IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 8.Februar 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Hessenliga und Regionalliga Nord.
Zuschauer sehen kuriosen Treffer - Towerstars erzielen Eigentor beim Gastspiel in Crimmitschau(DEL2) Eigentore im Eishockey gibt es immer wieder. Auch wenn das Regelwerk der schnellsten Mannschaftssportart der Welt diesen Begriff offiziell nicht kennt, so passiert dieser Fauxpas doch offenbar häufiger als man denkt. Prominentester "Pechvogel" unter den Vertreter ist Winnipeg Jets Superstar Patrick Laine, der im Dezember den Puck ungewohnt im eigenen Tor versenkte. Einen weiteren Treffer aus der Kategorie "Kuriosum" konnten die Fans in Crimmitschau am vergangenen Sonntag beim Heimspiel gegen die Towerstars bestaunen. Pechvogel war in diesem Fall der Ravensburger Stürmer Vincenz Mayer, der bei angezeigter Strafe gegen die Eispiraten den Puck in Richtung eigenes Tor beförderte.
Die Situation kommt tausendfach im Eishockey vor und jeder Fan kennt sie aus dem sprichwörtlichen "FF". Der Schiedsrichter zeigt eine Strafe an und der Torhüter verlässt für einen weiteren Angreifer das Eis. Dies geschah auch am vergangenen Sonntag 05.02.2017 so im Duell zwischen Crimmitschau und Ravensburg. Ein Missverständnis sorgt nur wenige Sekunden später für das 1:0 der Hausherren, erzielt durch Towerstars Angreifer Vincenz Mayer. Sein geplanter Rückpass rutscht an der blauen Linie wegen eines Missverständnisses durch und trudelt in den eigenen Kasten.
Auch wenn diese Treffer wohl eher eine Seltenheit sein dürften, so kommen sie doch häufiger vor als erwartet. Quasi genau vor einem Jahr fiel ein identischer Treffer in der Partie zwischen den Kassel Huskies und dem ESV Kaufbeuren. Damals waren die Buron Joker die Leidtragenden, als ihnen das selbe Missgeschick passierte. Auch die Schlittenhunde selbst kennen das Gefühl, dass einem nach so einem Treffer erfasst. Im Jahr 2012 erzielten die Huskies beim Spiel in Bad Nauheim ebenfalls ein Eigentor bei angezeigter Strafe des Gegners.
Während das jüngste "Eigentor" dieser Art für die Towerstars letztlich Dank eines 4:3 Erfolgs in Crimmitschau ohne Folgen blieb, war es für andere Teams weitaus verhängnisvoller. 2014 schenkte das Team von Fribourg Gottéron dem EV Zug den 3:3 Ausgleich kurz vor Ende des Spiels in der Schweizer NLA. Letztlich ging die Partie dadurch in die Verlängerung, wo die gescholtenen Gastgeber aus Gottéron, doch noch den Sieg für sich erkämpfen konnten.
Eishockeystars des EV Regensburg zu Gast in der Gerhardinger Grundschule(OLS) Ein sportliches Highlight hatte am vergangenen Donnerstag die Gerhardinger Grundschule in Zusammen-arbeit mit dem EV Regensburg zu bieten. Der Kapitän der 1. Mannschaft des EVR, Billy Trew, und sein Mannschaftskollege, Peter Flache, besuchten die 3. und 4. Klassen der Schule in Stadtamhof und absol-vierten jeweils ein einstündiges Sporttraining mit den Kindern. Julia Corres, 2. Vorstand des EV Regens-burg und Mutter einer Schülerin, hatte dieses Angebot für die Schule organisiert, mit dem der EVR seine erfolgreiche Nachwuchsarbeit weiter ankurbeln will. Ein Angebot übrigens, um das sich auch andere Schu-len gerne bewerben können.
Die Kinder hatten jede Menge Spaß mit den Eishockeycracks, obwohl die Anforderung an Koordination und Konzentration gar nicht so nicht leicht waren. Den Softball rechts herum im Kreis zuwerfen, den Bas-ketball links herum zupassen und dann auch noch einen Fußball am Boden rechts herum schießen - das verlangte volle Aufmerksamkeit und Kommunikation. "Redet miteinander, habt Blickkontakt, seid stets aufmerksam", erklärte Billy Trew. "So sind wir ein gutes Team", erkannten auch die Schülerinnen und Schüler. In einem kleinen Wettbewerb zwischen den Gruppen Trew, Flache und Corres mussten sie diese Teamfähigkeit dann auch beweisen und es klappte sehr gut.
Am Ende der Stunde konnten die Kinder noch Fragen stellen, die Ausrüstung eines Eishockeyspielers be-gutachten und ausprobieren. Sehr gefragt waren auch die Autogrammkarten der EVR Eishockeystars. Einige Kinder interessierten sich auch für ein Schnuppertraining beim EVR. Informationen darüber gibt's unter julia.corres @evregensburg1962.de
EHV Schönheide 09 ab sofort im Endspiel-Modus(OLS) Nur noch vier Spiele sind in der Verzahnungsrunde zu absolvieren und
das kommende Wochenende wird für den EHV Schönheide 09 wohl schon
entscheidend sein, ob die Wölfe am Ende einen der ersten vier Plätze in
ihrer Gruppe einnehmen können. Bei aktuell zwei Punkten Rückstand auf
die viertplatzierten Dorfener und sogar schon vier Punkten hinter den
drittplatzierten Peißenbergern, sind die Wölfe in den folgenden beiden
Spielen gegen Pegnitz und Peißenberg quasi zum Siegen verdammt, da
schon bei einer weiteren Niederlage das Thema Klassenerhalt so gut wie
erledigt sein kann. Leicht wird es in keinem der beiden Fälle, denn schon
am Freitag, dem 10.02.17, um 19:30 Uhr beim EV Pegnitz muss der EHV
09 nicht nur gegen unbequeme Ice Dogs bestehen, sondern auch mit der
ungewohnten Umgebung Freiluftstadion zurecht kommen. Am Sonntag,
dem 12.02.17, um 17:00 Uhr folgt dann bereits das nächste Endspiel um
die noch mögliche Playoff-Teilnahme, wenn der direkte Vergleich gegen
die Peißenberg Eishackler im Schönheider Wolfsbau ansteht.
Spätestens nach dem vergangenen Wochenende und den nur drei
erreichten Punkten gegen den ESC Dorfen ist im EHV-Lager die
Ernüchterung groß, dass man eben nicht mal nur im Vorbeigehen einen
Platz im Playoff-Viertelfinale erreichen wird. Schon im ersten Spiel der
Verzahnungsrunde gegen den Freitagsgegner Pegnitz zeigten die Wölfe
beim 3:0-Erfolg im Wolfsbau eine eher durchschnittliche Leistung und
diese Leistungen wurden nicht besser, denn in den folgenden Spielen in
Peißenberg (5:6 n.V.), zuhause gegen Höchstadt (1:4) und in
Memmingen (5:7) setzte es drei Niederlagen in Folge. Das Saisonziel
Klassenerhalt ist nun akut gefährdet, wonach sich das Wölfeteam am
kommenden Wochenende keine weiteren Ausrutscher leisten darf,
bedenkt man auch, dass in der kommenden Woche das Kracher-
Programm gegen Höchstadt und Memmingen auf dem Plan steht.
Die Lage ist ernst und das Wölfeteam muss an diesem Wochenende
beweisen, dass es dem Druck gewachsen ist. Zudem sollte jedem
einzelnen Spieler bewusst sein, welche Verantwortung er gegenüber dem
Verein und den Fans hat, denn am Ende geht es nicht nur um das
sportliche Ziel, sondern auch immer noch um die Existenz des Vereins.
(OLS) Miesbach und Landsberg heißen die kommenden, schweren Aufgaben für den EHC Waldkraiburg. Am Freitag geht die Reise zum TEV nach Miesbach (Beginn: 20:00 Uhr), am Sonntag kommen die Riverkings aus Landsberg um 17:15 Uhr zu den Löwen. Nach dem eher durchwachsenen Wochenende zuletzt, sieht EHC-Chefcoach Rainer Zerwesz sein Team jetzt in der Pflicht.
„Wir brauchen jetzt Punkte, müssen in die Erfolgsspur zurück und wieder spielen wie vor zwei Wochen. Wir wollen auf einen der ersten beiden Plätze in der Gruppe“ erklärte Zerwesz, der sich noch immer ärgerte, dass man beim 3:4 nach Penaltyschießen in Buchloe am letzten Sonntag Punkte liegen ließ. Auf der Pressekonferenz wollte er sich zur Leistung seines Teams damals überhaupt nicht äußern, zu verärgert war über das, was auf dem Eis geboten wurde. „Wir haben überhaupt nicht das gespielt, was wir können. Wir waren undiszipliniert und haben Buchloe damit wieder ins Spiel gebracht, die gut gekämpft haben. Wir waren nicht nur mit Strafen undiszipliniert, sondern auch taktisch nicht auf der Höhe“ so der 48-Jährige. Damit dies nicht wieder passiert, ist die aktuelle Trainingswoche kein Zuckerschlecken für die Löwen. „Das Tempo wird deutlich erhöht. Letzte Woche haben zwar wegen Krankheit oder Job einige gefehlt und das merkt man am Wochenende dann auch. Jetzt sind aber wieder mehr Spieler da“ sagte der EHC-Trainer.
Am Freitag müssen die Löwen in Miesbach antreten und der Tabellendritte der Bayernliga-Vorrunde erwies sich schon im Hinspiel in Waldkraiburg als harte Nuss. Erst in der Verlängerung konnten die Industriestädter die Spieler von Trainer Simon Steiner durch ein Tor von Tomas Vrba mit 5:4 niederringen, auswärts wird es jetzt sicher nicht leichter- im Gegenteil. Denn am letzten Wochenende konnte Miesbach nur einen Zähler in den beiden Vergleichen mit Landsberg einfahren. Am Freitag unterlag man beim HCL mit 3:4 in der Verlängerung, das Heimspiel am Sonntag ging dann sogar mit 4:6 verloren. Wie man hört, soll Miesbach den Sprung in die Oberliga wagen wollen- sofern man sich sportlich qualifiziert, also die Verzahnungs-Gruppe B auf einem der ersten vier Plätze beendet und dann nach dem Viertelfinale ins Semifinale der Playoffs einzieht. Ein weiterer Grund, warum sich die Löwen warm anziehen müssen, denn aktuell liegt Miesbach mit sieben und somit nur einem Zähler Rückstand auf den Vierten Erding auf dem fünften Rang. Zum Beginn der Verzahnungsrunde wurde mit Markus Kankaanranta ein zweiter Kontingentspieler verpflichtet, bisher kommt er in vier Spielen aber nur auf 3 Assists. Bester Scorer ist bislang Athanassios Fissekis, der aus Bad Tölz zurückkehrte und bisher in sechs Spielen sechsmal traf und drei Tore auflegte.
Bester Torjäger des HC Landsberg, der am Sonntag in Waldkraiburg seine Visitenkarte abgeben wird, ist Cody Freeman. Der 25-Jährige aus Kanada erzielte in sechs Spielen der Verzahnungsrunde sieben Tore, einen Treffer auch beim 6:4-Sieg der Landsberger über die Löwen am zweiten Spieltag. Damals ging es ständig hin und her, die Waldkraiburger ließen zahlreiche Chancen bis zum Ende des zweiten Drittels liegen, und Landsberg machte im Schlussabschnitt mit zwei Treffern den Sack zu. Am letzten Wochenende gelangen die beiden erwähnten Erfolge über Miesbach, damit juxten die Landsberger den Löwen auch wieder den Platz an der Sonne in der Gruppe B ab. 14 Zähler stehen nach sechs Spielen zu Buche, das Team von Andreas Zeck ist damit klar auf Playoff-Kurs.
„Nach dem letzten Wochenende haben wir einiges gutzumachen“ weiß der Trainer der Waldkraiburger vor den Spielen zu berichten. „Wir müssen und wollen eine Reaktion zeigen, wenn wir unter die ersten beiden Plätze kommen wollen. Dafür müssen wir gewinnen!“ Karten für das Heimspiel am Sonntag gegen Landsberg gibt es bis 24 Stunden vor Spielberginn online unter ehcwaldkraiburg.com, auf der Geschäftsstelle in der Raiffeisen Arena am Mittwoch (10 – 13:00 Uhr) und Donnerstag (18 – 20:00 Uhr) und am Spieltag an der Abendkasse ab 15:45 Uhr.
Ein Drachenwochenende bei Preussen Berlin(OLN) Freitag wird es mythisch am Glockenturm. Die Drachen aus Erfurt fliegen ein.
Die Thüringer liegen aktuell auf Pre-Playoff-Kurs und haben satte 15 Punkte Vorsprung auf den ECC.
Noch sind sieben Spiele in der Qualifikationsrunde zu spielen und die Charlottenburger wollen möglichst die maximale Punkteausbeute erzielen. Dafür sind zwingend zwei Erfolge gegen die Black Dragons erforderlich. Zwei deshalb, weil bereits am Sonntag um 16.00 Uhr in der Kartoffelhalle das Rückspiel stattfindet.
Zunächst gilt es am Freitag für die Charlottenburger den Grundstein für eine famose Aufholjagd zu legen.
„Optimismus ist die Fähigkeit, den blauen Himmel hinter den Wolken zu ahnen“.
Zitat: Madeleine Robinson
Unser Optimist vom Dienst, Hallensprecher Dirk Franke, ist sich sicher, dass die Berliner Eishockeyfans Bock auf Eishockeeeeeeeey haben und deshalb kann seine diesbezügliche Frage um 19.28 Uhr nur rhetorischer Natur sein.
Auch Preussens-Vizepräsident Thomas Leonhardt glaubt noch an das Wunder von der Glocke.
„Da sah es zum Ende der letzten Saison viel hoffnungsloser aus und als alter Zocker sage ich die Pre-Playoffs sind erst futsch wenn die dicke Frau nicht mehr singt!
Auch die Fans der Preussen hoffen, dass Big Mama noch lange ihre Arien schmettert und werden wie immer wie eine Wand hinter ihrem Team stehen.
In diesem Sinne ist mal wieder alles angerichtet für einen tollen Eishockeyfight.
Wenn der erste Puck eingeworfen wird heißt es wieder:
Lenny lass die Adler los.
Freitagabend ….19:30 Uhr….Eishockeyzeit in Berlin
….hier sind unsere Preussen.
MEC Halle: Derbysieg vor heimischem Publikum, auswärts wieder keine Punkte!(OLN) Auch am vierten Meisterrunden-Wochenende konnten die Saale Bulls den "Auswärtsfluch" nicht besiegen. Nach einem hart umkämpften Derbysieg (Entscheidung erst im Penaltyschießen) musste man dann auswärts in Tilburg diesem Kampf Tribut zollen. Mit erneut stark dezimiertem Kader war in den Niederlanden leider nichts zu holen.
Hier der Rückblick auf`s Wochenende:
Am Freitag empfingen die Saale Bull
Halle fand sehr gut ins Spiel und konnte auch zwei Drittel lang das Spiel bestimmen. Doch im letzten Abschnitt kam Leipzig (beim Stand von 3:1) beeindruckend zurück, errang den Ausgleich und konnte somit die Overtime erzwingen. Diese brachte kein weiteres Tor, so dass am Ende das Penaltyschießen die Entscheidung bringen musste.
Hier zeigten die Torhüter einmal mehr ihre Qualitäten und es dauerte bis zum 13. Schützen, bis endlich ein Penalty verwandelt werden konnte - Jörg Wartenberg konnte für die Saale Bulls einnetzen. Da Leipzig anschließend erneut verschoss, konnten sich die Bulls den Zusatzpunkt und damit den Derbysieg (4:3 n.P.) sichern.
Am Sonntag hieß es für die Jungs von Trainer Georgi Kimstatsch dann sehr zeitig aufstehen, denn bereits 15.00 Uhr war Anbully in den Niederlanden - bei den Tilburg Trappers. Und wie schon am Freitag konnten nicht alle Spieler ins Geschehen eingreifen. Zu den bekannten Ausfällen gesellte sich erneut Eric Wunderlich, dessen Knieprobleme am Sonntag keine Spielteilnahme zuließen.
Trotz allem starteten die Bulls sehr motiviert ins Duell und konnten sogar mit 1:0 in Führung gehen. Doch das Spiel wurde immer härter und enger und am Ende entschieden zu viele Strafzeiten über Sieg oder Niederlage. Tilburg verstand es, fast jede Überzahlsituation für ein eigenes Tor zu nutzen (6 mal).
So stand am Ende ein unbefriedigendes 7:2 auf der Anzeigetafel und die Saale Bulls müssen weiter auf ihren ersten Auswärtssieg in der Meisterrunde warten.
HC Landsberg: Zwei Siege bedeuten vorläufige Tabellenführung(BYL) Mit einem sechs Punkte Wochenende sicherten sich die Riverkings die vorläufige Tabellenführung in der Zwischenrunde. Am Freitag behielt der HC Landsberg mit 3:5 die Oberhand in Buchloe und am Sonntag zeigte sich einmal mehr die Heimstärke beim 5:2 Sieg gegen den TSV Erding.
Die Gastgeber aus Buchloe standen vor der Partie gegen Landsberg gehörig unter Druck, waren sie doch am ersten Wochenende noch ohne Punkte geblieben. Und so legte die Mannschaft des ehemaligen Riverkings Trainer Topi Dollhofer gleich richtig los. Gerade einmal vier Minuten waren gespielt als Buchloe den Führungstreffer erzielte. Der Gastgeber konnte sich allerdings nicht lange über die Führung freuen. Nur zwei Minuten später besorgte Daniel Menge den Ausgleich zum 1:1. Fortan erspielten sich beide Mannschaften einige gute Torchancen, wobei die Riverkings beim Abschluss effektiver waren. Martin Schweiger (9.) und Mika Reuter (17.) erzielten die beiden Treffer zur 1:3 Pausenführung. Im zweiten Abschnitt erzielte Cody Freeman zunächst in Überzahl (29.) das 1:4 um dann sogar noch in eigener Unterzahl (35.) auf 1:5 zu erhöhen. Im letzten Drittel (44.) konnten die Piraten aus Buchloe den starken Christoph Schedlbauer zum 2:5 überwinden. In der 48. Minute war die Partie für Kapitän Andreas Geisberger beendet. Er traf unabsichtlich einen Gegenspieler mit dem Stock im Gesicht. Zunächst wurde eine zwei Minuten Strafe ausgesprochen, die dann gemäß dem Regelwerk – der Gegenspieler hatte sich eine blutenden Verletzung zugezogen - vom Schiedsrichter auf eine fünf plus Spieldauerstrafe erhöht wurde. Dies erzürnte den ansonsten ruhigen Andreas Zeck so, dass auch er nach einer kleine Bankstraft und anschließendem Flaschenwurf vom Schiedsrichter mit einer fünf plus Spieldauer belegt wurde. Daher musste der Trainer die Spielerbank verlassen und den Rest der Partie als Zuschauer verfolgen. In einer doppelten Unterzahl mussten die Riverkings noch den Gegentreffer zum 3:5 hinnehmen. Doch mehr ließ die stabile Defensive des HC Landsberg an diesem Abend nicht mehr zu uns so konnte man als Derbysieger die kurze Heimreise antreten.
Gut 800 Zuschauer wollten am Sonntag dann den bärenstarken Aufsteiger aus Erding im Landsberger Eisstadion sehen. Neben dem gesperrten Andreas Geisberger war auch Trainer Andreas Zeck nur als Zuschauer auf der Tribüne. Er durfte nach seiner Spieldauerstrafe vom Freitag nicht an die Spielerbande. Für Ihn übernahm sein Co Trainer Peter Chvartal das Coaching an der Bande. Und die Partie begann äußerst schlecht für die Riverkings. In einer 3:5 Unterzahl erzielten die Gäste nach sechs Minuten den Führungstreffer. Gute fünf Minuten später nutzen die Gladiators dann einen Ausflug von Christoph Schedlbauer aus und erzielten ein leichtes Tor zum 0:2. Doch auch dieses Missgeschick verunsicherte den HC Landsberg nicht im Ansatz. Der wieder als Verteidiger eingesetzte Sven Gäbelein konnte bereits eine Minute später in Überzahl den Anschlusstreffer erzielen. Zwei Minuten vor der ersten Pause konnten die Zuschauer über den Ausgleich von Martin Schweiger jubeln. In der Drittelpause zeigten die Stars von morgen aus der U8 und U10 bei einem Trainingsspiel ihr Können.
Im zweiten Abschnitt waren zunächst die Riverkings die bestimmende Mannschaft. Es dauerte jedoch bis zur 34. Minute ehe Tobias Wedl bei einer doppelten Überzahl und einer sehenswerten Vorarbeit von Daniel Menge die Führung zum 3:2 erzielte. Doch auch die Offensive der Gäste zwang Christoph Schedlbauer mehrmals seine gute Form unter Beweis zu stellen – den Fehler beim 0:2 hatte er bereits mehrfach wieder gut gemacht. Mit der knappen Führung ging es in das letzte Drittel, in welchem Daniel Menge mit einem kuriosen Treffer von der Torauslinie (47.) auf 4:2 erhöhte. Für die endgültige Entscheidung sorgte Markus Kerber (52.) nach schöner Vorarbeit von Dennis Sturm. Mit diesem Sieg konnte die Riverkings die vorläufige Tabellenführung in Ihrer Gruppe übernehmen. Trainer Andres Zeck: „Wir lassen uns von der aktuellen Tabelle nicht blenden. Es ist in unserer Gruppe so eng und es kann jeder gegen jeden gewinnen. Bei meiner Mannschaft zeigt jedoch seit dem Jahreswechsel die Formkurve nach oben und wenn wir so weitermachen, werden wir diese Saison noch viel Freude haben.“
TEV Miesbach: Alles oder nichts!(BYL) Unbedingt punkten müssen die Mannen von Miesbachs Coach Simon Steiner am Wochenende. Am besten schon am Freitag im Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg (20.00 Uhr), aber unbedingt am Sonntag in der beinahe schon vorentscheidenden Partie beim TSV Erding (18.00 Uhr).
Nach schlechtem Start mit einem 5:4-Sieg nach Verlängerung gegen den TEV Miesbach und einer Niederlage in Landsberg, haben sich die Löwen am zweiten Wochenende eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit einem 9:1-Sieg in Erding hatten sie den Gladiators eine Lehrstunde erteilt und das, obwohl sie im Vorfeld der Partie kräftig Understatement betrieben haben und sich sogar als Außenseiter gegen den besten Angriff der Bayernliga eingestuft hatten. Auch die Oberligakonkurrenz vom Bodensee haben sie zwei Tage später ohne Punkte nach Hause geschickt (6:4). Überraschend schwer taten sich die Industriestädter gegen das Tabellenschlusslicht aus Buchloe. Reichte es zuhause noch für einen 4:2-Sieg, verloren sie im Ostallgäu 4:3 n.P. Ausschlaggebend dafür war wohl, dass die Paradereihe der Löwen nicht gepunktet hat Denn, wenn Thomas Vrba, Max Kaltenhauser und Jakub Marek ins Rollen kommen, ist der EHC nicht zu stoppen. Vor allem Thomas Vrba, der Neuzugang aus Schönheide, war ein absoluter Glückgriff für das Team von Trainer Rainer Zerwesz. Mit neun Toren und fünf Auflagen ist er nicht nur der Toptorjäger der Gruppe B, sondern auch noch gruppenübergreifend der Topscorer der Zwischenrunde. Zusammen mit Kaltenhauser (10 Pkte.) und Marek (9 Pkte.) hat er knapp 40% der Waldkraiburger Punkte erzielt. Vor allem diese drei gilt es also in Schach zu halten. Im Hinspiel ist das nur phasenweise geglückt, denn genau sie haben vier der fünf Waldkraiburger Treffer erzielt. Bitter vor allem, weil die Miesbacher zwei Drittel lang die bessere Mannschaft waren.
Nicht umsonst haben die Löwen im Vergleich zu den TEVlern bei den Special Teams die Nase vorne. So sind die EHCler vor allem im Powerplay fast dreimal so erfolgreich (35,5%) wie der TEV (12,5%), der in dieser Statistik das absolute Schlusslicht der Gruppe B ist. Zeit also für Coach Steiner hier einmal den Hebel anzusetzen und etwas zu ändern, solange noch Zeit dazu ist. Das Penaltykilling ist ebenfalls nicht optimal, aber immerhin sieht es hier etwas besser aus für die Miesbacher. Dennoch hat der EHC (75%) knapp die Nase vorne (73,3%). Auch in Sachen eigene Treffer und beim Verhindern von Toren liegen die Kreisstädter hinter den Löwen. Und in der Tabelle rangiert die Zerwesz-Truppe mit zwölf Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz, der TEV mit sieben Zählern nach wie vor auf Rang fünf. Die Favoritenrolle ist also klar verteilt.
Möglicherweise vorentscheidend im Kampf um Platz vier wird die Partie am Sonntag bei den Erding Gladiators sein. Beinahe schon euphorisiert waren die Semptstädter nach dem ersten Wochenende der Zwischenrunde. Mit einem Sieg zuhause gegen den ESV Buchloe (6:2) und dem knappen Erfolg beim TEV Miesbach (2:3) sind sie optimal gestartet. Am Wochenende darauf sind sie dann aber wieder auf den Boden der Tatsachen geholt worden Zwei deftige Niederlagen standen mit dem 1:9 zuhause gegen den EHC Waldkraiburg und dem 5:2 beim HC Landsberg zu Buche. Beim 4:3-Sieg n.V. im Heimspiel gegen die Lindau Islanders haben sie aber Moral bewiesen und gezeigt, dass sie im Kampf um die Zuteilung der Playoff-Plätze ein gewichtiges Wörtchen mitsprechen werden. Umso überraschender sind sie dann mit einem deutlichen 7:0 am Bodensee abgefertigt worden.
Überraschend ist auch, dass man beim Blick auf die teaminterne Scorerliste ziemlich weit nach unten scrollen muss, um den Topscorer der Vorrunde der Bayernliga, Daniel Krzizok, zu finden. Mit lediglich zwei Punkten steht er aktuell nur auf Rang neun der internen Wertung. Nicht viel besser geht es David Michel, dem tschechischen Kontingentspieler der Erdinger, der bislang ebenfalls nur zwei Punkte aufweist. Dafür sind mit Florian Zimmermann (8 Pkte.), Sebastian Lachner (7 Pkte.) und Marco Deubler (6 Pkte.) drei Angreifer in die Bresche gesprungen, die in der Vorrunde noch hinter den beiden Topscorern der Mannschaft lagen. Für die Miesbacher wird dies keinen Unterschied ausmachen, wen sie in Schach halten müssen, Hauptsache sie erleben kein Deja vu und müssen nicht wieder mit einer deutlichen Klatsche wie beim 7:2 in der Vorrunde die Heimreise antreten. Nach den guten Auftritten der Kreisstädter in den bisherigen drei Auswärtspartien in Waldkraiburg, Lindau und Landsberg, bei denen sie jeweils punkten konnten, hätte man im Lager der Rot-Weißen eigentlich darauf spekulieren können, dieses Mal Zählbares mit nach Hause zu nehmen.
In Anbetracht der enormen Leistungsschwankungen vom vergangenen Wochenende kann man als TEV-Fan jetzt allerdings nur hoffen, dass die Miesbacher den Ernst der Lage erkannt haben und am kommenden Wochenende wieder ihr besseres Gesicht zeigen. Dass sie es können, haben sie im Laufe der Saison schließlich oft genug bewiesen. Dazu sollten sie aber auch wieder als Einheit auftreten und die vier noch ausstehenden Endspiele alles dafür tun, um den einen Punkt Rückstand auf den TSV Erding aufholen zu können.
ERSC Amberg: Unglückliche Niederlage ohne Bedeutung(BLL) Ein flottes Spiel, ein verletzter Schiedsrichter und eine unglückliche Niederlage in den Schlussminuten - aber den Einzug ins Play-Off-Viertelfinale geschafft. Dort wartet auf den ERSC Amberg am nächsten Wochenende der deutsche Alt-Meister EV Füssen.
Das Spiel der Amberger am Sonntagabend gegen Schweinfurt hatte weit weniger Brisanz, als vorher vermutet. Die Play-Off-Teilnahme der Löwen stand eigentlich schon am Vorabend fest, durch die 7:5-Niederlage von Verfolger Bad Aibling in Dingolfing, wobei die Oberbayern bis ins Schlussdrittel noch mit zwei Toren Vorsprung geführt hatten. Damit hatte der ERSC schon vor dem Sonntagsspiel einen praktisch uneinholbaren Vorsprung von drei Zählern und elf Treffern. Weniger erwartet wurde dagegen die 5:6-Heimniederlage des ERV Schweinfurt im Unterfrankenderby gegen Bad Kissingen, womit die Wölfe die Mighty Dogs sicher auf den dritten Rang verdammten und das Spiel in Amberg für die Schweinfurter tabellarisch gesehen keinerlei Bedeutung mehr hatte.
Trotzdem erlebten die Zuschauer ein unterhaltsames und dabei sehr faires Spiel mit viel Tempo. Beide Teams hatten Ausfälle zu verzeichnen, die teilweise aber auch als Vorsichtsmaßnahme geschont wurden. Taktische Zwänge wurden von Beginn an beiseite gelassen und es gab zunächst keinerlei Unterbrechungen - die erste dann in der 5.Minute durch das 1:0 der Löwen. Daniel Smazal ging nach einem langen Pass von Matti Swadzba alleine auf das Schweinfurter Tor zu und versenkte die Scheibe unhaltbar und sehenswert. Die nächste Pause hatte einen besonderen Hintergrund. Schiedsrichter Schmidt zog sich eine schmerzhafte Muskelverletzung zu und konnte nicht mehr weitermachen. Fortan musste sein Kollege Dürnhofer - nach Absprache mit beiden Mannschaften - die Partie alleine zu Ende leiten. Amberg hatte in der Folge mehr vom Spiel, die besseren Chancen und war auch immer einen Tick schneller als die Gäste an der Scheibe. ERSC-Torhüter Oli Engmann musste einmal in Unterzahl gegen ERV-Stürmer Matthias Kohl retten, ansonsten war die 1:0-Führung zur ersten Pause eher noch zu knapp.
Der zweite Abschnitt ging danach klar nach Punkten an die Mighty Dogs, die ein Powerplay zum 1:1 durch den Tschechen Richard Adam verwerteten. Auch danach setzte der ERV die Löwen unter Druck und sich in der Amberger Verteidigungszone fest. Der ERSC überstand diese Phase und hatte seinerzeit bei einem Pfostentreffer durch Daniel Trometer auch die Chance zur neuerlichen Führung.
Mit einem Remis ging es ins Schlussdrittel wo wieder die Gastgeber zunächst mehr Anteile zu verzeichnen hatten. Als logische Folge kamen die Löwen durch Boris Flamik zum 2:1. Damit war der Ehrgeiz der Schweinfurter angestachelt, vor allem bei deren Kanadier Dion Campbell. Dem gelang zunächst das 2:2 mit einem sehenswerten Schlagschuss und 76 Sekunden vor dem Ende in Überzahl die erstmalige Führung für die Mighty Dogs. ERSC-Coach Alex Reichenberger nahm danach bei der nächstbesten Gelegenheit seinen Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Beinahe wäre Amberg auch noch der Ausgleich gelungen, doch der Schlagschuss von Christoph Schönberger traf nur die Latte des Gästetores. Mit einem empty net goal ins verwaiste Amberger Gehäuse machte Pascal Schäfer dann zum 2:4 alles klar.
(BLL) Am letzten Wochenende wurde das Spiel ESV Burgau gegen den SC Reichersbeuern nach knapp 45 gespielten Minuten beim Stand von 2:1 vom Schiedsrichter abgebrochen, weil sich Löcher im Eis bildeten, die nicht mehr repariert werden konnten.
Der Bayerische Eissportverband hat am Montag Abend entschieden, das Spiel am kommenden Freitag, dem 10. Februar 2017, um 20:00 Uhr neu anzusetzen. Das Spiel ist für die Nature Boyz sehr wichtig, geht es darum, ein Heimrecht für das zusätzliche Entscheidungsspiel zu erhalten. Die Situation stellt sich wie folgt dar:
Aktuell haben die Nature Boyz 2 Punkte mehr auf dem Konto, als der Konkurrent ESV Burgau. Gewinnen die Burgauer innerhalb der normalen 60 Spielminuten, ziehen sie an den Nature Boyz vorbei und erhalten das zusätzliche Heimspielrecht. Gewinnen sie im Penaltyschießen, haben die Nature Boyz die besseren Karten, da bei Punktgleichheit das bessere Torverhältnis entscheidet, da liegen die Forster besser. Der Ausgang des Spieles ist also von enormer Bedeutung.
Ausgehend vom Ausgang des Spieles werden die Nature Boyz am Sonntag ein Spiel bestreiten müssen, die Frage ist nur, ob zu Hause oder in Burgau.
Schweinfurt Mighty Dogs ohne Heimrecht in den Play-Offs(BLL) Nach der erneuten Derby Niederlage gegen die Kissinger Wölfe mit 5:6 stehen die Schweinfurter sicher auf dem 3. Platz der Zwischenrundengruppe A und haben somit das Heimrecht in den Play-Offs verspielt. Wer aber der Gegner im Viertelfinale sein wird, klärt sich erst heute im Spiel Königsbrunn gegen Bad Wörishofen.
Nach dem Neuzugang des Verteidigers Richard Adam, starteten die Mighty Dogs mit einem breit aufgestellten Kader in das Derby gegen den EC Bad Kissingen. In der 3. Minute spielte Dion Campbell die Scheibe vor das Tor zu Maximilian Rabs, der aber den Pass nicht kontrollieren konnte. Auf der anderen Seite zog erst Marc Hemmerich und dann Christian Masel von der blauen Linie ab, die Schüsse stellten aber für Benjamin Dirksen kein Problem dar. In der 9. Minute fuhr Michele Amrhein mit dem Puck vor das Kissinger Tor und scheiterte an Donatas Zukovas. Eine Minute später legte Michele Amrhein auf Mathias Kohl am Pfosten ab, der den 1:0 Führungstreffer schoss. Doch im Gegenzug glich Mikhail Nemirovsky auf 1:1 aus, nachdem Benjamin Dirksen die Scheibe nicht sicher hatte. In der 13. Spielminute versuchte Mathias Kohl den Kissinger Schlussmann auszuspielen, jedoch war Donatas Zukovas an der Scheibe. Nach einem Zuspiel von Danatas Vitte netzte Roman Nikitin zum 1:2 ein. Nach bereits 6 Sekunden in Überzahl erzielte Marc Zajíc nach Vorlage von Andreas Kleider das 2:2. Gerade einmal eine Minute später legte Michele Amrhein quer auf Richard Adam, der zu Mathias Kohl passte und den Treffer zum 3:2 Pausenstand erzielte.
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts spielte sich Dion Campbell von der Strafbank kommend durch die Kissinger Abwehr und scheiterte dann am Torwart. Auf der Gegenseite passte Mikhail Nemirovsky die Scheibe vor das Tor zu Chad Evans, der zum 3:3 in die obere Ecke traf. In der 24. Minute legte Dion Campbell die Scheibe vor das Tor auf Maximilian Rabs, dessen ersten Schuss Danatas Zukovas noch prallen ließ, bevor er den erneuten Abschluss mit der Fanghand fing. In der 27. Minute waren die Hausherren in Überzahl, als Richard Adam Schlagschuss geblockt wurde und Michele Amrhein den Abpraller nicht verwerten konnte. Doch Sekunden später erzielte Mathias Kohl mit seinem dritten Treffen in der Partie das 4:3 für die Mighty Dogs. Ebenfalls in Überzahl glich in der 34. Minute Simon Eirenschmalz wieder auf 4:4 aus. In der 38. Minute eroberte Michele Amrhein im Kissinger Drittel den Puck, doch Aleksander Andrusovich‘s Schuss hielt der Kissinger Torwart. 30 Sekunden vor der Pausensirene spielte sich Marc Zajíc noch vor das Tor und scheiterte aber an Donatas Zukovas, so dass es beim 4:4 Zwischenstand blieb, nachdem die Mighty Dogs ihre Überzahlspiele nicht genutzt haben.
Jedoch in der 44. Minute spielte sich Dion Campbell dann in Überzahl bis zum Tor durch und überwand den Kissinger Schlussmann zum 5:4. Erneut in Überzahl zog Andreas Kleider in der 49. Minute von der blauen Linie ab, doch sein Schlagschuss wurde von Donatas Zukovas abgefangen. 3 Minuten später wehrte dann Benjamin Dirksen einen Schuss von Danatas Vitte noch mit dem Schoner ab, bevor in Überzahl und bei angezeigter Strafe Viktor Ledin zum 5:5 Ausgleich traf. Daraufhin nahmen die Kissinger Wölfe ihre Auszeit und schossen in der 58. Minute durch Mikhail Nemirovsky den 5:6 Führungstreffer. Für die letzten Minuten gaben die Hausherren noch einmal alles, um sich zumindest ins Penaltyschießen retten zu können, doch auch mit einem sechsten Feldspieler anstelle des Torwarts konnten sie an der Niederlage nichts mehr ändern.
Schweinfurt Mighty Dogs tanken vor den Play-Offs noch einmal Selbstvertrauen
Bevor am kommenden Wochenende die Play-Offs starten, konnten die Mighty Dogs einen 2:4 Sieg in Amberg einfahren.
Zum letzten Spiel der Zwischenrunde waren die Mighty Dogs ohne Michele Amrhein, Marc Zajíc, Jonas Manger und Oliver Töws angereist. Und auch Kevin Keßler zeigte im Tor noch einmal kurz vor den Play-Offs, dass er bei einem Ausfall des ersten Goalies jederzeit einspringen könnte. Auch wenn es im Auswärtsspiel gegen den ERSC Amberg für beide Teams, was die Platzierung und die Teilnahme an den Play-Offs anging, um nichts mehr ging, wollten doch beide Mannschaften den Schwung aus dem Sieg vor dem Play-Off Beginn mitnehmen. Bereits in der ersten Spielminute musste Kevin Keßler am Pfosten dichtmachen, als David Rybka abzog. Im Gegenzug versuchte es Fritz Geuder aus engen Winkel, doch Oliver Engmann wehrte die Scheibe mit dem Schoner ab. In der 5. Minute lief nach einem langen Pass von Matthäus Swadzba Daniel Smazal einen Konter und versenkte die Scheibe zur 1:0 Führung. Drei Minuten später gab es die nächste Unterbrechung, als einer der Schiris verletzt vom Eis musste, so dass sein Kollege das Spiel alleine zu Ende pfeifen musste. Insgesamt gesehen, beherrschten die Hausherren das erste Drittel, doch Kevin Keßler verhinderte weitere Treffer, wie beispielsweise als Florian Wrobel in der 10. Minute die obere Torecke anvisierte. Und auch den Schuss von Florian Bartels nach Zuspiel von David Rybka hielt der Schweinfurter Schlussmann in der 14. Minute sicher. In der gleichen Minute zog Andreas Kleider auf der Gegenseite von der blauen Linie ab, doch sein abgefälschter Schuss landete direkt in den Armen von Oliver Engmann. In Überzahl bekam Aleksander Andrusovich in der 17. Minute die Scheibe an der blauen Linie von Richard Adam, allerdings ging sein Abschluss über das Tor. Somit gingen die Amberger mit einer 1:0 Führung in die Kabine.
Zurück auf dem Eis starteten die Gäste besser in das zweite Drittel. In der 24. Minute ging Dion Campbells Schuss noch an den Pfosten, bevor Richard Adams eine Minute später in Überzahl den 1:1 Ausgleich erzielte. Im Anschluss ließen die Mighty Dogs nicht nach, erneut in Überzahl spielte Dion Campbell in der 27. Minute die Scheibe zu Maximilian Schneider vors Tor, der allerdings den Puck nicht richtig kontrollieren konnte. Bei 4 gegen 4 traf dann Daniel Trometer in der 30. Minute nur den Pfosten. 4 Minuten später klingelte es dann auf der Gegenseite – aber wieder nur der Pfosten – nachdem Richard Adam abgezogen hatte. Kurz vor Drittelende zielte Jona Schneider auf die freie Torecke, da sein Schuss aber am Tor vorbeiging, blieb es bei einem 1:1 Unentschieden.
Die Mighty Dogs begannen das Schlussdrittel mit einem Powerplay, bei dem Maximilian Schneider den Schuss von Aleksander Andrusovich mit dem Schläger abfälschte, doch der Puck ging am Tor vorbei. Nach einem Check von hinten, bei dem sich Maximilian Schneider auch seine dritte 10 Minuten Strafe einhandelte, wegen der er nun im ersten Spiel des Viertelfinales fehlen wird, erzielten die Hausherren in der 47. Minute in Überzahl das 2:1 durch Boris Flamik. In der 49. Spielminute passte Fritz Geuder auf Dion Campbell vor dem Amberger Tor, der zum 2:2 ausglich. Eine Minute später musste Oliver Engmann dann einen Schuss von Kevin Faust wegfausten. Kurz darauf spielte sich Sebastian Aukofer durch die Schweinfurter Abwehr doch Kevin Keßler war zu Stelle. Vor allem aber Dion Campbell spielte sich schon mal in Pay-Off-Stimmung. In der 53. Minute ging bei einem Konter nach Vorlage von Fritz Geuder sein Abschluss noch knapp am Pfosten vorbei, aber keine zwei Minuten vor Spielende spielte er sich in Überzahl um das Amberger Tor herum und schob den Puck am freien Pfosten in das Tor zum 2:3. Daraufhin nahmen die Amberger ihre Auszeit und auch den Torwart für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Nach einem Schuss von Florian Wrobel schepperte es noch einmal am Schweinfurter Pfosten, bevor Pascal Schäfer den Puck zum 2:4 Endstand im leeren Tor versenkte.
In den anderen Partien der Zwischenrunde ging es auch noch heiß her. Nach einer unerwarteten 2:3 Niederlage im Penaltyschießen des EV Dingolfing gegen den TSV Farchant, eroberten die Kissinger Wölfe durch ihren 7:3 Sieg gegen Bad Aibling noch den ersten Platz in der Zwischenrundengruppe A. Somit spielen der EC Bad Kissingen nun im Viertelfinale gegen den EV Pfronten und der EV Dingolfing gegen Bad Wörishofen. Der ERSC Amberg ist am Freitag zu Gast in Füssen und unsere Mighty Dogs starten am Freitag, den 10.02.2017, um 20 Uhr ebenfalls auswärts gegen den EHC Königsbrunn in die Play-Offs. Am Sonntag, den 12.02.2017, findet dann um 18 Uhr im heimischen Icedome die zweite Partie des Viertelfinales statt. Sollte danach der Sieger des Viertelfinales noch nicht feststehen, wird der Halbfinalist in Königsbrunn am Sonntag, den 17.02.2017, um 20 Uhr ermittelt. Für die erste Partie des Viertelfinales bieten die Supporters Schweinfurt einen Bus an, Anmeldungen sind über die üblichen Wege möglich (Forum, Facebook, Telefon: 0151 51116397). Ob Bus oder Auto, auf geht es also nach Königsbrunn um die Mannschaft auf dem Weg ins Halbfinale zu unterstützen!
ERV Schweinfurt ehrt langjährige Mitglieder und Sponsoren der Mighty Dogs
Im Rahmen einer Feierstunde ehrte der ERV Schweinfurt am 29.01.2017 Mitglieder die ihrem Verein seit 25, 40 oder gar 50 Jahren die Treue gehalten haben und unverändert halten. Insgesamt 30 Mitglieder, die mit Urkunde und silberner bzw. goldener Ehrennadel auszuzeichnen sind, kamen seit der letzten Ehrung vor rund drei Jahren zusammen. Eine Zahl, auf welche der ERV sehr stolz ist.
Unter den anwesenden Jubilaren befand sich mit Engelhard Schmitt ein Vereinsmitglied, welches für bereits 50 Jahre Mitgliedschaft beim ERV ausgezeichnet werden konnte. Mit den Krönerts und den Hopfauers konnten zudem Familien ausgezeichnet werden, die jeweils gemeinsam vor 40 bzw. 25 Jahren Mitglied beim ERV wurden.
Für ihre Treue zum Verein bzw. zu den Mighty Dogs konnten auch 22 Sponsoren eingeladen werden, die ununterbrochen seit zehn oder zum Teil deutlich mehr Jahren den Eishockeysport in Schweinfurt unterstützen. Im Rahmen der Feierstunden sagte der Vorstand des ERV auch Ihnen Dank für ihr nachhaltiges Engagement.
Für die Stadt Schweinfurt überbrachte Frau Bürgermeisterin Lippert Grußworte, in der sie den gesellschaftlichen Stellenwert des Vereinswesens und auch des Vereinslebens deutlich herausstellte. Gleichzeitig konnte Sie sich vom gut besuchten öffentlichen Eislauf am Sonntagnachmittag überzeugen.
Gewohnt launig und meinungsstark grüßte für den Bayerischen Landessportverband (BLSV) dessen Vorsitzender des Kreises Schweinfurt Dr. Kurt Vogel, ein seit Jahren gern gesehener Gast bei Ehrungen des ERV.
Wenngleich aufgrund der einen oder anderen privaten oder auch krankheitsbedingten Verhinderung nicht alle Jubilare teilnehmen konnten, wurde gemeinsam ein kurzweiliger Nachmittag in der frisch renovierten Vereinsgaststätte verbracht.
EHC Heilbronn: Jeder Punkt zählt(RLSW) Am Freitag den 10.02.2017 um 20 Uhr gastieren die Eisbären Heilbronn beim EV Ravensburg.
Schaut man sich die Tabelle an, sollte es es eigentlich eine klare Sache für die Eisbären sein, denn Ravensburg liegt abgeschlagen mit nur einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz.
Eine klare Sachen, wenn da nicht ein paar Punkte wären, die für Spannung sorgen können :
bei den Eisbären fehlen durch Sperre oder Verletzung noch diverse Stammspieler.
Dann ist der Freitagtermin nicht optimal, da der Kader traditionell durch Arbeit der einzelnen Spieler in Kombination mit der langen Anfahrtszeit noch zusätzlich ausgedünnt wird.
Und zum guten Schluss war es in den letzten Jahren selten so spannend um die Playoff-Plätze, wie gerade. Vom ersten bis zum fünften Platz können alle Teams noch dieses Saisonziel erreichen oder verlieren.
Deshalb: nur ein Sieg zählt!
(RLSW) Nach der herben Schlappe vor Wochenfrist beim amtierenden Meister in Heilbronn geht es für die Schwenninger Fire Wings ohne Pause weiter. Am kommenden Wochenende steht gleich ein Doppelspieltag an. So empfängt man am Samstag den Tabellendritten aus Eppelheim, ehe 24 Stunden später Bietigheim seine Visitenkarte in der Schwenninger Helios-Arena abgibt.
Eine bittere Niederlage hatten die Schwenninger diese Woche noch zu verdauen, kam man beim amtierenden Meister in Heilbronn mit 0:8 gehörig unter die Räder. Selbst die prächtige Kulisse von 2.300 Zuschauern half den Neckarstädtern nicht in Gang zu kommen und die Niederlage abzuwenden.
Gelegenheit zur Wiedergutmachung haben die Jungs von Trainer Johannes Stöhr jedoch am kommenden Wochenende in doppelter Form. So empfängt man am Samstag, den 11.02.2017, den Tabellendritten aus Eppelheim, welcher eine überraschend starke Saison bisher abliefert. Die Eisbären stehen mit 34 Punkten immer noch im Rennen um das Heimrecht für die Play-Offs, daher darf man von einer bis in die Haarspitzen motivierten Mannschaft um Trainer Thomas Korte ausgehen.
Das erse Aufeinandertreffen in dieser Saison konnten die Fire Wings zuhause mit 7:5 für sich entscheiden, das Auswärtsspiel wurde dann aber mit 1:5 verloren. Daher darf man am Samstag gespannt sein, wer das direkte Duell für sich entscheiden kann.
Nur 24 Stunden später müssen die Schwenninger dann zum zweiten Mal an diesem Wochenende die Schlittschuhe schnüren. Dann empfängt man die 1b Mannschaft des SC Bietigheim-Bissingen. Gegen die Mannschaft aus dem Ellental setzte es bislang 2 Niederlagen. Bei der Mannschaft um Trainer Dennis Weidenbach wechselten sich Sieg und Niederlage in den letzten Partien fast gegenseitig ab und so belegt man gegenwärtig „nur“ den 5. Tabellenplatz, welcher nicht für die anstehenden Play-Offs berechtigt wäre. Man darf also auch am Sonntag von einer motivierten Bietigheimer Mannschaft ausgehen, welche die Punkte nicht kampflos in der Helios-Arena liegen lässt.
„Wir wollen natürlich zum Ende der Hauptrunde noch den Einen oder Anderen Sieg einfahren. Wissen aber, dass wir dazu disziplinierter auftreten müssen als in Heilbronn. Allein im letzten Drittel hatten wir 7 kleine Strafen gegen uns zu verzeichnen, was in dieser Liga das Tore schießen mehr als nur erschwert. Wir können relativ locker in diese beiden Spiele gehen und müssen wieder mit Spaß auf dem Eis agieren, dann sehe ich gute Chancen, dass wir gegen Eppelheim und Bietigheim auch Punkte einfahren können.“, so Schwenningens Trainer Johannes Stöhr.
Diez-Limburg Rockets empfangen Spitzenreiter Hamm(RLW) Der Spitzenreiter kommt - und es müsste schon einiges schief laufen, wenn die Eisbären aus Hamm nicht als bestplatziertes Team in die Play-offs einziehen. Der Tabellenführer reist am Freitag als Favorit in die Diezer Eissporthalle. Und dennoch wird die EG Diez-Limburg alles daran setzen, den Gästen etwas Zählbares abzuknöpfen. Die Partie beginnt um 20.30 Uhr.
Fünf Tore in Hamm schießen, das ist neben den Rockets in der Meisterrunde nur den Luchsen aus Lauterbach gelungen. Der Haken an der Sache: Lauterbach schnupperte bei der 5:6-Niederlage an einem Punktgewinn. Die EGDL schnupperte beim 5:14 eher an nix, maximal an einem Negativrekord. Personell angeschlagen hatte man den spielstarken Gastgebern nichts entgegenzusetzen. Es war die bisher schwächste Saisonphase der Rockets.
Doch die haben sich am vergangenen Wochenende wieder in Form gebracht. Einer Aussprache im Team unter der Woche folgten fünf von sechs möglichen Punkten aus den Spielen in Neuss und gegen Ratingen. Ein deutliches Lebenszeichen mit Blick auf die Play-offs. Doch bevor die in der Folgewoche starten, stehen zunächst noch die beiden finalen Partien in der Meisterrunde an. Und da könnte die EGDL im Fernduell mit dem Neusser EV um Platz fünf, auf dem die Rockets derzeit stehen, jeden Zähler dringend gebrauchen.
Wie stark die Gäste derzeit in Form sind zeigte sich am vergangenen Wochenende, als man personell arg gebeutelt dennoch drei Punkte aus Neuwied entführte und das Heimspiel gegen Neuss nach Penaltyschießen gewann. Mit 19 Punkten auf dem Konto ist der Tabellenführer damit seinen Verfolgern aus Ratingen (15) und Lauterbach (14) bereits enteilt und steht kurz davor, sich für die Play-offs die beste Ausgangslage zu verschaffen.
Unter der Woche gaben die Eisbären zudem die vorzeitige Vertragsverlängerung von Topscorer Kevin Thau bekannt, der in bisher 26 Spielen starke 68 Punkte erzielt hat (32 Tore, 36 Assist). Doch auch der im Saisonverlauf aus der Oberliga Nord verpflichtete Michel Maaßen war vom ersten Regionalliga-Spiel an auf Betriebstemperatur. Beeindruckende Bilanz nach 14 Spielen: 28 Punkte (16 Tore, 12 Assist). Zwei von vielen starken und sympathischen Akteuren in Hamm, sie alle auszuschalten wird ein schwieriges Unterfangen.
Zumal die Rockets erneut auf Andrej Teljukin verzichten müssen, über dessen Strafmaß nach seiner Matchstrafe gegen Ratingen noch nicht entschieden ist. Mut macht den Gastgebern jedoch die Erinnerung an einen Abend im Oktober, als man in der Hauptrunde die Eisbären in Diez mit 6:2 schlagen konnte. Damals suchte Hamm jedoch noch nach der Form, die man mittlerweile gefunden hat. Der Blick auf die Tabelle spricht für sich. Neben dem Heimspiel gegen Hamm am Freitag steht für die Rockets am Sonntag das letzte Spiel der Meisterrunde an, wenn man in Neuwied zu Gast ist (19 Uhr).
2 Endspiele um Platz 1 – Ice Dragons Herford empfangen Dinslaken und reisen nach Dortmund (RLW) Das Erreichen der Playoffs war die Pflicht, jetzt folgt die Kür! Denn noch haben die Ice Dragons Platz 1 nicht sicher, den Platz, der zumindest vom Papier her den „leichteren“ Gegner in den Playoffs garantieren würde. Genau deshalb werden die Ice Dragons alles geben, um am Wochenende den noch fehlenden Punkt einzusammeln!
Am liebsten würden sie das natürlich schon am Freitagabend im Heimspiel gegen die Kobras aus Dinslaken machen. Die Kobras konnten sich durch den Herforder Sieg in Grefrath wieder auf Platz 2 der Tabelle schieben, sind aber noch lange nicht durch: Mindestens 4 Punkte werden benötigt, um Grefrath sicher hinter sich zu lassen. In den bisherigen drei Aufeinandertreffen konnten jeweils die Heimteams gewinnen, eine Serie, die die Ice Dragons auf jeden Fall beibehalten wollen. Vor dem Hintergrund, dass die Gäste jedoch bei einer Niederlage wieder mit dem Rücken zur Wand stehen würden, wird dies kein leichtes Unterfangen. Man kann davon ausgehen, ein Spiel auf Playoff-Niveau zu sehen. Die Ice Dragons können sich also auf einen echten Härtetest gefasst machen und schon mal an die Intensität der kommenden Playoffs gewöhnen. Aus dem Grund hoffen die Spieler rund um Kapitän Fabian Staudt auch, dass es beim Spitzenspiel 1. gegen 2. wieder genauso eng und stimmungsvoll wird, wie am 30.12.16, als man die Kobras in ausverkaufter eigener Halle mit 5:2 besiegen konnte. Angepfiffen wird die Partie am Freitagabend wie gewohnt um 20:30 Uhr, die Leitung werden die unparteiischen Ramona Weiß, Alexandra Klaffki und Marvin Funk übernehmen.
Sonntag geht es dann zum Abschluss der Relegationsrunde noch einmal nach Dortmund. Die dort ansässigen Eisadler haben zwar nur noch rechnerische Chancen auf einen Playoff-Platz, wollen sich aber sicherlich für die Niederlage am grünen Tisch revanchieren. Das mit Dortmund, zumal in deren eigenen Halle, immer zu rechnen ist, zeigte das Team von Thomas Schmitz in dieser Saison gleich mehrfach. Und auch wenn es zuletzt auf Grund von personellen Engpässen nicht rund lief: Die Eisadler brauchen jeden Punkt, um in den Playdowns Heimrecht zu haben. So können sich die Ice Dragons auch in diesem Spiel auf einiges gefasst machen, wenn am Sonntagabend Hauptschiedsrichter Zsolt Heffler und seine Assistenten Sascha Küper und Svenja Strohmenger die Scheibe um 19 Uhr zum ersten Bully einwerfen!
Packendes Frankfurter Derby(HL) Ein packendes Frankfurter Derby sahen die 200 Zuseher am Freitagabend im stadtinternen Duell zwischen der Eintracht und den Löwen zu. Erst im Penaltyschießen konnte sich der Nachwuchs des Zweitligisten mit 6:5 n.P. gegen erneut stark auftrumpfenden Eisadler durchsetzen.
Doch der Reihe nach, bereits im Anfangsdrittel war deutlich zu erkennen, dass die Akteure auf dem Eis an diesem Abend auch ihr letztes Können aufbieten würden um die die Punkte mitzunehmen. Insbesondere Fabian Horak zeigte seine eishockeytechnischen Fähigkeiten. Gleich mehrere Löwen spielte er auf engstem Raum aus, scheiterte aber dann an Löwen-Goalie Marc Hansconrad.
Auch die Chancen von Tim Krahforst und Maurice Szczutowski fanden zum Bedauern der Eisadler nicht den Weg auf den Scoreboard.
Aber auch die Löwen kamen zu durchaus nennenswerten Chancen, aber Marco Schwarzer im Tor der Eintracht wusste schlimmeres zu verhindern.Das erste Tor fiel dann zu Beginn des zweiten Drittels. Robertino Lehmann erzielte die Führung für die Löwen in Überzahl und Max Frank erhöhte sogar auf 2:0. Die Löwen hatten ihre Rechnung jedoch ohne den erneut stark aufspielenden Hendrik Horak gemacht, der sich in einer tollen Einzelaktion vom eigenen Tor bis vor den gegnerischen Goalie spielte und dann die Scheibe im Netz zappeln ließ.
Ein wahrer Krimi entwickelte sich in den letzten zwanzig Minuten. Kaum auf dem Eis bauten die Gäste ihre Führung auf 3:1 aus, dann ließen die Eisadler die Scheibe laufen und Fabian Horak vollendete eine sehenswerte Kombination zum 3:2-Anschlusstreffer.
Das Spiel sollte sich wiederholen. Die Löwen konnten ihre Führung wieder ausbauen und der Hendrik Horak besorgte den 4:3-Anschlusstreffer. Wer dachte nach diesem aufopferungsvollen Kampf würde den Horak-Brüdern die Luft ausgehen, konnte knapp drei Minuten vor Schluss den vierten Horak-Treffer, diesmal durch Fabian Horak, bestaunen. Kurz vor Schluß deutete alles auf ein Penaltyschießen hin als die Löwen wieder in Führung gingen. Die Eintracht wäre an diesem Abend aber nicht die Eintracht gewesen, wenn man auch auf den erneuten Rückstand reagierten hätte können. Tim Krahforst stellte mit einen Onetimer in den Winkel die Weichen endgültig auf Penaltyschießen.
Dies war auch nichts für schwache Nerven, die Führung wogte hin und her. Ein Gustostück war das Tor von Hendrick Horak, der in „Datsyuk-move-art“ den Löwen Keeper bezwang. Auch wenn die Eisadler es nicht schafften sich im Penaltyschießen den Zusatzpunkt zu sichern, zeigen die Männer von Trainer Armin Wilts im Jahr 2017 eine enorme Leistungssteigerung. Bereits nächste Woche sollen weitere Punkte folgen, wenn die EJ Kassel am Samstag (11.02) um 19:30 in Frankfurt zu Gast ist. Der Eintritt ist frei!
Benefiz-Eishockeyspiel für Jumpers Salzgitter(RLN) Ein besonderes Eishockeyspiel steht am kommenden Sonntag, 12. Februar, um 18 Uhr in der Eissporthalle am Salzgittersee auf dem Programm: Das aktuelle Team der TAG Salzgitter Icefighters tritt gegen eine Auswahl aus ehemaligen Salzgitteraner Spielern an, um den Hilfeverein Jumpers e.V. Salzgitter zu helfen.
Ehrenamtlich für den guten Zweck steht für beide Mannschaften an diesem Tag im Vordergrund. Der komplette Erlös kommt zu 100 Prozent den „Jumpers e.V. Salzgitter“ zu Gute.
Jumpers - Jugend mit Perspektive will Kindern und Jugendlichen helfen, Selbstwert und echte Perspektiven für ihr Leben zu gewinnen und zu entwickeln. Eine Abordnung der Jumpers hat in der Vergangenheit bereits ein Heimspiel der Icefighters besucht. Wer also den guten Zweck fördern möchte ist herzlich eingeladen an diesem einmaligen Event teilzunehmen.
Ein Hauch Nostalgie weht dabei durch die Eishalle, von fast allen Clubs der Eishockeygeschichte in Salzgitter haben ehemalige Spieler ihre Zusage gegeben. An diesem Tag wird Jakob Martin das Team der Salzgitter Oldstars an der Bande coachen. Im Tor wird Udo Herold neben Alexander Ansmann auflaufen. Dabei wird Torhüter Udo Herold auf seine alten Mitspieler Jaroslav Plechaty, Michael Peitzmann und Michael Nather treffen, alle vier spielten bereits ab 1985 zusammen beim damaligen TSV Salzgitter. Vom ehemaligen EHC Salzgitter (ab 1992) werden Michael Kietzmann, Stefan Sandvoss, Jörg Horlacher und Marco Gapinski dem Puck hinterher flitzen. Für den ESC Salzgitter (ab 1998) schnürten Andreas Matussek, Jan Welke, Luka Stapper die Schlittschuh und haben ihre Zusage für das Benefizspiel gegeben. Für den Nachfolgeverein FE Salzgitter Phantoms (ab 2001) spielten Patrick Pröschild, Martin Gapinski und Damian Goretzki. Alle drei sind am Sonntag bereit für den guten Zweck das Team der Oldstars zu verstärken. Dennis Schulhauser und Alexander Ansmann trugen für den Nachfolgeverein - EHC Salzgitter Steelers 05 (ab 2005) das Trikot. Für die CRE Salzgitter Icefighters liefen Marc von Niemtschinowitsch und Stephan Hoffert auf. Als Gastspieler sind Torsten Räke aus Wolfsburg, Dieter Blankchyn aus Braunschweig und Eduard Raabe aus Salzgitter eingeladen. Und als „Schmankerl“ wird vom aktuellen Team der TAG Salzgitter Icefighters Trainer Radek Vit das Trikot der Oldstars überstreifen und für Gefahr vor dem gegnerischem Tor sorgen.
Spielbeginn ist 18.00 Uhr in der Eisporthalle am Salzgittersee. Der Eintritt wird als Spende in Höhe von 3 Euro veranschlagt und geht komplett an Jumpers e.V. Salzgitter.
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