IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte von Montag 12.September 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.
Eisbären Berlin gegen EV Zug im Sechzehntelfinale der CHL 2016/17(DEL) Die Eisbären Berlin treffen im Sechzehntelfinale der Champions Hockey League (CHL) auf den EV Zug aus der Schweiz. Das Hinspiel wird am 4. Oktober 2016 in Berlin stattfinden. Das Rückspiel dann am 11. Oktober 2016 in der Bossard Arena in Zug.
Der Sportliche Leiter der Eisbären Berlin, Stefan Ustorf sagt zu dieser Auslosung: „Zug ist ein Gegner nach unserem Geschmack. Das wird ein hochklassiges Duell. Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit Harold Kreis. Natürlich wollen wir ins Achtelfinale einziehen.“
Eisbären-Verteidiger Micki DuPont (2008 bis 2010 beim EV Zug): „Das werden spannende Spiele. Zug ist ein sehr talentiertes Team, das schlittschuhläuferisch gut ist. Sie haben einen guten Stamm an Spielern, der schon eine Weile zusammenspielt. Zug ist eine schöne Stadt, hat eine schöne Arena und liegt direkt neben Zürich, also sollte die Reise nicht zu schwierig werden.
Der EV Zug gewann die Gruppe G der diesjährigen CHL-Saison vor HIFK aus Helsinki. 2015/16 schlossen die Zuger die Hauptrunde auf dem vierten Platz der Schweizer Nationalliga A ab. In den Playoffs unterlag der EVZ dann dem HC Lugano im Viertelfinale. Der größte Erfolg vom EV Zug war der Meistertitel in der Schweiz 2008.
Düsseldorfer EG: Sieg im 11. und letzten Vorbereitungsspiel - 5:2 bei den Bietigheim Steelers(DEL) Die Zeit des Sommerhockeys, der halbweichen Bandenchecks und drittelleerer Hallen neigt sich dem Ende zu! Die zunächst überaus muntere Düsseldorfer EG gewann beim starken DEL2-Team Bietigheim Steelers mit 5:2 (4:0, 0:2, 1:0) und überzeugte dabei vor allem mit einem starken ersten Drittel.
Eine nette Überraschung zu Beginn: Stadionsprecher und Fans der Gastgeber begrüßten die DEG mit warmen Worten und herzlichem Applaus. Das war am Freitag in Iserlohn noch etwas anders gewesen. Der Gastgeber, aktueller DEL2- Vizemeister, musste auf Spielmacher und Scorerkönig Justin Kelly (2015/16 mit 104 Punkten!) verzichten, der an den Folgen einer Gehirnerschütterung leidet. Christof Kreutzer schonte erneut Stephan Daschner und Rob Collins, beide könnten aber beim DEL-Saisonstart am kommenden Freitag wieder auf dem Eis stehen. Das Spiel ist schnell erzählt. Die DEG war zu Beginn in allen Belangen überlegen. Spritzig, wach, schnell und präsent zeigten sich die Gäste. Etwas mehr übrigens als die Schiedsrichter, standen zum ersten Bully doch nur deren zwei auf dem Feld. Immerhin: Nach acht Minuten gesellte sich ein Dritter hinzu. Sowas hatte auch der langjährige Beobachter selten gesehen. Die Tore fielen dann zunächst wie am fließenden Band. Preibisch bediente Kammerer, und Maxi unterstrich mit einem blitzsauberen Treffer in den Winkel seine bestechende Form (3.52, Preibisch). Wenig später zog Brandt erst Richtung Tor und dann ab, doch sein Schuss wurde von Goalie Martinovic übers Tor an die Bande gelenkt. Den Rebounder schob Marcel dann volley zum 2:0 ins Netz (8.44, Barta). Die dritte Bude wieder durch Kammerer, der sich vor dem SteelersGehäuse die Scheibe stahl und trocken in denselben Winkel drosch wie zuvor. Weiter erhöhen durfte Drayson Bowman, der nach milleymeter Pass zum 4:0 einschoss (16.34, Milley).
Das zweite Drittel verlief etwas gemächlicher und ließ einen Blick zu auf den durchaus beachtlichen Gästeblock zu. Wohl 60 Rot-Gelbe hatten an diesem Sonntag den Weg in die EgeTrans Arena gefunden. Respekt! Unsere Mannschaft hingegen schaltete einen Gang zurück. Bietigheim wurde aktiver und kam in der Folgezeit zu zwei Treffern. Max Prommersberger (26.41) und Max Lukes (31.38) verkürzten auf 2:4 aus Sicht der Steelers. Niederberger und die Latte verhinderten sogar den Anschluss. Im Schlussabschnitt ein ähnliches Bild. Die Schwaben vielleicht mit etwas mehr Feuer im Spiel, während die DEG die Führung sachlich verwaltete. Mathias Niederberger konnte sich einige Male gekonnt auszeichnen. Tore fielen trotz einiger guter Möglichkeiten auf beiden Seiten nur noch eines: Alexander Barta vollstreckte bei 59.35 mühelos ins leere Steelers-Gehäuse.
Fazit: Abhaken! Freitag geht es endlich los. Und am Sonntag direkt nochmal! Zunächst kommen die Iserlohn Roosters (Freitag, 19.30 Uhr), dann die Eisbären Berlin (Sonntag, 16.30 Uhr) in unseren ISS DOME. Tickets unter www.degtickets.de. Seid laut! Endlich wieder DEL-Eishockey!
Krefeld Pinguine: KEVin zu Gast beim diesjährigen Weltkindertag(DEL) Während die Mannschaft am Sonntag aus Oulu zurückgekommen ist, war KEVin gestern beim Weltkindertag zu Gast. Gemeinsam mit über 50 Organisationen, Einrichtungen und Institutionen hatte das städtische Kinder- und Familienbüro ein großes Familienfest vorbereitet, um den Festtag für die Kinder dieser Welt zu feiern.
Die Resonanz der Kinder und ihrer Familien war großartig. Das mittlerweile größte nicht-kommerzielle Familienfest in Krefeld war ein voller Erfolg! Nicht zuletzt durch Pinguine-Maskottchen KEVin, der mit den kleinen Gästen für Fotos posierte, Autogramme schrieb und die anwesenden Kinder mit einer limitierten Anzahl an Tickets zu einem Heimspiel der Krefeld Pinguine einlud.
CHL-Saison für Adler Mannheim beendet(DEL) Durch eine knappe 1:2-Niederlage gegen Tappara Tampere ist die Champions Hockey League in dieser Spielzeit für die Adler vorbei. Der Anschlusstreffer durch Marcus Kink reichte nicht, um den Rückstand nach Treffern von Henrik Haapala und Veli-Matti Savinainen auszugleichen.
Bereits nach 31 Sekunden wurden die Adler kalt abgeduscht: Henrik Haapala nutzte die erste Chance der Hausherren eiskalt zur frühen Führung. Wenig später hätte Teemu Nurmi nachlegen können, er scheiterte mit seinem Penalty aber am Pfosten (3. Spielminute). Die Adler brauchten etwas Anlaufzeit, um sich die ersten Chancen zu erarbeiten. In Überzahl scheiterten sowohl Sinan Akdag von der blauen Linie als auch Christoph Ullmann mit dem Nachschuss (7.).
In einem von beiden Teams ruppig geführten ersten Abschnitt reagierte Dennis Endras glänzend gegen Martin Roymark (10.) und Niko Tuhkanen (13.). Mannheim kam zu Möglichkeiten, doch erneut Akdag und Chad Kolarik aus dem Slot (beide 15.) scheiterten an Dominik Hrachovina im Tor der Hausherren. Fehlten bei Jere Karjalainens Schuss nach einem Turnover nur Zentimeter (17.), zielte Veli-Matti Savinainen kurz vor dem ersten Seitenwechsel besser und erhöhte auf 2:0 (20.).
Adler-Cheftrainer Sean Simpson traf in der Pause den richtigen Ton, seine Jungs kamen wie verwandelt aus der Kabine. Dominik Bittner (22.), Daniel Sparre und Marcel Goc (beide 24.) verpassten noch den Anschlusstreffer, für den sorgte aber schließlich Marcus Kink (25.). Sparre legte für Aaron Johnson ab, dessen Schuss konnte geblockt werden, doch Kink reagierte schneller als der Rest und legte die Scheibe um den Keeper herum ins Tor.
Mannheim präsentierte sich im Mittelabschnitt konzentrierter, körperlich präsenter und hatte das nötige Glück auf seiner Seite: Der Abschluss von Otso Rantakari klatschte ans Aluminium (38.). Kurz vor der Pause prüfte Matthias Plachta Tamperes Hrachovina mit einem satten Schuss, doch der Keeper konnte gerade noch mit der Fanghand klären (40.).
Im Schlussabschnitt blieben die Adler zwar dran, hochkarätige Torchancen erspielte sich aber zumeist Tampere. Dennis Endras musste seine ganze Klasse gegen Jan-Mikael Jarvinen (46.), Manu Honkanen (50.) und Jani Lajunen (54.) beweisen. So konnte Mannheim bis zur Schlusssirene hoffen. Doch David Wolf scheiterte in Unterzahl (57.) und wenig später auch im Fünf-gegen-Fünf denkbar knapp (59.).
In der Schlussphase nahm Sean Simpson Dennis Endras zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Johnson und Kolarik hatten den Ausgleichstreffer auf dem Schläger (beide 60.), doch Hrachovina war an diesem Abend nicht mehr zu überwinden. So geht die Champions Hockey League trotz vier überzeugender Auftritte gegen den Vizemeister der Schweiz und den finnischen Meister ohne Mannheimer Beteiligung weiter.
Red Bulls München treffen im Champions-League-1/16-Finale auf die Växjö Lakers - Kapitän Michael Wolf: „Wir wollen das Achtelfinale erreichen“(DEL) Die Reise geht nach Schweden: In der Runde der besten 32 europäischen Klubs trifft der EHC Red Bull München auf die Växjö Lakers. „Ich hatte schon vor der Auslosung das Gefühl, dass es dieses Mal gegen ein schwedisches Team geht“, erklärt Münchens Kapitän Michael Wolf. Die Paarungen des Sechzehntelfinales in der Champions League wurden am 12. September in Helsinki ausgelost.
„Mit Växjö haben wir erwartungsgemäß einen sehr schweren Gegner zugelost bekommen. Es wird keinesfalls leicht, das hat aber auch jeder schon vorher gewusst. Wir freuen uns auf die Herausforderung und wollen die Spiele gegen Växjö unbedingt gewinnen. Für mich persönlich ist es eine Premiere, denn bislang habe ich noch nie in einem Pflichtspiel gegen eine schwedische Mannschaft gespielt“, so der Kapitän der Red Bulls.
Schwedischer Meister 2015
Die Växjö Lakers zählen seit Jahren zu den Spitzenmannschaften der schwedischen Eliteliga SHL. Als Gruppensieger qualifizierte sich die Mannschaft von Trainer Sam Hallam mit acht Punkten für die nächste Runde der Champions League. Der schwedische Meister von 2015 traf in den vergangenen Jahren in der Champions League bereits auf die Mannheimer Adler und den ERC Ingolstadt.
Heimspiel am 4. Oktober
Die Red Bulls spielen zunächst im heimischen Olympia-Eisstadion (Dienstag, 4. Oktober), am 11. Oktober sind die Münchner dann zu Gast in Schweden. Die Playoffs werden bis zum Finale mit Hin- und Rückspiel ausgetragen, der Champions-League-Sieger wird in einem einzigen Finalspiel am 7. Februar 2017 ermittelt.
(DEL) Spitzenlos für die Grizzlys! Der deutsche Vizemeister
trifft in den Playoffs der Champions Hockey League auf die ZSC Lions aus
Zürich. Die genauen Spieltermine sind der 04. (Heimspiel) und 11. Oktober
(auswärts). Informationen zum Ticketverkauf sowie die genauen Uhrzeiten
werden in Kürze bekanntgegeben.
Nach Pardubice und Göteborg geht die Europa-Reise der Grizzlys weiter. Nächster
Halt wird Zürich sein. „Wir freuen uns über diesen sehr attraktiven Gegner. Zürich
ist einer der Top-Clubs in der Schweiz. Es stehen zwei spannende und sportlich
hochinteressante Duelle bevor“, so Sportdirektor und Geschäftsführer Karl-Heinz
Fliegauf direkt nach der Auslosung in Helsinki.
Die Grizzlys hatten sich durch einen sensationellen 3:2-Erfolg beim schwedischen
Meister und CHL-Sieger Frölunda Göteborg für die Runde der letzten 32 Teams
qualifiziert, welche im K.O.-Modus (Hin- und Rückspiel) ausgetragen wird.
Terminfestlegung folgt
Die Grizzlys um Sportdirektor Karl-Heinz Fliegauf müssen die finalen Spieltermine
noch mit dem Kontrahenten ZSC Lions abklären. Hintergrund ist die Verfügbarkeit
der Arena in Zürich. Fest steht jedoch bereits, dass die Niedersachsen mit einem
Heimspiel am 04. Oktober in der Eis Arena starten werden.
Anschließend geben die Grizzlys Wolfsburg alle Informationen zu Terminen und
dem Ticketverkauf bekannt.
EHC Bayreuth behält gegen Weiden knapp die Oberhand - Alle Treffer fallen in den ersten 20 Minuten(DEL2) Dieser letzte Test des DEL2-Aufsteigers hatte trotz hoch sommerlicher Temperaturen einen flotten Beginn. Besonders die wieder belebte KGB-Reihe zelebrierte voller Spielfreude ihr Revival in den ersten 20 Minuten. Bayreuth legte gleich den Vorwärtsgang ein und Weiden konterte mit einzelnen Gegenzügen. Der erste Eintrag auf dem Scoreboard gelang aber den Gästen. Nach gewonnenem Bully in der Angriffszone zog Schreier sofort und platziert zum 0-1 ab und konterkarierte damit die bisherigen Spielanteile. Mehrere Strafzeiten für den EVW, einige davon auch dem kleinlich pfeifenden Referee geschuldet, nutzten die Hausherren dann zum Powerplaytraining. Bei doppelter Überzahl gelang auch der überfällige Ausgleich. Potac spielte von der blauen Linie scharf in den Slot, wo Kasten gezielt den Schläger rein hielt und die Scheibe zappelte im Netz. Kurz darauf das nächste 5 gegen 3 und diesmal zog Potac aus der Ferne direkt ab zur ersten Führung der Gelb-schwarzen. Doch das wollten die Bluedevils so nicht auf sich sitzen lassen. Einen Fehler im Aufbau, bestrafte Jirik noch in der gleichen Unterzahl mit einem Steilpass auf Siller, der trocken unter die Latte zum 2-2 veredelt wurde. Mehrere Chancen der Bayreuther machte noch der starke Nürnberger Förderlizenzgoalie Lehr im Gehäuse der Oberpfälzer zu Nichte. Dafür dass die Tigers dann doch mit einer leistungsgerechten Führung in die Pause gingen, sorgte der wieder genesene Bartosch. Mit einer Einzelaktion bereitete er die Szene selbst vor, bis seine Reihenkollege die Scheibe wieder zu ihm brachten und er aus kurzer Distanz einnetzen konnte.
Im Mittelabschnitt gelang es dem Oberligisten dann etwas besser die Angriffe der Wagnerstädter zu zügeln. Zwar blieben die Einheimischen Spiel bestimmend, aber die flüssigen Kombinationen und klarsten. Torchancen wurden weniger. Bei einem weiteren Unterzahlkonter bekam der Weidener Babic einen zweifelhaften Penalty (25.) zu gesprochen, den er aber nicht an EHC-Torwart Vosvrda vorbei brachte. In der Folgezeit ließen die Cracks vom Roten Main weitere Hochkaräter aus und so blieb das Ergebnis unverändert. In Minute 33 gab es dann auf beiden Seiten, den vorher abgesprochenen Torhüterwechsel. Am Geschehen auf dem Eis änderte sich dadurch nicht viel. Was aufs Tor kam, wurde weiter Beute der beiden Goalies.
Ähnliches Szenario im letzten Abschnitt. Bayreuth versuchte es, doch die zündenden Ideen fehlten, oder der Abschluss war nicht effektiv genug. Vorsichtshalber wurde Verteidiger Kasten, wegen leichter Probleme nun geschont und Neher übernahm seinen Part ziemlich nahtlos. Einen Treffer von Rypar (55.) verweigerte der Schiedsrichter dann auch die Anerkennung und so blieb es weiter beim knappen 3-2. EVW-Trainer Berwanger nahm früh seinen Torwart für einen sechsten Feldspieler vom Eis, doch auch das half nicht. Kuriose Szene am Rande. Ohne Gäste-Torwart hatten die Tigers zu dritt im Scheibenbesitz in der gegnerischen Zone mehrfach die Chance auf ein empty-net-goal (60.), doch zögerten sie zu lange und schossen nicht einmal aufs Tor.
Der Erfolg gegen die Oberpfälzer war zwar absolut verdient, doch sollte er nicht darüber hinweg täuschen, dass man sich für DEL2-Niveau noch deutlich steigern muss. Besonders die alte Tigerskrankheit Chancenverwertung und Abschlussstärke kam zuletzt wieder zu häufig zum Vorschein.
Eispiraten Crimmitschau siegen im letzten Testspiel - Westsachsen bezwingen Selber Wölfe mit 5:4(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau konnten ihr letztes Testspiel der Saisonvorbereitung siegreich gestalten. Gegen die Selber Wölfe fuhren die Westsachsen einen 5:4-Sieg ein. Nach einem verhaltenen Start fanden die Pleißestädter immer besser ins Spiel. Nachdem die Mannschaft von Chris Lee im zweiten Drittel den Spielstand egalisierte, konnten Vincent Schlenker und Bernhard Keil ihr Team im letzten Drittel sogar in Führung schießen. Der Selber Anschlusstreffer zum 5:4 hatte in den Schlussminuten keine Folgen. Die Partie begann mit Zurückhaltung beider Teams. Viele Fehlpässe und wenig Körpereinsatz sorgten für einen Spielverlauf, der wenige Highlights zu bieten hatte. Letztlich war es Selb, dass mehr investierte und folgerichtig auch 2 Treffer erzielen konnte. Die Eispiraten, die nur selten vor dem gegnerischen Tor auftauchten, waren darauf bedacht, ein geringes Verletzungsrisiko einzugehen. Dies sorgte aber für einen Rückstand zur 1. Pause, der sicherlich vermeidbar gewesen wäre. Die Selber Wölfe konnten ihre Führung sechs Minuten nach Wiederbeginn sogar ausbauen. Eric Neumann traf zum 0:3 für die Bayern. Eine Antwort der Eispiraten ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Lediglich eine Minute später besorgte Jason Pinizzotto das Tor zum 1:3 und brachte seine Mannschaft so zurück in die Partie. Die Westsachsen wurden nun aktiver und belohnten sich in Folge dafür. Nach Zuspiel von Bernhard Keil versenkte Vincent Schlenker die Scheibe zunächst zum 2:3-Anschlusstreffer im Kasten der Wölfe. Drei Minuten vor Drittelende egalisierte Jason Pinizzotto, der nach einem Alleingang in Unterzahl den Selber Torhüter tunnelte, durch seinen Treffer den Rückstand. Mit dem Spielstand von 3:3 ging es somit in den letzten Abschnitt. Die Eispiraten spielten nun stark auf und drückten auf die erstmalige Führung. Diese sollte dann nach 48 Minuten fallen. Erneut war es Vincent Schlenker, welcher die Scheibe im Tor der Gäste unterbrachte. Nur 2 Minuten später konnte sich dann auch Bernhard Keil in die Torschützenliste eintragen. Der 24jährige Stürmer beförderte den Puck im Fallen über die Torlinie. Zwar kamen die Selber Wölfe in der 54. Minute zum 5:4-Anschlusstreffer, am Sieg der Eispiraten vermochte dieser aber nichts mehr zu ändern. Dank einem gut aufgelegten Ryan Nie, konnten die Westsachsen ihre knappe Führung bis zum Spielende verteidigen.
Kaufbeuren Joker gewinnen Weihenstephan Cup in Sterzing / 4:2 Finalsieg gegen Tölzer Löwen - HC Gröden gewinnt Spiel um Platz drei(DEL2) Das letzte Spiel der diesjährigen Saisonvorbereitung konnte der ESV Kaufbeuren siegreich gestalten. Im Finalspiel beim Einladungsturnier der Sterzing Broncos gewann die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann hochverdient mit 4:2 gegen die Tölzer Löwen. Die Joker mussten dabei weiterhin auf Ondrej Pozivil, Michi Fröhlich und Max Schmidle verzichten. Wie schon am Vortag, wurden die Joker auch am heutigen Sonntagabend von rund 100 ESVK Fans in Sterzing unterstützt.
Das Spiel gegen den Oberligisten begann zu nächst sehr verhalten und gute Torchancen auf beiden Seiten waren eher Mangelware. Nach einem Fehlpass in der Kaufbeurer Hintermannschaft konnte Jordan Baker die Scheibe frei vor Stefan Vajs aufnehmen und zum 0:1 einschiessen. Der ESVK erhöhte nun das Spieltempo und setzte die Löwen in deren Verteidigungszone unter Dauerdruck. In Überzahl was es dann Jannik Woidtke, der nach einer punktgenauen Vorlage von Branden Gracel zum 1:1 abschließen konnte. Ein weiterer Torerfolg wollte den Jokern aber trotz bester Möglichkeiten nicht gelingen. Teilweise zeigten sich die Rotgelben auch etwas zu verspielt und so ging es mit einem 1:1 Unentschieden in die erste Pause. Im zweiten Drittel hatte dann vor allem ESVK Stürmer Joona Karevaara seinen Auftritt. Der finnische Neuzugang spielte sich durch die komplette Tölzer Hintermannschaft und versenkte die Scheibe dann mit der Rückhand unhaltbar für Torhüter Anian Geratsdorfer zum 2:1 Führungstreffer im Löwen Gehäuse. In Überzahl konnten die Tölzer noch einmal mit einem abgefälschten Schuss von Michael Endraß auf 2:2 stellen. Doch nur kurze zeit später traf erneut Joona Karevaara, auf Vorlage von Max Schäffler, mit einem satten Direktschuss zur erneuten Führung für die Allgäuer. In Überzahl war es dann Simon Schütz, der nach einer langen Passstaffete, mit einem trockenen Schuss auf 4:2 für den ESVK stellte. Zwei Lattentreffer in der Folge verhinderten dann aber eine noch höhere Führung der Joker, so dass es beim Spielstand von 4:2 in den Schlussabschnitt ging. In diesem spielte die Mannschaft um Kapitän Sebastian Osterloh die Partie sehr souverän zu Ende. Nach dem Spiel wurden Jordan Baker auf Seiten der Tölzer und Joona Karevaara vom ESVK zu den besten Spielern des Finales geehrt. Kapitän Sebastian Osterloh war es dann vorbehalten die Sieger Trophäe für seine Mannschaft entgegen zu nehmen.
(OLS) Zweiter Platz im Weihenstephan Cup: Das ist das Ergebnis des vergangenen Wochenendes in Sterzing für die Tölzer Löwen.
Im Halbfinale gegen die Sterzing Broncos zeigten die Tölzer Löwen eine rundum zufriedenstellende Leistung. Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende gegen die Südtiroler ließen die „Buam“ von Anfang an keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit. Am Ende stand ein 7:1-Sieg für das Team von Axel Kammerer.
Die Löwen waren über 60 Minuten lang die bessere Mannschaft und sorgten früh für klare Verhältnisse. Johannes Sedlmayr, Michael Endraß und Franz Mangold nutzten drei der ersten vier Großchancen zu einer komfortablen Führung für die Isarwinkler. Die Broncos kamen zu diesem Zeitpunkt immer einen Schritt zu spät und hatten große Probleme ins Spiel zu finden. Es war erst die 14.Spielminute, als Sterzing erstmals einen Fuß in die Türe bekam. Daniel Erlacher nutzte die Verwirrung in der Löwen-Defensive zum 1:3-Anschlusstreffer. Die Broncos-Fans witterten ihre Chance, doch spätestens als der stark aufspielende Jordan Baker den alten Abstand wiederherstellte, glaubten selbst die optimistischsten Blau-Weißen-Anhänger nicht mehr an den Sieg. Auch in den verbleibenden vierzig Minuten waren die Löwen die klar dominierende Mannschaft. Im zweiten Drittel gelang ihnen dennoch nur ein Treffer – erzielt von Julian Kornelli in Überzahl. Erst im letzten Drittel stellten die „Buam“ das standesgemäße Ergebnis von 7:1 her. Franz Mangold per Nachschuss und Dominik Walleitner mit einem Schlenzer aus der Drehung setzten die Schlusspunkte in einer – aus Löwen Sicht – überaus zufriedenstellenden Partie.
Im Finale wartete dann der ESV Kaufbeuren, der im zweiten Halbfinale Gröden im Penaltyschießen besiegt hatte. Obwohl sie gut mitspielten, hatten die Löwen am Ende mit 2:4 das Nachsehen. Dennoch war es ein „super Wochenende“, sagt Löwen-Geschäftsführer Thomas Maban. „Es war eine gute Team-Maßnahme, und der zweite Platz im Turnier ist positiv.“
EV Lindau Islanders gewinnen den Wölfe Cup(OLS) Ein kleiner Titel – aber ein Titel für die EV Lindau Islanders. Beim „Wölfe- Cup“ des EV Bad Wörishofen sicherte sich das Team von Dustin Whitecotton am Wochenende den Turniersieg.
Zunächst trafen die Lindauer am Samstag auf den Bayernliga- Aufsteiger und Ex- Oberligisten TSV Erding. Im ersten Drittel dominierten die Lindauer dabei noch, zeigten einige schöne Spielzüge und erzielten zwei Tore durch Michal Mlynek und Simon Klingler. Im weiteren Verlauf ließ die Qualität des Spiels bei sommerlichen Temperaturen in der Arena Bad Wörishofen aber deutlich nach. Andreas Farny erhöhte in der 45. Minute noch auf 3:0. Dennoch wurde es in der Schlussphase noch einmal spannend. Erding kam durch zwei Powerplaytore auf 2:3 heran und hatte sogar noch Chancen zum Ausgleich, die EVL- Goalie Beppi Mayer aber vereitelte. Dadurch brachte der EVL den Vorsprung über die Zeit und erreichte das Finale.
Hier ging es am Sonntag im Derby gegen den ESV Buchloe, der zuvor Gastgeber Bad Wörishofen im Halbfinale mit 5:2 besiegte. Gegen den langjährigen Bayernliga- Rivalen waren die Islanders von Beginn an spielbestimmend und führten nach dem ersten Drittel mit 1:0 durch ein Powerplaytor von Zdenek Cech (6.). Eher unglücklich kam der Ausgleich in der 24. Minute zustande, den ein individueller Fehler begünstigte. Korbinian Sertl, der diesmal zwischen den Lindauer Pfosten stand, war chancenlos. Noch im zweiten Drittel gingen die Islanders aber wieder in Führung, die Steffen Kirsch mit einem fulminanten Schlagschuss zum erzielte (32.). Im Schlussabschnitt ließen sich die Weiß-Blauen die Führung nicht mehr nehmen. Im Gegenteil: Mike Sabautzki und Sascha Paul bauten sie noch auf 4:1 aus, wodurch sich der EVL den Turniersieg sicherte.
„Es sind Fortschritte erkennbar, aber wir haben noch einiges an Arbeit vor uns“, lautet das Resümee von Geschäftsführer Sebastian Schwarzbart.
In dieser Woche wird die Intensität bei den Islanders nicht nur im Training noch einmal zunehmen. Am Freitag gastieren die Lindauer beim HC Landsberg, der einer der Favoriten für die Bayernliga- Saison ist, ehe es dann am Sonntag auswärts zum zweiten Mal in der Vorbereitung gegen den Ligarivalen ERC Sonthofen geht.
Derbysieg komplettiert Deggendorfer Testspielmarathon(OLS) Zum Abschluss des Mammutprogramms des Deggendorfer SC
am vergangenen Wochenende gastierte der Erzrivale aus Passau im
Eisstadion an der Trat. Obwohl es für die Sicinski-Schützlinge das dritte Spiel am
dritten Tag war, dominierte man 60 Minuten lang das Spielgeschehen und
gewann am Ende hochverdient mit 8:1 gegen die Habichte.
Im ersten Spielabschnitt taten sich die DSC-Cracks allerdings trotz
drückender Überlegenheit schwer ein Tor zu erzielen. Erst als Andrew
Schembri in der 18. Spielminute mit einem Treffer im Powerplay für das
1:0 sorgte, lief der Motor des DSC-Sturms nun vollends warm. Als in
den ersten acht Minuten des zweiten Abschnitts Dimitrij Litesov,
erneut Andrew Schembri, Travis Martell und Curtis Leinweber auf 5:0
stellten, war der deutliche Klassenunterschied nicht nur mehr auf dem
Eis zu sehen, sondern nun auch auf der Anzeigetafel. Exakt die Hälfte
der Spielzeit war vorbei, als den Black Hawks dann doch der
Ehrentreffer gelang. David Vokaty traf nach Pass des Ex-Weideners
Frantisek Mrazek zum 5:1. Prompt war das Tor des EHF gefallen, kannte
die Partie wieder nur eine Richtung und zwar die, das von Patrick
Vetter gehütete Gehäuse der Passauer. Dimitrij Litesov erhöhte noch
vor der zweiten Pause auf 6:1. Im Schlussabschnitt dann wiederum das
gleiche Bild. Zunächst Kyle Gibbons und Alexander Janzen sorgten noch
für den Endstand von 8:1.
Die Partie am Samstag in Zell am See war allerdings alles andere als
ein Zuckerschlecken. Die Österreicher, die bereits in Deggendorf durch
ihren ruppigen und aggressiven Spielstil auffielen, machten es den
Deggendorfern 60 Minuten lang schwer. Am Ende stand eine unnötige 2:1
Niederlage für den DSC auf der Anzeigetafel. Speziell im letzten
Abschnitt vergab der DSC zahlreiche, vielversprechende
Torgelegenheiten, um das Spiel noch zu drehen. Im zweiten Drittel traf
Sylvester Radlsbeck zum zwischenzeitlichen Ausgleich.
Am kommenden Wochenende geht es für den DSC mit einem Doppelvergleich
mit den beiden Bayernligisten ESC Dorfen und TEV Miesbach an.
Spielbeginn am Freitag ist um 20 Uhr in Dorfen. Sonntag findet das
Eröffnungsbully um 18:30 Uhr im Deggendorfer Eisstadion statt.
EV Regensburg fährt Sieg bei den Saale Bulls Halle ein(OLS) Vor 753 Zuschauern feiert der EV Regensburg in Sachsen-Anhalt einen 3:2-Erfolg nach Penaltyschießen. Nikola Gajovsky trifft mit dem entscheidenden Penalty zum Sieg.
Regensburgs Coach Doug Irwin konnte beim MEC bis auf Marco Habermann auf sein bestes Aufgebot zurückgreifen. Im Kasten stand diesmal Cody Brenner, als Ersatz war Daniel Fießinger mit dabei. Die Hausherren, die von Georgi Kimstatsch betreut werden, begrüßten mit dem Ex-Regensburger Artur Tegkaev noch einen kurzfristigen Neuzugang und mussten lediglich auf Angreifer Georg Albrecht verzichten.
Von Beginn an war nicht zu erkennen, dass der EVR schon in seinem sechsten und Halle in seinem ersten Spiel der Vorbereitungsphase war. Schnell schienen sich die Reihen der Saale Bulls gefunden zu haben und es entwickelte sich ein munteres Spielchen in beide Richtungen. Cody Brenner im Gästekasten sah sich am Anfang guten Chancen entgegen, die der Youngster aber cool entschärfte. So war es Regensburg vorbehalten, den ersten Treffer der Partie zu erzielen. In Überzahl sorgten Svatopluk Merka und Nikola Gajovsky dafür, dass Barry Noe platziert von der blauen Linie zum 1:0 aus EVR-Sicht in den Winkel traf (17.).
Auch im Mittelabschnitt waren beide Kontrahenten auf Augenhöhe und es wurde sogar hitzig auf dem Eis. Mehrfach teilten Peter Flache und Kai Schmitz Nettigkeiten aus, was sich auch auf die jeweiligen Mitspieler übertrug. Als Daniel Stiefenhofer für Regensburg eine Strafzeit in der 25. Minute ziehen musste, schlug es nur wenige Augenblicke hinter dessen Keeper Brenner ein. Eine sehr schnelle und gute Powerplay-Kombination schloss Eric Wunderlich zum 1:1 ab (26.). Der Druck nahm danach wieder auf das Regensburger Tor zu, aber auch die Gäste wussten sich zu wehren. Beide Torsteher, Sebastian Albrecht im MEC-Kasten zeigte ebenfalls eine passable Leistung, sorgten dafür, dass es ohne weiteren Treffer in die zweite Pause ging.
Drittel drei war klar der Abschnitt des EVR. Vielleicht waren die Hausherren aufgrund ihres ersten Spieles platt und das spielte den Gästen in die Karten. Schon in der 44. Spielminute konnte Vitali Stähle zur erneuten Führung treffen, als eine Strafe für Halle angezeigt war. Das 2:1 konnte Regensburg aber leider nicht ausbauen und auch nicht über die Zeit retten. Denis Fominych bestrafte einen kapitalen Abspielfehler im EVR-Drittel eiskalt und stellte mit der Rückhand auf 2:2 (51.). Danach spielten beide Teams mit offenem Visier, Regensburg blieb aber tonangebend, nahm aber unglückliche Strafzeiten.
Als es nach regulärer Spielzeit keinen Sieger gab, musste die Verlängerung her. In diese nahmen die Gäste schon eine Strafzeit mit und kassierten nach dieser sogar noch eine weitere Hinausstellung. Aber beide Situationen wurden schadlos überstanden, aber das Tor wollte in den fünf Zusatzminuten auch nicht fallen. Das darauffolgende Penaltyschießen war auch torarm. Bei Regensburg traten Gajovsky, Stuart und Noe an, bei Halle Bacek, Albrecht und Tepper. Lediglich Gajovsky traf gekonnt für den EVR und somit zum 3:2-Sieg in Sachsen-Anhalt.
Für den EVR war es das letzte reguläre Testspiel vor Start der neuen Saison. Am 24. September bildet ein Blitzurnier in Deggendorf den Abschluss, ehe es am 30. September zum Auftakt gegen die Selber Wölfe geht.
Wölfe Schönheide mit couragierter Leistung gegen Weißwasser(OLS) Nach dem 2:1- Auswärtssieg im ersten Testspiel am Freitag beim Nord-Oberligisten Icefighters Leipzig, zeigte der EHV Schönheide 09 auch bei seiner Heimspielpremiere in der neuen Saison 2016/2017 am Sonntag vor knapp 400 Zuschauern im heimischen Wolfsbau eine couragierte Leistung und unterlag dem Zweitligisten Lausitzer Füchse Weißwasser erst zwanzig Sekunden vor Ende der Verlängerung mit 2:3 (2:1, 0:1, 0:0, 0:1).
Die Gäste aus der Lausitz mussten krankheits- und verletzungsbedingt zwar auf einige
Stammspieler verzichten, dies soll den guten Auftritt der Wölfe aber in keinster Weise
schmälern, denn der EHV 09 agierte die gesamte Spielzeit auf Augenhöhe und hatte
seinen neuen Kooperationspartner beispielsweise mit guten Chancen im dritten Drittel
sogar nahe an einer Niederlage.
Bei hochsommerlichen äußeren Temperaturen gingen die Lausitzer Füchse in der
fünften Spielminute durch Andre Mücke mit 1:0 in Führung. Mit zunehmender Spielzeit
kamen dann die Wölfe besser ins Spiel und drehten die Partie innerhalb von drei
Minuten durch die Treffer von Stephan Trolda (11.) und Miroslav Jenka (14.) in eine
eigene 2:1- Führung. Im zweiten Abschnitt nutzten die Gäste ein Powerplay und
kamen durch Probespieler Simon Petras zum 2:2- Ausgleich (30.). Im letzten Drittel
hatten die Wölfe sogar die besseren Möglichkeiten, scheiterten aber beispielsweise mit
Chancen von Milan Kostourek und Bruce Becker an Füchse-Goalie Maximilian
Franzreb. Ein Wechselfehler des EHV 09 und die anschließende Überzahl der
Weißwasseraner sorgten dann zwanzig Sekunden vor Ablauf der Verlängerung für die
Entscheidung, als Elia Ostwald mit einem Blueliner zum 3:2- Siegtreffer für die
Lausitzer Füchse einnetzte.
Dass die Heimpremiere der neuen Saison im Wolfsbau, auch aufgrund der
hochsommerlichen Temperaturen, wie geplant über die Bühne gehen konnte, dafür
gehört ein großes Dankeschön an die Eismeister und freiwilligen Helfer für ihr
Engagement in der vergangenen Woche. Auch möchte sich der
EHV Schönheide 09 bei der Gemeinde Schönheide, den Mitarbeitern des Bauhofes und
den beteiligten Firmen bedanken, welche mit ihrer Hilfe und Unterstützung den
Umbau auf die neue Glasbande und den neuen Medienaufgang realisiert haben.
Selber „Wölfe“ mit „Eispiraten“ absolut auf Augenhöhe(OLS) Toll aufgespielt und abermals einem DEL2-Club über die komplette Spielzeit nahezu ebenbürtig gewesen - unsere „Wölfe“ ziehen sich auch im Sahnpark zu Crimmitschau sehr ordentlich aus der Affäre und müssen sich leider am Ende knapp mit 4:5 geschlagen geben. Bis zur Hälfte der Partie schauen unsere „Wölfe“ fast wie der sichere Sieger aus und führen nicht unverdient mit 3:0.
Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf beiden Seiten, die besseren Chancen aber erspielten sich unsere Jungs. In der 14. Spielminute war es dann soweit: Neumann nimmt die Hereingabe von Schiener mustergültig auf und setzt den Puck unhaltbar zum 1:0 unter die Latte. Kurz vor der Pausensirene, die Westsachsen in Unterzahl agierend, erhöht Piwowarczyk zur verdienten 2:0-Führung.
Munter und herzerfrischend gehen beide Teams auch im Mittelabschnitt zu Werke, welches jedoch mit einer Schrecksekunde begann, als der Crimmitschauer Schlenker unseren „Wölfe-Goalie“ Kümpel umfuhr und dieser kurzzeitig benommen auf dem Eis liegen blieb. Nach einer kurzen Behandlungspause konnte es jedoch für Manuel weitergehen. Die Gastgeber nun mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch, aber der nächste Treffer fiel auf der Gegenseite. Eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr der Eispiraten nutzte erneut „WölfeStürmer“ Neumann, der auf und davon zog, drei gegnerische Spieler umkurvte und mit der Rückhand sehenswert zum 3:0 einschoss. Doch jetzt nahm Crimmitschau das Heft in die Hand, erspielte sich Chancen um Chancen und konnte - auch dank einiger Strafzeiten unserer Wölfe - mit drei Treffern auf 3:3 ausgleichen.
Im Schlussabschnitt erzielten die Hausherren innerhalb von zwei Minuten zwei Tore. Wer nun aber dachte unsere Jungs brechen ein, sah sich getäuscht. Der kanadische Torhüter der Eispiraten Nie musste fortan mehrmals Kopf und Kragen riskieren, um gute Einschussmöglichkeiten unserer „Wölfe“ zu parieren. Sechs Minuten vor Ende der Partie gelang Schiener noch der 4:5 Anschlusstreffer. Der durchaus verdiente Ausgleich blieb unserem wacker kämpfenden „Wolfsrudel“ jedoch versagt.
(OLS) Mit einem 1:1-Remis gegen den ECDC Memmingen ist der bayerische Meister EHC Waldkraiburg am Sonntag in die Vorbereitung auf die anstehende Oberligasaison gestartet. EHC-Coach Rainer Zerwesz konnte nahezu auf den kompletten Kader zurückgreifen, rotierte auch im Tor und gewann wichtige Erkenntnisse- auch schon für das Rückspiel am Samstag im Rahmen der Saisoneröffnungsfeier in Waldkraiburg.
„Für das erste Testspiel war das schon ganz ordentlich“ erklärte EHC-Coach Rainer Zerwesz nach der Partie. „Aber man hat schon gemerkt, dass wir am Sonntag erst das fünfte Mal gemeinsam auf dem Eis standen und am Ende hat sich die harte Arbeit der letzten Wochen bemerkbar gemacht. Und der Rhythmus ist nach so kurzer Zeit auch noch gar nicht da- aber im Vergleich zum Vorjahr war es schon deutlich besser und wir sind im Plan“ so der 47-Jährige weiter. In der ersten Reihe brachte Zerwesz Lukas Wagner, Max Kaltenhauser und Jakub Marek, die zweite bildeten Michael Trox, Nico Vogl und Fabian Zick, die dritte Angriffsformation bestand aus Martin Führmann, Daniel Hämmerle und Christof Hradek, in der vierten Reihe spielten Philipp Seifert, Martin Hagemesiter und Thomas Rott.
Bereits nach knapp drei Minuten jubelten die Löwen erstmals: Nach einen gewonnenen Bully im eigenen Drittel ging es schnell und Kaltenhauser passte im Memminger Drittel quer auf Jakub Marek. Der Tscheche nahm die Scheibe direkt und ließ Jochen Vollmer im Tor der Indians keine Chance. Der Tscheche hat damit nicht nur das letzten Tor der Vorsaison, sondern auch das erste der aktuellen Spielzeit erzielt. Die erste Strafe des Jahres kassierte drei Minuten später Tobias Thalhammer wegen eines Bandenchecks. In Unterzahl hatte Marek eine Minute später das 2:0 auf dem Schläger, doch diesmal war Vollmer auf dem Posten und zeigte seine Extraklasse. Milan Pfalzer konnte sieben Minuten später die größte Chance auf den Ausgleich für die Indians für sich verbuchen, doch auch Björn Linda zeigte, dass mit ihm zu rechnen ist und vereitelte die Gelegenheit. Linda stand bis zur 31.Minute öfter im Fokus, lieferte eine überragende Partie ab und trieb Memmingen mehrmals zur Verzweiflung, nach der Hälfte des Spiels kam dann aber Thomas Hingel für den Neuzugang aus Neuwied. „Das war so abgesprochen, gerade in der Vorbereitung sollen ja alle spielen, aber ich muss sagen, die Leistung war von beiden schon sehr gut“ kommentierte Zerwesz den Wechsel. Patrick Weigant nutzte vor der zweiten Pause dann eine Überzahlsituation und glich in der 37.Minute aus, im letzten Drittel machte sich dann der Kräfteverschleiß der letzten Wochen bei den Löwen bemerkbar und lediglich der Faustkampf zwischen Jakub Marek und Martin Jainz sollte hier noch Erwähnung dazu finden.
Defensiv ließ man nichts anbrennen, die Verteidigerpaare Stanislav Hudec und Fabian Kanzelsberger, Daniel Hilpert und Tobias Thalhammer, sowie Andreas Andrä und Max Ohr ließen nicht viel anbrennen, auch wenn Gastspieler Ohr gegen Ende in der Offensive eingesetzt wurde und stattdessen Philipp Seifert in die Verteidigung berufen wurde. Alles in allem ein guter Auftakt in die Vorbereitungsphase des Meisters, Memmingen zeigte eindrucksvoll, dass es in dieser Saison innerhalb der Bayernliga wohl nur über sie gehen wird und schon jetzt darf man sich auf ein hochklassiges Rückspiel freuen. Am kommenden Samstag geben die Indians im Rahmen der ab 14:00 beginnenden Saisoneröffnungsfeier des EHC ihre Visitenkarte in Waldkraiburg ab!
EV Pegnitz sagt Testspiel ab - Blue Devils Weiden treten am 18. September doch nicht gegen Bayernligisten an(OLS) Der EV Pegnitz hat das vereinbarte Testspiel gegen die Blue Devils (Sonntag, 18. September, 18:30 Uhr, Weiden) abgesagt. Alle Fans, die sich online bereits Tickets gekauft haben, bekommen ihr Geld von okticket.de selbstverständlich zurückerstattet. Der 1. EV Weiden bittet um Verständnis und Beachtung der Spielabsage.
ECC Preussen Berlin – Wedemark Scorpions 6:4 (2:1, 3:2, 1:1)(OLN) Völlig verdient haben die Charlottenburger den Playoff Kandidaten aus Niedersachsen bezwungen.
Mit einer grandiosen Teamleistung, gelungenen Spielzügen und der Bereitschaft für die Mannschaft zu arbeiten war der Erfolg zu keiner Zeit des Spiels gefährdet. Philip Reuter blüht in so einer Atmosphäre richtig auf und war gestern „Spieler des Tages“. Was für ein Tor zum 1:0. Torwart ausgeguckt und eingeschoben, vorher noch drei Scorpione vernascht. Im Eifer des Gefechtes haben sich hinten ein paar Nachlässigkeiten eingeschlichen. Ein Andreas Morcinietz lässt sich da nicht lange Bitten und gleicht in Penaltymanier eiskalt aus. Die Wedemarker leben eben von 5 Spielern der Extraklasse, aber Preussen hat ein Team. Und das gab im weiteren Spielverlauf auch den Ausschlag.
Egal was Wedemark auch versucht hat, Preussen hatte eine Antwort und im Stadion muss ein Pastor gewesen sein, der es gnädig mit den Gästen meinte. Zwölf Kirschen wären durchaus drin gewesen.
ESC Essen: Gute Leistungen trotz Niederlagen(OLN) In der vergangenen Woche gab es für die Wohnbau Moskitos Essen zwar zwei Niederlagen, doch sowohl Chefcoach Frank Gentges wie auch ein Großteil der Essener Zuschauer waren keineswegs unzufrieden. Zunächst mussten die Mannen und Jan Barta und Sebastian Eickmann in der Wetterau antreten, Rückspiel bei Kooperationspartner Bad Nauheim. „Wir waren über zwei Drittel die bessere Mannschaft, dann haben wir ein paar individuelle Fehler gemacht und am Ende verloren“, so der Chefcoach und Sportmanager. Slanina und Hildebrand hatten die Wohnbau Moskitos im Colonel-Knight Stadion bereits in Führung geschossen bevor Pauli der Anschlusstreffer gelang. Doch Jan Barta, an diesem Abend wieder mit dem C auf der Brust gelang noch im ersten Abschnitt der alte Abstand. Im zweiten Abschnitt glichen die Wetterauer durch Rajala und Krestan aus bevor Christoph Ziolkowski die Wohnbau Moskitos wieder in Front bringen konnte. Kohl mit dem erneuten Ausgleich und erneut Rajala mit dem Siegtreffer drehten das Spiel dann endgültig zugunsten des DEL 2 Ligisten.
Am vergangenen Freitag kreuzten die Wohnbau Moskitos dann zum ersten Mal vor der neuen Saison mit dem erneuten Favoriten und ewigen Rivalen aus Duisburg. Ganz kurzfristig hatten beide Seiten das zeitweilige Kriegsbeil der letzten Saison begraben und ein Vorbereitungsspiel verabredet. Und auch dieses Spiel konnten die Wohnbau Moskitos gegen starke Füchse über lange Zeit recht offen gestalten. Dominik Patocka gelang sogar in der sechsten Spielminute die Führung, doch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Raphael Joly brachte sein Team dann im zweiten Drittel vor gut 400 Zuschauern bei heißen Sommertemperaturen mit 2:1 in Führung bevor die Gäste im letzten Abschnitt durch zwei weitere Tore endgültig den Sack zu machten. Christoph Ziolkowski musste leider kurzfristig passen, er hatte im Training einen Puck ins Gesicht bekommen und mehrere Zähne verloren. Frank Gentges, der Wohnbau Moskitos Chefcoach und Sportmanager war auch nach der zweiten Niederlage in einer Woche nicht unzufrieden: „Die Jungs haben das über weite Strecken gut gemacht. Duisburg hat aber in dieser Saison durch die ganzen DEL und DEL 2 Spieler eine enorm routinierte und qualitativ hochwertig besetzte Mannschaft. So sind sie mit Sicherheit einer der drei Top-Favoriten.“
FTV Hamburg: Die Bäume wachsen nicht in den Himmel...(OLN) Vor 1.000 Zuschauern mussten die Crocodiles Hamburg im Eisland gestern Nachmittag ihre erste Niederlage in den Vorbereitungsspielen hinnehmen. 18 Stunden nach dem 6:3 Erfolg bei den Hannover Scorpions revanchierten sich diese und gewannen das Spiel in Hamburg mit 3:1.
Nach einer kurzen Nacht merkte man den Crocodiles die Müdigkeit an. Statt spielerischer Leichtigkeit, harte Arbeit... und diese wurde heute Abend leider nicht belohnt. Es gibt eben so Tage, an denen der Puck trotz bester Chancen einfach nicht über die Linie will. Zudem hatte Scorpions Goalie Mathis einen Sahnetag erwischt und konnte mit Glück und Können 50 von 51 Schüsse der Crocodiles abwehren. Im Gegenzug waren die Skorpione bei ihren Gegenstößen clever und konnten den guten Kai Kristian 3x überwinden, der nicht alle Fehler der Hintermannschaft ausbügeln konnte.
Im ersten Drittel fingen die Krokodile das erste Gegentor in der 9. Spielminute. Nun investierten die Jungs von Coach Bartkevics mehr, aber kein Abschluss fand das Ziel.
Im zweiten Drittel kamen die Hamburger druckvoll aus der Kabine, mussten dann aber in Unterzahl den Treffer zum 0:2 hinnehmen. Nur 6 Minuten später fiel dann die Entscheidung, als die Scorpions einen Alleingang zum 0:3 nutzen konnten. Die Crocodiles gaben nicht auf und kämpften weiter leidenschaftlich, um den Anschluss. Allerdings machte sich in der Halle langsam das Gefühl breit, dass man am heutigen Abend einfach kein Abschlussglück mehr haben würde.
In der 9. Spielminute des letzten Drittels lag dann der Puck aber doch im Kasten der Gäste. Leider ließ der Schiedsrichter diese Tor nicht gelten und sprach eine Strafe gegen das Heimteam aus. 5 Minuten vor dem Ende konnte dann Goalgetter McGowan den Torefluch durchbrechen und zum Endstand von 1:3 einnetzen. Die letzten Minuten fanden dann ausschließlich im Drittel der Langenhagener statt, leider ohne das Blatt zu wenden.
Nach der großen Euphorie vielleicht ein Dämpfer zur rechten Zeit. Man merkte den Jungs an, dass einfach die Frische fehlte, verständlich nach den vielen und harten Trainingseinheiten in den letzten 2 Wochen. Trotzdem konnte man der Niederlage etwas Gutes abgewinnen, zeigte das Team doch, dass es bereit ist zu kämpfen, auch wenn es spielerisch mal nicht so läuft. Am kommenden Wochenende stehen nun die letzten beiden Testspiele gegen die Beachboys aus Timmendorf (Sonntag, 16:30 Uhr im Eisland) an, bevor es dann am 23.09. im ersten Punktspiel im Eisland gegen Rostock um Punkte geht. ( GH )
(OLN) Auch das zweite Aufeinandertreffen des Herner EV mit den Hammer Eisbären entschied der klassenhöhere Oberligist für sich. Nach dem 5:1-Auswärtserfolg gab es am frühen Sonntagabend am Gysenberg einen klaren 10:3-Heimsieg. Besonders im letzten Spielabschnitt gab es Tore am Fließband. Trotzdem verdiente sich der Regionalligist vom Maxi Park wie schon beim Hinspiel Respekt, dieses Mal mussten sie gleich fünf Spieler ersetzen und zeigten dennoch eine gute kämpferische Leistung. Bereits nach knapp zwei Spielminuten konnten die Herner Fans jubeln, nachdem Brad Snetsinger einen Abpraller durch die Schoner des Hammer Keepers Sebastian May zum 1:0 einschieben konnte. Und es ging sofort weiter mit guten Möglichkeiten des HEV, unterbrochen von durchaus gefährlichen Gegenangriffen der Eisbären. Ein gutes Zuspiel von Brad Snetsinger in Überzahl nutzte Sam Verelst in der 17. Minute zum 2:0 - ein verdienter Pausenstand. Auch im zweiten Abschnitt blieben die Hausherren am Drücker und sie brauchten gut acht Minuten um die Führung auf 5:0 auszubauen. Sam Verelst nutzte ein Zuspiel von Sören Hauptig in der 23. Minute zum dritten Herner Treffer. In der 30. Minute scheiterte Damian Schneider zuerst knapp an Sebastian May, um Sekunden später dann doch das 4:0 zu erzielen. Eine Minute später war dann Aaron McLeod zur Stelle und ließ dem Eisbären Keeper beim 5:0 keine Chance. Im weiteren Verlauf dieses Drittels konnte der HEV dann noch das Unterzahlspiel üben, knapp eine Minute lang sogar eine doppelte Unterzahl. Am Zwischenstand änderte sich aber erst einmal nichts. Das sollte sich in den letzten zwanzig Minuten ändern. Der 19-jährige Simon Tambosi, Förderlizenzspieler aus Iserlohn in den Reihen der Hammer Eisbären, konnte in der 43. Minute auf 5:1 verkürzen und damit den verdienten Lohn für den unermüdlichen kämpferischen Einsatz seines Teams einfahren. Die Gäste kamen nun sogar stärker auf, begünstigt durch einige Herner Strafzeiten und so bekam Michel Weidekamp im HEV Gehäuse einiges zu tun. Bei doppelter Überzahl nahm Gästecoach Ralf Hoja in der 45. Minute sogar eine Auszeit, um danach aber mit ansehen zu müssen wie Aaron McLeod sich noch in 3:5-Unterzahl im eigenen Drittel die schwarze Hartgummischeibe eroberte, unaufhaltsam auf das Tor der Gäste zu stürmte und unhaltbar zum 6:1 abschloss. Dann waren aber wieder die Eisbären an der Reihe, Andre Kuchnia markierte das 6:2 (51. Minute). Zwei Überzahltreffer innerhalb von 78 Sekunden durch Thomas Richter (52.) und Michel Ackers von der blauen Linie (53.) schraubten das Ergebnis auf 8:2 hoch – Schluss mit dem Torreigen war damit aber immer noch nicht. In doppelter Überzahl konnte der finnische Verteidiger der Eisbären, Lari Mäkijärvi, in der 55. Minute das 8:3 erzielen, bevor dann ein weiterer 19-jähriger Iserlohner Förderlizenzspieler seinen Torjubel anstimmen konnte. Thomas Lichnovski im Dress der Grün-Weiss-Roten war es, der in der 58. Minute zum 9:3 einschoss. Den Schlusspunkt setzte Brad Snetsinger 26 Sekunden vor dem Abpfiff. Dicht vor dem Eisbären Gehäuse lauernd lupfte er den Puck gekonnt über den Schläger des Hammer Keepers.
Am kommenden Wochenende stehen für den Herner EV die letzten beiden Vorbereitungsspiele auf dem Programm und beide Partien haben es in sich. Denn das Team von Frank Petrozza trifft auf die beiden großen Favoriten der Oberliga Nord. Zuerst empfangen die Grün-Weiß-Roten am Freitagabend ab 20 Uhr am Gysenberg die Füchse aus Duisburg, knapp 24 Stunden später müssen sie dann in Tilburg antreten. Die Samstagspartie bei den Trappers beginnt bereits um 17:30 Uhr.
(OLN) Das Wetter immer noch zu schön um wahr zu sein – und zu schön für Eishockey. Auch das dritte Testspiel im Zelt konnte trotz guter Vorsätze und dem Plan, schon nachmittags zu beginnen, erst mit Sonnenuntergang gestartet werden. Es lohnte sich allerdings, am späten Sonntagabend konnte in der EisArena Taucha dann der erste Heimsieg verbucht werden. Mit einem Endstand von 6:2 schickten die IceFighters die Chemnitz Crashers nach Hause. Sie beendeten damit eine körperlich anstrengende erste Vorbereitungswoche, 4 Spiele in 5 Tagen sind unter allen Umständen kräftezehrend, bei den herrschenden Außentemperaturen natürlich doppelt schweißtreibend. Bereits am Samstag hatten sich die IceFighters mit den Crashers gemessen, in Chemnitz stand es am Ende 4:2 für die Leipziger. Den zwei Siegen gingen jedoch erstmal zwei Niederlagen voraus. Den Auftakt machten wir uns gar nicht so leicht - gegen einen Zweitligisten in die Saison zu starten hätte auch noch deutlicher ausgehen können. Gegen die Lausitzer Füchse kamen wir am Mittwoch über ein 0:3 nicht hinaus. Auch am Freitag unterlagen wir dem EHV Schönheide aus der Oberliga Süd mit 1:2. Trotzdem ist Coach Sven Gerike insgesamt zufrieden mit den ersten Begegnungen. „Das was wir sehen wollten, hat die Mannschaft letzte Woche auch abgeliefert. Natürlich fehlt es nach 2 Wochen am Eis noch in der Abstimmung und auch an Passqualität, das ist ganz normal und ein Punkt, an dem wir arbeiten. Ein paar Spieler haben schon top Leistungen gebracht, bei anderen fehlt noch etwas die Bindung, was allerdings ebenfalls nicht überraschend ist bei einem so neuen und jungen Team. Insgesamt müssen wir vorm Tor mehr Ruhe entwickeln, dort waren wir im Abschluss noch viel zu hektisch. Aber gerade bei dem Pensum, das das Team in der kurzen Zeit gebracht hat, kann man mit den Ergebnissen zufrieden sein. Das Tempo war über die komplette Zeit super, das Zweikampfverhalten auch sehr gut. Wenn dann auch Hubbo und Eddie wieder fit sind, können wir auf diesem Stand auf jeden Fall aufbauen und an unserer Taktik arbeiten. Mit Selb haben wir am nächsten Wochenende dafür den richtigen Gegner, um die Vorbereitung abzuschließen.“
Deshalb heißt es jetzt: über die Woche Kräfte sammeln, darauf hoffen, dass sich der Wetterbericht bewahrheitet und uns zum Wochenende Abkühlung erwartet und dann am Freitag 20.00 Uhr alle ins Zelt!
ESC Wedemark bisher Zuhause ungeschlagen - Letzter Heimtest Fr. 16.September 20:00 Uhr vs. Braunlage(OLN) Wie auch bereits beim ersten Testspiel im Mellendorfer Eisstadion gegen die Hannover Scorpions (3:1) blieben die Wedemärker auch am vergangenen Freitag gegen die ECC Preussen aus Berlin mit 4:1 auf eigenem Eis ungeschlagen.
Auswärts müssen die Reiss Schützlinge allerdings noch eine Schippe drauflegen, um an die bei den Heimspielen gezeigten guten Leistungen anknüpfen zu können. „Vorbereitungsspiele sind nicht nur dazu da, um sich einzuspielen, sondern auch das einen oder andere zu testen“, meinte Coach Dieter Reiss nach den beiden Testwochenenden.
Am Freitag, den 16. September 20:00 Uhr kommt es im Wedemärker Eisstadion (Hockeyzentrale-Icehouse) zum letzten Heimtestspiel gegen die Harzer Falken, ehe es dann am darauf kommenden Wochenende (23. u. 25. September) in den Punktspielbetrieb startet. Vorher müssen die Wedemärker am Sonntag, den 18. September in Braunlage bei den Harzer Falken zu ihrem letzten Auswärtstest antreten.
ESV Buchloe: Piraten holen sich Platz 2 beim Wölfe-Cup - Harte Arbeit beim 5:2 Halbfinalsieg über Wörishofen und gute Leistung trotz Finalniederlage gegen Oberligist Lindau(BYL) Gleich auf sieben Spieler musste Coach Topias Dollhofer für das erste Spiel am Samstag beim Wölfe Cup gegen den Veranstalter Bad Wörishofen verzichten. Dafür erhielt kurzfristig Lucas Ruf, der als Nachwuchsspieler mit auf Trainingslager in Klatovy war, die Chance sich zu beweisen.
In der ersten Spielminute hatte der ESV Buchloe durch Christopher Götz und Alexander Krafczyk bereits zwei Möglichkeiten in Führung zu gehen. Beide scheiterten jedoch an Wölfe Torhüter Andreas Nick. Nach einer Strafzeit von Alexander Schönberger wegen Bandencheck waren es aber die Wölfe die in Überzahl in der dritten Spielminute den Führungstreffer zum 1:0 durch Christian Rybniker auf Vorlage von Andreas Widmann markierten. Die Piraten schienen nun sichtlich geschockt und so kamen die Wölfe zu weiteren Möglichkeiten. Die beste davon vereitelte Daniel Blankenburg gegen Florian Döring in der vierten Spielminute. Auch im ersten Überzahlspiel von Buchloe war es lediglich Oliver Braun der von der Blauen einen satten Schuss auf das Gehäuse von Andreas Nick vollzog, ihn aber damit nicht überwinden konnte. Die Strafzeit der Wölfe war gerade abgelaufen, als Markus Vaitl auf Zuspiel von Christopher Götz den Pausenstand von 1:1 erzielen konnte (9.). Selbst dieser Ausgleich brachte nicht die gewünschte Sicherheit im Spiel der Piraten und Daniel Blankenburg musste nochmals sein ganzes Können aufbieten, als Andreas Pross alleine vor ihm auftauchte. Auch den Nachschuss von Johannes Scheitle parierte er mit seinen Schonern (15.).
Zu Beginn des zweiten Drittels waren es wieder die Wölfe aus Bad Wörishofen, die ein Powerplay ausnutzen konnten und durch Peter Brückner erneut in Führung gingen (24.). Im weiteren Verlauf wussten die Piraten eher durch Einzelaktionen für Gefahr zu sorgen, während die Wölfe durch ihren läuferischen Einsatz auch mit spielerischen Mitteln ihren Fans durchaus etwas boten. Über eine gelungene Kombination durch Pavel Vit und Markus Vaitl konnte Christopher Götz etwas glücklich zum erneuten Ausgleich für Buchloe verwandeln (32.). Keine zwei Minuten später scheiterte Christoph Heckelsmüller auf Zuspiel von Lucas Ruf am Pfosten. Aber auch Daniel Blankenburg stand wieder im Mittelpunkt als Maximilian Sams an ihm scheiterte (37.). Ein weiteres Powerplaytor durch Christopher Götz sorgte dann für die 3:2 Pausenführung des ESV Buchloe (40.).
Im letzten Drittel drängten die Wölfe aus Bad Wörishofen begünstigt durch einige Strafzeiten der Freibeuter auf den Ausgleich und nicht nur einmal stand Daniel Blankenburg wieder im Mittelpunkt, als er mit einigen Paraden vor Florian Döring, Florian Kaiser und Christian Rybniker dafür sorgte, dass die Pausenführung stand hielt. Als eine Strafe von Markus Vaitl gerade abgelaufen war bekam er die Spielscheibe auf den Schläger serviert und konnte alleine auf den Torhüter der Wölfe zulaufen. Mit einem schönen Move versenkte er den Puck ins Netz zur 4:2 Führung für die Piraten (58.). Zugunsten eines weiteren Spielers nahmen nun die Wölfe ihren Torhüter raus. Dieser Schachzug ging aber nach hinten los, als Pavel Vit den Puck mit einem flachen Schuss ins leere Tor zum 5:2 Endstand unterbringen konnte und somit den Buchloern den Finaleinzug sicherte (60.). Dort traf man am Sonntag auf den Neu-Oberligisten Lindau, der im Parallelspiel den TSV Erding mit 3:2 bezwang.
Guter Auftritt der Piraten bei der 1:4 Niederlage gegen Turnierfavorit EV Lindau
So hieß es am Sonntag: Drittes Spiel in drei Tagen, und das gegen den Oberligisten EV Lindau. Diesmal konnte Freibeuter Coach Topias Dollhofer auf Timo Rauskolb und Christopher Lerchner zurückgreifen, jedoch standen Oliver Braun und David Vycichlo nicht zur Verfügung.
Konzentriert und defensiv gut eingestellt ging man in die Begegnung gegen den EV Lindau. Auch beim ersten Unterzahlspiel stand man gut und ließ den Islanders nicht viele Möglichkeiten. Ein unkorrekter Wechsel sorgte dann für die zweite Unterzahl der Pirates und in nun klingelte es doch in dem von Alexander Reichelmeir gehüteten Tores. Martin Sekera mit dem Pass auf Zdenek Cech der die Spielscheibe ins Buchloer Tor bugsierte (6.). Die Piraten diesmal aber keineswegs geschockt und man erspielte sich auch Chancen. Alexander Schönberger (9.) und Markus Vaitl (10.) scheiterten aber am Lindauer Torhüter Korbinian Sertl. Zum Ende des ersten Drittels fanden Michal Mlynek, Martin Sekera und Marco Miller in Reichelmeir ihren Meister und so gingen die Islanders mit der knappen 1:0 Führung in die erste Pause.
Das gleiche Bild im zweiten Drittel, der ESV Buchloe blieb konzentriert und spielte gut mit. Eine schöne Kombination über Timo Rauskolb und Christoph Heckelsmüller konnte Markus Vaitl zum umjubelten Ausgleich versenken (24.). Eine Zeigerumdrehung später hatte Christopher Götz noch eine Möglichkeit den ESV Buchloe in Führung zu bringen, scheiterte aber an Korbinian Sertl. In der 31. Spielminute kam Daniel Blankenburg für Alexander Reichlmeir ins Tor der Pirates und der war gerade mal acht Sekunden im Kasten, als er schon hinter sich greifen musste. Steffen Kirsch konnte auf Zuspiel von Adrian Kirsch die Scheibe im ESV-Kasten zum 1:2 der Islanders unterbringen. Die größte Chance zum erneuten Ausgleich hatten die Piraten in einem Überzahlspiel durch Alexander Krafczyk (38.). Sein Schuss ging aber knapp am Tor vorbei.
Im letzten Drittel erhöhte der EV Lindau den Druck und Daniel Blankenburg behielt gegen Steffen Kirsch, Andreas Farny und Simon Klingler die Oberhand. Auch Max Dropmann verhinderte einmal in Torhütermanier einen weiteren Treffer. Doch einen satten Schuss zum 1:3 von Mike Sabautzki hatte man dann nichts mehr entgegenzusetzen (44.). Der EVL kassierte jetzt einige Strafzeiten aber weder Pavel Vit, Christopher Lerchner noch Max Dropmann konnten ihre Abschlüsse im gegnerischen Tor unterbringen. Wieder komplett konnte Daniel Blankenburg noch vor Martin Sekera (50.) retten, aber bei einem weiteren Schuss von Sascha Paul musste er doch wieder hinter sich greifen (53.). Bei Buchloe waren die Kräfte jetzt aufgebraucht, aber man wehrte sich bis zum Abpfiff trotzdem noch mannschaftlich geschlossen gegen eine höhere Niederlage, so dass es beim 1:4 blieb.
Verfasser: Marcel Peter
Wanderers Germering starten in ihr erstes Testspiel-Wochenende(BYL) Das Warten hat ein Ende! Insgesamt 189 Tage liegen zwischen dem letzten Heimspiel der vergangenen Saison und der ersten Testspielbegegnung kommenden Freitag gegen die „RiverRats“ aus Geretsried.
Die Mannschaft von Trainer Alfred Weindl trainiert bereits seit zwei Wochen fast täglich auf gefrorenem Untergrund und bereitet sich akribisch auf die neue Spielzeit vor. Während es für die Wanderers der erste Test unter Wettbewerbsbedingungen ist, haben die Gäste bereits zwei Partien hinter sich. In Miesbach verlor das Team um Gästetrainer Florian Funk mit 2:5. Vergangenen Sonntag setzte es eine knappe 2:3 Niederlage gegen den Landesligisten TSV Farchant. Der Kader der „RiverRats“ hat sich im Vergleich zur Vorsaison kaum verändert. Den Verantwortlichen ist es in erster Linie gelungen, Topscorer Ondrej Horvath ein weiteres Jahr zu binden und sie setzen außerdem weiterhin auf ihr bewährtes Torhütergespann David Albanese und Michael Iszovics. Den einzigen Neuzugang stellt Stürmer Nicolaus Alexander dar, der vom Landesligisten SC Reichersbeuren kam. In der abgelaufenen Saison kam es zwischen beiden Mannschaften zu intensiven Aufeinandertreffen, sodass die Partie einen Tag, bevor das größte Volksfest der Welt seine Pforten öffnet, auf jeden Fall einen Besuch wert ist.
Zwei Tage später gastieren die Wanderers schließlich beim letztjährigen Oberligisten EHC Klostersee. Auf Grund von finanziellen Problemen entschied man sich in Grafing dafür, keine weitere Lizenz für die dritthöchste Spielklasse zu beantragen und musste daraufhin den bitteren Gang in die Bezirksliga antreten. Das Ziel des Bezirksligisten ist jedoch klar mit dem sofortigen Aufstieg in die Landesliga formuliert. Ein Blick auf den Kader verrät, dass dieses Unterfangen mehr als nur im Bereich des Machbaren liegen wird. Denn mehr als die Hälfte aller Akteure besitzt Oberliga-Erfahrung oder Spielpraxis im Bundesligabereich. Es ist daher davon auszugehen, dass die Weindl-Truppe ein Duell auf Augenhöhe erwartet. Ein Wiedersehen mit seinen alten Mannschaftskollegen gibt es an diesem Abend für Dominik Gräubig. Der 20-Jährige hütete in der vergangenen Spielzeit das Tor des EHC und kam auf insgesamt 737 Einsatzminuten. Spielbeginn in Grafing ist um 17:30 Uhr.
Bei beiden Partien fehlen wird Dominik Retzer. Der Neuzugang verletzte sich vergangene Woche in einem Training schwer und wird mehrere Wochen ausfallen.
ECDC Memmingen erzielt Unentschieden gegen Oberligisten(BYL) Der ECDC Memmingen hat im Vorbereitungsspiel gegen den amtierenden Bayerischen Meister und Oberligisten EHC Waldkraiburg ein respektables Ergebnis erzielt. Die Indians trotzten den Gästen ein 1:1 Unentschieden ab und zeigten eine sehr ansprechende Leistung, das Tor für die Hausherren erzielte Patrick Weigant.
Erneut ohne die geschonten Stefan Rott und Antti Miettinen kamen die Memminger zwar gut in die Partie, mussten aber bereits durch den ersten gefährlichen Angriff der Gäste einen Gegentreffer hinnehmen. Goalie Joey Vollmer war machtlos, als Waldkraiburgs tschechischer Stürmer Jakub Marek in der dritten Minute das erste Tor des Abends in Überzahl erzielte. Doch die Indians hielten kräftig dagegen, besonders die Paradereihe um das Duo Kouba/Varecha sorgte ein ums andere Mal für Gefahr vor Löwen-Torwart Linda, ein Treffer gelang im ersten Abschnitt aber nicht.
Auch im zweiten Drittel bekamen die gut 600 Zuschauer einiges geboten, das Spiel wurde ruppiger, einige Meinungsverschiedenheiten und harte Checks waren die Folge. In dieser flotten Partie häuften sich nun auch die Chancen, beste Einschussmöglichkeiten der Rot-Weißen wurden vom Waldkraiburger Keeper kurz hintereinander entschärft und auch Joey Vollmer musste wiederholt seine ganze Klasse beweisen. In der 37. Minute war es dann aber endlich soweit, Patrick Weigant erzielte den fälligen Ausgleich, nachdem Lukas Varecha ihm den Puck mustergültig servierte. So gingen beide Teams mit einem Unentschieden in die letzte Pause.
Im letzten Drittel, in dem die Indians ohne ihren angeschlagenen Kapitän Jan Benda auskommen mussten, fielen keine Treffer mehr, das Niveau der Partie war für ein Vorbereitungsspiel allerdings recht beachtlich. Coach Waldemar Dietrich vertraute auch gegen diesen starken Gegner auf vier Reihen und ließ alle Nachwuchskräfte dauerhaft zum Einsatz kommen. Insgesamt also eine Begegnung, die Mut macht für die anstehende Bayernliga-Saison, die am 7.10. in Pfaffenhofen startet.
Weiter geht es im Vorbereitungsprogramm für die Maustädter am Samstag beim Rückspiel in Waldkraiburg, ehe einen Tag später der EV Füssen am Hühnerberg gastiert.
ERV Schweinfurt: Saisonauftakt mit zwei Spielen am Wochenende(BLL) Wie bereits beim Fantalk angekündigt wurde, wird nächsten Freitag, den 16.09 um 20 Uhr, das erste Vorbereitungsspiel der Saison für die Mighty Dogs stattfinden. Anstelle des abgesagten Spiels gegen die Eisbären Eppelheim konnten die Schwenninger Fire Wings als Gegner im heimischen Icedome gewonnen werden. Die Schwenninger Fire Wings werden diese Saison wieder in der Regionalliga-Südwest starten, nachdem sie Ende der letzten Spielzeit knapp das Halbfinale verloren haben. Nach einigen Abgängen, unter anderen auf der Ausländer-Position, haben die Schwenninger Fire Wings sich mit den schwedischen Stürmer Erik Erkers und dem finnischen Goalie Miro Hämynen verstärkt.
Zwei Tage später, am 18.09 um 18 Uhr findet schon das zweite Vorbereitungsspiel gegen die Alligators aus Höchstadt statt. Zuvor bittet der ERV aber die Fans und die Mannschaft der Mighty Dogs zur gemeinsamen Saisoneröffnungsfeier. Ab 15 Uhr ist Einlass in den Icedome. Bei hoffentlich sonnigem Wetter wird um 15:30 die offizielle Mannschaftsvorstellung mit Trikotübergabe im Außenbereich beginnen. Bei schlechtem Wetter wird auf die Tribüne neben dem VIP-Bereich ausgewichen. Bis 16 Uhr wird es als Early-Bird-Angebot Getränke zum halben Preis geben. Für das leibliche Wohl wird bis zum Spielbeginn um 18 Uhr bestens gesorgt sein.
Danach geht es gegen einen alten Bekannten auf dem Eis wieder heiß her. Genauso wie die Mannschaft der Mighty Dogs wird der Höchstadter EC am Sonntag sein zweites Vorbereitungsspiel bestreiten. Auch wenn es voraussichtlich erst ab dem 23.09 eigenes Eis in Höchstadt geben wird, hat unser Gegner bereits ein Trainingslager in Tschechien und Eistrainings in Hassfurt hinter sich. Nachdem die Alligators das Bayernliga-Finale gegen den EHC Waldkraiburg verloren haben, stand der Höchstadter EC Ende Juni als Nachrücker in die Oberliga Süd fest. Neben dem Eigengewächs Simon Knaup treffen die Mighty Dogs auf einen weiteren alten Bekannten im Team der Alligators. Dan Heilman, der nach der Saison 2009/10 in Schweinfurt für die Selber Wölfe spielte, wechselte diesen Sommer nach Höchstadt. Außerdem verstärkten sich die Alligators auf der zweiten Kontingentstelle mit dem tschechischen Stürmer Michal Petrak, der die letzten Jahre in der französischen Eliteliga erfolgreich auf Torjagd ging.
Die Mighty Dogs freuen sich auf zwei spannende Vorbereitungsspiele gegen die lange im Icedome nicht mehr gesehenen Schwenninger Fire Wings sowie den alten Rivalen aus Höchstadt!
EC Eppelheim: Gelungener Saisonauftakt gegen die Rhinos(RLSW) Im ersten Saisonspiel hatten unsere Eisbären die Baden Rhinos aus
Hügelsheim zu Gast. Die Eisbären zeigten sich dabei in guter Frühform und
konnten die Gäste klar mit 7:2 (2:0;2;0;3:2) bezwingen.
Beiden Teams merkte man den frühen Stand der Vorbereitung an, denn auf
beiden Seiten waren viele Fehlpässe und Ungenauigkeiten im Spielaufbau zu
erkennen. Die Eisbären konnten dabei bereits sechs der Neuzugänge
(Nikolow, Kawachi, Ackermann, Bruns, M. Brenner und Komander) einsetzen,
für Semlow und Schulz konnte noch keine Spielgenehmigung erreicht werden.
Nichts desto trotz entwickelte sich ein recht flottes Spiel, in das
zunächst die Eisbären besser fanden. Bereits in den ersten Minuten kamen
die Eisbären zu ersten, bis dato noch ungenutzten Torchancen. Die Gäste,
die erst drei Trainingseinheiten auf dem Eis absolvierten, konnten sich
dann jedoch akklimatisieren und das Spiel offener gestalten. Trotzdem war
es Neuzugang Nikolov, der im Nachstochern den ersten Treffer markieren
konnte (16.). Noch vor der Pause erhöhte Sawicki nach einem präzisen
Zuspiel von der blauen Linie auf 2:0.
Im Mittelabschnitt waren auch die Gäste dann besser im Spiel, die Eisbären
zeigten mehr Zug zum Tor, konnten den gut parierenden Schlussmann Trenholm
jedoch nicht mehr überwinden. Zur Halbzeit wechselten die Gäste ihren
Goalie und erlösten damit die Eisbären. Nicht mal 60 Sekunden auf dem Eis,
machte er es Merkel leicht, das 3:0 zu markieren (32.). Sawicki erhöhte
kurz darauf auf den 4:0 Pausenstand (37.).
Zum letzten Spielabschnitt wechselten auch die Eisbären auf der
Torhüterposition und König bekam seine Chance sich zu bewähren, nachdem
Wagner seinen Kasten bislang sauber gehalten hatte. Unglücklich aus seiner
Sicht, dass seine Vorderleute ihn direkt zu Beginn im Stich ließen, als
Dech im Vorwärtsdrang nicht gestoppt werden konnte und mit einem präzisen
Schuss den Rückstand verkürzte (43., 4:1). Die Gäste witterten nun ihre
Chance, spielten sich nun mehr Chancen heraus, und konnten im Powerplay
durch Rösch nochmals verkürzen (50.). Ein Weckruf für die Eisbären, die
nun nochmal aufdrehte. Ebenfalls im Powerplay war zunächst erneut Nikolov
erfolgreich (51.), ehe Ackermann kurz darauf den Vorsprung weiter ausbaute
(52.,6:2). Nur 40 Sekunden später passte Nikolov mustergütig auf
Striepeke, der den 7:2 Endstand perfekt machte.
Coach Korte zeigte sich nach der Partie zufrieden: Selbstverständlich war
da noch ordentlich Sand im Getriebe und es waren viele Dinge zu sehen, die
bis zum Liga-Start noch verbessert werden müssen. Aber für das erste Spiel
war das völlig okay, auch wenn es ein schwacher, weil erst kurz im
Training befindlicher Gegner, es den Eisbären auch nicht allzu schwer
machte. Beim Rückspiel in einer Woche wird es ein völlig anderes Spiel
geben.
Zweites Testspiel in Diez: Rockets empfangen DNL2-Team der Löwen(RLW) Die ersten Eindrücke sind eingefahren, jetzt geht es an die Feinarbeit: Nach einer intensiven Trainingswoche und zwei erfolgreichen Testspielen gegen den EHC Troisdorf wird der Neu-Regionalligist EG Diez-Limburg am kommenden Wochenende nur einmal gefordert sein. Die Rockets empfangen am Freitag um 20.30 Uhr in der Eissporthalle Diez das DNL2-Team der Frankfurter Löwen.
„Wir gehen in dieser Woche in den normalen Trainingsrhythmus mit zwei Einheiten auf dem Eis über“, sagt Trainer Holger Pöritzsch. „Der Trainingsschwerpunkt wird im taktischen Bereich liegen. Nachdem ich bisher die Reihen immer mal wieder bunt durcheinander gewürfelt habe, ist nun im Fokus, dass sich die entsprechenden Formationen finden und einspielen.“ Die Partie gegen die Löwen ist hierfür die ideale Möglichkeit.
„Ich gehe davon aus, dass die Löwen uns nicht so fordern werden wie zuletzt Troisdorf. Insbesondere erwarte ich eine weniger körperbetonte Partie. Schließlich darf man nicht vergessen, dass es sich um eine Nachwuchsmannschaft handelt. Wenngleich wir auch diese keinesfalls unterschätzen werden. Jüngste Testspiel-Ergebnisse von Liga-konkurrenten gegen Nachwuchsteams haben gezeigt, dass dies keine leichten Aufgaben sind.“
Dass die Partie überhaupt wie geplant stattfinden kann, hat man der guten Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner aus der Mainmetropole zu verdanken. „Als wir dieses Spiel ausgemacht haben, da stand noch nicht fest, dass Frankfurt am gleichen Wochenende bereits in der DNL2 spielen muss. Obwohl die Löwen am Samstag und am Sonntag zwei wichtige Pflichtspiele gegen Kassel haben, hielten die Verantwortlichen Wort und sagten den Test nicht ab. Auch das zeigt, dass die noch junge Kooperation beider Vereine bereits sehr gut funktioniert.“
Personell hatten die Rockets sich zuletzt die Dienste der Förderlizenzspieler Fabian Heyde, Philipp Laufer und von Fynn-Lukas Koch gesichert. Weitere Unterstützung aus Frankfurt ist angedacht. „Ich werde im Laufe der Woche noch mit Frankfurts Trainer Toni Rauball absprechen, wie wir die einzelnen Förderlizenzspieler einsetzen“, sagt Holger Pöritzsch. „Es ist gut möglich, dass einige für uns auflaufen und die anderen bei Frankfurt spielen.“
Dinslakener EC: Erster Sieg im zweiten Test(RLW) Nach dem 4:4-Unentschieden beim amtierenden Meister Ratinger Ice Aliens fuhren die Dinslakener Kobras gestern Abend in eigener Halle einen zu keinem Zeitpunkt gefährdeten 9:4 (5:0; 3:3; 1:1) - Sieg gegen den Liga – Konkurrenten Neusser e.V. ein. Nach einer gelungenen Saisoneröffnung mit Mannschaftsvorstellung, diversen Spielen und toller Live- Musik der Band „Living Room“, legten die Giftschlangen, die in dieser Begegnung auf 5 Stammkräfte verzichten mussten, sprichwörtlich los wie die Feuerwehr. Nach den ersten 20 Minuten war eigentlich schon klar, wer das Eis als Sieger verlassen würde. 5:0 zeigte die Stadionuhr nach den ersten 20 Minuten. An dieser deutlichen Führung hatten aber auch die Gäste einen gehörigen Anteil: Denn die Linksrheinischen legten sie eine Gangart vor, mit der vor allem der Hauptschiedsrichter nicht einverstanden war. So mussten zeitweise 5 Spieler gleichzeitig das Sünderbänkchen drücken.
Dennoch entstanden die beiden ersten Kobra-Treffer bei numerischer Gleichheit 5 gegen 5. Nach knapp 8 Spielminuten hatten Dominick Spazier und Pierre Klein die Hausherren mit 2:0 in Front geschossen. Nun kam der Auftritt der Überzahl-Formationen: Michal Plichta, tschechischer Neuzugang der Dinslakener und Stefan Dreyer nutzten sowohl die Vorlagen ihrer Mannschaftskameraden als auch die Überzahlsituationen gnadenlos aus. Tor Nummer 5 durch erneut Stefan Dreyer fiel dann allerdings wieder bei gleicher Mannschaftsstärke.
NEV - Trainer Fuchs wird wohl in der Pause deutliche Worte gefunden haben, denn ab Spielabschnitt 2 konzentrierten sich die Gäste dann wieder vornehmlich aufs Eishockeyspielen. Und jetzt merkte man, dass sie nahezu unverändert zur letzten Saison geblieben sind. Sie präsentierten sich fortan als spielerische Einheit und obwohl die Kobras mit der sicheren Führung im Rücken in den Verwaltungs – Modus umgeschaltete hatten, entwickelte sich ein munteres Auf und Ab bis zur Schlusssirene. Auf Neusser Seite wusste vor allem der vom DNL-Team des Krefelder EV gekommene Rumäne Balasz – Szabolcz Peter mit 2 Treffern zu gefallen, auf Dinslakener Seite gab es 2 Akteure, die gleich dreimal in den Spielberichtsbogen als Torschütze eingetragen wurden. Dies waren die beiden Neuzugänge Stefan Dreyer und Michal Plichta. Über Letzteren sowie einen weiteren Neuzugang werden wir noch in der kommenden Woche ausführlich berichten.
Der 9:4-Sieg rundete somit einen sehr schönen Saisoneröffnungstag ab, so man es mit den Dinslakener Kobras hielt.
(RLO) Am Ende von Spiel eins mussten sich die Crashers vor heimischen Publikum am Samstag nach einer ordentlichen Leistung mit 2:4 den IceFighters aus Leipzig geschlagen geben. Die Crashers konnten den Messestädtern über weite Strecken gut Paroli bieten und gingen kurz vor Ende des ersten Drittels durch Jan Nekvinda sogar mit 1:0 in Führung. Mit dem zwischenzeitlichen 2:2 beendeten die Crashers das Mitteldrittel. Torschütze war ebenfalls Jan Nekvinda. Bis dahin wurde sehr gut und diszipliniert gespielt. Am Ende aber fehlte die Kraft. Die Leipziger nutzten ihre physische Überlegenheit, um in den letzten 9 Spielminuten mit einem Doppelschlag den Sack zum 2:4 zu zumachen.
Im Spiel zwei unterlagen die Crashers am Sonntag bei den IceFighters mit 2:6.
Fazit im Telegrammstil: Alles gegeben, nicht unter die Räder gekommen, gewehrt bis zum Schluss. Ergebnis passt - einigen anderen Oberligisten wird es nicht besser ergehen. Super Teamleistung. Langer und Arnsperger im Tor stark. Tore durch Weitz und K. Stiegler. Try-Out-Spieler passen ins Team. Geier mit Cut am Auge verletzt.
Buschmann: „Den IceFighters Leipzig Verantwortlichen danken wir herzlich für die beiden Spiele. Das war eine gute Gelegenheit, den aktuellen Leistungsstand unserer Mannschaft bewerten zu können. Dem Trainer Sven Gerike und seiner Mannschaft wünsche ich eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison!“
Die Crashers-Fans können sich kommenden Samstag, 17.09., auf ein starkes Spiel gegen das Oberligateam von FASS Berlin einrichten. Anspiel in Chemnitz ist 17:30 Uhr!
ESC Berlin 1b: Club auch im zweiten Spiel erfolgreich(LLB) Am Sonntag lud der Club zum ersten Heimspiel der Saison ein und die Blues kamen. Die “Zweete” konnte fast in Bestbesetzung antreten, und so gingen die Fans von einem Sieg aus.
Allerdings begann das Spiel wie schon in der Woche davor gegen den ASC. Der Club druckvoll mit Zug zum Tor und den ersten Abschlüssen, aber der Gegner mit dem ersten Tor. Nach 2:52 Minuten erzielte Nico Kirchner das 0:1 für die Gäste. Die “Zweete” zeigte sich wie eigentlich immer unbeeindruckt vom Rückstand, spielte weiter nach vorne und erspielte sich so Chance um Chance. Nach 6:50 Minuten erzielte Marco Mund auf Vorlage von Kevin “der einzig wahre Kevin” Haucke den Ausgleich. Trotz des Ausgleichs und der Führung nach 14:28 durch Kevin “Kevin” Haucke und dem 3:1 durch Tobias Riemer 51 Sekunden vor Drittelende, lief es noch nicht ganz rund beim Club.
Martin Ohme und Uwe Haucke fanden aber die richtigen Worte in der Pause, und der Club dominierte das zweite Drittel eigentlich nach Belieben und zeigte auch einige sehr schöne Spielzüge in der Folgezeit. Das Toreschießen wurde auch nicht vergessen. Erneut Tobias “the Hammer” Riemer, Steven Haucke und der Kapitän Marco Mund brachten Ihr Team mit 6:1 in Führung, was auch die Vorentscheidung war. Die Schüsse der Blues, die ihren Weg bis zum Tor des Clubs fanden, wurden alle vom sehr gut aufgelegten Patrick Haucke entschärft.
Die “Zweete” hatte trotz allem auch im letzten Drittel noch Lust Tore zu schießen. So erzielte Benjamin “Dönertier” Ufnowski mit einem sehenswerten Wurf in Überzahl das 7:1. Keine 60 Sekunden später war es Kevin “das Original” Haucke, der das 8:1 im Tor der Blues unterbrachte. Nun wurde es Zeit, auf beiden Seiten, ein wenig Nickel ins Spiel zu bringen.
Beim Club verließ Patrick Haucke zugunsten von Björn Nickel seinen Kasten und auf Seiten der Blues machte Thomas Schwarzmeier für Eugen Nickel Platz. Um es vorweg zu nehmen, es gab in diesem Vater-Sohn Duell keinen Sieger, auch wenn der Vater sagte, er hätte wesentlich mehr zu tun gehabt als der Sohn. Nach gut 50 Minuten war es Kevin “the one and only” Haucke, der Eugen Nickel überwand. Kurz danach war es Tobias Riemer mit seinem dritten Treffer, der das 10:1 erzielte. Dieses wurde von allen Biertrinkern in der Mannschaft wohlwollend zur Kenntnis genommen. Danach nahm der Club ein wenig das Tempo raus und so gelang es den Blues kurz vor Ende ein wenig Ergebniskosmetik zu betreiben. Endergebnis 10:3.
Dem Club gelang an diesem Tag ein klarer Sieg, und man ließ dem Gegner wenige Chancen.
Trotz allem ist es noch immer der Anfang der Saison und man kann sicherlich noch einiges von der “Zweeten” erwarten.
Manuel Knobloch für den Schlittschuh-Club 07 Berlin
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EVRnimmtam7.MittelbayerischeLandkreislaufteilRegensburg,den12.09.2016SehrgeehrteDamenundHerren,zwarhabendieRegensburgerKufencracksamkommendenWochenendekeinSpiel,dochansportlicherBetätigungmangeltesnicht.AmkommendenSamstagläuftdasganzeTeamdurchdenLandkreis.ErneutfindetderLandkreislaufunterderRegiederMittelbayerischenZeitungstatt,beidemzahlreicheLäuferinnenundLäufermitamStartsind.IndiesemJahrhatsichauchderEVRegensburgdazuentschlos-‐senundschicktfastseinekompletteOberliga-‐MannschaftinsRennen.ZweiStaffelnázehnMannvertretendenClubaufdeneinzelnenTeilabschnittenunddiesehabennureinZiel:GesundundglücklichinsZielkommen!DergenaueStreckenverlaufmitungefährenStartzeitenundnochvielemmehrkannunterwww.mittelbayerische.denachgelesenwerden.DieAkteurevonDougIrwinfreuensichüberjedeneinzelnenEVR-‐FananderStrecke,deramSamstagzurUnterstützungmitdabeiseinwird.












