IHP News(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd, Bayernliga, Landesliga Bayern, Oberliga West, Regionalliga West, Rheinland-Pfalz-Liga, Oberliga Nord und Oberliga Ost.
Rote Teufel Bad Nauheim: 5:3-Heimsieg gegen Crimmitschau - "Erstmals nach einem Sieg stinksauer"(DEL2) Mit 5:3 (3:0, 0:1, 2:2) gewannen heute Abend die Roten Teufel ihr wichtiges DEL2-Heimspiel gegen den ETC Crimmitschau und verkürzen somit den Abstand auf den achten Platz auf sechs Punkte, nachdem Weißwasser in Garmisch verlor. "Dennoch bin ich zum ersten Mal stinksauer nach einem Sieg, denn erneut haben wir individiuelle Fehler gemacht, die uns fast die Punkte gekostet hätten", sagte EC-Coach Daniel Heinrizi erbost nach dem Schlusspfiff. "Wenn du in Bad Nauheim nicht von der ersten Sekunden an bereit bist, dann kannst du hier nichts holen. Das war schon zu meiner aktiven Zeit so. Wir waren einfach nicht von Beginn an präsent, auch wenn wir über weite Strecken des Spiels anschließend gut gespielt haben", anaylsierte Crimmitschaus Trainer Fabian Dahlem das Geschehen.
Die Hausherren gaben von Beginn an Gas und gingen nach nur 72 Sekunden durch Harry Lange in Front. Es folgte eine Angriffswelle nach der anderen, so dass Gäste-Goalie Nie einiges zu tun bekam. Glück hatte der Torsteher beim Pfostenschuss von Patrick Strauch (4.), beim 2:0 durch Kyle Helms hatte er keine Abwehrmöglichkeit. Matt Beca tankte sich kraftvoll durch und anstatt selber zu schießen, bediente er den bessr postierten Mitspieler mit viel Übersicht. Auch am dritten Tor war der Kanadier beteiligt, als die Kurstädter endlich mal wieder in Überzahl trafen. Nutznießer war Daniel Oppolzer, der einen Querpass von Beca nur noch einschieben brauchte.
Die Gäste nahmen sich in der Pause offenbar einiges vor und durften sich von Fabian Dahlem wohl ein paar Worte angehört haben. Anders war der Sinneswandel nicht zu erklären, denn nun waren die Westsachsen am Drücker. T.J. Fast mit einem Pfostenschuss gab in der 21.Minute die Marschrichtung für die Gäste vor. Die Roten Teufel fanden sich in die Defensive zurück gedrängt, so dass nun auch Jan Guryca einiges an Arbeit bekam. Bei den Gästen waren nun aber auch fast permanent die beiden Ligen-Topscorer Reed und Campbell auf dem Eis, um den Faden wieder zu finden. Und sie erledigten ihre Aufgabe: im Fallen traf Reed zum ersten Crimmitschauer Tor, die Vorlage kam von - natürlich von Campbell. Den Roten Teufeln blieben nur einzelne Konter wie z.B: in der 30.Minute, als Lavallee frei durch war und mit der Rückhand knapp verzog. Zusätzlich schwer machten es sich die Gastgeber mit Strafzeiten, die jedoch mit viel Einsatz schadlos überstanden wurden.
Die Westsachsen blieben auch im letzten Abschnitt auf dem Gaspedal, jedoch nahmen die Kurstädter den Kampf nun wieder mehr an und hielten die Eispiraten vom eigenen Tor weitestgehend fern. Als Dennis Reimer in der 51.MInute das 4:1 mit einem Rebound erzielte, schien die Sache gelaufen zu sein. Die Gäste machten aber immer weiter und kamen durch Reed im Powerplay (tolle Vorlage wieder von Campbell) auf 4:2 heran. Exakt 43 Sekunden später war das Hartgummi erneut im Netz von Jan Guryca, als Bucheli durch Freund und Feind hindurch den Puck irgendwie über die Linie drücken konnte. Crimmitschau wollte nun alles, war über etwas zu motiviert und kassierte eine unnötige Strafe. Diese nutzte der Mann des Abends bei den Roten Teufeln, Matt Beca, höchstpersönlich mit dem zweiten Powerplaytor des Abends zum 5:3-Endstand.
"Wir fahren nun nach Ravensburg und wollen dort nachlegen. Wir haben noch drei Heim- und drei Auswärtsspiele, von denen wir zuhause natürlich alle und auswärts mindestens eins gewinnen müssen, wollen wir die Playoffs noch packen. Ich bin mir aber sicher, dass wir das mit der tollen Unterstützung unserer Fans packen können. Wichtig wird es aber sein, dass wir die angesprochenen individiuellen Fehler, an denen wir seit Wochen arbeiten, abstellen können", sagte EC-Coach Daniel Heinrizi im Nachgang zur heutigen Partie.
(OLS) Die Tölzer Löwen haben den dritten Platz am Sonntag verteidigt. Mit 4:2 (2:0, 0:1, 2:0) gewannen sie das Heimspiel gegen den EC Peiting.
Verstärkt durch Marco Pfleger, der kurzfristig von den Nürnberg Ice Tigers nach Tölz gekommen war, legten die "Buam" gut los. Christoph Fischhaber (7.) und Thomas Schenkel (14.) sorgten vor 1116 Zuschauern für eine 2:0-Führung bis zur ersten Pause. "Im ersten Drittel hatten wir wenige Chancen", bemängelte Peitings Trainer John Sicinski. "Da konnten wir froh sein, dass es nicht 3:0 oder 4:0 stand." Dann aber wurde das Spiel ausgeglichener. Peiting kam durch Michael Baindl (28.) in Überzahl wieder ran. "Unser größtes Problem waren die vielen Strafzeiten", sagte Trainer Florian Funk. "Wir konnten fast nicht mehr mit vier Blöcken spielen. Das zerstört unser Spiel." Beide Mannschaften kassierten im Mittelabschnitt jeweils zehn Strafminuten. "Einer meiner Spieler war im zweiten Drittel keinen Wechsel auf dem Eis", so Funk.
Besonders missfiel dem Tölzer Trainer der Fehler, der zum Ausgleich führte: Tölz hatte kurz zuvor mehrere gute Chancen, rückte zu weit auf und Peiting lief einen Drei-gegen-eins-Konter. Marco Wölfl im Tölzer Kasten hatte beim Abschluss von Dominic Krabbat keine Chance (45.). "So ein Fehler kann einen auch das Spiel kosten", sagte Funk. "Das darf nicht passieren, wenn wir gut sein wollen."
Klaus Kathan traf zur erneuten Führung (52.). Am Ende ging es turbulent zu vor dem Löwen-Tor: Die Tölzer waren in doppelter Unterzahl, Peiting drückte auf den Ausgleich. Scott Kishel wischte den Puck gerade noch von der Linie. "Da hatten wir Glück", so Funk. "Aber bei uns läuft's. Und dann passieren solche Sachen." Yanick Dubé traf schließlich ins verwaiste Peitinger Gehäuse (60.).
Am Freitag, 21. Februar, gastiert Deggendorf in der Hacker-Pschorr-Arena (Spielbeginn: 19.30 Uhr). Am Mittwoch, 26. Februar, starten die Löwen mit einem Heimspiel in die Play-offs – der Gegner steht noch nicht fest.
(RPL) Was im Fußball undenkbar wäre, ist für die Eifel-Mosel Bären das wichtigste Wochenende der Saison. Innerhalb von nur knapp 48 Stunden, muss die Mannschaft rund um Spielertrainer Michal Janega gleich drei wichtige Spiele absolvieren.
Zunächst kommt es am Freitag, den 21. Februar um 19:15 Uhr in der Eishalle am Bruchweg zum Hinspiel im Meisterschaftsfinale gegen die Mainzer Wölfe. Nur wenige Stunden später, am 22. Februar um 10 Uhr morgens, pochen die Bären erneut auswärts auf eine mögliche Sensation im Rheinland-Pfalz Pokal Halbfinalrückspiel. Abschließend wird am Sonntag, den 23. Februar um 19:00 Uhr auf heimischen Eis in der Bitburger Eissporthalle, der Meister der diesjährigen Rheinland-Pfalz Liga im Finalrückspiel Eifel-Mosel Bären gegen den TSV SCHOTT Mainz gekrönt.
Blickt man auf die diesjährige Hauptrunde zurück, besitzen die Eifel-Mosel Bären eine zufriedenstellende Statistik gegen den amtierenden Meister aus Mainz. In vier Aufeinandertreffen, musste man sich lediglich einmal im Penaltyschießen geschlagen geben. Jedoch waren auch die drei restlichen Partien von Spannung geprägt, so dass man sich einig ist, dass die Tagesform im Finale eine sehr entschiedene Rolle spielen wird. Während der TSV SCHOTT Mainz die stärkste Offensive der Liga stellt (76 geschossene Tore), stehen die Eifel-Mosel Bären mit der besten Defensive auf dem Tableau (32 kassierte Tore). Auf Grund des jährlich stattfindenden „Armed Forces Alpine Classic“ Turniers in Garmisch-Partenkirchen (vom 20.-22. Februar), werden die Bären jedoch nur vereinzelnd auf ihre amerikanischen Streitkräfte zurückgreifen können.
Dennoch sind die Eifel-Mosel Bären hungrig genug, um sich bereits am späten Freitagabend in Mainz, eine gute Ausgangssituation für das folgende Rückspiel sichern zu wollen. Das entscheidende Rückspiel, am 23. Februar um 19:00 Uhr, wird voraussichtlich erstmal das letzte Heimspiel der Eifel-Mosel Bären sein, da die Eishalle am 8. März vorzeitig wegen Umbauarbeiten geschlossen werden soll. Aus diesem Grund, möchte man die Bärenhöhle ein letztes Mal in dieser Saison zum Hexenkessel verwandeln. Der Eintritt für das Meiterschaftsfinale am 23. Februar ist daher frei! Der Sieger der Rheinland-Pfalz Liga, wird in zwei weiteren Spielen gegen einen Regionalligisten, um den sportlichen Aufstieg in die Regionalliga West (4. Liga) kämpfen.
Im ganzen Meisterschaftsfieber, gerät die Pokal-Halbfinalpartie gegen den EHC Neuwied ganz in den Hintergrund. Jedoch erreichte die Mannschaft aus dem Eifel-Mosel Land im Hinspiel mit einem 2:2 Unentschieden ein sehr überragendes Ergebnis. Die Deichstädter vom Rhein schafften vor wenigen Tagen den Weg zurück in den Profieishockey (Aufstieg in die Oberliga) und stehen somit zwei Klassen über den Eifel-Mosel Bären. Daher bleibt die Mannschaft im gelben Dress, trotz der guten Leistung im Hinspiel, „Underdog“ im Aufeinandertreffen gegen den EHC Neuwied. Ein möglicher Sieg gegen Neuwied, wäre alleine wegen dem harten Wochenendprogramm der Bären mehr als eine Sensation. Jedoch schreibt auch der Rheinland-Pfalz Pokal seine eigenen Gesetze und erst am Samstagmorgen wird fest stehen, wer im Pokalfinale auf den EHC Zweibrücken (Regionalligist) treffen wird.
Fr., 21.02., 19:15 Uhr -Mainzer Wölfe- Eifel-Mosel Bären (RLP Liga Finale Hinspiel)
Sa., 22.02., 10:00 Uhr -EHC Neuwied- Eifel-Mosel Bären (RLP Pokal Halbfinale Rückspiel)
So., 23.02., 19:00 Uhr - Eifel-Mosel Bären - Mainzer Wölfe (RLP Liga Finale Rückspiel)
Eispiraten Crimmitschau auswärts weiterhin erfolglos - Westsachsen unterliegen mit 5 zu 3 in Bad Nauheim(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau kommen auswärts nicht in Tritt. Bei den Roten Teufeln Bad Nauheim verspielten sie schon im 1. Drittel mögliche Punkte. Trotz eines deutlichen Rückstandes gaben sich die Westsachsen jedoch zu keiner Zeit auf und kamen kurz vor Ende nochmals bis auf einen Treffer heran.
Ein Überzahltor der Hessen sorgte gut 5 Minuten vor Schluss dann für den 5 zu 3 Endstand. Die Eispiraten verpassten es gut in die Partie zu starten. Nahezu das gesamte 1. Drittel dominierten die Nauheimer das Geschehen auf dem Eis. Schon in der 2. Spielminute gelingt den Hessen der Führungstreffer, als sie im Nachsetzen einen Abpraller verwerten können. Die Crimmitschauer zwar körperlich präsent, aber dennoch immer einen Schritt zu spät beim Gegenspieler. Die Konsequenz sind weitere hochkarätige Chancen der Hausherren. In der 11. Minute bauen die Roten Teufel ihre Führung auf 2 zu 0 aus und erzielen nur Sekunden vor der 1. Pause noch das Tor zum 3 zu 0. Für die Gäste aus Westsachsen hingegen lassen sich die Möglichkeiten quasi an einer Hand abzählen.
Im 2. Abschnitt ein verändertes Bild. Schon kurz nach Wiederanpfiff setzt Verteidiger T.J. Fast ein Achtungszeichen, als er den Puck mit einem Weitschuss an den rechten Pfosten nagelt. Wenig später ist der Puck dann im Netz des Nauheimer Tores. Wieder ist es T.J Fast, der den Grundstein durch einen Weitschuss legt. Den Abpraller nimmt Harrison Reed und schlenzt ihn ins lange Eck zum 3 zu 1. Mit der Hoffnung auf weitere Treffer agieren die Crimmitschauer deutlich sicherer und haben nun auch phasenweise die Kontrolle im Spiel. Lediglich ein weiterer Treffer will nicht gelingen.
Im Schlussabschnitt werden die aufkeimenden Ambitionen der Eispiraten wieder gestoppt. Zwar hat Max Campbell zunächst einen weiteren Treffer für die Eispiraten auf dem Stock, im direkten Duell mit dem Nauheimer Keeper kann er diesen aber nicht überwinden. So erhöht der Gastgeber in der 51. Minute durch ein weiteres Tor den Zwischenstand auf 4 zu 1 und sorgt prinzipiell für eine
Vorentscheidung in der Partie. Wie groß die Moral im Team der Eispiraten ist, stellten die Spieler aber erneut unter Beweis. Durch einen Powerplay-Treffer von Harrison Reed und ein Tor von Daniel Bucheli kommen die Westsachsen wieder zurück in die Partie. Mit dem Willen die Begegnung doch noch zu drehen, agierten die Eispiraten vielleicht etwas zu leichtsinnig. Nach Strafe gegen die Westsachsen erzielen die Roten Teufel in Überzahl das 5 zu 3 und sichern sich damit am Ende den Sieg. Für die Eispiraten ist das Ergebnis mehr als nur ärgerlich, da man durch das schlechte Anfangsdrittel die Partie aus der Hand gegeben hat. Im weiteren Verlauf waren die Westsachsen ebenbürtig und teils leicht überlegen.
Ergebnis: 5:3 (3:0,0:1,2:2)
Torschützen:
1:0 Harry Lange (Sean McMonagle, Patrick Strauch) 1:12
2:0 Dennis Reimer (Matt Beca, Michael Dorr) 10:14
3:0 Daniel Oppolzer (Überzahl-Tor) (Michael Dorr, Matt Beca) 19:41
3:1 Harrison Reed (T. J. Fast, Max Campbell) 25:02
4:1 Dennis Reimer (Kevin Lavallee, Daniel Oppolzer) 50:34
4:2 Harrison Reed (Überzahl-Tor) (Max Campbell, T. J. Fast) 52:33
4:3 Daniel Bucheli (Matthias Forster, Benjamin Kronawitter) 53:16
5:3 Matt Beca (Überzahl-Tor) (Kyle Helms, Michael Dorr) 55:49
Keine Punkte: Dresden unterliegt Ravensburg mit 3:6(DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das Zwischenrundenspiel bei den Ravensburg Towerstars vor 2350 Zuschauern mit 3:6 verloren und belegen nach dem 48. Spieltag den siebten Tabellenplatz.
Das Spiel begann torreich: Zwei Minuten waren gespielt, als Matt Kelly eine Überzahlsituation nutzte, um den Gastgeber in Führung zu bringen. Im Gegenzug vergab Tomi Pöllänen freistehend, auch David Hájek scheiterte mit dem Nachschuss. Dresden ließ sich jedoch nicht unterkriegen: Hájek versuchte es erneut mit einem Schuss von der blauen Linie - und dieses Mal war Sami Kaartinen per Nachschuss zur Stelle (7.). Während die Ravensburger Anhänger das Spiel ihres Team mit Pfiffen bewerteten, zeigten sich die Gäste weiter in Angriffslaune. Diese wurde mit dem 2:1 (8.) durch Vincent Schlenker belohnt wurde. Gegen Ende des ersten Abschnitts gestaltete sich die Partie zunehmend offener. Carsten Gosdeck, das Dresdner Finnen-Duo und Patrick Cullen konnten ihre Chancen jedoch nicht nutzen und verpassten es den Vorsprung auszubauen.
Ravensburgs Trainer Petri Kujala schien in der Pause deutliche Worte gefunden zu haben, denn die Gastgeber präsentierten sich wie ausgewechselt: Aus spitzem Winkel nutzte Dustin Cameron die erste Gelegenheit der Towerstars, um Goalie Kevin Nastiuk zum Ausgleich zu überwinden (21.). Fünf Minuten später brachte Stephan Vogt (26.) Ravensburg in Front. Nachdem Daniel Menge den Dresdner Pfosten getroffen hatte, folgte eine Druckphase des Popiesch-Teams. Aber auch Ravensburg forderte Nastiuk heraus.
Im Schlussdrittel setzen erneut die Gastgeber das erste Achtungszeichen: Ein Schlenzer von Manuel Kindl fand den Weg durch die Massen zum 4:2 ins Tor (42.). Infolge machte zunächst Ravensburg mächtig Druck auf die Dresdner Abwehr. Die Blau-Weißen fanden jedoch wieder ins Spiel zurück und kamen durch Gosdeck, Pöllänen, Max Prommersberger und Cullen zu guten Chancen in einem mittlerweile wieder sehr schnellen Spiel. Der Gastgeber vergab im Konter durch Vogt und J. Kelly Möglichkeiten. In doppelter Unterzahl mussten die Eislöwen wenig später das 5:2 durch Nathan Deck hinnehmen (53.). Hugo Boisvert stand bei einem Macholda-Versuch von der blauen Linie zwar goldrichtig, um in Überzahl den Anschluss zu erzielen (55.), doch Cameron entschied die Partie mit deinem zweiten Treffer endgültig für Ravensburg (59.).
"Wer die beste Heimmannschaft der Liga schlagen will, muss die Chancen besser nutzen. Das ist uns leider gerade im ersten Drittel nicht gelungen. Letztlich haben wir auch zu viele Strafzeiten kassiert und uns damit in einem engen Spiel das Leben selbst schwer gemacht", sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.
"Im ersten Drittel haben wir ein gutes Spiel gezeigt und viele Chancen erarbeitet. Dann haben wir Ravensburg die Möglichkeit gegeben zurückzukommen. Es ist schade, denn wir waren an einem guten Ergebnis dran", sagt Eislöwen-Kapitän Hugo Boisvert.
Trotz großem Kampf: Hamburg Freezers verlieren 2:4 in Krefeld(DEL) Am Sonntagnachmittag haben die Hamburg Freezers das Spitzenspiel gegen die Krefeld Pinguine mit 2:4 (1:0, 0:3, 1:1) verloren. Morten Madsen und Matt Pettinger schossen die Tore für den DEL-Tabellenführer.
Vor 7825 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an ein intensives Duell auf Augenhöhe. Dabei konnten die Freezers zuerst aus ihren Möglichkeiten Kapital schlagen und gingen durch Morten Madsen (17.) mit 1:0 in Front. Trotz weiterer Gelegenheiten blieb es bis zur ersten Drittelpause bei diesem Spielstand. Im zweiten Durchgang drehten die Krefelder den Spielstand binnen weniger Sekunden durch einen Doppelschlag von Verwey (34.) und Meyers (34.). In Überzahl baute Adam Courchaine (40.) die Führung kurz vor Drittelende auf 3:1 aus. Im Schlussdrittel drängten die Hamburger, die kurzfristig auf Center Julian Jakobsen verzichten mussten, viel Druck aus, auf den 2:3-Anschlusstreffer und waren durch Matt Pettinger (56.) erfolgreich. Nachdem die Freezers alles auf eine Karte gesetzt und Torhüter Dimitrij Kotschnew zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatten, sorgte Adam Courchaine (60.) mit dem 4:2 ins verwaiste Freezers-Tor für die Entscheidung.
Nach dem Spiel reisen die Freezers direkt weiter nach Augsburg, wo der Tabellenführer am Dienstag (19.30 Uhr) bei den Augsburger Panthern antritt. Das nächste Heimspiel steigt dann am Sonntag, 23. Februar 2014 gegen die Adler Mannheim: Im Onlineshop unter www.hamburg-freezers.de, über die Hotline 040 / 380 835 – 222, an allen Vorverkaufsstellen und im Fanshop in der Volksbank Arena sind noch knapp 150 Tickets für die Partie erhältlich.
(OLO) EHC Jonsdorfer Falken gegen den EHV Schönheide 09 hieß es am Sonntagabend im Falkenhorst. Auf jeden Fall ein Spiel mit vielen Toren, vielen Emotionen und noch viel mehr Diskussionsstoff. Die Falken begannen gut, erspielten sich erste Chancen. In der dritten Minute erzielte Martin Lamich auf Vorarbeit von Toma¹ Hruby das 1:0. Der Treffer wurde allerdings nach einem beratenden Gespräch des Schiedsrichters mit den Gästespielern wieder aberkannt. Das Jonsdorfer Team ließ sich davon noch nicht beeindrucken und erarbeitete sich weitere gute Tormöglichkeiten. Eine Riesenchance ergab sich in der fünften Minute in Überzahl, da fehlten nur wenige Zentimeter zum Torerfolg. Die Falken hatten etwas mehr vom Spiel und die besseren Chancen, doch leider waren es die Gäste, die in Überzahl in der zehnten Minute mit 0:1 in Führung gingen. In der 16.min wurden die Bemühungen der Jonsdorfer Mannschaft dann endlich belohnt. Toma¹ Hruby lief durch, ließ seinen Gegenspieler stehen, geht auf links und konnte den Puck trotz spitzem Winkels halbhoch zum 1:1 Ausgleich einschießen. In der 18.Minute lag wieder einmal der Führungstreffer für den EHC in der Luft. Erster Nachschuss, zweiter Nachschuss und auch der dritte Nachschuss – es war fast zum Verzweifeln, die Scheibe wollte einfach nicht ins Tor. Letzte Minute im ersten Drittel, wieder war der Puck hinter der Linie im Wölfe-Kasten und wieder wollte es der Schiedsrichter nicht gesehen haben. Somit ging es mit einem Unentschieden in die Kabinen.
Dem Jonsdorfer Team schienen die zwei nicht gegebenen Treffer nicht nur auf dem Gemüt zu liegen, denn anders ist es nicht zu erklären, was sich im weiteren Spielverlauf zeigte. Das Überzahltor der Gäste durch Kilian Glück in der 22.Minute war einfach nur sehr gut und erfolgreich gespielt, das kann ja mal passieren. Schnelle Pässe und drin das Ding. Drei Minuten später Überzahl für den EHC, leider zeigten sich die Falken hier wenig treffsicher. 28.Minute – Bullytor der Wölfe, so kann es auch gehen – 1:3. Die Schönheider betrieben keinen allzu großen Aufwand, sie trafen einfach präzise das Tor. Bully im Abwehrdrittel des EHC mit Bullygewinn durch Martin Sekera, die Scheibe ging in Richtung Bande, kein Falkenspieler setzt nach und die Wölfe nutzen diese Möglichkeit zum 1:4 über die kurze Ecke. Nicht nur die Konzentration des Jonsdorfer Teams ließ in dieser Phase etwas zu wünschen übrig. Miroslav Jenka tanzte in der 35.min ungestört durch die Reihen und kann ungehindert zum 1:5 einschießen. Dann noch einmal Überzahl für den EHC in der 37. Minute, aber es kam nur ein einziger Schuss auf das gegnerische Tor. Zu wenig, um die Wölfe zu beeindrucken. So ging der Mittelabschnitt mit 0:4! an die Gäste.
Im letzten Drittel ersetzte Lukas Smolka Robert Wolfermann im Jonsdorfer Tor. 42. Spielminute, zwei Strafen für den EHV Schönheide 09, also doppelte Überzahl für knapp zwei Minuten. Die Falken nutzten die sich bietende Möglichkeit und Toma¹ Hruby schoss oben rechts zum 2:5 ein (43.). Noch eine Minute konnte der EHC in einfacher Überzahl agieren. Die Schönheider wurden dabei aber nicht wirklich gefordert, die Falken kamen einfach nicht zum Abschluss. Leitwolf Jenka demonstrierte wenig später seine Stärke, wurde bei seinem Angriff nicht wirklich gestört und konnte frei abziehen – 2:6. Zwanzig Sekunden später erhöhte Mike Losch auf 2:7, die Falken wirkten wie Zuschauer auf dem Eis und ließen sich regelrecht abschießen. Coach Marco Ludwig nahm eine Auszeit (48.min) und konnte so das muntere Scheibenschießen der Gäste erst einmal für kurze Zeit unterbinden. In der 51. Minute erhöhten die Wölfe dann auf 2:8. Nach einer Attacke gegen Toma¹ Hruby während einer Spielunterbrechung kam es in der 53.min zu umfangreichen Diskussionen auf und neben dem Eis. Eigentlich bei diesem Spielstand völlig unnötig. Im Ergebnis gab es für beide Teams (Martin Sekera und Robert Hoffmann) je zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Weiter ging es vier gegen vier und somit etwas mehr Platz auf dem Eis, den allerdings keine Mannschaft für sich nutzen konnte. Mit seinem dritten Treffer in der 55.min zum 3:8 verkürzte Toma¹ Hruby, allerdings baute Petr Kukla den Torvorsprung postwendend wieder aus. In der letzten Spielminute stellte Mathias Kohl das dann doch sehr ernüchternde Endergebnis von 4:9 her.
Pokalaus für die Crocodiles Hamburg(OLN) Trotz großer Leistung und einem 6 zu 7 Auswärtssieg beim GEC Nordhorn, konnten die Crocodiles Hamburg die 4 zu 6 Heimspielniederlage vom Freitag nicht ausgleichen und sind somit aus dem Rennen um den Oberliga Nord Pokal ausgeschieden.
Sie gehen damit als erstes Team der Eishockey Oberliga Nord in die Sommerpause und in die Planungen für die nächste Saison 2014/2015.
Kaufbeuren Joker stürmen auf Platz 10 - Auswärtssieg in Heilbronn macht Sechs-Punkte-Wochenende perfekt(DEL2) Geschrieben von Matthias Schmalholz. Mit zwei guten Dritteln sicherten sich die Joker den langersehnten Auswärtssieg. Nach dem Ausbau der Heimserie auf sieben Heimsiege in Folge am Freitag gelang dem Team von Coach Uli Egen mit einem 6:4 der erste Auswärtssieg des ESVK seit dem 13.10.2013 und dadurch sogar der Sprung auf Platz 10, der für das Heimrecht in den Playdowns nötig ist. Das Spiel begann nach Maß für den ESV. Nur 38 Sekunden waren gespielt, da überwand Alex Thiel nach einem Querpass zum ersten Mal Branislav Konrad im Tor der Falken. Die Falken ließen sich aber nicht allzu sehr verunsichern und hatten durch Überzahlsituationen mehr Spielanteile. Dies hatte auch den Ausgleich durch P.J. Fenton nach einer schönen Kombination mit Ex-Joker Brady Leisenring zur Folge. Doch dann kamen die 19 Sekunden von Michael Kreitl. Der Kapitän war zuerst Nutznießer eines Aufbaufehlers der Falken und nur Sekunden später rutschte ein hoher Pass Assners an einem Falken Verteidiger vorbei, Schmidle enteilte diesem und bereitete Kreitls Doppelpack vor, der in den Winkel vollstreckte. Mit diesem 3:1 ging es dann auch in die erste Pause. In dieser wechselte Falken-Trainer Igor Pavlov den Torwart und Philipp Lehr hütete von nun an das Gehäuse. Die Unterländer kamen deutlich besser aus der Kabine und als je ein Spieler die Strafbank hütete, gelang Leisenring der Anschlusstreffer, nachdem er sich an der Bande gut durchsetzte und allein vor das Tor ziehen konnte. Die Hausherren hatten nun das Momentum auf ihrer Seite, aber dies zerstörte Alexander Thiel nur zwei Minuten später. Schultz kam mit viel Schwung auf der linken Seite ins Angriffsdrittel und die gegnerische Verteidigung orientierte sich nur an diesem. Thiel bekam den Puck jedoch im Slot, verzögerte und netzte gegen die Laufrichtung des Torhüters ein. Von nun an waren die Joker richtig am Drücker. Die Folge waren gute Möglichkeiten, die in Person von Kreitl dann auch den Weg ins Netz fanden. Kreitl vollendete mit seinem dritten Tor seinen Hattrick, der jedoch kurios fiel, da ein Pass von Schmidle ihn letztlich nur als Bande benutzte. Heilbronn war nun völlig von der Rolle. Die Rot-Gelben ließen nicht locker und der heute sehr auffällige Ryhänen nutzte einen langen Pass, zog vors Tor und traf durch die Schöner zum 6:2 nach 32 Minuten. Damit war der Auswärtssieg zum Greifen nahe. Diese Sicherheit ließ dann die Gäste im letzten Drittel nur noch reagieren statt zu agieren. Wiedemann musste seine ganze Klasse zeigen, um einen Gegentreffer zu verhindern, darunter ein Herauskommen gegen Fenton, den er so nicht mehr an den Puck kommen ließ. Gästetrainer Egen nahm durch die vermehrten Chancen Heilbronns eine Auszeit in der 50. Minute. Heilbronn verkürzte in der Folge noch auf 4:6, aber dank zweier starker Drittel, blieben die Joker oben auf und die etwa 50 mitgereisten Anhänger hatten viel Grund zur Freude. Auf der anschließenden Pressekonferenz analysierte Egen das Spiel in seiner gewohnt genauen Art und Weise. Dabei war er mit dem ersten Drittel zufrieden, das zweite Drittel lobte er und mit dem Letzten war er durch das bloße reagieren unzufrieden. Der Auswärtssieg werde der Mannschaft nun wieder Selbstvertrauen geben und habe zudem gezeigt, was mit einer kompakten Spielweise auswärts möglich sein kann, so Egen. Heimcoach Pavlov dagegen hat bei seinem Team den Charakter vermisst und stellte deutlich klar, dass so eine Leistung vor eigenem Publikum gegen einen direkten Konkurrenten nicht gehe.
(BLL) Auch das Rückspiel gegen den ESV Burgau verlor der ESC Kempten, ohne ihren beruflich verhinderten Coach Robert Köcheler waren die Haie vor allem im ersten Abschnitt zu zurückhaltend.
Die Folge war ein schneller Treffer der Hausherren, bereits nach zwei gespielten Minuten. Und zwei Zeigerumdrehungen später waren die „Eisbären“ erneut erfolgreich. Immer wieder tauchten sie mit gefährlichen Kontern vor Markus Russler im Kemptener Tor auf und als eine Minute vor der Pause gar das 3:0 für die Gastgeber fiel stellte man sich im Kemptener Fanlager schon auf eine einseitige Partie ein.
Im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer dann eine aktivere Mannschaft aus Kempten die endlich den Kampf annahm und sich nicht kampflos in ihr Schicksal ergeben wollte. Zunächst war allerdings wieder Burgau erfolgreich und erhöhte mit einem Überzahltreffer auf 4:0. Dann schließlich ein Lebenszeichen der Sharks, Fabian Zirngibl fasste sich ein Herz und versenkte einen strammen Schuss von der blauen Linie im Kasten. Die „Eisbären“ hatten allerdings kurz später mit zwei Spielern mehr auf dem Eis die richtige Antwort parat und es hieß 5:1. Aber Kempten gelang noch im selben Spielabschnitt das 5:2, James Newby zog trocken in den Torwinkel ab, schön von Denis Adebahr in Szene gesetzt.
Nach dem ausgeglichenen Mitteldrittel war im letzten Abschnitt auch nur der ESC am Drücker. Burgau fiel zunächst nicht viel ein, die logische Konsequenz war das 5:3 durch Tobi Jörg. Kurios dann allerdings wie die Partie entschieden wurde – eine Scheibe sprang so unglücklich von hinterm Tor vor den Kasten von Russler zurück dass diesem keine Abwehrchancen blieb. Und mit dem 7:3 fünf Minuten vor Schluss war im Burgauer Stadion immer noch nicht genug passiert, das letzte Wort hatten dann noch die Sharks. Stefan Schödlbauer mit einem Schlagschuss markierte den 7:4 Endstand.
ESC Burgau – ESC Kempten 7:4 (3:0,2:2,2:2)
Tore: 1:0 Rehle (3.), 2:0 Rehle (5.), 3:0 Ullman (20.), 4:0 Ullmann (27.), 4:1 Zirngibl (30.) 5:1 Mucha (33.), 5:2 Newby (36.), 5:3 Jörg (50.) 6:3 Spandau (54.), 7:3 Spandau (56.), 7:4 Schödlbauer (57.)
Strafen: Burgau 16 – Kempten 14
Zuschauer: 70
Nichts zu holen für den EV Lindau gegen das beste Team der Liga(BYL) Darf man ein Heimspiel mit 1:6 verlieren und anschließend nicht am Boden zerstört sein? Man darf, wenn man sich so wehrt, wie der EV Lindau gegen den absoluten Topfavoriten auf den Aufstieg, den ERC Sonthofen. "Natürlich rennt hier nach so einer Klatsche keiner lachend durch die Gegend, aber wir müssen uns auch nicht verkriechen: Wir haben gegen einen überragenden Gegner gespielt und uns dabei nie aufgegeben", sagt der sportliche Leiter der Islanders, Bernd Wucher. "Wenn sich kurz vor Schluss noch Spieler bei doppelter Unterzahl in Schüsse werfen um das 0:7 zu verhindern, spricht das eher für als gegen die Mannschaft."
Weh tat die deutliche Derby- Niederlage vor 985 Zuschauern dennoch, "weil wir nicht so gut wie am Freitag in Sonthofen gespielt haben", sagte Team-Manager Sebastian Schwarzbart. "Wir wollten etwas aktiver sein und unsere Chance auf einen Überraschung suchen, aber dafür sind wir läuferisch am Anfang nicht ins Spiel gekommen." Das mag einerseits daran gelegen haben, dass drei Spieler aufliefen, die den Samstag krank im Bett verbrachten, aber auch daran, dass Sonthofen im Vergleich zum Freitag noch einmal einen Gang zulegte und der EVL eben keine zweimal hintereinander eine Topleistung wie im Hinspiel abliefern kann.
Die Bulls nutzten gleich die erste Überzahlchance nach vier Minuten durch zum 0:1 durch Ryan Martens, was bei den Islanders für viel Respekt sorgte. Dazu nutzten die Gäste konsequent die Räume, die der EVL diesmal im Willen, zum Derby vor den eigenen Fans offensiv etwas beizutragen, zu sehr überließ. Der ERC, der sich mit dem Sieg schon frühzeitig für das Play-Off Halbfinale qualifizierte, entschied die Partie dann innerhalb von drei Minuten. Nicht nur, dass die Bulls mit einem Doppelschlag in der 18. und 19. Minute Ende des ersten Drittels durch Christian Tarrach und Marc Sill auf 0:3 stellten - nur 36 Sekunden nach Wiederbeginn erhöhte Florian Bindl auf 0:4. "Die waren eiskalt - Minus 20 Grad würde ich sagen", beurteilte Bernd Wucher die Chancenverwertung des Gegners.
Spätestens hier war klar, dass es für die Islanders nur noch um Schadensbegrenzung ging. "Das war das Gute, was wir mitnehmen. Wir haben nie aufgehört zu kämpfen und in der zweiten Hälfte der Partie noch ganz ordentlich mitgespielt", sagte Schwarzbart. Was nichts daran änderte, dass die Gäste bei ihrem wahrscheinlich letzten Auftritt für längere Zeit am Bodensee, noch zwei Treffer drauf setzten. Für den Aufsteiger in Spe trafen Christian Krötz und Ryan Martens.
Aber auch die Lindauer Fans durften wenigstens einmal jubeln. Selten hatte der Begriff "Ehrentreffer" so sehr seine Berechtigung wie beim 1:6 von Zdenek Cech zwei Minuten vor dem Ende. Ein deutliches Resultat, dass die Welten aufzeigt, die zwischen dem Ersten und dem Fünften der Bayernliga liegen. Die ohnehin nur noch theoretischen Chancen der Islanders auf das Halbfinale sind damit dahin. Auch das konnte aber niemand enttäuschen, denn bei der erstmaligen Teilnahme an der Aufstiegsrunde ging es für den EVL in erster Linie ums Lernen. Und der ERC Sonthofen war dabei ein guter, aber auch strenger Lehrer.
Adler Mannheim verlieren am Seilersee mit 2:3(DEL) Nach dem Heimsieg gegen die Kölner Haie zum Auftakt des Hauptrundenendspurts unterlagen die Adler am Sonntagnachmittag am Seilersee bei den Iserlohn Roosters mit 2:3. Die Tore von Kai Hospelt und Jaime Sifers waren zu wenig, um den starken Hausherren den Zahn zu ziehen und die Punkte mit nach Mannheim zu nehmen.
Beide Mannschaften konzentrierten sich im Eröffnungsdrittel auf die Defensive und standen sehr kompakt. Sowohl die Adler als auch die Iserlohner gingen sehr engagiert zu Werke und versuchten, der Partie ihren Stempel aufzudrücken. Ronny Arendt prüfte in der zweiten Spielminute die Anwesenheit von Iserlohns Schlussmann Erik Ersberg, und auch auf der anderen Seite musste Dennis Endras seine Klasse in der fünften Minute gegen Chris Connolly unter Beweis stellen. Es entwickelte sich in der Folge ein intensives und hart umkämpftes Spiel, aber Tore wollten im ersten Drittel nicht fallen.
Im Mitteldrittel zogen beide Teams das Tempo weiter an und erspielten sich einige gute Einschussmöglichkeiten. Zuerst scheiterte Raedeke an Dennis Endras, im direkten Gegenzug vergab Mirko Höfflin (23.). Jon Rheault (24.) scheiterte ebenso an Ersberg wie Ronny Arendt in der 26. Spielminute. Doch eine Minute später duften die Adler zum ersten Mal jubeln: Kai Hospelt erzielte in Überzahl die Führung für die Adler – 1:0 (27.). Kurz darauf hatte Ken Magowan sogar die Chance, den Vorsprung auszubauen, aber der Kanadier verfehlte das Ziel nur knapp. Auf der anderen Seite hatte Brennan die Gelegenheit zum Ausgleich, aber erneut blieb Endras Sieger. Von der 32. bis zur 38. Spielminute wanderten die Adler drei Mal auf die Strafbank. Während das Team von Hans Zach die ersten zwei Überzahlsituationen der Hausherren schadlos überstand, kamen die Iserlohner im dritten Anlauf zum Ausgleich: Michael Wolf hämmerte die Scheibe in der 38. Minute in den Winkel. Beim Spielstand von 1:1 ging es in die letzte Drittelpause.
Im Schlussabschnitt legten beide Mannschaften nochmal alles in die Waagschale. Die Adler hatten kurz nach Wiederbeginn in Überzahl erneut die Chance in Führung zu gehen, aber ein weiterer Treffer blieb den Blau-Weiß-Roten vorerst verwehrt. In der 49. Spielminute nutzte dann Michael Wolf eine Unachtsamkeit der Adler und brachte seine Farben erstmals an diesem Nachmittag in Front. Die Adler gaben sich aber nicht auf und drückten auf den Ausgleich, doch es waren wieder die Hausherren, die ihren Vorsprung auf zwei Tore ausbauten – 1:3 in der 55. Spielminute. In der Schlussphase der Partie wurde es aber noch einmal richtig spannend: Die Roosters bekamen drei Minuten vor dem Ende eine Strafzeit ausgesprochen und die Adler nahmen Dennis Endras zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis – mit Erfolg. Jaime Sifers zog von der blauen Linie ab und die Scheibe zappelte im Netz. Am Ende blieb es leider bei einer 2:3-Niederlage aus Sicht der Adler, weil den Blau-Weiß-Roten kein weiterer Treffer glückte.
Bären feiern Pflichtsieg gegen den Oberligisten aus Neuss - EHC Neuwied gewinnt vor 800 Zuschauern mit 6:3(RLW) Mit einem Heimsieg gegen den Neusser EV ist der EHC Neuwied erstmals auf den dritten Tabellenplatz im Oberliga-West-Pokal vorgerückt. Die Bären fuhren einen ungefährdeten 6:3 (2:1, 2:1, 2:1)-Erfolg gegen den Oberligisten ein, machten sich phasenweise das Leben aber unnötig selbst schwer.
Die 800 Zuschauer in der Bärenhöhle sahen einen engagierten Beginn des EHC, der nach elf Minuten mit dem Führungstreffer von Andre Bruch belohnt wurde. Die Gastgeber mussten die Ausfälle von Andreas Wichterich, Stefan Kaltenborn und Alexander Bill kompensieren, die Gäste waren gar nur mit zwölf Feldspielern und einem Torhüter angereist. Dennoch gelang Neuss in Überzahl der zwischenzeitliche Ausgleich durch Holger Schrills (14.). Eine weitere Überzahlsituation für den NEV ging jedoch nach hinten los: EHC-Kapitän Willi Hamann traf mit einem Schuss aus halblinker Position durch die Schoner von NEV-Keeper Rene Dömges zum 2:1 (17.).
Neuss wehrte sich jedoch auch im zweiten Drittel tapfer, kam durch den zweiten Treffer von Schrills erneut zum Ausgleich (26.). Doch mit einem Doppelschlag innerhalb von 60 Sekunden stellten die Gastgeber die Weichen endgültig auf Sieg: Andrew Love (31.) und Markus Schiffer (32.) schossen eine 4:2-Führung zur zweiten Drittelpause heraus. Dass diese Pause drei Mal so lang wie geplant dauerte, lag an einem Defekt an der Eismaschine und einem dadurch verursachten Loch im Eis.
Auch im letzten Spielabschnitt spielte Neuss gut mit, auch wenn die Gemütslage der Gäste kurzzeitig aus den Fugen geriet: Beim vermeintlichen Anschlusstreffer zum 3:4 stand Maximilian Prilling im Torraumabseits. „Dass der Schiedsrichter das Tor erst gibt, es dann aber wieder zurücknimmt, habe ich noch nie erlebt“, ärgerte sich NEV-Trainer Daniel Benske. „Das soll den Sieg von Neuwied aber nicht schmälern, der war verdient. Neuwied ist eine spielstarke Mannschaft und hat das Spiel vor grandiosem Publikum verdient für sich entschieden. Aber wir haben gut dagegen gehalten.“
Jens Hergt nach starker Einzelleistung (49.) und Willi Hamann (50.) erhöhten für die Deichstädter auf 6:2, Thimo Dietrich besorgte in Überzahl noch Ergebniskosmetik und verkürzte auf 3:6 (55.). „Mit der Leistung bin ich nicht wirklich zufrieden“, sagte EHC-Trainer Arno Lörsch. „Im ersten Drittel haben wir es nicht zu Ende gespielt, da hat oft der letzte Pass gefehlt. Heute habe ich nicht die Euphorie und den Spirit in der Mannschaft gespürt, die Tore dann auch erzwingen zu wollen. Wir hätten die Partie frühzeitig entscheiden müssen. Aber ich denke, bei dem einen oder anderen Spieler war heute einfach auch der Akku leer. Unterm Strich haben wir drei Punkte gewonnen und es muss ja nicht immer eine Eishockeygala sein.“
ELV Niesky: Erster Sieg im ersten Pokalspiel (OLO) Der Start in die Pokalrunde ist den Tornados am Sonnabend gelungen. Zum Pokalspiel in der Gruppe A waren die Wild Boys aus Chemnitz nach Niesky gereist. Einen Tag vorher hatten sie bereits eine Partie gegen die Saale Bulls zu stemmen. Dieses verloren die Chemnitzer knapp mit 5:4 n.P.
Am Samstag kamen trotz schlechten Wetters mehr als 300 Zuschauer ins Nieskyer Freiluftstadion, um die Tornados im ersten Heimspiel des Ost-Pokals zu unterstützen. Das erste Drittel gehörte ganz den Tornados. Bereits in der 5. Minute gingen sie durch ein Tor von Sebastian Greulich (Assistenten: Marcel Linke, Mojmir Musil) in Führung. In der 8. Minute versenkte Richard Jandik im Alleingang den Puck im gegnerischen Kasten. In der 14. Minute machte Viteszlav Jankovych (Assistenten: Marcel Linke, Daniel Wimmer) dann den Spielstand zur ersten Pause von 3:0 perfekt.
Im Mitteldrittel wurden die Wild Boys torgefährlicher und fanden besser ins Spiel. In der 24. Minute war es erneut Viteszlav Jankovych, der nach Vorlage von Mojmir Musil und Marcel Linke zum 4:0 traf. Der erste Treffer der Gäste folgte nur eine Minute später. In der 27. Minute schoss Mojmir Musil (Assistenten: Viteszlav Jankovych, Daniel Wimmer) das 5. Tor für Niesky. Danach wechselte der Chemnitzer Trainer erst mal den Torhüter.
Im Kasten der Wild Boys stand nun Ex-Tornado Clemens Ritschel. Es folgte in der 28. Minute das zweite Tor für die Gäste. Das 6. Tor für die Tornados vollendete in der 29. Minute Marcel Linke nach Vorarbeit von Mojmir Musil und Sebastian Greulich. Mit einem Spielstand von 6:2 ging es das letzte Mal in die Kabine.
Das 3. Drittel begann bei strömendem Regen. Das Spiel der Chemnitzer wurde aggressiver und ruppiger. In den letzten 10 Minuten provozierten sie völlig frustriert mehrere Schlägereien, die noch etliche Strafen zur Folge hatten. Am Spielergebnis änderte sich allerdings nichts mehr.
So gewannen die Tornados ihr erstes Spiel im Ost-Pokal mit 6:2 (3:0; 3:2; 0:0). Schon am kommenden Freitag gibt es die nächste Begegnung der beiden Mannschaften, dann aber in Chemnitz.
Die Ratinger Ice Aliens freuen sich über ihren neuen Sponsor - das griechische Spezialiäten-Restaurant: Notos(OLW) Nach der bereits freundlichen Unterstützung des *Ratinger Ice Aliens-All Star Games 2014* hat sich nun eine dauerhafte Zusammenarbeit zwischen dem Eishockey-Fan und gut bekannten Ratinger Gastronom Nestoras Toutsidis (ehemals „Schlüssel am Markt“) sowie den Ratinger Ice Aliens ergeben.
Neben den Mannschaften der Ratinger Ice Aliens wird zukünftig auch das Restaurant ”Notos” seine Kreise über das Eis der Ratinger Eisporthalle ziehen.
Der ”Südwind” (= Notos) wird als neuer Sponsor des Ratinger Eishockeys auf der bisher noch schneeweiß ”jungfräulichen”, neuen Zamboni-Eismaschine vertreten sein.
Das ”Notos” präsentiert in mediterranem Flair die Sonne, Gastfreundlichkeit und Lebensart Griechenlands, um seine Gäste aus dem Alltag zu entführen.
Mit seinen Vorspeisen-Spezialitäten ”mezedes”, hellenischen Spezialitäten sowie weiteren kulinarische Köstlichkeiten auch über die Landesgrenze hinaus demonstriert das Notos eindrucksvoll, was seine Küche zu leisten vermag.
Gastwirt Nestoras Toutsidis lebt die griechische Tradition nicht nur privat, sondern lässt die positive Lebensart seines Geburtslandes, unterstützt durch sein freundliches Notos-Team, in seinem Restaurant aufleben. (www.notos-restaurant.de)
Ein historischer Sieg / VER Selb - ERV Schweinfurt 7:3 (3:1.2:2,2:0)(OLS) Der Schongang reicht dem VER Selb. Der Meister stellt mit dem 7:3-Erfolg gegen den ERV Schweinfurt und nun 99 Punkten einen neuen Rekord in der Eishockey-Oberliga Süd auf.
VER Selb: Suvelo (Meyer) - Schadewaldt, Martell, Nägele, Roos, T. Schneider, Meier - Mudryk, Geisberger, Piwowarczyk, Moosberger, Hördler, Fiedler, Schiener, Heilman, Hendrikson, Neumann, Söllner, Warkus.
Schiedsrichter: Aumüller (ERSC Ottobrunn); Zuschauer: 1704; Tore: 8. Min. Neumann (Hendrikson, Schiener) 1:0, 13. Jin. Roos (Heilman, Hendrikson) 2:0, 16. Min. Geisberger (Martell, Mudryk; 5-4) 3:0, 17. Min. Nemirovsky (5-4) 3:1, 24. Min. Geisberger (Piwowarczyk, Schadewaldt) 4:1, 27. Min. Filobok 4:2, 30. Min. Heilman (Hendrikson, Schiener) 5:2, 33. Min. Stähle 5:3, 46. Min. Hendrikson (Heilman, T. Schneider) 6:3, 57. Min. Piwowarczyk (Geisberger, Mudryk; 5-4) 7:3; Strafminuten: Selb14, Schweinfurt 14.
Es gab schon aufregendere Spiele in der Netzsch-Arena. Im Duell zwischen dem frisch gebackenen Meister und dem "Schlusslicht" aus Schweinfurt war im Vorfeld ohnehin nur über die Höhe des Selber Sieges spekuliert worden. Und die Gäste präsentierten sich nach einem Warnschuss von Rindos über weite Strecken auch wie ein Tabellenletzter. Die Holden-Schützlinge ließen im Schongang den Puck durch die eigenen Reihen laufen und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten. Einzig der Abschluss war verbesserungswürdig - bis zur achten Minute. Nach Zuspiel von Hendrikson hatte Neumann keine Mühe mehr, zum 1:0 zu vollenden.
Die Führung geriet kurz darauf aber wieder in Gefahr, als Schweinfurt fast eine Minute lang gleich zwei Spieler mehr auf dem Eis hatte. Aber die Gäste blieben auch in dieser aussichtsreichen Situation harmlos. Besser machten es in der 13. Minute die "Wölfe". Einen schönen Angriff schloss Ross mit seinem ersten Saisontreffer zum 2:0 ab. Und weitere 180 Sekunden später traf Geisberger nach herrlich Zuspiel von Martell in Überzahl zum 3:0. Es ging einfach zu schnell für die Schweinfurter, die sich bei ihrem Torwart Fous bedanken durften, dass sie zu diesem Zeitpunkt nicht schon höher in Rückstand lagen. Ein kleiner Schönheitsfehler aus Selber Sicht in diesem ersten Drittel war in der 17. Minute der Anschlusstreffer durch Nemirovsky.
Das zweite Drittel ähnelte weiter einem Trainingsspiel. Nach Geisbergers 4:1 fiel es den "Wölfen" schwer, die Konzentration hochzuhalten. Vor allem die Defensivarbeit nahm der Meister nicht mehr so genau. Was ihnen zwar die Zuschauer nicht übel nahmen, die Scheinfurter aber zur Ergebniskorrektur nutzten.
Auch im Schlussabschnitt blieb die Begegnung auf eher bescheidenem Niveau. Die Tore von Hendrikson und Piwowarczyk waren die einzigen Höhepunkte. Der VER Selb wollte nicht mehr, der ERV Schweinfurt konnte nicht mehr. In den letzten Minuten erwachten zumindest die Fans, die lautstark ihren Oberliga-Meister feierten. Andreas Pöhner
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