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September 26
                     
Pilze
    
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Celler Oilers
(VLN)  Goalie Alexander Ansmann, die Verteidiger Francesco Esser Del Castillo, Sven Fust, Mark Kosel, Patrik Sodeikat und Max Woop, sowie die Angreifer Edwin Boos, Markus Köppl, Jerome Orward Martin, Jean Reckert, Laurin Rutz und Jörn Thölke bleiben bei den Oilers. Neu zum EC kommen unterdessen Torhüter Rene Schoch und Stürmer Alexander Genze aus Salzgitter, sowie die Angreifer Sascha Fitzner und Tufan Salfeld von der 1b des Adendorfer EC
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Angreifer Andreas Sabudski, der in der letzten Saison zwei Spiele für die Weserstars bestritten hat, wird auch in der neuen Spielzeit wieder im Aufgebot stehen
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Der routinierte Torhüter Ilya Andryukhov, der zum Ende der letzten Saison aus Essen kam, wird den ECW mit derzeit noch unbekanntem Ziel verlassen
  
Kempten Sharks
(BYL)  Torhüter Danny Schubert wird aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im Aufgebot des ESC stehen. Ausserdem wird auch Verteidiger Mason Palmer nicht mehr nach Kempten zurückkehren
  
Forst Nature Boyz
(BLL)  Verteidiger Tobias Zimmert wird aus familiären Gründen die Schlittschuhe an den Nagel hängen. Ausserdem wird auch Stürmer Maximilian Brunner den SC verlassen
  
Selber Wölfe
(OLS)  Stürmer Lukas Valasek hat sich eine schwere Unterkörperverletzung zugezogen und wird für mehrere Monate ausfallen
  
HC Maustadt
(BBZL)  Die Verteidiger Franz Fastner, Fabian Haspel, Paul Mester, Jonathan Schalk und Luca Tögel, sowie die Stürmer Andre und Kevin Aschenbrenner, Marco Eibl, Florian Schwarz, Benedikt Stempfel, Kevin Tögel und Jonas Zürn werden weiterhin für den HCM die Schlittschuhe schnüren. Nach einer Auszeit kehrt zudem Verteidiger Felix Hellmann ins Team zurück
  
Blue Devils Weiden
(DEL2)  Der kanadische Torhüter Michael McNiven musste sich wegen einer Unterkörperverletzung einer Operation unterziehen und wird langfristig ausfallen. Vorraussichtlich 5 Monate wird er nicht zur Verfügung stehen. Die Verantwortlichen sind bereits auf der Suche nach Ersatz
  
Eisbären Balingen
(LLBW)  Die drei Stürmer Erick Bensel, Florian Zeiselmeier und Andrej Vasilev haben ihre weitere Zusage gegeben und werden weiterhin das Trikot der Eisbären tragen
  
EHC Regensburg
(BBZL)  Verteidiger Niklas Gasser kommt vom EC Pfaffenhofen zum EHC. Der Südtiroler spielte im bisherigen 1b-Team des ECP in der Bezirksliga. Ausserdem werden die Verteidiger Philipp Sauer, Paul Dirnberger, Luca Bauer und Korbinian Swoboda, sowie Stürmer Dominic Burkert wieder für den EHC auflaufen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Lukas Zellner wird genauso wie die beiden Stürmer Stefan Ortolf und Max Venter wieder im Trikot des ERC aufs Eis gehen. Damit sind die Personalplanungen bei den Drachen so gut wie abgeschlosse
  
EV Fürstenfeldbruck
(BLL)  Eigengewächs Marc Stroscher geht weiterhin für den EVF auf Torejagd. Der 32-Jährige spielte noch nie für einen anderen Verein und gehört seit 11 Jahren zur 1.Mannschaft
  
ERC Sonthofen
(BLL)  Verteidiger Roman Zwicker und Stürmer Justin Weber werden weiterhin für den ERC auflaufen. Damit haben die Verantwortlichen die Kaderplanungen für die neue Landesligasaison abgeschlossen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Verteidiger Oskar Haerty trägt weiter das Trikot der Wanderers. Der 23-Jährige kehrte vor drei Jahren aus dem Regensburger Nachwuchs zurück. Zuletzt konnte er in 17 Partien 2 Tore und 7 Assists erzielen
  
TSV Farchant
(BBZL)  Der TSV verliert mit Lukas Artus einen wichtigen leistungsträger. Der Stürmer wird sich einer neuen Herausforderung bei einem anderen Verein stellen
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Mit der Verpflichtung von Cheyne Matheson hat der ESC seine Mannschaftsplanungen für die neue Saison abgeschlossen. Der 35-jährige Kanadier kommt aus der Oberliga von den Erding Gladiators zum Aufsteiger. In der letzten Saison konnte er in 46 Partien 20 Tore erzielen und weitere 18 Treffer vorbereiten
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Montag 26.Dezember 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.



duesseldorferegDüsseldorfer EG: 1:7 bei den Adler Mannheim! Ein furchtbares Mitteldrittel bringt Debakel

(DEL)  Die DEG hat ihre Siegesserie nicht fortsetzen können. Im Gegenteil: Nach gutem Start kam sie bei den Adler Mannheim böse unter die Kufen und unterlag schlussendlich mit 1:7 (0:1, 0.5, 1:1). Trotz dieser schlechten Gesamtleistung: Nun gilt es, diese Klatsche abzuhaken und schnell nach vorne zu blicken. Ein dickes Kompliment an die zahlreichen DEG-Anhänger, die das Ergebnis mit Humor nahmen, durchsangen und die Hausherren etwa mit demselben hohen Ergebnis besiegten.



deggendorferscDeggendorfer SC muss sich im Ostbayernderby geschlagen geben

(OLS)  Der Deggendorfer SC muss sich auch im dritten Ostbayernderby 
geschlagen geben. Die Mannschaft von Trainer John Sicinski verlor am 
Freitagabend mit 4:2 gegen den EV Regensburg.
Das Spiel begann ausgeglichen. Beide Mannschaften konnten sich 
zunächst Chancen erspielen, jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Beide 
Torhüter, Sandro Agricola und Cody Brenner, zeigten ihre ganze Klasse, 
sodass es nach dem ersten Spielabschnitt immer noch 0:0 stand. Im 
zweiten Drittel kamen die Hausherren dann besser aus der Kabine und 
wurden auch früh dafür belohnt. In der 24. Spielminute fälschte Peter 
Flache einen Schuss von der blauen Linie ab und der Puck schlug 
unhaltbar für Sandro Agricola im Deggendorfer Tor ein. Dieser Treffer 
gab den Regensburgern dann Aufwind, jedoch schaffte es die 
Deggendorfer Abwehr zunächst, weitere Gegentreffer zu verhindern. 
Gleichzeitig konnten die DSC-Cracks den ein oder anderen Konter 
anbringen. Die Versuche wurden allerdings allesamt von Brenner im 
EVR-Gehäuse zunichte gemacht. In der 34. Spielminute, gerade als 
Patrik Beck auf der Strafbank saß, schlug der EVR erneut zu. Brandon 
Wong wurde am langen Pfosten mustergültig freigespielt und die Scheibe 
schlug rechts oben im Winkel ein. Knapp drei Minuten später kam es zu 
einer undurchsichtigen Szene, an der am Ende Travis Martell mit einer 
Spieldauerstrafe vom Eis musste. Somit mussten die Deggendorfer diese 
lange Unterzahlsituation bis hinein ins letzte Drittel überstehen. 
Dies taten sie auch mit Bravour und dies schien dem DSC dann nochmal 
Kräfte gegeben zu haben. Nur wenige Minuten später trafen die 
Deggendorfer dann zum ersten Mal. Kyle Gibbons wurde im Slot 
freigespielt und der US-Boy überwand Cody Brenner das erste Mal an 
diese Abend. Und nun holte der DSC zum Doppelschlag aus. Sage und 
schreibe nur zehn Sekunden später stand es 2:2. Jan-Ferdinand Stern 
brachte die Scheibe einfach mal aufs Tor und diese rutsche Brenner im 
EVR-Gehäuse durch zum erstmaligen Ausgleich. Nun hatten die 
Deggendorfer Oberwasser und es folgten weitere Angriffe. Allerdings 
brachte sich der DSC dann selbst in Bedrängnis. Zwei Mal hatte man den 
Puck bereits im eigenen Verteidigungsdrittel gesichert und man 
vertändelte die Scheibe zwei Mal an einen EVR-Stürmer. Die Mannschaft 
von Trainer Doug Irwin bedankte sich für die zwei Geschenke und 
erhöhte binnen weniger Minuten wieder auf 4:2. Zum Ende der Partie 
versuchten die Deggendorfer dann noch einmal alles und nahmen Sandro 
Agricola zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Feld. Allerdings 
brachte diese Maßnahme nichts mehr, sodass es beim 4:2 für den EVR 
blieb. Nun geht es weiter am zweiten Weihnachtsfeiertag, denn dann 
treffen DSC-Cracks zuhause auf den Tabellenführer aus Selb. 
Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.



EV LindauEV Lindau Islanders verlieren gegen Bad Tölz – Whitecotton verlängert

(OLS)  Bis zum Schluss hielten die EV Lindau Islanders die Partie gegen die Tölzer Löwen offen. Letztlich unterlagen die Islanders aber dem Tabellenzweiten der Oberliga Süd knapp mit 2:3 (1:3, 1:0, 0:0). Grund zur Freude hatten sie trotzdem: Trainer Dustin Whitecotton verlängert seinen Vertrag um zwei Jahre. 
Trotz der Niederlage war der Jubel bei der anschließenden Pressekonferenz groß. EVL- Vorsitzender Bernd Wucher verkündete hier die vorzeitige Vertragsverlängerung des sympathischen Coaches. „Dustin ist nicht nur sportlich ein Mann, der die Islanders weiterbringt, er ist mit seiner Art auch ein sehr guter Botschafter des Lindauer Eishockeys. Wir liegen auf einer Wellenlänge und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“
Diese schöne vorweihnachtliche Überraschung und die erfolgreiche Tombola durch die ein vierstelliger Betrag zugunsten des Lindauer Nachwuchses zustande kam, stellte dann auch den Ärger über einige Vollidioten unter den Gästefans in den Schatten, die vor Spielbeginn in der Eissportarena Lindau Bengalos zündeten. Die Islanders haben in dieser Sache deshalb auch Strafanzeige erstattet. 
Rein sportlich ging es auch gleich sofort in die Vollen. Nach nur 19 Sekunden ging der Favorit durch Johannes Sedlmayr in Führung. Die währte allerdings nicht lange, denn Michal Mlynek glich nur 25 Sekunden später postwendend aus. 
In der Folge sahen die 917 Zuschauer ein Spiel, in dem die Gäste die reifere Spielanlage zeigten, während sich die Islanders mit großem Einsatz zu behaupten versuchten. Das gelang über weite Strecken zwar, aber an Kleinigkeiten zeigte sich dann doch ein Unterschied zwischen dem zweiten und dem achten der Liga. Eine kleine Unaufmerksamkeit bei einem Abpraller genügte Franz Mangold, um die Tölzer nach fünf Minuten wieder in Führung zu bringen. Dummerweise kassierten die Lindauer gleich danach eine Strafe – die dann wie so oft in den letzten Spielen gleich folgen hatte. Die Löwen, die über das beste Powerplay der Liga verfügen, benötigten nur elf Sekunden, um die Überzahl durch Jordan Baker zu nutzen. 
Immerhin gelang es dem EVL, die nächsten beiden Unterzahlsituationen schadlos zu überstehen. Danach rannten die Islanders dem Doppelschlag hinterher. Zweimal hatten sie bei eigenem Powerplay die Chance zum Anschluss, was aber nicht gelang. 
Das Bemühen der Lindauer, die dem Favoriten weiter einen beherzten Kampf in einem spannenden Spiel boten, blieb bestehen. In Sachen Torabschluss waren sie die aktivere Mannschaft, taten sich aber dennoch schwer gegen die abwehrstarken Gäste. Eine Einzelaktion von Jeff Smith brachte dann aber wieder Spannung in die Partie. Jeff Smith eroberte sich die Scheibe von Jordan Baker, lief auf das Tor von Markus Janka zu und verkürzte auf 2:3 (34.). 
Das gab den Islanders weiteren Schwung, den sie auch ins Schlussdrittel mitnahmen. Allerdings bissen sie sich trotz einer Schussbilanz von 13:5 die Zähne an der Löwen-Defensive und an Janka aus. 15 Sekunden vor Schluss hätte es fast geklappt, aber Zdenek Cech scheiterte knapp, so dass die Bemühungen des EVL nicht belohnt wurden. Eine Chance zur Revanche haben die Lindauer schon am Freitag, wenn sie in Bad Tölz antreten müssen. Zuvor kommt am Mittwoch, den 28. Dezember (20 Uhr) der EV Landshut in den Eichwald. 



ehvwoelfeschoenheide09Wölfe Schönheide erkämpfen einen Punkt in Weiden

(OLS)  “Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie haben sehr, sehr gutes Eishockey gespielt. Haben gekämpft wie die “Löwen“ und sich mit diesem Punkt belohnt.“, so das Fazit nach dem Spiel von Michael Rumrich, welcher als Sportdirektor künftig zusammen mit Coach Holger Lenk hinter EHV-Trainerbank stehen wird. Dem ist tatsächlich nichts hinzuzufügen, denn auch wenn die Partie am Freitagabend bei den Blue Devils Weiden am Ende knapp mit 2:3 (1:0, 0:1, 1:1, 0:1) nach Verlängerung verloren ging, aufgrund der Ereignisse in den letzten beiden Wochen und den Grundvoraussetzungen vor dieser Partie hat das Wölfeteam die passende Reaktion gezeigt, weshalb der Punktgewinn noch viel höher einzuschätzen ist. Ohne Kontingentspieler und mit nur einem Torhüter angereist, boten die Wölfe von Beginn an eine lauf- und kampfstarke Partie an und gingen bereits nach 87 Sekunden durch Dennis Gulda mit 1:0 in Führung. Es dauerte bis zur 26. Minute, ehe die Blue Devils aus ihrer optischen Überlegenheit Kapital schlagen konnten und durch Marco Babic in Überzahl das 1:1 markierten. Dreieinhalb Minuten vor Ultimo lag dann sogar die ganz große Überraschung in der Luft, als Marco Pronath die Wölfe wieder mit 2:1 in Führung schoss. Doch die Hausherren hatten knapp zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit noch die passende Antwort und glichen durch Patrick Schmid zum 2:2 aus. 1:46 in der Overtime waren dann gespielt, als David Hajek mit seinem Tor zum 3:2 den Zusatzpunkt für die Blue Devils Weiden sicherstellte.
Wie auch alle Fans, ehrenamtlichen Helfer und Verantwortlichen, hat jetzt auch das Wölfeteam ein paar Tage Zeit, beim Weihnachtsfest mit den Familien etwas zur Ruhe zu kommen und wird am Montag beim Weihnachtsspiel im Wolfsbau gegen den EV Regensburg wieder Vollgas geben. Dazu braucht das Team ab jetzt auch die zahlreiche und lautstarke Unterstützung der Wölfefans, welche ebenfalls im Sinne des Neustarts nun ihren unverzichtbaren Beitrag leisten können, dass die Rettung des Vereins gelingen möge. Bringt Familie, Freunde und Bekannte mit zu den Heimspielen in den Schönheider Wolfsbau und lasst uns trotz der schwierigen Zeiten zusammenhalten und kämpfen für die Zukunft des Schönheider Eishockeysports. In diesem Sinne wünschen wir Allen frohe Weihnachten, sowie besinnliche und friedliche Feiertage!



fassberlinFASS Berlin: Pressemeldung direkt aus Holland

(OLN)  Unsere Akademiker sind im Morgengrauen am Montagmorgen im Bus auf dem Weg nach Tilburg, um dann um 15:00 Uhr das heutigen Auswärtsspiels beim Oberliga-Meister Tilburg Trappers zu absolvieren. Alle daheimgebliebenen Fans können am Rechner oder am Smartphone oder Smart-TV die Daumen drücken. Der Livestream Tilburg Trappers - FASS Berlin um 15.00 via YouTube übertragt die Partie direkt aus Tilburg.
Mehr: https://m.youtube.com/watch?v=rO_qzoC4viM&client=mv-google&layout=mobile



geretsriedESC Geretsried: Rats halten Spiel gegen Miesbach lange offen

(BYL)  Denkbar schwer war die Aufgabe in Miesbach, haben die Hausherren doch noch kein einziges Spiel in dieser Saison Zuhause abgeben müssen.
Trotzdem startete der ESC extrem engagiert in die Partie, von Ängstlichkeit keine Spur. Hoher läuferischer Einsatz in Kombination mit agressivem Forechecking überraschte offensichtlich auch den TEV, denn das erste Drittel ging nicht unverdient an den ESC. Zwar kam der Treffer von Dominik Meierl erst durch weihnachtliche Mithilfe des TEV-Torwarts Timon Ewert zustande (15.), verdient war das 0:1 allerdings schon. Beide Mannschaften hatten Chancen, die dickeren waren jedoch auf Geretsrieder Seite zu verzeichnen. Rizzo scheiterte mit einer Dreifachchance an Ewert und Horvath konnte in Überzahl einen Sahnepass leider nicht mehr zum 0:2 verwerten. Alles in allem ein wirklich starkes Drittel des ESC, die Gastgeber waren sichtlich überrascht.
Ein etwas anderes Bild zeichnete sich im zweiten Drittel ab, der TEV drängte nun energisch auf den Ausgleich. In den ersten 10 Minuten hatte man teilweise den Eindruck, dass die Teams die Verteidigungsarbeit komplett aufgegeben haben. Es ging hoch und runter, Tormöglichkeiten am Fließband auf beiden Seiten aber sowohl Ewert wie auch Albanese hielten großartig. Mit der Strafzeit gegen Dominik Meierl wuchs auf Geretsrieder Seite dann langsam der Unmut über den Hauptschiedsrichter, leider nicht völlig zu Unrecht wie sich herausstellen sollte. Es folgte eine Reihe von sehr umstrittenen Strafzeiten gegen die Rats, ab Mitte des zweiten Drittels spielte man fast ausschließlich mit einem Mann weniger gegen die sehr überzahlstarken Miesbacher. Mit hohem Einsatz gelang es dem ESC jedoch ein Powerplaygegentor zu vermeiden, umso ärgerlicher war dann der Treffer durch Martin Lidl kurz vor Drittelende (40.). Ein verlorenes Bully im eigenen Drittel, ein verdeckter Schuss von der blauen Linie, 1:1.
Es war jedoch noch alles offen im Schlussabschnitt, dementsprechend motiviert agierten beide Mannschaften. Der zweiten Gegentreffer ging dann mindestens zu 50% auf das Konto des ESC, wenige Sekunden vorher hätte man problemlos die Scheibe in der eigenen Zone klären können. Stattdessen fing der Miesbacher Verteidiger den Puck an der blauen Linie ab und machte das Spielgerät wieder heiß. Zu unsortiert stand dann die Abwehr und vor dem Tor konnte Trojan relativ unbedrängt zum 2:1 einschieben (45.). Dann der Knackpunkt dieses Spiels: Die Rats können trotz bester Chancen bei einer 4-3 Überzahl den Ausgleich nicht erzielen und auf der anderen Seite machten die Miesbacher das 3:1 (53.). Bei einem Befreiungsschlag des ESC stand der Schiedsrichter an der Bande im Weg, der Puck blieb im Drittel und Heller überwand Albanese zum dritten Treffer der Hausherren. Natürlich kann sich der Schiedsrichter nicht in Luft auflösen, doch genau an dieser Stelle ist die Scheibe zum vierten oder fünften Mal in diesem Spiel hängen geblieben. Die Rats waren außer sich, doch natürlich half alles reklamieren nichts. Es waren noch ca. sieben Minuten, um hier evtl. die Verlängerung zu erreichen doch daraus wurde nichts. Miesbach verteidigte nun klug und ließ nichts mehr anbrennen. Ein Tor gab es dann auch noch vom ESC geschenkt, bei einem völlig harmlosen Schuss von Fissekis hielt ein Rats-Spieler den Schläger rein und fälschte unhaltbar zum 4:1 Endstand ab (59.).
Fazit: Mit Punkten hat nicht wirklich jemand gerechnet, aber an diesem Abend wäre durchaus etwas Zählbares drin gewesen. Bis Mitte der Partie machten die Rats ein überragendes Spiel, dann brachen die Strafzeiten über den ESC herein und schlussendlich ging die Kraft aus. Trotzdem ein starkes Spiel mit vielen packenden Szenen, man konnte erhobenen Hauptes das Stadion verlassen. Die nächsten drei Spiele entscheiden über Zwischen- oder Abstiegsrunde. Angesichts der Umstände ist es schon bis zu diesem Zeitpunkt eine richtig starke Leistung der Mannschaft solange um Platz 8 mitzuspielen. Jetzt, wo man schon so weit gekommen ist, will man natürlich auch den begehrten Platz 8 erreichen. Wenn man noch öfter solche Leistungen und Einsatz zeigen kann, wohl kein Ding der Unmöglichkeit.



ecdcmemmingenBescherung am Hühnerberg: Memmingen Indians bezwingen Passau und sammeln stolze Summe für den guten Zweck

(BYL)  Einen Tag vor Heiligabend siegten die GEFRO-Indians über die EHF Passau am heimischen Hühnerberg . Die Tore für den Spitzenreiter der BEL erzielten Jan Benda, Patrick Weigant (2), Sven Schirrmacher, Tim Tenschert und Antti-Jussi Miettinen (2). Darüber hinaus wurde im Rahmen der Stiftung „Kinderherz“ das Spiel der Herzen, vor den Augen der Stiftungsbotschafterin und vierfachen Box-Weltmeisterin Nikki Adler ausgetragen. Ein voller Erfolg und ein durchaus beachtlicher Spendenbetrag von 6000€ konnte erzielt werden und kommt nun herzkranken Kindern zugute.
Im Duell gegen die Gäste aus der Drei-Flüsse-Stadt mussten die Hausherren auf Jan Kouba, Philip Stalla und den weiterhin verletzten Lukas Varecha verzichten. Im Tor startete der seit Wochen starke Joey Vollmer, während Passaus Hamberger das Gehäuse der Gäste hütete.
Rund 1900 Zuschauer sahen einen druckvollen und konzentrierten Start des ECDC, der sich jedoch mühsam in die Partie kämpften musste. Somit boten sich in den Anfangsminuten gute Chancen durch Tim Tenschert, oder auch Martin Jainz, um die Führung zu erzielen. Auch aus der erstmaligen Überzahlsituation in der siebten Minute konnte, trotz weiterer guter Gelegenheiten durch Tenschert, oder auch Timo Schirrmacher, der einen Alleingang vergab (13.Minute) kein Kapital geschlagen werden. So sollte der erste Treffer des Abends durch den Kapitän höchstpersönlich fallen: Jan Benda hämmerte die Scheibe von der blauen Linie in Überzahl zum 1:0 (15.Minute) in die Maschen. Das 2:0 wurde nur eine Minute später durch Patrick Weigant erzielt. Die Indians wirkten ab diesem Zeitpunkt befreiter und hatten noch vor der ersten Drittelpause, durch eine gute Chance von Steffen Kirsch, die Möglichkeit die Führung noch weiter auszubauen. Dennoch ging es unverändert zum ersten Pausentee.
Im zweiten Drittel begannen die Indianer dort, wo sie aufgehört hatten. Folglich das verdiente 3:0 in Überzahl durch Sven Schirrmacher (24.Minute). Die Hausherren legten in der 26.Minute mit dem Treffer durch Tim Tenschert in Unterzahl sogar nochmals nach und sorgten für eine komfortable Führung. Weitere tolle Kombination und der zum Teil lang anhaltende Scheibenbesitz prägten nun das Spiel des ECDC. Auch der abermals überragende Matchwinner Joey Vollmer fungierte, wie auch in den letzten Spielen, immer wieder als der sichere Rückhalt der Mannschaft.
Im Schlussabschnitt wirkten die Rot-Weißen anfangs nachlässig, wodurch auch der Ehrentreffer des Abends fiel. Kein geringerer als der altbekannte Memminger Anton Pertl erzielte das 1:4 aus Sicht der Gäste (47.Minute). In der Folge ereigneten sich mehrere Strafzeiten für die Indians, die aber schadlos überstanden wurden. In den Schlussminuten des Spiels schien der ECDC die Kräfte nochmals zu mobilisieren, um seinen Zuschauern noch einmal ein paar Tore kurz vor Weihnachten zu schenken. Top-Scorer Antti-Jussi Miettinen sorgte zunächst durch einen „Bauerntrick“ für das 5:1 (55.Minute). Eine Minute später war es wieder Miettinen, der im Alleingang die Scheibe zum 6:1 versenkte. Als Patrick Weigant dann das 7:1 und damit zugleich den Endstand markierte (57.Minute), konnte man getrost von einem gelungenen Eishockeyabend und einer tollen Charity-Aktion am Memminger Hühnerberg sprechen.
Somit gehen die GEFRO-Indians weiterhin als Spitzenreiter in die Feiertage. Dennoch stehen äußerst anspruchsvolle Partien in den kommenden Wochen auf dem Plan, peilt man doch den Titel des Bayrischen Meisters der Saison 2016/17 an. Weiter geht es am zweiten Weihnachtsfeiertag zum schweren Auswärtsspiel nach Dorfen, ehe es dann am 30.12. zum Derby-Kracher gegen den HC Landsberg am Hühnerberg kommt.



tev-miesbachTEV Miesbach bei Black Hawks Passau zu Gast

(BYL)  Nur einen Tag Verschnaufpause gönnt sich die Eishockey Bayernliga an Weihnachten. Anstatt am Sonntag geht es am Montag, also am zweiten Weihnachtsfeiertag, wieder um Tore und Punkte. Die Kreisstädter gastieren dazu um 18.30 Uhr in der Drei-Flüsse-Stadt.
Der aktuelle Tabellenelfte macht sich noch wage Hoffnungen in den letzten fünf Partien der Vorrunde die notwendigen Punkte einzufahren, die erforderlich sind, um auf Platz acht vorzurücken und damit die Zwischenrunde zu erreichen. Allerdings wird dies kein leichtes Unterfangen werden, schließlich haben die Habichte bereits fünf Punkte Rückstand auf den EV Moosburg, der momentan Rang acht belegt. Zudem liegen mit dem EV Pegnitz und dem ESC Geretsried noch zwei weitere Mannschaft zwei bzw. einen Punkt vor den Niederbayern.
Um dieses Ziel zu erreichen gab es zuletzt noch diverse Veränderungen im Kader. So haben mit David Vokaty und Jürgen Lederer zwei erfahrene Spieler den Verein verlassen. Dafür konnten die Black Hawks mit Allrounder Patrick Geiger und DEL2-Stürmer Anton Pertl zuletzt gleich zwei Spieler verpflichten, von denen sich die Verantwortlichen aufgrund ihrer Vita viel versprechen. Während Geiger, der knapp 150 Oberliga- und Zweitligaspiele als Erfahrung mitbringt, das Trikot der Black Hawks schon vergangene Saison getragen hat, ist Pertl, der zuletzt in Kaufbeuren in der DEL2 unter Vertrag stand und aus dem Rosenheimer Nachwuchs stammt, gänzlich neu in Passau.
Teaminterner Topscorer ist der 21jährige Oliver Wawrotzki, der ebenso wie der 36jährige Oldie Vladimir Gomow 18 Punkte auf seinem Konto hat. Gut mit dabei ist auch der ehemalige Miesbacher Waldemar Detterer, der mit fünf Toren und sieben Assists aktuell der sechsbeste Punktesammler im Team ist. Interessant ist der Blick auf die Scorerwertung auch in Bezug auf die beiden oben genannten Abgänge. Denn mit 13 und zwölf Punkten belegen Vokaty und Lederer immer noch Rang fünf bzw. sieben in diesem Ranking.
Die Zuschauer dürfen jedenfalls eine ähnlich enge Partie wie im Hinspiel erwarten. Diese stand lange Zeit auf des Messers Schneide bis sich die Miesbacher letztendlich knapp mit 2:1 durchsetzen konnten. Mit durchschnittlich rund 700 Zuschauern und dem Heimvorteil im Rücken werden die Hausherren nach Ansicht von Simon Steiner „daherkommen wie die Feuerwehr“. Die TEVler müssen also von Anfang an hellwach sein und die lange Auswärtsfahrt möglichst schnell aus den Beinen schütteln, um auch auf fremden Eis wieder zu punkten. Der Kader der Kreisstädter ist jedenfalls so gut wie vollzählig. Lediglich hinter Thomas Amann, der sich im Derby gegen Geretsried einen Cut und eine Beule am Kopf zugezogen hat, und Stefano Rizzo, der in dieser Partie krankheitsbedingt fehlte, stehen noch ein Fragezeichen. Der Miesbacher Coach hat also wieder die Qual der Wahl, wen er womöglich zuhause lässt. Zuletzt hatte es mit Stephan Englbrecht und Stephan Krumbiegel sowie Matthias Stumböck drei Spieler aus der jungen Garde des TEV getroffen.



evmoosburgVorzeitige Bescherung: EV Moosburg punktet gegen Peißenberg dreifach

(BYL)  Nachdem man in der Rückrunde bislang nur gegen die Kellerkinder der Liga punkten konnte, hat es nun endlich auch gegen einen „Großen“ wieder geklappt: Mit einem knappen, aber verdienten 5:4 (2:1, 3:2, 0:1) über den TSV Peißenberg legte sich der EVM drei ganz wichtige Zähler unter den Christbaum.
Die spärliche Kulisse von nur rund 150 Zuschauern war für die Grün-Gelben ein Tag vor Heiligabend kein Hindernis, eine der stärksten Leistungen der laufenden Spielzeit abzurufen. Das erkannte auch Gäste-Coach Randy Neal neidlos an: „Der Sieg für Moosburg geht voll in Ordnung. Wenn man so viel Willen und Einsatz zeigt, hat man sich die drei Punkte auch verdient.“ Dabei waren es seine Schützlinge, die das erste Tor der Begegnung erzielten: Zwei Unterzahl-Situationen hatten die Hausherren zuvor noch überstanden, in der 9. Minute lag man dann aber doch mit 0:1 hinten. Doch die Antwort der endlich wieder mit drei kompletten Blöcken agierenden Dreirosenstädter ließ nur rund eine halbe Minute auf sich warten – dann vollendete Daniel Schander ein Feistl-Zuspiel zum Ausgleich. Und es sollte noch besser kommen: Exakt 16:00 zeigte die Anzeigetafel in der Sparkassen-Arena, als sich Goalgetter Daniel Möhle nach drei Spielen ohne Treffer wieder in die Torschützenliste eintragen konnte.
Dominierte der EVM den ersten Abschnitt eigentlich nur statistisch, nahm die Überlegenheit in den zweiten 20 Minuten auch auf dem Eis zu. „Moosburg hat uns teilweise an die Wand gespielt“, fand Neal. Sein Team hatte zunächst aber trotzdem passende Antworten: Zum Beispiel den abermaligen Ausgleich kurz nach Wiederbeginn (23.). Als EVM-Routinier Tobias Hanöffner Peißenbergs Goalie gekonnt aussteigen ließ und das 3:2 markierte, war das sechste Tor der Partie wiederum den „Eishacklern“ vorbehalten. Dem EVM gelang es trotz einiger guter Chancen nicht, sich abzusetzen – bis zur 37. Minute: Da schossen Patrice Dlugos und Dominik Schindlbeck die Gastgeber mit einem Doppelschlag innerhalb von 19 Sekunden auf 5:3 nach vorn.
Von diesem Schock schien sich der TSV auch im Schlussabschnitt nicht mehr zu erholen. Die Moosburger hatten die Lage im Griff, störten die Peißenberger bei ihren verzweifelten Angriffsversuchen bereits an der Mittellinie. In der 51. Minute schlug die Scheibe trotzdem im Kasten von Severin Cesak ein – jetzt wurde es noch einmal spannend. Aber der Wille der Hausherren, sich mit diesem Dreier kurz vor Weihnachten selbst zu beschenken, war stärker als das Anrennen der Gäste. In der Schlussphase waren es dann sogar die Grün-Gelben, die die beiden größten Chancen vergaben. Schlussmann Cesak, der Trainer Startschew bei der Pressekonferenz vertrat, konnte besagte Szenen im Nachhinein entspannt kommentieren: „Wenn man den Puck nicht ins leere Tor schießen will, dann will man halt nicht.“



pfaffenhofenicehogsEs hat wieder nicht gereicht - EC Pfaffenhofen muss sich in Pegnitz in den Schlussminuten geschlagen geben

(BYL)  Der EC Pfaffenhofen bleibt auswärts weiterhin ohne Punkte. Wie schon in den Spielen zuvor waren die Pfaffenhofener auch am Tag vor Heiligabend in Pegnitz nah dran, agierten lange Zeit auf Augenhöhe und mussten sich am Ende den Gastgebern dennoch  mit 1:4 (1:0; 0:1; 0:3) geschlagen geben. Zwei späte Treffer machten die Hoffnungen der Gäste zunichte, etwas  Zählbares aus Oberfranken mit nach Hause nehmen zu können.
So blieb Michael Dippold wieder nur die Gratulation zum Sieg an seine Kollegen Marco Zimmer, der froh war, dass seine Mannschaft im Schlussspurt die drei wichtigen Punkte eingefahren hatte, durch die der EVP weiter im Rennen um einen Platz in der Zwischenrunde bleibt. Einig waren sich beide Trainer allerdings auch, dass der Sieg sicherlich zu hoch ausgefallen war. Der ECP-Coach, der neben den Langzeitausfällen Philipp Hähl, Patrick Landstorfer, Michael Lackner und Karol Drienovsky auch kurzfristig noch auf Michael Welter, Sebastian Weicht und Dominik Thebing verzichten musste, hatte seine Mannschaft taktisch hervorragend auf den Gegner eingestellt. Über weite Strecken der Partie waren die IceHogs sogar lauffreudiger, agiler und kombinationssicherer als die Hausherren, die vor allem im ersten Drittel überhaupt nicht ins Spiel fanden. So hatten die IceHogs die Partie weitgehend im Griff und gingen in der 9. Minute durch Robert Neubauer durchaus verdient in Führung. Pegnitz wirkte danach verunsichert, vor allem auch, weil die Paradereihe mit den beiden gefährlichsten Torschützen Aleksandrs Kercs und Markus Schwindl kaum Akzente setzen konnte. Michael Dippold hatte darauf seine Youngster-Formation  angesetzt, die sie kaum zur Entfaltung kommen ließ. „Das macht ihr richtig gut,“ lobte der Coach dann auch zur ersten Pause seine Mannschaft. In der Pegnitzer Kabine mussten dagegen deutliche Worte gefallen sein, denn nach dem Wechsel gingen die Hausherren entschlossener zur Sache, entscheidend durchsetzen konnten sie sich zunächst allerdings nicht. Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts überstanden die Gäste sogar eine fast einminütige doppelte Unterzahl unbeschadet, auch weil sich Thomas Mende im Kasten auf der Hut zeigte. In der 31. Minute war er dann aber geschlagen, als Aleksandrs Kercs bei einem weiteren Powerplay erfolgreich war. Mit diesem 1:1 ging es in den Schlussabschnitt. Die Partie war nun völlig offen und blieb es auch nach dem Führungstreffer der Gastgeber, in der 46. Minute erneut erzielt durch Kercs bei einer angezeigten Strafe gegen die IceHogs. Die Chance zum Ausgleich bot sich danach für die Pfaffenhofener bei drei Strafzeiten gegen die Oberfranken, doch diese konnten ihren knappen Vorsprung verteidigen. Die Entscheidung fiel dann vier Minuten vor dem Ende. Markus Schwindl bediente Kercs mit einem langen Pass an die blaue Linie und der Lette machte mit seinem dritten Treffer an diesem Abend alles klar. Das 4:1 durch Schwindl kurz vor Schluss war dann nur noch für die Statistik interessant.



esvbadbayersoienVerdienter 6:2 Sieg der EAS 1b gegen einen passiven ESV Bad Bayersoien

(BBZL)  Das Derby gegen die Schongauer stand wohl nicht unter einem guten Stern. Ferkau wegen der Arbeit verhindert, Müller noch immer krank und Mario Kögler setzte der Norovirus aus Gefecht. Drei Leistungsträger die nicht dabei sein konnten. Dies ist aber keine Ausrede für das was die Mannschaft in Schongau ablieferte. Zwar ging man recht schnell durch Martin Maier in Führung und konnte sich auch im ersten Drittel mehr Spielanteile sichern, man merkte aber schon, dass Schongau mehr wollte. Es dauerte bis zur 17. Minute. Da gelang  U23 Spieler Schattmeier der Ausgleich für die Gastgeber. Im zweiten Drittel dann die erneute, etwas glückliche Führung für den ESV. Tobi Maier zog von der „Blauen“ ab, erwischte die Scheibe nicht richtig. Der an sich harmlose Schuss sprang Bastian Hohenester allerdings dann über die Schaufel ins Tor. Die Schongauer ließen sich aber nicht beirren und zogen ihr Spiel durch. Nur zwei Minuten später stand es 2:2. Torschütze Michael Wandschura. Individuelle Fehler und der fehlende Kampfgeist auf Seiten der Soier machten es den Mammuts nun leicht zu weiteren Toren zu kommen.  Dominik Ebner und Tobias Findl trafen noch im Mittelabschnitt.
In der Drittelpause gelobte man Besserung. Doch ein schnelles Tor durch Alexander Nierer traf den ESV mitten ins Herz. Man kam einfach nicht mehr ins Spiel. Schongau verteidigte clever und konnte mit ihrer Einstellung den Soiern die Schneid abkaufen. EAS Team Manager Martin Resch sorgte in der 53. Minute für den Schlusspunkt.
Nach dem Spiel natürlich betretene Gesichter in der Kabine. Jeder wusste an was es gelegen hatte. Hoffentlich kam die Erkenntnis rechtzeitig für das schwere Spiel gegen Mittenwald.



lechbruckERC Lechbruck: Sieg gegen Maustadt – Nun wartet Oberstdorf

(BBZL)  Der ERC Lechbruck läßt sich auch von der SG Maustadt/Memmingen nicht aufhalten und siegt in einem abwechslungsreichen und hartumkämpften Spiel mit 7:6 nach Penaltyschießen.
Beide Mannschaften zeigten von Beginn an, warum sie zusammen mit der SG Lindenberg/Lindau zum
Toptrio der Bezirksliga Gruppe 4 gehören. Die rund 190 Zuschauer im Lechparkstadion sahen ein
schnelles und zielgerichtetes Eishockeyspiel mit zwei Mannschaften, die sich auch in der
Weihnachtszeit nichts zu Schenken hatten.
Maustadt ging in der siebten Spielminute mit 1:0 in Führung, doch bereits eine Zeigerumdrehung
später sorgte Matthias Köpf für den Ausgleich. In der zehnten Minute sorgte Patrick Völk für die
erstmalige Führung der Lecher, die Christoph Pfeiffer in der 14. Minute zum 3:1 ausbaute. Die Flößer
nutzten dabei ihre Chancen eiskalt und hatten in dieser Phase leichte spielerische Vorteile.
Im zweiten Durchgang knüpften die Blau-Weißen nahtlos an ihre solide Leistung des ersten Drittels
an und schraubten in der 28. Minute das Zwischenresultat durch Magnus Lang auf 4:1. Zu diesem
Zeitpunkt eine auch in der Höhe absolut verdiente Führung für den ERC. In der 29. Minute konnte
Maustadt den 2:4-Anschlusstreffer erzielen und verkürzte in der 35. Minute gar auf 3:4. Zwei sehr
unglückliche Gegentreffer für Lechbruck, bei der die Hintermannschaft nicht gut aussah. Maustadt
war wieder im Spiel.
Im letzten Spielabschnitt sorgte Magnus Lang in der 44. Minute für das 5:3 für den ERC Lechbruck
und eigentlich hatten die Flößer Spiel und Gegner im Griff. Doch es stellte sich der Schlendrian ein:
Maustadt machte noch einmal mächtig Druck und die Lecher waren merklich passiv. Völlig unnötig
kassierte der ERC zwischen der 51. und 56. Minute drei Gegentreffer und sah sich plötzlich mit 5:6 im
Rückstand. Es folgte auch noch eine Strafzeit für Christoph Pfeiffer und so war die Gefahr groß, dass
Maustadt diese Chance nutzt und den Sack zumacht. Doch das Powerplay der Gäste wurde schadlos
überstanden und als Pfeiffer von der Strafbank kam, schnappte er sich direkt den Puck, spielte mit
einem Kraftakt seine Gegenspieler schwindelig und ließ dem Gästekeeper keine Chance – 6:6 in der
58. Spielminute.
Dabei sollte es bis zum Ablauf der regulären Spielzeit bleiben. Das Match mußte im Penaltyschießen
entschieden werden. Und hier zeigte sich ERC-Torwart Markus Echtler als unüberwindbar und trieb
die Maustädter durch seine Paraden zur Verzweiflung. Im Gegenzug zeigte Matthias Köpf einmal
mehr dass auf ihn im Shootout Verlass ist und so konnte der ERC doch noch das Spiel gegen einen
direkten Play-Off-Konkurrenten für sich entscheiden.
Nun geht es am zweiten Weihnachtsfeiertag nach Oberstdorf. Dort werden die Flößer um 20:00 Uhr
einem hochmotivierten Gegner gegenüberstehen, der seine letzte Chance auf einen der beiden PlayOff-
Plätze nutzen muss. Dem Vorbericht der SG Oberstdorf/Sonthofen ist zu entnehmen, dass die
Eisbären heiss auf das Match gegen den ERC sind und Revanche für den Lechbrucker 6:0-Sieg im
Hinspiel nehmen wollen. Dass Spiele in Oberstdorf traditionell eigene Gesetze haben, das wissen die
Flößer. Das Trainerduo Michael Köpf/Sebastian Ego wird die Lecher entsprechend auf einen heißen
Tanz im Oberallgäu einstellen.



dinslakenerkobrasDinslakener EC:  Zwei Drittel besser entspricht zweidrittel Punkte

(RLW)  So könnte man die Gleichung bei der Begegnung zwischen den Dinslakener Kobras und den Hammer Eisbären im Großen und Ganzen aufstellen. 3:2 (2:0, 0:1; 0:1; 1:0) n.P. endete das packende Regionalligaspiel und hielt alles, was man im Vorfeld von der Partie erwarten konnte. Technisch und läuferisch besseren Westfalen stellten sich einsatzbereite und kämpferische Niederrheiner entgegen, die am Ende beim Penaltyschießen aber auch das verdiente Quäntchen Glück hatten, 2 der 3 Punkte auf der Habenseite zu verbuchen.
Dieses Glück hatten sich die Giftschlangen aber auch in den vorherigen 60 Minuten erarbeitet, knapp 40 Minuten hauptsächlich durch Eigeninitiative und Gefährlichkeit vor dem Gehäuse von Sebastian May, im letzten Abschnitt durch engagierte Verteidigungsarbeit, als der Favorit aus Hamm noch einmal so richtig aufdrehte.
Die Kobras gingen druckvoll in das Spiel und schafften es auch, im Startabschnitt sich selbst zu belohnen. Nach 10:52 war es soweit, Dominick Spazier konnte die Hausherren erstmalig auf die Anzeigetafel bringen. Daniel Pleger und Stefan Dreyer hießen beim Führungstreffer seine Vorbereiter. Scheinbar von diesem Treffer noch geschockt, mussten die Gäste nur 25 Sekunden später das 2:0 der Giftschlangen hinnehmen. Michal Plichta legte die schwarze Hartgummischeibe ins lange Eck. Tom Giesen und Moritz Hofschen hatten dem Tschechen aufgelegt. Es ging weiter „from coast to coast“, mit den etwas besseren Möglichkeiten für die Kobras, doch ein weiterer Treffer sollte zunächst nicht fallen.
Erst in Spielminute 37 änderte sich die Ansicht der Spielstand auf der Anzeigetafel. Diesmal zugunsten der Gäste. Nachdem sich Marvin Cohut durch die Dinslakener Defensive getankt hatte, passte er zu Ibrahim Weissleder, der den Puck hinter die Linie bringen konnte. Mit dem Spielstand von 2:1 ging es zum zweiten Pausentee.
Der Treffer war war Rückenwind für die Gäste, die von nun an immer besser ins Spiel kamen und ihre technischen und läuferischen Vorteile mehr und mehr einbrachten. Doch auch die Hausherren hatten noch ihre Möglichkeiten, doch Verteidiger, Torhüter Sebastian May oder das Torgestänge erwiesen sich als zu starke Gegner. Der Druck der Gäste wurde im Schlussabschnitt von Minute zu Minute größer und es war nur eine Frage der Zeit, wann der Ausgleichstreffer fallen würde. Allerdings benötigten die Hammer Gäste dazu schon eine Überzahlsituation. Denn als Daniel Pleger wegen Beinstellens auf die Strafbank geschickt wurde, schafften es die Eisbären, schnell ihre Überzahlbox aufzubauen. Und als Andre Kuchnia einfach mal von der blauen Linie abzog, war vor Felix Zerbe im Kobra-Tor so viel Verkehr, dass ihm komplett die Sicht versperrt war. Der Puck schlug in die linke obere Ecke ein und bescherte den Gästen den 2:2-Ausgleich, ohne dass der Torhüter der Schwarzen auch nur den Ansatz einer Reaktion gezeigt hätte. Sich tapfer wehrende Kobras hielten dem weiteren Druck des Favoriten bis zur Schlusssirene stand und so musste die Sikorski-Truppe zum vierten Mal in dieser Spielzeit ins Penalty-Schießen. Bis dahin hatten sie allesamt für ich entscheiden können. Und auch diesmal hieß der Sieger am Ende: Dinslakener Kobras.
Zwar war nach den ersten 6 Schützen noch kein Sieger ermittelt, doch Tom Giesen erwies sich beim nachfolgenden Tie-Break als treffsicher und konnte den Kobras den Zusatzpunkt sichern.
In der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich Kobra-Coach Sikorski stolz auf seine Mannschaft und auch Gäste-Trainer Ralf Hoja musste einräumen, dass die Dinslakener das Spiel verdient gewonnen hatten. Allerdings mussten beide Trainer eingestehen, dass der jeweilige Gegner mit etwas Glück das Spiel auch in der regulären Spielzeit hätte für sich entscheiden können.



ratingenRatinger Ice Aliens: Luchse machen Beute!

(RLW)  Im letzten Heimspiel des Jahres 2016 und einen Tag vor dem Heiligen Abend beschenkten sich die Luchse Lauterbach am Ratinger Sandbach mit drei Punkten und einem hart erarbeiteten, aber verdienten Sieg. Bei der 3:5-Niederlage (1:1; 1:2; 1:2) der Außerirdischen sahen die Zuschauer ein schnelles Spiel, in welchem die Gäste von Anfang an deutlich machten, dass sie ihre Chance auf die Teilnahme an der kommenden Meisterschaftsrunde unbedingt wahren wollen. Entsprechend wurden die Schlussleute auf beiden Seiten immer wieder gefordert, war zeitweise etwas „Gift und Galle“ in der Partie und eine gute, emotionale Stimmung auf der Fantribüne – so muss Eishockey sein!
Zunächst legten die Hausherren einen Start nach Maß hin, denn in der fünften Minute schloss die erste Reihe der Ratinger einen Flügelangriff und eine schnelle Kombination erfolgreich ab – Tim Brazda (Dennis Fischbuch/Tobias Brazda) versenkte das schwarze Spielgerät aus der Nahdistanz zum 1:0 im Tornetz.
Etwas mehr als eine Minute später setzte Alexander Schneider zu einem Sturmlauf aus dem eigenen Drittel an, wurde aber vor dem gegnerischen Gehäuse gerade noch entscheidend gestört, sonst wäre aufgrund dieser starken Einzelaktion bereits das nächste Ratinger Tor fällig gewesen.
Stattdessen schlugen die Luchse nur Minuten später während einer kleinen Strafe gegen die Aliens in Überzahl zu,
ein Fernschuss landete unhaltbar abgefälscht zum 1:1 hinter der Torlinie. Noch im ersten Drittel deutete sich dann an, was sich später wie ein roter Faden durch das Spiel hindurchziehen sollte: Die Ice Aliens wurden öfters auf die Strafbank geschickt, wodurch Lauterbach im Powerplay für Alarmstufe Rot vor RIA-Goalie Christoph Oster sorgen konnte. Eine hart und konsequent arbeitende Defensive verhinderte aber einen weiteren Erfolg der Gäste, sodass es zunächst mit dem Unentschieden in die Kabinen ging.
Im Mittelabschnitt waren unter anderem individuelle Ratinger Fehler dafür verantwortlich, dass Lauterbach zunächst 1:2 in Führung ging sowie nach dem zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich in der 37. Minute durch Tobias Brazda (Alexander Schneider/Tim Brazda) erneut gefährlich vor Christoph Oster auftauchte und diesen mit einem Schlenzer zum 2:3 überwand. Außerdem prägten weitere Strafzeiten gegen Ratingen diese 20 Minuten, wodurch die Mannschaft von Alexander Jacobs ihre Angriffskraft nicht entfalten konnte. Allerdings gingen die Aliens-Angrei-fer, wenn sich die Gelegenheit dazu bot, auch zu sparsam mit Schüssen auf das gegnerische Tor um.
Noch war in dieser Begegnung aber nichts entschieden und ein „Bauerntrick“ von Dustin Schumacher (Mattias Potthoff/Marvin Moch) brachte die Außerirdischen in der 53. Minute wieder auf 3:3 heran. Nach einem leichtsin-nigen Puckverlust im eigenen Verteidigungsdrittel prallte die schwarze Scheibe jedoch knapp zwei Minuten vor Spielende unglücklich von einem Ratinger Schlittschuh genau auf den Schläger eines Lauterbacher Stürmers, der dann im Slot stehend keinerlei Mühe hatte, zum 3:4 zu treffen. Das weitere Aufbäumen der Ice Aliens gegen die drohende Niederlage war anschließend nicht mehr von Erfolg gekrönt. Nachdem Schlussmann Christoph Oster zu Gunsten eines weiteren Angreifers in der 58:50 Minute vom Eis ging, fiel die Entscheidung endgültig 15 Sekunden vor Spielende mit dem 3:5 für Lauterbach durch ein „empty net goal“, ein Schuss auf das leere Tor fand sein Ziel.



tornadonieskyELV Niesky: Endlich verdienter Spitzenreiter


(RLO)  Ein Tag vor Heiligabend wurde der Traum endlich wahr. Die Tornados übernahmen verdient die Tabellenspitze in der Regionalliga Ost. Im Heimspiel gegen die Bombers aus Bad Muskau machten sie endlich Tabellenplatz 1 klar. Es war bereits das dritte Treffen der beiden Teams in der laufenden Saison. Tornado-Trainer Jens Schwabe konnte am Freitag auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.
So zeigten die Tornados von Beginn an ihre Stärke. In den ersten 8 Minuten kassierten die Gäste gleich drei Treffer. Die Torschützen waren in der 5. Minute Mojmir Musil (Assistenten: Jörg Pohling, Sebastian Greulich), in der 7. Minute Chris Neumann (Assistenten: Markus Fabian, Tristan Schwarz) und in der 8. Minute Christian Rösler (Assistent: Robert Bartlick). Danach wurde das Spiel härter und es folgten einige Strafen auf beiden Seiten. Erst in der 36. Minute konnte Andreas Brill nach Vorlage von Marco Noack und Stephan Kuhlee die Führung der Nieskyer weiter ausbauen. Im zweiten Drittel ließen die Gastgeber das Spiel eher etwas locker laufen. Das änderte sich im letzten Drittel. Die Bad Muskauer suchten immer wieder ihre Chancen. Dabei zog die Härte des Spiels noch mal an. Es folgten erneut Strafen, leider in der 42. Minute auch eine Spieldauerdisziplinarstrafe für Stephan Kuhlee. Die Torgefährlichkeit der Tornados nahm noch mal zu und wurde durch einen Treffer von Sven Becher in der 52. Minute nach Zuspiel von Mojmir Musil und Jörg Pohling belohnt. In der 56.Minute gelang den Gästen ihr einziges Tor in der Partie durch Martin Rost. Robert Bartlick vollendete in der 60. Minute nach Vorarbeit von Marco Noack das Ergebnis des Spiels. Mit einem verdienten 6:1 (3:0; 1:0; 2:1)
machten sich die Tornados selbst das schönste Weihnachtsgeschenk. Denn mit diesem Ergebnis sind sie endlich Spitzenreiter der Liga. 



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Montag 26.Dezember 2016
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