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Juni 26
                          
Fußball WM
       
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Höchstadt Alligators
(OLS)  Stürmer Dennis Miller ist der nächste Neuzugang beim HEC. Der 99-Jährige verfügt über reichlich Zweitliga-Erfahrung und spielte auch schon in der DEL. Die letzte Saison begann er in der Oberliga bei den Erding Gladiators und wechselte dann zum Saisonende in die zweite Liga zu den Blue Devils Weiden
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Verteidiger Ludwig Synowiec, der vor zwei jahren aus Timmendorf zurückkehrte, wird die Crocodiles verlassen. Der 34-Jährige wird in seine Heimat zurückkehren
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Nach fünf Jahren im Trikot der TecArt Black Dragons wird Verteidiger Niklas Jakob Erfurt verlassen. Man konnte sich nicht auf eine weitere Verlängerung einigen. Der 24-Jährige wird sich einem anderen Oberligisten anschliessen
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Der erste Neuzugang beim ECW steht fest. Vom Adendorfer EC wechselt Dominik Chara zu den Jadehaien. Der 26-jährige Tscheche kam erst während der letzten Saison aus Haßfurt zu den Heidschnucken und konnte in 11 Regionalligaspielen 16 Scorerpunkte für sich verbuchen. Ausserdem hat der junge Slowene Martin Crepinsek verlängert. Der 21-jährige Stürmer kam letztes Jahr aus dem Rosenheimer Nachwuchs nach Sande
  
Eisadler Dortmund
(RLW)  Lennard Brunnert wird in sein sechstes Jahr an der Strobelallee gehen. Der 25-jährige Torhüter musste zuletzt verletzungsbedingt lange Zeit pausieren und will nun neu angreifen
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Youngster Maximilian Berger wird dritter Goalie bei den Miners. Der 19-Jährige wechselt aus dem Tölzer Nachwuchs nach Peißenberg. Bei den Löwen stand er auch im erweiterten Oberliga-Aufgebot
  
Eagles Essen-West
(BZLW)  Nach den jüngsten Ereignissen und der Rückstufung in die Bezirksliga, sowie persönlichen Anfeindungen hat der Vorsitzende Thomas Böttcher seinen Rücktritt erklärt. Die weitere Vorstandschaft erklärte am Ziel das Essener Eishockey weitereintwickeln zu wollen festzuhalten. Unterdessen prüft der neu gegründete EHC Essen derzeit die Möglichkeiten eine Senioren-Mannschaft zum Spielbetrieb zu melden
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Dauerbrenner Sebastian Schmitz wird in seine bereits zehnte Saison im Trikot der Realstars gehen. Der 28-Jährige ist eine feste Größe in den Angriffsreihen des ESV
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Angreifer Xaver Magg kehrt zum ERSC zurück. Der 27-Jährige spielte zuletzt ein Jahr beim EV Moosburg und konnte dabei in 28 Partien 7 Scorerpunkte beisteuern
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Stürmer Stefan Würmseer, der letztes Jahr von seinem Heimatverein EHC Klostersee kam, trägt weiter das Aibdogs-Trikot. In der vergangenen Saison brachte es der 23-Jährige in 29 Spielen auf 9 Tore und 7 Assists
  
Berlin Capitals
(LLB)  Youngster Yannis Gebhardt verstärkt in der neuen Saison die Offensive. Der 17-Jährige kehrt aus dem Wolfsburger Nachwuchs in seine Heimatstadt zurück
  
Forst Nature Boyz
(BLL)  Stürmer Tobias Hoferer wird in der nächsten Saison nicht für den SC auflaufen. Er wird zunächst eine Eishockeypause einlegen
  
Beach Devils Timmendorf
(RLN)  Verteidiger Louis Habel geht in seine dritte Saison an der Ostsee. Der 24-jährige hat sich zu einer wichtigen Stütze in der Defensive des CET entwickelt. Zuletzt brachte er es in 25 Spielen auf 17 Scorerpunkte
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Der ESV hat mit Igor Furda verlängert. Der 49-jährige Deutsch-Tscheche wird damit bereits in seinem viertem Jahr als Trainer an der Bande der Grizzlys stehen
  
Hamburger SV
(RLNO)  Die beiden Eigengewächse Luca De Cilia und Lasse Haffke werden auch in der neuen Regionalligasaison weiterhin die Defensive des HSV verstärken
  
Senden Crocodiles
(BBZL)  Stürmer Luca Knaus geht weiter für seinen Heimatverein auf Torejagd. Der 23-Jährige konnte in zuletzt 18 Spielen 2 Tore und 2 Assists für sich verbuchen
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte vom Mittwoch 16.März 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga und Landesliga Berlin.



mannheimeradlerAdler Mannheim verabschieden sich am 18. März

(DEL)  Nach 185 Tagen, 27 Heim- und 28 Auswärtsspielen fand die DEL-Saison 2015/16 am vergangenen Sonntag ein jähes Ende. Der noch amtierende Meister verlor das alles entscheidende Spiel drei der 1. Playoff-Runde gegen die Kölner Haie mit 2:4 und verpasste erstmals seit 2010 den Sprung unter die letzten Acht.
Trotz des frühen Ausscheidens und der großen Enttäuschung, die derzeit herrscht, möchten wir uns natürlich von allen Fans, Partnern und Sponsoren gebührend verabschieden und uns für die abermals grandiose und beispiellose Unterstützung in dieser Saison bedanken.
Aus diesem Grund findet am kommenden Freitag, den 18.03.16, ab 18.00 Uhr die Saisonabschlussfeier in der SAP Arena (Umlauf, Ebene eins) statt. Der Zutritt erfolgt über Eingang D, kostenlose Parkmöglichkeiten stehen auf dem Parkplatz P1 und VIP-Parkplatz zur Verfügung. Neben dem leiblichen Wohl ist auch für die musikalische Unterhaltung durch Radio Regenbogen gesorgt, und wer sich am Freitag noch einmal mit Fanartikeln eindecken möchte, kann dies in unserem Fanshop tun. 
Im Rahmen der Saisonabschlussfeier wird auch die Torprämie unseres Partners Bitburger „ausgeschüttet“. Für alle Besucher gibt es also Freigetränke (Bier, Softdrinks und Wasser), allerdings nur solange der Vorrat reicht. 
Wir freuen uns auf euren Besuch!



ehcredbullmuenchenRed Bulls schlagen Straubing mit 5:0 - Don Jackson: „Wir haben das wichtige erste Tor geschossen“ | München geht in der Viertelfinal-Serie mit 1:0 in Führung

(DEL)  Der EHC Red Bull München hat das erste Spiel im Playoff-Viertelfinale gegen die Straubing Tigers dank einer starken Leistung mit 5:0 (2:0|1:0|2:0) gewonnen. Vor 5.240 Zuschauern entwickelte sich eine intensive Partie, in der Steve Pinizzotto und Michael Wolf die Hausherren im ersten Abschnitt in Führung brachten. Nach dem Wechsel erhöhte Matt Smaby auf 3:0. Im Schlussabschnitt verhinderte München mit einer konzentrierten Defensivleistung den Anschlusstreffer und erhöhte dann durch Keith Aucoin und Jeremy Dehner auf 5:0. Torhüter David Leggio gelang in seiner ersten DEL-Playoff-Partie ein Shutout. München führt durch den Sieg in der „Best-of-Seven-Serie“ mit 1:0. 
Von der ersten Minute an hatte das Spiel alles, was eine Playoff-Partie auszeichnet: Tempo, harte Zweikämpfe und Torszenen. München versuchte vor heimischem Publikum das Spiel zu machen, während Straubing auf schnelle Konter setzte. In der zweiten Minute prüften die Gäste zweimal Münchens Torhüter David Leggio, auf der Gegenseite scheiterte Mads Christensen kurz darauf per Bauerntrick. In der fünften Minute gelang dem EHC dann das, was er beim Viertelfinal-Aus in der vorigen Saison gegen Wolfsburg nicht schaffte: Ein Tor vor heimischem Publikum. Bei angezeigter Strafe drückte Steve Pinizzotto den Bandenabpraller nach einem St-Denis-Schlagschuss über die Linie. Michael Conolly tauchte kurz nach der Powerbreak frei vor dem Münchner Gehäuse auf, verzog allerdings knapp (11.). Dann rettete David Leggio mit einem starken Reflex gegen den durchgestarteten Steven Zalewski die knappe Führung. München wurde gegen Ende des Drittels wieder zwingender. Nachdem Daniel Sparre zweimal knapp scheiterte (17.), machte es Michael Wolf besser. Der Kapitän nahm einen scharfen Pass von Jason Jaffray direkt und traf flach ins linke Eck (18.). 
Nach dem Seitenwechsel drängten die Hausherren auf den dritten Treffer. Dominik Kahun hatte bei einem Abpraller das leere Tor vor sich, Straubings Goalie Matt Climie brachte aber im letzten Moment den Schoner an die Scheibe. Dann lieferten sich Torschütze Steve Pinizzotto und Sean O'Connor einen Faustkampf, für den beide eine Zehn-Minuten-Strafe kassierten. Da der Straubinger aufgrund einer Unsportlichkeit eine zusätzliche Disziplinarstrafe erhielt, war für ihn die Partie nach 23 Minuten beendet. In der Folge konnten die Gäste zwei Powerplays nicht nutzen, weil Münchens Defensive um Torhüter David Leggio diszipliniert verteidigte. Maximilian Kastner hatte in der 31. Minute das 3:0 auf dem Schläger, er scheiterte nach starker Vorarbeit von Michael Wolf aber am Schoner von Matt Climie. Matt Smaby gelang es wenig später per Handgelenkschuss den Straubinger Goalie zum dritten Mal zu bezwingen (33.). 
Im Schlussabschnitt wurden die Straubinger offensiver, sogar in Unterzahl störten sie die Red Bulls beim Spielaufbau. Bis auf eine gute Chance von Thomas Brandl, der plötzlich alleine vor Münchens Tor auftauchte und an David Leggio scheiterte, konnten sich die Gäste allerdings offensiv nicht auszeichnen. In der 48. Minute sorgte ein Münchner Doppelschlag für die Vorentscheidung: Bei 4-gegen-3-Überzahl hatte Keith Aucoin viel Platz, kurvte von der Seite vor das Tor und schloss ansatzlos in den rechten Winkel ab. Nur 30 Sekunden später – bei vier gegen vier - erhöhte Jeremy Dehner sogar auf 5:0. Die Vorarbeit kam von Steve Pinizzotto, dem damit ein Gordie-Howe-Hattrick gelang (Tor, Assist und Faustkampf). Straubing wechselte nach dem Gegentreffer den Torhüter, für Matt Climie kam Dustin Strahlmeier ins Spiel. Die Gäste hatten in der Folge zwar eine Drangphase, der Ehrentreffer gelang den Niederbayern allerdings nicht mehr, sodass es beim 5:0-Erfolg der Red Bulls blieb.
Spiel zwei der „best-of-seven“-Viertelfinalserie zwischen dem EHC Red Bull München und den Straubing Tigers findet am kommenden Freitag um 19.30 Uhr in Straubing statt. Am Sonntag, 20. März, empfangen die Red Bulls die Tigers um 14.30 Uhr im heimischen Olympia-Eisstadion. Eintrittskarten zu dieser Begegnung und zu allen anderen Heimspielen des EHC Red Bull München sind im Internet (www.muenchenticket.de), über die Tickethotline 089/54818181 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Eintrittskarten gibt es auch im Ticket Center direkt neben dem Olympia-Eisstadion (Öffnungszeiten: Mittwochs und donnerstags von 16.00 bis 19.00 Uhr | an Heimspieltagen ab drei Stunden vor Spielbeginn).



roteteufelbadnauheimEC Bad Nauheim verliert Spiel drei mit 0:3 und liegt nun mit demselben Ergebnis in der Playoff-Serie gegen Ravensburg hinten - "Will hierher wiederkommen"

(DEL2)  Was für ein gebrauchter Abend für die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim: nicht nur, dass man trotz eines starken Auftritts das dritte Playoff-Viertelfinale in Ravensburg mit 0:3 (0:1, 0:1, 0:1) verlor und nun mit demselben Resultat in der Serie hinten liegt, man haderte vielmehr mit einigen strittigen Entscheidungen der Referees und musste im letzten Drittel gar verletzungsbedingt auf die Dienste von Goalie Mikko Rämö verzichten. "Ich muss mein Team für zwei gute Drittel loben. Wir haben den Kampf angenommen und wollten unbedingt in der Serie zurückkommen", sagte EC-Coach Petri Kujala nach dem Spiel, während sein Gegenüber Danny Naud meinte, dass "es heute ein hartes Stück Arbeit war."
Aber der Reihe nach: Bei den Gästen gab es eine personelle Änderung, nachdem Joel Johansson (wie schon in Spiel eins) Henri Laurila ersetzte. Die Hessen hatten sich einiges vorgenommen und absolvierten ein gutes erstes Drittel. Bereits nach einer Spielminute hatte Jonas Gerstung die Führung auf der Kelle, doch anstatt den Torschuss zu wagen, legte der Verteidiger nochmal quer, so dass die Szene verpuffte. Dennoch waren die Roten Teufel gut im Spiel und schnürten in Überzahl die Ravensburger zwei Minuten lang vollständig in deren eigenen Zone ein. Das Manko war aber - wie in beiden bisherigen Partien - der Abschluss. Nur ein Torschuss sollte in diesem Powerplay gelingen. Wenn, dann war es eine Einzelaktion wie z.B. von Diego Hofland in der 11. Minute, als Mathias Nemec im Tor der Towerstars energisch zupacken musste. Die Spielanteile waren bei den Kurstädtern, die durch Dustin Cameron nur kurze Zeit später die Riesenchance auf die Führung hatten, Nemec hielt mit einem sensationellen Save den Rückhandschuss des Kanadiers. Wenn man kein Glück hat, dann kommt meist auch noch Pech dazu. So geschehen in der 12. Minute, als die Roten Teufel einen Mann mehr auf dem Eis hatten. Vor dem gegnerischen Tor verlor man das Bully, so dass sich MacLean gegen zwei Mann durchsetzte und alleine auf Rämö zulief. Sein Schuss landete am Lattenkreuz - ein Indiz hierfür war, dass der Ravensburger Stürmer nicht sofort jubelte. Erst als der (recht gut postierte) Unparteiische auf Tor deutete, zeigte MacLean eine Reaktion. Die Gäste reklamierten heftigst, aber das Referee-Gespann ließ sich nicht erweichen: 1:0 für die Oberschwaben, die nun Oberwasser bekamen durch diesen Treffer. Die Gäste versuchten aber, dagegen zu halten, nachdem man bereits in den ersten Minuten mit einem guten Forechecking für Probleme bei den Hausherren sorgte.[nbsp] Zwei Strafzeiten in Folge schafften jedoch Platz für die Towerstars, so dass Mikko Rämö seine bekannte Klasse demonstrieren musste und es nach 20 Minuten mit dem knappen Rückstand in die Kabinen ging. Mit dem Pausenpfiff kassierte Marc Kohl sogar noch eine 2+10-Strafe nach einem vermeintlichen Check gegen den Kopf von Ravensburgs Mathieu Tousignant.
Somit starteten die Hessen in Unterzahl in das zweite Drittel, als Austin Smith in der 22. Minute die große Chance auf das 2:0 hatte, der Kanadier jedoch am Tor vorbei zog. Gerade wieder komplett da antworteten die Gäste mit einem Konter über Vitalij Aab und Andreas Pauli, der wiederum an Nemec scheiterte. Der Ravensburger Goalie schien unüberwindbar, als die Roten Teufel - wie bereits am Sonntag beim Stand von 0:1 - eine doppelte Überzahl zugesprochen bekamen. Anders als vor zwei Tagen war die Scheibe nach einem feinen Querpass von Dineen auf den am Pfosten lauernden Cameron diesmal zum Ausgleich im Netz - dachten zumindest die Bad Nauheimer Spieler, sowie auch die Zuschauer. Aber zur Überraschung aller verwehrten die Referees dem Treffer ob eines angeblichen Torraumabseits die Anerkennung. Die Gäste waren aufgrund der Summe der Entscheidungen gegen sie verständlicherweise mehr mit den Unparteiischen beschäftigt, als mit dem Spiel, zudem kassierten sie einige - teils fragwürdige, sowie eine nach lautstarken Unmutsäußerungen von der Bank berechtigte - Strafzeiten. Die Kurstädter waren nach deren schadlosen Ablauf gerade wieder dran, zurück ins Geschehen zu finden, da zog Brandl bei verdeckter Sicht für Mikko Rämö einfach mal ab und das Hartgummi landete im Bad Nauheimer Netz zum 2:0-Pausenstand, so dass die Wetterauer gar nicht wussten, wie ihnen geschah trotz eines phasenweise sehr gut vorgetragenen Auswärtsspiels.
Im letzten Drittel probierten die Gäste noch einmal alles, allerdings entwickelte man wie in den beiden Spielen zuvor zu wenig Durchschlagskraft im Spiel nach vorne. Es waren nun mehr als sieben Drittel absolviert, in denen die Hessen keinen (offiziellen) eigenen Treffer gegen die Towerstars markieren konnten. Dies zehrte an den Nerven, während Ravensburg mit dem 3:0 durch Vogt nach einem Konter nicht gerade dazu beitrug, dass das Selbstvertrauen bei den Roten Teufeln größer wurde. Somit war die Partie vorentschieden und die Uhr lief zugunsten der Towerstars, die das Resultat souverän über die Zeit brachten. Als wäre das Resultat aber noch nicht genug des Ganzen, da ging EC-Goalie Mikko Rämö nach einem Butterfly-Save mit schmerzverzerrtem Gesicht frühzeitig in die Kabine und wurde von Backup Jan Guryca ersetzt, der seinen Kasten in den letzten rund acht Minuten sauber hielt. Am Ende gehen die Gäste trotz eines engagierten Spiels ohne etwas Zählbares vom Eis und sehen sich nun einem 0:3-Rückstand in der Serie entgegen. "Mir gefällt es in Ravensburg. Ich war acht Jahre hier und ich will wiederkommen", sagte EC-Coach Petri Kujala nach dem Spiel gegen sein Ex-Team und deutet damit an, Spiel vier am Freitag vor eigenem Publikum natürlich gewinnen zu wollen, um die Minimalchance auf den Halbfinaleinzug weiter aufrecht zu erhalten.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen: Playoff-Viertelfinale - 3:2-Erfolg in der Verlängerung

(DEL2)  Sieg in Spiel 3: Mit einem 3:2 (1:1; 1:0; 0:1; 1:0)-Erfolg in der Verlängerung haben die Dresdner Eislöwen am Dienstagabend die Führung in der Playoff-Viertelfinal-Serie übernommen.
In einem erneut kampfbetonten Spiel vor 4165 Zuschauern in der Eisarena Bremerhaven schenkten sich beide Mannschaften nichts und erarbeiteten sich eine Vielzahl an Chancen. Viele Strafzeiten prägten allerdings ebenfalls das Spielgeschehen. So konnten die Eislöwen eine doppelte Überzahlsituation in der siebten Minute durch Harrison Reed zur Führung nutzen. Ebenfalls im Powerplay gelang Pawel Dronia für Bremerhaven der Ausgleich (20.). Mirko Sacher brachte mit einem sehenswerten Versuch Dresden erneut in Führung (36.). Da Jan Kopecky (51.) im Schlussdrittel allerdings erneut den Ausgleich markieren konnte, musste die Entscheidung abermals in der Verlängerung fallen. Teemu Rinkinen war es vorbehalten, zum Jubel der rund 20 mitgereisten Dresdner Anhänger den Siegtreffer zu erzielen (63.).  
Bremerhavens Coach Thomas Popiesch: „Wir sind denkbar ungünstig ins Spiel gestartet, haben zu nervös agiert. Mit zunehmender Spielzeit haben wir uns besser in die Partie reingearbeitet, aber letztlich zu wenig Schüsse auf das Tor gebracht. Dresden hat diese Versuche von der blauen Linie gewagt und damit auch Erfolg gehabt. Es wird definitiv eine enge Serie. Wir müssen dranbleiben und am Freitag von Beginn an energischer und besser arbeiten.“
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Wir erleben eine sehr spannende, absolut enge und leistungsstarke Playoff-Serie beider Teams. Meiner Meinung nach wird die Entscheidung erst im siebten Spiel fallen. Das ist  perfekte Werbung für unseren Sport. Auch heute haben unsere Jungs wieder intensiv gearbeitet. Wir dürfen uns auf dem Erfolg aber nicht ausruhen. Wir haben nichts erreicht und stehen am Freitag wieder vor einer neuen Herausforderung.“ 
René Kramer: „Wir können uns kurz über den Erfolg freuen, müssen aber schon an das Spiel am Freitag denken. Das nächste Aufeinandertreffen bringt neue Vorzeichen mit sich und wird ganz anders sein. Bremerhaven ist jetzt gefragt, denn wir konnten unseren psychologischen Vorteil behalten.“
Dominik Grafenthin: „Wir hatten heute das Glück auf unserer Seite und haben das entscheidende Tor erzielen können. Der Sieg ist insgesamt gesehen verdient. Wir waren über weite Strecken besser, haben Bremerhaven aber durch dumme Strafen immer wieder rankommen lassen. Wir wollen einfach zu viel, wollen jeden Zweikampf gewinnen. Aber diese Situationen müssen wir künftig schlauer angehen.“
Michael Endraß: „Die Strafzeiten haben uns zwar zwischenzeitlich immer wieder zurückgeworfen, aber unser Wille hat gesiegt. Jetzt können wir unsere Serie zu Hause weiter ausbauen.“
Das vierte Spiel der „Best-of-seven“-Serie bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 18. März um 19.30 Uhr in der EnergieVerbund Arena. Tickets für die Partie sind über das Online-Ticketportal etix sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. 



kasselhuskiesKassel Huskies bauen mit klarem Sieg über Frankfurt die Serienführung aus

(DEL2)  Mit unverändertem Personal traten Huskies und Löwen am heutigen Dienstag Abend zu Spiel 3 der Viertelfinal-Playoffserie an. In heimischer Eissporthalle lag das Momentum vor dem Spiel klar auf Seiten der Nordhessen, gingen sie doch zwei Tage zuvor in der Serie mit 2:0 in Führung.
Nach verhältnismäßig ruhigen ersten fünf Anfangsminuten gab Löwe Richard Mueller in Huskies-
Unterzahl einen ersten Warnschuss ab. Danach gewannen die Schlittenhunde deutlich an
Überhand. Palausch nach schöner Einzelaktion sowie zwei Mal Proft aus kurzer Distanz hatten die
Führung auf dem Schläger. Frankfurts Torhüter Tyler Plante präsentierte sich an diesem Abend
allerdings in sehr guter Verfassung und stoppte in der Folge auch Pimms Versuch aus dem
Gewühl (10.) sowie Alex Heinrichs Schlenzer nach schönem öffnenden Daoust-Pass (12.). Nach
15 Minuten war aber auch der Löwen-Schlussmann erstmals geschlagen. Jamie MacQueen
erarbeitete sich selbst den Puck vor der Spielerbank der Schlittenhunde, stürmte über die linke
Seite ins Angriffsdrittel, vernaschte einen Gegenspieler und vollendete dieses Solo per Rückhand
zum hochverdienten 1:0. Vor der Sirene lag sogar noch der zweite Treffer in der Luft, Plante
parierte allerdings gegen den vor ihm frei auftauchenden Mike Little und hielt auch in der dann
folgenden Unterzahlphase seinen Kasten sauber.
Auch im Mittelabschnitt waren es die Huskies, die sich eine Mehrzahl an Großchancen erspielten.
Den kleinen Sturmlauf eröffnete Adriano Carciola in der 23. Spielminute, der sich zunächst im eins
gegen eins durchsetzte, dann aber an Tyler Plante hängenblieb, der den Puck über die Latte
lenkte. In Huskies-Überzahl waren es Pimm, der am den schon liegenden Löwen-Schlussmann
scheiterte und Jamie MacQueen mit einem Schlagschuss an den Außenpfosten. Zuvor hatte
Carciola mit einer erneuten Einzelaktion eine 51 Sekunden andauernde doppelte Überzahlphase
provoziert, die letzten Endes aber ohne Torerfolg verstrich.
Die Löwen durften ab der 29. Spielminute erstmals in Überzahl ran. Nicht wenige Fans in der
Kasseler Eissporthalle befürchteten in diesem Moment, dass ihre Huskies für die ausgelassenen
Powerplay-Möglichkeiten nun bestraft werden. Das Gegenteil war aber der Fall! In Unterzahl
erarbeitete sich Thomas Merl die Scheibe, wackelte die komplette Löwen-Hintermannschaft aus und markierte aus kurzer Distanz das überfällige 2:0. Wenn den Schlittenhunden ein Vorwurf zu machen war, dann der, dass sie ihre klare Überlegenheit nicht entsprechend auf die Anzeigetafel brachten, denn auch bis zur zweiten Sirene wurden weitere Torchancen vergeben. Nach 34 Minuten verpasste Merl am Torraum ein scharfes Klinge-Zuspiel, eine Minute später scheiterte Jens Meilleur nach schöner Einzelaktion am Pfosten. In der Schlussminute blieb Jean-Michel Daoust nach Rückhandpass der Huskies-Kapitäns an Plantes Schonern hängen, wenige Sekunden vor Ende des zweiten Drittels tauchte dann aber Löwe Richard Mueller nach Mazzolinis Bullygewinn plötzlich frei vor Markus Keller auf, verfehlte mit seinem Handgelenksschuss jedoch das Tor.
Frankfurts Stürmer mit der Rückennummer 61 hätte in dieser Situation seine Löwen unverhofft wieder zurück ins Spiel bringen können. So waren es aber die Nordhessen, die früh für die Vorentscheidung sorgten. In Überzahl verlud der wie entfesselt spielende Adriano Carciola mit einer Bewegung die Löwen-Abwehr und fand Braden Pimm, der per Direktabnahme das 3:0 erzielte. Zwar gelang es den Löwen danach erstmals in diesem Spiel, die Schlittenhunde in die Defensive zu drängen. Die Kasseler Hintermannschaft hielt dem Druck aber stand, und wenn es doch mal gefährlich wurde, war Markus Keller zur Stelle, wie beispielsweise gegen Brett Breitkreuz in der 46. Minute und dessen Bruder Clarke zehn Minuten vor Schluss. Für den endgültigen Schlusspunkte sorgte Jamie MacQueen nach 56 Minuten. Über die linke Seite drang er in die Defensivzone der Gäste ein und hob den Puck trocken zum 4:0 unters Dach. Gegen passiv auftretende Löwen haderten die Huskies zunächst mit ihrer Chancenverwertung, fuhren dann aber mit einer erneut hochkonzentrierten Leistung einen auch in der Höhe verdienten 4:0-Sieg ein. Die Schlittenhunde liegen nun in der Serie mit 3:0 in Führung und können bereits am Freitag in Frankfurt den Einzug ins Halbfinale klar machen.



kaufbeurenWichtiger 1:0 Sieg für den ESV Kaufbeuren nach hartem Kampf / Daniel Oppolzer mit dem Tor des Tages - Lukes und Schmidpeter verletzt

(DEL2)  Im dritten Playdownspiel gelingt den Jokern der zweite Sieg in der Serie. Max Lukes muss nach einem Foul mit der Trage vom Eis gebracht werden. Auch Marc Schmidpeter scheidet im Lauf des Spiels aus.
Nach bereits 19 Sekunden visierte Daniel Oppolzer die Latte des Freiburger Tors an. Ein furioser Start ins Spiel. Die nächsten Spielminuten neutralisierten sich die Mannschaften gegenseitig und es kam zu wenigen Torszenen. In der zehnten Minute die erste große Chance für die Gäste. In Unterzahl schnappte sich Svanhal die Scheibe und lief allein auf Stefan Vajs zu. Von Baldwin noch bedrängt konnte er abschließen aber der Kaufbeurer Torhüter war hochkonzentriert und ließ sich nicht überwinden. In der 18. Minute eine unschöne Szene. Lukes hatte an der Bande die Scheibe. Haluza kam in seinem Rücken angefahren und checkte ihn unsanft in die Umrandung. Lukes sackte sofort zusammen und blieb regungslos liegen. Nach einer Behandlungspause musste er mit der Trage vom Eis gebracht werden und wurde mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht. Haluza wurde mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe in die Kabine geschickt. Als Bräuner in der 20. Minute auch noch auf die Strafbank musste, hatte die Heimmannschaft die große Chance auf die Führung. Florian Thomas wollt schon jubeln, traf allerdings nur die Torstange.
Mit der fünf gegen drei Überzahl ging es im zweiten Drittel weiter. Sofort nahmen die rot-gelben das Heft in die Hand. Nach 55 gespielten Sekunden jubelten die Kaufbeurer Anhänger. Nach zwei schnellen Querpässen bekam Oppolzer im Slot die Scheibe und konnte von dort zur Führung einnetzen. Als die Freiburger wieder fünf Mann auf dem Spielfeld hatten war es Tobias Bräuner, der den Innenpfosten traf. Weiter waren es die Gäste, die nun mehr vom Spiel hatten. Linsenmaier scheiterte an Vajs und nach zwei kurz aufeinanderfolgenden Strafen gegen den ESVK musste Stefan Vajs mehrmals retten. Auch nahmen die Nicklichkeiten zu, da sie von den Unparteiischen nicht rigoros unterbunden wurden.
Das letzte Drittel war von Spannung geprägt. Auf der einen Seite versuchten die Kaufbeurer das Spiel im Freiburger Drittel zu halten, um den Gästen wenige Chancen zu ermöglichen, auf der anderen Seite die Breisgauer mit unermüdlichen Anläufen auf das von Stefan Vajs gehütete Kaufbeurer Tor. Aufopferungsvoll wurden auf beiden Seiten Schüsse geblockt und Checks gefahren. Zum Schluss des Spiels wurde die Spannung auf die Spitze getrieben. Dreieinhalb Minuten vor Schluss zunächst eine Strafzeit gegen die Wölfe. Die Joker konnten den Sack nicht zumachen. 28 Sekunden vor der Sirene musste Simon Schütz auf die Strafbank. Auszeit Kaufbeuren – Freiburg nahm Boutin vom Eis. Sechs gegen vier. Freiburg ließ die Scheibe in den eigenen Reihen laufen. Nach einer unübersichtlichen Situation bekam Svanhal halbrechts den Puck vor den Schläger. Er konnte den Puck zunächst nicht kontrollieren und musste sich das Spielgerät zurecht legen. Er traf zum bei den Gästen vielumjubelten Ausgleich. Die Scheibe schlug jedoch erst nach Ablauf der Spielzeit im Netz ein und so wurde aus dem vermeintlichen Treffer das Spielende. Ein etwas glücklicher aber nicht unverdienter Heimsieg war unter Dach und Fach. Alexander Karachun warf nach Spielende noch eine Flasche in Richtung der Schiedsrichter. Auch dies wurde mit einer Spieldauerstrafe bedacht.
In der anschließenden Pressekonferenz haderte Leos Sulak mit der Chancenverwertung. Toni Krinner sah ein hart umkämpftes Spiel, das wie auch die weiteren bisherigen Spiele der Serie in beide Richtungen ausgehen hätte können.



towerstarsravensburgRavensburg Towerstars haben nach glattem 3:0 jetzt vier „Matchpucks“

(DEL2)  Das Team von Trainer Daniel Naud hat die Tür zum Play-off Halbfinale ganz weit aufgestoßen. Dank eines 3:0 Heimsieges fehlt jetzt nur noch ein Sieg zur Entscheidung der Serie gegen den EC Bad Nauheim.
Dass die Gäste aus der hessischen Kurstadt ihr verlorenes Heimspiel vom Sonntag zurückholen wollten, wurde schon in den Startminuten unmissverständlich klar. Mit aggressivem Vorchecking setzten sie die Towerstars früh unter Druck, mehrfach kamen die Roten Teufel in vielversprechende Schussposition und Matthias Nemec wurde so richtig warm geschossen.  Auch eine Strafzeit hatten die Towerstars aufgrund eines Wechselfehlers in der 4. Spielminute zu überstehen. 
Die Towerstars kamen in der Folgezeit jedoch besser in Rhythmus und sie kreierten sich gute Tormöglichkeiten. Jetzt stand auch verstärkt Bad Nauheim´s Torhüter Mikko Rämö im Brennpunkt.  Die 2857 Zuschauer sahen ein dementsprechend attraktives Startdrittel, das in der 12. Spielminute seinen ersten Treffer verzeichnete. Aufgrund eines Bandenchecks von Kilian Keller agierten die Towerstars in numerischer Unterzahl, doch nach einem gewonnenen Bully ersprintete sich Brandon MacLean die Scheibe, zog auf das gegnerische Tor und drückte den Puck unter die Latte. Hauptschiedsrichter Alfred Hascher zeigte zunächst eine Strafzeit an, pfiff ab und zeigte dann auf die Torlinie. Er sah den Puck hinter der Latte im Netzbereich und ließ sich auch von den Protesten der Gäste nicht beeinflussen. Der Treffer zählte, die Towerstars lagen mit 1:0 in Front. In der Folgezeit hatten beide Teams ausreichend Gelegenheiten auf Treffer, sowohl Mikko Rämö auf Gästeseite, wie auch Towerstars Keeper Matthias Nemec waren jedoch auf dem Posten. 
Dann der zweite Abschnitt, den die Towerstars zunächst in numerischer Überzahl beginnen konnten, doch in der 25. Minute fanden sie sich gleich in doppelter Unterzahl wieder. Die Penaltykilling-Formationen warfen sich jedoch aufopferungsvoll in die Schüsse und mit vereinten Kräften wurde diese brenzlige Situation überstanden. Erneute Bad Nauheimer Proteste gab es allerdings bei einer  Szene, als die Unparteiischen einen vermeintlichen Treffer von Dousan Frosch Treffer wegen Torraumabseits nicht anerkannten.  Auch die Towerstars konnten trotz dramatischer Szenen vor dem gegnerischen Tor eine 5:3 Überzahl in der 33. Minute nicht nutzen. Besser klappte es bei Gleichzahl an Spielern in der 36. Minute. Die Towerstars hatten sich im gegnerischen Drittel festgesetzt, Radek Krestan schoss aus der Drehung in Richtung Tor und letztlich war es Max Brandl, der vor dem Torraum postiert den Puck zum 2:0 ins Netz weiterleitete.  Aufgrund des Umstandes, dass die Towerstars in der zweiten Hälfte des zweiten Spielabschnitts doch auch optische Vorteile hatten, ging dieser Spielstand durchaus in Ordnung. 
Im Schlussdrittel waren die Oberschwaben vor 2858 Zuschauern sichtlich agiler und wirkten auch physisch spritziger. So war das 3:0 erneut durch Max Brandl in der 52. Spielminute die Folge, damit war das Spiel auch entschieden. Danach brannte nichts mehr an und Towerstars Torhüter Matthias Nemec konnte den zweiten Play-off Shutout in Folge feiern. 
Am kommenden Freitag stehen die Towerstars damit vor dem vorerst schwersten, aber reizvollsten Spiel der bisherigen Saison. Bei einem Sieg könnten sie vorzeitig ins Halbfinale einziehen. Doch bis dahin wartet noch eine schwere Aufgabe auf das Team von Trainer Daniel Naud. 
Vorkaufsrecht für weitere Play-off Spiele
Da aufgrund des Serien-Punktestandes von 3:0 feststeht, dass die Towerstars auf jeden Fall zwei weitere Play-off Spiele  haben (entweder im Viertelfinale oder bestenfalls im Halbfinale) startet ab sofort für diese zwei nächsten Begegnungen das Vorkaufsrecht für Dauerkartenbesitzer. Karten für die nächsten beiden Play-off Spiele können ab Mittwochmittag im Fanshop bezogen werden, oder auch online unter www.reservix.de mit der Funktion "Dauerkartenopiton". Mit der Eingabe des auf der Dauerkarte abgedruckten Kurz-Codes lassen sich die Ticket für Sitzplätze oder Stehplätz als "print @home" Ticket erwerben. Achtung: Ab Freitag, 18. März, 14 Uhr gehen alle Karten für die nächsten Play-offs Heimspiele in den freien Verkauf 



bayreuthtigersEHC Bayreuth: Später Showdown im Tigerkäfig mit happy end

(OLS)  Fast bis Mitternacht spannten die Tigers die Besucher auf die Folter mit 80 Spielminuten und Penaltyschießen Hochspannung bis zur Erlösung, aber alles der Reihe nach.
In diesem dritten Duell beider Teams innerhalb von 5 Tagen versuchten die Gäste von Beginn an in der Defensive gut zu stehen und die Räume eng zu machen. Eigene Offensivaktionen standen auf der „to-do-Liste“ erst weiter hinten und dieses Konzept ging diesmal auf, weil man läuferisch und kämpferisch deutlich stärker agierte als in den Spielen zuvor. Den Tigers fehlte diesmal aber auch etwas das Tempo der ersten Partien, wo man klar dominierte. Feldüberlegen waren die Hausherren zwar trotzdem wieder deutlich, aber die ganz großen Chancen waren anfangs oft Mangelware und den Rest „fischte“ der sichere Torwart Agricola weg. So dauerte es bis zur 17. Minute bis Kolozvary mit einem Nachschuss die Tigersfans erstmals jubeln ließ. Diese verdiente Führung hielt aber nicht lange, denn keine 100 Sekunden später traf Schembri mit einem Schuss aus dem Halbfeld, den Bädermann trotz ziemlich freier Sicht nicht parieren konnte.
Im Mittelabschnitt begann die Heimmannschaft mit einem Pfostenschuss, danach wurden aber die Niederbayern etwas offensiver, während den Tigers weiter der letzte Schritt fehlte. Die größte Chance hatte aber trotzdem der EHC, doch Geigenmüller verfehlte nach einer herrlichen Kombination mit Kolozvary und Kolupaylo aber das schon leere Gehäuse. Mit dem einzigen Powerplay ging der DSC dann tatsächlich auch noch in Front, als ein Schlenzer von der blauen Linie durch Schembri an Freund und Feind vorbei im Tor landete. In der Folgezeit erhöhten die Gäste die Aggressivität und hatten einige Male Glück, dass der Schiedsrichter teilweise gar nicht pfiff oder es nur bei kleinen Strafen beließ. Bei einem dieser Überzahlspiele fasste sich Sevo ein Herz und hämmerte die Scheibe mit Urgewalt aus der ungewohnten Linksaußenposition zum Ausgleich in die Maschen. In den letzten Minuten bestimmten dann wieder die Tigers das Geschehen, belohnten sich aber nicht.
Als nach wenigen Sekunden im Schlussdrittel Kolupaylo bei 5 gegen 4 nachsetzte und Agricola aus kurzer Distanz überwand, hofften die Anhänger der Gelb-schwarzen, dass ihr Team nun richtig in die Spur finden würde. Einige Minuten sah es auch so aus dass man die Partie in den Griff bekommen würde, aber die Chancen auf weitere Treffer konnten wieder nicht genutzt werden und als Hubacek ein Geschenk vom EHC Goalie annahm und zum erneuten Ausgleich verwertete, begann alles wieder von Vorne. Bädermann hatte die Scheibe hinter dem Tor nicht kontrolliert und beherrschte danach auch seinen Torraum nicht, was den DSC völlig unnötig zurück ins Spiel brachte. Die Tigers versuchten es zwar mit vielen Schüssen, aber ohne entscheidendes Kapital daraus zu schlagen und die Verunsicherung war auch weiter spürbar.
So ging man in die Verlängerung in der die Spannung immer weiter stieg, die Bayreuther aber trotz mehr Spielanteilen den „sudden death“ nicht schafften und hinten auch einige brenzlige Situationen zu überstehen hatten, Das Penaltyschießen musste also den Sieger dieses langen Eishockeyabends bringen und das bessere Ende hatten dabei die Oberfranken für sich.
Geigenmüller und Busch verwandelten für die Hausherren und da beim DSC nur Gwalik traf, endete diese Serie mit einem 3-0 für die Wagnerstädter, die nun mit ein paar Tagen Pause ihre Akkus wieder aufladen können und auf ihren Gegner für den Start der nächsten Runde am 22.03 warten. Wer dann von den Nordclubs im Tigerkäfig antreten muss, entscheiden erst die anderen Ergebnisse der restlichen Play-off-Duelle.                                



deggendorferscDeggendorfer SC geht im Penaltyschießen K.O.

(OLS)  Schade! Am Ende hat es trotz großem Kampf nicht gereicht: Die  
DSC-Cracks verlorenmit 4:3 nach Penaltyschießen gegen die Bayreuth  
Tigers und müssen sich somit auch in der Playoffserie gegen die  
Franken mit 3:0 geschlagen geben.
Anders als in den bisherigen Playoffspielen gegen die Tigers  
präsentierte sich der DSC von Beginn an kämpferisch stark und kämpfte  
gegen die Bayreuther um jeden Zentimeter Eis.  In der 17. Spielminute  
musste man zwar den erstmaligen Rückstand hinnehmen, den Andrew  
Schembri jedoch nur zwei Minuten später wieder egalisierte. Dies war  
gleichzeitig auch der Pausenstand. Im zweiten Abschnitt bot sich ein  
ähnliches Bild. Allerdings waren es dieses Mal die Deggendorfer, die  
nach 29 gespielten Minuten in Führung gehen konnten. Erneut Andrew  
Schembri fälschte einen Schuss von Andreas Gawlik unhaltbar ins  
Bayreuther Tor ab. Doch die Franken bewiesen nur wenige Minuten später  
ihre Torgefährlichkeit in Überzahl und glichen durch Daniel Sevo zum  
2:2 aus. Dies war auch das Ergebnis nach zwei gespielten Dritteln. Zu  
Beginn des Schlussabschnitts demonstrierten die Tigers erneut ihre  
Stärke im Powerplay und erzielten in der 41. Spielminute das 3:2. Doch  
der DSC gab an diesem Abend einfach nicht auf und konnte tatsächlich  
noch einmal zurückkommen. Radek Hubacek war der gefeierte Torschütze,  
als er in der 47. Spielminute die Partie erneut ausglich. Dies war  
gleichermaßen der Spielstand nach 60 Minuten. Es folgte eine 20  
minütige Verlängerung, in der ebenfalls keine Tore mehr fielen. Die  
Spannung im Bayreuther Tigerkäfig war mittlerweile greifbar. Es ging  
somit ins alles entscheidende Penaltyschießen. In eben jenen  
Penaltyschießen setzten sich die Hausherren dann hauchdünn durch und  
feierten somit das Weiterkommen in die nächste Runde. Für den DSC ist  
die Saison damit beendet.
Am Samstag in der Gaststätte des Eisstadions findet noch die  
Saisonabschlussfeier ab 19 Uhr statt. Neben der traditionellen  
Trikotversteigerung gibt es noch Freibier und die Fans dürfen sich  
auch noch auf die ersten Vertragsverlängerungen freuen.

Saisonabschlussfeier am Samstag
Am kommenden Samstag, 19.03.2016 treffen sich Mannschaft, Fans, Zuschauer, Medienvertreter und Vereinsverantwortliche ab 19:00 Uhr in der Gaststätte des Eisstadions zur Saisonabschlussfeier.
Nach dem großartigen Kampf, mit dem die Mannschaft am Dienstag in Bayreuth beinahe ein weiteres Play-Off-Spiel am Freitag in Deggendorf erzwungen hätte, geht Vorstand Artur Frank versöhnlich in die Sommerpause: „Wir haben unser Ziel erreicht, ins Viertelfinale zu kommen. Mit dem letzten Spiel in Bayreuth hat die Mannschaft, die von vielen schon abgeschrieben war, noch ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt.“ Die Abschlussfeier haben sich also nicht nur die Fans und Zuschauer verdient, die mit dem Team gefeiert und auch das Tief zum Ende der Hauptrunde durchschritten haben, sondern auch die Mannschaft, für die es jetzt wieder heißt: Nach der Saison ist vor der Saison. Im Klartext: Am Samstag werden im Rahmen der Feier auch die ersten Vertragsverlängerungen bekannt gegeben.
Auf die Fans wartet an diesem Abend nicht nur Freibier. Auch die traditionelle Versteigerung der Trikots wird an diesem Abend stattfinden.



selberwoelfeSelber „Wölfe“ verabschieden sich in die Sommerpause – auch im dritten Anlauf Landshut gnadenlos effektiv

(OLS)  Das von vielen so herbeigesehnte zweite Playoff-Heimspiel in der Netzsch-Arena am kommenden Freitag wird es nicht geben. Die „Wölfe“ haben ab sofort Sommerpause. Die Selber Kufencracks mussten sich auch in Spiel 3 der Playoff-Serie „Best of 5“ dem EV Landshut geschlagen geben. Mit einem 7:3 Sieg sicherten sich die Niederbayern den dritten Sieg und ziehen - über alle drei Spiele gesehen - verdient in das Viertelfinale ein.
Das am Ende deutliche Ergebnis spiegelte den wahren Spielverlauf nicht wieder, die „Wölfe“ setzten abermals dem EV Landshut kräftig zu, gaben sich keineswegs kampflos in ihr Schicksal, mussten aber die gnadenlose Effektivität der Niederbayern am eigenen Leibe anerkennen. Knackpunkt und vorentscheidend Drittel 1. Innerhalb von 7 Minuten drehte der EVL einen Rückstand in eine komfortable 4:1 Führung. Das Manko der „Wölfe“ abermals an diesem Abend, dass man zu wenig aus seinen zahlreichen Möglichkeiten machte. Die letzten beiden Treffer der Gastgeber fielen per empty-net. Überragender Akteur der Playoff-Serie war EVLGoalie Kristian.
„Wölfe“ gehen in Front, aber dann kommt´s knüppeldick
Alles oder Nichts - Auswärtssieg oder Sommerpause. Die Ausgangslage für die Selber Wölfe, die nach 0:2 Rückstand nach Spielen sprichwörtlich mit dem Rücken zur Wand standen und auf ein kleines
Eishockeywunder hofften, war unmissverständlich klar. Entsprechend konzentriert und engagiert starteten die „Wölfe“ und hatten insbesondere in den ersten 10 Minuten klare Spielanteile und ein Chancenübergewicht. Aber wie zuletzt fehlte einfach das nötige Scheibenglück, Pauker, Piwowarczyk oder Hördler brachten trotz bester Möglichkeiten die kleine Hartgummischeibe nicht an Goalie Kristian vorbei. Die Einheimischen taten sich gegen die gutstehenden Gäste schwer, erst in der 5. Minute kamen sie erstmals gefährlich vor das Selber Tor und durften gleich jubeln. Aber nur kurz. Hauptschiedsrichter Haupt entschied absolut richtig auf Torraumabseits. Die Mannen von Henry Thom weiter das aktivere Team und wurden für ihre Offensivbemühungen endlich belohnt. „Wölfe-Torjäger“ Piwowarczyk brach den Bann und brachte sein Team - erstmalig in dieser Serie - mit 1:0 in Front. Aber die Freude im Selber Lager hielt nicht lange. Das „Wolfsrudel“ brachte sich mit unnötigen, diskutablen Strafzeiten selbst um den Lohn seiner Arbeit. In doppelter Überzahl glichen die Einheimischen mit ihrem dritten Torschuss auf 1:1 aus – Suvelo war gegen den zweiten Nachschuss von Thornton machtlos. Aber es kam noch schlimmer. Just als McNaughton wieder zurückkam und die „Wölfe“ komplett waren, sorgte ein abgefälschter Schuss für die 2:1 Führung des EVL. Die „Wölfe“ schüttelten sich und versuchten an die starken Anfangsminuten, wo sie die spielbestimmende Mannschaft waren, anzuknüpfen. Aber es kam knüppeldick: Zuerst „patzte“ Verteidiger Hendrikson und ermöglichte Abstreiter leichtes Spiel zum 3:1, Forster erhöhte 37 Sekunden vor Drittelende auf 4:1. In einem Drittel, welches Selb lange Zeit überlegen bestimmte und der Hausherr mit vier Toren bei gefühlten fünf Torschüssen drehte.
Geisberger´s Anschlusstreffer Goldwert
Kommen die „Wölfe“ nochmals zurück oder ergeben sie sich ihrem Schicksal? Getreu dem Motto „Wölfe geben niemals auf“ setzten die „Wölfe“ ein wichtiges Lebenszeichen. Geisberger gelang der enorm wichtige Anschlusstreffer. Zuvor ließ man ein Überzahlspiel ohne nennenswerte Szenen verstreichen, aber Geisberger war es wie erwähnt vorbehalten, der trocken nach Bullygewinn von Gare abzog und Kristian keine Chance ließ. Möglichkeiten gab es in der Folgezeit auf beiden Seiten, im Brennpunkt standen die beiden Torsteher. Die Selber beraubten sich aber ihrer besten Chancen selbst, der durchaus mögliche 3:4 Anschlusstreffer in doppelter Überzahl wollte aber trotz vieler guter Szenen nicht fallen. Die Chance auf den dritten Treffer, der sicherlich Landshut noch nervöser hätte werden lassen, vertan - der EVL verteidigte erfolgreich mit Mann und Maus den Zwei-Torevorsprung. Auch der heimische EVL-Anhang spürte, dass die „Wölfe“ das Spiel noch nicht abgehakt hatten und feuerte sein Team lautstark an. Kampf um jeden Zentimeter Eis in den Folgeminuten bis zur Pause von Drittel zwei, welches die „Wölfe“ mit 1:0 gewannen.
Risiko wird nicht belohnt – „Wölfe“ fangen zwei „empty-nets“
Rabenschwarz begannen die letzten 20 Minuten für die Gäste. Mehr als strittig und überzogen zugleich die verhängte Strafzeit gegen Schneider für Spielverzögerung. Der EV Landshut bestrafte dies eiskalt und erhöhte mit seinem zweiten Überzahltreffer an diesem Abend auf 5:2. Die Entscheidung? Nein. Die Selber Wölfe gaben sich immer noch nicht auf und kamen nochmals zurück. Als der EV Landshut gerade wieder komplett war, schlug es hinter Goalie Kristian ein – der alte Zwei-Torerückstand war wieder hergestellt, Maaßen der Torschütze. Und es waren weiterhin die Wölfe mit den besseren Chancen – Pauker, McNaughton…..aber Goalie Kristian wie so oft Endstation.
In der Schlussphase setzte VER-Coach Henry Thom alles auf eine Karte, nahm frühzeitig Goalie Suvelo für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Dies wurde aber nicht belohnt, Landshut konnte noch zweimal in das verwaiste Tor einnetzen. Um 21:45 Uhr mit der Schlusssirene war es dann perfekt – die „Wölfe“ hatten Sommerpause, die Fans des EVL feierten den Viertelfinaleinzug.



hanoverscorpionsSaisonabschlussfeier der Hannover Scorpions

(OLN)  Am Freitag den 18.03.2016 um 19.00 Uhr findet die Saisonabschlussfeier der Hannover Scorpions in der Herzblut Sport und Musikbar, Brüsseler Str. 1, 30853 Langenhagen statt (Eishalle Langenhagen).
Neben der traditionellen Trikotversteigerung werden außerdem die vom Künstler –Della- gestalteten Spieler-Helme aus der Saison 2014/2015 versteigert. Der komplette Abend, so auch das Abschluss-Interview mit Trainern und Spielern, wird von Geschäftsführer Marco Stichnoth mode-riert. Selbstverständlich nehmen sich die Spieler gerne Zeit für Fragen, In-terviews, Fotos und Autogramme.
Am Abend des 01.04.2016 findet dann die Eisverbrennung mit der Verab-schiedung aller Mannschaften, die ihr zu Hause in der Eishalle Langenha-gen haben, statt. Nähere Informationen hierzu folgen.



hernerev2007Herner EV am Freitag in der Pflicht

(OLN)  Nachdem sich der Herner EV am gestrigen Dienstagabend im dritten Playoff-Spiel gegen die Saale Bulls Halle mit 4:2 geschlagen geben musste, steht das Team um Kapitän Stephan Kreuzmann nun beim Heimspiel am kommenden Freitag unter Zugzwang. Mit Unterstützung von Förderlizenzspieler Denis Shevyrin, jedoch ohne Michel Ackers, für den es aufgrund seiner Verletzung aus dem letzten Spiel noch nicht für einen Einsatz reichte, wollte die Mannschaft vom Gysenberg an die starke Leistung von Sonntag anschließen. Trotz sehr guter Phasen während des Spiels und einer kämpferischen Leistung, reichte es für den HEV am Ende aufgrund einiger individueller Fehler nicht für einen Sieg und die damit verbundene gute Ausgangssituation im nächsten Spiel vor heimischer Kulisse. 
Wie im letzten Match starteten die Herner mit viel Druck in das erste Drittel, um eine schnelle Führung zu erzwingen. Daraus resultierten auch einige gute Chancen, die jedoch von Sebastian Albrecht noch alle abgelenkt werden konnten. Deutlich defensivere Hallenser vermieden es, sich einen so schnellen Rückstand wie im letzten Spiel einzuhandeln, trotzdem kamen die Herner immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. So scheiterte Hugo Turcotte in der achten Minute nur knapp mit der Führung am gegnerischen Goalie. Nachdem beide Teams mit dem ersten Abtasten fertig waren, begann ein bereits bekanntes Spiel im Duell der beiden Mannschaften; Troy Bigam von den Saale Bulls gelang in der 14. Spielminute die 1:0 Führung für die Heimmannschaft, doch wieder dauerte es lediglich 34 Sekunden bis zum Ausgleich. Gleich nach dem Bully sicherten sich die Herner den Puck und dann war es Sören Hauptig, der die Scheibe zum 1:1 im Tor der Bulls unterbringen konnte. Das Spiel nahm daraufhin immer mehr Tempo auf und so kam es leider keine drei Minuten später zur erneuten Führung der Hallenser. Mit der Führung im Rücken kamen die Saale Bulls kurz vor Ende des ersten Drittels noch einmal gefährlich vor das Tor von Michel Weidekamp, der jedoch stark parierte, sodass es mit einem 2:1 Rückstand in die erste Pause ging. 
Nach der Pause kamen die Herner gut aus der Kabine und dominierten das zweite Drittel über weite Strecken. Gute Chancen, unter anderem von Christian Nieberle, brachten aber nicht die erhoffte Führung ein. In die Defensive gedrängte Hallenser schafften es nicht sich zu befreien und so kam es immer häufiger zu Strafzeiten. Doch leider konnten die Jungs vom Gysenberg auch eine doppelte Überzahl zur Mitte des zweiten Drittels nicht für sich nutzen und so fiel in der 34. Minute, als der Herner EV mit einem Mann weniger auf dem Eis stand, der 3:1 Treffer für Halle. Kämpferische Herner waren aber noch lange nicht bereit das Spiel aufzugeben und so arbeitete sich der HEV durch Thomas Dreischer, nach Vorarbeit von Kreuzmann und McLeod, drei Minuten vor Ende des zweiten Drittels während einer Überzahlsituation nochmal auf ein Tor an Halle ran. So ging es mit einem knappen Rückstand in das entscheidende Drittel.
Das letzte Drittel begann mit einem offenen Schlagabtausch und der Herner EV stand mehrfach kurz vor dem Ausgleich, doch dann war das Heimteam nach einem Bully im Herner Drittel gedanklich schneller und erzielte das 4:2 in der 43. Minute. Im Anschluss an den Treffer zogen sich die Saale Bulls immer weiter zurück und erschwerten so den Hernern die Chance auf einen erneuten Anschlusstreffer. Auch als Trainer Frank Petrozza kurz vor Schluss noch Weidekamp zugunsten eines sechsten Spielers auf dem Eis auswechselte, reichte das Angriffsspiel nicht mehr, um dem 4:2 Endstand noch einmal gefährlich zu werden. 
So ist der Herner EV am Freitag um 20 Uhr am Gysenberg in der Pflicht, um die Bilanz in den Playoffs vor heimischem Publikum auszugleichen und sich die Möglichkeit auf ein Weiterkommen zu sichern. Mit den eigenen Fans im Rücken werden die Jungs vom Gysenberg alles geben, damit sich das Blatt noch einmal wendet. Es verspricht also ein Spiel von höchster Spannung zu werden. 



peissenbergeishacklerSchaffen die Peißenberg Eishackler noch die Wende im Halbfinale?

(BYL)  Nach der denkbar knappen und unglücklichen Niederlage im zweiten Spiel gegen Höchstadt möchten die Eishackler am Wochenende die Wende schaffen. Zwei Siege müssen her damit die Alligators noch in ein fünftes und entscheidendes Spiel am Mittwoch gezwungen werden können.
Bei aller Euphorie muss man aber natürlich auch realistisch bleiben und sagen, dass dies natürlich sehr schwer wird. Aber, und das spürt man in der Mannschaft, der Wille zum Sieg ist bei den Eishacklern zu einhundert Prozent da. Positiv ist auch, dass zwei Verteidiger, nämlich Daniel Lenz und Fritz Stögbauer wieder in den Kader zurückkehren und am Wochenende spielen werden.
Die Vorzeichen für das Wochenende sind also durchaus positiv. Natürlich werden die Höchstadter alles daran setzen um den einen Sieg noch zu erreichen, den sie brauchen um sich für das Finale zu qualifizieren, doch die Neal-Boys wollen da auch hin. Was sie aber am Freitag erst einmal brauchen ist die volle Unterstützung der Peißenberger auf den Rängen. Also auf geht’s Peißenberger. “Jetz pack mas numoi . Kommt’s alle in’d Eishalle am Freitag um 19.30 und feuerts eure Peißenberger Eishackler an. Sie hams verdient.”
Wie immer werden die Eishockeyfans gebeten rechtzeitig im Stadion zu sein oder sich eine Karte an den bekannten Vorverkaufsstellen zu kaufen.
- Fahrrad- und Eishockeyshop, Sigi Schmid, Schongauer Straße
- Bäckerei Andrä, Hauptstraße
- Bäckerei Andrä, Sonnenstraße



lev_berlinFinalspiele der Landesliga Berlin 2016


(LLB)  Am Samstag endet mit den Finalspielen um die Landesligameisterschaft die Saison 2015/16. Und es dürfte völlig offen sein, wer in dieser Saison den Titel holt.
Es kommt zu den gleichen Finalansetzungen wie im Vorjahr. Im Spiel um Platz 3 treffen ab 15:30 Uhr der ERSC Berliner Bären und FASS Berlin 1c aufeinander, das Finale bestreiten ab 19:30 Uhr die 1b-Teams vom ESC 07 Berlin und des ECC Preussen Berlin. Beide Spiele finden in der Eissporthalle PO 9 statt.
Die Vorrundenbilanz beim kleinen Finale ging ganz knapp an FASS, das erste Spiel ging mit 6:2 an die Weddinger, das Rückspiel mit 6:4 an die Bären. Da allerdings führte der ERSC schon klar, ließ die Weddinger dann aber noch aufholen. Dennoch dürfte es eine enge Angelegenheit werden, denn auch ein kleines Finale will jeder gewinnen.
Ausgeglichen ist auch die Vorrundenbilanz der beiden Finalteilnehmer, mit kleinem Vorteil an den Titelverteidiger. Der nämlich gewann das Hinspiel mit 8:4, das Rückspiel konnte der Club mit 6:5 für sich entscheiden. Auch hier könnte es bis zur letzten Sekunde dauern, ehe eine Entscheidung fällt. Denn beide Teams sind in der Lage auch mal einen eventuellen Rückstand aufzuholen. 
Ein Besuch der Finalspiele lohnt also, es dürfte wieder tolles und hoffentlich faires Eishockey geboten werden. Und im Imbiss des PO 9 kann wieder für den Verein Kämpfen für Paul e.V. gespendet werden, eine kleine Sammelbüchse steht dort bereit.



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Mittwoch 16.März 2016
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