf das 4:2 und 5:2 durch Al Joanette, der damit seinen Hattrick perfekt machte, fanden die Eispiraten noch vor Drittelende eine Antwort: Christian Birk gelang der 5:3 Anschlusstreffer.
Und dass sich die Gäste noch nicht aufgegeben hatten, bewiesen sie gleich zu Beginn des letzten Spielabschnitts. Spielertrainer Thomas Vogl traf für Dorfen und es stand nur noch 5:4. Dieses Mal ließen sich die Indians aber nicht unterkriegen und reagierten postwendend mit dem 6:4 durch Patrick Zimmermann. Und die Zuschauer sollten noch drei weitere Tore zu sehen bekommen: Andi Börners Tor zum 7:4 folgte ein Penalty für den ESC, den Stefan Weberstetter zum 7:5 verwandeln konnte. Der Schlusspunkt blieb den Rot-Weißen vorbehalten: Anton Pertl netzte zum 8:5 ein.
Die Torflut und der verdiente Sieg sorgten für gute Unterhaltung auf den Rängen, was die Trainer anschließend jedoch etwas anders sahen: „Nach vorne klasse – nach hinten nicht konzentriert genug“, fasste ECDC-Coach Jogi Koch zusammen und kündigte an, das Defensivverhalten seiner Jungs noch einmal deutlich anzumahnen, um beim Rückspiel am Sonntag in Dorfen die nächsten Punkte auf dem Weg ins Halbfinale einfahren zu können. Momentan stehen die Indians auf Platz 1 ihrer Gruppe. Allerdings beträgt der Vorsprung auf Platz 3 nur zwei Punkte, so dass auch weiterhin höchste Konzentration erforderlich ist.
Das nächste, letzte und vielleicht schon entscheidende Heimspiel der Meisterrunde steigt am kommenden Freitag um 20 Uhr gegen den Höchstadter EC.



stiftlanddragonsmitterteichEHC Mitterteich: 12:1 Pflichtsieg gegen dezimierte Gäste

(BYL)  Mit 10 Spielern und 2 Torleuten kamen die Red Dragons nach Mitterteich, eigentlich ein „klarer Fall“ für den EHC! Aber: Die Regener verteidigten konsequent und Torwart Marco Feiertag machte den EHC-Stürmern das Leben sichtlich schwer, kein Mitterteicher Angriff kam durch. Auch der EHC bekleckerte sich nicht gerade mit Ruhm, man spielte zu umständlich und etwas ideenlos. Selbst in Überzahl gelang den Mitterteichern kein Tor. Erst in allerletzter Minute jagte Marvin Deske den Puck auf Vorlage von Daniel Huber ins Netz der Gäste. Mit diesem etwas überraschenden „Nur 1:0“ ging es in die Pause. Heinz Zerres dürfte seinen Cracks so einiges in Sachen Spielwitz und „Schussfreude“  erzählt haben…
Das sollte gewirkt haben, und auch die Kräfte der Gäste gaben ab dem zweiten Drittel nach. Jetzt klappte die Torjagd fast im Minutentakt. Alexander Schardt eröffnete den Torreigen in der 23.Minute, bis zur 24.Minute liess Ales Kreuzer gleich zwei Treffer folgen – das Spiel glich ab dieser Phase einem reinen Power-Play der Mitterteicher. Mit einem Doppelschlag in der 31. und 32.Minute durch Marvin Deske und Ales Kreuzer baute der EHC den Vorsprung auf 6:0 aus, Daniel Huber und Sven Schalamon erhöhten kurz vor Drittel-Ende bis auf 8:0
Kaum waren 10 Sekunden im letzten Drittel gespielt, überwand Jiri Ryzuk Regens Goalie Feiertag, den sicher besten Spieler der Gäste, zum 9:0. Ab diesem Zeitpunkt nahmen die Mitterteicher das Tempo etwas heraus, Chancen hatte man aber noch reichlich. Es dauerte bis zur 49. Minute, bis Stephan Trolda den nächsten Treffer zum 10:0 in Unterzahl für Mitterteich landen konnte. Nun durfte auch Lukas Stolz einmal hinter sich greifen. – Regens Sterr zog mit einem Weitschuss zum verdienten Ehrentreffer für die Gäste durch. Wieder mit einem Doppelschlag in der 51 und 52.Minute machten Pattrick Pfänder und Marvin Deske  den Endstand mit 12:1 klar.
Heinz Zerres bemängelte etwas die Spielweise seiner Cracks im ersten Drittel, man habe zu wenig Scheiben in Richtung Tor der Gäste gebracht, Günther Steininger meinte, immerhin im ersten Drittel habe man den EHC richtig ärgern können.
Schiedsrichter: Guck
Zuschauer: 157
Tore:
20.Min 1:0 Deske (Huber)
23.Min 2:0 Schardt
23.Min 3:0 Kreuzer (Rothemund, Trolda)
24.Min 4:0 Kreuzer (Hausauer)
31.Min 5:0 Deske (Ryzuk)
33.Min 6:0 Kreuzer (Hausauer)
37.Min 7:0 Huber (Rothemund)
40.Min 8:0 Schalamon (Bogner)
49.Min 9:0 Ryzuk (Bauer)
50.MiN 10:0 Trolda (Schalamon, Bogner)
52.Min 10:1 Sterr (Wiederer)
52.Min 11:1 Pfänder (Huber)
53.Min 12:1 Deske (Bauer, Schalamon)
Strafen:
Mitterteich: 6
Regen: 2 + 10 (Ferstl)



blacktigersmoersBlack Tigers Moers gelingt die Überraschung


(NRWL)  Unterlag man beim Hinspiel in Herford erst knapp im letzten Drittel, gelang der Mannschaft von Trainer Stephan Piwonski gestern in der ENNI-Eiswelt beim Rückspiel in der NRW-Liga der Überraschungs-Coup. Die Gäste vom Herforder EV, die von einem großen Fan-Tross begleitet wurden, taten sich von Beginn an sehr schwer. Obwohl mehrfach in zahlenmäßiger Überzahl konnten die Gäste den starken Moerser Torhüter Winand Schneider im ersten Drittel nicht bezwingen, so dass das Anfangsdrittel mit 0 : 0 für beide Mannschaften ausgeglichen endete.
Im Mitteldrittel wurde von beiden Seiten das Tempo deutlich erhöht und es gab zahlreiche Tor-Chancen auf beiden Seiten. Konnten die Gastgeber zur eigenen Überraschung den Herforder Torhüter gleich viermal überwinden, blieb Herford in dieser Phase des Spieles torlos. Entweder war der Junioren-Torhüter der Schwarz-Gelben Endstation oder  die sehr aggressiv aufspielenden Feldspieler der Black Tigers störten die wütenden Angriffe des Favoriten aus Herford bereits im Mitteldrittel erfolgreich.
Obwohl Herford direkt zu Beginn des Schlussdrittels nochmals das Tempo erhöhte und trotz fortwährender Überzahl-Situationen nicht zum Torerfolg kam, war es der Moerser Philip Grühn nach Vorlage von Kapitän Dennis Lesage, der die Grafen-städter in der 54. Minute sogar mit 5 : 0 in Führung schoss. Erst bei einem Penalty in der 55. Spielminute konnte Herford den Torhüter der Gastgeber zum ersten Male bezwingen und auf 1 : 5 verkürzen. Hiervon nahezu unbeeindruckt, traf Dennis Lesage im Gegenzug zum 6 : 1 Torerfolg für Moers. Herford konnte in der sehr hektischen und unverändert durch Strafzeiten auf beiden Seiten geprägten Schlussphase des Spieles zwar noch auf 2 : 6 verkürzen, musste sich aber zum Frust der vielen mitgereisten Herforder Fans überraschend geschlagen geben.
Die Moerser Spieler feierten den unerwarteten Sieg noch fast eine Stunde lang.
Trainer Stephan Piwonski konnte mit Recht auf die überzeugende Torhüterleistung, wie auch insbesondere der Kampfbereitschaft und ei geschlossene Mannschafts-leistung seiner Spieler stolz sein. Bitter allerdings, dass Kapitän Dennis Lesage kurz vor Spielende eine Spieldauer-Disziplinar-Strafe bekam, womit er beim letzten Hauptrundenspiel gegen Königsborn gesperrt ist. Die Strafe war kurios und tat sogar den Schiedsrichtern leid! Laut Regelbuch gibt es bei einer Rauferei auf dem Eis automatisch eine Spieldauer-Strafe für Spieler, die bei der Spielunterbrechnung durch den Schiedsrichter von der Spielerbank kommen. Als Kapitän der Moerser Mannschaft wollte Dennis Lesage lediglich von den Schiedsrichtern erfahren, welche Strafzeiten ausgesprochen werden. Hierfür hätte er aber in dieser Phase das Eis nicht betreten dürfen. 
GSC Moers : Herforder EV         6 : 2    (0:0; 4:0; 2:2)
Moerser Tore
1:0      Kevin Laabs (Vorlage: Alexander Arnold)
2:0      Alexander Arnold (Vorlage: Andreas Arnold)
3:0      Benjamin Spazier (Vorlage: Marvin Richter; Lars Schmitz)
4:0      Alexander Arnold (Vorlage: Benjamin Spazier)
5:0      Philip Grühn (Vorlage: Dennis Lesage)
6:1      Dennis Lesage (Vorlage: Marvin Richter; Benjamin Spazier)
Strafzeiten:
GSC Moers               20 Minuten + Spieldauer-Strafe Dennis Lesage
Herforder EV             14 Minuten + 10 Minuten Disziplinar-Strafe Tim-Jannis Schürstedt u. 10 Minuten Disziplinar-Strafe Fabian Staudt



peissenbergeishacklerTSV Peißenberg: Niederlage in Miesbach

(BYL)  Mit einer 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)-Niederlage beim TEV Miesbach sinken die Chancen auf die Teilnahme an den Halbfinalspielen der Bayernliga für die Peißenberger Eishackler. Vor 541 Zuschauern, davon ca. 50 mitgereiste Peißenberger Fans, unterlagen die Peißenberger am Freitag Abend dem starken Gastgeber.
Mit einer Überraschung startete das Sternkopf-Team - im Tor gab Juniorentorhüter Lukas Müller seinen gelungenen Einstand. Ohne Sebastian Buchwieser, ansonsten mit dem kompletten Kader, sowie den Junioren Müller, Birkner und Hörndl begann ein flottes Bayernligaspiel. Lukas Müller mußte gleich zu Beginn des Spiels zeigen, warum er eingesetzt wurde. Mit ein wenig Glück und Können parierte er die ersten Angriffsversuche der Gastgeber. Auch die Gäste von der Ammer verzeichneten ihrerseits Chancen, um in Führung zu gehen. Eine erste Duftmarke setzte Valentin Hörndl, der in der 7. Minute die Führung auf dem Schläger hatte. Den Querpass wollte er direkt verwandeln, doch Torhüter Danijel Kovacic hatte etwas dagegen. In der 11. Minute wieder ein schneller Konter der Peißenberger, doch auch Martin Hinterstocker scheiterte am Miesbacher Torhüter. Nach einigen Chancen der Miesbacher dann die umjubelte 1:0-Führung der Heimmannschaft. Die Scheibe lief über Kirschbauer und Barz zum Torschützen Pier-Oliver Cotnoir, der frei vor Lukas Müller zum Schuß kam. Kurz darauf hatte Moritz Birkner den bis dahin verdienten Ausgleich auf dem Schläger, leider agierte er zu nervös und konnte die Scheibe aus spitzem WInkel nicht im leeren Tor der Miesbacher unterbringen.
Im zweiten Spielabschnitt drängte wieder Miesbach auf das Peißenberger Tor, ohne jedoch erfolgreicht zu sein. Peißenberg konnte sich immer wieder vom Druck befreien und konterte stets gefährlich. In der 25. Minute war es Martin Andrä, der alleine durchgebrochen war, jedoch rettete wiederum Miesbachs Torhüter. In der 29. Minute dann die 2:0-Führung der Gastgeber. Amann und Albanese paßten hinter dem Peißenberger Tor, den Paß konnte Hörmann dann überraschend im Netz versenken. Die Angriffsbemühungen der Miesbacher wurden dann bereits in der 35. Minute belohnt, als Mario Jann zur vorentscheidenden 3:0-Führung einschoß. Mit diesem Zwischenstand ging es zum letzten Pausentee.
Im letzten Spielabschnitt war es wiederum der Gastgeber, der die Initiative ergriff. Es dauerte bis zur 46. Minute, ehe der 4:0-Endstand fiel. Rene Müller spielte die Scheibe zu Stefan Kirschbauer, der mit einem Distanzschuß traf. Das vermeintliche Torraumabseits wurde von den Schiedsrichtern nicht gewertet. Peißenberg versuchte wiederholt, wenigstens eine Ergebnisverbesserung zu erreichen. So scheiterte Moritz Birkner in der 47. Minute, Martin Andrä in der 50. und Martin Hinterstocker mit einem Gewaltschuß in der 52. Minute. Die Gastgeber konnten in den letzten Minuten ebenfalls noch einige Chancen erspielen, doch Lukas Müller hielt seinen Kasten sauber. Wollen die Peißenberger wirklich noch die Chance auf das Halbfinale wahren, müssen sie sich beim Heimspiel am Sonntag besonders bei der Chancenverwertung enorm steigern.
Stimmen zum Spiel:
Rudi Sternkopf (Trainer TSV Peißenberg): " Ich gratuliere Miesbach zum Sieg, wir haben nicht schlecht gespielt. Im ersten und zweiten Drittel haben wir gut mitgehalten. Im letzten Drittel mußte ich nochmals umstellen, da war Miesbach einfach stärker".
Michael Lehmann (Trainer TEV Miesbach): "Im ersten Drittel waren wir nicht so schlecht, da müssen wir uns auch bei unserem Torhüter bedanken, der uns im Spiel gehalten hat. Wir konnten konstant mit 4 Reihen durchspielen, mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Wir haben heute den Grundstein für den Einzug ins Halbfinale gelegt, das war unser Ziel. Wir wollen in Peißenberg nachlegen!"  



ratingenUngefährdeter Aliens-Sieg in Grefrath! GEG 1 : 6 Ratinger Ice Aliens (0:4, 0:2, 1:0)

(OLW)  Etwas schwerer hatte sich die Mannschaft ihre Aufgabe in Grefrath schon vorgestellt, aber nach einem Blitzstart lagen die Ice Aliens bereits nach drei Minuten durch Robert Licau und Marc Höveler mit 2:0 vorne. Nachdem Marvin Moch in der neunten Minute auf 3:0 erhöhte, nahm Grefraths Trainer Karel Lang eine Auszeit, aber seine Mannschaft schien ihm nicht zugehört zu haben, denn das Spiel lief trotzdem weiter fast nur in Richtung des Grefrather Tors. Entsprechend gelang Marvin Moch in der 18. Minute der wahrscheinlich schon vorentscheidende Treffer zum 4:0.
Auch das 2. Drittel verlief ähnlich. Die Außerirdischen dominierten die Partie und selbst wenn die GEG vor dem Tor der Ice Aliens gefährlich auftauchte, war Ratingens Keeper Bastian Jakob regelmäßig die Endstation. Tore fielen in diesem Abschnitt durch Kapitän Jan Philipp Priebsch und Maurice Musga, die das Zwischenergebnis zu einem beruhigenden 6:0 Pausenstand ausbauten.
Kurz vor Ende des Drittels gab es offensichtlich handfesten Diskussionsbedarf auf Seiten der Gastgeber – Schiedsrichter Prudlo schickte anschließend Grefraths Dennis Appelhans und Ratingens Maurice Musga nach einer Rangelei zum vorzeitigen Duschen.
Das letzte Drittel begannen die Aliens mit einer doppelten Unterzahl und kassierten, als diese gerade abgelaufen war, den einzigen Gegentreffer des Abends durch Grefraths Marco Haßtenteufel. Danach ergaben sich einige Chancen auf beiden Seiten, die aber die guten Torhüter zu verhindern wussten. Die Aliens schonten die Kräfte für das schwere Spiel am Sonntag gegen Essen und die Grefrather Mannschaft hatte das Spiel wohl schon nach dem 2. Drittel abgehakt.
Tor Grefrath:               Marco Haßtenteufel
Tore Ratingen:     Robert Licau , Marc Höveler, Marvin Moch (2),  Jan Philipp Priebsch, Maurice Musga
Strafen Grefrath:         13 + Spieldauerdisziplinarstrafe Dennis Appelhans
Strafen Ratingen:         23 + Spieldauerdisziplinarstrafe Maurice Musga
Zuschauer:                    ca. 350
Schiedsrichter:             Martin Prudlo




schongauSchwarzer Freitag für die Mammuts / HC Landsberg – EA Schongau 9 : 2 (1 : 0 / 4 : 0 / 4 : 2)


(BLL)  Es gibt Tage, da läuft eben gar nichts zusammen, das passiert sogar absoluten Profimannschaften. Solche Tage muss man einfach abhaken und weiter nach vorne schauen. Und so einen Tag erwischten die Mammuts der EA Schongau am Freitag in Landsberg. Konnte man das erste Drittel gegen den Tabellenführer noch recht ordentlich gestalten, brachen im zweiten Drittel mit den Strafzeiten gegen die EAS auch die Dämme und das Team von Trainer Reiner Lohr resignierte sichtlich.
In einem noch offenen ersten Abschnitt geriet die EAS erst in Unterzahl mit 1 : 0 in Rückstand (15.). Im Zweiten Drittel wurde es dann bitter. Hatte man die nächste Strafzeit gerade überstanden, erhöhten die Gastgeber in der 25. Minute auf 2 : 0 und auch die nächste Strafe gegen die EAS verstand der Tabellenführer zu nutzen  - 3 : 0 (26. Minute). Das knapperte doch sichtlich an den Nerven der Spieler – es folgten weitere Strafen gegen die EAS und somit weitere Gegentore. In einer 3 : 5 Unterzahl musste die EAS schon das 4 : 0 hinnehmen (32.) – das Spiel war gelaufen. So vergaben die Mammuts auch eine der wenige Chancen eines Überzahlspiels – ein Fehlpass leitete sogar den Konter zum 5 : 0 in der 35. Minute ein. Dem HCL gelang in dieser Situation einfach alles, die EAS verkrampfte immer mehr in ihren Aktionen.
Und so ging es in den Schlussabschnitt  - Landsberg erhöhte ohne große Gegenwehr auf  6 : 0 (41.) und 7 : 0 (44.), ehe Nico Bentenrieder ein Zuspiel von Stefan Schäller zur Resultatsverbesserung  verwerten konnte – 7 : 1 (46.). Doch die Partie war längst gelaufen - Landsberg traf noch zum  8 : 1 (48.). Das zweite EAS-Tor erzielte Alexander Schönberger auf Zuspiel von Kapitän Norbert Löw (8 : 2 – 53.), ehe in der 55. Minute der Endstand zum 9 : 2 feststand.
Zuschauer: 483 – Strafen: HCL 14 – EAS 16 + 10 (M. Klein) Min.
Tore: 1. Drittel: 1 : 0 (14:43) Fischer (Wedl / Rohde) 5-4
2. Drittel: 2 : 0 (24:00) Folk (S. Kerber)
                 3 : 0 (25:38) Grünauer (Wedl / Rohde) 5-4
                 4 : 0 (31:12) Fischer (Rohde/ Wedl) 5-3
                 5 : 0 (34:12) Fischer  4-5
3. Drittel: 6 : 0 (40:56) Fischer (Rohde)
                7 : 0 (43:51) Gäbelein (Mascall)
                7 : 1 (45:48) Bentenrieder (Schäller)
                8 : 1 (47:26) D. Kerber (Feike)
                8 : 2 (52:14) Schönberger (Löw)
                9 : 2 (54:14) Scherdi (D. Kerber/ Christian)



schweinfurtmightydogsERV Schweinfurt: Noch keine Play Down-Form / Mighty Dogs – Tölzer Löwen 1:7 (0:3, 1:3, 0:1)

(OLS)  Erneut eine Heimniederlage für die Dogs, und dazu eine, die nicht gerade Mut für die kommenden Play Downs machte. Gegen die stets wacher, präsenter und aggressiver wirkenden Gäste standen die Schweinfurter von vornherein auf verlorenem Posten und konnten das Spiel zu keiner Zeit offen halten.
Nur Alex Funk fehlte aus dem momentan zur Verfügung stehenden Kader, also konnte mit drei vollen Reihen gefahren werden, dazu nahm Vitali Stähle die Position in der Abwehr wieder ein. Wenn man noch die engagierte Partie gegen Füssen vor Augen hatte, war an diesem Freitagabend nicht mehr viel davon zu sehen. Mit eher „lauwarmem“ Eishockey (wie es Steffen Reiser bezüglich des Bayreuth-Spiels genannt hatte) war gegen diese Löwen wenig auszurichten. Die waren besser organisiert und standen gut; die Schweinfurter mussten sich schon abmühen, aus dem eigenen Drittel und durch die neutrale Zone zu kommen. Tölz ging hart und kompromisslos in die Zweikämpfe und musste gar keine goßen Sturmläufe starten – es genügte, die sich bietenden Möglichkeiten, wie im Powerplay, zu nutzen.
So schienen die Gegentore fast zwangsläufig zu fallen, und das ging im zweiten Abschnitt weiter: Ein Überzahltor, ein schneller Angriff gleich darauf, und die Gäste waren davongezogen, bevor die Dogs sich auf energischere Gegenwehr besannen. Das 1:5 beflügelte zumindest die Offensivbemühungen etwas, und jetzt erarbeitete sich der ERV auch einige Chancen. Allerdings blieben die Powerplays völlig ohne Wirkung und verpufften schwung- und ideenlos. Ein schneller Konter der Löwen erhöhte vor der zweiten Pause noch auf 1:6.
Im letzten Drittel wurde es zunächst etwas ruppiger, bevor man sich beiderseits wieder beruhigte. Ein richtiges Aufbäumen gegen die Niederlage war auch jetzt nicht zu erkennen, obwohl zu Ehren der Mighty Dogs gesagt werden muss, dass sie in den letzten zehn Minuten wenigstens auf Resultatsverbesserung aus waren und sich noch etliche gute Szenen vor dem Tölzer Kasten herausspielten. Freilich hatte man aber auch den Eindruck, dass die Gäste da schon nicht mehr hundertprozentig bei der Sache waren. Zu ihrem siebten Treffer reichte es dennoch.
Tore:
02.       0:1 Kathan (Biersack, Sternkopf) PP1
17.       0:2 Eder (Walleitner, Koberger)
19.       0:3 Kathan (Kolacny, Kishel) PP1
27.       0:4 Fischhaber (Schenkel, Strobl) PP1
27.       0:5 Biersack (Schwarz, Kimmel)
28.       1:5 Zimmermann (Aminikia, Amrhein)
38.       1:6 Dubé (Andrä)
57.       1:7 Strobl (Schenkel, Fischhaber)
Strafminuten: Schweinfurt 16; Tölz 16 + 10 Fuchs
Zuschauer: 394



selberwoelfeVER Selb: Kartenvorverkauf für erste Play-Off-Runde startet ab sofort

(OLS)  Es ist perfekt – der VER Selb hat mit einem 4:2 Sieg in Klostersee 3 Tage vor Ende der Vorrunde sein Meisterstück „abgeliefert“ – der neue Oberliga Südmeister 2013/2014 heißt VER Selb.
Der VER Selb trifft somit in der ersten südinternen Play-Off-Runde ab dem 26.Februar 2014 auf den Tabellenachten aus dem Süden – aktuell sind dies die Erding Gladiators.
Der VER Selb möchte bekanntgeben, dass ab sofort der Vorverkauf für diese erste Play-Off-Runde startet und sich die Fans u.a. frühzeitig die begehrten Sitzplatztickets sichern können.
Karten für die Play-Off-Spieltage in der NETZSCH-Arena am Mittwoch, 26.Februar 2014 und Sonntag, 02.März 2014 können ab sofort in der VER Selb Geschäftsstelle sowie über die Homepage des VER Selb (www.verselb.de) und das Print-Home Ticketsystem TIXOO bestellt/geordert werden.
Gute Nachrichten an alle Dauerkarteninhaber: die erste Play-Off-Runde ist noch in den Saisontickets enthalten.



rebels-stuttgartStuttgart Rebels am Wochenende mit Sieg und Niederlage

(RLSW)  Der Doppelspieltag an diesem Wochenende fiel für die Stuttgart Rebels
zweigeteilt aus.
Der Heimniederlage gegen die Rhinos aus Hügelsheim ließen die
Jancovic-Schützlinge einen Auswärtssieg bei EKU Mannheim folgen.
Das Heimspiel gegen den Favoriten und Tabellenzweiten aus Hügelsheim
begann für die Rebels denkbar schlecht,denn bereits nach 14 Sekunden
konnte Cedric Duhamel eine Unachtsamkeit in der Stuttgarter Deckung zum
Führungstreffer nutzen.In der Folgezeit entwickelte sich allerdings ein
unterhaltsames erstes Drittel,in dem die Hausherren dem Gegner mit hohem
Aufwand Paroli bieten konnten.Leider wurde die Mannschaft für ihre
Bemühungen nicht mit einem Treffer belohnt,gute Möglichkeiten waren
durchaus vorhanden.Wie man seine Chancen clever ausnutzt machte erneut
Duhamel mit seinem zweiten Treffer bei der ersten Überzahlmöglichkeit vor.
Leider verloren die Rebels im zweiten Spielabschnitt den Zugriff zum
Spiel und so konnten die Nashörner aus dem Badischen ihren Vorsprung
sukzessive bis zum Drittelende durch Tore von Fleury ( 2) und erneut
Duhamel bis auf 0:5 ausbauen.
Nach dem sechsten Gegentreffer zu Beginn des Schlussabschnitts durch
Groß ging noch einmal ein Ruck durch die Stuttgarter Reihen und nach
Toren von Gross,Alex Katjushenko und Wollner stand es plötzlich nur noch
3:6.
Mehr ließen die Mannen von Trainer Pascal Winkel allerdings nicht mehr
zu und stellten das Ergebnis bis zum Schlusspfiff ihrerseits durch zwei
Treffer von Mathieu Fleury auf 3:8.
Lobenswert wieder einmal der Einsatz der Mannschaft in der weiterhin
etliche Spieler fehlen und auch einige der angetretenen Spieler noch
nicht wieder zu 100 % fit sind.Beispielhaft hierfür z.B. ein Ene
Lang,der einfach dort spielt wo ihn der Trainer einsetzt,an diesem
Wochenende zum ersten Mal seit seiner Jugendzeit wieder in der Verteidigung.
Im zweiten Spiel des Wochenendes ging es bei den Mad Dogs der EKU
Mannheim wie bereits vorige Woche in Zweibrücken darum,für die bald
beginnende Abstiegsrunde ein Zeichen zu setzen.
In einer recht ruppigen Partie,in der die Mannheimer versuchten die
Mannschaft um "Kapitan" Arthur Gross durch hartes Spiel zu beeindrucken
zahlte sich am Ende die geduldige Spielweise der Rebels aus und so
konnten schließlich verdiente drei Punkte mit nach hause genommen werden.
Die Stuttgarter Führung durch Ron Horwath konnten die Gastgeber kurz vor
Drittelende ausgleichen um ihrerseits in der 25. Minute in Führung zu
gehen.Der verdiente Ausgleich für die meist überlegenen Rebels gelang
Sebastian Meindl zur Hälfte der Spielzeit.
Nachdem Johann Katjushenko nach 48 Zeigerumdrehungen seine Farben
endlich wieder in Führung geschossen hatte erlöste der starke Arthur
Gross die Landeshauptstädter schließlich fünf Minuten vor dem Abpfiff
mit dem vorentscheidenden 4:2.Bis zum Spielende ließ die Defensive
einschließlich Torhüter Blankenburg dann hinten nichts mehr anbrennen
und so konnte der Stuttgarter Tross zufrieden die Heimreise antreten.
Stuttgart Rebels - ESC Hügelsheim 3:8 ( 0:2,0:3,3:3 )
0:1 1.min Duhamel ( Walther )
0:2 12.min Duhamel ( Walther )
0:3 26.min Fleury ( Walther,Duhamel )
0:4 34.min Fleury
0:5 40.min Duhamel
0:6 42.min Groß ( Kern,Böcherer )
1:6 44.min Gross (Schmidt )
2:6 49.min A.Katjushenko ( J.Katjushenko,Schmohl )
3:6 52.min Wollner ( Lang,Heimann )
Strafen S :14 + 20
Strafen HÜ :10
Zuschauer:277
EKU Mannheim - Stuttgart Rebels 2:4 ( 1:1,1:1,0:2 )
0:1 9.min Horwath ( Schmidt,Gross )
1:1 18.min Peters ( Dörr )
2:1 25.min Dörr
2:2 29.min Meindl ( Schmidt,J.Katjushenko )
2:3 48.min J.Katjushenko (Gross,Kerber )
2:4 55.min Gross ( Meindl,Pratnemer )
Strafen MA : 21 + 30
Strafen S : 26
Zuschauer : 47



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Sonntag 16.Februar 2014
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