Newsticker

    
April 26
               
Tag der Anerikennung von Freiwilligen
         

   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
  
Hamburger SV
(RLN)  Veeti Soila schnürt weiter die Schlittschuhe für die Hanseaten. Der 25-jährige Finne kam letztes Jahr aus Bremen zum HSV. In 18 Spielen konnte der Stürmer 11 Tore erzielen und weitere 12 Treffer vorbereiten
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Die Realstars haben Verteidiger Yannick Bergreen unter Vertrag genommen. Der 19-Jährige stammt ursprünglich aus dem Nachwuchs des Neusser EV und spielte in den letzten jahren im nachwuchs der Kölner Haie. Nun will er sich mehr auf Beruf und Studium konzentrieren, weshalb er nun nach Bergisch-Gladbach kommt
  
Adendorfer EC
(RLN)  Routinier Tim Marek verteidigt weiter im Trikot der Heidschnucken. Der 32-Jährige kam vor drei Jahren aus Hamm zum AEC. Zuletzt brachte er es in 32 Spielen auch einen Treffer und 23 Assists
  
Hannover Indians
(OLN)  Die Niedersachsen haben zahlreiche Spielerabgänge kommuniziert, darunter auch einige bisherige Leistungsträger. Nicht mehr im Indians-Trikot auflaufen werden Torhüter Sebastian Graf, die Verteidiger Julian Wäser und Fabian Belendir, sowie die Stürmer Ryan Gropp, Brent Aubin, Billy Jerry, Ryon Moser, Emil Lessard-Aydin und Moritz Serikow
  
Höchstadt Alligators
(OLS)  Zusammen mit Nico Zimmermann wird Luca Ganz wieder das Goalie-Duo bilden. Der 22-Jährige, der letztes Jahr aus Heilbronn in den Aischgrund kam, stand in der letzten Saison mittels Förderlizenz auch im erweiterten DEL-Kader der Nürnberg Ice Tigers
  
Hannover Scorpions
(OLN)  Die Mellendorfer haben den Vertrag mit Trainer Rico Rossi verlängert. Der Italo-Kanadier übernahm die Scorpions während der letzten Saison und führte das Team nach der Meisterschaft in der Oberliga Nord bis ins Play-Off Halbfinale. Den großen Traum der Scorpions vom Aufstieg in die DEL2 konnte er allerdings nicht umsetzen. Ausserdem hat Torhüter Patrick Berger, der kurz vor den Play-Offs von den Heilbronner Falken kam, seinen Kontrakt in der Wedemark verlängert. Dagegen wird Verteidiger Alexander Heinrich seine Laufbahn beenden und nicht mehr zur Verfügung stehen
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Verteidiger David Kirchhoff, der vor zwei Jahren aus der Oberliga Nord vom herner EV kam, hat seine weitere Zusage in Stuttgart gegeben. Der 23-Jährige, der sich in der letzten Saison im defensiven Bereich weiter steigerte setzte mit seinen 5 Treffern und 13 Assists in 49 Spielen auf offensive Akzente
  
EC Peiting
(OLS)  Der ECP hat Stürmer Nikita Naumann verpflichtet. Der 24-Jährige, der über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit bei den Selber Wölfen verfügt, wechselt von seinem Heimatverein EV Füssen nach Peiting. Zuletzt konnte er in 46 Spielen 5 Tore erzielen und weitere 12 Treffer vorbereiten
  
Harzer Falken Braunlage
(RLN)  Stürmer Filip Mrava geht auch in der nächsten Saison wieder im EC-Trikot auf Torejagd. Der 28-jährige Slowake, seit vier Jahren in Diensten der Falken, brachte es in der letzten Saison in 17 Spielen auf 9 Tore und 11 Vorlagen
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Nach Goalie Moritz Borst und Verteidiger Tobias Wedl steht nun auch der Verbleib von Verteidiger Florian Reichenender fest. Der 27-Jährige, der einst aus dem eigenen Nachwuchs hervorging, konnte in zuletzt 44 Partien 4 Tore und 13 Assists für sich verbuchen
  
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Die EGDL hat den Vertrag mit Trainer Nils Krämer um ein weiteres Jahr verlängert. Der 30-Jährige führte in seiner ersten Saison an der Bande die Rockets bis ins Halbfinale der Regionalliga West
  
Schongau Mammuts
(BYL)  Torhüter Michael Güßbacher wird die EAS genauso verlassen wie die beiden Verteidiger Bernhard Schmid und Stefan Saal, sowie Stürmer David Moor
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Die Rostock Piranhas melden für die Oberliga Nord. Dies gaben die Verantwortlichen in einem Statement bekannt und bestätigten damit auch die Gerüchte über einen möglichen Rückzug in die Regionalliga. In den letzten Wochen wurde der Verein neu aufgestellt und einige professionellere Strukturen geschaffen. zeitnah will man ein neues bzw. erweitertes Team der Geschäftsführung vorstellen
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte von Dienstag 5.April 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga.



duesseldorferegSechs Akteure der Düsseldorfer EG bei der deutschen Nationalmannschaft

(DEL)  Die Düsseldorfer EG freut sich, dass gleich sechs Akteure aus ihren Reihen an den Testspielen der deutschen Nationalmannschaft in Tschechien in dieser Woche teilnehmen: Die Torhüter Mathias Niederberger und Felix Bick, die Verteidiger Bernhard Ebner und Marcel Brandt sowie Co-Trainer Tobias Abstreiter (stößt später dazu) und Torwartcoach Michael Elmer.



ehcredbullmuenchenRed Bulls München holen sich die Serienführung im Halbfinale - Don Jackson: „War ein starkes Spiel von jedem Spieler“ | Michael Wolf erzielt zwei Treffer beim 3:1-Sieg

(DEL)  Der EHC Red Bull München führt in der Halbfinal-Serie gegen die Kölner Haie mit 2:1 und liegt damit weiter auf Kurs. Die Münchner gewannen auch ihr zweites Heimspiel, am Ende hieß es 3:1 (1:0|2:0|0:1). Vor 6.142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion traf Kapitän Michael Wolf im ersten Drittel zum 1:0 und im zweiten Spielabschnitt in Überzahl zum 2:0. Kurz vor der zweiten Pause gelang Frank Mauer das dritte Münchner Tor. Für die Haie reichte es nur noch zum Ehrentreffer, den Alexander Weiß kurz vor Schluss erzielte. 
Die Red Bulls machten von Anfang an Druck, schon in der zweiten Minute scheiterte Michael Wolf am Pfosten. Der Kapitän war es auch, der für den Führungstreffer sorgte. Über Yannic Seidenberg und Jason Jaffray kam die Scheibe zu Wolf, der per Rückhandschuss zum 1:0 traf (8.). Die Mannschaft von Don Jackson spielte weiter nach vorne, gleich nach Wolfs Tor hatte Jason Jaffray die nächste Chance. Im ersten Münchner Powerplay bediente dann Keith Aucoin kurz hintereinander Yannic Seidenberg und Jason Jaffray, beide vergaben aber ebenso knapp wie wenig später Jérôme Samson. Daryl Boyle zog in der Schlussphase des ersten Drittels noch einmal so mächtig ab, dass es Haie-Torwart Gustaf Wesslau den Schläger aus der Hand riss. Auf der anderen Seite setzte Philip Gogulla einen Schuss über das Münchner Tor, es blieb beim 1:0. 
Das zweite Drittel begann mit zwei Schusschancen für Jason Jaffray und Frédéric St-Denis. Dann prüfte Dragan Umicevic bei einem Konter David Leggio, fuhr aber nach dem Schuss in den Münchner Keeper hinein und kassierte eine Strafzeit. Das Powerplay nutzten die Red Bulls zum 2:0 (28.). Wieder war es Michael Wolf, der bedient von Dominik Kahun alleine vor das Haie-Tor fuhr. Erneut blieb er eiskalt, spielte Gustaf Wesslau aus und vollendete gekonnt. Fredrik Eriksson hatte anschließend in einem Haie-Powerplay eine Schusschance, dann übernahmen wieder die Red Bulls und erspielten sich hochkarätige C hancen. Nach einem Schuss von Steve Pinizzotto sprang die Scheibe von der Bande wieder vor das Tor, Daryl Boyle hatte den leeren Kasten vor sich, schoss aber knapp daneben. Auch bei einem Versuch von Keith Aucoin nach Zuspiel von Jérôme Samson fehlten nur Zentimeter. In der 39. Minute fiel das längst fällige 3:0. Jeremy Dehner spielte aus dem eigenen Drittel heraus einen weiten Pass auf Frank Mauer, der von der blauen Linie alleine auf das Kölner Tor fuhr und ins kurze Kreuzeck abschloss.
Das dritte Drittel war weitgehend ereignislos. Das lag daran, dass die Red Bulls in der Defensive so gut wie nichts mehr zuließen. Sie verteidigten konzentriert und hielten die Kölner Haie weg vom eigenen Tor. Einen Gegentreffer musste David Leggio aber doch noch zulassen. In der 59. Minute tauchte Alexander Weiß nach einem von Nick Latta gewonnenen Bully alleine vor dem Münchner Tor auf und erzielte den Ehrentreffer zum 3:1. Als die Haie den Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, hätte Michael Wolf beinahe seinen Hattrick perfekt gemacht, er schoss aber knapp neben das leere Kölner Tor. Auch so war es ein mehr als gelungener Nachmittag für den EHC-Kapitän und seine Mannschaft.
Spiel vier der „best-of-seven“-Halbfinalserie zwischen dem EHC Red Bull München und den Kölner Haien findet am kommenden Mittwoch, 6. April, um 19.00 Uhr in Köln statt. Am Freitag, 8. April, empfangen die Red Bulls die Haie um 19.30 Uhr im heimischen Olympia-Eisstadion. Eintrittskarten zu dieser Begegnung und zu allen anderen Heimspielen des EHC Red Bull München sind im Internet (www.muenchenticket.de), über die Tickethotline 089/54818181 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Eintrittskarten gibt es auch im Ticket Center direkt neben dem Olympia-Eisstadion (Öffnungszeiten: Mittwochs und donnerstags von 16.00 bis 19.00 Uhr | an Heimspieltagen ab drei Stunden vor Spielbeginn).
Don Jackson:
„Es war ein starkes Spiel von jedem Spieler. Wir haben nicht zu viele Torchancen zugelassen und das ist der Schlüssel für diese Mannschaft.“



roteteufelbadnauheimDEL-Stürmer Dominik Meisinger wechselt aus Krefeld zu den Roten Teufeln Bad Nauheim

(DEL2)  Der EC Bad Nauheim hat den nächsten U23-Spieler unter Vertrag genommen: vom DEL-Club Krefeld Pinguine wechselt Dominik Meisinger zu den Roten Teufeln und wird in der kommenden DEL2-Saison für die Kurstädter stürmen. "Dominik ist ein Angreifer mit großem Offensivpotenzial, der taktisch clever agieren kann und der trotz seines jungen Alters schon einiges an DEL-Erfahrung mitbringt. Ich kenne ihn noch aus seiner Füssener Zeit, als ich Trainer in Ravensburg war. Dominik passt genau in unser Anforderungsprofil", sagt EC-Coach Petri Kujala, der somit nach der Reduzierung der Ü23-Positionen von 15 auf 14 bereits sechs feste U23-Spieler unter Vertrag genommen hat.
Meisinger entstammt dem Nachwuchs des EV Füssen, für den er sehr erfolgreich sowohl in der Schüler-Bundesliga wie auch in der DNL spielte. Er schaffte bei seinem Heimatclub den Durchbruch in die erste Mannschaft, wo der Außenstürmer insgesamt 155 Oberliga-Partien absolvierte (27 Tore, 51 Vorlagen). Im Sommer 2014 folgte der Wechsel nach Krefeld, wo Meisinger mit einer Förderlizenz für Weißwasser und Duisburg ausgestattet bereits 34 Partien in der DEL absolvierte (ein Tor). In der vergangenen Saison war der Neuzugang fester Bestandteil der Pinguine (25 Partien, ein Tor, zwei Vorlagen), wurde aber auch beim Kooperationspartner Duisburg in der Oberliga eingesetzt. In der anstehenden Spielzeit möchte Meisinger nun den nächsten Schritt machen und sich als Stammspieler in der DEL2 durchsetzen.
Krefelds sportlicher Berater Rüdiger Noack sagt über Dominik Meisinger: "Dominik hat eine positive Entwicklung bei uns genommen und bewiesen, dass er ein zukünftiger DEL-Spieler ist. Die Krefeld Pinguine werden seinen Weg weiter verfolgen und in Kontakt bleiben.“ Krefelds Cheftrainer Franz-David Fritzmeier, der einst selber für den EC Bad Nauheim spielte, sagt: „Wir sind der Meinung, dass er im Moment in der zweiten Liga gut aufgehoben ist und dort bei viel Eiszeit weitere Erfahrungen sammeln soll. Dort kann er den nächsten logischen Schritt machen.“ Bad Nauheims Geschäftsführer Andreas Ortwein sagt über den Neuzugang: "Dominik war einer unserer Wunschkandidaten. Er hat das Potenzial, in den vorderen Reihen zu spielen, und dabei ist er sogar ein U23-Spieler. Dominik kennt bereits einige Spieler in unserem Team, so dass er sich schnell einfügen wird", so der Butzbacher.
Dominik Meisinger ist 1,83 Meter groß, wiegt 84 Kilogramm, schießt links und wird bei den Roten Teufeln mit der Rückennummer 93 auflaufen.

Wochenende "70 Jahre Eissport in Bad Nauheim" ein voller Erfolg - "Die Stadt lebt Eishockey"
Als am vergangenen Samstagmorgen um 10.00 Uhr die Ausstellung "70 Jahre Eissport" in Bad Nauheim durch Bürgermeister Armin Häuser und die erste Stadträtin Frau Brigitta Nell-Düvel gemeinsam mit EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein eröffnet wurde, versammelten sich auch große Teile des erst jüngst neu gewählten Stadtparlamentes am aufgebauten "Teufelsweg" und demonstrierten damit, welchen Stellenwert das Eisstadion und der Eissport für die Kurstadt hat.
Mit den Worten "Hätte ich das gewusst, hätten wir die konstituierende Sitzung zum neuen Stadtparlament bereits heute hier im Eisstadion machen können" begrüßte Bürgermeister Armin Häuser erfreut die Vertreter der politischen Gremien. In einem informativen Vortrag erinnerte Frau Nell Düvel an die durchaus nicht einfache Zeit während der Erbauung des Stadions 1946 und zeigte auf, dass bis heute die Stadt und alle Parteien dazu beigetragen haben, eines der großen und wichtigen Aushängeschilder Bad Nauheims zu erhalten. Andreas Ortwein dankte im Anschluss besonders Marketingleiter Matthias Baldys, dem Team der Teufelnews sowie allen Spendern, die Exponate für diese umfangreiche Ausstellung zur Verfügung gestellt hatten. Ein besonderer Dank ging auch an die Firma Best Design aus Ockstadt, die große Teile der Ausstellungsflächen erbaut und zur Verfügung gestellt hatte.[nbsp] Im Anschluss eröffnete der EC-Geschäftsführer auch offiziell die Ausstellung, die an den beiden Öffnungstagen gut 1.000 Besucher dazu anregte, in den 70 Jahren Historie zu schwelgen und sich an so manche tolle Eishockeygeschichte zu erinnern.
Bereits am Freitag hatten die Feierlichkeiten begonnen, 350 Besucher feierten zu den Beats von DJ Felix Moese eine feucht-fröhliche Eisdisco. Hier gilt seitens des EC Bad Nauheim der besondere Dank dem Medienpartner HIT Radio FFH, der hier federführend den Start des "70 Jahre-Wochenendes" mit unterstützt hatte.
Neben der Ausstellung hatten die Besucher am Wochenende auch die Möglichkeit des kostenfreien Eislaufs, zum Eisstockschießen oder beim Schnupper-Eishockeytraining einen Einblick in die Arbeit der eissporttreibenden Vereine zu bekommen. Weitere Höhepunkte waren am Samstag das Eisfußball-Turnier, an dem neun Teams mit viel Spaß und Engagement zur Sache gingen. Es mussten einige verschwitze Eishockey-Ausrüstungsgegenstände an- und ausgezogen werden, bis um 23:15 Uhr der Sieger feststand. Platz eins belegte das Team FTB (die Jungs von der DNL2-Mannschaft der Roten Teufel) - knapp gefolgt vom Team die "Trollwütigen". Platz drei sicherten sich in einem emotionsgeladenen Duell die "Fanatics" vor dem Fanclub Echzell. Aber auch alle anderen Teams erhielten als Preis ein Fässchen Licher Bier sowie Urkunden für die Teilnahme[nbsp] - denn am Ende galt doch das Motto "Dabei sein ist alles" und der Spaßfaktor stand im Mittelpunkt.
Am Sonntag stand schließlich der "Pond Hockey Cup" auf dem Plan. Im "Old School Hockey Style" wurde Eishockey auf einem Kleinfeld gespielt. Nur mit Helm, Handschuhen, Ellenbogen- und Schienbeinschonern bekleidet wurde um den Puck gefightet. Hier setzte sich das Team "Schlitternde Speckröllchen" mit Ex-EC Spieler Dennis Cardona an der Spitze gegen das Team FTB (DNL2-Jungs) durch. Die "Mitnightfighters" siegten im kleinen Finale um Platz drei gegen das Team vom "TC Rot Weiß Bad Nauheim".
"Am Ende gilt nochmal allen Helferinnen und Helfer des Wochenendes - insbesondere der Geschäftsstelle, dem Fanclub Rote Teufel, dem Förderverein Teufelskreis, dem Team des Teufel-News Stadionmagazins - sowie der Firma Best Design - mein besonderer Dank. Ich denke wir haben gezeigt, dass wir uns Tradition nicht nur auf die Fahne schreiben, sondern sie auch wirklich zu leben wissen. Einige der Veranstaltungen haben sicher gezeigt, dass sie unabhängig einer Jubiläumsfeier sicher Wiederholungs-Charakter haben", zieht auch Marketingleiter Matthias Baldys ein positives Fazit des Wochenendes.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen halten Serie offen

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das vierte Spiel im Playoff-Halbfinale gegen die Bietigheim Steelers vor 3307 Zuschauern mit 3:2 (1:0; 1:2; 1:0) gewonnen. Die Blau-Weißen feierten somit erstmals in ihrer Geschichte einen Sieg in einem Playoff-Halbfinalspiel. 
Harrison Reed und Max Campbell setzten die ersten Achtungszeichen für Dresden und prüften Sinisa Martinovic nach zwei  Minuten. Auch bei einer Kombination von Mark Cullen und Michael Endraß sowie einer Chance von Dominik Grafenthin war Bietigheims Goalie gefragt. Die Eislöwen kamen durch Mirko Sacher, Reed und Campbell weitere Male gefährlich vor das Tor der Gäste. Bei einem Weitschuss von Max Prommersberger musste erstmals Brett Jaeger im Dresdner Tor sein Können zeigen. Auch bei Gelegenheiten von Dominic Auger und Marcus Sommerfeld war Jaeger gefragt. Vor der Pause verzeichneten abermals Campbell, Sacher im Powerplay sowie Petr Macholda und Jeffrey Szwez mit einem abgefälschten Schuss Großchancen für den Gastgeber, doch Martinovic im Tor und zu viele ungenaue Schüsse verhinderten zunächst noch die Führung. Doch Marius Garten nutzte in der 18. Minute die Vorarbeit von Mark Cullen zum verdienten 1:0.
Kaum hatte das zweite Drittel begonnen, konnte Auger in Überzahl aus kurzer Distanz den Ausgleich markieren (21.). Wenig später zwang Cullen Martinovic mit einem Schuss zu einem Abpraller, doch Garten konnte den Puck nicht im Tor unterbringen. Im Powerplay ging Macholdas Schuss nur wenige Millimeter am Tor vorbei. Während Jaeger im Duell mit Shawn Weller Sieger blieb, verpasste Grafenthin im Alleingang die Chance, den Kruminsch allerdings Sekunden später eiskalt zur erneuten Führung nutzte (29.). Feodor Boiarchinov und erneut Grafenthin scheiterten wie Jason Pinizzotto und Sommerfeld.  Paul-John Fenton nutzte die nummerische Überzahl, um den 2:2-Ausgleich zu erzielen (37.).
Das Schlussdrittel begann mit einem Pfostentreffer für Bietigheim. In der 46. Minute schallte der Torjubel durch die Arena, doch der Treffer von René Kramer wurde aufgrund von Abseits nicht gegeben. Campbell prüfte Martinovic, Pinizzotto und Adam Borzecki scheiterten an Jaeger. In Überzahl nutzte Feodor Boiarchinov einen Abpraller von Mirko Sacher zum 3:2 (53.). Garten und Grafenthin verzeichneten weitere Möglichkeiten. Dresden verlegte sich in den letzten Minuten aufs Kontern, die Gäste versuchten alles. 49 Sekunden vor der Schlusssirene verpasste Vladislav Filin das leere Tor. 
Bietigheims Coach Kevin Gaudet: „Wenn mir jemand vor der Serie gesagt hätte, dass wir die Serie 4:0 gewinnen, hätten ich ihn für verrückt erklärt. Dresden ist vielleicht die schnellste Mannschaft der Liga, hat sich wieder viele gute Möglichkeiten erarbeitet. Mit dem knappen Rückstand zur ersten Pause waren wir noch gut bedient. Danach haben wir viel besser agiert, aber wie die Eislöwen im letzten Spiel hatten wir am Ende kein Glück.“
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Auch heute haben wir wieder ein enges und kampfbetontes Spiel gesehen. Beide Torhüter waren sensationell aufgelegt. Wir waren heute das glücklichere Team und konnten eine Überzahl-Situation nutzen. So ist Eishockey. Dienstagabend geht es weiter und uns erwartet ganz sicher wieder ein enges Spiel.“
Das fünfte Spiel des Playoff-Halbfinales bestreiten die Dresdner Eislöwen am Dienstag, 5. April um 19.30 Uhr in der Bietigheimer EgeTrans Arena. Wie gewohnt findet in der Freiberger Auszeit ein Public Viewing statt.  

Vorbereitung auf Halbfinal-Spiel 5 am Dienstag
Weiter geht’s: Bereits am Montagmittag machten sich die Dresdner Eislöwen erneut auf in Richtung Baden-Württemberg. Am Dienstagabend trifft das Team von Cheftrainer Bill Stewart im Playoff-Halbfinale zum fünften Mal auf die Bietigheim Steelers. In der Serie führt der amtierende Meister mit 3:1. Offen ist derzeit, ob die Blau-Weißen auf den Einsatz von Kai Wissmann und Teemu Rinkinen zurückgreifen können. Steven Rupprich und David Rodman fallen aufgrund von Knieverletzungen aus.
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Die Vorzeichen sind klar: Wir dürfen uns keinen Patzer mehr erlauben, müssen gewinnen. Die Jungs haben am Sonntag bewiesen, dass sie mit dieser Situation gut umgehen können. Es ist alles offen!“
Dominik Grafenthin: „Wir sind top-motiviert, alle sind gut drauf. Die Situation ist für uns unverändert. Wenn man gut anfängt und ein frühes Tor erzielt, kann man befreiter aufspielen. So wollen wir es auch am Dienstag wieder angehen.“
Vladislav Filin: „Wir reisen mit einem guten Gefühl nach Bietigheim. Wir haben am Sonntag gezeigt, dass wir die Steelers schlagen können und uns den Sieg auch in einer engen Schlussphase nicht mehr nehmen lassen. In dieser Saison haben wir durch unseren Teamgeist schon einige schwierige Situationen meistern und für uns entscheiden können.“
Das fünfte Spiel im Playoff-Halbfinale bestreiten die Dresdner Eislöwen am Dienstag, 5. April um 19.30 Uhr in der Bietigheimer EgeTrans Arena. Die Partie wird geleitet von Cori Müns und Ulpi Sicorschi. Wie gewohnt findet in der Freiberger Auszeit auch am Dienstag wieder ein Public Viewing statt. Ab 17 Uhr öffnet die Sportsbar zum Auswärtsspiel der Dresdner Eislöwen in Bietigheim ihre Türen. Ab 19.30 Uhr wird die Liveübertragung von SpradeTV gezeigt.



kasselhuskiesKassel Huskies holen sich drei Matchbälle mit 7:1-Sieg

(DEL2)  Matchbälle für die Huskies oder Serienausgleich? Diese Frage stellte sich vor Spiel 4 der auf maximal sieben Duelle angesetzten Playoff-Halbfinalserie zwischen den Kassel Huskies und den Ravensburg Towerstars. Die Gäste witterten nach ihrem Sieg zwei Tage zuvor sicherlich Morgenluft und traten personell unverändert an. Selbiges galt auch für die Schlittenhunde.
Wie schon beim ersten Heimspiel der Serie legten die Huskies ein hohes Tempo vor. Kapitän
Manuel Klinge war es, der nach 45 Sekunden ein sensationelles Solo mit einem trockenen Schuss
zum 1:0 in den Winkel krönte. Und genau zwei Minuten später legte Kassel bereits nach. In
Überzahl rechneten die Gäste offenbar mit einem Pass an die blaue Linie von Adriano Carciola,
der auf Höhe der Grundlinie den Puck führte. Stattdessen überraschte Carciola jedoch mit einem
Querpass durch den Torraum auf Jamie MacQueen, der direkt abzog und zum 2:0 einnetzte. Auch
nach diesem Treffer bestimmten die Huskies weiter die Schlagzahl. Stephan nach fünf Minuten
aus der Distanz und Daoust per Bauerntrick in der 7. Spielminute scheiterten am gut reagierenden
Towerstars-Schlussmann Matthias Nemec.
Nach gut zehn Minuten schlug das Pendel jedoch mehr in Richtung der Gäste aus. Diese nahmen
den Schwung aus einem Überzahlspiel mit und schnürten die Huskies bis zur ersten Sirene immer
wieder in ihrer eigenen Defensivzone ein. Die beste Torchance vergab Austin Smith, indem er aus
kurzer Distanz das leere Tor verfehlte. Die 2:0-Führung retteten die Huskies daher in die erste
Pause.
Zu Beginn des Mittelabschnitts drehten die Huskies den Spieß wieder um. Nach 22 Minuten
verwertete Manuel Klinge einen Rebound gegen den zu weit vor seinen Kasten befindenden
Nemec zum 3:0 ins leere Tor. Knapp zwei Minuten später legte Jean-Michel Daoust aus ähnlicher
Position in der Drehung sogar das 4:0 nach.
Entgegen der Kräfteverhältnisse der letzten zehn Minuten des ersten Drittels waren es also die
Huskies, die ins Tor trafen. Im weiteren Verlauf des zweiten Drittels lag sogar eine höhere Führung
in der Luft. In der 28. Spielminute traf Jamie MacQueen in Überzahl nur den Innenpfosten, nach 35 Minuten kratzte der inzwischen für Nemec spielende Ravensburg-Schlussmann Christian Rohde eine Bogenlampe von der Linie. Die Minuten 35 bis 38 gehörten dann wieder klar den Gästen. Nachdem Brandon MacLean zunächst nur die Latte traf und Markus Keller stark per Fanghand einen Versuch gegen den freien Kilian Keller parierte, kam Ravensburg in der 38. Minute doch auf die Anzeigetafel. In eigener Unterzahl ließen die Huskies zwei Gegenspieler mutterseelenallein vor Markus Keller stehen, Austin Smith hatte schließlich keine Probleme, den Anschlusstreffer zum 4:1 zu markieren.
Vor 4.809 Zuschauern sorgte Kassel im letzten Drittel für die Vorentscheidung. Nach eher ereignisarmen ersten acht Minuten überwand Carter Proft in Überzahl Christian Rohde mit einem zentralen Flachschuss zum 5:1. Die Gäste steckten nun sichtlich auf und die Schlittenhunde verwalteten den Vorsprung nun, ohne aber das Toreschießen zu vergessen. Fünf Minuten vor dem Ende durfte sich Jean-Michel Daoust zum zweiten Mal an diesem Abend in die Torschützenliste eintragen, als er seinen eigenen Rebound zum 6:1 verwertete. Bei angezeigter Strafe legte Marco Müller drei Minuten vor Schluss mit einem satten Schlagschuss sogar das 7:1 nach. Dies sollte der Endstand sein. Die Kassel Huskies zeigten sich an diesem Abend von der 1:6-Niederlage in Oberschwaben prächtig erholt und haben nun drei Matchbälle zum Einzug ins Finale. Die erste Möglichkeit, einen davon zu verwandeln, bietet sich in zwei Tagen, wenn Kassel ab 20 Uhr in Oberschwaben gastiert.



kaufbeurenESV Kaufbeuren gleicht Serie gegen die Heilbronner Falken erneut aus / 2:6 Auswärtssieg bringt die Joker wieder zurück in die Spur - Heimspiel am Dienstag um 19:30 Uhr

(DEL2)  Diszipliniert und konzentriert agierte die Mannschaft von ESVK Trainer Toni Krinner beim heutigen Auswärtsspiel in Heilbronn vor 1741 Zuschauern und holte sich mit einem verdienten 6:2 Sieg den Serienausgleich und auch das Heimrecht wieder zurück in die Wertachstadt.
Die Mannschaft um Kapitän Daniel Menge kam gut in die Partie und hatte nach einer kurzes Phase des Abtastens die ersten Torabschlüsse. Nach einem schönen Aufbaupass von Michael Baindl zog Josh Burnell von der Außenposition in das Drittel der Falken und überwand Eric Hartzell mit einem trockenen Handgelenkschuss in der 8. Spielminute zum 0:1. Die Führung hielt aus Sicht des ESVK leider nicht lange. Direkt nach einem Bully konnte Carsten Gosdeck in der 11. Spielminute mit einer schönen Direktabnahme den Ausgleichstreffer erzielen. Nach dem Ausgleich plätscherte die Partie etwas dahin, beide Mannschaften waren bemüht keine Fehler zu machen und so ging es auch mit dem Spielstand von 1:1 auch in die 1. Drittelpause.
Im zweiten Spielabschnitt nahm der ESV Kaufbeuren das Heft des Handelns Immer mehr in die eigene Hand. In der 25. Spielminute, die Joker agierten in Überzahl, gelang Daniel Menge mit einem sehenswerten Schuss direkt in den Winkel der erneute Führungstreffer für seine Farben. Wiederrum hielt die Führung aber nicht lange. Falken Topscorer Adam Brace brachte die Scheibe in Richtung des Kaufbeurer Gehäuses, wo ein Kaufbeurer mit seinem Schlittschuh diese unglücklich zum 2:2 Ausgleichstreffer abfälschte. Die Rotgelben ließen sich von diesem Gegentreffer aber nicht weiter aus dem Konzept bringen und wurden wiederum in Überzahl agierend mit dem dritten Treffer belohnt. Chris St. Jacques spielte Daniel Oppolzer in der 12. Spielminute vor dem Tor der Falken frei, der Eric Harzell gekonnt Aussteigen lies und mit der Rückhand zur erneuten Führung einschoss. In den Schlussminuten hatten die Wertachstädter dann noch zwei ganz große Möglichkeiten auf den vierten Treffer. Falken Torhüter Eric Hartzell wollte das Spiel seiner Mannschaft schnell machen und verlor dabei die Scheibe an Daniel Pfaffengut. Dieser konnte die Scheibe im leeren Tor unterbringen. Zum Leidwesen des ESVK pfiff einer der beiden Hauptschiedsrichter das Spiel ab, weil dieser davon ausging, dass der Torhüter die Falken die Scheibe blockiert hatte, was aber nicht der Fall war. Sekunden vor dem Pausensirene vergaben Daniel Oppolzer und Florian Thomas bei einer unübersichtlichen Situation vor dem Gehäuse der Falken die Chance auf das 4:2. So ging es mit einer verdienten ein Tore Führung für die Joker in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt verließen die Heilbronner immer mehr die Kräfte. Was sich in einer deutlichen Überlegenheit des ESVK zeigte. Allerdings dauerte es bis zur 57. Spielminute bis die mitgereisten Joker Fans jubeln durften. Chris St. Jacques überwand Eric Hartzell kurz vor den Ablauf einer 5 gegen 3 Überzahl im Nachschuss zum 2:4. In der 58. Minute dann die endgültige Entscheidung. Der ESVK spielte erneut in Überzahl und die Falken nahmen zu Gunsten eines weiteren Feldspielers ihren Torhüter heraus. Das nutze der erneut sehr souverän und clever spielende Florian Thomas zum fünften Treffer für seine Mannschaft aus. In der 60. Spielminute tankte sich Michael Baindl durch die Abwehr der Heilbronner und brachte mit einem gekonnten Schuss durch die Hosenträger von Eric Hartzell noch den sechsten Treffer des ESV Kaufbeuren auf die Anzeigetafel. Schlussendlich ein völlig verdienter Sieg des ESVK. Der ESVK agierte fast die ganze Partie über mit vier Sturmreihen, was sich vor allem im Schlussabschnitt bemerkbar machte, als die Falken immer wieder einen Schritt zu spät kamen und sich nur mit regelwidrigen Aktionen zu Helfen wussten. was schlussendlich die Kaufbeurer auch endgültig auf die Siegerstraße brachte.
ESVK Trainer Toni Krinner lobte seine Mannschaft für den konzentrierten und couragierten Auswärtsauftritt. Seine Mannschaft hatte durch die unglückliche Niederlage am Freitag natürlich heute großen Druck, dem sie aber mit Bravour standhielt. Ein Sonderlob erteilte Krinner seiner vierten Sturmreihe: „Die Jungs haben ein sehr gutes Spiel gemacht. Schlussendlich könnte meine vierte Reihe in der Endabrechnung das Zünglein an der Waage sein, äußerte sich der Kaufbeurer Trainer erfreut über die Leistung der jungen Nachwuchsstürmer.
Über die genaue Verletzung(en) von Simon Schütz, der nach einem Bandencheck, der mit einer 5 plus Spieldauerdisziplinarstrafe geahndet wurde, leider verletzt das Eis verlassen musste, ist noch nichts genaueres bekannt. Der junge Verteidiger zog sich eine Verletzung im Gesicht zu und klagte weiter über Schmerzen im Unterleib.



bayreuthtigersStanding Ovations auf offener Szene für den EHC Bayreuth

(OLS)  Spiel 2 hatte nach dem Verlängerungsdrama vom Freitag einen ausgeglichenen Beginn, wo beide Seiten verständlicherweise „safety first“ erstmal den Vorzug gaben. Nach gut 5 Minuten nahm die Partie aber immer mehr Fahrt auf, doch bei der ersten Riesenchance des EHC traf Pavlu nur den Pfosten. Das war aber eine Art Startsignal für seine Kollegen, die sich nun immer mehr Anteile erspielten. Im ersten richtigen Powerplay ließ man die Scheibe lange kreisen, bis Kasten im Zentrum ungedeckt war und der verwandelte das tolle Zuspiel abgezockt zur Führung. Nur Sekunden später legten die Tigers zum Doppelschlag nach. Nach einem abgewehrten Schuss von Busch war Marsall zur Stelle und staubte ab. Gästecoach Irwin kochte und stachelte seine Jungs auf der Bank weiter an. Bayreuth setzte aber nach und dem EVR blieb vorerst nur die Konterposition. Wenn sie mal Platz hatten waren die Rot-weißen aber blitzschnell vorne und brand gefährlich. Smith war es dann, der den wieder kurzfristig für Bädermann eingesprungenen Hartung per Nachschuss zum 2-1 überwinden konnte und so ging man auch in die erste Pause.
Den zweiten Abschnitt gingen die Donaustädter mit mehreren Überzahlspielen an und kamen so natürlich zu vielen Angriffen und Torschüssen. Die Tigersabwehr und Torwart Hartung stemmten sich dagegen, aber bei 5 gegen 3 wurden sie mit schnellem, präzisem Passspiel klassisch ausmanövriert bis Smith relativ locker zum Ausgleich verwandeln konnte. Danach wogte die Partie eine zeitlang hin und her. Bis zur 31. Minute änderte sich das Resultat allerdings nicht mehr, doch dann schlug Geigenmüller in Torjägermanier zu. Seine beiden Reihenkollegen rackerten, das Eigengewächs positionierte sich und stand dann genau an der richtigen Stelle um einzudrücken. Damit führte er sein Team wieder auf den Erfolgsweg und als Kolupaylo keine 3 Minuten später ein Break trocken verwandelte, brodelte der Tigerkäfig endgültig im Jubelrausch. In Minute 39 erwischte Junior Vogel den flinken Feuerpfeil nur noch mit einem Kniecheck und musste mit Spieldauerstrafe vom Eis. Mit dem 4-2 Zwischenstand wechselte man also noch einmal die Seiten, da im Powerplay nicht mehr viel passierte.
Mit dem Vorsprung der Hausherren im Rücken war die Rollenverteilung für die letzten 20 Spielminuten klar. Doch erst hatte der EVR noch 3 Minuten Unterzahl aus der großen Strafe zu überstehen, was ihnen auch gelang, weil die Gelb-schwarzen auch immer wieder die Spieluhr um Kopf hatten und darauf achteten keinen Konter zu kassieren. Wieder komplett kurbelten die „Domspatzen“ zwar unermüdlich weiter, doch die Wagnerstädter hielten clever dagegen und ließen lange Zeit nicht viel zu. Der aufopferungsvolle Kampfgeist des kleinen Bayreuther Kaders störte immer wieder entscheidend, auch wenn man dazu an seine körperlichen Grenzen gehen musste und das Publikum spendete mit stehenden Ovationen mitten im Spiel weitere Energie. Die 2-Tore Führung setzte auch immer wieder neue Kräfte frei und als man nach einem Icing nach langem „shift“ nicht wechseln konnte, zog Trainer Waßmiller auch seine Auszeit, um den Spielern wenigstens eine kleine Verschnaufpause zu verschaffen. So blieb es in diesem extrem intensiven Abnutzungskampf bis kurz vor Ende bei dem Resultat. Als dann EVR-Trainer Irwin seine Auszeit nahm und Torwart Brenner durch einen sechsten Feldspieler ersetzte, wurde der Druck noch größer. Die EHCler warfen sich in die Schüsse, als gäbe es kein morgen und mit vereinten Kräften kämpfte man sich ohne Schaden der Schlusssirene immer näher. Zwar gelang Smith noch das 4-3 knapp 50 Sekunden vor Ultimo, aber mehr gelang ihnen nicht mehr und der durchgehend stimmungsvoll mitgehende Tigerkäfig wechselte in tosenden Jubel. Die hart erkämpfte 2-0 Serienführung in einem hochklassigen Play-off-Kampf mit nicht unverdientem Happyend riss die sonst oft eher etwas zurück haltenden Oberfranken im wahrsten Sinne des Wortes mit.



evregensburgErneute Niederlage in Bayreuth - EV Regensburg mit dem Rücken zur Wand

(OLS)  Nach der denkwürdigen Heimniederlage am Freitag gegen Bayreuth wollte der EV Regensburg am Sonntagabend im Tigerkäfig den Serienausgleich schaffen. Am Ende unterlagen die Domstädter aber mit 3:4.
Beim EV Regensburg kehrten der gesperrte Xaver Tippmann sowie der erkrankte Andreas Pielmeier in das Aufgebot zurück. Auch Peter Flache konnte nach seinem verletzungsbedingten Ausscheiden in Spiel eins wieder mitwirken. Verzichten musste Doug Irwin weiter auf Barry Noe sowie auf den gesperrten Nikola Gajovsky. Bei den Hausherren waren Sebastian Mayer und Michal Bartosch nicht mit von der Partie. Zudem musste Sergej Waßmiller kurz vor Spielbeginn einen Wechsel auf der Torhüterposition durchführen. Friedrich Hartung stand für den wohl wieder an Kreislaufproblemen leidenden Julian Bädermann zwischen den Pfosten.
4.106 Zuschauer, darunter ca. 400 Regensburger, sahen einen guten Beginn des EVR. Peter Flache scheiterte in der 1. sowie der 4. Spielminute zweimal an EHC-Torsteher Hartung. In der 6. Spielminute hatten die Gäste aus der Oberpfalz allerdings Glück, als Jan Pavlu nur den Pfosten traf. Auf der anderen Seite konnte Lukas Heger die Scheibe nach einem Bully frei vor Hartung nicht im Tor der Hausherren unterbringen (6.). Als in der 10. Spielminute Vitali Stähle in die Kühlbox musste, schlugen die Hausherren zu. Verteidiger Christopher Kasten, der am Freitag nach dem Check von Nikola Gajovsky anscheinend verletzt war, bugsierte die Scheibe aus dem Slot zum 1:0 in der 11. Spielminute in die Maschen. Nur 18 Sekunden später nutzen die heimischen Tigers einen Fehler in der EVR-Defensive eiskalt aus und erhöhten durch Marcus Marsall auf 2:0. Der EV Regensburg zeigte sich wenig geschockt und konnte vor der ersten Pause noch verkürzen. Tomas Gulda packte in der 15. Spielminute den Hammer aus, Hartung konnte die Scheibe nicht festhalten, Jeff Smith sagte Danke und der Torjäger schob die Scheibe zum 1:2 über die Linie.
Auch im zweiten Abschnitt erwischten die Gäste den besseren Start. Yannick Drews verfehlte nach Zuspiel von Jeff Smith das Tor in der 21. Spielminute nur knapp. In der 21. bzw. 22. Spielminute erhielt der EHC Bayreuth zwei Strafminuten was eine 5 gegen 3 Überzahl für den EVR bedeutete. Die Gäste aus der Domstadt wussten dies zu nutzen und kamen durch Jeff Smith in der 23. Spielminute zum Ausgleich. Billy Trew spielte die Scheibe vor das Hausherrentor, wieder war Smith zur Stelle und der Angreifer drückte die Scheibe zum 2:2 in die Maschen. In den darauffolgenden Minuten hatte der EVR gute Chancen um erstmals in Führung zu gehen. Daniel Stiefenhofer beförderte die Scheibe in Minute 27 nur an den Pfosten. Wieder nutzten die Gastgeber einen Fehler im Drittel des EVR aus, welchen Andreas Geigenmüller mit dem 2:3 aus Regensburger Sicht frei vor Brenner nutzte. Nur drei Minuten später schickte Geigenmüller Sturmpartner Fedor Kolupaylo auf die Reise, der Cody Brenner keine Chance ließ und trocken zum 4:2 für die Hausherren vollendete. Zwei Minuten vor dem Ende erhielt EVR-Akteur Philipp Vogel nach einem Kniecheck an Johannes Feuerpfeil eine 5 + Spieldauerdisziplinarstrafe und musste vorzeitig zum Duschen.
Der EV Regensburg überstand zu Beginn des letzten Abschnitts die restliche Unterzahlsituation erfolgreich und läutete den Endspurt ein. Das Team von Doug Irwin versuchte im letzten Drittel alles, um noch einmal in die Partie zu kommen. Die Hausherren wirkten förmlich platt und verteidigten mit allem, was möglich war. Als die Oberpfälzer in den letzten zwei Minuten Cody Brenner vom Eis nahmen, schlug der EVR zu. Jeff Smith verkürzte 51 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf 3:4. In den Schlusssekunden ließ Bayreuth allerdings keine weitere Torchance mehr zu und der EVR musste sich somit auch im zweiten Spiel gegen die Franken geschlagen geben.
Mit dem 0:2-Serienrückstand geht es am Dienstag um 20:00 Uhr in der Donau-Arena mit dem dritten Spiel weiter. Der EV Regensburg benötigt einen Sieg um, nicht vorzeitig im Halbfinale auszuscheiden. Auf geht's! Kommt am Dienstag alle in die Donau-Arena, unterstützt das Team und macht das Stadion zu einem Tollhaus. Tickets können an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie auf www.reservix.de erworben werden.

WaBE wird hochklassiger Bronze-Partner
Der nächste wichtige Sponsor bleibt beim EV Regensburg an Bord. Mit der Firma WaBe verlängert ein langjähriger Partner und fungiert ab 2016/17 als Bronze-Partner.
Vertreten durch Geschäftsführer Christoph Walk ist WaBe seit 2013 maßgeblich am Wiederaufbau des Regensburger Eishockey beteiligt. Als treuer Wegbegleiter leistete der Einrichtungsspezialist für Ihr Business einen wichtigen Beitrag für den Kufensport in der Domstadt. Umso erfreulicher ist es, dass die Zusammenarbeit fortgesetzt wird.
Die Firma WaBe steht für langjährige Erfahrung, Flexibilität und kompetenten Full-Service. Vor allem die hohe Flexibilität macht das Unternehmen aus der Innstraße 13 – 15 für den EVR so wertvoll. „Wir sind ein zuverlässiger Partner und bei ist alles aus einer Hand. Genauso ist es auch beim EV Regensburg, mit dem wir sehr gerne zusammen arbeiten und mit dem wir immer wieder positive Ergebnisse erzielen“, so Christoph Walk erfreut über die Verlängerung des Engagements.
Der EV Regensburg bedankt sich bei WaBe für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf eine gemeinsame und positive Zukunft in der Spielzeit 2016/17.



selberwoelfeVER Selb: „Wölfe-Fans“ feiern mit ihren Cracks ausgelassen bis weit in die frühen Morgenstunden – Lob an das Fanprojekt Selb für abermals toll organisierte Abschlussparty

(OLS)  Einen durchaus ansprechenden und würdigen Abschluss erhielt die diesjährige Oberligaspielzeit der Selber Wölfe mit der abgehaltenen Abschlussparty am vergangenen Samstag.
Die Veranstalter – das Fanprojekt Selb e.V. – warteten mit dem Rosenthal Feierabendhaus als erstmaligen Austragungsort mit einer neuen Location auf, die sich rückblickend ideal für besagte Feier eignete und ausschließlich bei den Gästen gelobt wurde.
Der Hauptsaal, geschmückt mit unzähligen Fahnen der Fanclubs und letztjährige Mannschaftsbanner in Echtgröße, dazu passende in den Selber Stadtfarben rot/blau eingestuhlt, lud förmlich zum Feiern ein. Neben Trikotversteigerungen und einer gut angenommenen Autogrammstunde, hatten die Fans auch die Möglichkeit mit den Vorständen und Spielern sowie dem Trainer einmal ganz unkompliziert ins Gespräch zu kommen. „Wir werden auch in der kommenden Spielzeit wieder mit einer schlagkräftigen Mannschaft versuchen vorne mitzumischen“, so die klare, kämpferische Botschaft der VER-Vorstandschaft an die gut 500 Selber Fans.
Sehr emotional, mitunter tränenreich verlief die Verabschiedung der beiden langjährigen in Selber Dienste stehenden Dan Heilman und Marko Suvelo – letzterer reiste extra für besagte Abschlussparty aus Bremerhaven an. „Beide sind keine gebürtigen Selber, aber haben sich innerhalb der letzten Jahre in unsere Herzen gespielt – wir werden Euch beide nicht vergessen und Ihr seid in Selb immer wieder gerne gesehen“, so VER-Boss Jürgen Golly an die Adresse von Dan Heilman und Marko Suvelo, denen der Abschied sichtlich schwer fiel. Beide hätten nach eigenem Bekunden gerne nochmals eine weitere Spielzeit in Selb gespielt, erhielten aber kein neues Vertragsangebot. Ebenfalls nicht mehr im „Wölfe-Trikot“ auflaufen wird Tom Pauker, der künftig seine Chance in der DEL2 bei Bad Nauheim versuchen wird. „Keine Angst, ich bin Selber und werde irgendwann wieder einmal zurückkehren“ so Pauker zur Freude der Fans. Überraschend hingegen der Abgang von Betreuer und Mannschaftsleiter Oliver Kremenovic. Kremo, wird nach 11jähriger Tätigkeit dem VER den Rücken kehren und sich beruflich neu orientieren. „Mir ist die Entscheidung, sehr schwer gefallen, aber ich wollte die sich mir bietende Chance einfach nutzen“, so Kremenovic weiter.
Ansonsten gab es keine weiteren Neuigkeiten. Während sich viele der Spieler bedeckt zu ihrer weiteren Zukunft hielten und auf anstehende Gespräche mit dem VERein verwiesen, wurde eine erste Vertragsverlängerung im Laufe des Abends bekanntgegeben. Stürmer Dennis Schiener, ein Selber Eigengewächs, unterschrieb einen neuen Vertrag und soll im VER-Team 2016/2017 eine wichtige Rolle einnehmen.
Nachdem mit Marko Suvelo´s Trikot dann auch noch kurz vor Mitternacht das letzte der Originalspielertrikots mit einem absoluten Rekordwert von 800 Euro einen neuen stolzen Besitzer fand, hieß es Tanzfläche frei und feiern inkl. Barbetrieb bis weit in die frühen Morgenstunden.
Fabian Melzner, Vorsitzender des Fanprojekts Selb e.V., zog eine durchwegs positives Fazit: „Berücksichtigt man die eher durchwachsene Saison und den niedrigeren Zuschauerschnitt in diesem Jahr, so war die Zahl der Besucher doch ordentlich. Es gab keine Zwischenfälle und die Stimmung war sehr gut. Die Anstrengungen der letzten Tage haben sich gelohnt, auch wenn unsere Helfer bis fast an die Leistungsgrenze gehen mussten.“



ECC Preussen Juniors BerlinOberliga Nord Preussen bleibt an Board - Der Glaube hat Berge versetzt / FASS Berlin – ECC Preussen 2:3 

(OLN)  Der Himmel über der Glocke hängt voller Geigen. Nach 48 Pflichtspielen in der Oberliga Nord ist es amtlich. Auch zur Saison 2016/17 wird der ECC Preussen in der Oberliga Nord an den Start gehen. Trainer Björn Leonhardt und das Team haben bis zuletzt an den Klassenerhalt geglaubt und sich entsprechend auch für das letzte Saisonspiel vorbereitet. Treffen am PO9 und dann ging es gemeinsam mit dem Bus der Hoffnung nach Hohenschönhausen. Dort wurden sie von über 250 Preussenfans sehnsüchtig erwartet um gemeinsam das schier Aussichtslose doch noch zu stemmen. Vom ersten Bully weg glich der Welli einem Hexenkessel und war fest in Hand der Charlottenburger. Auf dem Eis dauerte etwas länger, bis die Verhälnisse geklärt waren. Die Ausgangslage war klar. FASS will drei Punkte um vor Preussen in der Tabelle einzulaufen, Preussen braucht drei Punkte um das Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt am Glimmen zu halten. So entwickelte sich von Beginn an ein rasantes Kampfspiel um jeden Zentimeter Eis. Preussen lies gleich zu Beginn zwei dicke Dinger liegen, kämpfte aber unverdrossen weiter als gäbe es kein Morgen. FASS hielt dagegen und lauerte auf seine Chance. Zählbares stellte sich nicht ein und so ging es torlos in die erste Pause. Es war ein Spiel mit vielen Nicklichkeiten und so stellte sich die Frage, welches Team die Nerven besser im Griff hat. Doch bevor diese Frage geklärt wurde gab es zunächst mal Tore.
In der 30. Spielminute die Führung für Preussen. Noch am Jubeln setzte es den Ausgleich. Unentschieden ging es auch in die letzte Pause und die Spannung stieg von Minute zu Minute. Inzwischen wurde auch in Farmsen dem Puck nachgejagd und ein Auge war ab jetzt aufs Handy gerichtet. Die Crocodiles müssen den HSV glatt nach 60 Minuten besiegen, sonst ist Essig mit Oberliga für Preussen. Torloses erstes Drittel in Hamburg, also alles noch offen.
Im Schlussabschnitt kann Preussen gleich das erste Powerplay erfolgreich zur erneuten Führung nutzen und Micha Vymazal macht seinen 60. Scorerpunkt in der Saison.
Ein Zwischenstand der dem Akademiker Fabio Partzek gar nicht gefiel und- ach ja die Nerven- er ging vorzeitig zum Duschen.
Preussen nutzte die Überzahl und erhöhte zum viel umjubelten 3:1. Noch zehn Minute zu Spielen und auch in Farmsen hat es inzwischen geklingelt. 1:0 für die Krokodile. Die Nervenanspannung im Welli war zum Greifen. Strafen folgten jetzt im Minutentakt und acht Minuten vor Schluss nutzt FASS eine Überzahl zum Anschlusstreffer. Das Zittern auf den Rängen wollte kein Ende nehmen und die Dramaturgie näherte sich dem Höhepunkt. Die letzten 2 Spielminuten laufen und Preussen stemmt sich mit 3 gegen 5 gegen den Ausgleich. FASS nimmt den Torwart vom Eis und drei Aufrechte stemmen sich mit aller Macht gegen sechs Feldspieler der Akademiker gegen den Ausgleich.
Aus, es ist aus und Preussen nimmt die drei wichtigsten Punkte der Saison mit an die Glocke. In Farmsen steht es nach dem zweiten Drittel 2:0. Noch 20 bange und schweißtreibende Spielminuten heißt es warten und zittern. In Farmsen hat man ein Einsehen mit den Preussen und zehn Minuten vor dem Ende ist der Drops gelutscht. 4:0 für die Crocos bedeuten den Klassenerhalt für Preussen. Nie war es im Wellblechpalast so schön wie Freitagabend. Der erste April 2016 geht in die Analen der Preussen ein. Am Mannschaftsbus warteten bereits die Fans auf das Team und gemeinsam setzte man zur großen Sause an. Bis weit in den Samstagmorgen oder war es doch schon Mittag wurde gefeiert und womit? Mit recht.
Trainer Björn Leonhardt ist mächtig Stolz auf seine Jungs. „Jeder im Team hat alles gegeben. Die Mannschaft hat trotz vieler Nackenschläge an sich geglaubt und letzendlich noch die Scheuer eingefahren. Das Team hat sich die jetzt anstehende Pause redlich verdient“.



loewenwaldkraiburgAusgleich! Showdown für die Löwen Waldkraiburg am Freitag

(BYL)  Der Krimi im Playoff-Finale der Eishockey-Bayernliga zwischen dem EHC Waldkraiburg und dem Höchstadter EC erreicht seinen Höhepunkt. Am Sonntagabend konnten die Alligators die „Best-of-5“-Serie im Heimspiel gegen die Löwen ausgleichen, das Team von Rainer Zerwesz unterlag im Penalty-Schießen mit 3:4. Zum Mann des Spiels avancierte HEC-Keeper Philipp Schnierstein, „tragischer Held“ für die Industriestädter wurde Max Kaltenhauser, der beim Showdown im entscheidenden fünften Spiel am Freitag zum Zuschauen verdammt sein wird.
 „Es ist extrem schade, dass Max nicht dabei ist“ fühlte auch Trainer Rainer Zerwesz am Tag nach der Niederlage in Höchstadt mit. „Er hat die Mannschaft die gesamte Saison überragend geführt, da ist es wirklich bitter, dass er im entscheidenden fünften und letzten Saisonspiel nicht auflaufen darf“ so der 47-Jährige über seinen Kapitän, der in der 31.Minute bei den Alligators einen Spieldauerstrafe kassierte. Das Spiel selbst begann für die Löwen noch äußerst positiv und daran hatte Kapitän Kaltenhauser den größten Anteil dran. Denn nach gerade einmal 26 Sekunden war es Waldkraiburgs Playoff-Topscorer, der mit seinem 9.Tor im 12.Spiel das 1:0 für die Löwen erzielen konnte (00:26). Die Gastgeber hatten jedoch wenig später die richtige Antwort gefunden und Tomas Urban konnte Patrick Vetter überwinden und den Ausgleich vor 1580 Zuschauern bejubeln (04:26). Die Löwen steckten zwar nicht, erspielten sich ein Übergewicht und setzten die Alligators mächtig unter Druck, doch Keeper Philipp Schnierstein zeigte erneut eine überragend Leistung und trieb den EHC schier zur Verzweiflung. Und wie das dann bekanntlich so ist im Sport, gehen die Schüsse, die man vorne selbst nicht macht, nach hinten los. Ihre erste Überzahl wussten die Alligators zu nutzen, Daniel Sikorski traf noch vor der ersten Pause zum 2:1 für die Hausherren (15:14).
In doppelter Unterzahl und dem Kapitän wie oben erwähnt in der Kabine mussten die Löwen nach einer guten halben Stunde dann den dritten Gegentreffer hinnehmen. Erneut war es Tomas Urban, der jubeln durfte, auf 3:1 für Höchstadt stellen konnte (33:09) und damit auch für eine leichte Vorentscheidung sorgte. Denn nicht nur mit 2 Toren lagen die Höchstadter nun in Front, sie hatten weiterhin mit Schnierstein einen Mann zwischen den Pfosten, der diesen Finalspielen bisher den Stempel aufdrückt: „Er ist der größte Faktor der Serie“ pflichtete auch Zerwesz dieser Einschätzung bei. Sein Team hatte bisher in den Spielen immer die deutlich besseren Chancen- qualitativ wie quantitativ- doch ist der 26-Jährige Schlussmann des HEC nunmal eine Klasse für sich und in bester Playoff-Form.
Dass aber auch der EHC über viel Qualität verfügt und selbst in solchen Situationen nicht aufsteckt, bewiesen die Löwen in den folgenden knapp 30 Minuten. Zunächst brachte Michael Trox die Industriestädter noch im mittleren Abschnitt auf 2:3 heran (36:33), kurz nach Wiederanpfiff des Schlussdrittels schaffte Daniel Hämmerle sogar den Ausgleich (40:32) gegen die sich defensiv stark präsentierenden Panzerechsen. Schnierstein blieb dank aufeinanderfolgenden Angriffswellen des EHC auf Betriebstemperatur, die Löwen schafften es aber bis zum Ablauf der regulären Spielzeit nicht, in nochmals zu überwinden. Da dann auch die Verlängerung torlos blieb, ging es ins Penaltyschießen, wo Ales Kreuzer den entscheidenden Treffer erzielen und den Showdown am Freitag erzwingen konnte. „Natürlich bin ich noch etwas enttäuscht“ verriet Rainer Zerwesz am Tag nach der Niederlage. „Wir waren ganz nah dran, die Serie zu entscheiden, haben es aber trotz des Chancen-Übergewichts nicht geschafft. Aber noch ist nichts passiert. Wir haben jetzt am Freitag, vor hoffentlich vollem Haus die Chance, die Meisterschaft zu holen und das wollen wir natürlich schaffen.“
Für den absoluten Showdown am kommenden Freitag zum entscheidenden fünften Playoff-Finalspiel gibt es wieder einen Vorverkauf in XXL: Bei den Waldkraiburger Nachrichten kann man die gesamte Woche über bis Freitagmittag um 12 Uhr die Karten erhalten, außerdem am Donnerstag wie gewohnt von 18 bis 21 Uhr in der Stadiongaststätte.  



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Dienstag 5.April 2016
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