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  KURZNACHRICHTEN  

     
 
Eispiraten Dorfen
(BLL)  Der erste Neuzugang für die neue Saison wechselt vom Nachbarrivalen Erding Gladiators zum ESC. Michael Franz soll den Eispiraten bei der Mission Wiederaufstieg helfen. Der 25-Jährige, der aus dem Landshuter Nachwuchs hervorging, konnte in der letzten Saison in 34 Bayernligaspielen 28 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Letzte Saison absolvierte er 6 Spiele mittels Förderlizenz für den REC, nun wird Ilija Fleischmann fest von den Lausitzer Füchsen zu den Piranhas wechseln. In der letzten DEL2-Saison gelangen dem 21-jährigen Angreifer in 46 Partien ein Tor und eine Vorlage
  
Herne Miners
(OLN)  Der HEV hat den Verbleib von Justus Meyl bekannt gegeben. Der 22-Jährige kam letztes Jahr aus Füssen an den Gysenberg und hatte einen Vertrag für zwei Jahre unterzeichnet. In seiner ersten Saison für die Miners brachte es der gebürtige Landsberger in 42 Spielen auf ein Tor und drei Vorlagen
  
Harzer Falken Braunlage
(RLN)  Die Falken haben den Vertrag mit Verteidiger Patrik Rasin verlängert. Der 23-jährige Tscheche wechselte während der letzten Saison von den Harsefeld Tigers zum EC und konnte in 14 Partien 9 Assists beisteuern
  
EV Füssen
(OLS)  Jakob Schuster spielt weiterhin im Trikot des EVF. Der 20-Jährige, der letztes Jahr aus dem Nachwuchs der Düsseldorfer EG an den Kobelhang kam, konnte in seinen ersten 46 Oberligaspielen 5 Tore erzielen und weitere 9 Treffer vorbereiten
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Stürmer Nils Cleven wird auch in der Regionalliga weiter für seinen Heimatverein auflaufen. Der 22-Jährige konnte zuletzt in 18 Landesliga-Partien 19 Scorerpunkte für sich verbuchen können
  
EC Peiting
(OLS)  Die Pfaffenwinkler haben den Vertrag mit Stürmer Samuel Payeur verlängert. Der 26-jährige Kanadier besetzt damit die zweite Kontingentstelle neben seinem Landsmann Felix Brassard. In der letzten Saison gelangen ihm in 53 Spielen 23 Tore und 23 Vorlagen
 
Hannover Scorpions
(OLN)  Die Mellendorfer haben den Abgang von Stürmer Patrick Pohl vermeldet. Der 34-Jährige kam letztes Jahr aus der DEL2 von den Eispiraten Crimmitschau zu den Scorpions und konnte in 61 Spielen 8 Tore und 35 Vorlagen erzielen
  
Bären Neuwied
(CEHL)  Nach fünf Jahren im EHC-Trikot wird Verteidiger Knut Apel die Bären nun wieder mit derzeit noch unbekanntem Ziel wieder verlassen. Dafür soll schon zeitnah ein weiterer Neuzugang bekannt gegeben werden
 
Münchner Luchse
(BBZL)  Als nächstes hat Stürmer Moritz Barth seine weitere Zusage beim MEK gegeben. Der 22-Jährige kam letztes Jahr aus Geretsried zu den Luchsen
 
Forst Nature Boyz
(BLL)  Dauerbrenner Maximilian Rohrbach wird ein weiteres Jahr für die Nature Boyz aufs Eis gehen. Der 27-jährige Verteidiger stammt aus dem Peitinger Nachwuchs und spielt bereits seit 2018 für den SC
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Lukas Zellner, der während der letzten Saison aus der Landesliga von den Vilshofener Wölfen zum ERC zurückkehrte, wird auch in der neuen Spielzeit wieder im Trikot der Red Dragons auflaufen
 
Bietigheim Steelers
(OLS)  Eigengewächs Joshua Rust wird auch in der Oberliga für die Steelers auflaufen. Der 20-Jährige schaffte letztes Jahr den Sprung aus dem Nachwuchsbereich in die 1.Mannschaft und konnte in 49 DEL2-Partien 7 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Pegnitz Ice Dogs
(BLL)  Die beiden Oberliga-erfahrenen Verteidiger Alexander Diel und Mirko Schreyer haben ihre weiteren Zusagen gegeben und werden auch in der neuen Landesligasaison der Hintermannschaft Stabilität verleihen
  
Hammer Eisbären
(OLN)  Das Torhüter-Duo der Eisbären ist komplett. Neben Neuzugang Maximilian Meier wird Sebastian Wieber im Tor stehen. Der 21-Jährige hat seinen Vertrag verlängert und wird somit in seine dritte Saison in Hamm gehen
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Die beiden Brüder Sebastian und Tristan Pfeifer werden auch in der Regionalliga weiterhin für den GSC auf Torejagd gehen. Zusammen kamen sie vor drei Jahren aus Dinslaken nach Moers und haben ihre Scorerqualitäten bereits unter Beweis gestellt
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Mit Sinan Ondörtoglu bleibt den Miners ein wichtiger junger Leistungströger erhalten. Der 22-Jährige hat sich bei seinem Heimatverein zu einer festen Größe in der Offensive entwickelt. 16 Tore und 14 Assists konnte er in der letzten Saison für sich verbuchen
  
Eisbären Heilbronn
(RLSW)  Kai Sellers wird weiterhin an der Bande der Eisbären stehen. Dagegen wird John Kraiss, der zusammen mit Kai Sellers ein Trainerduo bildete, den HEC verlassen und wird sich einer neuen Herausforderung stellen
  

 
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte vom Dienstag 16.Februar 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, 1.Liga West, Regionalliga West, Nordrhein-Westfalen-Liga und Regionalliga Nord.



eisbrenberlinBerliner Profivereine unterstützen die Integration von Willkommensklassen im Schulsport

(DEL)  Bildungssenatorin Sandra Scheeres besucht am Mittwoch gemeinsam mit den Berliner Profivereinen 1.FC Union, ALBA, BR Volleys, Eisbären, Füchse und Hertha BSC die Grundschule am Fließtal in Berlin-Hermsdorf. Dort werden im Sportunterricht Klassen der Grundschule gemeinsam mit einer Willkommensklasse unterrichtet, zusätzlich unterstützt ein Trainer der Füchse Berlin diesen
Sportunterricht.
Die Berliner Proficlubs engagieren sich seit 2012 gemeinsam für mehr Sport an den Berliner Schulen. Mit insgesamt 29 Grundschulen wurden feste Kooperationen eingegangen, Trainer der Clubs arbeiten regelmäßig an den Schulen, um das Sportangebot zu verbessern. Das Programm „Profivereine machen Schule“ wurde nun um ein Sportangebot für Willkommensklassen erweitert, um die Integration der Neuankömmlinge zu unterstützen. Die Clubs bieten seit Herbst 2015 feste, wöchentliche Sportangebote für Willkommensklassen an, mittlerweile werden darüber ca. 500 Flüchtlingskinder in 39 Willkommensklassen erreicht.
Am Schulbesuch nehmen teil:
Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Kaweh Niroomand, Sprecher Initiative Berliner Proficlubs, Geschäftsführer BR Volleys
Ingo Schiller, Geschäftsführer Hertha BSC
Willy Weyhrauch, Spieler Füchse Berlin
Volker Zerbe, Sportdirektor Füchse Berlin
Henning Harnisch, Vizepräsident ALBA BERLIN
Lutz Munack, Geschäftsführer Sport 1. FC Union Berlin
Sven Felski, Vorstandsvorsitzender Eisbären Juniors Berlin
Der Schulbesuch findet statt am Mittwoch, 17. Februar 2016, von 9:00 Uhr bis 10:30 Uhr in der Grundschule am Fließtal, Seebadstr. 42-43 in 13467 Berlin-Hermsdorf.
Die Grundschule am Fließtal ist eine sportbetonte Schule. Hier findet eine Förderung im Breitensportbereich statt: Schülerinnen und Schüler in den Klassenstufen 1 und 2 erhalten eine zusätzliche Bewegungsstunde, in den Klassenstufen 3 bis 6 gibt es eine 4. Sportstunde. Ab Klasse 3 werden unterschiedliche AGs angeboten. Die Grundschule am Fließtal wird im Rahmen des Programms „Profivereine machen Schule“ von dem Berliner Handball-Bundesligisten Füchse Berlin betreut.



hamburgfreezersHamburg Freezers: Dauerkarte 16/17 ab sofort erhältlich - Bis zu 35% Ersparnis

(DEL)  Seit Montag wird die Dauerkarte für die kommende Spielzeit 16/17 angeboten. Ein Ticket – alle Spiele! Mit der Dauerkarte sehen Freezers-Fans alle 26 Heimpartien von ihrem Stammplatz aus und sparen dabei bis zu 35%* im Vergleich zum Kauf von Einzeltickets. So sehen Sie bei einer 26-er Dauerkarte im Schnitt 9 Spiele kostenlos.
Das Saisonticket bietet viele weitere Vorteile wie zum Beispiel die kostenlose Teilnahme an den Dauerkarten-Specials mit unbezahlbaren Preisen, einen gratis Merchandise Artikel, ein kostenloses Vorbereitungsspiel, sowie den separaten Dauerkarteneingang. In der günstigsten Kategorie I gibt es alle Heimspiele schon für 290 € ** - also nur für 11,15 € pro Partie!
Weiterhin erhältlich ist die beliebte kleine Dauerkarte für 15 Begegnungen, mit der Freezers-Fans jeden DEL-Gegner mindestens einmal in der Barclaycard Arena sehen können. Fragen beantwortet unser Ticket-Team per Telefon (040/380 835 222) oder per Mail (tickets @hamburg-freezers.de) gerne. Die Dauerkarte 16/17 kann auch in diesem Jahr wieder per Ratenzahlung (Mai, Juni, Juli) bezogen werden.
Alle Infos und Buchungsformulare gibt es über die Tickethotline 040 / 380 835 – 222 sowie auf der Geschäftsstelle des DEL-Klubs (Hellgrundweg 50, 22525 Hamburg).
Das Saisonticket 16/17 bietet außerdem weiterhin die Möglichkeit, durch Freundschaftswerbung bares Geld zu sparen. Bei Werbung eines Neukunden für die Saison 2016/2017 erhält der Dauerkarteninhaber erneut jeweils 50 Euro Preisnachlass – unbegrenzt! Der Werber muss dafür eine Dauerkarte für die Saison 2016/2017 besitzen, der Neukunde darf nicht im Besitz einer Dauerkarte für die Saison 2015/2016 gewesen sein (gilt nur auf Erwachsenen-Dauerkarten; solange der Vorrat reicht).
Der Treuepreis für Bestandskunden, die in diesen Tagen Post mit allen Informationen zur Verlängerung ihrer Dauerkarte erhalten, gilt bis zum 30. Juni 2016. Die Frühbucherangebote für Neukunden laufen bis zum 31. Mai 2016. Nach Ablauf der beiden Fristen ist die Dauerkarte 16/17 zum Normalpreis erhältlich.



roteteufelbadnauheimRote Teufel Bad Nauheim: Schmerzhafte 1:2-Niederlage in Heilbronn kostet Platz vier - "An der Falken-Defensive die Zähne ausgebissen"

(DEL2)  Eine schmerzhafte 1:2 (1:1, 0:1, 0:0)-Auswärtsniederlage fuhren die Roten Teufel heute Abend beim Tabellenletzten Heilbronn ein, aufgrund derer die Kurstädter vom vierten auf den sechsten Platz zurückfallen. "Heilbronn hat defensiv clever agiert, so dass wir uns am Ende die Zähne daran ausgebissen haben", sagte EC-Coach Petri Kujala nach dem Spiel, durch das die Auswärtsserie von zuletzt vier Siegen in Folge gerissen ist.
Dabei begannen die Gäste, die auf den erkrankten Joel Keussen verzichten mussten, druckvoll. Mit einem Handgelenkschuss von Nick Dineen gingen die Roten Teufel unter dem Jubel von rund 200 mitgereisten Fans folgerichtig auf 1:0 in Front (3.), mussten aber fast postwendend nur 66 Sekunden später den Ausgleich durch Ex-Teufel David Hájek hinnehmen. Dennoch hatten die Hessen das Match im Griff und erspielten sich zahlreiche Chancen: Hofland (7.), Aab (11.) sowie Dineen (15, frei vor dem Tor) hatten beste Gelegenheiten, das Match zu ihren Gunsten zu gestalten. Doch irgendwie war heute Abend kein Vorbeikommen an Heilbronns Förderlizenz-Goalie Hannibal Weitzmann, der mit Glück und Geschick das Unentschieden nach 20 Minuten hielt.
DIe Falken agierten auch im Mittelabschnitt aus einer kompakten Defensive heraus und waren immer wieder mit Kontern gefährlich. So auch gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs, als Brace und erneut Hájek EC-Goalie Felix Bick, der heute für Mikko Rämö das Tor hütete, zu Möglichkeiten kamen. Dann die 25. Minute: Marc Kohl spielte die Scheibe in der eigenen Zone zu zögerlich über die Bande, was Adam Brace gedankenschnell nutzte und Richard Gelke bedienen konnte, der wiederum das 2:1 für die Falken markierte. Dieses Resultat spielte den Käthchenstädtern in die Karten, denn nun verstärkten sie noch mehr ihre ohnehin dicht gestaffelte Abwehr, was es den Gästen nicht einfacher machte. Somit verflachte das Geschehen zusehends, große Chancen ergaben sich auf beiden Seiten bis zum zweiten Pausentee nicht mehr.
Bis um die 50. Spielminute herum blieb es auch im letzten Drittel bei diesem Spielgeschehen, aber dann erhöhten die Kurstädter noch einmal den Druck. Alanov (52.) sowie Kohl mit einem Direktschuss (53.) prüften Weitzmann, doch diese Szenen waren einfach nicht zwingend genug, um etwas Zählbares daraus ableiten zu können. Heilbronn igelte sich perfekt in der eigenen Zone ein und dieser Riegel war einfach nicht mehr zu knacken für die Gäste, die unter dem Strich natürlich viel zu wenig aus diesem Match machten. "Wir haben in dieser Saison viele Spiele mit nur wenig Chancen gewonnen, heute war es genau andersherum. Heilbronn hat kompakt und diszipliniert gespielt, trotzdem tut die Niederlage natürlich weh", so Petri Kujala nach der Partie.
Am Freitag geht es für ihn und seine Mannschaft nach Bietigheim, das heute 1:5 in Rosenheim verlor und sicherlich auf Wiedergutmachung drängt. Am kommenden Sonntag gastieren dann die Eispiraten Crimmitschau im Colonel-Knight-Stadion.



lausitzerfuechseweiswasserLausitzer Füchse-Geschäftsführer längerfristig erkrankt - Aufgaben von Matthias Kliemann übernehmen Nancy Nadebor und Dirk Rohrbach

(DEL2)  Füchse-Geschäftsführer Matthias Kliemann wird dem Eishockey-Zweitligisten in den nächsten Wochen und Monaten nicht zur Verfügung stehen. Er ist erkrankt. Einzelheiten über die Erkrankung möchten die Füchse aus Respekt vor der Privatsphäre des 44‐Jährigen nicht bekanntgeben.
Die Aufgaben von Matthias Kliemann werden in den nächsten Wochen von Dirk Rohrbach und Nancy Nadebor, aus den Reihen der Füchse-Gesellschaftern, übernommen. Auch die anderen Gesellschafter werden in dieser Zeit, in der Matthias Kliemann ausfällt, den Klub verstärkt organisatorisch unterstützen.



deggendorferscDeggendorfer SC bleibt sieglos gegen den EVR

(OLS)  Auch das vierte Aufeinandertreffen zwischen dem Deggendorfer SC und dem EV Regensburg ging an die Oberpfälzer. Am Ende stand ein 5:1 für den EVR auf der Anzeigetafel.
Der DSC geriet durch frühe Strafzeiten von Anfang an unter Druck gegen 
den Favoriten. Bereits in ihrer ersten Überzahlmöglichkeit erzielte 
der EVR das 1:0. Mark Dunlop zog von der blauen Linie ab. Trotz 
zahlreicher Gelegenheiten war dies auch der Zwischenstand nach den 
ersten 20 Minuten. Das zweite Drittel begann mit einem Paukenschlag. 
Vom Bully weg setzte sich Benedikt Böhm energisch durch und bezwang 
Sandro Agricola zum 2:0. Daraufhin konnte sich der Deggendorfer SC 
etwas mehr Spielanteile erarbeiten, jedoch ohne nennenswerten Erfolg. 
Das Offensivspiel der Gäste war an diesem Abend zu harmlos, um ein 
Topteam wie Regensburg aus der Ruhe zu bringen. Und so dauerte es bis 
zur 35. Spielminute ehe Peter Flache auf 3:0 für den EVR erhöhte. Nur 
eine halbe Minute später gab es jedoch wieder Hoffnung bei den 
mitgereisten Fans. Radek Hubacek verwertete einen Alleingang zum 3:1 
und damit gleichermaßen zum Pausenstand nach zwei gespielten Dritteln. 
Zur Hälfte des Schlussabschnitts gab es dann eine unschöne Szene. 
EVR-Verteidiger Mark Dunlop checkte den Deggendorfer Angreifer Sergej 
Janzen brutal in die Bande, sodass dieser minutenlang benommen an der 
Bande lag. Janzen konnte die Partie nicht mehr fortsetzen und Dunlop 
wurde unter die Dusche geschickt. Kurze Zeit später erwischte es noch 
einen EVR-Akteur, der wegen Spielverzögerung ebenfalls auf die 
Strafbank wanderte. Für den DSC war dies nun die große Chance, noch 
einmal zurück in die Partie zu kommen. Doch zum Entsetzen der 
mitgereisten Anhänger schnappte sich Jeff Smith im eigenen Drittel die 
Scheibe, umspielte die Deggendorfer Hintermannschaft und netzte zum 
Shorthander ein. Dies war der Knackpunkt, der die Partie besiegelte. 
In den Schlussminuten erhöhte Yannick Drews noch auf 5:1 für den EVR.
DSC-Coach Christian Zessack war nach der Partie alles andere als 
zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. Somit erwartet den 
Deggendorfer Übungsleiter viel Arbeit in der kommenden Woche, denn am 
Freitag gastieren die Tölzer Löwen zum ersten Endspiel um den sechsten 
Platz im Deggendorfer Eisstadion. Spielbeginn ist um 20 Uhr.



evregensburgEV Regensburg: Hauptrunde für Topscorer Nikola Gajovsky vorzeitig beendet

(OLS)  Der EV Regensburg muss in den restlichen vier Partien der Hauptrunde auf seinen besten Scorer verzichten. Nikola Gajovsky fällt aufgrund einer Meniskusverletzung, die operiert werden muss, für einige Zeit aus.
Schon am Sonntag konnte der Tscheche gegen den Deggendorfer SC nicht mitwirken. Die Verletzung am Meniskus entstand bei einem Sturz in die Bande am Freitagabend beim EHC Klostersee, sodass der Angreifer sich am kommenden Mittwoch unters Messer legen muss.
Die EVR-Verantwortlichen haben vollstes Vertrauen in ihre medizinische Abteilung und sind guter Dinge, dass Nikola Gajovsky bis zum Start der Playoffs wieder fit ist.

EVR präsentierte die besten Kunstwerke des Malwettbewerbs
Am letzten Donnerstag fand in den Regensburg Arcaden die Prämierung und Präsentation der an den Ver-ein geschickten Kunstwerke im Rahmen des Kinder-Malwettbewerbs statt.
Die Resonanz auf den Wettbewerb im Nachgang auf das im letzten Jahr veranstaltete Showspiel war überwältigend. Es musste von der Fachjury sogar eine Vorauswahl getroffen werden, da gar nicht so viel Platz vorhanden war, um alle Bilder auszustellen.
Donnerstagmittag fand sich eine Jury, bestehend aus Ivo Stellmann-Zidek, Billy Trew, Doug Irwin (alle EVR), Armin Wolf (Sportchef Funkhaus Regensburg), Gertrud Maltz-Schwarzfischer (Bürgermeisterin der Stadt Regensburg und Schirmherrin der Aktion) sowie Pia Mendl (Regensburg Arcaden) ein, um in drei Altersklassen den jeweiligen Sieger zu prämieren.
Am Ende setzten sich drei Schulklassen, bzw. eine Kindergartengruppe erfolgreich durch. Alle Sieger wur-den benachrichtigt und können sich nun auf eine Einladung zu einem Oberliga-Spiel des EV Regensburg freuen. Alle weiteren Kunstwerke konnten noch bis Samstag von den Besuchern der Regensburg Arcaden begutachtet werden.
Ein großer Dank geht zum einen an die CMB Expo GmbH aus Regenstauf, die dem EVR die Messestell-wände kurzfristig zur Verfügung stellte und natürlich an die Regensburg Arcaden, die der Ausstellung ei-nen würdigen Rahmen verliehen haben.



ECC Preussen Juniors BerlinPreussen Berlin geben niemals auf!!!

(OLN)  Ab sofort gilt es den Fokus auf die am 18.März 2016 beginnende Relegationsrunde in der Oberliga Nord zu richten. Trainingsinhalte und Pensum sind an die zusätzlichen Herausforderungen anzupassen. Die sechs noch anstehenden Begegnungen in der Hauptrunde können schon zur Vorbereitung für die Playdowns genutzt werden. Das Restprogramm hat es wahrlich in sich und so wird es sehr schwer, vom 17 Tabellenplatz  in der Tabelle noch Boden gut zu machen.
Was sich zunächst negativ liest, kann am Ende aber auch ein Vorteil sein.  Der 14. 17. Und 18. nach Abschluss der Hauptrunde kämpfen mit dem Vertreter der Regionalliga Ost um den Verbleib bzw. Aufstieg für die Saison 2016/17 in der Oberliga Nord.
Wer auf Platz 14 landet ist zur Zeit noch völlig offen. Platz 18 dürfte an Crocodiles Hamburg vergeben sein. Ob ein Vertreter aus der Regionalliga Ost an der Ausscheidungsrunde teilnimmt ist völlig ungewiss. Wer will noch mal- wer hat noch nicht lautet hier aus Auswahlkriterium. Niesky und Chemnitz haben bereits dankend abgelehnt und somit liegt der Puck bei den Berlin Blues.
Notfalls wird es eben eine dreier Gruppe in der zunächst nur der Erste den Verbleib in der Oberliga Ost gesichert hat. Alles Weitere hängt von anderen Faktoren wie Auf und Abstieg in und aus der DEL 2 ab.
Zunächst gilt es aber die Hauptrunde sauber zu Ende zu spielen.  Und da wartet am Freitag dem 19.02. mit den Icefighters Leipzig ein ganz dicker Brocken. Wenn um 20.00 Uhr in Taucha der erste Puck eingeworfen wird, wollen die Messestädter vorzeitig ihre Teilnahme an den Playoffs eintüten.
Mit einem Dreier sind sie dabei, alles andere sind dann noch theoretische Spielchen.
Zuletzt haben die Leipziger geschwächelt und wollen sich nunmehr an den Preussen schadlos halten.
Das Team von Coach Björn Leonhardt kann seinerseits völlig unbeschwert aufspielen und vielleicht platzt ja endlich der Knoten unter den neuen Gegebenheiten.
Dem Trainerteam, den Betreuern und natürlich der Mannschaft ist es einfach mal zu gönnen, dass auch mal ein Überraschungssieg gelingt.
Sonntag gastiert um 16.00 Uhr der Herner EV beim ECC Preussen. Auf dieses Spiel gehen wir in den nächsten Tagen noch gesondert ein.
Zunächst gilt es der Mannschaft für Freitag viel Glück zu wünschen.



fuechseduisburgFüchse Duisburg: Derbysieg Nummer zwei innerhalb von sieben Tagen – Huebscher trifft doppelt

(OLN)  2083 Zuschauer in der SCANIA-Arena sahen von Beginn an ein flottes Spiel in dem zuerst beide Torhüter im Mittelpunkt standen. Auf Seiten der Füchse musste Goalie Sebastian Stefaniszin gegen McLeod und Verelst klären und beim HEV durfte Christian Wendler bei den Chancen von Joly und Bettahar sein Können unter Beweis stellen. In der 18. Minute waren die Füchse in nummerischer Unterzahl, als Rapahel Joly in den Slot passte und André Huebscher zum 1:0 abtropfen ließ. Die letzte Minute des ersten Drittels hatte es nochmal in sich. Zuerst zog Christian Nieberle beim Fight gegen Raphael Joly den Kürzeren, dann zeigten die Füchse warum sie in der Powerplay-Wertung weit oben stehen. André Huebscher konnte 8 Sekunden vor der Pause auf 2:0 für die Füchse erhöhen.
Die Füchse kamen besser aus der Kabine und spielten selbst in Unterzahl mit dem HEV Katz und Maus. Joly und Huebscher hatten Chancen auf 3:0 zu erhöhen, doch bei Wendler war Endstation. Die dickste Chance hatte dann Verelst in der 31. Minute, doch auch Füchse-Goalie Stefaniszin war hellwach und konnte mit der Kelle entschärfen. Besser machte es dann Raphael Joly in der 34. Minute. Die Füchse waren gerade in Überzahl, als es wieder hinter Wendler einschlug. Eine Schrecksekunde gab es dann in der 36. Minute für alle Füchse-Fans, als Kevin Neumüller unglücklich in die Bande knallte. Nach kurzer Behandlung in der Kabine war er dann aber im Schlussdrittel wieder dabei. Kurz vor der Pause konnten dann auch die zahlreich mitgereisten HEV-Fans jubeln. Ebenfalls im Powerplay verkürzte Hugo Turcotte auf 1:3.
Einen Blitzstart erwischten die dann im Schlussdrittel. Wieder waren es die Special-Teams die für einen Torerfolg sorgten und wieder war es Hugo Turcotte der die Herner bis auf ein Tor an die Füchse heran brachte. Für die Vorentscheidung sorgte dann Lars Grözinger in der 51. Minute. Den Schuss von Dominik Meisinger konnte Christian Wendler nur nach vorne abprallen lassen und Grözinger staubte dann zum 4:2 ab. Der erste Treffer bei fünf gegen fünf am heutigen Abend. Zweieinhalb Minuten vor Schluss nahm Gäste-Coach Frank Petrozza dann seinen Goalie vom Eis. Doch weder die Herner noch die Füchse konnten daraus Kapital schlagen und so fuhren die Füchse den nächsten Derbysieg ein. 




moskitosessenWohnbau Moskitos Essen scheitern an Björn Linda

(OLN)  Es war schon bitter am gestrigen Abend beim Sechs-Punkte Spiel der Wohnbau Moskitos gegen die Bären Neuwied. „Die Jungs sitzen jetzt in der Kabine und sind traurig und frustriert“, sagte Cheftrainer Frank Gentges nach dem Spiel, denn die Essener waren über weite Strecken das bessere Team. Damit ist der Traum Play-Offs in weite Ferne gerückt, 15 Punkte beträgt der Rückstand auf Leipzig nun, die Icefighters tauschten die Plätze mit Neuwied. Und es war schon ähnlich wie am Freitag beim Derby in Herne, „Wir erarbeiten uns viele Chancen, aber wir machen die Tore nicht“, sagte der Wohnbau Moskitos Cheftrainer nach dem Spiel. Die Gäste aus der Deichstadt waren da deutlich effektiver, mit einer der ersten Chancen besorgte Markus Erk gleich mal die Führung. Max Spöttel hatte sich hinter dem von Justin Schrörs gehüteten Tor die Scheibe erobert, passte an die blaue Line und gegen den Schuss von Erk war der Essener Keeper machtlos. „In den ersten fünf oder sechs Minuten haben wir ganz gut kombiniert, dann haben wir das Spiel komplett aus der Hand gegeben und wären ohne Linda sicher deutlich in Rückstand geraten, sagte Bärentrainer Craig Streu in der Pressekonferenz. Und die Wohnbau Moskitos erarbeiteten sich Chancen über Chancen. Selbst ohne Leon Niederberger, den Bad Nauheim pikanterweise abgezogen hatte um im Umkehrschluss Förderlizenzspieler an Neuwied abzugeben, war Björn Linde plötzlich Turm in einer Schlacht. Zwischen der 9. und 13. Spielminute hatten die Essener die Möglichkeit in teilweise doppelter Überzahl für den Ausgleich zu sorgen, doch entweder war Linda im Weg, oder der Schuss fand den Weg aufs Tor nicht. So musste das junge Team mit dem Rückstand in die Pause.
Hatten die Wohnbau Moskitos im ersten Drittel noch die Überzahlchance zeigte Neuwied Anfang der zweiten 20 Minuten wie es besser geht, Tobias Brazda saß noch eine Strafe ab, wieder Markus Erk zog von der blauen Linie ab, Dominik Ochmann hielt direkt vor Schrörs den Schläger in den Schuss und die Gäste führten mit 2:0. Nun wurde das Spiel noch turbulenter, denn die Essener hatten wieder doppelte Überzahl, kombinierten gut, hatten beste Chancen bis Michal Velecky am langen Pfosten mutterseelenalleine stand. Maik Klingssporns scharfen Pass musste der Essener Topscorer nur noch einschießen. Und die Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen waren vorhanden, eine der besten hatte Julian Airich der bei einem Break seinen Mitspieler aber nicht sah, sein eigener Schuss landete neben dem Tor was wiederum Neuwied zum Re-Break verhalf. Und die Bären machten es besser, Jan Barta kann Artur Tegkaev nicht entscheidend stören und die Wohnbau Moskitos müssen auch diesen Shorthander fressen. Essens Cheftrainer Frank Gentges sprach in der Pressekonferenz von einer Schussstatistik von 42 zu 26 für sein Team, so ging es auch im Mitteldrittel weiter, doch ein Tor für die Moskitos wollte nicht mehr fallen. Mit Beginn der letzten 20 Minuten war dann ein wenig die Luft raus, zwar gab es Chancen auf beiden Seiten doch Neuwied war vorne und den jungen Wilden merkte man ein wenig den Frust an. In der 53. Spielminute half Fortuna dann doch noch einmal den Wohnbau Moskitos, Jan Bartas Schuss von der blauen Linie prallt von der Bande hinter Lindas Tor zurück, dem Neuwieder Goalie genau in den Rücken und von dort ins Tor. Doch auch Neuwied hatte noch Glück, dass Hauptschiedsrichter Ramon Sterkens die Mitnahme des Pucks mit der Hand vor dem 4:2 übersah, Josh Myers war das egal, er überwand Justin Schrörs aus halbrechter Position. Frank Gentges, der Moskitos Cheftrainer gratulierte seinem Gegenüber Craig Streu in der Pressekonferenz, beide hatten über weite Strecken die Moskitos als das bessere Team gesehen, die an einem überragenden Linda scheiterten.



saalebullshalle04Saale Bulls Halle sichern sich durch dritten derbysieg in Folge platz drei und den Einzug in die Play-Offs!

(OLN)  Was war das für ein Triumph am vergangenen Freitag? Die zahlreich aus Halle angereisten Fans hatten allen Grund zum Jubeln. Überzeugte die Mannschaft von Georgi Kimstatsch doch nicht nur mit Kampfgeist, sondern vor allem mit Spielwitz, Teamgeist und Spielfreude. Was man da auf dem Eis zu sehen bekam, macht einfach nur Lust auf mehr!
Trotz spielfreiem Sonntag blieben die Saale Bulls auf dem dritten Tabellenplatz. Diesen gilt es nun, in den kommenden Partien abzusichern, um sich das Heimrecht (das haben Platz 1-4) für die anstehenden Play-Offs zu erkämpfen.

Teilnahme am Lizenzierungsverfahren der DEL2 – Antrag wurde fristgerecht gestellt
Während die Mannschaft durch ihre guten Leistungen auf dem Eis den Play-Off-Einzug vorzeitig perfekt gemacht hat, mussten im Hintergrund auch wieder die rechtlichen Rahmenbedingungen für einen möglichen Aufstieg in die zweite Liga geschaffen werden.
So reichte der Vorstand des MEC Halle 04 e.V. in der vergangenen Woche den Antrag auf Teilnahme am Lizenzierungsverfahren der DEL 2 fristgerecht bei der ESBG Eishockeyspielbetriebs mbH ein.
Mit der Prüfung der Lizenz ist auch wieder die Hinterlegung einer Bürgschaftsleistung in Höhe von 25.000 Euro verbunden. In diesem Zusammenhang gilt unser besonderer Dank erneut unserem Hauptsponsor – der Saalesparkasse – für die Unterstützung.



Hamburger SVHamburger SV: Sechs Punkte für den Endspurt

(OLN)  Der Kampf um den direkten Klassenerhalt geht in die heiße Phase – und der Hamburger SV schießt sich mit einem Sechs-Punkte-Wochenende warm.
Zwei Heimspiele gegen Gegner auf Augenhöhe an einem Wochenende – eine perfekte Gelegenheit, sein Punktekonto kräftig aufzubessern und Selbstvertrauen zu gewinnen – und der HSV nutzte die Chance. Am Freitagabend stellten sich zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen die Rostock Piranhas in Stellingen vor – der erste Vergleich ging bekanntlich mit 7:3 an den HSV. Im gleichen Stil ging es dieses Mal weiter, nach dem ersten Drittel hieß es bereits 5:1. Zu Beginn des zweiten Abschnitts schlich sich allerdings der Schlendrian ein, auf einmal hieß es nur noch 6:4. Es folgte eine der legendären Auszeitansprachen von Coach Chapin Landvogt – auch dieses Mal wieder mit durchschlagender Wirkung: bis Ende des Drittels erhöhte der HSV mit konzentrierterem Spiel auf 10:4. In den letzten zwanzig Minuten dominierte der HSV weiter nach Belieben, Rostock stellte endgültig auf Ferienmodus um. Mit dem Endstand von 14:4 (5:1,5:3,4:0) gelang dem HSV der erste zweistellige Saisonerfolg, Matthias Oertel machte als bester Scorer sechs Punkte.
Für das Lokalderby am Sonntag gegen die Crocodiles war ein derartig leichter Gang nicht zu erwarten, bereits die bisherigen beiden Vergleiche in Farmsen waren enge Angelegenheiten, zudem bot sich für den FTV die Gelegenheit, sich für die 0:8-Niederlage am Freitag in der Wedemark zu rehabilitieren. Den besseren Start erwischte der HSV: Constantin Koopmann per Unterzahl und Michael Piluso schossen ein schnelles 2:0 heraus. Wer dann aber eine Fortsetzung des Rostock-Spiels erwartete, wurde eines Besseren belehrt: Farmsen bewies Moral und plötzlich hieß es 2:2. Die anfängliche Sicherheit beim HSV war wie weggeblasen und kam im weiteren Spielverlauf auch nicht mehr wirklich zurück. Die erste Drittelsirene kam gegen stärker werdende Crocodiles wie eine Erlösung. Im zweiten Abschnitt arbeitete sich der HSV in die Partie zurück, das Zielwasser fehlte jedoch. Matthias Oertel gelang dann in Überzahl doch die Führung. Aber selbst das 4:2 zu Beginn der letzten zwanzig Minuten durch David Vycichlo brachte keine Stabilität – der Lokalrivale schlug sofort zurück. So dauerte es bis zehn Sekunden vor der Schlußsirene, bis Pascal Heitmann mit dem 5:3 per Empty-Net-Goal gegen kämpferisch starke Krokodile die Entscheidung herbeiführte.
Da auch die Konkurrenz kräftig punktete, bleibt der HSV trotz der optimalen Punktausbeute  weiter unter Zugzwang – aber mit dem am Wochenende gewonnenen Selbstvertrauen sollte da noch einiges gehen. Eins ist auf jeden Fall klar: Spannung im Kampf um Platz 13 ist bis zur letzten Sirene garantiert!



icefightersleipzigIcefighters Leipzig: Achterbahnfahrt in Erfurt

(OLN)  Gestern spielten unsere IceFighters zum zweiten Mal in dieser Saison in Erfurt. Dass es gerade in Erfurt nicht leicht werden würde, wussten alle vorher. Schon beim ersten Gastspiel bei den Black Dragons konnte man nur mit viel Mühe ein 2 – 1 über die Zeit retten. Nach den letzten Ergebnissen hoffte man nicht nur bei den Verantwortlichen auf ein Zeichen. Und das erste deutliche Zeichen setzten die mitgereisten Fans. Sie versprachen und beschworen auf einem Banner den Zusammenhalt auch in schweren Zeiten. Und dieses Spiel hatte einen ganz eigenen Verlauf, der dieses Versprechen mehrfach auf den Prüfstand stellte.
Von den IceFighters selbst kamen im ersten Drittel nur zaghafte Versuche, offensiv Akzente zu setzen. Hier eine Minimalchance, da ein Schüsschen, insgesamt zu harmlos alles. Defensiv ließ man aber auch kaum etwas zu. Selbst eine vierminütige Unterzahl überstand man schadlos. Danach machte Leipzig plötzlich so etwas wie Druck. Zwei drei gute Chancen blieben aber ungenutzt. Und im Gegenzug beinahe die Führung der Erfurter. Eineinhalb Minuten vor Schluss des Anfangsdrittels tauchte ein Spieler mutterseelenallein vor dem Leipziger Gehäuse auf. Aber Erik Reukauf blieb Sieger in diesem Duell. So geht es dann wohl mit einem mehr oder weniger langweiligen 0 – 0 in die Pause. Dachten alle. Aber genau 2 Sekunden vor der Sirene versenkte Erfurts neuer Importspieler Michal Vazan den Puck aus spitzem Winkel im Tor.
Das zweite Drittel begann übel für die IceFighters. Vor dem gegnerischen Tor war man weiterhin zu harmlos. Anders die Gastgeber. Die hatten im Powerplay die Chance auf 2 – 0 zu stellen. Und das taten sie auch. Reto Schüpping traf in der 25. Minute. Und in der 28. Minute erhöhten die Dragons sogar auf 3 – 0. „Wir wollen euch kämpfen sehen“, sangen die mitgereisten Fans der Leipziger. Und das taten sie auch. Aber man ließ erneut zahlreiche, zum Teil hochkarätige, Chancen einfach liegen. Auch bei 5 – 3 Überzahl war das Tor der Dragons wie vernagelt. Bis in der 35. Minute endlich der Bann gebrochen war. Esa Hofverberg knallte im Powerplay den Puck in die Maschen. „Jetzt geht’s los“, klang es aus dem Gästefanblock. Aber leider sah die Realität anders aus. Wieder eine dumme Strafe, wurde wieder mit einem Gegentor „belohnt“. Doch dieses Mal gelang sofort eine Antwort. Auch wieder im Powerplay. Diesmal traf Hubert Berger. So ging es auch mit 2 – 4 aus Sicht der IceFighters in die Kabine.
Und das letzte Drittel begann wie das zweite. Mit einem Gegentor in Unterzahl. 5 – 2 stand es nach 44 Minuten. Doch die IceFighters gaben nicht auf. Eine weitere Strafzeit überstanden sie schadlos. Und dann war es in der 50. Minute erneut Routinier Esa Hofverberg, der auf 3 – 5 verkürzte. So blieb es aber bis kurz vor dem Ende. Erfurt verteidigte mit viel Einsatz und Leidenschaft und die IceFighters brachten die Scheibe einfach nicht mehr ins Tor. Zwei Minuten vor Schluss nahmen die Leipziger dann den Torhüter vom Eis. Alles oder nichts hieß es. Und endlich belohnten sie sich. Hannes Albrecht traf in der 59. Minute. Nochmal Hoffnung auf den Ausgleich keimte auf. Wieder gab es Bully in der Angriffszone und wieder ging der Torhüter vom Eis. Und das kleine Wunder gelang. Michal Psurny traf zum 5 – 5 Ausgleich. In der anschließenden Verlängerung parierte Eik Reukauf noch einen Penalty, bevor es dann doch die Erfurter waren, die am Ende den Sieg feiern durften. Sie trafen in der 64. Minute zum 6 – 5 Endstand.
„Natürlich sind wir nicht zufrieden mit nur einem Punkt in Erfurt. Mich freut es aber trotzdem sehr, dass unsere Mannschaft nicht aufgegeben hat. Sie hat sich und die treuen Fans am Ende doch mit einem Riesencomeback für diesen Aufwand belohnt. Die Fehler, die noch passieren, wie zum Beispiel in der Verlängerung, die machen uns halt weiterhin das Leben enorm schwer. Das müssen wir in den Griff bekommen. Auf jeden Fall war das heute eine Achterbahn der Gefühle“, resümierte Coach Sven Gerike nach dem Spiel.



rostockpiranhasRostock Piranhas setzten Serie fort

(OLN)  Es gibt Tage, da klappt so gar nichts. So ging es den Spielern des Rostocker Eishockeyclubs am vergangenen Freitag in Hamburg. Dem Druck der Hamburger hatten die Piranhas wenig entgegen zu setzen. Während die Hamburger Gastgeber immer mehr in Torschusslaune kamen, wurden die Gesichter der mitgereisten Fans der Piranhas immer länger und enttäuschter und das Ergebnis von 14:4 für den HSV war auch für das Rostocker Team frustrierend.
Gespannt war man nun auf das Heimspiel am Sonntag. Und der Abend fing schon mit einem Paukenschlag an. Der Vorstand des REC teilte mit, dass man sich von den Spielern Mathias Kohl und Michael Schöppl mit sofortiger Wirkung getrennt hatte. Die Mannschaft trat Sonntag Vormittag zu einem zusätzlichen Training an.
Das Publikum war spürbar ruhig zu Beginn des ersten Drittels. Nachdem die Gäste, FASS Berlin in der 8. Minute in Führung gingen, wurde es in der Rostocker Schillingallee noch stiller. Das änderte sich schlagartig, als Jannik Striepeke ( Vorlage Phil Bergemann, Florian Brink ) in der 10. Minute den Ausgleichstreffer erzielte. Bis dahin war es ein Spiel auf Augenhöhe mit guten Torchancen auf beiden Seiten.
Die ersten Minuten des zweiten Drittels nutzten wiederum die Gäste, um in Führung zu gehen. Jetzt nutzte Arthur Lemmer ( Vorlage Petr Sulcik, Michal Bezouska) einen Abwehrfehler der Berliner, um auszugleichen. Von da an brachten die Piranhas den Puck immer wieder vor das gegnerische Tor und der Goalie der Gäste bekam alle Hände voll zu tun. In der 10. Minute sah Petr Sulcik ( Vorlage Michal Bezouska, Tim Marek) in einer Überzahlsituation seine Chance, die Rostocker in Führung zu bringen. Das jetzt körperbetontere Spiel der Gäste und auch die Herausnahme des Goalies brachte keine Tore für diese. Letztendlich scheiterten sie am hervorragend agierenden Dustin Haloschan im Rostocker Tor. Erik Haiduk ( Vorlage Tim Dreschmann, Jannik Striepeke) erhöhte in der 37. Minute auf 4:2.
Nur 24 Sekunden nach dem Anpfiff zum letzten Drittel brachte Michal Bezouska ( Vorlage Arthur Lemmer, Tim Marek) den Puck erfolgreich im gegnerischen Tor unter und erhöhte auf 5:2. Die Gäste ließen nicht nach und ihr Kampf wurde durch ein Tor in der 49. Minute belohnt. Der Treffer von Petr Sulcik ( Vorlage Michal Bezouska, Klemens Kohlstrunk) in der 53. Minute in einer Unterzahlsituation für die Rostocker besiegelte den Sieg für die Piranhas.
Nach Spielende feierten etliche Rostocker die ebenfalls befreit wirkenden Spieler. Der zum Spieler des Abends gewählte Jannik Striepeke bat dann um das Mikrofon und wandte sich an das Rostocker Publikum. Im Namen der Mannschaft entschuldigte er sich für die schlechte Leistung in Hamburg bei Fans, Sponsoren , Betreuern und Vorstand und lud alle zu einem Freibier in der Bar der Eishalle ein. Dieser Einladung folgten viele und genossen ein von den Spielern gezapftes Bier, welche dieses aus der Mannschaftskasse sponserten,  auf den achten Heimsieg in Folge.
Mit diesem Sieg sind die Piranhas jetzt punktgleich mit den Moskitos aus Essen, welche aber ob des besseren Torverhältnisses auf dem neunten Platz verbleiben.



EV LindauEV Lindau Islanders machen Playoff- Heimrecht perfekt

(BYL)  Die EV Lindau Islanders gehen mit Heimrecht ins Playoff- Viertelfinale. Nach dem dramatischen 5:4 (0:3, 2:0, 3:1) - Sieg gegen den TSV Peißenberg haben die Lindauer sogar noch die Chance den ersten Platz ihrer Zwischenrundengruppe zu erreichen.
Dazu wären weitere drei Punkte in Peißenberg notwendig. Dass dies möglich ist, zeigten die Islanders mit ihrem bemerkenswerten Comeback nach 0:3 Rückstand. Trotz des unfreiwillig spielfreien Freitags suchten beide Teams nicht lange nach ihrem Rhythmus und zeigten den 655 Zuschauern eine Partie, die bereits Playoff- Charakter hatte. Die erste Chance hatten zwar die Islanders durch Steffen Kirsch, der nach fünf Minuten aus spitzem Winkel scheiterte. Den ersten Treffer machten aber die Gäste zwei Minuten später. Einmal mehr traf EVL- Schreckgespenst Tyler Wiseman, der bei doppelter Überzahl des TSV mit einem satten Direktschuss das 0:1 erzielte – Saisontor Nummer acht für ihn gegen die Islanders. Die Lindauer waren danach um den Ausgleich bemüht, hatten gerade bei fünf gegen fünf auch gute Momente, im Abschluss waren sie aber entweder zu zögerlich, zu umständlich und auch zu wenig treffsicher. Erstaunlich viele Schüsse – auch bei Überzahl – verfehlten das Gästetor. So vergab auch Marko Babic in der 10. Minute freistehend die beste Möglichkeit der Islanders zum Ausgleich.
Besser machten es die Gäste, die stets ein brandgefährliches Powerplay aufzogen, die Scheibe schnell bewegten und die Lindauer- Penaltykiller schlecht aussehen ließen. In der 17. Minute passte Wiseman quer auf Dennis Neal, dessen Direktschuss von der Seite – nicht unhaltbar - den Weg ins EVL Tor fand. Damit noch nicht genug, zu allem Überfluss kassierten die Islanders noch ein Tor bei eigener Überzahl, das bei engagierterem Eingreifen im Laufduell nach hinten vielleicht zu verhindern gewesen wäre. So hatte Wiseman freie Bahn, passte perfekt zum mitgelaufenen Manfred Eichberger, der nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchte (18.)
„So ist das manchmal im Eishockey“, sagte EVL- Coach Sebastian Buchwieser. „Man legt sich für das Spiel einen Plan zurecht und kann ihn nach drei unglücklichen Gegentoren wieder dorthin wegtun, wo er herkam.“ Teil Eins der Planänderung war ein sofortiger Torwartwechsel von Beppi Mayer zu Sebastian Reisinger. Ein Signal das funktionierte. Reisinger hielt sehr gut und wurde von seinen Vorderleuten fortan wesentlicher besser unterstützt, als zuvor Mayer.
Mit der größeren Stabilität in der Defensive ging auch mehr Konsequenz in der Offensive einher. Im zweiten Durchgang spielten die Islanders auf ein Tor und erarbeiteten sich Chance um Chance. „Es gab keinen Grund, in der Kabine laut zu werden, denn wir haben davor ja nicht schlecht gespielt“, sagte Buchwieser. Dennoch wirkte sein Team jetzt wesentlich bissiger. Allen voran Lubos Sekula, der mit unbändigem Siegeswillen sein Team immer wieder vorantrieb und letztendlich das Duell der Kontingentspieler gegen Peißenbergs Kanadier Wiseman gewann. Hinten räumte der Slowake konsequent ab und nach vorne tankte er sich in der 24. Minute unwiderstehlich durch und traf zum 1.3.
Steffen Kirsch – ebenfalls mit seiner Beweglichkeit und Giftigkeit ein großer Aktivposten des EVL - hatte gleich danach die Chance zum Anschluss, verfehlte aber das leere Tor. Zdenek Cech scheiterte am grandios haltenden Jakob Goll im TSV Tor, Johan Katjuschenko zielte bei einem Break knapp vorbei – fast im Minutentakt erspielten sich die Islanders große Torchancen. Die „Eishackler“ hatten allerdings auch eine Großchance auf dem Schläger, als Mario Seifert die Scheibe kurz vor der Linie gerade noch wegschlagen konnte (33.). Nur wenig später verkürzten die Lindauer dann auf 2:3. Wieder war ein Verteidiger der Ausgangspunkt. Philip Haug setzt sich mit einem starken Antritt wuchtig durch und fand Steffen Kirsch, der nach 36 Minuten zum 2:3 traf.
„Wie wir ins Spiel zurückgefunden haben, das war ganz groß von meiner Mannschaft“, lobte Buchwieser den Siegeswillen seines Teams, das sich auch von einem weiteren Rückschlag nicht entmutigen ließ. Denn nach 44 Minuten kassierten die Islanders erneut einen Gegentreffer bei eigener Überzahl. Wieder wurden sie überlaufen, Valentin Hörndl passte zum freistehenden Florian Barth und es stand 2:4. Enorm wichtig war dann aber, dass noch im selben Powerplay Lubos Sekula mit einem leicht abgefälschten Schuss von der blauen Linie eine Minute später den erneuten Anschluss herstellte.
Sofort liefen die Lindauer wieder auf allen Zylindern und setzten die Gäste unter Druck. Sie nahmen dabei ein hohes Risiko – so dass auch Peißenberg wieder zu Chancen kam. Reisinger verhinderte zweimal das 3:5, dann war aber die Zeit für den Ausgleich gekommen. Wieder war es eine Überzahl, wieder war es ein knallharter Schuss, von „Hammer-Lubos“ Sekula der sein Ziel fand, weil Haug Goll die Sicht nahm (47.). Für Sekula war es das dritte Tor an diesem Abend, in der Zwischenrunde schon Volltreffer Nummer Acht.
Bis zum Ende bekamen die Zuschauer einen atemberaubenden, offenen Schlagabtausch zweier sehr guter Mannschaften zu sehen, Werbung für die noch kommenden Spiele. Die Gäste hatten noch einmal in Überzahl die Chance, wieder in Führung zu gehen, vergaben diese aber genauso, wie auf der anderen Seite Marko Babic, der nur das Außennetz traf.
Letztendlich war es der etwas größere Wille und die Konsequenz, die das Spiel zugunsten des EVL entschieden. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende zogen Zdenek Cech, Jiri Mikesz und Marko Babic noch einmal mit Wucht zum gegnerischen Tor, Goll konnte zunächst abwehren, aber den zweiten Nachschuss stocherte Marko Babic zum 5:4 über die Linie. Ein typisches Play-Off Tor: Nicht schön, aber so was von wichtig:
Denn durch diesen Sieg haben die Islanders nun Heimrecht im Playoff Viertelfinale sicher, das am kommenden Sonntag (17:30) beginnt. Wer der Gegner in der Eissportarena ist, hängt vom Ausgang des Nachholspiels am Freitag (19:30) in Peißenberg ab. Holen die Islanders wieder drei Punkte – und nur dann - sind sie Erster der Zwischenrunde und empfangen den ESC Dorfen – ansonsten kommt der TEV Miesbach in die Eissportarena. 



memmingenindians„Best-of-Five“ im Viertelfinale: Memminger Indians treffen ab Sonntag auf den EHC Waldkraiburg

(BYL)  Der ECDC Memmingen trifft im Play-off-Viertelfinale der Bayerischen Eishockey-Liga auf den EHC Waldkraiburg. Spiel eins der „Best-of-5“-Serie wird am kommenden Sonntag, 21. Februar, um 17.15 Uhr bei den Löwen ausgetragen, ehe die zweite Partie am Freitag, 26. Februar, um 20 Uhr am Hühnerberg steigt. Zwei Tage später geht es dann wieder nach Oberbayern. Wer zuerst drei Siege hat, qualifiziert sich fürs Play-off-Halbfinale, in dem die Indians zuletzt dreimal in Folge standen.
Ab kommenden Sonntag wird es also richtig ernst im Kampf um die Bayernliga-Meisterschaft. Abgehakt ist nun die Meisterrunde, in der die GEFRO-Indians sicherlich nicht alle Erwartungen erfüllen konnten. Nur drei Siege standen  am Ende zu Buche – dennoch werden die Uhren nun auf null gestellt, für alle acht Teams im Viertelfinale ist alles möglich. Die Meisterrunde schloss der ECDC am Sonntagabend mit einer 2:5-Niederlage beim HC Landsberg ab. Die Riverkings wollten sich vor heimischem Publikum für das 4:5 zwei Tage zuvor am Hühnerberg revanchierten und schnürten die Memminger in den ersten zwei Minuten regelrecht im eigenen Drittel ein. Nachdem die stürmische Anfangsphase überstanden war, kam der ECDC aber besser ins Spiel und übernahm in der Folge sogar leicht das Kommando. Die beste Einschussmöglichkeit hatte Ville Eskelinen, Schedlbauer im HCL-Tor konnte aber entschärfen. Gerade in der Druckphase der Gäste gelang den Lechstädtern nach 14 Minuten die Führung durch Hauck, der sträflich allein vor dem Tor gelassen wurde.
Auch zu Beginn des zweiten Drittels blieb die Partie offen, doch wieder waren es die Gastgeber, denen das Tor gelang. Einen schönen Spielzug über Craig Gallo und Stefan Kerber schloss Ex-Indianer Andreas Schmelcher zum 2:0 ab (28. Minute). Und als Dominic Kerber nach einem Memminger Wechselfehler gut zwei Minuten später sogar der dritte Treffer gelang, sahen viele Indians-Fans die Felle schon davonschwimmen. Doch der Anschlusstreffer von Petr Sikora nach 34 Minuten brachte den ECDC zurück in die Partie. Nun erspielte sich die Mannschaft von Werner Tenschert wieder beste Chancen und war dem Anschlusstreffer nahe. Umso ärgerlicher der vierte Landsberger Treffer durch Thomas Fischer 37 Sekunden vor der zweiten Pausensirene, der auf ungewöhnliche Weise den Weg ins Netz fand.
Im letzten Drittel versuchten die Memminger noch einmal alles. Gezwungen durch den Spielstand warfen die Gäste alles nach vorne und kamen zu besten Chancen, die im Gegensatz zu den Gastgebern aber nicht verwertet wurden. Erst eine schöne Einzelaktion von Miettinen sorgte nach 53 Minuten für den erneuten Anschluss und ließ nochmals Hoffnung bei den Indians-Anhängern aufkeimen. Die Schlussminuten gehörten dem ECDC, der sich teilweise im Landsberger Drittel festsetze. Ein Konter des HCL führte aber zur endgültigen Entscheidung durch Fischer zwei Minuten vor dem Ende. Unmittelbar nach dem Ende der Partie richtete sich der Blick der Indianer jedoch schon auf das anstehende Play-off-Viertelfinale. Dort wartet mit dem EHC Waldkraiburg eine mächtige Herausforderung auf die Rot-Weißen, auf die es sich nun konzentriert vorzubereiten gilt. Klar ist: In den Play-offs ist alles möglich…



pfaffenhofenicehogsZehn Minuten fehlten zum vorzeitigen Klassenerhalt - EC Pfaffenhofen unterliegt Geretsried und muss weiter zittern

(BYL)  Zehn Minuten waren noch zu spielen in der Partie zwischen dem EC Pfaffenhofen und dem ESC Geretsried und die Gastgeber lagen mit 3:1 in Führung. Da im Parallelspiel Germering in Pegnitz zurücklag, hätte ein Sieg der IceHogs den vorzeitigen Klassenerhalt bedeutet. Doch es sollte anders kommen. In der Schlussphase gaben die Pfaffenhofener  das Spiel noch aus der Hand , unterlagen mit 4:5 (0:0; 3:1; 1:4) und müssen nun weiter zittern..
Nach der Schlusssirene konnte es niemand unter den rund 300 Zuschauern  so richtig verstehen, was kurz vorher auf dem Eis passiert war. Während die zahlreich mitgereisten Geretsrieder Fans ihre Mannschaft begeistert feierten, konnten es  die ECP-Fans nicht fassen, dass ihre Mannschaft den fast sicher geglaubten Sieg noch verspielt hatte. Gäste -Coach Florian Funk zeigte sich erleichtert, dass seine Mannschaft die Partie noch umgebogen  und damit dem Klassenerhalt eine großes Stück näher gekommen ist. Dagegen sah Thomas Schönauer, der wie am Freitag den verhinderten Marco Löwenberger an der Bande vertrat, die Ursache für die Niederlage in zahlreichen Fehlern seiner Mannschaft in der Schlussphase und im Auslassen bester Torchancen nach dem 3:1. Richtig in Rage brachte ihn das Schiedsrichtergespann, das selten auf der Höhe des Geschehens war und auf beiden Seiten Entscheidungen traf, die nur noch für Kopfschütteln sorgte. So musste Franz Birk nach einem nicht geahndeten hohen Stock schon frühzeitig mit einer klaffenden Wunde unter dem Auge ins Krankenhaus. Nach Martin Kuritko, der sich am Freitag verletzt hatte, ein weiterer Ausfall eines Leistungsträgers. Durch die notwendig gewordenen Umstellungen, hatten die Hausherren einige Probleme zu ihrem Spiel zu finden. Geretsried wirkte kompakter und zielstrebiger und kam so im Auftaktdrittel zu einem leichten Chancenplus. „Da hätten wir eigentlich in Führung gehen müssen,“ stellte Florian Funk fest. Die fiel aber dann gleich nach der ersten Pause, als Florian Lechner bei einem schlechten Wechsel der in Überzahl agierenden IceHogs plötzlich freie Bahn hatte und sich diese Chance nicht entgehen ließ. Doch die Antwort folgte nur 30 Sekunden später. David Vokatys genaues Zuspiel versenkte Mathias Jeske, der anfangs den Platz von Martin Kuritko als Mittelstürmer einnahm, zum Ausgleich im Kasten. Danach schickten die Schiedsrichter reihenweise Akteure beider Teams auf die Strafbank, nutzen konnten dies aber nur die Gastgeber, die jetzt immer stärker wurden. In der 35. Minute brachte Marco Deubler die Hausherren bei doppelter Überzahl in Führung und mit einem Mann mehr legte Thomas Bauer in der 39. Minute nach. Geretsried war nun sichtlich angeschlagen und es folgte bis zur zweiten Pause und auch zu Beginn des Schlussabschnitts eine Großchance nach der anderen. „Da haben wir es versäumt, den Sack zuzumachen,“ sagte Thomas Schönauer und das sollte sich rächen. Zwei Strafzeiten gegen die IceHogs nutzten die Gäste gnadenlos aus. In der 51. Minute verkürzte Ondrej Horvath auf 3:2, drei Minuten später glich Jonas Köhler aus. Ein kapitaler Fehlpass der Gästeabwehr brachte den ECP dann nochmals in Front. Christian Birk zog sofort ab und traf zum 4:3 (55.). Aber auch diese Führung brachten die IceHogs nicht nach Hause. Noch in derselben Minute, ging ein Bully im eigenen Drittel verloren und  Dominik Meierl gelang per Direktabnahme erneut der Ausgleich. Und es sollte noch schlimmer kommen. In eigener Überzahl versprang Mathias Schuster die Scheibe. Geretsrieds Torjäger Ondrej Horvath  lief alleine auf Andreas Banzer zu und setzte den Puck unhaltbar unter die Querlatte zum Siegtreffer ins Netz.  



schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs verlieren das erste Halbfinal-Spiel in Passau, Freitag soll die Serie im Icedome wieder ausgeglichen werden!

(BLL)  Einen relativ guten Start erwischten die Mighty Dogs gestern in Passau, dennoch gelang vor dem Tor ziemlich wenig. Die Taktik, mit zwei Stürmern vorzuchecken erwies sich zu Beginn als durchaus wirksam. Des Öfteren spielten die Passauer in den ersten Minuten sehr unkonzentriert aus dem eigenen Drittel, so dass Spieler der Mighty Dogs gleich den nächsten Angriff fahren konnten. Leider verpasste man es in dieser frühen Phase des Spiels in Führung zugehen, man war in einer sehr ausgeglichenen Partie die spielerisch bessere, aber ebenso wenig effektive Mannschaft.
Ein sehr unglückliches Tor fingen sich die Mighty Dogs dann in der 15. Minute ein, daraufhin waren die Mannen um Thomas Berndaner kurzzeitig geschockt. Gleich in der nächsten Minute klingelte es dann wieder im Kasten von Benni Dirksen, dieser Treffer allerdings sorgte nicht für weitere Verunsicherung im Team der Mighty Dogs, sondern für starke letzte vier Minuten im Anfangsdrittel, welche noch mit einem Tor von Dion Campbell (19. Minute) belohnt wurden. Auch das zweite Drittel war sehr ausgeglichen, allerdings wurden nicht mehr so viele Torchancen kreiert, das Spiel wurde zunehmend körperlich. Mehrere Unterzahlspiele mussten die Mighty Dogs überstehen, dies gelang den Mighty Dogs gewohnt stark. Einen Treffer mussten die Unterfranken dennoch hinnehmen: erneut war es ein Konter, der die Anhänger der Black Hawks jubeln lies.
Auch im abschließenden Drittel war das Spiel noch nicht aufgegeben. Mehrere gute Chancen erspielten sich die Mighty Dogs, leider nur ohne zählbares daraus machen zu können. So waren es dann erneut die Hausherren, denen ein Treffer gelang (47. Minute), das Spiel schien dadurch fast entschieden. Als die Passauer dann nur wenigen Sekunden später auf 5:1 erhöhen konnten, war endgültig klar: Passau wird in der Serie mit 1:0 in Führung gehen. Zu effektiv waren die Black Hawks vor dem Schweinfurter Gehäuse, zu unkonzentriert die Mighty Dogs vor dem der Black Hawks. Dass die Hausherren dann noch zwei weitere Treffer erzielen konnten, war Folge der niedergeschlagenen Schweinfurter Mannschaft.
Am Freitag gilt es dann: SERIE AUSGLEICHEN! Hierfür müssen freilich ein paar Dinge besser funktionieren, wie am Sonntag in Passau: Neben der Effektivität vor dem gegnerischen Tor müssen auch die brandgefährlichen Konter der Passauer unterbunden werden.
FREITAG, 19.02.2016, ICEDOME SCHWEINFURT: MIGHTY DOGS – BLACK HAWKS, SPIEL ZWEI
Mehrere Passauer Fans haben sich zusammengeschlossen und werden Ihre Black Hawks in den Icedome nach Schweinfurt begleiten. Bisher haben sich die Mighty Dogs auch auf Grund des tollen Supports der Zuschauer zu Hause immer sehr gut geschlagen. 



esvbadbayersoien10:2 Sieg gegen den EV Fürstenfeldbruck 1b beschließt das optimale Wochenende für den ESV Bad Bayersoien

(BBZL)  Auch das Sonntagabendspiel gegen die zweite Garnitur des EV Fürstenfeldbruck konnten die Soier wie erwartet für sich entscheiden. Allerdings musste man erst den Schockmoment gleich zu Beginn des Spiels verkraften. Topscorer Klaus Müller bekam in der ersten Spielminute den Schläger von Benjamin Dawid auf die Nase und musste blutend die Eisfläche verlassen. Dawid bekam folgerichtig eine Spieldauerstrafe ausgesprochen. Müller konnte zum Glück nach einer Behandlung wieder weiterspielen. Die lange Überzahlsituation nutzte der ESV gleich für zwei Treffer. Auch das 0:3 fiel durch Thomas Maier wieder in Überzahl. Philip Maier stellte wenig später auf 0:4 ehe Thomas Maier mit den 0:5 für die Vorentscheidung sorgte. Auch im zweiten Drittel ging das Tore schießen munter weiter. Schweizer Stefan, Maier Thomas und zweimal Müller Klaus trafen im zweiten Abschnitt für die Gäste. Wenn die Chancenverwertung etwas besser gewesen wäre, hätte es noch besser ausgesehen. Aber das 0:9 nach 40 Minuten sprach schon eine deutliche Sprache. Im letzten Drittel ließ man es dann etwas zu ruhig angehen und ließ den Bruckern zu viel Platz, die nun auch Ihre Chancen nutzen konnten und durch Kiser und Stroscher gleich zwei Mal erfolgreich waren. Bayersoien war immer noch auf Schongang. Erst in der 53. Spielminute konnte Klaus Müller das lange überfällige 2:10 markieren. Das war auch der Endstand in der durch widriges Regenwetter schwierigen Partie.
Der Focus liegt nun auf den 21.02.2016 wenn es in Holzkirchen zum Showdown um Platz 2 kommt.



evfuessenEV Füssen weiterhin auf Erfolgskurs !

(BBZL)  Wieder mit Sascha Golts, Andrej Naumann, Omar Rona und Marius Keller, dafür ohne die verletzten und gesperrten Spieler trat der EV Füssen am Freitagabend beim EV Königsbrunn an. Am Ende stand ein nie gefährdetes 11:0 (3:0, 4:0, 4:0) für den EVF zu Buche. Trainer Thomas Zellhuber setzte diesmal im Tor Florian Glaswinkler ein, Mauro Seider rückte in den Sturm, während Florian Simon in der Abwehr agierte.
Füssen tat sich am Anfang etwas schwer ins Spiel zu finden, es fehlte den Aktionen an Tempo. Auf der anderen Seite hatte man die Angriffsbemühungen der Gastgeber aber stets im Griff, und wurde defensiv nur wenig gefordert. Die besten Chancen hatte Königsbrunn bei den beiden einzigen Strafzeiten gegen den EVF im gesamten Spiel. Da aber auch die Pinguine nur viermal auf das Sünderbänkchen mussten, war es eine sehr faire Partie, welche 210 Zuschauer verfolgten. Eric Nadeau und Mauro Seider hatten zu Beginn die besten Möglichkeiten, die Führung fiel aber durch Verteidiger Omar Rona (6. Spielminute). Danach fanden die EVF-Akteure immer besser ins Spiel, und erhöhten durch Eric Nadeau (13.) und Sascha Golts (14.) per Doppelschlag innerhalb von 12 Sekunden auf 0:3. Trotz weiterer großer Chancen wollte im ersten Abschnitt aber kein Treffer mehr fallen.
Im zweiten Drittel dauerte es bis zur 24. Minute, ehe der 16-jährige Tobias Meier auf 0:4 stellte. Trainer Zellhuber schickte bei zwei Strafzeiten auch die jungen Spieler im Powerplay auf das Eis, um wichtige Erfahrungen zu sammeln. Marc Besl (29.), Sascha Golts (34.) mit einem Unterzahlkonter sowie Eric Nadeau (39.) waren die weiteren Torschützen in diesen zweiten zwanzig Minuten, so dass es mit einem 0:7 ins Schlussdrittel ging.
Hier traf in der 45. Minute Andrej Naumann, ehe vier Minuten später Florian Simon innerhalb von 18 Sekunden gleich zweimal erfolgreich war, der zweite EVF-Doppelschlag an diesem Abend. Den Schlusspunkt setzte in der 55. Minute Johannes Friedl mit dem 0:11. Königsbrunns bester Spieler, Torhüter Moritz Erdwig, verhinderte mit vielen Paraden noch weitere Treffer der Schwarzgelben, sein Gegenüber Florian Glaswinkler war bei den wenigen Chancen der Gastgeber stets zur Stelle und erreichte somit einen Shutout.
Während es am nächsten Wochenende für den EVF noch zu zwei Auswärtsspielen in Senden (Samstag, 20 Uhr) sowie in Bad Wörishofen (Sonntag, 17 Uhr) kommt, läuft der Vorverkauf für das Halbfinale gegen den TSV Farchant bereits auf Hochtouren. Die Karten für das Heimspiel des EVF am Sonntag den 28. Februar, 14 Uhr, sind an der Stadionkasse sowie bei Killa Hockey gegenüber dem Eisstadion und bei Mensel’s in der Reichenstraße erhältlich. Karten gibt es auch für das Auswärtsspiel der Füssener am Samstag den 27. Februar, 20 Uhr, in Garmisch gegen Farchant zu erwerben. Am Dienstag den 16. Februar öffnet hierzu das Nachwuchsbüro (Eingang zum M2) von 17.30 bis 18 Uhr, außerdem können diese Tickets ebenfalls bei Mensel’s erworben werden. Der EV Füssen rät allen Eishockeyfans, den Vorverkauf zu nutzen. (MiL)



dinslakenerkobrasDinslaken Kobras holen zwei Punkte gegen Neuss

(1LW)  Für die Kobras war es das Wochenende der Penaltyschießen. Nach der Penaltyniederlage gegen Lauterbach am Freitag, musste auch gegen den Neusser EV das Penaltyschießen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Diesmal konnten sich die Kobras durchsetzen und gewannen 3:2 n.P. gegen den direkten Tabellennachbarn.
Dabei entwickelte sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch zwischen den Teams mit Chancen auf beiden Seiten. Stück für Stück erarbeiteten sich die Kobras mehr Spielanteile. Doch erst in der 10. Minute fiel das erste Tor der Partie, als Dominick Spazier einen Abpraller mustergültig verwertete und zum 1:0 für die Kobras einnetzte. Weitere Dinslakener Tore fielen nicht bis zur Pause, was unter anderem am wieder gut aufgelegten Ken Passmann im Neusser Tor lag, der einige Großchancen vereitelte.
Im zweiten Drittel erhöhte der NEV den Druck auf das Dinslakener Tor und die Spielanteile verschoben sich zugunsten der Gäste. Die Dinslakener Abwehr hielt dem Druck bis zur 30. Minute stand, als der Neusser Ausgleich fiel. Dabei half die Bande, von der der Puck genau in einen Neusser Schläger sprang und nur noch eingenetzt werden musste, kräftig mit. Lukas Schaffrath im Dinslakener Tor war bei dem Gegentreffer machtlos. Nach dem Ausgleich war das Spiel wieder völlig offen und es entwickelte sich eine Abwehrschlacht zwischen beiden Teams, die in diesem Drittel noch Torlos blieb.
Das änderte sich im letzten Drittel. Zunächst brachte Kamil Vavra die Kobras mit 2:1 in Führung. Diese hatte, zum Leidwesen der Dinslakener Fans, nur bis zur 48. Minute bestand. In Unterzahl mussten die Kobras den erneuten Neusser Ausgleich hinnehmen. Dabei war das zweite Tor des NEV eine Kopie des ersten. Wieder war es die Bande, die dem Neusser Schützen bei seinem Tor half. Doch dieses Unentschieden half keinem der beiden Teams so richtig im Kampf um die Playoffs und so legten beide noch mal alles in die Waagschale um als Sieger vom Eis zu gehen.  Allerdings verhinderten sowohl Dinslakens Lukas Schaffrath als auch Ken Passmann auf Neusser Seite weitere Tore. Somit musste das Penaltyschießen über den Sieger entscheiden. Während Lukas Schaffrath alle Neusser Penaltys hielt, traf Jan Nekvinda als einziger Dinslakener Schütze und sicherte den Kobras den Extrapunkt. Tony Thiel nach dem Spiel: „Zwei Punkte waren zu wenig. Heute hätten wir drei Punkte holen können. Aber wieder großes Lob an Lukas Schaffrath und auch dem Rest des Teams.“
Schon am Mittwoch geht es für die Kobras mit dem Nachholspiel bei den Dortmunder Eisadlern weiter, ehe das Wochenende mit den Partien gegen die Hammer Eisbären den Endspurt um die Playoffs einläutet.



HammerEisbaerenHammer Eisbären übernehmen Tabellenführung der 1. Liga West

(1LW)  Durch einen 6:4-Auswärtssieg bei den Eisadlern Dortmund und einen 6:5-Heimsieg nach Penaltyschiessen gegen die Luchse Lauterbach haben die Hammer Eisbären die Tabellenführung der 1. Liga West übernommen und profitierten dabei von den beiden Niederlagen des bisherigen Spitzenreiters aus Ratingen.
Am Freitag starteten die Eisbären in Dortmund sehr gut und gingen bereits in der 5. Minute in Führung. Thomas Ehlert luchste einem Dortmunder Spieler die Scheibe an der blauen Linie ab, lief alleine auf Dräger zu und ließ ihm keine Chance. Danach hatten die Eisbären weiterhin die bessere Spielanlage, allerdings dauerte es bis zur 19. Minute ehe Oliver Kraft von Kevin Thau zum 0:2 verwertete. Einem weiteren Treffer von Dustin Demuth, der einen Schuss ins Tor abfälschte, wurde die Anerkennung verweigert (20.). Nur kurz nach dem Seitenwechsel schien die Partie entschieden zu sein. Igor Furda ließ die Dortmunder Abwehr alt aussehen und legte uneigennützig auf Robin Loecke ab, der per Direktabnahme das 0:3 erzielte (21.). In der 24. Minute verkürzte Svejda zunächst auf 1:3, doch unmittelbar danach stellte Oliver Kraft mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand wieder her. Als Ehlert eine Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis absaß nutzen die Eisadler dies sofort aus und kamen durch Potthoff zum 2:4 (26.). Ab der 33. Minute eröffnete Hauptschiedsrichter Schelewski dann eine wahre Strafzeitenflut auf Seiten der Eisbären. Die erste Strafzeit nutzte Kuchnia zum Anschluss von 3:4 (33.). Die Eisbären marschierten nun reihenweise in die Kühlbox, während die Gastgeber den Rest des Drittels in Überzahl spielen konnten, gute vier Minuten davon sogar mit 5 gegen 3. Die Eisbären kämpften tapfer und hielten die Führung zur zweiten Pause, denn auch den Dortmundern wurde ein Treffer wegen hohen Stocks die Anerkennung verwehrt (40.). Der Ausgleich für die Eisadler sollte dennoch 48 Sekunden vor Ablauf der letzten Strafe durch Berger fallen (42.). Die Eisbären zeigten sich wenig beeindruckt und zeigten sofort dass sie bei 5 gegen 5 die klar bessere Mannschaft an diesem Abend waren. Erneut bediente Kevin Thau Oliver Kraft, der die Eisbären mit seinem dritten Treffer erneut in Führung brachte (46.). Als dann Kevin Thau in der 54. Minute das 4:6 erzielte war die Vorentscheidung endgültig gefallen. Die Eisbären spielten den Rest der Begegnung routiniert herunter und feierten einen verdienten Sieg und die Tabellenführung.
Am Sonntag kam vor 437 Zuschauern in der Hammer Eissporthalle zum Aufeinandertreffen mit den Luchsen Lauterbach. Die bisherigen Spiele verliefen alle eng und so sollte es auch an diesem Tag wieder eine nervenaufreibende Begegnung werden. Auch in diesem Spiel erwischten die Eisbären einen Blitzstart, bereits nach 19 Sekunden erzielte Ibrahim Weissleder die Führung für die Eisbären. Die Eisbären ließen nicht locker und drängten auf den zweiten Treffer doch nach einer Unachtsamkeit war Grund alleine durch und markierte den Ausgleich (4.). Es entwickelte sich ein munteres Spielchen mit Chancen auf beiden Seiten. In Überzahl erzielte Demuth die erneute Eisbärenführung mit einem Abpraller (7.). Aber auch die Gäste trafen in Überzahl durch Feuerfeil, der im Slot völlig frei stand und Fleischer keine Chance ließ (16.). Nur eine Minute später gingen die Gäste in Führung, der Treffer von Hantak wurde allerdings erst nach Rücksprache mit den Linesman gegeben. Das zweite Drittel erinnerte an die Partie der Eisbären gegen Neuss. Die Gastgeber drängten die Luchse mit wütenden Angriffen ins eigene Drittel und drängten auf den Ausgleich, scheiterten aber immer wieder am gut aufgelegten Stenger im Kasten der Gäste. Die Eisbären benötigten eine 5 gegen 3 Situation um das Spiel auszugleichen. Oliver Kraft war der Nutznießer, der einen Abpraller nach einem Schuss von Köchling nutzte (36.). Das letzte Drittel war dann wieder deutlich offener. Die Eisbären zeigten die bessere Spielanlage, die Gäste wussten in der Defensive geschickt zu agieren und mit Kontern immer wieder gefährliche Nadelstiche zu setzen. Einen dieser Konter nutzte Schinke zum 3:4 (48.). Als Feuerfeil von hinterm Tor aus die Scheibe an Fleischers Schoner schoss und diese ins Tor trudelte, schien die zweite Heimniederlage in Folge besiegelt zu sein (54.). Doch die Eisbären gaben sich nicht auf und als Kevin Thau die Scheibe zum 4:5 in die Maschen schob keimte wieder Hoffnung bei den Eisbären auf (57.). Nur eine Minute später erzielte Dustin Demuth mit seinem zweiten Treffer den Ausgleich und die Stimmung in der Halle kochte über (58.). Es blieb beim 5:5 nach regulärer Spielzeit und das Penaltyschiessen musste entscheiden. Den sechsten Penalty konnte Igor Furda dann für die Eisbären verwandeln und als Fleischer auch den sechsten Lauterbacher Penalty hielt kannte der Jubel auf der Tribüne keine Grenzen mehr. Durch diesen Erfolg haben die Eisbären inzwischen zwei Punkte Vorsprung auf die Ratinger Ice Aliens.
Daniel Galonska war nach den Spielen zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „In Dortmund haben wir bei 5 gegen 5 unser Spiel durchgesetzt, uns immer wieder Chancen herausgespielt und am Ende verdient gewonnen. Wir waren über zwei Drittel deutlich aktiver und den Gegner gut im Griff, lediglich zum Ende des zweiten Drittels als wir fast nur Unterzahl gespielt haben, kamen die Dortmunder zu richtig guten Chancen. Da hätte das Spiel durchaus kippen können, aber die Jungs haben richtig gut gekämpft und ich mit dem Sieg belohnt. Wie auch in den vergangenen Spielen haben die Zuschauer gegen Lauterbach wieder Einiges geboten bekommen. Respekt an die Willensstärke meiner Mannschaft, die trotz des dritten Spiels innerhalb von nur fünf Tagen, nicht aufgesteckt hat und bis zum Ende gefightet hat. Wir freuen uns über die Tabellenführung und möchten diese natürlich so lange wie möglich verteidigen. Wir genießen kurz den Moment und legen dann den Fokus auf unser nächstes Spiel gegen Dinslaken am Freitag.“ 



luchselauterbachLuchse Lauterbach holen weitere 3 Punkte im Kampf um die PlayOffs

(1LW)  Die Luchse aus Lauterbach sind weiterhin auf PlayOff-Kurs. Nach dem Sieg gegen Dinslaken nach Penaltyschießen, holen die Vogelsberger auch einen Zähler beim Tabellenführer aus Hamm.
Drei Punkte waren das Ziel der Luchse am vergangenen Wochenende, es hätten aber auch fünf sein können.
Zunächst empfingen die Lauterbacher am vergangenen Freitag die wiedererstarkten Kobras aus Dinslaken. Am „Tag der Sponsoren“ konnte der Fan alles erleben was Eishockey attraktiv macht. Zunächst lief für die Luchse alles nach Plan. Julian Grund brachte den Gastgeber nach 9 Minuten mit 1:0 in Führung. Doch Dinslaken schlug erbarmungslos zurück und kam im ersten Drittel zu drei Toren durch Linda, Vavra und Pleger. Jetzt war der Kampfgeist der Luchse geweckt. Im 2. Drittel erarbeitete sich das Team eine Chance nach der anderen und wurde dafür belohnt. Zunächst Jens Feuerfeil und unmittelbar danach Aric Schinke erzielten die Tore zum Ausgleich. Im letzten Drittel dann Spannung pur. Zunächst mit dem besseren Ende für die Luchse. Wiederum Jens Feuerfeil brachte die Luchse mit 4:3 in Front. Die Gäste seinerseits gaben ebenfalls nicht auf und konnten durch Daniel Pleger nochmals ausgleichen. Im anschließenden Penaltyschiessen hatten dann die Luchse die besseren Schützen. Julian Grund und Jake Fardoe sicherten den Zusatzpunkt, auch weil Tim Stenger im Tor der Luchse nicht einen einzigen Treffer zuließ.
„Natürlich war das ein hartes Stück Arbeit. Dinslaken hat sich noch nicht aufgegeben, deswegen sind die beiden Punkte umso wertvoller, weil sie gegen den direkten Konkurrenten erzielt wurden. Meine Mannschaft hat das Ziel PlayOffs konkret im Visier und so hat sie sich die Punkte auch erkämpft, “ so ein zufriedener Luchse Coach.
Zwei Tage später dann der fünfte direkte Vergleich bei den Hammer Eisbären. Die personellen Zeichen standen nicht zum Besten. Auf Seiten der Luchse fehlten neben Michael Mroz und Marc Kevin Perkins auch Verteidiger Sven Naumann. Zudem ging Kevin Schophuis stark angeschlagen ins Spiel.
Den besseren Start hatten die Eisbären. Bereits in der ersten Minute traf Ibrahim Weißleder zum 1:0 für die Gastgeber. Dass Gegentore den Vogelsberger nichts ausmachen, zeigten sie direkt im Anschluss. Nur drei Minuten später konnte Julian Grund den Ausgleich besorgen. Das Spiel entwickelte sich zu dem Zeitpunkt zu einem rasanten und schnellen Spiel mit tollen Toraktionen auf beiden Seiten. Zunächst traf Hamm zum 2:1, doch vor der Pause drehten die Luchse das Spiel und kamen durch Jens Feuerfeil und Miro Hantak zur 3:2 Pausenführung.
Im 2. Drittel mussten die Luchse dann, die ein oder andere Strafzeit nehmen. Und es brauchte dann eine 5:3 Überzahl für Hamm um den Ausgleich zu erzielen.
Im letzten Drittel konnte zunächst Aric Schinke einen Abspielfehler nutzen und die 4:3 Führung erzielen. Als Jens Feuerfeil dann knapp 6 Minuten vor Schluss sogar das 5:3 erzielte, waren sich der ein oder andere Spieler schon zu sicher, dass es diesmal für den Dreier reicht. Doch ein Spitzenteam wie Hamm spielt bis zur letzten Minute.
Und so konnten die Eisbären durch Thau und Demuth nochmals ausgleichen. Im anschließenden Penaltyschiessen waren beide Torleute in Topform. Sowohl Tim Stenger als auch Marc Fleischer ließen in der ersten Runde nichts zu. Das bessere Ende dann für Hamm. Igor Furda traf im sechsten Versuch und sicherte den Eisbären den Zusatzpunkt und aufgrund der Niederlage der Ratinger Ice Aliens auch die Tabellenführung.
„Nach so einem Spiel bist du schon enttäuscht. Du hast beide Hände an einem Dreier und dann wird er dir aus den Händen gerissen. Das muss die Mannschaft noch lernen. In dieser Runde musst Du 60 Minuten konzentriert sein, denn alle Mannschaften spielen derzeit auf Augenhöhe gegeneinander. Trotzdem ist der Punkt für uns sehr wertvoll,“ sagte der Coach nach dem Spiel.



troisdorfdynamiteTroisdorf hadert weiter mit der Torausbeute / Null Punkte trotz guter Leistungen gegen Paderborn und Bad Nauheim – Am Freitag geht es zum Tabellenführer nach Herford

(RLW)  „Wenn du keine Tore schießt, gewinnst du keine Spiele!“ Eine Phrase, für die beim sonntäglichen TV-Fußballtalk auf Sport1 sofort 3 Euro fällig sind. Beim EHC Troisdorf kostet die Floskel zwar kein Geld, ist dafür aber derzeit leider Programm. Auch am Wochenende haderten die Dynamites einmal mehr mit der schlechten Chancenauswertung – und das gleich in zwei Spielen. Mit etwas mehr Treffsicherheit wären sowohl beim Heimspiel am Freitag gegen Paderborn als auch beim Auftritt am Sonntag in Bad Nauheim durchaus Punkte drin gewesen. So jedoch verließ das Team von André Koslowski in beiden Partien als Verlierer das Eis und steht nach dem Doppelwochenende nicht nur mit leeren Händen da, sondern auch weiterhin am Tabellenende der 1. Liga West-Pokalrunde.
Nachdem man am vorherigen Wochenende beim 5:3-Erfolg in Solingen erstmals punkten konnte, hatte sich der EHC für das Heimspiel gegen den ESC Paderborn einiges vorgenommen.  Die Mannschaft wollte den nächsten Dreier einfahren und machte dies von Beginn an auf dem Eis deutlich. Mit hohem Tempo setzte man die Panther früh unter Druck und drängte den Gegner in die Defensive. So schien es in den ersten zehn Spielminuten, als komme Paderborn erst gar nicht aus dem eigenen Drittel heraus. Troisdorf spielte stark auf; was allerdings fehlte – waren die Tore. Schließlich fiel aber doch noch ein Tor - jedoch auf der gegenüberliegenden Seite: Mitte des ersten Spielabschnitts nutzten die Gäste eine kleine Unachtsamkeit in der Troisdorfer Hintermannschaft aus und erzielten quasi aus dem Nichts das 1:0. Die Hausherren waren sichtlich geschockt. Zu allem Übel kassierte kurze Zeit später Kevin Stöhr auch noch eine völlig überflüssige Strafzeit, die der ESC schließlich nutzte, um auf 2:0 davon zu ziehen. Die Kräfteverhältnisse auf dem Eis waren damit gänzlich auf den Kopf gestellt. Kurz darauf erbrachte dann Mario Wonde den Beweis, dass die EHC-Stürmer doch zu wissen scheinen, wo das gegnerische Tor steht, und erzielte zumindest den 1:2-Anschlusstreffer.
Dennoch war der EHC nun sichtlich angeknockt. Im Boxen hätte man von zwei Wirkungstreffern gesprochen, die die Paderborner trotz Troisdorfer Überlegenheit im ersten Drittel anbringen konnten. Dennoch schafften es die Hausherren schließlich zum Ausgleich: Max Schäfer setzte Dominik Klein in Szene, der den Puck zum 2:2 im Paderborner versenken konnte. Die Freude darüber währte allerdings nicht lange, denn schon knapp zwei Minuten später nutzten die Gäste erneut eine Strafzeit gegen Troisdorf aus, um wieder in Führung zu gehen.
Mit dem knappen 3:2 für die Panther ging es in den letzten Spielabschnitt. Der EHC warf nun alles nach vorne, kämpfte beherzt und setzte das Paderborner Tor unter Dauerbeschuss. Allerdings ohne zählbaren Erfolg. Zum einen verteidigten die Gäste geschickt und zum anderen erwischte ESC-Schlussmann Steve Themm einen Sahnetag und erwies sich in den letzten 20 Minuten als unüberwindbar. Wie oft es die Dynamites auch versuchten – der Ausgleich wollte nicht fallen. Selbst als Koslowski in der Schlussphase Torhüter Lukas Haack zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, fand die schwarze Hartgummischeibe nicht mehr den Weg ins Paderborner Gehäuse.
„Ihr hattet einen Sieg mehr als verdient“, gestand der gegnerische Coach nach Spielende in Richtung Troisdorf und dokumentierte damit die Überlegenheit der Hausherren. Für seinen Kollegen an der EHC-Bande nur ein geringer Trost: „Ein solches Lob ist nett, bringt uns aber keine Punkte ein“, betonte ein sichtlich enttäuschter André Koslowski.
Immerhin hatte das Team des Troisdorfer Bandenchefs rasch die Gelegenheit auf Wiedergutmachung: Nur 48 Stunden nach der unglücklichen Niederlage gegen den ESC Paderborn ging es für die Dynamites am später Sonntagnachmittag ins hessische Bad Nauheim. Gegner in der Eissporthalle im dortigen Kurpark war die 1b-Vertretung der Roten Teufel, die beim Hinspiel vor rund vier Wochen in Troisdorf mit 3:1 knapp die Nase vorne hatten. „Jeder muss sein Maximum an Leistung erbringen und wir dürfen keine Fehler machen“, schwor Koslowski sein Team vor der Begegnung ein und witterte durchaus eine Chance gegen den Favoriten aus der Wetterau. So startete Troisdorf – wie schon am Freitag – mit viel Druck und erarbeitete sich zahlreiche Chancen. Aber – und auch dies war ein Spiegelbild vom Freitagabend – man fand das Ziel nicht. Doppelt bitter war die Tatsache, dass man schon früh im Spiel auf Alexander Richard verzichten musste, der nach einem Badencheck, bei dem sich sein Gegenspieler verletzte, eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte und frühzeitig unter die Dusche geschickt wurde. Zwar verpasste man in dieser Phase erneut ein Tor zu erzielen, dafür aber bot man gegen clever und routiniert agierende Bad Nauheimer zumindest auch in der Defensive eine starke Leistung, sodass es nach 20 gespielten Minuten immer noch torlos stand.
Im zweiten Drittel kamen nun die Hausherren immer besser ins Spiel und schon bald stand Dominik Liesenfeld im Mittelpunkt des Geschehens. Gleich mehrfach musste der Troisdorfer Schlussmann seine Klasse unter Beweis stellen, um sein Team vor einem Rückstand zu bewahren. Die Troisdorfer Defensive wackelte jetzt gewaltig, hielt dem Druck aber zunächst noch stand. Schließlich kam es dann aber doch, wie es kommen musste: In der 34. Spielminute fanden die Roten Teufel die Lücke im Troisdorfer Defensivverbund, konnten den starken Liesenfeld überwinden und gingen mit 1:0 in Führung. Daran änderte sich auch bis zur zweiten Pause nichts.
Im letzten Drittel lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Während die Gäste auf den Ausgleich drängten, hatte auch Bad Nauheim weitere gute Chancen. Schließlich gewann die hessische Routine über den nordrhein-westfälische Unerfahrenheit und die Roten Teufel erzielten gut zwölf Minuten vor dem Ende das 2:0. Damit war der berühmte Sack zu und die DEL2-Reserve ließ nichts mehr anbrennen. Für den EHC Troisdorf blieb somit die Erkenntnis, dass man zwar erneut ein gutes Spiel abgeliefert hat, aufgrund der vielen vergebenen Chancen am Ende aber doch nur dem Gegner gratulieren darf. „Wir haben auch heute wieder gut gearbeitet, aber die entscheidenden paar Prozent Einsatz und Konzentration haben einfach gefehlt - insbesondere im Torabschluss“, konstatierte André Koslowski nach der Niederlage.
Damit bleibt es für den EHC Troisdorf in der Tabelle bei drei Zählern auf der Habenseite. Ob sich daran am kommenden Spieltag etwas ändert, wird sich zeigen. Vom Papier her müsste es eine fast unlösbare Aufgabe sein, die auf die Dynamites wartet: Am Freitag, 19. Februar, geht es für den Tabellenletzten zum Ligaprimus nach Herford. Spielbeginn bei den Ice-Dragons ist um 20.30 Uhr. Auch wenn es ein ungleiches Duell zu sein scheint, wird man die Punkte an der Sieg keinesfalls schon im Vorfeld abschreiben. Denn wie heißt es so schön: „Jedes Spiel muss erst gespielt werden!“ Beim Sport1-Fußballtalk kostet diese Phrase sonntags 3 Euro – für den EHC Troisdorf könnte sie am Freitag drei Punkte wert sein...



grefrathphoenixGrefrather EG mit Kantersieg in Neuss - Geburtstagskind Oliver Nilges mit 6. Shutout


(NRWL)  Nicht in Optimalbesetzung musste die Grefrather EG am gestrigen Sonntag die kurze Reise zum Neusser EV 1b, dem aktuellen Tabellendritten der Regionalliga-Pokalsrunde antreten.
Neben dem bis zum Saisonende gesperrten Roby Haazen und den zeitgleich spielenden Youngstern aus der GEG-Jugend-Mannschaft musste Trainer Karel Lang zusätzlich auf die Angreifer Dennis Holstein, Andre´ Nelleßen und Sven Schiefner verzichten. Dafür waren nach längerer Pause die Verteidiger Sascha Lorenz und Gerrit Ackers wieder mit von der Partie.
Aufgrund akuten Stürmermangels, stelle Karel Lang seine Reihen im Vorfeld um, so dass sich Julius Krölls und Christian Robens diesmal im Angriff versuchen mussten.
Im ersten Drittel sahen die etwa 30 mitgereisten Grefrather Zuschauer im Neusser Südpark zwei Mannschaften die sich auf Augenhöhe begegneten. Aufgrund der Reihenumstellungen tat sich die GEG in der Anfangsphase erkennbar schwer, ihren Spielrhythmus aufzunehmen, so dass es den Neussern immer wieder gelang, gefährlich vor dem von Geburtstagskind Oliver Nilges gehüteten GEG-Tor aufzutauchen.
In der 8. MInute erzielte Andre´ Schroll auf Zuspiel von Julius Krölls und Lorenz Schneider etwas überraschend die Grefrather Führung zum 0:1. Die Gastgeber aus der Regionalliga antwortenden postwendend mit einem Pfostenknaller und versuchten auch in den Folgeminuten Druck auf das Grefrather Gehäuse aufzubauen. Dabei erspielten sie sich einige Chancen zum Ausgleich. Kurz vor Drittelende setzte Jerome Baum mit einem schönen Treffer ins rechte obere Eck ein Ausrufezeichen für den Phoenix. So ging es mit einer etwas schmeichelhaften 2:0-Führung für die GEG in die erste Drittelpause.
Das 2:0 erwies sich als Wirkungstreffer für die 1b des NEV und als Initialzündung für die Grefrather EG, welche sich im zweiten Spielabschnitt nun von Beginn an druckvoll und deutlich spielfreudiger zeigte.
Während einer Grefrather Überzahlsituation fand Matthias Holzki schließlich die Lücke vor dem Neusser Tor und traf ins kurze Eck zum 0:3 (25. Minute). Zwei Minuten später lässt "Gaststürmer" Christan Robens im Alleingang Christian Peußer im Neusser Tor keine Chance beim 0:4 (27. Minute). Neuss fand jetzt keinen Zugriff mehr aufs Spiel, so dass schließlich in der 34. Minute nach einer schönen Powerplaysituation das 0:5 durch Routinier Andre´ Schroll die Vorentscheidung zugunsten der Grefrather brachte. Bei diesem Spielstand ging es auch zum letzten Pausentee.
Wer nun erwartet hatte, dass die Jungs von der Niers im letzten Spielabschnitt einen Gang zurückfahren würden, sah sich getäuscht. Bereits in der 41. Minute traf Gerrit Ackers zum mit einem satten Distanzschuss von der blauen Linie zum 0:6.
Neuss wollte nun unbedingt selbst zum Erfolg kommen und stellte mit einigen gefährlichen Einzelaktionen den sicheren Grefrather Schulssmann auf die Probe. Kurz darauf Glück für Oliver Nilges, als nur der Pfosten half, den Neusser Ehrentreffer zu verhindern.
Das weiterhin offensive Neusser Spiel eröffnete dem Phoenix Räume, die Matthias Holzki (46.) und Gerrit Ackers (47.) kompromisslos zum 0:7 und 0:8 nutzten. Doch auch damit war der Grefrather Torhunger noch nicht gestillt. In der 56. Minute packte Gerrit Ackers seinen berühmten "Hammer" aus und zimmerte das Spielgerät zum 0:9 in die Neusser Maschen. 35 Sekunden später wagte sich der Neusser Schlussmann bei einer Abwehraktion zu weit aus seinem Kasten heraus und wurde prompt mit dem 0:10 durch Andre´ Schroll bestraft.
Den Schlusspunkt des Abends setzte zwei Sekunden vor Ablaufen der Uhr schließlich erneut Gerrit Ackers mit seinem 0:11. Es war sein vierter Treffer im letzten Drittel.
Kurz zuvor gelang es den "Feuervögeln" in der Schlussphase noch eine doppelte Unterzahlsituation schadlos zu überstehen, so dass sich Geburtstagskind Oliver Nilges mit seinem bereits 6. Shutout in dieser Saison selbst belohnen durfte.
"Das Spiel war nicht wirklich eine einfache Kiste für uns, auch wenn das Ergebnis etwas anderes sagt!" so Oliver Nilges nach der Begegnung. "Wir werden diese Woche fleißig trainieren und gut motiviert in die nächsten Spiele gehen. Königsborn wird eine harte Nummer werden und das Rückspiel gegen Neuss wird auch definitiv schwerer als heute!" meint er im Hinblick auf das kommende entscheidende Doppelwochenende.



salzgittericefightersSpielberichte vom Wochenende der TAG Salzgitter Icefighters

(RLN)  Erstes Doppelwochenende in der Meisterrunde ist geschafft. Die Icefighters liefern zu Hause gegen den Altonaer SV ein gutes Spiel ab und gewinnen souverän mit 12:0 (2:0, 5:0, 5:0) Ein Meilenstein gelang dabei Mario Breneizeris, der die magische 1000-Punkte-Marke knackte.
Die Icefighters wollten nach dem vernünftigen Auftritt in Adendorf auch zu Hause ein gutes Spiel abliefern. Das Team von Radek Vit ging von Beginn an konzentriert ins Spiel gegen den ASV. Nach anfänglichem Abtasten beider Mannschaften fasste sich Kapitän A. Pflüger in der neunten Spielminute ein Herz, sein Solo brachte das erste Tor. Nach schöner Kombination konnte R. Friedrich in der 12. Spielminute auf 2:0 erhöhen. Mit diesem Zwischenstand ging es in die erste Pause.
Der zweite Durchgang brachte nicht nur Torchancen, sondern auch jede Menge Tore zur Freude der Zuschauer. Den Hamburgern schwanden immer mehr die Kräfte, was die Icefighters ausnutzen konnten. Durch Treffern von 2x Gatzka, Pflüger, Böhm und Pelikan konnte der Spielstand auf 7:0 erhöht werden (25./29./35./37./38).
In den letzten 20 Spielminuten hieß es für die Icefighters das Spiel souverän zu Ende spielen und am klaren Sieg keinen Zweifel mehr aufkommen zu lassen. Man kontrollierte das Spiel weiter und erspielte sich ein klares Chancenübergewicht. Wenn der ASV mal gefährlich vor dem Salzgitteraner Gehäuse auftauchte, war der Puck eine sichere Beute für Tschirner. Die Icefighters erarbeiteten sich noch einmal eine ganze Reihe von Chancen und konnten durch Treffer von Friedrich, Breneizeris, Gatzka und K. Hoffmann die Führung ausbauen (41./45./52./57.). In der 60. Spielminute war es dann soweit, der erfahrene Mario Breneizeris erreichte eine Marke, die nur wenige Spieler erreichen. Sein 1000. Scorer-Punkt gelang dem Stürmer mit seiner Vorlage auf K. Hoffmann zum letzten Tor an diesem Abend. Somit trennten sich die Icefighters mit einem ungefährdeten 12:0 gegen den Altonaer SV im ersten Meisterrunden-Heimspiel. 

Niederlage beim Tabellenführer
Im ersten Spiel der Meisterrunde mussten die Icefighters eine Niederlage einstecken, beim Adendorfer EC wurde die Partie mit 9:3 verloren. (4:3/3:0/2:0)
Ohne große Ambitionen reiste das Team der Icefighters zum bislang verlustpunktfreien Tabellenführer der Meisterrunde dem Adendorfer EC, zumal man kurzfristig noch auf die beiden Stammkräfte D. Borchers und A. Kiene verzichten musste. Trotzdem - oder gerade weil man ohne Erwartungen angereist war - spielten die Spieler locker auf und konnten sogar durch einen Doppelschlag in Führung gehen. (9./10. Min.). Kurz drauf gelang dem AEC jedoch der Anschlusstreffer (11. Min.) Zur Überraschung der über 680 Zuschauer konnten die Icefighters kurz darauf die Zwei-Tore-Führung wieder herstellen (12. Min.). Adendorf hatte vorher schon gute Torgelegenheiten liegen lassen, wachte jetzt jedoch auf und hatte das nötige Quäntchen Glück im Torabschluss, als zum Beispiel ein Puck über die Fanghand von Torfrau Lhotska rutschte und so den Weg ins Tor fand. Innerhalb drei Minuten konnte der AEC den Rückstand dann in eine Führung drehen. (18./19.20.)
Im zweiten Durchgang sahen sich die Icefighters etwas mehr in die Defensive gedrängt, da der AEC immer besser ins Spiel fand. Trotzdem hatten die Icefighters einige gute Chancen, es gelang jedoch kein Treffer. Besser machte es dagegen das Team aus der Lüneburger Heide, die drei Treffer erzielen konnten (23./28.39.).
Nach dem Doppelschlag zu Anfang des letzten Drittels ( 41./42.) war das Spiel entschieden. Der AEC spielte ab dann mit angezogener Handbremse, die Icefighters hingegen konnten abermals gute Tor-Gelegenheiten nicht nutzen. So blieb es dann bei einer 9:3 Niederlage im ersten Meisterschaftsspiel.
„Mit unserem dezimierten Kader hatten wir nichts zu verlieren und waren dadurch recht locker und haben gut dagegen gehalten“, resümierte Icefighters-Coach Radek Vit.
Die ersten Punkte einzufahren dazu hat die Mannschaft schon am morgigen Sonntag Gelegenheit, wenn im zweiten Meisterschaftsspiel der Altonaer SV erwartet wird. Bully ist um 18 Uhr in der Eisporthalle am Salzgittersee.



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Dienstag 16.Februar 2016
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