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Juni 26
                          
Donald Duck
       
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Hannover Scorpions
(OLN)  Verteidiger Dane Montgomery wechselt aus der Oberliga Süd von den Stuttgart rebels zum Nord-Meister. Der 24-jährige US-Amerikaner machte in seiner ersten Saison in der Oberliga durch gute Leistungen, offensiv, wie defensiv, auf sich aufmerksam. In 49 Oberligaspielen gelangen ihm 12 Tore und 45 Assists
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Stürmer Christian Neuert, der während der letzten Saison über Miesbach und Weiden in die Drei-Flüsse-Stadt kam, wird die Black Hawks nun wieder mit unbekanntem Ziel verlassen
  
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Youngster Hannu Tripcke, der zuletzt auf Leihbasis für Weißwasser spielte und bei den Löwen Frankfurt unter Vertrag stand, wird künftig nicht mehr für die Füchse auflaufen
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Stürmer Artur Galwas, der während der letzten Saison vom REV Bremerhaven zurückkehrte, bleibt beim ECW, für den er zuletzt in fünf Spielen ein Tor erzielen konnte
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Der HCL hat mit Angreifer Manuel Müller verlängert. Der 22-Jährige, der 2022 den Sprung in die 1.Mannschaft schaffte, konnte in zuletzt 44 Partien 8 Tore und 13 Assists erzielen
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Torhüter Andreas Marek wird auch in der Bayenrliga weiter im Tor seines Heimatvereines stehen. Der 26-Jährge gehört bereits seit 2019 zum Kader der 1.Mannschaft
 
TEV Miesbach
(BYL)  Mit Verteidiger Petr Gulda, der während der letzten Saison zum TEV zurückkehrte, konnte keine Einigung über eine weitere Zusammenarbeit erzielt werden. Verlassen wird zudem auch Stürmer Nick Endress den Verein. Er musste verletzungsbeding lange Zeit pausieren. Vorerst ebenfalls nicht mehr zum Aufgebot gehört Henry Sihling, der aus Studiengründen kürzer treten wird. Eine Rückkehr ist allerdings nicht ausgeschlossen
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Stürmer Joey Petrozza bleibt beim EVD. Der 22-Jährige, der vor zwei Jahren aus Moers kam, brachte es in zuletzt 24 Spielen auf 11 Scorerpunkte
  
Bayreuth Tigers
(BLL)  Nach Neuzugang Michael Breyer aus Haßfurt gibt es nun mit Christopher Maier die nächste Verlängerung beim EHC. Der 40-jährige Verteidiger spielt bereits seit vielen Jahren für die Tigers und konnte in zuletzt 16 Landesligaspielen 5 Assists beisteuern
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Die Schalker Haie planen offenbar nach vielen Jahren ein Comeback im Senioren-Eishockey und werden offenbar eine Mannschaft für dne Spielbetrieb der Bzeirksliga NRW melden. Zuletzt trainierten die Nachwuchs-Teams in Dorsten. Spiele wurden in Wesel ausgetragen. Künftig soll aber wieder in Gelsenkirchen gespielt werden
  
EHC Regensburg
(BBZL)  Nach Verteidiger Philipp Ippisch hat als nächstes Stürmer Elias Hirschinger für die nächste Bezirksligasaison zugesagt. Der 21-Jährige kam 2022 aus dem EVR-Nachwuchs zum EHC und konnte zuletzt in 21 Partien 26 Scorerpunkte für sich verbuchen
   
Berlin Capitals
(LLB)  Andre Berger schnürt in der neuen Saison die Schlittschuhe für die Capitals. Der 45-jährige routinierte verteidiger spielte zuletzt für dne EHC Berlin Blues, verfügt auch über Oberliga-Erfahrung und ging zu beginn seiner Laufbahn sogar schon in der DEL für die damaligen Capitals aufs Eis
  
Bären Neuwied
(OLN)  Routinier Jeff Smith geht mit dem EHC in die Oberliga. Der 37-jährige Stürmer ist bereits seit vier Jahren einer der wichtigsten leistungströger bei den Bären. In der vergangenen Saison gelangen ihm in 42 Spielen 35 Tore und 32 Vorlagen
  
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Mit Lorenz Landerer wechselt ein talentierter Verteidiger aus dme Füssener Nachwuchs zum VfE um hier seine erste Saison im Seniorenbereich zu bestreiten. Der 19-Jährige stand in der Saison 24/25 auch schon im erweiterten Oberliga-Kader der Allgäuer
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Dienstag 28.Februar 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.



mannheimeradlerAdler Mannheim: Zahlen und Fakten zur Vorrunde

(DEL)  Mit dem 52. Vorrundenspieltag endete am Sonntag die Vorrunde der DEL-Saison 2016/17. Die 14 Teams erzielten in den 364 Spielen insgesamt 2074 Tore, die Fans erlebten also 5,7 Tore pro Spiel. Bei den Spielen der Adler waren es mit 6,1 Treffern pro Partie sogar noch ein paar mehr.
Mit München, Mannheim und Nürnberg haben in dieser Saison drei Mannschaften die 100-Punkte-Marke geknackt. Dies war in der DEL (umgerechnet auf 52 Vorrundenspiele) zuletzt vor 15 Jahren der Fall. Damals, in der Saison 2001/02, bestand die Liga noch aus 16 Clubs, die Leistungsdichte war allein dadurch wesentlich geringer. Das machte es den Spitzenmannschaften noch leichter, mehr Punkte zu sammeln.
Mit der 1:4-Heimniederlage am Sonntag gegen Straubing endete eine zwölf Spiele andauernde Siegesserie der Adler. Zudem holte die Mannschaft in 19 Spielen zuvor immer mindestens einen Punkt - eine beeindruckende Serie, die die Adler Ende Dezember mit einem knappen 5:4-Sieg in Straubing starteten. Damit waren die Adler in der zweiten Saisonhälfte auch die mit Abstand erfolgreichste Mannschaft der Liga.
In den 26 Heimspielen holte das Team von Trainer Sean Simpson 19 Siege, nur die Thomas Sabo Ice Tigers waren auf eigenem Eis besser. Auch in der Auswärtstabelle belegen die Adler den zweiten Platz, Klassenprimus war hier der EHC Red Bull München.
Keine andere Mannschaft hat in der abgelaufenen Vorrunde öfter einen Rückstand aufgeholt und noch in einen Punktgewinn verwandelt. In insgesamt 22 Spiele konnten die Adler einen Rückstand noch in zählbaren Erfolg drehen (München: 18, Köln: 14, Nürnberg 13).
Mit 10.812 Zuschauern pro Spiel liegen die Adler in der Zuschauertabelle auf Rang drei. Köln und Berlin konnten im Schnitt mehr als 12000 Fans bei ihren Heimspielen begrüßen. In der Fairplay-Tabelle liegen die Mannheimer mit 14,15 Strafminuten pro Spiel auf Platz zehn. Die fairste Mannschaft der Liga war Schwenningen (10,73 Minuten pro Spiel), am anderen Ende dieser Rangliste liegen die Kölner Haie mit fast 17 Minuten pro Partie.
Mit einer Effektivität von 24,1% (46 Tore in 191 Überzahlsituationen) hatten die Blau-Weiß-Roten das erfolgreichste Powerplay der Liga. Die Unterzahlquote von 83,0% (34 Gegentore in 200 Unterzahlsituationen) bedeuten hier Platz fünf. Und auch am Bullypunkt waren die Quadratestädter sehr stark, mehr als 54,59% gewonnene Bullys hatten nur die Thomas Sabo Ice Tigers (55,37%) zu verzeichnen.
Dass aus der zweitbesten Offensivmannschaft der DEL mit Chad Kolarik (41 Punkte) nur ein Spieler unter den besten 20 Scorern der Liga vertreten ist, spricht auch für die Ausgeglichenheit der Mannheimer Offensive. In der Vorrunde hat nur der EHC Red Bull München mehr Tore (188) als die Adler (183) erzielt.
An der Spitze der ewigen DEL-Vorrundentabelle haben die Adler (2032 Punkte) ihren Vorsprung auf die Kölner Haie (1977 Punkte) leicht ausgebaut. Christoph Ullmann ist mit 273 Scorerpunkten jetzt bester DEL-Vorrundenscorer der Adler. Mit 130 Vorrundentoren hat er nun auch mit René Corbet gleichgezogen, nur Ronny Arendt (609 Spiele) und Marcus Kink (603) haben in der DEL mehr Vorrundenspiele absolviert als Ullmann (494). Marcus Kink hat mit 816 Strafminuten nun auch Mike Stevens (772) überholt.



bayreuthtigersBayreuth Tigers reisen zum direkten Tabellennachbarn

(DEL2)  Es geht auf die Zielgerade in der DEL2-Hauptrunde. Nächster Gegner des EHC Bayreuth sind die Towerstars aus Ravensburg, die mit 73 Punkten einen Punkt vor den Tigers auf Rang 8 der Tabelle zu finden sind. Bully ist am morgigen Dienstag um 20:00 Uhr in der Eissporthalle Ravensburg.
Für die Towerstars geht es bereits um die Platzierung und damit um das Heimrecht für die Pre-Playoffs. Bei sieben Punkten Vorsprung auf den Elftplatzierten EC Bad Nauheim, der sein Spiel bereits absolviert hat (2:3 in Kaufbeuren), sind sie selbst bei einer Niederlage nicht mehr einzuholen. Auch die Oberfranken sind bei sechs Punkten Vorsprung auf Rang 11 mit einem Bein in den Pre-Playoffs. Dem morgigen Spiel und möglichen Pre-Playoff-Kontrahenten kommt also eine besondere Bedeutung zu – bei einem Sieg der Tigers würden diese an ihrem Gegner in der Tabelle vorbeiziehen.
In den vorderen Topscorer-Listen der DEL2 findet man wenig zu den Spielestädtern. Die Towerstars glänzen durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit um ihren besten Stürmer Mathieu Tousignant (17 Tore / 28 Assists) und besten Defender Sören Sturm (7/23). Sie haben eine gute Mischung in ihrem Team und agieren mit mehreren starken Reihen und hoher Qualität. Nach seiner Gallenoperation wird Trainer Toni Krinner vermutlich wieder an der Bande stehen.
Für die Jungs von Sergej Waßmiller wird die Fahrt nach Ravensburg sicher Schwerstarbeit und eine Herausforderung. Personell kann der Tigers-Coach bis auf Michael Kuhn aus dem vollen schöpfen. Sein erstes Ziel ist es, den einen fehlenden Punkt noch zu erreichen, alles weitere wird man sehen. In den bisherigen Partien siegten jeweils die Heimmannschaften – im Tigerkäfig siegten die Tigers mit 4:2 und 3:1, in Ravensburg siegten die Hausherren mit 5:3.
Das nächste Heimspiel folgt am Freitag um 19:30 Uhr gegen den EC Bad Nauheim. 



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen: Auswärtsaufgabe in Kassel

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen biegen auf die Zielgerade der DEL2-Hauptrunde ein. Am Dienstag,
28. Februar steht für die Blau-Weißen das Punktspiel bei den Kassel Huskies auf dem Programm. Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart kann mit Ausnahme von Lucas Dumont und Martin Davidek auf den gesamten Kader zurückgreifen. Auch Förderlizenzspieler Mick Köhler steht zur Verfügung.
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Wir brauchen nicht viele Worte verlieren. Mit Kassel treffen wir auf einen Top-Gegner, der uns wieder alles abverlangen wird. Wir haben einen klaren Auftrag, den gilt es zu erfüllen.“
Steven Rupprich: „Wir müssen das Spiel vom Sonntag abhaken und unseren Blick nach vorn richten. Dienstag ist ein neuer Tag, an dem wir uns wieder auf unsere Tugenden besinnen müssen. Wir liegen auf Rang vier und werden alles daran setzen, um das Heimrecht für die Playoffs zu sichern.“
Das Spiel bei den Kassel Huskies am Dienstag, 28. Februar um 19.30 Uhr wird geleitet von HSR Eric Daniels. Die „Freiberger Auszeit“ zeigt die Partie live via SpradeTV.



scriesserseeSchweres Auswärtsspiel in Frankfurt - SC Riessersee kann sich weiter absetzten 

(DEL2)  Die Ausgangslage hat sich für den SC Riessersee nach dem Sieg in Dresden deutlich verbessert. Die Gefahr war durchaus gegeben, dass die Werdenfelser vor dem morgigen Spiel in Frankfurt einen deutlichen Rückstand auf Bad Nauheim haben und keinen Vorsprung. „Natürlich hat sich die Lage für uns nach dem Sieg in Dresden und der gleichzeitigen Heimniederlage von Bad Nauheim deutlich verbessert aber wir sind noch lange nicht durch“, so Geschäftsführer Ralph Bader. Der Vorteil der Werdenfelser liegt darin, dass der Vorsprung auf keinen Fall weniger wird, egal wie die Partie in Frankfurt endet. Jedem beim SCR ist klar, dass man bei der momentan besten Mannschaft der Liga antritt und die Partie in Dresden viel Kraft gekostet hat. „Wir sind wiedermal mit einem sehr dünnen Kader angetreten und es wird sich auch erst kurzfristig entscheiden, wer von den angeschlagenen Spielern zurückkehrt“, so nochmals der Geschäftsführer. Klar dürfte sein, dass Andreas Eder wieder zum Kader gehört, denn der EHC Red Bull München ist spielfrei. Die Weiß-Blauen freuen sich auf das Spiel in Frankfurt, denn es ist immer eine gute Atmosphäre am Bornheimer Hang. Vielleicht kann der SC Riessersee wieder überraschen, jedoch sollte auch klar sein, dass die Mannschaft von Tim Regan klarer Außenseiter in dieser Begegnung ist.
Spielbeginn in Frankfurt ist morgen um 19.30 Uhr. Die Begegnung wird live im Stadioncafe übertragen. 



lausitzerfuechseweiswasserEHC Lausitzer Füchse: All inklusive oder Hauptrunde? Füchse-Fans mit Dauerkarte können in der Geschäftsstelle nachfragen

(DEL2)  Mit dem Heimspiel am Freitag gegen Vize-Meister Bietigheim (Bully 19.30 Uhr) ist die Hauptrunde in der DEL2 fast vorbei. Am 7. März beginnen die Pre-Playoffs, am 14.März starten dann die Playoff-Viertelfinals. Um sich dafür direkt zu qualifizieren, benötigen die Füchse noch einen Punkt.
Um allen Anhängern Planungssicherheit zu geben, weisen die Füchse darauf hin, dass sämtliche Sponsoren und Besitzer einer „all inklusive“-Dauerkarte, ihren Platz in allen Playoff-Spielen sicher haben, egal wie lange die Saison dauert. Ihr Platz ist automatisch gesichert und muss auch nicht extra bezahlt werden.
Besitzer einer „Dauerkarte Hauptrunde“ verlieren hingegen ihren Anspruch auf den Platz in den Playoffs. Wie bereits vor Saisonbeginn angekündigt, werden diese Plätze auch nicht geblockt. Sie gehen also automatisch in den freien Verkauf. Wann dieser startet wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.
Fans, die sich nicht mehr sicher sind, welche Dauerkarte sie gekauft haben, können sich telefonisch in der Geschäftsstelle absichern. Die Telefonnummer für Rückfragen ist die 03576-4049900. Eine nachträgliche Umwandlung einer „Dauerkarte Hauptrunde“ in eine „all inklusive“-Dauerkarte ist nicht möglich.
Ab Freitag liegen zudem Bestellformulare für Dauerkarten in der Saison 2017/18 im Stadion aus. Die genauen Modalitäten werden in den nächsten Tagen veröffentlicht.



deggendorferscDeggendorfer SC geht in Regensburg unter

(OLS)  Eine deftige Niederlage musste der Deggendorfer SC am
Sonntagabend in der Donauarena in Regensburg hinnehmen. Die Mannschaft
von Trainer John Sicinski verlor das Ostbayernderby gegen den EVR deutlich
mit 8:1.
Von Beginn an machten die Regensburger viel Druck auf das Deggendorfer 
Tor. Die Folge daraus waren Strafzeiten auf der Seite des DSC, die die 
Regensburger unmittelbar ausnutzten. Zwei Treffer von Peter Flache im 
Powerplay sorgten für eine frühe 2:0 Führung für die Hausherren nach 
knapp acht gespielten Minuten. Nur wenige Minuten später hatte der DSC 
dann die Riesenmöglichkeit auf den Ausgleich, doch Kyle Gibbons 
scheiterte alleine vor Cody Brenner im EVR-Tor. Praktisch im Gegenzug 
zeigte der EVR dann, wie man es besser macht. Per Doppelschlag durch 
Billy Trew und Brandon Wong zogen sie noch vor der ersten Pause auf 
4:0 davon. Damit war auch der Arbeitstag für Sandro Agricola beendet, 
für ihn übernahm Daniel Filimonow. Im zweiten Drittel verflachte die 
Partie dann etwas. Die Deggendorfer kamen zwar etwas besser in die 
Partie, ein Treffer wollte allerdings nicht gelingen. Anders jedoch 
auf der Gegenseite. Dort erzielte Yannicks Drews nach 31 gespielten 
Minuten das 5:0 für die Oberpfälzer. Auch im letzten Drittel hatten 
die Hausherren noch nicht genug und legten durch Trew, Gajovsky und 
Merka noch nach. Den Ehrentreffer auf Deggendorfer Seite erzielte 
knapp eine Minute vor Ende der Partie Patrik Beck, der einen Schuss 
von der blauen Linie unhaltbar abfälschte. Nach dieser herben 
Niederlage im Derby heißt es für die Deggendorfer nun schnellstmöglich 
alle Wunden zu lecken, um sich auf das letzte Wochenende der 
Meisterrunde vorzubereiten, in dem man zunächst am Freitag zuhause auf 
die Bulls aus Sonthofen trifft. Zu allem Überfluss wird in diesem 
Spiel auch noch DSC-Torjäger Kyle Gibbons fehlen. Der US-Boy kassierte 
in Regensburg knapp 90 Sekunden vor Ende der Partie eine 
Spieldauerstrafe und fällt damit gegen die Allgäuer aus.



EV LindauSerie ausgeglichen - EV Lindau Islanders verlieren in Schönheide

(OLS)  Den Schwung aus dem siegreichen ersten Viertelfinale um den Oberliga- Süd Klassenerhalt haben die EV Lindau Islanders nicht mitnehmen können. Sie unterlagen dem EHV Schönheide deutlich mit 2:6 (1:2, 1:3, 0:1). Damit steht die Best of Five Serie nun 1:1.
Trotz der langen, siebenstündigen Busfahrt lieferten sich die Islanders vom Anpfiff weg zunächst ein ausgeglichenes Spiel mit dem EHV. Allerdings gerieten sie wie schon am Freitag in Rückstand. Miroslav Jenka schloss einen der schnellen Konter der Sachsen nach zwölf Minuten mit dem Führungstreffer ab. Dieser hatte allerdings nicht lange Bestand. In Überzahl konnte Zdenek Cech drei Minuten später bereits ausgleichen.
Mit dem erneuten Führungstreffer für Schönheide kippte das Spiel dann aber deutlich in Richtung der Gastgeber. Das 2:1 durch Petr Gulda fiel anderthalb Minuten vor der Pause, womit der EHV das Momentum auf seine Seite zog – unter anderen auch deshalb, weil die Lindauer läuferisch nicht die Leistung vom Freitag wiederholen konnten. Die daraus resultierenden Fouls bestraften die Wölfe gnadenlos.
„Wir haben nicht schlecht angefangen, aber im zweiten und letzten Drittel viel zu viele Strafen kassiert“, sagte Trainer Dustin Whitecotton. „Schönheide hat ein starkes Powerplay gezeigt und jeden unserer Fehler in Unterzahl ausgenutzt.“
Jenka (22.), Petr Kukla (31.) und Adrian Schusser (35.) trafen jeweils in Überzahl und schraubten das Ergebnis auf 5:1. Da half auch nicht, dass Whitecotton nach dem vierten Gegentreffer eine Auszeit nahm und den glücklosen Beppi Mayr durch Korbinian Sertl ersetzte. „Diese Treffer fielen alle zu schnell, danach haben wir kein Mittel mehr gefunden, zu Torchancen zu kommen.“
Lediglich Andreas Farny setzte die Lindauer noch einmal auf den Spielbericht. Sein Treffer zum 5:2 nach 36 Minuten fiel ebenfalls in Überzahl – bei fünf gegen fünf hatten die Islanders wenig zu bestellen. Das blieb so bis zum Schluss. Der EVL, bei dem mit Marco Miller, Michal Mlynek und Philipp Haug wichtige Leistungsträger fehlten, musste in doppelter Unterzahl noch einen weiteren Treffer durch Vitalijs Hvorostinins entgegennehmen (46.).
Mit dem 2:6 mussten die Lindauer nicht nur den Ausgleich in der Serie hinnehmen, der ihnen kommenden Sonntag eine weitere Reise ins Erzgebirge beschert. Zu allem Überfluss verloren sie in der Schlussminute noch Alex Katjuschenko, der verletzt vom Eis getragen werden musste. Eine Diagnose steht noch aus, allerdings stehen die Lindauer nun am kommenden Freitag im dritten Spiel der Serie vor einer noch schwierigeren Aufgabe. 



evregensburgEV Regensburg schießt den Deggendorfer SC aus der Halle

(OLS)  Vor 2.243 Zuschauern klappt beim EV Regensburg am Sonntagabend alles und bei den Gästen aus Niederbayern rein gar nichts. Am Ende siegten die Domstädter deutlich mit 8:1. 
Doug Irwin musste im letzten Donau-Derby der Saison weiterhin auf die verletzten Lukas Heger, Vitali Stähle und Daniel Stiefenhofer verzichten. Des Weiteren ist auch Tim Brunnhuber für mehrere Wochen aufgrund einer Handverletzung raus. Auch Peter Holmgren war nach seiner Verletzung aus dem Peiting-Spiel aus reiner Vorsicht nicht mit im Kader. Ansonsten kehrte Marco Habermann nach abgesessener Sperre zurück. Die Gäste aus Deggendorf liefen ohne den gesperrten Travis Martell und ohne die verletzten Andrew Schembri sowie Robin Deuschl auf. 
Von der ersten Sekunde an war Druck im Spiel des EV Regensburg. Die Oberpfälzer wollten nach der 4:6-Niederlage in Peiting einige Dinge besser machen und so setzten sie Gäste-Keeper Agricola sofort unter Beschuss. Schon in der 4. Spielminute klingelte es zum ersten Mal im DSC-Kasten, als Peter Flache in Überzahl eine Hereingabe von Nikola Gajovsky unhaltbar zum 1:0 abfälschen konnte. Noch schöner war dann der zweite Streich der Regensburger Nummer 15. Erneut in Überzahl drosch der Deutsch-Kanadier mit Gardemaß die Scheibe zum 2:0 in den Winkel (8.). Als dann EVR-Kapitän Billy Trew nach schöner Körpertäuschung in der 15. Minute auf 3:0 erhöhen konnte, mussten sich die Gäste-Akteure verdutzt ansehen. Was war nur los mit dem Gast? Weiterhin war kein Aufbäumen zu erkennen. Mark Dunlop traf für die Gastgeber in der 16. Spielminute nur die Latte und nur kurz darauf erhöhte Brandon Wong aus dem Handgelenk auf 4:0 (17.). Daraufhin war der Arbeitstag für Agricola im DSC-Kasten beendet. Der Ex-Regensburger Daniel Filimonow sollte die restliche Partie zwischen den Pfosten stehen. 
John Sicinski war und konnte nicht zufrieden sein mit der Leistung, die seine Mannen boten. Ganze drei Torschüsse waren es nach 20 Minuten und der EVR hatte satte 17 Abschlüsse entgegen zu setzen. Es war also klar ersichtlich, an was es den Gästen am Sonntag fehlte: An Torgefahr. Zwar gelang es ihnen, das Geschehen im Mittelabschnitt ausgeglichener zu gestalten und auch viele EVR-Angriffe zu entschärfen, doch in der 31. Minute rissen erneut die Hausherren die Arme nach oben. Yannick Drews war es, der nach Pass von Brandon Wong einen zwei auf eins-Konter alleine und trocken zum 5:0 abschloss. Chancen für weitere Treffer wären weiterhin da gewesen, doch Regensburg musste sich mit einem Tor in Drittel zwei zufrieden geben. 
War der Torhunger der Regensburger vor dem letzten Abschnitt gestillt? Nein, er war es nicht! Schon in Minute 43 legte Billy Trew den nächsten Treffer drauf. Erneut tauchte der Routinier allein vor dem Deggendorfer Gehäuse auf und wieder war es kein Problem, die Scheibe über die Linie zu bringen. Sehenswert und technisch höchst wertvoll war dann das 7:0 von Nikola Gajovsky. Nach toller Kombination mit Brandon Wong und Tomas Gulda schloss der tschechische Angreifer in Minute 51 diesen Angriff ab. Nun galt es auch noch, Goalie Cody Brenner gegen seinen Heimatverein den Shutout zu sichern, doch in der allerletzten Spielminute wurde dieser Plan zunichte gemacht. Der Deutsch-Tscheche Patrik Beck hielt in einen Schuss von der blauen Linie seinen Schläger und fälschte zum 1:7-Ehrentreffer ab. Das war aber nicht der Schlusspunkt am Sonntagabend, denn Svatopluk Merka jagte in Überzahl drei Sekunden vor Ende die Scheibe zum 8:1-Endstand in die Maschen. 
Deggendorf war also deutlich geschlagen und am Ende der Partie bewies sich vor allem Kyle Gibbons als schlechter Verlierer. Der Importakteur checkte in der 59. Spielminute Brandon Wong absolut unnötig und überhart in die Bande, sodass dieser die Partie verletzungsbedingt vorzeitig beenden musste. Hauptschiedsrichter Steinecke bestrafte Gibbons auch folgerichtig mit einer fünfminütigen Spieldauerstrafe. 
Für den EVR geht es am letzten Wochenende vor den Playoffs nochmal so richtig in die Vollen. Am Freitag kommt der Fast-Meister aus Bad Tölz in die Donau-Arena und am Sonntag geht die Reise zu den Selber Wölfen und jetzt kommt das Beste an dieser Konstellation: Holt der EV Regensburg am Freitag einen Dreier und geht der VER Selb in Peiting leer aus, steigt am Sonntag in Franken das absolute Endspiel um Tabellenplatz zwei. Spannung ist also auch am Freitag wieder garantiert. 



loewenwaldkraiburgDrei Match-Pucks für den EHC Waldkraiburg

(OLS)  Die Löwen haben im Playoff-Viertelfinale gegen den ESC Dorfen den zweiten Sieg feiern können. Am Sonntagabend gewann die Mannschaft von Trainer Rainer Zerwesz auswärts knapp aber verdient mit 2:1, die Tore für die Löwen erzielten Nico Vogl und Jakub Marek. Spielerisch zwar kein Leckerbissen, aber dennoch sind die Löwen in der Best-of-5-Serie nur noch einen Schritt vom Klassenerhalt und dem Playoff-Halbfinale entfernt. Ein Leistungsträger des EHC ist aber erst mal zum Zuschauen verdammt- ausnahmsweise nicht verletzungsbedingt.
Michael Trox erhielt knapp fünf Minuten vor dem Ende nämlich eine Matchstrafe nachdem er Tobias Brenninger gefoult hatte. Ein unglücklicher Zusammenstoß, der keinesfalls beabsichtigt war, aufgrund der Verletzungsfolge von Brenninger aber zu recht geahndet wurde. „Ich habe es nicht so schlimm gesehen“ schilderte Rainer Zerwesz die Situation nach dem Spiel. „Ich glaube, Tobi hat ihn nicht gesehen und natürlich hoffe ich, dass es keine schlimmere Verletzung ist, denn das will keiner“ so der 48-Jährige, der vor rund zehn Jahren noch selbst mit Brenninger in der Waldkraiburger Mannschaft spielte. Brenninger zog sich eine schwere Gehirnerschütterung zu und muss noch zwei Tage im Krankenhaus bleiben.
Eine negative Begleiterscheinung dieser Serie, die mehr von der Dramatik lebt als der spielerischen Komponente. „Das ist eine Kampf-Serie, die weniger von den spielerischen Highlights lebt“ stimmte auch Rainer Zerwesz zu. Einen ersten Warnschuss, der das Tor von Dorfens Kevin Yeingst nur knapp verfehlte, gab Michael Trox bereits in der zweiten Minute ab, vier Minuten später versuchte Andreas Paderhuber sein Glück von der blauen Linie. Yeingst hielt die Scheibe gut und leitete direkt einen Konter ein: Christian Göttlicher gab einen Schuss auf Björn Linda ab, der die Scheibe nur nach vorne abprallen lassen konnte nur leider stand dort Tobias Feilmeier, der direkt zur Führung abstaubte (06:04). Nur kurz drauf hatte Andreas Attenberger per Penalty die Chance, auf 2:0 für die Gastgeber zu erhöhen, doch fand er keinen Weg an Linda vorbei. Der EHC hatte in der Folge zwar noch ein paar Chancen, aber wirklich ansehnlich und erträglich waren sie nicht. „Das erste Drittel war richtig schlecht von uns. Aber zum Glück haben wir uns dann aber dem zweiten gesteigert“ bilanzierte auch der Trainer des EHC.
In der 24.Minute belohnten sich die Löwen dann aber mit dem Ausgleich: Tobias Thalhammer gab einen Schuss aufs Tor ab, Nico Vogl hielt den Schläger in die Bahn des Pucks und Yeingst war geschlagen (23:57). Martin Führmann hatte dann nur vier Minuten später sogar die Führung auf dem Schläger, vergab jedoch aus kürzester Distanz.
So ging es ausgeglichen ins letzte Drittel und hier sorgte Jakub Marek für eine erste Vorentscheidung. Der Tscheche zog allein über den rechten Flügel vors Tor und versenkte die Scheibe gefühlvoll mit der Rückhand durch die Beine zum 2:1 für die Industriestädter (42:23). In der Folge konnte zunächst Dorfen aus zwei Überzahlspielen kein Kapital schlagen, wenig später bekam Jakub Marek einen Schläger ins Gesicht und die Löwen hatten zwei Mann mehr auf dem Eis. Einen Schuss aufs Tor brachten die Waldkraiburger aber nicht zustande und so war Zittern angesagt, nachdem Trox vom Eis musste und der EHC in Unterzahl das Ergebnis über die Zeit retten musste. Dank der Lebensversicherung im Tor gelang dieses Unterfangen aber und so haben sich die Löwen drei Matchpucks erarbeitet und können am Freitag ab 19:45 Uhr im Heimspiel in der Raiffeisen Arena den Einzug ins Playoff-Halbfinale und damit auch den Klassenerhalt in der Oberliga perfekt machen.



hernerev2007Herner EV: „Rock in den Mai“

(OLN)  Gitarren statt Eishockeyschläger, Musik und Tanz statt Kampf um den Puck – Am Sonntag, dem 30. April 2017 findet in den Räumlichkeiten der Gysesenberghalle beim Herner EV der „Rock in den Mai“ statt. Das Hineinfeiern in den Mai beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 19:30 Uhr. Für den entsprechenden Rahmen sorgen Los Gerlachos, die Band aus Herne mit Musik von den 60er Jahren bis heute sowie DJ Tommy Lee. Wer die beiden Gerlach-Brüder schon einmal live erleben konnte weiß, dass an diesem Abend die gesamte Gysenberghalle in den Mai rocken wird. Der Eintrittspreis beträgt inklusive einem Freigetränk 12 € (Bier oder Softdrink). Imbiss, Cocktails, Maibowle uvm. sorgen für das leibliche Wohl. Tickets gibt es ab sofort am Fanshop in der Gysenberghalle zu den üblichen Öffnungszeiten. Sollte zu dem Termin des Rock in den Mai noch ein Eishockeyspiel anstehen, so würde das entsprechend früher stattfinden.



rostockpiranhasRostocker EC: Spannung pur im Ostseederby

(OLN)  Die nächste Chance, dem Einzug in die Pre – Playoffs näher zu kommen, bot sich den Rostock Piranhas am Freitag Abend. Der Gegner – die Hannover Scorpions – musste um einen Sieg kämpfen, um der Relegationsrunde zu entgehen. Einige Anhänger der Rostocker und Vereinspräsident Mike Specht nebst Vizepräsident Christian Trems hatten sich ebenfalls in der Eishalle in Langenhagen eingefunden, um das Team zu unterstützen. Der verletzte Torhüter Dustin Haloschan war ebenfalls vor Ort.
In den ersten Minuten des Spiels tasteten beide Teams den Gegner ab. Leider machte schon in der dritten Minute unsere Nummer 22 Bekanntschaft mit der Strafbank. Bis zur 17. Minute ergaben sich einige gute Torchancen für die Piranhas. Allerdings musste Peter Szabo wegen Spielverzögerung in der 16. Minute pausieren. Die Scorpions konnten ihr Powerplay für den Führungstreffer nutzen. Ein eigenes Powerplay ab der 18. Minute ließen die Piranhas ungenutzt. Im Gegenteil: nach einem Puckverlust vor dem gegnerischen Tor, schnappte sich ein Hannoveraner den Puck, lief mit zwei Mitspielern unaufhaltsam Richtung Rostocker Tor und Klemens Kohlstrunk hatte keine Chance in dieser 3 zu 1 Situation. Treffer für Hannover nur wenige Sekunden vor der Pause.
Das zweite Drittel begannen die Piranhas in Überzahl. Allein in den ersten drei Minuten gewannen sie drei Bullies vor dem Tor der Gastgeber. Einen Konter dieser konnte Kevin Piehler stören, erkämpft den Puck, passt zu Michal Bezouska und dieser erzielt den Anschlusstreffer. Danach musste Niko Stark im Rostocker Tor sein Können öfter unter Beweis stellen. Erneut in Unterzahl stellen die Hausherren den alten Abstand wieder her.
Natürlich wurde es im letzten Drittel nicht einfacher für die Piranhas. Das Spiel wurde noch um einiges intensiver. Beide Teams lieferten sich einen harten Kampf um Torchancen. In der 43. Minute konnte Peter Szabo auf Zuspiel von Moritz Schug auf 3:2 verkürzen. Aus allen Positionen beschossen sie weiter das Tor der Scorpions. Diese zeigten aber mehr Geschick und Treffsicherheit und trafen in der 53. Minute zum 4:2. Dieses Tor brachte ihnen dann auch den Sieg, denn das bis dahin nicht wirklich konzentrierte Spiel der Piranhas wurde immer fahriger. Eine Auszeit durch Trainer Kenneth Latta für das Rostocker Team war die logische Konsequenz. Das Herausnehmen des Rostocker Goalies gab dann nur den Scorpions die Chance, auf 5:2 zu erhöhen.
In der anschließenden Pressekonferenz nannte Trainer Ken Latta als Ursache für die Niederlage, zu häufige Fehler in entscheidenden Situationen. Man sei „ den Gastgebern immer nur hinterher gelaufen“. Er drückte sein Bedauern darüber aus, damit schon die dritte Chance vertan zu haben, den Einzug in die Pre  - Playoffs zu sichern.
Die nächste Chance bot sich dann am Sonntag beim Ostseederby in Timmendorf. Derbys haben immer einen besonderen Reiz und dies zeigte sich auch an diesem Abend. Knapp 200 Rostocker Fans machten sich auf den Weg und so war die Stimmung schon vor Spielbeginn sehr emotionsgeladen und eines Derbys würdig. Die Halle war mit über 1000 Zuschauern gut gefüllt. Für die Timmendorfer ein besonderer Abend; da man im Verlauf des Spiels das Ergebnis des Bürgerentscheids zur Erhaltung der Eishalle erwartete. Aus diesem Anlass liefen die Gastgeber in einem speziellen „ Rettet die Halle „ – Trikot auf. Emotionsgeladen ging es auch auf dem Eis zu. Gleich in der ersten Minute bot sich die erste Torchance für die Piranhas. Leider scheiterte Michal Bezouska am Goalie des Gegners. Ab der dritten Minute nach einem Foul an Constantin Koopmann die Piranhas in der Überzahl – leider ohne Torgefährlichkeit. In der 6. Minute nutzten die Gastgeber eine Schwäche in der Rostocker Verteidigung für den Führungstreffer. Das Tor war der Weckruf für die Piranhas, ihre Anstrengungen zu intensivieren. Immer wieder brachten sie den Puck gefährlich vor das Tor der Beach Boys. Allerdings agierte die Abwehr der Gastgeber sehr gut und diese nutzten ihrerseits jede Chance auf einen Konter.
Auch zu Beginn des zweiten Drittels schienen die Rostocker Spieler nicht so richtig in Tritt zu kommen. Das Agieren einiger Spieler ließ eine gewisse Zielstrebigkeit zu missen. Dies ließ auch die Stimmung bei den Rostocker Fans „ erlahmen“. Diese jubelten dann erlöst in der 33. Minute. Michal Bezouska übernimmt bei Unterzahl für Rostock den Puck, läuft durch die gegnerischen Reihen und trifft zum 1:1. Leider verliert unsere zweite Reihe nur zwei Minuten später die Kontrolle über den Puck und ermöglicht den Gastgebern die erneute Führung. Bemängeln muss man in diesem Drittel auch das mangelnde Zusammenspiel der Piranhas. Viel zu oft stehen Spieler ohne Anspielpartner vor dem gegnerischen Tor. Die Timmendorfer wissen ihrerseits genau, wer der torgefährlichste Stürmer in den Reihen der Gäste ist und „ stellen ihn kalt“.
Zu Beginn des letzten Drittels: Powerplay für die Piranhas – Dennis Dörner schießt von der blauen Linie, Peter Szabo nimmt Pass an und trifft zum 2:2. Allerdings gehen die Gastgeber nur kurze Zeit später wieder in Führung. Dennis Dörner musste in dieser Phase wegen einer Verletzung am Fuß sein Spiel vorzeitig beenden. Die nächsten acht Minuten verliefen ohne echte Torchancen für beide Teams. Erst in der 54. Minute konnte Michal Bezouska ( Zuspiel Daniel Kunce, Peter Szabo ) erneut ausgleichen. Jetzt wurde es auf den Rängen wieder lauter und auf dem Eis emotionaler. Eine Auseinandersetzung deutete sich schon die ganze Zeit an. Leider förderte die inkonsequente und in einigen Situationen fragwürdige Spielleitung des Schiedsrichtergespanns diese Eskalation. Jannik Striepeke und der Timmendorfer Jesper Delfs lieferten sich einen Faustkampf und wurden folgerichtig mit einer Disziplinarstrafe auf die Bank geschickt. Die letzten Minuten brachte keine Entscheidung und das Spiel wurde in der Verlängerung fortgesetzt. Hier ergab sich eine Riesenchance für die Rostocker. Kevin Piehler wurde mit einem Foul an seinem Durchmarsch auf das gegnerische Tor gestoppt und bekam folgerichtig ein Penalty. Leider konnte er sich gegen einen an diesem Abend sehr gut aufgelegten Timmendorfer Goalie nicht durchsetzen. Die Gastgeber ihrerseits nutzten ein Powerplay nicht. Zwei weitere sehr gute Chancen für Peter Szabo, schoss daneben, und Michal Bezouska, traf den Torwart, brachten keine Entscheidung. Das nun folgende Penaltyschießen strapazierte die Nerven der Zuschauer bis auf das Äußerste. Ganze fünf Mal traten Spieler der Teams an. Erfolgreich für die Rostocker war als erster Daniel Kunce. Nach der ersten Runde stand es 1:1. Beide Schützen der nächsten Runde trafen nicht und dann war es Michal Bezouska, der den Siegtreffer erzielte. Der Jubel auf den Rängen war groß. Die Timmendorfer feierten den für sie positiv verlaufenen Bürgerentscheid und die Rostocker noch minutenlang mit ihrer Mannschaft den Sieg. In der Pressekonferenz lobte Kenneth Latta ein gut eingestelltes Team der Beach Boys und zeigte sich erfreut über den Punktgewinn, kritisierte aber die verpassten Torchancen. Der Timmendorfer Trainer Dave Rich wünscht dem Team der Piranhas noch viel Erfolg und zeigte sich sichtlich gerührt ob des positiven Ergebnisses der Bürgerbefragung.
Für das Team der Rostock Piranhas und dessen Anhänger bleibt es weiter spannend. Jetzt wird das letzte Spielwochenende der Qualifikationsrunde entscheidend für die Teilnahme an den Pre – Playoffs sein. 



wedemarkscorpionsLetztes Heimspiel vor den Pre-Play-offs - Fr. 3.März 20:00 Uhr ESC Wedemark gegen Essen

(OLN)  Am Freitag um 20:00 Uhr findet die letzte Begegnung der Meisterrunde, vor dem Start in die Pre-Play-offs im Mellendorfer Eisstadion (Hockeyzentrale Ice House) gegen die Moskitos aus Essen, statt.
Wie eng die Situation an der Spitze der Meisterrunde ist sieht man daran, dass Essen, Tilburg und Duisburg alle mit 89 Punkten noch Vizemeister werden können.
„Für uns eine äußerst wichtige Begegnung“, so Coach Dieter Reiss „da es die letzte Möglichkeit ist uns unter Wettbewerbsbedingungen auf heimischen Eis, auf unser erstes Pre-Play-offs Spiel gegen die Hannover Indians vorzubereiten.“
Zu 99% sicher ist nämlich mittlerweile, dass die Wedemark Scorpions in den Pre-Play-offs auf die Hannover Indians treffen. Die Serie „best-of-three“ startet dann am Freitag den 10. März um 20:00 Uhr im Mellendorfer Eisstadion.
Wichtig ist die Begegnung gegen die Essener Moskitos aber auch weil die sportliche Leitung der Wedemärker davon ausgeht, dass am kommenden Freitag sowohl Sebastian Lehmann, Dennis Schütt, Maximilian Bauer und Sebastian Pigache, die alle bei der sehr knappen Auswärtsniederlage (3:4) gegen Essen am vergangenen Freitag nicht dabei waren, wieder zur Verfügung stehen.
Zum letzten Auswärtsspiel vor den Pre-Play-offs treten die Wedemark Scorpions am Sonntag 18:00 Uhr bei den Crocodiles in Hamburg an. 

Kartenvorverkauf für Pre-Play-offs ab sofort
Nachdem mit 99%iger Sicherheit feststeht, dass in den Pre-Play-offs der Gegner der Wedemark Scorpions  Hannover Indians heißt, findet der Kartenvorverkauf ab sofort in der Geschäftsstelle des ESC Wedemark Scorpions am Freizeitpark 2 (direkt neben dem Eingang zum Eisstadion) statt. Selbstverständlich sind die Tickets auch im Internet unter www.adticket.de erhältlich.



wanderersgermeringShowdown um den Klassenerhalt - Aktionsheimspiel: „Schultag“ im Polariom Germering

(BYL)  Nach einem spielfreien Wochenende brennen die Wanderers auf das wohl wichtigste Spiel der Saison. Mit dem jüngsten Erfolg in Passau haben es Wanderers-Kapitän Markus Koch und Co. zunächst einmal geschafft, die Abstiegsentscheidung bis zum letzten Spieltag hinauszuzögern. Aber jetzt hilft nur noch ein weiterer Sieg zum direkten Klassenerhalt bzw. zur Relegation. Um dem emotionalen Event einen gebührenden Rahmen zu verleihen, haben sich die Verantwortlichen eine besondere Aktion einfallen lassen. Gemäß dem Motto "Schultag", erhalten alle Schüler an diesem Abend bei Vorlage eines gültigen Schülerausweises freien Eintritt zum letzten Abstiegsrundenspiel. Schülern bis einschließlich 12 Jahren wird ebenfalls auch ohne Schülerausweis kostenfreier Eintritt gewährt. Darüber hinaus hat man in der vergangenen Woche sämtliche Schulen in Germering und Umgebung angeschrieben, um möglichst viele Zuschauer ins Germeringer Eisstadion zu locken.
Im Fernduell mit Schongau und Passau, die direkt aufeinandertreffen, geht es für das Team um Wanderers Coach Florian Winhart gegen den EV Moosburg. Für die Dreirosenstädter geht es wie für Geretsried und Pfaffenhofen um nichts mehr. Doch Moosburg wird nochmal 60 Minuten Eishockey spielen und die Partie sicher nicht mutwillig verlieren wollen. Zudem stehen die Schwarz-Gelben als aktueller Tabellenletzter mit einem Punkt Rückstand auf jeweils Schongau und Passau in der Pflicht. Man muss punkten, um nicht direkt in die Landesliga abzusteigen. Mit einem Sieg in der regulären Spielzeit hat man Platz 5 sicher, der die Relegation bedeuten würde. In dieser müssten sie gegen den Verlierer des Finales der bayerischen Landesligen ran. Hier stehen sich ab kommenden Wochenende der EV Füssen und der EC Bad Kissingen in einer Best-of-3 Serie gegenüber. Würde Passau gleichzeitig nach Verlängerung oder Penaltyschiessen in Schongau gewinnen, hätte man mit Platz 4 sogar den direkten Klassenerhalt geschafft. Welche Konsequenzen andere Spielausgänge für den Eissportverein haben, möchte man bewusst nicht im Detail erörtern. Der Fokus liegt klar auf drei Punkte, alles andere ist eine Lotterie.
Auf Moosburger Seite gibt der 31-jährige Stürmer Alexander Feistl sein Abschiedsspiel. Er beendet nach dem Spiel in Germering seine Schuhe an den Nagel hängen. In über 500 Spielen im Seniorenbereich, davon 271 in der damaligen 2. Bundesliga und 87 in der Oberliga, gelangen dem gebürtigen Landshuter beachtliche 571 Scorerpunkte. Eine beeindruckende Karriere geht für ihn damit zu Ende.
Genug der vielen Worte, die Wahrheit liegt nun auf dem Eis. Kämpfen, kratzen, beißen bis zum umfallen. So lautet die Devise. Dass man in der laufenden Spielzeit alle Spiele gegen Moosburg verloren hat, spielt keine Rolle mehr. Für einen Abend ist die gesamte Kreisstadt Germering im Eishockeyfieber. Mannschaft und Trainer freuen sich über eine zahlreiche und lautstarke Unterstützung bei diesem einzigartigen Herzschlagfinale. Spielbeginn ist wie gewohnt um 20:00 Uhr. Die Abendkasse öffnet bereits eine halbe Stunde früher. 



forstnatureboyzSaisonziel erreicht - Forst Nature Boyz bleiben Landesligist

(BLL)  Es war ein hartes Stück Arbeit, bis das Saisonziel "Nichtabstieg" beim zweiten Play-Down-Spiel in Kempten am vergangenen Sonntag erreicht werden konnte. Die Mannen um Trainer Sepp Bachmeier sicherten sich mit einem 1:2 (0:0, 0:2, 1:0)-Auswärtsieg bei den Sharks den Ligenverbleib.
Wie erwartet, erwiesen sich die Sharks als starker Gegner vor eigenem Publikum. 121 Zuschauer sahen die Gastgeber vom ersten Bully weg eine sehr offensiv geführte Partie, der Druck auf das Forster Tor war enorm. Glücklicherweise hatte "Hexer" Andreas Scholz wiedereinmal einen Sahnetag erwischt, denn er hatte sehr viel zu tun, um Treffer der Hausherren zu verhindern. Das Spiel hatte gut für die Gäste begonnen, fuhr doch Bastian Grundner bereits nach 35 Sekunden allein auf das Tor der Sharks zu, leider schoß er drüber. Anschließend mußten die Nature Boyz fast 2 Minuten in doppelter Unterzahl agieren, die Sharks scheiterten an ihrer Zielungenauigkeit oder eben an Andreas Scholz. Erst kurz vor dem Ende des 1. Spieldrittels konnten die Gäste einmals aufs Heimtor schießen, allerdings ohne Erfolg.
Die Spannung es Spiels lag in der Luft, als das Mitteldrittel begann. Wieder waren es anfangs die Hausherren, die ins Verteidigungsdrittel der Gäste drückten. Diese jedoch reagierten jetzt viel besonnener und selbstbewußter, und trugen ihrerseits einige Konter vor. Wie man es mit dem Toreschießen besser macht, zeigte der starke Stefan Neumeier in der 28. Spielminute, als er von der blauen Linie startend, die gesamte Abwehr der Hausherren stehen ließ, und auch noch Torhüter Florin Baumberger umspielte und zur vielumjubelten 0:1-Führung einschob. Die Shark zeigten sich von diesem Treffer sichtlich beeindruckt, denn deren Kombinationen liefen nicht mehr so zwingend. Als dann Andreas Krönauer auf die Strafbank geschickt wurde, hätten die Hausherren die Chance zum Ausgleich gehabt, doch deren Überzahlspiel war zu nervös. Wieder Stefan Neumeier schnappte sich die Scheibe, ließ wiederum die Gegner zuschauen, als er aus kurzer Distanz abzog. Die Scheibe prallte vom Torhüter auf den mitgelaufenen Bastian Grundner, der keine Mühe hatte, in der 33. Minute auf 0:2 zu erhöhen. Mit dieser Führung im Rücken wurden zum letzten mal die Seiten gewechselt.
Die Gastgeber versuchten wieder, den Anschlußtreffer zu erzielen. Die größte Möglichkeit bot sich ihnen zwischen der 46. und 53. Spielminute, denn die Gäste mußten in diesem Zeitraum 4 Hinausstellungen verkraften. Die Sharks versuchten es jetzt mit der Brechstange, doch das Bollwerk und Scholz standen fast uneinnehmbar. Teilweise hatten die Gäste auch das Glück gepachtet, denn selbst Gewaltschüsse aus kürzester Distanz gingen entweder am Tor vorbei, oder Scholz pflückte sie alle herunter. Eine tumultartige Situation war von Nöten, um den starken Keeper zu bezwingen. Kapitän Alexander von Sigriz stocherte die Scheibe zum 1:2-Anschlußtreffer in der 56. Spielminute über die Linie. Kurz darauf nach Trainer Bachmeier eine Auszeit, um die Spieler nochmals auf die Endphase des Spieles einzustimmen. Kempten wollte den Torhüter vom Eis nehmen, doch sie kamen nicht dazu. Als dann 24 Sekunden vor Spielende Andreas Scholz eine Strafe aufgebrummt bekam, wurde es nochmals dramatisch, doch mit viel Glück konnte der Ausgleich verhindert werden.
Nach dem Schlußpfiff brachen alle Dämme, die Spieler fielen sich um den Hals und feierten anschließend recht ausgiebig den Ligenverbleib.



hcmaustadtBEV-Pokal: HCM/ECDC 1b Nach Pokalthriller im Halbfinale gegen Ulm/Neu-Ulm


(BBZL)  Nach einem wahren Krimi-Wochenende steht die SG HC Maustadt/ECDC 1b im Halbfinale des BEV-Pokals. Im entscheidenden Rückspiel gegen den EV Bad Wörishofen setzten sich die Maustädter nach Verlängerung mit 10:6 (4:0/3:2/2:4/1:0) durch und treffen nun auf den Landesligisten VfE Ulm/Neu-Ulm.
Es war ein nervenaufreibendes Auf und Ab, das Fans und Mannschaft in beiden Spielen erlebten. Im Hinspiel am Freitagabend führten die Grün-Gelben schon mit 2:0, ehe die mit einigen Akteuren der ersten Mannschaft verstärkten Wörishofer sich einen 5:2-Sieg herausschossen. Wörishofen stellte für den BEV-Pokal ein eigenes Pokal Team zusammen, welches gemischt aus Spielern der 1b und der ersten Mannschaft aus der höherklassigen Landesliga antrat!
Drei Tore galt es, im Rückspiel am Sonntagabend am heimischen Hühnerberg aufzuholen. Dabei gab der lange Zeit verletzte Jimmy Nagle sein Comeback und damit dem Team die wichtige, moralische Unterstützung. Und die SG HCM/ECDC 1b gab von Beginn an mächtig Gas. Florian Schwarz eröffnete schon ín der zweiten Minute den Torreigen, Martin Löhle ( 2) und Fabian Nieder schraubten den Vorsprung nach 20 Minuten auf 4:0. Es kam noch besser, Mario Kusterer sowie erneut Fabian Nieder und Martin Löhle hatten mit ihren Treffern die passende Antwort auf zwei Tore der Gäste, mit dem 7:2 nach zwei Spieldritteln schien der Einzug ins Halbfinale nur noch Formsache.
Aber nun waren es die Wörishofer, die alles auf eine Karte setzten und nicht zuletzt Dank ihres Kontingentspielers wieder ins Spiel zurück kamen. Zweieinhalbminuten vor dem Ende verkürzten die Kneipportler auf 6:8 und hätten damit den HCM aus dem Wettbewerb gekegelt. Nun waren es wieder die Gastgeber, die diesem Thriller erneut eine Wendung gaben: Torhüter Gregor Schapke machte einem zusätzlichen Feldspieler Platz, die numerische Überlegenheit in der Offensive nutzte Philipp Hacker Sekunden vor dem Ende zum 9:6 – damit gings in die Overtime. Dort leisteten sich die Gäste eine Strafe, in der resultierenden vier gegen drei Überzahl entschied Paul Höckberg mit dem Golden Goal die Partie zugunsten des HCM.
„Entscheidend war wohl das größere Kämpferherz“, freute sich Spielertrainer Ingo Nieder nach dem unglaublichen Wochenende und dem Einzug ins Halbfinale. Dort wartet der Landesligist VfE Ulm/Neu-Ulm, der etwas überraschend den ESV Buchloe (ebenfalls ein Mix-Team aus Bayern- und Bezirksligaspielern) mit 6:1 und 5:6 bezwingen konnte. Am Freitag geht es für den HCM zuerst nach Ulm/Neu-Ulm und am Sonntag folgt dann gleich das Rückspiel am Hühnerberg.
Das Halbfinale im „Bayernkrug“ (BEV-Pokal):
HC Maustadt/ECDC 1b – VfE Ulm / Neu-Ulm
EV Aich – SC Eintracht Freising
Das Halbfinale wird vom 03.03. bis 05.03., das Finale am 10. und 12.3. gespielt.



eisbaereneppelheimEisbären Eppelheim beenden Hauptrunde mit Kantersieg

(RLSW)  Zum Abschluss der Hauptrunde gastierte am Sonntag der EV
Ravensburg im Eppelheimer Icehouse. Da die Abschlussplatzierungen
bereits vor der Partie fix waren, ging es in diesem Spiel nur um die Charakterfrage,
die von den Eppelheimer Eisbären mit einem deutlichen 12:1 klar beantwortet wurde.
Während die Eisbären trotz fehlender sportlicher Bedeutung mit vollen drei
Reihen antraten, reisten die Gäste erwartungsgemäß nur mit zwei Reihen an.
Da sich unter diesen jedoch der harte Kern zusammen gefunden hat, gingen
die Eisbären konzentriert zu Werke, um sich nicht von den Gästen
überrumpeln zu lassen. Nach anfänglichem Abtasten übernahmen die Eisbären
dann jedoch die Kontrolle über das Spiel und erarbeiten sich gute Chancen.
Der Doppelschlag durch Marc Brenner und Roman Gottschalk (8.) sorgte dabei
für die verdiente Führung. Als erneut Gottschalk zwei Minuten später
erhöhte, konnte man bereits von einer Vorentscheidung sprechen. Zwei
Minuten vor dem Ende nutzte dann Sawicki die einzige Überzahlsituation des
Drittels zum 4:0 Pausenstand.
Nach der Pause fielen die Gäste weiterhin nicht durch sportliche
Höhepunkte auf. Die Eisbären-Defensive unterband konzentriert mögliche
Konter, während die Offensive das Ergebnis weiter in die Höhe schrauben
konnte. Zweimal Gottschalk (27. und 29., Powerplay), sowie Sebastian Bohr
(23.) und Sven Jacobaschke (34., Überzahl) verdoppelten die Führung auf 8
Tore. Nun sollten auch die Gäste ihren Ehrentreffer erhalten, indem
Dominik Fehr Marcel König im ECE-Gehäuse sehenswert überwand, der heute
den etatmäßigen Janis Wagner fehlerfrei vertrat. Zur Spielmitte schwächten
sich die Gäste darüber hinaus selbst, indem Karl Valenti seinen Frust am
Schiedsrichter ausließ und nach diversen verbalen Entgleisungen vorzeitig
zum Duschen geschickt wurde.
Auch im Schlussabschnitt hatten die Gäste dem ECE nicht mehr viel entgegen
zu setzen. Zunächst erhöhte Marc Bruns (44.) ehe es dem wieder genesenen
Sho Kawachi vorbehalten war, das Ergebnis zweistellig zu gestalten (50.).
Ein weiterer Doppelschlag durch Gottschalk und Sawicki (58./59.) sorgte am
Ende für das dem Spielverlauf entsprechend gerechte 12:1 – Endergebnis.
Spannender ging es im Parallelspiel zu, welches auf die Play-Off-Paarung
der Eisbären Einfluss hatte. Durch den Sieg der Namensvetter aus Heilbronn
wurde der erwartete Play-Off-Halbfinal-Gegner der Eisbären, die Hornets
aus Zweibrücken, bestätigt. Während man in der Best-of-three Serie
zunächst am kommenden Sonntag um 19.00 Uhr bei den Hornets antritt, findet
das Heimspiel im Icehouse am darauf folgenden Freitag, den 10. März um
20.00 Uhr statt. Ein eventuell erforderliches Drittes Match würde
wiederrum eine Woche darauf in Zweibrücken ausgetragen.



BadenRhinosHuegelsheimESC Hügelsheim: Dezimierte Rhinos verlieren in Schwenningen

(RLSW)  Mit dem Auswärtsspiel in Schwenningen endete die Vorrunde in der Eishockeyregionalliga SüdWest. 2:5 hieß es am Ende auf der Anzeigetafel aus Sicht der Rhinos. Dass das Spiel überhaupt stattfinden würde war bis zuletzt unklar. Wegen starkem Wintereinbruch und Blitzeis mussten der Tross mehrmals umkehren, da steckengebliebene Lkw die Straßen versperrten. Doch was für Rom gilt, trifft auch auf Schwenningen zu. Viele Wege führen dahin und durch kollegiales Anschieben wurden auch schier unüberwindbare Schneehürden doch noch gemeistert, so dass letztlich alle abgereisten Spieler auch tatsächlich angekommen sind.
Eine reduzierte Aufwärmphase musste genügen um sofort mit dem Spiel zu beginnen. Dementsprechend steckten die Rhinos die ersten fünfzehn Minuten gedanklich noch im Schnee und kamen erst Sekunden vor dem Drittelende durch Andy Mauderer zum 2:1-Anschlusstreffer. Noel Johnsons Ausgleich in der 27. Minute war dem Spielverlauf geschuldet, denn langsam aber sicher gewannen die Rhinos Feldüberlegenheit. 90 Sekunden vor der zweiten Pause leistete sich der ESC allerdings einen Fehlpass in der gegnerischen Zone was die FireWings mit einem blitzsauberen Konter und dem 3:2 danken annahmen.
Im Schlussabschnitt waren die Rhinos wohl mehr damit beschäftigt, sich keine größeren Strafen oder Verletzungen einzuhandeln. Die Folge waren zwei weitere Treffer der Gastgeber zum 5:2 Endstand. Ein Ergebnis, welches nicht hätte sein müssen, für die Abschlusstabelle der Vorrunde aber auch keine Veränderung nachsichzog.



pforzheimbisonsPforzheim Bisons übernehmen die Tabellenführung


(LLBW)  Die Pforzheim Bisons gewinnen das Nachholspiel am Faschingssamstag bei den Eisbären Balingen mit 4:3 (1:3/2:0/0:0) nach Penaltyschießen.
Das Spiel begann für die Bisons gleich mit einer Unterzahlsituation, denn Vladimir Viller musste bereits nach 41 Sekunden auf die Strafbank. Doch etwas Zählbares sprang für die Eisbären zunächst nicht heraus. Wenig später ließen auch die Bisons eine Möglichkeit in Überzahl aus. Es dauerte bis zur siebten Minute ehe die Eisbären durch Florian Zeiselmeier mit 1:0 in Führung gehen konnten. Genau zwei Minuten später nutzte Marius Lorenz die Vorlage von Benjamin Frick und schloss zum 1:1 ab. Die Gastgeber spielten schnell und druckvoll nach Vorne, doch Tobias Nuffer im Kasten der Bisons hielt seine Mannschaft im Spiel. Gegen den Treffer von Rafal Popek war Nuffer allerdings machtlos und so gingen die Balinger wieder in Führung (17.). Nur 67 Sekunden später traf Florian Zeiselmeier zum zweiten Mal und erhöhte für Eisbären auf 3:1. Mit diesem Zwischenstand ging es in die erste Pause. Die Bisons kamen im zweiten Drittel besser ins Spiel. Es dauerte allerdings bis zur 31. Minute bis Daniel Rösinger den Anschlusstreffer erzielen konnte. Die beiden Unparteiischen mussten im weiteren Verlauf einige Strafen gegen beide Mannschaften aussprechen. Ein Powerplay nutzten die Bisons durch Vladimir Viller zum 3:3-Ausgleich (39.). Im Schlussabschnitt versuchten beide Teams den Siegtreffer zu erzielen um drei Punkte auf das eigene Konto gutschreiben zu können, doch weder Tobias Nuffer noch Björn Maier, Goalie der Eisbären, ließen einen weiteren Treffer zu. 75 Sekunden vor dem Ende wurden mit Eisbär Florian Zeiselmeier (2+2) sowie den beiden Bisons Falk Dornbach und Benjamin Frick (jeweils zwei Strafminuten) gleich drei Spieler in die Kühlbox gesetzt. Somit konnten die drei Spieler nicht am Penaltyschießen teilnehmen. Auf Seiten der Eisbären Balingen vergaben alle drei Spieler und konnten die Scheibe nicht im Tor unterbringen. Auf Seiten der Pforzheim Bisons scheiterten zunächst Achim Reiser und Vladimir Viller. Der dritte Schütze, Steffen Bischoff, konnte die schwarze Hartgummischeibe an Björn Maier vorbei ins Tor befördern und sorgte so bei den mitgereisten Fans rund um den Fanclub der Bisons, den Puck Pirates, für großen Jubel. Denn diese zwei Zähler reichten den Bisons, um die Tabellenführung der Landesliga zu übernehmen.
Am kommenden Sonntag, 05.03.2017 findet das nächste Heimspiel an. Dann empfangen die Bisons um 18:30 Uhr den Stuttgarter EC 1b in der St.-Maur-Halle Pforzheim.



ratingenRatinger Ice Aliens: Konstant inkonstant!

(RLW)  Mit etwas Humor könnte man ja sagen, Ratingen wollte seinen Gegner für die kommenden Halbfinalspiele nur in Sicherheit wiegen, aber das Fazit des Sonntagsspiels ist schlicht und einfach:
„Da passte auf Ratinger Seite nicht viel zusammen!“
Kompakt auftretende und sehr engagierte Herforder überraschten offensichtlich die Ratinger Akteure von der ersten Spielminute an und ließen den Aliens keine Chance auch nur in die Nähe eines Heimsieges zu kommen.
Bereits im noch relativ ausgeglichenen ersten Drittel mussten die Aliens einem Rückstand hinterherlaufen, der auch im zweiten Drittel nicht aufgeholt werden konnte.
In den zerfahrenen zwanzig Minuten des Schlussabschnitts ließen die Gäste kaum Torgelegenheiten der Außerirdischen zu und versetzten der Heimmannschaft zwei weitere Tiefschläge.
Maßgeblich für die Niederlage waren unter anderem drei Tore bei Ratinger Unterzahl, wodurch die Ice Dragons Herford eine hohe Powerplay-Effizienz an den Tag legen konnten, während das Team um Mannschaftskapitän Dennis Fischbuch lediglich ein Tor während der insgesamt vier Überzahlsituationen der Ice Aliens erzielte.
Entsprechend unterlagen die Ice Aliens im ersten Playoff-Halbfinale auf eigenem Eis verdient mit 2:5 (1:2; 1:1; 0:2) gegen den spielerisch überzeugenden und giftig agierenden Herforder EV.
Am nächsten Wochenende stehen die zweite sowie dritte Halbfinalbegegnung, freitags zunächst auswärts in Herford und am Sonntag-Abend erneut am Ratinger Sandbach an.
Bis dahin muss das Team den Kopf freibekommen und einen Haken hinter diese Partie machen – denn jetzt sollte wirklich jeder verstanden haben, dass ein Gegner, der den EHC Neuwied in zwei Begegnungen aus dem Wettbewerb geschossen hat, nicht nur „spielen“, sondern mit aller Macht gewinnen will!



hamburgersvHamburger SV: Showdown am Freitag

(RLN)  Der Hamburger SV hat das vorzeitige Erreichen der Regionalliga-Playoffendspiele verpasst – am Sonntagabend gab es bei den Salzgitter Icefighters eine 3:6 (2:2,0:1,1:3)-Niederlage. Somit kommt es am Freitagabend zum „Endspiel“ im Eisstadion Stellingen.
Der HSV präsentierte sich in Salzgitter von Beginn an hellwach und ging nach nur 23 gespielten Sekunden durch Robin Richter in Führung – um sich nur wenige Sekunden später den Ausgleich einzufangen. Nur drei Minuten später ein ähnliches Bild: wieder Führung HSV, wieder der schnelle Ausgleich. Mangelnde Cleverness machte sich auch im zweiten Abschnitt bemerkbar: der HSV brachte im doppelter Überzahl nichts Zählbares zustande, kassierte dafür nur Sekunden später ein Gegentor zur erstmaligen Führung der Icefighters. Diese bauten den Vorsprung im Schlussdrittel auf 5:3 aus, ehe der HSV acht Minuten vor der Sirene zwei Überzahlsituationen hintereinander hatte, die die Partie noch einmal hätten spannend machen können. Doch an diesem Abend wollte es nicht funktionieren – und so legte Salzgitter noch zum 6:3 nach.
Am Freitag gilt es nun also, sich cleverer und im Überzahlspiel durchschlagskräftiger zu präsentieren, um das große Ziel Finale im „Nachsitzen“ zu erreichen.



salzgittericefightersHalbfinalspiel gewonnen – Salzgitter Icefighters halten Entscheidung offen

(RLN)  Im Kampf um den Einzug ins Finale der Regionalliga Nord ist an diesem Wochenende noch keine Entscheidung gefallen ob der Hamburger SV oder die TAG Salzgitter Icefighters im Finale auf den Vorjahresmeister Weserstars Bremen treffen
Am Freitag bereits siegten die Hamburger in heimischer Halle mit 6:2 (1:1, 5:1, 0:0) und benötigten in dieser Begegnung nur einen starken Zwischenabschnitt um den Sieg einzufahren, wobei das Ergebnis auch in der Höhe durchaus verdient war.
Umso größer war die Anspannung im Team und auch bei den 450 Zuschauern in der Eishalle an der Humboldtallee am Sonntag, hätte eine neuerliche Niederlage doch das sofortige Saisonende bedeutet. Dies wurde jedoch durch einen verdienten 6:3 (2:2, 1:0, 3:1) Erfolg verhindert.
Die Begegnung wurde zudem erst mit Verspätung angepfiffen, da ein Teil der Bande defekt und als Verletzungsrisiko nicht hinnehmbar war und umgehend repariert werden musste. Als sich der Puck schließlich im Spiel befand war von vornherein klar, dass hier keiner als Verlierer vom Eis gehen wollte.
Eine ansehnliche, schnelle und kampfbetonte Anfangsphase, die so gar nichts mit dem Abtasten einiger vorheriger Spiele gemein hatte, wurde geboten.
Aus der ersten Gelegenheit resultierte die frühe Führung der Gäste nach wenigen Sekunden, welche umgehend mit dem Ausgleich quittiert wurde (Michal Babkovic), nicht einmal eine Minute war zu diesem Zeitpunkt gespielt. Das Tempo wurde weiter hoch gehalten und auch als die Gäste erneut vorlegten (4. Minute) dauerte es nicht lange bis durch Michele Meridian die passende Antwort gefunden wurde (6.).
Obwohl weiter einiges an Schüssen auf die jeweiligen Tore angegeben wurde ging man mit 2:2 in die erste Pause.
Der zweite Abschnitt zeigte weniger an Aktionen die für die Zuschauer interessant wären, als vielmehr taktisches agieren, was beide Trainer sicher mehr angesprochen hat. Es gab deutlich geringeres Tempo, nicht allzu viele Abschlüsse, aber dennoch einen Treffer, der die erstmals die Hausherren in Front brachte (Ruven Bannach, 36.). Weitere Möglichkeiten wurden auf beiden Seiten von den Torhütern vereitelt, wobei Salzgitters Torfrau Radka Lhotska einmal mehr ihr können beeindruckend unter Beweis stellen konnte.
Auch das Abschlussdrittel mutierte wieder zu einem Duell das einem Halbfinale absolut würdig war. Bedingt durch das Ziel welches beide Teams vor Augen hatten kehrte man zurück zur offenen Spielweise. Vorerst noch ohne zählbares, entwickelte sich die Schlussphase allerdings weit dramatischer als es den Anwesenden lieb war.
Durch Tomas Lesko wurde ein Zweitoreabstand hergestellt (48.), von den Hansestädtern postwendend beantwortet (49.) um wiederum durch Kiryl Borisov erneut bestätigt zu werden (50.). Sämtliche Bemühungen der Hansestädter blieben weiterhin erfolglos, auch das bisher probate Mittel des sechsten Feldspielers mit unbehütetem Tor brachte keinen weiteren Erfolg, sondern vielmehr die Entscheidung in der finalen Minute durch Nils Blankschyn, der das verwaiste Tor zum 6:3 Endstand traf.
Trainer Radek Vit war durchweg zufrieden:“Wir sind zwar in den ersten Minuten ohne das Ausloten der Schwachstellen direkt zum offenen Schlagabtausch gekommen, aber nach 10 Minuten haben wir uns ins Spiel reingebissen. Die taktischen Minuten im zweiten Drittel waren wichtig, dadurch haben wir uns die Kräfte für die letzten 20 Minuten etwas gespart. Dort sind wir als geschlossene Einheit aufgetreten und haben das Spiel verdient gewonnen. Mit dieser Leistung rechnen wir uns auch Chancen für das entscheidende Spiel in Hamburg aus.“
Durch den Sieg steht es im Halbfinale 1:1 und es bedarf des dritten Duells, welches am Freitag den 03.03.2017 in Hamburg stattfindet. Der Gewinner dieser Begegnung trifft im Anschluss auf die Weserstars Bremen, die ihr Halbfinale parallel gegen den Adendorfer EC mit 1:4 für sich entschieden und somit zwei Mal die Nase vorn hatten.
Für die Adendorfer indes ist die Saison beendet.



tornadonieskyELV Niesky: Zwei Spiele – zwei Siege


(RLO)  An diesem Wochenende mussten die Nieskyer Tornados gleich zweimal ran. Am Sonnabend ging es in die Hauptstadt. Dort trafen sie in der Eissporthalle P09 am Glockenturm auf die Cracks des ESC 2007 Berlin. Die erste Begegnung der beiden Teams am 04.02.2017 in Weißwasser gewannen die Nieskyer klar mit 9:1.
Das sollte auch diesmal so sein. Trotz eines Kaders von nur 13 Spieler gewannen die Tornados diese Partie klar mit 2:9 (0:5; 0:3; 2:1). Erst im letzten Drittel ließ die Konzentration der Gäste etwas nach und Torfrau Ivonne Schröder kassierte noch zwei Gegentore. Ansonsten waren die Berliner den Nieskyern in allen Belangen unterlegen. Die Torschützen der Gäste waren Marcel Leyva, Daniel Wimmer, Markus Fabian, Sebastian Greulich, Tristan Schwarz, Sven Becher, Andreas Brill und 2x Chris Neumann.
Am heutigen Sonntag kamen die Cracks des ESC Dresden nach Weißwasser. Das Spiel war ursprünglich für den 04.03.17 geplant, musste allerdings aus organisatorischen Gründen vorverlegt werden. Heute war es bereits das dritte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in dieser Saison. Diesmal hatten die Tornados so ihre Mühe, die Dresdner auf Abstand zu halten. Trotz einer mehr als fraglichen Schiedsrichterleitung an diesem Abend gewannen die Gastgeber am Ende mit 3:1 (1:1; 1:0, 1:0). Alle drei Tore für den ELV Niesky schoss Mojmir Musil.



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Dienstag 28.Februar 2017
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