IHP News(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Oberliga West, Regionalliga West, Rheinland-Pfalz-Liga, Oberliga Nord, Regionalliga Nord und Oberliga Ost.
Bayersoien dominiert Derby und behauptet im Abschiedsspiel von Rainer Hirschvogel den 2. Platz(BBZL) Nur mit leichten personellen Problemen ging ESV Coach Stöger in das Derby. Neben dem bekannten Ausfall von Sebastian Maier kamen noch die krankheitsbedingten von Thomas Schropp und Matthias Mödl dazu. Härter traf es da EAS Trainer Balzerek, der nur noch auf 2 Stammverteidiger zurückgreifen konnte. Aber die Partie begann äußerst schwungvoll. Beide Mannschaften schenkten sich nicht, aber schon im ersten Drittel lagen die zwingenden Chancen auf Seiten der Bayersoier. Patrick Dietl im Tor der EAS hatte mächtig zutun. Hielt seinen Kasten aber bis zur 17. Spielminute sauber. Dann hatte auch er keine Chance gegen den abgefälschten Schuss von Klaus Müller. Damit ging es auch in die erste Drittelpause. Im zweiten Drittel kämpften sich die Schongauer mehr Spielanteile zurück, doch der Torerfolg blieb aus. Gerade weil Andreas Mayr im Tor der Gastgeber glänzend aufgelegt war. So nutzte Bayersoien seine Überzahl zum 2:0. Verteidiger Stephan Sellmaier drückte zentral vor dem
EAS Goalie ab. Wenig später erhöhte Klaus Müller noch auf 3:0. Nach einem Zuckerpass von Rainer Hirschvogel brauchte er nur noch einzuschieben.
Dann der erste Treffer für die Mammuts. Sebastian Hechenrieder tauchte alleine vor ESV Schlussmann Mayr auf und verwandelte zum 3:1. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Gute 3 Minuten später hämmerte Florian Ferkau die Scheibe zum 4:1 in die Maschen. Im letzten Drittel war das erste Tor der EAS vergönnt. Wieder war es Sebastian Hechenrieder der Mayr überwand. Jetzt kamen die Schongauer immer öfters und gefährlicher vors Tor des ESV’s. Dieser Vorwärtsdrang der Schongauer wurde allerding jäh gestoppt als Martin Maier von links außen zum 5:2 traf. Nur Sekunden später konnte Klaus Müller einem Schongauer Verteidiger die Scheibe abluchsen. Denn Schuss von Müller konnte Dietl noch parieren aber beim Nachschuss von Thomas Maier hatte er keine Chance. 6:2 Schongau am Boden. Vier Minuten vor dem Ende setzte Matthias Ries noch eins drauf und nagelte den Puck zum 7:2 Endstand unter die Latte. Als die Schlusssirene ertönte war der Jubel groß. Gut 200 Zuschauer
forderten eine Ehrenrunde nach der anderen. Dann kam auch Spartenleiter Felix Utschneider auf die Eisfläche, bedankte sich bei den Fans für die tolle Kulisse und bei allen Helfern für das gute gelingen der Saison. Danach nahm er Rainer Hirschvogel an seine Seite, bedankte sich bei Ihm für den unermüdlichen Einsatz für das Soier Eishockey und überreichte ihn ein Mannschaftsfoto sowie einem ESV Schal. ESV Hauptvorstand Rupert Haseidl kam auch noch zu Wort. Auch er hatte ein Geschenk für den Scheidenden dabei. Ein kunstvoll gestalteter Flaschenständer für Hivos geliebten Ramazzotti.
Unter tosenden Applaus führte Hirschvogel das Team in die letzte Ehrenrunde……
Alles im allen eine gelungene Schlussvorstellung und eine gelungene Saison, auch wenn der Start etwas holprig war. Bayersoien kämpfte sich vom Mittelfeld an die Spitze zurück und wurde somit seiner Favoritenrolle doch noch gerecht.
Die Roten Teufel Bad Nauheim unterliegen Ravensburg mit 2:3 - "Erneut nicht für den Aufwand belohnt"(DEL2) Mit 2:3 (0:2, 1:0, 1:1) verloren die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim am heutigen Nachmittag ihr Heimspiel gegen die Towerstars aus Ravensburg und bleiben somit nach dem Wochenende ohne Zähler im Kampf um die Playoff-Plätze. Zumindest hat sich an der Ausgangslage nicht viel verändert, nachdem Weißwasser in Rosenheim unterlag - allerdings sind es nun nur noch vier Spiele in der DEL2-Zwischenrunde, um die sechs Punkte Rückstand aufzuholen. "Wir haben uns erneut nicht für den hohen Aufwand belohnt. In der einen oder anderen Situation müssen meine Spieler aber auch cleverer agieren, um den Towerstars die am Ende entscheidenden Strafzeiten nicht zu ermöglichen. Uns fehlt ganz einfach die Tiefe und somit auch die Kraft, um ein solches Spiel erfolgreich gestalten zu können", sagte EC-Coach Daniel Heinrizi nach dem Schlusspfiff.
Sein Team musste nach nur 126 Sekunden einen frühen Rückstand hinnehmen, als Friedrich nach tollem Pass von Deck ganz frei vor Jan Guryca auftauchte und diesem keine Chance ließ. Die Hausherren benötigten einige Zeit, um diesen Schock zu verdauen, kamen dann aber besser in die Partie hinein. Die größte Gelegenheit zum Ausgleich hatte Kyle Helms in der 12.Minute, doch anstatt selber zu schießen, versuchte der Deutsch-Kanadier nochmal den Pass an den langen Pfosten, den ein EVR-Verteidiger wegfischen konnte. Diese Situation war symptomatisch für das zu komplizierte Spiel der Roten Teufel, die sich in der 16.Minute einem Unterzahlspiel entgegen sehen mussten. Die Gäste spielten fast zwei Minuten lang ausschließlich im Angriffsdrittel, was Chaput zum fast schon folgerichtigen 0:2 ausnutzte.
In der Pause fand Daniel Heinrizi wohl die richtigen Worte, denn nun waren die Hessen körperlich präsenter und hielten gut dagegen. Lohn war der Anschlusstreffer durch Michael Dorr, der nach einem Beca-Pass Ravensburgs Goalie Rohde mit einem Rückhandschuss zum 1:2 bezwang. Es folgten jedoch einige Strafzeiten, die beide Teams mehr und mehr aus dem Rhythmus brachten, als dass ein konstruktives Spiel stattfand. Dennoch hatten die Roten Teufel die größeren Spielanteile, sie machten allerdings zu wenig daraus, während die ganz großen Torchancen hüben wie drüben fehlten.
Im letzten Abschnitt wurde es nochmal hektisch: zunächst kassierte McMonagle eine Strafzeit, was Cameron sofort mit dem 3:1 für die Schwaben bestrafte. Die Hausherren - angepeitscht von über 2.400 Fans im Colonel-Knight-Stadion - wollten es nun nochmal wissen und machten mächtig Druck. Die Gäste konnten sich bei ihrer Defensive und dem Torhüter bedanken, dass es bis zur 57.Minute dauerte, ehe Jason Pinizzotto einen Blueliner von Mitch Versteeg zum 2:3-Anschluss abfälschen konnte. Bad Nauheim probierte noch einmal alles und nahm seinen Goalie vom Eis, doch auch zwei sehr aussichtsreiche Szenen konnten nicht im Ravensburger Tor untergebracht werden. "Ich bin sehr glücklich über die drei Punkte, denn auswärts haben wir in dieser Saison bislang noch nicht so viel gerissen. Vielleicht war das 2:0 ein wenig glücklich, allerdings haben meine Special Teams heute fast perfekt gespielt. Bad Nauheim hat hart und mit gutem Forechecking agiert, und es war hier und heute eine echte Playoff-Stimmung. Somit freue ich mich natürlich über den Sieg", sagte Ravensburgs Coach Petri Kujala nach dem Match.
Am kommenen Freitag erwarten die Roten Teufel um 19.30 Uhr nun die Bietigheim Steelers, gegen den Lieblingsgegner sollen und müssen nun Punkte her, wenn der Playoff-Traum weiter leben soll. Aber auch wenn dies nicht eintreten sollte, dann muss jedes der vier letzten Zwischenrundenspiele wie ein Endspiel angesehen werden, um sich optimal für die allerwichtigsten Partien der Saison einzustimmen.
Paradelinie des EHC Bayreuth war kaum zu bremsen(OLS) Natürlich merkte man dieser Partie auch etwas an, dass es für die Hausherren vor den am Dienstag im Heimspiel gegen Klostersee beginnenden Play-offs um nichts mehr ging und auch bei den Leopards stand schon sichtbar die kommende Woche im Fokus. Für die Highlights sorgte aber trotzdem die Formation um Kolozvary, Bartosch und Toptorjäger Geigenmüller die für nicht weniger als 6 Treffer verantwortlich zeichnete und daneben ihren Fans noch zahlreiche weitere herrliche Aktionen bot.
Den „Wachrüttler“ mimten dazu aber die Gäste, als Mayr einen 3 gegen 1 Konter selbst zum 0-1 ins kurze Eck abschloss. Die Topreihe der Tigers antwortete aber sofort und Geigenmüller traf nach einer Druckphase seiner Kollegen schnell zum Ausgleich. Auf die Siegesstrasse führte die Oberfranken dann ein Doppelschlag innerhalb von 37 Sekunden, in dem erst Bartosch bei 5 gegen 4 und dann Zeilmann auf 3-1 stellten. Geigenmüllers zweiter Streich sorgte dann schon für ziemlich klare Verhältnisse, bevor Nadeau im Powerplay doch noch einmal für die Leopards traf. Bayreuth hatte fast komplett die Kontrolle über das Spiel und gestattete dem EVF nur einzelne, aber dann durchaus gefährlich Konter.
Im Mittelabschnitt gelang dem Spieler des Tages Bartosch mit einer klasse Einzelaktion dann schnell das 5-2, was schon eine kleine Vorentscheidung für dies Partie war. Füssen wechselte dann, wie vermutlich abgesprochen den Goalie und bekam kurze Zeit später auch einen Treffer von Goller gut geschrieben, obwohl der ziemlich sicher irregulär mit der Hand erzielt wurde. Im Powerplay erhöhte dann Kolozvary, von seinen Sturmpartner schön frei gespielt, mit einem trockenen Schuss das 6-3 für die mit mehr Siegeswillen ausgestatteten Wagnerstädter.
Auch im Schlussdrittel behielt man die Spielfäden in der Hand ohne sich verausgaben zu müssen. Geigenmüller stellte dann mit seinem dritten Treffer des Abends nach einer schnellen Kombination bei doppelter Überzahl auf 7-3 und Gästestürmer Goller gelang der Endstand. 43 Saisontreffer für das Eigengewächs der Oberfranken sind einen eindrucksvolle Marke und sichern ihm völlig verdient den Titel Torschützenkönig der Oberliga Süd 2013/14.
Beide Trainer sahen einen verdienten Sieg der Tigers und erklärten in der Pressekonferenz wie schwierig es in solchen Spielen ist die Konzentration hoch zu halten. Ab Dienstag beginnt alles wieder bei Null und man sieht sich in beiden Lagern in den Serien nicht chancenlos eine Runde weiter zu kommen.
Playoffs 2013/2014
Es ist vollbracht. Der EHC Bayreuth steht nach einer mehr als zufriedenstellenden Hauptrunde in den Playoffs. Als 4. der Tabelle sicherte man sich zudem das Heimrecht für die erste Runde. Gegner wird der einen Platz hinter den Tigers liegende EHC Klostersee sein. In der zurückliegenden Hauptrunde gelangen gegen Klostersee drei Siege, nur einmal konnten sich die Grafinger durchsetzen.
Und gleich morgen geht es los. Wegen einer Veranstaltung in der benachbarten Oberfrankenhalle wurde der Termin für erste Partie um einen Tag vorgezogen. Bereits am morgigen Dienstag geht es los mit der „crunchtime“!
(RPL) Nach einjähriger Abstinenz, ist der Wanderpokal der Eishockey Rheinland-Pfalz Meisterschaft, zurück im Eifel-Mosel Land. In einem kräfteraubenden und außergewöhnlichen Wochenende, setzte man sich summiert mit 8:5 Toren (2:5-Sieg im Hinspiel und 3:3-Unentschieden im Rückspiel) gegen die Mainzer Wölfe durch. Mit knapp 200 Zuschauern, feierten die Bären am späten Sonntagabend die verdiente Rheinland-Pfalz Meisterschaft.
Meisterschaftsfinale Hinspiel (TSV SCHOTT Mainz – Eifel-Mosel Bären):
Hungrig auf Erfolg und hochmotiviert betraten die Eifel-Mosel Bären Freitagsabends, trotz leichter Verspätung, zum Meisterschaftshinspiel das Eis der Landeshauptstadt. Am Mainzer Bruchweg begann die wichtigste Partie der Saison durchaus hektisch, doch Patrick Berens ließ die Bären bereits in der 6. Spielminute zum ersten Mal jubeln. Beflügelt vom Torerfolg fanden die Mannen im gelben Dress zum gewohnten Spielsystem zurück.
Mit dem, zu diesem Zeitpunkt, amtierenden Meister aus Mainz, lieferte man sich einen ansehnlichen Schlagabtausch. Da am Ende jedoch nur das Ergebnis zählt, war es umso wichtiger, dass Marco Hillgärtner die Führung der Bären in der 24. Spielminute weiter ausbauen konnte. In einer Traumkombination von mehreren Doppelpässen mit Lukas Golumbeck, erhöhte Spielertrainer Michal Janega kurz vor der Pause auf einen souveränen drei-Tore-Vorsprung.
Auch im letzten Drittel der Partie fanden die Bären besser ins Spiel. Tom Barth zauberte zwischenzeitig sogar das 0:4 auf die Anzeigetafel, jedoch fielen die Bären in alte Verhaltensmuster zurück. Unnötige Fouls brachte die Mannschaft aus der Bierstadt zu oft in Unterzahlsituationen, so dass Mainz in genau solchen Situationen nicht lange fackelte und in wenigen Minuten zwei wichtige Treffer erzielen und auf 2:4 verkürzen konnte.
Unbeeindruckt davon, traf erneut Tom Barth zum 2:5 Endstand am Mainzer Bruchweg und verschaffte den Bären somit eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel, um die Rheinland-Pfalz Meisterschaft.
Pokal Halbfinale Rückspiel (EHC Neuwied – Eifel-Mosel Bären):
Nur wenige Stunden nach dem Erfolg im Hinspiel, wartete auf die Eifel-Mosel Bären bereits eine ganz andere Aufgabe. Noch Samstagnachts fanden die Spieler ihren Weg nach Neuwied, um nur wenige Stunden später erneut auf dem Eis zu stehen. Im Rheinland-Pfalz Pokal Halbfinale erreichte man im Hinspiel mit dem 2:2 gegen den EHC Neuwied eine erwähnenswerte Sensation, musste sich aber im Rückspiel Samstagsmorgens mit 11:2 (3:1,6:0,2:1) deutlich geschlagen geben.
Sichtlich vom anstrengenden Spiel in Mainz geprägt, liefen die Bitburger gleich einem sehr frühen 2:0 Rückstand hinterher. Die Deichstädter vom Rhein, die ihren Weg zurück in das Profieishockey gefunden haben, diktierten über weite Strecken die Partie vor 475 Zuschauern. Spätestens in der 20. Spielminute rückte eine mögliche Sensation für die Eifel-Mosel Bären ganz weit in die Ferne. Der Kopf der Mannschaft, Michal Janega, erhielt eine Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Check von Hinten und wurde frühzeitig zum Duschen geschickt. In der nachfolgenden 5-Minuten Unterzahl Situation besiegelte der EHC Neuwied ihren Anspruch auf das Rheinland-Pfalz Pokal Finale gegen den EHC Zweibrücken.
Die Bären zeigten dennoch weiteren Kampfgeist und kamen durch Cole Fink (16. Spielminute) und Marcel Hirsch (51. Spielminute) zu zwei Torerfolgen. Besonders bemerkenswert ist zusätzlich, dass Lukas Golumbeck vier Tore in Mainz und beide Tore in Neuwied vorbereiten konnte. Dennoch hatten die Eifel-Mosel Bären am Ende keine Chancen mehr auf das Pokalfinale.
Meisterschaftsfinale Rückspiel (Eifel-Mosel Bären – TSV SCHOTT Mainz):
Wiedermals nur einen Tag später, wartete jedoch das priorisierte Meisterschaftsfinale auf die „Kufencracks“ der Eifel. Beim Rückspiel um die Rheinland-Pfalz Meisterschaft auf Bitburger Eis, bewahrheitete sich zunächst, wo vor viele Angst hatten. Oft stellten Beobachter der schnellsten Mannschaftssportart sich die Frage, ob drei Spiele innerhalb eines Wochenendes vielleicht doch eine zu hohe Belastung für die Spieler sei.
Schwerfällig und desorientiert starteten die Bären ins Spiel, so dass die Wölfe aus Mainz bereits in der zweiten Spielminute das 0:1 in der Bitburger Bärenhöhle erzielten. Erst nachdem Ian Harper im Tor der Eifel-Mosel Bären einen Strafstoß von Alexey Gebel parieren konnte, fanden die Bären endlich ins Spiel zurück.
In einem umkämpften und mit vielen Strafzeiten bestückten Spiel, ging es oftmals hin und her. Mit ausreichend Zug zum Mainzer Tor egalisierte Tom Christy den frühen Treffer der Wölfe. Für den Gastgeber traf zusätzlich Andreas Weiler im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts, in dem man den drei-Tore-Vorsprung des Hinspiels wahren konnte.
Auch im zweiten Drittel wurden zahlreiche kleine Strafen verteilt, so dass oftmals die „Special Teams“ der Meisterschaftsaspiranten gefragt waren. Marc Stromberg im Tor der Mainzer Wölfe, ließ die Bitburger Stürmer oftmals verzweifeln und hielt sein Team ständig im Rennen, jedoch umsonst. Patrick Berens schoss bereits im zweiten Drittel in einer schönen Einzelaktion das dritte und letzte Tor für die Eifel-Mosel Bären. Auch wenn das Spiel weiterhin körperbetont und umkämpft blieb, blieb es ebenso beim 3:3 Endstand in einem ansehnlichen Meisterschaftsfinale.
Nach der Schlusssirene und der anschließenden Pokalübergabe zelebrierten die Eifel-Mosel Bären den verdienten Gewinn der Eishockey Rheinland-Pfalz Meisterschaft und bedankten sich zusätzlich bei allen Zuschauern und Unterstützern in dieser Saison.
Als frischgebackener Meister qualifizieren sich die Eifel-Mosel Bären außerdem zum Relegationsspiel, gegen den Letztplatzierten der Regionalliga West (Ratinger Ice Aliens 1b oder TuS Wiehl), um den sportlichen Aufstieg in die viertklassige Regionalliga West. Weitere Informationen hierzu folgen.
„ Halbfinale erreicht – Sieg gegen Salzgitter „ / Weserstars Bremen – Salzgitter Icefighters 9:4 (3:0, 3:1, 3:3)(RLN) Die Weserstars Bremen haben die Play-offs zur Regionalliga Nord Meisterschaft erreicht. Mit dem Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Salzgitter, ist ihnen der Platz unter den besten Vier der Liga nicht mehr zu nehmen.
Rund 270 Zuschauer sahen am Freitagabend die Partie gegen die Icefighters, in der die Weserstars gleich auf mehrere Akteure verzichten mussten.
In einer recht abwechslungsreichen Anfangsphase sahen die Zuschauer Torchancen auf beiden Seiten. Doch bis zum ersten Treffer dauerte es bis zur elften Spielminute. Paul Schön eröffnete den Torreigen und brachte den Gastgeber mit 1:0 in Führung. Keine 40 Sekunden später war es abermals Paul Schön der zum 2:0 traf.
Eine Minute vor ersten des ersten Drittels erhöhte Savva Knop die Bremer Führung auf 3:0.
Im zweiten Spielabschnitt platzten die Träume der Gäste auf einen Erfolg in Bremen binnen zwei Minuten. In der 23. Minute brachte ein Doppelschlag von Igor Schön und Marc Meinhardt die Entscheidung. Ales Jurcik erhöhte in der 29. Minute auf 6:0. Salzgitter steckte aber nicht auf und kam in der 38. Minute zum Anschlusstreffer.
Im letzten Drittel zeigte sich die Partie offener. In der 46. Minute erhöhten die Weserstars durch ein Tor von Igor Schön auf 7:1. Die Icefighters kamen durch zwei Treffer in der 48. und 49. Minute noch einmal heran, doch der Gastgeber antwortete passend. Marc Meinhardt erzielte in der 51. Minute das achte Bremer Tor. Drei Minuten später gar das neunte Tor für die Weserstars. Paul Schön erzielte seinen dritten Treffer an diesem Abend. Der Schlusspunkt war den Gästen vorbehalten. In der 55. Minute kamen sie zu ihrem vierten Tor.
ESV Piraten entgehen direktem Abstieg - Auswärtssieg in Pfaffenhofen rettet Buchloe in die Playdown-Spiele gegen Nürnberg(BYL) Die Fans und Verantwortlichen des ESV Buchloe können zunächst einmal aufatmen. Denn durch den verdienten 5:3 (1:0, 2:1, 2:2) Auswärtserfolg am Sonntagabend in Pfaffenhofen sind die Piraten dem direkten Abstieg in die Landesliga vorerst von der Schippe gesprungen. Als Gruppendritter trifft der ESVB nun in den Playdowns auf den drittplatzierten der Parallelgruppe, den EHC 80 Nürnberg. Dort spielen beide Kontrahenten im Modus "Best of Five", das heißt wer zuerst drei Spiele gewinnen kann, die Reihenfolge für mögliche weitere Absteiger aus, die es durch die Ligenverkleinerung auf 14 Teams im nächsten Jahr durchaus geben könnte.
"Wir sind auch heute wieder enorm unter Druck gestanden", beschrieb Trainer Norbert Zabel sichtlich erleichtert die angespannte Situation des ESV vor dem abschließenden Gruppenspiel. Da nämlich der ESC Haßfurt zur gleichen Zeit sein Heimspiel gegen Germering gewann, waren die Buchloer zum Siegen verdammt.
Wenigstens gelang den Freibeutern in der Ilmstadt ein Auftakt nach Maß. Musste man zuletzt immer ein frühes Gegentor hinnehmen, gelang dieses Mal den Piraten ein Blitzstart. Nach genau 97 gespielten Sekunden traf Mark Soares zum schnellen 1:0 für den ESV. Dieser Treffer beruhigte die zum zerreißen angespannten Nerven der Gennachstädter erst einmal, wobei auch die Gastgeber ihre Gelegenheiten hatten. So rettete ESV-Schlussmann Stefan Horneber, der trotz Knieverletzung auf die Zähne biss, beispielsweise gegen David Vokaty (11.). Die offensiv präsentere Mannschaft blieben aber weiterhin die Buchloer. Und Sekunden vor der ersten Pause wäre den Piraten fast das 2:0 geglückt, doch Peter Westerkamp scheiterte mit einem Rückhandschuss an der Querlatte (20.).
Erfolgreicher war dann Patrick Weigant nach Wiederbeginn in Überzahl. Ein Zuspiel von Mark Soares setzte der Angreifer per Direktabnahme flach zum 2:0 in die Maschen (25.). Und es sollte noch besser kommen, denn nur rund drei Minuten später durften die mitgereisten Fans zum dritten Mal jubeln. Nach einer traumhaften Kombination über Daniel Huhn und Marc Weigant musste Tobias Kastenmeier am langen Pfosten die Scheibe nur noch über die Linie drücken (28.). Doch praktisch im Gegenzug waren dann auch die Hausherren erstmals erfolgreich, nachdem Patrick Landstorfer freistehend auf 3:1 verkürzte (28.). Dieser Anschluss schien die Buchloer aber nicht wirklich aus der Ruhe zu bringen, denn die einzig nennenswerte Aktion der IceHogs blieb bis zur zweiten Pause einzig ein Pfostentreffer von Fabian Sing (40.).
Im Schlussdrittel gelang den Freibeutern dann wiederum ein schnelles Tor. Genau zwei Minuten waren gespielt als Peter Westerkamp aus dem Gewühl heraus auf 4:1 stellte. Aber die bereits geretteten Pfaffenhofener wollten sich vor eigenem Anhang nicht kampflos ergeben und so gelang dem ECP erneut der Anschluss durch Dennis Sturm, der zuvor wunderbar von Markus Welz in Szene gesetzt wurde (45.). Kurz darauf tauchte Sturm wieder gefährlich vor dem Tor von Stefan Horneber auf, doch der Buchloer Keeper behielt dieses Mal die Oberhand (48.). Und im direkten Gegenzug klingelte es dann im Tor der Gastgeber. Mark Soares stand - frei gespielt von Andreas Morhardt und Patrick Weigant - urplötzlich alleine vor ECP-Goalie Andreas Banzer und ließ den Schlussmann gekonnt zum 5:2 aussteigen (48.). In der Folge verwalteten die sehr disziplinierten Buchloer in einer sehr fairen Partie ihren Vorsprung durchaus geschickt, sodass es bis zur 57. Minute dauerte, bis den IceHogs der Endstand gelang. Marco Babic netzte im Powerplay aus einer unübersichtlichen Situation vor Horneber zum abschließenden 5:3 ein.
Für die Piraten geht es nun bereits kommenden Freitag gegen den EHC Nürnberg weiter. Am Freitag sind die Nürnberger zunächst ab 20 Uhr in Buchloer Halle zu Gast, ehe es für die Freibeuter dann am Sonntag in die Frankenmetropole geht.
Dinslakener Kobras entzaubern Spitzenreiter(RLW) Zum Abschluss der Zwischenrunde des Regionalligapokals bezwangen am gestrigen Abend die Dinslakener Kobras Tabellenführer Lauterbacher Luchse völlig verdient mit 9:4 (2:1; 4:1; 3:2). Damit eroberten die Niederrheiner am letzten Spieltag doch noch den zweiten Tabellenplatz und treffen nun in den Playoffs auf das Team des EC Bergisch Land.
Dieses Spiel stimmte schon einmal so richtig auf die Playoffs ein, denn es war ein sehr kampfbetontes Spiel.
Zwar brachten die Lauterbacher nur einen sehr kleinen Kader mit, doch alles was in Lauterbach Rang und Namen hat, stand gestern in Dinslaken auf dem Eis.
Doch die Hausherren waren hochmotiviert und von Coach Tsvetkov glänzend eingestellt.
Die Gäste versuchten über Körperlichkeit den Kobras den Schneid abzukaufen, doch Max Piotrowski & Co. hielten über die 60 Minuten dagegen.
Die Gäste hatten sich das Spiel sicherlich etwas anders vorgestellt, denn mit zunehmender Spielzeit schlichen sich Nickeligkeiten ein. Ein sicheres Indiz dafür, dass sie nicht in der Lage waren, das Spiel sportlich in den Griff zu bekommen. Da das Schiedsrichtergespann eine großzügige Regelauslegung bevorzugte, drohte das Spiel in der ein oder anderen Situation zu kippen. Doch glücklicherweise hatten beide Teams ihre Nerven soweit im Zaum, dass nichts Schlimmeres passierte.
Nun zum chronologischen Ablauf: Die Dinslakener knüpften nahtlos da an, wo sie 24 Stunden zuvor in Wiehl aufgehört hatten. Sie gingen zielstrebig auf des Gegners Tor zu und wurden bereits in der 2. Minute durch Treffer Nummer 1 von Julian Marten belohnt.
Als knapp 5 Minuten später Daniel Pleger das zweite Erfolgserlebnis nachlegte, spürten die Zuschauer, dass an diesem Abend eine kleine Überraschung möglich war.
Doch noch konnten die Luchse dagegenhalten und verkürzten kurz vor der ersten Drittelpause durch den Kanadier Jacob Fardoe auf 2:1.
Im Mittelabschnitt hatten die Dinslakener das Momentum auf ihrer Seite. Dabei kam ihnen zugute, dass sich die Gäste durch Strafzeiten selbst aus dem Spiel nahmen.
Die Luchse erhielten in besagtem Drittel drei Strafzeiten und wurden von den Kobras dreimal mit einem Überzahltreffer zusätzlich bestraft. Das nennt man dann wohl effektives Powerplay.
Die dazugehörigen Treffer erzielten Thomas Bläsche, Joey Menzel und Max Piotrowski. Den vierten Dinslakener Treffer erzielte bei numerischer Gleichheit Timothy Tanke zum zwischenzeitlichen 5:2. Zuvor hatten die Gäste durch Jan-Eric Reimer auf 3:2 verkürzen können.
Im Schlussabschnitt kamen die Gäste dann nochmal auf und als Benjamin Schulz in der 45. Minute auf 6:3 verkürzt, hätte es noch einmal eng für die Tsvetkov-Truppe werden können.
Doch ein Doppelpack von Kapitän Haßelberg in der 53. Spielminute machte alle Hoffnungen des Teams von Trainer Roger Nicholas zunichte. Zwar konnte Lauterbach durch Pierre Kracht noch einmal auf 8:4 verkürzen, doch auch diesmal hatten die Kobras eine Antwort.
Denn den Schlusspunkt setzte in der 60. Minute Jan-Anton Baron mit dem Tor zum 9:4 Endstand.
Damit ist die Zwischenrunde beendet und es folgt die spannendste aller Entscheidungsformen: Die Playoffs. In einem Hin- und Rückspiel wird das bessere Team ermittelt. Für den Verlierer ist die Saison bereits beendet. Der Gewinner trifft auf den Sieger einer Parallel-Partie, wieder im Playoff-Modus. Acht Teams sind an diesen Playoffs beteiligt.
Somit befinden sich alle Teams im Moment im Viertelfinale. Dabei treffen die Kobras am kommenden Wochenende auf den Zweitplatzierten der NRW-Liga, die Raptors des EC Bergisch Land. Die Zuschauer dürfen sich dabei auf spannende Auseinandersetzungen freuen.
Dabei reisen die Kobras am Freitag nach Solingen, wo die Begegnung um 20.00 Uhr angepfiffen wird, am Sonntag, den 02. März findet das Rückspiel in Dinslaken statt. Spielbeginn ist dann um 19.00 Uhr.
Finanzielle Basis der DEG weiter gefestigt - Stadtwerke Düsseldorf bleiben auch in der Saison 2014/15 wichtiger Partner der Düsseldorfer EG!(DEL) Zwei Düsseldorfer Institutionen arbeiten auch weiterhin eng zusammen. Die Stadtwerke Düsseldorf bleiben auch in der Saison 2014/15 wichtiger Sponsorpartner der Düsseldorfer EG, dem achtmaligen Deutschen Eishockey-Meister.
Rainer Pennekamp, Vorstandsmitglied der Stadtwerke Düsseldorf: „Für uns ist es als traditionelles Düsseldorfer Unternehmen selbstverständlich, den Sport in der Landeshauptstadt zu unterstützen. Hierbei darf die DEG nicht fehlen. Für die weitere Zeit planen wir erneut gemeinsame Aktionen und freuen uns, die Erfolgsgeschichte ´DEG und die Stadtwerke´ weiter fortschreiben zu können!“
Jörn Klocke, Geschäftsführer der DEG Eishockey GmbH: „Die Stadtwerke Düsseldorf sind ein idealer Partner für uns. Sie sind in der Stadt fest verwurzelt und helfen uns, die Marke DEG in der rheinischen Metropole zu festigen. Die Stadtwerke haben uns in schwierigen Zeiten zur Seite gestanden. Auch dafür gilt unser Dank!“
Die Stadtwerke Düsseldorf sind seit vielen Jahren Partner des Düsseldorfer Sports und unterstützen seit Sommer 2012 auch die Düsseldorfer EG. Im Rahmen der Partnerschaft gab es große Autogrammstunden, ein feierliches Weihnachtssingen mit der Mannschaft und dem Chor der Stadtwerke, eine gemeinsame Autogrammkarten-Aktion in der Rheinischen Post und vieles mehr. Außerdem waren die Stadtwerke bei mehreren Heimbegegnungen „Sponsor of the day“ und präsentierten das „Stadtwerke FanTV“ im ISS DOME.
MEC Halle: Eishockey Faninitiative „Eissporthallen Neubau am Gimritzer Damm“(OLO) Fans der Saale Bulls sowie die beiden halleschen Eissportvereine plädieren seit dem hochwasserbedingten Auszug aus der altehrwürdigen Eissporthalle für einen Neubau am alten Standort. Ein neue Eissporthalle am Gimritzer Damm wäre für zahlreiche Eissportler die Realisierung eines lang gehegten Wunsches sowie die perfekte Symbiose zwischen Tradition und Moderne.
Die Eishalle, verkehrstechnisch ausgezeichnet zwischen Alt- und Neustadt gelegen, war seit Generationen ein beliebter Anziehungspunkt für alle HallenserInnen sowie Gäste der Saalestadt.
„Wir wollen nicht an den Stadtrand, sondern zurück an den Standort im Herzen von Halle.“ so die einhellige Meinung der Fans. Eine Eissporthalle am Gimritzer Damm ist für jeden Hallenser in wenigen Minuten via ÖPNV, Auto oder Fahrrad bequem zu erreichen.
Der geplante Verlauf des Hochwasserschutzdamms entlang der Halle-Saale-Schleife sowie eine Niveauanhebung der neuen Eishalle, würden den Standort auch vor zukünftigen extrem-Fluten schützen. Die Bedenken bezüglich negativer Konsequenzen eines erneuten Saalehochwassers für die Altstadt, nehmen sowohl Fans als auch Verantwortliche sehr ernst. Die bisherigen Modelle bestätigen jedoch die Ansicht vieler, dass der neue Damm nur marginale Auswirkungen auf den Hochwasserpegel in Halles Altstadt haben würde.
Sowohl für die zahlreichen Besucher des öffentlichen Eislaufens, die Nachwuchssportler in den Sektionen Eishockey, Eiskunstlauf sowie Synchroneislauf als auch für die Fans der Saale Bulls stellt der alte Standort in vielerlei Hinsicht die optimale Lösung dar.
Um dafür zu sorgen, dass auch Faninteressen in der Planung berücksichtigt werden, hat sich die Faninitiative „Eissporthallen Neubau am Gimritzer Damm“ gegründet, die mit Demonstrationen auf dem Marktplatz und Besuchen von Stadtratssitzungen auf ihr Anliegen aufmerksam machen möchten.
Hier der Aufruf unserer Fanclubs im Wortlaut:
„WIR KÄMPFEN FÜR UNSEREN STANDORT!
Unsere alte Heimat hat uns die Flut genommen. Nun wollen wir den Neubau auf altem Grund. Wir demonstrieren vor dem Stadthaus für den alten Standort.
Am 25.02.2014, 15:00 Uhr &
am 26.02.2014, 13:00 Uhr
Kommt zahlreich! Unterstützt den Eissport in Halle!
ALLE FÜR DEN GIMRITZER DAMM!“
EHC Heilbronn: Glanzloser Pflichtsieg beim Schlusslicht(RLSW) Mit einem glanzlosen 8:3 (2:1, 2:0, 4:2)-Pflichtsieg bei den Rhein-Neckar Stars haben die Eisbären Heilbronn am Sonntag abend die Hauptrunde der Regionalliga Südwest abgeschlossen.
Nach ein paar Minuten gegenseitigem Abtasten gingen die Eisbären in der 5. Minute erwartungsgemäß mit 1:0 in Führung. Axel Hackert, Manuel Weibler und Marc Bruns konnten sich die Scheibe vor dem gegnerischen Tor so lange unbedrängt zu passen, bis Marc Bruns nur noch einzuschieben brauchte. Zwar war der Tabellenletzte spielerisch unterlegen, machte die technischen Defizite jedoch durch kämpferischen Einsatz wett – und wurde in der 17. Minute mit dem Ausgleich durch Lukas Sawicki belohnt. Die Freude währte jedoch nicht lange. Nur 90 Sekunden später erkämpfte sich Patrick Luschenz an der Mittellinie die Scheibe, zog auf und davon und schlenzte die Scheibe zum 1:2-Pausenstand mit der Rückhand ins Netz.
Im an Höhepunkten armen mittleren Spielabschnitt passten sich die Eisbären spielerisch weitgehend an den Gegner an. Hätte Goalie Tobias Amon nicht in der 27. Minute gegen einen freistehenden Gegner gerettet, hätte die Begegnung möglicherweise eine ganz andere Wendung genommen. So aber wehrte Amon den fast sicheren Ausgleich ab und ermöglichte es seinen Teamkameraden Daniel Brendle (30.) und Manuel Weibler (35.) die Führung bis zur zweiten Pause auf 4:1 auszubauen.
Im Schlussdrittel konnten Axel Hackert (45.), zweimal Marc Bruns (52., 54.) und Arno Metz (56.) bei zwei Gegentreffern der Gastgeber (Dech 45., Morlock 58.) alles klar machen.
Mit diesem Sieg haben die Eisbären die Hauptrunde mit elf Punkten Vorsprung als Erster abgeschlossen. Einen Wermutstropfen gab es am Sonntag allerdings doch. Topscorer Sven Breiter kassierte seine dritte Zehn-Minuten-Strafe und muss am kommenden Sonntag (2. März, 17.30 Uhr) beim Playoff-Auftakt gegen Schwenningen aussetzen.
Der Halbfinal-Gegner der Eisbären bewies am Sonntag erneut seine Gefährlichkeit, als er im Heimspiel gegen Hügelsheim im Schlussdrittel aus einem 1:2 noch einen 4:2-Sieg machte, wodurch Hügelsheim am letztem Spieltag noch vom zweiten auf den dritten Platz zurückgefallen ist.
SIEBEN SIEGE IN SERIE ZUM ABSCHLUSS – VIZEMEISTERSCHAFT FÜR HC MAUSTADT(BBZL) Mit sieben Siegen in Serie hat sich der HC Maustadt die Vizemeisterschaft in der Eishockey-Bezirksliga West gesichert. Zuletzt gelang bei Woodstock Augsburg mit 4:3 (0:2/1:1/3:0) und gegen den ERC Lechbruck mit 7:3 (1:0/3:1/3:2) zwei weitere Erfolge, damit wurde eine teilweise „holprige“ Saison doch noch versöhnlich zu Ende.
In Augsburg sicherte sich der HCM mit 4:3 nicht nur zwei Punkte sondern auch vorzeitig die Vizemeisterschaft. Bis der allerdings unter Dach und Fach war, mußte das Mini-Aufgebot der Gelb-Grünen lange zittern. Ohne Jimmy Nagle, Mario Kusterer, Armin Ullmann, Philipp Hasse, Sven Schirrmacher und Stephan Riehr war es eher ein „Notaufgebot“ – obendrein verletzte sich der eben erst genesene Bastian Guggenberger erneut – das sich gegen einen kampfstarken Gegner stellen mußte. Und zunächst sah’s nicht gut aus – nach 20 Minuten führte Augsburg mit 2:0, nach 40 Minuten mit 3:1; Paul Höckberg konnte zwischenzeitlich auf 1:2 verkürzen. Fabian Nieder (48. Und 58.) brachte seine Farben nochmals ran, Philipp Hacker erzielte genau 111 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer.
Das Saisonfinale konnte am heimischen Hühnerberg ebenfalls erfolgreich gestaltet werden. Gegen den ERC Lechbruck waren aus tabellarischer Sicht die Fronten zwar schon geklärt, doch im Hinterkopf saß noch die 2:7-Pleite vom Hinspiel. Marco Schmidbauer brachte seine Farben in Führung, gegen den unbequemen Gegner mußte der HCM dann in der Folge nochmals alle Kräfte mobilisieren. Zumal das Samstag-Spiel noch „in den Knochen“ steckte. Philipp Hacker (2), Johannes Epple und Fabian Lämmle und abschließend zweimal Martin Löhle trafen zum in der Schlußphase sicheren Erfolg.
„Eine am Ende nun doch erfolgreiche Saison geht zu Ende! Ziel für nächste Saison ist natürlich wieder die Meisterschaft“, bilanzierte Pressesprecher Ingo Nieder nach der Schlußsirene der Saison 2013/14.
Memminger Indians Erster der Meisterrunden-Gruppe: Ab Sonntag Heimrecht im Play-off-Halbfinale gegen Miesbach(BYL) Der ECDC Memmingen hat trotz einer abschließenden Niederlage in Waldkraiburg die Meisterrunden-Gruppe B der Bayerischen Eishockey-Liga als Tabellenerster abgeschlossen – und hat damit Heimrecht im Play-off-Halbfinale! Dort treffen die Indians auf den Zweitplatzierten der anderen Gruppe, den TEV Miesbach. Das erste Spiel der Best-of-3-Serie (zwei Siege werden zum Finaleinzug benötigt) findet am kommenden Sonntag um 18.30 Uhr zu Hause am Memminger Hühnerberg statt. Spiel zwei gibt's dann Freitag, 7.3., in Miesbach, ein mögliches drittes Spiel fände am Sonntag darauf (9.3.) wieder in Memmingen statt. Im anderen BEL-Halbfinale treffen der ERC Sonthofen und die Höchstadt Alligators aufeinander.
Am letzten Meisterrundenspieltag gab es für die Indians, die bereits fürs Halbfinale qualifiziert waren, trotz anfänglich guter Leistung eine 1:5 Niederlage beim EHC Waldkraiburg. Nach dem ersten Drittel führten die Rot-Weißen durch ein Tor von Sebastian Lachner noch verdient mit 1:0, mussten dann aber zu Beginn des zweiten Drittels zwei schnelle Treffer der Hausherren einstecken. Alex Piskunov und Max Kaltenhauser hatten getroffen. Doch der ECDC ließ nicht locker und hatte bei zwei Alleingängen von Anton Pertl und Lachner gute Chancen auf den Ausgleich. Das 3:1 für die Löwen anfangs des letzten Drittels war so etwas wie die Vorentscheidung. Obwohl Memmingen über weite Strecken das Spiel machte und Andreas Schmelcher sogar noch den Pfosten traf, gelangen Waldkraiburg durch zwei Konter noch die Treffer vier und fünf gegen den chancenlosen ECDC-Goalie Alex Reichelmeir, der nach überstandener Verletzungspause sein erstes Spiel seit zweieinhalb Monaten machte. Fortan ging der Blick der gut 120 mitgereisten Indians-Fans zum Parallelspiel der Gruppe. Weil sich dort Höchstadt und Dorfen nach 60 Minuten die Punkte teilten, geht der erste Platz in der hochspannenden und knappen Meisterrunden-Gruppe an die Memminger – während Höchstadt als Zweiter den Semifinal-Einzug schaffte. Beim EHC Waldkraiburg, der als Favorit in die Gruppe gestartet war und letztlich als Vierter scheiterte, trat einen Tag nach dem bedeutungslosen Sieg gegen die Rot-Weißen Trainer Petr Vorisek zurück. Während sich die Löwen und mit ihnen elf weitere Teams der Bayerischen Eishockey-Liga in die Sommerpause verabschieden, geht es für den ECDC weiter: Die Indians – die seit über drei Monaten zu Hause am Hühnerberg ungeschlagen sind – genießen im Halbfinale ab kommenden Sonntag gegen Miesbach Heimrecht.
Alle Informationen dazu sowie Wissenswertes rund um den Kartenvorkauf für den Play-off-Knüller gibt es im Internet auf www.memmingen-indians.de
Mitterteich schlägt Moosburg mit 9:1 - EHC sichert den Klassenerhalt auf eindrucksvolle Weise(BYL) Wieder einmal mit nur 12 Spielern musste der EHC zu einem Entscheidungsspiel antreten. Fabian Bauer und Jiri Ryzuk fielen wegen Krankheit aus. Mindestens einen Punkt gegen Moosburg zu holen war absolute Pflicht!
Zuerst sah es für die dezimierte Truppe von Heinz Zerres nach einer Zitterpartie aus, kaum war 1 Minute vergangen, da schlug es schon bei Lukas Stolz ein, Moosburgs Holler war der Schütze.
Die Dragons ließen sich nicht entmutigen und konterten in der 3.Minute durch Ales Kreuzer zum 1:1. Kaum eine Minute später ließ Christoph Schönberger das 2:1 folgen, die 180 Zuschauer, die ihren EHC wie immer lautstark unterstützen, durften etwas durchatmen. Bis zum Drittelende blieb es ein Spiel auf Augenhöhe, Mitterteich agierte etwas umständlich und konnte seine Chancen nicht optimal verwerten. In der Pause gab es eine gehörige Predigt vom Coach an seine Mannen, dass man sich zu konzentrieren habe und sehr viel direkter spielen müsse.
Das nahmen sich die Dragons zu Herzen und Moosburg bekam Druck, hielt aber bis zur 10.Minute gut dagegen. Klaus Feistl wechselte den Torhüter, der durfte, kaum auf seinem Posten, schon hinter sich greifen. Sergej Hausauer erhöhte in der 32.Minute auf 3:1. Mitterteich wurde immer stärker, mit einem Doppelschlag in der 39.Minute durch Daniel Huber und Ales Kreuzer zog man auf 5:1 davon, damit sollte die Vorentscheidung gefallen sein.
Auch im letzten Drittel dominierte Mitterteich. Ab der 43.Minute waren die Dragons nicht mehr zu bremsen. Mit Toren von Marvin Deske, Stephan Trolda und Christoph Schönberger baute der EHC die Führung innerhalb von 5 Minuten bis auf 8:1 aus, alles war entschieden. Mitterteich nahm das Tempo heraus, auch die Gäste hatten sich mit der Niederlage abgefunden. Marvin Deske stellte in der 56.Minute den 9:1 Endstand her.
Die Fans durften ihren EHC, der sich mit diesem Resultat an die Spitze der Gruppe B gekämpft hatte, ausgiebig bejubeln. Der eigentliche Saison-Abschluss wird in einem Benefiz-Spiel gegen eine Auswahl der Uni Bayreuth folgen. Heinz Zerres lobte den Kampfgeist und absoluten Siegeswillen seiner Cracks, man habe sich durch eine wahre „Horror“-Saison gekämpft. Auch Klaus Feistl sprach von einer starken Leistung der Mitterteicher und gratulierte dem EHC zum sportlichen Klassenerhalt.
Bären verlieren dramatisches Spiel gegen Spitzenreiter Essen - EHC Neuwied macht aus einem 0:6 noch ein 6:7 * Deichstädter schießen drei Tore in den beiden Schlussminuten(RLW) Sie hatten sich so viel vorgenommen, am Ende vielleicht sogar zu viel: Der EHC Neuwied wollte – mit knapp 1000 Fans im Rücken – dem Spitzenreiter aus Essen unbedingt ein Bein stellen. Doch dann machten die Moskitos, mit 13 Siegen aus 13 Spielen angereist, phasenweise einen Klassenunterschied deutlich und lagen nach der Hälfte der Spielzeit bereits mit 6:0 in Führung. Doch der Abend sollte unruhiger enden, als sich ESC-Trainer Michael Rumrich das gewünscht hatte. Mit unbändigem Willen kämpften sich die Bären noch einmal zurück und vergaben Sekunden vor dem Ende sogar noch die Chance auf den 7:7-Ausgleich. Am Ende setzten sich die Moskitos mit 7:6 (2:0, 4:1, 1:5) durch, den Abend in Neuwied aber werden sie so schnell nicht vergessen.
In der Bärenhöhle läuft das letzte Drittel, als Essens Stürmer Brance Orban mit dem 7:3 vermeintlich alle Hoffnungen der Neuwieder zunichtemacht, an diesem Abend noch einmal in Schlagdistanz zum Klassenprimus zu gelangen. 2.50 Minuten sind noch zu spielen. Und auch wenn der EHC zu Beginn dieses letzten Drittels mit zwei Toren aus einem 1:6 ein 3:6 gemacht hatte, spätestens jetzt sollte die Aufholjagd gegen starke Moskitos doch beendet sein. Doch die Bären kommen noch einmal zurück: Sieben Sekunden später macht Andrew Love, das 4:7, wieder nur 19 Sekunden später Brian Gibbons das 5:7. Und als Karl Neubert 50 Sekunden vor Spielende gar das 6:7 macht, da ist die Atmosphäre in der Bärenhöhle mit Worten kaum mehr zu beschreiben. Das Icehouse kocht, die Moskitos sind angezählt, die Bären nehmen eine Auszeit. Zwei Mal noch sollten sie gefährlich vor das Tor von Gästekeeper Domenic Huch kommen, zum Ausgleich aber sollte es am Ende nicht mehr reichen. Hätten wir uns doch nur einen dieser vermeidbaren Fehler gespart, vielleicht eine Strafe weniger kassiert, vielleicht hätte es am Ende zu mehr gereicht – denken sie sich in der Neuwieder Kabine. Doch ist das wichtig an einem solchen Abend? Der EHC hat eine unglaubliche Moral bewiesen. Er hat einmal mehr Werbung gemacht für den Eishockeysport. Die Fans begeistert, obwohl es am Ende eine Niederlage setzte. Das hilft, über die ein 6:7 hinweg zu sehen.
„Wir haben das erste Drittel verpennt, sind nicht in Fahrt gekommen und haben zu viele Strafzeiten kassiert“, sagte EHC-Trainer Arno Lörsch nach dem dramatischen Spiel. „Wenn du mit 0:6 hinten liegst, und dann einen solchen Charakter und Kampf zeigst, dann kann ich dennoch keinem Spieler böse sein. Wir sind gegen einen richtig starken Gegner noch einmal zurückgekommen, mit einer unglaublichen Kulisse im Rücken – das war einfach nur bemerkenswert.“ Sein Team hatte zu Spielbeginn unübersehbar Schwierigkeiten, das hohe Tempo der Gäste mitzugehen. Die Bären kamen oft zu spät, kassierten viele kleine Strafen und fünf der sieben Gegentore in einfacher oder doppelter Unterzahl. „Sowas nutzt Essen natürlich eiskalt aus. Dennoch war das Spiel für uns heute erneut ein wichtiger Lernprozess.“
Gelernt hatte an diesem Abend aber auch das Gästeteam – da war sich Moskitos-Trainer Michael Rumrich sicher. „Wir haben gutes Eishockey von beiden Teams gesehen. Leider haben wir nach dem zweiten Drittel aufgehört Eishockey zu spielen. Die Stimmung hier in Neuwied ist immer sehr gut, das weiß man. Da haben meine jungen Spieler noch einmal weiche Knie bekommen in der Schlussphase. Unterm Strich aber sind wir zufrieden.“
Die Torfolge: 0:1, 0:2, 0:3 Aaron McLeod (3., 20., 23.), 0:4 Christian Vogel (25.), 0:5 Jannik Moser (30.), 0:6 Brance Orban (31.), 1:6, 2:6 Andrew Love (36., 44.), 3:6 Willi Hamann (46.), 3:7 Brance Orban (58.), 4:7 Andrew Love (58.), 5:8 Brian Gibbons (58.), 6:7 Karl Neubert (60.).
Der Ausblick: Zwei schwere Spiele warten noch auf den EHC Neuwied: Am Samstag bei der 1b der Frankfurter Löwen (16.30 Uhr) und am Sonntag im letzten Heimspiel vor Beginn der Play-offs um 19 Uhr gegen die 1b der Kassel Huskies.
(BYL) Dass die Stürmer der Peißenberger Eishackler das Tor doch noch treffen können, bewiesen sie im letzten Heimspiel dieser Saison mit einem 5:2 (2:0, 1:0, 2:2)-Sieg gegen den EV Lindau. Durch diesen Sieg beenden die Einheimischen die Saison mit Tabellenplatz 3 in der Zwischenrundengruppe A.
Mit einem Kader von 14 Feldspielern und 2 Torleuten begannen die Peißenberger vor 251 zahlenden Zuschauern die bedeutungslose Partie gegen den Gast vom Bodensee. Es entwickelte sich ein sehr freundschaftliches und lockeres Spiel, bei dem die Peißenberger furios starteten. Bereits nach 41 gespielten Sekunden zappelte der Puck im Netz der Gäste. Den ersten Angriff schloß Sebastian Buchwieser zur 1:0-Führung erfolgreich ab, der das Zuspiel von Martin Andrä ins linke obere Eck vollstreckte. Peißenberg drückte etwas konsequenter auf das Tor der Lindauer, jedoch mangelte es an der Chancenverwertung oder der gut aufgelegte Nicolai Johansson vereitelte die sich ergebenden Einschußmöglichkeiten der Einheimischen. Lindau hingegen kreutzte nur gelegentlich vor dem Tor von Michael Resch auf. Ein schöner Alleingang von Martin Andrä wurde durch ein Foul verhindert, den fälligen Penalty verwandelte er in der 17. Spielminute zum Pausenzwischenstand von 2:0 sicher.
Auch im zweiten Spielabschnitt verzeichneten die Eishackler ein leichtes Spielübergewicht, wobei die Gäste nun forscher wurden. Michael Resch war nun öfter gefordert, konnte aber die Null festhalten. In der 23. Minute nutzte Matthias Müller eine Unsicherheit in der Lindauer Abwehr zur 3:0-Führung. Recht viel mehr passierte in diesem Abschnitt nicht.
Im letzten Drittel dann wogte das Spiel hin und her. Lindau wollte sich noch nicht geschlagen geben und spielte konzentrierter. Vorher jedoch jubelte abermals die Heimmannschaft. Eine schöne Spielkombination über Michael Pfaff und Sebastian Buchwieser nutzte Martin Hinterstocker in der 48. Minute zur 4:0-Führung. Noch nicht ganz mit dem Jubel fertig, genau 18 Sekunden später, zappelte die Scheibe im Peißenberger Tor. Ein Zuspiel von Cech netzte Bernhard Leiprecht zur 4:1-Ergebnisverbesserung ein, der frei zum Schuß kam. In der 58. Spielminute jubelten abermals die Bodenseer, als wiederum der freistehende Torschütze Sascha Paul auf Zuspiel von MIchael Wellenberger zur 4:2-Ergebnisverbesserung beitrug. Den Schlußpunkt der Saison setzte 37 Sekunden vor der Schlußsirene Matthias Müller, der den Abpraller verwandelte. Das Geschoß von Sebastian Buchwieser konnte Johansson nicht festhalten.
Stimmen zum Spiel:
Sebastian Schwarzbarth (Teammanager EV Lindau): "Was soll ich zu diesem Spiel noch viel sagen? Ich bin froh, dass sich kein Spieler mehr verletzt hat und das Spiel sehr fair verlaufen ist. Ich gratuliere Peißenberg zum verdienten Sieg."
Rudi Mach (1. Vorstand TSV Peißenberg Eishackler: " Peißenberg ist anscheinend Lindau's Angstgegner, haben wir doch alle Spiele gegen sie gewonnen. Das 1. Tor für Peißenberg stimmt mich wieder positiv, da es in der 1. Minute erzielt wurde. Mehr ist zu diesem Spiel nicht mehr zu sagen."
Niederlage zum Saisonfinale - Pfaffenhofen IceHogs unterliegen Buchloe mit 3:5(BYL) Mit einer 3:5 (0:1; 1:2; 2:2) Niederlage gegen ESV Buchloe endete für den EC Pfaffenhofen eine turbulente Bayernligasaison. Den Klassenerhalt hatten sich die Pfaffenhofener ja bereits mit dem Auswärtssieg in Haßfurt am Sonntag vor einer Woche gesichert, so dass Heimniederlage keine negativen Auswirkungen mehr für die IceHogs hatte. Der ESV Buchloe, als eigentlicher Favorit in die Abstiegsrunde gestartet, konnte dagegen mit dem Erfolg in Pfaffenhofen den direkten Abstieg in die Landesliga vermeiden und hat nun in den Relegationsspielen gegen Nürnberg eine weitere Chance auf den Klassenverbleib.
Durch den deutlichen 9:1Erfolg vom Freitag gegen Haßfurt hatte es Buchloe nun selbst in der Hand, mit einem Sieg in Pfaffenhofen dem direkten Abstieg zu entgehen und dementsprechend entschlossen traten die Pirates bei den IceHogs auch auf. Dass die Gastgeber jedoch keinesfalls gewillt waren, es den Gästen leicht zu machen, zeigt allein schon die Tatsache, dass ECP-Coach Heinz Feilmeier anders als noch am Freitag in Germering, sein stärkstes Aufgebot auf das Eis schickte. So waren Marko Babic, Markus Welz und Dennis Sturm wieder mit dabei, lediglich die erkrankten Matthias Hofbauer und Tobias Berger fehlten. Den besseren Start erwischten aber die Gäste. Noch keine zwei Minuten waren gespielt, als Mark Soares frei vor Torhüter Andreas Banzer auftauchte und diesem keine Abwehrchance ließ. Dieser frühe Treffer schien sich positiv auf das Nervenkostüm der Pirates auszuwirken, die nach der Führung zunächst einmal mehr vom Spiel hatten und versuchten nachzulegen. Doch trotz einiger weiterer guter Gelegenheiten waren die ECP-Abwehr und Andi Banzer bis zur Pause nicht mehr zu überwinden. Glück hatten die Hausherren in der 20. Minute bei einem Querlattentreffer von Peter Westerkamp. Aber auch die IceHogs hatten durchaus ihre Chancen. So musste ESV-Torhüter Stefan Horneber einige Male sein ganzes Können aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern. Auch nach dem ersten Wechsel änderte sich nur wenig am Geschehen. Beide Teams lieferten sich einen offenen und für die Zuschauer durchaus interessanten Schlagabtausch. Erfolgreich waren aber wieder die Gäste. In Überzahl konnte Patrick Weigant in der 25. Minute auf 2:0 erhöhen und als nur drei Minuten später Tobias Kastenmaier nach einem schönen Angriff gar das 3:0 gelang, steuerte Buchloe auf einen scheinbar sicheren Erfolg zu. Doch die Antwort der Gastgeber folgte prompt. Nur 30 Sekunden nach dem 0:3 sorgte Patrick Landstorfer nach Zuspiel von Sebastian Weicht für den Anschluss. Kurz vor der zweiten Pause lag dann sogar das 2:3 in der Luft, doch Fabian Sieg visierte nur den Pfosten des Buchloer Gehäuses an. Wie schon im Mittelabschnitt fanden die Gäste auch im Schlussdrittel schneller ihren Rhythmus. Nach einem von Andi Banzer abgewehrten Schuss reagierte Peter Westerkamp am schnellsten und bugsierte die frei liegende Scheibe aus kurzer Distanz über die Linie. Doch noch waren die IceHogs nicht geschlagen. Von Markus Welz wunderbar in Szene gesetzt, verkürzte Dennis Sturm nur wenig später auf 2:4 und hätte Stefan Horneber bei einer weiteren Chance des schnellen ECP-Angreifers nicht so glänzend reagiert, hätte die Begegnung auch noch eine Wende nehmen können. So aber schaffte Buchloe im direkten Gegenzug durch Soares die Vorentscheidung. In der verbleibenden Zeit versuchten die IceHogs zwar nochmals ranzukommen, setzten die Gäste auch ordentlich unter Druck, doch die verteidigten geschickt ihren Vorsprung. Mehr als der Überzahltreffer von Marko Babic in der 58. Minute sprang deshalb nicht mehr heraus für die Gastgeber. „Es war ein offenes Spiel. Bei uns hat in manchen Situationen vielleicht die letzte Konzentration gefehlt, was aber auch normal ist, wenn der Druck weg ist. Deshalb hat Buchloe letztendlich verdient gewonnen,“ zog Heinz Feilmeier ein letztes Resümee für diese Saison.
EC Pfaffenhofen: Banzer, Hamberger, Oexler, Pfab, Schuster, Sing, Landstorfer, Hinz, Simm, Turner, Treml, Vokaty, Welz, Babic, Feilmeier, Sturm, Weicht, Smolik, Merka
Tore: 0:1 (2.) Soares (Warkus, Lerchner); 0:2 (25.) P. Weigant (Braun, Soares 5:4); 0:3 (28.) Kastenmeier (M. Weigant, Huhn 6:5), 1:3 (28.) Landstorfer (Weicht, Merka); 1:4 (42.) Westerkamp (P. Weigant, Warkus); 2:4 (45.) Sturm (Welz); 2:5 (48.) Soares (Morhardt, P. Weigant); 3:5 (58.) Babic (Feilmeier, Landstorfer 5:4)
Strafen: IceHogs 10 ESV 8
Zuschauer: 300
Rostocker EC: Pokalaufgabe abgearbeitet - Endstand gegen die Preussen 8:1(OLN) Respekt, an Alex W. aus Berlin. Er war am gestrigen Abend in der Schillingallee der einzige mitgereiste Fan der Preussen. Und er klatschte und klatschte und klatschte so unermüdlich, das einem unweigerlich die Bilder des Duracel-Hasen in den Sinn kamen. Und während er so klatschte und immer wieder allein Stadion-Evergreens wie „Ohhhh, wie ist das schöööön…“ oder „…so geht Überzahl, schalalalala….“ intonierte, ging seine Mannschaft auf dem Eis chancenlos unter.
Wer nun denkt, die Raubfische hätten ein Feuerwerk abgefackelt, der irrt. „Natürlich waren wir den Preussen überlegen“, so Trainer Wolfgang Wünsche nach dem Spiel. „Nur hätte man diese Überlegenheit auch taktisch klug nutzen müssen, indem man sich aus dem Spiel heraus Chancen kreiert und diese dann auch nutzt. Das wurde nur zum Anfang der Partie und danach phasenweise umgesetzt. Wir hatten jetzt noch einmal die Möglichkeit, zu kombinieren und kompakt zu spielen um die Sicherheit mit in die Playoff-Quali zu nehmen. Diese Chance haben wir leider vertan und werden sie gegen die kommenden Gegner in dieser Form auch nicht noch einmal bekommen“, so Wünsche weiter. Der Fokus liegt saisonbedingt auf der Verzahnungsrunde und die kommenden Aufgaben werden noch schwer genug. Daher rief man naturgemäß auch nicht das volle Programm ab. Hätte man aber mehr kombiniert, wäre mit noch weniger Aufwand am gestrigen Abend noch mehr drin gewesen.
Trotz allem aber ein Heimsieg, das ein oder andere schöne Tor und eine kurzweilige Unterhaltung zum Wochenabschluss. Am nächsten Sonntag stehen die Füchse aus Duisburg auf dem Eis der Schillingallee.
EA Schongau verabschiedet sich mit Sieg aus der Saison 2013/14(BLL) So richtig ernst nahmen wohl beide Seiten die abschließende Partie nicht – für beide Teams ging es um nichts mehr – die EAS hatte schon vor dem Spiel den 7. Rang festgemacht und Tölz war eigentlich in der gesamten Saison schon von allen Abstiegssorgen frei und hätte sich auch nur unmerklich in der Tabelle verbessern können. Und so sahen die nur rund 25 zahlenden Zuschauer im Tölzer Stadion ein Art Freundschaftsspiel.
Entsprechend ausgedünnt war der Kader mit dem Trainer Reiner Lohrs Team antrat. 1 Torhüter und die 12 Feldspieler liefen als 4 Verteidiger und 8 Angreifer auf. So dass immer einen Position durchwechselte.
Das ging anfangs noch sehr gut, wohl auch weil der Gegner es nicht so genau nahm. Nach nur 28 Sekunden traf Milan Kopecky auf Zuspiel von Marius Klein zum 0 : 1. Das 0 : 2 in der 10. Minute markierte Julian Kropp auf Vorlage von Tobias Findl und dann durften auch einmal die Gastgeber. Verteidiger Maximilian Haug verkürzte für Tölz in der 12. Minute auf l : 2. Danach legte die EA Schongau erst einmal gut vor. Maximilian Raß zum 1 : 3 (18.), Stefan „Gerd“ Schäller zum 1 : 4 (19.) und Sekunden vor dem Pausenpfiff traf Verteidiger Bastian Klein zum 1 : 5 (20.).
So stark wie die EAS das erste Drittel beendet hatte, so lässig gingen sie in den zweiten Abschnitt. Zwei schnelle Treffer von Tölz (21. / 22. Minute) und es stand nur noch 3 : 5.
Anschließend ging es „trainingsspielmäßig“ (Zitat Milan Kopecky) auf und ab, ohne allzu große Intension, ehe Milan Kopecky in der 38. Minute wieder einmal erfolgreich abschloss – 3 : 6. In der 39. Minute die erste Strafzeit des Spiels – es traf die EAS und Tölz nutze die Überzahl zum 4 : 6 (40.).
Im Schlussabschnitt war es Julian Kropp der den 100. Saisontreffer der Mammuts erzielte, als er in der 48. Minute ein Zuspiel von Verteidiger Ron Zinner zum 4 : 7 verwertete. Milan Kopecky setzte aus Schongauer Sicht mit dem 4 : 8 in der 52. Minute den Schlusspunkt, dann durften die Gastgeber noch zweimal verwerten. Durch Tore in der 53. und 54. Minute kamen sie wieder auf 6 : 8 heran und wollten doch nicht als Verlierer das heimische Eis verlassen. Den zunehmenden Ehrgeiz bezahlten sie jedoch mit zwei Strafzeiten und so blieb der Sieg der Mammuts in den Schlussminuten ungefährdet.
Mit 40 Punkten und 101 : 99 Toren hat sich die EAS im Abschluß der Tabelle auf Rang 7 etabliert. Der Tabellensechste Oberstdorf hat 2 Punkte mehr - der Achte, Burgau 6 Punkte weniger. So haben sich die Mammuts trotz Verletzungspech und schlechten Saisonstart (vor dem 01. 12 2013 stand die EAS mit 6 Punkten aus 9 Spielen nur auf dem vorletzten Rang) gut gesteigert und das Potential, dass im Team steckt angedeutet.
Seit dem Umbau im Team wurden 10 Siege – 3 Penaltyentscheide (1 gewonnen) erreicht – und lediglich vier Niederlagen (davor 7) mußten hingenommen werden.
Darauf gilt es aufzubauen und nachdem schon die ein oder andere Zusage für die kommende Saison gemacht wurde, lässt es sich wieder optimistisch in die Zukunft blicken.
EHV Schönheide 09 gelingt Revanche gegen FASS Berlin(OLO) Der EHV Schönheide 09 hat die bittere 2:8-Heimniederlage vom Freitag gegen FASS Berlin gut verdaut und am Sonntag im direkten Rückspiel in der Hauptstadt erfolgreich Revanche genommen. In einem umkämpften Spiel vor gerade einmal 100 Zuschauern im Berliner Wellbelchpalast setzten sich die Wölfe am Ende verdient mit 5:2 (3:0, 0:2, 2:0) gegen die Akademiker durch und haben es nun selbst in der Hand, mit einem Sieg im abschließenden Heimspiel am kommenden Sonntag, dem 02.03.14, um 17:00 Uhr im Schönheider Wolfsbau gegen die Jonsdorfer Falken als Erster der Gruppe B ins Pokal-Halbfinale einzuziehen.
Der Stachel ob der deutlichen Heimniederlage gegen die Akademiker saß tief und so hatte sich das Team von Trainer Norbert Pascha am Sonntag in Berlin viel vorgenommen, dieses Mal den Spieß wieder umzudrehen und präsentierte sich von der ersten Minute an hellwach. Nach anfänglichem Abtasten übernahm der EHV 09 immer mehr das Spielgeschehen und ging in der achten Minute auf Vorlage von Julius Michel und Florian Richter durch Vincent Wolf auch verdient mit 1:0 in Führung. Die Gastgeber hatten den Rückstand noch gar nicht verarbeitet, da schlug es 88 Sekunden später erneut im FASSGehäuse ein, als Petr Kukla mit dem 2:0 zur Stelle war. Für den Wölfestürmer scheint der Berliner Wellblechpalast generell eine gute Adresse zu sein. Bereits beim letzten Auswärtspiel in der Meisterrunde traf der 30-jährige Tscheche viermal ins Schwarze und um es vorweg zu nehmen, diese Geschichte sollte sich am gestrigen Sonntag wiederholen. Zunächst ließ die Nummer 88 in der 16. Spielminute nach Vorarbeit von Miroslav Jenka und Roy Hähnlein das 3:0 und somit eine eigentlich beruhigende Pausenführung folgen.
Auch zu Beginn des Mittelabschnitts zunächst unverändertes Bild. Die Wölfe mit den besseren Chancen vergaben aber in der 27. und 31. Minute zwei gute Gelegenheiten, in Überzahl die Führung weiter auszubauen. Das 4:0 sollte dann trotzdem fallen und hätte den Wölfen wohl auch noch mehr Ruhe gegeben, doch der Hauptschiedsrichter erkannte den Treffer von Kilian Glück nicht an, was die Akademiker in der Folge auf den Plan rief, etwas mehr ins Spiel zu investieren. FASS forcierte nun
deutlich das Tempo und verkürzte in der 34. Minute durch Max Janke auf 3:1. Nur zwei Minuten später gelang den Akademikern gar der 3:2-Anschlußtreffer durch Dominik Grafenthin und die sicher geglaubte EHV-Führung geriet plötzlich ins Wanken. Bis zum zweiten Pausentee hätten die Berliner durchaus den Ausgleich erzielen können, doch mit Kampf und Einsatz retteten die Wölfe den knappen Vorsprung in die Kabine.
Im Schlussdrittel wurde es dann zunehmend hektischer auf dem Eis. Die Akademiker wollten unbedingt den Ausgleich, wurden aber bei ihren Aktionen und Zweikämpfen immer unsauberer, was den Wölfen in der 44. Minute eine doppelte Überzahl bescherte, welche allerdings leichtfertig vergeben wurde. Statt den Vorsprung auszubauen, ließen die Wölfe den Berlinern einen Unterzahlkonter zu, welchen Kilian Glück nur mittels Foulspiel unterbinden konnte. Die Hausherren bekamen folgerichtig einen Penalty zugesprochen, welchen glücklicherweise EHV-Goalie Sebastian Modes parieren konnte und so die knappe Führung für die Wölfe weiter Bestand hatte. Schönheide konnte danach das Spiel wieder etwas beruhigen und hatte in der 52. Minute erneut die Chance, im Powerplay nachzulegen. Dieses Mal mit Erfolg, als Petr Kukla mit seinem dritten Treffer das wichtige 4:2 für den EHV 09 erzielte. Sieben Minuten vor dem Ende entluden sich dann noch einmal alle Emotionen, als die Akademiker zu aggressiv auf Wölfekeeper Sebastian Modes gegangen waren und ihm seine Mitspieler schützend zu Hilfe kamen. Die Rangelei endete mit jeweils zwei Strafminuten für einen FASS-Akteur und zwei EHV-Spieler und einer Spieldauerstrafe gegen Kilian Glück.
Die doppelte Unterzahl blieb für die Wölfe anschließend ohne Folgen, was den Frust speziell bei FASSStürmer Dominik Grafenthien steigerte, als er sich mit Bandencheck und seiner zweiten Zehn-Minuten- Strafe, gleichbedeutend einer Spieldauerstrafe, selbst unrühmlich aus dem Spiel nahm. Der EHV 09 ließ dann in Überzahl nicht mehr viel anbrennen und war in der Schlussminute auch noch einmal erfolgreich, als Petr Kukla zum vierten Mal im Spiel den Puck im verwaisten Berliner Kasten zum 5:2-Endstand versenkte.
Statistik:
Tore:
0:1 Wolf (Richter, Michel) 07:57
0:2 Kukla (Jenka, Geier) 09:25
0:3 Kukla (Jenka, Hähnlein) 15:35
1:3 Janke (Czajka) 33:05
2:3 Grafenthin (Koslowski, Müller) 35:09
2:4 Kukla (Geier, Jenka) 51:47 5-4
2:5 Kukla (Jenka, Hähnlein) 59:10 ENG
Strafen: FASS 18 + 10 (Grafenthin) + 20 (Spieldauer Grafenthin) EHV 21 + 20 (Spieldauer Glück)
Zuschauer: 103
(OLN) Auch das dritte Spiel der Oberliga Endrunde ging für die Timmendorfer Beach Boys verloren. Gegen die Hannover Indians verloren sie völlig unnötig mit 4:6 (1:0, 2:1, 1:5).
Als Goalie Henning Schroth das Eis verlassen hatte, ließ der junge Schlussmann seinen Emotionen freien Lauf. Voller Frustration flog seine Ausrüstung durch den Kabinengang und fast ebenso laut ließ er diesen Frust auch hören. Andere wie Stürmer Moritz Meyer schimpften leise vor sich hin und wieder andere gingen mit sichtlich hängenden Köpfen auf das Eis zurück, um zumindest mit den Fans abzuklatschen. Wie groß die Enttäuschung war, konnte man unter anderem auch an André Gerartz sehen. Der 20jährige Stürmer, sonst nie um einen Spruch verlegen und gerne zum Austausch mit Fans und Medien bereit, verließ Wort- und grußlos das ETC. Es war für alle Timmendorfer ein Tag, an dem man abends weiß, dass man morgens lieber im Bett geblieben wäre.
Dabei hatte die Heimpartie vor 663 Zuschauern gar nicht mal so schlecht angefangen. Das erste Drittel bestimmten die Beach Boys aus einer sicheren Deckung heraus und setzten immer wieder gefährliche Nadelstiche. Einer dieser Nadelstiche führte in Unterzahl zu einem Konter, bei dem Thorben Saggau von seinem Gegenspieler nur unfair gebremst werden konnte. Den fälligen Penalty verwandelte Saggau souverän zum 1:0 in der achten Minute.
Und auch in der weiteren Phase des ersten Drittels waren die Beach Boys das bessere Team verpassten aber ein zweites oder gar drittes Tor. Am Nächsten war Jeff Maronese einem Treffer, doch sein vermeintliches 2:0 wurde korrekterweise als Schlittschuhtor gewertet und daher nicht gegeben. So ging es mit der knappen Führung in die Pause.
Was in der Pause geschehen war, kann wohl auch heute niemand wirklich erklären. Auf einmal war es ein ganz anderes Spiel und die Indians dominierten die ersten acht Minuten fast nach Belieben. Einzig Henning Schroth, der viermal glänzend parieren konnte, und dem Außenpfosten, der den Indians-Stürmern gleich zweimal im Weg stand, war es zu verdanken, dass die Führung bestand hatte.
So konnten die Beach Boys den Spielverlauf im zweiten Drittel etwas auf den Kopf stellen, denn in Überzahl waren André Gerartz von der blauen Linie (30. Minute) und Kenneth Schnabel (32.) erfolgreich und erhöhten sehr glücklich auf 3:0.
Diese Treffer gaben aber kaum Sicherheit, denn immer wieder unterliefen den Beach Boys haarsträubende Fehler im Spielaufbau und ermöglichten so schnelle Konter für die Indians. Erneut konnte man sich lange bei Henning Schroth bedanken, der gleich mehrere Großchancen, darunter ein Drei gegen Eins für die Indians, zu Nichte machte.
Ironie des Drittels war es dann wohl, das der erste Indianer-Treffer in der 35. Minute ein Torwartfehler war, denn den strammen Flachschuss von Sanders aus spitzestem Winkel hätte Schroth halten müssen.
Aber noch war alles gut, denn auf der Anzeigetafel stand eine 3:1-Führung nach 40 Minuten.
Aber das Drama, das sich im Mittelabschnitt andeutete, nahm dann im letzten Drittel seinen Lauf. Die Beach Boys gingen nicht in die Zweikämpfe, ließen den Indianern zu viel Platz und kassierten durch sinnlose, lange Pässe zu viele Icings. Hinzu kommt, dass man zwar Schüsse auf den unsicheren Indians-Goalie Jimmy Hertel abließ, aber keiner nur ansatzweise versuchte den Abpraller zu bekommen.
So kam dann schnell was kommen musste: die Indians glichen durch Michl (41.) und Moalim (48.) aus. Zwar gingen die Beach Boys durch Jeff Maronese, der den einzigen echten Abpraller gleich nutzten konnte, in der 51. Minute nochmals in Führung, aber längst war das Momentum klar auf der Seite der Indians. Die kamen durch Vaillancourt (53.) und Koziol (56.) zu zwei schnellen Treffern und drehten die Partie unter gütiger Mithilfe aller Timmendorfer Spieler auf dem Eis.
Ein letztes Aufbäumen seitens der Beach Boys fand nicht statt, sondern sie ergaben sich fast kampflos in ihr Schicksal und kassierten per Empty Net-Goal von Moalim in der Schlussminute den sechsten Gegentreffer.
So zieren die Beach Boys mal wieder den letzten Platz in ihrer Endrundengruppe, ein Bild, das man schon aus den Vorjahren kennt. Dabei hatte man sich einiges vorgenommen und hatte auch die Gelegenheit, schon mit sechs Punkten da zu stehen. Doch nun herrscht kollektive Ratlosigkeit, nicht nur auf dem Eis.
Auch abseits des Eises ist man ratlos, denn momentan bleiben die Zuschauer aus. Sowohl gegen die Hammer Eisbären (666 Zuschauer) wie auch gegen Hannover (663) kamen zwar deutlich mehr als 600 Gäste ins ETC, aber man hatte insgeheim doch auf ein paar Zuschauer mehr gehofft – zumal der Schnitt in der Oberliga Nord-Saison bei 685 lag. So arbeitet man in der Endrunde gerade einmal kostendeckend.
Nun hofft der EHCT 06, dass am kommenden Sonntag (18 Uhr) mehr Zuschauer kommen, wenn die Icefighters Leipzig an den Strand reisen. Zuvor spielen die Beach Boys am Freitag (20 Uhr) bei den Königsborner Bulldogs in Unna vor.
Das Thema Zuschauerzahlen wird auch beim zweiten Fanstammtisch am kommenden Sonntag eine Rolle spielen. Dann wollen sich die Fans nochmals treffen, um den in der letzten Woche begonnenen Dialog untereinander fortzusetzen. Man will diesmal ohne den Vorstand Ideen sammeln und diskutieren, was die Fans für die Zukunft bewirken können, um dem Verein zu helfen.
Beginn der Veranstaltung im Penalty des ETC ist am 2. März um 15 Uhr im Vorgriff auf das Spiel gegen Leipzig. Alle Fans und Interessierte sind dazu eingeladen.
Löwen Waldkraiburg verabschieden sich mit Sieg gegen Memmingen(BYL) Der EHC Waldkraiburg hat seinen Charakter gezeigt und das letzte Spiel der Saison gegen Memmingen gewonnen. Am Sonntag Abend siegte die von Coach Petr Vorisek hervorragend eingestellte Mannschaft mit 5:1 gegen die teils enttäuschenden „Indians“ und schickte die knapp 400 Zuschauer mit einem guten Gefühl in die nun beginnenden Sommerpause.
Nach der bitteren 2:3-Niederlage gegen Dorfen zwei Tage zuvor, stand für den EHC Waldkraiburg schon vor der Partie gegen Memmingen fest, dass es eigentlich um nichts mehr ging, außer der berühmten goldenen Ananas. Das Halbfinale konnten die „Löwen“ nicht mehr erreichen und viele hatten schon befürchtet, man würde sich im letzten Spiel des Jahres mehr oder weniger kampflos ergeben- doch wurden diese ewigen Pessimisten Lügen gestraft, denn der EHC gab auch in dieser Partie nochmals Gas, erzielte tolle Tore und beendete eine erfolgreiche Saison mit einem deutlichen Heimsieg. Von Beginn an gaben die „Löwen“ gegen die „Indians“ Gas, mussten nach guten Chancen von Lukas Miculka (1.Spielminute) und Martin Führmann (2.) aber durch Sebastian Lachner im Memminger Powerplay den etwas überraschenden Rückstand hinnehmen (09:56). Zwar legte der EHC in der Folge noch alles daran, den Ausgleich zu erzielen, dieser sollte aber erst im mittleren Spielabschnitt fallen.
Kurz nach Wiederbeginn stellte Alex Piskunov nämlich auf 1:1 (21:59) und ließ Alexander Reichlmeier im Tor der Gäste keine Chance. Keine 60 Sekunden später brachte Max Kaltenhauser die „Löwen“ dann mit einem Traumtor erstmals in Führung: Dabei nahm die Nummer 10 des EHC vor dem Memminger Schlussmann einfach seinen Schläger von der einen in die andere Hand, während er den Puck führte, und schob die Scheibe ins Tor (22:52). Anschließend hatten die Gäste mit Anton Pertl (26.) und Lachner (30.) zwei Alleingänge, diese konnte Patrick Vetter im „Löwen“-Tor aber alle vereiteln. Kurz vor Ende des zweiten Drittels erhöhte Memmingen dann nochmals in Überzahl den Druck, doch Vetter parierte stark und hielt sein Team in Führung.
Im Schlussdrittel nahmen dann wieder die Hausherren das Heft in die Hand und Lukas Wagner sorgte nach gut 43 Minuten für das 3:1 (43:16). Noch war aber nichts entschieden, Memmingens Andreas Schmelcher traf den Pfosten (45.) und kurz darauf, hatten die „Indians“ ein weiteres Überzahlspiel zugesprochen bekommen. In dieser schaffte Daniel Hämmerle aber den Durchbruch und vollendete seine Alleingang mit dem Shorthander zum 4:1 (46:23)- gerade für den „Löwen“-Kapitän, der zuletzt mit seiner eigenen Leistung nicht zufrieden war, ein versöhnlicher Saisonabschluss. Im Spiel war aber noch nicht Schluss und Lukas Wagner, der in dieser Begegnung mal wieder herausstach, netzt kurz vor Ende zum 5:1-Endstand ein (57:13). Auf der anschließenden Pressekonferenz lobte EHC-Coach Vorisek sein Team und zeigte sich zufrieden mit der Leistung im letzten Spiel. Seine eigene Zukunft ließ er nach dem Verpassen des Halbfinals noch offen: „Ich habe geglaubt, dass wir es schaffen. Ich wollte unbedingt ins Finale kommen, aber das hat leider nicht geklappt. Nächste Woche werden wir uns zusammensetzen und besprechen wie es weiter geht. Wenn ich weiter hier trainieren darf, freue ich mich- wenn nicht, dann hatte ich auch eine schöne Zeit.“ Diesen Gesprächen kam er am darauffolgenden Montag dann zuvor und trat per SMS von seinem Amt als Trainer der ersten Mannschaft zurück. Die von ihm betreuten Nachwuchsteams werde er allerdings noch bis Saisonende weiterhin trainieren.
Eishockey-Bayernliga 2013/ 2014, Aufstiegszwischenrunde B, 6.Spieltag. EHC Waldkraiburg – ECDC Memmingen 5:1 (0:1/ 2:0/ 3:0). Tore: 0:1 09:56 Lachner S. (Börner A., Schweiger M.), 1:1 21:59 Piskunov A. (Rosenkranz B., Rott Th.), 2:1 22:52 Kaltenhauser M. (Wagner L., Borrmann T.), 3:1 43:16 Wagner L. (Borrmann T., Kaltenhauser M.), 4:1 46:23 Hämmerle D. (Miculka L., Pfeiffer J. SH1), 5:1 57:13 Wagner L. Strafen: EHC Waldkraiburg 8 Strafminuten, ECDC Memmingen 4 Strafminuten. Zuschauer: 356.
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