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  KURZNACHRICHTEN  

       
    
Heilbronner Falken
(OLS)  Stürmer Niklas Jentsch hat seinen Vertrag in der Käthchenstadt verlängert. Der 24-jährige Berliner kam letztes Jahr von den Crocodiles Hamburg zum DEL2-Absteiger und konnte in 58 Spielen beachtliche 31 Tore und 29 Assists erzielen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Bei den Piranhas stehen die nächsten drei Spielerabgänge fest. Nicht mehr für den REC werden Stürmer Jack Bloem, sowie die Verteidiger Mark Shevyrin und Raul Jakob auflaufen. Alle drei kamen erst letztes Jahr an die Ostsee
  
Crocodiles Hamburg
(RLN)  Nach der Meisterschaft in der Verbandsliga halten die Crocodiles weiter an ihrem Erfolgstrainer Jacek Darowski fest

Bayreuth Tigers
(OLS)  Die insolventen Bayreuth Tigers haben einen großen Schritt in Richtung Rettung und Oberliga-Fortbestand gemacht. Die Gläubiger haben dem Insolvenzplan zugestimmt. Nun muss noch die Frist abgewartet werden, welche am 9.Mai auslaufen wird, danach beginnen unter dem neuen Geschäftsführer Thomas Lünenborg die Planungen für die neue Spielzeit
  
EHC Klostersee
(BYL)  Eigengewächs Vitus Gleixner bleibt in Grafing. Der 25-jährige Angreifer kehrte nach einem kurzen Abstecher zum Ligakonkurrenten EC Pfaffenhofen noch während der letzten Saison zu seinem Heimatverein zurück und konnte in 18 Spielen 7 Scorerpunkte beisteuern
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Nachdem der EVD erst Torhüter Leon Jessler verabschiedete, steht nun bereits der nächste Abgang fest. Stürmer Dominik Piskor wird nicht mehr für die Füchse aufs Eis gehen. Der 31-jährige Deutsch-Tscheche war zuletzt mit 17 Toren und 15 Vorlagen aus 38 Partien teaminterner Topscorer
  
Sande Jadehaie
(RLN)  Nick Hurbanek wird weiterhin als Trainer an der Bande des ECW stehen. Sein bisheriger Partner Slava Koubenski wird dagegen künftig das Amt des Teammanagers ausüben
  
Hamburger SV
(RLN)  Stürmer Henning Schümann hat verlängert und geht bereits in sein vierter Jahr beim HSV. Der 23-Jährige konnte sich stetig steigern und brachte es zuletzt in 26 Spielen auf 13 Scorerpunkte
  
Diez-Limburg Rockets
(BNL)  Die EGDL trennt sich von ihrem schwedischen Torhüter Markus Ekholm Rosen. Der 27-Jährige erhält keinen neuen Vertrag, da die dritte Kontingentstelle künftig an einen Feldspieler vergeben werden soll
  
Harzer Falken Braunlage
(RLN)  Nach zwei Jahren wird Goalie Leon Grothe den EC nun wieder verlassen. Der 22-Jährige kam 2022 aus dem Wolfsburger Nachwuchs an den Wurmberg
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Der ERSC freut sich über den Verbleib von vier wichtigen Stürmern. Lukas Pfaffinger, Adrian Huber, Julian Behmer und Urgestein Fabien Ferron haben ihre weitere Zusage in Ottobrunn gegeben
  
Augsburger Panther
(DEL)  Schon das zweite Jahr in Folge hat der sportliche Abstieg für die Augsburger Panther keine Folgen. Durch die Niederlage der Kassel Huskies im DEL2-Finale verbleiben die Fuggerstädter weiterhin in der DEL, da Meister Regensburg im Gegensatz zu den Nordhessen nicht für die höchste Spielklasse gemeldet hat
  
Adendorfer EC
(RLN)  Torhüter Andreas Bierzahn wird mit nun 43 Jahren seine aktive Laufbahn beenden. Auch die Nummer-3 im Team, Philip Grittner wird den AEC verlassen. Der 25-Jährige muss aus zeitlichen Gründen kürzer treten
  
Wunstorf Lions
(VLN)  Der ERC hat sich von Trainerduo Jörg Meyer und Uri Steller getrennt. Über die letzten Plätze in der Regionalliga kamen die Lions in den vergangenen zwei Jahren nicht hinaus. Nun will man einen Neuanfang unter neuer sportlicher Leitung wagen
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Die Niederländer trennen sich nach zwei Jahren vom finnischen Angreifer Mikko Virtanen. Der 30-Jährige konnte in der vergangenen Saison in 36 Partien 8 Tore erzielen und weitere 6 Treffer vorbereiten. Seinen Vertrag verlängert hat dagegen Torhüter Ruud Leeuwesteijn 
  
Bietigheim Steelers
(OLS)  Die ersten Spielerabgänge beim DEL2-Absteiger stehen fest. Mannschaftskapitän Pascal Zeressen wird die Steelers genauso verlassen wie die Stürmer Dominik Lascheit, Brett Schäfer, Morgan Adams-Moisan und Lewis Zerter-Gossage
  
Eisbären Balingen
(LLBW)  Der EC hat den Vertrag mit Headcoach Petr Kasik weiter verlängert. Der 61-jährige Tscheche hat die Eisbären vor zwei Jahren übernommen
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Taylor Vause geht in sein viertes Jahr in der hessischen Kurstadt. Der 32-jährige Kanadier, der 2021 aus Wien zu den Roten Teufeln kam, konnte verletzungsbedingt in der vergangenen Saison lediglich 26 Partien bestreiten und brachte es dabei auf 12 Tore und 14 Vorlagen
  
 
   

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(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga.



roteteufelbadnauheimRote Teufel Bad Nauheim: Erfolgreiches Weihnachtssingen im Eisstadion - 4.000 EUR zugunsten caritativer Einrichtungen gespendet

(DEL2)  Am Montagabend fand im kurstädtischen Colonel-Knight-Stadion das 2. Weihnachtssingen des EC Bad Nauheim zugunsten caritativer Einrichtungen statt. Gekommen waren neben einem Großteil des DEL2-Teams rund 800 Gäste, um gemeinsam in vorweihnachtlicher Stimmung der Stadtkapelle Friedberg, den Kinderchören aus Nieder- und Ober-Wöllstadt, Nieder-Weisel und Rockenberg sowie dem gemischten Chor aus Schwalheim zu lauschen und selber ein paar Weihnachtslieder zu singen. Somit wurde die Zahl der Anwesenden im Vergleich zur Premiere im Vorjahr fast verdoppelt. "Wir möchten dieses Event zu einer Traditonsveranstaltung werden lassen und jedes Jahr die Zahl der Gäste steigen sehen, um bedürftigen Menschen mit unseren Spenden ein klein wenig zu helfen und ein Leuchten in die Augen zu zaubern", sagt Organisator und Beiratsvorsitzende Michel Richly.
Insgesamt 3.600 EUR wurden an diesem Abend gespendet, aus der Mannschaftskasse des DEL2-Ligisten EC Bad Nauheim wurde der Betrag auf glatte 4.000 EUR aufgerundet. Ein Teil wird der Kinderkrebs-Station Peiper in Gießen zur Verfügung gestellt, es werden aber auch andere regionale Einrichtungen mit dem Geld unterstützt. Bedanken möchten sich die Veranstalter bei den Sponsoren Deko Factory aus Friedberg, Büro König aus Friedberg, dem Bauzentrum Gerhardt aus Butzbach, K&W Veranstaltungstechnik aus Butzbach, Druckerei Petermann aus Bad Nauheim, Bäckerei Künkel aus Langgöns sowie der Stadt Bad Nauheim für die großartige Unterstützung bei der Durchführung dieses Events.

3:6-Niederlage in Frankfurt - "Verdienter Sieg für die Löwen"
Eine unter dem Strich verdiente 3:6 (1:3, 0:1, 2:2)-Niederlage kassierten heute Abend die Roten Teufel im Derby bei den effektiv agierenden Löwen aus Frankfurt, die ihre Chancen eiskalt in Zählbares ummünzten. "Nach dem ersten Gegentor haben wir aufgehört das umzusetzen, was uns zuletzt stark gemacht hat. Nach dem 3:1 war es eine Kopfsache und wir waren nicht in der Lage, diese Situation umzukehren. Frankfurt hat am Ende verdient gewonnen", so EC-Coach Petri Kujala.
Die Roten Teufel legten einen Auftakt nach Maß hin: nur 23 Sekunden waren gespielt, da netzte Matt Beca nach einem Paris-Schuss und dem Rebound von Löwen-Goalie Antti Ore zur frühen Führung ein. Die Situation war somit von Beginn an optimal für die Kurstädter, die den Gegner kommen lassen konnten. Das Frankfurter Angriffsspiel stockte aber ebenso wie die Bad Nauheimer Konter, so dass sich einige Minuten nicht viel in diesem mit Spannung erwarteten Derby tat. Erst Strafzeiten brachten Action in die Partie: als Marco Schütz bei den Gästen in der Kühlbox saß, nutzte Löwen-Topscorer Mueller den Platz zum 1:1-Ausgleich, der den Mainstädtern sichtlich Auftrieb gab - was sich deutlich in der Körpersprache widerspiegelte. Bei den Gästen verpuffte ein Powerplay hingegen wirkungslos, während die Löwen in der 12. Minute ein weiteres Überzahlspiel erhielten. In diesem hatte kurioserweise Matt Beca die größte Bad Nauheimer Chance, doch der Kanadier zögerte nach einem Fehler von Ore zu lange. Die Gäste waren gerade wieder komplett, da schnappte sich Löwen-Förderlizenzspieler Pfleger das Hartgummi, zog in die Mitte und überwand Domenik Bartels - der wohl nicht mit einem Schuss aus der Distanz gerechnet hatte - zum 2:1 über die Fanghandseite. Es war erneut Pfleger, der einen kapitalen Fehler in der Gäste-Defensive nutzte und knapp zwei Minuten später gar das 3:1 für die Löwen markierte und somit die optischen Vorteile der Hausherren entsprechend in Zählbares ummünzte. Die Roten Teufel bekamen aber nochmal ihre Chance, als sie kurz vor der ersten Sirene mit zwei Mann mehr agieren konnten. Das Hartgummi fand aber nicht seinen Weg ins Netz, so dass es mit einem 1:3-Rückstand in die erste Pause ging.
Im zweiten Abschnitt wollten es die Gäste offensiver angehen lassen, was jedoch zu Konter der Löwen führte. Einmal hielt Bartels gegen Pfleger (22.), während Ringwald einen Alleingang von Martens rechtzeitig stoppen konnte (24.). Die Angriffsbemühungen der Kurstädter brachten nicht viel Substanzielles ein, während die Hausherren in der 27. Minute sogar auf 4:1 in Front gehen konnten - wenn auch Bartels im Torraum massiv bedrängt wurde und Martens' Tor dennoch vom Unparteiischen gegeben wurde. Der Bad Nauheimer Goalie war ob dieses Treffers jedoch offenkundig so erzürnt, dass es in der nächsten Situation hinter seinem Kasten zu einer Auseinandersetzung mit Löwen-Spieler Andreas Schwarz kam. Ken Magowan gesellte sich hinzu und beteiligte sich handfest, hierfür erhielt er gleich sechs Strafminuten, während Bartels derer vier kassierte. Das folgende Powerplay der Gäste blieb aber ungenutzt, nur einen Schuss musste Ore entschärfen. EC-Coach Petri Kujala nahm daraufhin früh eine Auszeit, um seine Mannschaft wach zu rütteln. Es blieben aber die Löwen, die das nötige Körperspiel zeigten, so dass die Roten Teufel einfach nicht in die Partie fanden und mit einer Hypothek von drei Toren Differenz in die zweite Pause gehen mussten.
Im Schlussabschnitt kein anderes Bild: Bad Nauheim war bemüht, aber die Löwen trafen: in der 47.Minute markierte Clarke Breitkreuz die Vorentscheidung mit einem abgefälschten Schlagschuss von Vas. Die Roten Teufel kamen durch Aab zwar noch einmal auf 5:2 heran, doch sofort antwortete Kirsch mit dem 6:2 bei einer angezeigten Strafe gegen die Kurstädter, was die endgültige Entscheidung bedeutete. Zumindest der Schlusspunkt blieb den Gästen vorbehalten, als Matt Beca mit einem Bauerntrick zum dritten Bad Nauheimer und gleichzeitig letztem Tor des Spiels erfolgreich war. Somit kassieren die Kurstädter im dritten Saisonvergleich mit den Löwen die erste Niederlage, die während der Feiertage verdaut werden muss, denn am Freitag geht es bereits weiter mit dem Auswärtsspiel in Rosenheim.



bayreuthtigersZwei aufstrebende Mannschaften fordern die Bayreuth Tigers

(OLS)  Auch zu den Weihnachtsfeiertagen kennt der Spielplan keine Gnade mit den Eishockeycracks des EHC Bayreuth. Schon am 26. Geht es nach Deggendorf, bevor am 28. um 18.00 Uhr der EC Peiting im Tigerkäfig seine Aufwartung macht. Beide Teams wurden vor der Saison höher eingestuft, als sie sich zu Beginn der Punktspiele präsentierten, doch kommen beide Mannschaften nach einigen Veränderungen jetzt langsam richtig in Fahrt und erspielten sich schon einen deutlichen Vorsprung auf den ersten Nicht-Play-off-Platz 9 von Sonthofen mit 26 Zähler.
Beim DSC war wohl der neue Trainer Jiri Otoupalik die wichtigste Änderung, denn seit dem der Tscheche das Kommando an der Bande führt, hat sich besonders die Abwehr und damit das ganze Spiel deutlich stabilisiert. Aber mit Stürmer Simon Maier und Verteidiger Martin Rehthaler, gab es auch zwei neue Spieler die zu diesen Verbesserungen deutlich mit beitrugen. 18 Punkte aus den letzten 7 Partien sprechen da eine deutliche Sprache und bringen die Niederbayern mit 37 Zählern bei der klar negativen Tordifferenz von 64-78 bis auf Platz 7 nach vorne und das Saisonziel Play-off-Teilnahme wird immer realistischer.
Der erfahrene Topscorer Dustin Whitecotton, Patrick Beck und der zuletzt aufblühenden Dimitri Litesov führen den Angriff, während Stefan Ortolf und Daniel Möhle noch immer etwas hinter den Erwartungen zurück hängen. Dahinter agieren die ebenfalls routinierten Abwehrchefs Jan Benda Jun und Stanislav Fatyka vor dem viele Jahre bewährten Torwart Sandro Agricola. Zwar stellt man das fairste Team der Liga mit nur 14 Strafminuten/Spiel und rangiert in Unterzahl im Mittelfeld, doch im Powerplay klappt nicht viel. Etwa 9 Versuche braucht man für einen Treffer. Die Tigers landeten bisher einen klaren 5-2 Heimsieg, kassierten aber eine unnötige 4-3 Niederlage beim ersten Auftritt an der Tratt, wo katastrophale 10 Minuten im Mittelabschnitt die Chance auf Punkte kosteten.
Gegen Sonntagsgegner Peiting holte man bisher 5 Punkte. Aus dem Tigerkäfig entführten sie beim 3-2 nach Penaltys zumindest einen Zähler, was ja noch nicht vielen Teams in dieser Spielzeit gelungen ist und auch beim 5-6 Auswärtssieg des EHC hatte man nach klarer Führung noch große Schwierigkeiten. Seitdem erlebt der ECP aber erst richtig einen Aufschwung. 7 Spiele blieb man unbesiegt und holte dabei 19 Punkte, bis man letzten Sonntag in Tölz mal wieder das Eis als Verlierer verließ. Platz 6 mit 38 Punkten bei ausgeglichenem Torverhältnis ist der Lohn davon für die Pfaffenwinkler. Zu Saisonbeginn hakte es aber in fast allen Mannschaftsteilen, wofür es unterschiedlichste Ursachen gab. Schmerzende Verluste in Angriff und Abwehr schon im Sommer und auch noch mal im Saisonverlauf machten einen kompletten Neuaufbau des Teams von Trainernovize Sicinski mit größeren Abstimmungsschwierigkeiten nötig. Pech hatte man auch beim Ersatzausländer Z.Hrdel, der sich bei seiner Premiere gleich verletzte und für ihn stürmt nun der Tscheche Lukas Finsterle. Doch nun läuft es beim ECP und besonders Topscorer Michael Baindl ist aktuell in glänzender Form. Auch auf die bewährten Anton Saal, Manfred Eichberger und Florian Stauder muss man immer ein Auge haben, denn in der Offensive hatte man auch in der schlechteren Saisonphase noch die geringsten Probleme.
Schwieriger gestaltete sich da schon die Abwehrarbeit oder Verhinderung von Gegentoren. Torwart Hechenrieder blieb zwar beim ECP, sucht aber auch noch etwas nach seiner früheren Form. Mit dem schussgewaltigen Andreas Feuerecker (schon 8 Treffer bei 24 Punkten), und dem Nordamerikanern Cody Carlson (23 Punkte), verfügt man über offensivstarke Verteidiger, worauf die Wagnerstädter dann ebenfalls achten sollten.
Außer dem verletzten Torwart Nicolas Sievers und dem in die 1b zurück gegangenen Nicolai Pleger hofft man im Lager der Oberfranken komplett antreten zu können und will natürlich die glänzende Position 3 weiter halten und auch die Spitze ist nicht weit entfernt. Durch die beiden Neuzugänge Warda und Kouba hat man nun deutlich mehr Variationsmöglichkeiten, auch wenn die spielerische Integration durch einige freie Tage zum Fest natürlich gar noch nicht vollständig sein kann.



crimmitschauEispiratenCrimmitschau bezwingen Rosenheim im Penaltyschießen - Westsachsen legen Fans 2 Punkte unter den Weihnachtsbaum

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau konnten ihr "Weihnachtsspiel" erfolgreich gestalten. Zwar vergaben die Crimmitschau im letzten Drittel zunächst einen 3:1 Führung, behielten im Penaltyschießen dann aber die Oberhand. Den entscheidenden Treffer im Shootout erzielte Matt MacKay der als einziger Schütze erfolgreich war. Eispiraten Keeper Ryan Nie konnte hingegen alle 3 Versuche der Starbulls erfolgreich abwehren. Unter großem Beifall der 2.521 Zuschauer bedankte sich das Team der Eispiraten im Anschluss mit einem großen Banner bei seinen Fans für die tolle Unterstützung im Jahr 2014!
Die Eispiraten verpassen einen guten Start in die Begegnung. Nur schwer können sie sich der Rosenheimer Offensive in den ersten Minuten erwehren. Nach einer Strafe gegen Jan Tramm (2 Minuten wegen Bandencheck) schlagen die Gäste zu. Der Torschütze hat zu viel Zeit und kann warten bis sich eine freie Schussbahn bietet. Der Handgelenksschuss schlägt hinter Eispiraten Keeper Ryan Nie im Netz ein. Auch in der Folge leisten sich die Crimmitschauer zu viele Abspielfehler. Immer wieder verlieren sie die Scheibe im Spielaufbau und laufen Gefahr einen Konter zu riskieren. Erst gut 5 Minuten vor Ende des 1. Abschnittes kommen die Hausherren immer besser in Fahrt. Eine Überzahlsituation bringt dann den Ausgleich. Nach Bullygewinn geht die Scheibe auf das Tor, wo Martin Heinisch den Abpraller im Getümmel in der 19. Spielminute über die Linie drücken kann. Nach dem 1:1 passiert dann bis zur Pause nichts mehr und so verabschieden sich beide Teams mit einem Unentschieden in die Kabinen.
Die Eispiraten kommen besser aus der Kabine und legen im 2. Drittel nochmals an Intensität zu. Rosenheim hat zwar in der Überzahl gefährliche Chancen, diese können die Westsachsen aber mit viel Einsatz entschärfen. In der 29. Spielminute erhalten die Crimmitschauer dann die Chance zum Führungstor. 2 Strafen gegen Rosenheim bringen eine doppelte Überzahlsituation die Jamie MacQueen mit einem satten Schuss in die Maschen nutzt. Nach dem 2:1 versuchen die Gäste mehr für die Offensive zu tun, was den Westsachsen immer wieder Chancen zum Kontern bietet. In der 40. Spielminute ist es dann ein guter Einsatz von Alex Hutchings der den Grundstein zum 3:1 legt. Der Kanadier setzt im Drittel der Rosenheimer nach und erkämpft sich den Puck. Sein Pass vor das Tor kommt zu Matt MacKay der mit einer Täuschung zunächst den Keeper verlädt und dann unbedrängt den Puck einschieben kann.
Im Schlussabschnitt versuchten die Eispiraten ihre Gäste nicht nochmals ins Spiel kommen zu lassen. Der wegen Krankheiten dezimierte Kader der Westsachsen, mit Matthias Forster, Ralf Rinke und Kevin Neumüller fehlten immerhin 3 Stammspieler, konnte das hohe Tempo aber nicht vollends aufrecht halten. Das nutzte Rosenheim mit 2 gute Chancen zum Ausgleich. Mit vereinten Kräften brachten die Eispiraten das Unentschieden aber über die reguläre Spielzeit und hielten sich auch in der Verlängerung schadlos. Im Penaltyschießen avancierte Stürmer Matt MacKay dann zum Matchwinner für die Crimmitschauer. Der Angreifer traf als einziger Schütze während sein Teamkollege und Torwart Ryan Nie alle Versuche der Bayern abwehren konnte.



dresdnereisloewenDresden siegt im Penaltyschießen gegen den SC Riessersee

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen den SC Riessersee am Vorweihnachtsabend nach Penaltyschießen mit 2:1 (0:1; 1:0; 0:0; 0:0; 1:0) gewonnen. Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch konnte kurzfristig auf den Einsatz von Joni Tuominen, Steven Rupprich und John Koslowski zählen. Petr Macholda pausierte hingegen.
In einem insgesamt chancenarmen Spiel nutzten die Gäste von der Zugspitze die Gelegenheit von Markus Eberhardt (7.) zur Führung. Gegen Ende des zweiten Abschnitts gelang Lukas Slavetinsky der Ausgleich (38.). Nachdem weder in der regulären Spielzeit, noch in der Verlängerung ein Treffer erzielt werden konnte, entschied der Penaltytreffer von Arturs Kruminsch die Partie.
„Wir sind heute mit einer Rumpftruppe angetreten, haben das taktische Konzept aber gut umgesetzt und diszipliniert die Dresdner Stärken unterbunden. Unter dem Strich können wir mit einem Punkt zufrieden sein. Hätten wir mehr gewollt, hätten wir unsere drei, vier Großchancen im ersten Abschnitt nutzen müssen“, sagt SC-Trainer Toni Krinner.
„Genau die Szenerie, welche wir vor der Partie intensiv besprochen haben, ist im ersten  Drittel eingetreten. Der SCR ist sicher nicht nach Dresden gekommen, um ein schönes Spiel zu zeigen, sondern vorrangig, um unser Spiel zu unterbinden. Der eine oder andere Spieler hat sich vielleicht von dem kleinen Kader blenden lassen. Man hat gesehen, dass der SCR auch trotz einiger Ausfälle genügend Qualität hat. Ich bin froh, dass wir einen Weg gefunden haben am Ende den Sieg zu holen, auch wenn es spielerisch heute sicher kein Highlight war. Jetzt wünschen wir allen ein frohes Weihnachtsfest und ein paar besinnliche Stunden“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits am 2. Weihnachtsfeiertag. Zu Gast in der EnergieVerbund Arena sind um 17 Uhr die Lausitzer Füchse. Das Spiel ist ausverkauft. Eventuelle Restkartenkontingente werden am Spieltag an den Abendkassen verkauft.  



hamburgfreezers4:3 in Augsburg: Hamburg Freezers beschenken sich zu Weihnachten mit drittem Sieg im Folge

(DEL)  Die Hamburg Freezers haben einen Tag vor Heiligabend ihr Spiel bei den Augsburger Panthern mit 4:3 (1:1, 1:0, 2:2) gewonnen. Die Tore für die Norddeutschen erzielten Garrett Festerling, Kevin Schmidt, Marty Sertich und Nico Krämmer.
Vor 4436 Zuschauern im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion gingen die Gäste im zweiten Powerplay in Front: Garrett Festerling (12.) verwertete einen Pass von Kevin Clark per Direktabnahme zum 1:0. Die Führung hatte jedoch nur 46 Sekunden Bestand, bis Dan DaSilva (13.) im Chaos vor Freezers-Keeper Caron die Übersicht behielt und zum Ausgleich einnetzen konnte. Nach dem Wechsel markierte Freezers-Verteidiger Kevin Schmidt (32.) im Nachsetzen das 2:1 für Hamburg, weitere Treffer verhinderten die beiden gut aufgelegten Schlussmänner Keller und Caron. Im letzten Abschnitt erzielte Marty Sertich (52.) in Überzahl das 3:1, ehe Nico Krämmer (58.) kurz vor dem Ende für die vermeintliche Entscheidung sorgte. Durch zwei Treffer im Powerplay binnen 69 Sekunde verkürzten die Panther noch einmal auf 3:4, doch die Freezers brachten den dritten Sieg in Folge über die Zeit.
Am 24. & 25. Dezember haben die Hamburg Freezers trainingsfrei. Das nächste Heimspiel steigt dann am 26. Dezember: Um 16.30 Uhr empfangen die Norddeutschen die Iserlohn Roosters. Für dieses Spiel sind nur noch rund 1000 Karten im freien Verkauf erhältlich, die im Onlineshop sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich sind.



hoechstadtalligatorsHöchstadt Alligators erwarten Peißenberg zum Weihnachtsheimspiel

(BYL)  Alle Jahre wieder klingen am zweiten Weihnachtsfeiertag am Höchstadter Kieferndorfer Weg nicht die Glöckchen sondern die Trommeln. Auch in diesem Jahr haben die Höchstadt Alligators nämlich an diesem Tagein Heimspiel. Gegner sind am 26.12. um 18 Uhr die Eishackler des TSV Peißenberg.
Dabei müssen die Fans vor allem die für einen Freitag ungewöhnliche Startzeit des Spiels berücksichtigen. Aufgrund des Feiertages haben die Verantwortlichen sich aber dazu entschlossen, die familienfreundlichere Zeit für das erste Bully zu wählen.  Das Weihnachtspiel ist dabei nicht nur ein schöner Ausklang für das Fest im Kreis der Familie, sondern traditionell auch immer eines mit der besten Stimmung, da zu dieser Zeit in der Eishockeybayernliga eigentlich immer entschieden wird in welche Richtung die Reise eines Teams in der Saison geht. So ist es auch in diesem Jahr. Es geht nicht nur darum, Tabellenplatz zwei gegen die bis auf einen Punkt an den HEC herangerückten Miesbacher zu verteidigen, sondern mit einem Sieg auch für eine kleine Vorentscheidung im Kampf um Platz fünf zu sorgen. Mit einem „Dreier“ hätten die Panzerechsen nämlich 44 Punkten auf der Habenseite und – unabhängig vom Ausgang der anderen Partien in Landsberg und Buchloe – mindestens elf Punkte Vorsprung auf Platz sechs. Das wäre schon fast die halbe Miete, um nach den verbleibenden fünf Spieltagen bis zum Vorrundenende sicher unter den besten Teams der Liga zu bleiben.
Der Gegner TSV Peißenberg ist allerdings äußerst schwer einzuschätzen. Die Eishackler hatten in diesem Sommer einen großen Umbruch im Team und blieben in dieser Saison deutlich hinter den Erwartungen zurück. Gehörte das Team aus dem Alpenvorland in den letzten Jahren immer zu den festen Playoff Anwärtern, muss das vom US-Amerikaner Randy Neal trainierte Team in dieser Saison um die Teilnahme am Viertelfinale bangen. Zuletzt konnten die Peißenberger zwar im Voralpenduell gegen den TSV Miesbach einen Achtungserfolg erzielen und verloren die Begegnung bei den Oberländern nur knapp mit 2:1, allerdings setzte es danach zu Hause gegen den auch hinter den Erwartungen bisher zurückgebliebenen ECDC Memmingen eine 1:5 Niederlage. Beste Scorer der Eishackler sind Florian Barth und der US-Amerikaner Ryan Bohrer mit 24 bzw. 22 Punkten.
Im Hinspiel konnten sich die Alligators knapp mit 3:4 durchsetzen, was den ersten Sieg der Alligators am hohen Peißenberg seit längeren bedeutete. In den letzten Jahren war die Festung des TSV für die Mittelfranken immer schier uneinnehmbar. Am Kieferndorfer Weg gab es dagegen für den TSV in den letzten Jahren wenig zu holen. Allerdings kämpfen die Höchstadter immer noch mit dem stark ausgedünnten Kader. Zwar kamen Martin Vojcak und Daniel Sikorski beim tollen 1:1 gegen Spitzenreiter Waldkraiburg wieder zurück, allerdings fehlen weiter Jiri Ryzuk, Stefan Hiendlmeyer, Daniel Goblirsch und Nick Emmendorfer. Wann sie einsetzbar sind ist noch offen. Deshalb benötigen die Alligators auch in diesem Heimspiel die volle Unterstützung ihrer tollen Fans, um auch gegen den unberechenbaren TSV Peißenberg zu bestehen.
Das Kommen zum Richtungsweisenden Spiel lohnt sich aber nicht nur aus sportlicher Sicht. Anlässlich des Weihnachtsfestes spendet der Höchstadter EC 50 Cent, des Preises von jeder an der Abendkasse verkauften Karte zu Gunsten des Ortsverbandes Höchstadt des Deutschen Kinderschutzbundes. Der DKSB berät und unterstützt Kinder und Familien in kritischen Situationen und ist dabei abhängig von Spendeneinnahmen. Die Alligators wissen selbst, wie schwer es ist mit knappen Mitteln gute Kinder- und Jugendarbeit zu verrichten und möchten deshalb in diesem Jahr einen regionalen Verein, der auf diesem Segment tätig ist unterstützen.
Ein weiteres Highlight findet in der ersten Drittelpause des Spiels statt. Wie der Kinderschutzbund ist auch der HEC in der Jugendarbeit sehr aktiv und möchte seinen Zuschauern einmal zeigen welche Früchte diese Arbeit zeigt. Deshalb veranstalten die Kleinschüler, letztjähriger Meister und derzeit Tabellenvierter in ihrer Leistungsgruppe, ein kurzes Trainingspiel, um ihr können einmal vor einem großen Publikum zu beweisen und den ein oder anderen Zuschauer vielleicht in Zukunft zu einem der Nachwuchsspiele zu locken.
Wer nach der Action beim Spiel immer noch nicht genug hat, kann dann im Anschluss an die Begegnung auch noch zur Aftergame Party im HEC Vereinsheim, dem ehemaligen Phoenix gehen. Hier kann man nicht nur das Spiel und das Jahr 2014 aus HEC-Sicht noch einmal Revue passieren lassen, sondern auch mit Spielern und Verantwortlichen der Panzerechsen auf Tuchfühlung gehen.



kaufbeurenDeutliche 2:6-Niederlage für die Joker - Lausitzer Füchse zu stark für den ESV Kaufbeuren - Stefan Vajs erneut verletzt

(DEL2)  Same procedure as every year! Zum dritten Mal in den letzten vier Spielzeiten hatte der ESV Kaufbeuren beim letzten Heimspiel vor Weihnachten die Lausitzer Füchse zu Gast – und wie schon im Vorjahr kam die Begegnung einer vorzeitigen Bescherung für die Gäste gleich.
Dabei kamen die Joker vor 1821 Zuschauern besser ins Spiel und hatten durch Richter, der von Menge geschickt wurde, und Waddell in der dritten und vierten Spielminute die ersten Tormöglichkeiten. Die erste echte Chance der Füchse war jedoch gleich ein Tor: Legault platzierte einen Schlagschuss von der rechten Seite in das kurze Eck unter die Latte. Die Joker erholten sich zunächst gut von diesem ersten Rückschlag, Marquardt hatte gleich dreimal den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte allerdings abwechselnd an Weißwassers Torwart Boutin und am Torgestänge. Doch auch die Gäste blieben stets brandgefährlich und konnten in der 17. Minute das 0:2 markieren. Weniger Sekunden später hätte eigentlich das 0:3 fallen müssen, doch King traf das leere Tor nicht. Sieben Sekunden vor der ersten Pause verkürzte Kreitl in Unterzahl auf 1:2, Snetsinger behauptete den Puck hinter dem Tor und spielte im richtigen Moment auf den Torschützen Kreitl.
Zu Beginn des Mittelabschnitts agierten die Füchse sehr druckvoll, jedoch ohne große Chancen auf ein weiteres Tor. Dieses erzielte Tim Richter in der 24. Minute, der bei einem Gegenzug seinen Gegenspieler aussteigen ließ und ins kurze Eck vollendete. Nun nahmen allerdings wieder die Füchse das Heft in die Hand, und gingen in der 26. Minute durch Johannsson erneut in Führung. Drei Minuten später erhielt der ESVK innerhalb von 32 Sekunden zwei Strafzeiten, sodass den Füchsen ein knapp 90-sekündiges Überzahlspiel bevorstand. 80 Sekunden lang wehrten sich die Joker tapfer, u.a. zeigte Vajs eine starke Parade gegen King, dann erhöhte Mücke auf 2:4. Gerade als die Kaufbeurer sich von dem erneuten Rückschlag erholten und wieder mehr Aktionen in der Offensive hatten, handelte sich Winkler in der 34. Minute nach einem Check von hinten gegen Legault eine Matchstrafe ein, was den Füchsen zudem eine fünfminütige Überzahl bescherte. Diese nutzte Lehnigk in der 38. Minute zum 2:5 und damit wohl zur Vorentscheidung in diesem Spiel.
Das letzte Drittel begann mit einem Torwartwechsel beim ESVK, Stefan Vajs hatte sich bei einem unglücklichen Zusammenprall mit einem Mitspieler eine Gehirnerschütterung zugezogen. Doch sein Ersatz Sigl hatte kaum eine Möglichkeit, sich zu zeigen, denn Weißwasser verwaltete die Führung, ohne noch viel nach vorne zu arbeiten. Die Joker zeigten sich zwar bemüht, einen weiteren Treffer zu erzielen, doch außer einem Pfostentreffer von Schmidle in der 48. Minute brachten diese nicht mehr viel zu Stande. Der Treffer zum 2:6-Endstand fiel drei Minuten vor dem Ende; der von der Strafbank zurückkommende Fischer konnte ganz allein in Richtung Sigl laufen und diesen überwinden.
In der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich Gästetrainer Dirk Rohrbach froh über die drei gewonnenen Punkte. „Der Anschlusstreffer zum 1:2 kurz vor der Pause war zwar bitter für uns, glücklicherweise aber nicht der Knackpunkt im Spiel, da wir nach dem Ausgleich quasi sofort wieder in Führung gehen konnten. Während der Drangphase der Kaufbeurer im zweiten Drittel hat uns Boutin im Spiel gehalten." Joker-Coach Kari Rauhanen war zufrieden mit der Art und Weise, wie sich die Joker nach dem Rückstand ins Spiel zurückgekämpft haben, am Ende hätte man einfach versäumt die Tore zu machen, denn bei fünf gegen fünf sah der Finne ein ausgeglichenes Spiel.
Geschrieben von Benedict Bidell



mannheimeradlerAthletiktrainer Daniel Müssig verlässt die Adler Mannheim

(DEL)  Das Spiel der leuchtenden Herzen ist das letzte Spiel vor Weihnachten und gleichzeitig wird es auch das letzte für Athletiktrainer Daniel Müssig sein. Vier Jahre lang hat sich Müssig um die Fitness der Jungs gekümmert und stets zuverlässige Arbeit geleistet.
Daniel Müssig wollte seiner beruflichen Laufbahn frischen Wind einhauchen und wird zukünftig die Fußballer vom Hamburger SV zum Schwitzen bringen.
Die Adler Mannheim bedanken sich bei Daniel Müssig für sein tatkräftiges Engagement und wünschen Ihm für seine berufliche Karriere alles erdenklich Gute. 

Siebter Sieg in Serie - 5:1 gegen Krefeld
Die Mannheimer Adler feierten mit einem 5:1 (0:0, 4:1, 1:0)-Heimsieg gegen die Krefeld Pinguine den siebten Sieg in Serie. Nach einem torlosen ersten Drittel brachten Denis Reul, Kai Hospelt, Mirko Höfflin und Jon Rheault die Adler mit ihren Toren im zweiten Abschnitt auf die Siegerstraße. Andreas Driendl traf zum zwischenzeitlichen 1:3 aus Krefelder Sicht, Jamie Tardif traf in der 43. Minute zum 5:1-Endstand. Dank der gleichzeitigen Niederlage der Münchener in Iserlohn konnten die Adler ihren Vorsprung auf den Tabellenzweiten auf dreizehn Zähler ausbauen.
13600 Zuschauer in der seit langem ausverkauften SAP Arena zum „Spiel der leuchtenden Herzen“ gaben dem vorweihnachtlichen Aufeinandertreffen der Adler und der Pinguine den passenden Rahmen für ein stimmungsvolles Eishockeyfest. Auf dem Eis leisteten beide Teams von Beginn an ihren Beitrag und zeigten ein schon im ersten Drittel spannendes Match, dem zunächst nur die Tore fehlten. Mirko Höfflin verpasste mit der ersten Adler-Chance nach vier Minuten das Krefelder Tor, auf der anderen Seite parierte Dennis Endras zwei Mal gegen die Krefelder Offensive (8. und 10. Minute). Verdient hätten die Adler die Führung spätestens nach den zwei großartig herausgespielten Gelegenheiten in der 14. und 15. Minute. Erst erwischt Ronny Arendt einen Abpraller in Richtung leeres Tor, wo Robin Weihager und der hereinhechtende Torhüter Tomas Duba das 1:0 der Adler gerade noch verhindern konnten. Kurz danach scheiterte Frank Mauer nach schnellem Direktspiel über Mirko Höfflin und Christoph Ullmann am tschechischen Keeper im Tor der Pinguine. Auch beim 5:3-Überzahlspiel der Adler in der 17. Minute lag die Führung in der Luft, doch der Puck wollte noch nicht über die Linie des Tores. Glück hatten die Adler dagegen bei Perraults Konterchance kurz vor der Pause, doch der Kanadier verfehlte den Kasten von Dennis Endras knapp.
Im zweiten Drittel legten die Adler einen Gang zu und rissen damit das Spiel an sich. Dazu zeigte Dennis Endras eine herausragende Leistung und entschärfte einige Hochkaräter der Gäste, darunter auch Perraults Unterzahlbreak in der 23. Minute. Abgesehen davon waren die ersten zehn Minuten des Mittelabschnitts aber ein Spiel in nur eine Richtung. Denis Reul brach den Bann mit einem Schlenzer von der blauen Linie zum 1:0 in der 26. Minute, Kai Hospelt legte nur eine Minute zum 2:0 nach und brachte den Nachschuss nach Sinan Akdags Schlagschuss über die Linie. In Minute zweiunddreißig krönte Mirko Höfflin seine gute Leistung und erzielte endlich seinen ersten Saisontreffer zum 3:0. Kurz danach entschärfte Endras gegen den freien Beechey (34.), doch Mauer (36.), Akdag und Metropolit (38.) waren dem 4:0 auf der Spur, Mathias Plachta scheiterte erst an der Latte. Der Videobeweis machte klar, dass der Puck tatsächlich nicht die Linie des Krefelder Tores überquert hatte - zu diesem Zeitpunkt hatte Andreas Driendl Dennis Endras aber zum ersten Mal bezwungen, es stand 3:1. Kurz vor der zweiten Pause landete der Puck aber doch noch zum vierten Mal hinter Tomas Duba und man wusste gar nicht, ob man dabei Danny Richmonds Zuspiel oder Jon Rheaults Tor im Alleingang mehr bejubeln sollte.
Kurz nach Wiederbeginn setzte Jamie Tardif nach dem Schuss von Glen Metropolit erfolgreich nach und erhöhte auf 5:1 (43. Minute). Für Krefelds Keeper Tomas Duba war der Arbeitstag damit beendet, sein Gegenüber Dennis Endras konnte sich gegen Norman Hauner (bei Zwei gegen Eins) und Robin Weihager (blaue Linie, beide 45.) noch auszeichnen. Auf der anderen Seite scheitern Fischer (47., Überzahl) und zwei Mal Tardif (50.) an Dubas Nachfolger Klein. Die Adler behielten das Match bis zum Ende fest im Griff und ließen am siebten Sieg in Folge keinen Zweifel aufkommen.



memmingenindiansMemminger Indians wollen Aufholjagd im Weihnachts-Heimspiel gegen Moosburg fortsetzen

(BYL)  In der Bayerischen Eishockey-Liga wollen die Memminger Indians auch an Weihnachten ihre Aufholjagd mit Volldampf fortsetzen. Nach dem beeindruckenden 5:1-Ausswärtssieg in Peißenberg am Sonntag hat der ECDC nur noch zwei Punkte Rückstand auf den wichtigen Platz fünf. Dementsprechend selbstbewusst gehen die Indians ins schon traditionelle Weihnachts-Heimspiel am zweiten Feiertag. Am Freitag, 26.12., empfangen die Rot-Weißen den EV Moosburg in der Memminger Eissporthalle. Ab 18.30 Uhr erwarten die Indianer erneut eine vierstellige Kulisse und eine tolle Eishockey-Atmosphäre am Hühnerberg.
Weihnachten gilt als besinnliche Zeit. Doch bei so viel Festlichkeit tut auch etwas Abwechslung gut. Deshalb haben die Memminger Indians sich vorgenommen, am zweiten Weihnachtsfeiertag die Eishalle „zu rocken“ und gemeinsam mit ihrem Anhang den nächsten Heimsieg zu feiern. Mit weiteren drei Punkten würden die Rot-Weißen endgültig in die vordersten Tabellenregionen vorstoßen und gute Karten im Kampf um den fünften Tabellenplatz haben, der die sichere Teilnahme am Play-off-Viertelfinale garantiert. Zuletzt präsentierte sich die Halusa-Truppe bärenstark, gewann fünf der letzten sieben Spiele und will an diese Leistung auch gegen den EV Moosburg anknüpfen. Schließlich gilt es gegen den Tabellenzwölften noch etwas gut zu machen: Im Hinspiel leisteten sich die Indians bei der 4:5-Penaltyniederlage einen mehr als unnötigen Punktverlust. Mit Selbstvertrauen und derselben Entschlossenheit wie in den vergangenen Partien soll diese Scharte nun ausgewetzt werden und den Fans zum Abschluss des Fests noch ein tolles Weihnachtsgeschenk gemacht werden. Wie schon die komplette Saison über müssen die Memminger jedoch mit großem Verletzungspech klar kommen: In Peißenberg riss sich auch Stürmer Martin Schweiger das Innenband – nach Verteidiger Andi Neumann (ebenfalls Innenband) schon der zweite langfristige Ausfall beim ECDC. Richten müssen es nun die übrigen Akteure, die es tunlichst vermeiden werden, den EV Moosburg zu unterschätzen.
Die Isarstädter haben es bislang mit ihrer jungen Mannschaft mehr als schwer in dieser Saison – gemeinsam mit dem EHC Nürnberg steht man am Tabellenende der BEL. Zu groß war wohl der Umbruch über den Sommer im Kader von Neutrainer Petr Kankovsky. Schwer wog dabei in erster Linie der Abgang von Top-Spieler Alexander Feistl, der in die Landesliga nach Dingolfing wechselte. Auch die starken Stürmer Eric Dylla (Karriereende), Patrick Holler und Florian Fischer mussten ersetzt werden. An der Defensive sollte es nicht liegen, hier blieb Top-Verteidiger Lukas Krämmer dem EVM erhalten. Verstärkt haben sich die Isarstädter zudem mit dem im Allgäu und in Memmingen bestens bekannten Fabian Sing. Der 29-jährige Ex-Indianer gilt als kompromissloser Verteidiger mit guten Offensivqualitäten. Im Tor steht mit dem jungen Thomas Hingel ein in Landshut gut ausgebildeter Mann, der seine Klasse mehrfach unter Beweis gestellt hat. Im Sturm ist Ex-Profi Dominik Hammer hervorzuheben. Der 33-Jährige kann auf zahlreiche Spielzeiten in der 2. Bundesliga zurückblicken und scort ebenso wie Angriffskollege Franz Birk und der erst 16-jährige (!) Kontingentspieler Josef Kankovsky zuverlässig.
Doch mit der Unterstützung ihrer zahlreichen Fans kann das Ziel für die Indians am Freitag nur lauten, alle drei Punkte in ihrer „Festung“ Hühnerberg zu behalten. Wegen des Feiertags beginnt das Spiel bereits zur familienfreundlichen Zeit um 18.30 Uhr, Karten gibt es ausreichend an den Abendkassen der Memminger Eissporthalle.



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Mittwoch 24.Dezember 2014
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