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  KURZNACHRICHTEN  

     

Black Dragons Erfurt
(OLN)  Verteidiger Dillon Eichstadt wird nicht nach Erfurt zurückkehren. Der 30-jährige US-Amerikaner wird aus privaten Gründen seine aktive Laufbahn beenden und in seiner Heimat als Nachwuchstrainer arbeiten
  
Starbulls Rosenheim
(DEL2)  Verteidiger Marius Möchel hat um Auflösung seines Vertrages gebeten. Der 33-jährige wird aus gesundheitlichen Gründen seine Karriere beenden
  
EV Füssen
(OLS)  Verteidigertalent Max Bleicher wird in der neuen Saison Erfahrungen in Übersee sammeln. Der 17-Jährige hat sich mit einer hervorragenden ersten Oberligasaison empfohlen und spielt nun künftig in der kanadischen OHL für Owen Sound Attack
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Das Torhüterduo ist komplett. Zusammen mit Korbinian Sertl wird Hannes Kiefer einen sicheren Rückhalt bilden. Der 26-jährige gebürtige Münchner, der auch schon im Oberliga-Kader des SC Riessersee stand, wechselt vom Ligakonkurrenten EC Pfaffenhofen zu den Miners
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Angreifer Maximilian Meineke bleibt beim EHC. Der 25-Jährige kam während der letzten Saison vom Bayernligisten TEV Miesbach und wusste mit 9 Scorerpunkten aus 13 Spielen zu überzeugen
  
Salzgitter Icefighters
(RLN)  Nach Ron Friedrich hat als nächstes Jakob Ceglarski verlängert. Das 24-jährige Eigengewächs kehrte 2021 von den Hannover Indians zurück und konnte in zuletzt 16 Partien 6 Tore und 6 Assists beisteuern
  
Bären Neuwied
(CEHL)  Nach der Verlängerung mit Kirill Klyuyev gibt es nun den nächsten Neuzugang zu vermelden. Aus der Oberliga von den Höchstadt Alligators wechselt Stürmer Tjalf Deichmann zum EHC. Der 20-Jährige Berliner konnte in seiner ersten Saison im Seniorenbereich in 52 Partien 6 Scorerpunkte erzielen
  
Forst Nature Boyz
(BLL)  Stürmer Tim Vogl, der letztes Jahr vom TSV Peißenberg kam, hat seine weitere Zusage gegeben. Der 23-Jährige konnte zuletzt für die Nature Boyz in 26 Spielen 2 Tore erzielen und weitere 5 Treffer vorbereiten
  
EV Moosburg
(BLL)  Der EVM hat mit Peter Tabor einen neuen Kontingentspieler verpflichtet. Der 24-jährige US-Amerikaner spielte mehrere Jahre in cer College-Liga NCAA3 und kam letztes Jahr nach Europa. Er spielte in der zweithöchsten französischen Liga für Mont-Blanc Saint-Gervais
  
Berliner SC
(LLB)  Der Schlittschuh-Club wird mit einem nahezu unveränderten Mannschaftskader in die neue Landesligasaison starten. Neu zum Team kommen neben Leon Edelhäuser desen Zugang vom SCC bereits vermeldet wurde, Sedrick Siebart, Jörg Eikemeier und Christopher Fallis
  
Höchstadt Alligators
(OLS)  Jake Fardoe hat seinen Vertrag beim HEC verlängert. Der 29-jährige Kanadier, der 2020 aus Pfaffenhofen zu den Alligators kam, konnte in der vergangenen Spielzeit 8 Tore un 36 Assists in 53 Partien erzielen
  
Weserstars Bremen
(RLN)  Stürmer Michael Wagner kommt vom DNL2-Team des Iserlohner EC nach Bremen und kehrt damit zu den Weserstars zurück, wo er seine ersten Schritte auf dem Eis machte. Der 20-Jährige ist der erste Neuzugang für die neue Spielzeit
  
Pforzheim Bisons
(BWL)  Leon Scheid wechselt aus dem DNL3-Team des Mannheimer ERC zu den Bisons und wird in Pforzheim nun seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Stürmer Jan Trübenekr hält dem ESC weiter die Treue. Der 30-jährige Tscheche geht bereits seit 2017 für die Hawks aufs Eis.In der vergangenen Saison konnte der Stürmer in 32 Spielen 38 Tore erzielen und weitere 62 Treffer vorbereiten
  
EC Peiting
(OLS)  Der ECP hat Leon Dalldush unter Vertrag genommen. Der 23-jährige gebürtige Ravensburger kehrt nach einer Saison in der DEL2 bei den Selber Wölfen in die Oberliga zurück. In 42 Partien im TRikot der Hochfranken konnte er vier Vorlagen beisteuern. Seine Scorerqualitäten stellte er zuvor u.a. beim Ligarivalen EV Füssen unter Beweis
 
 
   

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ihp-newssplitterIHP News

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga West, Oberliga Nord und Oberliga Ost, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Hessenliga.



roteteufelbadnauheimRote Teufel Bad Nauheim: 2:6-Niederlage in Kassel - "Viele Chancen liegen gelassen - Kassel extrem effektiv"

(DEL2)  Mit 2:6 (0:1, 2:3, 0:2) verloren die Roten Teufel heute Abend das Hessenderby bei den Kassel Huskies. "Wir haben einige Chancen liegen lassen. Ich kann meinem Team aber keinen Vorwurf machen, das war keine 2:6-Niederlage. Wir warfen nach dem 4:2 alles nach vorne, beim 5:2, das die Vorentscheidung brachte, war die gesamte Hintermannschaft nicht aufmerksam genug", sagte EC-Coach Petri Kujala nach dem Spiel. "Läuft es in diesen Situationen besser, so nehmen wir vielleicht am Ende etwas Zählbares mit", zeigte sich auch Geschäftsführer Andreas Ortwein nicht enttäuscht ob der Leistung seines Teams. "Kassel war einfach brutal effektiv", so der Grundtenor nach dem Schlusspfiff.
Die Roten Teufel begannen konzentriert und setzten durch Max Campbell in der 2. Minute gleich mal eine Duftmarke, der Schuss des Kanadiers verfehlte nur knapp das Gehäuse des Husky-Tores. Es war vor allem die zweite Bad Nauheimer Formation, die für Gefahr im Vorwärtsgang sorgte, nachdem sich die Gastgeber besonders um Vitalij Aab und Kollegen kümmerten und diese Reihe somit versuchten, mehr oder minder aus dem Spiel zu nehmen. Es bedurfte einer ersten Strafzeit, die gleich etwas Zählbares bringen sollte - allerdings zugunsten der Nordhessen: als Maik Blankart in der Kühlbox saß, traf Mike Collins - wenn auch glücklich - für die Schlittenhunde zum 1:0. Daniel Ketter fälschte das Hartgummi in der Verteidigungsbewegung folgenschwer ab, so dass die Scheibe genau auf der Kelle des Topscorers landete, der ohne Probleme einnetzen konnte. Waren die Gäste bis zum Tor bestens im Spiel, trat nun ein Bruch ein: Kassel dominierte in der Folgezeit das Match und hatte durch Wycisk (10.) und Heinrich (14.) weitere gute Gelegenheiten. Bad Nauheim kam lediglich durch Campbell (16.) und Helms (19., Break in Unterzahl) gefährlich vor den Kasten - wenn auch ohne Zählbares - während Kassels Neuzugang Flache in der 18. Minute nur den Pfosten traf, so dass die Führung nach dem ersten Abschnitt trotz eines ausgeglichenen Schussverhältnisses (11:11) in Ordnung ging.
Wie zu Beginn der Partie kamen die Kurstädter mit Elan aus der Kabine und hatten durch Daniel Ketters Handgelenkschuss, der durch Jeff Frazees Schoner - jedoch knapp am Tor vorbei - ging, die erste Chance (24.). Der Ausgleich sollte nicht lange auf sich warten: knapp eine Minute später vollstreckte Vitalij Aab einen Tempovorstoß mit einem Rebound nach einem Paris-Schuss zum verdienten 1:1. Die Hausherren antworteten aber prompt in einem temporeichen und interessanten Spiel, in dem das Spielgeschehen lange Zeit hin und her wog: Morrison nutzte nach einem Abpraller den Platz, den ihm die Gäste auf der linken Seite boten, zur 2:1-Führung. Dies war allerdings glücklich, denn zuvor gab es eine Fehlentscheidung gegen die Roten Teufel in Sachen Hybrid Icing, so dass diese Situation wohl ansonsten nicht entstanden wäre. Im Powerplay markierte Kassels Neuzugang Peter Flache (Hájek saß in der Kühlbox) kurze Zeit später das 3:1 (28.), als der stramme Schuss des Kasseler Angreifers Jan Guryca durch die Schoner rutschte. Als Schmölz in der 33. Minute sogar das 4:1 mit einem erneuten Rebound markierte, schien das Match fast schon vorentschieden. Die Kurstädter trafen mit der Schlusssekunde des zweiten Abschnitts durch Kyle Helms allerdings zum zweiten Mal - wenn auch umringt von vielen Diskussionen bezüglich der Uhr - so dass man doch noch einmal in Schlagdistanz nach 40 Spielminuten kam.
Im letzten Drittel suchten die Gastgeber die Entscheidung: Valenti scheiterte zunächst an Jan Guryca (45.), während die Roten Teufel "Alles oder Nichts" spielten und hinten aufmachen mussten. Hätte Vitalij Aab in der 46.Minute getroffen, wäre sicherlich noch einmal etwas möglich gewesen, doch der Schuss des EC-Topscorers ging an Frazee vorbei und neben den Pfosten statt in das Tor. Besser machten es die Huskies, die durch Heinrich in der 48.Minute die Vorentscheidung markierten. Die Partie war gelaufen, Collins setzte mit dem 6:2 ganz frei vor Guryca den Schlusspunkt fünf Minuten vor dem Ende. "Wenn man das Spiel in Summe betrachtet, waren wir keine vier Tore schlechter", sagte EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein nach dem Spiel.



woelfewoerishofenRehabilitation gelungen! Wölfe Wörishofen schlagen den ESC Kempten mit 8-3 und zeigen die richtige Reaktion auf vergangenen Freitag - Mit der nötigen Disziplin und Ruhe überzeugen die Wörishofer Eishockeycracks im vorletzten Heimspiel
 
(BLL)  Vor Spielbeginn war die Unsicherheit noch auf allen Seiten zu spüren und die Wörishofer Eishockeycracks mit zwei weiteren Ausfällen im Vergleich von Freitag. Dafür überraschend mit Peter Brückner, der sich kurzfristig bereit erklärte, dem Team bei diesem richtungsweisenden Spiel zur Verfügung zu stehen. Doch mit dem ersten Torschuss in der zweiten Spielminute ging der ESC Kempten schon in Führung. Doch die Wölfe gegen eine starke Gästemannschaft mit dem nötigen Einsatz von Beginn an, ließen sich auch nicht dadurch schocken. Doch trotz leichter drückender Überlegenheit der Hausherren, legten die Sharks mit dem zweiten Treffer in der 16.Spielminute nach. Für die Wölfe sprang nur noch eine fünf gegen drei nummerische Überlegenheit heraus, mit der sie den zweiten Spielabschnitt starteten.
Da dauerte es nur 12 Sekunden bis die Wölfe den ersten Torerfolg verbuchen konnten. Kapitän Bernd Schweinberger war der Torschütze im Nachsetzen. Jetzt waren die Wörishofer beflügelt, noch zielstrebiger und in der 23.Spielminute unterband Verteidiger einen versuchten Pass ab und donnerte die Hartgummischeibe mit aller Wucht in die Maschen. 2-2, so schnell geht es im Eishockey und die in dieser Phase nicht mehr zu bremsenden Wölfe wiederum mit einer Überzahl. Perfekter Schuss von Dominic Weis und Schweinberger fälscht zu erstmaligen Führung in der 26.Spielminute ab. Danach kamen die Gäste wieder mit mehr Zug zum Tor und die Wölfe waren sehr in der Verteidigung beschäftigt. Doch auch in kritischen Phasen behielten die Wölfe die Ruhe und Torwart Andreas Nick konnte sich auch mehrmals auszeichnen. Mit der verdient knappen Führung ging es dann auch in das letzte Spieldrittel.
Würden bei den Wörishofern die Kraft noch reichen, wobei einige Spieler in der Trainingswoche nicht mal trainieren konnten. Die Frage beantworteten sie mit einem klaren Ja, indem sie weiter sehr diszipliniert und stets den Überblick über den Gegner behielten. Logische Folge, die Gäste bei einer weiter Strafzeit in Unterzahl und die Wölfe mit dem nächsten Treffer des Kapitäns in der 46.Spielminute. Die Sharks schmissen jetzt alles nach vorne und drängten nochmals den EVW in die Defensive. Doch wenn die Wölfe den Platz haben zu kontern, dann nützen sie es mit ihren spielerischen und läuferischen Vorteilen. So war der Treffer von Franz Schmidt in der 51.Minute schon die Vorentscheidung. Danach lief es für die Wölfe und als die Gäste nach weiteren Fouls wiederum mit zwei Mann Unterzahl agierten, war es Felix Gleissner, der mit dem nächsten Torerfolg die Gäste ihre harte Spielweise bestrafte. Das Sahnehäubchen war wohl das zweite Tor von Hofer, als er wieder den Puck in das Gästegehäuse in der 56.Spielminute donnerte. Und nach dritten Treffer der Sharks, setzte Weis mit dem 8-3 den Schlusspunkt, dieser sehr intensiven Partie, wobei die Gäste sich schon stärker präsentierten als das Ergebnis vermuten ließ. Doch die Wölfe des EV Bad Wörishofen zeigten die  wahre Leistungsstärke an diesem Wochenende und belohnten sich damit wieder mit dem vorübergehenden Platz an der Sonne.



bayreuthtigersEHC Bayreuth gefeierter Sieger in rasantem Spitzenspiel

(OLS)  Bestes Heimteam gegen beste Auswärtsmannschaft versprach viel und diese Partie hielt wahrlich allen Erwartungen stand. In diesem echten Spitzenspiel bekamen die Zuschauer hochklassigen Kufensport mit Mördertempo geboten. Gerade als die Hausherren die Spielinitiative übernahmen, rutschte Tigersgoalie Wiedemann die Scheibe bei einem Kunz-Schuss durch die Fanghand und kullerte über die Linie zur Führung der Breisgauer. Nach einer kleinen Erholungsphase von diesem Schock, bissen sich die Wagnerstädter wieder in die Partie und erspielten sich einige gute Torchancen. Das leidige Thema der nicht optimalen Chancenverwertung und ein starker Torwart Mathis verhinderten aber den Ausgleich, der völlig verdient gewesen wäre. Auch wenn die Gäste mit einigen blitzsauberen, schnellen Gegenstößen ebenfalls wie ein echtes Spitzenteam auftraten.
Im Mittelabschnitt versuchten die Oberfranken weiter auf den Ausgleich zu drängen, mussten gegen die läuferisch und technisch starken Freiburger aber auch immer auf der Hut sein. Nach einigen Minuten nahm die Intensität auch nochmals zu, weil die Bayreuther nun das Körperspiel forcierten. Bei ihrem ersten Powerplay der Partie zog man die Box gut auf und Kolozvary sorgte per Nachschuss für den überfälligen Ausgleich. Kurz danach trat dann das Schiedsrichtergespann  mehrmals in den Mittelpunkt. Erst gaben sie den Treffer der Wölfe zum 1-2, obwohl es sehr nach Schlittschuhtor aussah und später noch ließen sie einen hohen Stock gegen Bayreuths Reiter trotz Verletzung komplett ungeahndet, was beim Publikum natürlich nicht gut ankam. Tigersgoalie Wiedemann machte seinen Fehler beim 0-1 mit einigen Prachtparaden mehrmals wieder wett und Verteidiger Kasten gelang dann schön angespielt der erneute Ausgleich für die am Ende wieder drückenden Gelb-schwarzen.
Auch im Schlussdrittel bekam man wieder beste Sportunterhaltung in diesem technisch und läuferisch höchsten Ansprüchen genügendem Spiel geboten. Beide Teams zeigten dem mitgehenden Publikum alles was diese rasante Sportart so einzigartig macht. Torjäger Geigenmüller brachte seine Farben früh mit seinem berüchtigten Handgelenkschuss in Führung und als es Thielsch es ihm bei 5-4 gleichtat und auf 4-2 stellte, wähnte man sich schon auf der Siegerstraße. Der insgesamt schwache Schiedsrichter schenkte den Gästen durch gleich mehrere undurchsichtige Strafen Überzahl, die Wiecki bei 5 gegen 3 und Kunz auch tatsächlich noch zum 4-4 nach 52 Minuten nutzten. Doch diese hochklassige Partie hatte noch einen echten Showdown. Ebenfalls bei 5-3 spielte sich die EHC-Paradeformation gut 2 Minuten vor Ultimo die Scheibe in schneller Passfolge hin und her, bis Geigenmüller frei in Position war und das Eigengewächs hämmerte die Scheibe tatsächlich noch zum vielumjubelten Siegtreffer flach in die Maschen. Die glänzende Bayreuther Heimserie hält weiter an und man bleibt im Spitzentrio voll „bei der Musik“ dabei.



echarzerfalkenHarzer Falken auswärts weiterhin unbesiegbar – 9:3 Sieg in Nordhorn

(OLN)  Die Falken mussten nach der bitteren Niederlage gegen die Wedemark Scorpions am letzten Freitag am heutigen Abend bei den GEC Ritter aus Nordhorn antreten. Dabei musste Trainer Bernd Wohlmann erneut auf eine große Anzahl seiner Spieler verzichten. So reiste man mit lediglich elf Spielern und zwei Torwarten an die holländische Grenze.
Bereits früh in der fünften Spielminuten mussten die Falken das erste Gegentor durch Matthias Kohl hinnehmen. Doch die Falken verteidigten trotzdem stark und kassierten trotz zweiter Unterzahlspiele kein Gegentor. Nach überstandener Unterzahl zeigten sich die Falken nun auch offensiv bissiger und konnten in der 13. Spielminute durch Fabian Pyszynski nach Vorarbeit von Andrew Bailey und Marcel den Ausgleich erzielen. Die letzte Überzahlsituation nach Strafe gegen den Nordhorner Marc Hemmerich wegen Bandenchecks konnten die Falken nicht mehr nutzen und so ging es mit einem Unentschieden in die erste Pause.
Nach der Pause zeigten die Falken dann ihre gewohnte Auswärtsstärke erneut. Nach nur 134 Sekunden war es Andrew Bailey nach Vorarbeit von Schock und Pipp der die Führung für die Falken besorgen konnte. Auch danach blieben die Falken am Drücker und die Gastgeber aus Nordhorn reduzierten sich durch Strafen ein ums andere Mal selbst. In der zweiten Strafzeit nach gespielten elf Minuten, konnten auch die Falken ihr tolles PowerPlay zeigen, als Michael Schwindt in der 33. Spielminute das 3:1 für die Falken erzielte.
Doch die Gastgeber sollten kurz vor Ende des Drittels in der 38. Spielminute noch zum Anschlusstreffer durch Patrick Kaminski kommen. Die Falken wollten aber unbedingt mit einer zwei Tore Führung in die Pause gehen und so konnte erneut Andrew Bailey nur 39 Sekunden vor der Pausensirene das 2:4 erzielen.
Auch im letzten Drittel spielte vor allem Andrew Bailey wieder stark auf. Nach 113 Sekunden schob er nach Vorbereitung von Erik Pipp und Jörn Weikamp zum 5:2 ein. Danach durfte in der 46. Spielminute auch Michel Bauer nach Vorarbeit von Schock einmal einnetzen zum 6:2. Die Gastgeber fanden nun quasi gar nicht mehr statt und Andrew Bailey nutzte in der 47. Spielminute erneut die Gelegenheit und schob den Puck zum 7:2 über die Linie. Im Anschluss an das Tor nahmen die Ritter ihr erstes Timeout. Doch dieses sollte nicht viel bringen, denn in der 49. Spielminute konnte Michael Schwindt seinen zweiten Treffer des Abends markieren.
Nachdem Christian Schock bereits vier Tore vorbereiten konnte, konnte er in der 52. Spielminute auch endlich den eigenen Treffer zum 9:2 setzen. Die letzten fünf Minuten der Partie waren dann durch Schlägerei zwischen den Spielern gekennzeichnet und dem Schiedsrichter drohte die Partie völlig aus der Hand zu gleiten. Nachdem sich die Partie kurz vor Ende wieder etwas beruhigt hatte, konnten die Gastgeber immerhin noch ihr drittes Tor durch Christian Synowiec erzielen.
Durch den Auswärtserfolg halten die Falken die Hannover Scorpions, welche zeitgleich das Derby gegen die Hannover Indians deutlich mit 8:0 gewinnen konnten, weiterhin auf Abstand.
In der nächsten Woche steht für die Falken nur eine Partie auf dem Spielplan. Am Freitagabend trifft man am Pferdeturm in Hannover beim Spitzenspiel der Oberliga Nord auf den Tabellenführer die Hannover Indians.



crimmitschauEispiraten Crimmitschau unterliegen unglücklich in Ravensburg - Westsachsen können frühen Rückstand nicht mehr aufholen

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau mussten in Ravensburg eine unglückliche Niederlage hinnehmen. Zwar verschliefen die Westsachsen den Start der Begegnung und lagen nach dem 1. Drittel mit 0:3 zurück, kämpften sich dann aber dank zweier Treffer zurück in die Partie. In der letzten Spielminute erkannte der Unparteiische einen wohl regulären Treffer der Crimmitschauer ab, weshalb es am Ende bei der unglücklichen 3:2 Niederlage blieb.
Die Eispiraten starteten schlecht in die Partie und hatten von Beginn an große Probleme sich dem Druck der Ravensburger zu erwehren. Die Hausherren ließen die Scheibe schnell laufen und schnürten die Westsachsen rund um den eigenen Kasten ein. Eine Strafzeit gegen die Eispiraten brachte dann die Führung für die Gastgeber, die mit einem verdeckten Schuss ins kurze Eck erfolgreich waren. Nach dem 1:0 zeigten sich die Crimmitschauer weiter verunsichert und konnten die gefährlichen Angriffe der Towerstars nur schwer unterbinden. Die Folge ist das Tor zum 2:0, welches in der 8. Spielminute fiel. Damit aber noch nicht genug. Während die Eispiraten versuchten ihre Offensivbemühungen zu verstärken konterten die Ravensburg nun schnell. Aus einem dieser Gegenstöße fällt dann das 3:0. Mit diesem klaren Zwischenstand ging es schließlich auch in die erste Pause. Richtige zwingende Torchancen der Eispiraten waren bis dahin eher Mangelware, da die Westsachsen nahezu nur in der Defensive gefordert waren.
Im Mitteldrittel zeigen die Crimmitschauer dann ein anderes Gesicht. Zwar haben sie phasenweise weiterhin große Probleme die Vorstöße der Towerstars zu unterbinden, erspielen sich aber immer mehr eigene Torchancen. Dank teilweise sehr starker Paraden hält Torwart Ryan Nie seinen Kasten sauber und kann in der 34. Minute den ersten Treffer seines Teams bejubeln. Jamie MacQueen schließt einen schnellen Vorstoß mit dem Tor zum 3:1 ab. Der Puck geht ins kurze Eck und verkürzt somit die deutliche Ravensburger Führung zur 2. Pause.
Im Schlussabschnitt bemühen sich die Eispiraten weiter den Vorsprung zu verkürzen. Gute Chancen von Alex Hutchings und Martin Heinisch können die Towerstars in höchster Not noch verhindern. In der 53. Minute fällt dann aber das wichtige 3:2 für die Westsachsen. Eric Lampe kann nach einem Schuss von Marvin Tepper den Abpraller über die Linie drücken. Ravensburg war nun verunsichert und versuchte die Führung über die Zeit zu retten. Dies gelingt zunächst bis zur letzten Spielminute, wo sich die Ereignisse dann überschlagen. Der Puck liegt 56 Sekunden vor dem Ende im Tor der Hausherren. Das Spielgerät springt nach einem Querpass zunächst über die Köpfe der Spieler, wo Matt MacKay augenscheinlich in einer regulären Höhe die Scheibe aus der Luft mit seinem Schläger ins Netz tippen kann. Der Unparteiische lässt den Treffer aber nicht gelten und begründet dies damit, das Jamie MacQueen das Spielgerät mit der Hand gespielt haben soll. Disziplinarstrafen gegen den kanadischen Angreifer der Crimmitschauer folgten, da dieser aufgebracht die Entscheidung des Schiedsrichters kritisierte. Auch die Herausnahme des Keepers sollte nicht mehr den nun eigentlich verdienten Ausgleich für die Eispiraten bringen. Somit blieb es bei der letztendlich unglücklichen 3:2 Niederlage der Eispiraten, die sich im 1. Drittel einen zu großen Rückstand eingehandelt hatten.



dinslakenkobrasDinslakener EC: TuS Wiehl kann doch viel

(RLW)  Überraschend, wenn auch nicht unverdient, verloren die Dinslakener Kobras 2:5 bei den Penguins des TuS Wiehl. Was sich schon beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams andeutete, fand beim heutigen Spiel seine Fortsetzung. Diesmal mit dem schlechteren Ende für die Kobras. Dinslaken machte das Spiel, fand aber selten das richtige Rezept gegen eine sicher stehende Wiehler Hintermannschaft. Und auch an Wiehls Torhüter Benjamin Dirksen bissen sich die Kobras die Zähne aus. Besser machten es die Penguins, die ihre wenigen Möglichkeiten effektiv nutzten und letztlich verdient gewannen.
Die Kobras begannen Offensiv und erspielten sich eine optische Überlegenheit und einige gute Möglichkeiten, doch Tore wollten zu Beginn nicht fallen. Das machten die Penguins besser. Mit der zweiten Wiehler Torchance fiel das 1:0. Dabei hatte Felix Zerbe im Dinslakener Tor keine Chance gegen die Bogenlampe von Wiehls Rafael Sturmberg, die hinter ihm im Kasten landete. Doch nur eine Minute später konnten die Kobras durch Daniel Pleger zum 1:1 Ausgleich kommen. Dabei blieb es auch zur Pause.
Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild. Dinslaken war optisch Überlegen, spielte aber zu Umständlich im gegnerischen Drittel und fand kein Rezept gegen die Wiehler Abwehr. Die Penguins blieben weiterhin brandgefährlich bei ihren Kontern, die sie mit ein, zwei schnellen Pässen nach vorne fuhren. So auch in der 36. Spielminute, als Stefan Streser zum 2:1 für Wiehl traf. Nun liefen die Dinslakener einem Rückstand hinterher, der bis zur zweiten Pause bestand hatte.
Das letzte Drittel begann mit einem Paukenschlag. Gerade einmal 30 Sekunden waren gespielt, da stand es 3:1 für Wiehl. Nun mussten die Kobras gleich zwei Tore aufholen und wollten mit wütenden Angriffen schnell zum Anschlusstreffer kommen. Dazu brauchten Sie allerdings bis zur 50. Minute, als Pascal Scholten nach Vorlage von Rick Bieling und Joey Menzel für die Kobras traf. Die Männer um Kapitän Sebastian Haßelberg setzten ihre Angriffsbemühungen fort, scheiterten aber immer wieder an Benjamin Dirksen im Wiehler Tor. Und wie das halt so ist, wenn man vorne kein Tor macht, fängt man sich hinten eins. Wieder war es ein Wiehler Konter, der zum Torerfolg führte und der alte Abstand war zwei Minuten vor Spielende wieder hergestellt. Nun setzte Trainer Thomas Schmitz alles auf eine Karte und nahm bei einem Überzahlspiel eineinhalb Minuten vor Schluss Felix Zerbe für einen sechsten Spieler vom Eis. Gebracht hat es nichts mehr, denn die Penguins trafen zum 5:2 Endstand ins leere Dinslakener Tor.
Nun sind die Kobras in den letzten beiden Spielen in diesem Jahr gegen die Soester EG zum Siegen verdammt. Denn momentan sind die Kobras punktgleich mit den Kölner Haien 1b, die mit einem Spiel mehr auf Platz Fünf hinter den Kobras liegen. Somit sind sechs Punkte gegen den Tabellenletzten enorm wichtig, will man zum Jahreswechsel auf einem Playoffplatz bleiben.



eisadlerdortmundEisadler Dortmund – RT Bad Nauheim 8 : 1 (2:0,2:1,4:0)

(RLW)  Auch der Tabellenzweite der Regionalliga West, die Roten Teufel aus Bad Nauheim, konnten am Sonntagabend im Eissportzentrum an den Westfalenhallen den Höhenflug der Eisadler Dortmund nicht ansatzweise in Gefahr bringen. Mit 8:1 hielt der Dortmunder Tabellenführer einen seiner Verfolger sehr deutlich in Schach und sorgte zudem ganz nebenbei mit dem 16. Sieg in Folge für einen neuen Rekord in der noch jungen Geschichte des erst vor gut anderthalb Jahren gegründeten Vereins.
Zwei frühe Tore von Kevin Thau (4. Spielminute) nach gelungener Einzelleistung sowie Felix Berger (6.), der eine tolle Kombination erfolgreich abschloss, ebneten den Weg für diesen Erfolg. Die Eisadler hätten ihre spielerische Überlegenheit und das klare Chancenplus in den ersten Zwanzigminuten vom Ergebnis her noch deutlicher zum Ausdruck bringen können. Vom Gegner aus der Wetterau war wenig zu sehen, sieht man von etlichen Strafzeiten einmal ab. Den unrühmlichen Höhepunkt bildete die Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Tobias Etzel in der 19. Minute wegen eines Bandenchecks. Der Leidtragende war EAD-Verteidiger Marc Kolberg, der mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts setzten die Eisadler ihre Dominanz fort. Wieder waren es Felix Berger (21.) und Kevin Thau (26.), die den Dortmunder Vorsprung ausbauen konnten. Dazwischen lag der Nauheimer Ehrentreffer (23.). Es war nicht mehr als ein Schönheitsfleck, ein abgefälschter Schuss, der irgendwie den Weg über die Torlinie fand. Nach dieser 4:1-Führung verflachte die Partie. Die Gäste waren nur auf Schadensbegrenzung und Unterbindung des Spielflusses aus, die Eisadler passten sich dem Kampfspiel an und mussten nun auch ihrerseits einige Auszeiten auf der Strafbank hinnehmen.
In der zweiten Drittelpause rüttelte EAD-Coach Krystian Sikorski sein Team dann noch einmal wach und dies sollte auch entsprechende Früchte tragen. So konnte dann in den letzten gut zehn Minuten der Vorsprung noch weiter ausgebaut werden. Malte Bergstermann war mit zwei Treffern erfolgreich, Matthias Potthoff netzte einmal zum 8:1-Endstand ein. Zuvor konnte der 18-jährige Marvin Will mit dem 6:1 in der 52. Minute einen Einstand nach Maß bei seinem ersten Einsatz im Dortmunder Seniorenteam sorgen.
Am kommenden Wochenende erwarten die Eisadler Dortmund am Freitag ab 20 Uhr auf eigenem Eis mit den Gästen aus Lauterbach einen weiteren Gegner aus Hessen. Die Luchse konnten an diesem Sonntag den zweiten Tabellenplatz von Bad Nauheim übernehmen. Am kommenden Sonntag ab 20 Uhr muss das Sikorski-Team dann erneut in Solingen beim EC Bergisch Land antreten.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen feiern 5:2-Erfolg in Landshut

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen konnten auch am Sonntagabend beim EVL Landshut Eishockey einen Erfolg einfahren. Das Team von Cheftrainer Thomas Popiesch setzte sich im Stadion am Gutenbergweg mit 5:2 (3:1; 1:1; 1:0) gegen den Gastgeber durch und somit die Erfolgsserie fort.
Dresden erwischte einen guten Start und konnte durch Kris Sparre in der fünften Spielminute die Führung bejubeln, welche Petr Macholda in Überzahl auf 2:0 ausbaute (7.). Peter Abstreiter gelang der Anschlusstreffer für Landshut (10.), doch Kris Sparre stellte nur wenige  Sekunden später den bekannten Abstand wieder her.
PJ Fenton (26.) verkürzte zum Beginn des zweiten Drittels für den EVL, aber wie schon zuvor war der kanadische Angriff für die Eislöwen erfolgreich. Die Vollendung blieb dieses Mal allerdings Sache von Eislöwen-Kapitän Hugo Boisvert (44.). Im letzten Abschnitt markierte Jonas Schlenker den 2:5-Endstand.
„Landshut hat zum Beginn des Spiels einige Fehler gemacht, die wir direkt ausgenutzt haben. Dann hat der EVL die Partie in seine Richtung gedreht, war fortan immer gefährlich. Kevin Nastiuk hat gerade im zweiten und dritten Abschnitt gut gearbeitet und das gesamte Team gut verteidigt. Uns ist es heute gelungen in den richtigen Momenten die Tore zu machen und uns darüber hinaus noch Möglichkeiten zu erarbeiten, die Tyler Weiman im Landshuter Tor vereiteln konnte“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.



wanderersgermeringIrre Aufholjagd wird nicht belohnt - Wanderers Germering verlieren gegen Tabellenvierten Lindau mit 4:6

(BYL)  Eine Woche nach dem Eishockey-Krimi gegen Pfaffenhofen mussten die rund 200 Zuschauer im Germeringer Polariom erneut starke Nerven mitbringen.
Die Gäste begannen stark und konnten ihre Überlegenheit in der 10. Spielminute erstmals in Tore ummünzen. Zdenek Chech traf auf Vorarbeit von Tobias Feilmeier. In den darauf folgenden Minuten überschlugen sich die Ereignisse: Denn nicht nur auf den Tribünen breitete sich eine vorweihnachtliche Stimmung aus, auch das Schiedsrichtergespann verteilte an diesem Abend vorzeitige Weihnachtsgeschenke. In Überzahl donnerte EVL-Stürmer Martin Sekera den Puck an die Latte, worauf die Hartgummischeibe auf der Torlinie landete. Die Wanderers-Defensive reagierte schnell und klärte die Situation mit einem Befreiungsschuss in Richtung Drittel der Islanders. Die Unparteiischen sahen das Spielgerät trotz mehrere Meter Entfernung jedoch hinter der Linie, was für lautstarke Proteste im Polariom führte. Kurz darauf sorgte eine weitere Situation für Unmut im Wanderers-Lager. Ein klar ersichtliches Foul an Stürmer Daniel Rossi wurde nicht sanktioniert. Stattdessen musste Rossi den Weg in die Kühlbox antreten. Die routinierten Gäste nahmen die Einladung dankend an und gingen in der 14. Spielminute bereits mit 3:0 in Front. Für einen Lichtblick sorgte wenig später Martin Dürr. Er netzte wenig später zum 1:3 Anschlusstreffer ein. Der EVL stellte deswegen das Eishockeyspielen nicht ein. Mit starken Spielzügen legten sie vor der Drittelpause noch gleich zweimal nach. Völlig verdient ging der Gast nach 20 Minuten mit einer Führung in die Drittelpause, wenn auch die Höhe nicht das Spielgeschehen wiederspiegelte.
Trotz des großen Rückstands zeigte die Mannschaft von Trainer Sebastian Wanner Moral und kämpfte sich in den verbliebenen 40 Spielminuten beinahe in das Penaltyschießen. Erstmalig heran brachte seine Mannschaft Christopher Ott. Aus spitzem Winkel verkürzte er zur Mitte des Spiels (31. Min.) auf 2:5. Daraufhin fanden die Wanderers immer besser in ihr Spiel und kamen immer wieder gefährlich vor Torhüter Varian Kirst.
Auch im letzten Spielabschnitt setzten die Wanderers alles daran, die Partie noch einmal spannend zu machen. Trotz einer Spieldauerdisziplinarstrafe in der 47. Spielminute gegen Martin Dürr und der daraus resultierenden fünfminütigen Unterzahl kamen die Hausherren weiter heran. Denn ein Spieler im Wanderers-Trikot vergaß, dass man eigentlich mit einem Mann weniger auf dem Eis agierte. Kanadier Max Grassi erzielte in Folge zwei wunderschön anzusehende sogenannte "Shorthander" und schoss seine Mannschaft zum zwischenzeitlich 4:5. In den verbliebenen knapp neun Spielminuten wurden nochmal alle Kräfte mobilisiert, um doch noch Zählbares aus der Partie mitzunehmen. Behindert wurden die Hausherren dabei immer wieder von inzwischen verunsicherten Schiedsrichtergespann, die die Partie endgültig aus der Hand gaben. Kurz vor Ende blieb Wanderers-Coach Sebastian Wanner nichts anderes übrig, als Torhüter Sebastian Reisinger zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis zu nehmen. Für den ersehnten Ausgleichstreffer reichte es letzten Endes nicht mehr. Stattdessen gelang Jiri Mikesz eine Sekunde vor dem ertönen der Schlusssirene mit einem Treffer in das leere Tor der 4:6 Endstand. Am Ende ist der Sieg der Gäste vom Bodensee sicherlich nicht unverdient, wenn auch die Wanderers für ihre Aufholjagd durchaus einen Punkt verdient hätten.
Der kommende Fahrplan für die Wanderers sieht wie folgt aus: Bis zum Jahresende muss Kapitän Christian Czaika und sein Team noch zweimal in der Ferne antreten. Das neue Jahr beginnt gleich mit einem Heimspiel. Am 2. Januar empfangen die Wanderers den TSV Peißenberg. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.  



hamburgfreezers3:4-Niederlage nach Penaltyschießen: Hamburg Freezers holen einen Punkt in Berlin

(DEL)  Die Hamburg Freezers haben ihre DEL-Partie bei den Eisbären Berlin mit 3:4 (1:0, 2:1, 0:2, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen verloren. Am Sonntagnachmittag trugen sich Kevin Clark, Jerome Flaake und Phil Dupuis in die Torschützenliste der Norddeutschen ein.
Vom Eröffnungs-Bully an entwickelte sich eine intensive Partie zwischen den beiden Bruderklubs. Nach einer kurzen Anfangsoffensive der Eisbären, kamen die konzentriert verteidigenden Freezers zunehmend zu eigenen Offensivaktionen. Gleich ihre erste Überzahl nutzten die Norddeutschen durch Kevin Clark (7.) zur 1:0-Führung. Trotz weiterer Möglichkeiten auf beiden Seiten blieb es bis zur ersten Pause bei diesem Spielstand. Im zweiten Durchgang knüpften die Hamburger dort an, wo sie im ersten Drittel aufgehört hatten: Aus einer gut organisierten Defensive ging es immer wieder gefährlich nach vorne, doch das Tor erzielten die Berliner. Petr Pohl (25.) vollendete einen Konter zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Von dem Gegentreffer zeigten sich die Freezers unbeeindruckt, suchten weiter den Weg nach vorne und wurden belohnt: Erst staubte Jerome Flaake (27.) zur 2:1-Führung ab, bevor Phil Dupuis (29.) den Vorsprung mit seinem ersten Saisontreffer auf 3:1 ausbauen konnte.
Im Schlussdrittel gelang den Gastgebern kurz nach Wiederbeginn durch Florian Busch (42.) der Anschlusstreffer. Drei Minuten vor dem Ende glich Darin Olver (58.) für den Rekordmeister in Überzahl zum 3:3 aus. Nachdem die Overtime keinen Sieger hervorbrachte, musste das Penaltyschießen entscheiden. In diesem hatten die Eisbären das bessere Ende für sich, als Foy und Rankel ihre Versuche erfolgreich im Tor unterbrachten.
Am Montag haben die Freezers trainingsfrei, die nächste Übungseinheit in der Volksbank Arena steht am Dienstag um10 Uhr auf dem Plan. Bereits am Donnerstag steigt die nächste Partie in der o2 World Hamburg. Ab 19.30 Uhr empfangen die Freezers den EHC Red Bull München. Tickets für die Partie gibt es im Onlineshop, unter der Hotline 040 380835-222, im Fanshop in der Volksbank Arena und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.



kasselhuskies6:2 gegen Bad Nauheim – Kassel Huskies holen sich den nächsten Derbysieg


(DEL2)  In ihren roten Weihnachtstrikots empfingen die Kassel Huskies am heutigen Sonntagabend den EC Bad Nauheim aus der Wetterau. Nach dem unglücklichen 2:3 nach Overtime am vergangenen Freitag in Dresden waren die Nordhessen heute also auf weitere Punkte zum festigen des zweiten Tabellenplatzes aus. Die Gäste aus Mittelhessen waren dabei das erste Mal nach dem Gewinn des Oberliga Playoff-Finales 2013 wieder zu einem Pflichtspiel an die Fulda gereist und kehrten somit an den Ort des größten Erfolgs der jüngeren Vereinsgeschichte zurück. Zuletzt präsentierten sich die Mannen von Trainer Petri Kujala vor allem auf fremden Eis äußerst stark und gewannen vier der letzten auswärts gespielten Vergleiche. Bei den Huskies debütierte Peter Flache vor eigenem Publikum, nachdem sich die Neuverpflichtung aus Straubing am vergangenen Freitag mit einem Tor im Auswärtsspiel perfekt in die neue Mannschaft eingeführt hatte. Auf dem Papier versprach das Duell Zweiter gegen Sechster also spannend zu werden.
Die Nauheimer kamen gut in die Partie und drängten auf einen frühen Führungstreffer. Max Campbell vergab dabei nach rund 60 Sekunden eine hundertprozentige Chance, so dass 4.490 Zuschauer in der Kasseler Eissporthalle zunächst einmal durchatmen konnten. Die erste Möglichkeit für die Huskies durch Sebastian Alt vereitelte der Nauheimer Torsteher Jan Guryca wenig später ohne Probleme (2.). Erst als der Nauheimer Mark Blankart auf der Strafbank Platz genommen hatte und die Huskies mit einem Mann mehr agieren konnten, fand man eine Bindung zum Spiel. Diese nutzten die Nordhessen auch gleich zum ersten Treffer der Partie. Mike Collins musste, am langen Pfosten stehend, nur noch einschieben und sorgte das erste Mal am Abend für Jubelstimmung in der Eishalle.
Auch in der Folge hatten die Huskies beste Möglichkeiten, scheiterten aber entweder an Guryca oder an den eigenen Nerven. Doch auch für Kujalas Mannen aus der Wetterau lief es nicht besser. Campbell vergab in der 18. Spielminute erneut aus aussichtsreicher Position und auch Teamkollege Kyle Helms machte es wenig später gegen Frazee nicht besser. So gingen die Huskies mit einem Tor Vorsprung in die erste Pause.
Entsprechend engagiert kamen die Nauheimer zum zweiten Drittel aus der Kabine. Frosch im Break (22.) und Kapitän Patrick Strauch im Slot stehend (24.) scheiterten aber jeweils erneut. Der Ausgleich lag zu dieser Zeit förmlich in der Luft. Als Collins dann auf der Gegenseite das 2:0 auf dem Schläger hatte und die Chance nicht in ein Tor ummünzte, war es dann soweit. Den aus dieser Situation resultierenden Konter schloss ECN-Topscorer Vitalij Aab gegen den chancenlosen Jeff Frazee ab.
Doch lange ließen sich die Huskies nicht beeindrucken. Im Fallen verwertete Conor Morrison keine zwei Minuten später zur erneuten Huskies-Führung, und ließ sich vom Heuboden standesgemäß mit dem „Lied von Mr. Morrison“ feiern. In dieser Phase lief alles für die Blau-Weißen. Abermals nur 120 Sekunden später arbeitete Debütant Peter Flache aus dem Slot heraus die Scheibe zum 3:1 über die Linie. Für die Komplettierung des ECK-Torreigens sorgte dann noch Daniel Schmölz. Nachdem die Huskies
erfolgreich die erste Unterzahlsituation der Partie überstanden hatten, zog der von der Strafbank kommende Austin Wycisk auf und davon, scheiterte an Guryca, sorgte mit seinem Torversuch aber für die mustergültige Vorlage, die Daniel Schmölz zum 4:1 verwertete. Kurz vor Drittelende kam es dann noch zu einer Kontroverse. Helms hatte eindeutig nach der Schlusssirene des zweiten Drittels den Puck im Tor untergebracht. Nach reichlich Überlegung und Beratung mit seinen Assistenten entschied Hauptschiedsrichter Krawinkel dann zum Unmut der Huskies auf „Tor“ und das 4:2! Vor allem Huskies-Schlussmann Frazee zeigte sich hochverärgert und bestand darauf, dass die Partie bereits unterbrochen gewesen sei. Durch diese Fehlentscheidung kam Bad Nauheim für das letzte Drittel noch einmal in Schlagdistanz.
Und die Nauheimer kamen! Doch vor allem in dieser Phase hatten die Huskies mit Jeff Frazee einen Schlussmann, auf den sie bedingungslos bauen konnten. Gegen Aab (47.) und Strauch (48.) zeigte der US-Amerikaner sein ganzes Können und hielt die Nauheimer tortechnisch auf Distanz. In der 48. Minute folgte dann die Erleichterung aus Sicht der Huskies. Unter gütiger Mithilfe des fahrig wirkenden Jan Guryca machte Alex Heinrich das 5:2 und sorgte damit für die Vorentscheidung der Partie. Den endgültigen Schlusspunkt besorgte dann der Scorer vom Dienst, Mike Collins, als er nach schöner Vorarbeit Carciolas Guryca aussteigen ließ und den 6:2-Endstand erzielte. Der Wille der Wetterauer war gebrochen, während die Schlittenhunde das Spiel routiniert zu Ende spielten und sogar ein höheres Ergebnis verpassten.
Mit diesem Sieg festigen die Huskies den zweiten Tabellenplatz der DEL2 und können beruhigt in die Endphase der Vorweihnachtszeit gehen. Am kommenden Wochenende empfangen die Schlittenhunde am Freitag, den 19.12.2014 um 19:30 Uhr die Starbulls Rosenheim, ehe man am darauf folgenden Sonntag zum Spitzenspiel nach Bietigheim reist.



kaufbeurenESV Kaufbeuren: 4:3 Sieg im bayrischen Derby – starker Ex-Rosenheimer Michael Fröhlich

(DEL2)  Seit dem Trainerwechsel vor ein paar Wochen präsentieren sich die Kaufbeurer Joker sportlich wieder stabiler und können fast schon konstant einen Sieg pro Wochenende einfahren. So auch am heutigen Abend, als im bayerischen Derby vor 1.564 Zuschauern die Star Bulls Rosenheim mit 4:3 nieder gerungen werden konnten.
Der Motor der favorisierten Gäste stottert seit ein paar Spielen, die wenig erfolgreich gestaltet wurden. Entsprechend wütend legten sie los und hatten in den ersten Minuten durch Zientek, Valery-Trabucco und Mc Neely gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Doch die Joker hielten gut dagegen, auf der Gegenseite prüfte zwei Mal Max Schmidle den gegnerischen Torhüter Patrick Ehelechner. Dieser blieb auch gegen Michael Kreitl Sieger, der einen schönen Querpass vors Tor von Brad Snetsinger nicht verwandeln konnte. Nur zwei Zeigerumdrehungen später hätten die Star Bulls eigentlich in Führung gehen müssen, doch Zientek und Schultz hintereinander zielten aus freier zentraler Position am Kaufbeurer Kasten vorbei. Als die Gäste in Unterzahl waren,  fälschte Max Schmidle einen Schlenzer von Michael Fröhlich zur nicht unverdienten Kaufbeurer Führung ab. Praktisch im Gegenzug hatten die Joker Glück, dass sie nicht gleich wieder den Ausgleich kassierten. Tim Kunes und im Nachschuss Zick fanden ihren Meister in Stefan Vajs. Zwei Strafzeiten in unmittelbarer Folge brachten schließlich den Gästen das entscheidende Übergewicht. Als die Joker hinter dem Tor die Scheibe nicht entscheidend klären konnten, bedankte sich Ex-Joker Stephen Schultz, der vor dem Tor ziemlich allein gelassen wurde, mit dem Ausgleich zum 1:1. Die Gäste konnten sogar nur zwei Minuten später nachlegen, weil die Joker es an der nötigen Konsequenz und Zweikampfstärke in der Abwehrarbeit fehlen ließen. Stephan Gottwald hatte in zentraler Position alle Zeit der Welt und scheiterte zunächst an Stefan Vajs. Den Abpraller brachte jedoch Andrej Strakhov, der ebenfalls wenig Aufwand hatte, zum 1:2 im Tor unter. Kurz vor Drittelende waren aber wieder die Joker am Drücker. Tim Richter mit einer Direktabnahme und ein Solo von Matt Marquardt, das auch eine Strafzeit für die Gäste nach sich zog, hätte durchaus mit dem Ausgleich belohnt werden können.
Dies holten die Joker dafür gleich nach wenigen gespielten Sekunden im Mitteldrittel nach, als der Ex-Rosenheimer Fröhlich im Nachschuss mit dem Ausgleich zur Stelle war. Die Gastgeber spielten jetzt wie aufgedreht und gingen nur drei Minuten später nach einem Konter über Fröhlich und Schmidle, der eigentlich mit dem Abspiel zu lange gewartet hatte, durch Fröhlich erneut in Führung. Das Spiel wogte nun hin und her mit guten Chancen auf beiden Seiten. Als jedoch ein Rosenheimer Verteidiger über die Scheibe schlug, hatte plötzlich erneut Fröhlich freie Bahn, wurde allerdings Penalty reif gelegt. Leider blieb Gästegoalie Ehelechner im anschließenden Duell eins gegen eins Sieger gegen den an diesem Abend auffälligen Joker. Zwei Minuten vor der zweiten Pausensirene hätte eigentlich der Ausgleich für die Gäste fallen müssen. Doch Rosenheims zwei Top-Kontingentstürmer spielten den Angriff nicht konsequent genug zu Ende. Dafür erkämpften sich auf der Gegenseite die Joker im gegnerischen Drittel mit viel Einsatz die Scheibe. Tim Richter wurde von seinen Kameraden hervorragend frei geblockt und düpierte Goalie Ehelechner mit einem Schuss durch die Beine zum 4:2, der nur wenige Zentimeter hinter der Torlinie liegen blieb. Völlig unnötig wie ein Kropf fingen sich die Joker nach einem insgesamt sehr starken Mitteldrittel nur dreißig Sekunden vor der Pause nach einem Bilderbuchkonter doch noch den Anschlusstreffer ein. Ex-Joker Schultz wartete lang genug, ehe sein Sturmpartner Valery-Trabucco wenig Mühe hatte, Stefan Vajs zu bezwingen.
Im Schlussdrittel legten die Gäste noch einmal einen Zahn zu und schnürten die Joker des öfteren im eigenen Drittel ein. Mit Glück und Geschick und einem starken Torhüter Stefan Vajs, der  überragend gegen Rosenheims Kunes hielt, blieb diese kritische Phase jedoch ohne Folgen. Doch die Kaufbeurer fingen sich wieder und hatten gute Chancen durch Marquardt, Schmidle und Wiederer auf den fünften Treffer. Offensiv war dies jedoch nur ein kurzes Aufflackern, im eigenen Drittel war meist Schwerstarbeit zu verrichten. Gute eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit nahm Gästetrainer Steer Torhüter Ehelechner zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch auch das sollte dem Spiel keine Wende mehr geben. Mit viel Einsatz und einer guten Abwehrarbeit brachte die Truppe von Trainer Kari Rauhanen das Ergebnis über die Zeit und durfte nach dem Spiel zu Recht einen weiteren Sieg feiern.



mannheimeradlerAdler Mannheim holen sich mit dem 4:2 gegen Iserlohn die Tabellenführung zurück

(DEL)  In einem nervenaufreibenden Match holten sich die Adler mit einem 4:2-Heimsieg gegen die Iserlohn Roosters verdient drei Punkte und eroberten damit die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey-Liga zurück. Frank Mauer, Robert Raymond, Steve Wagner und Marcus Kink trafen für die Adler, Marko Friedrich und Chad Bassen erzielten die Tore für Iserlohn. Schon am Dienstag im nächsten Heimspiel gegen Augsburg haben die Adler die Chance, den Vorsprung auf Verfolger München noch weiter auszubauen.
Die Adler absolvierten ein über weite Strecken absolut überlegen geführtes Spiel gegen die Gäste aus dem Sauerland. Mannheim machte sehr viel Druck, auch wenn die Roosters vor dem eigenen Tor sehr kompakt standen und den Adlern bei den wenigen Schüssen, die ihr Torhüter Mathias Lange abprallen ließ, kaum Nachschüsse ermöglichten. Die Hausherren standen sehr gut in der Mittelzone und unterbanden die Iserlohner Angriffsversuche immer sehr früh. Das Schussverhältnis von 32:8 zugunsten der Adler nach zwei Dritteln war die logische Konsequenz, doch der Spielstand von 2:2 stellte den Spielverlauf zur zweiten Pause ein wenig auf den Kopf.
Frank Mauer gelang in der elften Minute in Unterzahl das 1:0, als die Gäste einen Befreiungsschlag der Adler unterschätzten und dem gebürtigen Heidelberger bei dessen Schlagschuss viel zu viel Platz ließen. Die beiden Powerplays der Gäste im ersten Drittel waren eher harmlos und auch sonst waren die Special Teams an dem Sonntagnachmittag - abgesehen von Mauers Führungstreffer - kaum in Faktor in dem sehr diszipliniert geführten Match. Zumindest bis kurz vor Ende der Partie ...
Das Team um Kapitän Marcus Kink erhöhte die Schlagzahl im zweiten Drittel, Robert Raymond traf zum verdienten 2:0 gegen seinen Ex-Klub (24. Minute). Doch auf der anderen Seite ermöglichten die Adler den Gästen zwei Mal brandgefährliche Konter, bei denen sich die Roosters nicht lange bitten ließen. Nur kurz nachdem Peterson mit der bis dahin besten Chance seines Teams an Adler-Torhüter Dennis Endras gescheitert war, traf Marko Friedrich im Alleingang zum 1:2-Anschlusstreffer (27.). Rheault (30., Überzahl), Tardif (35.) und zwei Mal Plachta (35. und 36.) brachten die Scheibe nicht zum dritten Mannheimer Treffer an Roosters-Goalie Mathias Lange vorbei. Stattdessen war auf der anderen Seite Chad Bassen erfolgreicher und glich die Partie noch vor der zweiten Pause aus (37.)
Im Schlussdrittel hatten die Gäste erst zwei gute Möglichkeiten zum dritten Treffer, doch Dennis Endras hielt das Unentschieden gegen Liwing (50., Überzahl) und Wruck (52.) fest. Noch in der 52. Minute hatte Marcus Kink nach einem Abpraller die Gelegenheit zur erneuten Adler-Führung, doch erst bei Steve Wagners Schuss wenig später landete die Scheibe endlich wieder zum 3:2 im Netz - Roosters-Keeper Lange war die Sicht versperrt.
Der Iserlohner Dylan Wruck nahm seinem Team mit der Fünf-Minuten-Strafe nach dem (unbeabsichtigten) Check gegen den Kopf von Niki Goc die vermeintlich letzte Chance. Doch trotz der Iserlohner Unterzahl wurde das Match in den letzten drei Minuten noch einmal richtig spannend. Die Gäste gingen in Unterzahl volles Risiko und stellten die Partie noch einmal die Kippe. Erst mit Marcus Kinks Treffer ins leere Tor kurz vor Ende waren die drei Punkte für die Adler sicher.



memmingenindiansMemmingen Indians scheitern knapp am Spitzenreiter

(BYL)  Der ECDC Memmingen hat das hochklassige Topspiel am Hühnerberg gegen Spitzenreiter Waldkraiburg mit 1:2 verloren. Die Indians erspielten sich zwar zahlreiche gute Torchancen, mussten das Eis aber trotzdem als Verlierer verlassen. Am Sonntag geht es für die Memminger nach Peißenberg, ehe Moosburg am zweiten Weihnachtsfeiertag am Hühnerberg zu Gast ist.
Alles war angerichtet für einen spannenden Eishockeyabend. Der Spitzenreiter aus Waldkraiburg, der im Saisonverlauf erst eine Niederlage einstecken musste, war zu Gast bei den wiedererstarkten Memmingern, die von einer stattlichen Kulisse unterstützt wurden. Die 1350 Zuschauer sahen zu Beginn ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die Indians immer mehr die Oberhand gewannen. Die Memminger boten einen wahren Sturmlauf gegen das Tor des Ex-Indianers Vetter, waren aber nicht in der Lage aus ihren Chancen Kapital zu schlagen. Kurz gebremst wurde die Memminger Drangphase dann durch eine Verletzung von Andreas Neumann, der mit Verdacht auf eine Bänderverletzung vom Eis getragen werden musste. Trotzdem blieben die Indians am Drücker. Chancen von Baker und ein Lattentreffer durch Tenschert fanden aber nicht den Weg am Löwen-Keeper vorbei ins Tor.
So kam es, wie es kommen musste. In Überzahl trafen die Gäste gleich zu Beginn des ersten Abschnitts und stellten den Spielverlauf auf den Kopf. Die Indians brauchten eine Zeitlang um sich von diesem Schock zu erholen, marschierten dann aber wieder Richtung Gästetor. Das einzige was ausblieb waren die Tore und so zeigte sich, warum die „Löwen“ derzeit das Maß aller Dinge in der Bayernliga sind. In der letzten Minute des zweiten Abschnitts war erneut die Paradereihe der Gäste zur Stelle und traf im Nachsetzen zum 0:2 aus Memminger Sicht. Somit standen die Indians vor der Mammutaufgabe zwei Treffer in den letzten 20 Minuten aufzuholen.
Und diese Aufholjagd startete sogleich wieder furios. Bereits nach wenigen Sekunden hatte der heute glücklose Jordan Baker den Anschluss auf dem Schläger, vergab aber erneut. Dies war nur der Beginn einer Serie guter Chancen, die in einem erneuten Pfostenschuss gipfelten, ehe Antti Miettinen sechs Minuten vor Ende endlich das erste Memminger Tor erzielte. Es folgte eine heiße Schlussphase, die noch einmal alles zu bieten hatte. Schlussendlich schafften es die Indians aber nicht mehr, den Ausgleich zu erzielen, auch nicht als Alex Reichelmeir zugunsten eines sechsten Feldspielers das Eis verlies. So stand am Ende eine knappe und unglückliche Heimniederlage, die mit einer besseren Chancenverwertung sicherlich anders hätte gestaltet werden können. Coach Halusa konnte seinen Jungs aber „gar keinen Vorwurf machen“, stimmten Kampf und Leidenschaft gegen den Spitzenreiter doch sehr zuversichtlich für die weiteren Aufgaben.
Für die Indians gilt es nun, die kommenden Spiele siegreich zu gestalten, um den anvisierten 5. Platz nicht aus den Augen zu verlieren. Die erste Chance dazu bietet sich am kommenden Sonntag, wenn der ECDC in Peißenberg gastiert, sowie am zweiten Weihnachtsfeiertag, wenn Moosburg zum traditionellen Weihnachtsheimspiel am Hühnerberg zu Gast ist.



ehcbaerenneuwiedUngefährdeter Auswärtssieg in Hamm - Neuwieder Bären festigen mit 6:3-Erfolg Tabellenplatz zwei


(OLW)  Der EHC Neuwied hat die knifflige Auswärtsaufgabe bei den Hammer Eisbären souverän gelöst. Die Bären fuhren einen zu keiner Zeit gefährdeten 6:3 (3:1, 2:1, 1:1)-Erfolg ein und festigten damit den zweiten Tabellenplatz in der Oberliga West, da Verfolger Herne parallel beim Spitzenreiter in Duisburg verlor.
Dass der Amerikaner Josh Myers derzeit in bestechender Form ist, hatte er in der Vorwoche unter anderem mit sechs Toren in zwei Spielen unter Beweis gestellt. Und auch in Hamm sorgte der Stürmer für die frühe Führung nach vier Minuten. Zwar kassierte Neuwied in Unterzahl nur wenig später den Ausgleich durch Karl Jasik (7.), das Spiel gaben die Gäste aus der Deichstadt jedoch nicht aus der Hand. Noch vor der Pause schossen Kapitän Brian Gibbons (18.) und Felix Köbele (19.) eine beruhigende 3:1-Führung heraus.
Im zweiten Abschnitt gelang Eisbären-Stürmer Myles Mitchell zunächst der Anschlusstreffer zum 2:3 (28.). „Das hat er stark gemacht, auch wenn er da von einem individuellen Fehler profitiert, weil wir die Scheibe an der blauen Linie verlieren“, sagt EHC-Trainer Arno Lörsch. Doch auch diesmal ließ sich der EHC, der erstmals mit den beiden Neuzugängen Dennis und Sven Schlicht auflief, nicht aus der Ruhe bringen. Dennis legte zehn Minuten nach dem Hammer Treffer das nächste Tor der Bären auf - vollendet von Michel Maaßen (38.). Mit seinem Tor zum 5:2 nur eine Minute später besorgte Josh Rabbani bereits früh die Vorentscheidung.
„Wir hatten das Spiel jederzeit im Griff“, sagte ein zufriedener Arno Lörsch. „Das 3:1 nach dem ersten Drittel war ein gefährliches Ergebnis, das wussten wir alle. Du kriegst den Anschlusstreffer zum 2:3, und wenn Keeper Kiian Aaltonen nicht eine sensationelle Parade zeigt, als er im Liegen noch die Scheibe mit dem Schläger hält, dann kann es auch schnell 3:3 stehen.“
Im letzten Abschnitt trafen beide Teams noch einmal: Maaßen erhöhte auf 6:2 (46.), eine Minute später traf Nils Hoffmann zum 3:6-Endstand (47.) für die Eisbären. „Da haben wir den Sieg verwaltet gegen eine sehr laufstarke und aggressive Hammer Mannschaft“, zollte Lörsch dem Gegner Respekt. „Wenn die mehr aus ihren Möglichkeiten machen würden, dann könnten die eine andere Rolle in dieser Liga spielen. Das ist eine Mannschaft, die dir auch mal richtig weh tun kann.“ Andere Teams wie Essen und Herne haben diese Erfahrungen bereits machen müssen und gegen Hamm verloren. Die Neuwieder behielten am Sonntagabend ihre weiße Weste.
Ein Lob zollte Lörsch auch den beiden Neuzugängen: „Dennis Schlicht hat keinen Zweikampf verloren und unserer Verteidigung zusätzliche Stabilität verliehen. Und Sven Schlicht hat völlig unaufgeregt und souverän gespielt, kein einziges Bully verloren und Maaßen einen Treffer perfekt aufgelegt. Ich denke, wenn die Beiden noch eine Woche länger mit uns trainieren, dann halten diese Verstärkungen das, was wir uns von ihnen erhofft haben.“
Schon am kommenden Dienstag können die Schlicht-Brüder erneut ihre Stärke unter Beweis stellen, wenn Neuwied erneut auswärts gefordert ist. Dann geht es zu den Ice Aliens aus Ratingen, gegen die man bisher alle drei Spiele gewinnen konnte.



tornadonieskyELV Niesky: Zwei Punkte aus zwei Spiele

(OLO)  Sonnabend waren die Cracks von FASS Berlin das 2. Mal in der Saison zu Gast in Niesky. Beide Teams kamen schwer ins Spiel. In der 9.Minute des ersten Drittels konnten die Tornados bei Überzahl in Führung gehen. Torschütze war Sebastian Greulich nach Vorlage von Vitezslav Jankovych und Jörg Pohling. Mit dem Spielstand von 1:0 ging es in die erste Pause. Im Mitteldrittel hatten beide Mannschaften einige Chancen, die allerdings ungenutzt blieben. In der 23. Minute gelang den Gästen allerdings der Ausgleich. Erst im letzten Drittel kam etwas Schwung ins Spiel. In der 44. Minute übernahmen die Tornados durch einen Treffer von Philipp Bauer nach Vorarbeit von Chris Neumann und Neuzugang Christian Rösler wieder die Führung. Allerdings folgte der Ausgleich nur 4 Minuten später. So stand es nach 60 Minuten Spielzeit 2:2. Die Verlängerung brachte keine Entscheidung, obwohl Sebastian Greulich durch ein Penalty die Chance dazu gehabt hätte. So kam es zum Penalty schießen. Diesmal hatten die Nieskyer Glück, Mojmir Musil traf gleich zweimal und schenkte so seinem Team 2 Punkte. Endstand: 3:2 n.P. (1:0, 0:1; 1:1; 0:0; 1:0). Im Tor der Tornados stand an diesem Abend Ivonne Schröder. Verzichten musste Trainer Jens Schwabe an diesem Wochenende auf Sven Becher und Marco Noack.
Am 3. Advent fuhren die Tornados dann nach Schönheide. Das Spiel vom Vortag steckte ihnen noch in den Knochen. In der 16. Minute gingen sie aber durch ein Tor von Mojmir Musil (Assistenten: Vitezslav Jankovych, Sebastian Greulich) in Führung. Diese hielt bis zur 22. Minute. Dann übernahmen die Gastgeber durch drei Treffer in Folge das Zepter im Spiel vor heimischer Kulisse. Doch die Nieskyer kämpften. In der 34. Minute versenkte Sebastian Greulich nach Vorarbeit von Marcel Leyva und Vitezslav Jankovych in Überzahl den Puck im gegnerischen Kasten. Vier Minuten später fiel Tor Nummer 4 für die Schönheider Wölfe. 11 Sekunden vor Ende des Mitteldrittel verkürzten die Gäste zum 4:3. Diesmal war Jörg Pohling der Torschütze, assistiert von Sebastian Greulich und Vitezslav Jankovych. Mit diesem Ergebnis ging es in die letzte Pause.  Im letzten Drittel trafen die Gastgeber leider noch zweimal. Den Tornados gelang aber kein weiterer Treffer. So endete das Spiel mit 6:3 (0:1; 4:2; 2:0). Enttäuscht fuhren die Lausitzer wieder zurück in die Heimat. 



ecpeitingPeiting gewinnt in Deggendorf und baut Serie auf sechs Siege aus - Der Motor läuft wie ein Uhrwerk!

(OLS)  Das Oberligateam unseres EC Peiting gewinnt in Deggendorf mit 4:2 und ist nun seit sechs Spielen ungeschlagen. Die Treffer für Peiting erziehlten Thomas Fischer, Lukas Finsterle, Florian Stauder und Mannfred Eichberger. Aktuell verzeichnen Toni und seine Männer 16 von 18 möglichen Punkten bei 24 zu 15 Treffern. Am Freitag besteht zuhause gegen die “Erding Gladiators” die Chance auf “7 von 7″, Anpfiff ist um 19:30 Uhr.



towerstarsravensburgRavensburg Towerstars: Mangelnde Chancenverwertung macht das Spiel unnötig spannend

(DEL2)  Das 3:2 gegen die Eispiraten Crimmitschau war letztlich ein Kampfsieg mit viel Zittern bis zur allerletzten Sekunde. Dennoch war der Sieg der Towerstars schon aufgrund des Chancenverhältnisses gerecht.
In den ersten drei Minuten schien das Spiel noch ausgeglichen. Zunächst starteten die Towerstars mit einem sehenswerten Rückhandschuss aus der Drehung von Austin Smith nach 40 Sekunden, zwei Minuten ließen die Gäste auf der Gegenseite ebenfalls das Aluminium des Tores klingeln.  Doch mehr und mehr übernahmen die Towerstars auch mit sehr hohem Tempo und schnellen Pässen durch die neutrale Zone das Kommando. In der fünften Minute klappte unter Druck der fliegende Spielerwechsel der Gäste nicht und die Towerstars konnten aufgrund der fälligen Strafzeit ein Powerplay durch das Crimmitschauer Drittel laufen lassen. Bei der Hälfte der Strafe war der Erfolg perfekt, Brian Roloff ließ völlig freistehend Crimmitschaus Torhüter Ryan Nie keine Chance. 
Die Gäste aus Sachsen wirkten nach dem Treffer offensichtlich kalt erwischt, denn nur 70 Sekunden später erhöhte Andreas Farny auf 2:0. Wieder war es Neuzugang Austin Smith, der den Treffer vorbereitete. Die Towerstars waren drückend überlegen, versäumten es aber,  dies auch im Spielstand widerspiegeln zu lassen. Eispiraten Keeper Ryan Nie war inzwischen warmgeschossen und brachte die Ravensburger Stürmer zur schieren Verzweiflung. Auf der Gegenseite ließen die Oberschwaben nicht allzu viel zu. Und wenn doch, stand da immer noch Torhüter Christian Rohde zwischen den Pfosten. Als die Gäste in der 15. Minute so etwas wie die erste Druckphase im Spiel hatten, traf Philipp de Paly zum richtigen Zeitpunkt und längst überfälligen 3:0.
Auch der zweite Abschnitt war geprägt von Ravensburger Großchancen quer durch alle Sturmreihen. Allerdings zeigte sich, dass die Gäste doch mehr den Rhythmus gefunden hatten. Die Towerstars hatten es fortan schwerer, die neutrale Zone zu überbrücken. Doch wenn sie sich einmal im gegnerischen Drittel festgesetzt hatten, war es brandgefährlich. Mehr und mehr versuchten die Schützlinge von Trainer Daniel Naud den nächsten Treffer zu erzwingen, dies sollte allerdings für Konterchancen der Eispiraten sorgen. In der 35. Minute nutzte eine solche auch prompt Jamie MacQueen zum 1:3 Anschlusstreffer aus. Er trickste sich über die halbe Spielfläche vor das Tor und überwand letztlich auch Christian Rohde.  Die Eispiraten waren jetzt noch näher dran und die zweite Pausensirene kam für die Towerstars dann auch nicht ungelegen.
Der Schlussabschnitt bot ähnliches Bild: Die Towerstars im Minutentakt mit den besten Möglichkeiten, doch der Eispiraten Keeper hatte unbestritten einen glänzenden Abend. Dann die Schlussphase, die dem Spiel nochmals viel Dramatik verlieh. Sechs Minuten vor Schluss konnte Christian Rohde einen Schuss von Tepper nur zur Seite abklatschen, den völlig freiliegenden Puck brauchte Eric Lampe nur noch über die Linie schieben. Teils gerieten die Towerstars danach ins Schwimmen und 56 Sekunden vor der Schlusssirene segelte der Puck ins Ravensburger Netz. Hauptschiedsrichter Sascha Westrich machte aber unmissverständlich klar, dass der Treffer nicht regelkonform erzielt wurde. MacQueen hatte den Puck deutlich sichtbar mit der Hand ins Tor befördert. In der Schlussminute wurde es aufgrund einiger Strafminuten auf beiden Seiten nochmals hektisch, doch die Oberschwaben brachten den Sieg dann doch noch mit vereinten Kräften über die Zeit.
Dank des fünf Punkte Wochenendes konnten die Towerstars den Anschluss an die Spitzengruppe zur Hauptrunden-Halbzeit  wahren und verbesserten sich vom neunten auf den sechsten Tabellenrang. 



evregensburgPenaltyerfolg in Selb katapultiert den EV Regensburg zurück an die Tabellenspitze


(OLS)  Die Regensburger Kufencracks erzielten in einem hart umkämpften und leidenschaftlich geführten Auswärtsspiel bei den Selber Wölfen mit 3:2 n.P. am Ende einen wichtigen Sieg. Vor 2.048 Zuschauern musste die Truppe von Doug Irwin den Erfolg aber vermeintlich teuer bezahlen. 
Michael Welter kehrte nach abgesessener Sperre zurück ins Regensburger Aufgebot und somit sollte lediglich Florian Domke (Nach Gehirnerschütterung wieder im Aufbautraining) fehlen. Doch schon nach dem Warmup in Selb erreichte die 400 mitgereisten EVR-Fans die erste Hiobsbotschaft. Thomas Schreier musste aufgrund einer Kapselverletzung passen und die Partie von der Mannschaftsbank aus verfolgen. Im Kasten stand bei den Gästen der zuletzt starke Routinier Martin Cinibulk. Die Selber Wölfe mussten lediglich auf David Hördler verzichten. Tim Schneider, hinter dessen Einsatz vor der Partie ein dickes Fragezeichen stand, lief für den VER Selb in der Verteidigung auf. 
Beide Teams starteten mit hohem Tempo in die Partie und schenkten sich vom ersten Bully an nichts. Früh mussten die Gäste aus Regensburg in der 4. Spielminute eine doppelte Unterzahl überstehen um nicht gleich in Rückstand zu geraten. Nachdem aber die Domstädter sich langsam gefangen hatten, durften sie auch schon den ersten Treffer bejubeln. Kapitän Petr Fical bewies Auge und bediente den freistehenden Louke Oakley, der durch Selbs Abwehr brach und am Ende deren Torsteher Marko Suvelo die Scheibe zum 0:1 für den EVR durch die Hosenträger schob (9.). Die Hausherren, die von Cory Holden trainiert werden, steckten aber keineswegs auf. Vor der Gäste-Führung waren sie - auch bedingt durch die schnellen Hinausstellungen gegen Regensburg - das eine oder andere Mal gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse. Als dann viele der anwesenden Zuschauer schon dachten, dass der EVR die Führung mit in die erste Pause nehmen könnte, sollte doch noch der Ausgleichstreffer fallen. Patrick Schmid nutzte eine Regensburger Konfusion vor dem eigenen Tor aus und hatte keine Mühe mit der Rückhand die Scheibe an Cinibulk im EVR-Kasten zum 1:1-Pausenstand vorbei zu bringen. 
Kurz vor dem Ende des 1. Drittels zogen die Hausherren in Person von Eric Naumann eine zweiminütige Strafe und da die komplette Wölfe-Mannschaft zu spät aus der Kabine kam - zumindest nach dem Geschmack vom ehemaligen DEL-Crack Rainer Köttstorfer, der als Hauptschiedsrichter pfiff - gab es nochmal eine weitere Hinausstellung für das gleiche Vergehen, diesmal musste Tom Pauker raus. Der EVR war somit in doppelter Überzahl und diese sollte er auch ausnutzen. Lukas Heger verwertete nach einem Schuss von Oakley, den Suvelo prallen lassen musste, ohne Probleme vor dem leeren Tor den Rebound zum 1:2 für den Gast (21.). Bei diesem Überzahlspiel war Regensburgs Kontingentstürmer David Stieler noch mit auf dem Eis, doch danach musste der Tscheche passen und für sich persönlich das Spiel beenden. Was war passiert? Noch im ersten Abschnitt bekam er mehrere Stockschläge auf Knöchel und Oberschenkel, obwohl er abseits des Geschehens war und nicht einmal die Scheibe hatte, welche ihm zum frühzeitigen Duschen zwangen. Auch das Bandagieren des Oberschenkels in der Pause brachte nicht den gewünschten Effekt. Für Stieler rückte Lukas Heger an die Seite von Vitali Stähle und Louke Oakley in die erste Sturmformation. Die Selber Wölfe mussten danach etwas nach Luft schnappen und sich zurück ins Geschehen beißen. Der EVR verpasste es trotz einiger Gelegenheiten die Führung auszubauen und musste in Minute 27 den erneuten Ausgleich hinnehmen. In Überzahl brachte Selbs Kapitän Schadewaldt die Scheibe auf Cinibulk, die der Gäste-Keeper nur prallen lassen konnte und da war dann Peter Hendrikson zum 2:2 zur Stelle. Wären die Ausfälle von Thomas Schreier und David Stieler aus Regensburger Sicht nicht schon genug gewesen, kam in der 31. Spielminute auch noch ein verletzungsbedingter Torhüterwechsel hinzu. Cinibulk musste sich einem schnellen Hausherrenbreak erwehren, bei dem in ihn Freund wie Feind hinein fuhren und regelrecht abräumten. Der Deutsch-Tscheche trug eine Platzwunde davon und wurde von dort an durch Backup Philipp Hähl, der seinen Job gut machen sollte, ersetzt. 
Nachdem im Mittelabschnitt keine Treffer mehr fallen sollte, waren die Gastgeber aus Franken bemüht, das Spiel in den letzten zwanzig Minuten zu ihren Gunsten zu entscheiden. Mit wütenden Angriffen liefen die Holden-Akteure auf das Tor von Philipp Hähl an, doch entweder konnte der Youngster im Tor oder seine wacker kämpfende Abwehr klären. In Drittel drei schwanden bei Regensburg, die durch die Verletzungen auf drei Reihen umstellen mussten, etwas die Kräfte und Entlastung gab es nur durch den oder anderen Nadelstich in Form eines Konters. Das Team von Doug Irwin bewies aber Charakter und Moral und zwang die Hausherren sogar kurz vor dem Ende, noch einige Strafzeiten zu ziehen. Die dickste Chance zum Auswärtssieg in regulärer Spielzeit hatte Stähle ca. in der 50. Minute, denn dort zielte der Deutsch-Russe der Gäste zu genau und setzte den Puck nur an den Innenpfosten. 
Am Ende trennten sich beide Mannschaften nach regulärer Spielzeit mit einem 2:2-Unentschieden. In der fünfminütigen Verlängerung hätten dann die Gäste den Sack zumachen können, doch ein Überzahlspiel, bei dem der Druck auf Wölfe-Keeper Suvelo enorm war, brachte nicht den gewünschten Treffer zum Sieg und den damit verbundenen Zusatzpunkt. So musste also das Penaltyschießen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Die Hausherren begannen mit Kyle Piwowarczyk, der an Hähl im EVR-Tor nicht vorbei kam. Besser machte es Louke Oakley im ersten Gästeversuch, als er die Scheibe ganz cool oben links ins Netz beförderte. Der Druck für Selb war nun höher und auch Jared Mudryk fand seinen Meister in Philipp Hähl. Lukas Heger hatte somit schon die Vorentscheidung für den Gast auf den Schläger, tanzte Suvelo eiskalt aus, musste aber dann am Ende erschreckt feststellen, dass er die Scheibe vergessen hatte und somit die Wölfe immer noch im Rennen waren. Aber auch deren dritter Schütze Patrick Schmid zeigte Nerven und bugsierte die Scheibe nur an den Pfosten, was den 3:2-Erfolg für den EV Regensburg perfekt machte. Die Cracks aus der Domstadt feierten frenetisch ihren Sieg und auch deren Trainer Doug Irwin hielt es nicht mehr hinter der Bande und so war auch er Teil der Jubeltraube. 
Durch den hart erkämpften Auswärtserfolg und der gleichzeitigen Niederlage des EHC Freiburg bei den Bayreuth Tigers kehrt der EV Regensburg zurück an die Tabellenspitze. Mit nun 50 Zählern liegen die Oberpfälzer, trotz Punktgleichheit mit Freiburg, aber aufgrund des besseren Torverhältnisses wieder am Platz an der Sonne. Am kommenden Wochenende gilt es, diesen Platz zu verteidigen. Freitag geht es zunächst zum Oberfpalzderby nach Weiden, bei dem die Verantwortlichen auf zahlreiche Schlachtenbummler hoffen und schon Sonntag kommt es dann zum Spiel der Spiele. Zu Gast ist dann, ganz genau: Der punktgleiche Tabellenzweite aus Freiburg, gegen den es mit absoluter Sicherheit ein hochklassiges, spannendes und intensives Aufeinandertreffen, vor einer hoffentlich stattlichen Kulisse geben wird.



schweinfurtmightydogsZwei Doppelschläge entscheiden Topspiel - Passau Black Hawks verlieren 2:6 gegen Mighty Dogs

(BLL)  Das Topspiel in der Eishockeylandesliga wurde über weite Strecken seinem Nimbus gerecht. In den entscheidenden Phasen war die Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit der Schweinfurter Gäste entscheidend für vier Treffer und den damit klaren Sieg der Unterfranken.
Von Beginn an setzten die Gäste die Passau Black Hawks auch im eigenen Drittel unter Druck. Allerdings stand die Verteidigung gut und die wenigen Schüsse konnte Christian Hamberger problemlos entschärfen. Die größte Chance hatte in der Anfangsphase deshalb auch Passaus Oli Ferstl, der mit seinem Konter aber an Timo Jung scheiterte. Die Mannschaft um Andi Popp war von dem aggressiven Körperspiel sichtlich beeindruckt und brauchte bis zur 7. Minute ehe sie sich aus der Umklammerung lösen konnten. Dann machten die Habichte richtig Druck, aber einmal scheiterte Daniel Huber aus aussichtsreicher Position an Jung und wenig später traf er nur das Außennetz. Kurz danach sorgte der Stürmer dann selbst für die erste Passauer Unterzahl. Eine Strafe gegen die Gäste egalisierte diesen Vorteil aber wenig später. Den freigewordenen Raum nutzten die Mighty Dogs, die von rund 50 mitgereisten Fans unterstützt wurden, zur Führung. Ein schneller Pass in die Mitte und Geuder besorgte das 1:0. Passau in den Folgeminuten klar besser und drängte auf den Ausgleich. Im Powerplay ein schöner Schlagschuss von Dominik Persch wurde von Jung aber genauso festgehalten, wie wenig später ein Schuss von Waldemar Detterer. Auch im nächsten Überzahlspiel lief der Puck eigentlich schön durch die Passauer Reihen, doch vor dem Tor blieb die Chance ungenutzt. Da zeigte sich der Ex-Oberligist effektiver in der Chancenverwertung. Aus der Halbdistanz traf Lang in der 18. Minute fast unbedrängt direkt in den Winkel und im Powerplay erhöhte Kleider mit einem Schlagschuss von der Blauen noch vor der ersten Pause auf 3:0. Nach der Pause, Coach Lo Castro hatte wieder ein paar Änderungen vorgenommen, nahmen die Black Hawks das Körperspiel besser an und es entwickelte sich ein hochklassiges Spiel. Die Gäste hatten die erste gute Möglichkeit mit einem Konter in der 24. Minute, der Abschluss von Geuder ging aber knapp über das Gehäuse. Wenig später hatte Daniel Huber den Anschlusstreffer auf dem Schläger, scheiterte aber erneut an Jung. Auf der Gegenseite musste sich auch Goalie Christian Hamberger zweimal gegen Funk und Amrhein auszeichnen. Mitte des Drittels wurde das Spiel hitziger und Oli Ferstl blieb im Faustkampf Sieger gegen Rückkehrer Funk, was aber beiden entsprechende Strafen einbrachte. Der nun offene Schlagabtausch ging weiter und beide Goalies standen wiederholt im Mittelpunkt. In Überzahl wurde Jung mit Schüssen eingedeckt und konnte nur noch nach vorne abprallen lassen. Das nutzte Stefan Friedl und zimmerte den Puck zum Anschlusstreffer in die Maschen. Doch die Freude währte nicht lange. Wenig später lenkte Gästekontingentstürmer Jan Silvka den Puck durch die Schoner von Christian Hamberger und stellte so den alten Abstand wieder her. So ging es dann in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt zeigten die Black Hawks Moral und stemmten sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. Mit dem wachsenden Druck ergaben sich auch Chancen für Passau. In der 45. Minute brachte Kapitän Andi Popp mit einem Treffer über die Schulter von Jung zurück ins Spiel. Die Chancen auf den Anschlusstreffer von Lederer und Hirtreiter vereitelte der Goalie der Dogs aber wieder bravourös. Mit einem Doppelschlag in der 48. Minute machten die Unterfranken dann alles klar. Bendel und Geuder sorgten innerhalb von 40 Sekunden für die endgültige Entscheidung. Eine anschließende doppelte Unterzahl über volle zwei Minuten raubte den Black Hawks dann auch jegliche Hoffnung auf ein Comeback in diesem Spiel. Dennoch war Coach Sebastiano LoCastro nach dem Spiel nicht ganz unzufrieden mit seiner Mannschaft: „Man darf gerade in solchen Spielen nicht vergessen, dass ein Großteil der Mannschaft eigentlich noch im Juniorenalter ist. Speziell in der Verteidigung fehlt dann manchmal auch die Erfahrung. Das ist auch bei Christian Hamberger noch so, dass ihm in solch engen Spielen die Kontinuität fehlt. Trotzdem hat sich die Mannschaft heute teuer verkauft und gutes Eishockey und Kampfgeist gezeigt. Wenn wir am Ende mit diesem Team unter die ersten Vier kommen, so ist das ein riesen Erfolg. Wir werden konzentriert weiter arbeiten und uns auf die kommenden Aufgaben vorbereiten.“ Mit Hassfurt kommt bereits am nächsten Sonntag der nächste schwere Gegner in die Eisarena.  



selberwoelfeVER Selb: Großer Kampf, kleiner Lohn

(OLS)  Die 2000 Zuschauer und auch die beiden Trainer waren sich nach packenden 65 Minuten und dem Penaltyschießen einig: Sie hatten ein Topspiel auf hohem Niveau gesehen. "Das hatte schon Play-off-Charakter", analysierten bei der Pressekonferenz Doug Irwin (EVR) und Cory Holden (VER) unisono. "Leider mit dem falschen Sieger", meinte der Selber Coach, der seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen konnte und wollte. "Wir haben leidenschaftlich gekämpft. Am Ende hat der letzte Tick Cleverness vor dem Tor gefehlt."
Viele Augen in diesem Spitzenspiel waren natürlich auf die sogenannte "SOS-Reihe" der Gäste um Stieler, Oakley und Stähle gerichtet. Auf Seiten der "Wölfe" hatte der dritte Block mit Meier, Schneider, Pauker, Neumann und Heilman das Vergnügen gegen die Torfabrik der Liga. Und die tauchte schon nach wenigen Sekunden gefährlich vor dem Selber Tor auf, richtete da aber noch keinen Schaden an. Auf der Gegenseite kam auch der hoch motivierte VER früh zu einer guten Möglichkeit, doch Mudryk scheiterte am reaktionsschnellen Gästekeeper Cinibulk. Nach drei Minuten brannte es wieder vor dem Tor der Hausherren, Huber traf aber nur den Pfosten. Es war richtig Tempo drin im Spiel. Nach vier Minuten gab es für die Hausherren die erste Möglichkeit in Überzahl. Bis auf einen Schuss von Geisberger hatte Cinibulk in diesen zwei Minuten aber wenig Arbeit. Dann blitzte wieder die Klasse der Topreihe auf. Oakley nahm einen klasse Pass von Fical auf und blieb alleine vor Suvelo eiskalt - 0:1.
Nur zwei Minuten später drohte schon wieder Ungemach für die "Wölfe". Die Gäste kamen erstmals in den Genuss eines Überzahlspiels. Und da sind die Regensburger besonders gefährlich. Der VER hielt aber mit großem Kampf sein Tor sauber und kam in der 16. Minute zum umjubelten Ausgleich. Schmid, der überraschend für Geisberger in der ersten Reihe stürmte, ließ mit seinem Treffer zunächst alle Kritiker verstummen. Kurz vor der Drittelpause gab es nochmals Aufregung, als der Regensburger Stieler am Boden liegen blieb. Nun gab es ein wenig Stress im Gäste-Fanblock und fortan einen Regensburger Anhänger weniger in der Halle. Auch auf dem Eis lebten die Spieler mehr und mehr ihre Emotionen aus. Einer behielt seine stoische Ruhe: Torwart Suvelo. Selbst als er in Bedrängnis seinen Stock verlor, blieb der Finne in Selber 3:5-Unterzahl Herr der Lage und rettete den großartigen kämpfenden VER mit einem 1:1 in die Drittelpause.
Dumm, dass sich die "Wölfe" zu lange in der Kabine aufhielten und von Schiedsrichter Köttstorfer gleich noch eine Strafzeit aufgebrummt bekamen. Und nun ließ sich der EV Regensburg diese Chance nicht entgehen und ging durch Heger wieder in Führung. Der Gastgeber wirkte jetzt kurz unkonzentriert und kam in Bedrängnis. Die Befreiung kam durch eine Strafe gegen die Gäste. Das Powerplay begann zwar holprig, war am Ende aber erfolgreich. Hendrikson zeigte längst verloren geglaubte Torjägerqualitäten und traf zum Ausgleich. Nur Sekunden später entwischte Neugebauer allen Gästespielern, zielte aber frei vor Cinibulk am Gehäuse vorbei. Aber Selb war wieder da - und das Publikum auch. Erst recht, als die "Wölfe" in der 34. Minute in Unterzahl gleich zwei Breakchancen hatten. Kurz darauf musste EVR-Keeper Cinibulk verletzt vom Eis. Auch Stieler, der beste Vorlagengeber der Oberliga, war zu diesem Zeitpunkt bereits verletzt ausgeschieden.
Im Schlussdrittel blieb es beim offenen Schlagabtausch. Zwischen der 47. und 51. Minute hatten die "Wölfe" die Führung auf dem Schläger. In Überzahl hatte Schadewaldt bei zwei Schlagschüssen aber ebenso kein Glück wie wenig später Neugebauer und Geisberger, der mit dem Abschluss etwas zu lange zögerte. Erstaunlich, welches Tempo beide Mannschaften noch gingen. Und auch auf den Rängen wurde es immer lauter. Die Netzsch-Arena war nun ein Hexenkessel. Die Selber Fans versuchten ihr Team zum Sieg zu peitschen - nur der Puck wollte einfach nicht mehr ins Tor. Beide Teams hatten sich nach diesen packenden 60 Minuten den einen Punkt redlich verdient.
Über den Zusatzpunkt musste das Penaltyschießen entscheiden, nachdem auch die Verlängerung kein weiteres Tor gebrachte hatte. Zum Matchwinner avancierte zum einen der Regensburger Keeper Hähl, der gegen Piwowarczyk, Mudryk und Schmid die Oberhand behielt. Zum anderen war es Top-Torjäger Oakley, der mit seinem eiskalt verwandelten Penalty den kleinen, aber feinen Unterschied ausmachte. Die "Wölfe"-Anhänger verabschiedeten ihr Team dennoch mit Beifall in die Kabine. Andreas Pöhner



rebels-stuttgartStuttgart Rebels für engagierten Auftritt in Hügelsheim nicht belohnt

(RLSW)  Wieder einmal stark dezimiert mussten sich die Stuttgart Rebels am gestrigen Samstag im badischen Hügelsheim mit 1:3 (1:1,0:1,0:1) geschlagen geben. Ohne die gesperrten Arthur und Willi Gross, dazu Sebastian Meindl,Christian Pratnemer, Alexander Hotz und Simon Eisele machte sich der kleine Tross der Stuttgart Rebels auf den Weg Richtung Baden Airpark. Die gastgebenden Baden Rhinos konnten ihrerseits ihren kompletten Kader aufbieten.
Die ersten 7-8 Spielminuten waren geprägt von vorsichtigem gegenseitigem Abtasten. Dann
nahm das Spiel so langsam an Fahrt auf und die beiden starken Goalies konnten sich
langsam warm arbeiten. Nicht unverdient konnte Ron Horwath in der 11. Minute seine
Mannschaft in Führung bringen und auch in der Folgezeit taten die Rebels etwas mehr für
das Spiel. Trotz guter Tormöglichkeiten wollte es allerdings nicht gelingen den Vorsprung
aus zu bauen. Statt dessen konnte Noel Johnson in der 14. Spielminute ein Hügelsheimer
Überzahlspiel zum Ausgleichstreffer für die Rhinos ausnutzen.
Der zweite Spielabschnitt war geprägt von einem zähen Ringen auf beiden Seiten, die
Rebels weiterhin sehr engagiert mit vielen Spielanteilen, die Gastgeber immer wieder bei
schnell vorgetragenen Gegenangriffen brandgefährlich. Die eher abwartende Taktik der
Rhinos zahlte sich schliesslich nach 38 Zeigerumdrehungen in Form eines Unterzahltreffers
durch Mathieu Fleury aus.
Hellwach starteten die Badener ins letzte Drittel und bereits mit dem ersten Angriff erhöhte
erneut Fleury zum 3:1. Der Schock bei den Rebels währte nur kurz, weiterhin wurde auf
beiden Seiten mit hohem Engagement um jeden Zentimeter Eis gerungen, ein weiteres Tor
wollte jedoch keiner der beiden Mannschaften mehr gelingen. Auch eine Auszeit und die
Herausnahme des Torhüters sollte den Rebels außer einer weiteren vergebenen Torchance
nichts Zählbares mehr einbringen.
Ein weiteres Mal konnten sich die Stuttgart Rebels für ein sehr engagiert geführtes Spiel
durch mangelnde Chancenauswertung nicht mit einem Punktgewinn belohnen. Dadurch hat
sich der komfortable Vorsprung nach dem starken Saisonbeginn auf die Verfolger im Kampf
um Rang vier weiter verringert. Das kämpferische Auftreten der Mannschaft macht
allerdings trotzdem Hoffnung dass die Talsohle bald durchschritten sein wird und im
Auswärtsspiel am kommenden Samstag bei der 1b des EHC Freiburg drei wichtige Zähler
eingefahren werden können.



loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg entführt drei Punkte aus Memmingen

(BYL)  Die „Löwen“ scheinen bereit für den Härtetest kurz vor dem Weihnachtsfest am kommenden Sonntag gegen den Tabellenzweiten Höchstadt. Dank einer starken Mannschaftsleistung, die Torhüter Patrick Vetter mit einem überzeugenden Auftritt krönte und den Toren von Martin Hagemeister und Lukas Wagner gewann das Team von Trainer Rainer Zerwesz am Sonntag ein spannendes und intensives Spiel beim ECDC Memmingen mit 2:1.
Vor einer mit 1352 Zuschauern überragenden Kulisse zeigten beide Teams ab der ersten Minute Eishockey der Spitzenklasse. Die Gastgeber aus Memmingen traten zum gefühlt ersten Mal in dieser Saison komplett an und boten 22 Spieler auf, bei den „Löwen“ fehlte neben den Langzeitverletzten Bastian Rosenkranz und Eric Schkade erneut auch Verteidiger Andreas Andrä. Nach einem anfänglichen Abtasten in den ersten Spielzügen hatte Stefan Rott in der siebten Spielminute den ersten nennenswerten Torschuss auf das von Keeper Patrick Vetter gehütete „Löwen“-Tor abgegeben, der Schlussmann des EHC hatte bei diesem jedoch keine großen Probleme, wie auch bei den folgenden Versuchen der Memminger- teils aus höchst aussichtsreichen Positionen. Bedingt durch drei Strafzeiten gegen die Waldkraiburger erspielten sich die Hausherren, angetrieben von ihrem sie lautstark unterstützenden Publikum in der Folge einige gute Chancen: Tim Tenschert traf aber nur die Latte (15.Minute), Jordan Baker, der wenig später die beste Chance des ersten Drittels hatte, schoss frei vor dem Tor aber nur ins Außennetz (19.). Nicht zuletzt lag es aber auch an Keeper Patrick Vetter, der mit überragenden Saves dafür sorgte, dass es torlos in die erste Pause ging- diese Form sollte der Schlussmann konservieren für die kommenden Monate.
Im zweiten Drittel fanden die „Löwen“ dann immer besser in die Partie und konnten auch erstmals deutliche Akzente setzen. Nach knapp 24 Minuten ging Martin Hagemeister allein gegen „Indians“-Keeper Alexander Reichelmeir, doch die Nummer 91 des EHC verzog. Wenige Sekunden später machte er es im ersten Powerplay der Gäste besser und brachte den Tabellenführer mit 1:0 in Führung (24:00). Aufgrund des bisherigen Spielverlaufs eine etwas glückliche Führung, doch kann man das Glück durch eine engagierte Leistung auch erzwingen. Kurz nach der Führung ging Waldkraiburgs Kontingentspieler Jakub Marek dann ungewollt auf Tuchfühlung mit der Bande und zog sich eine Verletzung zu. Zwar biss der 23-Jährige Tscheche auf die Zähne und spielte nach kurzer Behandlung weiter, die Beeinträchtigung und die Schmerzen waren ihm jedoch sichtlich anzumerken. Nichtsdestotrotz entschied er kurz vor der zweiten Pause einen harten Zweikampf in einer Ecke für sich und leitete einen Angriff des EHC ein, den Lukas Wagner mit dem umjubelten 2:0 vollendete (39:19).
Im Schlussdurchgang legten die Hausherren nochmals eine Schippe drauf, zeigten, dass sie in dieser Saison weit mehr als ein Durchschnittteam sind und klar zum Favoritenkreis auf den Titel gezählt werden müssen. Gegen Keeper Patrick Vetter und clever verteidigende „Löwen“ fanden sie jedoch kein Durchkommen. Memmingens bester Mann auf dem Eis, Antti-Jussi Miettinen, machte es mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 aus Sicht der Hausherren gegen Ende zwar nochmals spannend (53:10), doch es blieb dabei: Der EHC entführte die Punkte aus Memmingen und Trainer Rainer Zerwesz atmete durch: „Natürlich sind wir heilfroh, dass wir das Spiel am Schluss noch gewinnen konnten, weil  Memmingen die letzten fünf Minuten nochmal richtig Druck gemacht“ so Zerwesz. Doch Keeper Vetter habe sie im Spiel gehalten und so habe man auch diese Phase überstanden. Der Biss vorm Tor sei zusätzlich ausschlaggebend gewesen, erklärte der 45-Jährige, der jetzt hofft, dass die Verletzten rechtzeitig bis Sonntag wieder fit werden. Dann gastiert mit dem Höchstadter EC nämlich der Tabellenzweite zum absoluten Spitzenspiel beim Liga-Ersten in der Industriestadt. 



wallernhausenpiratesEC Wallernhausen - EG Diez Limburg 10:3 (4:0;3:1;3:2)

(HL)  Am Sonntag hette der ECW den Tabellensechsten Limburg zu Gast. Auf Seiten der Pirates hatte man sich viel vorgenommen, ein Sieg musste her um den Anschluß an die oberen Ränge zu halten. Dies sillte auch gelingen. Nach nervösem Beginn, kamen die Pirates dann zu ersten Chancen, eine von diesen nutzte Neuzugang Fabian "Blacky" Schwarz, nach Paß von Günther und Meige, zum 1:0 für die Hausherren in der 10. Minute. Limburg blieb gefährlich und hatte auch Chancen, aber Marcel Kempf im Tor lies nichts zu. Der ECW machte dies besser, Patrick Meige traf in der 13. Minute zum 2:0 für Wallernhausen, nach Paß von Franke. Weitere drei Minuten später traf dann der Center der zweiten Reihe Murad Schipper zum 3:0, assistiert von Schultheiß. Limburg hielt dagegen, aber der bärenstarke Marcel Kempf hielt seinen Kasten sauber. Den Schlußpunkt im ersten Drittel setzte Frank Guldner, nach Paß von Hommel zum 4:0.
Im Mittdeldrittel das gleiche Bild, das Spiel ging hin und her, doch die Tore erzielten die Pirates. In der 29. Minute traf Sebastian Becker sehenswert nach Zuspiel von Schipper zum 5:0. Und in der 34. Minute traf Mario Willkom zum 6:0, kurz vorher wurde Thomas Günther zum duschen geschickt, nachdem der Schiedsrichter ihn mit eine Matchstrafe nach Stockstich belegte. Erneut Mario Willkom war es der in der 38. Minute zum 7:0 traf.
Eine Minute später war sogar Marcel Kempf machtlos als Herbel frei vor Ihm auftauchte und zum 1:7 traf. Mit diesem Ergebniss ging es in die Pause. Im Schlußabschnitt passierte lange Zeit nichts, erst in der 52. Minute ging das Toreschießen weiter. Mario Willkom zum 8:1 und 37 Sekunden später Frank Guldner zum 9:1 schraubteb das Ergebnis in die Höhe. Erneut Herbel auf Seiten der EGDL traf in der 56. Minute zum 9:2. Der ECW erzielte dann in der 57. Minute das zehnte Tor, keinem geringeren als Lutz Franke war es vorbehalten das Ergebnis zweistelli werden zu lassen. Den Schlußpunkt setzte Limburg in der Schlußminute durch Weinschneider zum 10:3.
Jetzt geht der ECW erst einmal in die Weihnachtspause, sportlich geht es dann weiter am 11. Januar, mit dem Gastspiel bei den Darmstadt Dukes.   



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Montag 15.Dezember 2014
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