IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte vom 3.Januar 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, 1.Liga West und Regionalliga Ost.
Hamburg Freezers starten das neue Jahr mit Gastspielen in Iserlohn und München(DEL) Das Jahr 2016 beginnt für die Hamburg Freezers mit zwei schweren Auswärtsaufgaben. Am Sonntag, den 3. Januar bestreiten die Freezers am 33. Spieltag der DEL-Saison 2015/2016 ihre Partie bei den Iserlohn Roosters. Spielbeginn in der Eissporthalle Iserlohn ist um 14:30 Uhr. Am Dienstag, den 5. Januar folgt das Gastspiel beim EHC Red Bull München. Spielbeginn in der Olympia-Eishalle München ist um 19:30 Uhr.
Die Freezers wollen sich in Iserlohn und München wieder so präsentieren, wie sie es bei ihren 5:2-Erfolgen in Straubing und zuhause gegen Köln getan haben. Doch die Roosters – zweitbestes Heimteam der DEL – und der EHC mit zuletzt fünf Heimsiegen in Folge werden es den Freezers nicht leicht machen.
Die Roosters starten als Tabellendritter ins neue Jahr. Doch auch der Jahresausklang der Sauerländer lief nicht nach Wunsch. Von ihren vergangenen fünf Begegnungen konnten die Roosters nur zwei gewinnen. Tiefpunkt war das 3:9 bei den Thomas Sabo Ice Tigers am 22. Dezember. Zuletzt feierten die Iserlohner aber einen 2:1-Sieg bei Tabellenführer Berlin.
Die Hamburger warten noch auf den ersten Saisonsieg gegen die Roosters (2:3 in Iserlohn, 1:2 n.P. zuhause). Sie haben zudem drei Auswärtsspiele in Serie am Seilersee verloren. Ihren letzten Sieg in Iserlohn feierten sie in Spiel 6 der Playoff-Viertelfinalserie 2013/2014.
Mit 30 Punkten ist Jason Jaspers bester Scorer der Roosters. Mit 13 Treffern ist er zudem zusammen mit Nicholas Petersen bester Torschütze der Iserlohner. Gefahr geht aber auch von Luigi Caporusso (28 Punkte) und Mike York (25 Punkte) aus.
München hat seine vergangenen fünf Heimspiele gewonnen. Dem gegenüber stehen aber zuletzt zwei Auswärtsniederlagen in Folge. Die Saisonbilanz gegen die Freezers ist ausgeglichen. Der EHC siegte daheim mit 4:3 nach Verlängerung und unterlag in Hamburg nach 3:0-Führung mit 4:5.
Bei den Münchenern ist Dominik Kahun Dreh- und Angelpunkt des Angriffsspiels (29 Punkte). Auch auf Michael Wolf (25), Jason Jaffray (24) und Mads Christensen (23) müssen die Freezers achten. Bester Goalgetter der Bayern ist mit 17 Treffern Jaffray.
Hamburg konnte drei der letzten vier Spiele in der Fremde für sich entscheiden. Aktueller Topscorer der Freezers ist Jerome Flaake mit 25 Zählern. Ihm dicht auf den Fersen sind Phil Dupuis (22), Thomas Oppenheimer (22) und Marcel Müller (20). Oppenheimer ist mit 13 Treffern zudem bester Goalgetter der Hanseaten.
Freezers-Coach Serge Aubin muss in Iserlohn weiterhin auf Nico Krämmer (Schulter), Brett Festerling (Hand) und Dimitrij Kotschnew, der sich noch im Aufbautraining befindet, verzichten.
Nach den Auswärtsspielen in Iserlohn und München findet am Freitag, den 8. Januar das erste Heimspiel des neuen Jahres statt. Dann empfangen die Freezers die Düsseldorfer EG in der Barclaycard Arena (19:30 Uhr). Tickets gibt es über die Hotline 040-380835222, den Onlineshop, im Office der Freezers (Mo.-Fr. 9:00-18:00 Uhr) an der Tageskasse der Barclaycard Arena sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen.
Dresdner Eislöwen: Playport-Familientag gegen Frankfurt / Spielbeginn: 16 Uhr(DEL2) Die Dresdner Eislöwen empfangen zum Playport-Familientag am Sonntag, 3. Januar um 16 Uhr die Löwen Frankfurt in der EnergieVerbund Arena. Verzichten müssen die Blau-Weißen weiterhin auf den Einsatz der verletzten Spieler Marcel Rodman und Feodor Boiarchinov. Nach Regelung finaler Details wird aller Voraussicht nach gegen Frankfurt der neue Cheftrainer auf der Eislöwen-Bank stehen.
"Natürlich ist es für alle Beteiligten eine ungewohnte Situation. Für uns ging es in den letzten zwei Tagen jedoch darum, den Fokus nach vorn zu richten. Gemeinsam mit Interimstrainer Jukka Ollila haben wir gute Einheiten absolviert. Er hat ein paar Übungsformen genutzt, die wir eine Weile nicht mehr auf dem Programm hatten. Die Mannschaft hat sehr gut gearbeitet und gezeigt, dass wir in dieser schwierigen Situation zusammenhalten. Wir sind gewappnet für das Spiel am Sonntag", sagt Steven Rupprich und fügt hinzu: "Wir treffen mit Frankfurt auf eine Mannschaft mit sehr vielen schnellen Stürmen, die bekannt dafür sind von der ersten Minute an aggressiv aufzutreten. Wir müssen dem Spiel frühzeitig unseren Stempel aufdrücken, mit einfachen Dingen zum Erfolg kommen. Wir brauchen keine schönen Tore. Wichtig ist nur, dass die Dinger reingehen."
Das DEL2-Punktspiel gegen die Löwen Frankfurt in der EnergieVerbund Arena beginnt am Sonntag, 3. Januar um 16 Uhr und wird geleitet von Sirko Hunnius. Kassen und Arenatüren öffnen um 14.30 Uhr; der VIP-Raum um 15 Uhr.
Rund um die Partie gegen Frankfurt können sich die Besucher im Rahmen des Playport-Familientages auf zahlreiche Angebote für die ganze Familie freuen: Puckwerfen, Hüpfburg, Kinderschminken, Kuchenbasar und eine Torschussanlage. Neben den Eislöwen-Maskottchen Jago und Leo wird auch Playport-Maskottchen Porti in der Arena vor Ort sein.
Das neue Jahr beginnt für den EV Regensburg in Sonthofen
(OLS) Nach dem Jahreswechsel sind die Feierlichkeiten für den EV Regensburg beendet und beim ersten Spiel in 2016 geht die Reise ins Allgäu. Unterstützt werden die Domstädter von zahlreichen Schlachtenbummlern, denn es rollt seit Jahren endlich wieder ein EVR-Sonderzug.
Der EVR reist als souveräner und unangefochtener Spitzenreiter der Oberliga Süd nach Sonthofen. Aktuell stehen 17 Siege in Serie und 19 Punkte Vorsprung auf Tabellenplatz zwei zu Buche. Die gastgebenden Bulls aus Sonthofen kämpfen derweil auf Platz neun um eine gute Ausgangsposition in den Pre-Playoffs. Dafür stellen sie aber nach wie vor den Topscorer der Liga und zwar Jordan Baker, der dicht gefolgt von Regensburgs Nikola Gajovsky weiterhin Punkte am laufenden Band produziert.
Auf dem Personalsektor kann EVR-Trainer Doug Irwin beinahe aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Cody Brenner, der für die DNL-Mannschaft in Kaufbeuren zwischen den Pfosten stehen wird und Michael Welter (verletzt) stehen nicht zur Verfügung. Jonas Leserer nimmt wieder wie gewohnt den Posten des Backup-Goalies hinter Thomas Ower ein. Außerdem kehrt Verteidiger Andreas Pielmeier nach abgesessener Sperre zurück in die Mannschaft. Beim ERC Sonthofen stand noch nicht fest, welches Personal auflaufen kann oder nicht.
Nach dem Trainerwechsel von Jogi Koch auf Gerd Wittmann, der im letzten Jahr noch die Heilbronner Falken in der DEL2 betreute, kehrte zuletzt in Sonthofen etwas mehr Kontinuität ein. Wittmann schraubte an der ein oder anderen Schraube und schon stellte sich der erste Erfolg bei den Bulls ein. Dieser ist auch dringend nötig, um im Playoff oder besser gesagt Pre-Playoff-Rennen vorne dabei zu sein. So wartet auf den EVR ein alles andere als leichter Gegner, der vor einer mit Sicherheit starken Kulisse sicherlich alles geben wird. Sollte aber im neuen Jahr Regensburg weiterhin so dominant und konsequent auftreten, wird es auch für den ERC Sonthofen sehr schwer, die Punkte im heimischen Stadion zu begleiten.
Ausreichend Unterstützung ist den EVR-Cracks gewiss, denn wie eingangs schon erwähnt, rollt ein Sonderzug aus der Hauptstadt der Oberpfalz dem Team hinterher. Über 350 Schlachtenbummler machen sich alleine per Zug auf den Weg, um einen unvergesslichen Tag zu erleben. Außerdem werden noch einige Privat- und Busfahrer erwartet, sodass mit 500 Fans aus der Oberpfalz gerechnet werden kann. Für alle, die trotz alledem nicht den Weg nach Sonthofen finden, gibt es unter www.evr-liveticker.deeinen Ticker zum Spiel. Außerdem wird in den sozialen Netzwerken so einiges zum Sonderzug zu sehen sein. Anpfiff ist um 18.00 Uhr.
Füchse Duisburg starten gegen die Indians in das Jubiläumsjahr 2016 - Viel Spaß beim traditionellen DDEF-Fan-Bowling
(OLN) Das erste Spiel im Jahr 2016 findet am heutigen Sonntag in der SCANIA-Arena statt, wenn um 18:30 Uhr die Hannover Indians zu Gast sind. Gegen die Indians mussten die Füchse in der 1. Runde der letztjährigen Playoffs antreten und zogen durch drei deutliche Siege (5:0, 12:1 und 11:1) in die nächste Runde ein. Derzeit rangieren die Indians mit 50 Punkten auf Platz 7 und sind ein heißer Playoff-Kandidat.
Mit 57 Scorerpunkten ist Sebastian Lehmann Topscorer der Indians. Top-Stürmer Branislav Pohanka fällt noch aus, dafür wurde neben Oliver Duris, Brad McGowan als zweiter Kontingentspieler verpflichtet. McGowan konnte sich bisher in 10 Spielen 17-mal in die Scorerliste eintragen.
Die Füchse müssen weiterhin auf die beiden Verteidiger Manuel Neumann (Reha) und Yannis Walch (Anriss des Syndesmosebandes) verzichten. Ob es Verstärkung von den Krefeld Pinguinen gibt, entscheidet sich erst kurzfristig.
Fan-Bowling:
Am gestrigen Samstag hatte der Dachverband Duisburger Eishockeyfans (DDEF) wieder zum traditionellen Fan-Bowling eingeladen. Im XXL-Bowling Center gingen Fans gemeinsam mit den Spielern der Füchse Duisburg auf das Parkett. In den Pausen zwischen den Würfen konnten die Fans einen kurzen Small-Talk mit den Füchsen halten. Bei jeder Menge Spaß ging es auch sportlich zur Sache. Den Tagessieg konnte die Bahn mit den Füchsen Manuel Neumann, Finn Walkowiak und Viktor Beck einfahren.
Beste Werfer auf Seiten der Füchse waren Julius Bauermeister (295 Punkte in zwei Runden), Daniel Kunce (290) und Lars Grözinger (272). Alle drei erhielten Bowling-Gutscheine.
Auch bei den Fans gab es glückliche Gesichter. So durften sich die vier Fans, die gemeinsam mit Manuel Neumann, Finn Walkowiak und Viktor Beck den Tagessieg einfuhren, über eine Füchse-Tasse freuen. Auch die besten Werfer unter den Fans wurden ausgezeichnet. Pascal Schneider holte sich hier den Sieg und durfte sich über zwei VIP-Karten für das Spiel gegen die Indians freuen, auf Platz 2 folgte Pascal Hippler der sich ein Füchse-Trikot sicherte. Über ein Füchse Fan-Paket durfte sich Oliver Radish freuen.
EHC Heilbronn: Dreikönigsspiel gegen Eppelheim
(RLSW) Mit einem Heimspiel gegen die Eisbären Eppelheim starten die Eisbären Heilbronn am Mittwoch (20 Uhr) ins Jahr 2016.
Die Begegnung am Dreikönigstag ist für den Meister der Saison 2014/15 gleichzeitig der Start ins letzte Drittel der Regionalliga-Hauptrunde. Inzwischen ist man gegen jeden Gegner zweimal angetreten und steht dabei mit zwölf Siegen in 16 Spielen an der Tabellenspitze. Die Namensvettern aus der Heidelberger Vorstadt sind nun das erste Team, gegen das man zum dritten Duell antreten muss.
Beim ersten Eppelheimer Gastspiel in Heilbronn hatte der Titelverteidiger gegen starke Gäste buchstäblich bis zur letzten Sekunde zittern müssen, ehe John Kraiss bei 59:59 Minuten mit einem Schuss ins leere Tor den 5:3-Sieg perfekt machen konnte. Beim zweiten Aufeinandertreffen konnten die Heilbronner Eisbären zwar einen klaren 7:0-Erfolg in Eppelheim landen, doch auch hier war die Partie enger als es das Ergebnis aussagt. Die Begegnung war bis ins Schlussdrittel hinein offen gewesen, und erst in den letzten zehn Minuten konnten Daniel Brendle und John Kraiss mit je zwei Toren den Sieg perfekt machen.
Die Eisbären müssen in jedem Fall nochmal auf Claudio Schreyer verzichten, der sich am 27.12. gegen Ravensburg eine Gehirnerschütterung zugezogen hat. Dagegen ist Moritz Muth nach seiner Prellung wieder fit. Ebenfalls mit von der Partie sein werden die zuletzt fehlenden Manuel Pfenning und Thomas Bernwald. Vor allem die ordnende Hand von Pfenning war in der Partie gegen Ravensburg lange Zeit vermisst worden.
"Wir werden in jedem Fall mit drei Reihen spielen und wollen natürlich erfolgreich ins neue Jahr starten", so der Ausblick von Coach Sascha Bernhardt auf das Eppelheim-Spiel.
Zwei Tage später müssen die Eisbären dann gleich bei den Stuttgart Rebels antreten. Spielbeginn am Freitag in der Landeshauptstadt ist ebenfalls um 20 Uhr.
Kampf der Hammer Eisbären wird nicht belohnt
(1LW) Sie haben gekämpft, alles gegeben und doch hat es wieder nicht gereicht. Die Hammer Eisbären unterlagen in einem hochspannenden Spiel bei den Ratinger Ice Aliens mit 2:1 – dank eines Fehlers des Strafbankbetreuers.
Das erste Drittel war geprägt vom hohen Tempo mit schnellen Wechseln auf beiden Seiten. Den etwas besseren Start erwischten die Gastgeber, doch Marc Fleischer im Gehäuse der Eisbären hielt seinen Kasten sauber. Die Eisbären kämpften sich in das Spiel und mit zunehmender Sicherheit in der Defensive spielten sie sich nach und nach erste Chancen heraus. Aber auch Dennis Kohl im Tor der Gastgeber hielt an diesem Abend gut. In der 19. Minute war aber auch er geschlagen. Kevin Thau eroberte die Scheibe und legte mustergültig auf Robin Loecke ab, der Scheibe in die lange Ecke zum 0:1 schob.
Im zweiten Drittel wurde der Spielfluss durch zunehmende Zeitstrafen immer wieder gehindert. Die Eisbären überstanden die ersten beiden Zeitstrafen ohne Gegentreffer. Als dann aber mit Martin Köchling und Dustin Demuth gleich zwei Hammer auf der Strafbank saßen war auch Fleischer geschlagen. Einen Schuss von Priebsch fälschte Musga zum Ausgleich ab (31.). Die Eisbären mussten in der Folge eine weitere unnötige Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis schlucken. Ratingen drehte in dieser Überzahl die Partie durch Behlau (35.). Danach setzten die Eisbären nochmal zur Schlussoffensive an, hatten beste Chancen, Kraft und Paunio scheiterten an Kohl (38./39.). Und auch bei den Rebounds vor dem Ratinger Tor bekamen die Eisbären die Scheibe nicht in das Tor der Aliens.
Im Schlußabschnitt sollte sich ein an Dramatik kaum noch zu toppendes Spiel entwickeln. Die Eisbären versuchten sich immer wieder gute Chancen zu erarbeiten, waren durch die zunehmende offensivere Ausrichtung aber auch anfälliger für Konter. Marc Fleischer, der ein gutes Spiel machte, zog den Aliens die Zähne und vereitelte sämtliche Chancen der Gastgeber. Auf der anderen Seite dann der erste Aufreger in der 50. Minute. Die Scheibe lag im Tor der Gastgeber, die Eisbären jubelten, aber dem Treffer wurde wegen Torraumabseits die Anerkennung verwehrt. Die letzten zwei Minuten hatten es dann in sich. Zunächst mussten Thau und L. Becker auf die Strafbank. Galonska nahm eine Auszeit, bereitete sein Tam auf den Schlussakt vor. Dann musste Loecke in die Box. Bei den Aliens erhielt Priebsch eine 5 + Spieldauer wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge. Kurze Zeit später musste dann auch Furda in die Kühlbox, es saßen also drei Hammer und zwei Ratinger auf der Strafbank. Anders als in einer Overtime wird in der regulären Spielzeit allerdings 3 gegen 3 weitergespielt. Galonska nahm Fleischer aus dem Tor und konnte so eine Überzahlsituation schaffen. 8 Sekunden vor Ende der Partie war die Scheibe erneut im Ratinger Tor, aber es sollte wieder nicht zählen. Was war passiert? 14 Sekunden vor Schluss liefen die Strafzeiten von Becker und Thau ab. Die Strafbankbetreuer öffneten auf beiden Seiten die Türen und beide kamen aufs Eis. Thau hätte aufgrund der beiden weiteren Strafen allerdings erst in der nächsten Unterbrechung aufs Eis gedurft. Ein Fehler des Strafbankbetreuers, der den Eisbären zum Verhängnis wird. Die Regeln sagen in so einem Fall, dass die Uhr bis zum Auftreten des Fehlers zurückgestellt wird. So versuchten die Eisbären in den verbleibenden 14 Sekunden nochmal alles, aber ein weiterer Treffer sollte nicht mehr fallen.
Daniel Galonska war nach dem Spiel dennoch zufrieden: „Wir haben heute unser bestes Saisonspiel gemacht, haben defensiv gut gearbeitet und immer wieder Torchancen kreiert. Über 60 Minuten gesehen waren wir heute die bessere Mannschaft. Dass uns kurz vor Schluss das Tor aberkannt wird, ist mehr als ärgerlich, zumal wir nichts für die Situation können. Wir hätten mindestens diesen Punkt verdient gehabt.“
Bereits heute Abend geht es für die Eisbären wieder aufs Eis. Um 18:30 Uhr geht es gegen den Neusser EV in der Eishalle Hamm.
Ratinger Ice Aliens: Umkämpfte sechzig Minuten und ein Sieg „auf Messers Schneide“!
(1LW) Der Endstand der Partie der Ice Aliens gegen die Gäste aus Hamm ähnelt mit einem 2:1 (0:1; 2:0; 0:0) eher einem Fußballergebnis, zeigt aber auch wie eng diese Auseinandersetzung war.
Daniel Galonska, Trainer der Hammer Eisbären, sagte im Anschluss, dass dies die bisher beste Saisonleistung seiner Spieler gewesen sei und sah in seinem Team die bessere Mannschaft des Abends. Kann man so sehen, muss man aber nicht!
An diesem 2. Januar 2016 trafen auf jeden Fall zwei wirklich starke Kontrahenten aufeinander, die sich über sechzig Minuten gegenseitig kaum Atempausen gönnten, sich zeitweise aber auch mehr oder weniger „neutralisierten“.
Das Publikum bekam während der 60 Minuten immer wieder schnelle Wechsel zwischen Angriff und Verteidigung geboten und konnte auf beiden Seiten jeweils sehr starke Torleute zwischen den jeweiligen Pfosten beklatschen, die mit einer gehörigen Anzahl von Glanzparaden glänzen durften. Die Hammer Eisbären forderten den rot-weißen Hausherren tatsächlich die letzten Reserven ab und wenn man so will, hatten die Aliens wirklich das „glücklichere“ Ende für sich. Zunächst ging Hamm kurz vor Ende des ersten Drittels, in eine vehemente „Schlussoffensive“ der Außerirdischen hinein, mit 0:1 in Führung. Nach Wiederanpfiff konnten die Ice Aliens anfangs mehrere Strafzeiten gegen ihre Gegner nicht nutzen, da sich die Eisbären mit „Zähnen und Klauen“ gekonnt zur Wehr setzten. Erst eine Strafe gegen gleich zwei Gästespieler ermöglichte dann den Ausgleich durch Benjamin Musga, der eine Kombination zwischen J.P. Priebsch sowie Milan Vanek schlussendlich in der 31. Minute über die Torlinie des Hammer Gehäuses abfälschte. Der zweite Ratinger Treffer fiel ebenfalls während einer Überzahlsituation, denn auf Pass von Dominik Scharfenort ließ sich Pascal Behlau in der 36. Spielminute die Gelegenheit zur 2:1-Führung nicht entgehen.
Anschließend ebenfalls in Unterzahl geraten, erwehrten sich die Ratinger mit Biss, aber auch viel Glück, der bis zur Pause vehement auf den Ausgleich drängenden Gäste-Sturmreihen.
Das letzte Drittel war dann ein Krimi. Strafzeiten, vergebene Torchancen auf beiden Seiten und zwei Tore der Eisbären, denen wegen Torraumabseits bzw. eines Torschützen, der sich noch auf der Strafbank hätte befinden müssen, die Anerkennung verweigert wurde, sorgten immer wieder für einen schnelleren Puls bei allen Beteiligten. Wenn, ja wenn, Kevin Wilson, Pascal Behlau und mehrfach Štěpán Kuchynka nicht am Eisbären-Torhüter gescheitert wären, hätte sich die Truppe von Alexander Jacobs eine bis zur letzten Sekunde sehr anstrengende Abwehrschlacht ersparen können – den Zuschauern gefiel diese Hochspannung aber sichtlich.
Auf die nächsten Spiele zwischen Hamm und Ratingen kann man daher mehr als gespannt sein!
ESC Kempten: Derbysieg zum Auftakt der Qualifikationsrunde
(BLL) Einen guten Start mit 3 Punkten aus dem ersten Spiel erwischte der ESC Kempten am Samstagabend in Oberstdorf.
Mit drei neuen Spielern und einem neuen Trainer bei den Oberstdorfern war ein schweres Spiel zu erwarten. Und so war es auch, die Eisbären zeigten sich deutlich motivierter als bei dem klaren 4:11 noch vor zwei Wochen. Sie begannen druckvoll und spielten sich schnell im Drittel der Kemptener fest. So waren erst vier Minuten gespielt als sie die frühe Führung erzielten. Dies gab ihnen noch mehr Antrieb und Angriff auf Angriff rollte auf das ESC Tor. Erst ab Mitte des Drittels konnten sich die Sharks befreien und kamen ihrerseits zu einigen guten Chancen aber nicht zu Treffern. Man merkte der Mannschaft von Spielertrainer Oppenberger die lange Spielpause an, das Spiel war lange nicht so flüssig und druckvoll wie noch in den Wochen vor Weihnachten. Unschön ein rüder Bandencheck von Christian Sauer nachdem Benedikt Stempfel verletzt mit geprellten Knien vom Eis musste. Er stellte sich aber tapfer in den Dienst der Mannschaft und spielte die letzten beiden Drittel unter Schmerzen zu Ende. Traurig dass die Schiedsrichter ein solches Vergehen galant übersahen.
Unmittelbar nach der Pause legten die Eisbären sogar noch das 2:0 nach. Das Spiel wurde nun deutlich ruppiger und Oberstdorf dezimierte sich ein ums andere Mal mit Strafzeiten. Die Sharks zeigten sich clever und ließen sich nicht provozieren sondern bestraften die Gastgeber eiskalt. Tobias Pichler, Nikki Oppenberger und Eugen Scheffer drehten das Ergebnis mit drei Überzahl Toren und Kempten ging mit einer knappen Führung ins letzte Drittel. Souverän wurde nun Chance um Chance herausgespielt und Alexander Henkel, Andreas Ziegler und erneut Oppenberger mit einem sehenswerten Solo in Unterzahl legten noch drei Treffer nach. Außer Ergebniskorrektur gelang den Eisbären nichts mehr, der starke Florin Baumberger im Kemptener Tor war immer wieder Endstation für die Stürmer von Trainer Waibel.
Beeindruckend wie die Sharks immer wieder auch mit Rückständen umgehen und ihr Spiel unbeirrt durchziehen. Ein letztendlich verdienter und von einer großen Zahl Kemptener Fans gefeierter Sieg beschert den Sharks einen perfekten Start ins Jahr 2016. Am nächsten Sonntag gilt es nun in Burgau nachzulegen und Punkte einzufahren.
Schweinfurt Mighty Dogs vor dem ersten Auswärtsspiel in der Zwischenrunde
(BLL) Am Sonntag bestreitet der ERV Schweinfurt sein bereits zweites Spiel der Zwischenrunde. Das erste Spiel konnte man gegen Bad Kissingen mit 4:1 gewinnen, nun muss man morgen nach Amberg reisen. Das letzte Aufeinandertreffen konnten die Oberpfälzer noch knapp mit 4:3 gewinnen, die Vorzeichen waren allerdings andere, als sie es jetzt sind. Die Mighty Dogs waren zu diesem Zeitpunkt nämlich bereits sicher für die Zwischenrunde qualifiziert, Amberg musste unbedingt punkten, um ebenfalls in diese zweite Runde der Landesliga einzuziehen. Morgen kommt es also zum insgesamt dritten Spiel der Mannschaften gegeneinander, jeder konnte sein Heimspiel für sich entschieden. Beide wollen natürlich gewinnen, beide benötigen Punkte, um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Das Spiel am Sonntag, in welchem Timo Ludwig auf Grund seiner Spieldauer-Disziplinarstrafe gesperrt sein wird, ist der Beginn einer wichtigen Serie an Spielen für die Mighty Dogs. Bereits am kommenden Dienstag, 05.01. kommen die Erding Gladiators nach Schweinfurt, ehe man am Freitag dann nach Vilshofen und am Sonntag nach Bad Kissingen muss. Vier Spiele in acht Tagen, die weichen werden in den kommenden Spielen gestellt. Freilich muss man lediglich einen Platz unter den ersten Vieren der Zwischenrunde erreichen, um sich für die Playoffs zu qualifizieren, dennoch gilt es für eben diese Playoffs den möglichst besten Platz zu erreichen, um schwereren Gegnern aus der parallelen Zwischenrunde aus dem Weg zu gehen. Einige der Schweinfurter Anhänger werden die Mighty Dogs in Amberg mit einem gesonderten Fan-Bus unterstützen, vielen Dank hierfür.
ESC Berlin: Effizienz schlägt Spielanteile
(RLO) Ein abwechslungsreiches, faires und bis zum Schluss spannendes Regionalliga-Derby zwischen FASS Berlin und dem ESC 07 Berlin erlebten die gut 120 Zuschauer zum Jahresauftakt im Erika-Hess-Eisstadion, in dem sich der Club als effizientere Team zeigte und letztlich auch Dank des Doktors im Tor mit 4:2 (2:0 1:1 1:1) bei den Weddingern gewann.
Während FASS-Coach Oliver Miethke an diesem ersten Regionalliga-Spieltag des neuen Jahres auf 18 Spieler und zwei Goalies zurückgreifen konnte, musste sich Club-Co-Trainer Martin Ohme (Harald Kuhnke befindet sich derzeit im Urlaub) wegen einiger Ausfälle mit 14 Feldspielern und zwei Torhütern begnügen, was aber dem Spiel keinen Abbruch tat.
Die Akademiker begannen mit Sören Thiem im Gehäuse, der schon nach sieben Sekunden nur noch vier FASS-Spieler vor sich sah, denn der erste Angriff des Clubs konnte nur regelwidrig gestoppt werden. Und diese erste Überzahl nutzte Kevin Haucke nach 108 Sekunden zur Führung für die Gäste. Nach diesem Schock versuchten die Akademiker ins Spiel zu finden, es war aber zumindest in den ersten zehn Minuten noch alles einen Tick zu ungenau, so dass das Team von Martin Ohme immer wieder gefährlich kontern konnte. Und einer dieser Konter führte nicht nur zur zweiten Strafe gegen die Hausherren, sondern auch gleich zum zweiten Tor für den Club durch Phillipp d’Heureuse (8.). Trotz dieses Zwei-Tore-Rückstandes übernahm FASS in der Folge immer mehr das Spiel, eigene gute Möglichkeiten blieben jedoch zunächst Mangelware.
Das sollte sich jedoch im zweiten Drittel schnell ändern und Dr. Sven Spanrad bekam deutlich mehr zu tun. Aber selbst bei den besten Möglichkeiten der Akademiker, bei denen die Fans schon den Torjubel auf den Lippen hatten, war der Doktor auf dem Posten und sicherte den Vorsprung. Es war nun ein munteres Auf und Ab, bei dem auch Sören Thiem mehrfach die Möglichkeit bekam sich auszuzeichnen. Aber wie das so ist in solchen Spielen, wenn man seine eigenen „Hundertprozentigen“, unter anderem auch bei doppelter Überzahl, nicht rein macht, macht es halt der Gegner mit einer eher halben Chance. Kurz vor Drittelende war es dann Lino Werner, der erneut in Überzahl von der blauen Linie einfach mal abzog und traf. Sören Thiem war dabei die Sicht versperrt und so landete die Scheibe zum drittel Mal in seinem Gehäuse (40.). Aber FASS gab sich nicht geschlagen und legte vor der Pause noch eine „Schippe“ drauf, denn Lucien „Schippe“ Aicher stellte zehn Sekunden vor Drittelende mit dem 1:3 den alten Abstand wieder her.
Und Lucien Aicher war es auch, der den FASS-Fans kurz nach Wiederbeginn die Hoffnung zurückgab. In Überzahl behielt er im Gewühl vor dem Tor die Nerven, spielte Doktor Spanrad noch aus und erzielte das 2:3 (43.). FASS drängte nun auf den Ausgleich, aber der Doktor sollte an diesem Abend das bessere Händchen haben und ließ nichts mehr zu. Zudem hatte der Club ja auch noch Lino Werner, der nach einem abgefangenen Angriff selber mal durchmarschierte und das 2:4 markierte (53.). Es sollte die Entscheidung in einem Spiel sein, was eigentlich keinen Sieger verdient hatte, denn auch eine Auszeit und die Herausnahme von Sören Thiem kurz vor Schluss halfen den Akademikern nicht mehr.
Letztlich war es die konsequente und effiziente Chancenverwertung im Powerplay sowie ein bärenstarker Doktor, der dem Club den besseren Jahresauftakt bescherte. Die Akademiker hingegen hatten zwar zwei Drittel lang deutlich mehr vom Spiel und auch mehr Tormöglichkeiten, aber das alles hilft nicht, wenn man die Scheibe nicht ins Tor bringt. Und Sören Thiem war mit Sicherheit keinen Deut schlechter als sein Gegenüber, zudem auch machtlos bei den Toren, musste aber halt zweimal öfter hinter sich greifen. Und wenn die Strafen gegen beide Mannschaften (20/24) eine etwas andere Sprache sprechen, aber unfair war das Spiel in keiner Phase und das aufmerksam sowie gut agierende Schiedsrichtergespann Posacki/Möller/Niedermeyer hatte auch keine Probleme mit der Leitung. Derby’s laufen eben anders als man denkt.
Martin Ohme/Club: „Wir haben verdient gewonnen. Wir haben zu Beginn sehr druckvoll agiert und unser Spiel aufgezogen. (...) Es war ein tolles Eishockeyspiel von beiden Mannschaften mit einer guten Schiedsrichterleistung. (...) Am Ende waren wir diejenigen, die bei der Torausbeute besser waren und hatten hinten zudem einen starken Rückhalt. Und wenn diese beiden Faktoren stimmen, gewinnst du auch die Spiele.“
Chemnitz Crashers: Revanche geglückt – Outlaws besiegt
(RLO) Die Chemnitz Crashers starten mit einem 4 zu 2 Heimspielsieg ins neue Jahr. Gleichzeitig ist damit die Revanche für die Hinspielniederlage gegen die Outlwas Crimmitschau geglückt.
In einem spannenden Spiel (2:1/0:0/2:1) waren die Crashers zwar immer die spielbestimmende Mannschaft, aber das Team von der Pleiße stets torgefährlich. So hatte zwar Chemnitz die ersten Chancen, aber die Outlwas machten in der 14. Spielminute das erste Tor. Aber nur 40 Sekunden später konnte der „Man of the Match“ Michael Stiegler auf Traumpass des Youngsters Samir Kharboutli den Ausgleich herstellen. Noch in der selben Minute erhöhte – in Unterzahl! – Patrick Preiß auf 2 zu 1. Mit diesem Ergebnis ging es in die Drittelpause.
Im zweiten Drittel erarbeitete sich unser Team weitere gute Chancen, konnte sich aber auch bei Torwart Nils Langer bedanken, dass die Crimmitschauer nicht den Ausgleich erzielen konnten. Da auch der Outlwas Goalie einen guten Tag erwischte, ging es ohne weitere Tore in die zweite Pause.
Nach dem Wiederanpfiff drängte Crimmitschau auf den Ausgleich und konnte unter großem Jubel der gut 100 mitgereisten Outlaws und ETC Fans diesen auch in der 50. Minute erzielen. Vorausgegangen war eine kleine Rangelei, weshalb Kapitän Tobias Rentzsch und ein Outlaw auf der Strafbank saßen und 4 gegen 4 gespielt wurde. Nun war es an Chemnitz, die Entscheidung zu suchen und wieder war es MotM „Michi“ Stiegler, der sein Team und die gut 250 Chemnitzer Zuschauer in der 56. Minute feiern liess. Die Entscheidung fiel dann – wieder in Unterzahl – in der 59. Minute. Kapitän Rentzsch eroberte den Puck und war allein in Richtung Outlaws Tor unterwegs, sodass er nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Penalty hiess die richtige Entscheidung der Schiedsrichter. Da Kapitän Rentzsch verletzungsbedingt nicht selbst antreten konnte, war wieder Michael Stiegler am Zuge. Überaus kaltschnäuzig und sehenswert machte er sein drittes Tor und sorgte für eine Megastimmung im Stadion.
Erfreulich war auch der sehr gute Besuch im Stadion, wobei auch zahlreiche Familien – bei freiem Eintritt der Kinder – das Ferienende für einen Ausflug nutzten. 340 zahlende Zuschauer sorgten für einen würdigen Rahmen beim ersten Sieg der Crashers 2016.
In der kommenden Woche kommt es zum Show-down um Platz zwei in der Vorrunde gegen die Berlin Blues. Spielstart am Samstag, 09. Januar, ist 17:30 Uhr. Wir hoffen, wieder eine tolle Stimmung in der Halle zu haben und auf einen super Rückhalt von außen für's Team.
"Natürlich ist es für alle Beteiligten eine ungewohnte Situation. Für uns ging es in den letzten zwei Tagen jedoch darum, den Fokus nach vorn zu richten. Gemeinsam mit Interimstrainer Jukka Ollila haben wir gute Einheiten absolviert. Er hat ein paar Übungsformen genutzt, die wir eine Weile nicht mehr auf dem Programm hatten. Die Mannschaft hat sehr gut gearbeitet und gezeigt, dass wir in dieser schwierigen Situation zusammenhalten. Wir sind gewappnet für das Spiel am Sonntag", sagt Steven Rupprich und fügt hinzu: "Wir treffen mit Frankfurt auf eine Mannschaft mit sehr vielen schnellen Stürmen, die bekannt dafür sind von der ersten Minute an aggressiv aufzutreten. Wir müssen dem Spiel frühzeitig unseren Stempel aufdrücken, mit einfachen Dingen zum Erfolg kommen. Wir brauchen keine schönen Tore. Wichtig ist nur, dass die Dinger reingehen."
Das DEL2-Punktspiel gegen die Löwen Frankfurt in der EnergieVerbund Arena beginnt am Sonntag, 3. Januar um 16 Uhr und wird geleitet von Sirko Hunnius. Kassen und Arenatüren öffnen um 14.30 Uhr; der VIP-Raum um 15 Uhr.
Rund um die Partie gegen Frankfurt können sich die Besucher im Rahmen des Playport-Familientages auf zahlreiche Angebote für die ganze Familie freuen: Puckwerfen, Hüpfburg, Kinderschminken, Kuchenbasar und eine Torschussanlage. Neben den Eislöwen-Maskottchen Jago und Leo wird auch Playport-Maskottchen Porti in der Arena vor Ort sein.
Das neue Jahr beginnt für den EV Regensburg in Sonthofen(OLS) Nach dem Jahreswechsel sind die Feierlichkeiten für den EV Regensburg beendet und beim ersten Spiel in 2016 geht die Reise ins Allgäu. Unterstützt werden die Domstädter von zahlreichen Schlachtenbummlern, denn es rollt seit Jahren endlich wieder ein EVR-Sonderzug.
Der EVR reist als souveräner und unangefochtener Spitzenreiter der Oberliga Süd nach Sonthofen. Aktuell stehen 17 Siege in Serie und 19 Punkte Vorsprung auf Tabellenplatz zwei zu Buche. Die gastgebenden Bulls aus Sonthofen kämpfen derweil auf Platz neun um eine gute Ausgangsposition in den Pre-Playoffs. Dafür stellen sie aber nach wie vor den Topscorer der Liga und zwar Jordan Baker, der dicht gefolgt von Regensburgs Nikola Gajovsky weiterhin Punkte am laufenden Band produziert.
Auf dem Personalsektor kann EVR-Trainer Doug Irwin beinahe aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Cody Brenner, der für die DNL-Mannschaft in Kaufbeuren zwischen den Pfosten stehen wird und Michael Welter (verletzt) stehen nicht zur Verfügung. Jonas Leserer nimmt wieder wie gewohnt den Posten des Backup-Goalies hinter Thomas Ower ein. Außerdem kehrt Verteidiger Andreas Pielmeier nach abgesessener Sperre zurück in die Mannschaft. Beim ERC Sonthofen stand noch nicht fest, welches Personal auflaufen kann oder nicht.
Nach dem Trainerwechsel von Jogi Koch auf Gerd Wittmann, der im letzten Jahr noch die Heilbronner Falken in der DEL2 betreute, kehrte zuletzt in Sonthofen etwas mehr Kontinuität ein. Wittmann schraubte an der ein oder anderen Schraube und schon stellte sich der erste Erfolg bei den Bulls ein. Dieser ist auch dringend nötig, um im Playoff oder besser gesagt Pre-Playoff-Rennen vorne dabei zu sein. So wartet auf den EVR ein alles andere als leichter Gegner, der vor einer mit Sicherheit starken Kulisse sicherlich alles geben wird. Sollte aber im neuen Jahr Regensburg weiterhin so dominant und konsequent auftreten, wird es auch für den ERC Sonthofen sehr schwer, die Punkte im heimischen Stadion zu begleiten.
Ausreichend Unterstützung ist den EVR-Cracks gewiss, denn wie eingangs schon erwähnt, rollt ein Sonderzug aus der Hauptstadt der Oberpfalz dem Team hinterher. Über 350 Schlachtenbummler machen sich alleine per Zug auf den Weg, um einen unvergesslichen Tag zu erleben. Außerdem werden noch einige Privat- und Busfahrer erwartet, sodass mit 500 Fans aus der Oberpfalz gerechnet werden kann. Für alle, die trotz alledem nicht den Weg nach Sonthofen finden, gibt es unter www.evr-liveticker.deeinen Ticker zum Spiel. Außerdem wird in den sozialen Netzwerken so einiges zum Sonderzug zu sehen sein. Anpfiff ist um 18.00 Uhr.
Füchse Duisburg starten gegen die Indians in das Jubiläumsjahr 2016 - Viel Spaß beim traditionellen DDEF-Fan-Bowling(OLN) Das erste Spiel im Jahr 2016 findet am heutigen Sonntag in der SCANIA-Arena statt, wenn um 18:30 Uhr die Hannover Indians zu Gast sind. Gegen die Indians mussten die Füchse in der 1. Runde der letztjährigen Playoffs antreten und zogen durch drei deutliche Siege (5:0, 12:1 und 11:1) in die nächste Runde ein. Derzeit rangieren die Indians mit 50 Punkten auf Platz 7 und sind ein heißer Playoff-Kandidat.
Mit 57 Scorerpunkten ist Sebastian Lehmann Topscorer der Indians. Top-Stürmer Branislav Pohanka fällt noch aus, dafür wurde neben Oliver Duris, Brad McGowan als zweiter Kontingentspieler verpflichtet. McGowan konnte sich bisher in 10 Spielen 17-mal in die Scorerliste eintragen.
Die Füchse müssen weiterhin auf die beiden Verteidiger Manuel Neumann (Reha) und Yannis Walch (Anriss des Syndesmosebandes) verzichten. Ob es Verstärkung von den Krefeld Pinguinen gibt, entscheidet sich erst kurzfristig.
Fan-Bowling:
Am gestrigen Samstag hatte der Dachverband Duisburger Eishockeyfans (DDEF) wieder zum traditionellen Fan-Bowling eingeladen. Im XXL-Bowling Center gingen Fans gemeinsam mit den Spielern der Füchse Duisburg auf das Parkett. In den Pausen zwischen den Würfen konnten die Fans einen kurzen Small-Talk mit den Füchsen halten. Bei jeder Menge Spaß ging es auch sportlich zur Sache. Den Tagessieg konnte die Bahn mit den Füchsen Manuel Neumann, Finn Walkowiak und Viktor Beck einfahren.
Beste Werfer auf Seiten der Füchse waren Julius Bauermeister (295 Punkte in zwei Runden), Daniel Kunce (290) und Lars Grözinger (272). Alle drei erhielten Bowling-Gutscheine.
Auch bei den Fans gab es glückliche Gesichter. So durften sich die vier Fans, die gemeinsam mit Manuel Neumann, Finn Walkowiak und Viktor Beck den Tagessieg einfuhren, über eine Füchse-Tasse freuen. Auch die besten Werfer unter den Fans wurden ausgezeichnet. Pascal Schneider holte sich hier den Sieg und durfte sich über zwei VIP-Karten für das Spiel gegen die Indians freuen, auf Platz 2 folgte Pascal Hippler der sich ein Füchse-Trikot sicherte. Über ein Füchse Fan-Paket durfte sich Oliver Radish freuen.
EHC Heilbronn: Dreikönigsspiel gegen Eppelheim(RLSW) Mit einem Heimspiel gegen die Eisbären Eppelheim starten die Eisbären Heilbronn am Mittwoch (20 Uhr) ins Jahr 2016.
Die Begegnung am Dreikönigstag ist für den Meister der Saison 2014/15 gleichzeitig der Start ins letzte Drittel der Regionalliga-Hauptrunde. Inzwischen ist man gegen jeden Gegner zweimal angetreten und steht dabei mit zwölf Siegen in 16 Spielen an der Tabellenspitze. Die Namensvettern aus der Heidelberger Vorstadt sind nun das erste Team, gegen das man zum dritten Duell antreten muss.
Beim ersten Eppelheimer Gastspiel in Heilbronn hatte der Titelverteidiger gegen starke Gäste buchstäblich bis zur letzten Sekunde zittern müssen, ehe John Kraiss bei 59:59 Minuten mit einem Schuss ins leere Tor den 5:3-Sieg perfekt machen konnte. Beim zweiten Aufeinandertreffen konnten die Heilbronner Eisbären zwar einen klaren 7:0-Erfolg in Eppelheim landen, doch auch hier war die Partie enger als es das Ergebnis aussagt. Die Begegnung war bis ins Schlussdrittel hinein offen gewesen, und erst in den letzten zehn Minuten konnten Daniel Brendle und John Kraiss mit je zwei Toren den Sieg perfekt machen.
Die Eisbären müssen in jedem Fall nochmal auf Claudio Schreyer verzichten, der sich am 27.12. gegen Ravensburg eine Gehirnerschütterung zugezogen hat. Dagegen ist Moritz Muth nach seiner Prellung wieder fit. Ebenfalls mit von der Partie sein werden die zuletzt fehlenden Manuel Pfenning und Thomas Bernwald. Vor allem die ordnende Hand von Pfenning war in der Partie gegen Ravensburg lange Zeit vermisst worden.
"Wir werden in jedem Fall mit drei Reihen spielen und wollen natürlich erfolgreich ins neue Jahr starten", so der Ausblick von Coach Sascha Bernhardt auf das Eppelheim-Spiel.
Zwei Tage später müssen die Eisbären dann gleich bei den Stuttgart Rebels antreten. Spielbeginn am Freitag in der Landeshauptstadt ist ebenfalls um 20 Uhr.
Kampf der Hammer Eisbären wird nicht belohnt(1LW) Sie haben gekämpft, alles gegeben und doch hat es wieder nicht gereicht. Die Hammer Eisbären unterlagen in einem hochspannenden Spiel bei den Ratinger Ice Aliens mit 2:1 – dank eines Fehlers des Strafbankbetreuers.
Das erste Drittel war geprägt vom hohen Tempo mit schnellen Wechseln auf beiden Seiten. Den etwas besseren Start erwischten die Gastgeber, doch Marc Fleischer im Gehäuse der Eisbären hielt seinen Kasten sauber. Die Eisbären kämpften sich in das Spiel und mit zunehmender Sicherheit in der Defensive spielten sie sich nach und nach erste Chancen heraus. Aber auch Dennis Kohl im Tor der Gastgeber hielt an diesem Abend gut. In der 19. Minute war aber auch er geschlagen. Kevin Thau eroberte die Scheibe und legte mustergültig auf Robin Loecke ab, der Scheibe in die lange Ecke zum 0:1 schob.
Im zweiten Drittel wurde der Spielfluss durch zunehmende Zeitstrafen immer wieder gehindert. Die Eisbären überstanden die ersten beiden Zeitstrafen ohne Gegentreffer. Als dann aber mit Martin Köchling und Dustin Demuth gleich zwei Hammer auf der Strafbank saßen war auch Fleischer geschlagen. Einen Schuss von Priebsch fälschte Musga zum Ausgleich ab (31.). Die Eisbären mussten in der Folge eine weitere unnötige Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis schlucken. Ratingen drehte in dieser Überzahl die Partie durch Behlau (35.). Danach setzten die Eisbären nochmal zur Schlussoffensive an, hatten beste Chancen, Kraft und Paunio scheiterten an Kohl (38./39.). Und auch bei den Rebounds vor dem Ratinger Tor bekamen die Eisbären die Scheibe nicht in das Tor der Aliens.
Im Schlußabschnitt sollte sich ein an Dramatik kaum noch zu toppendes Spiel entwickeln. Die Eisbären versuchten sich immer wieder gute Chancen zu erarbeiten, waren durch die zunehmende offensivere Ausrichtung aber auch anfälliger für Konter. Marc Fleischer, der ein gutes Spiel machte, zog den Aliens die Zähne und vereitelte sämtliche Chancen der Gastgeber. Auf der anderen Seite dann der erste Aufreger in der 50. Minute. Die Scheibe lag im Tor der Gastgeber, die Eisbären jubelten, aber dem Treffer wurde wegen Torraumabseits die Anerkennung verwehrt. Die letzten zwei Minuten hatten es dann in sich. Zunächst mussten Thau und L. Becker auf die Strafbank. Galonska nahm eine Auszeit, bereitete sein Tam auf den Schlussakt vor. Dann musste Loecke in die Box. Bei den Aliens erhielt Priebsch eine 5 + Spieldauer wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge. Kurze Zeit später musste dann auch Furda in die Kühlbox, es saßen also drei Hammer und zwei Ratinger auf der Strafbank. Anders als in einer Overtime wird in der regulären Spielzeit allerdings 3 gegen 3 weitergespielt. Galonska nahm Fleischer aus dem Tor und konnte so eine Überzahlsituation schaffen. 8 Sekunden vor Ende der Partie war die Scheibe erneut im Ratinger Tor, aber es sollte wieder nicht zählen. Was war passiert? 14 Sekunden vor Schluss liefen die Strafzeiten von Becker und Thau ab. Die Strafbankbetreuer öffneten auf beiden Seiten die Türen und beide kamen aufs Eis. Thau hätte aufgrund der beiden weiteren Strafen allerdings erst in der nächsten Unterbrechung aufs Eis gedurft. Ein Fehler des Strafbankbetreuers, der den Eisbären zum Verhängnis wird. Die Regeln sagen in so einem Fall, dass die Uhr bis zum Auftreten des Fehlers zurückgestellt wird. So versuchten die Eisbären in den verbleibenden 14 Sekunden nochmal alles, aber ein weiterer Treffer sollte nicht mehr fallen.
Daniel Galonska war nach dem Spiel dennoch zufrieden: „Wir haben heute unser bestes Saisonspiel gemacht, haben defensiv gut gearbeitet und immer wieder Torchancen kreiert. Über 60 Minuten gesehen waren wir heute die bessere Mannschaft. Dass uns kurz vor Schluss das Tor aberkannt wird, ist mehr als ärgerlich, zumal wir nichts für die Situation können. Wir hätten mindestens diesen Punkt verdient gehabt.“
Bereits heute Abend geht es für die Eisbären wieder aufs Eis. Um 18:30 Uhr geht es gegen den Neusser EV in der Eishalle Hamm.
Ratinger Ice Aliens: Umkämpfte sechzig Minuten und ein Sieg „auf Messers Schneide“!(1LW) Der Endstand der Partie der Ice Aliens gegen die Gäste aus Hamm ähnelt mit einem 2:1 (0:1; 2:0; 0:0) eher einem Fußballergebnis, zeigt aber auch wie eng diese Auseinandersetzung war.
Daniel Galonska, Trainer der Hammer Eisbären, sagte im Anschluss, dass dies die bisher beste Saisonleistung seiner Spieler gewesen sei und sah in seinem Team die bessere Mannschaft des Abends. Kann man so sehen, muss man aber nicht!
An diesem 2. Januar 2016 trafen auf jeden Fall zwei wirklich starke Kontrahenten aufeinander, die sich über sechzig Minuten gegenseitig kaum Atempausen gönnten, sich zeitweise aber auch mehr oder weniger „neutralisierten“.
Das Publikum bekam während der 60 Minuten immer wieder schnelle Wechsel zwischen Angriff und Verteidigung geboten und konnte auf beiden Seiten jeweils sehr starke Torleute zwischen den jeweiligen Pfosten beklatschen, die mit einer gehörigen Anzahl von Glanzparaden glänzen durften. Die Hammer Eisbären forderten den rot-weißen Hausherren tatsächlich die letzten Reserven ab und wenn man so will, hatten die Aliens wirklich das „glücklichere“ Ende für sich. Zunächst ging Hamm kurz vor Ende des ersten Drittels, in eine vehemente „Schlussoffensive“ der Außerirdischen hinein, mit 0:1 in Führung. Nach Wiederanpfiff konnten die Ice Aliens anfangs mehrere Strafzeiten gegen ihre Gegner nicht nutzen, da sich die Eisbären mit „Zähnen und Klauen“ gekonnt zur Wehr setzten. Erst eine Strafe gegen gleich zwei Gästespieler ermöglichte dann den Ausgleich durch Benjamin Musga, der eine Kombination zwischen J.P. Priebsch sowie Milan Vanek schlussendlich in der 31. Minute über die Torlinie des Hammer Gehäuses abfälschte. Der zweite Ratinger Treffer fiel ebenfalls während einer Überzahlsituation, denn auf Pass von Dominik Scharfenort ließ sich Pascal Behlau in der 36. Spielminute die Gelegenheit zur 2:1-Führung nicht entgehen.
Anschließend ebenfalls in Unterzahl geraten, erwehrten sich die Ratinger mit Biss, aber auch viel Glück, der bis zur Pause vehement auf den Ausgleich drängenden Gäste-Sturmreihen.
Das letzte Drittel war dann ein Krimi. Strafzeiten, vergebene Torchancen auf beiden Seiten und zwei Tore der Eisbären, denen wegen Torraumabseits bzw. eines Torschützen, der sich noch auf der Strafbank hätte befinden müssen, die Anerkennung verweigert wurde, sorgten immer wieder für einen schnelleren Puls bei allen Beteiligten. Wenn, ja wenn, Kevin Wilson, Pascal Behlau und mehrfach Štěpán Kuchynka nicht am Eisbären-Torhüter gescheitert wären, hätte sich die Truppe von Alexander Jacobs eine bis zur letzten Sekunde sehr anstrengende Abwehrschlacht ersparen können – den Zuschauern gefiel diese Hochspannung aber sichtlich.
Auf die nächsten Spiele zwischen Hamm und Ratingen kann man daher mehr als gespannt sein!
(BLL) Einen guten Start mit 3 Punkten aus dem ersten Spiel erwischte der ESC Kempten am Samstagabend in Oberstdorf.
Mit drei neuen Spielern und einem neuen Trainer bei den Oberstdorfern war ein schweres Spiel zu erwarten. Und so war es auch, die Eisbären zeigten sich deutlich motivierter als bei dem klaren 4:11 noch vor zwei Wochen. Sie begannen druckvoll und spielten sich schnell im Drittel der Kemptener fest. So waren erst vier Minuten gespielt als sie die frühe Führung erzielten. Dies gab ihnen noch mehr Antrieb und Angriff auf Angriff rollte auf das ESC Tor. Erst ab Mitte des Drittels konnten sich die Sharks befreien und kamen ihrerseits zu einigen guten Chancen aber nicht zu Treffern. Man merkte der Mannschaft von Spielertrainer Oppenberger die lange Spielpause an, das Spiel war lange nicht so flüssig und druckvoll wie noch in den Wochen vor Weihnachten. Unschön ein rüder Bandencheck von Christian Sauer nachdem Benedikt Stempfel verletzt mit geprellten Knien vom Eis musste. Er stellte sich aber tapfer in den Dienst der Mannschaft und spielte die letzten beiden Drittel unter Schmerzen zu Ende. Traurig dass die Schiedsrichter ein solches Vergehen galant übersahen.
Unmittelbar nach der Pause legten die Eisbären sogar noch das 2:0 nach. Das Spiel wurde nun deutlich ruppiger und Oberstdorf dezimierte sich ein ums andere Mal mit Strafzeiten. Die Sharks zeigten sich clever und ließen sich nicht provozieren sondern bestraften die Gastgeber eiskalt. Tobias Pichler, Nikki Oppenberger und Eugen Scheffer drehten das Ergebnis mit drei Überzahl Toren und Kempten ging mit einer knappen Führung ins letzte Drittel. Souverän wurde nun Chance um Chance herausgespielt und Alexander Henkel, Andreas Ziegler und erneut Oppenberger mit einem sehenswerten Solo in Unterzahl legten noch drei Treffer nach. Außer Ergebniskorrektur gelang den Eisbären nichts mehr, der starke Florin Baumberger im Kemptener Tor war immer wieder Endstation für die Stürmer von Trainer Waibel.
Beeindruckend wie die Sharks immer wieder auch mit Rückständen umgehen und ihr Spiel unbeirrt durchziehen. Ein letztendlich verdienter und von einer großen Zahl Kemptener Fans gefeierter Sieg beschert den Sharks einen perfekten Start ins Jahr 2016. Am nächsten Sonntag gilt es nun in Burgau nachzulegen und Punkte einzufahren.
Schweinfurt Mighty Dogs vor dem ersten Auswärtsspiel in der Zwischenrunde(BLL) Am Sonntag bestreitet der ERV Schweinfurt sein bereits zweites Spiel der Zwischenrunde. Das erste Spiel konnte man gegen Bad Kissingen mit 4:1 gewinnen, nun muss man morgen nach Amberg reisen. Das letzte Aufeinandertreffen konnten die Oberpfälzer noch knapp mit 4:3 gewinnen, die Vorzeichen waren allerdings andere, als sie es jetzt sind. Die Mighty Dogs waren zu diesem Zeitpunkt nämlich bereits sicher für die Zwischenrunde qualifiziert, Amberg musste unbedingt punkten, um ebenfalls in diese zweite Runde der Landesliga einzuziehen. Morgen kommt es also zum insgesamt dritten Spiel der Mannschaften gegeneinander, jeder konnte sein Heimspiel für sich entschieden. Beide wollen natürlich gewinnen, beide benötigen Punkte, um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Das Spiel am Sonntag, in welchem Timo Ludwig auf Grund seiner Spieldauer-Disziplinarstrafe gesperrt sein wird, ist der Beginn einer wichtigen Serie an Spielen für die Mighty Dogs. Bereits am kommenden Dienstag, 05.01. kommen die Erding Gladiators nach Schweinfurt, ehe man am Freitag dann nach Vilshofen und am Sonntag nach Bad Kissingen muss. Vier Spiele in acht Tagen, die weichen werden in den kommenden Spielen gestellt. Freilich muss man lediglich einen Platz unter den ersten Vieren der Zwischenrunde erreichen, um sich für die Playoffs zu qualifizieren, dennoch gilt es für eben diese Playoffs den möglichst besten Platz zu erreichen, um schwereren Gegnern aus der parallelen Zwischenrunde aus dem Weg zu gehen. Einige der Schweinfurter Anhänger werden die Mighty Dogs in Amberg mit einem gesonderten Fan-Bus unterstützen, vielen Dank hierfür.
ESC Berlin: Effizienz schlägt Spielanteile(RLO) Ein abwechslungsreiches, faires und bis zum Schluss spannendes Regionalliga-Derby zwischen FASS Berlin und dem ESC 07 Berlin erlebten die gut 120 Zuschauer zum Jahresauftakt im Erika-Hess-Eisstadion, in dem sich der Club als effizientere Team zeigte und letztlich auch Dank des Doktors im Tor mit 4:2 (2:0 1:1 1:1) bei den Weddingern gewann.
Während FASS-Coach Oliver Miethke an diesem ersten Regionalliga-Spieltag des neuen Jahres auf 18 Spieler und zwei Goalies zurückgreifen konnte, musste sich Club-Co-Trainer Martin Ohme (Harald Kuhnke befindet sich derzeit im Urlaub) wegen einiger Ausfälle mit 14 Feldspielern und zwei Torhütern begnügen, was aber dem Spiel keinen Abbruch tat.
Die Akademiker begannen mit Sören Thiem im Gehäuse, der schon nach sieben Sekunden nur noch vier FASS-Spieler vor sich sah, denn der erste Angriff des Clubs konnte nur regelwidrig gestoppt werden. Und diese erste Überzahl nutzte Kevin Haucke nach 108 Sekunden zur Führung für die Gäste. Nach diesem Schock versuchten die Akademiker ins Spiel zu finden, es war aber zumindest in den ersten zehn Minuten noch alles einen Tick zu ungenau, so dass das Team von Martin Ohme immer wieder gefährlich kontern konnte. Und einer dieser Konter führte nicht nur zur zweiten Strafe gegen die Hausherren, sondern auch gleich zum zweiten Tor für den Club durch Phillipp d’Heureuse (8.). Trotz dieses Zwei-Tore-Rückstandes übernahm FASS in der Folge immer mehr das Spiel, eigene gute Möglichkeiten blieben jedoch zunächst Mangelware.
Das sollte sich jedoch im zweiten Drittel schnell ändern und Dr. Sven Spanrad bekam deutlich mehr zu tun. Aber selbst bei den besten Möglichkeiten der Akademiker, bei denen die Fans schon den Torjubel auf den Lippen hatten, war der Doktor auf dem Posten und sicherte den Vorsprung. Es war nun ein munteres Auf und Ab, bei dem auch Sören Thiem mehrfach die Möglichkeit bekam sich auszuzeichnen. Aber wie das so ist in solchen Spielen, wenn man seine eigenen „Hundertprozentigen“, unter anderem auch bei doppelter Überzahl, nicht rein macht, macht es halt der Gegner mit einer eher halben Chance. Kurz vor Drittelende war es dann Lino Werner, der erneut in Überzahl von der blauen Linie einfach mal abzog und traf. Sören Thiem war dabei die Sicht versperrt und so landete die Scheibe zum drittel Mal in seinem Gehäuse (40.). Aber FASS gab sich nicht geschlagen und legte vor der Pause noch eine „Schippe“ drauf, denn Lucien „Schippe“ Aicher stellte zehn Sekunden vor Drittelende mit dem 1:3 den alten Abstand wieder her.
Und Lucien Aicher war es auch, der den FASS-Fans kurz nach Wiederbeginn die Hoffnung zurückgab. In Überzahl behielt er im Gewühl vor dem Tor die Nerven, spielte Doktor Spanrad noch aus und erzielte das 2:3 (43.). FASS drängte nun auf den Ausgleich, aber der Doktor sollte an diesem Abend das bessere Händchen haben und ließ nichts mehr zu. Zudem hatte der Club ja auch noch Lino Werner, der nach einem abgefangenen Angriff selber mal durchmarschierte und das 2:4 markierte (53.). Es sollte die Entscheidung in einem Spiel sein, was eigentlich keinen Sieger verdient hatte, denn auch eine Auszeit und die Herausnahme von Sören Thiem kurz vor Schluss halfen den Akademikern nicht mehr.
Letztlich war es die konsequente und effiziente Chancenverwertung im Powerplay sowie ein bärenstarker Doktor, der dem Club den besseren Jahresauftakt bescherte. Die Akademiker hingegen hatten zwar zwei Drittel lang deutlich mehr vom Spiel und auch mehr Tormöglichkeiten, aber das alles hilft nicht, wenn man die Scheibe nicht ins Tor bringt. Und Sören Thiem war mit Sicherheit keinen Deut schlechter als sein Gegenüber, zudem auch machtlos bei den Toren, musste aber halt zweimal öfter hinter sich greifen. Und wenn die Strafen gegen beide Mannschaften (20/24) eine etwas andere Sprache sprechen, aber unfair war das Spiel in keiner Phase und das aufmerksam sowie gut agierende Schiedsrichtergespann Posacki/Möller/Niedermeyer hatte auch keine Probleme mit der Leitung. Derby’s laufen eben anders als man denkt.
Martin Ohme/Club: „Wir haben verdient gewonnen. Wir haben zu Beginn sehr druckvoll agiert und unser Spiel aufgezogen. (...) Es war ein tolles Eishockeyspiel von beiden Mannschaften mit einer guten Schiedsrichterleistung. (...) Am Ende waren wir diejenigen, die bei der Torausbeute besser waren und hatten hinten zudem einen starken Rückhalt. Und wenn diese beiden Faktoren stimmen, gewinnst du auch die Spiele.“
(RLO) Die Chemnitz Crashers starten mit einem 4 zu 2 Heimspielsieg ins neue Jahr. Gleichzeitig ist damit die Revanche für die Hinspielniederlage gegen die Outlwas Crimmitschau geglückt.
In einem spannenden Spiel (2:1/0:0/2:1) waren die Crashers zwar immer die spielbestimmende Mannschaft, aber das Team von der Pleiße stets torgefährlich. So hatte zwar Chemnitz die ersten Chancen, aber die Outlwas machten in der 14. Spielminute das erste Tor. Aber nur 40 Sekunden später konnte der „Man of the Match“ Michael Stiegler auf Traumpass des Youngsters Samir Kharboutli den Ausgleich herstellen. Noch in der selben Minute erhöhte – in Unterzahl! – Patrick Preiß auf 2 zu 1. Mit diesem Ergebnis ging es in die Drittelpause.
Im zweiten Drittel erarbeitete sich unser Team weitere gute Chancen, konnte sich aber auch bei Torwart Nils Langer bedanken, dass die Crimmitschauer nicht den Ausgleich erzielen konnten. Da auch der Outlwas Goalie einen guten Tag erwischte, ging es ohne weitere Tore in die zweite Pause.
Nach dem Wiederanpfiff drängte Crimmitschau auf den Ausgleich und konnte unter großem Jubel der gut 100 mitgereisten Outlaws und ETC Fans diesen auch in der 50. Minute erzielen. Vorausgegangen war eine kleine Rangelei, weshalb Kapitän Tobias Rentzsch und ein Outlaw auf der Strafbank saßen und 4 gegen 4 gespielt wurde. Nun war es an Chemnitz, die Entscheidung zu suchen und wieder war es MotM „Michi“ Stiegler, der sein Team und die gut 250 Chemnitzer Zuschauer in der 56. Minute feiern liess. Die Entscheidung fiel dann – wieder in Unterzahl – in der 59. Minute. Kapitän Rentzsch eroberte den Puck und war allein in Richtung Outlaws Tor unterwegs, sodass er nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Penalty hiess die richtige Entscheidung der Schiedsrichter. Da Kapitän Rentzsch verletzungsbedingt nicht selbst antreten konnte, war wieder Michael Stiegler am Zuge. Überaus kaltschnäuzig und sehenswert machte er sein drittes Tor und sorgte für eine Megastimmung im Stadion.
Erfreulich war auch der sehr gute Besuch im Stadion, wobei auch zahlreiche Familien – bei freiem Eintritt der Kinder – das Ferienende für einen Ausflug nutzten. 340 zahlende Zuschauer sorgten für einen würdigen Rahmen beim ersten Sieg der Crashers 2016.
In der kommenden Woche kommt es zum Show-down um Platz zwei in der Vorrunde gegen die Berlin Blues. Spielstart am Samstag, 09. Januar, ist 17:30 Uhr. Wir hoffen, wieder eine tolle Stimmung in der Halle zu haben und auf einen super Rückhalt von außen für's Team.
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